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EP 2 144 333 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.12.2015 Patentblatt 2015/49 |
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Anmeldetag: 08.07.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kurzschliess-und Erdungsvorrichtung mit Abgreifklemme und Kabel-Verbindungselement
Bypass and earthing device with grip clamp and cable connecting element
Dispositif de court-circuit et de mise à la terre doté de pinces et d'un élément de
connexion de câbles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.01.2010 Patentblatt 2010/02 |
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Patentinhaber: INTERCABLE SRL |
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I-39031 Brunico (Bolzano) (IT) |
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Erfinder: |
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- Mutschlechner, Klaus
39031 Stegona/Brunico
(Bolzano) (IT)
- Reichegger, Arnold
393030 Uttenheim (BZ) (IT)
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Vertreter: Oberosler, Ludwig |
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Oberosler SAS,
Via Dante, 20/A,
CP 307 39100 Bolzano 39100 Bolzano (IT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B1- 1 665 380 GB-A- 1 303 095 US-A- 2 246 901 US-A- 2 852 714 US-A- 4 778 413 US-B1- 6 573 484
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GB-A- 949 043 GB-A- 2 132 422 US-A- 2 613 243 US-A- 3 577 114 US-A- 5 030 106
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Es sind Kurzschließ- und Erdungsvorrichtungen, insbesondere für Klemmleisten mit
Schmelzsicherungen für Beleuchtungsmasten oder für Klemmleisten in Verteilerdosen,
bekannt. Diese Vorrichtungen bestehen generell
- aus einer Serie, von unter sich jeweils an einem Ende verbundenen, Kabeln welche an
jedem der zweiten Kabelenden mit einem, an Stelle der Schmelzsicherung einschraubbarem,
Kontaktelement versehen sind,
- aus Anpassungselemente für die besagten Kontaktelemente so dass der Anschluss an unterschiedlich
große Sicherungsfassungen sichergestellt ist,
- und aus einer Kontaktvorrichtung für die Erdung. Diese bekannten Vorrichtungen weisen
verschiedene Nachteile auf:
- weil sie aus mehreren Kabeln bestehen welche an einem der jeweiligen Enden verbunden
sind und deren Handhabung unbequem ist und Verwirrung der Kabel verursacht,
- um die Vorrichtung auch für Fassungen von Sicherungen mit unterschiedlichem Durchmesser
verwenden zu können muss ein Set von Anpassungsbuchsen mitgeliefert werden,
- die einschraubbaren Kontaktelemente sind nicht gegen ungewollte Kontakte über die
nicht eingesetzten Kontaktelemente gesichert,
- es ist eine Kurzschließung oder ein Anschluss nur jener Fasen möglich welche mit Sicherung
versehen sind, nicht jener Fasen welche nur durch die Klemmleiste durchgeführt sind,
- die Kontaktelemente haben einen platzraubenden Aufbau.
[0002] Aus der
US 5,030,106 ist eine Klemme für den Anschluss eines Kabelendes an den Polkontaktstift einer Speicherbatterie
bekannt. Die Kontaktflächen dieser Klemme sind über einen Schneckenrad- und Zahnstangenmechanismus
zueinander parallel verstellbar um am Polstift angesetzt und festgeklemmt werden zu
können.
[0003] Aus der
US 4,778,413 ist eine Kontaktklemme für ein Elektroschweißgerät bekannt, diese Klemme ist ähnlich
wie eine Tischlerzwinge aufgebaut und besteht aus einem Bügel an dessen einem Ende
eine Schraubenspindel in Richtung des zweiten Endes des selben Bügels einschraubbar
ist. Die Kontaktflächen dieser Klemme bleiben beim Verstellen der Schraubenspindel
zueinander parallel. Diese Kontaktklemme ist durch den Zwingenbügel und der verdrehbaren
Schraubenspindel von sich aus sperrig und erfordert für die Betätigung der Schraubenspindel
einen beachtlichen Freiraum.
[0004] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe eine Abgreifklemme der eingangs genannten Art,
insbesondere eine Klemme für eine Kurzschließ- und Erdungsvorrichtung zu schaffen
welche handlich ist und an verschiedene
[0005] Arten von Klemmleisten, unabhängig von der eventuell vorgesehnen Sicherungsart, anbringbar
ist, welche keine Anpassungselemente für die Kontaktelemente benötigt, welche eine
Erdung ohne Einsatz spezifischer Anschluss- oder Kontaktelemente ermöglicht, welche
während der Anbringung der Kurzschließvorrichtung dem Techniker die maximale Sicherheit
bietet und welche geeignet ist das Risiko direkter Kontakte mit den unter Spannung
stehenden Teilen zu verhindern.
[0006] Weiters stellt sich die Erfindung die Aufgabe eine Abgreifklemme zu schaffen welche
einen wirkungsvollen Kontakt an metallischen Elementen sehr unterschiedlicher Ausformung,
wie an Schraubenköpfen, an Klemmleisten, Plaketten an Klemmleisten, Erdungskabel,
Blechen oder an anderen metallischen Teilen an Beleuchtungsmasten oder an Sicherungskästen
welche geerdet sind und Klemmleisten, mit oder ohne Sicherungen, enthalten, herstellt.
[0007] Zur lösung dieser Aufgabe schlägt die erfindung eine Abgreifklemme nach Anspruch
1.
[0008] Dadurch dass für jede kurzzuschließende Fase, bzw. auch für die Erdung, einzelne
Kabel vorgesehen sind, sind diese bequem anbringbar und verbindbar ohne Verwirrung
zu schaffen was auch dadurch verhindert wird dass, zwecks Schaffung des Kontaktes,
keine Drehbewegungen erforderlich sind. Sei es die Abgreifklemmen als auch das Verbindungselement
sind durch eine Schale isoliert so dass jeglicher ungewollter Kontakt mit metallischen,
unter Spannung stehenden, Teilen der Vorrichtung ausgeschlossen ist.
[0009] Um über eine Abgreifklemme zu verfügen welche an, eventuell unter Spannung stehende
Elemente, bzw. an Erdungselemente, deren Form und Abmessungen sehr unterschiedlich
sind und welche eventuell in engen Abständen vorgesehen sind, anbringbar ist, wobei
immer eine wirkungsvolle Verbindung gesichert wird, schlägt die Erfindung die Schaffung
einer Klemme mit zwei Backen vor von denen mindestens eine mit der Kontaktfläche parallel
zur Kontaktfläche der zweiten Backe bewegt wird. Eventuell sind auch diese Backen,
mit Ausnahme der Kontaktflächen, von einer isolierenden Schale abgedeckt. Diese Abgreifklemme
kann weiters erfindungsgemäß immer bequem von der Rückseite her mittels eines isolierten
Werkzeuges für Arbeiten unter Spannung, wie z.B. einem Inbusschlüssel oder einem Schraubendreher,
betätigt werden.
[0010] Die erfindungsgemäße Abgreifklemme besteht wesentlich aus einem Bügelkörper welcher
im Bereich der Achse einen Sitz mit Auflagefläche für den Kopf einer Betätigungsschraube
aufweist welche in eine Gewindebohrung eines Betätigungsbügels eingeschraubt ist welcher
zwischen den Armen des Bügelkörpers eingesetzt ist. Dieser Betätigungsbügel weist
an den Enden zwei schiefe Ebenen auf welche zur Gewindebohrung hin geneigt sind und
den schiefen Ebenen entsprechen welche an den beiden an einem Führungsbolzen zwischen
den Enden der Arme des Bügelkörpers, zueinander in paralleler Stellung verschiebbar
gelagerten, Backen vorgesehen sind. In diesem Fall wird der Betätigungsbügel mit nur
einer der schiefen Ebenen auf die bewegliche Backe wirken; es ist weiters denkbar,
dass der Betätigungsbügel von einem oder von zwei am Bügelkörper schwenkbar gelagerten,
über eine Schraube angetriebene, Elemente ersetzt wird wobei diese auf eine Fläche
der Backen so wirken dass das gegenseitige Verschieben erreicht wird. In diesem Fall,
bei Schwenkachsen der Betätigungselemente in einer Position zwischen der Betätigungsschraube
und der schiefen oder gebogenen Ebene (z.B. spiralenförmig oder schraubenlinienförmig)
welche auf die entsprechende Backe wirkt, kann diese Schraube ein rechtsläufiges Gewinde
aufweisen, eine Auflagefläche welche am Grund des Sitzes am Bügelkörper für den Schraubenkopf
vorgesehen ist, entspricht der Ringfläche an der Basis dieses Kopfes. Die schiefen
Ebenen am Betätigungsbügel können von schiefen Rillen oder Führungsschlitzen ersetzt
werden in welchen von den Backen vorstehende Zapfen oder Vorsprünge gleiten. In diesem
Fall ist die Betätigungsschraube am Bügelkörper festgelegt so dass axiale Verschiebungen
verhindert werden und durch Betätigung der besagten Schraube die Schließ- und auch
die Öffnungsbewegung der Backen erreicht wird. Die relativ weite Bewegung der Backen
ermöglicht das Festklemmen der Backen an Elementen der Klemmleiste welche unterschiedliche
Form und Abmessungen aufweisen sowie auch an metallischen Elementen welche mit Erdung
versehen sind oder auch direkt an Kabeln oder Erdungsklemmen. Weiters sichert das
Verstellen der Backen unter Beibehaltung der gegenseitig parallelen Position ein wirkungsvolles
Abgreifen und große Kontaktflächen. Vorzugsweise kann am Rücken der Abgreifklemme
eine Kontaktbuchse für die Anbringung von Steckern, z.B. zwecks Durchführung elektrischer
Messungen, vorgesehen sein, diese Kontaktbuchse ist voteilhafterweise durch einen
von der Isolierschale der Klemme vorstehenden rohrförmigen Ansatz geschützt.
[0011] Eines der Enden an jedem der Verbindungskabel, welche unter sich verbunden sind um
eine erfindungsgemäße Kurzschließ- und Erdungsvorrichtung zu bilden, ist auf einfache
Weise, nach Art einer Klemme, in einer eigenen dafür vorgesehenen Bohrung am Bügelkörper
der Abgreifklemme befestigt. Erfindungsgemäß ist die gesamte Klemme durch eine Schale
aus elektrisch isolierendem Werkstoff abgedeckt, wobei für den Zugang zur Betätigungsschraube
und zur Schraube für die Befestigung des Verbindungskabels rohrartige Ansätze vorgesehen
sind um den direkten Kontakt mit diesen Schrauben zu verhindern. Auch die Backen der
Klemmen sind vorteilhafterweise von einer Kunststoffschale abgedeckt wobei nur die
Kontaktfläche der Backen nicht abgedeckt sind. Die schiefen Flächen am Betätigungsbügel
oder an den schwenkbaren Betätigungselementen können durch schräge Führungsrillen
oder Führungsschlitze ersetzt werden in welchen, von den Backen vorstehende, Zapfen
oder Vorsprünge gleiten.
Dadurch dass die Betätigungsschraube der erfindungsgemäßen Klemme von der Rückseite
her betätigt werden kann ist diese, auch im Falle einer engen Anordnung der Klemmen
oder der Kontaktelemente eventuell zwischen vorspringenden Isolierstegen an der Klemmleiste,
bequem anbringbar.
[0012] Erfindungsgemäß kann die Abgreifklemme für Zwecke welche nicht die Kurzschließung
vorsehen, wie z.B. für das Erstellen von elektrischen Überbrückungen oder Bypasse,
für Spannungsabgreifung, elektrische Messungen und dergleichen verwendet werden.
[0013] Die Erfindung wird anschließend anhand eines in den beigelegten Zeichnungen schematisch
dargestellten Ausführungsbeispieles einer Abgreifklemme für Kurzschließ- und Erdungsvorrichtung
samt Verbindungskabel und einem Kabel-Verbindungselement näher erklärt, dabei erfüllen
die Zeichnungen rein erklärenden, nicht beschränkenden Zweck.
[0014] Die Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Abgreifklemme
einer Kurzschließ- und Erdungsvorrichtung welche an einer Klemmleiste mit Schmelzsicherung,
innerhalb eines metallischen Beleuchtungsmastes, angebracht ist ; die Erdung erfolgt
über eine der Abgreifklemmen direkt an der Wand des metallischen geerdeten Mastes.
[0015] Die Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Klemmleiste mit zwei Schmelzsicherungen
und zwischen Isolierstege platzierte Klemmen.
[0016] Die Fig. 3 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Klemmleiste mit Schmelzsicherung
und Klemmen zwischen welchen keine Isolierstege vorgesehen sind.
[0017] Die Fig. 4 zeigt in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Abgreifklemme
welche an einer Klemme einer Klemmleiste, von der in Fig. 2 dargestellten Art, angebracht
ist.
[0018] Die Fig. 5 zeigt in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Abgreifklemme
welche an einer Klemme einer Klemmleiste, von der in Fig. 3 dargestellten Art, angebracht
ist.
[0019] Die Fig. 6 zeigt in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Abgreifklemme
welche an der Wand eines metallischen geerdeten Beleuchtungsmastes angebracht ist.
[0020] La Fig. 7 zeigt, teilweise in Schnittdarstellung eine erfindungsgemäße Abgreifklemme.
[0021] Die erfindungsgemäße Abgreifklemme 3 besteht wesentlich aus einem metallischen Bügelkörper
3d, aus einem Betätigungsbügel 3g und aus zwei Backen 3a welche an einem, zwischen
den beiden Armen des Bügelkörpers gehaltenen, Führungsbolzen 3e verschiebbar S sind.
Der Betätigungsbügel 3g weist im Bereich der Symmetrieachse des Bügels eine Gewindebohrung
für eine Schraube 3h mit linksgängigem Gewinde auf welche mit ihrem Kopf in einen
Sitz eingesetzt ist welcher eine durchgehende Bohrung aufweist und koaxial zur Symmetrieachse
am Bügelkörper 3d vorgesehen ist. Dieser Sitz weist eine Auflagefläche 3n für den
Kopf der Schraube auf. Der Betätigungsbügel 3g weist zwei, zur Achse der Gewindebohrung
für die Schraube 3h geneigte, schiefe Ebenen 3i auf, diese schiefen Ebenen 3i wirken
auf die schiefen Ebenen 3j welche rückseitig an den Backen 3a vorgesehen sind, welche
durch eine auf den Führungsbolzen 3e aufgeschobene Druckfeder 3f in die Stellung der
maximalen Öffnung der Klemme gedrückt werden. Die Abgreifklemme ist außen durch eine
Isolierschale 3k abgedeckt welche im Bereich der Achse der Betätigungsschraube 3h
und der Befestigungsschraube 3m rohrförmige Ansätze 3b und 3c für die Einführung eines
Inbusschlüssels oder Schraubendrehers, ohne Gefahr eines direkten Kontaktes mit den
metallischen Teilen, aufweist. Beide Backen können eventuell durch eine Schale aus
isolierendem Werkstoff so verkleidet sein, dass nur die Kontaktfläche frei bleibt.
Durch Drehen der Schraube 3h nach rechts mittels eines Schlüssels welcher durch den
rohrförmigen Ansatz 3b eingeführt wird, drückt V diese, wegen des linksgängigen Gewindes
und weil diese mit dem Kopf auf der Fläche 3n im Sitz am Bügelkörper 3d aufliegt,
den Betätigungsbügel 3g in Richtung Führungsbolzen 3e. Diese Bewegung V des Bewegungsbügels
3g verursacht, durch Wirkung der entsprechenden schiefen Ebenen 3i, 3j, die gegenseitige
Annäherung S der beiden Backen 3a längs des Führungsbolzens 3e und somit die parallele
Schließbewegung. Die Öffnungsbewegung der Backen 3a erfolgt durch Betätigung der Schraube
3h nach links wodurch der Betätigungsbügel 3g, durch Wirkung der Druckfeder 3f welche
beide Backen 3a in die maximale Öffnungsstellung drückt, zurückgeschoben wird.
Während der Öffnungs- und Schließbewegungen S der Backen 3a sind diese immer vom Führungsbolzen
3e geführt und bewegen sich zueinander parallel wodurch immer ein geeigneter Kraftschluss
und eine wirkungsvolle Kontaktfläche gesichert wird.
[0022] Sei es die Abgreifklemme 3 als auch das isolierte Kabel-Verbindungselement 5 können
auch für andere Zwecke als für Kurzschließung und Erdung verwendet werden, z. B. zur
Herstellung elektrischer Brücken, Verbindungen und/oder Bypasse, für elektrische Spannungsabnahmen,
Messungen und dergleichen.
1. Abgreifklemme insbesondere für Kurzschließ- und Erdungsvorrichtung welche an metallischen
Kontaktelementen wie an Elemente an Klemmleisten, an Klemmen und Erdungskabel oder
direkt an metallische Elemente wie Masten, Schutzdosen und dergleichen anbringbar
ist, bestehend aus einem Bügelkörper (3d) welcher mit Kabelklemme mit Befestigungsschraube
(3m) und Sitz für die Befestigung eines Verbindungskabels (4) ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet dass dieser Bügelkörper (3d) zwischen seinen Enden einen Führungsbolzen (3e) haltet an
welchem zwei Backen (3a) verschiebbar (S) gelagert sind, dass die Klemme weiters aus
einem auf die besagten Backen (3a) wirkenden Betätigungsbügel (3g), aus einer Betätigungsschraube
(3h) welche zwischen dem Bügelkörper (3d) und dem Betätigungsbügel (3g) so wirkt dass
dieser ausgefahren (V) wird und aus einer Druckfeder (3f) besteht welche auf den Führungsbolzen
(3e) zwischen den beiden Backen (3a) aufgeschoben ist so dass diese in Richtung maximaler
Öffnung der Backen geschoben werden.
2. Abgreifklemme gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsbügel (3g) an beiden vorstehenden Enden schiefe Ebenen (3i) aufweist
welche zur Symmetrieachse des selben Bügels (3g) geneigt sind und eine Gewindebohrung
für eine zur Symmetrieachse koaxiale Betätigungsschraube (3h) mit linksgängigem Gewinde
aufweist und dass diese schiefen Ebenen (3i) auf entsprechende schiefe Ebenen (3j)
an den beiden Backen (3a) wirken um diese durch Ausfahren (V) des Betätigungsbügels
(3g), unter Beibehaltung der parallelen Stellung zwischen den Kontaktflächen der Backen,
zu schließen (S).
3. Abgreifklemme gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügelkörper (3d), koaxial zur Symmetrieachse des Bügels, eine durchgehende Bohrung
aufweist welche als Sitz für die Betätigungsschraube (3h) wirkt wobei für diese Schraube
eine ringförmige Auflagefläche (3n) und eine Zugangsbohrung zwecks Betätigung der
Schraube (3h) vorgesehen ist.
4. Abgreifklemme gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsbügel, an Stelle der schiefen Ebenen (3i) welche auf die entsprechenden
schiefen Ebenen (3j) der Backen (3a) wirken, schiefe Führungen aufweisen in welchen,
von den Backen (3a) vorstehende, Bolzen oder Vorsprünge gleiten und dass die Betätigungsschraube
drehbar am Bügelkörper (3d) gelagert ist und gegen axiale Verschiebungen festgelegt
ist so dass, durch Bewegung (V) des Betätigungsbügels (3g), sei es die Schließbewegung
als auch die Öffnungsbewegung (S) der Backen (3a) bewirkt wird.
5. Abgreifklemme gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese von einer Isolierschale (3k) abgedeckt ist welche im Bereich der Achse der
Betätigungsschraube (4h) und der Achse der Schraube (3m) für die Befestigung des elektrischen
Verbindungskabels (4) je einen rohrförmigen Ansatz (3b, 3c) aufweist um den direkten
Kontakt mit den metallischen Teilen zu verhindern und um Zugriff zu den besagten Schrauben
(3h, 3m) mittels geeignetem Werkzeug zu haben.
6. Abgreifklemme gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (3a), mit Ausnahme derer Griffflächen, durch eine isolierende Schale abgedeckt
sind.
7. Abgreifklemme gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügelkörper (3d) rückseitig eine Kontaktbuchse zwecks Einsetzen eines Steckers
mit Kabel aufweist und dass diese Kontaktbuchse durch einen rohrförmigen Ansatz geschützt
ist welcher von der isolierenden Schale (3k) der Klemme absteht.
1. A clip terminal, in particular for a bypass and earthing device, which clip terminal
can be attached to metal contact elements such as to elements on terminal strips,
to terminals and earthing cables or directly to metal elements such as masts, protective
boxes and the like, the clip terminal consisting of a bracket body (3d) which is equipped
with a cable clamp having a fixing screw (3m) and a seat for the fixing of a connecting
cable (4), characterized in that said bracket body (3d) holds between its ends a guide pin (3e) on which two jaws
(3a) are mounted in such a way as to be displaceable (S), in that the terminal further consists of an actuating bracket (3g) which acts on said jaws
(3a), of an actuating screw (3h) which acts between the bracket body (3d) and the
actuating bracket (3g) in such a way that the latter is moved outward (V), and of
a compression spring (3f) which is pushed onto the guide pin (3e) between the two
jaws (3a) so that the latter are pushed in the direction of maximum opening of the
jaws.
2. The clip terminal according to claim 1, characterized in that the actuating bracket (3g) has, at both protruding ends, sloping planes (3i) which
are inclined relative to the axis of symmetry of said bracket (3g) and has a threaded
bore for an actuating screw (3h) which is coaxial to the axis of symmetry and which
has a left-handed thread, and in that these sloping planes (3i) act on corresponding sloping planes (3j) on the two jaws
(3a) in order to close (S) the latter by the outward movement (V) of the actuating
bracket (3g), while retaining the parallel position between the contact faces of the
jaws.
3. The clip terminal according to claim 1, characterized in that the bracket body (3d) has, coaxial to the axis of symmetry of the bracket, a through-bore
which acts as a seat for the actuating screw (3h), wherein there is provided for said
screw an annular bearing face (3n) and an access bore for the purpose of actuating
the screw (3h).
4. The clip terminal according to claim 1, characterized in that the actuating bracket has, instead of the sloping planes (3i) which act on the corresponding
sloping planes (3j) of the jaws (3a), sloping guides in which pins or protrusions
which project from the jaws (3a) slide, and in that the actuating screw is mounted in a rotatable manner on the bracket body (3d) and
is fixed against axial displacements so that both the closing movement and the opening
movement (S) of the jaws (3a) is brought about by moving (V) the actuating bracket
(3g).
5. The clip terminal according to claim 1, characterized in that it is covered by an insulating shell (3k) which has, in the region of the shaft of
the actuating screw (4h) and the shaft of the screw (3m) for fixing the electrical
connecting cable (4), a respective tubular attachment (3b, 3c) for preventing direct
contact with the metal parts and for having access to said screws (3h, 3m) by means
of a suitable tool.
6. The clip terminal according to claim 1, characterized in that the jaws (3a), with the exception of the gripping faces thereof, are covered by an
insulating shell.
7. The clip terminal according to claim 1, characterized in that the bracket body (3d) has on the rear a contact socket for the purpose of inserting
a plug with cable, and in that said contact socket is protected by a tubular attachment which projects from the
insulating shell (3k) of the terminal.
1. Pince crocodile destinée notamment à un dispositif de court-circuit et de mise à la
terre, pouvant être fixée sur des éléments de connexion métalliques tels barrettes
de borniers, borniers et câbles de mise à la terre, ou directement sur des éléments
métalliques tels que mâts, boîtes de protection et autres éléments similaires, composée
d'un corps d'étrier (3d) doté d'une borne de câble avec vis de fixation (3m) et d'un
logement pour la fixation d'un câble de raccordement (4), caractérisée en ce que le corps d'étrier (3d) comporte entre ses extrémités une goupille de guidage (3e)
sur laquelle sont montées deux mâchoires (3a) déplaçables (S), de sorte que la pince,
à partir d'un étrier de commande (3g) agissant sur lesdites mâchoires (3a) et d'une
vis d'actionnement (3h) située entre le corps d'étrier (3d) et l'étrier d'actionnement
(3g), fonctionne de manière à ce que l'étrier d'actionnement (3g) sorte (V) et qu'un
ressort de pression (3f) se déplace sur la goupille de guidage (3e) entre les deux
mâchoires (3a), poussant ces dernières dans le sens de l'ouverture maximale des mâchoires.
2. Pince crocodile selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'étrier d'actionnement (3g) présente des surfaces obliques (3i) aux deux extrémités
en saillie, inclinées par rapport à l'axe de symétrie de ce même étrier (3g), un alésage
fileté destiné à une vis d'actionnement (3h) coaxiale par rapport à l'axe de symétrie
avec filet à gauche, et en ce que ces surfaces obliques (3i) agissent sur les surfaces obliquent correspondantes (3j)
au niveau des deux mâchoires (3a) afin de les fermer (S) en sortant (V) l'étrier d'actionnement
(3g) tout en respectant la position parallèle entre les surfaces de contact des mâchoires.
3. Pince crocodile selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps d'étrier (3d), coaxialement à l'axe de symétrie de l'étrier, présente un
alésage traversant servant de logement à la vis d'actionnement (3h), une surface d'appui
circulaire (3n) et un alésage d'entrée étant prévu pour cette vis afin de pouvoir
l'activer (3h).
4. Pince crocodile selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'étrier d'actionnement agissant sur les surfaces obliques (3i), lesquelles agissent
sur les surfaces obliques correspondantes au niveau des mâchoires (3a), présente des
coulisses obliques dans lesquelles les goupilles ou éléments en saillie glissent depuis
les mâchoires (3a), et en ce que la vis d'actionnement est montée sur l'étrier d'actionnement de manière à pouvoir
tourner et empêcher tout déplacement axial de sorte que le déplacement (V) de l'étrier
d'actionnement (3g) engendre un mouvement (S) - fermeture ou ouverture - des mâchoires
(3a).
5. Pince crocodile selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pince est recouverte d'une coque isolante (3k) présentant un embout tubulaire
(3b, 3c) au niveau de l'axe de la vis d'actionnement (4h) et de l'axe de la vis (3m)
de fixation du câble de raccordement électrique (4), cet embout empêchant tout contact
direct avec les éléments métalliques et permettant d'accéder auxdites vis (3h, 3m)
à l'aide de l'outil approprié.
6. Pince crocodile selon la revendication 1, caractérisée en ce que les mâchoires (3a), à l'exception de leurs surfaces de prise, sont recouvertes d'une
coque isolante.
7. Pince crocodile selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps d'étrier (3d) présente au dos une douille de contact destinée à insérer
un connecteur avec câble, et en ce que cette douille de contact est protégée par un embout tubulaire en saillie par rapport
à la coque isolante (3k) de la pince.
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