| (19) |
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(11) |
EP 2 153 449 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.02.2014 Patentblatt 2014/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.03.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/052552 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/145419 (04.12.2008 Gazette 2008/49) |
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| (54) |
ELEKTRISCHER TRANSFORMATOR MIT EINER ABSTURZSICHERUNG
ELECTRICAL TRANSFORMER WITH PROTECTION AGAINST FALLING
TRANSFORMATEUR ELECTRIQUE COMPRENANT UNE SECURITE CONTRE LES RISQUES DE CHUTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
01.06.2007 DE 102007025689
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.02.2010 Patentblatt 2010/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens AG Österreich |
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1210 Wien (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ORNETZEDER, Christian
A-4170 Haslach (AT)
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| (74) |
Vertreter: Maier, Daniel Oliver |
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Siemens AG
Postfach 22 16 34 80506 München 80506 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 053 140
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US-A- 6 039 150
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Transformator mit einer Absturzsicherung
für Instandhaltungspersonal, das sich im Falle der Durchführung einer Instandhaltungsarbeit
auf einem begehbaren Bereich des Transformator-Gehäusedeckels befindet.
Stand der Technik
[0002] Es ist bekannt, dass an elektrischen Transformatoren, wie sie zur Energieversorgung
eingesetzt werden, von Zeit zu Zeit an hoch liegenden Maschinenteilen Instandhaltungsarbeiten
auszuführen sind. Dabei befindet sich das Instandhaltungspersonal oft in einer Arbeitshöhe,
in der es einer erhöhten Absturzgefahr ausgesetzt ist, so dass Absturzsicherungen
erforderlich sind. Eine solche Absturzsicherung kann beispielsweise ein Sicherheitsgurt
sein, mittels dessen sich das Instandhaltungspersonal durch Verkettung mit einer am
Transformator-Gehäusedeckel angebrachten Führungsschiene sichert. Von Nachteil ist
hierbei, dass im Falle eines Absturzes zwar die Fallhöhe begrenzt ist, es aber trotzdem
zu Verletzungen kommen kann. Außerdem zeigt die Praxis, dass persönliche Schutzeinrichtungen
oftmals nicht getragen werden, da sie die Bewegungsfreiheit beim Arbeiten einschränken
und als unbequem empfunden werden.
[0003] Bei Instandhaltungsarbeiten an Transformatoren hat man in der Vergangenheit häufig
am Trafodeckel temporär ein Metallgeländer installiert. Bevor der Trafo wieder ans
Netz gehen kann, muss dieses Metallgeländer wegen der elektrischen Überschlagsgefahr
zu spannungsführenden Teilen wieder entfernt werden. Das Anbringen und Abnehmen des
schweren Metallgeländers ist umständlich und vergrößert den Aufwand bei Wartungs-
bzw. Reparaturarbeiten.
[0004] Dokument
US 6 039 150 offenbart einen Transformator mit einen Sicherheitsgeländer aus Metall bzw. Holz.
Darstellungen der Erfindung
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen elektrischen Transformator mit einer
Absturzsicherung so anzugeben, dass mit möglichst geringem Aufwand ein hohes Maß an
Sicherheit bei der Durchführung von Instandhaltungsarbeiten gewährleistet ist.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen elektrischen Transformator mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen
definiert.
[0007] Gemäß der Erfindung wird der begehbare Bereich auf dem Trafodeckel durch eine Umwehrung
gesichert, welche aus einem elektrisch nicht leitenden polymeren Werkstoff gebildet
ist. Die Erfindung schlägt also vor, zum Schutz gegen Absturz oder Hinunterfallen
eine Umwehrung zu verwenden, die aus einem elektrischen Nichtleiter hergestellt ist.
Dadurch kann die Absturzsicherung stationär auf dem Trafodeckel verbleiben, da es
nicht zu elektrischen Überschlägen zwischen spannungsführenden elektrischen Leitern
und der Umwehrung kommen kann. Folglich entfällt das aufwendige Montieren und Demontieren
eines Geländers. Die Herstellung der Umwehrung aus Kunststoff ist mit geringem Kostenaufwand
möglich. Unter einer Umwehrung ist dabei allgemein jede am Trafodeckel fest installierte
Einrichtung zum Schutz von arbeitenden Personen gegen Absturz oder Hinunterfallen
zu verstehen, wie beispielsweise jede Art von Geländer, Abschrankung, Brüstung oder
Ähnliches. Es ist ein Vorteil der Erfindung, dass die Gefahr von Absturzunfällen mit
geringem Aufwand verringert werden kann; die Schutzwirkung ist drüber hinaus weniger
stark von der persönlichen Einstellung bezüglich Sicherheitseinrichtung abhängig.
[0008] Es kann von Vorteil sein wenn die Umwehrung an einem äußeren Rand des begehbaren
Bereichs des Trafodeckels umlaufend ausgebildet ist. Das Unfallrisiko ist durch diese
umschlossene Abgrenzung sehr gering, ohne dass der erforderliche Freiraum für die
Ausführung einer Arbeit durch die Schutzeinrichtung eingeschränkt wird.
[0009] Erfindungsgemäß ist die Umwehrung als Kunststoffgeländer ausgebildet . Dieses Kunststoffgeländer
weist erfindungsgemäß Pfosten auf, welche bevorzugt mittels geeigneter Befestigungsmittel,
im Wesentlichen senkrecht auf dem Trafodeckel befestigt werden. Quer zu den Pfosten
verlaufen erfindungsgemäß Querleisten, die jeweils in Umfangsrichtung gesehen benachbarte
Pfosten verbinden. Die Herstellung der Umwehrung erfordert vergleichsweise wenig Aufwand.
Sie hat ein geringes Gewicht und kann leicht montiert werden. Sie ermöglicht, dass
Rohrleitungen, Verkabelungen oder Ähnliches ungehindert durch die Umwehrung durchgeführt
werden können. Von Vorteil ist ferner, dass Regenwasser und geschmolzener Schnee ungehindert
vom Trafodeckel ablaufen kann.
[0010] Als Befestigungsmittel kann eine Konsole dienen, die auf dem Trafodeckel angeschweißt
oder angeschraubt ist.
[0011] Eine besondere Stabilität der Umwehrung wird erfindungsgemäß erreicht, indem jeder
Pfosten und jede Querleiste aus einem mit Glasfaser verstärktem Kunststoff hergestellt
ist.
[0012] Erfindungsgemäß sind die Querleisten durch handelsübliche GFK-Kunststoffrohre mit
kreisrundem Querschnitt gebildet.
[0013] Besonders bevorzugt hinsichtlich geringer Herstellungskosten kann eine Ausführung
sein, bei der die Querleisten zumindest in zwei Ebenen angeordnet sind und eine starre
Brustwehr und Kniewehr bilden. Die Brustwehr bildet gleichzeitig einen Handlauf. In
einer hinsichtlich der Sicherheit ganz besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung
kann vorgesehen sein, dass zusätzlich zu Brustwehr und Kniewehr in einer nahe zum
Trafodeckel liegenden Ebene ringsum weiter Querleisten angeordnet sind, die eine Fußwehr
bilden. Diese Fußwehr verringert die Gefahr, dass bei Ausrutschen auf dem begehbaren
Bereich des Trafodeckels eine Person unter der Knieleiste hindurch rutscht und abstürzt.
Dadurch kann das Unfallrisiko weiter reduziert werden, was insbesondere dann wichtig
ist, wenn am Einsatzort des Trafos häufig mit Eis oder Schnee zu rechnen ist.
[0014] In einer ersten Alternative der Erfindung gemäß Anspruch 1 sind die GFK-Kunststoffrohre
jeweils durch eine entsprechend groß ausgeführte Bohrung im Pfosten hindurch gesteckt
und beidseits am Pfosten jeweils durch Sicherungs- oder Fixiermittel gegen Herausziehen
gesichert.
[0015] Es kann ferner günstig sein, wenn im Einstiegsbereich der Umwehrung GFK-Kunststoffrohre
verwendet werden, welche jeweils in die lichte Weite zugeordneter GFK-Kunststoffrohre
der umlaufenden Umwehrung nach Art eines Teleskops einschiebbar sind. Dadurch ist
die Konstruktion des Einstiegs sehr kostengünstig. Dies ist auch Gegenstand einer
zweiten Alternative der Erfindung gemäß Anspruch 8.
[0016] Zweckmäßig ist hierbei die Verwendung von handelsüblichen Kabelverschraubungen, sogenannten
PG-Verschraubungen. Diese PG-Verschraubungen werden auf das GFK-Rohr aufgeschoben
und durch Kleben befestigt. Dadurch kann jedes quer verlaufende GFK-Rohr vor Eintritt
und nach Austritt durch die Bohrung eines Pfostens fixiert werden, bzw. der Einstig
durch manuelles Lösen bzw. Festziehen der Klemmverbindung realisiert werden.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0017] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird im nachfolgenden Teil der Beschreibung
auf die Zeichnungen Bezug genommen in denen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen,
Einzelheiten und Weiterbildungen der Erfindung zu entnehmen sind.
[0018] Es zeigt:
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Transformators mit einem Kunststoffgeländer,
das eine Brustwehr, eine Kniewehr und eine Fußwehr aufweist, in einer räumlichen Ansicht;
- Figur 2
- eine Detailansicht welche die Durchführung einer Querleiste durch einen Pfosten im
Bereich des Einstiegs darstellt;
- Figur 3
- eine über eine Seitenlänge eines Trafos abgewickelte Darstellung eines Geländers.
Ausführung der Erfindung
[0019] Die Figur 1 zeigt einen elektrischer Leistungstransformator 1, der in Umspannwerken
oft im Freien außerhalb von Betriebsstätten betrieben wird. Der Transformator 1 weist
einen Transformator-Gehäusedeckel 11 auf. Auf diesem Trafodeckel 11 ist eine Umwehrung
2 angebracht. Diese Umwehrung 2 ist aus einem elektrischen Nichtleiter in Form eines
Kunststoffgeländers hergestellt. Der Trafodeckel 11 weist einen begehbaren Bereich
6 auf, der von einem Instandhaltungspersonal über einen Einstieg 10 von Zeit zu Zeit
betreten werden muss, wenn beispielsweise an höher gelegenen Maschinenteilen des Transformators
1, z.B. im Ölbehälter der Füllstand kontrolliert werden muss, oder wenn Reparaturarbeiten
oder Wartungsarbeiten auszuführen sind. Das Geländer 2 umschließt lückenlos den äußeren
Rand des begehbaren Bereichs 6. Es besteht im Wesentlichen aus Pfosten 3, welche jeweils
durch Querleisten, in Figur 1 eine Brustwehr 4 (auch als Handlauf bezeichnet), eine
Kniewehr 5 und eine Fußwehr 12, in Umfangsrichtung miteinander verbunden sind. Durch
die Umwehrung 2 kann die Absturzgefahr für das Instandhaltungspersonal stark verringert
werden. Da alle Bauteile der Umwehrung 2 aus einem elektrisch nicht leitenden Material
hergestellt sind, ist eine Demontage des Geländes 2 nach der Ausführung der Instandhaltungsarbeiten
nicht erforderlich. Die Umwehrung 2 kann stationär auf dem Trafodeckel 11 angebracht
sein. Das Geländer 2 kann sehr leicht an unterschiedliche Baugrößen eines Leistungstransformators
angepasst werden. Die Montage des Geländers 2 ist einfach. Das Geländer weist ein
geringes Gewicht auf.
[0020] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird für das Geländer 2 der Werkstoff Isophosphatsäure-Polyester
verwendet, der mit Strängen von Glasfaser armiert ist. Selbstverständlich sind auch
andere Polymerwerkstoffe grundsätzlich geeignet.
[0021] Die Pfosten 3 des Kunststoffgeländers 2 stehen im Wesentlichen senkrecht auf dem
Trafodeckel 11. Im Querschnitt sind die Pfosten 3 viereckig ausgebildete Kunststoffrohre
der Abmessung 50 mm x 50 mm und weisen eine Wandstärke von 5 mm auf. Sie stecken in
Konsolen 13, die am Trafodeckel 11 befestigt sind. Die Pfosten 3 weisen in Umlaufrichtung
des Geländers 3 durchgehende Bohrungen auf. Durch diese Bohrungen sind die Querleisten
4, 5, 12 durchgesteckt.
[0022] Die Querleisten 4, 5 und 12 sind glasfaserverstärkte Kunststoffrohre, d.h. handelsübliche
GFK-Rohre mit kreisförmigem Querschnitt. Die GFK-Rohre im Bereich des Einstiegs 10,
weisen einen äußeren Durchmesser von 30 mm auf. Die umlaufenden GFK-Rohre außerhalb
des Einstiegs 10 haben einen äußeren Durchmesser von 40 mm und eine lichte Weite von
32 mm. Dadurch können die GFK-Rohre des Einstiegs in die umlaufenden GFK-Rohre eingeschoben
werden.
[0023] Im Folgenden wird an Hand der Figur 2 und der Figur 3 der Einstig des Instandhaltungspersonals
in die Umwährung näher erläutert: In der Detaildarstellung der Figur 2 ist ein Pfosten
3 zu sehen, der den Bereich des Einstiegs 10 (siehe auch Figur 3) links begrenzt.
An diesen Pfosten 3 ist links und rechts ein Kunststoffrohr 5 bzw. 7 herangeführt.
Die Fixierung des Rohrs 5 erfolgt durch eine Kabelverschraubung 8; die Fixierung des
Rohrs 7 durch eine Kabelverschraubung 9. Als Kabelverschraubungen 8 bzw. 9 werden
sogenannte PG-Verschraubungen verwendet, wie sie sonst üblicherweise zum Fixieren
von elektrischen Kabel verwendet werden. Das Öffnen des Einstiegs 10 erfolgt nun so,
dass manuell die Kabelverschraubung 9 (und auch die auf der gegenüberliegenden Seite,
siehe Figur 3) geöffnet wird. Das Kunststoffrohr 7 (Brustwehr, Kniewehr oder Fußwehr)
ist nun axial verschiebbar und kann entweder nach links oder nach rechts in die lichte
Weite des angrenzenden Kunststoffrohrs soweit hinein geschoben werden, bis der Einstieg
für die Instandsetzungsperson frei ist. Sobald sich die Instandsetzungsperson auf
dem Trafodeckel 11 befindet, schiebt sie das Rohr 7 wieder in die ursprüngliche Lage
zurück. Um sicher zu stellen, dass das Rohr 7 genügend weit zurück geschoben wird,
befindet sich auf dem Rohr 7 eine Farbmarkierung. Indem die Kunststoffverschraubung
9 (sowie die auf der gegenüberliegenden Seite) von Hand wieder angezogen wird, wird
die Querleiste 7 wieder fixiert. Das Rohr 7 ist auf diese Weise durch Klemmung festgelegt;
gleiches gilt für die Querleisten in den übrigen Ebenen, so dass die Umwehrung 2 nach
dem Durchstieg wieder lückenlos verschlossen werden kann. Damit ist der Bereich des
Einstiegs 10 wieder gesichert.
[0024] In der abgewickelten Darstellung der Figur 3 ist dieser Einstig 10 nochmals zu sehen.
Das Geländer 2 weist hier Pfosten 3 auf, die wieder ringsum mit Querleisten 4 und
5 (Brustwehr und Kniewehr) verbunden sind. Je nach Seitenlänge des Transformators
(die Figur 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einer Seitenlänge des Trafodeckels
von 3700 mm bzw. 5400 mm) ist der Abstand zwischen den Pfosten 3 1400 mm bzw. 1900
mm. An jedem Pfosten 3 ist die durch eine Bohrung hindurch geführte Querleiste 5 bzw.
4 (in der Figur 3 ist eine Ausführung ohne Fußleiste gezeichnet) jeweils durch eine
Klemmverschraubung 8 bzw. 9 gesichert. Die Klemmverschraubung 8 bzw. 9 ist mit dem
Rohr 5 durch Kleben befestigt. Die Höhe des Geländers 2 über dem begehbaren Bereich
6 ("Oberkante Fußboden" OK) ist im vorliegenden Beispiel 1 m. Die Höhe des Geländers
2 richtet sich dabei selbstverständlich nach der jeweils am Einsatzort des Transformators
maßgeblichen nationalen ggf. durch Gesetz vorgegebenen Norm. Der Abstand zwischen
der Kniewehr 5 und der Arbeitsfläche 6 ist etwa 0,5 m. Als Querleiste 5 bzw. 6 dient
wie bereits erwähnt jeweils ein GFK-Rundrohr. Der Außendurchmesser des GFK-Rohrs ist
40 mm, der Innendurchmesser ist 32 mm. Das GFK-Rohr hat bei einer Länge von 1900 mm
und einer quer eingeleiteten Kraft von 300N ein maximales Biegemoment von 142500 Nmm,
ein Widerstandsmoment von 3709 mm2; die Biegespannung beträgt 38,4 N/mm2. Dadurch
ist das Kunststoffgeländer hinreichend starr und erfüllt viele der durch Bauordnung
bzw. Berufsgenossenschaft vorgegebenen Anforderungen.
Zusammenstellung der verwendeten Bezugszeichen
[0025]
- 1
- elektrischen Transformator
- 2
- Absturzs.icherung, Umwehrung, Geländer
- 3
- Pfosten
- 4
- Brustwehr
- 5
- Kniewehr
- 6
- begehbarer Bereich
- 7
- Querleiste im Bereich des Einstiegs 10
- 8
- Kabelverschraubung
- 9
- Kabelverschraubung in 10
- 10
- Einstieg
- 11
- Transformator-Gehäusedeckel
- 12
- Fußwehr
- 13
- Konsole
1. Elektrischer Transformator mit einer Absturzsicherung für Instandhaltungspersonal,
das sich im Falle der Durchführung einer Instandhaltungsarbeit auf einem begehbaren
Bereich (6) des Transformator-Gehäusedeckels (11) befindet, wobei die Absturzsicherung
als Umwehrung (2) ausgebildet ist, wobei die Umwehrung (2) Pfosten (3) aufweist, wobei
in Umfangsrichtung gesehen benachbarte Pfosten (3) durch Querleisten (4, 5, 12) verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die Absturzsicherung aus einem elektrisch nicht leitenden polymeren Kunststoff hergestellt
ist,
dass jeder Pfosten (3) und jede Querleiste (4, 5, 12) aus einem mit Glasfaser armierten
Kunststoff (GFK) hergestellt sind,
dass die Querleisten (4, 5, 12) GFK-Kunststoffrohre mit kreisrundem Querschnitt sind,
und
dass jeder Pfosten (3) Bohrungen aufweist, durch welche jeweils ein GFK-Kunststoffrohr
(4, 5, 12) hindurch gesteckt ist und beidseits mittels Fixierelementen (8,9) fixiert
ist.
2. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwehrung (2) am äußeren Rand des begehbaren Bereichs (6) umlaufend ausgebildet
ist.
3. Transformator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (3) mittels Befestigungsmittel (13) am Transformator-Gehäusedeckel (11)
befestigt sind.
4. Transformator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Befestigungsmittel (13) jeweils durch eine auf dem Transformator-Gehäusedeckel
(11) angebrachte Konsole gebildet ist.
5. Transformator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der Pfosten (3) und der Querleisten (4, 5, 12) so gewählt ist, dass
sie ein Geländer bilden, welches eine Brustwehr (4), eine Kniewehr (4) und eine Fußwehr
(12) aufweist.
6. Transformator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Einstiegsbereich (10) der Umwehrung (2) zur Verbindung benachbart gegenüberliegender
Pfosten (3) GFK-Kunststoffrohre (7) verwendet werden, welche jeweils in die lichte
Weite zugeordneter GFK-Kunststoffrohre (4, 5, 12) der umlaufenden Umwehrung (2) nach
Art eines Teleskops einschiebbar sind.
7. Transformator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Fixierelement (8,9) durch eine Kabelverschraubung aus Kunststoff gebildet ist.
8. Elektrischer Transformator mit einer Absturzsicherung für Instandhaltungspersonal,
das sich im Falle der Durchführung einer Instandhaltungsarbeit auf einem begehbaren
Bereich (6) des Transformator-Gehäusedeckels (11) befindet, wobei die Absturzsicherung
als Umwehrung (2) ausgebildet ist, wobei die Umwehrung (2) Pfosten (3) aufweist, wobei
in Umfangsrichtung gesehen benachbarte Pfosten (3) durch Querleisten (4, 5, 12) verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die Absturzsicherung aus einem elektrisch nicht leitenden polymeren Kunststoff hergestellt
ist,
dass jeder Pfosten (3) und jede Querleitste (4, 5, 12) aus einem mit Glasfaser armierten
Kunststoff (GFK) hergestellt sind,
dass die Querleisten(4, 5, 12) GFK-Kunststoffrohre mit kreisrundem Querschnitt sind, und
in einem Einstiegsbereich (10) der Umwehrung (2) zur Verbindung benachbart gegenüberliegender
Pfosten (3) GFK-Kunststoffrohre verwendet werden, welche jeweils in die lichte Weite
zugeordneter GFK-Kunststoffrohre der umlaufenden Umwehrung nach Art eines Teleskops
einschiebbar sind.
1. Electrical transformer with safety rail system for maintenance staff, who are located
at an accessible area (6) of the transformer housing cover (11) when performing maintenance
work, wherein the safety rail system is embodied as a protection device (2), wherein
the protection device (2) has vertical posts (3), wherein when viewed in the peripheral
direction, adjacent vertical posts (3) are connected by transverse rails (4, 5, 12),
characterised in
that the safety rail system is produced from an electrically, non-conducting polymer plastic,
that each vertical post (3) and each transverse rail (4, 5, 12) are produced from a plastic
(GFK) reinforced with glass fibre, that the transverse rails (4, 5, 12) are GFK plastic
tubes with a circular cross-section, and
that each vertical post (3) has holes, through which a GFK plastic tube (4, 5, 12) is
inserted in each instance and is fixed on both sides by means of fixing elements (8,
9).
2. Transformer according to claim 1, characterised in that the protection device (2) is embodied so as to run all around the outer edge of the
accessible area (6).
3. Transformer according to claim 2, characterised in that the vertical posts (3) are fastened to the transformer housing cover (11) by means
of fastening means (13).
4. Transformer according to claim 3, characterised in that each fastening means (13) is formed in each instance by a cantilever attached to
the transformer housing cover (11).
5. Transformer according to claim 4, characterised in that the arrangement of the vertical posts (3) and the transverse rails (4, 5, 12) is
selected such that they form a rail system (4), which has chest (4), knee (4) and
foot protection rails (12).
6. Transformer according to claim 5, characterised in that GFK plastic tubes (7) are used in an entrance area (10) of the protection device
(2) in order to connect adjacently opposite vertical posts (3), said GFK plastic tubes
(7) in each instance being able to be introduced into the clear width of assigned
GFK plastic tubes (4, 5, 12) of the peripheral protection device (2) in the manner
of a telescope.
7. Transformer according to claim 6, characterised in that each fixing element (8, 9) is formed by a threaded cable gland made of plastic.
8. Electrical transformer with safety rail system for maintenance personnel who are located
at an accessible area (6) of the transformer housing cover (11) when performing maintenance
work, wherein the safety rail system is embodied as a protection device (2), wherein
the protection device (2) has vertical posts (3), wherein when viewed in the peripheral
direction, adjacent vertical posts (3) are connected by transverse rails (4, 5, 12),
characterised in
that the safety rail system is produced from an electrically, non-conducting polymer plastic,
that each vertical post (3) and each transverse rail (4, 5, 12) are produced from a plastic
(GFK) reinforced with glass fibre, that the transverse rails (4, 5, 12) are GFK plastic
tubes with a circular cross-section, and GFK plastic tubes are used in an entrance
area (10) of the protection device to connect adjacently opposing vertical posts (3),
said GFK plastic tubes each being able to be introduced into the clear width of an
assigned GFK plastic tube of the peripheral protection device in the manner of a telescope.
1. Transformateur électrique avec une sécurité antichute destinée au personnel d'entretien
qui, dans le cas de l'exécution d'un travail d'entretien, se trouve sur une zone accessible
(6) du couvercle de cuve (11) du transformateur, la sécurité antichute se présentant
sous la forme d'un entourage de protection (2), l'entourage de protection (2) comprenant
des montants (3), les montants (3) adjacents, vus dans le sens de la circonférence,
étant reliés par des traverses (4, 5, 12), caractérisé
en ce que la sécurité antichute est réalisée à partir d'une matière plastique polymère non
conductrice de l'électricité,
en ce que chaque montant (3) et chaque traverse (4, 5, 12) est réalisé(e) à partir d'une matière
plastique armée de fibres de verre (GFK),
en ce que les traverses (4, 5, 12) sont des tubes plastiques GFK de section circulaire, et
en ce que chaque montant (3) comporte des perçages à travers lesquels passe respectivement
un tube plastique GFK (4, 5, 12) qui est fixé de part et d'autre par des moyens de
fixation (8, 9).
2. Transformateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'entourage de protection (2) est réalisé de façon continue au bord extérieur de
la zone accessible (6).
3. Transformateur selon la revendication 2, caractérisé en ce que les montants (3) sont fixés au couvercle de cuve (11) du transformateur par des moyens
de fixation (13).
4. Transformateur selon la revendication 3, caractérisé en ce que chaque moyen de fixation (13) est formé par respectivement une console solidarisée
au couvercle de cuve (11) du transformateur.
5. Transformateur selon la revendication 4, caractérisé en ce que la disposition des montants (3) et des traverses (4, 5, 12) est telle qu'ils forment
un garde-corps comprenant une protection poitrine (4), une protection genou (4) et
une protection pied (12).
6. Transformateur selon la revendication 5, caractérisé en ce que dans une zone d'entrée (10) de l'entourage de protection (2), de manière à relier
les montants adjacents opposés (3), des tubes plastiques GFK (7) sont utilisés, qui
peuvent être introduits chacun, à la manière d'un télescope, dans la largeur intérieure
des tubes plastiques GFK associés (4, 5, 12) de l'entourage de protection continu
(2).
7. Transformateur selon la revendication 6, caractérisé en ce que chaque élément de fixation (8, 9) est formé par un raccord à vis pour câbles en matière
plastique.
8. Transformateur électrique avec une sécurité antichute destinée au personnel d'entretien
qui, dans le cas de l'exécution d'un travail d'entretien, se trouve sur une zone accessible
(6) du couvercle de cuve (11) du transformateur, la sécurité antichute se présentant
sous la forme d'un entourage de protection (2), l'entourage de protection (2) comprenant
des montants (3), les montants (3) adjacents, vus dans le sens de la circonférence,
étant reliés par des traverses (4, 5, 12), caractérisé
en ce que la sécurité antichute est réalisée à partir d'une matière plastique polymère non
conductrice de l'électricité,
en ce que chaque montant (3) et chaque traverse (4, 5, 12) est réalisé(e) à partir d'une matière
plastique armée de fibres de verre (GFK),
en ce que les traverses (4, 5, 12) sont des tubes plastiques GFK de section circulaire, et
dans une zone d'entrée (10) de l'entourage de protection (2), de manière à relier
les montants adjacents opposés (3), des tubes plastiques GFK (7) sont utilisés, qui
peuvent être introduits chacun, à la manière d'un télescope, dans la largeur intérieure
des tubes plastiques GFK associés de l'entourage de protection continu.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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