[0001] Die Erfindung betrifft einen AMT-Lautsprecher mit einer Membran.
[0002] Membranen für elektrodynamische Schallwandler sind im Stand der Technik bereits aus
einer Mehrzahl von Druckschriften bekannt (
DE OS 2 003 950). Derartige Membranen für elektrodynamische Schallwandler können in unterschiedlichen
Schallwandlern Verwendung finden, bspw. in Lautsprechern, aber auch in Mikrophonen,
Kopfhörer und dgl.. Hierbei weist die Membran schwingungsfähige Membranteile, nämlich
sich gegenüberliegende bzw. zueinander benachbarte Flankenseiten sowie diese Flankenseiten
verbundene Wellenberge und/oder Wellentäler auf, wodurch aufgrund dieser Struktur
enge Lufttaschen gebildet werden. Diese Lufttaschen werden zum Herauspressen bzw.
zum Ansaugen der Luft abwechselnd geschlossen und geöffnet, vzw. zur Erzeugung von
entsprechenden Schallwellen. Hierzu steht die Membran mit einer geeigneten Vorrichtung
in Wirkverbindung. Die Membran selbst weist entlang der Flankenseiten Leiterbahnen
auf, wobei die Membran in einem angelegten Magnet- bzw. elektrostatischen Feld, vzw.
in einem Luftspalt zwischen zwei Polplatten angeordnet ist. Fließt nun elektrischer
Strom, insbesondere entsprechende Wechselstromsignale durch die Leiterbahnen, kann
dies die Flankenseiten in Schwingungen versetzen, so dass die durch die Flankenseiten
gebildeten Lufttaschen geschlossen bzw. geöffnet werden, um entsprechende Schallwellen
bzw. einen Schalldruck zu erzeugen. Derartige Membranen können daher für Lautsprecher
eingesetzt werden, aber denkbar ist auch - der umgekehrte Fall, nämlich - der Einsatz
bei Mikrophonen oder dgl.
[0003] So werden in der
DE OS 200 39 50 unterschiedlich ausgebildete Membranen bzw. Membran-Anordnungen beschrieben. Beispielsweise
wird eine ringförmige Membran-Anordnung beschrieben, wo die Membran zu einem Ring
geformt ist, und die Membran im Wesentlichen aus einem Trageband aus Plastik und darauf
angeordneten mehreren parallel verlaufenden Drähten gebildet ist. Weiterhin wird hier
eine Membran-Anordnung offenbart, bei der die Wellenberge bzw. Wellentäler mit Hilfe
von streifenförmigen Polstück-Laminaten realisiert bzw. verstärkt sind, wobei jedes
der Polstück-Laminate aus zwei äußeren Flacheisenstreifen und einem inneren Eisenstreifen
gebildet sind. Zwischen den so geblätterten Polstück-Laminaten ist die mäanderformig
verlaufende Membran, die ein dünnes Trageband aus Plastik aufweist, entsprechend gebogen
bzw. anordnet, wobei deren Längskanten mit den äußeren Flacheisenstreifen der Polstück-Laminate
verbunden sind. Schließlich wird ein weiteres Beispiel für eine MembranAnordnung beschrieben,
bei der ein mäanderförmiges Trageband vorgesehen ist, das an den oberen und unteren
Längskanten mit den jeweiligen Polstücken verbunden ist.
[0004] Derartige Membranen und deren Funktionsprinzip sind - wie oben bereits erwähnt -
aus einer Vielzahl von Druckschriften bereits bekannt (bspw. auch aus dem
DE 202 07 154 U1) und derartige Membranen kommen insbesondere bei den sogenannten AMT-Lautsprechern
("Air-Motion-Transformer" basierend auf den Entwicklungen von Dr. Oskar Heil) zum
Einsatz. Das Grundprinzip ist im wesentlichen immer das gleiche, wobei eine mäanderförmig
bzw. ziehharmonika-ähnlich gefaltete Membran, auf der sich entsprechend angeordnete
Leiterbahnen befinden, verwendet wird. In einem "Dauermagnetfeld" angeordnet schließen
bzw. öffnen sich die Membranfalten bzw. die Lufttaschen der Membran, wenn vzw. ein
Wechselstrom die Leiterbahnen durchfließt, wobei die Luft aus den Lufttaschen herausgedrückt
bzw. angesaugt wird. Sogenannte "Air-Motion-Transformer" zeichnen sich - aufgrund
der sehr kleinen bewegten Massen - durch ein exzellentes Impulsverhalten und einen
hohen Wirkungsgrad aus. Air-Motion-Transformer werden insbesondere in Hifi-Lautsprechern
als Hochtonlautsprecher im Frequenzbereich von etwa ein 1 kHz bis max. etwa 25 kHz
eingesetzt.
[0005] So zeigt Fig. 1 in schematischer Darstellung eine im Stand der Technik bereits bekannte
Membran 1 für einen hier nicht im einzelnen dargestellten elektrodynamischen Schallwandler,
hier insbesondere eine Lautsprechermembran für einen Lautsprecher. Die hier mäanderförmig
ausgebildete Membran 1 nimmt diese Form im wesentlichen in ihrem Betriebszustand ein,
wobei diese dann vzw. zwischen zwei Polplatten in einem Luftspalt angeordnet ist.
Bei der Herstellung wird die Membran zunächst als flächiges Element bearbeitet, wobei
die entsprechenden hier erkennbaren Leiterbahnen 2 vzw. über entsprechende bekannte
Ätzverfahren auf der Membran ausgebildet werden. Deutlich zu erkennen sind hier eine
Mehrzahl von Wellenbergen 3 und Wellentälern 4 sowie die einzelnen Wellenberge 3 bzw.
Wellentäler 4 miteinander verbindenden und sich gegenüberliegenden Flankenseiten 5,
auf denen die Leiterbahnen 2 - wie dargestellt - vorgesehen sind. Wie aus Fig. 1 deutlich
erkennbar ist, werden durch diese Anordnung eine Mehrzahl von Lufttaschen 6 gebildet.
Durch entsprechende Pfeile in Fig. 1 angedeutet ist ein hier über die Leiterbahnen
2 fließender Strom I sowie ein hier durch die Pfeile B dargestelltes Magnetfeld, insbesondere
ein elektrostatisches Magnetfeld.
[0006] Die Wirkungsweise der im Stand der Technik bekannten Membran 1 ist nun insbesondere
in den Fig. 2 und 3 zunächst mal schematisch dargestellt. Während Fig. 1 die "Normallage"
zeigt, zeigen die Fig. 2 und 3 zum Vergleich die entsprechenden Bewegungen der Membran.
Hierbei zeigen nun die Fig. 2 und 3 mit den durchgezogenen Linien den Zustand der
Membran 2 bzw. die Lufttaschen 6 in Abhängigkeit der jeweils unterschiedlichen Stromrichtungen
sowie jeweils in gestrichelter Darstellung die "Normallage" der Membran 1, wenn kein
Strom fließt.
[0007] So zeigt Fig. 2 für eine erste Stromrichtung, dass die Seitenflanken 5 der Membran
1 sich in Abhängigkeit der Stromrichtung jeweils gemäß den Pfeilen C
1 bewegen, nämlich derart, dass sich hier die Lufttaschen 6a, 6b, 6c und 6d in ihrer
Breite vergrößern, so dass gemäß den Pfeilen E entsprechend Luft in diese Lufttaschen
6a bis 6d hinein angesaugt werden kann. Hingegen verringern sich die Lufttaschen 6e,
6f und 6g entsprechend in ihrer Breite, so dass hier gemäß den Pfeilen A die Luft
aus diesen Taschen herausgedrückt wird. (Pfeile A: Luft
Austritte, Pfeile E: Luft-Einsaugen).
[0008] Fig. 3 zeigt die Membran 1 bzw. deren Bewegung bei der Umkehrung der in Fig. 2 dargestellten
Stromrichtung, nämlich die Bewegung der Flankenseiten 5 in die entsprechend umgekehrte
Richtung gemäß den Pfeilen C
2. Gut zu erkennen ist hier, dass die Lufttaschen 6a, 6b, 6c und 6d sich nun entsprechend
verengen, so dass die Luft aus diesen Taschen 6a bis 6d herausgedrückt wird (Pfeile
A) und die Lufttaschen 6e, 6f und 6g sich entsprechend geweitet haben, so dass hier
die Luft entsprechend in diese Lufttaschen 6e, 6f und 6g hineingesaugt wird (Pfeile
E).
[0009] Die Fig. 1 bis 3 zeigen daher die im Stand der Technik bekannte Wirkungsweise einer
Membran 1 für einen elektrodynamischen Schallwandler. Es wird deutlich, dass bei derartigen
Membranen 1 nun die sich gegenüberliegende Flankenseiten 5, die jeweils eine Lufttasche
6 begrenzen, einerseits aufeinander zu, andererseits voneinander weg bewegen. Die
zu einer bestimmten Lufttasche jeweils rechts und links direkt benachbarten Flankenseiten
5 bewegen sich also immer in entgegengesetzter Richtung zu dieser jeweiligen von den
Flankenseiten eingeschlossenen Lufttaschen. Hierdurch werden die entsprechenden Lufttaschen
6a bis 6g entsprechend verengt oder ausgeweitet, so dass durch diese Bewegungen, die
zwischen den Flankenseiten 5 sich befindliche Luft entweder herausgepresst oder -
bei der Gegenbewegung - entsprechend angesaugt wird, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt.
[0010] Untersuchungen haben aber nun gezeigt, dass die Membran neben der gewünschten Bewegung
der Flankenseiten noch eine ganze Reihe von unerwünschten zusätzlichen Bewegungen
ausführt, insbesondere nämlich die Flankenseiten eben nicht derart parallel zueinander
seitlich verschoben werden, wie es gewünscht wäre.
[0011] So zeigt die Fig. 4a zunächst hier in schematischer Darstellung einen Ausschnitt
einer Membran, nämlich einen Wellenberg 3 von oben in gestrichelter Darstellung (Ruhestellung)
sowie - im Betrieb - die Bewegung der Flankenseiten bzw. den entsprechend bewegten
Wellenberg "3" mit der Darstellung der durchgezogenen Linien. Es ist gut erkennbar,
dass der bewegte Wellenberg 3 hier eine Krümmung aufweist, also die unteren und oberen
Endbereiche jeweils seitlich weniger ausgelenkt werden, als der mittlere Bereich.
[0012] So zeigt Fig. 4b in sehr vereinfachter schematischer Darstellung als einzelne Linien,
die "Achslinien der Wellenberg-Rücken 3a" in Ruhestellung (gestrichelte Darstellung)
und deren relative Bewegung zueinander mit den durchgezogenen Linien. Die Ruhelage
der Wellenberg-Rücken 3a ist jeweils mit der gestrichelten Linie dargestellt, wobei
bei deren Bewegung, also deren seitliche Bewegung in Querrichtung bei der hier eingespannten
Membran 1 eine entsprechende Krümmung aufweist, wie deutlich ersichtlich. Schematisch
dargestellt sind ebenfalls die Achslinien der Wellental-Rücken 4a. Es wirken also
in dem System der Membran noch eine ganze Reihe von unerwünschten zusätzlichen ResonanzFrequenzen,
die zu zusätzlichen Bewegungen der Flankenseiten und damit auch, insbesondere zu einer
Relativbewegung der einzelnen Wellenberg-Rücken 3a bzw. Wellental-Rücken 4a führen
kann, was sehr unvorteilhaft ist. Hieraus resultieren Unlinearitäten im Frequenzgang
und Verzerrungen des ursprünglichen Signals.
[0013] Auch können - was hier nicht dargestellt ist - die Wellenberg-Rücken 3a bzw. Wellental-Rücken
4a in vertikaler Richtung entsprechend unregelmäßig schwingen, so dass zusätzlich
auch diese Schwingungen das System weiter belasten und/oder verzerren, was wiederum
zu Unlinearitäten im Frequenzgang und zu Verzerrungen des ursprünglichen Signals führen
kann.
[0014] Der Erfindung liegt daher nun die Aufgabe zugrunde, den eingangs genannteu AMT-Lautsprecher,
von dem die Erfindung ausgeht, derart auszugestalten und weiterzubilden, dass unerwünschte
Membranschwingungen vermieden sind, insbesondere die oben geschilderten Effekte signifikant
verhindert sind.
[0015] Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist nun Dadurch, dass nun ein stabilisierendes Element,
nämlich ein Stützelement durch die Kombination der Merkmale des Patentanspruches 1
gelöst oder mehrere Stützelemente vorgesehen sind, die - insbesondere im Betrieb -
die Lage und Ausrichtung der Wellenberge und/oder Wellentäler stabilisieren, können
die unregelmäßigen Schwingungen der Membran, insbesondere die unerwünschten Schwingungen
der Wellenberg-Rücken bzw. Wellental-Rücken und damit der Flankenseiten in seitlicher
und/oder vertikaler Richtung vermieden werden. Hierdurch werden Unlinearitäten im
Frequenzgang und Verzerrungen der ursprünglichen Signale eliminiert, so dass ein derartiger
elektrodynamischer Schallwandler, entscheidende akustische Vorteile aufweist und entscheidend
verbessert ist. Die eingangs genannten Nachteile sind daher vermieden und entsprechende
Vorteile erzielt.
[0016] Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, den erfindungsgemässen AMT-Lautsprechen
in vorteilhafter Art und Weise auszugestalten und weiterzubilden. Hierfür darf zunächst
auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche verwiesen werden. Im folgenden
sollen nun ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der folgenden Zeichnung und
der dazugehörenden Beschreibung näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung den Aufbau einer im Stand der Technik bekannten Membran,
- Fig. 2
- die Membran aus Fig. 1 in schematischer Darstellung von der Seite mit den Bewegungen
der Seitenflanken jeweils in einer ersten Richtung,
- Fig. 3
- die Membran aus Fig. 1 in schematischer Darstellung mit Bewegungen der Seitenflanken
jeweils in einer zweiten - entgegengesetzten-Richtung,
- Fig. 4a und 4b
- in schematischen Darstellungen die unerwünschten Schwingungen einer Membran bzw. die
Auslenkung der Flankenseiten bzw. der Wellenberg-Rücken einer Membran im Betrieb,
- Fig. 5a bzw. 5b
- erste, sich geringfügig unterscheidende Beispiele für eine Membran in schematischer
perspektivischer Darstellung,
- Fig. 6
- eine Ausführungsform für eine erfindungsgemäße Membran-Anordnung bzw. Ausbildung in
schematischer perspektivischer. Darstellung,
- Fig. 7
- die in Fig. 6 dargestellte Membran in schematischer Darstellung von der Seite,
- Fig. 8
- in schematischer Darstellung ein Beispiel für eine Membran-Anordnung in schematischer
seitlicher Darstellung,
- Fig. 9
- ein Beispiel in schematischer Darstellung für eine Membrananordnung ähnlich zu dem
aus Fig. 8,
- Fig. 10
- in vergrößerter schematischer Darstellung einen Ausschnitt aus Fig. 8 bzw. aus Fig.
9, nämlich in vergrößerter schematischer Darstellung ein entsprechendes stabilisierendes
Stützelement,
- Fig. 11
- in schematischer Darstellung von der Seite ein Beispiel für eine Membran-Anordnung,
- Fig. 12
- in schematischer Darstellung von oben einen Rahmen für die Membran-Anordnung aus Fig.
11,
- Fig. 13
- in schematischer Darstellung von der Seite ein Beispiel für eine Membran-Anordnung,
- Fig. 14
- in schematischer Darstellung von oben einen Rahmen für die Membran-Anordnung aus Fig.
13,
- Fig. 15
- ein Beispiel für eine Membran-Anordnung,
- Fig. 16
- in schematischer Darstellung ein Beispiel für eine Membran-Anordnung,
- Fig. 17
- in schematischer Darstellung ein Beispiel für eine Membran-Anordnung,
- Fig. 18
- einen Lautsprecher in schematischer Darstellung von der Seite mit den hier erkennbaren
Ausnehmungen und der dahinter angeordneten, hier nicht erkennbar dargestellten Membran,
- Fig. 19
- ein weiteres Beispiel für eine Membran bzw. Membran-Anordnung in schematischer perspektivischer
Darstellung, und
- Fig. 20
- die in Fig. 19 schematisch dargestellte Membran bzw. Membran-Anordnung angeordnet
zwischen zwei Polplatten in schematischer Darstellung von der Seite.
[0017] Die Fig. 5 bis 20 zeigen - zumindest teilweise - eine Membran 1 bzw. eine Membran-Anordnung
für eine, hier nicht im einzelnen dargestellten elektrodynamischen Schallwandler.
[0018] Die Membran 1 ist vzw. als Lautsprechermembran ausgebildet und in einem Lautsprecher,
vzw. in einem AMT-Lautsprecher vorgesehen, der schematisch in Fig. 18 dargestellt
ist. Denkbar ist auch die Anordnung einer derartigen Membran 1 in einem Mikrophon
oder in einem Kopfhörer oder dgl., je nach Anwendungsfall.
[0019] Im eingebauten Zustand, insbesondere in einer entsprechenden Vorrichtung angeordnet
ist die Membran 1 im wesentlichen mäanderförmig ausgebildet, so wie insbesondere in
den Fig. 5 bis 9, 11, 13 und 15 bis 17 in schematischer Darstellung erkennbar. Für
den Fall, dass die Membran 1 als Lautsprechermembran ausgebildet ist, ist diese vzw.
zwischen zwei Polplatten 7 und 8 in einem zwischen den zwei Polplatten 7 und 8 vorgesehenen
Luftspalt 9 angeordnet, so wie insbesondere in den Fig. 8, 9, 11 sowie 15 bis 17,
19 und 20 gut ersichtlich dargestellt.
[0020] Wie die Fig. 5 bis 17 - teilweise - deutlich zeigen, weist die Membran 1 eine Mehrzahl
von sich gegenüberliegenden Flankenseiten 5 sowie eine Mehrzahl von Wellenbergen 3
und Wellentälern 4 auf. Hierbei liegt im wesentlichen zwischen zwei benachbarten Wellenbergen
3 ein Wellental 4 und zwischen zwei benachbarten Wellentälern 4 jeweils ein Wellenberg
3, so dass die entsprechende "Ziehharmonika-Form" wie in den Figuren abgebildet, entsteht.
[0021] Weiterhin sind auf den Flankenseiten 5 vzw. jeweils zwei Leiterbahnen 2 vorgesehen,
die vzw. vom Wechselstrom durchflossen werden. Denkbar ist auch eine oder drei Leiterbahnen.
In Abhängigkeit der jeweiligen Stromrichtung bzw. Ansteuerung und der Ausrichtung
des angelegten "Dauer-Magnetfeldes", vzw. des elektrostatischen Magnetfeldes bewegen
sich dann die Flankenseiten 5 der Membran 1 im wesentlichen in Querrichtung (X-Richtung)
aufeinander zu bzw. voneinander weg. Dies bedeutet, dass zwei sich gegenüberliegende
Flankenseiten 5, die jeweils eine Lufttasche 6 umgrenzen, sich entweder aufeinander
zu oder voneinander weg in entsprechender Querrichtung (X-Richtung) bewegen, so dass
die Lufttaschen 6 entweder Luft einsaugen oder herauspressen, wobei die Wellenberge
3 bzw. Wellentäler 4 im wesentlichen in axialer Richtung (Y-Richtung; Längsrichtung)
angeordnet sind bzw. verlaufen, so wie dargestellt.
[0022] ist nun Zusätzlich mindestens ein die Lage und/oder die Ausrichtung mindestens eines
Wellenberges 3 und/oder Wellentales 4 stabilisierendes Element 10 vorgesehen. Das
stabilisierende Element (10) bzw. vzw. die stabilisierenden Elemente (10) können nun
unterschiedlich ausgebildet sein. Vzw. ist das stabilisierende Element (10) als ein
streifenförmiges Versteifungselement (10a) oder als Stützelement (10b bzw. 10c, 10d,
10e, 10f) ausgeführt, was im folgenden noch erläutert werden wird. Aufgrund der Anordnung
bzw. Ausbildung eines entsprechenden Elementes 10 vzw. direkt auf der Membran 1 oder
innerhalb einer bestimmten Membran-Anordnung, was im folgenden noch näher beschrieben
wird, werden nun die eingangs erläuterten störenden Verkrümmungen/Schwingungen der
Flankenseiten 5 bzw. der Wellenberge 3 und Wellentäler 4 im Betrieb vermieden. Es
kommt daher zu einem gleichmäßigen Schwingen der Flankenseiten 5, so dass die einzelnen
Flankenseiten 5 sich im wesentlichen immer genau parallel aufeinander zu bzw. voneinander
weg bewegen und insbesondere die Wellenberge 3 bzw. Wellentäler 4, nämlich insbesondere
die axiale und/oder vertikale Ausrichtung der Wellenberg-Rücken 3a bzw. Wellental-Rücken
4a ihre Lage und/oder Ausrichtung auch im Betrieb der Membran 1 im wesentlichen beibehalten
und so das ganze Schwingungssystem stabilisiert ist. Die eingangs genannten Nachteile
sind daher vermieden und entsprechende Vorteile erzielt.
[0023] Es gibt nun unterschiedliche Möglichkeiten, das entsprechende stabilisierende Element
10 auszugestalten und weiterzubilden bzw. entsprechend an einer Membran 1 anzuordnen
bzw. eine entsprechende Membran-Anordnung so zu gestalten, dass die vorgenannten Ziele
erreicht werden. Die entsprechenden Ausführungsform Beispiele und erfindungsgemässe
dürfen im folgenden daher anhand der Zeichnung nun näher beschrieben werden.
[0024] Die Fig. 5a zeigt die Membran 1 in schematischer Darstellung wie auch in den übrigen
Darstellungen als einfache durchgezogene Strichlinie mit den darauf angeordneten Leiterbahnen
2. Es ist hier vzw. jeweils für jeden Wellenberg 3 und für jedes Wellental 4 ein entsprechendes
Versteifungselement 10a als stabilisierendes Element 10 vorgesehen, das streifenförmig
ausgebildet ist (und auch durchaus als "Stützelement" bezeichnet werden könnte). Die
streifenförmigen Versteifungselemente 10a sind in axialer Richtung vzw. im Bereich
des Wellenberg-Rückens 3a bzw. im Bereich des Wellental-Rückens 4a angeordnet, so
wie dargestellt. Die streifenförmigen Versteifungselemente 10a sind vzw. aus Aluminium
hergestellt. Die Versteifungselemente 10a sind vzw. auf den jeweiligen Achsmittellinien
der Wellenberge 3 bzw. Wellentäler 4 insbesondere daher genau gleichmäßig auf den
jeweiligen Wellenberg-Rücken 3a bzw. auf den jeweiligen Wellental-Rücken 4a angeordnet
sind. So ist daher die entsprechende Lage und/oder Ausrichtung der Wellenberge 3 und
Wellentäler 4 entsprechend stabilisiert. Ein seitliches nicht-paralleles Schwingen
der Seitenflanken 5 zueinander wird daher vermieden, weil die Lage und/oder Ausrichtung
der Wellenberge 3 bzw. Wellentäler 4 stabilisiert ist.
[0025] Wie bereits erwähnt, sind die streifenförmigen Versteifungselemente 10a vzw. als
Aluminium-Streifen ausgeführt, wobei vzw. jeder Wellenberg 3 und jedes Wellental 4
ein entsprechendes Versteifungselement 10a aufweist. Vzw. können die streifenförmigen
Versteifungselemente 10a ähnlich wie auch die Leiterbahnen 2 hergestellt werden, vzw.
über entsprechende Ätzverfahren auf einer Membran 1 in einer entsprechenden Anordnung
ausgebildet werden, so dass die dann zunächst flächige Membran für den Betrieb 1 nur
noch entsprechend gefaltet werden muss, so wie in der Fig. 5a dargestellt.
[0026] Die Versteifungselemente 10a, die vzw. als Aluminium-Streifen ausgebildet sind, weisen
ein höheres Elastizitätsmodul auf, als das Material der Membran 1 selbst, d. h. die
Versteifungselemente 10a besitzen also eine höhere Steifigkeit als das Material der
Membran 1, so dass durch die Anordnung dieser Versteifungselemente 10a auf den jeweiligen
Wellenberg-Rücken 3a bzw. Wellental-Rücken 4a dieser Bereich der Membran 1 entsprechend
versteift/verstärkt ist, was die zuvor genannten Vorteile mit sich bringt.
[0027] Fig. 5b zeigt nun eine weitereres Beispiel das sich geringfügig zu dem Beispiel,
das in Fig. 5a dargestellt ist, unterscheidet. Gut zu erkennen ist wieder die hier
nur linienförmig dargestellte Membran 1, die jeweiligen Lufttaschen 6, die Leiterbahnen
2 sowie die Wellenberge 3 und Wellentäler 4 bzw. Wellenberg-Rücken 3a bzw. Wellental-Rücken
4a. Auch hier sind ähnlich wie bei dem Beispiel der Fig. 5 Versteifungselemente 10a
als stabilisierende Elemente 10 vorgesehen, jedoch sind im Bereich der Wellenberge
3 bzw. Wellentäler 4 mehrere in Axialrichtung verlaufende Versteifungselemente 10a
parallel zueinander angeordnet, hier vzw. jeweils drei Versteifungselemente 10a im
Bereich eines Wellenberges 3 bzw. Wellentales 4, insbesondere auf einem Wellenberg-Rücken
3a bzw. auf einem Wellental-Rücken 4a vorgesehen, so wie in Fig. 5b dargestellt. Vzw.
sind die jeweiligen Versteifungselemente 10a wiederum streifenförmig ausgeführt, verlaufen
parallel zueinander, sind aber als voneinander getrennte Elemente ausgebildet. Diese
Anordnung hat gegenüber der in Fig. 5a gezeigten Anordnung den Vorteil, dass die Beweglichkeit
der Membran 1 im Bogenbereich, also im Bereich des jeweiligen Wellenberges 3 bzw.
des jeweiligen Wellentales 4 weitgehend erhalten bleibt und gleichzeitig aber eine
Stabilisierung dieser Region erreicht wird. Denkbar sind auch nur zwei parallel zueinander
auf einem jeweiligen Wellenberg 3 bzw. Wellental 4 angeordnete Versteifungselemente
10a oder bspw. auch vier parallel zueinander angeordnete Versteifungselemente 10a,
dies ist abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall, von der Größe, Dimensionierung und
Ausbildung der jeweiligen Membran 1 bzw. der Wellenberge und/oder -täler 3 bzw. 4
sowie der Breite der jeweiligen Versteifungselemente 10a.
[0028] Die Fig. 6 und 7 zeigen nun die erfindungsgemässe Ausführungsform für ein stabilisierendes
Element 10, nämlich Stützelemente 10b. Gut ersichtlich ist hier, dass die Membran
1 in einer Art Rahmen 11 angeordnet ist, wobei von dem Rahmen 11 hier nur zwei seitliche
Elemente 11a und 11b dargestellt sind bzw. auch nur diese zwei seitlichen Elemente
11a/11b vorgesehen sein müssen, je nach Anwendungsfall. Die Stützelemente 10b sind
hier nun derart ausgebildet und/oder angeordnet, so dass die - in Querrichtung der
Membran 1 gelegenen und benachbarten Wellenberge 3 bzw. Wellentäler 4 und die seitlichen
Rahmenteile 11a und 11b wirksam miteinander verbunden sind. Wie die Fig. 6 zeigt,
sind auf der Oberseite dieser Anordnung zwei vzw. streifenförmig ausgeführte Stützelemente
10b (im wesentlichen in x-Richtung) angeordnet sowie auf der Unterseite ebenfalls
vzw. zwei Stützelemente 10b angeordnet sind, so wie aus Fig. 7 ersichtlich ist.
[0029] Die hier aus den Fig. 6 und 7 ersichtlichen Stützelemente 10b sind vzw. teilweise
elastisch ausgebildet, insbesondere um auch die leichten vertikalen Auf- und Abbewegungen
der Wellenberge 3 bzw. Wellentäler 4 mitmachen zu können. Die Stützelemente 10b sind
vzw. als ein elastisches Gitterelement ausgebildet und weisen eine netzartige Struktur
auf, sind insbesondere aus Fliegengitter oder Leinen hergestellt. Vzw. werden die
Stützelemente 10b auf die entsprechenden Stellen der Rahmenteile 11a und 11b und auf
die entsprechenden Bereiche der Wellenberge 3 bzw. Wellentäler 4 aufgeklebt. Dadurch
dass die entsprechenden Wellenberge 3 bzw. Wellentäler 4 (je nach Sicht oben oder
unten bei der in der Fig. 6 und 7 dargestellten Anordnung) nun seitlich mit dem Rahmenteil
11a und 11b verbunden sind, wird die Lage und/oder Ausrichtung der einzelnen Wellenberge
3 bzw. Wellentäler 4, insbesondere den Wellenberg-Rücken 3a bzw. Wellental-Rücken
4a entsprechend stabilisiert, was wiederum die zuvor erläuterten Vorteile mit sich
bringt.
[0030] Fig. 8 zeigt nun eine Membran 1 bzw. eine Membran-Anordnung, wobei die Membran hier
zwischen zwei Polplatten 7 und 8 in einem Luftspalt 9 entsprechend angeordnet ist.
Der Rahmen 11 für die Membran bzw. die seitlichen Rahmenteile 11a und 11b sind ebenfalls
gut erkennbar dargestellt.
[0031] Die Fig. 8, 9 und 10 zeigen nun ein Beispiel für ein Stützelement 10, nämlich ein
Stützelement 10c, das stangenförmig ausgebildet ist und im wesentlichen im inneren
unteren Bereich einer Lufttasche 6, hier bei Fig. 8 in axialer Richtung auf dem inneren
Bereich eines Wellenberges 3 verläuft bzw. hier mit der Membran 1 verklebt bzw. angeordnet
ist. Das Stützelement 10c ist stangenförmig und vzw. aus einem Metall, vzw. Eisen
hergestellt.
[0032] Auf der gegenüberliegenden Seite der Membran 1 ist gegenüber dem Stützelement 10c
dann ein Stegelement 12 angeordnet, das hier wie die Fig. 8 bis 10 zeigen, einen im
wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt aufweist. Das Stegelement 12 - wie Fig.
8 zeigt - ist an einer Polplatte 7 angeordnet. Im Betrieb, also wenn insbesondere
ein Magnetfeld, insbesondere ein elektrostatisches Magnetfeld, wie in Fig. 1 durch
die Pfeile B dargestellt, angelegt ist, wird das stangenförmige Stützelement 10c aufgrund
einer Magnetwirkung dann gegen das Stegelement 12 gepresst, so dass die Membran 1,
insbesondere hier bei Fig. 8 der Wellenberg-Rücken 3a entsprechend fixiert ist, also
die Lage und Ausrichtung des Wellenberg-Rückens 3a stabilisiert ist. Hierzu weist
das Stegelement 12 vzw. auch eine entsprechende Nut auf, damit bei dem entsprechenden
Kontakt ein seitlicher Halt des Stützelementes 10c gewährleistet ist, so wie in Fig.
10 schematisch dargestellt.
[0033] Wie nun die Fig. 9 zeigt, sind vzw. für jeden Wellenberg 3 und für jedes Wellenteil
4 entsprechende Stützelemente 10c vorgesehen. Korrespondierend hierzu sind an den
jeweiligen Polplatten 7 und 8 entsprechende Stegelemente 12 vorgesehen, so dass -
im Endeffekt - bei der in Fig. 9 dargestellten Anordnung jeder Wellenberg 3 und jedes
Wellental 4 bzw. jeder Wellenberg-Rücken 3a und jeder Wellenteil-Rücken 4b im Betrieb
entsprechend ausgerichtet bzw. fixiert ist.
[0034] Denkbar ist auch, dass die Stützelemente 10c teil-stangenförmig ausgebildet sind,
sich also nicht unbedingt über die ganze axiale Länge (Y-Richtung, Längsrichtung)
der Membran 1 erstrecken müssen, sondern nur über entsprechende Teilbereiche, dies
ist abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall. Auch anderen Querschnittsformen, also
nicht nur runde Querschnittsformen, aber vzw. Querschnittsformen, die die Bewegung
der Seitenflanken 5 nicht behindern, sind für die Stützelemente 10c denkbar.
[0035] Vzw. sind die Stegelemente 12 aus einem wärmeleitenden Material hergestellt, das
die Eigenschaften der Membran 1 positiv beeinflusst sowie auf die Stützelemente 10c
auch eine magnetische Wirkung (Ausrichtung) entfalten kann.
[0036] Die Fig. 11 und 12 zeigen nun eine Membran 1 bzw. eine Membran-Anordnung, wobei die
Membran 1 zwischen zwei Polplatten 7 und 8 in einem Luftspalt 9, angeordnet ist. Fig.
12 zeigt einen entsprechenden Rahmen 11 schematisch in Draufsicht. Gut zu erkennen
ist hier das Stützelement 10d, das hier vzw. als Stützprofil ausgebildet ist. Anders
ausgedrückt, das Stützelement 10d ist als Teil des Rahmens 11 ausgebildet und wirkt
auf die Membran 1, wie in der Fig. 11 dargestellt, so ein, dass hier bei der Darstellung
in Fig. 11 der Wellenberg 3, nämlich der Wellenberg-Rücken 3a in seiner Ausrichtung
gut positioniert bzw. fixiert ist. Wenn die Membran 1 daher in den Rahmen 11 eingespannt
wird und das in Axialrichtung (Y-Richtung) verlaufende Stützelement 10d vorgesehen
ist, kann die Membran 1 so angeordnet werden, dass das als Stützprofil ausgebildete
Stützelement 10d im Bereich zwischen zwei Flankenseiten 5 vorgesehen ist und mit mindestens
einem Teilbereich mit dem jeweiligen Wellenberg 3 zu dessen Stabilisierung in Kontakt
stehen, so wie in Fig. 11 dargestellt.
[0037] Vzw. sind dann mehrere als Stützprofile ausgebildete Stützelemente 10d vorgesehen,
so wie in den Fig. 13 und 14 dargestellt. Anders ausgedrückt, der Rahmen 11 weist
vzw. mehrere in Axialrichtung (Y-Richtung) verlaufende Stützelemente 10d auf, die
zur Stabilisierung der mäanderförmig ausgebildeten Membran 1 dienen und so ausgebildet
sind, dass diese innerhalb der Lufttaschen 6 entsprechend im Bereich der Wellenberge
3 bzw. Wellentäler 4 zu deren Fixierung, Lage/Ausrichtung angeordnet werden können
bzw. hier jeweils auf den Innenflächen, vzw. unter Vorspannung, zur Anlage kommen
und/oder ab einer bestimmten Bewegung der Membran 1 zur Anlage kommen.
[0038] Die Fig. 15 bis 17 zeigen eine weiteres Beispiel für ein Stützelement 10 bzw. eine
entsprechende Membran-Anordnung zwischen zwei Polplatten 7 und 8. Angeordnet ist -
wie auch bereits zuvor - die entsprechende Membran 1 vzw. innerhalb eines Rahmens
11 bzw. innerhalb von Rahmenteilen 11a und 11b. Wiederum ist auch hier, wie in Fig.
15 gezeigt, ein Stegelement 12 vorgesehen. Das die Membran 1, insbesondere hier für
den Wellenberg 3 vorgesehene Stützelement 10e ist nun vzw. "schwertförmig" ausgebildet,
wobei damit gemeint ist, dass dieses sich im wesentlichen über die gesamte Lufttasche
6 zur anderen Polplatte 8 erstreckt und hier befestigt ist. Wiederum wird nun hier
in Fig. 15 der Wellenberg 3 bzw. der Wellenberg-Rücken 3a durch das schwertförmige
Stützelement 10e und das auf der gegenüberliegenden Seite der Membran 1 liegende Stegelement
12 entsprechend fixiert bzw. ausgerichtet.
[0039] Wie die Fig. 16 und 17 zeigen, können hier mehrere Stegelemente 12 und auch mehrere
schwertförmig ausgeführte Stützelemente 10e vorgesehen werden. Dies ist abhängig vom
jeweiligen Anwendungsfall und der Art und Weise der Notwendigkeit der Anzahl der vorzusehenden
Stützelemente 10.
[0040] Schließlich zeigt die Fig. 18 in schematischer Darstellung einen Lautsprecher 13
von vorne mit Austrittsöffnungen 14, hinter denen die entsprechende Membran 1 angeordnet
ist.
[0041] Die Fig. 19 und 20 zeigen eine weiteres Beispiel für ein Stützelement 10, nämlich
ein gitterförmig ausgebildetes Stützelement 10f, so wie in Fig. 19 gut ersichtlich
dargestellt. Das gitterähnliche Stützelement 10f wird, wie aus Fig. 19 und 20 ersichtlich,
vzw. so ausgestaltet, dass es einzelne streifenförmige Elemente aufweist, die zu den
entsprechenden Wellenbergen 3 im wesentlichen parallel verlaufen. Wie die Fig. 20
zeigt wird das gitterförmige Stützelement 10f dann so im Bereich einer Polplatte 7
angeordnet, dass die Wellenberge 3, insbesondere die Wellenberg-Rücken 3a mit dem
gitterförmigen Stützelement 10f über vzw. einen wärmeleitenden Kleber und/oder Kunststoff
miteinander verbunden werden können bzw. verbunden sind.
[0042] Die Fig. 19 zeigt die Anordnung des gitterförmigen Stützelementes 10f mit dem Klebebereich
bzw. Kuststoffbereich 15, mit dessen Hilfe das gitterförmige Stützelement 10f hier
mit den Wellenbergen 3 verbunden ist. Vzw. ist das gitterförmige Stützelement 10f
ebenfalls aus einem wärmeleitenden Material hergestellt.
[0043] Wie die Fig. 19 und 20 zeigen, sind auch auf den Rahmenteilen 11a und 11b entsprechende
Distanzstücke 16 vorgesehen, um die Anordnung gemäss der Fig. 20 zu realisieren, insbesondere
weist auch die Polplatte 7 hier nicht im einzelnen näher bezeichnete Ausnehmungen
auf, in denen das gitterförmige Stützelement 10f angeordnet bzw. hier verklebt werden
kann. Denkbar ist natürlich auch, dass ein zweites zusätzliches Stützelement nicht
nur an der Polplatte 7, sondern auch im Bereich der Polplatte 8 für die Wellentäler
4 vorgesehen wird, was hier jedoch nicht dargestellt ist. Weiterhin kann das Stützelement
10f auch über eine Magnetkraft an der Polplatte 7 gehalten werden.
[0044] Es ist ersichtlich, dass die Membran 1 bzw. die beschriebenen Membran-Anordnungen
in unterschiedlichen elektrodynamischen Schallwandlern, insbesondere in Lautsprechern,
Mikrophonen oder dgl. Anwendung finden können.
Bezugszeichenliste:
[0045]
- 1
- Membran
- 2
- Leiterbahnen
- 3
- Wellenberg
- 3a
- Wellenberg-Rücken
- 4
- Wellental
- 4a
- Wellental-Rücken
- 5
- Flankenseiten
- 6
- Lufttasche
- 6a
- Lufttasche
- 6b
- Lufttasche
- 6c
- Lufttasche
- 6d
- Lufttasche
- 6e
- Lufttasche
- 6f
- Lufttasche
- 6g
- Lufttasche
- 6h
- Lufttasche
- 7
- Polplatte
- 8
- Polplatte
- 9
- Luftspalt
- 10
- Stabilisierendes Element
- 10a
- streifenförmiges Versteifungselement
- 10b
- streifenförmiges Stützelement
- 10c
- stangenförmiges Stützelement
- 10d
- Stützelement/Stützprofil
- 10e
- schwertförmiges Stützelement
- 10f
- gitterförmiges Stützelement
- 11
- Rahmen
- 11a
- seitliches Rahmenteil
- 11b
- seitliches Rahmenteil
- 12
- Stegelement
- 13
- Lautsprecher
- 14
- Austrittsöffnung
- 15
- Kleber/Kunststoff
- 16
- Distanzstücke
- I
- Strom
- B
- Pfeile, Magnetfeld
- C1,2
- Pfeile, Bewegung Seitenflanken
- A
- Luft-Austritt
- E
- Luft-Einsaugen