[0001] Die Erfindung betrifft Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses einer Dunstabzugshaube,
wobei die Seitenwände im zusammengefügten Zustand ein Hohlprofil bilden. Ferner betrifft
die Erfindung ein Dunstabzugsgehäuse mit Seitenwänden, die im zusammengefügten Zustand
ein Hohlprofil bilden, und mit einem Deckelelement, sowie eine Dunstabzugshaube mit
einem Dunstabzugsgehäuse mit Seitenwänden und einem Deckelelement.
[0002] Dunstabzugsgehäuse umschließen Lüftungsvorrichtungen, insbesondere Lüfter mit entsprechenden
Lüftergehäusen, durch die in dem Dunstabzugsgehäuse eine Strömung eingestellt wird,
die dem Absaugen von Dämpfen und Wrasen, die beispielsweise beim Kochen entstehen
können, dient.
[0003] Zur Führung der abzuführenden Dämpfe und Wrasen zu der Ansaugöffnung des Lüftergehäuses
ist an Dunstabzugshauben das Dunstabzugsgehäuse vorgesehen. Durch dieses Dunstabzugsgehäuse
kann ein Führungskanal für die abzuführende Dämpfe und Wrasen zu der Ansaugöffnung
des Lüftergehäuses geschaffen werden. Weiterhin trennt das Dunstabzugsgehäuse der
Dunstabzugshaube den konzentrierten, verschmutzten Luftstrom von der Umgebungsluft,
d.h. von der Küchenluft, und nimmt das Lüftergehäuse auf, um so einen Eingriffschutz
zu bilden.
[0004] In der Regel bestehen Dunstabzugsgehäuse von Dunstabzugshauben aus mehreren Einzelteilen,
die beispielsweise über Schraubverbindungen miteinander verbunden werden. Die Einzelteile
des Dunstabzugsgehäuses umfassen in der Regel ein Deckelelement, das einen Durchlass
für die Ausgangsöffnung des Lüftergehäuses, auch als Abluftstutzen bezeichnet, aufweisen
kann, sowie mehrere Seitenflächen, wobei eine Seitefläche die Rückwand und eine Seitefläche
die Frontabdeckung und die beiden weiteren Seitenflächen die seitlichen Begrenzungen
des Dunstabzugsgehäuses bilden.
[0005] Ein Nachteil derartiger Dunstabzugsgehäuse ist es, dass die Montage des Dunstabzugsgehäuses
schwierig ist und lange dauert. Das heißt, dass beim Zusammenfügen der Seitenflächen
des Dunstabzugsgehäuses eine Vielzahl von Verbindungsstellen zusammengefügt werden
müssen. Dabei werden in der Regel Schraubenverbindungen verwendet. Bei der Montage
der Seitenflächen aneinander werden nacheinander Schrauben in entsprechende Bohrungen
in den Seitenflächen verschraubt. Dies ist zeitintensiv, da ein Monteur immer nur
eine Schraube zur gleichen Zeit einschrauben kann. Es ist aus dem Stand der Technik
ferner bekannt, die Seitenflächen durch Niete oder durch Schweißverbindungen aneinanderzufügen.
Auch dies erfordert zum einen ein hohes Geschick des Monteurs und zum anderen ist
diese Art der Befestigung ebenfalls zeitaufwendig. Es ist des Weiteren bekannt, die
Befestigung der Seitenflächen aneinander durch Rastverbindungen vorzunehmen. Dabei
ist bekannt federelastische Rastschieber zu verwenden, die in entsprechende Aussparungen
in den Seitenflächen verrastet werden. Die Aussparungen werden durch Löcher, insbesondere
rechteckige Öffnungen beziehungsweise Löcher in den Seitenflächen gebildet. Beispielsweise
ist in der
DE 10 2004 042 570 A1 ein Kamin für eine Dunstabzugshaube beschrieben. Bei diesem Kamin werden Haltevorrichtungen
an den Kaminteilen vorgesehen. Über die Haltevorrichtungen an einem Kaminteil wird
eine Klemmkraft auf einen Abschnitt eines anderen Kaminteils ausgeübt. Die Haltevorrichtung
besteht aus einem an einem Kaminteil angebrachten, insbesondere angeklebten Blech.
Zwischen dem Blech und dem Kaminteil wird dadurch ein Aufnahmebereich gebildet. Weiterhin
ist in der
EP 1 548 369 A2 eine Verbindungseinrichtung für eine Dunstabzugsvorrichtung beschrieben. Hierbei
wird ein erstes Bauteil durch die Verbindungseinrichtung mit dem zweiten Bauteil verbunden.
Das erste Bauteil weist eine Aussparung mit einer Hinterschneidung auf und das zweite
Bauteil einen federnden Haken. Durch Einsetzen des Hakens in die Aussparung und durch
Verschieben des ersten Bauteils gegen das zweite Bauteil wird der Haken mit der Hinterschneidung
in Eingriff gebracht.
Nachteil bei diesen Rastverbindungen ist, dass die federelastischen Rastschieber nachgiebig
sind, so dass ein gewisses Spiel bei der Befestigung der Seitenflächen aneinander
vorhanden bleibt. Hierdurch kann es zu Vibrationen der Seitenflächen kommen, wenn
der Wrasen durch das Dunstabzugsgehäuse strömt, d.h. der Lüfter innerhalb des Dunstabzugsgehäuses
in Betrieb ist. Die Vibrationen erzeugen wiederum störende Geräusche.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses,
ein Dunstabzugsgehäuse sowie eine Dunstabzugshaube zu schaffen, die besonders einfach
montierbar sind und die im montierten Zustand keine störenden Geräusche durch in dem
Dunstabzugsgehäuse strömende Dämpfe und Wrasen erzeugen.
[0007] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass diese Aufgabe ideal durch spezielle
Aussparungen für Rasthaken der Seitenwände des Dunstabzugsgehäuses gelöst werden kann.
[0008] Merkmale und Details die im Zusammenhang mit den Seitenwänden beschrieben sind, gelten
dabei selbstverständlich auch im Zusammenhang mit dem Dunstabzugsgehäuse und der Dunstabzugshaube
und umgekehrt.
[0009] Die Aufgabe wird daher erfindungsgemäß durch Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses
einer Dunstabzugshaube gelöst, wobei die Seitenwände im zusammengefügten Zustand ein
Hohlprofil bilden und in zumindest eine Seitenwand mindestens eine längliche Aussparung
eingebracht ist, zumindest eine zweite Seitenwand ein Rastelement aufweist, das ein
Rasthaken ist, wobei die Aussparung über ihre Länge wenigstens drei Klemmbereiche
zur kraftschlüssigen Befestigung eines Rasthakens, der zweiten Seitenwand aufweist,
und wobei die Klemmbereiche durch zur Längsachse der Aussparung gerichtete Vorsprünge
gebildet werden und die Vorsprünge in der Längsrichtung der Aussparung zueinander
versetzt sind.
[0010] Derartig ausgebildet Seitenwände ermöglichen eine sehr einfache Befestigung aneinander
und damit eine einfache Montage eines Dunstabzugsgehäuses sowie einer Dunstabzugshaube.
Insbesondere sind bei Verwendung dieser Seitenwände keine Werkzeuge, wie Schraubenzieher,
erforderlich. Gleichzeitig bieten derartige Seitenwände aufgrund der Fixierung mittels
der mindestens drei Klemmbereiche eine sehr feste und sichere Befestigung aneinander.
Als Klemmbereiche, die vorzugsweise Vorsprünge darstellen, werden Bereiche der Aussparung
bezeichnet, die aufgrund ihrer Geometrie und Anordnung dazu geeignet sind mit mindestens
einem anderen Klemmbereich der Aussparung zusammenzuwirken, um auf ein in die Aussparung
eingebrachtes Rastelement eine Klemmkraft auszuüben. Zwischen die Klemmbereiche der
Aussparung wird insbesondere der Raststeg des Rasthakens, das heißt der Bereich zwischen
dem Kopf des Rasthakens und der Seite des Rasthakens, an der dieser an der Seitenwand
hervorsteht, aufgenommen. Jede Aussparung weist wenigstens drei Klemmbereiche auf.
Durch den über diese Klemmbereiche erzeugten Kraftschluss ist der Rasthaken sehr sicher
und fest gehalten, so dass bei der Verbindung kein Spiel vorhanden ist. Dadurch, dass
jeder Rasthaken an zumindest drei Klemmbereiche einer Aussparung gehalten ist, sind
die Rasthaken unnachgiebig in den Aussparungen fixiert. Vibrationen und Geräusche,
die aufgrund der Strömung innerhalb des Dunstanzugsgehäuses auftreten könnten, können
durch diese feste Verbindung weitestgehend unterbunden werden.
[0011] Da die Klemmwirkung auf das Rastelement durch die Klemmbereiche in der Aussparung
erzeugt wird, ist es möglich, die Breite der Aussparung größer als die Breite des
Rastelementes, insbesondere größer als die Stärke des Raststeges zu wählen. Durch
geeignete Anordnung der Klemmbereiche oder Vorsprünge wird die für die kraftschlüssige
Aufnahme des Rastelementes erforderliche Breite definiert. Die Aussparung zur Aufnahme
des Rastelementes ist nicht oval, kreisförmig oder rechteckig ausgebildet, sondern
weist zur Mitte beziehungsweise Längsachse der Aussparung gerichtete Vorsprünge auf.
Die Stirnflächen dieser Vorsprünge bilden die Klemmbereiche der Aussparung. Dabei
sind die Vorsprünge so in der Aussparung angeordnet, dass diese in der Längsrichtung
der Aussparung zueinander versetzt sind. Der Vorteil der erfindungsgemäß größeren
Breite der Aussparung liegt insbesondere darin, dass das bei der Einbringung der Aussparung
in der Regel verwendete Stanzwerkzeug länger verwendet werden kann, das heißt eine
größere Standzeit besitzt. Die zur Erzeugung der Klemmwirkung auf das Rastelement
erforderliche geringere Breite wird bei den erfindungsgemäßen Seitenwänden durch die
Anordnung der Klemmbereiche zueinander in der Aussparung erzielt. Indem in der Aussparung
mindestens drei Klemmbereiche vorgesehen sind, ist eine Ausrichtung des Rastelementes
und damit der über das Rastelement zu befestigenden Seitenwand mit der Ausrichtung
der Aussparung gewährleistet und ein Verkanten kann verhindert werden.
[0012] Vorteilhaft sind ferner Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses, bei denen die mindestens
eine Aussparung Einführschrägen, insbesondere trichterförmige Einführschrägen, aufweist.
Die Einführschrägen sind hierbei so ausgerichtet, dass sich die Aussparung über diese
zu dem Klemmabschnitt der Aussparung, in dem die Klemmbereiche vorgesehen sind, verjüngt.
Hierdurch kann das Rastelement, insbesondere der Rasthaken, leicht und sicher zu den
Klemmbereichen der Aussparung geführt werden. Insbesondere trichterförmige Einführschrägen
sorgen dafür, dass die Rasthaken sich aufgrund ihres Gewichtes und des Gewichtes der
Seitenwand, an der sie befestigt sind beziehungsweise der Seitenwand, in der die Aussparungen
vorgesehen sind, selbstständig zu den Klemmbereichen in den Aussparungen zentrierten.
Hierdurch kann der Justieraufwand bei der Montage verringert werden.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Rastelement, insbesondere der Rasthaken
einen Rastspalt auf, dessen Breite der Wandstärke der Seitenwand entspricht, in der
die Aussparung zur Aufnahme des Rastelementes eingebracht ist. Als Rastspalt wird
der zwischen dem Kopf des Rasthakens und der Stelle, an der der Rasthaken aus der
Seitenwand hervorsteht, bezeichnet. In dem Bereich des Rastspaltes wird der Rasthaken
durch den Raststeg gebildet, der in den Klemmabschnitt der Aussparung eingreift. Durch
die genannte Dimensionierung des Rastspaltes, das heißt der Länge des Raststeges wird
neben der Fixierung des Rastelementes in der Aussparung mittels der Klemmbereiche
eine weitere um 90° zu der Klemmrichtung der Klemmbereiche gedrehte Klemmrichtung
erzeugt und der Halt der Seitenwände aneinander somit verbessert.
[0014] Die wenigstens drei Klemmbereiche verhindern eine horizontale Bewegung des eingeführten
Rasthakens in der Ebene des Bereichs der Seitenwand, in dem die Aussparung vorgesehen
ist. Durch die Bemessung des Rastspaltes in einer Größe, die der Wandstärke der Seitenwand
im Bereich der Aussparung entspricht, wird zudem eine Bewegung des Rasthakens in einer
senkrecht zu dem Bereich der Aussparung stehenden Richtung verhindert. Eine der vertikalen
Bewegungen wird durch das Eigengewicht der Seitenwand, die eingerastet ist beziehungsweise
in die die andere Seitenwand einrastet, verhindert. Zudem wird die vertikale Bewegung
des eingeführten Rasthakens zu einem gewissen Grad durch die durch die mindestens
drei Klemmbereiche erzeugte Klemmwirkung auf den Rasthaken unterbunden.
[0015] Die einzige mögliche Bewegung des Rasthakens ist somit eine vertikal gerichtete Bewegungen,
die der Gewichtskraft der Seitenwand, die eingerastet ist beziehungsweise in die die
andere Seitenwand einrastet, entgegen gesetzt ist. Nach dem Einfügen eines Rasthakens
in die erfindungsgemäß ausgestaltete Aussparung ist der Rasthaken somit in fünf Freiheitsgraden
gesperrt. Der Rasthaken kann sich, da dieser den Rand der Aussparung hintergreift,
nicht mehr in senkrechter Richtung zu dem Bereich der Seitenwand in dem die Aussparung
vorgesehen ist, bewegen. Ferner kann der Rasthaken sich aufgrund der wirkenden Gewichtskraft
in eine der vertikalen Richtungen nicht mehr bewegen. Vertikal bezieht sich dabei
auf die Ausrichtung der Aussparung im verbundenen Zustand der Seitenwände. Ferner
sperren die wenigstens drei Klemmbereiche eine Bewegung des Rasthakens und damit der
Seitenwand, die den Rasthaken aufweist, in horizontaler Richtung bezogen auf die Seitenwand,
die die Aussparung für diese Rasthaken aufweist.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das mindestens eine Rastelement, insbesondere
der Rasthaken, aus dem Material der Seitenwand an der diese hervorsteht, gebildet
und ist aus der Fläche der Seitenwand heraus gebogen. Die Seitenwände bestehen meist
aus Metallblech. Bei dieser Ausführungsform kann die Form des Rasthakens durch Stanzen,
Sägen oder anderen Trennverfahren in der Fläche der Seitenwand gebildet werden. Der
so geformte Haken wird anschließend aus der Fläche der Seitenwand heraus gebogen.
Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt zum einen in dem geringeren Materialaufwand
im Vergleich zur Befestigung eines separaten Rasthakens an der Seitenwand. Zum anderen
ist die Herstellung dieser Art eines Rasthakens schnell und mit einfachen Mitteln
möglich. Schließlich ist die Stärke des Rasthakens durch die Materialstärke des Materials
der Seitenwand vorgegeben und die durch die Klemmbereiche in der Aussparung definierte
Breite der Aussparung zur Aufnahme eines Rastelementes kann entsprechend dimensioniert
werden.
[0017] Bevorzugt sind Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses, bei denen jedes Rastelement,
insbesondere jeder Rasthaken, zumindest eine Abschrägung aufweist, wobei die Abschrägung
an der Stirnseite und/oder der Unterseite jedes Rastelementes, insbesondere jedes
Rasthakens, vorgesehen ist. Als Stirnseite wird die Seite des Rasthakens bezeichnet,
die der Seitenwand, an der der Rasthaken vorgesehen ist, abgewandt ist. Als Unterseite
des Rasthakens wird die Seite des Rasthakens bezeichnet, an der der Rastspalt des
Rasthakens offen ist. Die Abschrägungen an einer oder beider dieser Seiten, erleichtern
das Einführen eines Rastelementes bzw. Rasthakens in die entsprechende Aussparung.
Bei dem Einführen wird das Rastelement aufgrund der Abschrägungen leichter durch die
Aussparung hindurch und in die kraft- und formschlüssige Endposition innerhalb der
Aussparung geleitet, in der das Rastelement an den entsprechenden Klemmbereichen der
Aussparung gehalten wird. Insbesondere erlaubt eine Abschrägung an der Unterseite
des Rasthakens die Ausbildung des Hakens mit einer geringen Breite des Rastspaltes,
die insbesondere der Wandstärke der Seitenwand, in der dieser Haken eingeführt wird,
entsprechen kann. Ohne die Abschrägung wäre zur Befestigung des Hakens ein genaues
Justieren und Ausrichten des Hakens mit der Seitenwand, in der die Aussparung vorgesehen
ist, notwendig.
[0018] Vorzugsweise weist zumindest eine Seitenwand mehrere Aussparungen auf. Diese Aussparungen
sind vorteilhafter Weise an den seitlichen Rändern der Seitenwand/Seitenwände angeordnet.
Insbesondere sind mehrere Aussparungen direkt, entlang einer gedachten vertikalen
Linie, untereinander angeordnet. Durch die Anordnung mehrerer Aussparungen an einer
Seitenwand, werden mehrere Verbindungsstellen zur Verfügung gestellt, über die entsprechend
angeordnete Rasthacken mindestens einer weiteren Seitenwand an der ersten Seitewand
gleichzeitig befestigt beziehungsweise eingerastet werden können. Hierdurch wird die
Montagezeit erheblich verkürzt.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses
ist vorgesehen, dass die mindestens eine Aussparung an einem Flansch der zumindest
einen Seitenwand vorgesehen ist, wobei der Flansch geneigt zu der zumindest einen
Seitenwand an dieser, insbesondere an einem Rand der Seitenwand, angeordnet ist. Der
Flansch wird in der Regel durch ein einstückig an einem Rand, insbesondere einem seitlichen
Rand, einer Seitenwand angeformtes Blech oder von der Seitenwand abgewinkelten beziehungsweise
abgebogenen Bereich der Seitenwand gebildet. Durch das Vorsehen von Flanschen an der
Seitenwand, wird es möglich die Rastelemente, insbesondere Rasthaken, der mindestens
einen anderen Seitenwand in der Fläche der Seitenwand vorzusehen. Die Rasthaken müssen
somit nicht an den Rand einer Seitenwand angeformt werden beziehungsweise über den
Rand hinaus stehen. Hierdurch wird die Erzeugung der Rasthaken beziehungsweise die
Befestigung der Rasthaken an der weiteren Seitenwand erleichtert. Insbesondere kann
der Rasthaken aus dem Material der Seitenwand durch Herausbiegen eines Teils der Seitenwand
erfolgen.
[0020] Vorteilhaft ist, wenn der Flansch senkrecht zu der Fläche der Seitenwand, von der
der Flansch ausgeht, ausgerichtet ist. In diesem Fall können bei Rasthaken, die vorzugsweise
in einem Winkel von 90° zu der Seitenwand, an der diese gebildet sind, ausgerichtet
sind, die beiden Seitenwände in einem rechten Winkel miteinander verbunden werden.
Die Rasthaken der einen Seitenwand werden in die Aussparungen in dem zumindest einen
Flansch der anderen Seitenwand vorzugsweise form- und kraftschlüssig eingeführt, so
dass die beiden zusammengefügten Seitenwände senkrecht zueinander aneinander befestigt
sind. Auf diese Art und Weise können Seitenwände im zusammengebauten Zustand den hohlprofilförmigen
Grundkörper eines Dunstanzugsgehäuses bilden.
[0021] In der Regel werden Seitenwände verwendet, die eine ebene Fläche darstellen. Es liegt
aber auch im Rahmen der Erfindung, dass beispielsweise zwei gewölbte Seitenwände,
insbesondere zwei halbkreisförmige Seitenwände, den hohlprofilförmigen Grundkörper
des Dunstanzugsgehäuses bilden. Insbesondere bei Seitenwänden, die ebene Flächen darstellen,
kann der hohlprofilförmige Grundkörper des Dunstanzugsgehäuses durch vier derartige
Seitenwände gebildet werden. Zwei Seitenwände bilden dabei die Seiten des Dunstabzugsgehäuses,
eine Seitenwand die Rückseite und eine Seitenwand die Vorderseite oder Frontabdeckung
des hohlprofilförmigen Grundkörpers des Dunstanzugsgehäuses.
[0022] Ganz besonders bevorzugt weisen die Seitenwände aber ein L-förmiges Profil auf. So
kann ein viereckiger hohlprofilförmiger Grundkörper des Dunstanzugsgehäuses durch
zwei L-förmige Seitenwände gebildet werden. Eine L-förmige Seitenwand bildet dabei
eine erste Seite des Dunstanzugsgehäuses sowie die Rückwand des Dunstanzugsgehäuses,
die andere Seitenwand bildet die der ersten Seite gegenüberliegende zweite Seite des
Dunstanzugsgehäuses sowie die Vorderseite des Dunstanzugsgehäuses. Derartige L-förmige
Seitenwände, die zuvor beschriebene Aussparungen und/oder Rasthaken aufweisen, können
sehr einfach und schnell zur Bildung des hohlprofilförmigen Grundkörpers des Dunstabzugsgehäuses
zusammengefügt werden, da zur Bildung des Grundkörpers nur zwei Bauteile miteinander
verbunden werden müssen. Gleichzeitig gewährleisten die zuvor beschriebenen Aussparungen
und Rasthaken der Seitenwände einen sicheren unnachgiebigen Halt der Seitenwände aneinander,
so dass keine Vibrationen an den Verbindungen der Seitenwände auftreten und dadurch
das Dunstabzugsgehäuse beim Betrieb des innen liegenden Lüfters geräuscharm bleibt.
[0023] Vorzugsweise weist jede Seitenwand zumindest eine Aussparung und zumindest einen
Rasthaken auf. Es ist möglich mehrere Aussparungen entlang einem Rand der Seitenwand
und mehrere Aussparungen entlang dem gegenüberliegenden Rand der Seitenwand vorzusehen.
Bei einer L-förmigen Seitenwand werden die Aussparungen und die Rasthaken hierbei
an den freien Enden der Schenkel der L-förmigen Seitenwand vorgesehen. Besonders bevorzugt
werden die Aussparungen in Flansche an den freien Enden der Schenkel vorgesehen. Alternativ
ist es auch möglich eine Seitenwand ausschließlich mit Aussparungen und eine andere
Seitenwand ausschließlich mit Rasthaken zu versehen.
[0024] Die geneigt, insbesondere um 90°, zu der Seitenwand bzw. den Seitenwänden vorstehenden
Rastelemente, insbesondere die Rasthaken, sind bevorzugt steif, insbesondere nicht
federnd ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass diese nicht nachgiebig sind und somit
auch die Verbindungen der vorstehenden Rastelemente mit den Aussparungen nicht nachgiebig
sind. Durch den formschlüssigen Halt der steifen Rasthaken in den Aussparungen, insbesondere
bedingt durch die Klemmbereiche in der Aussparung, ist nach der Befestigung zwischen
den Rasthaken und den Aussparungen kein Spiel vorhanden.
[0025] Das Rastelement beziehungsweise der Rasthaken wird durch die Aussparung eingeführt
und mittels der Klemmbereiche in der Aussparung in eine geklemmte Position gebracht.
In dieser Position hintergreift der Rasthaken, insbesondere der Rastkopf die Wandung
der Seitenwand an beziehungsweise in der Nähe der Aussparung.
[0026] Erfindungsgemäß ist es auch möglich, dass Aussparungen und/oder Rastelemente der
Seitenwände derart an den Seitenwänden angeordnet sind, dass ein Deckelelement des
Dunstabzugsgehäuses den durch die zusammengefügten Seitenwände gebildeten Grundkörper
nach oben hin abschließt und mittels der Aussparungen und/oder Rastelemente an den
Seitenwänden befestigt wird. Das Deckelelement kann hierzu entsprechende Aussparungen
und/oder Rastelemente, wie die Seitenwände aufweisen. Die Aussparungen für das Deckelelement
weisen vorzugsweise die gleiche Form auf, wie die Aussparungen, die zur Befestigung
der Seitenwände aneinander vorgesehen sind.
[0027] Vorzugsweise ist an der Oberkante zumindest eines Teils mindestens einer Seitenwand,
ein auf das Innere des Grundkörpers gerichteter Flansch vorgesehen. In diesem Flansch
sind Aussparungen, mit der beschriebenen Geometrie, insbesondere mit den mindestens
drei Klemmbereichen eingebracht. Rasthaken, die von dem Deckelelement nach unten hervorstehen
können in diese Aussparungen eingebracht werden und fixieren so das Deckelelement
sicher an den Seitenwänden. Bei dieser Befestigungsart des Deckelementes sind vorzugsweise
an zwei gegenüberliegenden Randbereichen des Deckelementes Rasthaken vorgesehen und
an dem Grundkörper sind an zwei entsprechenden gegenüberliegenden Seiten an den Oberkanten
Flansche mit darin eingebrachten Aussparungen vorgesehen.
[0028] Durch die Befestigung eines Deckelelementes an den zusammengesetzten Seitenwänden
wird die Verbindung zwischen diesen weiter gegen ein Verschieben der Seitenwände zueinander
gesichert.
[0029] Gemäß einer weiteren Ausführungsform können die Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses,
wenigstens jeweils eine Nut zur Fixierung eines Deckelelementes aufweisen. Das Deckelelement
eines Dunstabzugsgehäuses kann hierbei leicht an den Seitenwänden fixiert werden,
indem dieses in die Nut der Seitenwände eingeschoben wird.
[0030] Es ist denkbar, dass das Deckelelement zusätzlich durch eine Schraubenverbindung,
insbesondere durch die bei Dunstabzugsgehäusen ohnehin zur Erdung des elektrischen
Lüfters in dem Dunstabzugsgehäuse vorgesehene Schraube, an zumindest einer Seitenwand
des Grundkörpers des Dunstabzugsgehäuses fixiert wird.
[0031] Gemäß eines zweiten Aspektes der Erfindung wird die Aufgabe durch ein Dunstabzugsgehäuse
mit Seitenwänden, die im zusammengefügten Zustand ein Hohlprofil bilden, und mit einem
Deckelelement, welches das Hohlprofil an einer Seite abdeckt, gelöst, bei dem die
Seitenwände, wie zuvor gemäß des ersten Aspektes beschrieben, ausgebildet sind. Ein
Dunstabzugsgehäuse mit derartigen Seitenwänden kann besonders einfach und schnell
zusammengebaut werden. Ferner bietet ein derartiges Dunstabzugsgehäuse eine so sichere,
feste und steife Verbindung der Seitenwände aneinander sowie gegebenenfalls des Deckelelementes
an den Seitenwänden, dass keine störenden Geräusche aufgrund von Vibrationen an den
Verbindungen zwischen den Seitenwänden bzw. zwischen den Seitenwänden und gegebenenfalls
dem Deckelelement auftreten. Ein derartiges Dunstabzugsgehäuse kann auch zu Reparaturzwecke
einfach und schnell demontiert werden. Durch die einfache und schnelle Montage bzw.
Demontage können ferner Montagekosten gespart werden. Die Rastelemente, insbesondere
die Rasthaken, einer Seitenwand können bei der Montage dieser Seitenwand gleichzeitig
in entsprechende Aussparungen einer anderen Seitenwand eingeführt und festgeklemmt
werden.
[0032] Die gleichen Vorteile existieren bei einer Dunstabzugshaube mit einem Dunstabzugsgehäuse,
bei der das Dunstabzugsgehäuse derartige Seitenwände gemäß dem zuvor beschriebenen
ersten Aspekt aufweist. Eine Dunstabzugshaube mit einem derartigen einfach und schnell
zu montierenden Dunstabzugsgehäuse erspart Montagezeit und damit auch Kosten. Ferner
ist eine Dunstabzugshaube mit einem Dunstabzugsgehäuse mit zuvor beschriebenen Seitenwänden
besonders geräuscharm, wenn der in dem Dunstabzugsgehäuse angeordnete Lüfter im Betrieb
ist. Dafür sorgt die unnachgiebige Verbindung der vorzugsweise steifen Rasthaken in
den besonders ausgestalteten Aussparungen.
[0033] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen, die mögliche
Ausführungsformen der Erfindung darstellen, beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Ansicht eines Dunstabzugsgehäuses mit zusammengefügten Seitenwänden;
- Figur 2:
- eine perspektivische Ansicht einer L-förmigen Seitenwand mit einem Flansch mit Aussparungen;
- Figur 3:
- Detailansicht des Details A zweier zusammengefügte Seitenwände des Dunstabzugsgehäuses
nach Figur 1;
- Figur 4:
- den Flansch aus Figur 3;
- Figur 5a:
- eine der Seitenwände aus Figur 3;
- Figur 5b:
- eine schematische Darstellung eines Rasthakens; und
- Figur 6:
- Detail A aus Figur 3 in Frontansicht.
[0034] Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht auf ein Dunstabzugsgehäuse 1. Die
Seitenwände 10, 20 sind L-förmig ausgebildet, wobei eine Seitenwand 10 eine Seite
3 und die Vorderseite 4 und eine weitere Seitenwand 20 die zweite Seite 5 und die
Rückwand 6 des Dunstabzugsgehäuses 1 bilden. Der durch die Seitenwände 10, 20 gebildete
hohlprofilförmige Grundkörper ist durch ein Deckelelement 30 abgedeckt. Das Deckelelement
30 weist eine Öffnung zur Durchführung eines Abluftstutzens eines Lüftergehäuses (nicht
dargestellt) auf. An dem Deckelelement 30 ist weiterhin eine Öffnung oder Bohrung
31 für eine Verbindungs- und Erdungsschraube beziehungsweise Blechschraube für den
Erdungskreis, vorgesehen.
[0035] In der Figur 2 ist nur eine L-förmige Seitenwand 20 sowie das Deckelelement 30 des
Dunstabzugsgehäuses 1 dargestellt. Innerhalb des Dunstabzugsgehäuses 1 ist zentral
ein Lüftergehäuse sowie ein Elektronikkasten vorgesehen. Die Seitenwand 20 weist an
dem seitlichen Rand des Schenkels, der die Seite 5 bildet, und an dem oberen Rand
dieser Seite 5 jeweils Flansche 24 auf. Der obere Flansch 24 ist in dieser Ansicht
durch das Deckelement 30 abgedeckt aber in Figur 1 Ausschnittsweise zu erkennen. In
dem Flansch 24 an dem vorderen Rand der Seite 5 sind drei in einer gedachten Linie
untereinander angeordnete Aussparungen 21 vorgesehen. Im Bereich des freien Endes
des anderen Schenkels der L-förmigen Seitenwand 20, der die Rückseite 6 des Dunstabzugsgehäuses
1 bildet, sind drei Rasthaken 22 ebenfalls übereinander angeordnet. Die in Figur 1
gezeigte weitere L-förmige Seitenwand 10 weist einen ähnlichen Aufbau auf. Allerdings
ist an der vorderen Seitenwand 10 die Verlängerung, die an der Rückwand 6 zur Befestigung
des Dunstabzugsgehäuses 1 an einer Wand vorgesehen ist, ausgespart. Die Vorderseite
4 besitzt vielmehr die gleiche Höhe, wie die Seite 3, mit der die L-förmige Seitenwand
10 gebildet wird. An der Seitenwand 10 ist an dem freien Ende des Schenkels, der die
Seite 3 bildet, ein Flansch vorgesehen, in dem Aussparungen (nicht sichtbar) eingebracht
sind, und an dem freien Ende des Schenkels, der die Vorderseite 4 bildet, sind Rasthaken
12 vorgesehen.
[0036] Die Rasthaken 12 an der vorderen L-förmigen Seitenwand 10 sind in der dargestellten
Ausführungsform nach unten gerichtet. Die Rasthaken 22 der hinteren L-förmigen Seitenwand
20 sind nach oben gerichtet. Die Verbindung der beiden Seitenwände 10 und 20 wird
im Folgenden im Wesentlichen unter Bezugnahme auf die Rasthaken 12 und die Aussparungen
21 beschrieben. Die weitere Verbindung zwischen den Rasthaken 22 und an der Seitenwand
10 vorgesehenen Aussparungen (nicht gezeigt) erfolgt entsprechend um 180° verdreht.
[0037] Der genauere Aufbau der Rasthaken 12 und der Aussparungen 21 wird im Folgenden unter
Bezugnahme auf die Figuren 3 bis 6 erläutert. Die Ausführungen geltend entsprechend
für die in der Seitenwand 10 vorgesehenen Aussparungen und die an der Seitenwand 20
vorgesehenen Rasthaken 22.
[0038] Die Figur 3 zeigt perspektivische Ansicht des Ausschnitts A aus Figur 1 an der vorderen
unteren Ecke des Dunstabzugsgehäuses 1 aus der Blickrichtung vom Inneren des Dunstabzugsgehäuses
1. Der aus der ersten Seitenwand 10 senkrecht hervorstehende Rasthaken 12 ist durch
die Aussparung 21 in dem vorderen Flansch 24 der zweiten Seitenwand 20 eingeführt.
[0039] In der Figur 4 ist der in Figur 3 gezeigte Bereich des Flansches 24 der Seitenwand
20 alleine dargestellt. Wie sich aus dieser Ansicht deutlich erkennen lässt, besitzt
die Aussparung 21 im oberen Bereich im Wesentlichen eine Trichterform. Diese wird
durch Einführschrägen 211 gebildet. Durch diese Einführschrägen 211 verjüngt sich
die Breite der Aussparung 21 nach unten. Unterhalb des trichterförmigen Bereiches
schließt sich der Klemmabschnitt der Aussparung 21 an. In diesem Klemmabschnitt sind
in der dargestellten Ausführungsform drei Klemmbereiche 212 vorgesehen. Die Klemmbereiche
212 sind durch Vorsprünge an der Aussparung 21 gebildet, die in Richtung der Mitte
beziehungsweise Längsachse der Aussparung 21 gerichtet sind. In dieser Ausführungsform
der Aussparung 21 sind an einer Aussparungsseite zwei Vorsprünge 212 und an der anderen,
das heißt gegenüber liegenden, Aussparungsseite ein Vorsprung 212 vorgesehen. In vertikaler
Richtung sind die zwei Vorsprünge 212 an der linken Aussparungsseite zu dem einen
Vorsprung 212 an der gegenüberliegenden Aussparungsseite versetzt zueinander angeordnet,
das heißt der eine Vorsprung 212 liegt in vertikaler Richtung zwischen den zwei anderen
Vorsprüngen 212.
[0040] Durch diese Anordnung und Ausrichtung der Vorsprünge 212 kann ein in die Aussparung
eingeführter Rasthaken 12 der anderen Seitenwand 10 in horizontaler Richtung eingeklemmt
und dadurch gehalten werden.
[0041] Das untere Ende des Klemmabschnitts der Aussparung 21, das heißt das untere beziehungsweise
dem trichterförmigen Bereich abgewandte Ende 23 der Aussparung 21 ist in der dargestellten
Ausführungsform so ausgebildet, dass ein eingeführter Rasthaken 12 aufgrund seines
Gewichtes bzw. des Gewichtes der zweiten Seitenwand 20 oder der Seitenwand 10, an
der der Rasthaken 12 vorgesehen ist, auf der Unterseite der Aussparung 21 aufliegen
kann.
[0042] Die Figur 5a zeigt den in Figur 3 gezeigten Bereich der ersten Seitenwand 10 mit
dem senkrecht aus der ersten Seitenwand 10 hervorstehenden Rasthaken 12. Figur 5a
zeigt die Ansicht von außen auf den Bereich, der in Figur 3 von innen gezeigt ist.
Somit ragt der Rasthaken 12 in die Bildebene hinein. Der Rasthaken 12 ist in einer
Öffnung 13 angeordnet. Die Öffnung 13 stellt den Ausschnitt dar, aus dem der Rasthaken
12 gefertigt beziehungsweise ausgeschnitten wurde. Wie in Figur 5b gezeigt, besitzt
der Rasthaken 12 an der Unterseite 121 an der der Seitenwand 10 zugewandten Seite
eine Abschrägung 122. Diese Abschrägung 122 sorgt für ein leichteres Einführen des
Rasthakens 12 in die Aussparung 21. Weiterhin ist an der Stirnseite 123 des Rasthakens
12, das heißt an der der Seitenwand 10 abgewandten Seite, eine weitere Abschrägung
124 vorgesehen. Auch diese Abschrägung 124 sorgt für ein leichteres Einbringen des
Rasthakens 12 in die Aussparung 21. Zwischen dem Kopf 125 des Rasthakens 12 und der
Seitenwand 10 ist ein Rastspalt 126 gebildet. Der Kopf 125 des Rasthakens 12, an dem
die Abschrägungen 122, 124 vorgesehen sind, ist somit über einen Steg, der auch als
Raststeg 127 bezeichnet wird, mit der Seitenwand 10 verbunden.
[0043] In Figur 6 ist der Bereich A aus Figur 1 in Frontansicht gezeigt. Wie man erkennt,
deckt der Flansch 24 die in der Seitenwand 10 durch das Vorsehen des Rasthakens 12
erzeugte Öffnung 13 ab. Ein Eindringen von Verunreinigungen in und das Austreten von
Geräuschen aus dem Dunstabzugsgehäuse 1 kann somit trotz des einfachen Aufbaus der
Seitenwände 10, 20 weitestgehend verhindert werden.
[0044] Bei der in den Figuren 2 bis 6 dargestellten Ausführungsform sind die an der Seitenwand
20 vorgesehenen Rasthaken 22 entgegengesetzt zu den Rasthaken 12 der Seitenwand 10
ausgerichtet. Die Rasthaken 22 weisen somit nach oben. Ebenso sind Aussparungen an
einem Flansch (nicht dargestellt) an der Seitenwand 10, in die die Rasthaken 22 eingebracht
werden sollen, um 180° verdreht zu den Aussparungen 21 der Seitenwand 20.
[0045] Zur Montage des in den Figuren gezeigten Dunstabzugsgehäuses 1 wird die Seitenwand
10 vor die Seitenwand 20 gebracht. Aus Gründen des besseren Verständnisses werden
bei der folgenden Beschreibung des Ablaufs die Bezugszeichnen weitestgehend nur für
die Verbindung an den in dem Ausschnitt A vorhandenen Bestandteilen genannte. Die
Seitenwände werden so positioniert dass die Rasthaken 12 an der Seitenwand 10 etwa
auf gleicher Höhe sind mit den Aussparungen 21 der Seitenwand 20. Gleichzeitig werden
dadurch die Rasthaken 22 der Seitenwand 20 auf etwa die gleiche Höhe wie die Aussparungen
an dem Flansch der Seitenwand 10 gebracht. In dieser Position sind die Stirnseiten
123 der Rasthaken 12 etwa auf der Höhe der trichterförmigen Bereiche der Aussparungen
21. Ebenfalls sind die Stirnseiten der Rasthaken 22 der Seitenwand 20 etwa auf der
Höhe der trichterförmigen Bereiche der Aussparungen der Seitenwand 10. In dieser Höhe
wird die Seitenwand 10 in Richtung auf die Seitenwand 20 bewegt.
[0046] Der Kopf 125 des Rasthakens 21 wird durch diese Bewegung durch den trichterförmigen
Bereich der Aussparung 21 der Seitenwand 20 hindurchgeführt. Hierbei hilft die Abschrägung
124 an der Stirnseite des Rasthakens 12 und stellt ein sicheres Einbringen des Rasthakens
12 in die Aussparung 21 sicher. Erst, wenn der den Rasthaken 12 umgebende Bereich
der entsprechenden Seitenwand 10 an dem Flansch 24 der jeweils anderen Seitenwand
20 anliegt, ist der Rastspalt 126 mit dem Flansch 24 ausgerichtet. In dieser Position
wird nun die Seitenwand 10 gegenüber der Seitenwand 20 nach unten verschoben. Durch
diese Bewegung werden zunächst die Rastspalte 126 der Rasthaken 12 und anschließend
der Raststeg 127 der Rasthaken 12 mit den Klemmbereichen 212 der Aussparungen 21 in
Kontakt gebracht beziehungsweise durch diese geführt. Der trichterförmige Bereich
der Aussparungen 21 sorgt hierbei dafür, dass der Raststeg 127 zwischen die Klemmbereiche
212 eintritt. Durch das Gewicht der Seitenwand 10 wird das Einführen der Raststege
127 zwischen die Klemmbereiche 212 der Aussparungen 21 erleichtert. Sobald die Unterseite
der Raststege 127 die Unterseite 23 der Aussparungen 21 erreicht hat, befinden sich
die Seitewände 10, 20 in der gegeneinander verrasteten beziehungsweise miteinander
verbundenen Stellung.
[0047] In dieser Stellung kann nun das Deckelelement 30 aufgesetzt werden. Sind an den Seiten
3, 5 des Dunstabzugsgehäuses 1 an den Oberkanten nach innen gerichtete Flansche 24
vorgesehen, so können Rasthaken (nicht dargestellt) an dem Deckelelement 30 mit diesen
in Eingriff gebracht werden. Die Rasthaken sind hierbei an zwei Seiten des Deckelelementes
30 vorgesehen und weisen in Richtung auf die Rückseite 6 des Dunstabzugsgehäuses 1.
Hierdurch wird es möglich das Deckelelement 30 von oben auf die Seitenwände 10, 20
aufzusetzen und durch Verschieben in Richtung auf die Rückseite 6 des Dunstabzugsgehäuses
1 an den Seitenwänden 10, 20 beziehungsweise den Flanschen 24 zu befestigten.
[0048] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt. Es ist beispielsweise
auch möglich, dass an einer der beiden L-förmigen Seitenwände nur Rasthaken und an
der anderen L-förmigen Seitenwand nur Aussparungen vorgesehen sind. In diesem Fall
sind die Rasthaken alle in die gleiche Richtung, vorzugsweise nach unten ausgerichtet.
[0049] Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Möglichkeit geschaffen die Verwendung von
Schrauben oder Schweißverbindungen bei der Herstellung eines Dunstabzugsgehäuses weitgehend
vermeiden zu können. Zudem kann das Dunstabzugsgehäuse schnell hergestellt werden,
da die einzelnen Verbindungen zwischen Teilen des Dunstabzugsgehäuses parallel, das
heißt zeitgleich erzeugt werden. Weiterhin erleichtert die Erfindung das Zusammenfügen
der Seitenwände des Dunstabzugsgehäuses durch die an den Aussparungen vorgesehenen
Einführschrägen und den an den Rasthaken vorgesehenen Abschrägungen. Auch die Standzeit
der zur Herstellung der Seitenwände notwendiges Stanzwerkzeug kann mit der vorliegenden
Erfindung aufgrund der relativ großen Spaltbreite der Aussparungen, die aufgrund der
in dem Spalt vorgesehenen Klemmbereiche möglich ist, verlängert werden. Dennoch wird
mit der vorliegenden Erfindung eine zuverlässige Befestigung der Seitenwände aneinander
ermöglicht. Zum einen wird dies durch die Klemmung des Raststeges in dem Klemmabschnitt
der Aussparung und zum anderen durch die aufgrund der Abschrägung an dem Rastkopf
möglichen geringen Spaltbreite des Rastspaltes erzielt. Aufgrund dieser Mittel und
des Anliegens des Spaltbodens an dem Boden der Aussparung, kann eine Sperrung von
fünf Freiheitsgraden erzielt werden.
1. Seitenwände für ein Dunstabzugsgehäuse einer Dunstabzugshaube, wobei die Seitenwände
im zusammengefügten Zustand ein Hohlprofil bilden, wobei zumindest eine Seitenwand
(20, 10) mindestens eine längliche Aussparung (21) aufweist, zumindest eine zweite
Seitenwand ein Rastelement (12, 22) aufweist, die Aussparung über ihre Länge wenigstens
drei Klemmbereiche (212) zur kraftschlüssigen Befestigung des Rastelementes (12, 22),
der zweiten Seitenwand (10, 20) aufweist und die Klemmbereiche durch die Stirnflächen
von zur Längsachse der Aussparung gerichteten Vorsprüngen gebildet werden dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement ein Rasthaken ist, und dass die Vorsprünge in der Längsrichtung der
Aussparung zueinander versetzt sind.
2. Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (21) Einführschrägen (211), insbesondere trichterförmige Einführschrägen,
aufweist.
3. Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (12, 22) einen Rastspalt (126) aufweist, der der Wandstärke der Seitenwand
(20, 10) entspricht, in der die Aussparung (21) zur Aufnahme des Rastelementes (12,
22) eingebracht ist.
4. Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Rastelement (12), insbesondere der Rasthaken, aus dem Material
der Seitenwand (10) an der dieser hervorsteht, gebildet ist und aus der Fläche der
Seitenwand (20) heraus gebogen ist.
5. Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (12), insbesondere jeder Rasthaken, zumindest eine Abschrägung (122,
124) aufweist, wobei die Abschrägung (122, 124) an der Stirnseite (123) und/oder der
Unterseite (121) des Rastelementes (12), insbesondere des Rasthakens, vorgesehen sind.
6. Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Aussparung (21) an einem Flansch (24) der zumindest einen Seitenwand
(20, 10) vorgesehen ist, wobei der Flansch (24) geneigt zu der zumindest einen Seitenwand
(20, 10) an dieser, insbesondere an einem Rand der Seitenwand (20, 10), angeordnet
ist.
7. Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine zweite Seitenwand (10, 20) und/oder alle Seitenwände (10, 20)
senkrecht zu der Seitenwand (10, 20) bzw. den Seitenwänden (10, 20) vorstehende steife
Rastelemente (12, 22), insbesondere Rasthaken, aufweist/aufweisen.
8. Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Seitenwand (10, 20) wenigstens eine Aufnahmeöffnung zur Aufnahme eines
Rastelementes eines Deckelementes zur Fixierung des Deckelelementes (30) an der mindestens
einen Seitenwand aufweist.
9. Seitenwände eines Dunstabzugsgehäuses nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (10, 20) ein L-förmiges Profil aufweisen.
10. Dunstabzugsgehäuse mit Seitenwänden, die im zusammengefügten Zustand ein Hohlprofil
bilden, und mit einem Deckelelement, welches das Hohlprofil an einer Seite abdeckt,
dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (10, 20) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgebildet sind.
11. Dunstabzugshaube mit einem Dunstabzugsgehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass das Dunstabzugsgehäuse (1) Seitenwände (10, 20) nach einem der Ansprüche 1 bis 9
aufweist.
1. Side walls for a range hood housing of a range hood, wherein in the assembled state
the side walls form a hollow profile, wherein at least one side wall (20, 10) has
at least one elongated cut-out (21), at least one second side wall has a latching
element (12, 22), the cut-out has at least three clamping regions (212) across its
length for the force-fit fastening of the latching element (12, 22) of the second
side wall (10, 20), and the clamping regions are formed by the front surfaces of the
projections directed toward the longitudinal axis of the cut-out, characterised in that the latching element is a latching hook and that the projections are offset relative
to one another in the longitudinal direction of the cut-out.
2. Side walls of a range hood housing according to claim 1, characterised in that the cut-out (21) has lead-in chamfers (211), in particular funnel-shaped lead-in
chamfers.
3. Side walls of a range hood housing according to one of claims 1 or 2, characterised in that the latching element (12, 22) has a latching gap (126), which corresponds to the
wall thickness of the side wall (20, 10), in which the cut-out (21) is introduced
in order to accommodate the latching element (12, 22).
4. Side walls of a range hood housing according to one of claims 1 to 3, characterised in that the at least one latching element (12), in particular the latching hook, is formed
of material of the side wall (10) from which this projects, and is bent out from the
surface of the side wall (20).
5. Side walls of a range hood housing according to one of claims 1 to 4, characterised in that the latching element (12), in particular each latching hook, has at least one chamfer
(122, 124), wherein provision is made for the chamfer (122, 124) on the front face
(123) and/or the underside (121) of the latching element (12), in particular of the
latching hook.
6. Side walls of a range hood housing according to one of claims 1 to 5,
characterised in that the at least one cut-out (21) is provided on a flange (24) of the at least one side
wall (20, 10), wherein the flange (24) is arranged at an incline toward the at least
one side wall (20, 10) on this, in particular on one edge of the side wall (20, 10).
7. Side walls of a range hood housing according to one of claims 1 to 6, characterised in that the at least one second side wall (10, 20) and/or all side walls (10, 20) has/have
rigid latching elements (12, 22), in particular latching hooks, which project at right
angles to the side wall (10, 20) or the side walls (10, 20).
8. Side walls of a range hood housing according to claim 1 to 7, characterised in that at least one side wall (10, 20) has at least one receiving opening for receiving
a latching element of a ceiling element for the purpose of fixing the ceiling element
(30) to the at least one side wall.
9. Side walls of a range hood housing according to claim 1 to 8, characterised in that the side walls (10, 20) have an L-shaped profile.
10. Range hood housing with side walls, which, in the assembled state, form a hollow profile,
and with a ceiling element, which covers the hollow profile on one side, characterised in that the side walls (10, 20) are embodied according to one of claims 1 to 9,
11. Range hood housing with a range hood housing, characterised in that the range hood housing (1) has side walls (10, 20) according to one of claims 1 to
9.
1. Parois latérales pour un boîtier de hotte aspirante d'une hotte aspirante, les parois
latérales, à l'état assemblé, formant un profilé creux, au moins une paroi latérale
(20, 10) présentant au moins un évidement (21) oblong, au moins une deuxième paroi
latérale présentant un élément d'encliquetage (12, 22), l'évidement présentant sur
sa longueur au moins trois zones de serrage (212) pour la fixation, par adhérence
de force, de l'élément d'encliquetage (12, 22) de la deuxième paroi latérale (10,
20) et les zones de serrage étant formées par les surfaces frontales de saillies orientées
vers l'axe longitudinal de l'évidement, caractérisées en ce que l'élément d'encliquetage est un crochet d'encliquetage et en ce que les saillies sont décalées les unes par rapport aux autres dans le sens longitudinal
de l'évidement.
2. Parois latérales d'un boîtier de hotte aspirante selon la revendication 1, caractérisées en ce que l'évidement (21) présente des chanfreins d'insertion (211), notamment des chanfreins
d'insertion en forme d'entonnoir.
3. Parois latérales d'un boîtier de hotte aspirante selon l'une quelconque des revendications
1 ou 2, caractérisées en ce que l'élément d'encliquetage (12, 22) présente un espace d'encliquetage (126) qui correspond
à l'épaisseur de paroi de la paroi latérale (20, 10) dans laquelle l'évidement (21)
est placé pour loger l'élément d'encliquetage (12, 22).
4. Parois latérales d'un boîtier de hotte aspirante selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisées en ce que l'au moins un élément d'encliquetage (12), notamment le crochet d'encliquetage, est
formé dans la matière de la paroi latérale (10) sur laquelle celui-ci fait saillie,
et est courbé à partir de la surface de la paroi latérale (20).
5. Parois latérales d'un boîtier de hotte aspirante selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisées en ce que l'élément d'encliquetage (12), notamment chaque crochet d'encliquetage, présente
au moins un chanfrein (122, 124), le chanfrein (122, 124) étant ménagé sur le côté
frontal (123) et/ou sur le côté inférieur (121) de l'élément d'encliquetage (12),
notamment du crochet d'encliquetage.
6. Parois latérales d'un boîtier de hotte aspirante selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisées en ce que l'au moins un évidement (21) est ménagé sur une bride (24) de l'au moins une paroi
latérale (20, 10), la bride (24), inclinée par rapport à l'au moins une paroi latérale
(20, 10), étant disposée sur celle-ci, notamment sur un bord de la paroi latérale
(20, 10).
7. Parois latérales d'un boîtier de hotte aspirante selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisées en ce que l'au moins une deuxième paroi latérale (10, 20) et/ou toutes les parois latérales
(10, 20) présente/présentent perpendiculairement à la paroi latérale (10, 20) resp.
aux parois latérales (10, 20) des éléments d'encliquetage (12, 22) rigides en saillie,
notamment des crochets d'encliquetage.
8. Parois latérales d'un boîtier de hotte aspirante selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, caractérisées en ce qu'au moins une paroi latérale (10, 20) présente au moins une ouverture de logement pour
loger un élément d'encliquetage d'un élément de recouvrement destiné à fixer l'élément
de recouvrement (30) sur l'au moins une paroi latérale.
9. Parois latérales d'un boîtier de hotte aspirante selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisées en ce que les parois latérales (10, 20) présentent un profil en forme de L.
10. Boîtier de hotte aspirante comprenant des parois latérales qui forment un profilé
creux à l'état assemblé, et comprenant un élément de recouvrement, lequel recouvre
le profilé creux sur un côté, caractérisé en ce que les parois latérales (10, 20) sont réalisées selon l'une quelconque des revendications
1 à 9.
11. Hotte aspirante comprenant un boîtier de hotte aspirante, caractérisée en ce que le boîtier de hotte aspirante (1) présente des parois latérales (10, 20) selon l'une
quelconque des revendications 1 à 9.