[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kocheinheitsschutzvorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Aus der Druckschrift
US 3,870,862 A ist eine Kocheinheitsschutzvorrichtung bekannt, die eine Umhausungseinheit, welche
einen Aufnahmebereich bildet, und eine Abschirmeinheit aufweist. Die Abschirmeinheit
ist dazu vorgesehen, die Umhausungseinheit vor einem Heizmittel abzuschirmen.
[0003] Die Druckschrift
US 2002/190055 A1 offenbart eine unterhalb eines Glaskeramikkochfelds angeordnete Kocheinheitsschutzvorrichtung,
bestehend aus einem doppelwandigen Gehäuse zur Aufnahme einer Elektronikeinheit und
zur Abschirmung dieser gegenüber einem Wärmeeintrag durch Heizmittel des Glaskeramikkochfelds.
Innerhalb des Gehäuses befindet sich ein Ventilator, der zur Kühlung der Elektronikeinheit
vorgesehen ist.
[0004] Die Druckschrift
EP 1 120 999 A2 offenbart eine Steuer- und Anzeigeeinheit für ein Kochfeld, welche in einem doppelwandigen
Gehäuse angeordnet ist und durch dieses vor einem Wärmeeintrag durch Heizmittel geschützt
wird.
[0005] Die Druckschrift
US 3,838,505 A offenbart ein Glaskeramikkochfeld mit einer Umhausungseinheit in Form eines Außengehäuses,
welches durch eine Trennwand in einen Heizraum und einen Elektronikraum unterteilt
wird, wobei letzterer einen Aufnahmebereich für eine Elektronikeinheit bildet. Des
Weiteren sind alle Heizmittel des Glaskeramikkochfelds in einer Wanne innerhalb des
Heizraums angeordnet.
[0006] Die Druckschrift
WO 2007/077153 A2 offenbart ein Kochfeld mit unterhalb einer Kochfeldplatte angeordneten Heizmitteln
und einer Elektronikeinheit. Die Elektronikeinheit befindet sich in einer Umhausungseinheit,
welche ihrerseits in einer Abschirmeinheit angeordnet ist.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gättungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer platzsparenden und effektiven Schutzwirkung
bereitzustellen.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst,
während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
[0009] Die Erfindung geht aus von einer Kocheinheitsschutzvorrichtung mit wenigstens einer
Umhausungseinheit, die zumindest einen Aufnahmebereich zur Aufnahme wenigstens einer
Elektronikeinheit bildet, und wenigstens einer Abschirmeinheit, die dazu vorgesehen
ist, die Umhausungseinheit vor einem Heizmittel abzuschirmen.
[0010] Die Abschirmeinheit ist an der Umhausungseinheit befestigt. Damit können eine platzsparende
Anordnung der Umhausungseinheit und der Abschirmeinheit und eine einfache Montage
erreicht werden. Besonders vorteilhaft bilden die Umhausungseinheit und die Abschirmeinheit
ein Baumodul, das vor einer Montage der Kocheinheitsschutzvorrichtung in ein Kochfeld
vorgefertigt sein kann. Die Elektronikeinheit weist insbesondere elektronische Schaltelemente
auf, die vorzugsweise einer Bedieneinheit zur manuellen Einstellung eines Parameters
durch einen Bediener zugeordnet sind und dazu dienen, Einstellsignale an eine Steuereinheit
zum Steuern eines Betriebs eines Heizmittels weiterzuleiten. Unter einem "Heizmittel"
soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Mittel verstanden werden, das zum Heizen
eines auf einer Kochplatte aufgelegten Zubereitungsgeschirrs vorgesehen ist. Insbesondere
kann das Heizmittel als Strahlungskörper oder Induktionsspule ausgebildet sein. Vorteilhafterweise
dient die Abschirmeinheit als Trennmittel, welches einen der Bedieneinheit zugeordneten
Elektronikraum unterhalb der Kochplatte von einem für das Heizmittel vorgesehenen
Heizraum trennt. Insbesondere dient die Abschirmeinheit dazu, die Umhausungseinheit
und somit die im Aufnahmebereich angeordnete Elektronikeinheit vor einer vom Heizmittel
erzeugten Wärme abzuschirmen. Vorteilhaft kann durch die Abschirmeinheit die Umhausungseinheit
vor Wärmestrahlung und/oder Wärmetransport, der durch Gase, Flüssigkeiten oder Festkörper
erfolgt, geschützt werden. Des Weiteren kann durch die Abschirmeinheit die Umhausungseinheit
gegen eine sich im Heizraum bildende Kondensflüssigkeit abgeschirmt werden. Die Abschirmeinheit
und die Umhausungseinheit können jeweils insbesondere zumindest teilweise aus Kunststoff
hergestellt sein und im Besonderen durch ein Spritzverfahren hergestellt werden.
[0011] Die Kocheinheitsschutzvorrichtung weist eine Luftstromführungseinheit auf, die zur
Führung eines aus einem für das Heizmittel vorgesehenen Heizraum strömenden Luftstroms
vorgesehen ist. Es kann durch die Luftstromführungseinheit besonders platzsparend
ein effektives Abführen von Hitze ünd/oder Feuchtigkeit aus dem Heizraum erreicht
werden, wodurch ein Eindringen einer warmen bzw. feuchten Luft in den Aufnahmebereich
vermieden werden kann. Im Besonderen weist die Luftstromführungseinheit ein Mittel
zum Leiten des Luftstroms in eine Richtung auf, die von der Umhausungseinheit wegführt,
wodurch ein Rückströmen des Luftstroms im Bereich des Aufnahmebereichs verhindert
werden kann. Die Luftstromführungseinheit kann ferner als Abführungsmittel zum Abführen
einer im Heizraum kondensierten Flüssigkeit und insbesondere einer an der Unterseite
der Kochplatte kondensierten Flüssigkeit dienen. Dadurch kann ein Eindringen der Flüssigkeit
in den Aufnahmebereich vermieden werden, womit insbesondere ein Schutz der Elektronikeinheit
gegen Feuchtigkeit erreicht werden kann.
[0012] Die Kocheinheitsschutzvorrichtung weist ein Abdeckmittel auf, das den Aufnahmebereich
und das.Heizmittel zumindest teilweise in vertikaler Richtung nach unten abdeckt und
in welchem eine zum Abführen des Luftstroms aus dem Heizraum vorgesehene Öffnung ausgespart
ist. Dadurch kann platzsparend und konstruktiv einfach eine effektive Luftabführung
erreicht werden.
[0013] Die Abschirmeinheit ragt in die Öffnung hinein. Damit kann insbesondere ein verbesserter
Schutz des Aufnahmebereichs gegen Feuchtigkeit und/oder Hitze erreicht werden, insbesondere
wenn dieser im Bereich der Öffnung angeordnet ist, wobei der in die Öffnung hineinragende
Bereich der Abschirmeinheit effektiv zur Verhinderung eines Rückströmens in Richtung
der Umhausungseinheit dienen kann.
[0014] Es wird ferner vorgeschlagen, dass die Abschirmeinheit ein Abschirmelement aufweist,
das zumindest teilweise aus einem schaumartigen Material hergestelltist. Dadurch kann
auf kompakte Weise eine besonders effektive Abschirmung erreicht werden. Unter einem
"schaumartigen Material" kann insbesondere ein Material verstanden werden, welches
mittels eines gezielten Fangens von Gasblasen in einer Flüssigkeit oder einem Festkörper
hergestellt wird. Das Abschirmelement liegt vorteilhafterweise im montierten Zustand
der Kocheinheitsschutzvorrichtung an einer Kochplatte an. Durch den Einsatz eines
schaumartigen Materials kann eine vorteilhafte Anpassung an Unebenheiten der Kochplatte
erreicht werden. Ferner kann eine klebefreie Abschirmung erreicht werden, wodurch
eine einfache Entnehmbarkeit der Umhausungseinheit erreicht werden kann.
[0015] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Umhausungseinheit ein
Umhausungsmittel auf, das den Aufnahmebereich bildet, und die Abschirmeinheit umfasst
ein Abschirmmittel, das im Zusammenwirken mit dem Umhausungsmittel einen Schlitz bildet.
Insbesondere kann damit ein effektiver Schutz des Aufnahmebereichs erreicht werden,
indem das Umhausungsmittel zusätzlich zum Abschirmmittel durch einen Luftraum bedeckt
ist.
[0016] Vorzugsweise weist die Abschirmeinheit ein Abschirmmittel auf, das mit der Umhausungseinheit
einteilig ausgebildet ist. Dadurch können Bauteile eingespart werden und es kann der
Montageaufwand vorteilhaft reduziert werden. Insbesondere können das Abschirmmittel
und die Umhausungseinheit in einem Spritzgussverfahren, insbesondere aus einem Guss,
hergestellt werden.
[0017] Zweckmäßigerweise weist die Umhausungseinheit ein Umhausungsmittel auf, das den Aufnahmebereich
bildet, wobei im montierten Zustand der Umhausungseinheit das Umhausungsmittel und
das Abschirmmittel jeweils den Aufnahmebereich im Wesentlichen in horizontale Richtung
zu dem Heizmittel hin abdecken. Unter dem "montierten Zustand der Umhausungseinheit"
soll insbesondere ein Zustand der Umhausungseinheit verstanden werden, in dem die
Kocheinheitsschutzvorrichtung in einer Kocheinheit, z.B. einem Kochfeld, montiert
ist. Außerdem soll unter einer "horizontalen Richtung" eine Richtung verstanden werden,
die parallel zu einer Kochplatte der Kocheinheit ausgerichtet ist. Ferner soll unter
einem "im Wesentlichen in horizontale Richtung zu dem Heizmittel hin Abdecken" insbesondere
verstanden werden, dass bei einer Parallelprojektion des Aufnahmebereichs zusammen
mit dem Umhausungsmittel bzw. dem Abschirmmittel in horizontale Richtung zu dem Heizmittel
hin auf einer hinter dem Abschirmmittel und dem Umhausungsmittel senkrecht zur Projektionsrichtung
liegenden Ebene zumindest fünfzig Prozent, insbesondere zumindest siebzig Prozent
und besonders vorteilhaft zumindest neunzig Prozent der Projektionsfläche des Aufnahmebereichs
mit der Projektionsfläche des Umhausungsmittels bzw. des Abschirmmittels überlappen.
Insbesondere kann das Umhausungsmittel mit dem Abschirmmittel eine Doppelwand bilden,
welche den Aufnahmebereich von einem für das Heizmittel vorgesehenen Heizraum trennt.
Damit kann insbesondere ein besonders effektiver Schutz des Aufnahmebereichs erreicht
werden.
[0018] Es wird außerdem vorgeschlagen, dass die Umhausungseinheit wenigstens einen Aufnahmeraum
bildet, der in vertikaler Richtung nach oben offen ist. Unter einer "vertikalen Richtung"
soll insbesondere eine Richtung senkrecht zu einer Kochplatte, unterhalb welcher die
Kocheinheitsschutzvorrichtung im montierten Zustand angebracht ist, verstanden werden.
Bei einer gebräuchlichen Benutzungsposition einer Kocheinheit, z.B. eines Kochfelds,
die die Kocheinheitsschutzvorrichtung umfasst, entspricht die vertikale Richtung insbesondere
der Schwerkraftrichtung. Damit lässt sich im Besonderen erreichen, dass die Umhausungseinheit
Platz und eine gute Sichtbarkeit für eine im Aufnahmeraum angeordnete Anzeigeeinheit
aufweist.
[0019] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Abschirmelement dazu
vorgesehen, den Aufnahmeraum abzudichten. Damit kann ein Schutz einer im Aufnahmeraum
angeordneten Elektronikeinheit, z.B. einer Anzeigeeinheit, eines Berührungssensors
usw., insbesondere vor Feuchtigkeit erreicht werden.
[0020] Zweckmäßigerweise ist die Umhausungseinheit im montierten Zustand mit Hilfe einer
Klemmverbindung in einer Position relativ zu einer Kochplatte festgehalten. Damit.können
insbesondere eine einfache Montage und eine einfache Austauschbarkeit der Umhausungseinheit
erreicht werden.
[0021] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Luftstromführungseinheit mit der Abschirmeinheit
einteilig ausgebildet ist. Dadurch können Bauteile, Bauraum und Montagekosten eingespart
werden.
[0022] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0023] Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Kochfeld,
Fig. 2 das Kochfeld mit Unterbau in einem Querschnitt und
Fig. 3 eine Ansicht des Kochfelds mit Unterbau von unten.
[0024] Fig. 1 zeigt ein Kochfeld 11 in einer Draufsicht. An seiner Oberseite weist das Kochfeld
11 eine Kochplatte 34 auf, welche hauptsächlich aus Glaskeramik ausgebildet ist. Die
Kochplatte 34 umfasst Kochzonen 52, die zum Abstellen und Erhitzen von Kochgeschirr
vorgesehen sind. Ferner weist die Kochplatte 34 eine Bedieneinheit 15 auf, die eine
Anzahl von Touch-Elementen 66 umfasst, welche zum Ein- und Ausschalten und zur Steuerung
einer Heizleistung von Heizmitteln 18 verwendet werden können. Diese Heizmittel 18,
die jeweils einer der Kochzonen 52 zugeordnet sind bzw. unterhalb einer der Kochzonen
52 angeordnet sind (siehe Figur 2), sind zur Erhitzung von einem in der entsprechenden
Kochzone 52 aufgestellten Kochgeschirr vorgesehen. Die Bedieneinheit 15 weist eine
Anzeigeeinheit 68 zur Ausgabe einer Information, insbesondere zurAnzeige einer Heizstufe
der Heizmittel 18, an einen Bediener auf, die unterhalb der Kochplatte 34 angeordnet
ist.
[0025] Figur 2 zeigt das Kochfeld 11 mit einem Unterbau 13 in einem Querschnitt senkrecht
zur Kochplatte 34. Der Unterbau 13 befindet sich unterhalb der Kochplatte 34 und wird
von einem Montagerahmen 44 zur Umgebung des Kochfelds 11, z.B. zu einer Arbeitsplatte
hin, abgeschlossen. Ferner ist der Unterbau 13 durch ein Abdeckmittel 38 nach unten
abgegrenzt. Der Unterbau 13 weist zwei Teilräume auf, und zwar einen Heizraum 48 und
einen Elektronikraum 50. Im Heizraum 48 sind die Heizmittel 18 sowie weitere, den
Heizmitteln 18 zugeordnete Bauelemente 17 angeordnet, während der Elektronikraum 50
der Bedieneinheit 15 zugeordnet ist. Das Kochfeld 11 ist mit einer Kocheinheitsschutzvorrichtung
9 versehen, die dazu dient, den Elektronikraum 50 gegenüber dem Heizraum 48, insbesondere
gegen in einem Kochvorgang der Heizmittel 18 erzeugte Hitze und Feuchtigkeit, zu schützen.
Hierzu weist die Kocheinheitsschutzvorrichtung 9 eine Abschirmeinheit 16 auf, die
den Heizraum 48 und den Elektronikraum 50 voneinander trennt. Die Kocheinheitsschutzvorrichtung
9, der Heizraum 48 und der Elektronikraum 50 sind ebenfalls in Figur 1 zu erkennen.
[0026] Die Abschirmeinheit 16 umfasst ein Abschirmelement 20 und ein Abschirmmittel 26.
Im Elektronikraum 50 ist eine Umhausungseinheit 10 angeordnet. Die Umhausungseinheit
10 weist ein Umhausungsmittel 22 auf, welches einen Aufnahmebereich 12 zur Aufnahme
einer Elektronikeinheit 14 bildet. Das Umhausungsmittel 22 ist im Querschnitt H-förmig
ausgebildet. Obere Schenkel 54, 56 der H-Form weisen nach oben. Untere Schenkel 58,
60 der H-Form weisen nach unten. Der obere Schenkel 54 befindet sich an der dem Heizraum
48 zugewandten Seite der H-Form, der obere Schenkel 56 befindet sich an der vom Heizraum
48 abgewandten Seite der H-Form. Entsprechend befindet sich der untere Schenkel 60
an der dem Heizraum 48 zugewandten Seite der H-Form, der untere Schenkel 58 befindet
sich an der vom Heizraum 48 abgewandten Seite der H-Form. Ein Verbindungsstück 62
verbindet die Schenkel 54, 56, 58, 60. Die beiden oberen Schenkel 54, 56 der H-Form
sind im Vergleich zu den beiden unteren Schenkeln 58, 60 verkürzt.
[0027] Das Abschirmmittel 26 erstreckt sich senkrecht zur Kochplatte 34 in gerader Weise.
Der obere Schenkel 54 und das Abschirmmittel 26 sind über ein Verbindungsstück 64
verbunden. Das Abschirmmittel 26 und der untere Schenkel 60 verlaufen parallel zueinander.
Das Abschirmmittel 26 bildet zusammen mit dem Verbindungsstück 64 und dem unteren
Schenkel 60 einen Schlitz 24, welcher sich senkrecht zur Kochplatte 34 erstreckt.
Das Umhausungsmittel 22, insbesondere die Schenkel 54, 60 und das Abschirmmittel 26,
bilden eine dem Heizraum 48 zugewandte Doppelwand der Umhausungseinheit 10. Das Abschirmmittel
26 und das Umhausungsmittel 22 decken den Aufnahmebereich 12 jeweils im Wesentlichen
in horizontale Richtung zu dem Heizmittel 18 hin ab.
[0028] Das Umhausungsmittel 22, das Verbindungsstück 64 und das Abschirmmittel 26 bilden
eine einteilige Baueinheit. Das Umhausungsmittel 22 und das Abschirmmittel 26 können
insbesondere aus einem Guss hergestellt sein. In einer alternativen Ausführungsvariante
können das Abschirmmittel 26 und die Umhausungseinheit 10 als verschiedene Baueinheiten
voneinander getrennt hergestellt sein. Dabei wird das Abschirmmittel 26 vorteilhafterweise
vor der Montage in den Unterbau 13 des Kochfelds 11 an der Umhausungseinheit 10 befestigt.
[0029] Der obere Schenkel 54, das Verbindungsstück 62 und der obere Schenkel 56 umhüllen
einen Aufnahmeraum 28. Der Aufnahmeraum 28 ist im Querschnitt U-förmig nach oben offen
ausgebildet und ist nach oben durch die Kochplatte 34 abgedeckt. Der Aufnahmeraum
28 wird durch das Abschirmelement 20 gegen den umgebenden Raum und speziell gegen
den Heizraum 48 abgedichtet und vor Hitze und Feuchtigkeit, die bei einem Kochvorgang
entstehen, geschützt. Das Abschirmelement 20 ist als Silikonschaum ausgebildet, der
sich von dem Verbindungsstück 64 zur Kochplatte 34 und von dem oberen Schenkel 56
zur Kochplatte 34 hin erstreckt. Das Abschirmelement 20 liegt ferner klebefrei an
der Unterseite der Kochplatte 34 an. Die unteren Schenkel 58, 60 und das Verbindungsstück
62 umhüllen den Aufnahmebereich 12. Dieser ist im Querschnitt U-förmig nach unten
offen ausgebildet und ist nach unten durch das Abdeckmittel 38 abgedeckt.
[0030] Der Aufnahmebereich 12 und der Aufnahmeraum 28 werden von der Abschirmeinheit 16
und dem Umhausungsmittel 22 vor Hitze aus dem Heizraum 48, die bei einem Kochvorgang
entwickelt wird, und gegen Feuchtigkeit, die bei einem Kochvorgang im Heizraum 48
kondensiert, geschützt. Eine Teilmenge der Feuchtigkeit kann durch einen Luftstrom
72, der mit Hilfe einer Luftstromführungseinheit 36 geführt wird, die einteilig mit
der Abschirmeinheit 16 ausgebildet ist, durch aus dem Abdeckmittel 38 ausgesparte
Öffnungen 42 nach unten abgeführt werden (siehe auch Figur 3). Die Luftstromführungseinheit
36 ist von Teilbereichen der Abschirmeinheit 16, und zwar des Abschirmmittels 26 gebildet,
die jeweils in eine der Öffnungen 42 hineinragen und, wie ebenfalls Figur 3 zu entnehmen
ist, aus dem Abdeckmittel 38 herausragen. Ferner kann kondensierte Feuchtigkeit an
der Luftstromführungseinheit 36 nach unten ablaufen und insbesondere von dem Luftstrom
72 abtransportiert werden.
[0031] Mit Hilfe einer Lasche 74 ist das Umhausungsmittel 22 mit dem Abdeckmittel 38 verbunden.
Das Abdeckmittel 38 übt eine Kraft auf die Lasche 74 aus, wodurch das Umhausungsmittel
22 das Abschirmelement 20 gegen die Kochplatte 34 drückt. Zwischen dem Abdeckmittel
38, dem Umhausungsmittel 22 und der Kochplatte 34 ist somit eine Klemmverbindung realisiert.
Hiermit wird die Umhausungseinheit 10 in einer Position relativ zu der Kochplatte
34 festgehalten. Mit Hilfe der Klemmverbindung wird eine Dichtwirkung des Abschirmelements
20 sichergestellt. Die Funktion der Lasche 74 kann auch durch Federn übernommen werden,
welche in die Umhausungseinheit 10 eingesetzt werden.
[0032] Im Aufnahmeraum 28 ist eine Elektronikeinheit 31 angeordnet. Die Elektronikeinheit
31 umfasst die Anzeigeeinheit 68, die eine Betriebsstufe einer Kochzone 52 für einen
Benutzer sichtbar anzeigt. Außerdem besitzt die Elektronikeinheit 31 kapazitive Bauelemente
70, die das Bedienen der Touch-Elemente 66 registrieren. Der Aufnahmebereich 12 weist
eine Elektronikeinheit 14 auf. Die Elektronikeinheit 14 ist als Relaiseinheit mit
einer Leiterplatte ausgebildet und gibt über die Bedieneinheit 15 vermittelte Signale
zur Steuerung der Heizmittel 18 weiter.
[0033] Figur 3 zeigt eine Ansicht des Kochfelds 11 von unten. Das Abdeckmittel 38 verdeckt
den Heizraum 48, der mit einem Pfeil angedeutet ist, und den Elektronikraum 50, welcher
ebenfalls mit einem Pfeil angedeutet ist. Aus dem Abdeckmittel 38 ist entlang des
Umfangs des Elektronikraums 50 ein Satz von Öffnungen 42 ausgespart, die aus Stabilitätsgründen
voneinander getrennt sind. Durch diese Öffnungen 42 ragen, wie oben anhand von Figur
2 beschrieben, fortgesetzte Teilbereiche der Abschirmeinheit 16, welche die Luftstromführungseinheit
36 bilden.
[0034] Bei dem Zusammenbau des Kochfelds 11 wird die Elektronikeinheit 31 in dem Aufnahmeraum
28 positioniert. Das Abschirmelement 20 wird den Aufnahmeraum 28 umschließend auf
die Umhausungseinheit 10 aufgespritzt. Die Umhausungseinheit 10 wird in eine Endposition
der Montage gebracht, wobei die Klemmverbindung mit dem Abdeckmittel 38 und der Lasche
74 hergestellt wird. Hierbei wird durch eine Klemmkraft das Abschirmelement 20 gegen
die Unterseite der Kochplatte 34 gedrückt. Danach kann die Elektronikeinheit 14 in
den Aufnahmebereich 12 montiert werden. Alternativ kann sie vor der Fixierung der
Umhausungseinheit 10 am Montagerahmen 44 im Aufnahmebereich 12 montiert werden. Nach
der Montage des Heizmittels 18, der Bauelemente 17 und des von der Umhausungseinheit
10 und der Abschirmeinheit 16 gebildetes Baumoduls wird das Abdeckmittel 38, das als
Abdeckblech ausgebildet ist, montiert und insbesondere an dem Montagerahmen 44 verschraubt.
Das Abdeckmittel 38 deckt den Heizraum 48 und den Elektronikraum 50 nach unten ab.
[0035] Eine Reparatur oder ein Austausch der Elektronikeinheit 14 kann in einfacher Weise
durchgeführt werden, indem das Abdeckmittel 38 entfernt und hierbei ein einfacher
Zugang zum Aufnahmebereich 12 ermöglicht wird. Auch eine Reparatur oder ein Austausch
der Elektronikeinheit 31 kann in einfacher Weise durchgeführt werden. Hierzu wird
die Verbindung der Lasche 74 zu dem Abdeckmittel 38 gelöst und das Abdeckmittel 38
und die Umhausungseinheit 10 werden vom Unterbau 13 entfernt, wobei das Abschirmelement
20, das klebefrei an der Kochplatte 34 anliegt, von der Kochplatte 34 einfach entkoppelt
wird.
Bezugszeichen
| 9 |
Kocheinheitsschutzvorrichtung |
56 |
oberer Schenkel |
| 58 |
unterer Schenkel |
| 10 |
Umhausungseinheit |
60 |
unterer Schenkel |
| 11 |
Kochfeld |
62 |
Verbindungsstück |
| 12 |
Aufnahmebereich |
64 |
Verbindungsstück |
| 13 |
Unterbau |
66 |
Touch-Element |
| 14 |
Elektronikeinheit |
68 |
Anzeigeeinheit |
| 15 |
Bedieneinheit |
70 |
kapazitives Bauelement |
| 16 |
Abschirmeinheit |
72 |
Luftstrom |
| 17 |
Bauelement |
74 |
Lasche |
| 18 |
Heizmittel |
|
|
| 20 |
Abschirmelement |
|
|
| 22 |
Umhausungsmittel |
|
|
| 24 |
Schlitz |
|
|
| 26 |
Abschirmmittel |
|
|
| 28 |
Aufnahmeraum |
|
|
| 31 |
Elektronikeinheit |
|
|
| 34 |
Kochplatte |
|
|
| 36 |
Luftstromführungseinheit |
|
|
| 38 |
Abdeckmittel |
|
|
| 42 |
Öffnung |
|
|
| 44 |
Montagerahmen |
|
|
| 48 |
Heizraum |
|
|
| 50 |
Elektronikraum |
|
|
| 52 |
Kochzone |
|
|
| 54 |
oberer Schenkel |
|
|
1. Kocheinheitsschutzvorrichtung mit wenigstens einer Umhausungseinheit (10), die zumindest
einen Aufnahmebereich (12) zur Aufnahme wenigstens einer Elektronikeinheit (14) bildet,
und wenigstens einer Abschirmeinheit (16), die dazu vorgesehen ist, die Umhausungseinheit
(10) vor einem Heizmittel (18) abzuschirmen, wobei die Abschirmeinheit (16) an der
Umhausungseinheit (10) befestigt ist, und einer Luftstromführungseinheit (36), die
zur Führung eines aus einem für das Heizmittel (18) vorgesehenen Heizraum (48) strömenden
Luftstroms (72) vorgesehen ist, und einem Abdeckmittel (38), das den Aufnahmebereich
(12) und das Heizmittel (18) zumindest teilweise in vertikaler Richtung nach unten
abdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass
im Abdeckmittel (38) eine zum Abführen des Luftstroms (72) aus dem Heizraum (48) vorgesehene
Öffnung (42) ausgespart ist, wobei die Abschirmeinheit (16) in die Öffnung (42) hineinragt.
2. Kocheinheitsschutzvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abschirmeinheit (16) wenigstens ein Abschirmelement (20) aufweist, das zumindest
teilweise aus einem schaumartigen Material hergestellt ist.
3. Kocheinheitsschutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Umhausungseinheit (10) ein Umhausungsmittel (22) aufweist, das den Aufnahmebereich
(12) bildet, und die Abschirmeinheit (16) ein Abschirmmittel (26) umfasst, das im
Zusammenwirken mit dem Umhausungsmittel (22) einen Schlitz (24) bildet.
4. Kocheinheitsschutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abschirmeinheit (16) ein Abschirmmittel (26) aufweist, das mit der Umhausungseinheit
(10) einteilig ausgebildet ist.
5. Kocheinheitsschutzvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Umhausungseinheit (10) ein Umhausungsmittel (22) aufweist, das den Aufnahmebereich
(12) bildet, und dass im montierten Zustand der Umhausungseinheit (10) das Umhausungsmittel
(22) und das Abschirmmittel (26) jeweils den Aufnahmebereich (12) im Wesentlichen
in horizontale Richtung zu dem Heizmittel (18) hin abdecken.
6. Kocheinheitsschutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Umhausungseinheit (10) wenigstens einen Aufnahmeraum (28) bildet, der in vertikaler
Richtung nach oben offen ist.
7. Kocheinheitsschutzvorrichtung nach Anspruch 2 und 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Abschirmelement (20) dazu vorgesehen ist, den Aufnahmeraum (28) abzudichten.
8. Kocheinheitsschutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Umhausungseinheit (10) im montierten Zustand mit Hilfe einer Klemmverbindung in
einer Position relativ zu einer Kochplatte (34) festgehalten ist.
9. Kocheinheitsschutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Luftstromführungseinheit (36) mit der Abschirmeinheit (16) einteilig ausgebildet
ist.
10. Kochfeld mit einer Kocheinheitsschutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Cooker protective device having at least one housing unit (10), which forms at least
one receiving region (12) for receiving at least one electronic unit (14), and at
least one screening unit (16) which is provided to screen the housing unit (10) from
a heating means (18), wherein the screening unit (16) is attached to the housing unit
(10), and having an airflow guidance unit (36) which is for guiding an airflow (72)
flowing out of a heating chamber (48) provided for the heating means (18), and having
a covering means (38) which covers the receiving region (12) and the heating means
(18) at least partially in the vertical direction downwards,
characterised in that
an opening (42) provided for removing the airflow (72) from the heating chamber (48)
is recessed in the covering means (38), wherein the screening unit (16) projects into
the opening (42).
2. Cooker protective device according to claim 1,
characterised in that
the screening unit (16) has at least one screening element (20) which is manufactured
at least partially from a foam-like material.
3. Cooker protective device according to claim 1 or 2,
characterised in that
the housing unit (10) has a housing means (22) which forms the receiving region (12),
and the screening unit (16) comprises a screening means (26) which in conjunction
with the housing means (22) forms a slot (24).
4. Cooker protective device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the screening unit (16) has a screening means (26) which is integrally designed with
the housing unit (10).
5. Cooker protective device according to claim 4,
characterised in that
the housing unit (10) has a housing means (22) which forms the receiving region (12),
and in the assembled state of the housing unit (10) the housing means (22) and the
screening means (26) in each case cover the receiving region (12) substantially in
the horizontal direction to the heating means (18).
6. Cooker protective device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the housing unit (10) forms at least one receiving chamber (28) which is open in a
vertical direction upwards.
7. Cooker protective device according to claim 2 and 6,
characterised in that
the screening element (20) is provided to seal the receiving chamber (28).
8. Cooker protective device according to one of the preceding claims,
characterised in that
in the assembled state the housing unit (10) is retained with the aid of a clamping
connection in a position relative to a hotplate (34).
9. Cooker protective device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the airflow guidance unit (36) is designed integrally with the screening unit (16).
10. Hob having a cooker protective device according to one of the preceding claims.
1. Dispositif de protection d'une unité de cuisson, dispositif comprenant au moins une
unité formant enceinte (10) qui forme au moins une zone de réception (12) servant
à recevoir au moins une unité électronique (14), et au moins une unité de blindage
(16) destinée à protéger l'unité formant enceinte (10) vis-à-vis d'un moyen de chauffage
(18), l'unité de blindage (16) étant fixée sur l'unité formant enceinte (10), ainsi
qu'une unité de guidage de flux d'air (36) pour guider un flux d'air (72) sortant
d'un espace de chauffage (48) prévu pour le moyen de chauffage (18), et un moyen de
recouvrement (38) recouvrant la zone de réception (12) et le moyen de chauffage (18)
au moins partiellement dans le sens vertical vers le bas,
caractérisé en ce que
une ouverture (42) est ménagée dans le moyen de recouvrement (38) pour évacuer le
flux d'air (72) de l'espace de chauffage (48), l'unité de blindage (16) pénétrant
dans ladite ouverture (42).
2. Dispositif de protection d'une unité de cuisson selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'unité de blindage (16) présente un élément de blindage (20) réalisé au moins en
partie en une matière de type mousse.
3. Dispositif de protection d'une unité de cuisson selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'unité formant enceinte (10) présente un moyen formant enceinte (22) qui forme la
zone de réception (12), et l'unité de blindage (16) comprend un moyen de blindage
(26) qui forme une fente (24) en coopération avec le moyen formant enceinte (22).
4. Dispositif de protection d'une unité de cuisson selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de blindage (16) présente un moyen de blindage (26) qui est formé d'un seul
tenant avec l'unité formant enceinte (10).
5. Dispositif de protection d'une unité de cuisson selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
l'unité formant enceinte (10) présente un moyen formant enceinte (22) qui forme la
zone de réception (12), et en ce que, lorsque ladite unité (10) est montée, le moyen formant enceinte (22) et le moyen
de blindage (26) recouvrent chacun la zone de réception (12) essentiellement horizontalement
en direction du moyen de chauffage (18).
6. Dispositif de protection d'une unité de cuisson selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité formant enceinte (10) forme au moins un espace de réception (28) qui est ouvert
vers le haut dans le sens vertical.
7. Dispositif de protection d'une unité de cuisson selon la revendication 2 et 6,
caractérisé en ce que
l'élément de blindage (20) est destiné à assurer l'étanchéité de l'espace de réception
(28).
8. Dispositif de protection d'une unité de cuisson selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité formant enceinte (10), lorsqu'elle est montée, est maintenue à l'aide d'une
liaison par serrage dans une position par rapport à une plaque de cuisson (34).
9. Dispositif de protection d'une unité de cuisson selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de guidage de flux d'air (36) est réalisée d'un seul tenant avec l'unité de
blindage (16).
10. Table de cuisson comprenant un dispositif de protection d'une unité de cuisson selon
l'une des revendications précédentes.