[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zurschaustellung oder Aufbewahrung von
Gegenständen mit einem vorzugsweise quadratischen oder rechteckigen Grundriss und
mit einer vorderen, einer hinteren, einer oberen, einer rechten und einer linken Seitenfläche,
einem Sockel oder zusätzlich mit einem Oberteil anstelle der oberen Seitenfläche,
wobei sämtliche Seitenflächen oder zumindest ein Teil derselben aus Glasscheiben bestehen,
der Innenraum in seinem unteren Bereich mit einer Auflagefläche abschließt und die
Vorrichtung gegenüber der Außenluft weitgehend luftdicht abgeschlossen ist, wobei
die Vorrichtung aus zwei symmetrischen, vertikal von einander getrennten Hälften besteht,
wobei der Sockel und das eventuell vorhandene Oberteil einen Teil der vorderen, hinteren,
rechten und linken Seitenfläche bildet, wobei die beiden Hälften horizontal und parallel
durch geeignete Mittel voneinander bzw. zueinander bewegbar sind, wobei die Auflagefläche
von der Bewegung ausgeschlossen ist.
[0002] Der Zugang zum Inneren und insbesondere zur Auflagefläche einer derartigen auch als
Vitrine bezeichneten Vorrichtung erfolgt in der Regel durch die Ausbildung einer Seitenwand
als schwenkbare Tür. Soll nun der Innenraum einer derartigen Vitrine gegenüber der
Umgebung möglichst luftdicht abgeschlossen sein, dann treten Schwierigkeiten auf,
wenn die Abdichtung der Tür mittels Dichtlippen erfolgt und zwar besonders im Scharnierbereich
der Tür, da an dieser Stelle die Tür während des Schließvorgangs nicht geradlinig
auf die Dichtlippe zu bewegt wird.
[0003] Aus der Publikation "
Annali del Laboratorio Museotecnico", Band III, Ausgabe 2002 durch Fa. Goppion S.r.l.,
Trezzano sul Naviglio, Italien, insbes. Seiten 39-54 und 85-100 sowie 259 sind Vorrichtungen zur Zurschaustellung oder Aufbewahrung von Gegenständen
mit einem vorzugsweise quadratischen oder rechteckigen Grundriss bekannt. Diese auch
als Vitrinen bezeichneten Vorrichtungen können aus zwei symmetrischen, vertikal von
einander getrennten Hälften bestehen, wobei die beiden Hälften horizontal und parallel
durch geeignete Mittel voneinander bzw. zueinander bewegbar sind. Auf Seite 99 wird
dazu eine Bewegungsmechanik bestehend aus einem Untersetzungsgetriebe und Zahnrad
mit Zahnstange gezeigt. Diese Bewegungsmechanik wird manuell mittels einer Handkurbel
betätigt.
[0004] In dem Buch von
Konrad Gatz und Fritz Hierl "Läden", Verlag D.W. Callwey, München 1950 (Germany) wird auf Seite 34 eine Vorrichtung oder Vitrine der eingangs erwähnten Art mit einem
rechteckigen Grundriss gezeigt, bei welcher durch eine diagonale Trennungslinie zwei
symmetrische Hälften vorhanden sind, welche auf Schienen voneinander wegbewegt bzw.
zueinander zubewegt werden können, um auf diese Weise einen Zugang zum Innenraum der
Vitrine zu ermöglichen. Über die Art und Weise wie das Öffnen bzw. Verschließen der
Vitrine erfolgt lassen sich dieser bekannten Druckschrift keinerlei Hinweise entnehmen.
[0005] In der
EP 0 670 405 A1 wird eine Vitrine beschrieben, bei welcher durch besondere Maßnahmen gegen Ende des
Schließvorgangs die Tür senkrecht auf die Dichtlippen in der Türöffnung zu bewegt
wird.
[0006] Eine andere Lösung zum Ermöglichen des Zugangs zum Innenraum einer Vitrine kann auch
darin bestehen, dass das gesamte Oberteil in einem Stück von der Auflagefläche abgehoben
wird, indem an allen vier Ecken jeweils ein elektromotorischer Spindelantrieb zum
Heben und Senken des Oberteils verwendet wird. Eine derartige Vitrine wird beispielsweise
in der
EP 0 775 459 A1 beschrieben.
[0007] Nachteilig bei den meisten bekannten Vitrinen ist die Reinigung der Innenseiten der
Seitenflächen, da in vielen Fällen die zurschaugestellten Gegenstände aus derselben
entfernt werden müssen, damit die Innenseite der Seitenflächen frei zugänglich ist.
Bei vielen bekannten Vitrinen ist außerdem die Zugänglichkeit zu den Innenseiten der
Seitenflächen selbst bei ausgeräumter Vitrine infolge der Konstruktion oder des Aufbaus
derselben oftmals stark eingeschränkt.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine Vitrine anzugeben, bei welcher
weitgehend die Zugänglichkeit zum Innenraum, insbesondere auch zur Reinigung der Innenseiten
der Seitenflächen ermöglicht wird und darüber hinaus die angesprochenen Schwierigkeiten
bei der Abdichtung der Tür vermieden werden.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus zwei symmetrischen, vertikal von einander
getrennten Hälften, wobei der Sockel und das eventuell vorhandene Oberteil einen Teil
der vorderen, hinteren, rechten und linken Seitenflächen bilden, und dass die beiden
Hälften horizontal und parallel durch geeignete Mittel voneinander bzw. zueinander
bewegbar sind, wobei die Auflagefläche von der Bewegung ausgeschlossen ist. Die erfindungsgemäße
Vitrine zeichnet sich dadurch aus,
dass die beiden Hälften an Führungen beweglich angebracht sind, welche paarweise im
Innern des Sockels und gegebenenfalls auch innerhalb des Oberteils untergebracht sind,
dass im Innern des Sockels eine Anordnung vorhanden ist, mit
welcher die Führungen und die Auflagefläche fest verbunden sind,
dass die Führungen aus einem festen und einem beweglichen Teil bestehen, wobei der
feste Teil mit der Anordnung fest verbunden ist und die beiden Hälften als beweglicher
Teil im festen Teil verschiebbar gelagert sind,
und dass am festen Teil der Führungen jeweils ein elektromotorisch betriebener Antrieb
angebracht ist, durch welchen der bewegliche Teil der Führungen bewegbar ist.
[0010] Die erfindungsgemäße Vitrine besitzt keine Tür und wenn die beiden Hälften im geöffneten
Zustand der Vitrine genügend weit auseinander stehen, ist der Zugang zum Inneren bzw.
zur Auflagefläche.freigegeben. Die an den sich berührenden Kanten der beiden Hälften
angebrachten Dichtlippen werden infolge der horizontalen und parallelen Bewegung geradlinig
beim Schließvorgang aufeinander geführt. Im Gegensatz zu den oftmals aus ästhetischen
Gründen rahmenlosen Türen stellen die beiden Hälften eine stabilere Anordnung dar,
durch die die erfindungsgemäße Vitrine auch einbruchssicherer wird. Da sich die beiden
Hälften voneinander entfernen und die Auflagefläche dagegen ihre Position beibehält,
können bei einer Reinigung der Innenseiten der Seitenflächen die zurschaugestellten
Gegenstände an ihrem Platz verbleiben, während andererseits diese den Reinigungsvorgang
auch nicht behindern.
[0011] Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Trennungslinie zwischen den
beiden Hälften in der Diagonale des Grundrisses verläuft. Mit dieser Lösung ist die
Trennungslinie zwischen den beiden Hälften nicht sichtbar, da diese im Zuge der Linie
verläuft, an der jeweils zwei Seitenflächen unterschiedlicher Hälften horizontal aufeinander
stoßen.
Optisch gesehen unterscheidet sich dieser Teil der Vitrine im geschlossenen Zustand
nicht von der Eckverbindung zweier Seitenflächen einer Hälfte.
[0012] Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, welches in
der Zeichnung dargestellt ist.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Vitrine im geschlossenen Zustand,
Fig. 2 eine Vitrine im teilweise geöffneten Zustand und
Fig. 3 die Draufsicht auf eine vollständig geöffnete Vitrine.
[0013] Die in Fig. 1 gezeigte Vitrine weist einen quadratischen oder rechteckigen Grundriß
auf, die Erfindung ist jedoch auch bei einer Vitrine mit beispielsweise sechseckigem
Grundriß anwendbar. Eine vordere 1, eine hintere 2, eine rechte 3 und eine linke Seitenfläche
4 umschließen den Raum zur Aufnahme von Gegenständen, wobei die Seitenflächen jeweils
aus einer durchsichtigen Glasscheibe gebildet werden. Das Unterteil der Vitrine bildet
ein Sockel 6, an dessen Oberseite sich eine Auflagefläche 7 befindet. Nach oben kann
die Vitrine durch eine, ebenfalls aus einer Glasscheibe bestehenden oberen Seitenfläche
5 abgeschlossen sein. Anstelle der oberen Seitenfläche 5 kann die Vitrine auch ein
Oberteil 14 aufweisen, in welchem beispielsweise auch eine Beleuchtungsvorrichtung
untergebracht sein kann. Mit ihrer Unterseite 13 steht die Vitrine zum Beispiel auf
einem Fußboden.
[0014] Jedes Seitenteil 1 bis 4 bildet zusammen mit dem entsprechenden Teil des Sockels
6 und bei Vorhandensein des Oberteils 14 auch zusammen mit dem entsprechenden Teil
des Oberteils 14 für sich eine Einheit. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen,
daß die genannten Seitenteile 1 bis 4 sich über den Sockel 6 und eventuell auch über
das Oberteil 5 erstrecken und jeweils als durchgehende Glasscheibe ausgebildet sind,
wobei im Bereich des Sockels 6 und des Oberteils 5 die Glasscheibe durch eine auf
der Innenseite angebrachte undurchsichtige Folie gebildet werden. Der Körper der Vitrine
wird somit aus den beschriebenen Seitenteilen gebildet, wobei jeweils zwei benachbarte
Seitenteile paarweise fest miteinander verbunden sind und dadurch zwei gegenüberliegende
Hälften entstehen.
[0015] Diagonal zum Grundriß der Vitrine verläuft eine Trennungslinie 15, welche die gesamte
Vitrine in zwei symmetrische Hälften trennt. Gemäß Fig. 2 besteht die Vitrine aus
einer ersten Hälfte 8 und einer zweiten Hälfte 9, die beide senkrecht voneinander
getrennt sind. Dabei verläuft die Trennungslinie 15 auf der Stoßkante, an der zwei
Seitenflächen unterschiedlicher Hälften 8 und 9 aneinander stoßen. Es ist auch denkbar,
die Trennungslinie mittig durch den quadratischen oder rechteckigen Grundriß verlaufen
zu lassen, aber in diesem Fall verläuft die Trennungslinie senkrecht in der Mitte
zweier Seitenflächen und wäre im geschlossenen Zustand der Vitrine sichtbar, während
bei der diagonalen Trennungslinie dieselbe mit der Stoßkante zweier Seitenflächen
unterschiedlicher Hälften zusammenfällt und damit nicht auffälliger ist als die Stoßkante
zweier Seitenflächen der gleichen Hälfte.
[0016] Die Unterseite 13 der Vitrine wird durch eine Grundplatte gebildet, an welcher eine
Anordnung 12 angebracht ist, an welcher die Auflagefläche 7 befestigt ist. Damit bleibt
die Auflagefläche in ihrer Lage unverändert, wenn sich die beiden Hälften 8 und 9
voneinander bewegen. Der Zwischenraum zwischen Auflagefläche 7 und Grundplatte wird
im geschlossenen Zustand der Vitrine durch den Sockel 6 verdeckt. Die Anordnung 12
dient auch zur Befestigung der Führung 10 und eventuell 11, welche die horizontale
Bewegung der beiden Hälften 8 und 9 ermöglicht. Die in Fig. 2 gezeigte Führung 10
ist paarweise zwischen der Auflagefläche 7 und der Grundplatte an der Anordnung 12
fest angebracht, wodurch eine parallele Bewegung der beiden Hälften 8 und 9 voneinander
bzw. zueinander erreicht wird. Die andere Führung 11 ist ebenfalls paarweise vorhanden
und entweder im Oberteil 14 oder bei Nichtvorhandensein des Oberteils 14 ebenfalls
im Sockel 6 und zwar oberhalb der Führung 10 an der Anordnung 12 und parallel zu dieser
befestigt. Die Führungen 10 und 11 sind parallel zur Unterseite 13 und im Winkel von
90 Grad zur Trennungslinie 15 ausgerichtet. Das gesamte Gewicht beider Hälften 8 und
9 lastet auf den Führungen 10 und 11. Bei Vitrinen mit großen Abmessungen und damit
auch großen Gewichten kann es zweckmäßig sein, die beiden Hälften 8 und 9 mit Rollen
an ihrer Unterseite 13 zu versehen, um die Führungen 10 und 11 gewichtsmäßig zu entlasten.
[0017] Die Führungen 10 und 11 bestehen jeweils aus einem festen und einem beweglichen Teil,
wobei der feste Teil fest mit der Anordnung 12 und der bewegliche Teil mit einer Hälfte
8 oder 9 verbunden ist. Der bewegliche Teil ist im festen Teil verschiebbar gelagert,
wodurch eine Bewegung einer Hälfte 8 bzw. 9 ermöglicht wird. Es werden somit mindestens
4 Führungen benötigt, wenn der feste Teil eine Länge aufweist, die eine weitgehende
Öffnung zwischen den beiden Hälften 8 und 9 erlaubt, wobei der feste Teil von den
beweglichen Teilen zweier Hälften gemeinsam benutzt wird. Der feste Teil kann auch
eine teleskopartige Verlängerung aufweisen, die erst ausgefahren wird, wenn der bewegliche
Teil an das Ende des festen Teils anstößt. Wird der feste Teil gemeinsam von zwei
beweglichen Teilen benutzt, dann ist an beiden Enden eine derartige teleskopartige
Verlängerung vorzusehen. Der feste Teil der Führungen 10 und 11 kann beispielsweise
U-förmig ausgebildet sein, wobei dieser eine Vielzahl von drehbaren miteinander verbundenen
Rollen aufweisenden beweglichen Teil aufnimmt. Es sind jedoch auch andere Führungen
denkbar, bei welchen anstelle von Rollen auch Kugeln die Gleitbewegung des beweglichen
Teils im festen Teil einer Führung 10 und 11 ermöglichen.
[0018] Am festen Teil der Führungen 10 und 11 kann ein Elektromotor befestigt sein, welche
eine Gewindespindel antreibt, auf der sich eine Gewindehülse befindet, die mit einer
Hälfte 8 bzw. 9 fest verbunden ist. Auf diese Weise kann durch den Elektromotor eine
Schub- und Zugbewegung erreicht werden, welche das Auseinanderziehen bzw. das Zusammenschieben
der beiden Hälften 8 und 9 zur Folge hat. Es ist auch denkbar, für ein Führungspaar
10 bzw. 11 jeweils nur einen Elektromotor vorzusehen, wobei dieser eine Gewindespindel
antreibt, deren eine Hälfte mit einem normalen Gewinde und deren andere Hälfte mit
einem gegenläufigen Gewinde versehen ist, wodurch die gleichzeitige Bewegung der beiden
Hälften 8 und 9 nach außen bzw. nach innen ermöglicht wird. Die Gewindespindel müßte
in diesem Fall im Verlauf der Verbindungslinie zwischen den Ecken der beiden Hälften
8 und 9 an der Anordnung 12 bzw. im Oberteil 14 also im Winkel von 90 Grad zur Trennungslinie
15 angebracht werden. Voraussetzung für die gleichmäßige Bewegung der beiden Hälften
8 und 9 ist der unbedingte Gleichlauf sämtlicher Elektromotoren. Dieser wird durch
die Steuerung derselben mittels einer elektronischen Steuereinrichtung erreicht, mit
welcher die Elektromotoren elektrisch verbunden sind. Ebenfalls an der elektronischen
Steuereinrichtung sind Sensoren angeschlossen, welche den Schließzustand und den Endzustand
der Öffnung zwischen beiden Hälften 8 und 9 signalisieren, wodurch die elektronische
Steuereinrichtung veranlaßt wird, den Lauf der Elektromotoren zu beenden. Es ist auch
denkbar, mittels einer Fernbedienung den Vorgang des Öffnens und Schließens der Vitrine
drahtlos in der elektronischen Steuereinrichtung zu veranlassen.
[0019] Je nach Größe der Vitrine kann es auch notwendig sein, anstelle der vier Führungen
10 und 11 auch weitere derartige Führungen einzusetzen.
[0020] In Fig. 3 wird eine erfindungsgemäße Vitrine in der Endlage des geöffneten Zustandes
gezeigt. Dabei wird davon ausgegangen, daß diese eine durchsichtige obere Seitenfläche
aufweist 5 aufweist. Die beiden Hälften 8 und 9 sind soweit voneinander entfernt,
daß der Zugang zur Auflagefläche 7 freigegeben ist, außerdem ist der Abstand der beiden
Hälften 8 und 9 auch ausreichend, daß deren Innenseiten zur Reinigung frei zugänglich
sind, wobei die auf der Auflagefläche 7 befindlichen Gegenstände die Reinigung nicht
behindern.
[0021] Es ist auch denkbar, die beiden Hälften 8 und 9 nicht fest sondern jeweils horizontal
drehbar an dem beweglichen Teil der Führungen 10 und 11 anzubringen. Dadurch wird
es möglich, in der einen Führung das Auseinanderschieben der beiden Hälften vorzeitig
zu beenden, während das Auseinanderschieben der beiden Hälften in der gegenüberliegenden
Führung bis zur Endlage fortgesetzt wird. Auf diese Weise wird die Öffnung zwischen
beiden Hälften 8 und 9 auf dieser Seite vergrößert, wobei die gegenüberliegende Öffnung
nur soweit geöffnet wird, daß die beiden Hälften 8 und 9 sich nicht berühren. Durch
diese Ausbildung der Vitrine, für die für den unterschiedliche Lauf der Motoren in
der Steuereinrichtung entsprechende Maßnahmen zu treffen sind, kann u.U. auf die teleskopartige
Verlängerung der Führungen 10, 11 verzichtet werden.
[0022] Im Bereich der Trennungslinie 15 sind an der einen der beiden Hälften 8 oder 9 Dichtlippen
angebracht.
Bezugszeichen
[0023]
- 1
- vordere Seitenfläche
- 2
- hintere Seitenfläche
- 3
- rechte Seitenfläche
- 4
- linke Seitenfläche
- 5
- obere Seitenfläche
- 6
- Sockel
- 7
- Auflagefläche
- 8
- erste Hälfte
- 9
- zweite Hälfte
- 10
- erste Führung
- 11
- zweite Führung
- 12
- Anordnung
- 13
- Unterseite
- 14
- Oberteil
- 15
- Trennungslinie
1. Vorrichtung zur Zurschaustellung oder Aufbewahrung von Gegenständen mit einem vorzugsweise
quadratischen oder rechteckigen Grundriss und mit einer vorderen, einer hinteren,
einer oberen, einer rechten und einer linken Seitenfläche, einem Sockel oder zusätzlich
mit einem Oberteil anstelle der oberen Seitenfläche, wobei sämtliche Seitenflächen
oder zumindest ein Teil derselben aus Glasscheiben bestehen, der Innenraum in seinem
unteren Bereich mit einer Auflagefläche abschließt und die Vorrichtung gegenüber der
Außenluft weitgehend luftdicht abgeschlossen ist, wobei die Vorrichtung aus zwei symmetrischen,
vertikal von einander getrennten Hälften (8, 9) besteht, wobei der Sockel (6) und
das eventuell vorhandene Oberteil (14) einen Teil der vorderen (1), hinteren (2),
rechten (3) und linken Seitenfläche (4) bildet, wobei die beiden Hälften (8, 9) horizontal
und parallel durch geeignete Mittel voneinander bzw. zueinander bewegbar sind, wobei
die Auflagefläche (7) von der Bewegung ausgeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Hälften (8, 9) an Führungen (10, 11) beweglich angebracht sind, welche
paarweise im Innern des Sockels (6) und gegebenenfalls auch innerhalb des Oberteils
(14) untergebracht sind,
dass im Innern des Sockels (6) eine Anordnung (12) vorhanden ist, mit welcher die Führungen
(10,11) und die Auflagefläche (7) fest verbunden sind,
dass die Führungen (10, 11) aus einem festen und einem beweglichen Teil bestehen, wobei
der feste Teil mit der
Anordnung (12) fest verbunden ist und die beiden Hälften (8, 9) als beweglicher Teil
im festen Teil verschiebbar gelagert sind,
dass am festen Teil der Führungen (10, 11) jeweils ein elektromotorisch betriebener Antrieb
angebracht ist, durch welchen der bewegliche Teil der Führungen (10, 11) bewegbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass sämtliche Antriebe von einer gemeinsamen Steuereinrichtung gesteuert werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die gemeinsame Steuereinrichtung über eine Fernbedienung steuerbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Erreichen der Endlage und des Schließzustands der Vorrichtung durch geeignete
Mittel der Steuereinrichtung übermittelt wird.
1. Device for displaying or storing objects, having a preferably square or rectangular
outline and a front, a rear, an upper, a right and a left side face, a base or in
addition an upper part instead of the upper side face, all the side faces or at least
a part of the same comprising panes of glass, the interior being sealed in its lower
region with a support surface and the device being sealed extensively in an airtight
manner relative to the external air, wherein the device comprises two symmetrical
halves (8, 9) which are separated from each other vertically, the base (6) and the
possibly present upper part (14) forming a part of the front (1), rear (2), right
(3) and left side face (4), and wherein the two halves (8, 9) can be moved away from
each other or towards each other horizontally and parallel by suitable means, the
support surface (7) being excluded from the movement, characterized in that
the two halves (8, 9) are fitted moveably on guides (10, 11) which are accommodated
in pairs in the interior of the base (6) and possibly also within the upper part (14),
and in that an arrangement (12) is present in the interior of the base (6), to which arrangement
the guides (10, 11) and the support surface (7) are connected securely, and in that the guides (10, 11) comprise a stationary and a moveable part, the stationary part
being connected securely to the arrangement (12) and the two halves (8, 9) being mounted
displaceable in the stationary part as a moveable part, and in that at the the stationary part of the guides (10, 11) an electric motor drive is mounted,
respectively, by means of which the moveable part of the guides (10, 11) can be moved.
2. Device according to claim 1, characterized in that all the drives are controlled by a common control device.
3. Device according to claim 2, characterized in that the common control device can be controlled by remote control.
4. Device according to claim 3, characterized in that reaching the end position and the closed state of the device is transmitted by suitable
means to the control device.
1. Dispositif pour présenter ou stocker des objets, ayant une forme de préférence carrée
ou rectangulaire et des faces latérales avant, arrière, supérieure, droite et gauche,
un socle ou, de plus, une partie supérieure à la place de la face latérale supérieure,
toutes les faces latérales ou au moins une partie de celles-ci comprenant des vitres,
l'intérieur étant scellé dans sa région inférieure avec une surface de support et
le dispositif étant largement scellé d'une manière hermétique par rapport à l'air
extérieur, et le dispositif comprend deux moitiés symétriques (8, 9) qui sont séparées
l'une de l'autre verticalement, le socle (6) et la partie supérieure (14) éventuellement
présente formant une partie des faces latérales avant (1), arrière (2), droite (3)
et gauche (4), et par le fait que les deux moitiés (8, 9) peuvent être déplacées à
l'opposé l'une de l'autre ou l'une vers l'autre horizontalement et parallèlement par
des moyens appropriés, la surface de support (7) étant exclue du déplacement, caractérisé par le fait que les deux moitiés (8, 9) sont adaptées de manière mobile sur des guides (10, 11) qui
sont reçus par paires à l'intérieur du socle (6) et éventuellement également à l'intérieur
de la partie supérieure (14), et qu'un dispositif (12) est présent à l'intérieur du
socle (6), dispositive auquel les guides (10, 11) et la surface de support (7) sont
reliés de manière fixe, et que les guides (10, 11) comprennent une partie fixe et
une partie mobile, la partie fixe étant reliée de manière fixe au dispositif (12)
et les deux moitiés (8, 9) étant montées de manière déplaçable dans la partie fixe
en tant que partie mobile, et que respectivement un entraînement qui est actionné
par un moteur électrique est adaptée sur la partie fixe des guides (10, 11), entraînement
au moyen duquel la partie mobile des fixe des guides (10, 11) peut être déplacée.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que tous les entraînements sont commandés par un dispositif de commande commun.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé par le fait que le dispositif de commande commun peut être commandé par une télécommande.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé par le fait que l'arrivée à la position finale et à l'état fermé du dispositif est transmise au dispositif
de commande par des moyens appropriés.