Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Statorhitzeschild für eine Gasturbine gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie eine mit einem derartigen Statorhitzeschild ausgestattete Gasturbine.
Stand der Technik
[0002] Statorhitzeschilde befinden sich im Einbauzustand an einem Stator beziehungsweise
an einem Gehäuse einer Gasturbine. Dabei sind sie üblicherweise an einem Leitschaufelträger
angebracht und bilden im Bereich von Laufschaufeln eines Rotors der Gasturbine eine
radiale Begrenzung für einen Heißgaspfad der Gasturbine. Dabei ist in der Regel eine
Vielzahl derartiger Statorhitzeschilde bezüglich einer Rotationsachse des Rotors in
Umfangsrichtung zueinander benachbart angeordnet, wodurch ein geschlossener Ring aus
einzelnen Statorhitzeschilden gebildet wird. Die einzelnen Statorhitzeschilde bilden
dabei Ringsegmente. Die Statorhitzeschilde schützen das Gehäuse beziehungsweise den
Leitschaufelträger vor einer Beaufschlagung mit dem Heißgas der Gasturbine. Dabei
ist eine Außenseite der Statorhitzeschilde dem Heißgas ausgesetzt, während eine vom
Heißgaspfad abgewandte Innenseite des jeweiligen Statorhitzeschilds mit einem geeigneten
Kühlgas beaufschlagt wird, um das jeweilige Statorhitzeschild zu kühlen. Hierzu kann
beispielhaft auf die
EP1176285A2,
EP1048822A2,
EP1749975A2,
EP1775423A2 und
US2001/0005555A1 verwiesen werden. Durch die Kühlung kann die Standzeit der Statorhitzeschilde vergrößert
werden.
[0003] Grundsätzlich besteht jedoch das Bedürfnis, die Standtzeit derartiger Statorhitzeschilde
zusätzlich zu vergrößern.
Darstellung der Erfindung
[0004] Hier setzt die vorliegende Erfindung an. Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen
gekennzeichnet ist, beschäftigt sich mit dem Problem, für ein Statorhitzeschild beziehungsweise
für eine damit ausgestattete Gasturbine eine verbesserte Ausführungsform anzugeben,
die sich insbesondere durch eine erhöhte Standzeit der Statorhitzeschilde auszeichnet.
[0005] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0006] Die vorliegende Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, beim jeweiligen Statorhitzeschild
eine Prallplattenkühlung, eine Konvektionskühlung und eine Dichtelementkühlung miteinander
zu kombinieren und dabei mehrere an einer im Einbauzustand des Statorhitzeschilds
von einem Heißgaspfad der Gasturbine abgewandten Innenseite ausgebildete Rippen vorzusehen,
die sich im Einbauzustand bezüglich einer Rotationsachse eines Rotors der Gasturbine
axial erstrecken und in Umfangsrichtung zueinander beabstandet sind, so dass sich
an der Innenseite mehrere Kanäle ausbilden lassen. Gleichzeitig dienen diese Rippen
zur Aussteifung des jeweiligen Statorhitzeschilds. An der Innenseite ist außerdem
eine Prallplatte angeordnet, die auf den Rippen aufliegt. Auf diese Weise kann innerhalb
der Kanäle durch Konvektion Wärme vom Statorhitzeschild auf die jeweilige Prallplatte
übertragen werden. Die Prallplatte selbst ist im Betrieb der Gasturbine von einem
Kühlgas beaufschlagt, wodurch die Wärme von der Prallplatte abführbar ist. Des weiteren
ist das jeweilige Statorhitzeschild zumindest an einer das Statorhitzeschild in Umfangsrichtung
begrenzenden Stirnseite mit einer Nut ausgestattet, in die zumindest ein Dichtelement
einsetzbar ist. Zwei in Umfangsrichtung zueinander benachbarte Statorhitzeschilde
grenzen im Bereich dieser Stirnseiten aneinander an, wobei in der Regel ein relativ
kleiner Spalt ausgebildet ist. Das jeweilige Dichtelement greift nun in die zueinander
fluchtend ausgerichteten Nuten der beiden einander im Spalt gegenüberliegenden Stirnseiten
ein und verschließt dadurch den Spalt und somit die Verbindung zwischen dem der Außenseite
zugewandten Heißgaspfad mit einem der Innenseite zugewandten Kühlgaspfad. Zur Kühlung
dieser Dichtelemente wird vorgeschlagen, das Statorhitzeschild mit mehreren Bohrungen
auszustatten, die jeweils einenends an der Innenseite und anderenends an der Stirnseite
münden, und zwar so, dass sie von der Nut in Richtung zur Außenseite hin beabstandet
münden. Ferner sind die Bohrungen in axialer Richtung voneinander beabstandet angeordnet.
Über diese Bohrungen kann Kühlgas vom Kühlgaspfad auf die Heißgasseite in den Spalt
zwischen in Umfangsrichtung benachbarten Statorhitzeschilden gelangen und kann dort
die Dichtelemente mit Kühlgas beaufschlagen. Insbesondere kann im Bereich des Spalts
eine Filmkühlung der Dichtelemente sowie der im Spalt einander gegenüberliegenden
Stirnseiten der benachbarten Statorhitzeschilde erzielt werden. Eine gezielte Kühlung
dieses Bereichs reduziert die Temperaturen am jeweiligen Statorhitzeschild an den
stirnseitigen Enden, was die Hitzebelastung des Statorhitzeschilds reduziert. Durch
eine Bemessung der Rippenhöhe sowie des Verhältnisses von Bohrungsdurchmesser zu Bohrungsabstand
gemäß dem Kennzeichen des Anspruches 1 lässt sich dann die Standzeit des Hitzeschildes
erheblich vergrößern.
[0007] Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der an der jeweiligen Stirnseite
eine zur Nut in Richtung zur Außenseite hin beabstandete Ausnehmung ausgebildet ist,
die zur Außenseite hin offen ist, die sich in axialer Richtung über die Bohrungen
der jeweiligen Stirnseite erstreckt und in der die Bohrungen münden. Durch das Vorsehen
einer derartigen Ausnehmung wird erreicht, dass Kühlgas auch dann in den heißgasseitigen
Bereich des Spalts eintreten kann, wenn die in Umfangsrichtung benachbarten Statorhitzeschilde
mit ihren einander im Spalt gegenüberliegenden Stirnseiten aufeinanderzu verstellt
sind, wodurch der Spalt minimiert wird. Eine derartige Spaltreduzierung kann in bestimmten
Betriebssituationen der Gasturbine auftreten.
[0008] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung
anhand der Zeichnungen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0009] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Komponenten beziehen.
[0010] Es zeigen, jeweils schematisch
- Fig. 1
- einen Axialschnitt durch eine Gasturbine im Bereich eines Statorhitzeschilds,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht eines Statorhitzeschilds,
- Fig. 3
- einen Querschnitt des Statorhitzeschilds im Bereich einer Stirnseite entsprechend
Schnittlinien III in Fig. 2.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0011] Entsprechend Fig. 1 weist eine Gasturbine 1, von der hier nur ein kleiner Ausschnitt
dargestellt ist, einen Stator 2 sowie einen Rotor 3 auf, die ebenfalls nur teilweise
dargestellt sind. Vom Stator 2 sind Leitschaufeln 4 teilweise erkennbar sowie ein
Abschnitt eines Leitschaufelträgers 5. Am Leitschaufelträger 5 sind zum einen die
Leitschaufeln 4 befestigt zum andern sind am Leitschaufelträger 5 auch Statorhitzeschilde
6 angebracht, von denen hier eines erkennbar ist. Vom Rotor 3 ist hier nur eine Laufschaufel
7 erkennbar, die zwischen den beiden Leitschaufeln 4 angeordnet ist. Mit strichpunktierter
Linie ist eine Rotationsachse 8 angedeutet, um welche der Rotor 3 im Betrieb der Gasturbine
1 rotiert und welche die axiale Richtung der Gasturbine 1 definiert. Axial bedeutet
im vorliegenden Zusammenhang somit parallel zur Rotationsachse 8, während eine radiale
Richtung senkrecht auf der Rotationsachse 8 steht und eine Umfangsrichtung entlang
einer Kreisbahn um die Rotationsachse 8 orientiert ist. Dementsprechend ist die Laufschaufel
7 axial zwischen den beiden Leitschaufeln 4 angeordnet. Der Statorhitzeschild 6 ist
radial der Laufschaufel 7 gegenüber angeordnet und axial zwischen den beiden Leitschaufeln
4 positioniert.
[0012] Die einzelnen Statorhitzeschilde 6 bilden Segmente, die in der Umfangsrichtung zueinander
benachbart angeordnet sind und einen geschlossenen Kreisring bilden, der eine Laufschaufelreihe
umschließt, die durch in Umfangsrichtung zueinander benachbarte Laufschaufeln 7 gebildet
ist. Der jeweilige Statorhitzeschild 6 trennt einen durch einen Pfeil angedeuteten
Heißgaspfad 9 der Gasturbine 1 von einem ebenfalls durch einen Pfeil angedeuteten
Kühlgaspfad 10, der im wesentlichen im Stator 2 verläuft.
[0013] Entsprechend den Fig. 1 und 2 besitzt der jeweilige Statorhitzeschild 6 eine Außenseite
11, die im Einbauzustand dem Heißgaspfad 9 zugewandt ist. Ebenso weist der Statorhitzeschild
6 eine Innenseite 12 auf, die dem Kühlgaspfad 10 zugewandt ist beziehungsweise vom
Heißgaspfad 9 und von der Außenseite 11 abgewandt ist. An seiner Innenseite 12 weist
der Statorhitzeschild 6 mehrere Rippen 13 auf. Diese Rippen 13 erstrecken sich im
Einbauzustand axial und sind vorzugsweise geradlinig ausgestaltet. Des weiteren sind
die Rippen 13 in der Umfangsrichtung zueinander beabstandet angeordnet. Ferner ist
an der Innenseite 12 zumindest eine Prallplatte 14 angeordnet, die auf den Rippen
13 aufliegt. In dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel erstreckt sich die Prallplatte 14
nur über eine Hälfte der Innenseite 12. Eine die andere Hälfte abdeckende zweite Prallplatte
14 ist hier zur besseren Erkennbarkeit der Rippen 13 weggelassen. Ebenso kann eine
einzige Prallplatte 14 vorgesehen sein, die sämtliche Rippen 13 abdeckt.
[0014] Der jeweilige Statorhitzeschild 6 weist außerdem in der Umfangsrichtung zwei Stirnseiten
15 auf, die jeweils den Statorhitzeschild 6 in Umfangsrichtung begrenzen. In wenigstens
eine dieser Stirnseiten 15 ist eine Nut 16 eingearbeitet. Vorzugsweise ist in beide
Stirnseiten 15 jeweils eine derartige Nut 16 eingearbeitet. Im Einbauzustand grenzen
zwei in Umfangsrichtung zueinander benachbarte Statorhitzeschilde 6 im Bereich dieser
Stirnseiten 15 aneinander, wobei sich je zwei solche Stirnseiten 15 in einem in Fig.
3 angedeuteten Axialspalt 17 einander gegenüberliegen. Die Nuten 16 sind dabei so
angeordnet, dass sie bei einander im Axialspalt 17 gegenüberliegenden Stirnseiten
15 zueinander fluchtend ausgerichtet sind. Die jeweilige Nut 16 dient zur Aufnahme
wenigstens eines Dichtelements 18, das beispielsweise bandförmig oder streifenförmig
ausgestaltet ist. Im Bereich des Axialspalts 17 greift ein derartiges Dichtelement
18 in zwei zueinander fluchtende Nuten 16 an zwei im Spalt 17 einander gegenüberliegenden
Stirnseiten 15 gleichzeitig ein. Hierdurch kann das jeweilige Dichtelement 18 den
Axialspalt 17 abdichten, also die dem Heißgaspfad 9 zugewandte Heißgasseite von der
dem Kühlgaspfad 10 zugewandten Kühlgasseite trennen.
[0015] Entsprechend den Fig. 2 und 3 ist der Statorhitzeschild 6 außerdem mit mehren Bohrungen
19 ausgestattet. Jede dieser Bohrungen 19 verbindet die Innenseite 12 einer der Stirnseiten
15. Dementsprechend mündet die jeweilige Bohrung 19 einenends an der Innenseite 12
und anderenends an der jeweiligen Stirnseite 15. Die Mündung der jeweiligen Bohrung
19 an der jeweiligen Stirnseite 15 ist beabstandet zur Nut 16 angeordnet, und zwar
in Richtung zur Außenseite 11 hin. Auf diese Weise kann durch die Bohrungen 19 Kühlgas
von der Kühlgasseite beziehungsweise vom Kühlgaspfad 10 auf die Heißgasseite des Spalts
17 gelangen, der zum Heißgaspfad 9 hin offen ist. Die einzelnen Bohrungen 19 sind
gemäß Fig. 2 in axialer Richtung zueinander beabstandet an der jeweiligen Stirnseite
15 des Statorhitzeschilds 6 ausgebildet.
[0016] Entsprechend den Fig. 2 und 3 weist der Statorhitzeschild 6 an wenigstens einer der
Stirnseiten 15 eine Ausnehmung 20 auf, die zur Außenseite 11 hin offen ist und die
sich in axialer Richtung entlang der jeweiligen Seite 15 erstreckt. Beim hier gezeigten
Beispiel ist die mit den Bohrungen 19 versehende Stirnseite 15 mit der Ausnehmung
20 ausgestattet. Dementsprechend erstreckt sich die Ausnehmung 20 entlang sämtlicher
Bohrungen 19, so dass die Bohrungen 19 jeweils in der Ausnehmung 20 münden. Grundsätzlich
kann es ausreichend sein, wenn bei zwei in Umfangsrichtung benachbarten Statorhitzeschilden
6 nur eine der im Spalt 17 einander gegenüberliegenden Stirnseiten 15 mit Bohrungen
19 ausgestattet ist und nur eine dieser Stirnseiten 15 mit einer solchen Ausnehmung
20 ausgestattet ist. Zweckmäßig sind jedoch beide Stirnseiten 15 mit Bohrungen 19
und einer solchen Ausnehmung 20 versehen.
[0017] Die Ausnehmungen 20 ermöglichen es dem Kühlgas auch dann durch die Bohrungen 19 in
ausreichendem Maße auszutreten, wenn der Spalt 17 in Umfangsrichtung aufgrund von
Relativbewegungen der benachbarten Statorhitzeschilde 6 vergleichsweise eng wird.
Mit Hilfe der Bohrungen 19 kann im Betrieb der Gasturbine 1 eine Kühlung der Dichtelemente
18 bewirkt werden. Insbesondere lässt sich an der Heißgasseite der Dichtelemente 18
ein Kühlgasfilm erzeugen, der eine unmittelbare Heißgasbeaufschlagung der Dichtelemente
18 behindert. Gleichzeitig lassen sich die mit den Stirnseiten 15 versehenen umfangsmäßigen
Endbereiche des jeweiligen Statorhitzeschilds 6 hierdurch effektiv kühlen, und zwar
einerseits durch die Durchströmung dieser Endbereiche mit Kühlgas und andererseits
durch die Ausbildung des Kühlgasfilms an der dem Heißgaspfad 9 ausgesetzten Bereichen
der Stirnseite 15 und der Außenseite 11.
[0018] Entsprechend den Fig. 2 und 3 ist an der Innenseite 12 zweckmäßig eine Vertiefung
21 ausgebildet. In dieser Vertiefung 21 sind die Rippen 13 angeordnet, und zwar so,
dass innerhalb der Vertiefung 21 ein System von miteinander kommunizierenden Kanälen
22 entsteht. Die wenigstens eine Prallplatte 14 deckt dieses System aus Kanälen 22
zum Kühlgaspfad 10 hin ab. Innerhalb dieser Kanäle 22 kommt es zu einer konvektiven
Wärmeübertragung zwischen dem jeweiligen Statorhitzeschild 6 und der jeweiligen Prallplatte
14. Gleichzeitig kann durch das mit den Kanälen 22 gebildete Kanalsystem eine Kühlgasströmung
geführt werden. Beispielsweise weist dazu die jeweilige Prallplatte 14 eine Vielzahl
von Durchtrittsöffnungen 23 auf, über die Kühlgas vom Kühlgaspfad 10 durch die Prallplatte
14 in die Kanäle 22 gelangen kann. Die zuvor genannten Bohrungen 19 münden nun an
der Innenseite 12 in besagter Vertiefung 21 beziehungsweise in einem der Kanäle 22.
Somit kann das durch die Durchtrittsöffnungen 23 in das Kanalsystem eintretende Kühlgas
über die Bohrungen 19 wieder austreten und durch den Statorhitzeschild 6 hindurch
zur Heißgasseite gelangen.
[0019] An der Innenseite 12 sind hier mehrere Halterungen 24 ausgebildet, mit deren Hilfe
die jeweilige Prallplatte 14 am Statorhitzeschild 6 festlegbar ist. Beispielsweise
übergreifen hierzu die jeweiligen Halterungen 24 die jeweilige Plattplatte 14.
[0020] Die Rippen 13 weisen jeweils eine bestimmte Rippenhöhe 25 auf, mit der sie sich in
radialer Richtung erstrecken. Mit dieser Rippenhöhe 25 stehen die Rippen 13 hier von
einem Boden der Vertiefung 21 ab. Des weiteren weisen die einzelnen Rippen 13 in der
Umfangsrichtung einen Rippenabstand 26 voneinander auf. Die Rippenhöhe 25 und der
Rippenabstand 26 sind so aufeinander abgestimmt, dass ein Verhältnis von Rippenhöhe
25 zu Rippenabstand 26 in einem Bereich von 0,328 bis 0,492 liegt.
[0021] Auch die einzelnen Bohrungen 19 weisen in axialer Richtung einen gewissen Bohrungsabstand
27 zueinander auf. Ferner weist jede einzelne Bohrung einen bestimmten Bohrungsdurchmesser
28 auf. Der jeweilige Bohrungsdurchmesser 28 und den Bohrungsabstand 2 sind so aufeinander
abzustimmt, dass sich ein Verhältnis von Bohrungsdurchmesser 28 zu Bohrungsabstand
27 ergibt, das in einem Bereich von 0,0992 bis 0,1488 liegt.
Bezugszeichen liste
[0022]
- 1
- Gasturbine
- 2
- Stator
- 3
- Rotor
- 4
- Leitschaufel
- 5
- Leitschaufelträger
- 6
- Statorhitzeschild
- 7
- Laufschaufel
- 8
- Rotationsachse
- 9
- Heißgaspfad
- 10
- Kühlgaspfad
- 11
- Außenseite
- 12
- Innenseite
- 13
- Rippe
- 14
- Prallplatte
- 15
- Stirnseite
- 16
- Nut
- 17
- Axialspalt
- 18
- Dichtelement
- 19
- Bohrung
- 20
- Ausnehmung
- 21
- Vertiefung
- 22
- Kanal
- 23
- Durchgangsöffnung
- 24
- Halterung
- 25
- Rippenhöhe
- 26
- Rippenabstand
- 27
- Bohrungsabstand
- 28
- Bohrungsdurchmesser
1. Statorhitzeschild für eine Gasturbine (1),
- mit einer im Einbauzustand einem Heißgaspfad (9) der Gasturbine (1) zugewandten
Außenseite (11),
- mit einer von der Außenseite (11) abgewandten Innenseite (12),
- mit wenigstens einer Nut (16), die in einer den Statorhitzeschild (6) im Umfangsrichtung
begrenzenden Stirnseite (15) ausgebildet ist und in die wenigstens ein Dichtelement
(18) einsetzbar ist,
- mit mehreren Bohrungen (19), die jeweils einenends an der Stirnseite (15) von der
Nut (16) in Richtung zur Außenseite (11) beabstandet und anderenends an der Innenseite
(12) münden und die in axialer Richtung voneinander beabstandet sind,
dadurch gekennzeichnet,
- dass mehrere an der Innenseite (12) ausgebildete Rippen (13) vorgesehen sind, die sich
im Einbauzustand bezüglich einer Rotationsachse (8) eines Rotors (3) der Gasturbine
(1) axial erstrecken und in Umfangsrichtung zueinander beabstandet sind,
- dass wenigstens eine an der Innenseite (12) angeordnete Prallplatte (14) vorgesehen ist,
die auf den Rippen (13) aufliegt,
- dass ein Verhältnis von Rippenhöhe (25) zu Rippenabstand (26) in einem Bereich von 0,41
± 20% liegt, und
- dass ein Verhältnis von Bohrungsdurchmesser (28) zu Bohrungsabstand (27) in einem Bereich
von 0,124 ± 20% liegt.
2. Statorhitzeschild nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Stirnseite (15) eine zur Nut (16) in Richtung zur Außenseite (11) hin beabstandete
Ausnehmung (20) ausgebildet ist, die zur Außenseite (11) hin offen ist, die sich in
axialer Richtung über die Bohrungen (19) der jeweiligen Stirnseite (15) erstreckt
und in der die Bohrungen (19) münden.
3. Statorhitzeschild nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Innenseite (12) eine Vertiefung (21) ausgebildet ist, in der die Rippen (13)
angeordnet sind und ein von der wenigstens einen Prallplatte (14) abgedecktes System
miteinander kommunizierender Kanäle (22) bilden.
4. Statorhitzeschild nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bohrungen (19) in der Vertiefung (21), beziehungsweise in einem der Kanäle (22)
münden.
5. Statorhitzeschild nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Prallplatte (14) mehrere Durchtrittsöffnungen (23) aufweist.
6. Statorhitzeschild nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Innenseite (12) zumindest eine Halterung (24) zum Festlegen der wenigstens
seinen Prallplatte (14) am Statorhitzeschild (6) ausgebildet ist.
7. Gasturbine mit wenigstens einem Statorhitzeschild (6) nach einem der Ansprüche 1 bis
6.
1. A stator heat shield for a gas turbine (1),
- with an outside (11) facing a hot-gas path (9) of the gas turbine (1) in the installation
state,
- with an inside (12) facing away from the outside (11),
- with at least one groove (16) which is formed in an end face (15) delimiting the
stator heat shield (6) in the circumferential direction and into which at least one
sealing element (18) can be inserted,
- with a plurality of bores (19) which in each case issue, at one end, on the end
face (15) so as to be spaced apart from the groove (16) in the direction of the outside
(11) and, at the other end, on the inside (12) and which are spaced apart from one
another in the axial direction,
characterized
- in that a plurality of ribs (13) are provided which are formed on the inside (12) and which
in the installation state extend axially with respect to an axis of rotation (8) of
a rotor (3) of the gas turbine (1) and are spaced apart from one another in the circumferential
direction,
- in that at least one baffle plate (14) is provided which is arranged on the inside (12) and
which lies on the ribs (13),
- in that a ratio of rib height (25) to rib spacing (26) lies in a range of 0.41 ± 20%, and
- in that a ratio of bore diameter (28) to bore spacing (27) lies in the range of 0.124 ± 20%.
2. The stator heat shield as claimed in claim 1, characterized in that, on the end face (15), a recess (20) is formed which is spaced apart from the groove
(16) in the direction of the outside (11), is open toward the outside (11) and extends
in the axial direction over the bores (19) of the respective end face (15) and in
which the bores (19) issue.
3. The stator heat shield as claimed in claim 1 or 2, characterized in that, on the inside (12), a depression (21) is formed, in which the ribs (13) are arranged
and form a system of intercommunicating channels (22) which is covered by the at least
one baffle plate (14).
4. The stator heat shield as claimed in claim 3, characterized in that the bores (19) issue in the depression (21) or respectively in one of the channels
(22) .
5. The stator heat shield as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the at least one baffle plate (14) has a plurality of passage orifices (23) .
6. The stator heat shield as claimed in one of claims 1 to 5, characterized in that at least one holding device (24) for securing the at least one baffle plate (14)
to the stator heat shield (6) is formed on the inside (12).
7. A gas turbine having at least one stator heat shield (6) as claimed in one of claims
1 to 6.
1. Bouclier thermique de stator de turbine à gaz (1), présentant :
- un côté extérieur (11) tourné à l'état monté vers le parcours (9) des gaz chauds
de la turbine à gaz (1),
- un côté intérieur (2) non tourné vers le côté extérieur (11),
- au moins une rainure (16) formée dans un côté frontal (15) qui délimite le bouclier
thermique de stator (6) dans la direction périphérique et dans laquelle au moins un
élément d'étanchéité (18) peut être inséré,
- plusieurs alésages (19) dont une extrémité est située sur le côté frontal (15) à
distance de la rainure (16) en direction du côté extérieur (11) et qui débouchent
à l'autre extrémité sur le côté intérieur (12), les alésages étant disposés à distance
mutuelle dans la direction axiale,
caractérisé en ce que
- plusieurs nervures (13) formées sur le côté intérieur (12) sont prévues, s'étendent
en position montée axialement par rapport à un axe de rotation (8) du rotor (3) de
la turbine à gaz (1) et sont disposées à distance mutuelle dans la direction périphérique,
- en ce qu'au moins une plaque d'incidence (14) est disposée sur le côté intérieur (12) et repose
sur les nervures (13),
- en ce que le rapport entre la hauteur (25) des nervures et la distance (26) entre les nervures
est de l'ordre de 0,41 ± 20 % et
- en ce que le rapport entre le diamètre (28) des alésages et la distance (27) entre les alésages
est de l'ordre de 0,124 ± 20 %.
2. Bouclier thermique de stator selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une découpe (20) formée sur le côté frontal (15) à distance de la rainure (16) en
direction du côté extérieur (11) s'étend dans la direction axiale au-dessus des alésages
(19) du côté frontal (15) et est ouverte en direction du côté extérieur (11), et en ce que les alésages (19) y débouchent.
3. Bouclier thermique de stator selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un creux (21) dans lequel les nervures (13) sont disposées et forment un système de
canaux (22) communiquant les uns avec les autres est formé sur le côté intérieur (12),
le système étant recouvert par la ou les plaques d'incidence (14).
4. Bouclier thermique de stator selon la revendication 3, caractérisé en ce que les alésages (19) débouchent dans le creux (21) ou dans l'un des canaux (22).
5. Bouclier thermique de stator selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la ou les plaques d'incidence (14) présentent plusieurs ouvertures de passage (23).
6. Bouclier thermique de stator selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moins un support (24) qui immobilise sa plaque d'incidence (14) sur le bouclier
thermique de stator (6) est formé sur le côté intérieur (12).
7. Turbine à gaz dotée d'au moins un bouclier thermique (6) de stator selon l'une des
revendications 1 à 6.