[0001] Die Erfindung bezieht sich auf das Abdichten einer Fuge, beispielsweise zwischen
einem Rahmenprofil eines Fensters oder einer Tür und einer Gebäudewand, mit einem
Dichtband.
[0002] Aus
EP 0 530 653 B1 ist eine Dichtleiste zum Ankleben an einem Fensterrahmen bekannt, die aus einem starren
Kanal U-förmigen Querschnitts und einem darin angeordneten, elastisch komprimierten
Schaumstoffstreifen besteht, der durch eine formstabile Deckleiste verschlossen ist,
die randseitig in einer lösbaren Formschluss-Eingriffsverbindung zum Stirnbereich
der Kanalwände gehalten ist. Die Deckleiste ist fahnenartig mit einem biegeschlaffen
Streifenelement verbunden, das sich unter Führung über eine Randkante der Deckleiste
hinweg in den Kanal der Dichtleiste hinein erstreckt. Durch Ziehen an dem Streifenelement
lässt sich die Deckleiste von dem Kanal lösen, sodass sich der komprimierte Schaumstoffstreifen
entspannen kann. Diese Konstruktion ist sehr aufwändig.
[0003] In
US 4 204 373 ist ein Dichtband beschrieben, das aus einer flachen Leiste zum Ankleben an ein Rahmenprofil
und einem darauf angeordneten Schaumstoffstreifen besteht. Der Schaumstoffstreifen
ist von einer Folie aus Papier oder Kunststoff abgedeckt, die an der flachen Leiste
angeklebt ist und den Schaumstoffstreifen im komprimierten Zustand hält. Im Randstreifen
der Abdeckfolie verlaufen Aufreißfäden, mit deren Hilfe die Folie nach Installation
des mit dem Dichtband versehenen Rahmenprofils im Bauwerk aufgerissen werden kann.
[0004] Aus
EP 1 131 525 B1 ist ein vorkomprimiertes Dichtband bekannt, das aus einem elastisch rückstellfähigen
Schaumstoffstreifen rechteckigen Querschnitts besteht, der in komprimiertem Zustand
vollständig von einer Umhüllung umschlossen ist, die von einer Kunststofffolie gebildet
ist. Die Kunststofffolie bildet eine in Längsrichtung des Dichtbandes verlaufende
Reißlasche aus, indem die Kunststofffolie unter Bildung einer Sollreißstelle gegen
sich selbst verhaftet ist. Zur Festlegung des Schaumstoffstreifens innerhalb der auf
diese Weise gebildeten Tasche ist er an seiner Unterseite mit der Umhüllung verklebt,
und die Umhüllung ist ihrerseits an ihrer Unterseite mit gesonderten Klebemitteln,
beispielsweise einem doppelseitig klebenden Band, an einem Rahmenprofil anheftbar.
[0005] Dichtbänder dieser Art werden an dem abzudichtenden Rahmenprofil angeklebt, und nach
Montage des Rahmenprofils in einer Gebäudewandöffnung wird die Umhüllung aufgerissen,
um es dem Schaumstoffstreifen zu ermöglichen, sich elastisch rückzustellen und damit
das Rahmenprofil an der Gebäudewand abzudichten. Bei diesen bekannten Dichtbändern
ist jedoch nachteilig, dass sie nur in relativ geringen Breiten hergestellt werden
können, da sich ansonsten aufgrund der Rückstellkraft des vorkomprimierten Dichtbands
eine ovale bis runde Form innerhalb der Umhüllung ergibt, welche für den Einbau ungeeignet
ist. Im Rahmen der ständig steigenden Anforderungen an die Abdichtung in Gebäuden
ist es aber wünschenswert, vorkomprimierte Dichtbänder in beliebigen Breiten bereitzustellen,
um höhere Dichtwerte, eine bessere Wärmeisolierung und besseren Schallschutz zu erzielen.
[0006] Der nächstkommende Stand der Technik gemäβ
WO 98145565 A beschreibt einenDichtstrei en aus Schaumstoff, der von einer Umhüllung umgeben ist.
In der Umhüllung kann auch eine biegesteife Schicht aus Pappe oder Kunststoff vorgesehen
sein. Nach dem Öffnen der folienhaften Umhüllung expandiert der Schaumstoffstreifen
ein wenig in der abzudichtenden Fuge, in die er lose eingelegt ist. Die biegesteife
Schicht aus Pappe oder Kunststoff verbleibt ebenfalls in der Fuge.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Abdichten einer Fuge
anzugeben, das einfach durchgeführt werden kann und zum verbesserten Abdichten auch
sehr breiter Fugen geeignet ist.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Abdichten einer Fuge mittels eines Dichtbands
weist folgende Schritte auf:
- a) Bereitstellen eines vorkomprimierten Dichtbands mit einem elastisch rückstellfähigen
Schaumstoffstreifen und einer folienhaften Umhüllung, die den Schaumstoffstreifen
vollständig umgibt und ihn dadurch in einem vorkomprimierten Zustand hält, wobei eine
Querfläche des Schaumstoffstreifens gegen ein streifenförmiges Element gedrückt ist,
welches innerhalb der Umhüllung angeordnet ist und in Querrichtung zumindest eine
gewisse Biegesteifigkeit aufweist;
- b) Einfügen des Dichtbands in die Fuge;
- c) Öffnen der folienhaften Umhüllung; und
- d) Entfernen des streifenförmigen Elements vom Schaumstoffstreifen;
wobei der Schaumstoffstreifen und zumindest ein Abschnitt der folienhaften Umhüllung
in der Fuge verbleiben.
[0010] Dabei ist die Reihenfolge der Schritte b) bis d) nicht zwangsläufig wie oben angegeben.
Zum einen ist es möglich, die folienhafte Umhüllung durch das Herausziehen bzw. Entfernen
des streifenförmigen Elements zu öffnen, sodass die Schritte c) und d) besonders einfach
und gleichzeitig ablaufen können. Außerdem ist es denkbar, dass das Einfügen des Dichtbands
in die Fuge erst nach den Schritten c) und d) vorgenommen wird. Dies ist insbesondere
dann möglich, wenn die Expansion des Schaumstoffstreifens aufgrund einer klebrigen
Imprägnierung deutlich verzögert stattfindet.
[0011] Vorteilhafterweise werden zum Öffnen der folienhaften Umhüllung mindestens eine Sollreißstelle,
vorzugsweise zwei Sollreißstellen, durchtrennt. Auf diese Weise kann sichergestellt
werden, dass lediglich ein zuvor bestimmter Abschnitt der folienhaften Umhüllung in
der Fuge verbleibt.
[0012] Das bevorzugt verwendete Dichtband umfasst einen elastisch rückstellfähigen, sich
in Längsrichtung weiter als in Querrichtung erstreckenden Schaumstoffstreifen mit
zwei Seitenflächen und mit zwei die Seitenflächen verbindenden Querflächen, und eine
folienhafte Umhüllung, die den Schaumstoffstreifen vollständig umgibt und den Schaumstoffstreifen
dadurch in einem vorkomprimierten Zustand hält. Eine erste Querfläche des Schaumstoffstreifens
ist dabei gegen ein streifenförmiges Element gedrückt, welches innerhalb der Umhüllung
angeordnet ist und in Querrichtung zumindest eine gewisse Biegesteifigkeit aufweist.
Eine zweite Querfläche des Schaumstoffstreifens, welche der ersten Querfläche gegenüberliegt,
ist fest mit der folienhaften Umhüllung verbunden.
[0013] Dadurch wird gewährleistet, dass die komprimierte Rechteckform des Schaumstoffstreifens
auch bei großen Breiten des Dichtbands erhalten bleibt und das Dichtband auf einfache
Weise herstellbar und handhabbar ist, während beim Einbau immer zumindest ein Abschnitt
der folienhaften Umhüllung zusammen mit dem Schaumstoffstreifen in der Fuge verbleibt.
[0014] Vorzugsweise ist das streifenförmige Element in Längsrichtung biegeschlaff ausgebildet.
In diesem Fall kann das Dichtband zu einer Rolle aufgewickelt sein, was den Transport
und die Lagerung des Dichtbandes erheblich vereinfacht.
[0015] Vorzugsweise weist die Umhüllung eine sich in Längsrichtung erstreckende Reißlasche
auf, die als Zugelement zum Öffnen der Umhüllung dient. Damit kann nach der Vormontage
des Dichtbands auf einem abzudichtenden Rahmenbauteil die Umhüllung auf einfache Weise
durch den Anwender geöffnet werden.
[0016] Alternativ hierzu kann das streifenförmige Element einen in Querrichtung über den
Schaumstoffstreifen vorstehenden Endabschnitt aufweisen, der als Zugelement zum Öffnen
der Umhüllung dient. In diesem Fall muss der Anwender nach Befestigung des Dichtbands
am abzudichtenden Rahmenbauteil lediglich am vorstehenden Endabschnitt des streifenförmigen
Elements ziehen, um die Umhüllung zu zerreißen und eine Expansion des Schaumstoffstreifens
zu ermöglichen. Es ist auch möglich, die Umhüllung zunächst mittels einer Reißlasche
zu öffnen und das streifenförmige Element anschließend herauszuziehen.
[0017] Es kann jeweils vorteilhaft sein, dass die Umhüllung mit mindestens einer sich in
Längsrichtung des Dichtbands erstreckenden Sollreißstelle, vorzugsweise einer Perforationslinie,
versehen ist, wodurch das Öffnen der Umhüllung vereinfacht wird.
[0018] Um die bereits zuvor beschriebene sichere Haftung des Schaumstoffstreifens an der
Umhüllung auch nach Öffnen der Umhüllung zu gewährleisten, ist die zweite Querfläche
des Schaumstoffstreifens, welche nicht gegen das streifenförmige Element gedrückt
ist, vorzugsweise mit einem doppelseitigen Klebestreifen ausgestattet.
[0019] Zur weiteren Verstärkung der Rechteckform des Schaumstoffstreifens im vorkomprimierten
Zustand kann im Bereich der zweiten Querfläche, welche nicht gegen das erste streifenförmige
Element gedrückt ist, ein zweites streifenförmiges Element vorgesehen sein, welches
ebenfalls in Querrichtung zumindest eine gewisse Biegesteifigkeit aufweist. Vorzugsweise
ist dieses zweite streifenförmige Element ebenfalls innerhalb der Umhüllung angeordnet,
sodass die Umhüllung, welche um beide streifenförmigen Elemente und den Schaumstoffstreifen
herum angeordnet ist, ihre Kraft auf die Querflächen mittels der biegesteifen Elemente
aufbringen kann.
[0020] In diesem Fall verbindet der doppelseitige Klebestreifen den Schaumstoffstreifen
vorzugsweise mit dem zweiten streifenförmigen Element, welches wiederum haftend mit
der Umhüllung verbunden ist.
[0021] Zur Anbringung an das abzudichtende Rahmenbauteil ist die Umhüllung vorzugsweise
im Bereich der zweiten Querfläche, welche nicht gegen das erste streifenförmige Element
gedrückt ist, an ihrer Außenseite von einem doppelseitigen Klebeband bedeckt, welches
wiederum für einen sicheren Transport nach der Herstellung von einer Abdeckfolie überdeckt
sein kann. Somit kann das Dichtband bereits an dem abzudichtenden Rahmenbauteil vormontiert
werden, und auf der Baustelle muss lediglich nach dem Einsetzen des Rahmenbauteils
in die Gebäudeöffnung die Umhüllung geöffnet werden, um die Expansion des Schaumstoffstreifens
zu ermöglichen.
[0022] Vorzugsweise ist die Umhüllung mit dem Endabschnitt auf beiden Seiten haftend verbunden,
wodurch eine bessere Handhabung erzielt wird. Bei gleichzeitiger Anordnung von zwei
Sollreißstellen in der Umhüllung kann der Öffnungsvorgang perfektioniert werden.
[0023] Das seitliche Herausziehen des streifenförmigen Elements wird vorzugsweise dadurch
weiter vereinfacht, dass das streifenförmige Element in Querrichtung Schlitze aufweist.
[0024] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist im Bereich einer der Seitenflächen
des Schaumstoffstreifens innerhalb der Umhüllung eine folienhafte Fahne angeordnet,
die nahe dem streifenförmigen Element in einem ersten Verbindungsbereich fest mit
dem Schaumstoffstreifen verbunden ist und in einem zweiten Verbindungsbereich fest
mit der folienhaften Umhüllung verbunden ist. Diese Fahne dient als Expansionsreserve
der folienhaften Umhüllung und bedeckt auf diese Weise die komplette Seitenfläche
des Dichtbands nach Expansion des Schaumstoffstreifens.
[0025] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf in den Zeichnungen dargestellte
Ausführungsformen näher erläutert.
- Fig. 1
- ist eine Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäß verwendbaren
vorkomprimierten Dichtbands zum Abdichten einer Fuge;
- Fig. 2
- ist eine Querschnittsansicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäß verwendbaren
vorkomprimierten Dichtbands zum Abdichten einer Fuge;
- Fig. 3
- ist eine Querschnittsansicht einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemäß verwendbaren
vorkomprimierten Dichtbands zum Abdichten einer Fuge;
- Fig. 4
- ist eine Querschnittsansicht einer vierten Ausführungsform des erfindungsgemäß verwendbaren
vorkomprimierten Dichtbands zum Abdichten einer Fuge;
- Fig. 5
- ist eine Querschnittsansicht einer fünften Ausführungsform des erfindungsgemäß verwendbaren
vorkomprimierten Dichtbands zum Abdichten einer Fuge; und
- Fig. 6
- ist eine Querschnittsansicht der Ausführungsform aus Fig. 5 im eingeklappten Zustand
des vorstehenden Endabschnitts des streifenförmigen Elements.
[0026] In den Zeichnungen sind Schaumstoffstreifen, Umhüllungen, Klebebänder, streifenförmige
Elemente und Abdeckfolien teilweise in einem gewissen Abstand zueinander dargestellt,
um die einzelnen Elemente, die das Dichtband bilden, klar voneinander abzuheben. In
Wirklichkeit liegen diese Elemente jeweils eng aufeinander auf.
[0027] Fig 1 bis 6 zeigen Ausführungsformen von erfindungsgemäß verwendbaren Dichtbändern.
[0028] In Fig. 1 ist ein Schaumstoffstreifen 2 dargestellt, der im dargestellten Beispiel
einen rechteckigen Querschnitt hat, von einer folienhaften Umhüllung 4 umgeben ist
und von dieser in einem vorkomprimierten Zustand gehalten wird. Der Schaumstoffstreifen
2 kann aus jedem beliebigen offenzelligen oder geschlossenzelligen Weichschaumstoff
gebildet sein, z.B. aus Polyurethan oder Polyethylen, und kann für eine verzögerte
Rückstellung imprägniert sein. Eine mehrlagige Anordnung mehrerer aufeinander laminierter
unterschiedlicher Schaumstoffmaterialien ist ebenso denkbar wie die Anordnung einer
imprägnierten Schaumstoffschicht auf einer nicht imprägnierten Schaumstoffschicht.
Der Schaumstoffstreifen 2 erstreckt sich in seiner Längsrichtung weiter als in seiner
Querrichtung und weist zwei Seitenflächen 6 und zwei Querflächen 8, 9 (Oberseite 8
und Unterseite 9) auf, welche die beiden Seitenflächen 6 verbinden.
[0029] Das Material der Umhüllung 4 kann ein Folienmaterial, ein Gittergewebe, Papier oder
anderes Material sein, das für den genannten Einsatzzweck geeignet ist. Außerdem sind
auch laminierte Folien verwendbar, die aus einer Kunststofffolie bestehen, die mit
einem Trägermaterial (z.B. Vlies) laminiert ist, oder gewebeverstärkte Folien. All
diese Materialien sind mit dem Ausdruck "folienhaft" umschrieben. Auch Kombinationen
dieser Materialien sind möglich. Bevorzugt ist allerdings eine thermoplastische Folie
oder eine Schrumpffolie, welche sich unter Wärmeeinfluss zusammenzieht.
[0030] Mindestens eine Querfläche, im vorliegenden Beispielsfall die Unterseite 9 des Schaumstoffstreifens
2, ist auf ein streifenförmiges Element 10 gedrückt, das in Querrichtung zumindest
eine gewisse Biegesteifigkeit aufweist. Die Biegesteifigkeit sollte so hoch sein,
dass das streifenförmige Element 10 die Kraft aufnimmt, welche von der Expansionsbestrebung
des Schaumstoffstreifens 2 ausgeht und üblicherweise zu einer Verformung der flexiblen
Umhüllung 4 hin zu einem Schlauch mit ovalem oder sogar rundem Querschnitt führen
würde, ohne dabei selbst zu sehr verformt zu werden.
[0031] Als Material des streifenförmigen Elements 10 kommt beispielsweise Pappe in Frage,
es sind aber auch alle anderen möglichen biegesteifen Materialien, z.B. harte Kunststoffe,
verwendbar. Das streifenförmige Element 10 ist vorzugsweise in Längsrichtung biegeschlaff
ausgebildet, sodass das Dichtband zu einer Rolle aufgewickelt werden kann. Hier bietet
sich beispielsweise einlagige Wellpappe mit nur einer Deckschicht an, wobei die Rippen
bzw. Wellen in Querrichtung verlaufen. Das streifenförmige Element 10 kann einen vorstehenden
Endabschnitt 12 aufweisen, der über eine Seitenfläche 6 des Schaumstoffstreifens 2
vorsteht und als Zugmittel zum Herausziehen dient. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist das streifenförmige Element 10 lediglich im Bereich des Endabschnitts 12 durchgängig
ausgebildet, während über die restliche Breite in Querrichtung verlaufende Einschnitte
im streifenförmigen Element 10 ausgebildet sind. Diese ermöglichen ein Verbiegen des
streifenförmigen Elements 10 beim weiter unten beschriebenen Herausziehen nach dem
Öffnen der folienhaften Umhüllung 4.
[0032] Im Beispielsfall der Fig. 1, 3 und 4 ist der vorstehende Endabschnitt 12 dazu geeignet,
das streifenförmige Element 10 zu fassen und durch das Ziehen nach außen die Umhüllung
4 zu öffnen. Hierzu kann in der Umhüllung 4 im Bereich der Seitenfläche 6, über welche
der vorstehende Endabschnitt 12 des streifenförmigen Elements 10 vorragt, mindestens
eine Sollreißstelle 14, vorzugsweise eine Perforationslinie, vorgesehen sein. Die
in Fig. 3 und 4 dargestellten Positionen der Sollreißstellen 14 sind dabei bevorzugt,
weil in diesem Fall nach dem Öffnen der Umhüllung 4 kein oder nur wenig Material an
der Seitenfläche 6 verbleibt und ein großer Teil der Umhüllung, welcher nicht festgeklebt
ist (siehe unten), am expandierenden Schaumstoffstreifen 2 entlanggleitet und sich
über dessen anderer Seitenfläche 6 anordnet. Dies kann beispielsweise genutzt werden,
wenn die Umhüllung 4 besondere Dichteigenschaften aufweist, welche zur besonderen
Abdichtung der anderen Seitenfläche 6, beispielsweise im Sinne einer Dampfdiffusionssperre,
dienen.
[0033] Ebenso ist es möglich, die Umhüllung 4 durch Zug am vorstehenden Endabschnitt 12
auch ohne Sollreißstelle 14 aufzureißen, wenn die Umhüllung 4 keinen großen Zugkräften
widersteht, oder die Umhüllung mit einem Messer aufzuschneiden oder mit einem anderen
Hilfsmittel zu öffnen.
[0034] Ein doppelseitiger Klebestreifen 16 ist im dargestellten Beispielsfall zwischen der
anderen Querfläche des Schaumstoffstreifens 2, hier der Oberseite 8, und der Umhüllung
4 angeordnet und verbindet die beiden Elemente fest miteinander. Die feste Verbindung
zwischen Schaumstoffstreifen 2 und Umhüllung 4 kann auch über andere Mittel erfolgen,
beispielsweise über thermoplastisches Laminieren oder Verschweißen.
[0035] Ein Klebeband 18, das dem Anbringen des Dichtbandes an einem einzubauenden Bauelement,
etwa einem Rahmenprofil, dient, ist im Bereich derselben Querfläche 8 auf der Außenseite
der Umhüllung 4 befestigt. Die hier nach oben gewandte Außenseite des Klebebandes
18 ist vorzugsweise von einer gestrichelt dargestellten, abziehbaren Abdeckfolie 20,
beispielsweise einem Silikonpapier 10 oder dergleichen, abgedeckt, solange das Dichtband
nicht an dem Bauelement angebracht ist.
[0036] Es sei an dieser Stelle betont, dass in der Praxis das Klebeband 18 sehr häufig durch
eine Klebeschicht realisiert ist, die an einem Silikonpapier oder dergleichen haftet
und die in dieser Form auf die Umhüllung 4 aufkaschiert worden ist. Mitunter kann
in dieser Klebeschicht noch ein Gittergewebe oder eine Trägerfolie, Vlies oder dergleichen
zur Vergrößerung der Zugfestigkeit eingebettet sein. Der oben verwendete Ausdruck
"Klebeband" soll daher auch Klebeschichten dieser hier beschriebenen Art umfassen.
Dasselbe trifft für den Begriff "Klebestreifen" zu.
[0037] In Fig. 2 ist eine ähnliche Ausführungsform dargestellt, bei der die Umhüllung mittels
einer Reißlasche 22 aufgerissen werden kann. Die beiden Abschnitte der Umhüllung 4
sind nahe dem Schaumstoffstreifen 2 durch eine Nahtlinie zusammengehalten, die eine
Schweißnaht, Klebenaht oder Fadennaht sein kann und die durch Ziehen an der Reißlasche
22 geöffnet werden kann. Die Reißlasche 22 ist dabei entweder aus vorstehenden Teilabschnitten
der Umhüllung 4 gebildet oder kann ein Faden oder dergleichen sein. In einem solchen
Fall dient der vorstehende Endabschnitt 12 des streifenförmigen Elements 10 lediglich
zur Entnahme desselben nach dem Öffnen der Umhüllung 4. Unter Umständen kann der vorstehende
Endabschnitt 12 auch vollständig entfallen, wie in Fig. 2 dargestellt ist.
[0038] Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsformen sind in einer eher idealisierten
Gestalt des Querschnitts des Schaumstoffstreifens 2 dargestellt. In Wirklichkeit ist
nämlich die obere Querfläche 8 des Schaumstoffstreifens 2 durch den von innen wirkenden
Druck zumindest ein wenig in Richtung einer Kuppelform ausgedehnt, sodass der Querschnitt
des Schaumstoffstreifens 2 im vorkomprimierten Zustand eine vom Rechteck in gewissem
Umfang, wenn auch nicht zu stark abweichende Gestalt annimmt.
[0039] Zur weiteren Verstärkung der Rechteckform kann, wie in Fig. 3 dargestellt ist, zwischen
der zweiten Querfläche, hier der Oberseite 8, und der Umhüllung 4 ein zweites streifenförmiges
Element 24 angeordnet sein, welches mittels der Klebeschicht 16 mit dem Schaumstoffstreifen
2 und mittels eines weiteren Klebestreifens 26 mit der Umhüllung 4 verbunden ist.
Dieses streifenförmige Element 24 besitzt dieselben Eigenschaften wie das erste streifenförmige
Element 10 und würde nach dem Öffnen der Umhüllung 4 in der Fuge verbleiben. Der Klebestreifen
26 kann entfallen, wenn das streifenförmige Element 24 mit der Umhüllung auf andere
Weise, z.B. durch Klebung oder Laminierung, haftend verbunden ist.
[0040] Wie in Fig. 4 dargestellt ist, kann die Umhüllung 4 im Bereich des Endabschnitts
12 des streifenförmigen Elements 10 auch mit diesem haftend verbunden sein, z.B. durch
Klebung oder durch Aneinanderlaminierung der beiden Elemente. Ebenso ist eine Naht
denkbar, welche durch die beiden Schlaufen der Umhüllung 4 und den Endabschnitt 12
hindurchgeht, diese Elemente miteinander verbindet und gleichzeitig als Sollreißstelle
der Umhüllung 4 dient. Alternativ kann in diesem Fall auch ein zusätzlicher L-förmiger
Klebestreifen (nicht dargestellt) von außen über die Naht bis hin zu einer Sollreißstelle
14 geklebt sein, die wie in Fig. 3 im Randbereich der Oberseite 8 angeordnet ist.
Dadurch ist gewährleistet, dass die Zugkraft über die Naht hinweg zur Sollreißstelle
14 übertragen wird.
[0041] Das vorkomprimierte Dichtband kann auf eine Rolle aufgewickelt angeboten werden oder
als gerader Dichtbandstreifen vorbestimmter Länge verkauft werden. Das Dichtband kann
mittels des Klebebandes 18 bereits vor dem Einbau oder sogar vor dem Transport des
abzudichtenden Rahmenbauteils an diesem befestigt werden. Nach dem Einbau in die entsprechende
Gebäudeöffnung vor Ort muss dann lediglich noch die Umhüllung 4 durch ein Messer oder
durch Zug am vorstehenden Endabschnitt 12 bzw. an der Reißlasche 22 geöffnet werden.
Dabei bleiben die am Rahmenbauteil verklebten Stellen der Umhüllung 4 und die wiederum
damit fest verbundene Querfläche 8 des Schaumstoffstreifens 2 an ihrem Ort haften,
während der Schaumstoffstreifen 2 in Richtung der Querfläche, welche auf das erste
streifenförmige Element 10 gedrückt war, expandiert und die Abdichtung der Fuge gewährleistet.
Dabei gleitet der nicht mit dem Rahmenbauteil verklebte Teil der Umhüllung 4 am expandierenden
Schaumstoffstreifen 2 entlang und bedeckt schließlich im Endzustand vorzugsweise zumindest
einen Abschnitt der anderen Seitenfläche 6.
[0042] In Fig. 5 und Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäß verwendbaren
Dichtbands dargestellt. In dieser Ausführungsform ist innerhalb der Umhüllung 4 eine
folienhafte Fahne 28 angeordnet, die aus einem der Materialien besteht, welche weiter
oben für die Umhüllung 4 aufgezählt wurden. Besonders bevorzugt besteht die Fahne
28 jedoch aus einem luftundurchlässigen und/oder dampfdiffusionshemmenden oder -dichten
Material.
[0043] Diese Fahne 28 ist in einem ersten Verbindungsbereich 30 fest mit dem Schaumstoffstreifen
2 verbunden. Dieser erste Verbindungsbereich 30 ist vorzugsweise an der Unterseite
9 des Schaumstoffstreifens 2 zwischen dem Schaumstoffstreifen 2 und dem streifenförmigen
Element 10 angeordnet. Ebenso kann der Verbindungsbereich 30 im unteren Endbereich
der Seitenfläche 6 des Schaumstoffstreifens 2 liegen, der dem streifenförmigen Element
10 benachbart ist. Die feste Verbindung zwischen Fahne 28 und Schaumstoffstreifen
2 erfolgt vorzugsweise mittels eines Klebebandes, kann aber auch auf andere Weise
erfolgen, beispielsweise über thermoplastisches Verschweißen.
[0044] Die Fahne 28 erstreckt sich in einem Innenraum der Umhüllung 4 und ist mit dieser
in einem zweiten Verbindungsbereich 32 ebenfalls fest verbunden. Die Verbindung erfolgt
auch hier vorzugsweise über Verklebung oder ein anderes dauerhaftes Verbindungsmittel.
Die Fahne 28 dient somit als Expansionsreserve der folienhaften Umhüllung 4, denn
nach Entfernen des streifenförmigen Elements 10 und dem damit verbundenen Öffnen der
folienhaften Umhüllung 4 (im dargestellten Beispielsfall an den beiden Sollreißstellen
14) verbleibt die folienhafte Fahne 28 zusammen mit dem Abschnitt der folienhaften
Umhüllung 4, welcher mit ihr im zweiten Verbindungsbereich 32 verbunden ist, dauerhaft
am Schaumstoffstreifen 2 und bedeckt dessen Seitenfläche 6.
[0045] Auf diese Weise ist es möglich, das streifenförmige Element 10 zur Wandinnenseite
hin herauszuziehen, was die Handhabung an der Baustelle vereinfacht, und gleichzeitig
die der Wandinnenseite zugewandte Seitenfläche 6 des Schaumstoffstreifens 2 mit einer
diffusionshemmenden oder -dichten Folie dauerhaft zu bedecken.
[0046] Die Fahne 28 kann hierzu auch mindestens eine Schlaufe aufweisen, welche im Bereich
zwischen Schaumstoffstreifen 2 und streifenförmigem Element 10 oder im Bereich des
freien Innenraums der folienhaften Umhüllung 4 angeordnet sein kann, um die Expansionsreserve
zu verlängern. Ebenso ist es möglich, dass die Fahne 28 mehrere miteinander verklebte
Falten aufweist. In der einfachsten Ausführungsform wird die Expansionsreserve aber
lediglich dadurch gebildet, dass ein Abschnitt der folienhaften Umhüllung 4 und die
Fahne 28 in einem Verbindungsbereich 32 miteinander fest verbunden werden, der einen
gewissen Abstand zur Seitenfläche 6 des Schaumstoffstreifens 2 besitzt.
[0047] Wenn ein weiterer Verbindungsbereich 34 im Sinne einer festen Verbindung zwischen
der folienhaften Umhüllung 4 und dem streifenförmigen Element 10 im Übergangsbereich
zum vorstehenden Endabschnitt 12 angeordnet ist, kann der vorstehende Endabschnitt
12, wie in Fig. 6 dargestellt ist, nach unten und innen umgeklappt werden, womit das
Dichtband auch zu einer Rolle aufgewickelt werden kann, ohne dass der vorstehende
Endabschnitt 12 das Aufwickeln des Dichtbands und den Transport der Dichtbandrolle
behindert.
[0048] Die unter Bezugnahme auf Fig. 5 und Fig. 6 dargestellten Einzelheiten können auch
bei den Ausführungsformen der Fig. 1 bis Fig. 4 verwendet werden.
[0049] In der Praxis sind die Schaumstoffstreifen 2 so vorkomprimiert, dass sie beim Entspannen
vorzugsweise bis auf etwa das Fünf- bis Sechsfache ihrer im vorkomprimierten Zustand
eingenommenen Dicke expandieren können, wovon aber nur etwa die Hälfte ausgenutzt
wird, um eine sichere Anlage an dem Gebäudeteil zu gewährleisten, das dem abzudichtenden
Profilelement gegenüberliegt.
[0050] Das erfindungsgemäß verwendbare Dichtband wurde vorstehend am Beispiel eines Schaumstoffstreifens
1 mit rechteckigem Querschnitt beschrieben, weil dieses die Erläuterung erleichtert.
Mit "rechteckig" soll auch "quadratisch" umfasst sein. Der Fachmann erkennt indessen,
dass sich das Dichtband in entsprechender Weise auch mit Schaumstoffstreifen 2 realisieren
lässt, die vom Rechteck abweichende Querschnitte haben. Die angegebene Querschnittsgestalt
des Schaumstoffstreifens 2 soll daher nicht einschränkend verstanden werden.
1. Verfahren zum Abdichten einer Fuge mittels eines Dichtbands, das folgende Schritte
aufweist:
- Bereitstellen eines vorkomprimierten Dichtbands mit einem elastisch rückstellfähigen
Schaumstoffstreifen (2) und einer folienhaften Umhüllung (4), die den Schaumstoffstreifen
(2) vollständig umgibt und ihn dadurch in einem vorkomprimierten Zustand hält, wobei
eine Querfläche (9) des Schaumstoffstreifens (2) gegen ein streifenförmiges Element
(10) gedrückt ist, welches innerhalb der Umhüllung (4) angeordnet ist und in Querrichtung
zumindest eine gewisse Biegesteifigkeit aufweist
- Einfügen des Dichtbands in die Fuge; und
- Öffnen der folienhaften Umhüllung (4);
wobei der Schaumstoffstreifen (2) und zumindest ein Abschnitt der folienhaften Umhüllung
(4) in der Fuge verbleiben;
gekennzeichnet durch
- Entfernen des streifenförmigen Elements (10) vom Schaumstoffstreifen (2).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnen der folienhaften Umhüllung (4) durch das Entfernen des streifenförmigen
Elements (10) bewirkt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Öffnen der folienhaften Umhüllung (4) mindestens eine Soilreißstelle (14) durchtrennt
wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Öffnen der folienhaften Umhüllung (4) diese an zwei Sollreißstellen (14) durchtrennt
wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schaumstoffstreifen (2) in Längsrichtung weiter als in Querrichtung erstreckt
und zwei Seitenflächen (6) und zwei diese Seitenflächen (6) verbindende Querflächen
(8, 9) aufweist, wobei eine zweite Querfläche (8) des Schaumstoffstreifens (2), welche
der Querfläche (9), die gegen das streifenförmige Element (10) gedrückt ist, gegenüberliegt,
fest mit der folienhaften Umhüllung (4) verbunden ist.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das streifenförmige Element (10) in Längsrichtung biegeschlaff ausgebildet ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtband zu einer Rolle aufgewickelt ist.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (4) eine sich in Längsrichtung erstreckende Reißlasche (22) aufweist,
die als Zugelement zum Öffnen der Umhüllung (4) dient.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das streifenförmige Element (10) einen in Querrichtung über den Schaumstoffstreifen
(2) vorstehenden Endabschnitt (12) aufweist, der als Zugelement zum Öffnen der Umhüllung
(4) dient.
10. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Querfläche (8) mit einem doppelseitigen Klebestreifen (16) ausgestattet
ist, welcher zur haftenden Verbindung zwischen Schaumstoffstreifen (2) und Umhüllung
(4) dient.
11. Verfahren nach Anspruch 5 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (4) im Bereich der zweiten Querfläche (8) an ihrer Außenseite von einem
doppelseitigen Klebeband (18) bedeckt ist.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Klebeband (18) von einer Abdeckfolie (20) überdeckt ist.
13. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (4) mit dem Endabschnitt (12) fest verbunden ist.
14. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich einer der Seitenflächen (6) des Schaumstoffstreifens (2) innerhalb der
Umhüllung (4) eine folienhafte Fahne (28) angeordnet ist, die nahe dem streifenförmigen
Element (10) in einem ersten Verbindungsbereich (30) fest mit dem Schaumstoffstreifen
(2) verbunden ist und in einem zweiten Verbindungsbereich (32) fest mit der folienhaften
Umhüllung (4) verbunden ist.
1. Method for sealing a joint by means of a sealing tape, comprising the steps of:
- providing a precompressed sealing tape comprising a resiliently flexible foam strip
(2) and a sheet-type wrapping (4), which completely surrounds the foam strip (2) and
thereby keeps it in a precompressed state, a transverse surface (9) of the foam strip
(2) being pressed against a strip-like element (10) which is arranged inside the wrapping
(4) and has at least a certain flexural strength in the transverse direction;
- inserting the sealing tape into the joint; and
- opening the sheet-type wrapping (4);
the foam strip (2) and at least a portion of the sheet-type wrapping (4) remaining
in the joint;
characterised by
- removing the strip-like element (10) from the foam strip (2).
2. Method according to claim 1, characterised in that the sheet-type wrapping (4) is opened by removing the strip-like element (10).
3. Method according to either claim 1 or claim 2, characterised in that, in order to open the sheet-type wrapping (4), at least one predetermined tear point
(14) is torn through.
4. Method according to any of the preceding claims, characterised in that, in order to open the sheet-type wrapping (4), two predetermined tear points (14)
thereof are torn through.
5. Method according to any of the preceding claims, characterised in that the foam strip (2) extends farther in a longitudinal direction than in a transverse
direction and comprises two lateral surfaces (6) and two transverse surfaces (8, 9)
connecting said lateral surfaces (6), a second transverse surface (8) of the foam
strip (2), which is opposite the transverse surface (9) which is pressed against the
strip-like element (10), being rigidly connected to the sheet-type wrapping (4).
6. Method according to any of the preceding claims, characterised in that the strip-like element (10) is flexible in the longitudinal direction.
7. Method according to claim 6, characterised in that the sealing tape is wound into a roll.
8. Method according to any of the preceding claims, characterised in that the wrapping (4) comprises a tear-off tab (22) extending in the longitudinal direction,
which serves as a pulling element for opening the wrapping (4).
9. Method according to any of the preceding claims, characterised in that the strip-like element (10) comprises an end portion (12) which projects transversely
beyond the foam strip (2) and serves as a pulling element for opening the wrapping
(4).
10. Method according to claim 5, characterised in that the second transverse surface (8) is provided with a double-sided adhesive strip
(16) which bonds the foam strip (2) to the wrapping (4).
11. Method according to either claim 5 or claim 10, characterised in that the outside surface of the wrapping (4) is covered in the region of the second transverse
surface (8) by a double-sided adhesive tape (18).
12. Method according to claim 11, characterised in that the adhesive tape (18) is covered by a cover sheet (20).
13. Method according to claim 9, characterised in that the wrapping (4) is rigidly connected to the end portion (12).
14. Method according to any of the preceding claims, characterised in that in the region of one of the lateral surfaces (6) of the foam strip (2) within the
wrapping (4), a sheet-type extension strip (28) is arranged, which is rigidly connected
to the foam strip (2) in a first connecting region (30) next to the strip-like element
(10) and is rigidly connected to the sheet-type wrapping (4) in a second connecting
region (32).
1. Procédé destiné à étanchéifier un joint au moyen d'une bande d'étanchéité, lequel
comprend les étapes suivantes :
- fournir une bande d'étanchéité pré-comprimée comprenant un ruban en mousse (2),
présentant une reprise élastique, et une enveloppe (4) de type film, qui entoure complètement
le ruban en mousse (2) et maintient ainsi ce dernier dans un état pré-comprimé, une
face transversale (9) du ruban en mousse (2) étant pressée contre un élément présentant
une forme de ruban (10), qui est disposé à l'intérieur de l'enveloppe (4) et présente
dans la direction transversale au moins une certaine résistance à la flexion ;
- insérer la bande d'étanchéité dans le joint ; et
- ouvrir l'enveloppe (4) de type film ;
le ruban en mousse (2) et au moins une section de l'enveloppe (4) de type film restant
dans le joint,
caractérisé par
- le retrait de l'élément présentant une forme de ruban (10) du ruban en mousse (2).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture de l'enveloppe (4) de type film est provoquée par le retrait de l'élément
présentant une forme de ruban (10).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins un emplacement théorique à déchirer (14) est séparé pour l'ouverture de l'enveloppe
(4) de type film.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour l'ouverture de l'enveloppe (4) de type film, cette dernière est séparée à deux
emplacements théoriques à déchirer (14).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le ruban en mousse (2) s'étend davantage dans la direction longitudinale que dans
la direction transversale et présente deux faces latérales (6) et deux faces transversales
(8, 9) reliant lesdites faces latérales (6), une deuxième face transversale (8) du
ruban en mousse (2), laquelle fait face à la face transversale (9) pressée contre
l'élément présentant une forme de ruban (10), étant reliée de manière fixe à l'enveloppe
(4) de type film.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément présentant une forme de ruban (10) est réalisé de manière flexible dans
la direction longitudinale.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la bande d'étanchéité est enroulée de manière à former un rouleau.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'enveloppe (4) présente une languette déchirable (22) s'étendant dans la direction
longitudinale, laquelle fait office d'élément à tirer servant à ouvrir l'enveloppe
(4).
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément présentant une forme de ruban (10) présente une section d'extrémité (12)
faisant saillie du ruban en mousse (2) dans la direction transversale, laquelle fait
office d'élément à tirer servant à ouvrir l'enveloppe (4).
10. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que la deuxième face transversale (8) est dotée d'un ruban adhésif double face (16),
qui sert à assembler par collage le ruban en mousse (2) et l'enveloppe (4).
11. Procédé selon la revendication 5 ou 10, caractérisé en ce que l'enveloppe (4) est recouverte, dans la zone de la deuxième face transversale (8),
sur son côté extérieur, d'une bande adhésive double face (18).
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que la bande adhésive (18) est recouverte d'un film de recouvrement (20).
13. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'enveloppe (4) est reliée de manière fixe à la section d'extrémité (12).
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est disposé, dans la zone d'une des faces latérales (6) du ruban en mousse (2) à l'intérieur
de l'enveloppe (4), un talon (28) de type film, qui est relié de manière fixe au ruban
en mousse (2) à proximité de l'élément présentant une forme de ruban (10) dans une
première zone d'assemblage (30) et est relié de manière fixe à l'enveloppe (4) de
type film dans une deuxième zone d'assemblage (32).