(19)
(11) EP 2 150 384 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.04.2013  Patentblatt  2013/14

(21) Anmeldenummer: 08758161.7

(22) Anmeldetag:  03.06.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B27N 1/02(2006.01)
B27N 3/18(2006.01)
G06K 19/077(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE2008/000932
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2008/148380 (11.12.2008 Gazette  2008/50)

(54)

VERFAHREN ZUR ERFASSUNG VON PROZESSPARAMETERN

METHOD FOR THE DETECTION OF PROCESS PARAMETERS

PROCÉDÉ DE SAISIE DE PARAMÈTRES DE PROCESSUS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 04.06.2007 DE 102007026155

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.02.2010  Patentblatt  2010/06

(73) Patentinhaber: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.
80686 München (DE)

(72) Erfinder:
  • ADERHOLD, Jochen
    30974 Wennigsen (DE)

(74) Vertreter: Plöger, Jan Manfred et al
Gramm, Lins & Partner GbR Theodor-Heuss-Strasse 1
38122 Braunschweig
38122 Braunschweig (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-2006/068688
NL-C2- 1 029 796
US-A1- 2006 234 398
FI-U1- 7 351
US-A1- 2005 053 684
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erfassung von Prozessparametern bei der Herstellung von Holzwerkstoffprodukten, insbesondere Holzwerkstoffplatten, die unter Aufbringung von Druck- und Wärmezufuhr heißverpresst werden.

    [0002] Holzwerkstoffprodukte, beispielsweise OSB-Platten, Spanplatten, MDF- oder HDF-Platten können auf unterschiedliche Arten und Weisen hergestellt werden, neben einer Kurztaktpresse können kontinuierliche Pressverfahren mit beheizten Pressbändern vorgesehen sein, um die mit Adhäsionsmitteln, wie Leim, Klebstoff oder Harzen versehenen Strands, Späne oder Fasern zu Holzwerkstoffprodukten, insbesondere Holzwerkstoffplatten, zu verpressen. Sowohl die Kurztaktpressen als auch die sogenannten Kontipresen verdichten den Späne- oder Faserkuchen bzw. die gestreuten Fasern, Späne oder Strands und aktivieren durch die beheizten Pressplatten oder Pressbänder die Adhäsionsmittel, so dass die Strands, Späne oder Fasern eine dauerhafte Bindung aneinander eingehen.

    [0003] Der Herstellvorgang solcher Holzwerkstoffprodukte ist einer Vielzahl von Parametern unterworfen, beispielsweise der Streudichte, Feuchtigkeit des Ausgangsmaterials, Beleimungsfaktor oder Gleichmäßigkeit des Streuverhaltens bzw. der Orientierung der Ausgangswerkstoffe, so dass für eine optimale Durchführung des Heißpressens von Holzwerkstoffen zur Erzeugung von Holzwerkstoffprodukten die Kenntnis von Prozessparametern, wie Temperatur, Druck und Feuchtigkeit, innerhalb der Holzwerkstoffprodukte wichtig ist. Insbesondere ist es wichtig, dass während des Prozessvorganges, insbesondere bei kontinuierlichen Prozessabläufen, die Daten vorhanden sind, um regelnd eingreifen zu können.

    [0004] Eine Möglichkeit zur Überprüfung der Prozessparameter besteht in der Überprüfung des fertigen Produktes unmittelbar am Ausgang der Presse. Bei kontinuierlichen Fertigungsverfahren müssten dazu Proben sehr aufwendig entnommen werden. Ebenfalls ist dadurch keine Kenntnis der Parameter während des Pressvorganges zu erhalten.

    [0005] Weiterhin wurde vorgeschlagen, Messgeräte in das zu verpressende Material einzulegen und zu verpressen, wobei diese Messgeräte drahtgebunden sind und an einer Auswerteeinheit angeschlossen werden. Diese Messgeräte sind sehr groß und können nicht im laufenden Herstellprozess eingesetzt werden, ohne diesen zu unterbrechen. Weiterhin müssen diese Messgeräte nach dem Pressen der Holzwerkstoffprodukte wieder entnommen werden, wodurch die Holzwerkstoffprodukte nicht mehr verwendbar sind. Die Entnahme der Messgeräte ist aufwendig und zerstört in der Regel das Holzwerkstoffprodukt. Darüber hinaus muss der Produktionsprozess zur Entnahme des Messgerätes unterbrochen werden.

    [0006] Die US 2005/053684 A1 beschreibt ein Spritzgießvorrichtung, bei der vor dem Spritzgießvorgang ein Transponder in die Form eingebracht wird, der Daten des Spritzgießvorganges an eine Auswerteeinrichtung übermittelt. Der Transponder verbleibt nach dem Einbringen in dem Endprodukt.

    [0007] Die WO 2008/034948 A1 betrifft eine Holzplatte aus mehreren miteinander verklebten Schichten, zwischen denen eine RFID-Einheit angeordnet ist. Die RFID-Einheit kann einen Sensor aufweisen.

    [0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren bereitzustellen, mit dem während der Produktion des Holzwerkstoffproduktes relevante Prozessparameter ermittelt und zur Regelung des Herstellverfahrens bereitgestellt werden können. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

    [0009] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Erfassung von Prozessparametern bei der Herstellung von Holzwerkstoffprodukten, insbesondere von Holzwerkstoffplatten, die unter Aufbringung von Druck und Wärmezufuhr heißverpresst werden, sieht vor, dass in dem laufenden Herstellvorgang zumindest eine Messeinrichtung zur Erfassung von Druck, Temperatur und/oder Feuchtigkeit in das unverpresste Ausgangsmaterial eingebracht wird und in dem Endprodukt verbleibt und dass die gemessenen Prozessparameter drahtlos ausgelesen werden. Durch das vorliegende Verfahren kann vollständig auf das Entfernen der einmal eingebrachten Messeinrichtungen verzichtet werden. Lediglich relativ kleine Messeinrichtungen oder Messgeräte müssen in die Platte eingebracht werden, was nur einen minimalen Eingriff in den Produktionsprozess bedingt. Die Messgeräte sind aufgrund der verfügbaren Methoden der Mikroelektronik und Mikromechanik dergestalt miniaturisiert, dass sie einerseits ohne Beeinträchtigung der Produktqualität in dem Produkt belassen werden können und andererseits der in ausreichender Menge preisgünstig verfügbar sind, so dass keine Entnahme der Messgeräte aus den fertigen Produkten aus wirtschaftlichen Gründen erforderlich ist.

    [0010] Die Messeinrichtung kann die Prozessparameter speichern, so dass über einen zeitlichen Verlauf hinweg eine Veränderung der Prozessparameter verfolgt werden kann. Die Messeinrichtung ist dabei so ausgestaltet, dass die Prozessparameter über den gesamten Heißpressvorgang erfasst und gegebenenfalls gespeichert werden, wobei der gesamte Heißpressvorgang mit dem Aufstreuen beginnt und auch das Abkühlen der fertigen Produkte beinhalten kann.

    [0011] Die Messeinrichtung kann mit einer Sendeeinrichtung versehen sein, so dass nach der Messung der Prozessparameter diese aktiv gesendet werden können. Alternativ dazu kann die Messeinrichtung als ein "Transducer" ausgebildet sein, so dass die gemessenen und gegebenenfalls gespeicherten Prozessparameter auf Anfrage übermittelt werden.

    [0012] Um ein präzises Zeitfenster zum Erfassen der Prozessparameter bereitstellen zu können, ist vorgesehen, dass die Messeinrichtung vor dem Heißpressvorgang aktiviert wird, so dass ein Startpunkt für die Auswertung der Prozessparameter definiert wird. Ebenfalls kann vorgesehen sein, dass eine Deaktivierung der Messeinrichtung zu einem gewünschten, festgelegten Zeitpunkt oder Prozessstadium erfolgt.

    [0013] Das Holzwerkstoffprodukt, insbesondere die Holzwerkstoffplatte, das aus heißverpressten Holzwerkstoffen hergestellt ist, sieht vor, dass eine Messeinrichtung in dem Holzwerkstoffprodukt eingebracht ist, wobei die Messeinrichtung die Prozessparameter an eine externe Ausleseinheit drahtlos übermittelt. Die Messeinrichtung kann als "Transducer" ausgebildet oder mit einer aktiven, selbständig sendenden Sendeeinheit ausgestattet sein, um die Prozessparameter bzw. Messdaten, die während des Heißpressvorganges ermittelt wurden, an eine externe Ausleseeinheit zu übermitteln. Die Messeinrichtung kann die Prozessparameter speichern, so dass keine unmittelbare Übermittlung der Daten an die Auswerte- bzw. Ausleseeinheit erfolgen muss.

    [0014] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Figuren näher erläutert. Es zeigen:
    Figur 1 -
    eine Messeinrichtung auf einer Schicht beleimter Späne oder Fasern;
    Figur 2 -
    eine eingebettete Messeinrichtung bei der Aktivierung;
    Figur 3 -
    einen Heißpressvorgang; sowie
    Figur 4 -
    einen Auslesevorgang der Prozessdaten.


    [0015] In der Figur 1 ist eine erste Stufe der Herstellung eines Holzwerkstoffproduktes, vorliegend einer Holzwerkstoffplatte, dargestellt, bei der auf einem unteren Pressblech 1 eine erste Schicht oder Lage beleimter Späne, Strands oder Fasern 2 aufgestreut ist. Die Strands, Späne oder Fasern können auch als ein Gemisch daraus hergestellt sein. Auf diese erste Schicht Strands, Fasern oder Späne 2 wird eine Messeinrichtung 3 in Gestalt eines miniaturisierten Messaufnehmers aufgelegt bzw. eingestreut, die in der Lage ist, die relevanten Prozessparameter wie Druck, Temperatur und Feuchtigkeit zu ermitteln und gegebenenfalls aufzuzeichnen.

    [0016] Im weiteren Verfahren, das in der Figur 2 gezeigt ist, wird auf die erste Schicht 2 der Strands, Späne oder Fasern eine Abdeckschicht 21 aufgestreut, die bevorzugt aus dem gleichen Werkstoff oder den gleichen Werkstoffen wie die erste Schicht 2 ausgebildet ist. Dadurch wird die Messeinrichtung 3 innerhalb der Schicht 2, 21 der Strands, Fasern oder Späne eingebettet, die Messeinrichtung 3 ist somit vollständig in dem Span- oder Faserkuchen eingeschlossen und eingebettet. Oberhalb der Messeinrichtung 3 jenseits der Schicht 21 aus Strands, Spänen oder Fasern ist eine Aktivierungseinheit 4 vorgesehen, an der entlang die Messeinrichtung 3 vorbeigeführt wird. Alternativ dazu kann die Aktivierungseinheit 4 an der unbewegten Schicht 2, 21 aus Strands, Fasern oder Spänen vorbeigeführt werden, insbesondere wenn statt eines kontinuierlichen Fertigungsprozesses die Fertigung in einer Kurztraktpresse vorgenommen wird. Nach Aktivierung der Messeinrichtung 3 beginnt diese mit der Aufzeichnung der relevanten Prozessparameter.

    [0017] In der Figur 3 ist ein Ausschnitt eines Pressvorganges gezeigt, bei der die Schichten 2, 21 aus Strands, Spänen oder Fasern zusammen mit der Messeinrichtung 3 zwischen einem unteren Pressblech 1 und einem oberen Pressblech 11 eingeschlossen sind. Die Pressbleche 1, 11 sind in einem Winkel zueinander ausgerichtet, so dass sich der Abstand der beiden Pressbleche 1, 11 zueinander in Transportrichtung, die durch die Pfeile angedeutet ist, verringert. Die Pressbleche 1, 11 können als umlaufende Pressbänder ausgebildet sein, die über Rollen und Heizeinrichtungen 5, 51 angetrieben und beheizt werden, so dass unter Druck- und Hitzezufuhr die Holzwerkstoffe 2, 21, die mit einem Klebstoff, Leim oder dergleichen beschichtet oder benetzt sind, zu einem Endprodukt zusammengepresst werden. Über den gesamten Verlauf der Pressstrecke wird in der Messeinrichtung 3 die Ermittlung, Erfassung und gegebenenfalls Speicherung der Prozessparameter, wie Druck, Temperatur und Feuchtigkeit, innerhalb der entstehenden Holzwerkstoffplatte durchgeführt und gegebenenfalls an eine nicht dargestellte Auslese- und Auswerteeinheit übermittelt. Sofern die Messeinrichtung 3 eine Speichereinrichtung aufweist, kann das Auslesen der Daten auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

    [0018] In der Figur 4 ist das fertige Holzwerkstoffprodukt 6 in einer verdichteten, kompakten Gestalt dargestellt, Im Kern des Holzwerkstoffproduktes 6, vorliegend der Holzwerkstoffplatte, ist die Messeinrichtung 3 eingebettet. Das Auslesegerät 7 ist oberhalb der Messeinrichtung 3 angeordnet und empfängt die in der Messeinrichtung 3 abgelegten Prozessparameter. Das Auslesen kann unmittelbar nach der Beendigung des Pressvorganges erfolgen, gegebenenfalls kann auch ein Abkühlvorgang mit erfasst werden, so dass sich die entsprechenden Veränderungen innerhalb des Holzwerkstoffproduktes 6 erfassen lassen. Die Übermittlung und Auswertung der Daten der Messeinrichtung 3 erfolgt drahtlos, so dass die Messeinrichtung 3, die relativ kleine Abmessungen gegenüber dem Holzwerkstoffprodukt 6 aufweist, in dem Holzwerkstoffprodukt 6 verbleiben kann. Die Messeinrichtung 3 kann als "Transducer" ausgebildet sein, über den auf Anforderung hin die Daten ausgelesen werden, so dass keine eigene Energieversorgung zur Übermittlung der Prozessdaten erforderlich ist. Ebenfalls können Energiespeichereinrichtungen für eine aktive Sendung und Übermittlung der Prozessdaten innerhalb der Messeinrichtung 3 vorhanden sein, so dass die ermittelten Prozessparameter einfach ausgelesen werden können.

    [0019] Da die Messeinrichtungen 3 in dem Holzwerkstoffprodukt 6 verbleiben, kann auch zu einem späteren Zeitpunkt der Druck und ggf. die Feuchtigkeit innerhalb des Holzwerkstoffproduktes 6 erfasst und ausgelesen werden, so dass eine Zustandserfassung und -bestimmung des Holzwerkstoffproduktes 6 in dessen Gebrauch möglich ist.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Erfassung von Prozessparametern bei der Herstellung von Holzwerkstoffprodukten aus einem Ausgangsmaterial, insbesondere Holzwerkstoffplatten, die unter Aufbringung von Druck und Wärmezufuhr heißverpresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial (2) Strands, Fasern oder Späne aufgestreut und in dem laufenden Herstellvorgang zumindest eine Messeinrichtung (3) zur Erfassung von Druck, Temperatur und/oder Feuchtigkeit in das unverpresste Ausgangsmaterial (2) eingebracht wird und in dem Endprodukt (6) verbleibt und die gemessenen Prozessparameter drahtlos ausgelesen werden.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (3) die Prozessparameter speichert.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (3) die Prozessparameter über den gesamten Heißpressvorgang erfasst und speichert.
     
    4. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (3) die gemessenen Prozessparameter aktiv sendet.
     
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (3) als Transducer ausgebildet ist und die gemessenen und gegebenenfalls gespeicherten Prozessparameter auf Anfrage übermittelt.
     
    6. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (3) vor dem Heißpressvorgang aktiviert wird.
     


    Claims

    1. A method for detecting process parameters during the production of wood products from a starting material, in particular wood boards, which are hot-pressed with the application of pressure and the supply of heat, characterized in that strands, fibers or chips are scattered on as the starting material (2) and at least one measuring device (3) for detecting pressure, temperature and/or moisture is introduced into the unpressed starting material (2) in the running production process and remains in the end product (6), and the measured process parameters are read out wirelessly.
     
    2. The method as claimed in claim 1, characterized in that the measuring device (3) stores the process parameters.
     
    3. The method as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the measuring device (3) detects and stores the process parameters over the entire hot-pressing operation.
     
    4. The method as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the measuring device (3) transmits the measured process parameters actively.
     
    5. The method as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that the measuring device (3) is constructed as a transducer and transmits the measured and possibly stored process parameters on request.
     
    6. The method as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the measuring device (3) is activated before the hot-pressing operation.
     


    Revendications

    1. Procédé de détection de paramètres de processus lors de la fabrication de produits en matériau dérivé du bois à partir d'un produit de départ, en particulier des panneaux en matériau dérivé du bois, que l'on presse à chaud sous application de pression et apport de chaleur, caractérisé en ce que l'on disperse comme produit de départ (2) des brins, fibres ou copeaux, et on introduit au cours du processus de fabrication au moins un dispositif de mesure (3) pour détecter la pression, la température et/ou l'humidité dans le produit de départ (2) non pressé et il reste dans le produit final (6) et les paramètres de processus mesurés sont extraits par une technologie sans fil.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de mesure (3) mémorise les paramètres de processus.
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de mesure (3) détecte et mémorise les paramètres de processus tout au long du processus de pressage à chaud.
     
    4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de mesure (3) émet activement les paramètres de processus mesurés.
     
    5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de mesure (3) est formé par un transducteur et transmet à la demande les paramètres de processus mesurés et le cas échéant mémorisés.
     
    6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de mesure (3) est activé préalablement au processus de pressage à chaud.
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente