[0001] In der
EP 1 359 284 A1 ist eine Steuerung für Rollladenantriebe beschrieben. Diese Steuerung verwendet Befehlstasten,
um den Start und das Anhalten des Antriebsmotors für den Rollladen festzulegen. Außerdem
enthält die bekannte Anordnung ein Losrad, das von einem Rollladengurt des Rollladens
antrieben wird. Mit Hilfe dieses Losrades wird die Position des Rollladenpanzers erfasst.
Das Losrad wirkt als Impulsgeber, das mit einem Impulsaufnehmer zusammenwirkt, der
an die Steuerung angeschlossen ist. Die Zahl der gezählten Impulse entspricht der
Position des Rollladenpanzers.
[0002] Zur Positionsermittlung des Rollladenpanzers wird zunächst einmal die obere physikalischen
Endlage angefahren, wobei der Motorstroms gemessen und als Kriterium für das Erreichen
dieser Endlage verwendet wird. Im Anschluss daran wird bei weiterem Ansteuern der
oberen Endlage lediglich eine etwas weiter unten liegende Endlage angefahren, die
unterhalb der physikalischen liegt, um unnötige Spannungen im System zu vermeiden.
[0003] Zusätzlich ist es aus dieser Druckschrift bekannt, eine gewillkürte obere oder untere
Endlage zu programmieren. Zu diesen Zweck enthält die bekannte Steuerung eine Taste,
mit der das Programmieren einer gewillkürten Endlage, die zwischen der physikalischen
unteren Endlage und der normalerweise angesteuerten oberen Endlage liegt. Der Benutzer
betätigt hierzu diese "Set"-Taste und hält anschließend und durch Drücken der betreffenden
Befehlstaste für die Auf- oder Abbewegung den Rollladenpanzer an der gewillkürten
Stelle an.
[0004] Bei weiteren Fahrbewegungen im Sinne der Abwärtsbewegung auf die untere gewillkürte
Endlage oder im Sinne einer Aufwärtsbewegung zu der oberen gewillkürten Endlage, wird
der Rollladenpanzer zwischen diesen Positionen hin und her fahren.
[0005] Auf dem Markt befindet sich ein Rollladengurtwickler, bei dem die Steuerung aus der
oben genannten Druckschrift implementiert ist. Dieser bekannte Rollladengurtwickler
enthält zusätzlich noch eine "Set"-Taste zum Einspeichern eines Zeitpunktes, zu dem
eine gewünschte Fahrbewegung des Rollladenpanzers wiederholt wird. Um diesen Zeitpunkt
zu programmieren, betätigt der Benutzer zunächst die "Set"-Taste für die Zeitprogrammierung
und startet anschließend mit der Befehlstaste für die Fahrbewegung für den Lauf des
Rollladenpanzers. Innerhalb der Steuerung wird dadurch ein Zähler auf einen vorbestimmten
Wert gesetzt, der durch die in der Steuerung enthaltene Uhr taktweise auf Null zurückgezählt,
oder, ausgehend von Null, auf einen Grenzwert hochgezählt wird. Sobald der betreffende
Grenzwert Null oder der andere Grenzwert erreicht ist, je nach Implementtierung, wird
der Fahrbefehl erneut ausgeführt. Der Zähler ist derart implementiert, dass die Taktimpulse
des internen Taktgebers der Steuerung nach exakt 24 Stunden das Register entsprechend
herauf oder herunter gezählt haben.
[0006] Für die Aufwärts- und die Abwärtsfahrbewegung sind jeweils zwei getrennte Zählregister
bzw. Uhren vorgesehen. Diese Zählregister sind softwaremäßig in dem Programm der Steuerung
realisiert.
[0007] Jede neue Zeiteinstellung überschreibt damit selbsttätig eine vorherige Zeiteinstellung,
d.h. in der bekannten Steuerung kann jeweils innerhalb von 24 Stunden lediglich eine
Abwärts- und eine Aufwärtsfahrbewegung wiederholbar festgelegt werden. Jedoch kann
der Benutzer innerhalb dieser Zeiten den Rollladenpanzer ohne Veränderung der Uhr
durch ein entsprechendes Betätigung der jeweiligen Befehlstaste den Rollladenpanzer
öffnen oder schließen.
[0008] Die Schalter, die sich hinter den Befehlstasten verbergen, sind relativ kostenaufwändig.
Bei einem Massenprodukt spielen die Kosten für derartige Schalter durchaus eine Rolle.
[0009] Ein weiterer Gesichtspunkt besteht in der einfachen, intuitiven Bedienbarkeit, um
es dem Benutzer zu gestatten, die Programmierung auch vorzunehmen, wenn die Bedienungsanleitung
zwischenzeitlich verlorengegangen ist und die Steuerung die Programmierung, beispielsweise
wegen eines Stromausfalls, verloren hat.
[0010] Die
DE 42 21 640 A1 zeigt eine Steuerlogik für einen Rollladen, die dazu eingerichtet ist alle 24 Stunden
einen programmierten Vorgang zu wiederholen. Zu diesem Zweck sind an die bekannte
Steuerlogik mehrere Taster angeschlossen. Zwei Taster dieser Gruppen von Tastern dienen
dazu, die Bewegung des Rollladens in einer vorgegebenen Richtung zu steuern, also
den Rollladen entweder zu öffnen oder zu schließen. Zwei weitere Tasten der Gruppe
haben die Aufgabe ein Zeitgedächtnis zu programmieren. Die Betätigung einer Fahrtrichtungstaste
in Verbindung mit einer der beiden Zeitprogrammierungstasten veranlasst die Steuerung
die Bewegung aktuell auszuführen und gleichzeitig abzuspeichern, damit von da an diese
Bewegung alle 24 Stunden wiederholt wird. Eine weitere Zeitsteuerungstaste kann gewählt
werden, damit die Fahrbewegungen des Rollladenpanzers am Wochenende die Fahrbewegungen
zu anderen Uhrzeiten ausführt.
[0011] Die bekannte Anordnung benötigt entsprechend viele Tasten, was die Bedienung und
den Kostenaufwand für die Herstellung erhöht, denn Taster sind teure elektromechanische
Bauelemente.
[0012] Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der Erfindung eine Rollladensteuerung zu schaffen,
die zum Programmieren einer gewillkürten Endlage mit zwei Befehlstasten auskommt.
[0013] Durch die Reduzierung auf lediglich zwei Befehlstasten, reduziert sich der Kostenaufwand
für die elektromechanischen Schalter erheblich. Darüber hinaus wird auch die Programmierung
vereinfacht.
[0014] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Rollladen- bzw. Rollladensteuerung mit
den Merkmalen des Anspruches 1, 2, 3 oder 4 gelöst.
[0015] Die neue Steuerung umfasst eine Befehlstaste für das Auffahren des Rollladenpanzers
und eine Befehlstaste für das Schließen. Das Programm ist so gestaltet, das ein kurzes
Betätigen der jeweiligen Befehlstaste den Rollladenpanzer in der gewünschten Richtung
in Gang setzt. Der Rollladenpanzer wird automatisch angehalten, wenn er eine gewillkürte
Endlage, oder die jeweilige technische Endlage erreicht hat. Unter technischer Endlage
soll hierbei im Falle der unteren Endlage das Aufstehen des Rollladenpanzers auf der
Unterlage verstanden sein. Die obere technische Endlage ist jene Endlage, die knapp
unterhalb der physikalischen Maximallage liegt. Die physikalische Maximallage ist
diejenige Endlage, bei der am Rollladenpanzer vorgesehene Stoppanschläge mechanisch
am Schlitz des Rollladenkastens anliegen und mechanisch eine weitere Aufwärtsbewegung
verriegeln. Diese Position erzeugt einer erheblichen inneren Spannung des Systems,
weshalb die technische Endlage knapp darunter liegt, noch bevor die Anschläge am Schlitz
des Rollladenkastens zur Anlage kommen.
[0016] Die Programmierung einer gewillkürten Endlage geschieht bei der neuen Steuerungseinrichtung,
indem zunächst der Rollladenpanzer in der gewünschten Richtung, in der die gewillkürte
Endlage liegt, in Bewegung gesetzt wird. Nachdem der Rollladenpanzer in Bewegung ist,
wird, je nach Ausführungsform der Steuerung, dieselbe Befehlstaste erneut oder die
Befehlstaste für die entgegengesetzte Richtung betätigt. Diese weitere Betätigung
einer Befehlstaste schaltet die Signalanzeige in einem ersten Betriebszustand um und
gibt damit dem Benutzer zu verstehen, dass nunmehr ein weiteres Betätigen einer der
Befehlstasten die Position der gewillkürten Endlage festlegen wird.
[0017] Sobald nach dem Umschalten der Signalanzeige der Rollladenpanzer die gewünschte Position
erreicht hat, wird ein drittes Mal eine der Befehlstasten gedrückt, woraufhin der
Rollladenpanzer an dieser Position stoppt. Das Programm ermittelt den jeweiligen Zählerstand,
ausgehend von der oberen technischen Endlage, wenn die untere gewillkürte Endlage
festgelegt wurde, oder, ausgehend von der unteren technischen Endlage, wenn es um
die Programmierung der gewillkürten oberen Endlage geht.
[0018] Das Programmieren der Wiederholzeit durch langes Drücken der jeweiligen Befehlstaste
ist intuitiv leicht zu verstehen. Große Erläuterungen sind nicht erforderlich. Auch
das Programmieren der gewillkürten Endlage ist deswegen ohne weiteres intuitiv, weil
bei Rollladensteuerungen das erneute Drücken einer Befehlstaste für die Fahrbewegung
zum unmittelbaren Anhalten des Rollladenpanzers führt. Es ist deswegen leicht zu merken,
dass mehrfache Betätigungen der Befehlstaste für die betreffende Laufrichtung zu einem
Programmieren führt. Selbstverständlich muss dazu die zweite Tastenbetätigung eine
solche sein, die normalerweise nicht zum Anhalten der Fahrbewegung des Rollladenpanzers
führt, sondern es muss die komplementäre Tastenbetätigung sein.
[0019] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Rollladens einschließlich Rollladenpanzer und
Steuerungseinrichtung in einer schematisierten Darstellung,
- Fig. 2
- ein Flussdiagramm zum Programmieren einer Wiederholzeit,
- Fig. 3
- ein Flussdiagramm zum Programmieren einer gewillkürten Endlage und
- Fig. 4
- ein zweites Flussdiagramm zum Programmieren einer gewillkürten Endlage.
[0020] Fig. 1 zeigt, stark schematisiert, eine Rollladenanordnung mit den für das Verständnis
der Erfindung wesentlichen mechanischen elektrischen Baugruppen.
[0021] Die Anordnung weist einen Rollladen 1 auf, der über eine Antriebseinrichtung 2 wahlweise
in Gang gesetzt werden kann. Die Steuerung der Antriebseinrichtung 2 erfolgt mit Hilfe
einer Steuereinrichtung 3.
[0022] Zu dem Rollladen 1 gehören eine Wickelwelle 4, die beidends über Zapfen 5, 6 in einem
nicht veranschaulichten Rollladenkasten drehbar gelagert ist, sowie ein Rollladenpanzer
7. Der Rollladenpanzer 7 ist mit einer Kante an der Wickelwelle 4 befestigt. Er setzt
sich aus mehreren parallel zueinander verlaufenden Rollladenlamellen 8 zusammen. Die
Rollladenlamellen 8 sind über eine Nut- und Federverbindung in bekannter Weise miteinander
mechanisch gekoppelt. Das untere Ende des Rollladenpanzers ist von einer Abschlussleiste
9 gebildet, an der zwei Anschläge 11 starr befestigt sind. Die Anschläge 11 bilden
eine mechanische Grenze für das Aufwickeln des Rollladenpanzers 7 auf die Wickelwelle
4, indem sie sich an den Schlitzrändern des nicht gezeigten Rollladenkastens anlegen.
Auf diese Weise wird verhindert, dass der Rollladenpanzer 7 vollständig in den Rollladenkasten
eingezogen werden kann. Sie wirken insoweit als mechanischer Endanschlag.
[0023] Eine Gurtscheibe 12 ist drehfest mit einem Ende der Wickelwelle 4 verbunden. Auf
der Gurtscheibe 12 ist ein Zuggurt 13 aufwickelbar, der mit dem betreffenden Ende
an der Gurtscheibe starr verankert ist. Die Gurtscheibe 12 ist, wie bei Rollläden
üblich, eine Bordscheibe, um ein seitliches Herunterlaufen des Zuggurtes 13 zu verhindern.
Der Zuggurt 13 ist in seinem weiteren Verlauf durch eine gestrichelte Linie symbolisch
veranschaulicht.
[0024] Die Antriebseinrichtung 2, die am unteren Ende mit dem Gurt 13 zusammenwirkt, ist
stark schematisiert und außerdem um 90° gedreht gezeigt, um den Verlauf des Zuggurtes
13 veranschaulichen zu können.
[0025] Zu der Antriebseinrichtung 2 gehören eine erste Friktionsrolle 14, die über einen
permanent erregten Gleichstrommotor 15 mit nachgeschaltetem Untersetzungsgetriebe
angetrieben ist, zwei weitere Friktionsrollen 16 und 17, die über nicht veranschaulichte
Stirnzahnräder mit der Friktionsrolle 14 drehfest verbunden und zu dieser achsparallel
sind, sowie eine in der Wand des betreffenden Gebäudes untergebrachte Aufwickelautomatik
18. Die Aufwickelautomatik 18 umfasst eine Gurtscheibe 19, die mittels einer symbolisch
angedeuteten Spiralfeder 21 im Aufwickelsinne des Zuggurtes 13 vorgespannt ist.
[0026] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel läuft zwischen den Friktionsrollen 14, 16 und
17 der Zuggurt 13, wie veranschaulicht, meanderförmig hindurch, wobei wenigstens eine
der Rollen Ω-förmig umschlungen ist, um eine praktisch schlupffreie Mitnahme zu gewährleisten.
[0027] Das untere Ende des Zuggurtes 13 ist an der Scheibe 19 befestigt, damit durch die
als Federmotor wirkende Spiralfeder 21 der Abschnitt des Zuggurtes 13 zwischen der
Friktionsrolle 17 und der Aufwickelscheibe 19 gespannt gehalten werden kann. Hierdurch
wird die initiale Andruckkraft erzeugt, um die Friktionsmitnahme zu gewährleisten.
[0028] Die Verwendung eines Friktionsantriebes ist lediglich ein Beispiel für das Antreiben
des Zuggurtes 13. An die Stelle der Friktionsantriebseinrichtung in Verbindung mit
der federvorgespannten Gurtscheibe kann auch eine Gurtscheibe treten, die unmittelbar
durch den Getriebemotor 15 in Umdrehungen versetzt wird.
[0029] Für das weitere Verständnis der Erfindung ist die Art und Weise des Gurtantriebes
letztlich nicht von Bedeutung, weshalb eine Darstellung der anderen Antriebsart hier
entbehrlich ist.
[0030] Der Motor 15 sowie die Friktionsrollen 14, 16, 17, sind gemeinsam zwischen nicht
veranschaulichten Platinen angeordnet bzw. gelagert. Mittels der Platinen ist ferner
eine Tastrolle 22 drehbar gelagert, und zwar um eine Achse, die zu den Achsen der
Friktionsrollen 14, 16 und 17 sowie der Aufwickelscheibe 19 achsparallel ist. Die
Tastrolle 22 ist eine Losrolle und so angeordnet, dass sie lediglich durch den gespannten
Zuggurt 13 mitgenommen wird, während sie bei schlaffem Zuggurt 13 stehen bleibt.
[0031] Mit der Tastrolle 22 ist eine Impulsgeberscheibe 23 drehfest gekuppelt, die durch
einen Sensor 24 abgetastet wird. Der Sensor 24 kann ein optischer oder ein Magnetfeldsensor
sein. Mit beiden werden entsprechende physikalische Unregelmäßigkeiten an der Scheibe
23 abgetastet und in elektrische Impulse auf einer Anschlussleitung 25 umgewandelt.
[0032] Die Zahl der abgegebenen Impulse ist der von dem Zuggurt 13 zurückgelegten Strecke
proportional.
[0033] Den Kern der Steuereinrichtung bildet ein Mikrokontroller/-computer 26, der über
mehrere Eingänge 27, 28, 31 und 32 sowie zwei Steuerausgänge 33 und 34 verfügt. Anstelle
des Mikrokontrollers 26 kann auch ein ASIC verwendet werden, das entsprechend dem
nachfolgend erläuterten Programm hardwaremäßig konfiguriert ist. In dem Speicher des
Mikrokontrollers ist ein Steuerprogramm abgelegt; der Mikrokontroller mit Programm
kann auch als Steuerung angesehen werden.
[0034] An den Eingang 33 ist der Sensor 24 über die Leitung 25 angeschlossen. In dem Mikrokontroller
26 werden die Impulse mittels eines Zählers fortwährend gezählt und liefern so eine
ständige Information über die Stellung des Rollladenpanzers 7.
[0035] Der Zähler ist ein Vorwärts-Rückwärtszähler, der auch das Vorzeichen berücksichtigt,
d.h. er zählt z.B. vorwärts, wenn sich der Rollladenpanzer 7 nach oben bewegt, und
rückwärts, wenn sich der Rollladenpanzer nach unten bewegt. Der maximale Zählumfang,
ausgehend von Null, ist nach beiden Richtungen größer, als die maximal zu erwartende
Anzahl von Impulsen, wenn der Rollladenpanzer 7 seinen vollen Hub durchläuft. Auf
diese Weise gibt es keinen Überlauf, wenn der Zähler zurückgesetzt wird, wenn sich
der Rollladenpanzer 7 in einer seiner physikalisch möglichen Endlagen befindet.
[0036] An die Eingänge 27 und 28 sind über entsprechende Leitungen zwei Befehlstaster 35
und 36 angeschlossen, deren anderer Kontakte, wie der nach oben gerichtete Pfeil andeutet,
mit der positiven Versorgungsströmung verbunden ist. Die beiden Befehlstaster 35 und
36 dienen als Laufrichtungstaster.
[0037] Der Ausgang 33 liegt an einer symbolisch angedeuteten Relaisschaltergruppe 37, die
die elektrische Verbindung von einer Versorgungsspannung 38 zu dem Motor 15 und von
dem Motor 15 über einen Stromfühlerwiederstand 39 zur Schaltungsmasse 41 herstellt.
Die Relaisschaltergruppe 37 dient gleichzeitig als Umpolschalter für den Motor 15,
womit insgesamt drei Zustände möglich sind, nämlich ein Ausschaltzustand, in dem der
Motor 15 keinen Strom bekommt und stillgesetzt ist, sowie zwei Einschaltzustände,
in denen er mit der einen oder der anderen Polarität zwischen der Stromversorgung
38 und der Schaltungsmasse 41 liegt. Es versteht sich, dass der Ausgang 33 gegebenenfalls
ein mehrpoliger Ausgang ist um diese mehreren Schaltzustände der Relaisschaltergruppe
37 zu ermöglichen.
[0038] Der Eingang 32 ist schließlich mit dem heißen Ende des Stromfühlerwiderstandes 39
verbunden, um den Spannungsabfall an dem Stromfühlerwiderstand 39 messen. Der Spannungsabfall
dient als Kriterium für die physikalische obere Endlage des Rollladenpanzers 7. Um
den Spannungsabfall zu erfassen enthält der Mikrokontroller 26 einen Spannungsdiskriminator,
der den Spannungsabfall mit einem intern vorgebbaren Schwellwert vergleicht, und abhängig
von dem Vergleich, ein entsprechendes Binärsignal zur Verfügung stellt. In dem Mikrokontroller
bzw. in dessen integrierten Speicher ist ein Programm enthalten, dessen Ablaufschema
auszugsweise in den nachfolgenden Figuren wiedergegeben ist.
[0039] Mit dem Einschalten der Stromversorgung, die nicht weiter gezeigt ist, wird der Mikroprozessor
26 konstruktionsmäßig auf einer festgelegten Startadresse gestartet. Beim erstmaligen
Betätigen der Befehlstaste 35 fährt der Rollladenpanzer 7 in die oberste physikalische
mögliche Endlage, in der die Anschläge 11 an dem Rollladenkasten anliegen. Im Blockierzustand
des Motors 15 entsteht ein entsprechender Spannungsabfall an dem Stromfühlerwiderstand
39. Diesen Spannungsabfall interpretiert der Mikroprozessor 26 als obere Endlage des
Rollladenpanzers 7. Der Motorstrom wird abgeschaltet und es wird anschließend durch
den Mikroprozessor 26 als obere Endlage des Rollladenpanzers 7. Der Motorstrom wird
abgeschaltet und es wird anschließend durch den Mikroprozessor 26 der Antriebsmotor
15 in der entgegengesetzten Richtung in Gang gesetzt, um den Rollladenpanzer 7 ein
Stück weit abzusenken, damit die übermäßige mechanische Spannung aus dem System verschwindet.
Zur Steuerung der Absenkbewegung werden die Impulse der Impulsscheibe 23 gezählt.
Nach dem Erreichen dieser neuen Endlage, die künftig die obere Endlage ist, wird der
entsprechende, bereits erwähnte Zähler, der als Wegstreckenzählers dient, auf einen
vorbestimmten Grenzwert gesetzt. Der Zählerstand repräsentiert eine jeweilige zurückgelegte
Stecke und damit eine entsprechende Position der Unterkante des Rollladenpanzers 7
gegenüber dieser zuvor ermittelten Referenzposition.
[0040] Die untere physikalische Endlage ergibt sich, indem der Rollladenpanzer 7 auf der
Unterlage, beispielsweise der Fensterbrüstung, aufsteht, wodurch der Rollladengurt
13 schlaff wird und von der Tastrolle 22 abhebt. Der Mikrokontroller 26 erhält keine
Impulse mehr und versteht dies als Erreichen der unteren physikalischen Endlage.
[0041] Der Benutzer kann nun durch Betätigen der Tasten auf und ab beliebig den Rollladenpanzer
7 öffnen oder schließen.
[0042] In dem Programm des Mikroprozessors 26 ist ferner ein Programmteil implementiert,
dass die Steuerung in die Lage versetzt, alle 24 Stunden eine programmierte Fahrt
des Rollladenpanzers 7 zu wiederholen. Diese Uhr besteht aus einem Zählregister das
softwaremäßig realisiert ist und in dem von dem Taktgeber gelieferten Taktimpulse
gezählt werden. Beispielsweise ist der Zähler ein Vorwärtszähler. Dessen Inhalt wird
ständig mit dem Wert verglichen, den der Zähler aufgrund der Taktrate nach 24 Stunden
enthalten muss. Nachdem dieser Zählerstand erreicht wurde, wird der Zähler zurück
gesetzt und beginnt erneut zu zählen um 24 Stunden abzumessen.
[0043] Es sei beispielsweise angenommen, dass diese "Uhr" dazu dient, den Start des Rollladenpanzers
7 im Sinne eines Öffnen zu veranlassen. Um diesen Programmteil zu aktivieren und das
Register bedarfsweise erstmals auf den Startwert zurückzusetzen, ist ein Programmabschnitt
implementiert, dessen wesentliche Schritte in Fig. 2 in einem Flussdiagramm gezeigt
sind. Der Programmabschnitt kann als Unterprogramm oder sonstwie in dem Hauptprogramm
realisiert werden. Er beginnt bei Start, wobei zunächst in einem Abfrageblock 45 überprüft
wird, ob der Benutzer die Befehlstaste 35 gedrückt hat, mit der ein Öffnen des Rollladenpanzers
7 veranlasst wird. Wenn die Taste nicht gedrückt ist, geht das Programm in eine Schleife
an den Anfang des Abfrageblockes 45.
[0044] Es versteht sich, dass diese Schleife zu dem Anfang des Abfrageblocks 45 auf den
Durchlauf der übrigen Programmteile beinhaltet. Da dies zum Verständnis der Erfindung
nicht notwendig ist, wird die Schleife als unmittelbarer Rücksprung auf den Anfang
des Abfrageblocks 45 schematisch dargestellt.
[0045] Hat der Benutzer die Befehlstaste 35 gedrückt, und das Programm stellt dies das erste
Mal fest, wird ein internes Register, das als Schleifenzähler dient, auf einen vorbestimmten
Wert gesetzt. Dies geschieht in einem Anweisungsblock 46.
[0046] Das Programm fährt mit einem Anweisungsblock 47 fort und gibt hier die notwendigen
Befehle aus, um über den Ausgang 33 den Getriebemotor 15 im Sinne eines Öffnen des
Rolladenpanzers 7 in Gang zu setzen.
[0047] Nachdem der Getriebemotor 15 gestartet ist, folgt ein Abfrageblock 48. Hier prüft
das Programm, ob die Taste 35 weiterhin gedrückt ist. Wenn die Taste nicht mehr gedrückt
ist, wird der Abfrageblock 48 unmittelbar nach Start verlassen.
[0048] Das Hauptprogramm fährt fort und wird irgendwann an den Anfang des Abfrageblockes
45 zurückkehren. Im Rahmen des Hauptprogramms wird die Bewegung des Rollladenpanzers
7 überwacht, um den Motor 15 still zu setzen, wenn der interne Positionszähler der
die Impulse von dem Sensor 24 zählt die obere technischen Endlage signalisiert.
[0049] Im Falle des Schließens wäre dies das Ausbleiben von Impulsen von dem Sensor 24,
weil der Rolladenpanzer 7 aufsteht und von der Tastrolle abhebt. Dies ist bei der
Abwärtsbewegung wie bereits erwähnt, ein Zeichen dafür, dass der Rollladenpanzer 7
an seine physikalische untere Endlage erreicht hat.
[0050] Wenn hingegen die Befehlstaste 35 länger gedrückt ist, fährt das Programm mit dem
Anweisungsblock 49 fort und dekrementiert den Schleifenzähler um einen vorbestimmten
Wert. In einem nachfolgenden Abfrageblock 51 wird überprüft, ob der Schleifenzähler
bis auf Null zurückgezählt wurde. Wenn nein, ist dies ein Zeichen dafür, dass der
Benutzer nach wie vor die Befehlstaste 35 gedrückt hält, womit das Programm an den
Anfang des Anweisungsblocks 48 zurückkehrt. Hier erfolgt eine weitere Überprüfung,
ob die Taste 35 nach wie vor gedrückt ist.
[0051] Die Zahl der Schleifendurchläufe über die Anweisungsblöcke 48 bis 51 ist ein Maß
dafür, wie lange der Benutzer die Befehlstaste 35 gedrückt hält. Wenn er die Taste
länger gedrückt hält als es notwendig ist, den Schleifenzähler auf Null zurückzuzählen,
wird der Abfrageblock 51 nicht mehr zu dem Anfang des Abfrageblocks 48, sondern in
Richtung auf einen Anweisungsblock 52 verlassen. In dem Anweisungsblock 52 schaltet
die Steuerung 26 eine Signalanzeige 53, die an dem Ausgang 34 angeschlossen ist und
mit Hilfe eine LED realisiert ist, ein, und zwar als Dauerstrichleuchten. Hiermit
gibt die Steuerung 26 dem Benutzer zu erkennen, dass er nunmehr die Zeitautomatik
gestartet hat. Weiterhin wird in dem Anweisungsblock 52 der 24-Stundenzähler auf den
Startwert zurückgesetzt und das betreffende Automatikprogramm aktiviert. Dies bedeutet,
dass nunmehr dieses "Zeitregister" im Rahmen der Durchläufe des Hauptprogramms kontinuierlich
hoch gezählt wird. Nach 24 Stunden wird ein Zählerstand erreicht, der mit einem vorgegebenen
Festwert verglichen wird. Wenn dieser Werte gleich sind, startet das Programm automatisch,
ohne Eingriff des Benutzers, den Motor 15 erneut im Sinne eines Öffnens des Rollladenpanzers
7.
[0052] Nach dem Verlassen des Anweisungsblocks 52 wartet die Steuerung bis die obere Endlage
erreicht ist. Sodann ändert die Steuerung 26 die Aktivierung der LED 53. Beispielsweise
wird anschließend die LED 53 nur kurzzeitig zum Aufleuchten gebracht, was bedeutet,
dass ein Wert gespeichert ist und der Speichervorgang abgeschlossen ist.
[0053] Dies bedeutet in der Praxis, wenn der Benutzer das Programm nach Fig. 2 in der beschriebenen
Weise, beispielsweise um 7.00 Uhr morgens gestartet hat, wird künftig die Steuerung
jeweils um 7.00 Uhr morgens den Rollladenpanzer 7 in Richtung "Öffnen" bewegen.
[0054] Will der Benutzer die Zeit zum Öffnen umprogrammieren, genügt es, dass er die Befehlstaste
35, beispielsweise um 7.30 Uhr, über eine längere Zeit betätigt, so lange, bis die
LED 53 mit dem Dauerstrichleuchten beginnt. Die Steuerung 26 wird fortan um 19.30
Uhr den Rollladen schließen.
[0055] Die Uhrzeit zu der die jeweilige Funktion ausgelöst wird, entspricht der Uhrzeit,
an der der Benutzer den Speichervorgang ausgeführt hat. Der Speichervorgang wird durch
langes Drücken der entsprechenden Befehlstaste aktiviert und durchgeführt.
[0056] Es bedarf keiner weiteren Erläuterung um zu verstehen, dass ein ähnliches Programm,
wie das Programm gemäß Fig. 2 durchlaufen wird, um die Aufwärtsbewegung mittels der
Befehlstaste 36 auszulösen und eine entsprechende Uhrzeit zu programmieren.
[0057] In der erfindungsgemäßen Steuerung 26 ist ferner ein Programmabschnitt enthalten,
mit dem eine gewillkürte Endlage durch den Benutzer programmiert werden kann. Dies
ist im Folgenden an einer gewillkürten unteren Endlage in Verbindung mit den Fig.
3 oder 4 erläutert.
[0058] Zur Programmierung einer unteren Endlage, wie sie beispielsweise benötigt wird, damit
der Rollladen nicht mit irgendwelchen Blumentöpfen auf der Fensterbank kollidiert,
wird der Rollladenpanzer 7 zunächst in die obere Endlage gebracht. Hierzu betätigt
der Benutzer, wie bereits erwähnt, kurzzeitig die Befehlstaste 35. Zum Programmieren
der unteren geführten Endlage betätigt er anschließend, nach einer entsprechenden
Pause, die Befehlstaste 36. In einem Abfrageblock 55 überprüft das Programm, ob die
Befehlstaste 36 gedrückt ist. Wenn dies nicht zutrifft, kehrt das Programm an den
Anfang des Abfrageblockes 55 zurück.
[0059] Hat hingegen der Benutzer die Befehlstaste 36 betätigt, wird der Abfrageblock in
Richtung auf einen Anweisungsblock 56 verlassen, in der ein variabler Merker gesetzt
wird und es wird anschließend in einem Anweisungsblock 57 die Fahrbewegung des Rollladenpanzers
7 nach unten gestartet.
[0060] Anschließend fährt das Programm mit einem Abfrageblock 58 fort, in dem überprüft
wird, ob der Rollladenpanzer 7 das physikalische untere Ende erreicht hat und der
Merker gesetzt ist. Wenn dies der Fall ist, wird der Abfrageblock 58 in Richtung auf
einen Anweisungsblock 59 verlassen, in dem der Merker auf Null zurückgesetzt wird,
um anschließend das Programm völlig zu verlassen bis es im Rahmen einer weiteren Prüfung
erneut angesprungen wird.
[0061] Stellt sich jedoch bei der Prüfung heraus, dass das untere Ende nicht erreicht ist,
wird in einem Anweisungsblock 61 darauf gewartet, ob der Benutzer die Befehlstaste
35 gedrückt hat. Wenn dies nicht der Fall ist, springt das Programm an den Anfang
des Abfrageblocks 58. Anderenfalls fährt das Programm mit einem Anweisungsblock 62
fort, in dem die LED 53 mit Dauerbetrieb eingeschaltet wird, um dem Benutzer so zu
signalisieren, dass nun die Steuerung 26 bereit ist, einen Endwert entgegen zu nehmen.
Das Programmieren der Endposition geschieht, indem in einem Anweisungsblock 63 darauf
gewartet wird, dass der Benutzer erneut die Befehlstaste 36 betätigt. Dies tut er
an jener Stelle, bei der künftig bei weiteren abwärts gerichteten Fahrbewegungen des
Rollladenpanzers 7 der Rollladenpanzer 7 stehen bleiben soll.
[0062] Sobald er die Befehlstaste 36 betätigt hat, wird der Anweisungsblock 64 ausgeführt.
In diesem Anweisungsblock 64 wird der Merker auf Null zurückgesetzt, die LED 53 in
den Blinkzustand gebracht und es wird jene Zählerposition gespeichert, die, bezogen
auf die obere Endlage nunmehr der unteren Endposition entspricht.
[0063] Der Benutzer kann jederzeit die gewillkürte untere Endlage verändern, indem er durch
aufeinander folgendes Betätigen der Befehlstaste 36 und 35 die Steuerung 26 in den
Modus für ein erneutes Programmieren der gewillkürten Endlage bringt. Wenn das Programm
sich in diesem Zustand befindet, wird eine zuvor programmierte und weiter oben liegende
gewillkürte Endposition ignoriert. Diese Position wird durch den Rollladenpanzer überfahren
und, falls der Benutzer nicht mehr die Befehlstaste 36 betätigt, ehe der Rollladenpanzer
7 seine physikalische untere Endlage erreicht hat, wird anschließend durch das Programm
die physikalische untere Endlage gleich der gewillkürten Endlage gesetzt. Auf diese
Weise kann der Benutzer jederzeit dafür sorgen, dass der Rollladenpanzer 7 wieder
vollständig schließt.
[0064] Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, dass die Programmierung der oberen gewillkürten
Endlage in der gleichen Weise geschieht, allein mit dem Unterschied, dass an die Stelle
der Befehlstaste 35 die Befehlstaste 36 und anstelle der Befehlstaste 36 die Befehlstaste
35 zu betätigen ist.
[0065] Mit Hilfe einer gewillkürten oberen Endlage kann beispielsweise die Sonneneinstrahlung
im Sommer reguliert werden.
[0066] Fig. 4 veranschaulicht ein Programmausschnitt, mit dem eine untere gewillkürte Endlage
programmiert werden kann, indem dreimal hintereinander die Befehlstaste 36 betätigt
wird.
[0067] Das erste Mal betätigen, startet, wie zuvor beschrieben, den Rollladenpanzer 7 in
Richtung auf einer Abwärtsbewegung. Die Abfrage hierzu geschieht in einem Block 65
sowie einem Anweisungsblock 66. Nachdem diese beiden Blöcke abgearbeitet sind, wird
überprüft, ob die physikalische untere Endlage erreicht wird. Dies geschieht in einem
Abfrageblock 67. Wenn dies der Fall ist wird der Programmabschnitt verlassen, ohne
das eine Programmierung erfolgt ist. Sollte vor dem Erreichen der unteren physikalischen
Endlage der Benutzer das zweite Mal die Befehltaste 36 betätigen, geht das Programm
in den Vorbereitungszustand für eine Programmierung einer gewillkürten unteren Endlage
über. Das Überprüfen, ob das zweite Mal die Befehlstaste 36 betätigt wurde, geschieht
in einem Programmabschnitt oder Block 68.
[0068] Nachdem das Programm festgestellt hat, die Taste 36 ist erneut betätigt worden, und
zwar bevor die untere physikalische Endlage erreicht wurde, wird, wie zuvor die LED
53 in den ständig eingeschalteten Zustand gebracht, was dem Benutzer signalisiert,
dass die Steuerung jetzt beim erneuten Betätigen der Befehlstaste 36 die dann erreichte
Position als gewillkürte untere Endlage abspeichern wird.
[0069] Wenn vor dem Erreichen der physikalischen unteren Endlage der Benutzer tatsächlich
die Befehlstaste 36 wiederum drückt, ermittelt das Programm den Wert des Zählers,
der der jeweiligen Position des Rollladenpanzers entspricht und wird künftig diese
Position als untere Endlage anfahren und dann den Motor 15 stillsetzen.
[0070] Verabsäumt der Benutzer das Betätigen der Taste 36 erneut, wird spätestens beim Erreichen
der unteren physikalischen Endlage dieser Wert als gewillkürter Wert gespeichert und
somit der physikalischen unteren Endlage gleichgesetzt. Nach dem Abschließen des Programmierens
wird auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 die LED 53 in den Blinkzustand gebracht,
was den Abschluss der Programmierung signalisiert.
[0071] Aus der obigen Erläuterung ist unmittelbar auch zu verstehen, dass sowohl die Zeitprogrammierung
als auch die Programmierung der gewillkürten Endposition in ein und derselben Steuerung
realisiert werden kann, ohne das dies einer besonderen Erläuterung bedarf, wie dazu
die Programme im Einzelnen auszusehen haben.
[0072] Eine Rollladensteuerung ist mit Hilfe von lediglich zwei Befehlstasten zu programmieren.
Die Befehlstasten entsprechen einer aufwärts gerichteten und einer abwärts gerichteten
Fahrbewegung der Rollladenpanzers. Durch längeres Betätigen wird die Zeit programmiert,
während durch mehrfaches Betätigen derselben Richtungstaste oder eines gemischten
Betätigens von Richtungstasten eine gewillkürte obere oder untere Endposition programmiert
werden kann.
1. Rollladen
mit einem Rollladenpanzer,
mit einem Antriebsmotor zum Bewegen des Rollladenpanzers,
mit einer Steuereinrichtung zum Steuern des Antriebsmotors, die wenigstens eine Signalanzeige
sowie wenigstens zwei Befehlstasten aufweist, von denen mittels der einen eine Aufwärtsbewegung
des Rollladenpanzers und mittels der anderen eine Abwärtsbewegung des Rollladenpanzers
zu befehlen ist, und
mit einem in der Steuereinrichtung implementierten Programm, das zum Programmieren
einer gewillkürten Endlage wie folgt arbeitet:
- die Befehlstaste für die Abwärtsbewegung wird kurz gedrückt, wodurch der Antriebsmotor
im Sinne einer Abwärtsbewegung des Rollladenpanzers gestartet wird,
- während der Rollladenpanzer noch in Bewegung ist wird kurz die Befehlstaste für
die Abwärtsbewegung gedrückt,
- das Programm aktiviert die Signalanzeige in einem ersten Betriebszustand,
- die Befehlstaste für die Abwärtsbewegung wird, während der Rollladenpanzer in Bewegung
ist, erneut kurz gedrückt, wodurch der Antriebsmotor still gesetzt wird, und
- es wird ein Programm aktiviert das den Rollladenpanzer jedesmal an dieser Stelle
stoppt, sobald der Rollladenpanzer bei einer Abwärtsbewegung die Endlage erreicht,
die er erreicht hatte als das dritte Mal die taste für die Abwärtsbewegung gedrückt
wurde, und das weitere Funktionen erbringt.
2. Rollladen
mit einem Rollladenpanzer,
mit einem Antriebsmotor zum Bewegen des Rollladenpanzers,
mit einer Steuereinrichtung zum Steuern des Antriebsmotors, die wenigstens eine Signalanzeige
sowie wenigstens zwei Befehlstasten aufweist, von denen mittels der einen eine Aufwärtsbewegung
des Rollladenpanzers und mittels der anderen eine Abwärtsbewegung des Rollladenpanzers
zu befehlen ist, und
mit einem in der Steuereinrichtung implementierten Programm, das zum Programmieren
einer gewillkürten Endlage wie folgt arbeitet:
- die Befehlstaste für die Aufärtsbewegung wird kurz gedrückt, wodurch der Antriebsmotor
im Sinne einer Aufwärtsbewegung des Rollladenpanzers gestartet wird,
- während der Rollladenpanzer noch in Bewegung ist wird kurz die Befehlstaste für
die Aufwärtsbewegung gedrückt,
- das Programm aktiviert die Signalanzeige in einem ersten Betriebszustand,
- die Befehlstaste für die Aufwärtsbewegung wird, während der Rollladenpanzer in Bewegung
ist, erneut kurz gedrückt, wodurch der Antriebsmotor still gesetzt wird, und
- es wird ein Programm aktiviert das den Rollladenpanzer jedesmal an dieser Stelle
stoppt, sobald der Rollladenpanzer bei einer Aufwärtsbewegung die Endlage erreicht,
die er erreicht hatte als das dritte Mal die taste für die Aufwärtsbewegung gedrückt
wurde, und das weitere Funktionen erbringt.
3. Rollladen
mit einem Rollladenpanzer,
mit einem Antriebsmotor zum Bewegen des Rollladenpanzers,
mit einer Steuereinrichtung zum Steuern des Antriebsmotors, die wenigstens eine Signalanzeige
sowie wenigstens zwei Befehlstasten aufweist, von denen mittels der einen eine Aufwärtsbewegung
des Rollladenpanzers und mittels der anderen eine Abwärtsbewegung des Rollladenpanzers
zu befehlen ist, und
mit einem in der Steuereinrichtung implementierten Programm, das zum Programmieren
einer gewillkürten Endlage wie folgt arbeitet:
- die Befehlstaste für die Abwärtsbewegung wird kurz gedrückt, wodurch der Antriebsmotor
im Sinne einer Abwärtsbewegung des Rollladenpanzers gestartet wird,
- während der Rollladenpanzer noch in Bewegung ist wird kurz die Befehlstaste für
die Aufwärtsbewegung gedrückt,
- das Programm aktiviert die Signalanzeige in einem ersten Betriebszustand,
- die Befehlstaste für die Abwärtsbewegung wird, während der Rollladenpanzer in Bewegung
ist, erneut kurz gedrückt, wodurch der Antriebsmotor still gesetzt wird, und
- es wird ein Programm aktiviert das den Rollladenpanzer jedesmal an dieser Stelle
stoppt, sobald der Rollladenpanzer bei einer Abwärtsbewegung die Endlage erreicht,
die er erreicht hatte als das zweite Mal die taste für die Abwärtsbewegung gedrückt
wurde, und das weitere Funktionen erbringt.
4. Rollladen
mit einem Rollladenpanzer,
mit einem Antriebsmotor zum Bewegen des Rollladenpanzers,
mit einer Steuereinrichtung zum Steuern des Antriebsmotors, die wenigstens eine Signalanzeige
sowie wenigstens zwei Befehlstasten aufweist, von denen mittels der einen eine Aufwärtsbewegung
des Rollladenpanzers und mittels der anderen eine Abwärtsbewegung des Rollladenpanzers
zu befehlen ist, und
mit einem in der Steuereinrichtung implementierten Programm, das zum Programmieren
einer gewillkürten Endlage wie folgt arbeitet:
- die Befehlstaste für die Aufwärtsbewegung wird kurz gedrückt, wodurch der Antriebsmotor
im Sinne einer Aufwärtsbewegung des Rollladenpanzers gestartet wird,
- während der Rollladenpanzer noch in Bewegung ist wird kurz die Befehlstaste für
die Abwärtsbewegung gedrückt,
- das Programm aktiviert die Signalanzeige in einem ersten Betriebszustand,
- die Befehlstaste für die Aufwärtsbewegung wird, während der Rollladenpanzer in Bewegung
ist, erneut kurz gedrückt, wodurch der Antriebsmotor still gesetzt wird, und
- es wird ein Programm aktiviert das den Rollladenpanzer jedesmal an dieser Stelle
stoppt, sobald der Rollladenpanzer bei einer Aufwärtsbewegung die Endlage erreicht,
die er erreicht hatte als das zweite Mal die taste für die Aufwärtsbewegung gedrückt
wurde, und das weitere Funktionen erbringt.
5. Rollladen nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Programm den ersten Betriebszustand der Signaleinrichtung in den zweiten Betriebszustand
ändert sobald während des Laufs des Rollladenpanzers das dritte Mal eine der Tasten
betätigt wurde.
6. Rollladen nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Betriebszustand in einem ständigen Leuchten der Signaleinrichtung besteht.
7. Rollladen nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Betriebszustand in einem kurzzeitigen periodischen Aufleuchten der Signaleinrichtung
besteht.
8. Rollladen nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Signaleinrichtung eine Leuchtdiode ist.
9. Rollladen nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich zwei Befehlstasten vorhanden sind.
10. Rollladen nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch das lange Drücken der jeweiligen Befehlstaste ein vorher gespeicherter Wert
für den Wiederholzeitpunkt überschrieben wird.
11. Rollladen nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Programm den ersten Betriebszustand der Signaleinrichtung in einen zweiten Betriebszustand
ändert sobald der Rollladenpanzer eine in Richtung der Aufwärtsbewegung des Rollladenpanzers
gelegene Endlage erreicht.
12. Rollladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich zwei Befehlstasten vorhanden sind.
13. Rollladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch das lange Drücken der jeweiligen Befehlstaste ein vorher gespeicherter Wert
für den Wiederholzeitpunkt überschrieben wird.