(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung der Bogenzufuhr zu einer bogenverarbeitenden
Maschine mit einem Bogenanleger (1), dessen Antrieb durch Einzelantriebe erfolgt,
die mittels einer Verarbeitungselektronik (33), welche mit einer Steuereinrichtung
(34) der nachgeordneten Maschine verknüpft ist, gesteuert werden. Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Verfahren derart auszubilden, dass
mit einem geringen Zeitaufwand und ohne Makulaturanfall eine Bogenstaffel aus dem
Bereich der Bogenzufuhr entfernt werden kann. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass
- nach dem Stillsetzen des Bogenanlegers (1) und dem Trennen der Verknüpfung zwischen
Verarbeitungselektronik (33) und Maschinensteuerung (34) eine Blas- und Saugluftzufuhr
zu dem Bogentrenner (12) und zu im hinteren Bereich des Stapels vorgesehenen Bläsern
(36) unterbrochen wird,
- der Bogentrenner (12) wird vom Stapel (9) abgehoben,
- der der Klappenwelle zugeordnete Einzelantrieb (28)
- und der die Bänder des Bändertischs über eine Antriebswalze (23) treibende Einzelantrieb
werden aktiviert,
- dabei wird die Drehrichtung des Einzelantriebs umgekehrt
- und die auf dem Bändertisch liegenden Bogen (8) entgegen der Transportrichtung auf
den Stapel (9) zurückgeführt.
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