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EP 2 146 551 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.04.2019 Patentblatt 2019/14 |
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Anmeldetag: 11.06.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Ansteuerung für LED-Lichtquelle, insbesondere in der Eisenbahnbeleuchtung
Control of LED lamp, in particular for railway signalisation
Contrôle de lampe à LEDs, en particulier pour la signalisation des chemins de fer
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
23.06.2008 DE 102008029725
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.01.2010 Patentblatt 2010/03 |
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Patentinhaber: Siemens Mobility GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Berg, Eike
12203 Berlin (DE)
- Burgaß, Stefan
10315 Berlin (DE)
- Eckl, Rolf
12305 Berlin (DE)
- Frost, Uwe
12555 Berlin (DE)
- Pöpplow, Norbert
15732 Eichwalde (DE)
- Zabel, Michael
12685 Berlin (DE)
- Zimmermann, Dirk
13053 Berlin (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 777 533 WO-A1-01/39553
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EP-A1- 1 787 886 WO-A1-2007/036509
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Signalgeber, der mehrere LED-Lichtquellen bestimmter
Farbe ansteuert und zum Zusammenwirken mit einem Stellwerk ausgebildet ist.
[0002] Lichtsignale oder Leuchtzeichen auf der Basis von LEDs - Licht emittierende Dioden
- anstelle von Glühlampen werden in vielen Bereichen, insbesondere in der Eisenbahnsignaltechnik
zunehmend angewendet. LEDs sind vergleichsweise preiswert, langlebig und lichtstark.
Schwierig ist der Einsatz von LEDs jedoch dort, wo ohne Änderung einer vorhandenen
Überwachungseinrichtung die Glühlampen durch LEDs ersetzt werden sollen. Besonders
gilt dieses für Lichtsignalschaltungen der Eisenbahn, bei welchen die ordnungsgemäße
Funktion in der Regel durch eine signaltechnisch sichere Strommessung stellwerkseitig
überwacht wird. Eine weitere Besonderheit bei Eisenbahnlichtsignalen ist die Signalisierung
bei Umgebungsbedingungen mit nicht konstanten Lichtverhältnissen, beispielsweise außerhalb
von U-Bahn-Tunneln. Hier ist schaltungstechnisch eine Absenkung der Lichtleistung,
das heißt der Betriebsspannung, für den Nachtbetrieb gegenüber dem Tagbetrieb zu realisieren.
Außerdem kommen Signale zum Einsatz, die mehrere Signalgeber unterschiedlicher Farbe
besitzen. Eine Bauform dieser Signale vereint diese Signalgeber derart, dass alle
ein und dieselbe Lichtaustrittsöffnung verwenden. Dabei müssen mehrere LED-Lichtquellen
bestimmter Farbe signaltechnisch ansteuerbar sein. Für Lichtquellen auf Glühlampenbasis
werden solche Mehrbegriffssignalgeber beispielsweise dadurch realisiert, dass ein
Spiegelsystem das Licht der mit dem entsprechenden Farbfilter ausgestatteten Glühlampe
zu einer Lichtaustrittsöffnung umlenkt.
[0003] In der
WO 2007/036509 A1 ist ein Verfahren und eine Einrichtung zur Überwachung des Lichtsignals eines elektro-optischen
Leuchtelements beschrieben.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Signalgeber der gattungsgemäßen
Art anzugeben, der hohen Sicherheitsanforderungen genügt und der problemlos an stellwerkseitige
Vorgaben bezüglich der Farbe, das heißt des jeweiligen Signalbegriffs, anpassbar ist.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass der Signalgeber eine Auswahlschaltung
zur stellwerkseitig vorgegebenen Farbauswahl aufweist, welche einen Umschalter zur
Verbindung eines LED-Treibers des Signalgebers mit der ausgewählten LED-Lichtquelle
ansteuert, wobei der LED-Treiber eingangsseitig über eine EMV-Schutzeinrichtung mit
dem Stellwerk verbindbar ausgebildet ist und ausgangsseitig mit der LED-Lichtquelle
verbunden ist, wobei dass eine von der LED-Lichtquelle oder deren Bestromung beaufschlagte
Messwerterfassung zur Ermittlung einer Ist-Betriebsart, insbesondere bezüglich Tag-
oder Nachtbetrieb, mit einem Vergleicher zum Vergleich der Ist-Betriebsart und einer
von dem Stellwerk vorgebbaren Soll-Betriebsart verbunden ist, wobei das Vergleichsergebnis
einem in den Strompfad des LED-Treibers eingeschleiften Abschalter zugeführt ist.
[0006] Durch konsequent modulare Bauform ergibt sich die Möglichkeit, die einzelnen Funktionseinheiten,
nämlich LED-Treiber, EMV-Schutzeinrichtung, Messwerterfassung, Vergleicher, Abschalter
und LED-Lichtquelle, jeweils separat an unterschiedliche Sicherheitsforderungen anzupassen
sowie weitere Funktionseinheiten, beispielsweise zur Realisierung zusätzlieher Farben,
einzufügen. Die Funktionseinheiten erfüllen dabei folgende Teilaufgaben des Signalgebers:
[0007] Der LED-Treiber stellt die Speisebedingungen für die LED-Lichtquelle auf Basis der
Tag/Nachtinformation ein. Die LED-Lichtquelle besteht dabei aus einer beliebigen Parallel-
oder/und Reihenschaltung einzelner LEDs.
[0008] Die EMV- - elektromagnetische Verträglichkeit - Schutzeinrichtung eliminiert unzulässige
Fremdspannungen im Eingangssignal. Über dieses Eingangssignal wird die Energie für
die Lichterzeugung und/oder die Tag/Nachtinformation und/oder die Farbinformation
übertragen.
[0009] Die Messwerterfassung erfasst die optischen und/oder elektrischen Betriebswerte der
LED-Lichtquelle und bereitet diese auf. Derartige Betriebswerte sind insbesondere
Lichtstärke, Bestromung und Farbort.
[0010] Der Vergleicher vergleicht den Informationsgehalt der Messwerterfassung mit der Soll-Betriebsart.
Ergibt der Vergleich beispielsweise, dass die Lichtstärke nicht dem stellwerkseitig
vorgegebenem hohen Wert für Tagbetrieb oder dem niedrigerem Wert für Nachtbetrieb
entspricht, aktiviert der Vergleicher den Abschalter und meldet die Abweichung an
das Stellwerk.
[0011] Zusätzlich können Mittel zur Eliminierung von Störspannung vorgesehen sein. Dieses
Erfordernis ergibt sich insbesondere bei größeren Entfernungen für die Energieübertragung
mittels elektrischer Leitungen, da in diese energiereiche Störspannungen eingekoppelt
werden können. Um diese Störspannungen zu eliminieren, wird vorzugsweise ein niederohmiger
Leitungsabschluss verwendet, wodurch die Störspannungen kurzgeschlossen werden.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Signalgebers sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet und werden nachfolgend anhand figürlicher Darstellungen näher erläutert.
[0013] Es zeigen:
- Figur 1
- das Grundkonzept eines signaltechnisch sicheren Mehrbegriffssignalgebers als Doppelsignalgeber
ohne Signalbegriffsauswahl,
- Figur 2
- eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen signaltechnisch sicheren Mehrbegriffssignalgebers
mit Signalbegriffsauswahl,
- Figur 3
- eine zweite Ausführungsform eines signaltechnisch sicheren Mehrbegriffssignalgebers
für ein Eingangs-Summensignal bezüglich Tag/Nachtinformation und Lichterzeugungsenergie,
- Figur 4
- eine dritte Ausführungsform eines signaltechnisch sicheren Mehrbegriffssignalgebers
für ein Eingangs-Summensignal bezüglich Tag/Nachtinformation und Farbinformation und
- Figur 5
- eine vierte Ausführungsform eines signaltechnisch sicheren Mehrbegriffssignalgebers
für ein Eingangs-Summensignal bezüglich Tag/Nachtinformation, Lichterzeugungsenergie
und Farbinformation.
[0014] Figur 1 veranschaulicht die wesentlichen Funktionseinheiten eines signaltechnisch
sicheren Signalgebers 1, bei dem die Ansteuerung eines Signalbegriffs, realisiert
durch eine rote LED-Lichtquelle 2, vorgesehen ist. Ein nicht dargestelltes Stellwerk
stellt ein Eingangssignal bezüglich der Lichterzeugungsenergie zur Verfügung. Dieses
Eingangssignal wird über eine EMV-Schutzeinrichtung 3, einen Abschalter 4 und einer
Einrichtung zur Störspannungsunterdrückung 5 einem LED-Treiber 6 zugeführt. Der LED-Treiber
6 ist eingangsseitig außerdem mit einem zweiten vom Stellwerk vorgegebenen Eingangssignal
bezüglich Tag/Nachtinformation verbunden. Der LED-Treiber 6 steuert die Bestromung
der LED-Lichtquelle 2, deren Parameter, beispielsweise bezüglich Lichtstärke, Bestromung
oder Farbort von einer Messwerterfassung 7 gemessen werden. Diese Messung kann optisch
erfolgen, wie in den Figuren in Form einer Optikbaugruppe 8, 8.1 dargestellt, oder
durch Messung elektrischer Eigenschaften der LED-Lichtquelle 2, beispielsweise Flussspannung
oder Flussstrom, erfolgen. Das Ausgangssignal der Messwerterfassung 7 ist einem Vergleicher
9 zugeführt, der außerdem mit dem Eingangssignal bezüglich der Tag/Nachtinformation
verbunden ist und bei Nichtübereinstimmung der gemessenen Ist-Betriebsart mit der
durch die Tag/Nachtinformation vorgegebenen Soll-Betriebsart den Abschalter 4 im Strompfad
des LED-Treibers 6 aktiviert. Zusätzlich ist eine Stromversorgungsbaugruppe 10 erforderlich,
welche die Stromversorgung der Funktionseinheiten des Signalgebers 1 übernimmt.
[0015] Durch Verdoppelung des Signalgebers 1, 11 ergibt sich auf einfache Weise ein signaltechnisch
sicherer Doppelsignalgeber zur Ansteuerung der roten LED-Lichtquelle 2 und einer grünen
LED-Lichtquelle 12. Dabei ist eine gemeinsame Optik 8 vorgesehen, die beide LED-Lichtquellen
2 und 12 inklusive jeweils zugeordneter Messwerterfassung 7 umfasst. Durch die gemeinsame
Optik 8 wird die gewünschte Abstrahlcharakteristik erzeugt. Je nachdem, an welchem
der beiden Signalgeber 1 und 11 die Lichterzeugungsenergie und die Tag/Nachtinformation
stellwerkseitig zur Verfügung gestellt werden, leuchtet die entsprechende LED-Lichtquelle
2 oder 12. Eine gleichzeitige Energiezuführung zu beiden Signalgebern 1 und 11 ist
in der Regel nicht erwünscht und wird entweder stellwerkseitig oder stellteilseitig,
beispielsweise durch einen zusätzlichen Vergleich der Ausgangswerte der beiden Messwerterfassungen
7, verhindert.
[0016] Um Baugruppen einzusparen, wird die Funktionalität des Doppelsignalgebers gemäß Figur
1 erfindungsgemäß mit nur einem Signalgeber 1.1 realisiert. Dazu wird gemäß Figur
2 die vorgegebene Farbinformation mittels einer Auswahlschaltung 13 auf einen Umschalter
14 geführt, welcher den LED-Treiber 6 mit der jeweils anzusteuernden roten LED-Lichtquelle
2 oder grünen LED-Lichtquelle 12 verbindet. Bei diesem Mehrbegriffssignalgeber 1.1
kann zusätzlich auch noch auf die Einrichtung zur Störspannungsunterdrückung 5 verzichtet
werden, da die Farbinformation nicht aus einem über größere Entfernungen übertragenen
Signal generiert werden muss.
[0017] Zusätzlich kann der Umschalter 14 eine dritte Schaltstellung aufweisen, bei welcher
keine der LED-Lichtquellen 2 und 12 mit dem LED-Treiber 6 verbunden ist. Dieser Aus-Zustand
ist jedoch entbehrlich, wenn der Grundzustand immer der restriktivste Signalbegriff,
nämlich Ansteuerung der roten LED-Lichtquelle 2, das heißt der Halt-Zustand, ist.
[0018] Zur weiteren Vereinfachung kann die Optik 8.1 mit einer gemeinsamen, von beiden LED-Lichtquellen
2 und 12 beaufschlagten Messwerterfassung 7.1 ausgestattet sein.
[0019] Bei den Ausführungsformen der Figuren 1 und 2 war vorausgesetzt, dass die Lichterzeugungsenergie
getrennt von der Tag/Nachtinformation als Eingangssignal für den Signalgeber 1 bzw.
1.1 zur Verfügung steht. Derart getrennte Eingangssignale haben sich jedoch erst bei
modernster Ansteuertechnik durchgesetzt. Bei älterer Ansteuertechnik ist häufig ein
Summensignal als Eingangssignal für den Signalgeber 1 bzw. 1.1 vorhanden. Dieses Summensignal
kann dabei verschiedene Zusammensetzungen aufweisen und verschiedene Signalgeberarchitekturen
erfordern, die nachfolgend erläutert werden.
[0020] Figur 3 zeigt einen signaltechnisch sicheren Signalgeber 1.2, dessen Eingangs-Summensignal
die Tag/Nachtinformation und die Lichterzeugungsenergie beinhaltet. Im Vergleich zur
Anordnung nach Figur 2 besitzt dieser Signalgeber 1.2 zusätzlich eine Baugruppe zur
Betriebsartenerkennung 15. Die Betriebsartenerkennung 15 ermöglicht die Abtrennung
der Tag/Nachtinformation von dem Summensignal, wobei die Tag/Nachtinformation zur
internen Weiterverarbeitung sowohl dem LED-Treiber 6 als auch dem Vergleicher 9 zugeführt
wird.
[0021] Ein Mehrbegriffssignalgeber 1.3, der ein Eingangs-Summensignal, welches die Tag/Nachtinformation
und die Farbinformation enthält, verarbeiten muss, ist in Figur 4 dargestellt. Hier
dient die Betriebsartenerkennung 15.1 der Abspaltung der Tag/Nachtinformation aus
dem spezifischen Summensignal, welches nicht die Lichterzeugungsenergie - wie bei
Figur 3 - sondern die Farbinformation enthält.
[0022] Für den Fall, dass das Eingangs-Summensignal alle drei Eingangsgrößen, nämlich Tag/Nachtinformation,
Lichterzeugungsenergie und Farbinformation, beinhaltet, ist ein signaltechnisch sicherer
Mehrbegriffssignalgeber 1.4 gemäß Figur 5 zu bevorzugen. Dabei ist es notwendig, die
EMV-Schutzeinrichtung 3 und die Einrichtung zur Störspannungsunterdrückung 5 für jeden
benötigten Signalbegriff, das heißt vor der Auswahlschaltung 13 vorzusehen.
[0023] Vorzugsweise sollte die Einrichtung zur Störspannungsunterdrückung 5 im Strompfad
hinter dem Abschalter 4 angeordnet werden, damit bei einem Fehler in der Einrichtung
zur Störspannungsunterdrückung 5 auch diese abgeschaltet wird, wie in Figur 1, das
heißt ohne Auswahlschaltung 13, dargestellt. Bei der Ausführungsform gemäß Figur 5
muss jedoch die Einrichtung zur Störspannungsunterdrückung 5 vor dem Abschalter 4
angeordnet werden, da die Auswahlschaltung 13 die Entscheidung, welcher Signalbegriff
angesteuert werden soll, erst ausgangsseitig der Einrichtung zur Störspannungsunterdrückung
5 treffen kann. Infolge dessen sind weitere Maßnahmen erforderlich, um Fehler in der
Einrichtung zur Störspannungsunterdrückung 5 zu erkennen. Die signaltechnische Sicherheit
des Mehrbegriffssignalgebers wäre nicht mehr gegeben, wenn ein Fehler in der Einrichtung
zur Störspannungsunterdrückung 5 zu einem zusätzlichen Stromfluss führen könnte, der
dem ansteuernden Stellwerk ein ordnungsgemäß funktionierendes Signal vortäuschen könnte.
Um diesem potentiell gefährlichen Zustand entgegenzuwirken, ist eine Strombegrenzung
in der als niederohmiger Leitungsabschluss ausgebildeten Einrichtung zur Störspannungsunterdrückung
5 auf einen Wert unterhalb des Wertes vorgesehen, welcher vom Stellwerk als ordnungsgemäß
funktionierendes Signal bewertet wird.
[0024] Die figürlich dargestellten Ausführungsbeispiele können vielfältig variiert und ausgebaut
werden. Insbesondere können signaltechnisch sichere Mehrbegriffssignalgeber konzipiert
werden, welche mehr als zwei Signalbegriffe umsetzen können. Werden gleichfarbige
LED-Lichtquellen 2 und 12 in einem Mehrbegriffssignalgeber verwendet, so lässt sich
diese Anordnung zur Nachbildung einer konventionellen Doppelfadenlampe mit getrenntem
Haupt- und Nebenfaden verwenden. Dazu kann beispielsweise eine Priorisierung der gleichfarbigen
LED-Lichtquellen 2 und 12 dienen. Zur Priorisierung kann eine Vorrangschaltung vorgesehen
sein, die gegebenenfalls auch in der Auswahlschaltung 13 integriert sein kann.
[0025] Eine weitere Abwandlung kann darin bestehen, dass nicht für jeden Signalbegriff ein
spezieller Signaleingang vorgesehen ist, sondern dass die Farbinformation über einen
Eingang als codiertes Signal zugeführt wird. In diesem Fall ist die Auswahlschaltung
13 mit einem entsprechenden Decoder ausgestattet.
1. Signalgeber, der mehrere LED-Lichtquellen (2, 12) bestimmter Farbe ansteuert und zum
Zusammenwirken mit einem Stellwerk ausgebildet ist, wobei der Signalgeber (1.2, 1.3,
1.4) eine Auswahlschaltung (13) zur stellwerkseitig vorgebbaren Farbauswahl aufweist,
welche einen Umschalter (14) zur Verbindung eines LED-Treibers (6) des Signalgebers
(1.2, 1.3, 1.4,) mit der LED-Lichtquelle (2 oder 12) in der ausgewählten Farbe ansteuert,
wobei der LED-Treiber (6) eingangsseitig über eine EMV-Schutzeinrichtung (3) mit dem
Stellwerk verbindbar ausgebildet und ausgangsseitig mit der LED-Lichtquelle (2, 12)
verbunden ist, wobei eine von der LED-Lichtquelle (2, 12) oder deren Bestromung beaufschlagte
Messwerterfassung (7, 7.1) zur Ermittlung einer Ist-Betriebsart, insbesondere bezüglich
Tag- oder Nachtbetrieb, mit einem Vergleicher (9) zum Vergleich der Ist-Betriebsart
mit einer von dem Stellwerk vorgebbaren Soll-Betriebsart verbunden ist, wobei das
Vergleichsergebnis einem in den Strompfad des LED-Treibers (6) eingeschleiften Abschalter
(4) zugeführt ist.
2. Signalgeber nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Soll-Betriebsart mittels einer Betriebsartenerkennung (15, 15.1) aus einem stellwerkseitig
vorgebbaren Summensignal, welches die Soll-Betriebsart und eine Lichterzeugungsenergie
oder die Soll-Betriebsart und eine Farbinformation oder die Soll-Betriebsart, die
Lichterzeugungsenergie und die Farbinformation beinhaltet, erkennbar ist, wobei die
Betriebsartenerkennung (15, 15.1) ausgangsseitig mit dem LED-Treiber (6) und dem Vergleicher
(9) verbunden ist.
3. Signalgeber nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass im Strompfad des LED-Treibers (6) Mittel zur Eliminierung von Störspannungen (5)
vorgesehen sind.
4. Signalgeber nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass mehrere LED-Lichtquellen (2, 12) gleicher Farbe vorgesehen sind, wobei entweder jeder
LED-Lichtquelle (2, 12) ein in einer vorgegebenen Rangordnung ansteuerbarer Signalgeber
(1, 11) zugeordnet ist oder ein gemeinsamer Signalgeber (1.1, 1.2, 1.3, 1.4) eine
Vorrangschaltung zur bevorzugten Ansteuerung einer der LED-Lichtquellen (2, 12) aufweist.
1. Signal transmitter, which actuates a plurality of LED light sources (2, 12) of a particular
colour and is designed to interact with a signal box, wherein the signal emitter (1.2,
1.3, 1.4) has a selection circuit (13) for colour selection which is able to be predetermined
on the signal box side, which actuates a changeover switch (14) to connect an LED
driver (6) of the signal transmitter (1.2, 1.3, 1.4) to the LED light source (2 or
12) in the selected colour, wherein the LED driver (6) is designed to be able to be
connected to the signal box on the input side via an EMC protection facility (3) and
is connected on the output side to the LED light source (2, 12), wherein a measured
value acquisition (7, 7.1) applied by the LED light source (2, 12) or the energisation
thereof, in order to determine an actual mode of operation, in particular in relation
to day or night operation, is connected to a comparator (9) to compare the actual
mode of operation to a target mode of operation which is able to be predetermined
by the signal box, wherein the comparison result is supplied to a cut-off switch (4)
looped in in the current path of the LED driver (6).
2. Signal transmitter according to claim 1,
characterised in that
the target mode of operation is able to be identified from a sum signal, which is
able to be predetermined on the signal box side and contains the target mode of operation
and a light generation energy or the target mode of operation and colour information
or the target mode of operation, the light generation energy and the colour information,
by means of a mode of operation identification (15, 15.1), wherein the mode of operation
identification (15, 15.1) is connected to the LED driver (6) and the comparator (9)
on the output side.
3. Signal transmitter according to one of the preceding claims,
characterised in that
means for eliminating interference voltages (5) are provided in the current path of
the LED driver (6).
4. Signal transmitter according to one of the preceding claims,
characterised in that
a plurality of LED light sources (2, 12) of the same colour are provided, wherein
either every LED light source (2, 12) is assigned a signal transmitter (1, 11) which
is able to be actuated in a predetermined order of priority or a common signal transmitter
(1.1, 1.2, 1.3, 1.4) has a priority circuit for the preferred actuation of one of
the LED light sources (2, 12) .
1. Générateur de signal, qui commande plusieurs sources (2, 12) lumineuses par DEL de
couleur déterminée et qui est constitué pour coopérer avec un poste d'aiguillage,
le générateur (1.2, 1.3, 1.4) de signal ayant un circuit (13) de sélection pour la
sélection de couleur pouvant être donnée à l'avance de la part du poste d'aiguillage,
circuit qui commande un commutateur (14) de liaison d'un circuit (6) d'attaque de
DEL du générateur (1.2, 1.3, 1.4) de signal à la source (2 ou 12) lumineuse par DEL
de la couleur sélectionnée, le circuit (6) d'attaque de DEL étant constitué de manière
à pouvoir être relié au poste d'aiguillage du côté de l'entrée par un dispositif (3)
de protection à compatibilité électromagnétique et étant relié, du côté de la sortie,
à la source (2, 12) lumineuse par DEL, dans lequel une détection (7, 7.1) de valeur
de mesure alimentée par la source (2, 12) lumineuse par DEL ou par son alimentation
en courant est, pour la détermination d'un type de fonctionnement réel, notamment
en ce qui concerne un fonctionnement de jour ou un fonctionnement de nuit, relié à
un comparateur (9) de comparaison du type de fonctionnement réel à un type de fonctionnement
de consigne pouvant être prescrit par le poste d'aiguillage, le résultat de comparaison
étant envoyé à un interrupteur (4) mis en boucle dans le trajet de courant du circuit
(6) d'attaque de DEL.
2. Générateur de signal suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
le type de fonctionnement de consigne peut être détecté au moyen d'une détection (15,
15.1) de type de fonctionnement à partir d'un signal somme pouvant être prescrit de
la part du poste d'aiguillage et contenant le type de fonctionnement de consigne et
une énergie de production de lumière ou le type de fonctionnement de consigne et une
information de couleur ou le type de fonctionnement de consigne, l'énergie de production
de lumière et l'information de couleur, la détection (15, 15.1) de type de fonctionnement
étant reliée du côté de la sortie au circuit (6) d'attaque de DEL et au comparateur
(9).
3. Générateur de signal suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des moyens d'élimination de tension (5) parasite sont prévus dans le trajet de courant
du circuit (6) d'attaque de DEL.
4. Générateur de signal suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
il est prévu plusieurs sources (2, 12) lumineuses par DEL de la même couleur, dans
lequel un générateur (1, 11) de signal pouvant être commandé dans un ordre donné à
l'avance est affecté à chaque source (2, 12) lumineuse par DEL ou bien un générateur
(1.1, 1.2, 1.3, 1.4) de signal commun a90574 un circuit prioritaire de commande préférée
de l'une des sources (2, 12) lumineuses par DEL.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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