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EP 2 146 167 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.06.2010 Patentblatt 2010/24 |
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Anmeldetag: 14.07.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung und Verfahren zum Entfernen von Fluiden
Device and method for removing fluids
Dispositif et procédé destinés à enlever des fluides
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.01.2010 Patentblatt 2010/03 |
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Patentinhaber: Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG |
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38122 Braunschweig (DE) |
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Erfinder: |
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- Krell, Lothar
38173 Erkerode (DE)
- Caspers, Gerald
38527 Maine (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weber-Bruls, Dorothée et al |
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Jones Day
Hochhaus am Park
Grüneburgweg 102 60323 Frankfurt am Main 60323 Frankfurt am Main (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 183 154 EP-A- 1 044 732 DE-A1- 2 421 278 JP-A- 11 142 056 US-A- 4 593 477
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EP-A- 0 955 511 DE-A1- 1 932 388 GB-A- 833 232 US-A- 3 360 867
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen zumindest von Fluiden
aus einem Gemenge partikelförmiger Materialien mit einem Behälter, der einen ringförmigen
Prozessraum mit einer zylindrischen Außenkontur umfasst, mit einer Eintrageinrichtung
zum Eintragen eines Gemenge partikelförmiger Materialien in den Prozessraum, mit einer
Austrageinrichtung zum Austragen der zumindest von Fluiden zumindest teilweise befreiten
partikelförmigen Materialien aus dem Prozessraum, mit einer Zuführeinrichtung zum
Zuführen eines Fluidisierungsmittels von unten in den Prozessraum sowie mit zumindest
einer Aufbereiteinrichtung zum Aufbereiten, insbesondere Erwärmen, des Fluidisierungsmittels
in Strömungsrichtung vor der Zuführeinrichtung, wobei in dem Prozessraum bis zu n
Wände sowie sich in Vertikalrichtung erstreckende n Zellen bereitgestellt sind, mit
n ∈

, eine erste Zelle mit der Eintrageinrichtung in Wirkverbindung steht, eine n-te Zelle
mit der Austrageinrichtung in Wirkverbindung steht, die n Zellen an ihren oberen Enden
offen sind, die ersten (n-1) Zellen von unten durch einen mit ersten Öffnungen versehenen
Boden von dem Fluidisierungsmittel durchströmbar sind, und die Wände zwischen den
n Zellen, von der ersten bis zur n-ten Zelle, jeweils zumindest eine zweite Öffnung
für einen Durchgang von partikelförmigen Materialien aufweisen, sowie ein Verfahren
zum Entfernen von zumindest Fluiden aus einem Gemenge partikelförmiger Materialien
in einer solchen Vorrichtung.
[0002] Solch eine Vorrichtung ist beispielsweise in der 1956 326 beschrieben und wird im
Anschluss anhand der Figuren 6 und 7 näher erläutert. Figur 6 zeigt eine Trocknungsvorrichtung
1 mit einem Behälter 2, der eine im wesentlichen zylindrische Außenhaut 3 aufweist.
Der Behälter 2 ist dabei auf einem Gestell 4 gelagert, um nicht nur den Behälter 1
auch von unten einer Wartung zugänglich zu machen, sondern auch einen Abtransport
von getrockneten Teilchenmaterialien in eine weitere Bearbeitungsanlage zu erleichtern.
Es ist in Figur 6 zu erkennen, dass die äußere Kontur des Behälters 2 im wesentlichen
zylindrisch ist. Der geometrische Aufbau des Behälters 2 sowie der darin angeordneten
Komponenten wird nachfolgend beschrieben.
[0003] Der auf dem Gestell 4 aufgestellte Behälter 2 weist an seinem unteren, dem Gestell
4 zugewandten Ende einen gewölbten Boden 5 auf, in dem ein nicht dargestelltes Ventilatorrad
angeordnet ist, mit dem ein Fluidisierungsmittel, insbesondere überhitzter Dampf,
in dem Behälter 2 zirkuliert wird. Innerhalb des Behälters 2 ist ein im wesentlichen
zylindrischer Überhitzer 6 angeordnet, so dass das Fluidisierungsmittel von unten
in einen im wesentlichen kreisringförmigen Prozessraum 20 eingeleitet wird, der zwischen
dem Überhitzer 6 und der Außenhaut 3 ausgebildet ist und in den zu behandelnde Materialien
über eine nicht dargestellte Eintrageinrichtung eintragbar sind. Der Prozessraum 20
ist dabei an seinem unteren Ende von einem mittels einer Anströmbodenhalterung gehaltenen
Anströmboden 7 begrenzt, der den Durchtritt des Fluidisierungsmittels durch eine Vielzahl
nicht gezeigter Öffnungen von unten erlaubt, ein Hindurchfallen des zu behandelnder
Materialien jedoch nicht zulässt.
[0004] Oberhalb des Anströmbodens 7 sind vertikal ausgerichtete Wände 8 angeordnet, die
sich von der Außenwandung des Überhitzers 6 bis an die Behälterwandung, also die Außenhaut,
erstrecken und n Zellen zwischen sich ausbilden. Die Wände 8 können bis zum Anströmboden
7 hinunter reichen oder einen Freiraum dazwischen ausbilden. Die durch die Wände 8
gebildeten Zellen sind oben offen, so dass das Fluidisierungsmittel von unten nach
oben durch die Zellen hindurchströmt und die zu behandelnden Materialien oder Partikel
fluidisiert und teilweise nach oben mitreißt und ggf. in eine nachgeordnete Zelle
transportiert. Die mit einer nicht dargestellten Austrageinrichtung versehene n-te
Zelle oder Austragszelle wird im wesentlichen nicht von dem Fluidisierungsmittel durchströmt,
so dass von oben oder an dem Anströmboden 7 entlang in diese Zelle ohne Anströmboden
eintretendes Material in den Bodenbereich gelangt und über die Austrageinrichtung,
beispielsweise eine Förderschnecke, aus der Austragszelle entfernt werden kann.
[0005] Oberhalb der Wände 8 schließen sich Drallschaufeln 9 an, die auch in Umfangsrichtung
versetzt zwischen den Wänden 8 angeordnet sein können und in ihrer Vertikalerstreckung
ungefähr der Vertikalerstreckung der Wände 8 entsprechen oder darüber hinausgehen,
also länger als die Wände 8 sein können. Die Drallschaufeln 9 sind, jeweils an ihren
Unterseite, die den Wänden 8 zugewandt ist, im Wesentlichen parallel zu den Wänden
8 ausgerichtet, so dass die Druckseite der Drallschaufeln 9 in einem Winkel von 0°
zur Axialkomponente der Strömungsgeschwindigkeit des Fluidisierungsmittels orientiert
ist. Die Drallschaufeln 9 sind in dem in Figur 6 dargestellten Ausführungsbeispiel
gekrümmt ausgebildet und so orientiert, dass die Krümmung von der mit der Eintrageinrichtung
in Wirkverbindung stehende Eintragszelle zur Austragszelle, also in Strömungsrichtung
der partikelförmigen Materialien, zeigt. Sind beispielsweise die Eintragszelle und
die Austragszelle nebeneinander unter Zwischenschaltung einer Wand 8 angeordnet, so
weist die Krümmung der der Eintragszelle zugeordneten Drallschaufeln 9 von der Austragszelle
weg, so dass der Partikel- und Materialienstrom über den gesamten Umfang des Behälters
2 und damit des Prozessraumes 20 transportiert werden muss, um bis zur Austragszelle
zu gelangen.
[0006] An ihrem oberen Ende weisen die Drallschaufeln 9 eine Krümmung von bis zu 35° zur
Axialkomponente der Strömungsgeschwindigkeit des Fluidisierungsmittels auf, um den
Strom des Fluidisierungsmittels ebenso wie den der Materialien in Umfangsrichtung
umzuleiten. Die Drallschaufeln 9 stellen eine Verlängerung der Wände 8 dar, wobei
diese Verlängerung mit oder ohne Spalt zwischen den Drallschaufeln 9 und den Wänden
8 ausgebildet sein kann. Die Drallschaufeln 9 können eine einfach oder doppelt gekrümmte
Fläche ausbilden, also eine Krümmung sowohl um die Axialkomponente als auch um eine
Radialkomponente aufweisen, um die Strömung des Fluidisierungsmittels und die Bewegungsrichtung
des Materials oder der Feststoffe entsprechend den Anforderungen umzuleiten. Statt
einer Krümmung kann auch eine Neigung ansonsten geradwandiger Drallschaufeln 9 zur
Umleitung der Strömungsrichtung vorgesehen sein.
[0007] Oberhalb der Drallschaufeln 9 ist ein als Freiraum ausgestalteter Übergangsbereich
10 ausgebildet, der ohne strömungsbeeinflussende Einbauten vorgesehen ist, so dass
die Strömung des Fluidisierungsmittels ebenso wie der Transport desselben, samt den
im Fluidisierungsmittelstrom mitgeführten Partikeln, im wesentlichen ungehindert erfolgen
kann. Dieser Freiraum 10, der sogenannte Übergangsbereich, ist ringförmig ausgebildet
und erlaubt einen ununterbrochenen, freien, kreisförmigen Durchgang sowohl des Materials
als auch des Fluidisierungsmittels in der horizontalen Ebene.
[0008] Oberhalb der Drallschaufeln 9 und des Übergangsbereiches 10 sind Zusatzdrallschaufeln
11 angeordnet, die ebenfalls eine einfach oder doppelt gekrümmte Fläche jedoch mit
einem Eintrittswinkel von bis zu 15° bezogen auf die axiale Strömungsgeschwindigkeitskomponente
auf ihrer Druckseite aufweisen. Der Austrittswinkel beträgt in gleicher Nomenklatur
bis zu 90°, wobei der Innendurchmesser der Beschaufelung dem Außendurchmesser des
Überhitzers 6 entspricht.
[0009] Die Zusatzdrallschaufeln 11 sind Bestandteil eines Staubabscheiders 12, dessen Außendurchmesser
kleiner als der Außendurchmesser des Prozessraumes 20 und damit kleiner als der Außendurchmesser
des Behältergehäuses im Bereich der Wände 8 und der Drallschaufeln 9 ist. Der Außendurchmesser
der Zusatzdrallbeschaufelung entspricht dem Außendurchmesser des Staubabscheiders
12. Durch die Anpassung der Zusatzdrallbeschaufelung an die Drallschaufeln 9 ergibt
sich eine hinsichtlich des Druckverlustes optimierte Konstruktion der Vorrichtung
1, so dass die Gesamtvorrichtung mit einem hohen Wirkungsgrad betrieben werden kann.
Die Außenkontur 3 des Behälters 2 ist dabei zumindest bis auf die Höhe der Drallschaufeln,
vorliegend bis auf die Höhe des Staubabscheiders 12 bzw. der Zusatzdrallschaufeln
11, zylindrisch, wodurch eine materialintensive Konstruktion des vorzugsweise als
Druckbehälter gestalteten Behälters 2 vermieden wird. Die Drallbeschaufelung erzeugt
und unterstützt über einer in dem Prozessraum 20 vorhandenen Wirbelschicht einen Vordrall
oder die Drallströmung, wodurch der erforderliche und gewünschte Weitertransport von
der Eintragszelle zu der Austragszelle nicht nur für Feinpartikel unterstützt wird.
Innerhalb des Staubabscheiders 12 wird ein Zentrifugalfeld erzeugt, in dem die Staubpartikel
und mitgerissene partikelförmige Materialien außen umlaufend bewegt werden und durch
eine Öffnung ausgetragen werden.
[0010] Oberhalb der Zusatzdrallschaufeln 11 sind entgegen der Drallrichtung orientierte
Rückführschaufeln 13 angeordnet, die den Drall des Fluidisierungsmittels umlenken
und in einen statischen Druck umwandeln, um das Fluidisierungsmittel dem Überhitzer
6 zuzuführen. Die Rückführ- oder Rückdrallschaufeln 13 weisen ebenfalls eine einfache
oder doppelt gekrümmte oder geneigte Fläche mit einem Eintrittswinkel von bis zu 90°
bezogen auf die axiale Strömungsgeschwindigkeitskomponente des Fluidisierungsmittels
auf, wobei der Austrittswinkel bei gleicher Nomenklatur bis zu 10° beträgt. Der Innendurchmesser
der Beschaufelung entspricht dem Außendurchmesser eines Austrittsrohrs 14, während
der Außendurchmesser der Beschaufelung dem Innendurchmesser des Überhitzers 6 entspricht.
Über die in Figur 6 obere Öffnung 14a kann Dampf aus dem Behälter 2 entweichen und
in einem anderen Prozess, vorzugsweise energetisch, weitergenutzt werden.
[0011] Die Figur 7 stellt einen Horizontalschnitt entlang der Linie D-D der Figur 6 dar.
An dem unteren Ende der Figur 7 ist die Eintragszelle 15, die mit der nicht dargestellten
Eintragseinrichtung, beispielsweise einer Schneckenfördereinrichtung, in Wirkverbindung
steht, gezeigt, die unmittelbar neben der Austragszelle 17 angeordnet ist, wobei die
Eintragszelle 15 und die Austragszelle 17 strömungstechnisch so voneinander getrennt
sind, dass ein unmittelbarer Übergang des Materials von der Eintragszelle 15 in die
Austragszelle 17 verhindert wird. Ausgehend von der Eintragszelle 15 schließt sich
eine Vielzahl von Verarbeitungszellen 16 an, die durch Trennwände 8 voneinander getrennt
sind. Die Trennwände 8 können dabei bis unmittelbar an die Behälterwandung angrenzen
oder in einem bestimmten Abstand davon innerhalb des ringförmigen Prozessraumes 20,
der an der Unterseite von dem Anströmboden 7 und an der Oberseite von der Unterseite
der Drallschaufeln 9 begrenzt wird, aufgehängt sein. Innerhalb der Verarbeitungszellen
16 können Zwischenheizwände 18 angeordnet sein,um zusätzliche Wärmeenergie für den
Trocknungsprozess zur Verfügung stellen zu können.
[0012] Ferner offenbart die
EP 0 955 511 B1 eine alternative Vorrichtung zum Trocknen von Granulat mittels überhitztem Dampf,
bei der zwischen allen Verarbeitungszellen, einschließlich Eintragszelle und Austragszelle,
eine Anordnung zur automatischen Regulierung eines Teilchenflusses von Zelle zu Zelle,
vorzugsweise jeweils umfassend eine Klappe für eine Öffnung einer Wand zwischen zwei
benachbarten Zellen, vorgesehen ist. Der Einsatz solcher Klappen birgt jedoch die
Gefahr, dass es zu einer Granulatanhäufung vor einer jeden geschlossenen Klappe kommt,
so dass die jeweilige Klappe verklemmt und somit nicht mehr gezielt öffenbar ist,
wodurch schließlich weder der Trocknungsgrad noch die Austragsmenge an getrocknetem
Granulat reproduzierbar einstellbar sind.
[0013] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die gattungsgemäße Vorrichtung derart
weiterzuentwickeln, dass sie die Nachteile des Stands der Technik überwindet.
[0014] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an der Wand zwischen der
(n-1)-ten Zelle und der n-ten Zelle zumindest eine Begrenzungswand zur Abgrenzung
eines Zwischenraums zwischen der (n-1)-ten Zelle und der n-ten Zelle angebracht ist,
wobei der Zwischenraum über die zweite Öffnung in der Wand zwischen der (n-1)-ten
Zelle und der n-ten Zelle, die insbesondere in Form einer Aussparung an der dem Boden
zugewandten Seite besagter Wand ausgebildet ist, mit der (n-1)-ten Zelle verbunden
ist, der Zwischenraum über zumindest eine dritte Öffnung, die insbesondere in Form
einer Aussparung der Begrenzungswand an der dem Boden zugewandten Seite der Begrenzungswand
ausgebildet ist, mit der n-ten Zelle verbindbar ist, der Zwischenraum über die Begrenzungswand
an seinem oberen, dem Boden gegenüberliegenden Ende und seitlich geschlossen und von
unten durch erste Öffnungen in dem Boden von dem Fluidisierungsmittel durchströmbar
ist, und die dritte Öffnung durch zumindest ein Verschlussglied der Austrageinrichtung
zumindest zeitweise mindestens teilweise verschließbar oder öffenbar ist.
[0015] Dabei kann vorgesehen sein, dass das Verschlussglied über eine Antriebseinrichtung
der Austrageinrichtung bewegbar ist, vorzugsweise geregelt, insbesondere in Abhängigkeit
von Ausgabedaten zumindest eines Sensors.
[0016] Bevorzugt ist dabei wiederum, dass in den ersten (n-1) Zellen und dem Zwischenraum
eine Wirbelschicht aus dem partikelförmigen Material durch das Fluidisierungsmittel
erzeugbar ist, und der Sensor zumindest eine charakteristische Größe der Wirbelschicht
misst, wobei vorzugsweise in der n-ten Zelle keine Wirbelschicht vorliegt.
[0017] Mit der Erfindung wird dabei vorgeschlagen, dass über den Sensor ein Differenzdruck
der Wirbelschicht erfassbar ist, vorzugsweise mittels eines ersten Fühlers innerhalb
der Wirbelschicht und eines zweiten Fühlers außerhalb, insbesondere oberhalb, der
Wirbelschicht, insbesondere in der (n-1)-ten Zelle.
[0018] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Antriebseinrichtung zumindest einen Motor,
wie einen Getriebemotor oder Schrittmotor, vorzugsweise mit einem Positionierer zur
Positionierung des Verschlussgliedes, umfasst, und/oder das Verschlussglied über eine
Welle mit einem Motor der Antriebseinrichtung verbunden ist.
[0019] Dabei wird vorgeschlagen, dass das Verschlussglied einen zur Welle koaxial angeordneten
Kreissegment-Querschnitt aufweist.
[0020] Bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsformen sind zudem
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Verschlussglieder vorgesehen sind, wobei vorzugsweise die Verschlussglieder
gleichmäßig verteilt auf einem konzentrischen Kreis um die Welle herum angeordnet
sind.
[0021] Mit der Erfindung wird auch vorgeschlagen, dass jedes Verschlussglied von unten nach
oben entlang der dritten Öffnung bewegbar ist, vorzugsweise auf einem Kreisbogen.
[0022] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass jedes Verschlussglied in der n-ten Zelle und
die dazu gehörige Antriebseinrichtung außerhalb des Behälters angeordnet sind, so
dass die Welle zwischen der Antriebseinrichtung und dem Verschlussglied durch die
Außenkontur des Behälters hindurchtritt.
[0023] Auch kann vorgesehen sein, dass sich die Begrenzungswand, insbesondere ein Deckenteil
derselben, am oberen Ende des Zwischenraums von der dritten Öffnung zur zweiten Öffnung
in der Wand zwischen der (n-1)-ten Zelle und der n-ten Zelle erstreckt, vorzugsweise
nach oben geneigt und/oder gebogen.
[0024] Es wird zudem vorgeschlagen, dass die Austrageinrichtung eine Fördereinrichtung umfasst,
die zumindest teilweise in der n-ten Zelle verläuft.
[0025] Auch kann vorgesehen sein, dass die Austrageinrichtung einen Frequenzumrichter umfasst.
[0026] Ausführungsformen der Erfindung können des weiteren dadurch gekennzeichnet sein,
dass in der Wand zwischen der (n-1)-ten Zelle und der n-ten Zelle zumindest eine vierte
Öffnung oberhalb der zweiten Öffnung angeordnet ist, so dass oberhalb des Zwischenraums
partikelförmiger Materialien von der (n-1)-ten Zelle in die n-ten Zelle eintreten
kann.
[0027] Dabei wird vorgeschlagen, dass die vierte Öffnung zumindest zeitweise mindestens
teilweise verschließbar ist, vorzugsweise durch ein weiteres Verschlussglied der Austrageinrichtung.
[0028] Bevorzugte Ausführungsformen sind ferner gekennzeichnet durch eine Wand zwischen
der n-ten Zelle und der ersten Zelle, wobei diese Wand keine Öffnung aufweist.
[0029] Ebenfalls kann vorgesehen sein, dass die n Zellen konzentrisch um die Aufbereiteinrichtung,
vorzugsweise umfassend einen Überhitzer, angeordnet sind.
[0030] Zudem wird vorgeschlagen, dass oberhalb der Wände Drallschaufeln angeordnet sind,
die in Strömungsrichtung der partikelförmigen Materialien von der ersten Zelle zu
der n-ten Zelle geneigt oder gekrümmt sind, wobei der Außendurchmesser der Drallschaufeln
nicht größer als der Außendurchmesser der Wände ist und die Drallschaufeln von einer
Außenhülle umgeben sind, die radial nicht über die Außenhülle hinaus ragt, die die
Wände umgibt.
[0031] Die Erfindung liefert auch ein Verfahren zum Entfernen von zumindest Fluiden aus
einem Gemenge partikelförmiger Materialien in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verweilzeit des partikelförmigen Materials
in dem Prozessraum der Vorrichtung in Abhängigkeit von einem Wirbelschicht-Differenzdruck
in dem Prozessraum bestimmt wird.
[0032] Dabei kann vorgesehen sein, dass zum Austragen der von zumindest Fluiden zumindest
teilweise befreiten partikelförmigen Materialien aus dem Prozessraum jedes die dritte
Öffnung verschließende Verschlussglied zuerst aus seiner jeweiligen Verschlussposition
in eine die dritte Öffnung, vorzugsweise vollständig, freigebende Öffnungsposition
gedreht wird, vorzugsweise an der dritten Öffnung von unten nach oben vorbei streichend,
und im Anschluss das Verschlussglied in der Öffnungsposition für eine erste bestimmte
Zeitdauer gehalten wird.
[0033] Alternativ wird vorgeschlagen, dass zum Austragen der von zumindest Fluiden zumindest
teilweise befreiten partikelförmigen Materialien aus dem Prozessraum jedes Verschlussglied
zuerst für eine zweite bestimmte Zeitdauer in einen stationären Zustand gebracht wird,
in dem die dritte Öffnung teilweise geöffnet ist, und während der zweiten bestimmten
Zeitdauer zumindest einmalig für eine dritte bestimmte Zeitdauer die dritte Öffnung
weiter geöffnet, insbesondere komplett geöffnet, wird, wobei vorzugsweise zum zumindest
bereichsweisen Öffnen der dritten Öffnung zumindest ein Verschlussglied von unten
nach oben an der dritten Öffnung vorbeibewegt wird.
[0034] Zudem kann vorgesehen sein, dass zum zumindest teilweisen Schließen der dritten Öffnung,
vorzugsweise in Abhängigkeit von der ersten oder zweiten und/oder dritten Zeitdauer,
zunächst zumindest ein Verschlussglied die dritte Öffnung entweder von oben nach unten
oder von unten nach oben verschließt.
[0035] Schließlich wird erfindungsgemäß auch vorgeschlagen, dass der Prozessraum derart
mit einem Gemenge aus partikelförmigen Materialien gefüllt wird und ein Fluidisierungsmittel
derart dem Prozessraum zugeführt wird, dass sich zumindest in der (n-1)-ten Zelle
die Wirbelschicht zumindest bis zur vierten Öffnung aufbaut.
[0036] Der Erfindung liegt somit die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass sich im Betrieb
der Trocknungsvorrichtung mit einem kontinuierlichen Eintrag von zu trocknenden partikelförmigen
Materialien und einem kontinuierlichen Austrag von getrockneten Materialien ein Wirbelschicht-Differenzdruck-Gefälle
ausbildet, das zum einen ausreichend als Triebkraft für einen Transport der in der
Wirbelschicht zu trocknenden partikelförmigen Materialien von Verarbeitungszelle zu
Verarbeitungszelle ist und zum anderen für eine ständige Partikelbewegung vor einem
Verschlussglied sorgt, das lediglich zwischen der letzten Verarbeitungszelle, in der
sich die Wirbelschicht ausbreitet, und der Austragszelle ohne Wirbelschicht notwendig
ist, wenn das Verschlussglied nicht zum Schließen einer Öffnung einer Wand zwischen
besagter letzten Verarbeitungszelle mit Wirbelschicht und der Austragszelle ohne Wirbelschicht
eingesetzt wird, sondern zum Schließen einer Öffnung eines Zwischenraums zwischen
besagter letzten Verarbeitungszelle und der Austragszelle, so dass es nicht zu einer
Verklemmung von Partikeln und/oder einer Anhäufung von schwer fluidisierbarem Produkt
vor dem Verschlussglied kommt.
[0037] Des Weiteren wird erfindungsgemäß die Kenntnis genutzt, dass dann, wenn die Menge
an zugeführten partikelförmigen Materialien der Wirbelschicht gesteigert wird, der
Wirbelschicht-Differenzdruck steigt, so dass zur Gewährleistung stationärer Prozessbedingungen
in der Wirbelschicht mit annähernd konstanter Füllung und Produkt-Verweilzeit eine
Einstellung des Austrags der zumindest teilweise zumindest von Fluiden befreiten partikelförmigen
Materialien in Abhängigkeit von besagtem Wirbelschicht-Differenzdruck zu erfolgen
hat. Dies ermöglicht eine geregelte Menge an partikelförmigen Materialien in der Wirbelschicht,
bei gleichzeitiger Optimierung der Entfernung der Fluide aus dem partikelförmigen
Material. Ferner wird selbst bei kurzzeitiger Unterbrechung oder Verringerung der
Zufuhr an besagtem Gemenge partikelförmiger Materialien in den Prozessraum sichergestellt,
dass die Wirbelschicht in dem Prozessraum nicht an fluidisieren Materialien verarmt
und damit aufrechterhalten bleibt.
[0038] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen im Einzelnen
erläutert sind. Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine erste perspektivische Teilschnittansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Figur 2
- eine zweite perspektivische Teilschnittansicht der Vorrichtung von Figur 1;
- Figur 3
- eine dritte perspektivische Teilschnittansicht der Vorrichtung von Figur 1 und 2;
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht einer Schließeinrichtung der Vorrich- tung der Figuren
1 bis 3;
- Figuren 5a bis 5c
- Teilschnittansichten durch eine Verarbeitungszelle und eine Aus- tragszelle der Vorrichtung
der Figuren 1 bis 3, mit verschiedenen Po- sitionen der Schließeinrichtung von Figur
4;
- Figur 6
- eine perspektivische Teilschnittansicht einer bekannten Vorrichtung; und
- Figur 7
- eine Schnittansicht gemäß Linie DD der Figur 6.
[0039] Eine erfindungsgemäße Trocknungsvorrichtung stellt eine Weiterentwicklung der mit
Bezug auf die Figuren 6 und 7 beschriebenen Vorrichtung 1 dar, wobei gleiche Teile
mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind und im Anschluss nicht nochmals beschrieben
werden. Genauer gesagt unterscheidet sich die erfindungsgemäße Trocknungsvorrichtung
1, wie sie in den Figuren 1 bis 3 in unterschiedlichen perspektivischen Teilschnittansichten
gezeigt ist, von der bekannten Trocknungsvorrichtung 1 der Figuren 6 und 7 im wesentlichen
durch eine Schließeinrichtung 40, die im Detail in Figur 4 dargestellt ist.
[0040] Die Schließeinrichtung 40 umfasst gemäß Figur 4 eine Welle 41 zur Verbindung zweier
Verschlussglieder 42a, 42b mit einer Antriebseinrichtung 43. Die Verschlussglieder
42a, 42b sind im Querschnitt auf einem Kreis, der konzentrisch zur Welle 41 verläuft,
angeordnet, und zwar längs des Kreises gleichmäßig verteilt, so dass sie sich sozusagen
gegenüber liegen.
[0041] Wie Figur 1 zu entnehmen ist, ist die Antriebseinrichtung 43 der Schließeinrichtung
40 außerhalb der Außenhaut 3 der Trocknungsvorrichtung 1 angeordnet, während die Verschlussglieder
42a, 42b in der Austragszelle 17 über die Welle 41 drehbar angeordnet sind. Die keinen
Anströmboden aufweisende Austragszelle 17 ist im Bereich der Verschlussglieder 42a,
42b nicht unmittelbar benachbart zur in Figur 1 einzig dargestellten, sozusagen letzten
Verarbeitungszelle 16 mit Anströmboden (nicht gezeigt) angeordnet, wie z.B. in Figur
3 zu erkennen ist, wobei hinsichtlich der Position des Anströmbodens auf die Figur
5a - 5c verwiesen wird. Vielmehr lässt sich in den Figuren 1 bis 3 gut erkennen, dass
zwischen der Verarbeitungszelle 16 und der Austragszelle 17 ein Zwischenraum, der
im Anschluss aus später noch näher erläuterten Gründen Auflockerungsraum 19 genannt
wird, angeordnet ist. Hierzu ist an der Wand 8a zwischen besagter Verarbeitungszelle
16 und der Austragszelle 17 im Bereich der Öffnung 8b, die eine Aussparung der Wand
8a an dem dem Anströmboden zugewandten Ende darstellt, eine Begrenzungswand 19b angebracht,
so dass der Auflockerungsraum 19 über die Öffnung 8b mit besagter Verarbeitungszelle
16 und über eine weitere Öffnung 19a mit der Austragszelle 17 verbunden ist. Der Auflockerungsraum
19 ist nach oben sowie seitlich durch die Begrenzungswand 19b und nach unten durch
den Anströmboden begrenzt, siehe hierzu insbesondere die Figuren 5a bis 5c.
[0042] Die Öffnung 19a des Auflockerungsraums 19 ist über eines der Verschlussglieder 42a,
42b verschließbar, wie beispielsweise in der Figur 2 dargestellt. Ist jedoch keines
der Verschlussglieder 42a, 42b vor der Öffnung 19a angeordnet, wie beispielsweise
in den Figuren 1 oder 3 dargestellt, können partikelförmige Materialien aus besagter
Verarbeitungszelle 16 über den Auflockerungsraum 19 in die Austragszelle 17 gelangen,
aus der sie dann über eine Fördereinrichtung 30 herausführbar sind, nämlich im Bereich
einer Öffnung 17a, die am besten in Figur 1 dargestellt ist.
[0043] Die Funktionsweise der Trocknungsvorrichtung 1 wird im Folgenden unter Bezugnahme
auf die Figuren 5a bis 5c erläutert:
[0044] Wird ständig ein Gemenge partikelförmiger Materialien in den Prozessraum 20, genauer
gesagt in die Eintragszelle 15 im Prozessraum 20, eingeführt und gleichzeitig ein
Fluidisierungsmittel, beispielsweise in Form von im Überhitzer 6 aufgeheiztem und
über das Ventilatorrad im Boden 5 durch Öffnungen im Anströmboden 7 von unten nach
oben geblasenem Dampf, in den Prozessraum 20 eingeführt, so baut sich eine Wirbelschicht
im Prozessraum 20 auf, und mit ihr ein Wirbelschicht-Differenzdruck. Dieser Wirbelschicht-Differenzdruck
ist proportional zur Menge an partikelförmigen Materialien in der Wirbelschicht. Die
Triebkraft für den Materialientransport von der Eintragszelle 15 zu der Austragszelle
17 besteht in einem permanenten Wirbelschicht-Differenzdruck-Unterschied, der sich
bei einem kontinuierlichen Betrieb der Trocknungsvorrichtung 1 vom Eintrag zum Austrag
hin einstellt. Der Materialientransport verläuft dabei von der Eintragszelle 15 über
die Verarbeitungszellen 16 in die Austragszelle 17, und zwar durch Öffnungen in den
Trennwänden 8, wie beispielsweise die Öffnung 8b in der Trennwand 8a zwischen der
letzten Verarbeitungszelle 16 mit Anströmboden 7 und der Austragszelle 17 ohne Anströmboden
7. Um stationäre Prozessbedingungen in der Wirbelschicht mit annähernd konstanter
Füllung und Produkt-Verweilzeit zu gewährleisten, müssen entsprechend dem Zustrom
der Materialien aus der Wirbelschicht Materialien ausströmen können, also die Trocknungsvorrichtung
1 durch die Öffnung 17a verlassen können. Dies kann auf unterschiedliche Weisen geschehen.
[0045] Bevor das Ausströmen von Materialien näher beschrieben wird, ist noch anzumerken,
dass im Falle des Verschlusses der Öffnung 19a des Auflockerungsraums 19 durch das
Verschlussglied 42a, wie in Figur 5a gezeigt, aufgrund der Neigung des Deckenteils
der Begrenzungswand 19b von der Öffnung 19a des Auflockerungsraums 19 zu der Öffnung
8b in der Wand 8a, und zwar nach oben, sichergestellt ist, dass ein durch den Anströmboden
7 in den Auflockerungsraum 19 eintretendes Fluidisierungsmittel längs des Pfeils B
in die Verarbeitungszelle 16 mit Anströmboden 7 gelangt und somit im geschlossenen
Zustand des Auflockerungsraums 19 eine ständige Feststoffbewegung vor dem Verschlussglied
42a gewährleistet ist. - Daher findet im Auflockerungsraum 19 tatsächlich eine Auflockerung
der partikelförmigen Materialien statt, die verhindert, dass während einer längeren
Schließphase insbesondere grobe Produktpartikel z.B. durch Agglomeration gebildet
werden, die dann nicht mehr aus dem Prozessraum 20 ausgetragen werden können, sondern
vielmehr zu einer Verstopfung in dem Auflockerungsraum 9 führen würden. Im Folgenden
werden drei Varianten der Ausbringung von Material aus dem Prozessraum über die Öffnung
17a beschrieben:
Erste Variante
[0046] Das Verschlussglied 42a wird aus der in Figur 5a gezeigten Schließposition in die
in Figur 5b gezeigte Öffnungsposition gedreht, und zwar im Uhrzeigersinn. Diese Drehrichtung
ist wichtig, da sie gewährleistet, dass das Verschlussglied 42a von unten nach oben
an der Öffnung 19a vorbei streicht, so dass gröbere Teile nicht zu einem Verklemmen
zwischen einerseits dem Verschlussglied 42a und andererseits der Wand 8a und/oder
dem Ausströmboden 7 führen.
[0047] Die in Figur 5b gezeigte völlige Freigabe der Öffnung 19a bewirkt dann, dass auch
gröbere Teile durch einen intensiven Impulsaustausch mit dem übrigen fluidisierenden
Feststoff in der Wirbelschicht aus dem Auflockerungsraum 19 ausgetragen werden. Die
Triebkraft für diesen Transporteffekt liefert dabei der Wirbelschicht-Differenzdruck,
der auch annähernd zwischen dem Auflockerungsraum 19 und der Austragszelle 17 herrscht.
[0048] Nach einer festgelegten Öffnungszeit wird dann das Verschlussglied 42b wieder in
seine Schließposition gebracht und verbleibt dort für eine festgelegte Zeitdauer.
Die Geschwindigkeit der Drehbewegung muss dabei so groß sein, dass die Wirbelschicht
vor der Austragszelle 17 nicht durch eine zu lange Öffnungszeit des Auflockerungsraums
19 an Feststoff verarmt. Eine Drehzahl von 10 bis 20 Umdrehungen pro Minute ist dabei
wünschenswert.
[0049] Auf der Welle 41 können mehrere Verschlussglieder angebracht seien, um die Öffnungszeiten
zu beeinflussen.
[0050] Wenn der Produktstrom aus der Verarbeitungszelle 16 in die Austragszelle 17 zu groß
wird, kann auch eines der Verschlussglieder 42a, 42b in eine nur teilweise geöffnete
Position gedreht werden, siehe beispielsweise Figur 5c, und in dieser Position verharren.
[0051] Die Dauer des geschlossenen sowie auch des geöffneten Zustands des Auflockerungsraums
19 ist in Abhängigkeit von einem Wirbelschicht-Differenzdruck zu regeln. Dieser wird
über zwei Drucksensoren 44a, 44b gemessen, wobei der eine Drucksensor 44a oberhalb
der Wirbelschicht und der andere Drucksensor 44b, wie bereits den Figuren 1- 3 entnehmbar,
innerhalb der Wirbelschicht in unmittelbarer Nähe über dem Ausströmboden 7 der Verarbeitungszelle
16 angeordnet ist.
[0052] Die einzelnen Positionen der Verschlussglieder 42a und 42b werden über die Antriebseinrichtung
43, die einen Getriebemotor mit Positionierer umfassen kann, gezielt angefahren.
[0053] Zur Erleichterung des Austrags des partikelförmigen Materials aus der Austragszelle
17 kann die Fördereinrichtung 30 zum Einsatz kommen.
Zweite Variante
[0054] Das Verschlussglied 42a kann sich, wie in Figur 5c gezeigt, in einer teilweise geöffneten
Position befinden, in der sich die Unterkante des Verschlussgliedes 42a oberhalb der
Unterkante der Öffnung 19a des Auflockerungsraums 19 befindet. Durch die damit gegebene
Öffnung des Auflockerungsraums 19 können partikelförmige Materialien aus der Verarbeitungszelle
16 in die Austragszelle 17 nach Passieren des Auflockerungsraums 19 gelangen, wobei
deren Menge in Abhängigkeit von einem erfassten Wirbelschicht-Differenzdruck durch
Veränderung der Position des Verschlussgliedes 42a geregelt werden kann.
[0055] Zur Vermeidung von Verstopfungen des Auflockerungsraums 19 durch grobe Partikel kann
in einem vorgegebenen Takt das Verschlussglied 42a für einen kurzen Zeitraum die Öffnung
19a völlig freigeben, wie in Figur 5b gezeigt, nämlich um den Austrag eventuell vorhandener
grober Partikel zu ermöglichen. Bei einer kompletten Öffnung der Öffnung 19a findet
also eine Art "Reinigung" des Auflockerungsraums 19 und somit auch in der vor dem
Verschlussglied 42a in seiner Teilschließstellung vorhandenen Wirbelschicht statt.
[0056] Sollte bei der Drehbewegung des Verschlussgliedes 42a zum Verschließen der Öffnung
19a ein Drehmoment auftreten, das einen vorgegebenen Maximalwert bei einer Drehung
im Uhrzeigersinn überschreitet, kann die Drehbewegung auch gegen den Uhrzeigersinn
stattfinden. Diese Maßnahme dient zudem der Entfernung eventuell eingeklemmter Partikel
zwischen dem Verschlussglied 42a und den Rändern der Öffnung 19a des Auflockerungsraums
19.
[0057] Die erforderliche Drehbewegung der Verschlussglieder 42a, 42b richtet sich auch nach
der Anzahl der Verschlussglieder.
Dritte Variante
[0058] Durch eine weitere Öffnung 8c in der Wand 8a zwischen der Verarbeitungszelle 16 und
der Austragszelle 17, die nur in Figur 1 gut erkennbar ist, ist es möglich, partikelförmige
Materialien direkt von der Verarbeitungszelle 16 in die Austragszelle 17, nämlich
oberhalb des Auflockerungsraums 19, strömen zu lassen. Zu diesem Zwecke muss die Wirbelschicht
innerhalb der Verarbeitungszelle 16 zumindest bis an die untere Kante der Öffnung
8c heranreichen.
[0059] Ist die Öffnung 8c im Bereich der nominalen Wirbelschichthöhe angeordnet, wirkt sie
als stationäres Wehr, das partikelförmige Materialien von der Verarbeitungszelle 16
in die Austragszelle 17 eintreten lässt.
[0060] Kombiniert man einen Partikeltransport über die Öffnung 8c mit einem Transport durch
den Auflockerungsraum 19, entweder gemäß der ersten Variante oder gemäß der zweiten
Variante, so strömen durch den Auflockerungsraum 19 im Wesentlichen grob partikelförmigere
Materialien, was der Verbesserung der geregelten Fluidisierung dient.
[0061] Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen
offenbarten Merkmale können sowohl einzeln wie auch in jeder beliebigen Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich
sein.
Bezugszeichenliste
[0062]
- 1
- Trocknungsvorrichtung
- 2
- Behälter
- 3
- Außenhaut
- 4
- Gestell
- 5
- Boden mit Ventilatorrad
- 6
- Überhitzer
- 7
- Anströmboden
- 8
- Wand
- 8a
- Wand
- 8b
- Öffnung
- 8c
- Öffnung
- 9
- Drallschaufel
- 10
- Übergangsbereich
- 11
- Zusatzdrallschaufel
- 12
- Staubabscheider
- 13
- Rückführschaufel
- 14
- Austrittsrohr
- 14a
- Öffnung
- 15
- Eintragszelle
- 16
- Verarbeitungszelle
- 17
- Austragszelle
- 17a
- Öffnung
- 18
- Zwischenheizwand
- 19
- Auflockerungsraum
- 19a
- Öffnung
- 19b
- Begrenzungswand
- 20
- Prozessraum
- 30
- Fördereinrichtung
- 40
- Schließeinrichtung
- 41
- Welle
- 42a, 42b
- Verschlussglied
- 43
- Antriebseinrichtung
- 44a, 44b
- Drucksensor
- A, B, B', C, C'
- Strömungsrichtung
- d
- Drehrichtung
1. Vorrichtung (1) zum Entfernen zumindest von Fluiden aus einem Gemenge partikelförmiger
Materialien mit einem Behälter (2), der einen ringförmigen Prozessraum (20) mit einer
zylindrischen Außenkontur (3) umfasst, mit einer Eintrageinrichtung zum Eintragen
eines Gemenge partikelförmiger Materialien in den Prozessraum (20), mit einer Austrageinrichtung
(30,40) zum Austragen der zumindest von Fluiden zumindest teilweise befreiten partikelförmigen
Materialien aus dem Prozessraum (20), mit einer Zuführeinrichtung (5) zum Zuführen
eines Fluidisierungsmittels von unten in den Prozessraum(20) sowie mit zumindest einer
Aufbereiteinrichtung (6) zum Aufbereiten, insbesondere Erwärmen, des Fluidisierungsmittels
in Strömungsrichtung vor der Zuführeinrichtung (5), wobei in dem Prozessraum (20)
bis zu n Wände (8, 8a) sowie sich in Vertikalrichtung erstreckende n Zellen (15, 16,
17) bereitgestellt sind, mit n ∈

, eine erste Zelle (15) mit der Eintrageinrichtung in Wirkverbindung steht, eine n-te
Zelle (17) mit der Austrageinrichtung (30, 40) in Wirkverbindung steht, die n Zellen
(15, 16, 17) an ihren oberen Enden offen sind, die ersten (n-1) Zellen (15, 16) von
unten durch einen mit ersten Öffnungen versehenen Boden (7) von dem Fluidisierungsmittel
durchströmbar sind, und die Wände (8, 8a) zwischen den n Zellen (15, 16, 17), von
der ersten bis zur n-ten Zelle (15, 16, 17), jeweils zumindest eine zweite Öffnung
(8b) für einen Durchgang von partikelförmigen Materialien aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der Wand (8a) zwischen der (n-1)-ten Zelle (16) und der n-ten Zelle (17) zumindest
eine Begrenzungswand (19b) zur Abgrenzung eines Zwischenraums (19) zwischen der (n-1)-ten
Zelle (16) und der n-ten Zelle (17) angebracht ist, wobei der Zwischenraum (19) über
die zweite Öffnung (8b) in der Wand (8a) zwischen der (n-1)-ten Zelle (16) und der
n-ten Zelle (17), die insbesondere in Form einer Aussparung an der dem Boden (7) zugewandten
Seite besagter Wand (8a) ausgebildet ist, mit der (n-1)-ten Zelle (16) verbunden ist,
der Zwischenraum (19) über zumindest eine dritte Öffnung (19a), die insbesondere in
Form einer Aussparung der Begrenzungswand (19b) an der dem Boden (7) zugewandten Seite
der Begrenzungswand (19b) ausgebildet ist, mit der n-ten Zelle (17) verbindbar ist,
der Zwischenraum (19) über die Begrenzungswand (19b) an seinem oberen, dem Boden (7)
gegenüberliegenden Ende und seitlich geschlossen und von unten durch erste Öffnungen
in dem Boden (7) von dem Fluidisierungsmittel durchströmbar ist, und die dritte Öffnung
(19a) durch zumindest ein Ver- - schlussglied (42a, 42b) der Austrageinrichtung (30,
40) zumindest zeitweise mindestens teilweise verschließbar oder öffenbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Verschlussglied (42a, 42b) über eine Antriebseinrichtung (43) der Austrageinrichtung
(30, 40) bewegbar ist, vorzugsweise geregelt, insbesondere in Abhängigkeit von Ausgabedaten
zumindest eines Sensors (44a, 44b).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
in den ersten (n-1) Zellen (15, 16) und dem Zwischenraum (19) eine Wirbelschicht aus
dem partikelförmigen Material durch das Fluidisierungsmittel erzeugbar ist, und der
Sensor (44a, 44b) zumindest eine charakteristische Größe der Wirbelschicht misst,
wobei vorzugsweise in der n-ten Zelle (17) keine Wirbelschicht vorliegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
über den Sensor (44a, 44b) ein Differenzdruck der Wirbelschicht erfassbar ist, vorzugsweise
mittels eines ersten Fühlers (44b) innerhalb der Wirbelschicht und eines zweiten Fühlers
(44a) außerhalb, insbersondere oberhalb, der Wirbelschicht, insbesondere in der (n-1)-ten
Zelle (16).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Antriebseinrichtung (43) zumindest einen Motor, wie einen Getriebemotor oder Schrittmotor,
vorzugsweise mit einem Positionierer zur Positionierung des Verschlussgliedes, umfasst,
und/oder
das Verschlussglied (42a, 42b) über eine Welle (41) mit einem Motor der Antriebseinrichtung
(43) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
das Verschlussglied (42a, 42b) einen zur Welle (41) koaxial angeordneten Kreissegment-Querschnitt
aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Verschlussglieder (42a, 42b) vorgesehen sind, wobei vorzugsweise die
Verschlussglieder (42a, 42b) gleichmäßig verteilt auf einem konzentrischen Kreis um
die Welle (41) herum angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verschlussglied (42a, 42b) von unten nach oben entlang der dritten Öffnung
(19a) bewegbar ist, vorzugsweise auf einem Kreisbogen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verschlussglied (42a, 42b) in der n-ten Zelle (17) und die dazu gehörige Antriebseinrichtung
(43) außerhalb des Behälters (2) angeordnet sind, so dass die Welle (41) zwischen
der Antriebseinrichtung (43) und dem Verschlussglied (42a, 42b) durch die Außenkontur
(3) des Behälters (2) hindurchtritt.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Begrenzungswand (19b), insbesondere ein Deckenteil derselben, am oberen
Ende des Zwischenraums (19) von der dritten Öffnung (19a) zur zweiten Öffnung (8b)
in der Wand (8a) zwischen der (n-1)-ten Zelle (16) und der n-ten Zelle (17) erstreckt,
vorzugsweise nach oben geneigt und/oder gebogen.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrageinrichtung (30, 40) eine Fördereinrichtung (30) umfasst, die zumindest
teilweise in der n-ten Zelle (17) verläuft.
12. Vorrichtung nach einem der verangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrageinrichtung (30, 40) einen Frequenzumrichter umfasst.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wand (8a) zwischen der (n-1)-ten Zelle (16) und der n-ten Zelle (17) zumindest
eine vierte Öffnung (8c) oberhalb der zweiten Öffnung (8b) angeordnet ist, so dass
oberhalb des Zwischenraums (19) partikelförmiges Material von der (n-1)-ten Zelle
(16) in die n-ten Zelle (17) eintreten kann.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass
die vierte Öffnung (8c) zumindest zeitweise mindestens teilweise verschließbar ist,
vorzugsweise durch ein weiteres Verschlussglied der Austrageinrichtung (30, 40).
15. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine Wand (18) zwischen der n-ten Zelle (17) und der ersten Zelle (15), wobei diese
Wand keine Öffnung aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die n Zellen (15, 16, 17) konzentrisch um die Aufbereiteinrichtung, vorzugsweise
umfassend einen Überhitzer (6), angeordnet sind.
17. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Wände (8, 8a) Drallschaufeln (9) angeordnet sind, die in Strömungsrichtung
der partikelförmigen Materialien von der ersten Zelle (15) zu der n-ten Zelle (17)
geneigt oder gekrümmt sind, wobei der Außendurchmesser der Drallschaufeln (9) nicht
größer als der Außendurchmesser der Wände (8, 8a) ist und die Drallschaufeln (9) von
einer Außenhülle (3) umgeben sind, die radial nicht über die Außenhülle (3) hinaus
ragt, die die Wände (8, 8a) umgibt.
18. Verfahren zum Entfernen von zumindest Fluiden aus einem Gemenge partikelförmiger Materialien
in einer Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verweilzeit der partikelförmigen Materialien in dem Prozessraum der Vorrichtung
in Abhängigkeit von einem Wirbelschicht-Differenzdruck in dem Prozessraum bestimmt
wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass
zum Austragen der von zumindest Fluiden zumindest teilweise befreiten partikelförmigen
Materialien aus dem Prozessraum jedes die dritte Öffnung verschließende Verschlussglied
zuerst aus seiner jeweiligen Verschlussposition in eine die dritte Öffnung, vorzugsweise
vollständig, freigebende Öffnungsposition gedreht wird, vorzugsweise an der dritten
Öffnung von unten nach oben vorbei streichend, und im Anschluss das Verschlussglied
in der Öffnungsposition für eine erste bestimmte Zeitdauer gehalten wird.
20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass
zum Austragen der von zumindest Fluiden zumindest teilweise befreiten partikelförmigen
Materialien aus dem Prozessraum jedes Verschlussglied zuerst für eine zweite bestimmte
Zeitdauer in einen stationären Zustand gebracht wird, in dem die dritte Öffnung teilweise
geöffnet ist, und während der zweiten bestimmten Zeitdauer zumindest einmalig für
eine dritte bestimmte Zeitdauer die dritte Öffnung weiter geöffnet, insbesondere komplett
geöffnet, wird, wobei vorzugsweise zum zumindest bereichsweisen Öffnen der dritten
Öffnung zumindest ein Verschlussglied von unten nach oben an der dritten Öffnung vorbeibewegt
wird.
21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass
zum zumindest teilweisen Schließen der dritten Öffnung, vorzugsweise in Abhängigkeit
von der ersten, zweiten und/oder dritten Zeitdauer, zunächst zumindest ein Verschlussglied
die dritte Öffnung entweder von oben nach unten oder von unten nach oben verschließt.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass
der Prozessraum derart mit einem Gemenge aus partikelförmigen Materialien gefüllt
wird und ein Fluidisierungsmittel derart dem Prozessraum zugeführt wird, dass sich
zumindest in der (n-1)-ten Zelle die Wirbelschicht zumindest bis zur vierten Öffnung
aufbaut.
1. A device (1) for removing at least fluids from a mixture of particle-shaped materials
with a container (2) which comprises a ring-shaped process chamber (20) with a cylindrical
outer contour (3), with an input device for entering a mixture of particle-shaped
materials into the process chamber (20), with a discharge device (30, 40) for discharging
the particle-shaped materials which have at least partially been freed from at least
fluids from the process chamber (20), with a feed device (5) for feeding a fluidisation
agent from below into the process chamber (20), and with at least one preparation
device (6) for preparing, in particular heating, the fluidisation agent in the direction
of flow before the feed device (5), wherein in the process chamber (20) up to n walls
(8, 8a) and n cells (15, 16, 17) which extend in the vertical direction, are provided,
with n ∈ N, a first cell (15) is actively connected to the input device, an nth cell
(17) is actively connected to the discharge device (30, 40), the n cells (15, 16,
17) are open at their upper ends, the first (n-1) cells (15, 16) can be flowed through
by the fluidisation agent from below through a floor (7) which is provided with first
openings, and the walls (8, 8a) between the n cells (15, 16, 17), from the first through
to the nth cell (15, 16, 17) each comprise at least one second opening (8b) for a
passage of particle-shaped materials, characterized in that
on the wall (8a) between the (n-1)th cell (16) and the nth cell (17), at least one
limiting wall (19b) is attached in order to limit an interim area (19) between the
(n-1)th cell (16) and the nth cell (17), wherein the interim area (19) is connected
to the (n-1)th cell (16) via the second opening (8b) in the wall (8a) between the
(n-1)th cell (16) and the nth cell (17), which is designed in particular in the form
of a recess on the side of said wall (8a) which faces the bottom (7), the interim
area (19) can be connected to the nth cell (17) via at least one third opening (19a),
which is in particular designed in the form of a recess of the limiting wall (19b)
on the side facing the bottom (7), the interim area (19) is closed by the limiting
wall (19b) on its upper end which lies opposite the bottom (7) and at the side, and
can be flowed through by the fluidisation agent from below through first openings
in the bottom (7), and the third opening (19a) can be at least partially closed or
opened, at least at certain times, via at least one closing element (42a, 42b) on
the discharge device (30, 40).
2. A device according to claim 1, characterized in that
the closing element (42a, 42b) can be moved via a drive device (43) on the discharge
device (30, 40), preferably in a regulated manner, in particular depending on output
data from at least one sensor (44a, 44b).
3. A device according to claim 2, characterized in that
in the first (n-1) cells (15, 16) and the interim area (19), a fluidised bed consisting
of the particle-shaped material can be generated by the fluidisation agent, and the
sensor (44a, 44b) measures at least one characteristic value of the fluidised bed,
wherein preferably no fluidised bed is present in the nth cell (17).
4. A device according to claim 3, characterized in that
via the sensor (44a, 44b) a differential pressure can be recorded in the fluidised
bed, preferably by means of a first sensor (44b) within the fluidised bed and a second
sensor (44a) outside, in particular above, the fluidised bed, in particular in the
(n-1)th cell (16).
5. A device according to any one of claims 2 to 4, characterized in that the drive device (43) comprises at least one motor, such as a gear motor or stepper
motor, preferably with a positioning device for positioning the closing element, and/or
the closing element (42a, 42b) is connected via a shaft (41) to a motor of the drive
device (43).
6. A device according to claim 5, characterized in that
the closing element (42a, 42b) comprises a circle segment profile which is coaxially
arranged in relation to the shaft (41).
7. A device according to any one of the preceding claims, characterized in that at least two closing elements (42a, 42b) are provided, wherein preferably, the closing
elements (42a, 42b) are distributed evenly on a concentric circle around the shaft
(41).
8. A device according to any one of the preceding claims, characterized in that each closing element (42a, 42b) can be moved upwards from below along the third opening
(19a), preferably on a circular arc.
9. A device according to any one of claims 2 to 8, characterized in that each closing element (42a, 42b) in the nth cell (17) and the corresponding drive
device (43) are arranged outside of the container (2), so that the shaft (41) enters
through the outer contour (3) of the container (2) between the drive device (43) and
the closing element (42a, 42b).
10. A device according to any one of the preceding claims, characterized in that the limiting wall (19b), in particular a top part of said wall, extends on the upper
end of the interim area (19) from the third opening (19a) to the second opening (8b)
in the wall (8a) between the (n-1)th cell (16) and the nth cell (17), preferably inclined
and/or bent upwards.
11. A device according to any one of the preceding claims, characterized in that the discharge device (30, 40) comprises a conveying device (30) which runs at least
partially in the nth cell (17).
12. A device according to any one of the preceding claims, characterized in that the discharge device (30, 40) comprises a frequency converter.
13. A device according to any one of the preceding claims, characterized in that in the wall (8a) between the (n-1)th cell (16) and the nth cell (17), at least one
fourth opening (8c) is arranged above the second opening (8b), so that above the interim
area (19), particle-shaped material can enter from the (n-1)th cell (16) into the
nth cell (17).
14. A device according to claim 13, characterized in that
the fourth opening (8c) is at least partially lockable, at least at certain times,
preferably by a further closing element on the discharge device (30, 40).
15. A device according to any one of the preceding claims, characterized by
a wall (18) between the nth cell (17) and the first cell (15), wherein this wall has
no opening.
16. A device according to any one of the preceding claims, characterized in that
the n cells (15, 16, 17) are arranged concentrically around the preparation device,
preferably comprising a superheater (6).
17. A device according to any one of the preceding claims, characterized in that
above the walls (8, 8a), swirl vanes (9) are arranged which are inclined or curved
in the direction of flow of the particle-shaped materials from the first cell (15)
to the nth cell (17), wherein the outer diameter of the swirl vanes (9) is not larger
than the outer diameter of the walls (8, 8a), and the swirl vanes (9) are surrounded
by an outer sheath (3) which does not protrude radially over the outer sheath (3)
which surrounds the walls (8, 8a).
18. A method for removing at least fluids from a mixture of particle-shaped materials
in a device according to any one of the preceding claims, characterized in that
the dwell time of the particle-shaped materials in the process chamber of the device
is determined depending on a fluidised bed differential pressure in the process chamber.
19. A method according to claim 18, characterized in that
in order to discharge the particle-shaped materials which have at least partially
been freed at least from fluids from the process chamber, each closing element which
locks the third opening is first turned from its respective locking position into
an opening position which releases, preferably fully, the third opening, preferably
sweeping upwards from below on the third opening, and subsequently, the closing element
is held in the opening position for a first determined period of time.
20. A method according to either of claims 18 or 19, characterized in that
in order to discharge the particle-shaped materials which have at least partially
been freed at least from fluids from the process chamber, each closing element is
first brought into a stationary condition for a second determined period of time,
in which the third opening is partially opened, and during the second determined period
of time, the third opening is further opened at least once for a third determined
period of time, in particular, it is fully opened, wherein preferably in order to
open the third opening at least in certain areas , at least one closing element is
moved upwards from below past the third opening.
21. A method according to either of claims 19 or 20, characterized in that
for the at least partial closure of the third opening, preferably depending on the
first, second and/or third period of time, initially at least one closing element
closes the third opening either downwards from above or upwards from below.
22. A method according to any one of claims 18 to 21, characterized in that
the process chamber is filled with a mixture of particle-shaped materials, and a fluidisation
agent is fed to the process chamber in such a manner that the fluidised bed at least
in the (n-1)th cell, is built up at least up to the fourth opening.
1. Appareil (1) pour retirer au moins des fluides à partir d'une quantité de matériaux
particulaires, avec un récipient (2), qui comprend un espace de traitement (20) annulaire
possédant un contour extérieur cylindrique (3), avec un dispositif de chargement pour
le chargement d'une quantité de matériaux particulaires dans l'espace de traitement
(20), avec un dispositif de déchargement (30, 40) pour décharger hors de l'espace
de traitement (20) les matériaux particulaires au moins partiellement libérés d'au
moins des fluides, avec un dispositif d'amenée (5) pour amener un agent de fluidisation
depuis le bas dans l'espace de traitement (20) ainsi qu'avec au moins un dispositif
de préparation (6) pour préparer, en particulier chauffer, l'agent de fluidisation
dans le sens de l'écoulement avant le dispositif d'amenée (5), n cellules (15, 16,
17) s'étendant en direction verticale étant disposées dans l'espace de traitement
(20) jusqu'aux n parois (8, 8a), avec n ∈ N, une première cellule (15) étant en liaison
fonctionnelle avec le dispositif de chargement, une n-ième cellule (17) étant en liaison
fonctionnelle avec le dispositif de chargement (30, 40), les n cellules (15, 16, 17)
sont ouvertes au niveau de leurs extrémités supérieures, les (n-1) premières cellules
(15, 16) pouvant être parcourues par l'agent de fluidisation depuis le bas à travers
un fond (7) muni de premières ouvertures, et les parois (8, 8a) entre les n cellules
(15, 16, 17), de la première à la n-ième cellule (15, 16, 17), présentant respectivement
au moins une deuxième ouverture (8b) pour un passage de matériaux particulaires, caractérisé en ce que
au moins une paroi de délimitation (19b) pour la délimitation d'un espace intermédiaire
(19) entre la (n-1)-ième cellule (16) et la n-ième cellule (17) est installée au niveau
de la paroi (8a) entre la (n-1)-ième cellule (16) et la n-ième cellule (17), l'espace
intermédiaire (19) étant relié à la (n-1)-ième cellule (16) par l'intermédiaire de
la deuxième ouverture (8) dans la paroi (8a) entre la (n-1)-ième cellule (16) et la
n-ième cellule (17), qui est réalisée en particulier sous la forme d'un évidement
au niveau de la face, tournée vers le fond (7), de ladite paroi (8a), l'espace intermédiaire
(19) pouvant être relié à la n-ième cellule (17) par l'intermédiaire d'au moins une
troisième ouverture (19a), qui est réalisée en particulier sous la forme d'un évidement
de la paroi de délimitation (19b) au niveau de la face, tournée vers le fond (7),
de la paroi de délimitation (19), l'espace intermédiaire (19) étant fermé latéralement
et au niveau de son extrémité supérieure, faisant face au fond (7), par l'intermédiaire
de la paroi de délimitation (19b) et pouvant être parcouru par l'agent de fluidisation
depuis le bas à travers des premières ouvertures situées dans le fond (7), et la troisième
ouverture (19a) pouvant être fermée ou ouverte au moins partiellement et au moins
temporairement grâce à au moins un organe de fermeture (42a, 42b) du dispositif de
déchargement (30, 40).
2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que
l'organe de fermeture (42a, 42b) peut être déplacé par l'intermédiaire d'un dispositif
d'entraînement (43) du dispositif de déchargement (30, 40), de préférence de manière
régulée, en particulier en fonction de données de sortie d'au moins un capteur (44a,
44b).
3. Appareil selon la revendication 2, caractérisé en ce que
une couche fluidisée constituée du matériau particulaire peut être produite dans les
(n-1) premières cellules (15, 16) et dans l'espace intermédiaire (19) grâce à l'agent
de fluidisation, et le capteur (44a, 44b) mesure au moins une grandeur caractéristique
de la couche fluidisée, aucune couche fluidisée n'étant présente de préférence dans
la n-ième cellule (17).
4. Appareil selon la revendication 3, caractérisé en ce que
une pression différentielle de la couche fluidisée peut être enregistrée par le capteur
(44a, 44b), de préférence au moyen d'un premier détecteur (44b) à l'intérieur de la
couche fluidisée et d'un deuxième détecteur (44a) à l'extérieur, en particulier au-dessus,
de la couche fluidisée, en particulier dans la (n-1)-ième cellule (16).
5. Appareil selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que
le dispositif d'entraînement (43) comprend au moins un moteur, comme un moteur-réducteur
ou un moteur pas à pas, de préférence avec un positionneur pour le positionnement
de l'organe de fermeture, et/ou
l'organe de fermeture (42a, 42b) est relié par l'intermédiaire d'un arbre (41) à un
moteur du dispositif d'entraînement (43).
6. Appareil selon la revendication 5, caractérisé en ce que
l'organe de fermeture (42a, 42b) présente une section en segment de cercle agencée
de manière coaxiale par rapport à l'arbre (41).
7. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
au moins deux organes de fermeture (42a, 42b) sont prévus, les organes de fermeture
(42a, 42b) étant agencés de manière régulièrement répartie sur un cercle concentrique
autour de l'arbre (41).
8. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
chaque organe de fermeture (42a, 42b) peut être déplacé de bas en haut le long de
la troisième ouverture (19), de préférence sur un arc de cercle.
9. Appareil selon l'une quelconque des revendications 2 à 8, caractérisé en ce que
chaque organe de fermeture (42a, 42b) est agencé dans la n-ième cellule (17) et le
dispositif d'entraînement (43) correspondant est agencé à l'extérieur du récipient
(2), de sorte que l'arbre (41) pénètre entre le dispositif d'entraînement (43) et
l'organe de fermeture (42a, 42b) à travers le contour extérieur (3) du récipient (2).
10. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
la paroi de délimitation (19b), en particulier une partie formant plafond de celle-ci,
s'étend au niveau de l'extrémité supérieure de l'espace intermédiaire (19) depuis
la troisième ouverture (19a) jusqu'à la deuxième ouverture (8b) dans la paroi (8a)
entre la (n-1)-ième cellule (16) et la n-ième cellule (17), de préférence en étant
inclinée et/ou courbée vers le haut.
11. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le dispositif de déchargement (30, 40) comprend un dispositif de transport (30), qui
passe au moins partiellement dans la n-ième cellule (17).
12. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le dispositif de déchargement (30, 40) comprend un convertisseur de fréquence.
13. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
au moins une quatrième ouverture (8c) est agencée au-dessus de la deuxième ouverture
(8b) dans la paroi (8a) entre la (n-1)-ième cellule (16) et la n-ième cellule (17),
de sorte que du matériau particulaire peut entrer au-dessus de l'espace intermédiaire
(19) de la (n-1)-ième cellule (16) jusque dans la n-ième cellule (17).
14. Appareil selon la revendication 13, caractérisé en ce que
la quatrième ouverture (8c) peut être fermée au moins partiellement et au moins temporairement,
de préférence grâce à un autre organe de fermeture du dispositif de déchargement (30,
40).
15. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par
une paroi (18) entre la n-ième cellule (17) et la première cellule (15), cette paroi
ne présentant aucune ouverture.
16. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les n cellules (15, 16, 17) sont agencées de manière concentrique autour du dispositif
de préparation, comprenant de préférence un surchauffeur (6).
17. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
des pales d'hélice (9) sont agencées au-dessus des parois (8, 8a), qui sont inclinées
ou coudées dans la direction d'écoulement des matériaux particulaires de la première
cellule (15) jusqu'à la n-ième cellule (17), le diamètre extérieur des pales d'hélice
(9) n'étant pas supérieur au diamètre extérieur des parois (8, 8a) et les pales d'hélice
(9) étant entourées par une enveloppe extérieure (3), qui ne fait pas saillie radialement
par-dessus l'enveloppe extérieure (3) qui entoure les parois (8, 8a).
18. Procédé pour retirer au moins des fluides à partir d'une quantité de matériaux particulaires
dans un appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le temps de séjour des matériaux particulaires dans l'espace de traitement de l'appareil
est déterminé en fonction d'une pression différentielle de couche fluidisée dans l'espace
de traitement.
19. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que
pour le déchargement hors de l'espace de traitement des matériaux particulaires au
moins partiellement libérés d'au moins des fluides, chaque organe de fermeture fermant
la troisième ouverture est d'abord tourné à partir de sa position de fermeture respective
dans une position d'ouverture libérant, de préférence complètement, la troisième ouverture,
de préférence en passant du bas vers le haut devant la troisième ouverture, et l'organe
de fermeture est par la suite maintenu dans la position d'ouverture pour une première
durée déterminée.
20. Procédé selon la revendication 18 ou 19, caractérisé en ce que
pour le déchargement hors de l'espace de traitement des matériaux particulaires au
moins partiellement libérés d'au moins des fluides, chaque organe de fermeture est
d'abord placé pour une deuxième durée déterminée dans un état stationnaire, dans lequel
la troisième ouverture est partiellement ouverte, et la troisième ouverture est à
nouveau ouverte, en particulier complètement ouverte, au moins une fois pour une troisième
durée déterminée pendant la deuxième durée déterminée, au moins un organe de fermeture
étant déplacé du bas vers le haut en passant devant la troisième ouverture, de préférence
en vue d'une ouverture au moins par endroit de la troisième ouverture.
21. Procédé selon la revendication 19 ou 20, caractérisé en ce que
pour une fermeture au moins partielle de la troisième ouverture, de préférence en
fonction des première, deuxième et/ou troisième durées, au moins un organe de fermeture
ferme d'abord la troisième ouverture du haut vers le bas ou du bas vers le haut.
22. Procédé selon la revendication 18 ou 21, caractérisé en ce que l'espace de traitement est rempli avec une quantité de matériaux particulaires et
un agent de fluidisation est amené vers l'espace de traitement de sorte que la couche
fluidisée se constitue au moins dans la (n-1)-ième cellule au moins jusqu'à la quatrième
ouverture.
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