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(11) |
EP 2 153 452 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.05.2017 Patentblatt 2017/22 |
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Anmeldetag: 30.04.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/003494 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/135214 (13.11.2008 Gazette 2008/46) |
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| (54) |
SCHALTGERÄT MIT VAKUUMSCHALTKAMMER
SWITCHING DEVICE HAVING A VACUUM INTERRUPTER CHAMBER
APPAREIL DE COMMUTATION AVEC CHAMBRE DE COUPURE SOUS VIDE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
03.05.2007 DE 102007021091
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.02.2010 Patentblatt 2010/07 |
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Patentinhaber: ABB Schweiz AG |
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5400 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- GENTSCH, Dietmar
40882 Ratingen (DE)
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Vertreter: Schmidt, Karl Michael et al |
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ABB AG
GF-IP
Oberhausener Strasse 33 40472 Ratingen 40472 Ratingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 022 759 US-A- 3 405 245
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DE-C1- 19 756 308
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schaltgerät mit Vakuumschaltkammer in dem mindestens ein
bewegliches Kontaktstück angeordnet ist, gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] In der Regel sind Vakuumschaltkammern bekannt, die für jeden Trennhub (Schaltstrecke)
einen Antrieb bzw. eine Antriebsmöglichkeit aufweisen. Dazu befinden sich in einer
Vakuumschaltkammer (VK) Kontaktstücke, eines ist in der VK fest eingebaut, eines ist
beweglich an einer Zuleitung angeordnet. Die Bewegung des in der VK angeordneten Kontaktstückes
erfolgt über die Zuleitung und einen Balg. Des Weiteren werden im Falle einer geforderten
Neuzündungsfreiheit einer Schaltvorrichtung vorteilhafter Weise zwei Schaltstrecken,
hier zwei Vakuumschaltkammern in Reihe geschaltet.
[0003] Bekannte übliche Vakuumschaltkammern (VK) sind mit einer Schaltstrecke ausgerüstet
und sind überwiegend standardisiert.
[0004] Werden Vakuumschaltkammern mit einer erhöhten dielektrischen Festigkeit nach Last-
oder Leistungsschaltungen benötigt werden sehr große Abstände innerhalb einer Schaltkammer
benötigt, dieses gilt natürlich auch für den Abstand (den Trennhub) zwischen den Kontaktstücken
[0005] Wird eine Neuzündungsfreiheit einer Schalteinrichtung gefordert, so werden zum Teil
zwei Schaltstrecken in Reihe geschaltet. Die beiden Vakuumschaltkammern müssen jedoch
separat angetrieben werden. Dieses kann über zwei Schaltgeräte oder über ein Schaltgerät
mit einem Hebelsystem (Getriebe) erfolgen.
[0006] Werden z.B. zwei Vakuumschaltkammern gewählt, ist der technische Aufwand für die
Einheit groß und ist mit hohen Kosten verbunden. Eine weitere Einschränkung ist das
vergleichsweise große Volumen, das derzeit für eine Doppelvakuumschaltkammer - Anordnung
notwendig ist. Sind Schalteinrichtungen für den Bereich der Lastschalter bzw. für
das kapazitive Schalten gefordert, so ist ein sicheres (geringe Zahl an Neuzündungen)
Ausschalten erforderlich. Aus der
DE 197 56 308 C1 ist ein solches System bekannt. Dabei sind zwei Kontaktsysteme in Reihe vorgesehen,
wodurch zwei Schaltstrecken durch vier Kontakte gebildet werden. Nachteilig ist, dass
die tatsächliche optimale synchrone Schaltauslösung abhängig ist von den Fertigungstoleranzen
bei der Montage beider Schaltstrecken zueinander.
Aus der US 3 405 245 A ist eine Schaltanordnung bekannt, bei welcher ein Mittelkontakt zwar über einen kurzen
Balg bewegbar, ist abwer als solcher nur einen kurzen Hub ausführen kann. Dabei wird der Isolationshub kleiner.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, die Schaltleistung und die dielektrische
Festigkeit deutlich zu steigern.
Die gestellte Aufgabe wird bei einem Schaltgerät der gattungsgemäßen Art durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Kern der Erfindung ist hierbei einen Reihenkontakt konstruktiv innerhalb einer Vakuumschaltkammer
zu realisieren, dass innerhalb einer Vakuumschaltkammer zwei in Reihe geschaltete
Kontaktanordnungen mit insgesamt zwei öffenbaren Kontaktebenen angeordnet sind, wobei
die beiden Kontakte über drei Kontaktstücke gebildet werden. Dabei sind die beiden
Reihenkontakte innerhalb EINER Vakuumschaltkammer angeordnet. Dadurch wird die Schaltperformance
insbesondere in Richtung der dielektrischen Festigkeit deutlich gesteigert.
[0007] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist angegeben. dass die beiden Kontakte über
einen gemeinsamen Antrieb beaufschlagt werden.
Vorteilhaft ist ebenfalls, dass die beiden Kontakte über drei Kontaktstücke gebildet
werden.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist angegeben, dass einer der Kontaktstücke
über den Antrieb direkt zwangsgeführt angetrieben ist, während das andere Kontaktstück
über Federkraft indirekt angetrieben ist und in zumindest einer Betätlgungsrichtung
mit- oder nachlaufend ist.
[0008] In weiterer besonders vorteilhafter Ausgestaltungen ist angegeben, dass das mit-
oder nachlaufende Kontaktstück potentialfrei ist. Damit ist im Hinblick auf eine zuverlässige
Lichtbogenlöschung eine große Verbesserung geleistet.
[0009] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist angegeben, dass das mit- oder nachlaufende
Kontaktstück von einer becherförmigen Anordnung umgeben ist.
[0010] Weiterhin ist ausgestaltet, dass der die becherförmige Anordnung mit dem Kontaktstück
einstückig oder zumindest fest verbunden ist.
[0011] Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung bei welcher die becherförmige Anordnung
mit einer Öffnung versehen ist, durch welche ein Kontaktstück hindurch angeordnet
ist, welches wirksame Kontaktflächen auf beiden Seiten aufweist.
[0012] Weiterhin ist vorteilhaft ausgestaltet, dass für die Zuleitung ein Werkstoff mit
einer gegenüber Kupfer geringeren Leitfähigkeit eingesetzt wird.
[0013] Dabei ist mindestens eine der beiden Zuleitungen aus Kupfer gefertigt ist.
[0014] In einer speziellen Ausgestaltung ist angegeben, dass innerhalb der äußeren Vakuumschaltkammer
noch eine weitere innere Schaltkammer befindet, die so darin angeordnet ist, dass
die beiden sich ergebenden Kontakte in in der Schaltstrecke in Reihe geschaltet sind.
[0015] Für die Kontaktstücke sind verschiedene Materialkombinationen vorteilhaft. So zum
Beispiel, dass mindestens einer der Kontaktstücke aus einer Kupfer-Chrom-Legierung
besteht.
[0016] Eine spezielle aufeinander abgestimmte Materialkombination ist, dass einer der Kontakte,
oder die Kontakflächen des einen Kontaktes aus einer Wolfram-Kupfer-Legierung oder
aus einer Wolframcarbid-Silber-Legierung besteht, wobei die Kontaktstücke des anderen
Kontaktes aus einer Kupfer-Chrom-Legierung besteht.
[0017] Die Erfindung ist in Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt und nachfolgend
näher beschrieben.
[0018] Es zeigt:
- Figur 1:
- Lastschalter 1. Ausführungsform
- Figur 2:
- Lastschalter 2. Ausführungsform
[0019] Zur Integration von zwei Schaltstrecken in nur einer Vakuumschaltkammer und nur einer
von außen angetriebenen Zuleitung befindet sich innerhalb der Vakuumschaltkammer ein
weiteres bewegliches Bauteil. Beim Ausschalten erfolgt die Bewegungseinleitung in
die VK über die Zuleitung (die Schaltseite). Zunächst wird beim Ausschalten eine Kontaktstelle
geöffnet und nach dem Überschreiten des ersten Trennhubes erfolgt der zweite Trennhub
oberhalb des beweglichen Bauteiles in der VK, siehe Fig. 1 und Fig.2. Ist der volle
Trennhub erreicht, sind beide Schaltstrecken geöffnet. Bei dieser Anordnung ist naturgemäß
ein höherer Kontakthub (die Summe aus den beiden Trennstrecken) vom Schaltgerät (und
der beweglichen Zuleitung) erforderlich.
[0020] Werden zwei separate Vakuumschaltkammern eingesetzt, so ist an jeder VK die erforderliche
Kontaktkraft aufzubringen, es wird somit die doppelte Kontaktandruckkraft benötigt.
Im Fall der integrierten Schaltstrecken liegen beiden Schaltstrecken in Reihe, es
muss von einem Schaltgerät die Standard Kontaktdruck - Kraft für eine VK aufgebracht
werden.
[0021] Die Anordnung ,bei welcher der mittlere Kontaktbereich durch eine becherförmige Anordnung
gebildet ist oder von derselben umgeben wird, und diese dabei potentialfrei zu halten,
hat enorme Vorteile sowohl in Bezug auf die Löschung des Lichtbogens, als auch Vorteile
bezüglich der damit erreichten dielektrischen Festigkeit.
[0022] Figur 1 zeigt einen Lastschalter - Vakuumschaltkammer (3) mit zwei integrierten Schaltstrecken
zwischen den Kontaktstücken (7-8 und 8-9). Eine Seite der Vakuumschaltkammer ist mit
einer beweglichen Zuleitung (2) ausgerüstet. Über einen Balg (1) kann die Zuleitung
(2) und auch das Kontaktstück (7) innerhalb der VK bewegt werden. Die Isolation zwischen
den Bauteilen (4) und ((10), Festkontaktseite)) der VK übernimmt der Isolator (6).
Beim Ausschalten wird zunächst die Zuleitung (2) zusammen mit dem beweglich in der
Vakuumschaltkammer angeordnetem Bauteil (8) bewegt. Das Bauteil (8) ist über einen
Randbord am Isolator (6) mit einem Federbauteil (5) verbunden. Die Vorspannung ermöglicht
den Kontakthub (8-9). Nach dem Erreichen eines voreingestellten Kontakthubes der Schaltstrecke
(8-9) öffnet die Schaltstrecke (7-8), es wird die zweite Kontaktstrecke geöffnet.
Eine Hubbegrenzung des Bauteile (8) kann durch diesen oder einen weiteren Randbord
erfolgen (hier nicht näher dargestellt)
[0023] In Figur 2 ist ein ähnlicher Lastschalter dargestellt mit kleinen Veränderungen gegenüber
der Darstellung aus Figur 1. Figur 2 zeigt daher ebenfalls einen Lastschalter - Vakuumschaltkammer
(3) mit zwei integrierten Schaltstrecken zwischen den Kontaktstücken (7-8 und 8-9).
Eine Seite der Vakuumschaltkammer ist mit einer beweglichen Zuleitung (2) ausgerüstet.
Über einen Balg (1) kann die Zuleitung (2) und auch das Kontaktstück (7) innerhalb
der VK bewegt werden. Die Isolation zwischen den Bauteilen (4) und ((10), Festkontaktseite
bestehend aus einem Deckel und einem Festkontaktträger)) der VK übernimmt der Isolator
(6). Beim Ausschalten wird zunächst die Zuleitung (2) zusammen mit dem beweglich in
der Vakuumschaltkammer angeordnetem Bauteil (8) bewegt. Das Bauteil (8) ist über einen
Randbord am Isolator (6) mit einem Federbauteil (5) verbunden. Die Vorspannung ermöglicht
den Kontakthub (8-9). Nach dem Erreichen eines voreingestellten Kontakthubes der Schaltstrecke
(8-9) öffnet die Schaltstrecke (7-8), es wird die zweite Kontaktstrecke geöffnet.
1. Schaltgerät mit Vakuumschaltkammer (3) in dem mindestens ein bewegliches Kontaktstück
(7,8) angeordnet ist, wobei innerhalb einer Vakuumschaltkammer (3) zwei in Reihe geschaltete
Kontaktanordnungen mit insgesamt zwei öffenbaren Kontaktebenen angeordnet sind, und
die beiden Kontaktanordnungen über drei Kontaktstücke (7,8,9) gebildet werden, wobei
einer der Kontaktstücke (7) über den Antrieb direkt zwangsgeführt angetrieben ist,
während das andere Kontaktstück (8) über Federkraft (5) indirekt angetrieben ist und
in zumindest einer Betätigungsrichtung mit- oder nachlaufend ist, wobei das mit- oder
nachlaufende Kontaktstück (8) potentialfrei ist, dadurch gekennzeichnet, dass das nachlaufende Kontaktstück von eine becherförmigen Anordnung umgeben ist und dass
die becherförmige Anordnung mit dem Kontaktstück (8) einstückig oder zumindest fest
verbunden ist.
2. Schaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Kontaktanordnungen (7,8) über einen gemeinsamen Antrieb beaufschlagt werden.
3. Schaltgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die becherförmige Anordnung mit einer Öffnung versehen ist, durch welches ein Kontaktstück
(8) hindruch gefestigt ist, welches wirksame Kontaktflächen auf beiden Seiten aufweist.
4. Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass für die Zuleitung (2) ein Werkstoff mit einer gegenüber Kupfer geringeren Leitfähigkeit
eingesetzt wird.
5. Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine der beiden Zuleitungen (2) aus Kupfer gefertigt ist.
6. Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass innerhalb der äußeren Vakuumschaltkammer noch eine weitere innere Schaltkammer befindet,
die so darin angeordnet ist, dass die beiden sich ergebenden Kontaktanordnungen in
in der Schaltstrecke in Reihe geschaltet sind.
7. Schaftgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens einer der Kontaktstücke (7,8,9) aus einer Kupfer-Chrom-Legierung besteht.
8. Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass einer der Kontaktstücke (7,8,9), oder die Kontakflächen des einen Kontaktes aus einer
Wolfram-Kupfer-Legierung oder aus einer Wolframcarbid-Silber-Legierung besteht, wobei
die Kontaktstücke des anderen Kontaktes aus einer Kupfer-Chrom-Legierung beteht.
1. Switching device with a vacuum interrupter chamber (3) in which at least one moving
contact piece (7,8) is arranged, wherein two series-connected contact arrangements
with a total of two contact levels which can be opened are arranged within a vacuum
interrupter chamber (3),
and the two contact arrangements are formed via three contact pieces (7,8,9), wherein
one of the contact pieces (7) is positively directly driven via the drive, while the
other contact piece (8) is driven indirectly by spring force (5) and moves synchronously
or lags in at least one operating direction, wherein the synchronous or lagging contact
piece (8) is electrically floating, characterized in that the lagging contact piece is surrounded by an arrangement in the form of a cup and
in that the arrangement which is in the form of a cup is integrally or at least firmly connected
to the contact piece (8).
2. Switching device according to Claim 1,
characterized in that
a common drive acts on the two contact arrangements (7,8).
3. Switching device according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the arrangement which is in the form of a cup is provided with an opening through
which one contact piece (8) is secured, with this contact piece having effective contact
faces on both sides.
4. Switching device according to one of the preceding Claims 1 to 3,
characterized in that
a material whose conductivity is less than that of copper is used for the supply line
(2).
5. Switching device according to one of the preceding Claims 1 to 3,
characterized in that
at least one of the two supply lines (2) is made of copper.
6. Switching device according to one of the preceding claims,
characterized in that
a further inner interrupter chamber is also located within the outer vacuum interrupter
chamber and is arranged in it such that the two resultant contact arrangements are
connected in series in the breaker gap.
7. Switching device according to one of the preceding Claims 1 to 6,
characterized in that
at least one of the contact pieces (7,8,9) is made of a copper-chromium alloy.
8. Switching device according to one of the preceding Claims 1 to 7,
characterized in that
one of the contact pieces (7,8,9) or the contact faces of one contact are made of
a tungsten-copper alloy or of a tungsten-carbide-silver alloy, with the contact pieces
of the other contact being made of a copper-chromium alloy.
1. Appareil de commutation avec chambre de coupure sous vide (3) dans laquelle est disposée
au moins une pièce de contact mobile (7, 8), dans lequel deux ensembles de contact
montés en série avec au total deux plans de contact pouvant être ouverts sont disposés
à l'intérieur d'une chambre de coupure sous vide (3), et les deux ensembles de contact
sont formés au moyen de trois pièces de contact (7, 8, 9), dans lequel une des pièces
de contact (7) est entraînée de façon guidée directement par l'entraînement, tandis
que l'autre pièce de contact (8) est entraînée indirectement par une force de ressort
(5) et accompagne ou suit dans au moins une direction d'actionnement, dans lequel
la pièce de contact (8) qui accompagne ou qui suit ne présente pas de potentiel, caractérisé en ce que la pièce de contact qui suit est entourée par un dispositif en forme de godet et
en ce que le dispositif en forme de godet est réalisé d'un seul tenant ou au moins est fermement
assemblé avec la pièce de contact (8).
2. Appareil de commutation selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux ensembles de contact (7, 8) sont actionnés par un entraînement commun.
3. Appareil de commutation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif en forme de godet est muni d'une ouverture, à travers laquelle est
fixée une pièce de contact (8), qui présente des faces de contact actives sur les
deux côtés.
4. Appareil de commutation selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à
3, caractérisé en ce que l'on utilise pour la ligne d'alimentation (2) un matériau ayant une conductibilité
inférieure à celle du cuivre.
5. Appareil de commutation selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à
3, caractérisé en ce qu'au moins une des deux lignes d'alimentation (2) est fabriquée en cuivre.
6. Appareil de commutation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il se trouve à l'intérieur de la chambre extérieure de coupure sous vide encore une
autre chambre de coupure, qui y est disposée de telle manière que les deux ensembles
de contact qui en résultent soient montés en série dans la section de coupure.
7. Appareil de commutation selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à
6, caractérisé en ce qu'au moins une des pièces de contact (7, 8, 9) se compose d'un alliage cuivre-chrome.
8. Appareil de commutation selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à
7, caractérisé en ce qu'une des pièces de contact (7, 8, 9) ou les faces de contact d'un premier contact se
compose(nt) d'un alliage tungstène-cuivre ou d'un alliage carbure de tungstène-argent,
dans lequel les pièces de contact de l'autre contact se composent d'un alliage cuivre-chrome.


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