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(11) |
EP 2 138 405 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.12.2010 Patentblatt 2010/48 |
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Anmeldetag: 23.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Ausdrückvorrichtung
Squeezing device
Dispositif de compression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.12.2009 Patentblatt 2009/53 |
| (73) |
Patentinhaber: UHU GmbH & Co. KG |
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77815 Bühl (Baden) (DE) |
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Erfinder: |
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- Schniedenharn, Ralf
76547 Sinzheim (DE)
- Panter, Werner
77855 Achern (DE)
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| (74) |
Vertreter: advotec. |
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Patent- und Rechtsanwälte
Widenmayerstrasse 4 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 088 818 US-A1- 2007 017 930
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US-A- 4 172 536
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herausdrücken einer flüssigen
und/oder gelartigen und/oder pastösen Substanz aus einer verformbaren Tube, umfassend
ein Ausdrückelement mit zwei entgegengesetzten Ausdrückschenkeln zum Greifen der auszudrückenden
Tube und Herausdrücken der Substanz aus der Tube, sowie ein Gehäuse zur Aufnahme des
Ausdrückelements.
[0002] Derartige Ausdrückvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Mit Hilfe
dieser Vorrichtungen ist eine kontrollierte Abgabe von Substanzen aus verformbaren
Tuben, das heißt Metall oder Kunststofftuben, die zusammengedrückt werden können,
damit die Substanz aus einer Abgabemündung möglich.
[0003] So wird in
DE 691 18 524 T2 eine derartige Vorrichtung beschrieben, die ein Ausdrückelement, bestehend aus einem
Paar in einem Drehgelenk miteinander verbundenen Ausdrückschenkeln zur Aufnahme des
Tubenkörpers, sowie ein Gehäuse, welches dieses Ausdrückelement enthält, umfasst.
[0004] DE 699 05 163 beschreibt eine Vorrichtung mit einem Ausdrückelement, dessen Ausdrückschenkel an
einem Ende an einem Träger angebracht und durch diesen verbunden sind. Ferner weist
die genannte Vorrichtung ein Gehäuse auf, welches sowohl eine Öffnung an einem Basisende
als auch an einem oberen Ende aufweist.
[0005] Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Ausdrückvorrichtungen sind die Ausdrückschenkel
an einem unteren Ende gelenkig miteinander oder mit einem Träger verbunden. Beim Einsetzen
einer auszudrückenden Tube.in das Ausdrückelement muss die auszudrückende Tube von
oben, das heißt aus Richtung der nicht miteinander verbundenen Enden der Ausdrückschenkel
in das Ausdrückelement eingeführt werden.
[0006] Die Ausdrückvorrichtungen aus dem Stand der Technik weisen beispielsweise den Nachteil
auf, dass die Dicke der auszudrückenden Tuben limitiert ist. Ferner ist das Integrieren
der Tuben und das Zusammensetzen der einzelnen Bestandteile bei den Ausdrückvorrichtungen
aus dem Stand der Technik oft nicht ganz einfach.
[0007] Ferner wird bei den Ausdrückvorrichtungen aus dem Stand der Technik beim Ausdrücken
ein relativ hoher Kraftaufwand benötigt.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine alternative Ausdrückvorrichtung
zur Verfügung zu stellen, welche die Nachteile des Standes der Technik überwindet.
Ein Ziel ist es, ein einfaches Einsetzen einer auszudrückenden Tube in die Ausdrückvorrichtung
zu ermöglichen. Ein weiteres Ziel ist es zum Beispiel, den Kraftaufwand beim Ausdrücken
zu reduzieren.
[0009] Die genannten Aufgaben werden gelöst durch eine Vorrichtung zum Herausdrücken einer
flüssigen und/oder pastösen und/oder gelartigen Substanz aus einer verformbaren Tube,
umfassend ein Ausdrückelement mit zwei entgegengesetzten Ausdrückschenkeln zum Greifen
der auszudrückenden Tube und Herausdrücken der Substanz aus der Tube sowie ein Gehäuse
zur Aufnahme des Ausdrückelements, wobei die Ausdrückschenkel des Ausdrückelements
an einem unteren, der Öffnung der auszudrückenden Tube entgegengesetzten Ende frei
sind.
[0010] Frei bedeutet insbesondere, dass die Ausdrückschenkel nicht unlösbar (beispielsweise
über ein Gelenk) miteinander oder mit einem Träger verbunden sind.
[0011] Die Tatsache, dass die Ausdrückschenkel des Ausdrückelements an einem unteren, der
Öffnung der auszudrückenden Tube entgegengesetzten Ende nicht miteinander verbunden
sind, bringt beispielsweise den Vorteil, dass eine auszudrückende Tube in einfacher
Art und Weise in das Ausdrückelement integriert werden kann, indem diese vom unteren
Ende der Ausdrückschenkel her mit der Tubenöffnung voran in das Ausdrückelement eingeschoben
werden kann. Dies ist beispielsweise mit den Vorrichtungen aus dem Stand der Technik
nicht möglich, da bei diesen die Ausdrückschenkel an einem Ende entweder direkt oder
über einen Träger miteinander verbunden sind. Dadurch ist dieser Bereich der Ausdrückschenkel
geschlossen.
[0012] Durch die Anordnung der Ausdrückschenkel mit freien unteren Schenkelenden ist es
ferner möglich, die Ausdrückvorrichtung in einfacher Art und Weise an die verschiedensten
Tubengrößen anzupassen.
[0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann zur Abgabe jeder Substanz mit dem Verhalten
eines Fluid, Gels oder einer pastösen Substanz verwendet werden. Insbesondere ist
die erfindungsgemäße Vorrichtung für den Gebrauch bei der Abgabe von Klebstoffen geeignet.
Es ist nicht ganz einfach, klebrige Substanzen oder Klebstoff allein durch eine Manipulation
einer verformbaren Tube, die sie bzw. ihn enthält, abzugeben, da es praktisch unmöglich
ist, eine kontrollierte Menge der Substanz genau auf den gewünschten Punkt aufzubringen.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die
Ausdrückschenkel des Ausdrückelements im zusammengesetzten Zustand zumindest im Bereich
des unteren Endes durch Einrichtungen des Gehäuses in Position gehalten. Dieses In-Position-Halten
der Ausdrückschenkel durch das Gehäuse ersetzt eine direkte gelenkige Verbindung der
beiden Ausdrückschenkel, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist. Das Halten
der Ausdrückschenkel durch das Gehäuse kann beispielsweise durch Schnapp-, Rast- oder
Klemmverbindungen erfolgen. Durch diese in der Regel lösbaren Verbindungen kann auch
erreicht werden, dass das gesamte Ausdrückelement im Gehäuse gehalten wird.
[0015] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die
Ausdrückschenkel zumindest in einer Ruhestellung in Form eines V angeordnet, wobei
die Ausdrückschenkel an der Spitze des V (unteres Ende) nicht, insbesondere nicht
unlösbar, miteinander verbunden sind. Es ist jedoch durchaus möglich, dass sich die
Schenkel an der Spitze des V berühren, was jedoch nicht bedeuten soll, dass die Schenkel
miteinander verbunden sind. Vorzugsweise wird die Spitze des V durch die oben genannten
Einrichtungen des Gehäuses zusammen gehalten. Dieser Punkt an dem die Schenkel an
der Spitze des V durch das Gehäuse zusammengehalten werden, fungiert in der Regel
als Gelenk beim Zusammendrücken der Schenkel.
[0016] Mit Vorteil weisen die Ausdrückschenkel, insbesondere im Bereich des unteren Endes,
Einrichtungen auf, die mit Einrichtungen des Gehäuses zusammenwirken, um die Ausdrückschenkel,
insbesondere im Bereich des unteren Endes in Position zu halten. In der Regel sind
die Einrichtungen der Ausdrückschenkel Rippen und/oder Nasen und/oder Nuten.
[0017] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist das
Ausdrückelement Betätigungseinrichtungen, insbesondere Flügel auf, die mit den Ausdrückschenkeln,
vorzugsweise in einem oberen Bereich, z.B. über Stege, insbesondere Film-Hinges, verbunden,
vorzugsweise gelenkig verbunden sind. Diese Betätigungseinrichtungen fungieren vorzugsweise
als Hebel, wobei eine Kraft, die auf die Betätigungseinrichtungen ausgeübt wird, potenziert
und über die Ausdrückschenkel auf die auszudrückende Tube übertragen wird. Bei Druck
auf die Betätigungseinrichtungen sorgen bei einer bevorzugten Ausführungsform Stege
dafür, dass die Ausdrückschenkel aufeinander zu und gleichzeitig nach oben (in Richtung
der Tubenöffnung) bewegt werden, um sich unter die Tubenschulter zur vollständigen
Entleerung der Tube zu schieben. Diese Anordnung potenziert die auf die Betätigungseinrichtungen
ausgeübte Kraft deutlich.
[0018] In der Regel weist das Ausdrückelement in einem oberen Bereich eine Halteeinrichtung
mit einer Öffnung zum Aufnehmen und Halten der auszudrückenden Tube auf. Diese Halteeinrichtung
ist in der Regel ebenfalls gelenkig mit den oben genannten Betätigungseinrichtungen
verbunden. Eine derartige gelenkige Verbindung wird vorzugsweise über dünne, flexible
Verbindungsstreifen, welche die Halteeinrichtung mit den Betätigungseinrichtungen
verbinden, erreicht.
[0019] Das Gehäuse kann einstückig ausgebildet sein. Insbesondere aufgrund einer einfacheren
Herstellbarkeit ist es jedoch bevorzugt, dass das Gehäuse zweistückig ausgebildet
ist. Insgesamt ist die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise dreistückig ausgebildet,
wobei das Ausdrückelement vorzugsweise einstückig und das Gehäuse vorzugsweise zweistückig
ausgebildet ist.
[0020] Die erfindungsgemäß Vorrichtung ist in der Regel aus Kunststoff gefertigt. Vorzugsweise
ist die erfindungsgemäße Vorrichtung im Spritzgussverfahren hergestellt. Dies ermöglicht
eine einfache und kostengünstige Herstellung.
[0021] Bei einer bestimmten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in das
Ausdrückelement Gehäuseelemente integriert. Diese Ausführungsform wird weiter unten
(Figurenbeschreibung) näher erläutert.
[0022] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von
bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen und
den Unteransprüchen. Hierbei können die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein
oder in Kombination miteinander verwirklicht sein.
[0023] In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Ausführungsform im
auseinander gezogenen Zustand;
Figur 1A eine Seitenansicht des ersten Gehäuseteils der Ausführungsform von Figur
1;
Figur 1B eine Draufsicht auf das Gehäuseteil von Figur 1a;
Figur 2 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Ausdrückvorrichtung im auseinandergebauten Zustand;
Figur 2A eine Draufsicht auf das Ausdrückelement von Figur 2;
Figur 2B eine Seitenansicht eines Gehäuseteils der Ausführungsform von Figur 2;
Figur 3 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Ausdrückvorrichtung im auseinander gebauten Zustand;
Figur 3A eine Draufsicht auf das Ausdrückelement der Ausführungsform von Figur 3;
Figur 4 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Ausdrückvorrichtung;
[0024] Figur 1 stellt eine auseinandergezogene Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausdrückvorrichtung
1 dar, wie sie zur Verwendung zusammengebaut sein würde. Vorrichtung 1 umfasst ein
Ausdrückelement 2 sowie ein Gehäuse 3, wobei sich das Gehäuse 3 aus einem ersten Gehäuseteil
4 und einem zweiten Gehäuseteil 5 zusammensetzt. Das Ausdrückelement 2 weist zwei
entgegengesetzte Ausdrückschenkel 6a, 6b zum Greifen einer auszudrückenden Tube und
Herausdrücken der Substanz aus der Tube auf. In der vorliegenden Darstellung ist noch
keine Tube in das Ausdrückelement 2 integriert worden.
[0025] Ausdrückelement 2 weist ferner entgegen gesetzt angeordneten Ausdrückflügel 7a, 7b
auf, welche über Stege 8a, 8b gelenkig mit den Ausdrückschenkeln 6a bzw. 6b verbunden
sind. Durch diese spezielle Anordnung der Ausdrückflügel 7a, 7b, die über die Stege
8a, 8b, die wiederum als Scharniere wirken, mit den Ausdrückschenkeln 6a bzw. 6b verbunden
sind, wird eine Hebelwirkung erreicht, durch die eine Kraft, die auf die Ausdrückflügel
ausgeübt wird, potenziert und auf die auszudrückende Tube übertragen wird. Bei Druck
auf die Ausdrückflügel 7a, 7b sorgen die Stege 8a, 8b dafür, dass die Ausdrückschenkel
6a, 6b aufeinander zu und gleichzeitig nach oben bewegt werden (in Richtung Tubenöffnung),
um sich unter die Tubenschulter zur vollständigen Entleerung der Tube zu schieben.
[0026] Das Ausdrückelement 2 umfasst ferner einen Haltebereich 9. Der Haltebereich 9 ist
gelenkig mit den Ausdrückflügeln 7a, 7b verbunden. Ferner weist der Haltebereich 9
eine Öffnung 11 auf, durch welche sich im vorliegenden Fall eine Düse 10 erstreckt.
Diese Düse 10 weist ein, hier nicht abgebildetes, Gewinde zur Aufnahme einer Austragöffnung
einer Tube auf.
[0027] Wie bereits oben dargelegt, besteht das Gehäuse 3 aus einem ersten Gehäuseteil 4
und einem zweiten Gehäuseteil 5. Beide Gehäuseteile weisen miteinander im Eingriff
stehende Gebilde auf, um die beiden Gehäuseteile 4 und 5 zusammenzuhalten. Im vorliegenden
Fall weist das Gehäuseteil 5 Rippen zur Aufnahme in entsprechende Nuten im Gehäuseteil
4 auf.
[0028] Das Gehäuseteil 4 weist Rippen 13 auf. Diese Rippen 13 halten die V-förmig angeordneten
Ausdrückschenkel 6a und 6b im zusammengesetzten Zustand zusammen. Durch dieses Festklemmen
der Ausdrückschenkel 6a und 6b durch die Rippen 13 wird erreicht, dass die Ausdrückschenkel
6a, 6b in V-förmiger Stellung gehalten werden. Der Bereich der Spitze des V, an dem
die beiden Ausdrückschenkel zusammen gehalten werden, fungiert als Gelenk. An der
Spitze des V können sich die Schenkel 6a, 6b berühren, was jedoch nicht sein muss.
[0029] Beim Zusammensetzen der Vorrichtung 1 wird folgendermaßen vorgegangen. Zuerst wird
eine auszudrückende Tube mit der Öffnung voran von unten, das heißt von der Spitze
des V, zwischen die Ausdrückschenkel 6a und 6b geschoben, die vorher etwas auseinandergedrückt
werden. Die Tube wird sodann mit der Öffnung voran durch die Öffnung 11 im Haltebereich
9 bis zum Anschlag eingeführt und mit der Düse 10 verschraubt. Nun wird das Ausdrückelement
mit der darin integrierten Tube in das erste Gehäuseteil 4 geschoben, bis die Ausdrückschenkel
6a und 6b mit den Rippen 13 verrasten und festgeklemmt werden. Schließlich wird das
zweite Gehäuseteil 5 derart über das erste Gehäuseteil 4 geschoben, dass die Rippen
12 im Gehäuseteil 5 mit den Nuten im Gehäuseteil 4 in Eingriff stehen.
[0030] Durch Drücken auf die Ausdrückflügel 7a, 7b werden die Ausdrückschenkel 6a und 6b
in Richtung aufeinander zu bewegt, wobei der Tubeninhalt durch die Öffnung der Tube
und die Düse 10 herausgedrückt wird. Durch die spezielle Geometrie der Vorrichtung
1, insbesondere die Anordnung der Schenkel 6a, 6b sowie die Anordnung der Ausdrückflügel
7a, 7b mit den Stegen 8a, 8b wird eine Vorwärtsbewegung der auszudrückenden Flüssigkeit
in Richtung auf die Tubenöffnung hin erreicht. Ein Wandern der auszudrückenden Substanz
in Richtung des geschlossenen Endes der Tube wird weitgehend verhindert.
Figur 1A zeigt eine Seitenansicht des Gehäuseteils 4 von Figur 1. Hier sind gut die
Rippen 13 zu erkennen, welche die Ausdrückschenkel des Ausdrückelements zusammenklemmen.
Figur 1B zeigt eine Draufsicht auf das Gehäuseteil 4 aus Figur 1.
Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausdrückvorrichtung
20. Die Ausdrückvorrichtung 20 umfasst ein Ausdrückelement 21 sowie ein Gehäuse 22,
welches wiederum ein erstes Gehäuseteil 23 sowie ein zweites Gehäuseteil 24 umfasst.
Das Ausdrückelement 21 weist zwei entgegen gesetzt angeordnete Ausdrückschenkel 25a,
25b auf. Ferner weist das Ausdrückelement 21 Ausdrückflügel 26a, 26b auf, die über
als Film-Hinges ausgebildete Stege 27a, 27b mit den Ausdrückschenkeln 25a bzw. 25b
gelenkig verbunden sind. Die Ausdrückflügel 26a, 26b sind ihrerseits über dünne flexible
Verbindungsstreifen gelenkig mit dem Haltebereich 28 des Ausdrückelements 21 verbunden.
In der vorliegenden Abbildung ist bereits eine auszudrückende Tube 29 im Ausdrückelement
21 integriert. Hierbei wird die Tube 29 von den Ausdrückschenkeln 25a und 25b seitlich
gehalten. Im oberen Bereich der Tube wird diese durch den Haltebereich 28 gehalten.
In diesem Bereich erstreckt sich die Tubenöffnung durch eine Öffnung 30 im Haltebereich
28.
[0031] Auch in diesem Ausführungsbeispiel sind die Ausdrückschenkel 25a, 25b V-förmig angeordnet,
wobei die Ausdrückschenkel 25a und 25b an der Spitze des V nicht miteinander verbunden
sind. Dadurch lassen sich die Ausdrückschenkel 25a, 25b in diesem Bereich auseinander
drücken, das heißt voneinander weg bewegen, um die auszudrückende Tube 29 zwischen
den Schenkeln 25a und 25b aufnehmen zu können.
[0032] Im unteren Bereich der Ausdrückschenkel 25a, 25b, das heißt an der Spitze des V,
sind Rippen 31 vorgesehen. Die Rippen 31 sind derart angeordnet, dass sie mit Rippen
32 im Gehäuse 22 zusammenwirken, indem die Rippen 32 des Gehäuses 22, die übereinander
angeordnet sind, die Ausdrückschenkel 25a, 25b im Bereich der Rippen 31 zwischen sich
einklemmen und in Position halten. Dadurch wird erreicht, dass sich das V der Schenkel
25a, 25b nur nach oben hin öffnen bzw. schließen lässt. An der Spitze des V entsteht
durch das Zusammenklemmen durch die Rippen 32 im Gehäuse ein Gelenk.
[0033] Auch in dieser Ausführungsform sind die Auspressflügel 26a, 26b im oberen Bereich
der auszudrückenden Tube 29 angeordnet. Dies ist der Bereich, an den die Tube am stärksten
ausgebildet ist, so dass an dieser Stelle die meiste Kraft aufgewendet werden muss.
Durch die Anordnung der Flügel 26a, 26b in Verbindung mit den als Scharnieren wirkenden
Stegen 27a, 27b wird wiederum eine Hebelwirkung erreicht, welche eine aufgebrachte
Kraft potenziert und auf die Schenkel 25a, 25b überträgt. Bei Druck auf die Ausdrückflügel
26a, 26b sorgen die Stege 27a, 27b dafür, dass die Ausdrückschenkel 25a, 25b aufeinander
zu und gleichzeitig nach oben bewegt werden (in Richtung Tubenöffnung), um sich unter
die Tubenschulter zur vollständigen Entleerung der Tube zu schieben.
[0034] Die beiden Gehäuseteile 23 und 24 nehmen das Ausdrückelement 21 im zusammengebauten
Zustand auf. Die beiden Gehäuseteile 23 und 24 können in einfacher Art und Weise durch
zusammensteckbare Stifte 33, welche einstückig mit den jeweiligen Gehäuseteilen verbunden
sind, zusammengesteckt werden.
Figur 2a zeigt das Ausdrückelement 21 von Figur 2 (Seitenansicht), wobei hier noch
keine Tube integriert ist.
Figur 2b zeigt eine Seitenansicht des Gehäuseteils 23 aus Figur 2.
Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausdrückvorrichtung
40 mit einem Ausdrückelement 41 und einem Gehäuse 42. Das Gehäuse 42 besteht aus einem
ersten Gehäuseteil 43 und einem zweiten Gehäuseteil 44. Das Ausdrückelement 41 umfasst
zwei V-förmig angeordnete Ausdrückschenkel 45a und 45b. Das Ausdrückelement 41 weist
wiederum zwei Ausdrückflügel 46a, 46b auf. Die Ausdrückflügel 46a, 46b sind einstückig
über einen gebogenen Verbindungsabschnitt 47 miteinander verbunden. Im Verbindungsabschnitt
47 ist eine Öffnung 48 zum Durchführen einer auszudrückenden Tube vorgesehen.
[0035] Die Gehäuseteile 43 und 44 weisen übereinander angeordnete Rippen 49 auf, welche
dem Zusammenklemmen der Ausrückschenkel 45a, 45b im unteren Bereich (Spitze des V)
dienen. Im vorliegenden Fall weisen die Ausdrückschenkel 45a, 45b an ihrem unteren
Ende gebogene Elemente 50a, 50b, die einstückig mit diesen verbunden sind, auf. Die
gebogenen Elemente 50a, 50b werden beim Zusammensetzen der Vorrichtung 40 zwischen
die Rippen 49 geklemmt, wodurch wiederum die Ausdrückschenkel 45a, 45b im unteren
Bereich in Position gehalten werden.
[0036] Die Gehäuseteile 43 und 44 weisen Stifte 51 und Rippen 52 auf zum Einführen in Kanäle
53 bzw. Nuten 54 im Ausdrückelement 41. Durch die genannten Elemente ist ein einfaches
Zusammenstecken der Teile möglich. Die Gehäuseteile 43 und 44 sind identisch ausgebildet,
was die Herstellung der gesamten Vorrichtung vereinfacht.
[0037] Figur 3A zeigt eine Seitenansicht des Ausdrückelements 41 aus Figur 3. In dieser
Darstellung sind die V-förmig angeordneten Ausdrückschenkel 45a und 45b gut zu erkennen.
Auch bei dieser Ausführungsform sind die Schenkel 45a und 45b im unteren Bereich,
das heißt an der Spitze des V, nicht miteinander verbunden. In diesem Bereich gehen
die Schenkel dieser Ausführungsform jedoch in gebogene Abschnitte 50a, 50b über. Diese
gebogenen Abschnitte 50a und 50b gehen im weiteren Verlauf ihrerseits in nach oben
ziehende, Gehäuse bildende Abschnitte 55a und 55b über. Diese Gehäuse bildenden Elemente
55a und 55b sind größtenteils mit Verstärkungen 56a, 56b beaufschlagt. Lediglich in
einem oberen Bereich der Gehäuse bildenden Elemente 55a, 55b, welche leicht versetzt
in Richtung auf die Ausdrückschenkel 45a, 45b hin angeordnet sind, sind keine Verstärkungen
angeordnet. In diesem Bereich sind die Ausdrückflügel 46a, 46b darüber liegend angeordnet.
Durch die versetzte Anordnung der oberen Bereiche der Gehäuse bildenden Elemente 55a,
55b wird verhindert, dass die Flügel 46a, 46b beim Zusammendrücken zu früh mit den
Gehäuse bildenden Elementen zusammenstoßen. Die Ausdrückflügel 46a und 46b sind auch
bei dieser Ausführungsform über Verbindungsstege 57 mit den Ausdrückschenkeln 45a,
45b verbunden, wobei die Verbindungsstege 57 als Scharniere fungieren. Die Ausdrückflügel
46a und 46b sind - wie bereits oben erwähnt - über einen Verbindungsabschnitt 47 miteinander
verbunden. Das gesamte Element (Flügel 46a, 46b und Verbindungsabschnitt 47) ist einstückig
ausgebildet, wobei die Flügel 46a und 46b elastisch ausgebildet sind, um beim Ausdrücken
einer Tube aufeinander zu bewegt werden zu können. Hierbei werden die Ausdrückschenkel
45a und 45b ebenfalls aufeinander zu bewegt, was wiederum ein Drücken bzw. Ausdrücken
einer integrierten Tube zur Folge hat. Auch hier ist durch die Geometrie der Anordnung
ein Transport einer auszudrückenden Substanz in Richtung der Öffnung der Tube gewährleistet.
Bei Druck auf die Ausdrückflügel 46a, 46b sorgen die Stege 57, 57 dafür, dass die
Ausdrückschenkel 45a, 45b aufeinander zu und gleichzeitig nach oben bewegt werden
(in Richtung Tubenöffnung), um sich unter die Tubenschulter zur vollständigen Entleerung
der Tube zu schieben.
[0038] Beim Zusammensetzen der Vorrichtung 40 werden - wie bereits oben dargelegt - die
gebogenen Bereiche 50a und 50b der Ausdrückschenkel 45a und 45b zwischen die Rippen
49 des Gehäuses 42 geklemmt, wodurch die gebogenen Bereiche 50a und 50b zusammen gedrückt
werden. Hierbei schließt sich, eine im auseinander gebauten Zustand bestehende Lücke
58, indem die gebogenen Bereiche 50a und 50b derart zusammengedrückt werden, dass
sie im Bereich der besagten Lücke 58 aneinander stoßen.
[0039] In der vorliegenden Ausführungsform sind also im Ausdrückelement 41 Gehäuseteile
55a, 55b, 56a, 56b integriert. Sie bilden mit den Gehäuseteilen 43 und 44 das Gesamtgehäuse.
[0040] Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ausdrückvorrichtung
60 mit einem Ausdrückelement 61 sowie einem Gehäuse 62. Bei dieser Ausführungsform
ist das Gehäuse 62 einstückig ausgebildet.
[0041] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist bereits eine auszudrückende Tube 63 in der
Vorrichtung 60 integriert. Die Ausdrückschenkel 64a, 64b des Ausdrückelements 61 sind
ebenfalls V-förmig angeordnet und weisen an ihrem unteren Ende jeweils Rippen 65a,
65b auf. Im Gehäuse 62, das in dieser Darstellung mit abgenommener Seitenwand dargestellt
ist, sind zwei, jeweils profilierte Platten 66 (in der vorliegenden Abbildung ist
nur eine der beiden Platten zu erkennen) integriert. Im vorderen Bereich 66a sind
die Profilplatten 66 V-förmig ausgeschnitten, wobei im hinteren Bereich zwei Schultern
67 ausgebildet sind. Im Anschluss an diese Schultern 67 schließt sich noch ein einseitig
geschlossener Schlitz 68 an. Die Schultern 67 dienen zum Einrasten der Rippen 65a,
65b der Ausdrückschenkel 64a und 64b. Der Schlitz 68 dient zum Aufnehmen der Endwulst
69 der auszudrückenden Tube 63. Ansonsten entspricht die Anordnung der Ausdrückflügel
und die dahinter stehende Mechanik im Wesentlichen der Ausführungsform, welche in
Figur 2 gezeigt ist.
[0042] Allen beschriebenen Ausführungsformen ist gemein, dass die Ausdrückschenkel der Ausdrückelemente
V-förmig angeordnet sind und an der Spitze des V nicht miteinander verbunden sind.
In diesem Bereich werden die Ausdrückschenkel vielmehr durch Einrichtungen im Gehäuse
der Vorrichtungen zusammengehalten, wodurch verhindert wird, dass die Ausdrückschenkel
in diesem Bereich auseinander driften. Es entsteht in diesem Bereich ein Gelenk.
[0043] Ein Vorteil aller Ausführungsformen besteht unter anderem darin, dass die Ausdrückschenkel
nach dem Entfernen des Ausdrückelements aus dem Gehäuse im unteren Bereich voneinander
weg bewegt werden können, wodurch eine auszudrückende Tube zwischen den Schenkeln
positioniert werden kann.
[0044] Die in den Ausführungsbeispielen beschriebenen Ausdrückvorrichtungen sind aus thermoplastischem
Kunststoff gefertigt. Es versteht sich jedoch, dass auch andere Materialien (z.B.
Metall etc.) verwendet werden können.
1. Vorrichtung zum Herausdrücken einer flüssigen und/oder gelartigen und/oder pastösen
Substanz aus einer verformbaren Tube (29,63), umfassend ein Ausdrückelement (2, 21,
41, 61) mit zwei entgegengesetzten Ausdrückschenkeln (6a, 6b; 25a, 25b; 45a, 45b;
64a, 64b) zum Greifen der auszudrückenden Tube und Herausdrücken der Substanz aus
der Tube sowie ein Gehäuse (3, 22, 42, 62) zur Aufnahme des Ausdrückelements, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdrückschenkel des Ausdrückelements an einem unteren, der Öffnung der auszudrückenden
Tube entgegengesetzten Ende frei sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdrückschenkel (6a, 6b; 25a, 25b; 45a, 45b; 64a, 64b) des Ausdrückelements
(2, 21, 41, 61) im zusammengesetzten Zustand zumindest im Bereich des unseren Endes
durch Einrichtungen des Gehäuses (12, 32, 49, 67) in Position gehalten werden.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdrückschenkel zumindest in einer Ruhestellung in der Form eines V angeordnet
sind, wobei die Ausdrückschenkel (6a, 6b; 25a, 25b; 45a, 45b; 64a, 64b) an der Spitze
des V (unteres Ende) nicht miteinander verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdrückschenkel (6a, 6b; 25a, 25b; 45a, 45b; 64a, 64b), insbesondere im Bereich
des unteren Endes Einrichtungen (31, 50a, 50b, 65a, 65b) aufweisen, die mit Einrichtungen
(12, 32, 49, 67) des Gehäuses (3, 22, 42, 62) zusammenwirken, um die Ausdrückschenkel,
insbesondere im Bereich des unteren Endes in Position zu halten.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen der Ausdrückschenkel (6a, 6b; 25a, 25b; 45a, 45b; 64a, 64b) Rippen
(31, 65a, 65b) und/oder Nasen und/oder Nuten sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausdrückelement (2, 21, 41, 61) Betätigungseinrichtungen, insbesondere Flügel
(7a, 7b; 26a, 26b; 46a, 46b) aufweist, die mit den Ausdrückschenkeln (6a, 6b; 25a,
25b; 45a, 45b; 64a, 64b), vorzugsweise in einem oberen Bereich verbunden, vorzugsweise
gelenkig verbunden sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausdrückelement (2, 21, 41, 61) in einem oberen Bereich eine Halteeinrichtung
(9, 28, 47) mit einer Öffnung (11, 30, 48) zum Aufnehmen und Halten der auszudrückenden
Tube (29, 63) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie dreistückig ausgebildet ist, wobei das Gehäuse (3, 22, 42, 62) vorzugsweise zweistückig
ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie im Spritzgussverfahren hergestellt ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in das Ausdrückelement (2, 21, 41, 61) Gehäuseelemente (55a, 55b; 56a, 56b) integriert
sind.
1. Device for pressing out a liquid and/or gel-like and/or paste-like substance from
a ductile tube (29, 63), comprising a squeezing unit (2, 21, 41, 61) with two opposed
squeezing legs (6a, 6b; 25a, 25b; 45a, 45b; 64a, 64b) for picking up the tube to squeezed
and pressing out the substance from the tube, and a housing (3, 22, 42, 62) for holding
the squeezing unit, characterized in that the squeezing legs of the squeezing unit are free at a lower end opposed to the opening
of the tube to be squeezed.
2. Device according to claim 1, characterized in that the squeezing legs (6a, 6b; 25a, 25b; 45a, 45b; 64a, 64b) of the squeezing unit (2,
21, 41, 61) are, if assembled, held in their position by attachments of the housing
(12, 32, 49, 67) at least in the area of the lower end.
3. Device according to one of the claims 1 or 2, characterized in that the squeezing legs are positioned in at least one rest position having the form of
a V, whereby the squeezing legs (6a, 6b; 25a, 25b; 45a, 45b; 64a, 64b) are not interconnected
at the lower end of the V (bottom).
4. Device according to one of the previous claims, characterized in that the squeezing legs (6a, 6b; 25a, 25b; 45a, 45b; 64a, 64b) are, in particular in the
area of the lower end, provided with attachments (31, 50a, 50b, 65a, 65b) that work
together with attachments (12, 32, 49, 67) of the housing (3, 22, 42, 62) in order
to hold the squeezing legs in their position, particularly in the area of the lower
end.
5. Device according to claim 4, characterized in that the attachments of the squeezing legs (6a, 6b; 25a, 25b; 45a, 45b; 64a, 64b) are
ribs (31, 65a, 65b) and/or noses and/or slots.
6. Device according to one of the previous claims, characterized in that the squeezing unit (2, 21, 41, 61) is provided with actuators, in particular blades
(7a, 7b; 26a, 26b; 46a, 46b), that are connected, preferably pin-jointed, with the
squeezing legs (6a, 6b; 25a, 25b; 45a, 45b; 64a, 64b), preferably in an upper area.
7. Device according to one of the previous claims, characterized in that the squeezing unit (2, 21, 41, 61) is, in an upper area, provided with a fixture
device (9, 28, 47) with an opening (11, 30, 48) for holding and accepting the tube
to be squeezed (29, 63).
8. Device according to one of the previous claims, characterized in that it is a three-piece unit, whereby the housing (3, 22, 42, 62) is, ideally, a two-piece
unit.
9. Device according to one of the previous claims, characterized in that it is made by die-casting.
10. Device according to one of the previous claims, characterized in that the squeezing unit (2, 21, 41, 61) comprises integrated housing components (55a,
55b; 56a, 56b).
1. Dispositif pour faire sortir une substance liquide et/ou gélatineuse et/ou pâteuse
d'un tube déformable (29, 63), comprenant un élément de compression (2, 21, 41, 61)
avec deux branches de compression placées l'une en face de l'autre (6a, 6b; 25a, 25b
; 45a, 45b ; 64a, 64b) pour la avoir prise sur le tube à presser et faire sortir la
substance du tube et un boîtier (3, 22, 42, 62) pour recevoir l'élément de compression,
caractérisé en ce que les branches de compression de l'élément de compression sont libres sur une extrémité
inférieure opposée à l'ouverture du tube à presser.
2. Dispositif selon revendication 1, caractérisé en ce que les branches de compression (6a, 6b; 25a, 25b ; 45a, 45b ; 64a, 64b) de l'élément
de compression (2, 21, 41, 61) sont maintenues en position, dans l'état assemblé,
au moins au niveau de l'extrémité inférieure par des dispositifs du boîtier (12, 32,
49, 67).
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les branches de compression présentent, au moins à l'arrêt, une forme de V, sachant
que les branches de compression (6a, 6b; 25a, 25b, 45a, 45b; 64a, 64b) ne sont pas
reliées l'une avec l'autre au niveau de la pointe du V (extrémité inférieure).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les branches de compression (6a, 6b; 25a, 25b, 45a, 45b; 64a, 64b), principalement
au niveau de l'extrémité inférieure, présentent des dispositifs (31, 50a, 50b, 65a,
65b), qui agissent en interaction avec les dispositifs (12, 32, 49, 67) du boîtier
(3, 22, 42, 62) pour maintenir en position les branches de compression, particulièrement
au niveau de l'extrémité inférieure.
5. Dispositif selon revendication 4, caractérisé en ce que les dispositifs des branches de compression (6a, 6b; 25a, 25b, 45a, 45b; 64a, 64b)
sont des nervures (31, 65a, 65b) et/ou des nez et/ou des rainures.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que l'élément de compression (2, 21, 41, 61) présente des dispositifs d'actionnement,
en particulier des ailettes (7a, 7b; 26a, 26b; 46a, 46b), qui sont accolées aux branches
de compression (6a, 6b; 25a, 25b, 45a, 45b; 64a, 64b), de préférence dans une zone
supérieure, de préférence de manière souple.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de compression (2, 21, 41, 61) présente dans une zone supérieure un dispositif
de retenue (9, 28, 47) avec une ouverture (11, 30, 48) pour la réception et le maintien
du tube à presser (29, 63).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est composé de 3 pièces, sachant que le boîtier (3, 22, 42, 62) est composé de
préférence de deux pièces.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est fabriqué selon un procédé de moulage par injection.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des éléments de boîtier (55a, 55b ; 56a, 56b) sont intégrés dans l'élément de compression
(2, 21, 41, 61).
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