[0001] Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine, insbesondere eine Handwerkzeugmaschine
wie z.B. ein Winkelschleifer, mit einem ein Werkzeug antreibenden Antriebsmotor nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Stand der Technik
[0002] In der
DE 295 13 331 U1 wird eine handgeführte Winkelschleifmaschine beschrieben, die einen elektrischen
Antriebsmotor in einem Motorgehäuse aufweist, wobei die Drehbewegung des Rotors über
ein Getriebe, welches in einem Getriebegehäuse angeordnet ist, auf die Schleifscheibe
des Winkelschleifers übertragen wird. Motorgehäuse und Getriebegehäuse sind lösbar
aneinander befestigt, insbesondere ineinander gesteckt.
[0003] Zur Verbesserung der Kühlung können derartige Handwerkzeugmaschinen mit einem Luftleitelement
im Gehäuse versehen sein, welches einen den Antriebsmotor überstreichenden und kühlenden
Luftstrom aus dem Gehäuse ableitet.
[0004] Die
DE 102 48 921 A1 zeigt ein Elektrohandwerkzeug, das ein Motorgehäuse mit einem elektrischen Antriebsmotor
und ein Getriebegehäuse mit Getriebebauteilen sowie einer Werkzeugwelle zur Aufnahme
eines Werkzeugs aufweist. Zwischen Motorgehäuse und Getriebegehäuse befindet sich
ein Luftleitring, der einen Teil des Gehäuses bildet. Der Luftleitring trägt ein Schaltelement.
Die
DE 295 01 974 U1 offenbart einen Luftleitring in einem zweiteiligen Gehäuse der Handwerkzeugmaschine.
Der Luftleitring weist Strömungsauslassöffnungen auf, die in Längsrichtung, bezogen
auf die Motorlängsachse, gerichtet sind.
[0005] Die
DE 29 10 845 A1 zeigt eine Handbohrmaschine, welche im Griffbereich einen Luftleitring aufweist.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen konstruktiven Maßnahmen eine
Werkzeugmaschine, insbesondere eine Handwerkzeugmaschine, die im Gehäuse ein Luftleitelement
aufweist, dahingehend zu verbessern, dass über die Luftleitfunktion hinausgehend zusätzliche
Funktionen von dem Luftleitelement übernommen werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die
Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
[0008] Die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine, bei der es sich insbesondere um eine Handwerkzeugmaschine,
beispielsweise einen Winkelschleifer handelt, weist einen ein Werkzeug antreibenden
Antriebsmotor und ein Luftleitelement auf, das im Gehäuse der Werkzeugmaschine angeordnet
ist und einen den Antriebsmotor überstreichenden Luftstrom nach außen ableitet. Des
Weiteren ist vorgesehen, dass das Luftleitelement einen Funktionsabschnitt aufweist,
der einen Teil der äußeren Mantelfläche der Werkzeugmaschine bildet. Das Luftleitelement
ist demzufolge nicht vollständig in das Gehäuseinnere integriert, vielmehr durchragt
der Funktionsabschnitt des Luftleitelements das Gehäuse, so dass in diesem Bereich
die Mantelfläche der Werkzeugmaschine von der herausragenden Außenseite des Funktionsabschnittes
gebildet wird. Dadurch ist es möglich, dem Funktionsabschnitt verschiedene zusätzliche
Funktionen zukommen zu lassen, was mit einem lediglich geringen konstruktiven Aufwand
verwirklicht werden kann. Der Funktionsabschnitt ist vorteilhafterweise einteilig
mit dem Luftleitelement ausgebildet, das bevorzugt als Kunststoffteil ausgeführt ist,
insbesondere als Spritzgussteil. Grundsätzlich kommen aber auch Ausführungen aus anderem
Material für das Luftleitelement infrage, beispielsweise Metallausführungen. Das Luftleitelement
ist zweiteilig aufgebaut und umfasst einen Luftleitring und eine Luftleitscheibe.
[0009] Die zusätzliche Funktion, welche von dem Funktionsabschnitt übernommen wird, ist
grundsätzlich unabhängig von der Luftleitfunktion des Luftleitelementes. Beispielsweise
kann der Funktionsabschnitt eine Dämpfungsfunktion übernehmen, insbesondere für den
Fall eines zweigeteilten Gehäuses, bevorzugt bei einer Ausführung einer Werkzeugmaschine
mit einem Motorgehäuse und einem Getriebegehäuse. In diesem Fall kann der Funktionsabschnitt
des Lufdeitelementes eine zwischenliegende Position zwischen Motor- und Getriebegehäuse
einnehmen, wodurch Vibrationen, die entweder vom Motor oder vom Getriebe oder vom
Werkzeug herrühren und in das Gehäuse eingeleitet werden, wirksam gedämpft werden.
Die Dämpfungswirkung kann insbesondere im Falle einer ringförmigen Ausführung des
Funktionsabschnitts so wirkungsvoll gestaltet werden, dass auf zusätzliche, separat
ausgebildete Dämpfungselemente zwischen Getriebe- und Motorgehäuse verzichtet werden
kann.
[0010] Bei der zweiteiligen Ausführung des Gehäuses mit zwischen liegendem Luftleitelement
und Funktionsabschnitt kann es zweckmäßig sein, eine Relativverdrehbarkeit zwischen
den Gehäuseteilen zu ermöglichen bzw. aufrecht zu erhalten.
[0011] Der Funktionsabschnitt kann gemäß einer vorteilhaften Ausführung gerade so weit durch
eine Ausnehmung in dem Gehäuse hindurchragen, dass eine durchgehende Mantelfläche
ohne Erhebung oder Vertiefung gebildet ist. Als Alternative hierzu ist es aber auch
möglich, dass der Funktionsabschnitt reliefartig sich entweder über die umgebende
Mantelfläche erhebt oder gegenüber dieser in einer Vertiefung zurückbleibt. Insbesondere
im Falle einer erhabenen Ausführung des Funktionsabschnitts kann dieser mit einer
Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben versehen werden. Infrage kommt beispielsweise
die Funktion eines Schutzes für weitere, über das Gehäuse überstehende Bauteile wie
z.B. eines Ein-/Aus-Schalters, um sicherzustellen, dass bei einem versehentlichen
Herabfallen der Handwerkzeugmaschine derartige, verhältnismäßig leicht zu zerstörende
Bauteile durch den Funktionsabschnitt des Luftleitelementes geschützt sind, der insbesondere
vor dem zu schützenden Element und/oder mit größerem Überstand als dieses am Gehäuse
angeordnet ist. Ein überstehender Funktionsabschnitt hat außerdem den Vorteil, dass
ein Abrutschschutz realisiert werden kann, der ein versehentliches Abrutschen der
Hand in Richtung des Werkzeuges der Werkzeugmaschine verhindert.
[0012] Möglich ist außerdem eine über den Umfang des Gehäuses verteilte Anordnung mehrerer
Funktionsabschnitte, die jeweils durch Ausnehmungen im Gehäuse hindurchragen. Hierdurch
ist sichergestellt, dass die jeweilige. Funktion, welche vom Funktionsabschnitt übernommen
wird, über den Umfang des Gerätes wirksam ist. Außerdem können verschiedene Funktionsabschnitte
verschiedene Aufgaben übernehmen.
[0013] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist der Funktionsabschnitt als Verdrehsicherungselement
zwischen den Gehäuseteilen der Werkzeugmaschine ausgebildet. Mithilfe des Verdrehsicherungselementes
kann ein Formschluss zwischen den Gehäuseteilen erzeugt werden, der insbesondere in
Umfangsrichtung, ggf. aber auch in Achsrichtung wirksam ist und die Gehäuseteile sicher
gegeneinander verriegelt. Der Formschluss kann entweder zwischen nur einem Gehäuseteil
und dem Funktionsabschnitt oder zwischen beiden Gehäuseteilen und dem Funktionsabschnitt
hergestellt werden. Beim Montieren kann der Funktionsabschnitt zusätzlich als Fügehilfe
dienen.
[0014] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung liegen die Bestandteile des Luftleitelementes
zueinander auf Kontakt und der Funktionsabschnittt ist an einem der Bauteile, ggf.
aber auch an beiden Bauteilen des Luftleitelementes angeordnet.
[0015] Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung
und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Winkelschleifer mit einem Motorgehäuse und einem
Getriebegehäuse und einem im Übergangsbereich der Gehäuseteile angeordneten, zweiteiligen
Luftleitelement, bestehend aus einem Luftleitring und einer Luftleitscheibe, wobei
an der Luftleitscheibe Funktionsabschnitte angeordnet sind, die durch Ausnehmungen
in der Wandung des Getriebegehäuses hindurchragen und dadurch einen Teil der äußeren
Mantelfläche des Gehäuses bilden,
Fig. 2 eine Luftleitscheibe in perspektivischer Einzeldarstellung mit insgesamt vier
über den Umfang verteilten Funktionsabschnitten,
Fig. 3 eine Luftleitscheibe perspektivischer Einzeldarstellung, mit lediglich zwei
Funktionsabschnitten auf gegenüberliegenden Seiten des Umfangs,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Winkelschleifers mit einem Funktionsabschnitt eines
Luftleitelementes, das durch eine Ausnehmung im Getriebegehäuse hindurchragt,
Fig. 5 bis 7 verschiedene Ansichten eines Winkelschleifers mit einem einzigen, seitlich
über das Getriebegehäuse herausragenden Funktionsabschnitt eines Luftleitelementes
zum Schutz eines Ein-/Aus-Schalters der Werkzeugmaschine,
Fig. 8 bis 11 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Winkelschleifers mit einer Ausführung
des Funktionsabschnittes des Luftleitelementes als Dämpfungselement zwischen Motorgehäuse
und Getriebegehäuse,
Fig. 12 bis 14 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem insgesamt drei Funktionsabschnitte
am Luftleitelement vorgesehen sind und über das Gehäuse überstehen, wodurch ein Abrutschschutz
gegeben ist,
Fig. 15 und 16 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem der Funktionsabschnitt des
Luftleitelementes die Aufgabe einer Verdrehsicherung übernimmt,
Fig. 17 bis 19 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem das Funktionselement ebenfalls
als Verdrehsicherung wirkt, jedoch mit einem verstellbaren Hebel zusammenwirkt,
Fig. 20 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem verschiedene Funktionsabschnitte
des Luftleitelementes die Aufgabe eine Piktogrammes übernehmen, um dem Anwender einen
Hinweis auf verschiedene Aufgaben der Werkzeugmaschine bei verschiedenen Winkelpositionen
des Getriebegehäuses gegenüber dem Motorgehäuse zu geben,
Fig. 21 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Funktionsabschnitte die Aufgabe
eines zusätzlichen Luftauslasses haben,
Fig. 22 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem zwei oben liegende Funktionsabschnitte
die Aufgabe eines Abstandselementes bzw. Pins übernehmen, um ein sicheres Ablegen
des Winkelschleifers auf dem Geräterücken zu ermöglichen,
Fig. 23 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem ein einzelner Funktionsabschnitt
auf der Oberseite des Gehäuses mit einer Öse versehen ist, die beispielsweise zum
Ablegen oder zum Sichern des Werkzeuges genutzt werden kann.
[0016] In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0017] Bei der in Fig. 1 dargestellten Handwerkzeugmaschine 1 handelt es sich um einen Winkelschleifer,
der einen elektrischen Antriebsmotor 2 in einem Motorgehäuse 3 aufweist, welches mit
einem Getriebegehäuse 4 verbunden ist. Im Getriebegehäuse 4 ist ein nicht dargestelltes
Getriebe aufgenommen, welches von dem Rotor des elektrischen Antriebsmotors angetrieben
wird und die Drehbewegung des Rotors auf ein rotierendes Werkzeug überträgt. Zur Kühlung
des Motors 2 wird ein Luftstrom 5 im Inneren des Motorgehäuses 3 erzeugt, der entlang
des Antriebsmotors geführt und über ein Luftleitelement 6 aus dem Gehäuse abgeleitet
wird. Das Luftleitelement 6 ist zweiteilig aufgebaut und umfasst eine Luftleitscheibe
7 und einen Luftleitring 8. Luftleitscheibe 7 und Luftleitring 8 sind im Übergangsbereich
zwischen Motorgehäuse 3 und Getriebegehäuse 4 angeordnet, wobei die Luftleitscheibe
7 mit dem Getriebegehäuse 4 und der Luftleitring 8 mit dem Motorgehäuse 3 verbunden
ist. In der montierten Position wirken Luftleitelement 6 und Luftleitscheibe 7 zusammen,
beide Bauteile liegen auf Kontakt zueinander, wobei zwischen den Bauteilen ein Strömungsweg
für die Ableitung des Luftstromes 5 gebildet ist.
[0018] An der Luftleitscheibe 7 im Getriebegehäuse 4 sind einteilig ausgebildete Funktionsabschnitte
9 vorgesehen, die in eine Ausnehmung in der Wandung des Getriebegehäuses 4 einragen.
Diese Funktionsabschnitte 9 können über die Luftleitfunktion hinausgehend zusätzliche
Aufgaben übernehmen, die im Folgenden anhand der weiteren Figuren dargestellt werden.
Die nach außen gewandte Seite der Funktionsabschnitte 9 bilden einen Teil der äußeren
Mantelfläche 10 der Werkzeugmaschine. Möglich ist sowohl ein bündiges bzw. flächiges
Abschließen mit den umgebenden Mantelflächenbereichen als auch eine erhabene Ausbildung
der Funktionsabschnitte 9 bzw. ein Zurückversetzen in der Ausnehmung im Gehäuse, so
dass in diesem Bereich die Mantelfläche vertieft ist.
[0019] Wie den perspektivischen Darstellungen einer Luftleitscheibe 7 in den Figuren 2 und
3 zu entnehmen, können über den Umfang verteilt mehrere einzelne Funktionsabschnitte
9 einteilig mit der Luftleitscheibe 7 ausgebildet sein. Da sich die Funktionsabschnitte
9 in Ausnehmungen im Gehäuse hinein erstrecken, weisen die Funktionsabschnitte 9 zur
Mittelachse einen größeren radialen Abstand auf als die übrigen Bereiche der Luftleitscheibe.
[0020] Der Seitenansicht nach Fig. 4 ist zu entnehmen, dass der Funktionsabschnitt 9 benachbart
zu der Trennlinie 11 zwischen dem Motorgehäuse 3 und dem Getriebegehäuse 4 positioniert
ist. In das Getriebegehäuse 4 ist eine Ausnehmung 12 eingebracht, wobei die Form der
Ausnehmung 12 und die Form des Funktionsabschnittes 9 aufeinander angepasst sind,
so dass der Funktionsabschnitt die Ausnehmung 12 vollständig ausfüllt. Die Ausnehmung
12 liegt mit geringem Abstand zur Trennlinie 11 zwischen Motorgehäuse 3 und Getriebegehäuse
4.
[0021] Des Weiteren ist in Fig. 4 andeutungsweise mit Bezugszeichen 13 das rotierende Werkzeug
auf der Unterseite des Getriebegehäuses eingezeichnet.
[0022] Der Funktionsabschnitt 9 übernimmt im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 eine Designfunktion,
ggf. aber auch eine Hinweisfunktion, indem beispielsweise auf die Oberfläche des Funktionsabschnittes
Hinweise aufgedruckt werden.
[0023] Im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 5 bis 7 übernimmt der Funktionsabschnitt
9 des Luftleitelementes die Aufgabe eines Schutzes für den Ein-/Aus-Schalter 14, über
den die Handwerkzeugmaschine ein- bzw. ausgeschaltet wird. Hierzu ist nur ein einzelner
Funktionsabschnitt 9 vorgesehen, der seitlich über das Getriebegehäuse 4 hinausragt
und sich insbesondere in Querrichtung weiter über das Gehäuse erstreckt als der ebenfalls
an dieser Seite angeordnete Ein-/Aus-Schalter 14. Die Ausnehmung 12 im Getriebegehäuse
4, in die der Funktionsabschnitt 9 eingesetzt ist, erstreckt sich bis zur Trennlinie
11 zwischen Getriebegehäuse 4 und Motorgehäuse 3.
[0024] Der Funktionsabschnitt 9 ist einteilig mit dem Luftleitelement ausgebildet und besteht
insbesondere aus dem gleichen Material wie das Luftleitelement. Möglich ist aber auch
eine Komposit-Ausführung, bei der der Funktionsabschnitt aus einem anderen Material
gefertigt ist als die sonstigen Teile des Luftleitelementes. Beispielsweise kann für
die Aufgabe des Schalterschutzes der Funktionsabschnitt aus einem weicheren Material
gefertigt sein, beispielsweise aus Gummi oder einem gummiähnlichen Material, um im
Falle eines Herabfallens der Handwerkzeugmaschine ein Abpuffern des Stoßes zu ermöglichen.
[0025] In den Figuren 8 bis 11 ist das Funktionselement als Dämpfungselement ausgebildet,
das zwischen Motorgehäuse und Getriebegehäuse angeordnet ist und Schwingungen im Gehäuse
dämpfen soll. Die Figuren 8 und 9 zeigen eine erste Ausführungsvariante, weitere Varianten
sind in den Figuren 10 und 11 dargestellt. In allen Varianten ist der Funktionsabschnitt
zweiteilig mit einem ersten Teil 9a und einem zweiten Teil 9b ausgebildet.
[0026] Gemäß den Figuren 8 und 9 sind beide Funktionsabschnitte 9a, 9b ringförmig ausgeführt
und erstrecken sich über den gesamten Umfang des Winkelschleifers im Übergang zwischen
Motorgehäuse 3 und Getriebegehäuse 4. Im seitlichen Bereich, benachbart zum Ein-/Aus-Schalter
14, findet sich eine axiale Erweiterung im Funktionsabschnitt 9b, die durch eine entsprechende
Form des anderen Funktionsabschnittes 9a ausgeglichen wird, wobei der Funktionsabschnitt
9a über seinen Umfang gesehen eine konstante Dicke aufweist. Der Funktionsabschnitt
9a ist am Getriebegehäuse 4 und der gegenüberliegende Funktionsabschnitt 9b am Motorgehäuse
3 angeordnet. Jeder Funktionsabschnitt gehört zu jeweils einem Luftleitelement bzw.
einem Teil eines Luftleitelementes.
[0027] In der Ausführungsvariante gemäß Fig. 10 sind beide Funktionsabschnitte 9a und 9b
gleichartig ausgebildet und weisen in Umfangsrichtung gesehen eine konstante Dicke
auf.
[0028] In der Ausführungsvariante gemäß Fig. 11 erstrecken sich die beiden Funktionsabschnitte
9a und 9b nicht über den gesamten Umfang, sondern befinden sich lediglich in dem dem
Ein-/Aus-Schalter 14 benachbarten Seitenbereich der Handwerkzeugmaschine. Beide Funktionsabschnitte
9a, 9b liegen in einer Ausnehmung, die in das Getriebegehäuse 4 eingebracht ist.
[0029] Im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 12 bis 14 übernimmt der Funktionsabschnitt
9 die Aufgabe eines Abrutschschutzes, um zu vermeiden, dass die Hand der Bedienungsperson
versehentlich vom Griff der Handwerkzeugmaschine abrutscht und in Richtung des rotierenden
Werkzeuges gleitet. Es sind drei Funktionsabschnitte 9 über den Umfang verteilt auf
der Oberseite und den beiden Seitenbereichen vorgesehen, die jeweils einen trapezförmigen
Querschnitt aufweisen und sich über die Mantelfläche des Getriebegehäuses 4 erheben.
Wie Fig. 14 zu entnehmen, befinden sich die Funktionsabschnitte 9 auf der Seite des
Getriebegehäuses 4 und durchragen jeweils eine Ausnehmung 12, die in das Getriebegehäuse
4 eingebracht ist.
[0030] In den Figuren 15 und 16 übernimmt der Funktionsabschnitt 9 die Aufgabe eines Verdrehsicherungselementes,
um ein gegenseitiges Verdrehen von Motorgehäuse 3 und Getriebegehäuse 4 zu verhindern.
Hierzu ist im Bereich der Trennlinie 11 zwischen Motorgehäuse 3 und Getriebegehäuse
4 eine Ausnehmung in die Gehäusewandung beider Gehäuseteile eingebracht, die gemeinsam
von dem Funktionsabschnitt 9 eingenommen wird. Der Funktionsabschnitt 9 erstreckt
sich somit zum Teil in den Bereich des Motorgehäuses 3 und zum Teil in den Bereich
des Getriebegehäuses 4 hinein. Dadurch ist eine Relativverdrehung zwischen den beiden
Gehäuseteilen unmöglich gemacht.
[0031] Ein weiteres Beispiel einer Verdrehsicherung findet sich in den Figuren 17 bis 19.
Der Funktionsabschnitt 9 ist in eine Ausnehmung im Motorgehäuse 3 eingebracht und
weist auf seiner Außenseite eine Verzahnung auf, die mit einem Hebel 15 zusammenwirkt,
der schwenkbar an der Oberseite des Getriebegehäuses 4 angeordnet ist. Dieser Hebel
15 ist zwischen der in Fig. 18 dargestellten Außereingriffsposition und der in Fig.
19 gezeigten Eingriffsposition zu verstellen, in welcher der Hebel 15 in die Verzahnung
auf der Außenseite des Funktionsabschnittes 9 verrastend eingreift. Auf diese Weise
kann ebenfalls eine Relativverdrehung der beiden Gehäuseteile 3 und 4 zueinander verhindert
werden. Außerdem kann eine zusätzliche axiale Verrastung realisiert werden, so dass
auch in Achsrichtung gesehen ein Lösen der Gehäuseteile 3 und 4 voneinander verhindert
wird.
[0032] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind verschiedene Funktionsabschnitte 9 im Bereich
des Getriebegehäuses 4 über den Umfang verteilt angeordnet. Die Funktionsabschnitte
9 übernehmen die Aufgabe eine Piktogrammes, das dazu verwendet wird, um auf verschiedene
Funktionen des Winkelschleifers bei verschiedenen Relativwinkelstellungen zwischen
Motorgehäuse 3 und Getriebegehäuse 4 hinzuweisen. Beispielsweise kann für einen Einsatz
als Schleifgerät eine andere Winkelposition sinnvoll sein als für einen Einsatz als
Schneidgerät.
[0033] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 21 haben die Funktionsabschnitte 9 die Aufgabe von
Luftauslässen, über die der Luftstrom aus dem Inneren des Gehäuses abgeleitet wird.
Hierfür sind die Funktionsabschnitte 9 jeweils mit Öffnungen 16 versehen, die mit
dem Gehäuseinneren verbunden sind, so dass ein durchgehender Strömungsweg für den
Luftstrom vom Gehäuseinneren in die Atmosphäre gegeben ist. Der Luftstrom kann dabei
so über die Luftauslässe geführt werden, dass die Abluft nicht in Richtung des Anwenders
strömt, sondern beispielsweise nach vorne in Richtung des Werkzeuges.
[0034] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 22 kommt den Funktionsabschnitten 9 die Aufgabe
von Abstützelementen zu, die sich über die Mantelfläche des Getriebegehäuses 4 auf
dessen Oberseite erheben, wodurch die Möglichkeit eröffnet wird, die Handwerkzeugmaschine
auf dem Geräterücken abzulegen.
[0035] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 23 ist ein einzelner Funktionsabschnitt 9 auf der
Oberseite des Getriebegehäuses 4 vorgesehen, wobei der Funktionsabschnitt 9 einen
etwa dreieckförmigen Querschnitt aufweist und eine Öse 17 in den Funktionsabschnitt
eingebracht ist. Diese Öse 17 ermöglicht es, die Handwerkzeugmaschine an einem Haken
oder dergleichen aufzuhängen oder auch mithilfe eines Bügelschlosses zu sichern.
1. Werkzeugmaschine, insbesondere Handwerkzeugmaschine wie beispielsweise ein Winkelschleifer
(1), mit einem ein Werkzeug (13) antreibenden Antriebsmotor (2) und mit einem Luftleitelement
(6), das im zweigeteilten Gehäuse der Werkzeugmaschine (1) angeordnet ist und einen
den Antriebsmotor (2) überstreichenden Luftstrom (5) nach außen führt, wobei das Luftleitelement
(6) einen Funktionsabschnitt (9) aufweist, der einen Teil der äußeren Mantelfläche
(10) der Werkzeugmaschine bildet,
dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleitelement (6) zweiteilig aufgebaut ist und einen Luftleitring (8) und eine
Luftleitscheibe (7) umfasst, dass der Funktionsabschnitt (9) des Luftleitelements
(6) zwischen den Gehäuseteilen (3, 4) oder benachbart zur Trennlinie (11) zwischen
den Gehäuseteilen (3, 4) angeordnet ist und dass der Luftleitring (8) im ersten Gehäuseteil
(3) und die Luftleitscheibe (7) im zweiten Gehäuseteil (4) angeordnet ist.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsabschnitt (9) eine Ausnehmung (12) im Gehäuse durchragt.
3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsabschnitt (9) sich in die Mantelfläche (12) des Gehäuses einfügt.
4. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsabschnitt (9) über die Mantelfläche (12) des Gehäuses heraussteht.
5. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Luftleitring (8) auf Kontakt zur Luftleitscheibe (7) steht.
6. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass über den Umfang verteilt mehrere, in die Mantelfläche (10) einragende bzw. die Mantelfläche
(10) bildende Funktionsabschnitte (9) vorgesehen sind.
7. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile von einem den Antriebsmotor (2) aufnehmenden Motorgehäuse (3) und
einem ein Getriebe aufnehmenden Getriebegehäuse (4) gebildet sind.
8. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsabschnitt (9) als Verdrehsicherungselement zwischen den Gehäuseteilen
(3, 4) ausgebildet ist.
9. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsabschnitt (9) als Dämpfungselement ausgeführt und insbesondere ringförmig
ausgebildet ist.
10. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsabschnitt (9) als Luftauslasselement ausgebildet ist und eine Luftauslassöffnung
(16) aufweist.
1. Power tool, in particular a portable power tool such as an angle grinder (1), comprising
a drive motor (2) driving a tool (13) and comprising an air guide element (6) which
is arranged in the two-part housing of the power tool (1) and directs an air flow
(5) passing over the drive motor (2) to the outside, wherein the air guide element
(6) has a functional section (9) which forms part of the outer lateral surface (10)
of the power tool, characterized in that the air guide element (6) is of two-piece construction and comprises an air guide
ring (8) and an air guide disc (7), in that the functional section (9) of the air guide element (6) is arranged between the housing
parts (3, 4) or adjacent to the parting line (11) between the housing parts (3, 4),
and in that the air guide ring (8) is arranged in the first housing part (3) and the air guide
disc (7) is arranged in the second housing part (4).
2. Power tool according to Claim 1, characterized in that the functional section (9) projects through a recess (12) in the housing.
3. Power tool according to Claim 1 or 2, characterized in that the functional section (9) fits into the lateral surface (10) of the housing.
4. Power tool according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the functional section (9) projects beyond the lateral surface (10) of the housing.
5. Power tool according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the air guide ring (8) is in contact with the air guide disc (7).
6. Power tool according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a plurality of functional sections (9) projecting into the lateral surface (10) or
forming the lateral surface (10) are provided in a distributed manner over the circumference.
7. Power tool according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the housing parts are formed by a motor housing (3) which accommodates the drive
motor (2) and by a transmission housing (4) which accommodates a transmission.
8. Power tool according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the functional section (9) is designed as an anti-rotation locking element between
the housing parts (3, 4).
9. Power tool according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the functional section (9) is embodied as a damping element and is in particular
of annular design.
10. Power tool according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the functional section (9) is designed as an air outlet element and has an air outlet
opening (16).
1. Machine-outil, en particulier machine-outil manuelle, par exemple une meuleuse d'angle
(1), comprenant un moteur d'entraînement (2) entraînant un outil (13) et un élément
de guidage d'air (6) qui est disposé dans le boîtier en deux parties de la machine-outil
(1) et qui guide vers l'extérieur un flux d'air (5) balayant le moteur d'entraînement
(2), l'élément de guidage d'air (6) présentant une portion fonctionnelle (9) qui forme
une partie de la surface d'enveloppe extérieure (10) de la machine-outil,
caractérisée en ce que l'élément de guidage d'air (6) est construit en deux parties et comprend une bague
de guidage d'air (8) et un disque de guidage d'air (7), en ce que la portion fonctionnelle (9) de l'élément de guidage d'air (6) est disposée entre
les parties du boîtier (3, 4) ou à côté de la ligne de séparation (11) entre les parties
du boîtier (3, 4), et en ce que la bague de guidage d'air (8) est disposée dans la première partie du boîtier (3)
et le disque de guidage d'air (7) est disposé dans la deuxième partie du boîtier (4).
2. Machine-outil selon la revendication 1, caractérisée en ce que la portion fonctionnelle (9) s'étend à travers un évidement (12) dans le boîtier.
3. Machine-outil selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la portion fonctionnelle (9) est insérée dans la surface d'enveloppe (10) du boîtier.
4. Machine-outil selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que la portion fonctionnelle (9) fait saillie au-dessus de la surface d'enveloppe (10)
du boîtier.
5. Machine-outil selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que la bague de guidage d'air (8) est en contact avec le disque de guidage d'air (7).
6. Machine-outil selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce qu'il est prévu plusieurs portions fonctionnelles (9) réparties sur la périphérie, pénétrant
dans la surface d'enveloppe (10) ou formant la surface d'enveloppe (10).
7. Machine-outil selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que les parties de boîtier sont formées par un boîtier de moteur (3) recevant le moteur
d'entraînement (2) et par un boîtier de transmission (4) recevant une transmission.
8. Machine-outil selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce que la portion fonctionnelle (9) est réalisée sous forme d'élément de fixation contre
la rotation des parties du boîtier (3, 4).
9. Machine-outil selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que la portion fonctionnelle (9) est réalisée sous forme d'élément d'amortissement et
est réalisée notamment sous forme de bague.
10. Machine-outil selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que la portion fonctionnelle (9) est réalisée sous forme d'élément de sortie d'air et
présente une ouverture de sortie d'air (16).