(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum automatischen Stapelwechsel an einem Bogenanleger
einer Bogendruckmaschine durch eine Non-Stop-Einrichtung. Der Stapelwechsel wird vollzogen,
indem beim Erreichen einer festlegbaren Stapelhöhe des Restbogenstapels die Tragstäbe
des Stapelrechens oberhalb des Hilfsstapelrahmens in die Palette eingefahren werden. Nachteilig ist, dass Tragstäbe nach dem Austritt aus den Aufnahmenuten auf den hinteren
Teil des Hilfsstapelrahmens treffen und dort mit diesen kollidieren. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren für die Führung des
Stapelrechens zu entwickeln, durch das eine Kollision mit dem Hilfsstapelrahmen vermieden
wird. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass nach dem Einfahren der Tragstäbe (421) eine
Relativgeschwindigkeit zwischen der Hubgeschwindigkeit der Tragstäbe (421) und der
verarbeitungsbedingten Hubgeschwindigkeit der Palette (6) erzeugt wird, derart, dass
die Tragstäbe (421) so ausgelenkt werden, dass die vorderen Enden der Tragstäbe (421)
in einer lichten Höhe über die hinteren Teil des Hilfsstapelrahmens (41) geführt werden.
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