[0001] Die Erfindung betrifft ein strömungsführendes Bauteil einer Pumpe, welches aus zumindest
zwei Teilen zusammengesetzt ist.
[0002] Derartige strömungsführende Bauteile von Pumpen sind beispielsweise in Form von Laufrädern
oder Leitapparaten von Kreiselpumpen bekannt. Diese Laufräder oder Leitapparate bestehen
häufig aus zwei voneinander beabstandeten Deckscheiben mit dazwischenliegenden Schaufeln.
Dabei ist es bekannt, derartige Laufräder oder Leitapparate aus mehreren Teilen, beispielsweise
aus Blechteilen zusammenzusetzen. So ist es bekannt, die Deckscheiben und die Schaufeln
als Einzelteile aus Blech zu fertigen und dann miteinander zu verschweißen.
[0003] Diese Fertigung ist recht aufwendig, da eine Vielzahl von Einzelteilen miteinander
verbunden werden muss.
[0004] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein mehrteiliges strömungsführendes Bauteil einer
Pumpe dahingehend zu verbessern, dass es einfacher und kostengünstiger zu fertigen
ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein strömungsführendes Bauteil einer Pumpe mit den im Anspruch
1 oder der im Anspruch 7 angegebenen Merkmalen sowie durch ein Pumpenaggregat mit
den im Anspruch 13 angegebenen Merkmalen gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben
sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie den beigefügten
Figuren.
[0006] Das erfindungsgemäße strömungsführende Bauteil ist ein Element einer Pumpe und dient
dort zur Führung der Strömung des von der Pumpe zu fördernden Fluids, beispielsweise
zur Führung von Wasser. Insbesondere dient das Bauteil dazu, die Strömung zu leiten
bzw. umzulenken. Das erfindungsgemäße strömungsführende Bauteil ist aus mindestens
zwei Teilen zusammengesetzt, kann jedoch auch aus mehr als zwei Teilen zusammengesetzt
sein.
[0007] Erfindungsgemäß ist ein erster Teil des Bauteils im Metallpulverspritzguss (Metal
Injection Moulding) gefertigt. Bei diesem Verfahren wird ein Metallpulverzusammen
mit Kunststoff zunächst in einem Spritzgussverfahren, welches dem Spritzgießen von
Kunststoff entspricht, geformt und anschließend ähnlich einem Sinterverfahren erhitzt,
wobei sich der Kunststoff aus dem Bauteil verflüchtigt und das Metallpulver zu einem
homogenen Metallbauteil verschmilzt. Durch das Verflüchtigen des Kunststoffs kommt
es zu einem Schrumpfen des Bauteils, welches jedoch bei der Formgebung in Spritzguss
berücksichtigt werden kann. So ermöglicht dieses Verfahren hochpräzise Metallbauteile
sehr kostengünstig zu fertigen, da insbesondere der Formgebungsprozess sehr einfach
und kostengünstig ist. Die Formgebung ist sehr viel kostengünstiger als beispielsweise
im herkömmlichen Metallguss, da keine verlorenen Formen zum Einsatz kommen und der
Werkzeugverschleiß deutlich geringer ist.
[0008] FerneristerfindungsgemäßeinzweiterTeildes Bauteils bevorzugt aus Blech gefertigt.
Der erste und der zweite Bauteil sind dann zusammengesetzt und bilden dann gemeinsam,
ggf. mit zusätzlichen Teilen, das strömungsführende Bauteil.
[0009] Die Kombination eines Teils, welcher in Metallpulverspritzguss gefertigt ist und
eines Teils, welcheraus Blech, d.h. Metallblech gefertigt ist, ermöglicht es sehr
einfach sehr komplexe strömungsführende Bauteile zu fertiggen. So ist es möglich,
komplexe Geometrien im Metallpulverspritzguss auszubilden. Dabei ist es jedoch möglich,
sich auf solche Geometrien zu beschränken, welche ohne verlorene Kerne im Spritzguss
ausgebildet werden können. D.h. Hinterschneidungen und Hohlräume können vermieden
werden. Sofern solche in dem strömungsführenden Bauteil erforderlich sind, werden
sie dann durch das Zusammensetzen des ersten und des zweiten Teils gebildet. Der zweite
Teil ist vorzugsweise ein Teil, welcher keine komplexen Geometrien aufweist, sodass
der zweite Teil kostengünstig aus Blech gestanzt und/oder umgeformt werden kann.
[0010] So ermöglicht gerade die Kombination eines Metallpulverspritzgussteils und eines
Blechteils insgesamt ein komplexes strömungsführendes Bauteil sehr kostengünstig herzustellen.
Dabei ist die Herstellung deutlich einfacher und kostengünstiger, als wenn das gesamte
Bauteil aus Metallpulverspritzguss oder aus Blechteilen gefertigt würde.
[0011] Alternativ ist gemäß der Erfindung vorgesehen, den zweiten Teil, der keine komplexen
Geometrien aufweist, als Kunststoffformteil, beispielsweise als Kunststoffspritzgussteil
herzustellen. Die Verbindung mit dem Metallpulverspritzgussteil kann dann beispielsweise
derart erfolgen, dass im Metallpulverspritzgussteil zapfenartige Ansätze vorgesehen
sind, welche in entsprechend dazu im zweiten Teil angeordneten Ausnehmungen eingreifen
und auf der anderen Seite des zweiten Teils nach Art eines Niets verformt oder umgebogen
oder verschränkt sind, um auf diese Weise die Teile zu einem Bauteil zu verbinden.
[0012] Wenn das strömungsführende Bauteil aus mehr als zwei Teilen zusammengesetzt ist,
so ist es auch möglich mehr als ein Teil aus Blech und/oder mehr als ein Teil im Metallpulverspritzguss
zu fertigen. Erfindungswesentlich ist jedoch, dass zumindest ein Teil aus Blech oder
als Kunststoffformteil und zumindest ein Teil aus Metallpulverspritzguss zur Ausbildung
des strömungsführenden Bauteils zusammengesetzt werden.
[0013] Vorzugsweise sind der erste und der zweite Teil fest miteinander verbunden, insbesondere
miteinander verschweißt. So wird nach dem Zusammensetzen der Teile durch die Verbindung
der Teile ein einteiliges strömungsführendes Bauteil geschaffen, welches in der weiteren
Verarbeitung, insbesondere bei der Montage eines Pumpenaggregates leicht zu handhaben
ist. Bevorzugt ist, das Blechteil und das Metallpulverspritzgussteil miteinander zu
verschweißen, beispielsweise durch Induktionsschweißen. Dies ermöglicht es, die zwei
Teile sehr einfach miteinander zu verbinden. Für die Verbindung können an einem der
Teile Vorsprünge, welche später Schweißpunkte bilden, ausgeformt sein. Es bietet sich
insbesondere an, diese Vorsprünge in dem Metallpulverspritzgussteil auszubilden, zum
Verschweißen kommen diese Vorsprünge dann mit dem Teil aus Blech in Kontakt. Wenn
an beide ein Strom angelegt wird, können die Teile dann leicht miteinander verschweißt
werden.
[0014] Vorzugsweise weist der erste Teil, welcher im Metallpulverspritzguss gefertigt ist,
eine oder mehrere Schaufeln zur Strömungsführung auf. Diese Schaufeln dienen insbesondere
dazu, in einer Pumpe das zu fördernde Fluid umzulenken bzw. in eine gewünschte Richtung
zu leiten. Gerade derartige Schaufeln weisen eine komplexe Geometrie auf, welche auf
einfache Weise kostengünstig im Metallpulverspritzguss ausgebildet werden kann. Derartige
Schaufeln können beispielsweise an einem Laufrad oder einem Leitapparat eines Pumpenaggregates
vorhanden sein. So ist gemäß einer ersten alternativen Ausführungsform der Erfindung
das strömungsführende Bauteil als Pumpenlaufrad ausgebildet.
[0015] Weiter bevorzugt ist der erste Teil eine erste Deckscheibe eines Pumpenlaufrades,
welche einstückig mit den Schaufeln des Pumpenlaufrades im Metallpulverspritzguss
gefertigt ist, und der zweite Teil ist eine aus Blech gefertigte zweite Deckscheibe.
Ein derartiges Pumpenlaufrad lässt sich günstig nach der vorangehenden beschriebenen
erfindungsgemäßen Weise bzw. Verfahren fertigen. Die erste Deckscheibe mit der komplexen
Schaufelgeometrie wird als Metallpulverspritzgussteil ausgebildet. Die zweite weniger
komplex ausgebildete Deckscheibe, lässt sich hingegen kostengünstig aus Blech stanzen
und/oder umformen. So kann für jeden der beiden Teile ein besonders geeignetes Herstellungsverfahren
verwendet werden. Anschließend werden beide Teile miteinander verbunden, vorzugsweise
miteinander verschweißt. Dazu können an den im Metallpulverspritzguss gefertigten
Schaufeln auf den freien Längskanten, welche der zugehörigen Deckscheibe abgewandt
sind, Vorsprünge ausgebildet sein, welche zum Verschweißen mit der Deckscheibe dienen.
Die Deckscheibe aus Blech wird auf diese Vorsprünge aufgepresst und die Anordnung
wird dann mit einem Strom beaufschlagt, welcher zu einem Verschweißen von ersten und
zweiten Teilen an den genannten Vorsprüngen führt.
[0016] Weiter bevorzugt weist der erste Teil eine Nabe auf, welche einstückig mit der Deckscheibe
und den Schaufeln im Metallpulverspritzguss gefertigt ist. Diese Nabe dient der Befestigung
des Laufrades an einer Antriebswelle. Da diese Nabe der Drehmomentübertragung von
der Welle auf das Laufrad dient, ist es bevorzugt, diese einstückig mit der Deckscheibe
und den Schaufeln auszubilden, da auf diese Weise eine große Festigkeit erreicht werden
kann. Ferner weist auch die Nabe ggf. eine komplexe Geometrie auf, um einen Formschluss
zur Kraftübertragung mit der Antriebswelle zu erreichen. Eine solche Geometrie lässt
sich ebenfalls günstig im Metallpulverspritzguss fertigen. Dadurch, dass Nabe, erste
Deckscheibe und Schaufeln in einem Arbeitsgang gefertigt werden können, verringert
sich darüber hinaus die Zahl der erforderlichen Fertigungs- und Montageschritte.
[0017] Die Nabe kann gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ein Gewinde aufweisen,
welches direkt im Metallpulverspritzguss an der Nabe ausgebildet ist. Dieses Gewinde
kann dazu dienen, ein Befestigungselement, beispielsweise eine Klemmschraube zum Fixieren
der Nabe an der Antriebswelle aufzunehmen. Der Metallpulverspritzguss ermöglicht es,
das Gewinde in der erforderlichen Präzision direkt beim Ausbilden der Nabe mit auszubilden,
sodass weitere Bearbeitungsschritte, insbesondere eine spanende Bearbeitung zum Einbringen
des Gewindes entfallen können.
[0018] So werden bevorzugt alle in ihrer Geometrie anspruchsvollen bzw. komplexen Komponenten
des Laufrades, insbesondere Schaufeln, Nabe und an der Nabe vorhandene Befestigungselemente,
wie beispielsweise ein Gewinde in einem Arbeitsgang im Metallpulverspritzguss ausgebildet,
sodass die Zahl der weiteren Fertigungs- und Montageschritte zur Ausbildung des Laufrades
verringert werden kann.
[0019] Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist das strömungsführende
Bauteil als Pumpen-Leitapparat, insbesondere für eine mehrstufige Kreiselpumpe ausgebildet.
Derartige Leitapparate dienen dazu, dass aus einem Laufrad der Kreiselpumpe am Außenumfang
austretendes Fluid, beispielsweise Wasser, in gewünschter Weise weiterzuführen. Insbesondere
dient der Leitapparat dazu, dass Fluid wieder radial nach innen zu führen, umes dann
einem Austrittsstutzen der Pumpe oder aber einer nächsten Pumpenstufe, d.h. dem Saugmund
eines nächsten Laufrades zuzuführen. Wie auch die Laufräder der Pumpe haben auch derartige
Leitapparate eine komplexe Geometrie, welche in der oben beschriebenen Weise durch
die erfindungsgemäß mindestens zweiteilige Ausgestaltung des Bauteils kostengünstig
ausgebildet werden kann. Auch bei diesem Leitapparat können die komplex geformten
Strukturen im Metallpulverspritzguss gefertigt werden, während Teile, welche von ihrer
Geometrie her einfacher sind, aus Blech gestanzt oder geformt werden können. Anschließend
können beide Teile zusammengesetzt bzw. miteinander verbunden werden.
[0020] Vorzugsweise ist bei Ausgestaltung des strömungsführenden Bauteils als Leitapparat
der erste Teil des Bauteils eine erste Deckscheibe, welche einstückig mit den Schaufeln
des Leitapparates in Metallpulverspritzguss gefertigt ist, und der zweite Teil des
Bauteils ist eine aus Blech gefertigte zweite Deckscheibe. Wie oben anhand des Laufrades
beschrieben, können die Schaufeln, welche eine komplizierte Geometrie aufweisen können,
auf diese Weise einfach gemeinsam mit einer Deckscheibe ausgeformt werden, sodass
sie fest mit dieser Deckscheibe verbunden sind. Die zweite Deckscheibe, welche im
Wesentlichen plan ist, kann kostengünstig aus Blech gefertigt ist. Anschließend können
beide Teile miteinander verbunden werden. Diese Verbindung kann in der Weise erfolgen,
wie es oben anhand des Laufrades beschrieben wurde.
[0021] Weiter bevorzugt ist der erste Teil des Leitapparates eine erste Deckscheibe, mit
welcher einstückig im Metallpulverspritzguss ein sich axial erstreckender Anlagering
ausgebildetist, welcher zur Anlage mit einem Dichteinsatz ausgebildet ist. Wie vorangehend
beschrieben dient der Leitapparat in einer mehrstufigen Kreiselpumpe dazu, das Fluid
wieder radial nach innen zum Saugmund eines nachfolgenden Laufrades zu führen. Dabei
ist es erforderlich, dass der Saugmund des nachfolgenden Laufrades gegenüber dem Austritt
des Leitapparates abgedichtet zur Anlage kommt. Hierzu ist ein Dichteinsatz vorgesehen,
welcher gleichzeitig auch eine Abdichtung zum umgebenden Gehäuse herstellen kann.
Um diesen Dichteinsatz an dem Leitapparat zu fixieren, ist an diesem vorzugsweise
ein Sitz in Form des beschriebenen Anlageringes ausgebildet. Durch Verwendung des
Metallpulverspritzgussverfahrens ist es möglich auch einen derartigen Anlagering oder
anders geformten Sitz für Dichtelemente in einem Arbeitsschritt kostengünstig an dem
Leitapparat auszubilden.
[0022] Ferner ist in dem Leitapparat ebenfalls einstükkig mit der ersten Deckscheibe vorzugsweise
ein Lagersitz ausgebildet, in welchen ein Lager zur Lagerung der Antriebswelle für
die Laufräder der Pumpe eingesetzt werden kann.
[0023] Vorzugsweise weist der Pumpen-Leitapparat zumindest einen radial, bezogen auf die
Pumpenlängsachse, nach außen gerichteten Vorsprung auf, mittels welchem der Leitapparat
zwischen zwei Teilen eines Pumpengehäuses fixierbar ist. Der Vorsprung kragt radial
nach außen über den Außenumfang des Leitapparates aus, sodass er zwischen den Stirnseiten
zweier Gehäuseteile zum Liegen kommen kann. Diese Gehäuseteile sind jeweils einer
Pumpenstufe zugeordnet und werden von außen über Spannbänder fixiert. Der Vorsprung
des Leitapparates wird so zwischen den zwei aneinander angrenzenden Gehäuseteilen
geklemmt, wodurch der Leitapparat in axialer Richtung in dem Pumpengehäuse fixiert
wird. Die Vorsprünge sind dabei einstückig mit den übrigen Teilen des Leitapparates,
welche im Metallpulverspritzguss gefertigt sind, ausgebildet. Die metallische Ausbildung
der Vorsprünge ermöglicht eine gute Kraftübertragung, insbesondere eine hohe Flächenpressung,
wenn die Vorsprünge zwischen den angrenzenden Gehäuseteilen geklemmt werden. Dies
wiederum ermöglicht es, dass an den axialen Enden der Gehäuseteile keine vergrößerten
Anlageflächen zur Reduzierung der Flächenpressung ausgebildet werden müssen. Stattdessen
können die Gehäuseteile einfach rohrfömig ausgebildet sein, wobei die Stimseiten des
Rohres Anlageflächen für den Vorsprung bilden. D.h. die Stirnseiten haben dieselbe
Querschnittsfläche, wie die Rohrwandung an jeder anderen Stelle des Rohres. Insbesondere
weisen sie keinen erweiterten Innen- oder Außendurchmesser auf. Dies vereinfacht die
Fertigung, da die Gehäuseteile als einfache Rohrabschnitte ausbildetwerden können,
welche entweder von einem längeren Rohr abgelängt werden oder aber aus einem Blech
gebogen werden können, wobei dann nur noch die Stirnseiten ggf. plan bearbeitet werden
müssen. DerVorsprung lässtsich kostengünstig einstückig mit den übrigen Teilen des
Leitapparates im Metallpulverspritzguss ausbilden. Es können mehrere, vorzugsweise
gleichmäßig über den Umfang verteilte Vorsprünge ausgebildet sein, besonderes bevorzugt
ist ein Vorsprung in Form einer ringförmigen Auskragung. D.h. der Vorsprung ist als
radial gerichteter Ring bzw. Kragen ausgebildet, welcher sich über den gesamten Umfang
des Leitapparates erstreckt.
[0024] Die Erfindung betrifft ferner ein Pumpenaggregat, insbesondere ein ein- oder mehrstufiges
Kreiselpumpenaggregat, welches zumindest ein strömungsführendes Bauteil nach der vorangehenden
Beschreibung aufweist. Bevorzugt weist dieses Pumpenaggregat ein oder mehrere Laufräder
und/oder ein oder mehrere Leitapparate gemäß der vorangehenden Beschreibung auf. Diese
Laufräder und/oder Leitapparate können den dabei nach dem vorangehend beschriebenen
erfindungsgemäßen System bzw. Verfahren aus jeweils mindestens zwei Teilen gefertigt,
von denen ein Teil im Metallpulverspritzguss und ein Teil aus Blech gefertigt ist.
[0025] Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand der beigefügten Figuren beschrieben.
In diesen zeigt:
- Fig. 1
- eine Explosionsansicht eines Pumpenlaufrades, welches ein strömungsführendes Bauteil
gemäß der Erfindung bil- det,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht des Pumpenlaufrades gemäß Fig. 1 in montiertem Zustand,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines ersten Teils eines Pum- pen-Leitapparates, welcher
ein strömungsführendes Bau- teil gemäß der Erfindung bildet,
- Fig. 4
- eine Ansicht des ersten Teils des Pumpen-Leitapparates gemäß Fig. 3 von der Rückseite
her gesehen und
- Fig. 5
- eine Schnittansicht des Pumpen-Leitapparates gemäß Figuren 3 und 4 in eingebautem
Zustand.
[0026] Anhand der Figuren 1 und 2 wird ein efindungsgemößes strömungsführendes Bauteil,
welches als Pumpen-Laufrad eines Kreiselpumpenaggregates ausgestaltet ist, näher beschrieben.
[0027] Das Laufrad besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, nämlich einer ersten Deckscheibe
2 und einer zweiten Deckscheibe 4. Die erste Deckscheibe 2 trägt die Schaufeln 6 und
weist eine Nabe 8 in ihrem Zentrum auf, welche zur Befestigung an einer Antriebswelle
dient. Die erste Deckscheibe 2 bildet gemeinsam mit den Schaufeln 6 und der Nabe 8
einen ersten Teil des Laufrades. Dieser erste Teil ist aus Metall, z. B. rostfreiem
Stahl, im Metallpulverspritzguss gefertigt. Dabei sind Deckscheibe 2, Schaufeln 6
und Nabe 8 einstückig in einem Arbeitsgang gefertigt. Der Metallpulverspritzguss ermöglicht
es sehr einfach, die Mehrzahl von Schaufeln gemeinsam mit der Deckscheibe 2 und der
Nabe 8 in einem Arbeitsgang einstückig auszubilden. Durch den Metallpulverspritzguss
können auch komplexe Schaufelgeometrien der Schaufeln 6 sehr einfach ausgebildet werden.
An ihren der Deckscheibe 2 abgewandten freien Längskanten weisen die Schaufeln 6 Vorsprünge
10 auf, welche dazu dienen, die Deckscheibe 2 mit den Schaufeln 6 mit der zweiten
Deckscheibe 4 zu verschweißen.
[0028] Diese zweite Deckscheibe 4 ist aus einem Metallblech, vorzugsweise rostfreiem Stahlblech
gefertigt. Dies geschieht durch Stanzen und Umformen. Die Deckscheibe 4 ist leicht
trichterförmig und weist in ihrem Zentrum einen axial vorstehenden Kragen 12 auf,
welcher den Saugmund des Laufrades bildet. Die Deckscheibe 4 mit dem einstückig angeformten
Kragen 12 ist kostengünstig als Blechteil zu fertigen.
[0029] Nachdem beide Teile separat gefertigt sind, werden sie zu dem Laufrad zusammengefügt,
wie es in Fig. 2 gezeigt ist. Dazu wird die Deckscheibe 4 auf die Vorsprünge 10 an
den Schaufeln 6 aufgepresst und induktiv an die freien Längskanten der Schaufeln 6
angeschweißt. Auf diese Weise entsteht ein einteiliges Laufrad, wie es in Fig. 2 gezeigt
ist. Die zweiteilige Fertigung des Laufrades hat den Vorteil, dass die die Strömungskanäle
im Inneren des Laufrades bildenden Hohlräume sehr einfach und kostengünstig ausgebildet
werden können. So kann beim Gießen auf Kerne verzichtet werden. Der im Metallpulverspritzguss
gefertigte erste Teil, bestehend aus Deckscheibe 2, Schaufeln 6 und Nabe 8 weist vorzugsweise
keine Hinterschneidungen auf, sodass er leicht in einem zweiteiligen Spritzgusswerkzeug
gegossen werden kann. Dies schließt jedoch nicht aus, dass die Schaufeln auch in komplexeren
Formen ausgebildet werden können, welche durch ein mehrteiliges Spritzgusswerkzeug
oder eingelegte Kerne realisiert werden können.
[0030] Zur Befestigung an einer Welle sind ferner ein Klemmkonus 14 und eine auf diesen
aufgeschraubte Spannmutter 16 vorgesehen. Der geschlitzte Klemmkonus 14 wird in die
Nabe 8 eingesetzt und nimmt in seinem Inneren die Antriebswelle auf. Durch die Spannmutter
16, welche auf das dünne Ende des Klemmkonuses 14 aufgeschraubt wird, wird der Klemmkonus
14 in die Nabe 8 hineingezogen und aufgrund seiner konischen Außenkontur gleichzeitig
radial nach innen gedrückt, sodass sich die die Welle aufnehmende Durchgangsöffnung
verkleinert und der Klemmkonus 14 gemeinsam mit der umgebenden Nabe 8 und damit dem
gesamten Laufrad auf die Antriebswelle aufgeklemmt werden kann.
[0031] Ein zweites Beispiel eines strömungsführenden Bauteils gemäß der Erfindung wird anhand
der Figuren 3 bis 5 beschrieben, welche einen Leitapparat 17 zeigen.
[0032] Auch dieser Leitapparat 17 ist zweiteilig ausgebildet. Die Figuren 3 und 4 zeigen
den ersten Teil 18 von zwei Seiten her. Der erste Teil 18 des Leitapparates 17 wird
im Wesentlichen von einer Deckscheibe 20 mit daran ausgebildeten Leitschaufeln bzw.
Schaufeln 22 gebildet. Die Schaufeln 22 enden an ihrem radialen Ende an einem Lagerhalter
24, welcher ebenfalls einstückig mit der Deckscheibe 20 verbunden bzw. gefertigt ist.
Der Lagerhalter 24 ist eine zylindrische Hülse, welche zur Aufnahme eines Lagers 26
(siehe Fig. 5) ausgebildet ist. Dieses Lager 26 dient zur Lagerung der Antriebswelle
für die Laufräder.
[0033] Am Außenumfang der Deckscheibe 20 schließt sich ferner ein axial erstreckender Ring
26 an, welcher das umfängliche Gehäuse des Leitapparates bildet und zur Verbindung
mit einem Pumpengehäuse 28, welches in Fig. 5 gezeigt ist, vorgesehen ist.
[0034] In ihrem Zentralbereich weist die Deckscheibe 20 eine Öffnung 30 auf, welche die
Austrittsöffnung des Leitapparates 17 bildet. Die Öffnung 30 hat einen Durchmesser,
welcher größer als der Durchmesser des Lagerhaltes 24 ist, sodass sich die Schaufeln
22 in radialer Richtung über den Außenumfang der Öffnung 30 hinaus nach innen erstrecken.
Radial nach außen beabstandet umgibt die Öffnung 30 ein Anlagering, welcher zur Aufnahme
eines Dichtelementes 34 dient. Der Anlagering 32 erstreckt sich als zylindrischer
Ring in axialer Richtung ausgehend von der Deckscheibe 20 in entgegengesetzter Richtung
zu den Schaufeln 22.
[0035] An dem der Deckscheibe 20 axial entgegengesetzten Ende der Schaufeln 22 ist im Zentralbereich
ein Kragen 36 ausgebildet, welcher sich von dem Lagerhalter 24 im Wesentlichen radial
nach außen erstreckt. Dabei erstreckt sich der Kragen 36 über die Längskanten der
Schaufeln 22 und bildet somit einen Teil einer zweiten Deckscheibe des Leitapparates
17. Der Kragen 36 hat dabei einen Außendurchmesser, welcher dem Innendurchmesser der
Öffnung 30 entspricht. Der Außendurchmesser könnte jedoch auch kleiner als der Innendurchmesser
der Öffnung 30 sein. Beides bewirkt, dass die Deckscheibe 20 und der Kragen 36 sich
in radialer Richtung nicht überdecken. So weist der erste Teil 18 des Leitapparates
keine Hinterschneidungen auf, sodass eine Formgebung in einem zweiteiligen Werkzeug
möglich ist. Der erste Teil 18 des Leitapparates 17 wird vollständig in Metallpulverspritzguss
als einstückiges Bauteil gefertigt. D.h. die erste Deckscheibe 20 mit den Schaufeln
22, dem Lagerhalter 24, dem Ring 26, dem Anlagering 32 und dem Kragen 36 wird einstückig
in einem Arbeitsgang als Metallpulverspritzgussteil gefertigt.
[0036] Der zweite Teil 38 des Leitapparates 17, welcher in montiertemZustand in Fig. 5 gezeigt,
ist ein Blechteil, welches durch Stanzen und Umformen gefertigt ist. Dieses Blechteil
bildet den wesentlichen Teil der zweiten Deckscheibe des Leitapparates 17 und erstreckt
sich im montiertem Zustand in radialer Verlängerung von dem Kragen 36 nach außen.
So bilden der Kragen 36 und der zweite Teil 38 gemeinsam die zweite Deckscheibe. Der
zweite Teil 38 ist auf die freien Längskanten der Schaufeln 22 aufgeschweißt. Dazu
sind an den Schaufeln 22 Vorsprünge 40 (siehe Fig. 3) angeformt, welche zum induktiven
Verschweißen mit dem zweiten Teil 38 dienen.
[0037] Auch bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel, d.h. dem Leitapparat 17 ist zu erkennen,
dass das erfindungsgemäße Verfahren bzw. die erfindungsgemäße Konstruktion es ermöglicht,
die komplexen bzw. komplizierten Geometrien des Leitapparates 17 im Metallpulverspritzguss
auszubilden, und die Kombinationen mit einem zweiten Teil, einem Blechteil, es dabei
aber ermöglicht, das dieser erste Teil 18, welches im Metallpulverspritzguss gefertigt
wird, ohne größere Hinterschneidungen oder Hohlräume ausgebildet werden kann. So wird
ein einfaches Spritzgießen möglich. Der zweite Teil 38, welcher dann an den ersten
Teil 18 angeschweißt wird, ist von seiner Geometrie sehr einfach, sodass er einfach
aus Blech gefertigt werden kann.
[0038] In Fig. 5 ist darüber hinaus zu sehen, wie der Leitapparat 17 in dem Pumpengehäuse
28 fixiert ist. Das Pumpengehäuse 28 ist aus mehreren Gehäuseteilen 28a und 28b gebildet.
Dabei ist jeder Pumpenstufe ein Gehäuseteil 28a, 28b zugeordnet. In Fig. 5 sind zwei
Gehäuseteile 28a und 28b gezeigt. Es ist zu verstehen, dass bei einer Pumpe mit mehr
als zwei Stufen entsprechend mehr Gehäuseteile vorgesehen sind. Jeweils zwischen zwei
Gehäuseteilen 28a und 28b wird ein Leitapparat 17 fixiert. Dazu weist der Leitapparat
17 an seinem Außenumfang, welcherim Übrigen im Wesentlichen dem Innenumfang der Gehäuseteile
28a und 28b entspricht, einen radial bezogen auf die Längsachse X nach außen auskragenden
Vorsprung 42 auf. Der Vorsprung 42 kragt ringförmig in radialer Richtung nach außen
aus und ist einstückig mit dem ersten Teil 18 des Leitapparates 17 im Metallpulverspritzguss
gefertigt. Die Geheäusteile 28a, 28b und ggf. weitere Gehäuseteile werden von außen
durch Spannelemente wie Spannbänder oder Spannbolzen zusammengedrückt. Zwischen den
Stirnflächen der Gehäuseteile 28a und 28b wird dabei der Vorsprung 42 des Leitapparates
geklemmt. Dadurch, dass der Vorsprung des Leitapparates 42 ebenfalls aus Metall ausgebildet
ist, kann er die auftretenden Druckkräfte problemlos aufnehmen, ohne sich zu verformen.
Dies ermöglicht es, in diesem Bereich auf spezielle erweiterte Anlageflächen zu Reduzierung
der Flächenpressung zu verzichten. Stattdessen liegen die Gehäuseteile 28a und 28b
mit der normalen Wandungs-Querschnittsfläche an dem Vorsprung 42 an. Der Vorsprung
42 erstreckt sich in radialer Richtung bis zum Außenumfang der Gehäuseteile 28a und
28b, sodass eine lückelose glatte Außenfläche des Pumpengehäuses 28 geschaffen wird.
Der Vorsprung 42 fixiert den Leitapparat in axialer Richtung. In radialer Richtung
ist der Leitapparat dadurch fixiert, dass er mit seinem Außenumfang am Innenumfang
des Pumpengehäuses 28 zur Anlage kommt.
Bezugszelchenliste
[0039]
- 2 -
- Erste Deckscheibe
- 4 -
- Zweite Deckscheibe
- 6 -
- Schaufeln
- 8 -
- Nabe
- 10 -
- Vorsprünge
- 12 -
- Kragen
- 14 -
- Klemmkonus
- 16 -
- Spannmutter
- 17 -
- Leitapparat
- 18 -
- Erster Teil
- 20 -
- Deckscheibe
- 22 -
- Schaufeln
- 24 -
- Lagerhalter
- 26 -
- Ring
- 28 -
- Pumpengehäuse
- 28a -
- Gehäuseteil
- 28b -
- Gehäuseteil
- 30 -
- Öffnung
- 32 -
- Anlagering
- 34 -
- Dichtelement
- 36 -
- Kragen
- 38 -
- Zweiter Teil
- 40 -
- Vorsprünge
- 42 -
- Vorsprung
- X -
- Pumpenlängsachse
1. Strömungsführendes Bauteil einer Pumpe, welches als Pumpenlaufrad eines Kreiselpumpenaggregates
ausgebildet ist und aus zumindest zwei Teilen zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Teil (2; 18) des Bauteils im Metallpulverspritzguss gefertigt ist und
ein zweiter Teil (4; 38) des Bauteils aus Blech oder als Kunststoffformteil gefertigt
ist, wobei der erste und der zweite Teil derart zusammengesetzt sind, dass zwischen
ihnen erforderliche Hohlräume oder Hinterschneidungen in dem strömungsführenden Bauteil
ausgebildet werden.
2. Strömungsführendes Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste (2; 18) und der zweite Teil (4; 38) fest miteinander verbunden, insbesondere
miteinander verschweißt sind.
3. Strömungsführendes Bauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste im Metallpulverspritzguss gefertigte Teil (2; 18) eine oder mehrere Schaufeln
(6; 22) zur Strömungsführung aufweist.
4. Strömungsführendes Bauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (2) eine erste Deckscheibe ist, welche einstückig mit den Schaufeln
(6) des Pumpenlaufrades im Metallpulverspritzguss gefertigt ist, und der zweite Teil
(4) eine aus Blech gefertigte zweite Deckscheibe ist.
5. Strömungsführendes Bauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (2) eine Nabe (8) aufweist, welche einstückig mit der Deckscheibe
und den Schaufeln (6) im Metallpulverspritzguss gefertigt ist.
6. Strömungsführendes Bauteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe (8) ein Gewinde aufweist, welches direkt im Metallpulverspritzguss an der
Nabe (8) ausgebildet ist.
7. Strömungsführendes Bauteil einer Pumpe, welches als Pumpen-Leitapparat für eine mehrstufige
Kreiselpumpe ausgebildet ist und aus zumindest zwei Teilen zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Teil (2; 18) des Bauteils im Metallpulverspritzguss gefertigt ist und
ein zweiter Teil (4; 38) des Bauteils aus Blech oder als Kunststoffformteil gefertigt
ist, wobei der erste und der zweite Teil derart zusammengesetzt sind, dass zwischen
ihnen erforderliche Hohlräume oder Hinterschneidungen in dem strömungsführenden Bauteil
ausgebildet werden.
8. Strömungsführendes Bauteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (18) eine erste Deckscheibe ist, welche einstückig mit den Schaufeln
(22) des Leitapparates im Metallpulverspritzguss gefertigt ist, und der zweite Teil
(28) eine aus Blech gefertigte zweite Deckscheibe ist.
9. Strömungsführendes Bauteil nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (18) eine erste Deckscheibe ist, mit welcher einstückig im Metallpulverspritzguss
ein sich axial erstreckender Anlagering (32) ausgebildet ist, welcher zur Anlage mit
einem Dichteinsatz (34) ausgebildet ist.
10. Strömungsführendes Bauteil nach einem der Ansprüche7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpen-Leitapparat zumindest einen radial nach außen gerichteten Vorsprung aufweist,
mittels welchem der Leitapparat zwischen zwei Teilen (28a, 28b) eines Pumpengehäuses
(28) fixierbar ist.
11. Strömungsführendes Bauteil nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste (2; 18) und der zweite Teil (4; 38) fest miteinander verbunden, insbesondere
miteinander verschweißt sind.
12. Strömungsführendes Bauteil nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste im Metallpulverspritzguss gefertigte Teil (2; 18) eine oder mehrere Schaufeln
(6; 22) zur Strömungsführung aufweist.
13. Pumpenaggregat, insbesondere ein- oder mehrstufiges Kreiselpumpenaggregat, dadurch gekennzeichnet, dass es zumindest ein strömungsführendes Bauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche
aufweist.
1. A flow-leading component of a pump which is designed as a pump impeller of a centrifugal
pump assembly and is composed of at least two parts, characterised in that a first part (2; 18) of the component is manufactured with metal powder injection
moulding, and a second part (4; 38) of the component is manufactured of sheet metal
or as a plastic moulded part, wherein the first and the second part are assembled
in a manner such that required cavities or undercuts in the flow-leading component
are formed between them.
2. A flow-leading component according to claim 1, characterised in that the first (2; 18) and the second part (4; 38) are connected to one another in a fixed
manner, in particular are welded to one another.
3. A flow-leading component according to claim 1 or 2, characterised in that the first part (2; 18) which is manufactured with metal powder injection moulding
comprises one or more blades (6; 22) for leading the flow.
4. A flow-leading component according to one of the preceding claims, characterised in that the first part (2) is a first cover plate which is manufactured as one piece with
the blades (6) of the pump impeller by metal powder injection moulding, and the second
part (4) is a second cover plate which is manufactured from sheet metal.
5. A flow-leading component according to one of the preceding claims, characterised in that the first part (2) comprises a hub (8) which is manufactured as one piece with the
cover plate and the blades (6) by metal powder injection moulding.
6. A flow-leading component according to claim 5, characterised in that the hub (8) comprises a thread which is formed directly on the hub (8) by the metal
powder injection moulding.
7. A flow-leading component of a pump which is designed as a pump guide vane for a multi-stage
centrifugal pump and is composed of at least two parts, characterised in that a first part (2;18) of the component is manufactured with metal powder injection
moulding, and a second part (4; 38) of the component is manufactured of sheet metal
or as a plastic moulded part, wherein the first and the second part are assembled
in a manner such that required cavities or undercuts in the flow-leading component
are formed between them.
8. A flow-leading component according to claim 7, characterised in that the first part (18) is a first cover plate which is manufactured as one piece with
the blades (22) of the guide vane by metal powder injection moulding, and the second
part (28) is a second cover plate which is manufactured of sheet metal.
9. A flow-leading component according to claim 7 or 8, characterised in that the first part (18) is a first cover plate with which an axially extending bearing-contact
ring (32) which is designed for bearing-contact with a sealing insert (34), is formed
as one piece by metal powder injection moulding.
10. A flow-leading components according to one of the claims 7 to 9, characterised in that the pump guide vane comprises at least one radially outwardly directed projection,
by way of which the guide vane may be fixed between two parts (28a, 28b) of a pump
housing (28).
11. A flow-leading component according to one of the claims 7 to 10, characterised in that the first (2; 18) and the second part (4; 38) are connected to one another in a fixed
manner, in particular are welded to one another.
12. A flow-leading component according to one of the claims 7 to 11, characterised in that the first part (2; 18) which is manufactured with metal powder injection moulding
comprises one or more blades (6; 22) for leading the flow.
13. A pump assembly, in particular a single-stage or multi-stage centrifugal pump assembly,
characterised in that it comprises at least one flow-leading component according to one of the preceding
claims.
1. Composant de guidage de l'écoulement d'une pompe, qui est formé en tant que roue à
aubes d'un groupe motopompe centrifuge, et qui est composé d'au moins deux parties,
caractérisé en ce qu'une première partie (2; 18) du composant est fabriquée par moulage par injection de
poudre métallique et une deuxième partie (4 ; 38) du composant est fabriquée en tôle
ou en tant que pièce moulée par injection de poudre métallique ou en tant que pièce
usinée en plastique, les première et deuxième parties étant assemblées de telle sorte
que des espaces creux ou des contre-dépouilles nécessaires entre elles sont formés
dans le composant de guidage de l'écoulement.
2. Composant de guidage de l'écoulement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les première (2 ; 18) et deuxième partie (4 ; 38) sont reliées de manière fixe l'une
à l'autre, en particulier soudées l'une à l'autre.
3. Composant de guidage de l'écoulement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la première partie (2; 18) fabriquée par moulage par injection de poudre métallique
présente une ou plusieurs aubes (6 ; 22) pour le guidage de l'écoulement.
4. Composant de guidage de l'écoulement l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première partie (2) est un disque de recouvrement, qui est fabriqué d'un seul
tenant avec les aubes (6) de la roue à aubes par moulage par injection de poudre métallique,
et en ce que la deuxième partie (4) est un deuxième disque de recouvrement fabriqué en tôle.
5. Composant de guidage de l'écoulement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première partie (2) présente un moyeu (8), qui est fabriqué d'un seul tenant avec
le disque de recouvrement et les aubes (6) par moulage par injection de poudre métallique.
6. Composant de guidage de l'écoulement selon la revendication 5, caractérisé en ce que le moyeu (8) présente un filetage qui est formé directement par moulage par injection
de poudre métallique au niveau du moyeu (8).
7. Composant de guidage de l'écoulement d'une pompe qui est formé en tant que dispositif
directeur de pompe pour une pompe centrifuge à plusieurs étages, et qui est composé
d'au moins deux parties, caractérisé en ce qu'une première partie (2 ; 18) du composant est fabriquée par moulage par injection
de poudre métallique et une deuxième partie (4 ; 38) du composant est fabriquée en
tôle ou en tant que pièce moulée par injection de poudre métallique ou en tant que
pièce usinée en plastique, les première et deuxième parties étant assemblées de telle
sorte que des espaces creux ou des contre-dépouilles nécessaires entre elles sont
formés dans le composant de guidage de l'écoulement.
8. Composant de guidage de l'écoulement selon la revendication 7, caractérisé en ce que la première partie (18) est un premier disque de recouvrement, qui est fabriqué d'un
seul tenant avec les aubes (22) du dispositif directeur par moulage par injection
de poudre métallique, et en ce que la deuxième partie (28) est un deuxième disque de recouvrement fabriqué en tôle.
9. Composant de guidage de l'écoulement selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la première partie (18) est un premier disque de recouvrement, avec lequel une bague
d'appui (32) s'étendant axialement est formée d'un seul tenant par moulage par injection
de poudre métallique, laquelle bague d'appui est exécutée pour être garnie d'un insert
d'étanchéité (34).
10. Composant de guidage de l'écoulement selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que le dispositif directeur de pompe présente au moins une saillie orientée radialement
vers l'extérieur, avec laquelle le dispositif directeur peut être fixé entre deux
parties (28a, 28b) d'un corps de pompe (28).
11. Composant de guidage de l'écoulement selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que les première (2 ; 18) et deuxième partie (4 ; 38) sont reliées de manière fixe l'une
à l'autre, en particulier soudées l'une à l'autre.
12. Composant de guidage de l'écoulement selon l'une des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que la première partie (2 ; 18) fabriquée par moulage par injection de poudre métallique
présente une ou plusieurs aubes (6 ; 22) pour le guidage de l'écoulement.
13. Groupe motopompe, en particulier groupe motopompe centrifuge à un ou plusieurs étages,
caractérisé en ce qu'il présente au moins un composant de guidage de l'écoulement selon l'une des revendications
précédentes.