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EP 2 149 657 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.03.2013 Patentblatt 2013/13 |
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Anmeldetag: 06.07.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schlüssel für einen Schließzylinder und Rohling für einen solchen Schlüssel
Key for a lock cylinder and blank for such a key
Clé pour un cylindre de serrure et ébauche pour une telle clé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
29.07.2008 DE 102008040823
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.02.2010 Patentblatt 2010/05 |
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Patentinhaber: Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG |
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48291 Telgte (DE) |
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Erfinder: |
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- Spahn, Karl-Heinz
48346, Ostbevern (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 942 126 EP-A2- 1 577 469 US-A- 1 977 189
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EP-A1- 2 146 030 DE-A1-102004 009 166
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schlüssel für einen Schließzylinder mit einem Schaft,
mit einer Reide, mit einer auf dem Schaft angeordneten Schlüsselbrust und einem der
Schlüsselbrust abgewandten Schlüsselrücken, mit einer auf der Schlüsselbrust angeordneten,
zum Niederdrücken von Stiftzuhaltungen im Schließzylinder vorgesehenen Reihe von Schließkerben,
mit einer an dem der Reide abgewandten Ende des Schaftes angeordneten Schlüsselspitze
und mit einer an der Schlüsselspitze auf der Seite der Schlüsselbrust angeordneten,
bis zu der der Schlüsselspitze am nächsten angeordneten Schließkerbe geführten Einführbahn.
Weiterhin betrifft die Erfindung einen Rohling für einen solchen Schlüssel, bei dem
die Schlüsselbrust und der Schlüsselrücken auf dem Schaft parallel verlaufen.
[0002] Solche Schlüssel werden bei heutigen Schließsystemen häufig eingesetzt und sind beispielsweise
aus der
DE 10 2004 009 166 A1 bekannt. Bei diesem Schlüssel ist die Einführbahn der Schlüsselspitze auf die nächste
Schließkerbe hin geneigt angeordnet. Führt man den Schlüssel in einen Schließkanal
des Schließzylinders, gleitet die Einführbahn über jede der Stiftzuhaltungen und löst
deren Haftreibung im Schließzylinder. Die Neigung der Einführbahn hat damit einen
großen Einfluss auf den Kraftaufwand der erforderlich ist, um den Schlüssel in einen
Schließkanal einzuführen. Die Einführbahn des Schlüssels ist als durchgehende Schräge
ausgebildet.
[0003] Ein großer Neigungswinkel der Einführbahn zur Längsachse des Schaftes führt zu einem
großen Widerstand beim Einführen des Schlüssels in den Schließzylinder. Ein kleiner
Neigungswinkel der Einführbahn zur Längsachse des Schaftes führt jedoch dazu, dass
die der Schlüsselspitze nächste Schließkerbe besonders tief angeordnet oder die Einführbahn
besonders lang gestaltet sein muss. Die Vorgabe einer besonders tiefen Schließkerbe
führt jedoch zu einer geringen Anzahl an möglichen Schließvarianten des Schlüssels.
Ein besonders langer Schlüssel erfordert entsprechend lang gestaltete Schließzylinder
mit wenigen Stiftzuhaltungen, was bei heutigen Schließsystemen häufig vermieden werden
soll.
[0004] Ein Schlüssel mit seitlich im Schaft angeordneten Schließausnehmungen für Stiftzuhaltungen
ist aus der
EP 1 577 469 A2 bekannt. Bei diesem Schlüssel hat die Schlüsselspitze zwei unterschiedlich geneigte
Einführschrägen.
[0005] Die nicht vorveröffentlichte
EP 2 146 030 A1 offenbart einen Schlüssel mit einer konkav gewölbt gestalteten Einführbahn.
[0006] Meist werden Rohlinge zur Fertigung eines solchen Schlüssels derart bereitgestellt,
dass sie mit den Schließkerben versehen werden können. Diese Rohlinge weisen einen
vorgegebenen Neigungswinkel der Einführbahn auf. Dieser Neigungswinkel wird bei der
Herstellung des Schlüssels meist nicht verändert, so dass die Anzahl der Schließvarianten
des Schlüssels begrenzt ist.
[0007] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Schlüssel der eingangs genannten
Art so weiter zu bilden, dass er eine möglichst große Anzahl an Schließvarianten aufweist
und mit möglichst geringem Kraftaufwand in den Schließzylinder einführbar ist. Weiterhin
soll ein Rohling für einen solchen Schlüssel geschaffen werden, welcher eine einfache
Herstellung des Schlüssels mit einer großen Anzahl an Schließvarianten ermöglicht.
[0008] Das erstgenannte Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein Neigungswinkel
α der Einführbahn zur Längsachse des Schaftes an der Schlüsselspitze kleiner ist als
ein Neigungswinkel β der Einführbahn an der nächsten Schließkerbe, dass die Einführbahn
konkav gewölbt gestaltet ist und dass eine zusätzliche, entsprechend der zur Schlüsselbrust
hin ausgerichteten Einführbahn zum Schlüsselrücken hin ausgerichtete Einführbahn vorgesehen
ist, die über die gemeinsame Länge spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.
[0009] Durch diese Gestaltung ist die Einführbahn an ihrem der Schlüsselspitze zugewandten
Ende und an ihrem der Schlüsselspitze am nächsten kommenden Schließkerbe zugewandten
Ende zur Längsachse des Schaftes unterschiedlich geneigt. Hierdurch gelangt der kleine
Neigungswinkel α beim Einführen des Schlüssels in den Schließkanal als erstes gegen
die Stiftzuhaltungen. Der kleine Neigungswinkel α ermöglicht die Lösung der Haftreibung
der jeweiligen Stiftzuhaltungen mit geringem Kraftaufwand. Wenn die Stiftzuhaltungen
auf den großen Neigungswinkel β gelangen, muss nur noch eine im Vergleich zur Haftreibung
geringe Gleitreibung überwunden werden. Damit können die Stiftzuhaltungen mit geringem
Kraftaufwand und bei sehr kurz gestalteter Einführbahn über einen großen Weg bewegt
werden. Dies ermöglicht eine große Anzahl an Schließvarianten. Ein weiterer Vorteil
dieser Gestaltung besteht darin, dass der Schlüssel ohne Verwendung des entsprechenden
Rohlings mit vorbereiteter Einführbahn nach einer Kopie nur sehr schwer oder nicht
in den Schließzylinder eingeführt werden kann. Damit weist der erfindungsgemäße Schlüssel
einen besonders hohen Kopierschutz auf.
[0010] Eine gleichmäßige Beschleunigung der Stiftzuhaltungen beim Einführen des Schlüssels
in den Schließkanal lässt sich erfindungsgemäß einfach erzeugen, weil die Einführbahn
konkav gewölbt gestaltet ist. Durch diese Gestaltung wird ein besonders gleichmäßiges
Ansteigen des Kraftverlaufs beim Einführen des erfindungsgemäßen Schlüssels in den
Schließkanal sichergestellt. Ein unkomfortables Haken des Schlüssels wird dank der
Erfindung vermieden. Hierbei können die Neigungswinkel α und β kontinuierlich ineinander
übergehen. Diese Gestaltung trägt zur weiteren Erhöhung des Schutzes des erfindungsgemäßen
Schlüssels gegen ein Kopieren bei, da die konkav gewölbte Gestaltung der Einführbahn
nur sehr schwer ausgemessen werden kann. Gängige Kopiermaschinen sind zudem nicht
für die gewölbte Fertigung der Einführbahn geeignet, was zur weiteren Erhöhung des
Kopierschutzes beiträgt.
[0011] Zur weiteren Verringerung der Einführkräfte des Schlüssels in den Schließkanal trägt
es gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei, wenn die Einführbahn
eine Wellenform aufweist.
[0012] Die möglichst genaue Positionierung des kleinen, zur Überwindung der Haftreibung
vorgesehenen Neigungswinkels α gegenüber der Stiftzuhaltung des Schließzylinders ist
bedeutsam für die Funktion des erfindungsgemäßen Schlüssels. Der kleine Neigungswinkel
α der Einführbahn lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
besonders nahe an den freien Enden der Stiftzuhaltungen des Schließzylinders positionieren,
wenn die Schlüsselspitze stumpf gestaltet ist und eine senkrecht zur Längsachse des
Schaftes angeordnete Kante hat. Durch diese Gestaltung kann der den kleinen Neigungswinkel
α aufweisende Abschnitt der Einführbahn besonders kurz gestaltet sein, was zu einer
besonders geringen Gesamtlänge des erfindungsgemäßen Schlüssels beiträgt.
[0013] Das zweitgenannte Problem, nämlich die Schaffung eines Rohlings für einen solchen
Schlüssel, welcher eine einfache Herstellung des Schlüssels mit einer großen Anzahl
an Schließvarianten ermöglicht, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein dem
freien Ende des Schaftes naher Abschnitt einer Spitze des Schaftes einen flachen Neigungswinkel
α zur Längsachse des Schaftes und ein von dem freien Ende der Spitze entfernter Abschnitt
der Spitze des Schaftes einen großen Neigungswinkel β zur Längsachse des Schaftes
aufweist und dass die Einführbahn konkav gewölbt ist und dass eine zusätzliche, entsprechend
der zur Schlüsselbrust hin ausgerichteten Einführbahn zum Schlüsselrücken hin ausgerichtete
Einführbahn vorgesehen ist, die über die gemeinsame Länge spiegelsymmetrisch ausgebildet
ist.
[0014] Durch diese Gestaltung ist die Einführbahn des Schlüssels bereits auf dem Rohling
angeordnet. Damit lässt sich der Schlüssel einfach durch Einarbeitung der Schließkerben
fertigen. Der Rohling ermöglicht die besonders einfache Fertigung des Schlüssels mit
einer großen Anzahl an Schließvarianten.
[0015] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Schlüssel mit einem Schließzylinder,
- Fig. 2
- stark vergrößert eine Schlüsselspitze des Schlüssels aus Figur 1 mit einer bogenförmig
gestalteten Einführbahn,
- Fig. 3
- eine weitere Ausführungsform der Schlüsselspitze mit einer Wellenform an einer Einführbahn,
- Fig. 4
- einen Rohling zur Fertigung des Schlüssels aus Figur 1.
[0016] Figur 1 zeigt einen Schlüssel 1 und einen Schließzylinder 2. Der Schließzylinder
2 weist einen in einem Gehäuse 3 drehbaren Kern 4 und einen mit dem Kern 4 gekoppelten
Schließbart 5 auf. In dem Gehäuse 3 und dem Kern 4 bis in einen Schließkanal 6 des
Kerns 4 geführte Stiftzuhaltungen 7 blockieren die Bewegung des Kerns 4.
[0017] Der Schlüssel 1 hat eine Reide 8 und einen Schaft 9 mit einer Reihe von Schließkerben
10 zur Ansteuerung der Stiftzuhaltungen 7 des Schließzylinders 2. Die Schließkerben
10 sind an einer Schlüsselbrust 11 angeordnet. Ein der Schlüsselbrust 11 abgewandter
Schlüsselrücken 12 ist gerade gestaltet. An dem der Reide 8 abgewandten Ende des Schaftes
9 hat der Schlüssel 1 eine Schlüsselspitze 13 mit einer Einführbahn 14. Die Einführbahn
14 dient zum Niederdrücken der Stiftzuhaltungen 7 beim Einführen des Schlüssels 1
in den Schließkanal 6. Die Einführbahn 14 ist konkav gewölbt gestaltet.
[0018] Figur 2 zeigt stark vergrößert die Schlüsselspitze 13 aus Figur 1 mit angrenzenden
Bereichen der Stiftzuhaltungen 7. Hierbei ist zu erkennen, dass die konkav gewölbte
Einführbahn 14 an ihrem dem freien Ende der Schlüsselspitze 13 nahen Abschnitt 15
einen zur Längsachse des Schaftes 9 kleinen Neigungswinkel α und an ihrem der nächsten
Schließkerbe zugewandten Abschnitt 16 einen zur Längsachse des Schaftes 9 großen Neigungswinkel
β aufweist.
[0019] Weiterhin sind in Figur 2 mehrere, parallel zur Längsachse des Schaftes 9 angeordnete
Linien eingezeichnet. Diese Linien verdeutlichen die möglichen Stufen der Schließkerben
10 in dem Schaft 9. Der den kleinen Neigungswinkel α aufweisende Abschnitt 15 der
Einführbahn 14 ist in die tiefste mögliche Stufe der Schließkerben 10 geführt. Damit
gelangen beim Einführen des Schlüssels 1 in den Schließkanal 6 die Stiftzuhaltungen
7 zunächst gegen den den kleinen Neigungswinkel α aufweisenden Abschnitt 15 der Einführbahn
14. Die Haftreibung der Stiftzuhaltungen 7 wird hierdurch mit geringem Kraftaufwand
gelöst. Wenn die Haftreibung gelöst ist und nur noch die geringe Gleitreibung überwunden
werden muss, befinden sich die Stiftzuhaltungen 7 an dem den großen Neigungswinkel
β aufweisenden Abschnitt 16 der Einführbahn 14. Der den großen Neigungswinkel β aufweisende
Abschnitt 16 der Einführbahn 14 ist bis zu der niedrigst möglichen Stufe der Schließkerben
10 geführt. Damit stehen für die möglichen Schließvarianten des Schlüssels 1 auch
in der der Schlüsselspitze 13 am nächsten kommenden Schließkerbe 10 alle Stufen zur
Verfügung. Der Abstand Y der Schlüsselspitze 13 von der nächsten Schließkerbe 10 ist
hierdurch besonders kurz gestaltet.
[0020] Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Schlüsselspitze 13, welche sich von
der aus Figur 2 dadurch unterscheidet, dass eine Einführbahn 21 eine Wellenform aufweist.
Ein der Schlüsselspitze 13 am nächsten kommender Abschnitt 22 der Einführbahn 21 hat
einen kleinen Neigungswinkel α, während ein der Schlüsselspitze 13 ferner Abschnitt
23 der Einführbahn einen großen Neigungswinkel β hat. Die Funktion der Einführbahn
21 gestaltet sich wie zu Figur 2 beschrieben. Weiterhin ist die Schlüsselspitze 13
stumpf gestaltet und hat eine senkrecht zur Längsachse des Schaftes 9 angeordnete
Kante 24.
[0021] Figur 4 zeigt einen Rohling 25 zur Fertigung des Schlüssels 1 aus Figur 1. Hierbei
ist zu erkennen, dass eine Spitze 26 des Rohlings 25 die in Figur 2 beschriebene Form
mit der Einführbahn 14 aufweist. Dieser Rohling 25 ist dazu vorgesehen, mit den beschriebenen
Schließkerben 10 versehen zu werden, ohne dass eine Nachbearbeitung der Spitze 26
erforderlich ist.
[0022] Die in den Figuren 2 und 4 dargestellten, zum Schlüsselrücken 12 weisenden Einführbahnen
14, 16, 21 sind nur beispielhaft dargestellt. Erfindungsgemäß ist die Schlüsselspitze
13 mit zwei der erfinderischen Einführbahnen 14, 21 auszustatten, nämlich eine zur
Schlüsselbrust 11 und eine zum Schlüsselrücken 12 hin. Dabei sind die beiden Einführbahnen
14, 21 unterschiedlich lang, aber über die gemeinsame Länge spiegelsymmetrisch ausgebildet.
1. Schlüssel (1) für einen Schließzylinder (2) mit einem Schaft (9), mit einer Reide
(8), mit einer auf dem Schaft (9) angeordneten Schlüsselbrust (11) und einem der Schlüsselbrust
(11) abgewandten Schlüsselrücken (12), mit einer auf der Schlüsselbrust (11) angeordneten,
zum Niederdrücken von Stiftzuhaltungen (7) im Schließzylinder (2) vorgesehenen Reihe
von Schließkerben (10), mit einer an dem der Reide (8) abgewandten Ende des Schaftes
(9) angeordneten Schlüsselspitze (13) und mit einer an der Schlüsselspitze (13) auf
der Seite der Schlüsselbrust (11) angeordneten, bis zu der der Schlüsselspitze (13)
am nächsten angeordneten Schließkerbe (10) geführten Einführbahn (14, 21), dadurch gekennzeichnet, dass ein Neigungswinkel α der Einführbahn (14, 21) zur Längsachse des Schaftes (9) an
der Schlüsselspitze (13) kleiner ist als ein Neigungswinkel β der Einführbahn (14,
21) an der nächsten Schließkerbe (10), dass die Einführbahn (14, 21) konkav gewölbt
gestaltet ist und dass eine zusätzliche, entsprechend der zur Schlüsselbrust (11)
hin ausgerichteten Einführbahn (14, 21), zum Schlüsselrücken (12) hin ausgerichtete
Einführbahn vorgesehen ist, die über die gemeinsame Länge spiegelsymmetrisch ausgebildet
ist.
2. Schlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführbahn (21) eine Wellenform aufweist.
3. Schlüssel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselspitze (13) stumpf gestaltet ist und eine senkrecht zur Längsachse des
Schaftes (9) angeordnete Kante (24) hat.
4. Rohling für einen Schlüssel (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die
Schlüsselbrust (11) und der Schlüsselrücken (12) auf dem Schaft (9) parallel verlaufen,
dadurch gekennzeichnet, dass ein dem freien Ende des Schaftes (9) naher Abschnitt (15) einer Spitze (26) des Schaftes
(9) einen flachen Neigungswinkel α zur Längsachse des Schaftes (9) und ein von dem
freien Ende der Spitze (26) entfernter Abschnitt (16) der Spitze (26) des Schaftes
(9) einen großen Neigungswinkel β zur Längsachse des Schaftes (9) aufweist, dass die
Einführbahn (14, 21) konkav gewölbt ist und dass eine zusätzliche, entsprechend der
zur Schlüsselbrust (11) hin ausgerichteten Einführbahn (14, 21), zum Schlüsselrücken
(12) hin ausgerichtete Einführbahn vorgesehen ist, die über die gemeinsame Länge spiegelsymmetrisch
ausgebildet ist.
1. A key (1) for a lock cylinder (2), comprising a blade (9), a bow (8), a key front
(11) arranged on the blade (9) and a key back (12) facing away from the key front
(11), a row of notches (10) arranged on the key front (11) and provided for depressing
tumbler pins (7) in the lock cylinder (2), a key tip (13) arranged on an end of the
blade (9) facing away from the bow (8) and an cam surface (14, 21) arranged on the
key tip (13) on the side of the key front (11) and extending up to the notch (10)
arranged next to the key tip (13), characterised in that an inclination angle α which the cam surface (14, 21) defines with the longitudinal
axis of the blade (9) is smaller at the key tip (13) than an inclination angle β of
the cam surface (14, 21) at the next notch (10), in that the cam surface (14, 21) has a concave curvature configuration and in that, corresponding to the cam surface (14, 21) extending toward the key front (11), an
additional cam surface is provided extending toward the key back (12), which is formed
in mirror symmetry over the shared longitudinal extension.
2. The key according to claim 1, characterised in that the cam surface (21) has a wavy shape.
3. The key according to claim 1 or 2, characterised in that the key tip (13) has a blunt configuration and has an edge (24) arranged normal to
the longitudinal axis of the blade (9).
4. Blank for a key (1) according to any one of the preceding claims, wherein the key
front (11) and the key back (12) extend in parallel on the blade (9), characterised in that a portion (15) of a tip (26) of the blade (9) next to the free end of the blade (9)
defines a small inclination angle α with the longitudinal axis of the blade (9) and
a portion (16) of the tip (26) of the blade (9) remote from the free end of the blade
(9) defines a large inclination angle β with the longitudinal axis of the blade (9),
in that the cam surface (14, 21) has a concave curvature configuration, and in that, corresponding to the cam surface (14, 21) extending toward the key front (11), an
additional cam surface is provided which extends toward the key back (12), which is
formed in mirror symmetry over the shared longitudinal extension.
1. Clé (1) pour un cylindre de serrure (2) comprenant un fût (9), une tête (8), un panneton
de clé (11) agencé sur le fût (9) et un dos de clé (12) détourné du panneton de clé
(11), avec une rangée d'encoches de serrure (10) prévues pour enfoncer des porte-tiges
(7) dans le cylindre de serrure (2), comprenant une pointe de clé (13) agencée à l'extrémité
du fût (9) détournée de la tête (8), et comprenant une piste d'introduction (14, 21)
ménagée sur la pointe de clé (13) du côté du panneton de clé (11) et s'étendant jusqu'à
l'encoche de serrure (10) disposée la plus proche de la pointe de clé (13), caractérisée en ce qu'un angle d'inclinaison α de la piste d'introduction (14, 21) par rapport à l'axe longitudinal
du fût (9) au niveau de la pointe de clé (13) est plus petit qu'un angle d'inclinaison
β de la piste d'introduction (14, 21) au niveau de l'encoche de serrure (10) suivante,
en ce que la piste d'introduction (14, 21) est conçue de manière bombée concave, et en ce qu'il est prévu une piste d'introduction supplémentaire orientée vers le dos de clé (12),
en correspondance de la piste d'introduction (14, 21) orientée vers le panneton de
clé (11), ladite piste d'introduction supplémentaire étant réalisée à symétrie plane
sur la longueur commune.
2. Clé selon la revendication 1, caractérisée en ce que la piste d'introduction (21) présente une forme ondulée.
3. Clé selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la pointe de clé (13) est conçue de manière émoussée et possède une arête (24) agencée
perpendiculairement à l'axe longitudinal du fût (9)
4. Ébauche pour une clé (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
le panneton de clé (11) et le dos de clé (12) s'étendent parallèlement sur le fût
(9), caractérisée en ce qu'un tronçon (15), proche de l'extrémité libre du fût (9), d'une pointe (26) du fût
(9) présente un angle d'inclinaison aplati α par rapport à l'axe longitudinal du fût
(9) et un tronçon (16), éloigné de l'extrémité libre de la pointe (26), de la pointe
(26) du fût (9) présente un angle d'inclinaison β important par rapport à l'axe longitudinal
du fût (9), en ce que la piste d'introduction (14, 21) est bombée de manière concave, et en ce qu'il est prévu une piste d'introduction supplémentaire orientée vers le dos de clé (12),
en correspondance de la piste d'introduction (14, 21) orientée vers le panneton de
clé (11), qui est réalisée à symétrie plane sur la longueur commune.


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