| (19) |
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(11) |
EP 2 148 751 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.09.2012 Patentblatt 2012/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.04.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2008/000173 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/144946 (04.12.2008 Gazette 2008/49) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM RUNDEN VON BLECHABSCHNITTEN
METHOD AND DEVICE FOR BENDING SHEET METAL SECTIONS
PROCÉDÉ ET DISPOSITIF POUR CINTRER DES SECTIONS DE TÔLES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
30.05.2007 CH 862072007
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.02.2010 Patentblatt 2010/05 |
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Patentinhaber: Soudronic AG |
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8962 Bergdietikon (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHREIBER, Peter
CH-3282 Bargen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Schalch, Rainer et al |
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c/o E. Blum & Co. Patentanwälte
Vorderberg 11 8044 Zürich 8044 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 477 752 US-A- 5 209 625
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DE-A1- 3 330 171 US-A- 5 497 935
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Hintergrund
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Runden von einzelnen Blechabschnitten zu
Behälterzargen-Rohlingen sowie ein Verfahren zur Herstellung von Dosenzargen aus einzelnen
Blechabschnitten gemäß dem oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 10. Ferner betrifft die
Erfindung eine Rundmaschine zur Rundung einzelner Blechabschnitfe gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 11 sowie eine Schweissvorrichtung für Dosenzargen mit einer solchen
Rundmaschine.
Stand der Technik
[0002] Verfahren und Vorrichtungen der genannten Art werden bei der Herstellung von Behälterzargen,
insbesondere Dosenzargen, aus Blech verwendet. Die Behälterzargen-Rohlinge werden
dazu nach der Rundung direkt in eine Schweissmaschine zur Schweissung der Längsnaht
der Zarge transportiert. Dabei bilden in der Regel die Abstapelung der Bleche, der
Rundapparat und die Schweissmaschine eine Einheit. Entsprechende Anlagen für die Dosenherstellung
sind z.B. aus
DE-A-33 30 171 oder aus
US-A-5 209 625 bekannt. Die Rundung erfolgt dabei so, dass die gebildete Dosenzarge direkt in die
für die Nahtüberlappung verwendete Z-Schiene geführt werden kann. Für die Rundung
werden die rechteckig zugeschnittenen Blechabschnitte mit definierten Abmessungen
und in Normen festgehaltenen Materialeigenschaften von einem Einschubsystem in ein
erstes, angetriebenes Transportwalzenpaar geschoben, von mehreren angetriebenen Transportwalzen
mit einer Geschwindigkeit von 100-450m/Min. weitertransportiert und in einer Rundmaschine
mit einem Rundsystem mit Hilfe von Keilen mit Walzen oder mit Walzensystemen zu einer
runden Zarge gebogen. Eventuell erfolgt zusätzlich mittels eines Keilsystems einer
optionalen Flexerstation eine vorgängige plastische Verformung, welche dem Spannungsabbau
im Blech vor der Rundung dient. Derartige Rundmaschinen bzw. Anlagen sind dem Fachmann
bekannt. Je nach Blechqualität weisen die in Serie verarbeiteten Bleche unterschiedliche
Blechdicken und Materialeigenschaften, wie Streckgrenze, Dehnungs- und Verfestigungsverhalten
auf, welche nach dem Rundprozess zu unterschiedlichen Zargendurchmessern und dadurch
unterschiedlichen Öffnungen an den freien Enden führen. Da dadurch nicht alle in Serie
gerundeten Zargen in der gleichen Position in der Rundstation liegen und sie unterschiedliche
Rundungsradien aufweisen, kann dies Variationen des Überlappungsmasses in der Schweissstation
zur Folge haben, was für die Schweissung der Zarge problematisch ist, oder zu Problemen
beim seitlichen Ausschieben der Zargen aus der Rundmaschine in die Schweisseinrichtung
und dadurch zu einem Maschinenstopp mit längeren Ausfallzeiten führen. Die Effizienz
der Maschine wird dadurch vermindert und es entstehen Ausfallkosten für den Maschinenbetreiber.
[0003] Bei der vergleichsweise sehr langsamen Bildung von einzelnen Rohren oder Körpern
aus einem vom Operateur in eine Rundmaschine eingebrachtem Blech ist es aus
EP-A-477 752 bekannt, die Blechdicke und/oder die Streckgrenze oder Dehngrenze zu messen und die
Position von seitlichen Rundungswalzen anzupassen. Ferner ist es aus
DE-A-2 221 776 bei der Bildung von Schraubennahtrohren bekannt, vor dem Eintritt des Blechbandes
in die Bandbiegeeinrichtung den Verformungswiderstand des Bandes zu messen, damit
das Rückfedermass innerhalb zulässiger Grenzen bleibt. Bei der Rundung und Schweissung
von Dosenzargen, die mit der genannten sehr hohen Geschwindigkeit erfolgt, sind die
gezeigten Vorgehensweisen nicht anwendbar.
US 5 497 935 zeigt ein gattungsgemässes Verfahren bzw. eine solche Vorrichtung zum Runden und
Schweissen von Behälterzargen, wobei bei der Rundung die Blechdicke gemessen und der
Messwert zur Steuerung der Rundungsmittel verwendet wird, um den Rundungsradius möglichst
konstant zu halten.
Darstellung der Erfindung
[0004] Zur Vermeidung der genannten Probleme beim Runden und Schweissen von Dosenzargen
werden heute möglichst Bleche mit geringen Materialeigenschaftsschwankungen und möglichst
aus einer Herstellungsserie des Blechherstellers verwendet. Eine Durchmischung verschiedener
Bleche wird möglichst vermieden. Die Rundung muss häufig überprüft und bei Bedarf
das Rundsystem nachjustiert werden.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden.
[0006] Dies wird durch ein Verfahren zum Runden von einzelnen Blechabschnitten zu einzelnem
Behälterzargen-Rohlingen mit dem Merkwalen des Anspruchs 1 erreicht. Diese Aufgabe
wird ebenfalls durch ein Verfahren zur Herstellung von Dosenzargen aus einzelnen Blechabschnitten
mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst. Dies kann derart erfolgen, dass auf der
Zuführstrecke eine teilweise Vorrundung erfolgt oder dass in der Rundmaschine eine
teilweise Vorrundung erfolgt, insbesondere in der Flexerstation, und dass das Rundungsverhalten
elektrisch und/oder mechanisch und/oder optisch und/oder akustisch gemessen wird.
[0007] Die oben genannte Aufgabe wird durch eine Rundmaschine mit dem Merkmalen des Anspruchs
11 gelöst.
[0008] Bei dem Verfahren bzw. einer Vorrichtung wird die Messung im Rundungsbetrieb zerstörungsfrei
an nacheinander folgenden Blechabschnitten durchgeführt, so dass also im laufenden
Rundungsbetrieb gemessen und entsprechend der Messung die Rundung eingestellt wird.
Die Rundung erfolgt bei der Bildung von Dosenzargen und insbesondere mit einer Geschwindigkeit
von 100 bis 450 m/Minute und die gerundeten Behälterzargen-Rohlinge werden aus der
Rundmaschine einer Schweissvorrichtung für Dosenzargen mit Schweissrollen, insbesondere
mit darauf laufenden Drahtzwischenelektroden, und einer Z-Schiene zur Positionierung
der Zargenkanten zugeführt. Dabei kann als Blecheigenschaft die Blechdicke gemessen
werden.
[0009] Durch den Messwert oder den davon abgeleiteten Wert wird mindestens eine der Rundwalzen
der Rundmaschine und/oder wird vorzugsweise ein Rundkeil der Rundmaschine gesteuert.
Es kann zusätzlich oder alternativ durch den Messwert oder den davon abgeleiteten
Wert ein Vorrundkeil der Rundmaschine gesteuert werden. Weiter kann durch den Messwert
oder den davon abgeleiteten Wert eine Flexerstation der Rundmaschine, insbesondere
ein darin angeordneter Flexerkeil, gesteuert werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0010] Weitere Ausgestaltungen, Vorteile und Anwendungen der Erfindung ergeben sich aus
den abhängigen Ansprüchen und aus der nun folgenden Beschreibung anhand der Figuren.
Dabei zeigt
Figur 1 schematisch eine Vorrichtung zur Erläuterung erster Ausführungsformen der
Erfindung;
Figur 2 schematisch eine Vorrichtung zur Erläuterung weiterer Ausführungsformen der
Erfindung;
Figur 3 schematisch eine Ausführung ähnlich derjenigen von Figur 2 mit einem Keil
bei der Messeinrichtung;
Figur 4 eine schematische Darstellung einer Messeinrichtung;
Figur 5 eine perspektivische teilweise Darstellung der Messeinrichtung von Figur 4;
und
Figur 6 eine Darstellung der elektrischen Beschaltung der Messeinrichtung der Figuren
4 und 5.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0011] Figur 1 zeigt schematisch in Seitenansicht verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung. Dabei ist ersichtlich, dass Blechabschnitte, von denen als Beispiele die
Abschnitte 1 und 2 dargestellt sind, von einem Stapel 10 abgestapelt und in eine Transporteinrichtung
3 gegeben werden, welche als Zuführstrecke für eine Rundmaschine 4 dient. Die Bleche
durchlaufen dabei diese Anordnung aus Zuführstrecke und Maschine in Richtung des Pfeils
A. Die Abstapelung vom Stapel 10 und das Einbringen in die Transporteinrichtung 3
wird hier, da dies dem Fachmann bekannt ist, nicht näher erläutert. Die Transporteinrichtung
3 ist ferner als fakultativ, wenn auch bevorzugt, anzusehen, so dass die Bleche auch
direkt vom Stapel 10 in die Rundmaschine 4 abgegeben werden könnten. Dies bedingt
dann, dass die Messeinrichtung, welche nachfolgend erläutert wird, am Eingang der
Rundmaschine 4 oder in dieser positioniert ist, was ebenfalls noch näher dargestellt
wird. Eine Anordnung der Messeinrichtung in der Rundmaschine 4 oder an deren Eingang
ist natürlich auch möglich, wenn eine Transporteinrichtung 3 vorhanden ist. In der
dargestellten Ausführungsform ist die Transporteinrichtung 3 mit mehreren Walzenpaaren
19, 20; 21, 22 und 23, 24 ausgerüstet, welche den jeweiligen Blechabschnitt an den
Eingang 25 der Rundmaschine 4 fördern. Diese Förderung könnte auch auf andere, dem
Fachmann bekannte Weise ausgeführt werden, als mit den dargestellten Walzenpaaren.
In der Rundmaschine 4 wird jeder Blechabschnitt zu einem Zargen-Rohling gerundet,
wie dies für den in Durchlaufrichtung vorderen Teil des Blechabschnitts 2 ersichtlich
ist. Die Rundung erfolgt dabei mit einem durch die Einstellung der Rundmaschine vorgegebenen
Sollrundungsradius und führt zum Rundungsradius R; dies mit einer Rundungsgeschwindigkeit
VR von z.B. 100 bis 450 m/Minute. Rundmaschinen sind in vielfältiger Ausführungsform
bekannt, insbesondere auch für Dosenzargen, wobei die Rundmaschine in einfacher Form
als Zweiwalzen-Rundmaschine mit den beiden Walzen 11 und 12 vorgesehen sein kann.
Auch Rundmaschinen mit einer Mehrzahl von Walzen sind bekannt, so z.B. aus der
EP-A-1 197 272. Auch derartige Rundmaschinen können im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet
werden, wie auch grundsätzlich beliebige andere Rundmaschinen; gemäss der Erfindung
müssen sie in ihrer Einstellung zur Festlegung der Rundung im Rundungsbetrieb steuerbar
sein, wie dies noch näher erläutert wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist
gezeigt, dass vor den Rundwalzen 11 und 12 ein Vorrundkeil 14 vorgesehen sein kann.
Ebenso kann ein Rundkeil 13 nach den Rundwalzen 11, 12 vorgesehen sein. Weiter ist
es möglich und auch bevorzugt, dass vor der eigentlichen Run- , dungsstation eine
Flexerstation vorgesehen ist, welche in der gezeigten Ausführungsform Teil der Rundmaschine
4 ist, welche aber auch eine separate Station sein könnte. In dem gezeigten Beispiel
weist die Flexerstation die Walzen 9 und 8 auf sowie den Flexerkeil 7, welcher auf
das aus den Walzen austretende Blech einwirkt. Flexerstationen zur Entfernung von
Spannungen im Blech sind als solche grundsätzlich zur Vorbehandlung des Bleches und
zur Erleichterung der nachfolgenden Rundung dem Fachmann bekannt, z.B. aus der eingangs
erwähnten
US 5,209,625, und werden hier als solche nicht weiter erläutert; indes kann die nachfolgend beschriebene
Messeinrichtung zur Ermittlung des Rundungsverhaltens in der Flexerstation angeordnet
sein und deren Vorrundung zur Ermittlung des Rundungsverhaltens des Bleches verwenden,
was noch genauer erläutert wird.
[0012] Die einstellbaren Elemente der Rundmaschine und vorzugsweise auch der Flexerstation
sind mit Antrieben versehen (nachfolgend Aktoren genannt), welche diese Elemente im
Rahmen ihrer üblichen Einstellmöglichkeiten bewegen können, um der Steuerung der Rundmaschine
einen Einfluss auf das Rundungsergebnis zu ermöglichen; der Einfluss der Aktoren auf
die Elemente der Rundmaschine ist in den Figuren durch von den Aktoren ausgehende
Pfeile in das jeweilige Element symbolisiert, die Bewegung des Elementes durch einen
weiteren Pfeil, die Verbindung der Aktoren mit der Steuerung 5 ist durch Leitungen
40 symbolisiert. So kann der Flexerkeil 7 durch den Aktor 6 in Richtung des Pfeils
B bewegt werden. Der Vorrundkeil 14 kann durch den Aktor 15 in Richtung des Pfeils
C bewegt werden. Für die Walzen 11 und 12 kann ein deren Abstand zueinander bestimmender
Antrieb vorgesehen sein, welche auf eine oder auf beide der Walzen wirkt und welcher
als Aktor 16 schematisch dargestellt ist. Ferner kann der Aktor 17 auf den Rundkeil
13 einwirken, um diesen im Sinne des Pfeiles D zu bewegen. Es können alle diese Aktoren
vorgesehen sein oder nur einer derselben und beliebige Kombinationen sind möglich,
welche es der Steuerung 5 der Rundmaschine 4 erlauben, über die Ansteuerung der Aktoren
und damit die Einstellung der dadurch bewegten Walzen und/oder Rundkeile das Rundungsergebnis
bzw. den Rundungsradius R im Betrieb direkt zu beeinflussen. Die Ausgestaltung der
entsprechenden Bewegungselemente und Antriebe kann je nach konstruktivem Aufbau der
Rundmaschine variieren, ist aber für den Fachmann ohne weiteres ersichtlich. Die Aktoren
können auf elektromotorischer, magnetischer, pneumatischer, hydraulischer oder auf
piezoelektrischer Basis beruhen, um die jeweiligen Elemente der Rundmaschine zu verstellen.
Dies soll, wie erwähnt, während des Betriebes der Rundmaschine möglich sein, um zwischen
aufeinander folgenden Blechen, und vorzugsweise sogar bei der Rundung eines Bleches,
durch die Steuerung eine Änderung des Rundungsradius zu bewirken. Die Rundmaschine
wird dabei in der Regel in einer für die Blechabschnitte des Stapels 10, welche bestimmte
Blecheigenschaften aufweisen, geeigneten Grundeinstellung betrieben, welche bei der
Einhaltung diese Blecheigenschaften zu dem gewünschten Rundungsradius R führt. Liegen
abweichende Blecheigenschaften vor, welche gemäss der Erfindung gemessen werden, was
noch erläutert wird, so kann die Steuerung 5 aufgrund der Messung mindestens einen
Aktor bedienen, um die Rundungseigenschaften an gemessene, veränderte Blecheigenschaften
anzupassen, so dass wiederum das Rundungsergebnis mit dem gewünschten Rundungsradius
R erzielt wird. Ist nur einer der Aktoren vorhanden, z.B. der Aktor 17, welcher auf
den Rundkeil 13 einwirkt, so ist die Änderung durch die Steuerung 5 einfach vollziehbar
und diese kann durch wenige Testversuche mit Blechen unterschiedlicher Eigenschaft
so eingestellt bzw. programmiert werden, dass für diese unterschiedlichen Bleche das
korrekte Resultat erzielt wird. Wird dann bei der Messung im Betrieb erkannt, dass
ein Blech mit einem Messwert vorliegt, der einem vorgängig gespeicherten Wert entspricht
oder in einem vorgängig gespeicherten Wertebereich für den Messwert liegt, so wird
die Steuerung entsprechend den Testversuchen reagieren und die entsprechende Rundkeileinstellung
vornehmen, die zum gewünschten Rundungsergebnis für ein Blech mit diesem Messwert
führt. Es ist ersichtlich, dass mit dem Vorsehen von mehreren Aktoren und daher mehreren
Einflussmöglichkeiten auch die Komplexität der in der Steuerung 5 abgelegten Befehlsvarianten
steigt, da diese z.B. entscheiden, ob bei sich ändernder Blecheigenschaft die Einhaltung
des gewünschten Radius R über den Vorrundkeil 14 bzw. den Aktor 15 erzielt wird, oder
geeigneter über den Aktor 16 und die Walzenverstellung. Auch dies kann durch Testbleche
durch den Maschineneinrichter ermittelt werden und die Steuerung 5 kann entsprechend
eingestellt bzw. programmiert werden. Dasselbe gilt für die Variante, bei welcher
auch der Flexerkeil 7 mittels eines Aktors einstellbar ist. Da die mittels der entsprechenden
Elemente 7, 14, 11 und 12 oder gegebenenfalls 13 erzielbaren Effekte dem Fachmann
für Rundmaschinen bekannt sind, kann er ohne weiteres die Steuerung entsprechend programmieren,
damit sie die Änderungen, die er in bekannter Weise durch Einstellung ausserhalb des
Betriebes (offline) für eine bestimmte Blecheigenschaft durchführen würde, auch innerhalb
des Betriebes (online) durch die Aktoren durchführen kann.
[0013] Gemäss Ausführungsbeispielen der Erfindung ist eine Messeinrichtung für die Blechabschnitte
vorgesehen, mittels welcher vor dem Runden mindestens eine Eigenschaft des jeweiligen
Bleches erfasst werden kann, so dass die Rundmaschine für das Runden dieses Bleches
entsprechend eingestellt wird. Erfindungsgemäss ist ein Vorgehen, bei welchem eine
Messung im Rundungsbetrieb erfolgt, wie dies nachfolgend erläutert wird. Bei den gezeigten
Ausführungsformen, sowohl von Figur 1 als auch von Figur 2 oder 3, erfolgt eine Messung
mindestens einer Blecheigenschaft innerhalb der Zufuhrstrecke 3, welche hier von der
gezeigten Transporteinrichtung gebildet wird. Entfällt eine solche Zufuhrstrecke,
gelangt das Blech also direkt über einen Abstapler vom Stapel 10 in den Eingangsbereich
25 der Rundmaschine, wo es von dieser erfasst und weitergefördert wird, so erfolgt
die Messung der mindestens einen Blecheigenschaft entweder beim Abstapler und/oder
direkt beim Eingang oder in der Rundmaschine 4, insbesondere in der Flexerstation.
Dazu kann der Fachmann die nachfolgend beschriebenen Messeinrichtungen ohne weiteres
so anordnen, dass diese nicht, wie gezeigt, in der Zufuhrstrecke 3 liegen, sondern
beim Abstapler und/oder beim Eingang der Rundmaschine oder in der Rundmaschine, insbesondere
in einer Flexerstation derselben. Ein solches Beispiel ist in den Figuren 4 und 5
dargestellt. Im gezeigten Beispiel von Figur 1 ist eine Messeinrichtung 27 dargestellt,
welche zwischen den Walzenpaaren 21, 22 und 23, 24 liegt. Diese Messeinrichtung ist
mit der Steuereinrichtung 5 verbunden, so dass der Messwert oder ein abgeleiteter
Wert der die Blecheigenschaften angibt, an die Steuerung 5 abgegeben werden kann.
[0014] Zusätzlich zu der Messeinrichtung 27 und der weiteren, noch zu erläuternden Messeinrichtungen
der Beispiele gemäss den Figuren 2 bis 6, kann eine Messeinrichtung 28 vorgesehen
sein, welche auf grundsätzlich dem Fachmann bekannte Weise die Blechdicke des jeweiligen
Blechabschnittes misst. Solche Blechdicken-Messgeräte sind ebenfalls bekannt und handelsüblich
und werden hier nicht weiter erläutert. Der Ausgangswert der Blechdickenmessung wird
der Steuerung 5 zugeführt und wird dort ebenfalls zur Einstellung mindestens eines
der Steuerung auf diese Weise zu dem Messwert oder den Messwerten oder entsprechend
abgeleiteten Werten gelangt, welche die Einstellung mindestens eines der Aktoren erlaubt.
Im gezeigten Beispiel von Figur 1 ist eine Messeinrichtung 27 dargestellt, welche
zwischen den Walzenpaaren 21, 22 und 23, 24 liegt. Diese Messeinrichtung ist mit der
Steuereinrichtung 5 verbunden, so dass der Messwert oder ein abgeleiteter Wert der
die Blecheigenschaften angibt, an die Steuerung 5 abgegeben werden kann. Bevorzugt
ist die Messeinrichtung 27 eine Einrichtung, welche die Messung der Festigkeit des
jeweiligen Blechabschnittes, in der Figur des Blechabschnittes 1, erlaubt. Zum Beispiel
handelt es sich dabei um ein berührungslos arbeitendes Messverfahren. Ein bekanntes
berührungsloses Messverfahren, welches bei Stahlbändern angewendet wird, und hier
neu für einzelne Blechabschnitte angewendet wird, basiert auf einer periodischen Magnetisierung
des Metalls und der anschliessenden Messung des Gradienten der magnetischen Restfeldstärke
auf der Oberseite und der Unterseite des Bandes bzw. hier des Abschnittes. Der gemessene
Wert der magnetischen Restfeldstärke bzw. dem berechneten Gradienten wird über Korrelationsbeziehungen
die mechanische Festigkeit des Blechabschnittes zugeordnet, welche insbesondere die
Zugfestigkeit und die Streckgrenze des jeweiligen Bleches umfasst. Eine solche Messeinrichtung
ist unter der Marke IMPOC
® bekannt und im Handel erhältlich und wird von der Firma EMG Automation GmbH, Wenden,
Deutschland hergestellt und vertrieben. Mit einer solchen Messeinrichtung lassen sich
die Festigkeitseigenschaften der Blechabschnitte ermitteln, welche direkt einen Einfluss
auf die Rundungseigenschaften haben, und der entsprechende Messwert wird an die Steuerung
5 abgegeben, welche insbesondere bei Erhöhung oder Erniedrigung der Festigkeitswerte
gegenüber einem voreingestellten Sollwert oder Sollwertbereich mindestens einen der
Aktoren bedient, um die Rundmaschine an die veränderten Festigkeitswerte im Betrieb
anzupassen. Weicht somit der gemessene Festigkeitswert für den Blechabschnitt 1 von
einem voreingestellten Sollwert oder Sollwertbereich ab und liegt bei einem anderen
voreingestellten Wert oder Wertebereich, für den die Steuerung Anweisungen zur Einstellung
der Rundmaschine besitzt, so wird die Steuerung 5 für diesen Blechabschnitt 1 z.B.
den Aktor 17 für den Rundkeil 13 und allenfalls auch den Aktor 15 für den Vorrundkeil
14 betätigen, nachdem der vorherige Blechabschnitt 2 die Rundwalzen 11,12 verlassen
hat, so dass das Rundungsverhalten der Rundmaschine an die gegenüber dem Blech 2 unterschiedliche
Festigkeitseigenschaft des Bleches 1 angepasst ist, so dass wiederum der gewünschte
Rundungsradius R resultiert, wenn das Blech 1 die Rundmaschine durchläuft. Ebenso
wird mit dem nachfolgenden und weiteren nachfolgenden Blechabschnitten verfahren,
so dass sich im Betrieb, sofern nötig, eine Anpassung für jeden Blechabschnitt ergibt.
Anstelle des erwähnten Produktes INPOC
® ist auch ein handelsübliches Produkt 3R-AQC der Firma 3R Technics GmbH, Zürich, Schweiz
anwendbar, welches ebenfalls Blecheigenschaften berührungs- und zerstörungsfrei misst,
indem durch eine Messspule Wirbelströme im Blech erzeugt und diese wiederum gemessen
werden. Aus der Wirbelstrommessung können ebenfalls über Korrelation die mechanischen
Festigkeitseigenschaften, wie Härte, Zugfestigkeit, Streckgrenze, des Bleches gemessen
werden.
[0015] Zusätzlich oder anstelle der Messeinrichtung 27 und der weiteren, noch zu erläuternden
Messeinrichtungen der Beispiele gemäss den Figuren 2 bis 6, kann eine Messeinrichtung
28 vorgesehen sein, welche auf grundsätzlich dem Fachmann bekannte Weise die Blechdicke
des jeweiligen Blechabschnittes misst. Solche Blechdicken-Messgeräte sind ebenfalls
bekannt und handelsüblich und werden hier nicht weiter erläutert. Der Ausgangswert
der Blechdickenmessung wird der Steuerung 5 zugeführt und wird dort ebenfalls zur
Einstellung mindestens eines der Aktoren verwendet, um die Rundmaschine 4 an die Blecheigenschaft
"Dicke" anzupassen.
[0016] Die Figuren 2 und 3 zeigen weitere Ausführungsformen, bei welcher gleiche Bezugszeichen
wiederum gleiche Elemente bezeichnen. Sämtliche Erwägungen, welche für die Ausführungsformen
der Figur 1 gemacht worden sind, gelten ebenfalls für die Ausführungsformen der Varianten
gemäss den Figuren 2 und 3. Auch hier beeinflusst die Steuerung 5 über die Aktoren
die Rundmaschine 4, ggf. inklusive der Flexerstation. Als Messeinrichtung ist bei
dieser Ausführungsform eine Vorrundung vorgesehen, bei welcher ein Teil des Blechabschnittes
gerundet wird und das aktuelle Verhalten dieses Blechabschnittes auf diese Vorrundung
gemessen wird. Für die Vorrundung können z.B. die Walzen 30 und 31 vorgesehen sein,
welchen in der Regel ein Keil 32 vorgeschaltet ist. Die Walzen werden durch eine nicht
dargestellte Anordnung so betrieben, dass sie eine Rundung nur für einen Teil des
Blechabschnittes bewirken, vorzugsweise für einen vorderen Abschnitt, wie in der Figur
dargestellt. Der Blechabschnitt kann nachfolgend auch wieder gerade gebogen werden.
In der Figur sind drei verschiedene mögliche Rundungsverläufe eines Bleches mit a,
b und c bezeichnet und mit verschiedener Strichdarstellung in der Figur dargestellt.
Durch eine Messanordnung 33 bis 35 kann ermittelt werden, wie sich der Blechabschnitt
bei dieser Messrundung verhält. Dazu können z.B. mehrere Sensoren 34 in linearer Abfolge
in Blechdurchlaufrichtung angeordnet sein. Diese Sensoren können mechanisch auf Berührung
reagieren oder können elektrische Sensoren sein, die auf Grund der elektrischen Leitfähigkeit
des Bleches ansprechen. Insbesondere können es elektrische Kontakte sein, wie dies
auch anhand des Beispiels der Figuren 4 bis 6 noch näher erläutert wird. Die Sensoren
können auch optische Sensoren sein, z.B. Lichtschranken oder akustische Sensoren,
z.B. Ultraschallabstandssensoren. Durch die Sensoren kann insbesondere festgestellt
werden, an welcher Auftreffstelle 35, oder zu welcher Auftreffzeit, die Vorderkante
des Bleches 1 auf die Sensorenanordnung auftrifft, was ein Mass für das Rundungsverhalten
des jeweiligen Bleches, bzw. den Verlauf a oder b oder c darstellt. Optisch, durch
Bildverarbeitung oder akustisch mit Abstandsmessung kann auch direkt die Form des
gerundeten Bereichs a, b oder c bestimmt werden. Das so gemessene Rundungsverhalten
des Bleches in der Vorrundung wird der Steuerung 5 als Messwert oder abgeleiteter
Wert zugeführt und dient dort zur Einstellung mindestens eines der Aktoren. Es ist
in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls der Aktor 6 und ein einzelner Aktor 15' gezeigt,
der die Einstellung sowohl des Vorrundkeils 14 als auch mindestens einer der Walzen
11, 12 symbolisiert bzw. die Einstellung der Schrägstellung der Walzen. Natürlich
könnte auch hier ein Keil 13 mit zugehörigem Aktor vorgesehen sein. Neben der Messeinrichtung
33 könnte zusätzlich eine oder könnten beide der bei Figur 1 geschilderten Messeinrichtungen
27, 28 vorgesehen sein. Ebenso könnte die Messeinrichtung 33 bei der Ausführung nach
Figur 1 vorgesehen sein oder innerhalb der Rundmaschine 4, z.B. in der Flexerstation
derselben. Figur 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die obigen Ausführungen
ebenfalls gelten und gleiche Bezugszeichen wiederum gleiche oder ähnliche Elemente
bezeichnen. Bei dieser Ausführungsform ist bei der Messeinrichtung 33 zusätzlich ein
Keil 36 analog dem Flexerkeil der Flexerstation vorgesehen. Dieser Keil 36 beeinflusst
die Vorrundungsmessung ähnlich wie der Flexerkeil die Rundung beeinflusst, so dass
dadurch die Messung der Rundungseigenschaft besser an die spätere Rundung angepasst
ist. Entsprechend wird auch der Flexerkeil 36 vorzugsweise durch einen Aktor und die
Steuerung 5 eingestellt.
[0017] Anhand der Figuren 4 bis 6 wird eine bevorzugte Ausführungsform zur Ermittlung des
Rundungsverhaltens des jeweiligen Bleches erläutert. Die entsprechende Messeinrichtung
50 kann, wie dies für die zuvor beschriebenen Messeinrichtungen 27 oder 33 bis 35
oder 33 bis 36 der Fall ist, in der Zuführstrecke 3 angeordnet sein. Sie kann aber
auch im eigentlichen Rundapparat angeordnet sein, insbesondere zwischen der Flexerstation
mit den Walzen 8, 9 und dem Flexerkeil 7; sie ist dann aber bevorzugt ein Teil der
Flexerstation bzw. in dieser angeordnet. So können die dargestellten Walzen 28 und
29 der Messeinrichtung anstelle der Walzen 8 und 9 der Flexerstation des Rundapparates
treten oder anstelle der Walzen 31 und 30 in der Zuführstrecke 3. Für den bevorzugten,
da Platz sparenden Fall, dass die Messeinrichtung 50 im Rundapparat angeordnet ist,
sind die Walzen 41 und 42 somit die Rundwalzen (entsprechend den Rundwalzen 11 und
12 der vorhergehenden Beispiele) und es könnten somit die zuvor beschriebenen Elemente
bzw. Keile 14 und 13 desselben vor bzw. nach den Rundwalzen 41, 42 angeordnet sein,
was in Figur 4 lediglich mit den Rechtecken 13 und 14 angedeutet ist. Auch andere
Platzierungen vor dem Rundapparat 4 oder in diesem sind natürlich möglich. In dem
gezeigten Beispiel weist die Messeinrichtung 50 einen Flexerkeil 37 auf. Wird die
Messeinrichtung somit entsprechend der Messeinrichtung 33 bis 36 in der Zuführstrecke
3 eingesetzt, so kann dieser Flexerkeil 37 so eingestellt werden, wie der Flexerkeil
7 im Rundapparat. Ist die Messeinrichtung im Rundapparat selber angeordnet, und insbesondere
in der Flexerstation, so übernimmt der Flexerkeil 37 der Messeinrichtung direkt auch
die Funktion des Flexerkeils 7 des Rundapparates gemäss den vorherigen Beispielen,
so dass das Rundungsverhalten mit Flexerkeil gemessen wird. Die Messeinrichtung 50
könnte indes auch auf ihren Flexerkeil 37 verzichten. Die Messeinrichtung weist mindestens
einen Sensor 45 auf, mit dem das Ankommen des jeweiligen Bleches 1 bei oder in der
Messeinrichtung 50 detektiert werden kann. Insbesondere wird die in Transportrichtung
vordere Kante des Bleches detektiert, insbesondere durch einen optischen Sensor, insbesondere
eine Lichtschranke oder mehrere Lichtschranken. Diese Erkennung des Bleches 1 startet
bei der Messeinrichtung 50 eine Zeitmessung. Diese kann durch ein separates Zeitmessmittel
erfolgen oder durch die Steuerung 5, die bereits erwähnt worden ist, und die in diesem
Fall auch die Messeinrichtung steuert bzw. Teil derselben ist. Diese Variante ist
in Figur 4 dargestellt. Die Zeitmessung wird beendet, wenn die Vorderkante des Bleches
auf einer Messplatte 38 auftrifft, was über eine Leitung an die Steuerung 5 gemeldet
wird. Wie in Figur 4 in Seitenansicht ersichtlich, ist die Zeit entsprechend dem Rundungsverhalten
unterschiedlich und stellt somit ein Mass für das Rundungsverhalten des Bleches dar.
Mit diesem Mass wird somit nachfolgend der Rundapparat entsprechend gesteuert, wie
dies bereits beschrieben worden ist. In Figur 4 ist dies mit dem Leitungsstrang 40
angedeutet, welcher von der Steuerung 5 auf die vorbeschriebene Weise zu den vorgängig
erläuterten Aktoren der Rundmaschine zur Beeinflussung des Rundungsverhaltens führt.
[0018] Die Erkennung des Auftreffens der Vorderkante des Bleches auf die Messplatte 38 der
Messeinrichtung 50 erfolgt vorzugsweise elektrisch. Dies kann so erfolgen, dass die
Messplatte auf einem ersten elektrischen Potential liegt und mindestens eine der Walzen
28, 29 auf einem anderen elektrischen Potential liegt (und falls vorhanden auch der
Flexerkeil 27 der Messeinrichtung auf dem elektrischen Potential der Walze liegt).
Trifft die Vorderkante des elektrisch leitenden Bleches auf die Messplatte 38, so
werden die beiden Potentiale kurzgeschlossen, was durch einen entsprechenden Stromfluss
oder einen entsprechenden Spannungsabfall der Messspannung festgestellt werden kann.
Damit wird die Zeitmessung gestoppt bzw. ist die Zeit zwischen Erkennung der Vorderkante
durch den Sensor 45 und das Auftreffen der Vorderkante auf der Messplatte 38 bestimmt
und damit die Rundung des Bleches in der Messeinrichtung 50. Bei beschichteten Blechen
kann der elektrische Kontakt zwischen den Walzen 28, 29 und ggf. dem Flexerkeil 37
und dem Blech ungenügend sein. Deshalb wird bevorzugt die Messplatte 38 mit einer
Mehrzahl von elektrisch voneinander isolierten, nebeneinander liegenden Messteilen
38a, 38b, 38c, 38d usw. ausgeführt, welche abwechslungsweise ebenfalls auf den unterschiedlichen
elektrischen Potentialen liegen. Damit ist auch durch das Kurzschliessen von solchen
Messteilen durch die Vorderkante des Bleches, die immer unbeschichtet ist, das Auftreffen
auf der Messplatte 38 elektrisch detektierbar Diese Teile können keilförmig ausgestaltet
sein, wie in Figur 4 und 5 ersichtlich. Figur 5 zeigt einige der nebeneinander liegenden
Messkeile in schaubildlicher Darstellung. Figur 6 zeigt eine entsprechende Messschaltung
mit einer Messspannungsquelle U
s, wobei die Walzen 28, 29 und der Flexerkeil 37 auf Massepotential liegen. Ebenfalls
auf Massepotential liegen die Messkeile 38b, 38d usw. (in Figur 6 ist zur Vereinfachung
nur 38b dargestellt). Auf Pluspotential liegen dagegen die Messkeile 38a, 38c usw.
(in Figur 6 ist nur 38a dargestellt). Die elektrischen Kurzschlussmöglichkeiten für
die Messspannung durch das Auftreffen des Bleches auf der Messplatte 38, wobei die
Messspannung detektierbar abfällt und somit die Zeitmessung stoppt, liegen somit beim
Kurzschluss Messkeil - Messkeil oder Messkeil - Flexerkeil oder Messkeil - Walze.
Die Spannungsabfalldetektion ist durch die Voltmetersymbole in Figur 6 dargestellt.
[0019] Das Verfahren und die Vorrichtung kommen insbesondere beim Schweissen von Dosenzargen
zur Anwendung.
[0020] Während in der vorliegenden Anmeldung bevorzugte Ausführungen der Erfindung beschrieben
sind, ist darauf hinzuweisen, dass die Erfindung nicht auf diese beschränkt ist und
auch in anderer Weise innerhalb des Umfangs der folgenden Ansprüche ausgeführt werden
kann.
1. Verfahren zum Runden von einzelnen Blechabschnitten (1,2) zu einzelnen Behälterzargen-Rohlingen,
bei welchem die einzelnen Blechabschnitte von einem Stapel (10) über eine Zuführstrecke
(3) oder direkt einer Rundmaschine (4) zugeführt und in dieser gerundet werden, wobei
vor und/oder in der Zuführstrecke (3) und/oder an oder in der Rundmaschine (4) mindestens
eine Blecheigenschaft gemessen wird, welche die Rundung beeinflusst, dass der Messwert
oder ein davon abgeleiteter Wert der Steuerung (5) der Rundmaschine (4) zugeführt
wird, und dass die Rundmaschine in Abhängigkeit von dem Messwert oder abgeleiteten
Wert derart gesteuert wird, dass der Rundungsradius (R) der Zarge bei sich ändernder
Blecheigenschaft im wesentlichen konstant gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Blecheigenschaft das Rundungsverhalten gemessen wird, wobei die Messung im Rundungsbetrieb
zerstörungsfrei an nacheinander folgenden Blechabschnitten durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundung mit einer Geschwindigkeit von 100 bis 450 m/Minute erfolgt und dass die
gerundeten Behälterzargen-Rohlinge aus der Rundmaschine einer Schweissvorrichtung
für Dosenzargen mit einer Z-Schiene zur Positionierung der Zargenkanten und Schweissrollen,
insbesondere mit darauf laufenden Drahtzwischenelektroden, zugeführt werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung in einer Flexerstation erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rundungsverhalten elektrisch und/oder mechanisch und/oder optisch und/oder akustisch
gemessen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rundungsverhalten elektrisch gemessen wird, indem beim Durchlauf des Bleches
dieses an einem vorbestimmten Ort detektiert wird, und dabei insbesondere dessen Vorderkante
detektiert wird, und dass eine Zeitmessung erfolgt, mit der die Zeit bestimmt wird,
bis das vorgerundete Blech elektrischen Kontakt mit einer Messplatte (38) hat.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Messung des Rundungsverhaltens mit Rundwalzen (28, 29; 30, 31) und allenfalls
mit einem auf die Rundwalzen folgenden Flexerkeil (37; 36) auf das Blech eingewirkt
wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Messwert oder den davon abgeleiteten Wert mindestens eine Rundwalze (11,
12) und/oder ein Rundkeil (13) der Rundmaschine gesteuert wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Messwert oder den davon abgeleiteten Wert ein Vorrundkeil (14) der Rundmaschine
gesteuert wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Messwert oder den davon abgeleiteten Wert eine Flexerstation der Rundmaschine,
insbesondere ein darin angeordneter Flexerkeil (7), gesteuert wird.
10. Verfahren zur Herstellung von Dosenzargen aus einzelnen Blechabschnitten (1,2), bei
welchem die einzelnen Blechabschnitte von einem Stapel (10) über eine Zuführstrecke
(3) oder direkt einer Rundmaschine (4) zugeführt und in dieser gerundet werden und
die gerundeten Behälterzargen-Rohlinge aus der Rundmaschine einer Schweissvorrichtung
für Dosenzargen mit einer Z-Schiene zur Positionierung der Zargenkanten und Schweissrollen,
insbesondere mit darauf laufenden Drahtzwischenelektroden, zugeführt werden, wobei
vor und/oder in der Zuführstrecke (3) und/oder an oder in der Rundmaschine (4) mindestens
eine Blecheigenschaft gemessen wird, welche die Rundung beeinflusst, dass der Messwert
oder ein davon abgeleiteter Wert der Steuerung (5) der Rundmaschine (4) zugeführt
wird, und dass die Rundmaschine in Abhängigkeit von dem Messwert oder abgeleiteten
Wert derart gesteuert wird, dass der Rundungsradius (R) der Zarge bei sich ändernder
Blecheigenschaft im wesentlichen konstant gehalten wird, wobei durch den Messwert
oder den davon abgeleiteten Wert mindestens eine Rundwalze (11, 12) und/oder ein Rundkeil
(13) der Rundmaschine gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundung mit einer Geschwindigkeit von 100 bis 450 m/Minute erfolgt und dass als
Blecheigenschaft das Rundungsverhalten gemessen wird, wobei die Messung im Rundungsbetrieb
zerstörungsfrei an nacheinander folgenden Blechabschnitten durchgeführt wird und das
Rundungsverhalten elektrisch und/oder mechanisch und/oder optisch und/oder akustisch
gemessen wird und bei der Messung des Rundungsverhaltens mit Rundwalzen (28, 29; 30,
31) und allenfalls mit einem auf die Rundwalzen folgenden Keil (37; 36) auf das Blech
eingewirkt wird.
11. Rundmaschine (4) zur Rundung einzelner Blechabschnitte (1, 2), wobei die Rundmaschine
als Elemente für die Rundung Rundwalzen (11, 12) und gegebenenfalls einen Rundkeil
(13) und/oder gegebenenfalls einen Vorrundkeil (14) umfasst sowie Einstellmittel für
diese Elemente, und wobei die Rundmaschine mindestens einen Aktor (6, 15, 16, 17)
für mindestens eines der Elemente aufweist, durch welchen das Element angetrieben
einstellbar ist, und dass durch eine Steuerung (5) der Rundmaschine das Element mittels
des Aktors einstellbar ist, wobei die Steuerung ferner einen Eingang für einen Messwert
der Blecheigenschaft oder einen davon abgeleiteten Wert aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundmaschine zur Rundung mit einer Geschwindigkeit von 100 bis 450 m/Minute ausgestaltet
ist und die Rundmaschine eine Messeinrichtung aufweist, mit der als Blecheigenschaft
das Rundungsverhalten gemessen wird, wobei die Messung im Rundungsbetrieb zerstörungsfrei
an nacheinander folgenden Blechabschnitten durchgeführt wird.
12. Rundmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Rundungsverhalten elektrisch und/oder mechanisch und/oder optisch und/oder akustisch
messbar ist.
13. Rundmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Rundungsverhalten elektrisch gemessen wird, indem beim Durchlauf des Bleches
ab einem bestimmten Ort eine Zeitmessung durchführbar und damit die Zeit bestimmbar
ist, bis das vorgerundete Blech elektrischen Kontakt mit einer Messplatte (38) hat.
14. Rundmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Messplatte (38) in mehrere nebeneinander liegende, elektrisch voneinander isolierte
Messteile (38a, 38b, 38c, 38d) unterteilt ist.
15. Rundmaschine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Messung des Rundungsverhaltens mit Rundwalzen (28, 29; 30, 31) und allenfalls
mit einem auf die Rundwalzen folgenden Keil (37; 36) auf das Blech eingewirkt wird.
16. Schweissvorrichtung für Dosenzargen, mit einer Z-Schiene zur Positionierung der Zargenkanten
und mit Schweissrollen, insbesondere mit darauf laufenden
Drahtzwischenelektroden, umfassend eine Rundmaschine gemäss einem der Ansprüche 11
bis 15.
1. Method for rounding single sheet metal parts (1, 2) to single container body blanks,
in the course of which the single sheet metal parts are supplied to a rounding machine
(4) from a stack (10) via a supply path (3) or directly and are rounded in it, wherein
at least a sheet metal characteristic influencing the rounding is measured before
and/or in the supply path (3) and/or at or in the rounding machine (4), the measurement
value or a value derived therefrom being supplied to the controller (5) of the rounding
machine (4) and the rounding machine being controlled, depending on the measurement
value or the value derived therefrom, in such a way that the rounding radius (R) of
the body is kept substantially constant when the sheet metal characteristic changes,
characterized in that the rounding behaviour is measured as the sheet metal characteristic, wherein the
measurement is carried out non-destructively on subsequent sheet metal parts during
the rounding operation.
2. Method according to claim 1, characterized in that the rounding is done with a speed of 100 to 450 m/minute and in that the rounded container body blanks are supplied from the rounding machine to a welding
device for can bodies with a Z-rail for positioning the body edges and welding rollers,
particularly with intermediary wire electrodes running on it.
3. Method according to one of the claims 1 or 2, characterized in that the measurement is done in a flexer station.
4. Method according to claim 1 or 3, characterized in that the rounding behaviour is measured electrically and/or mechanically and/or optically
and/or acoustically.
5. Method according to claim 4, characterized in that the rounding behaviour is measured electrically by detecting the sheet metal at a
predefined position during its passage, and thereby particularly its front edge is
detected, and in that a time measurement is carried out, by means of which the time until the prerounded
sheet metal has electric contact with a measurement plate (38) is determined.
6. Method according to claim 1 or 3, characterized in that it is acted upon the sheet metal, during the measurement of the rounding behaviour,
with rounding rollers (28, 29; 30, 31) and, if necessary, with a flexer wedge (37;
36) following the rounding rollers.
7. Method according to one of the claims 1 to 6, characterized in that at least a rounding roller (11, 12) and/or a rounding wedge (13) of the rounding
machine is controlled by the measurement value or the value derived therefrom.
8. Method according to one of the claims 1 to 7, characterized in that a pre-rounding wedge (14) of the rounding machine is controlled by the measurement
value or the value derived therefrom.
9. Method according to one of the claims 1 to 8, characterized in that a flexer station of the rounding machine, particularly a flexer wedge (7) arranged
therein, is controlled by the measurement value or the value derived therefrom.
10. Method for manufacturing can bodies out of single sheet metal parts (1, 2), in the
course of which the single sheet metal parts are supplied to a rounding machine (4)
from a stack (10) via a supply path (3) or directly and are rounded therein, and the
rounded container body blanks are supplied from the rounding machine to a welding
device for can bodies with a Z-rail for positioning the body edges and welding rollers,
particularly with intermediary wire electrodes running thereon, wherein at least a
sheet metal characteristic influencing the rounding is measured before and/or in the
supply path (3) and/or at or in the rounding machine (4), in that the measurement
value or a value derived therefrom is supplied to the controller (5) of the rounding
machine, and in that the rounding machine is controlled, depending on the measurement
value or the value derived therefrom, in such a way that the rounding radius (R) of
the body is kept substantially constant when the sheet metal characteristic changes,
wherein at least a rounding roller (11, 12) and/or a rounding wedge (13) of the rounding
machine is controlled by the measurement value or the value derived therefrom, characterized in that the rounding is done with a speed of 100 to 450 m/minute and in that the rounding behaviour is measured as sheet metal characteristic, wherein the measurement
is carried out non-destructively on subsequent sheet metal parts during the rounding
operation and in that the rounding behaviour is measured electrically and/or mechanically and/or optically
and/or acoustically and it is acted upon the sheet metal, during the measurement of
the rounding behaviour, with rounding rollers (28, 29; 30, 31) and, if necessary,
with a flexer wedge (37; 36) following the rounding rollers.
11. Rounding machine (4) for rounding single sheet metal parts (1, 2), wherein the rounding
machine comprises, as elements for the rounding, rounding rollers (11, 12) and, if
necessary, a rounding wedge (13) and/or, if necessary, a pre-rounding wedge (14) as
well as adjusting means for said elements, and wherein the rounding machine has at
least an actuator (6, 15, 16, 17) for at least one of the elements, by means of which
the element can be adjusted in an actuatable manner, and in that the element can be
adjusted by means of a controller (5) of the rounding machine by the actuator, wherein
the controller has an input for a measurement value of the sheet metal behaviour or
a value derived therefrom, characterized in that the rounding machine has a speed of 100 to 450 m/minute and the rounding machine
has a measurement device by means of which the rounding behaviour is measured as sheet
metal characteristic, wherein the measurement is carried out non-destructively on
subsequent sheet metal parts during the rounding operation.
12. Rounding machine according to claim 11, characterized in that the rounding behaviour is measured electrically and/or mechanically and/or optically
and/or acoustically.
13. Rounding machine according to claim 11, characterized in that the rounding behaviour is electrically measurable by carrying out, during the passage
of the sheet metal, a time measurement from a certain position on and thereby the
time until the pre-rounded sheet metal has electric contact with a measurement plate
(38) is measurable.
14. Rounding machine according to claim 13, characterized in that the measurement plate (38) is divided in a plurality of neighbouring measurement
parts (38a, 38b, 38c, 38d) which are electrically isolated from one another.
15. Rounding machine according to claim 11 or 12, characterized in that it is acted upon the sheet metal, during the measurement of the rounding behaviour,
with rounding rollers (28, 29; 30, 31) and if necessary with a flexer wedge (37; 36)
following the rounding rollers.
16. Welding device for can bodies, with a Z-rail for positioning the body edges and with
welding rollers, particularly with intermediary wire electrodes running on it, comprising
a rounding machine according to one of the claims 11 to 15.
1. Méthode de cintrage de découpes de tôle individuelles (1, 2) donnant des corps de
boîte bruts individuels, dans laquelle les individuelles découpes de tôle sont alimentées
d'une pile (10) par une voie d'alimentation (3) ou directement en une machine de cintrage
(4) et y sont cintrées, en amont et/ou dans la voie d'alimentation (3) et/ou à la
ou dans la machine de cintrage (4) au moins une caractéristique de la tôle qui influence
le cintrage étant mesurée, la valeur de mesure ou une valeur en dérivée étant fournie
à la commande (5) de la machine de cintrage (4) et la machine de cintrage étant commandée
dépendant de la valeur de mesure ou de la valeur en dérivée de sorte que le radius
de cintrage (R) du corps est gardé essentiellement constant quand la caractéristique
de la tôle change, caractérisée en ce que le comportement de cintrage est mesuré comme caractéristique de cintrage, la mesure
étant effectuée pendant l'opération de cintrage de manière non-destructive à des découpes
de tôle consécutives.
2. Méthode selon la revendication 1, caractérisée en ce que le cintrage est effectué avec une vitesse de 100 à 450 m/minute et en ce que les corps de boîte bruts sont alimentés de la machine de cintrage en un dispositif
de soudage pour des corps de boîte avec une Z-barre pour le positionnement des bords
de boîte et des rouleaux de soudage, particulièrement avec des fil-électrodes intermédiaires
s'étendant là-dessus.
3. Méthode selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la mesure est exécutée dans une station flex.
4. Méthode selon la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce que le comportement de cintrage est mesuré de manière électrique et/ou mécanique et/ou
optique et/ou acoustique.
5. Méthode selon la revendication 4, caractérisée en ce que le comportement de cintrage est mesuré de manière électrique en détectant la tôle
pendant le passage à une position prédéterminée, et particulièrement son bord avant,
et en ce qu'une mesure de temps est effectuée, à l'aide de laquelle le temps jusqu'à la tôle pré-cintrée
a du contact électrique avec une plaque de mesure (38) est mesuré.
6. Méthode selon la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce que il est agit sur la tôle, pendant la mesure du comportement de cintrage, avec des
rouleaux de cintrage (28, 29; 30, 31) et, si nécessaire, avec un cale de flex (37;
36) qui suit les rouleaux de cintrage.
7. Méthode selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'au moins un rouleau de cintrage (11, 12) et/ou une cale de cintrage (13) de la machine
de cintrage est commandée par la valeur de mesure ou la valeur en dérivée.
8. Méthode selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'une cale de pré-cintrage (14) de la machine de cintrage est commandée par la valeur
de mesure ou la valeur en dérivée.
9. Méthode selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'une station flex de la machine de cintrage, particulièrement une cale de cintrage
(7) arrangée dedans, est commandée par la valeur de mesure ou la valeur en dérivée.
10. Méthode pour la fabrication des corps de boîtes à partir de découpes de tôle (1, 2)
individuelles, dans laquelle les découpes de tôle individuelles sont alimentées d'une
pile (10) par une voie d'alimentation (3) ou directement en une machine de cintrage
(4) et y sont cintrées, et les corps de boîte bruts sont alimentés de la machine de
cintrage en un dispositif de soudage pour des corps de boîte avec une Z-barre pour
positionner les bords des corps et des rouleaux de soudage, particulièrement avec
des fil-électrodes intermédiaires s'étendant là-dessus, en amont et/ou dans la voie
d'alimentation (3) et/ou à la ou dans la machine de cintrage (4) au moins une caractéristique
de la tôle qui influence le cintrage étant mesurée, la valeur de mesure ou une valeur
en dérivée étant fournie à la commande (5) de la machine de cintrage (4) et la machine
de cintrage étant commandée dépendant de la valeur de mesure ou de la valeur en dérivée
de sorte que le radius de cintrage (R) du corps est gardé essentiellement constant
quand la caractéristique de la tôle change, au moins un rouleau de cintrage (11, 12)
et/ou une cale de cintrage (13) de la machine de cintrage étant commandée par la valeur
de mesure ou la valeur en dérivée, caractérisée en ce que le cintrage est effectué avec une vitesse de 100 à 450 m/minute et en ce que le comportement de cintrage est mesuré comme caractéristique de cintrage, la mesure
étant exécutée pendant l'opération de cintrage de manière non-destructive à des découpes
de tôle consécutives et le comportement de cintrage est mesuré de manière électrique
et/ou mécanique et/ou optique et/ou acoustique et en ce qu'il est agit sur la tôle, pendant la mesure du comportement de cintrage, avec des rouleaux
de cintrage (28, 29; 30, 31) et, si nécessaire, avec une cale de flex (37; 36) qui
suit les rouleaux de cintrage.
11. Machine de cintrage (4) pour cintrer de découpes de tôle (1, 2), la machine de cintrage
comprenant comme éléments de cintrage des rouleaux de cintrage (11, 12) et/ou, le
cas échéant, une cale de pré-cintrage (14) et aussi des moyens d'ajustage pour ces
éléments, et la machine de cintrage ayant au moins un actionneur (6, 15, 16, 17) pour
au moins un des éléments, à l'aide duquel l'élément peut être ajusté de manière actionné,
et en ce que l'élément est ajustable par une commande (5) de la machine de cintrage
à l'aide de l'actionneur, la commande ayant en outre une entrée pour une valeur de
mesure de la caractéristique de tôle ou une valeur en dérivée, caractérisée en ce que la machine de cintrage est dotée d'une vitesse de 100 à 450 m/minute pour le cintrage
et la machine de cintrage a un dispositif de mesure à l'aide duquel le comportement
de cintrage est mesuré comme caractéristique de tôle, la mesure étant effectuée de
manière non-destructive à des découpes de tôle consécutives pendant l'opération de
cintrage.
12. Machine de cintrage selon la revendication 11, caractérisée en ce que le comportement de cintrage est mesurable de manière électrique et/ou mécanique et/ou
optique et/ou acoustique.
13. Machine de cintrage selon la revendication 11, caractérisée en ce que le comportement de cintrage est mesurable de manière électrique en détectant la tôle
pendant le passage à partir d'une position prédéterminée et en ce qu'une mesure de temps peut être effectuée, à l'aide de laquelle le temps jusqu'à la
tôle pré-cintrée a du contact électrique avec une plaque de mesure (38) est déterminable.
14. Machine de cintrage selon la revendication 13, caractérisée en ce que la plaque de mesure (38) est divisée en une pluralité des parties de mesure (38a,
38b, 38c, 38d) voisines et électriquement isolées l'une de l'autre.
15. Machine de cintrage selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce qu'il est agit sur la tôle, pendant la mesure du comportement de cintrage, avec des rouleaux
de cintrage (28, 29; 30, 31) et, si nécessaire, avec une cale de flex (37; 36) qui
suit les rouleaux de cintrage.
16. Dispositif de soudage pour des corps de boîtes avec une Z-barre pour le positionnement
des bords des corps et avec des rouleaux de soudage, particulièrement avec des fil-électrodes
intermédiaires s'étendant là-dessus, comprenant une machine de cintrage selon l'une
des revendications 11 à 15.
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