[0001] Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung für ein Kochfeld, ein Kochfeld mit
mehreren derartigen Anzeigevorrichtungen sowie ein Verfahren zum Betrieb einer solchen
Anzeigevorrichtung.
[0002] Aus der
DE 3722632 A1 ist es bekannt, bei einem Kochfeld neben dessen Kochstellen Anzeigevorrichtungen
mit mehreren Leuchtsegmenten anzuordnen. Die Leuchtsegmente werden abhängig von der
Drehstellung eines mechanischen Temperaturreglers über eine Zusatzschalteinrichtung
derart angesteuert, dass in Abhängigkeit von einer vorgewählten Temperatur für eine
Kochstelle ein bestimmtes Leuchtsegment leuchtet. Über jedem Leuchtsegment ist ein
Schriftzug stellvertretend für eine bestimmte Funktion bzw. Temperatur vorgesehen.
Durch Beleuchten dieses Schriftzuges wird einer Bedienperson angezeigt, für welche
Temperatur bzw. Funktion die nebenstehende Kochstelle eingestellt ist.
[0003] Aus der
WO 2003/014624 A1 ist es bekannt, an der Vorderseite eines Herdes mit Kochfeld und Backofen eine längliche,
streifenartige Anzeigevorrichtung nach Art einer Leuchtanzeige vorzusehen. Diese Anzeigevorrichtung
weist mehrere nebeneinander angeordnete Leuchtsegmente auf. Durch Länge bzw. Anzahl
der beleuchteten Leuchtsegmente kann beispielsweise eine Temperatur für den Backofen
dargestellt werden.
[0004] Aus der
EP 1 213 543 ist es bekannt, vor einer Kochstelle eines Kochfeldes eine bogenförmige Anzeigevorrichtung
mit einer Vielzahl von LED als Leuchtmittel in Kreisbogenform anzuordnen. Durch die
Anzahl der leuchtenden LED kann beispielsweise eine Leistung der betreffenden Kochstelle
angezeigt werden.
Aufgabe und Lösung
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Anzeigevorrichtung
für ein Kochfeld, ein damit versehenes Kochfeld sowie ein Betriebsverfahren zu schaffen,
mit denen Probleme des Standes der Technik gelöst werden können und insbesondere eine
vorteilhafte sowie mit weiteren Funktionen versehene Anzeigevorrichtung geschaffen
werden kann.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Anzeigevorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1, ein Kochfeld mit den Merkmalen des Anspruchs 12 sowie ein Verfahren mit den Merkmalen
des Anspruchs 13. Vorteilhafte sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind
Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden im Folgenden näher erläutert. Manche
der Merkmale werden nur für eine Anzeigevorrichtung, ein Kochfeld oder ein Betriebsverfahren
erläutert, sie sollen jedoch unabhängig davon auch für die anderen gelten können.
Des weiteren wird der Wortlaut der Prioritätsanmeldung
DE 102008027220.5 vom 2. Juni 2008 derselben Anmelderin durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt der
vorliegenden Beschreibung gemacht. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche
Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
[0007] Es ist vorgesehen, dass die Anzeigevorrichtung einen Träger für eine Vielzahl von
Leuchtmitteln aufweist, der langgestreckt ausgebildet ist. Erfindungsgemäß verlaufen
die Leuchtmittel in zwei Reihen nebeneinander, wobei die Reihen insbesondere parallel
zueinander sind. Über mindestens einer ersten Reihe von Leuchtmitteln ist eine Abdeckung
vorgesehen mit lichtdurchlässigen Bereichen, die in Symbol-Form und/oder Buchstaben-Form
ausgebildet sind, wobei diese Abdeckung vorzugsweise über allen Leuchtmitteln dieser
ersten Reihe verläuft. Abgesehen von diesen lichtdurchlässigen Bereichen in Symbol-Form
ist die Abdeckung über dieser ersten Reihe von Leuchtmitteln lichtundurchlässig. Des
weiteren sind Abtrennungen zwischen den Leuchtmitteln dieser ersten Reihe vorgesehen,
die ein Überstrahlen von einem Leuchtmittel zu einem lichtdurchlässigen Bereich über
einem benachbarten oder anderen Leuchtmittel verhindern. Dadurch wird gewährleistet,
dass ein Leuchtmittel tatsächlich ausschließlich nur den gewünschten lichtdurchlässigen
Bereich durchleuchtet, der ihm zugeordnet ist, und keinen anderen unerwünschten.
[0008] Mit den Leuchtmitteln dieser ersten Reihe ist es somit möglich, bestimmte Leuchtanzeigen
bzw. Symbole leuchtend darzustellen. Die Leuchtmittel der zweiten Reihe können dann,
wie nachfolgend noch im Detail in verschiedenen Ausführungen erläutert wird, für andere
Zwecke dienen.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung haben die Leuchtmittel in der ersten Reihe
mit der teilweise lichtdurchlässigen und im übrigen lichtundurchlässigen Abdeckung
darüber einen Abstand voneinander, der in etwa dem Zweifachen bis Fünffachen ihrer
Ausdehnung entspricht. Dadurch ist es möglich, insbesondere bei Leuchtmitteln in Form
von LED bzw. besonders vorteilhaft SMD-LED, den Abstand der Leuchtmittel zueinander
so groß zu machen, dass die beleuchteten Symbole darüber ausreichend groß und für
eine Bedienperson gut erkennbar sind. Bei besonders bevorzugter Ausgestaltung der
Erfindung weisen sämtliche Leuchtmittel in dieser ersten Reihe einen gleichen Abstand
zueinander auf, möglich ist dies auch für die darüber angeordneten lichtdurchlässigen
Bereiche in Symbol-Form.
[0010] In einer zweiten Reihe können Leuchtmittel, die vorzugsweise die selben sind wie
in der ersten Reihe, einen gleichen Abstand zueinander haben wie diejenigen der ersten
Reihe. Über dieser zweiten Reihe von Leuchtmitteln ist vorteilhaft ebenso eine Abdeckung
angeordnet, die allerdings im wesentlichen lichtdurchlässig ist bzw. zumindest transluzent,
also durchscheinend. Diese Transluzenz kann, ähnlich wie auch die lichtdurchlässigen
Bereiche in Symbol-Form über der ersten Reihe von Leuchtmitteln, für eine Art Diffusorwirkung
für das Licht der LED darunter ausgebildet sein. Dadurch ergibt sich eine gleichmäßige
und angenehme Lichtverteilung bzw. Beleuchtung der jeweiligen Bereiche. Die Abdeckung
kann als eine Art dicke Folie aus Kunststoff ausgebildet sein, beispielsweise mit
einer Dicke von deutlich unter 1mm, möglicherweise mit einer Dicke von etwa 0,3mm.
Des weiteren ist die Abdeckung vorteilhaft als ein einziges Bauteil für sämtliche
Leuchtmittel vorgesehen. Dazu kann sie jeweils unterschiedliche Bereiche aufweisen.
Eine unterschiedliche Lichtdurchlässigkeit kann beispielsweise durch ein Mehrkomponenten-Herstellungsverfahren
erreicht werden. Alternativ dazu können lichtundurchlässige Bereiche durch eine Bedruckung
mit lichtundurchlässiger Farbe odgl. erfolgen. Die Abdeckung kann bei der Herstellung
der Anzeigevorrichtung oben auf dem Gehäuse befestigt werden, beispielsweise festgeklebt
werden.
[0011] In Weiterbildung der Erfindung ist es möglich, die Abtrennungen zwischen Leuchtmitteln
der zweiten Reihe so auszubilden, dass ein geringes Überstrahlen von einem Leuchtmittel
zu einem lichtdurchlässigen Bereich über einem benachbarten Leuchtmittel möglich ist.
So ist eine gleichmäßigere und besser verteilte Beleuchtung der zweiten Reihe möglich.
Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn diese zweite Reihe als durchgängiger Leuchtstreifen
bzw. an einem Stück leuchtender Streifen ausgebildet ist und verwendet wird.
[0012] Der Träger ist vorteilhaft ein flacher Bauteilträger, insbesondere eine Leiterplatte.
Auf ihn ist ein Gehäuse mit den vorgenannten Abtrennungen aufgesetzt, wobei das Gehäuse
mit den Abtrennungen jeweils eine Art Lichtkanal bildet. Oben auf dieses Gehäuse ist
die vorgenannte Abdeckung aufgesetzt. Das Gehäuse mit den Lichtkanälen bzw. den Abtrennungen
dazwischen kann also als eine Art Gitter ausgebildet sein. Vorteilhaft ist für eine
größere Stabilität des Gehäuses eine außen umlaufende Gehäusewandung dicker ausgebildet,
während die Abtrennungen bei entsprechender Wahl eines geeigneten Kunststoffs auch
relativ dünn ausgebildet sein können, um die gewünschte Lichtundurchlässigkeit zwischen
benachbarten Lichtkanälen zu erreichen.
[0013] In weiterer Ausgestaltung kann das Gehäuse so ausgebildet sein, dass es die Leuchtmittel
auf dem Träger im wesentlichen abdeckt bzw. umgibt. So kann eine Abschirmung gegen
unerwünschtes seitliches Herausleuchten erreicht werden. Die Baueinheit aus Träger,
Leuchtmitteln und Gehäuse sowie ggf. Abdeckung ist also bis auf die gewünschte Leuchtrichtung
nach oben entlang der Lichtkanäle lichtdicht ausgebildet. Dabei ist es möglich, dass
zumindest an den Längsseiten der Vorrichtung das Gehäuse den Träger übergreift zur
sicheren Vermeidung von unerwünschtem seitlichen Herausleuchten.
[0014] Das Gehäuse ist vorteilhaft einteilig ausgebildet und mit der Abdeckung beispielsweise
unlösbar zu einer Baueinheit verbunden. Es kann auf verschiedene Art und Weise an
oder auf dem Träger befestigt werden, beispielsweise durch Aufklipsen mit mechanischen
Haltevorrichtungen, die unter Umständen lösbar ausgebildet sein können.
[0015] Vorteilhaft sind Träger und auch Gehäuse und somit die gesamte Anzeigevorrichtung
gebogen bzw. bogenartig ausgebildet. Dies kann insbesondere eine gleichmäßige Biegung
sein. Dadurch ist eine gewisse Anpassung an üblicherweise runde Kochstellen an einem
Kochfeld von der Form her möglich. Wenn bei einem erfindungsgemäßen Kochfeld mehrere
Kochstellen mit jeweils einer derartigen erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung vorgesehen
sind, so wird es als ausreichend angesehen, wenn sämtliche Anzeigevorrichtungen identisch
ausgebildet sind. Dann kann zwar die Biegung bzw. Rundung der Anzeigevorrichtungen
nicht exakt an eine Außenform der üblicherweise unterschiedlich großen Kochstellen
angepasst werden. Dies wird jedoch als nicht besonders problematisch angesehen, insbesondere
deswegen, weil die Anzeigevorrichtungen einen Abstand von zumindest wenigen Millimetern
von einer Kochstelle haben können.
[0016] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann eine Anzeigevorrichtung eine Steuerung
aufweisen, insbesondere einen Mikrocontroller. Diese Steuerung kann dazu dienen, die
Anzeigevorrichtung mit einer Zentralsteuerung eines Kochfeldes zur Kommunikation zu
verbinden, insbesondere mit einem darin vorgesehenen Steuerungsbus. So kann also eine
genannte Zentralsteuerung des Kochfeldes einen Anzeigezustand an der Anzeigevorrichtung
ändern in Abhängigkeit von Steuerbefehlen, welche wiederum aufgrund von Betriebszuständen
der jeweiligen Kochstelle oder aber von unterschiedlichen Eingaben oder Bedienungen
einer Bedienperson abhängen können. Ein solcher Busanschluss der Anzeigevorrichtung
an einen Steuerungsbus des Kochfeldes ist besonders vorteilhaft bidirektional ausgebildet,
sodass sowohl die Kochfeldsteuerung den Anzeigezustand an der Anzeigevorrichtung ändern
kann als auch jeweils darüber informiert ist, was tatsächlich angezeigt ist.
[0017] In nochmals weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Vorrichtung
noch eine Sieben-Segment-Anzeige aufweist. Damit können beispielsweise weitere Informationen
angezeigt werden, wie dies allgemein von Anzeigevorrichtungen an Kochfeldern odgl.
bekannt ist.
[0018] In Ausgestaltung der Erfindung kann an der Anzeigevorrichtung ein Überdeckungssensor
vorgesehen sein, beispielsweise nach Art einer Reflektions-Lichtschranke, der nach
oben gerichtet ist bzw. wirkt. Alternativ dazu kann ein solcher Sensor auch kapazitiv
oder induktiv arbeiten, beispielsweise als an sich bekannter Topferkennungssensor.
So kann erkannt werden, wenn ein Kochtopf oder ein anderer Gegenstand darauf aufgestellt
ist, der die Erkennbarkeit bzw. Sichtbarkeit der Anzeigevorrichtung einschränkt oder
verhindert. Dann kann ein entsprechendes Warnsignal ausgegeben werden, beispielsweise
nach Rückmeldung von der Anzeigevorrichtung an eine Zentral steuerung des Kochfeldes
über den vorgenannten Steuerungsbus, damit eine Bedienperson auf diesen fehlerhaften
Zustand aufmerksam gemacht wird.
[0019] Alternativ oder zusätzlich zu einem vorgenannten Überdeckungssensor kann ein Temperatursensor
an der Anzeigevorrichtung vorgesehen sein, der insbesondere auch nach oben ausgerichtet
ist. So soll erkannt werden können, wenn ein möglicherweise sehr heißer Topf über
der Anzeigevorrichtung aufgestellt oder darüber verschoben worden ist, dessen eigene
Hitze derart durch eine Kochfeldplatte nach unten auf die Anzeigevorrichtung wirkt
bzw. strahlt, dass diese beschädigt werden könnte. Ein solcher Temperatursensor kann
entweder ein einfaches Widerstands-Sensorelement sein oder aber über Wärmestrahlung
die über der Anzeigevorrichtung herrschende Temperatur erfassen. Unter Umständen ist
es sogar möglich, sowohl die vorgenannte Funktion eines Überdeckungssensors als auch
diejenige eines Temperatursensors vorzusehen bzw. möglicherweise in einer Sensoreinheit
zu kombinieren.
[0020] In nochmals weiterer Ausgestaltung der Erfindung können an der Oberseite der Anzeigevorrichtung
einer oder mehrere Abstandshalter vorgesehen sein. Diese können dafür sorgen, dass
die Anzeigevorrichtung mit einem gewissen, genau definierten Abstand unter einer Kochfeldplatte
eines Kochfeldes angeordnet ist. Dies ist insbesondere bei üblicherweise genoppten
Unterseiten dieser Kochfeldplatten von Vorteil, da hier ein gewisser Abstand als vorteilhaft
angesehen wird, um das Leuchtbild gleichmäßig und optisch ansprechend zu gestalten.
Diese Abstandshalter können vorteilhaft über die vorgenannte Abdeckung mit Diffusorwirkung
überstehen. Sie können beispielsweise als überstehende Nasen an das vorgenannte Gehäuse
angeformt sein. Dabei können sie als Zusatzfunktion noch für eine genaue Festlegung
der Position der genannten Abdeckung zu dem Gehäuse sorgen. Die Abstandshalter sollten
für einen Abstand von 0,1 bis 1 mm, insbesondere etwa 0,5 mm, zu der Unterseite der
Kochfeldplatte sorgen und somit mit diesem Maß über eine Oberseite der Abdeckung überstehen.
[0021] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung
der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränken die
unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0022] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt
und wird im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung von schräg oben,
- Fig. 2
- die Anzeigevorrichtung aus Fig. 1 in Explosionsdarstellung,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die Anzeigevorrichtung aus Fig. 1 in teilweise aktiviertem Zustand
und
- Fig. 4
- ein erfindungsgemäßes Kochfeld mit vier Kochstellen und jeweils einer Anzeigevorrichtung
entsprechend Fig. 1 pro Kochstelle.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0023] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung 11 im zusammengebauten Zustand
als fertige Baueinheit sowie in Fig. 2 in Explosionsdarstellung in ihre Einzelteile
zerlegt dargestellt. Die Anzeigevorrichtung 11 ist, wie in der Draufsicht aus Fig.
3 deutlich wird, länglich und leicht gekrümmt, wobei sie etwa gleichbleibende Breite
aufweist. Die Anzeigevorrichtung 11 weist einen Träger 12 mit dieser Grundform auf,
der insbesondere eine Leiterplatte sein kann. Beispielhaft ist rechts an dem Träger
12 durch die Striche dargestellt, wie elektrische Anschlüsse 13 ausgebildet sein können,
nämlich als eine Art Felder für Mehrfach-Stecker zum Aufstecken eines entsprechenden
Gegensteckers darauf gemäß Fig. 1 am rechts abstehenden Ende des Trägers 12.
[0024] Auf den Träger 12 ist ein korrespondierend ausgebildetes Gehäuse 14 aus Kunststoff
aufgesetzt, dessen Ausbildung aus Fig. 2 besser ersichtlich ist und nachfolgend noch
im Detail beschrieben wird. Dieses Gehäuse 14 trägt oben eine Abdeckung 15, die ebenfalls
aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Abdeckung 15 ist in Form einer grundsätzlich lichtdurchlässigen,
aber transluzent ausgebildeten dicken Folie oder dünnen Kunststoffschicht ausgebildet.
Sie weist einen im vorderen Bereich liegenden Symbolbereich 16 auf, der bis auf lichtdurchlässig
ausgebildete Symbole 17 wiederum lichtundurchlässig ist. Diese Lichtundurchlässigkeit
kann durch eine Beschichtung des Symbolbereichs 16 mit Auslassung der Symbole 17 erfolgen.
Somit können sowohl die Symbole 17 als auch der restliche Flächenbereich der Abdeckung
15 mit Licht von unten durchstrahlt werden und diese Beleuchtung kann von oben erkannt
werden. In diesen lichtdurchlässigen bzw. transluzenten Bereichen 17 kann eine gewisse
Diffuserwirkung der Abdeckung 15 vorgesehen sein, welche eine gleichmäßigere und optisch
ansprechendere Lichterscheinung ermöglicht. Dies ist jedoch grundsätzlich bekannt.
[0025] Das Gehäuse 14 weist integral damit ausgebildete Befestigungsösen 19 auf sowie nahe
daneben ansteckbare Gummifüße 20. So kann als eine mögliche Befestigungsart eine seitliche
Fixierung der Anzeigevorrichtung 11 durch in die Ösen eingreifende Bolzen vorgenommen
werden bei gleichzeitigem Druck bzw. federnder Lagerung aufgrund der Gummifüße 20
nach oben gegen eine darüber verlaufende Kochfeldplatte entsprechend Fig. 4.
[0026] Auf dem Träger 12 sind eine Vielzahl von LED angeordnet, und zwar einmal zwölf LED
22a, die eine erste Reihe 23 entsprechend der Krümmung des Trägers 12 bilden. Des
weiteren sind parallel dazu achtzehn LED 22b angeordnet und bilden die parallele zweite
Reihe 24 von LED, die sowohl links als auch rechts etwas über die erste Reihe 23 überstehen.
Die Anzahl der LED 22a bzw. 22b kann hier variiert werden. Zusätzlich ist es auch
möglich, dass noch eine dritte Reihe von LED vorgesehen werden kann.
[0027] Es ist aus Fig. 2 zu ersehen, dass der Abstand sowohl der LED 22a als auch der LED
22b zueinander jeweils innerhalb der Reihen 23 und 24 gleich ist. Des weiteren sind
die Abstände der LED jeder Reihe in beiden Reihen gleich. Diese Abstände betragen
etwa das Fünffache der Länge der LED 22, was aber ebenfalls variieren kann. Des weiteren
ist auch aus Fig. 2 zu erkennen, dass die Abstände der LED 22a der ersten Reihe 23
in etwa dem Abstand der Mittelpunkte der Symbole 17 in der Abdeckung 15 entsprechen.
Somit liegt jeweils genau unter einem Symbol 17 eine der LED 22a.
[0028] Die spezielle Ausbildung des Gehäuses 14 sieht vor, dass zu jeder LED 22a der ersten
Reihe 23 durch Abtrennungen 26a gebildete Lichtkanäle 27a gehören. Dies bedeutet also,
dass bei auf den Träger 12 aufgesetztem Gehäuse 14 eine LED 22a in etwa in der Mitte
des rechteckigen Lichtkanals 27a sitzt und somit frei nach oben strahlen kann an die
Unterseite der Abdeckung 15 bzw. an die jeweiligen Symbole 17. Ein Überstrahlen in
einen Lichtkanal 27a einer benachbarten LED 22a wird durch die Abtrennungen 26a verhindert.
Somit hat also jede LED 22a ihren eigenen Lichtkanal, wobei in Abwandlung der Erfindung
unter Umständen auch vorgesehen sein kann, dass pro Lichtkanal mehrere LED vorgesehen
sein könnten.
[0029] Für die LED 22b der zweiten Reihe 24 sind entsprechend Lichtkanäle 27b vorgesehen,
die jeweils durch Abtrennungen 26b voneinander getrennt sind bzw. gegeneinander abgeschirmt
sind. Dazu reichen die Abtrennungen 26 an der Unterseite des Gehäuses 14 am besten
bis auf den Träger 12 oder zumindest knapp daran. Um ungewünschtes Herausleuchten
aus der Anzeigevorrichtung 11 an den Längsseiten zu verhindern, übergreift das Gehäuse
14, wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, den Träger 12 deutlich. Wenn an den Enden des Trägers
12 keine elektrischen Anschlüsse 13 odgl. vorgesehen sein sollen, da ein elektrischer
Anschluss beispielsweise anders erfolgt, ist auch hier eine Verlängerung des Gehäuses
über den Träger hinaus und ein Übergreifen dadurch möglich.
[0030] Anders als über der ersten Reihe 23 von LED 22a mit dem lichtundurchlässigen Symbolbereich
16 und den lichtdurchlässigen Symbolen 17 darüber ist die Abdeckung 15 in dem Streifen
der zweiten Reihe 24 von LED 22b gleichmäßig lichtdurchlässig, vorteilhaft aber wiederum
transluzent für eine vorgenannte Diffuserwirkung. Gerade hier wird, da die LED 22b
mit einer Fläche entsprechend dem Querschnitt des Lichtkanals 27b an die Unterseite
der Abdeckung 15 leuchten, die Diffusorwirkung als vorteilhaft angesehen, weil dann
im Prinzip diese gesamte Fläche in etwa gleichmäßig nach oben als leuchtend gesehen
wird. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist es möglich, die Abtrennungen 26a und
26b sowie die sonstigen Wände der Lichtkanäle 27a und 27b möglichst glatt bzw. reflektierend,
eventuell auch schräg oder nach Art eines Parabolspiegels, auszubilden, sodass möglichst
viel Licht von den LED 22 nach oben gestrahlt wird.
[0031] Nicht dargestellt in Fig. 2 sind theoretisch mögliche, beispielsweise an der Unterseite
des Trägers 12 gegenüberliegend von den LED 22 angeordnete weitere elektrische bzw.
elektronische Bauteile, insbesondere zur Ansteuerung der Anzeigevorrichtung 11. Dies
können beispielsweise Mikrocontroller zur Ansteuerung der Anzeigevorrichtung 11 sein,
beispielsweise für einen vorgenannten Busanschluss an einen Steuerungsbus eines Elektrogerätes
bzw. Kochfeldes.
[0032] In Fig. 3 ist in der Draufsicht dargestellt, wie beispielsweise von der zweiten Reihe
24 sämtliche LED 22b angesteuert sind bzw. leuchten, was durch die Graustufe dargestellt
sein soll. Es ergibt sich also ein länglicher Leuchtstreifen aus drei Leuchtbalken
29a, 29b und 29c. Durch die unterschiedlichen Graustufen soll verdeutlicht werden,
dass beispielsweise die Leuchtbalken 29a und 29c grün leuchten bzw. allgemein in einem
schwächeren Lichtton und der mittlere Leuchtbalken 29b rot bzw. in einem stärkeren
Lichtton. Da aber dieser gesamten Leuchtstreifen nicht stets über seine gesamte Länge
sämtlicher LED 22b leuchten muss, sondern durch die Lichtkanäle 27b in achtzehn einzelne
Leuchtsegmente unterteilt ist, kann die Länge des leuchtenden Streifens variieren.
Des weiteren können beliebige Leuchtsegmente aktiviert werden, sodass der gesamte
Leuchtstreifen beispielsweise nur in Form der Leuchtbalken 29a und 29c leuchtet oder
auch in noch kleineren Unterteilungen. Weitere Leuchteffekte können die Beleuchtungsstärke
beispielsweise periodisch ändern, bzw. blinkend mit gleicher oder sich verändernder
Blinkfrequenz. Dies ist jeweils für den Fachmann leicht zu realisieren, falls es den
Umständen entsprechend zweckmäßig scheint. Ebenso können auch Farbvariationen vorhanden
sein, insbesondere durch verschiedene Wahl von Farben für die einzelnen LED 22b, was
auch für die LED 22a der ersten Reihe 23 gilt. Manche Leuchtmittel einer Reihe, insbesondere
der ersten Reihe, können beispielsweise permanent betrieben werden, vorzugsweise in
gleich bleibender Anzahl bzw. mit gleich bleibendem Betrieb. Leuchtmittel der anderen
Reihe können beispielsweise dabei veränderlich betrieben werden mit Ein- und Ausschalten
verschiedener Leuchtmittel, vorzugsweise als sich in der Leuchtdarstellung bewegender
Leuchtstreifen nach Art eines Lauflichts. Dieser Leuchtstreifen kann beispielsweise
hin- und herwandern, wobei insbesondere der jeweils vordere Bereich des Leuchtstreifens
mit einer Breite von zwei oder drei LED heller leuchten kann als der hintere mit mehr
LED. Damit kann eine Betriebsanzeige einer Kochstelle realisiert werden, wobei vorteilhaft
abhängig von einer Kochstufe Helligkeit, Bewegungsgeschwindigkeit oder Länge des Leuchtstreifens
abhängen.
[0033] Des weiteren ist in Fig. 3 zu erkennen, dass von der vorderen Reihe 23 manche der
LED 22a aktiviert und so bestimmte Symbole 17 beleuchtet sind. In der Mitte sind die
Buchstaben H O T beleuchtet, zeigen also das Wort HOT an als Heißanzeige. Zusätzlich
wird diese noch durch die flammenartig ausgebildeten Symbole 17 links und rechts daneben
veranschaulicht. Da eine solche Heißanzeige als Warnung gedacht ist, bietet sich hier
beispielsweise die Farbe Rot oder eine ähnliche Signalfarbe für die darunter liegenden
LED 22a und beleuchteten LED an. Ob nun im tatsächlichen Betrieb die Heißanzeige entsprechend
Fig. 3 gleichzeitig angezeigt wird durch beleuchtete LED 22a wie auch der darüber
liegenden Leuchtstreifen, der tendenziell eher für Anzeigen von Kochstufen benutzt
wird, ist im Einzelfall zu entscheiden und eine Frage der Auslegung der Anzeigevorrichtung
bzw. der zugrunde liegenden Anzeigeverfahren. Alternativ zu einer Signalfarbe kann
durch Blinken, insbesondere mit erhöhter oder temperaturabhängiger Frequenz, vorteilhaft
eine Heißanzeige als Betriebsverfahren durchgeführt werden. Als weitere Alternative
kann die Temperatur durch die Länge eines darüber befindlichen Leuchtstreifens veranschaulicht
werden. Darin liegt einer der Vorteile einer erfindungsgemäßen zweireihigen Anzeigevorrichtung,
wie sie auch vorstehend erläutert worden ist, es können mehr und detailliertere Informationen
gegeben werden.
[0034] In Fig. 4 ist eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Kochfeld 31 dargestellt.
Es weist auf übliche Art und Weise eine Kochfeldplatte 32 auf, vorteilhaft aus Glaskeramik,
sowie vier Kochstellen 33a bis d. Die Kochstellen 33 weisen Induktionsspulen als induktive
Heizeinrichtungen auf, welche hier nicht näher dargestellt sind. Im vorderen mittleren
Bereich befindet sich eine Bedieneinrichtung 35 mit Berührungsschaltern, dargestellt
durch die runden Symbole, und die Sieben-Segment-Anzeige, wie dies dem Fachmann jedoch
bekannt ist. Der Bedieneinrichtung 35 zugeordnet ist eine gestrichelt dargestellte
Zentralsteuerung 36. Diese Zentralsteuerung 36 steuert sowohl derart das Kochfeld
31, dass sie Bedienbefehle entgegennimmt, die an der Bedieneinrichtung 35 eingegeben
worden sind, und in Abhängigkeit davon den Betriebszustand der Kochstellen 33a bis
d einstellt. Eine Zentralsteuerung kann auch in die Bedieneinheit integriert sein.
[0035] Des weiteren ist in Fig. 2 dargestellt, wie an dem Gehäuse 14 links und rechts von
der ersten Reihe 23 zwei Ausnehmungen 25a und 25b vorgesehen sind. Diese gehen ebenfalls
wie die Lichtkanäle 27 durch das Gehäuse 14 hindurch und dienen dazu, vorgenannte
Überdeckungssensoren und/oder Temperatursensoren daran anzuordnen. Diese Sensoren
sind vorteilhaft ebenfalls auf dem Träger 12 angebracht und elektrisch angeschlossen.
Sie sollten so ausgebildet sein, dass ihre Funktionen nach oben durch die Abdeckung
15 nicht beeinträchtig werden. Alternativ sollte die Abdeckung 15 in diesem Bereich
entfernt oder vollständig lichtdurchlässig, also transparent, ausgebildet werden.
[0036] Gestrichelt dargestellt in Fig. 4 sind Verbindungsleitungen 37a bis d, die jeweils
von der Zentralsteuerung 36 an eine Anzeigevorrichtung 11a bis d gehen. Sie können
unter Umständen mit Anschlusskabeln für die Heizeinrichtungen der Kochstellen zusammengefasst
sein als Kabelbaum. Alternativ können sie von Anzeigevorrichtung zu Anzeigevorrichtung
weitergeschleift sein, also eine Art Ring bilden ausgehend von der Zentralsteuerung
36 zu den Anzeigevorrichtungen 11b, 11a, 11d, 11c und dann wieder zur Zentralsteuerung.
Die Anzeigevorrichtungen 11a bis d sind jeweils an gleicher Stelle und mit etwa gleichem
Abstand zum Außenrand der Kochstellen 33a bis d davor angeordnet, und zwar unter der
durchsichtigen bzw. lichtdurchlässigen Kochfeldplatte 32. Die Anzeigevorrichtungen
11 sind gestrichelt dargestellt, da sie selber im nicht beleuchteten bzw. deaktivierten
Zustand nicht erkannt werden können.
[0037] Bei der Anzeigevorrichtung 11c rechts unten leuchten die Leuchtbalken 29b und 29c
entsprechend Fig. 3, bei der Anzeigevorrichtung 11d dahinter sind es die Leuchtbalken
29a und 29b. Auf eine Darstellung der beleuchteten Symbole 17 über der ersten Reihe
23 von LED 22a wird hier in Fig. 4 der Übersichtlichkeit halber verzichtet. Anhand
der Fig. 3 ist es jedoch leicht vorstellbar, wie einzelne dieser Symbole 17 beleuchtet
sind und dann ähnlich wie die Sieben-Segment-Anzeige der Bedieneinrichtung 35 von
unterhalb der Kochfeldplatte 32 darüber als Lichterscheinung erkennbar sind. Verschiedene
Anzeigemodi bzw. Betriebsverfahren wurden auch vorstehend beschrieben.
[0038] Nicht dargestellt in den Fig. 1 und 2 sind die vorgenannten Abstandshalter. Sie können
aber beispielsweise an den vier Ecken der Oberseite des Gehäuses 14 vorgesehen sein,
möglicherweise auch mit ein oder mehreren Abstandshaltern auf der Länge des Gehäuses
14 dazwischen, um eine Durchbiegung in diesem mittleren Bereich hin zu der darüber
verlaufenden Unterseite der Kochfeldplatte 32 zu vermeiden. Durch diese Abstandshalter
weist die Abdeckung 15 bzw. deren Oberseite einen geringen Abstand dazu auf, beispielsweise
etwa 0,5mm. Dadurch kann bei den üblicherweise genoppten Unterseiten der Kochfeldplatte
32 aus Glaskeramik eine optimale Wirkung der Leuchterscheinung der Symbole 17 sowie
der Leuchtbalken 29 durch sie hindurch erreicht werden.
[0039] Die Ansteuerung der Anzeigevorrichtungen 11 mittels der Zentralsteuerung 36 in Abhängigkeit
von Eingaben an der Bedieneinrichtung 35 bzw. abhängig vom Zustand der Kochstellen
33a bis d erfolgt über ein vorbeschriebenes Bussystem. Dazu weist die Zentralsteuerung
36 einen Steuerungsbus auf für eine bidirektionale Verbindung mit jeder Anzeigevorrichtung
11 oder aber für eine vorbeschriebene Kreisverbindung bzw. Weiterschleifung. Des weiteren
erfolgt über diese Verbindungsleitungen 37 auch eine Energiezufuhr für den Betrieb
der LED 22.
1. Anzeigevorrichtung für ein Kochfeld, mit einem langgestreckten Träger für eine Vielzahl
von Leuchtmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass Leuchtmittel in zwei Reihen nebeneinander auf dem Träger verlaufend angeordnet sind,
wobei über zumindest einer ersten Reihe eine Abdeckung vorgesehen ist mit lichtdurchlässigen
Bereichen in Symbol-Form über den Leuchtmitteln und wobei Abtrennungen zwischen den
Leuchtmitteln dieser ersten Reihe vorgesehen sind gegen Überstrahlen von einem Leuchtmittel
zu einem lichtdurchlässigen Bereich über einem benachbarten Leuchtmittel.
2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmittel in der ersten Reihe mit der lichtundurchlässigen Abdeckung darüber
einen Abstand voneinander haben, der in etwa das zweifache bis fünffache der Ausdehnung
des Leuchtmittels beträgt, wobei vorzugsweise sämtliche Leuchtmittel in dieser Reihe
gleichen Abstand voneinander haben.
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmittel in der Reihe ohne lichtundurchlässige Abdeckung darüber einen Abstand
voneinander haben, der in etwa das zweifache bis fünffache der Ausdehnung des Leuchtmittels
beträgt, wobei vorzugsweise sämtliche Leuchtmittel in dieser Reihe gleichen Abstand
voneinander haben.
4. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtdurchlässigen Bereiche der Abdeckung über der ersten Reihe von Leuchtmitteln
mindestens teilweise als Symbole ausgebildet sind und vorzugsweise die Symbole mindestens
teilweise Buchstabenform aufweisen.
5. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abdeckung über der zweiten Reihe ohne Symbole ausgebildet ist, vorzugsweise
als Diffusor für die darunter angeordneten Leuchtmittel ausgebildet ist zur gleichmäßigen
Verteilung des Lichts als gleichmäßige Lichterscheinung, insbesondere als eine Art
Diffusorfolie.
6. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein Bauteilträger, insbesondere eine Leiterplatte, ist für die Leuchtmittel,
wobei ein Gehäuse mit den Abtrennungen als eine Art Lichtkanäle auf ihn aufgesetzt
ist, wobei oben auf dem Gehäuse eine oder mehrere Abdeckungen über Öffnungen zwischen
den Abdeckungen vorgesehen ist, entweder lichtdurchlässig oder lichtundurchlässig,
wobei vorzugsweise das Gehäuse als eine Art Gitter ausgebildet ist und insbesondere
das Gehäuse die Leuchtmittel auf dem Träger im Wesentlichen abdeckt bzw. umgibt, vorzugsweise
zur Seite hin bzw. zueinander.
7. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie bzw. der Träger und ein Gehäuse gebogen bzw. bogenartig ausgebildet sind.
8. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Steuerung, insbesondere einen Mikrocontroller, um die Vorrichtung mit einem
Steuerungsbus des Kochfeldes zu verbinden zur Änderung des Anzeigezustands in Abhängigkeit
von Steuerbefehlen von einer Zentralsteuerung des Kochfelds, wobei vorzugsweise ein
Busanschluss an den Steuerungsbus bidirektional ausgebildet ist.
9. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Überdeckungssensor aufweist, vorzugsweise nach einer Reflektions-Lichtschranke,
zur Erkennung eines aufgestellten Topfes und zur Ausgabe eines entsprechenden Warnsignals.
10. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Temperatursensor aufweist zur Erkennung eines heißen aufgestellten Topfes
und zur Ausgabe eines entsprechenden Warnsignals, vorzugsweise für ein Warnsignal
bei unzulässig hoher Temperatur.
11. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite, insbesondere über Abdeckungen odgl., Abstandshalter vorgesehen
sind nach Art von überstehenden Nasen, wobei vorzugsweise die Abstandsnasen zwischen
0,1 mm und 1 mm, insbesondere etwa 0,5 mm, über die Abdeckungen überstehen.
12. Kochfeld mit mehreren Heizeinrichtungen als einzelne Kochstelle und mehreren Anzeigevorrichtungen
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Heizeinrichtung bzw. an jeder Kochstelle eine derartige Anzeigevorrichtung
angeordnet ist, insbesondere auf einer Seite der Kochstelle zur Vorderseite des Kochfeldes
hin.
13. Verfahren zum Betrieb einer Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass im Betrieb der Anzeigevorrichtung Leuchtmittel beider Reihen betrieben werden, vorzugsweise
unterschiedlich viele Leuchtmittel und/oder mit unterschiedlicher Helligkeit und/oder
mit unterschiedlicher Blinkfrequenz.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass einer Heizeinrichtung bzw. Kochstelle Leuchtmittel einer Reihe permanent betrieben
werden, vorzugsweise in gleichbleibender Anzahl bzw. mit gleichbleibendem Betrieb,
wobei insbesondere Leuchtmittel der anderen Reihe in veränderlichem Betrieb betrieben
werden mit Ein- und Ausschalten verschiedener Leuchtmittel, vorzugsweise als sich
bewegender Leuchtstreifen.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Verfahren für eine Heißanzeige der Kochstelle nach deren Betrieb und Abschalten
verwendet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Verfahren für eine Betriebsanzeige der Kochstelle während deren Betrieb verwendet
wird, vorzugsweise mit bewegender Leuchtdarstellung durch dynamisches An- und Abschalten
benachbarter Leuchtmittel.