| (19) |
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(11) |
EP 2 153 003 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.02.2014 Patentblatt 2014/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.03.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/053632 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/135315 (13.11.2008 Gazette 2008/46) |
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| (54) |
MÖBEL MIT EINER AUSSTOßVORRICHTUNG FÜR EIN BEWEGLICHES MÖBELTEIL
PIECE OF FURNITURE WITH AN EJECTOR FOR A MOVABLE FURNITURE ELEMENT
MEUBLE AVEC UN DISPOSITF D'ÉJECTION POUR UNE PARTIE MOBILE DU MEUBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
07.05.2007 DE 202007006687 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.02.2010 Patentblatt 2010/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Hettich-ONI GmbH & Co. KG |
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32602 Vlotho (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHAEL, Oliver
32278 Kirchlengern (DE)
- SOBOLEWSKI, Uwe
32257 Bünde (DE)
- ANDSCHUS, Stefan
32312 Lübbecke (DE)
- GORGES, Alexander
33790 Halle/Westf. (DE)
- NIEDICK, Thorsten
32584 Löhne (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 598 509 WO-A-2006/113961 DE-U1- 20 308 223 DE-U1-202004 019 238 DE-U1-202005 006 945 US-A1- 2005 015 927
|
WO-A-2004/101919 DE-A1-102004 012 496 DE-U1-202004 007 168 DE-U1-202004 019 689 US-A- 4 249 761
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Möbel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0003] Elektromotorische Ausstoßvorrichtungen für Drehtüren an Möbeln sind damit an sich
bekannt. Die bekannten Lösungen sind allerdings für einen praktischen Einsatz wenig
geeignet, da sie einen relativ großen Bauraum beanspruchen und die Optik des Möbels,
an dem sie montiert sind, stark beeinträchtigen.
[0004] Die Lösung dieses Problems ist eine erste Aufgabe der Erfindung.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
[0006] Eine Weiterbildung des Gegenstands wird in Anspruch 23 angegeben. Derart wird eine
Dämpfungsfunktion, welche die Schließbewegung des beweglichen Möbelteils dämpft, auf
einfache Weise in die Ausstoßvorrichtung integriert. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0007] Die erfindungsgemäße Ausstoßvorrichtung baut so flach, dass sie dazu geeignet ist,
In einer Möbelwand montiert zu werden.
[0008] Zwar ist es aus der
EP 1 598 509 A1 oder der
DE 10 2004 012 496 A1 bekannt, eine Ausstoßvorrichtung für Möbel mit einem Federantrieb in eine Möbelwand
zu integrieren. Die Integration einer Ausstoßvorrichtung nebst einem elektromechanischen
Antrieb wurde dagegen bisher nicht angedacht.
[0009] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Möbelkorpus ohne Tür und mit einer ohne Flächenelemente
dargestellten Bodenwand, die mit einer Ausstoßvorrichtung versehen ist;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der Ausstoßvorrichtung aus Fig. 1;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht einer ohne Flächenelemente dargestellten Möbelbodenwand
mit der Ausstoßvorrichtung aus Fig. 1 und 2 mit Montageplatine in einem Lichtboden;
- Fig. 4
- eine Ansicht des Möbelkorpus ohne unteres Flächenelement von unten mit der Ausstoßvorrichtung
aus Fig. 1 bis 3 in leicht geöffneter Stellung ohne Montageplatine;
- Fig. 5
- eine Ausschnittsvergrößerung aus Fig. 4;
- Fig. 6
- die Anordnung aus Fig. 5 in weiter geöffneter Stellung;
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf eine zweite Ausstoßvorrichtung ohne die obere Montageplatine;
und
- Fig. 8
- eine Ansicht einer weiteren Ausstoßvorrichtung ohne Montageplatine;
- Fig. 9 -11
- schematische Darstellungen von Varianten von Aktuatorelementen für die Ausstoßvorrichtungen
aus Fig. 1 bis 8;
- Fig. 12
- eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausstoßvorrichtung; und
- Fig. 13 -17
- einen Abschnitt einer Ausstoßvorrichtung mit einer integrierten Dämpfungseinrichtung
bzw. -funktion in aufeinander folgenden Schritten beim Öffnen und Schließen eines
beweglichen Möbelteils.
[0010] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines beispielhaft kastenförmigen Möbelkorpus
1 mit mehreren Wänden, die hier beispielhaft eine als Boden dienende Bodenwand 2,
eine Ober- bzw. Deckwand 3, zwei Seitenwände, 4, 5 und eine Rückwand 6 umfassen.
[0011] Die Wände 2 - 6 sind vorzugsweise rechtwinklig zueinander ausgerichtet, wobei die
Bodenwand 2 und die Deckwand 3 üblicherweise horizontal und die Seitenwände 3, 4 sowie
die Rückwand 6 vertikal ausgerichtet sind.
[0012] Der derart zu einer Seite hin offene Möbelkorpus ist mit einem beweglichen Möbelteil,
einer Drehtür 7, die in Fig. 4 dargestellt ist, verschließbar, die an wenigstens einem
oder mehreren Ein- oder Mehrachsscharnier(en) 8 (in Fig. 4 teilweise zu erkennen)
um eine - üblicherweise vertikal ausgerichtete - feststehende oder sich im Raum bewegende
(jedenfalls theoretisch vorhandene) Drehachse D geschwenkt und derart geöffnet und
geschlossen werden kann.
[0013] Die Scharniere 8 können an sich nahezu beliebig ausgebildet sein. Bevorzugt werden
Scharniere verwendet, welche gedämpft ausgelegt sind und vorzugsweise die Bewegung
der Tür 7 zur geschlossenen und/oder maximalen Öffnungsstellung hin, insbesondere
ab einer Öffnungswinkelstellung von 40° bis 50°, abdämpfen.
[0014] Um die Tür 7 aus ihrer Schließstellung (hier nicht dargestellt) in eine geöffnete
Stellung zu bewegen, ist am Möbelkorpus 1 eine Ausstoßvorrichtung 9 angeordnet, welche
einen Antriebsabschnitt mit einem Gehäuse 10 und ein relativ zum Gehäuse 10 bewegliches
Aktuatorelement aufweist. Das Aktuatorelement, hier ein Stößel 11, ist dazu ausgelegt,
bei einer Bewegung aus einer ersten in eine zweite Position das bewegliche Möbelteil
zu bewegen, d.h. hier die Tür 7 aufzudrücken bzw. -stoßen, wodurch die Tür 7 um die
Drehachse D aus der geschlossenen Stellung in eine Öffnungstellung bzw. -position
geschwenkt wird.
[0015] Die Ausstoßvorrichtung 1 - siehe in Hinsicht auf ihren beispielhaften Aufbau insbesondere
Fig. 2 und 5 - ist dabei vorzugsweise vorteilhaft derart ausgelegt, dass ihre Dicke
bzw. Bauhöhe h nicht größer ist als die Dicke der sie aufnehmenden Wand, in Fig. 1
als die Dicke d der Bodenwand 2.
[0016] So ist es möglich, in vertikaler Richtung eine Bauhöhe h von weniger als 20 mm, beispielsweise
eine Bauhöhe h von 19 mm zu realisieren, so dass die Ausstoßvorrichtung 1 direkt in
eine entsprechende Ausnehmung einer entsprechend ausgelegten bzw. bemessenen Bodenwand
2 integrierbar ist.
[0017] Hierzu ist es vorteilhaft, wenn als Bodenwand 2 ein Wandelement mit einem vorzugsweise
umlaufenden Montagerahmen 19 aus mehreren zusammen montierbaren Einzelprofilelementen
verwendet wird, der dazu ausgelegt ist, wenigstens eine oder vorzugsweise je eine
untere und eine obere transparente oder nicht transparente scheibenförmige Abdeckplatte
z.B. aus Holz, Glas, Kunststoff und/oder Metall (hier nicht zu erkennen) aufzunehmen,
wobei zwischen diesen Abdeckplatten ein flacher Aufnahmeraum ausgebildet ist, in welchen
die Ausstoßvorrichtung 9 einsetzbar und in dem sie montierbar ist. Im/Am Aufnahmeraum
zwischen den Abdeckplatten (oft auch Wabenplatte genannt) können auch Leuchtelemente
zum Beleuchten des Möbelinnen- und/oder außenraums vorgesehen sein.
[0018] Bei einer entsprechenden nicht vollständig transparenten Auslegung der Abdeckplatten
ist die Ausstoßvorrichtung von außen nicht oder nicht nennenswert sichtbar. Der Montagerahmen
19 (siehe Fig. 1 und 3) weist an seiner zur Tür weisenden Seite eine Bohrung oder
Ausstanzung 12 auf, die das freie Ende des Aktuatorelements, hier des Stößels 11,
zumindest in der Öffnungsstellung durchsetzt.
[0019] Die Ausstoßvorrichtung 11 kann am inneren Umfang des umlaufenden Montagerahmens 19
auf an sich beliebige Weise montiert werden, so mit Schrauben z.B. an Montageschraubstücken
29 (Ausführungsbeispiel der Fig. 8) oder mittels einer Rastvorrichtung (hier nicht
dargestellt).
[0020] Derart wird eine Ausstoßvorrichtung 1 realisiert, welche direkt in die Bodenwand
integriert ist und damit die Ansicht des Möbels weder im geöffneten noch im geschlossenen
Zustand beeinträchtigt, da von ihr im wesentlichen nur ein auf die Tür einwirkender
Endabschnitt des Stößels 11 und ggf. ein Abschnitt eines separaten Sensorelementes
zu sehen ist.
[0021] Vorzugsweise reagiert die Ausstoßvorrichtung auf Zug oder Druck, auf die Möbeltür,
so dass es möglich ist, sie durch ein leichtes Ziehen an der Tür 7 oder Antippen der
Tür 7 von außen zu aktivieren.
[0022] Zur Realisierung dieser Funktionalität wird ein Sensorelement 20 verwendet, welches
derart am Möbel montiert wird, dass mit ihm ein leichter Druck auf die Türaußenseite
sensierbar ist, wie er beispielsweise durch ein Antippen der Tür erzeugt wird.
[0023] Es ist zweckmäßig, das vom Sensorelement 20 bei Druckbeaufschlagung abgegebene Signal
als Steuersignal zu verwenden, welches beispielsweise einer in die Ausstoßvorrichtung
1 integrierten Steuerungsvorrichtung zugeleitet wird, welche beim Überschreiten eines
gewissen Schwellwertes die Ausstoßvorrichtung aktiviert, so dass der Stößel 11 ausfährt
und die Tür öffnet.
[0024] Das Sensorelement 20 kann beispielsweise mit einem Endbereich ebenfalls durch eine
Bohrung 21 des Montagerahmens 19 in Richtung der Tür 7 vorstehen. An der Tür 7 kann
ein entsprechend sensierbares Element angeordnet werden (hier nicht abgebildet).
[0025] Zweckmäßig erscheint der Einsatz einer elektrisch/elektronisch, z.B. kapazitiv, ausgelegten
Sensorvorrichtung, welche dazu ausgelegt ist, die Bewegung der Tür (oder eine an der
Tür befestigten sensierbaren Elementes) relativ zu einem Sensorelement am Möbelkorpus,
zu sensieren.
[0026] Ein einfaches Antippen der Tür genügt dann dazu, die Ausstoßvorrichtung zu aktivieren,
so dass sich die Tür öffnet. Damit ist es möglich, ein griffloses Drehtürmöbel beispielsweise
für den Küchenbereich zu schaffen.
[0027] Die Fig. 1 bis 6 zeigen eine erste Ausstoßvorrichtung.
[0028] Das Gehäuse 10 dieser Ausstoßvorrichtung weist zwei seitliche - hier im Querschnitt
T-förmige - Profile 22, 23 auf, deren Grundschenkel beidseits Auflagebereiche für
zwei zueinander beabstandete Montageplatten bzw. -platinen 24, 25 bilden, zwischen
welche insbesondere die eigentlichen Antriebselemente der Ausstoßvorrichtung montiert
sind. Derartige Montageplatinen werden auch bei den Ausführungsbeispielen der Fig.
7 und 8 eingesetzt, wo anstelle der Profile 22, 23 auch andere Abstandshalter für
die Montageplatinen 24, 25 einsetzbar sind
[0029] An den Profilen 22, 23 können Bohrungen 26 zum Anbringen von Befestigungselementen
oder zur Montage am Möbelkorpus, insbesondere am Montagerahmen 19 der die Ausstoßvorrichtung
aufnehmenden Möbelwand 2 ausgebildet werden.
[0030] Das Gehäuse 10 der Antriebsvorrichtung liegt vorzugsweise bündig an dem Montagerahmen
19 an.
[0031] Die Montageplatinen 24, 25 dienen insbesondere zur Montage der eigentlichen Antriebselemente
der Antriebsvorrichtung, welche sie nach außen auch vor Beschädigungen schützen.
[0032] Die Antriebsvorrichtung weist eine elektromechanische Antriebseinheit auf.
[0033] Zu den Antriebselementen der Antriebsvorrichtung gehören hier ein kompakt bzw. klein
bauender Elektromotor 13 (siehe auch die Ausführungsbeispiele der Fig. 7 und 8), der
über eine Antriebsschnecke 14 mit einer vorzugsweise nicht selbsthemmenden Steigung
auf seiner Abtriebswelle auf ein Getriebe, hier ein mehrstufiges Zahnradgetriebe 15
einwirkt. Dieses weist mehrere Übersetzungsstufen 15a, 15b, 15c auf, welche je aus
ineinander greifenden Zahnradanordnungen gebildet werden, von denen das letzte Zahnrad
16 an seinem Außenumfang eine Segmentverzahnung aufweist und auf einem Radius R zur
Drehachse des Segmentzahnrades 16 einen sich axial erstreckenden Stift 17, welcher
in eine sich vorzugsweise parallel zur geschlossenen Tür bzw. senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung
des Stößels 11 im geschlossenen Zustand der Tür erstreckende Kulisse 18 eingreift,
die mit dem Stößel 11 verbunden ist.
[0034] Wird das Segmentzahnrad 16 infolge von Drehungen des Elektromotors 11 gedreht, dreht
sich der Stift 17 auf seinem Radius am Segmentzahnrad 16 mit. Dadurch nimmt er die
Kulisse 18 mit, wobei sich der Stift 17 auch in der Kulisse 18 verschiebt, so dass
mit der Kulisse 18 der an der Tür 7 angreifende oder festgelegte Stößel 11 linear
bewegt wird, so dass er in der einen Drehrichtung des Segmentzahnrades 16 die Tür
7 aufstößt.
[0035] Derart lässt sich der Stößel 11 ein- und ausfahren, der beim Ausfahren die Tür 7
(vergleiche Fig. 4 und 6) aufstößt. Das Schließen der Tür 7 erfolgt vorzugsweise manuell,
d.h., der Stößel wird z.B. nach dem Öffnen der Tür 7 wieder eingezogen. Denkbar ist
es aber auch, dass Schließen der Tür 7 über eine entsprechend dimensionierte Antriebsvorrichtung
ebenfalls elektromotorisch vorzunehmen und die Tür mit dem Stößel wieder zuzuziehen,
der dann aber an der Tür 7 entsprechend festzulegen ist. Unterstützt werden kann der
Schließvorgang der Tür 7 durch eine weitere Schließvorrichtung, so von einer zumindest
über einen gewissen Drehwinkel wirkende Schließfeder im Scharnier 8 (im Detail hier
nicht dargestellt)
[0036] Das Ausführungsbeispiel der Fig. 7 unterscheidet sich von dem der Fig. 1 bis 6 dadurch,
dass anstelle eines linear beweglichen Stößels als Aktuatorelement zum Aufstoßen der
Tür ein an dem Segmentzahnrad 16 angeordnetes - hier radial vom Segmentzahnrad 16
nach außen vorstehendes Hebelelement 27 (hier am freien Ende mit einer Rolle 28 versehen)
verwendet wird - das aus einer eingeschwenkten Stellung durch eine entsprechende Öffnung
im Montagerahmen 19 (letzterer in dieser Fig. nicht dargestellt) zunächst gegen die
Tür 7 schwenkbar ist, woraufhin es beim weiteren Verdrehen des Segmentzahnrads 16
von innen gegen die Tür 7 drückt und diese öffnet. Auch diese Ausstoßvorrichtung 1
baut flach. Sie benötigt aber eine etwas größere Öffnung im Montagerahmen 19, damit
das Dreh-Hebelelement 17 entsprechend verschwenkt werden kann.
[0037] Im geschlossenen Zustand wird das Aktuatorelement jeweils vorzugsweise in eine derart
eingeschwenkte bzw. eingefahrene Position bewegt, dass es nicht an der geschlossenen
Tür 7 anliegt.
[0038] Nicht in den Figuren abgebildet ist die Steuerungsvorrichtung zur Steuerung der Ausstoßvorrichtung
1, die vorzugsweise mit einem Mikroprozessor versehen ist und die ebenfalls zwischen
den Montageplatinen 24, 25 unterbringbar ist.
[0039] Denkbar ist es, die Steuerungsvorrichtung fernsteuerbar auszugestalten. Es ist ferner
denkbar, sie in einem gewissen Rahmen "selbstlernend" und "selbstdiagnostizierend"
auszulegen, so dass sie am Möbel z.B. selbst die Position des Anschlages des Aktuatorelements,
den überfahrbaren Schwenkwinkel an der Tür usw. ermittelt und in gewissem Umfang Störungen
erkennt und anzeigt, z.B. optisch an einer LED "Störung" (hier nicht dargestellt).
[0040] Fig. 7 zeigt eine Variante, bei welcher eine Sensoreinrichtung 48 mit in das Gehäuse
10 integriert ist, wobei ein ausfahrbares Sensorelement 49 (bzw. eine Sensorspitze),
dessen bzw. deren Verfahrweg sensierbar ist, aus dem Gehäuse 10 in Richtung der Tür
vor- und zurückbewegbar ist, was den Vorteil bietet, dass leicht die hin- und die
rückfahrende Bewegung unterschieden werden können und dass leicht eine Initialisierung
z.B. nach einem Stromausfall möglich ist. Der Sensor kann auch außerhalb des Gehäuses
10 nah zu diesem angeordnet werden oder aber - nach Fig. 1 - nah zum gegenüberliegenden
vom Scharnier abgewandten Seite der Tür hin, da hier eine besonders exakte Sensierung
des Öffnungswinkels jedenfalls über einen ersten kleineren Winkelbereich realisierbar
ist.
[0041] Es ist selbstverständlich auch möglich, die Ausstoßvorrichtung in oder an einer der
Seitenwände 4, 5 anzuordnen oder in der Deckwand 3. Die vollständige Integrierbarkeit
oder die vollständige Integration der Ausstoßvorrichtung ein eine entsprechend bemessene
Möbelwand hat bei jeder entsprechend dimensionierten Möbelwand den Vorteil, dass die
Ausstoßvorrichtung ggf. bis auf kleine Öffnungen für das Aktuatorelement und einen
Sensor von außen nicht oder fast nicht sichtbar ist.
[0042] Die Energieversorgung erfolgt idealerweise über ein Netzteil am Möbel, welches z.B.
ebenfalls in eine der Wände 2 bis 6 des Möbels integrierbar ist.
[0043] In Hinsicht auf die Steuerung sind verschiedene Varianten möglich, sinnvoll ist es
beispielsweise in Öffnungs- und Schließrichtung das Aktuatorelement, also den Drehhebel
oder den Stößel 11, unterschiedlich schnell zu bewegen.
[0044] Insbesondere am Segmentzahnrad 16 können zwei den Drehwinkel begrenzende Sensoren
oder Schalter 30 angeordnet sein, welche in Öffnungs- und/oder Schließrichtung die
Bewegung begrenzen. Es ist vorteilhaft, eine Verstellbarkeit der Sensoren oder Schalter
30 vorzusehen, um den Weg, über welchen das Aktuatorelement ausfahrbar ist bzw. das
Segmentzahnrad verdrehbar ist, einstellen zu können (siehe auch Fig. 7, nach welcher
die Sensorposition erfassbar ist)..
[0045] Werden Scharniere 8 eingesetzt, welche eine Selbsteinzugsvorrichtung mit einer Selbsteinzugsfeder
aufweisen, die über einen gewissen Drehwinkel wirken, ist es sinnvoll, wenn die Ausstoßvorrichtung
über einen Drehwinkel wirkt, der größer ist als der Drehwinkel, über welchen die Selbsteinzugsfeder
wirkt (Selbsteinzugswinkel, typischerweise 35° bis 45°!). Zudem muß der Antrieb natürlich
stärker leistungsfähiger dimensioniert sein, als die Feder des Scharniers mit der
Selbsteinzugsvorrichtung.
[0046] Es ist auch denkbar, den Drehweg auf andere Weise zu überwachen, so über Strom-/Spannungscharakteristiken
oder eine Überwachung der Drehzahl, die in Relation zum Öffnungsweg steht.
[0047] Der Einsatz eines nicht selbsthemmenden Getriebes 15 (insbesondere auch einer Antriebsschnecke
14 mit nicht selbsthemmender Steigung) hat den Vorteil, dass es auf einfache Weise
möglich ist, die Tür manuell gegen die Wirkung der Ausstoßvorrichtung zu schließen,
wenn dies gewünscht ist.
[0048] Sowohl die Ausstoßvorrichtung der Fig. 1 bis 6 als auch der Fig. 7 sind derart ausgelegt,
dass sie sowohl bei links als auch bei rechts anschlagenden Türen 7 einsetzbar sind,
d.h., sie sind mittels einer Drehung um 180° derart, dass die obere und die untere
Montageplatte von "oben" nach "unten" gedreht wird, in beiden Einbausituationen verwendbar,
was die Planung des Möbelbauers vereinfacht. Damit wird eine eigenständige Erfindung
realisiert, wonach die Ausstoßvorrichtung 1 bei an sich asymmetrischer Ausgestaltung
(hier durch den asymmetrisch am Gehäuse 10 angeordneten Stößel 11 realisiert) mittels
einer Drehung um 180° sowohl an links als auch an rechts anschlagenden Türen einsetzbar
ist.
[0049] Die Ausstoßvorrichtung 1 wird vorzugsweise an der zu dem wenigstens einen Scharnier
8 gewandten Seite der Tür montiert, so dass der Stößel nahe zur Drehachse wirkt, wo
mit geringem Weg am Aktuatorelement ein großer Drehwinkel der Türbewegung vom Aktuatorelement
überstrichen wird.
[0050] Es ist denkbar, die Ausstoßvorrichtung 1 optional mit einer Dämpfvorrichtung zu versehen,
was insbesondere im Nachrüstfall an Türen sinnvoll ist, welche mit nicht gedämpften
Scharnieren versehen sind.
[0051] Sinnvoll ist es ferner, am Gehäuse 10 oder Möbelkorpus ggf. einen Auslösetaster zu
installieren, der manuell betätigbar ist und beispielsweise im Bereich der Glasplatten
vorgesehen ist.
[0052] Die Varianten der Fig. 7 sind derart ausgestaltet, dass sie in eine Möbelwand integrierbar
(Maße z.B. Dicke 19 mm * Breite 70 mm * Länge 165 mm) sind, was besondere Vorteile
bietet, insbesondere hinsichtlich der Optik. Denkbar ist es aber auch, sie auf eine
Möbelwand aufzusetzen oder sie nur teilweise in einer Möbelwand zu versenken, wenn
ein Einbau nicht gewünscht ist oder eine Nachrüstung eines Möbels erfolgen soll. Hierzu
eigen sich die vorstehenden Vorrichtungen, aber insbesondere auch die der Fig. 12,
welche einen Aufbau nach Art der Fig. 7 aufweist, wobei aber das Gehäuse 10 aus zwei
Halbschalen besteht, welche es im Wesentlichen - bis auf eine Öffnung für das Aktuatorelement
und ggf. eine für den Sensor - verschließen.
[0053] So kann das Gehäuse auch nach Art der Fig. 12 eine T-Form aufweisen, da der Motor
beispielsweise etwas breiter ist als das Getriebe. Dennoch bleibt aber die grundsätzliche
Eignung, theoretisch auch in eine Ausnehmung einer Möbelwand ganz (bis auf das Aktuatorelement)
oder - weniger bevorzugt - teilweise - eingesetzt zu werden, erhalten.
[0054] Fig. 12 zeigt eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausstoßvorrichtung.
[0055] Die Fig. 9 bis 11 zeigen Varianten der Ausgestaltung des Aktuatorelementes, dargestellt
insbesondere am Beispiel des linear beweglichen Stößels 11.
[0056] Danach ist nach einer weiteren Erfindung das Aktuatorelement, insbesondere der Stößel
11 (oder jeweils der Drehhebel), derart ausgestaltet, dass zumindest sein freies Ende
der Drehbewegung der Tür auf einer Kurvenbahn folgen kann und/oder es ist eine die
Reibung des Aktuatorelementes an der Tür 7 verringernde Maßnahme am Aktuatorelement
und/oder an der Tür 7 getroffen.
[0057] So ist es sinnvoll, das Aktuatorelement, insbesondere den Stößel 11 derart auszugestalten,
dass zumindest sein freies Ende der Drehbewegung der Tür folgen kann.
[0058] Hierzu ist es sinnvoll, das Stößelende 32 an den übrigen Stößel über wenigstens ein
Gelenk 31 anzubinden.
[0059] Dieses kann beispielsweise als Einachsdrehgelenk ausgebildet sein (Fig. 9b), als
Zweichachsdrehgelenk mit zwei Drehgelenken 31 (Fig. 9a), als Kugelgelenk (Fig. 9a)
oder in anderer Weise.
[0060] Damit kann eine ebene Fläche 33 am Stößelende 32 der Bewegung der Tür 7 folgen.
[0061] Nach einer anderen Variante wird ein Wälzkörper wie eine Kugel 34 oder ein Rolle
35 am freien Ende des Stößels 11 angeordnet, so dass anstelle von Gleitreibung Rollreibung
zwischen dem Stößel 11 und der Innenwand der Möbeltür 7 auftritt.
[0062] Das Stößelende 32 kann auch über einen als Drehgelenk wirkenden elastischen Abschnitt
35 (Fig. 10a) mit dem übrigen Stößel verbunden sein. Denkbar ist es ferner, einen
Abschnitt 36 oder den gesamten Stößel aus einem elastomeren Material zu fertigen (Fig.
9f).
[0063] Das Stößelende 32 kann ferner über eine Feder, insbesondere eine Schraubenfeder,
37 an den Stößel 11 angebunden werden, die um ihren Anlenkbereich am Stößel verschwenkbar
ist (Fig. 11c).
[0064] Das Stößelende 32 kann auch über eine Gelenkkette 39, 40 an den Stößel 11 angebunden
werden, die um ihren Anlenkbereich am Stößel verschwenkbar ist (Fig. 11d, e).
[0065] Nach Fig. 10b sind Stangen 46 oder Seile 47 parallelogrammartig am Stößelende an
Gelenken 31 angelenkt, um dieses durch Bewegen der Stangen oder Seile zu schwenken.
[0066] Es ist auch denkbar, zumindest das freie Ende des Stößels aus einem gleitlagerartigen
Material zu fertigen und/oder die Stößelspitze derart auszugestalten (z.B. ganz oder
teilweise abgerundet oder durch Anschrägen der Ecken einer Rundung angenähert, siehe
Fig. 11g), dass die Reibung zur Türinnenwand hin wiederum verringert wird.
[0067] Eine Feder oder mehrere Federn 41 an den Gelenken 31- z.B. zwischen dem Stößelende
32 und dem übrigen Stößel 11 - kann/können dazu vorgesehen sein, das freie Stößelende
beim Schließen der Tür um das Drehgelenk 31 zurückzuschwenken. Ein Anschlag oder mehrere
Anschläge 42 können die Drehbewegung des Stößelendes 32 begrenzen (Fig. 11a). Die
Maßnahmen Anschlag und Rückstellfeder 41, 42 sind auch kombinierbar (Fig. 11b, 11c).
Die Federn 41, können beliebig ausgestaltet sein, so als Schrauben oder Blattfedern
(Fig. 10b, 11a - e). Anstelle einer Metallfeder ist auch ein Elastomerelement wie
ein Ring 43 zur Realisierung der Federfunktion verwendbar (Fig. 11d).
[0068] Denkbar ist es schließlich, den Stößel 11' nicht linear ausfahrbar zu gestalten sondern
ihn auf einer Bogenbahn zu bewegen, was zum Beispiel mit einem Zahnrad 44 realisierbar
ist, dass an der Innenverzahnung 45 eines bogenförmigen, z.B. in einer Bahn geführten
(hier nicht dargestellt) Stößels 11' abrollt.
[0069] Fig. 13-17 zeigen einen Abschnitt einer Ausstoßvorrichtung 9 mit einer integrierten
Dämpfungseinrichtung bzw. -funktion in aufeinander folgenden Schritten beim Öffnen
und Schließen eines beweglichen Möbelteils, das hier wiederum als Tür 7 ausgebildet
ist. Die Ausstoßvorrichtung 9 wird wiederum vorzugsweise am Möbelkorpus, insbesondere
- aber nicht zwingend - nach Art einer der vorhergehenden Figuren angeordnet.
[0070] Um die Tür 7 aus ihrer Schließstellung (hier nicht dargestellt) in eine geöffnete
Stellung zu bewegen, ist am Möbelkorpus die Ausstoßvorrichtung 9 angeordnet, welche
vorzugsweise wieder einen Antriebsabschnitt mit einem Gehäuse 10 und ein relativ zum
Gehäuse 10 bewegliches Aktuatorelement 11 aufweist, das wiederum als beweglicher,
insbesondere verschieblicher Stößel ausgebildet ist.
[0071] Dabei weist die Ausstoßvorrichtung 9 eine Dämpfungseinrichtung 50 zum Dämpfen der
Bewegung des beweglichen Möbelteils auf.
[0072] Hier ist die Dämpfungseinrichtung 50 zum Dämpfen einer Schließbewegung des beweglichen
Möbelteils ausgelegt.
[0073] Das Aktuatorelement ist als mehrteiliger Stößel 11 ausgelegt, wobei die Dämpfungseinrichtung
50 dem Stößel zugeordnet ist. Sie ist hier in den Stößel 50 integriert.
[0074] Dazu weist der Stößel 11 einen mehrteiligen Aufbau auf. Der Stößel 11 weist zwei
relativ zueinander bewegliche Stößelabschnitte 51, 52 auf, zwischen denen ein Dämpfungsmittel
53 angeordnet ist. Hier ist das Dämpfungsmittel 53 eine Feder, beispielsweise eine
als Druckfeder wirkende Schraubenfeder. Das Dämpfungsmittel kann derart aber auch
auf andere Weise ausgebildet sein, beispielsweise als fluidgedämpfte Kolbenanordnung
(hier nicht dargestellt) und/oder als ein rotatorisch oder linear wirkender Feder-,
Luft- oder Hydraulikdämpfer. Rotationsdämpfer sind besonders bauraumsparend in die
Ausstoßvorrichtungen integrierbar.
[0075] Die Stößelabschnitte 51 und 52 sind teleskopartig relativ zueinander verschieblich,
d.h. der eine Stößelabschnitt 51 umgibt den anderen Stößelabschnitt 52, wobei der
eine Stößelabschnitt 51 eine sacklochartige Aussparung bzw. Öffnung 54 aufweist, in
welche der weitere Stößelabschnitt 52 eingesetzt ist. Die Feder 53 ist zwischen dem
Grund der Öffnung 53 und dem Stößelabschnitt 52 angeordnet.
[0076] Der Antrieb der Ausstoßvorrichtung (hier nicht dargestellt), wirkt auf den ersten,
hier äußeren Stößelabschnitt 51.
[0077] Die Funktion dieser Anordnung ist wie folgt.
[0078] Beim Öffnen des beweglichen Möbelteils, hier der Tür 7, wirkt der Stößel 11 auf die
Tür 7 ein und stößt diese auf (Fig. 14). Sobald sich die Tür 7 vom Stößel 11 löst,
drückt die zuvor im Schließzustand komprimierte Feder 53 des inneren Stößelabschnitt
52 aus dem Stößelabschnitt 51 aus der Öffnung 54 nach außen über das vom Gehäuse abgewandte
Ende des Stößelabschnitts 51 vor (Fig. 15), was ergänzend bzw. beschleunigend öffnend
wirken kann. In diesem Zustand (Fig. 15) löst sich die Tür 7 vom Stößel 11. Sodann
wird der Stößel 51 in seine Ausgangslage in das Gehäuse zurückgezogen (Fig. 11). Es
kann ein Endanschlag zum Begrenzen der Ausfahrbewegung des Stößels 52 im Stößel 51
vorgesehen sein (hier nicht dargestellt). Die Auslegung/Kopplung der Stößel 51 und
52 ist hier derart, dass der Stößel 52 nicht vollständig aus der Ausnehmung 52 des
Stößels 51 austritt.
[0079] Wird die Tür 7 wieder geschlossen (Fig. 16), trifft sie zunächst beim Schließen auf
den vorgeschobenen Stößelabschnitt 52 und drückt diesen gegen die Wirkung der Feder
53 in die Ausnehmung 54 zurück. Damit wird die Bewegung der Tür 7 gedämpft. Der Hauptvorteil
entsteht bei einem schnellen Schließen, da die Tür nicht beim Anschlagen an den Korpus
zurück schwingt und damit eine erneute - schnelle - Auslösung sicher vermeidet. Ein
zusätzlicher Dämpfer ist damit nicht mehr notwendig. Die Tür wird auch leiser auf
den Stößel auftreffen.
[0080] Beim weiteren Schließen der Tür 7 wird sodann auch der äußere Stößelabschnitt 51
mit in das Gehäuse 10 eingefahren. Die Feder 53 ist derart ausgelegt, dass die Schließkraft
des beweglichen Möbelteils, die z.B. von federnden Türscharnieren bewirkt wird, die
Feder 53 in der eingeschobenen Stellung der Fig. 13 hält. Vorteilhaft ist, dass derart
die Schließkraft des beweglichen Möbelteils größer ist als eine Öffnungskraft der
Feder 53 auf das bewegliche Möbelteil 7.
[0081] Derart wird auf einfache Weise eine Dämpfungsfunktion beim Schließen des beweglichen
Möbelteils, hier der Tür realisiert, ohne das die Optik des Möbels und der Ausstoßvorrichtung
beeinträchtigt wird.
Bezugszeichen
[0082]
- Möbelkorpus
- 1
- Bodenwand
- 2
- Deckwand
- 3
- Seitenwände
- 4, 5
- Rückwand
- 6
- Drehtür
- 7
- Scharnier
- 8
- Drehachse
- 9
- Gehäuse
- 10
- Stößel
- 11
- Bohrung
- 12
- Elektromotor
- 13
- Abtriebsschnecke
- 14
- Zahnradgetriebe
- 15
- Segmentzahnrad
- 16
- Stift
- 17
- Kulisse
- 18
- Montagerahmen
- 19
- Sensorelement
- 20
- Bohrung
- 21
- Profile
- 22, 23
- Montageplatten bzw. -platinen
- 24, 25
- Bohrungen
- 26
- Hebelelement
- 27
- Rolle
- 28
- Montageschraubstücke
- 29
- Schalter
- 30
- Gelenk
- 31
- Stößelende
- 32
- Fläche
- 33
- Kugel
- 34
- Rolle
- 35
- Abschnitt
- 36
- Schraubenfeder
- 37
- Abschnitt
- 38
- Gelenkkette
- 39,40
- Federn
- 41
- Anschläge
- 42
- Ring
- 43
- Zahnrad
- 44
- Innenverzahnung
- 45
- Seile/Stangen
- 46,47
- Sensoreinrichtung
- 48
- Sensorelement
- 49
- Dämpfungseinrichtung
- 50
- Stößelabschnitte
- 51, 52
- Ausnehmung
- 53
- Dämpfungsmittel
- 54
1. Möbel, das einen Möbelkorpus (1) mit mehreren Wänden (2 bis 6) aufweist und mit einer
Ausstoßvorrichtung für ein bewegliches Möbelteil, insbesondere eine drehbare Tür,
des Möbels, die eine elektromechanische Antriebseinheit wie einen Elektromotor aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstoßvorrichtung derart ausgestaltet ist, dass sie mit der Antriebsvorrichtung,
die die elektromechanische Antriebseinheit aufweist, in eine der Wände (2 bis 6) des
Möbels integriert ist und dass diese Wand ein Sensorelement (20) aufweist, welches
derart am Möbel montiert ist, dass mit ihm ein leichter Druck auf die Türaußenseite
sensierbar ist.
2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Möbelkorpus eine als Boden dienende Bodenwand (2), eine Ober- bzw. Deckwand (3),
zwei Seitenwände, (4, 5) und eine Rückwand (6) aufweist, wobei die Ausstoßvorrichtung
in einen Einbauraum in einer der Wände (2 bis 6) des Möbels eingebaut ist.
3. Möbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zu wenigstens einer Seite hin offene Möbelkorpus von der Tür (7) verschließbar
ist, die an wenigstens einem oder mehreren Ein- oder Mehrachsschamier(en) (8) um eine
Drehachse D beweglich ist, wobei die Scharniere (8) vorzugsweise als gedämpfte Scharniere
ausgebildet sind.
4. Möbel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharniere (8) als gedämpfte Scharniere mit einer Dämpffunktion zum minimalen
und/oder maximalen Öffnungswinkel der Tür (7) hin ausgestattet sind und/oder dass
die Scharniere (8) Schließfedern zum Schließen der Tür über einen vorgegeben Drehwinkel
aufweisen.
5. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstoßvorrichtung als das Aktuatorelement zum Bewegen der Tür einen linear beweglichen
Stößel (11) aufweist oder ein Hebelelement (27).
6. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstoßvorrichtung derart ausgelegt, dass ihre Dicke bzw. Höhe h nicht größer
ist als die Dicke d der sie aufnehmenden Wand (2 bis 6), wobei die Ausstoßvorrichtung
vorzugsweise eine Dicke h von weniger als 25 mm, weiter bevorzugt eine Dicke h von
weniger als 20 mm und besonders bevorzugt eine Dicke h von weniger als 15 mm aufweist.
7. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (2 bis 6), in welcher die Ausstoßvorrichtung montierbar ist, wenigstens
eine oder vorzugsweise zwei zueinander beabstandete Abdeckplatten aufweist, zwischen
denen ein Aufnahmeraum ausgebildet ist, in welchen die Ausstoßvorrichtung (9) einsetzbar
ist und/oder dass die Wand (2 bis 6) in welcher die Ausstoßvorrichtung montierbar
ist, einen vorzugsweise umlaufenden Montagerahmen (19) mit wenigstens einem Profil
oder mit mehreren zusammen montierbaren Einzelprofilelementen aufweist.
8. Möbel nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagerahmen (19) vorzugsweise eine Bohrung (12) aufweist, die das freie Ende
des Aktuatorelementes, insbesondere des Stößels (11) oder des Drehhebels zumindest
in der Öffnungsstellung durchsetzt und/oder dass der Montagerahmen (19) eine Bohrung
(21) zur Aufnahme des Sensorelementes (20) aufweist.
9. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstoßvorrichtung ein Gehäuse (10) mit zwei zueinander beabstandeten Montageplatten
bzw. -platinen (24, 25) aufweist, zwischen welche Antriebselemente einer Antriebsvorrichtung
der Ausstoßvorrichtung montiert sind, wobei das Gehäuse (10) vorzugsweise zwei seitliche
- im Querschnitt T-förmige - Profile (22, 23) aufweist, dessen Grundschenkel beidseits
Auflagebereiche für die Montageplatten bzw. -platinen (24, 25) bilden.
10. Möbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Montageplatinen (24, 25) montierten Antriebselemente den Elektromotor
(13) und ein Getriebe (15) umfassen.
11. Möbel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (15) als ein mehrstufiges Zahnradgetriebe (15) ausgebildet ist, welches
mehrere Übersetzungsstufen (15a, ...) aufweist und welches vorzugsweise ein Segmentzahnrad
(16) aufweist, dass wiederum vorzugsweise einem parallel zur Drehachse des Segmentzahnrades
angeordneten, außermittigen Stift (17) aufweist, welcher in eine Kulisse (18) eingreift,
die mit dem Aktuatorelement verbunden ist.
12. Möbel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kulisse (18) ein linear beweglicher Stößel (11) als das Aktuatorelement angeordnet
ist und/oder dass am Segmentzahnrad (16) ein Hebelelement (27) als das Aktuatorelement
angeordnet ist.
13. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (15) nicht selbst hemmend ausgelegt ist und/oder dass vorzugsweise am
Segmentzahnrad (16) den Drehweg begrenzende, vorzugsweise verstellbare, Schalter oder
Sensoren (31) angeordnet sind, weiche in Öffnungs- und/oder Schließrichtung die Bewegung
begrenzen.
14. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ausgestaltung der Ausstoßvorrichtung derart, dass sie bei an sich asymmetrischer
Ausgestaltung mittels einer Drehung um 180° sowohl an Möbeln mit links als auch an
rechts anschlagenden Türen (7) einsetzbar ist.
15. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ausgestaltung der Ausstoßvorrichtung derart, dass sie an Türen (7) näher zur
Seite des wenigstens einen Scharniers (8) der Tür hin angeordnet ist als zu der den
Scharnieren gegenüber liegenden Seite.
16. Möbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktuatorelement, insbesondere der Stößel (11) derart ausgestaltet ist, dass zumindest
sein freies Ende der Drehbewegung der Tür auf einer Kurvenbahn folgen kann und/oder
dadurch, dass eine die Reibung des Aktuatorelementes an der Tür verringernde Maßnahme
am Aktuatorelement und/oder an der Tür (7) getroffen ist.
17. Möbel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktuatorelement gelenkig ausgestaltet ist, insbesondere derart, dass es eines
oder mehrere Drehgelenk(e) (31) aufweist.
18. Möbel nach einem der Ansprüche 16 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelement (27) oder der Stößel (11) ein Stößelende (32) aufweisen, welches relativ
zum übrigen Stößel beweglich ausgestaltet ist, vorzugsweise derart, dass das Stößelende
(32) über wenigstens ein Drehgelenk mit dem übrigen Stößel (11) oder dem Hebelelement
(27) verbunden ist.
19. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Stangen (46) oder Seile (47) parallelogrammartig am Stößelende (32) an Gelenken (31)
angelenkt sind, um dieses durch ein Bewegen der Stangen oder Seile (46, 47) zu schwenken
und/oder dass ein Wälzkörper wie eine Kugel (34) oder ein Rolle (35) am freien Ende
des Stößels (11)oder des Hebelelementes (27) angeordnet ist.
20. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen als Drehgelenk wirkenden elastischen Abschnitt (38) oder eine elastische Ausgestaltung
des Stößels (11) und/oder eine Feder, insbesondere eine Schraubenfeder, (37) zum Anbinden
des Stößelendes (32).
21. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Gelenkkette (39, 40) am Stößel (11) und/oder durch gleitlagerartiges Material am, freien Ende des Stößels (11) und/oder durch eine Feder oder mehrere Federn (41) an den Gelenken (31).
22. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Anschlag oder mehrere Anschläge (42) an den Gelenken (31), und/oder dadurch, dass der Stößel (11) dazu ausgestaltet ist, auf eine bogenförmigen Bahn bewegt zu
werden.
23. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Dämpfungseinrichtung (50), welche vorzugsweise dazu ausgelegt ist, beim Schließen
des beweglichen Möbelteils (7), insbesondere einer Tür (7), zu wirken und welche vorzugsweise
dem Stößel (11) zugeordnet ist.
24. Möbel nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (11) mehrteilig ist, wobei er wenigstens zwei relativ zueinander bewegliche
Stößelabschnitte (51, 52) aufweist, zwischen denen ein Dämpfungsmittel (53) angeordnet
ist.
25. Möbel nach einem der Ansprüche 23 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinrichtung als das Dämpfungsmittel (53) eine oder mehrere Federn aufweist
und/oder dass die Dämpfungseinrichtung als das Dämpfungsmittel (53) eine fluidgedämpfte
Kolbenanordnung und/oder einen linearen oder einen rotatorisch wirkenden Feder-, Luft-
oder Hydraulikdämpfer aufweist und/oder dass die Stößelabschnitte (51, 52) teleskopartig
ineinander verschieblich sind.
26. Möbel nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der einen Stößelabschnitt (51) eine sacklochartige Aussparung bzw. Öffnung (54) aufweist,
in welche der weitere Stößelabschnitt (52) eingesetzt ist, wobei das Dämpfungsmittel,
insbesondere die Feder, zwischen dem Grund der Öffnung (53) und dem inneren Stößelabschnitt
(52) angeordnet ist.
27. Möbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließkraft des beweglichen Möbelteils größer ist als eine Öffnungskraft der
Feder (53) auf das bewegliche Möbelteil.
1. A piece of furniture, which has a furniture body (1) having multiple walls (2 through
6) and having a pusher device for a movable furniture part, in particular a rotatable
door, of the furniture, which has an electromechanical drive unit such as an electric
motor, characterized in that the pusher device is implemented so that, with the drive device, which has the electromechanical
drive unit, it is integrated in one of the walls (2 through 6) of the furniture, and
this wall has a sensor element (20), which is installed on the furniture so that a
light pressure on the door outer side can be sensed using it.
2. The piece of furniture according to Claim 1, characterized in that the furniture body has a base wall (2), which is used as a base, an upper or cover
wall (3), two side walls (4, 5), and a rear wall (6), the pusher device being installed
in an installation space in one of the walls (2 through 6) of the furniture.
3. The piece of furniture according to Claim 2, characterized in that the furniture body, which is open toward at least one side, is closable by the door
(7), which is movable around a rotational axis D on at least one or multiple single-axis
or multi-axis hinge(s) (8), the hinges (8) preferably being implemented as damped
hinges.
4. The piece of furniture according to Claim 3, characterized in that the hinges (8), as damped hinges, are equipped with a damping function toward the
minimal and/or maximal opening angles of the door (7) and/or the hinges (8) have closing
springs for closing the door over a predetermined rotational angle.
5. The piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the pusher device has a linearly movable tappet (11) or a lever element (27) as the
actuator element for moving the door.
6. The piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the pusher device is implemented so that its thickness and/or height h is not greater
than the thickness d of the wall (2 through 6) which receives it, the pusher device
preferably having a thickness h of less than 25 mm, more preferably a thickness h
of less than 20 mm, and particularly preferably a thickness h of less than 15 mm.
7. The piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the wall (2 through 6), in which the pusher device is installable, has at least one
or preferably two cover plates, which are spaced apart from one another, and between
which a receptacle space is implemented, in which the pusher device (9) is insertable,
and/or the wall (2 through 6), in which the pusher device is installable, has a preferably
peripheral installation frame (19) having at least one profile or having multiple
individual profile elements which can be installed together.
8. The piece of furniture according to one of Claims 5 and 7, characterized in that the installation frame (19) preferably has a hole (12), which penetrates the free
end of the actuator element, in particular the tappet (11) or the rotating lever,
at least in the open position, and/or the installation frame (19) has a hole (21)
for receiving a sensor element (20).
9. The piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the pusher device has a housing (10), having two installation plates or panels (24,
25) spaced apart from one another, between which drive elements of a drive device
of the pusher device are installed, the housing (10) preferably having two lateral
profiles (22, 23), which are T-shaped in cross-section, and whose base legs form support
areas on both sides for the installation plates or panels (24, 25).
10. The piece of furniture according to Claim 9, characterized in that the drive elements installed between the installation cards (24, 25) comprise the
electric motor (13) and a transmission (15).
11. The piece of furniture according to Claim 10, characterized in that the transmission (15) is implemented as a multistep gearwheel transmission (15),
which has multiple transmission steps (15a,...), and which preferably has a segmented
gearwheel (16), which in turn has an off-center pin (17), which is situated parallel
to the rotational axis of the segmented gearwheel, and which engages in a link (18)
which is connected to the actuator element.
12. The piece of furniture according to Claim 11, characterized in that a linearly movable tappet (11) is situated on the link (18) as the actuator element,
and/or a lever element (27) is situated on the segmented gearwheel (16) as the actuator
element.
13. The piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the transmission (15) is designed as non-self-locking, and/or preferably adjustable
switches or sensors (31), which delimit the rotational path, are preferably situated
on the segmented gearwheel (16), and delimit the movement in the opening and/or closing
direction.
14. The piece of furniture according one of the preceding claims, characterized by an embodiment of the pusher device such that with an embodiment which is asymmetrical
per se, via a rotation by 180°, it is usable on furniture having doors (7) stopping
on the left and also on the right.
15. The piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized by an embodiment of the pusher device such that it is situated on doors (7) closer to
the side of the at least one hinge (8) of the door than to the side opposite to the
hinges.
16. The piece of furniture according to Claim 5, characterized in that the actuator element, in particular the tappet (11), is implemented so that at least
its free end can follow the rotational movement of the door on a curved path and/or
in that a measure which reduces the friction of the actuator element on the door is taken
on the actuator element and/or on the door (7).
17. The piece of furniture according to Claim 16, characterized in that the actuator element is implemented as articulated, in particular so that it has
one or more pivot joint(s) (31).
18. The piece of furniture according to one of Claims 16 through 17, characterized in that the lever element (27) or the tappet (11) has a tappet end (32), which is implemented
as movable relative to the remaining tappet, preferably so that the tappet end (32)
is connected via at least one pivot joint to the remaining tappet (11) or the lever
element (27).
19. The piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that rods (46) or cables (47) are linked in a parallelogram on the tappet end (32) on
joints (31), in order to pivot it by moving the rods or cables (46, 47) and/or a roller
body such as a ball (34) or a roll (35) is situated on the free end of the tappet
(11) or the lever element (27).
20. The piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized by an elastic section (38), which acts as a pivot joint, or an elastic implementation
of the tappet (11) and/or a spring, in particular a coiled spring (37), for attaching
the tappet end (32).
21. The piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized by a joint chain (39, 40) on the tappet (11) and/or by a material like a friction bearing
on the free end of the tappet (11) and/or by one spring or multiple springs (41) on
the joints (31).
22. The piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized by one stop or multiple stops (42) on the joints (31), and/or in that the tappet (11)
is implemented for the purpose of being moved on a curved path.
23. The piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized by a damping unit (50), which is preferably implemented for the purpose of acting upon
closing of the movable furniture part (7), in particular a door (7) and which is preferably
associated with the tappet (11).
24. The piece of furniture according to Claim 23, characterized in that the tappet (11) is multipart, it having at least two tappet sections (51, 52) movable
relative to one another, between which damping means (53) are situated.
25. The piece of furniture according to one of Claims 23 through 24, characterized in that the damping unit has one or more springs as the damping means (53) and/or the damping
unit has a fluid-damped piston configuration and/or a linearly or a rotationally acting
spring, pneumatic, or hydraulic damper as the damping means (53) and/or the tappet
sections (51, 52) are displaceable in one another telescopically.
26. The piece of furniture according to Claim 25, characterized in that one tappet section (51) has a recess or opening (54) like a pocket hole, in which
the further tappet section (52) is inserted, the damping means, in particular the
spring, being situated between the base of the opening (53) and the inner tappet section
(52).
27. The piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the closing force of the movable furniture part is greater than an opening force
of the spring (53) on the movable furniture part.
1. Meuble qui présente un corps de meuble (1) avec plusieurs parois (2 à 6) et avec un
dispositif d'éjection pour une partie de meuble mobile, en particulier une porte rotative
du meuble qui présente une unité d'entraînement électromécanique telle qu'un moteur
électrique, caractérisé en ce que le dispositif d'éjection est configuré de manière à être intégré avec le dispositif
d'entraînement qui présente l'unité d'entraînement électromécanique, dans l'une des
parois (2 à 6) du meuble et en ce que cette paroi présente un élément capteur (20) qui est monté sur le meuble de telle
manière que celui-ci puisse détecter une légère pression sur le côté extérieur de
la porte.
2. Meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de meuble présente une paroi de fond (2) servant de fond, une paroi supérieure
ou de recouvrement (3), deux parois latérales (4, 5) et une paroi arrière (6), le
dispositif d'éjection étant intégré dans un espace de montage dans l'une des parois
(2 à 6) du meuble.
3. Meuble selon la revendication 2, caractérisé en ce que le corps de meuble ouvert vers au moins un côté peut être refermé par la porte (7)
qui est mobile sur au moins une ou plusieurs charnières (8) à un axe ou plusieurs
axes autour d'un axe de rotation (D), les charnières (8) étant réalisées de préférence
comme des charnières amorties.
4. Meuble selon la revendication 3, caractérisé en ce que les charnières (8) en tant que charnières amorties sont équipées d'une fonction d'amortissement
vers l'angle d'ouverture minimal et/ou maximal de la porte (7) et/ou en ce que les charnières (8) présentent des ressorts de fermeture pour la fermeture de la porte
sur un angle de rotation prescrit.
5. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'éjection présente en tant qu'élément d'actionnement pour le déplacement
de la porte un coulisseau mobile linéairement (11) ou un élément de levier (27).
6. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'éjection est conçu de telle manière que son épaisseur ou sa hauteur
h ne soit pas plus grande que l'épaisseur d de la paroi (2 à 6) le recevant, le dispositif
d'éjection présentant de préférence une épaisseur h inférieure à 25 mm, de manière
davantage préférée une épaisseur h inférieure à 20 mm et de manière particulièrement
préférée une épaisseur h inférieure à 15 mm.
7. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi (2 à 6), dans laquelle peut être monté le dispositif d'éjection, présente
au moins une ou de préférence deux plaques de recouvrement espacées l'une par rapport
à l'autre, entre lesquelles un espace de réception est réalisé, dans lequel le dispositif
d'éjection (9) peut être inséré et/ou en ce que la paroi (2 à 6), dans laquelle le dispositif d'éjection peut être monté, présente
un cadre de montage (19) de préférence périphérique avec au moins un profilé ou avec
plusieurs éléments de profilé individuel pouvant être montés ensemble.
8. Meuble selon les revendications 5 et 7, caractérisé en ce que le cadre de montage (19) présente de préférence un perçage (12) qui traverse l'extrémité
libre de l'élément d'actionnement, en particulier du coulisseau (11) ou du levier
de rotation au moins dans la position d'ouverture et/ou en ce que le cadre de montage (19) présente un perçage (21) pour la réception de l'élément
capteur (20).
9. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'éjection présente un boîtier (10) avec deux plaques ou platines de
montage (24, 25) espacées l'une de l'autre, entre lesquelles des éléments d'entraînement
d'un dispositif d'entraînement du dispositif d'éjection sont montés, le boîtier (10)
présentant de préférence deux profilés latéraux (22, 23) dont la section est en T,
et dont les branches de base forment de part et d'autre des zones d'appui pour les
plaques ou platines de montage (24, 25).
10. Meuble selon la revendication 9, caractérisé en ce que les éléments d'entraînement montés entre les platines de montage (24, 25) comportent
le moteur électrique (13) et un engrenage (15).
11. Meuble selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'engrenage (15) est réalisé comme un engrenage à roue dentée (15) à plusieurs étages
qui présente plusieurs étages de transmission (15a,...) et qui présente de préférence
une roue dentée de segment (16) qui présente de nouveau de préférence une tige (17)
excentrée, disposée parallèlement à l'axe de rotation de la roue dentée de segment
et qui s'engage dans une coulisse (18) reliée à l'élément d'actionnement.
12. Meuble selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un coulisseau (11) mobile linéairement est disposé en tant qu'élément d'actionnement
sur la coulisse (18) et/ou en ce qu'un élément de levier (27) est disposé en tant qu'élément d'actionnement sur la roue
dentée de segment (16).
13. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'engrenage (15) est configuré comme étant non autobloquant et/ou en ce que de préférence, des commutateurs ou capteurs (31), de préférence réglables, limitant
la course de rotation sont disposés sur la roue dentée de segment (16), lesquels limitent
le déplacement dans le sens d'ouverture et/ou de fermeture.
14. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une configuration du dispositif d'éjection de telle manière qu'il puisse être inséré
en cas de configuration asymétrique en soi par une rotation de 180° non seulement
sur des meubles avec des portes placées à gauche mais aussi à droite (7).
15. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une configuration du dispositif d'éjection de telle manière qu'il soit disposé sur
des portes (7) plus près du côté de l'au moins une charnière (8) de la porte que du
côté se trouvant en face des charnières.
16. Meuble selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement, en particulier le coulisseau (11) est configuré de telle
manière qu'au moins son extrémité libre puisse suivre le mouvement de rotation de
la porte sur une voie incurvée et/ou en ce qu'une mesure diminuant la friction de l'élément d'actionnement sur la porte est mise
en oeuvre sur l'élément d'actionnement et/ou sur la porte (7).
17. Meuble selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement est configuré de manière articulée, en particulier de telle
manière qu'il présente une ou plusieurs articulations rotatives (31).
18. Meuble selon l'une quelconque des revendications 16 à 17, caractérisé en ce que l'élément de levier (27) ou le coulisseau (11) présente une extrémité de coulisseau
(32) qui est configurée de manière mobile par rapport au coulisseau restant, de préférence
de telle manière que l'extrémité de coulisseau (32) soit reliée par au moins une articulation
rotative au coulisseau restant (11) ou à l'élément de levier (27).
19. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des barres (46) ou des câbles (47) sont articulés comme un parallélogramme sur l'extrémité
de coulisseau (32) à des articulations (31) afin de faire pivoter celle-ci par un
mouvement des barres ou câbles (46, 47) et/ou en ce qu'un corps de roulement tel qu'une bille (34) ou un rouleau (35) est disposé sur l'extrémité
libre du coulisseau (11) ou de l'élément de levier (27).
20. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une section (38) élastique agissant comme une articulation rotative ou une configuration
élastique du coulisseau (11) et/ou un ressort, en particulier un ressort cylindrique
(37) pour la liaison de l'extrémité de coulisseau (32).
21. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une chaîne à articulation (39, 40) sur le coulisseau (11) et/ou par du matériau de
type palier lisse sur l'extrémité libre du coulisseau (11) et/ou par un ressort ou
plusieurs ressorts (41) sur les articulations (31).
22. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une butée ou plusieurs butées (42) sur les articulations (31) et/ou en ce que le
coulisseau (11) est configuré afin d'être déplacé sur une bande en arc.
23. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un dispositif d'amortissement (50) qui est configuré de préférence afin d'agir lors
de la fermeture de la partie de meuble mobile (7), en particulier d'une porte (7)
et qui est associé de préférence au coulisseau (11).
24. Meuble selon la revendication 23, caractérisé en ce que le coulisseau (11) est en plusieurs parties, celui-ci présentant au moins deux sections
de coulisseau (51, 52) mobiles l'une par rapport à l'autre, entre lesquelles un moyen
d'amortissement (53) est disposé.
25. Meuble selon l'une quelconque des revendications 23 à 24, caractérisé en ce que le dispositif d'amortissement présente en tant que moyen d'amortissement (53) un
ou plusieurs ressorts et/ou en ce que le dispositif d'amortissement présente en tant que moyen d'amortissement (53) un
ensemble de piston à amortissement fluidique et/ou un amortisseur à ressort, à air
ou hydraulique linéaire ou agissant par rotation et/ou en ce que les sections de coulisseau (51, 52) peuvent coulisser de manière télescopique l'une
dans l'autre.
26. Meuble selon la revendication 25, caractérisé en ce que l'une section de coulisseau (51) présente un évidement ou une ouverture de type trou
oblong (54), dans laquelle l'autre section de coulisseau (52) est insérée, le moyen
d'amortissement, en particulier le ressort, étant disposé entre la base de l'ouverture
(53) et la section de coulisseau (52) intérieure.
27. Meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la force de fermeture de la partie de meuble mobile est supérieure à une force d'ouverture
du ressort (53) sur la partie de meuble mobile.
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