[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Panzerung für ein Fahrzeug zum Schutz des
Fahrzeuginnenraums vor äußerer Gewalteinwirkung sowie ein Fahrzeug, das mit der Panzerung
versehen ist.
[0002] Solche Panzerungen finden üblicherweise Verwendung zur nachträglichen Sicherung von
Serien- oder seriennahen Personenkraftfahrzeugen (inklusive Geländewagen und Kleinbussen)
gegen Gewalteinwirkung von außen wie z.B. durch Beschuss und Explosion.
[0003] Panzerungen für Boden und Seite des Fahrzeugs umfassen einen gepanzerten Bodenabschnitt,
der am Boden des Fahrzeugs anzuordnen ist, und einen gepanzerten Seitenabschnitt,
der an einer Seite des Fahrzeugs anzuordnen ist. Üblicherweise wird der Bodenabschnitt
von unten an dem Fahrzeugunterboden befestigt, und der Seitenabschnitt wird innerhalb
der Fahrzeugtür befestigt. Diese Konfiguration mag ausreichenden Schutz bieten vor
Explosionen, die zentral unter dem Fahrzeug ausgelöst werden, oder vor Beschuss, der
senkrecht auf die Fahrzeugseite gerichtet ist. Problematisch ist diese Konfiguration
jedoch, wenn eine Explosion an der Fahrzeugaußenseite im Bereich des Türschwellers
stattfindet, also schräg von unten einwirkt. Dann nämlich werden die gepanzerte Bodenplatte
und die gepanzerte Türplatte voneinander weggedrückt oder spreizen sich auf. Es entsteht
eine ungeschützte ballistische Lücke, durch die es dann zu Druckeintrag und Splitterabgang
in das Fahrzeuginnere kommen kann. Solche Explosionen werden typisch durch Bodenminen
verursacht, die beim Überfahren mit dem Vorderrad und/oder durch Fernzündung von am
oder im Boden/Straße platzierten Sprengladungen ausgelöst werden.
[0004] Eine ähnliche Gefahrensituation existiert auf der Rückseite des Fahrzeugs im Bereich
der Heckklappe, wenn dort eine Sprengung von unten ausgelöst wird.
US 5,663,520 betrifft eine Fahrzeugminen-Schutzstruktur für den Innenraum eines Fahrzeugs mit
den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
US 5,370,035 betrifft einen kugelsicheren Schutzmechanismus in Form eines flexiblen Vorhangs für
ein Fahrzeug.
EP 0 818 665 A1 betrifft eine Schutzeinrichtung für einen Türspalt bei einem gepanzerten Sonderschutzfahrzeug.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Panzerung für ein Fahrzeug bereitzustellen,
die den Fahrzeuginnenraum vor den genannten Beschädigungen besser schützt. Diese Aufgabe
wird durch die Panzerung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 2 gelöst.
[0006] Der gepanzerte Seitenabschnitt reicht also bis unter die an den Türen angebrachten
Panzerplatten.
[0007] Die Erfindung ist mit zahlreichen Vorteilen verbunden. So werden bei einer Sprengung
von unten oder von der Seite die Bodenplatte und die Tür/Heckklappe Seitenplatte gegeneinander
gedrückt, so dass der Fahrzeuginnenraum abgeschlossen bleibt und die Druckwelle nicht
eindringen kann. Somit sind Schwellerbereich und der Türeinstieg genau so wie die
übrigen Fahrzeugpartien geschützt.
[0008] Durch die Erfindung wird im Bereich der Fahrzeugseite ein im Wesentlichen vollständig
geschlossener Schutz gebildet. Ein - konstruktiv bedingt - etwa noch vorhandener Spalt
zwischen dem gepanzerten Bodenabschnitt und dem Seitenabschnitt würde bei Gewalteinwirkung
auf diesen Bereich geschlossen bzw. stark vermindert.
[0009] Der gepanzerte Bodenabschnitt kann seitlich noch etwas über den gepanzerten Seitenabschnitt
herausstehen.
[0010] Weitere Ausführungsformen der Erfindung können folgende Merkmale umfassen.
[0011] Wenn zusätzlich ein Splitterschutz vorhanden ist, dient dieser als eine Art "Widerlager"
für die Türpanzerung bei einer seitlichen Ansprengung. Diese Konfiguration bietet
also zusätzlichen Schutz gegen eine seitliche Druckwelle und auch vor Splittereintrag
in den Fahrzeuginnenraum.
[0012] Der gepanzerte Bodenabschnitt kann im Fahrzeuginnenraum angeordnet werden, was einerseits
die Sichtbarkeit der Panzerung unterdrückt und andererseits den Schutz des Fahrzeuginnenraums
optimiert.
[0013] Wenn der Bodenabschnitt im Bereich der Fahrzeugseite gestuft ausgebildet ist, kann
der Türschweller mitsamt der Tütdichtung ausgenommen werden; die Konstruktion Schweller
mit Türdichtung kann also erhalten bleiben. Diese Ausführung eignet auch besonders
für Fahrzeuge mit einer strukturierten Bodengruppe, wie sie typisch für eine selbsttragende
Karosserie ist. Auch diese Maßnahme trägt zur "Unsichtbarkeit" der Panzerung bei.
[0014] Für Fahrzeuge mit ebener Bodengruppe (Geländewagen, SUVs) ist die gepanzerte Bodenplatte
im Wesentlichen eben ausgestaltet.
[0015] Durch Ausstattung eines (Serien-)Fahrzeugs mit der erfindungsgemäßen Panzerung entsteht
also ein besonders sicheres Fahrzeug, ohne dass das gepanzerte Fahrzeug als solches
auf den ersten Blick erkennbar ist.
[0016] Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- einen Schnitt durch eine Fahrzeugkarosserie mit einer Panzerung gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 2
- eine Ansicht von unten auf die Panzerung der Fig. 1;
- Fig. 3
- einen vergrößerten Ausschnitt eines Details der Fig. 1;
- Fig. 4
- eine erste perspektivische Sicht der Panzerung;
- Fig. 5
- eine zweite perspektivische Sicht der Panzerung;
- Fig. 6
- einen Schnitt durch eine Panzerung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 7
- eine erste perspektivische Sicht der Panzerung der zweiten Ausführungsform; und
- Fig. 8
- eine zweite perspektivische Sicht der Panzerung der zweiten Ausführungsform.
[0017] Fig. 1 bis Fig. 5 illustrieren das erste Ausführungsbeispiel.
[0018] Fig. 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch ein Fahrzeug auf Höhe einer Seitentür,
und zwar senkrecht zur
[0019] Fahrzeuglängsachse A. Dargestellt ist die Bodengruppe 1, die den Unterboden des Fahrzeugs
bildet, sowie der Schweller 3, der das Fahrzeug zur Seite abschließt. Über dem Schweller
4 ist die Fahrzeug-Seitentür 2 angeordnet, zwischen Schweller 4, Bodengruppe 1 und
Tür 2 verläuft die Türdichtung 4. Der Schweller 3 ist auf der Seite gegen das Fahrzeuginnere
gestuft ausgeführt, die Tür 2 korrespondierend hierzu. Die Seitentür 2 ist im geschlossenen
Zustand dargestellt, alle Ortsangaben beziehen sich auf die geschlossene Tür. Der
Fahrtzeuginnenraum befindet sich also oberhalb der Bodengruppe 1 und links der Tür
2.
[0020] Die Panzerung umfasst einen gepanzerten Bodenabschnitt (Bodenpanzerung) 10, der am
Boden 1 des Fahrzeugs anzuordnen ist, und einen gepanzerten Seitenabschnitt (Türpanzerung)
20, der an einer Seite des Fahrzeugs im Bereich einer Fahrzeugöffnung 20 anzuordnen
ist und mit der Fahrzeugöffnung 2 (Fahrzeugtür) beweglich ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
befindet sich die Bodenpanzerung 10 im Fahrzeuginnenraum, also über der Bodengruppe
1. Der gepanzerte Bodenabschnitt 10 ist im Bereich der Fahrzeugseite 2 zumindest bis
unter den gepanzerten Seitenabschnitt 20 und an diesen heran geführt. Im Ausführungsbeispiel
ist der gepanzerte Bodenabschnitt 10 sogar etwas über den gepanzerten Türabschnitt
20 nach außen geführt.
[0021] Im Fall einer Explosion, die sich im Bereich des Schwellers 3 ereignet, werden der
gepanzerte Bodenabschnitt 10 und der gepanzerte Seitenabschnitt gegeneinander gedrückt,
so dass der Fahrzeuginnenraum vor Explosion bzw. Druckwelle geschützt ist.
[0022] Der gepanzerte Seitenabschnitt 20 ist an Stegen 21, 22 an der Seitentür 1 befestigt.
[0023] Als zusätzlichen Schutz ist ein Splitterfang 30 vorgesehen, der im Randbereich der
Bodenpanzerung 10 angeordnet ist und sich im Wesentlichen vertikal nach oben erstreckt.
Dieser Splitterschutz bietet bei Explosionen zusätzlichen Schutz, vor Splittern, die
durch den Spalt zwischen Bodenpanzerung 10 und Türpanzerung 20 hindurchtreten könnten.
Außerdem dient er der Türpanzerung 20 als rückwärtiger Anschlag im Falle einer Krafteinwirkung
senkrecht auf die Seitentür 2.
[0024] Die Bodenpanzerung 10 ist bei diesem Ausführungsbeispiel gegen die Fahrzeugseite
gestuft ausgebildet, damit sie sich besser in die Bodengruppe 1 einfügt, aber dennoch
bis zur Seitenpanzerung 20 herangeführt werden kann aufgrund dieser gestuften Ausbildung
kann vorteilhafterweise die umlaufende Türdichtung 4 in diesem Bereich der Karosserie
erhalten bleiben, was die Umrüstung des Fahrzeugs vereinfacht. Diese Ausführungsform
kommt insbesondere bei (Serien-) Personenkraftfahrzeugen mit selbsttragender Karosserie
zum Einsatz.
[0025] Fig. 2 zeigt die Panzerung 10, 20 aus Sicht der Fahrzeugunterseite (bei entfernter
Bodengruppe 1). Gestrichelte Linien bedeuten Konturen, die aus dieser Perspektive
nicht sichtbar sind. Über der Bodenpanzerung 10 verläuft die Seitenpanzerung 20. Der
Splitterfang 30 verläuft seitlich parallel zur Fahrzeugachse A an der Fahrzeugseite
hinter dem Türpanzerung 20.
[0026] Die Türpanzerung 20 ist mittels Stegen bzw. Abstandshaltern 21, 22 an der Tür 2 befestigt.
[0027] Fig. 3 zeigt den Bereich, in dem sich die Bodenpanzerung 10 mit dem Splitterschutz
30 und die Türpanzerung 20 treffen, in vergrößerter Darstellung.
[0028] Fig. 4 zeigt diesen Bereich in dreidimensionaler Erstreckung, und zwar aus der Perspektive
vom Fahrzeuginnenraum, Fig. 5 zeigt diesen Bereich aus der Perspektive von außen.
[0029] Fig. 6 bis Fig. 8 illustrieren das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das
zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten in der Form der Bodenpanzerung
10. Die Bodenpanzerung 10 ist beim zweiten Ausführungsbeispiel eben gegen die Fahrzeugaußenseite
hin geführt. Auch hier reicht die Bodenpanzerung zumindest bis unter die Seitenpanzerung
20 heran und ist an diese herangeführt. Wiederum kann ein Splitterschutz 30 hinzukommen,
der als zusätzliche Verstärkung dieses Bereichs dient und auch vor Splittereintrag
ins Fahrzeuginnere schützt. Dieses Ausführungsbeispiel eignet sich besonders zur Panzerung
von Geländefahrzeugen oder SUVs, die eine ebene Bodengruppe im Bereich der Fahrgastzelle
aufweisen.
[0030] Fig. 6 zeigt einen Schnitt senkrecht zur Fahrzeuglängsachse,
[0031] Fig. 7 zeigt die Panzerung aus der Perspektive des Fahrzeuginnenraums und Fig. 8
aus der Perspektive in Richtung des Fahrzeuginnenraums.
[0032] Die erfindungsgemäßen Konfigurationen können nicht nur an den Seitentüren zum Einsatz
kommen, sie können auch zur Panzerung der Hecktüren, also auf der rückwärtigen Seite
der Fahrzeuge eingesetzt werden.
1. Panzerung für Boden und Seite eines Personenkraftfahrzeugs, aufweisend:
einen gepanzerten Bodenabschnitt (10), der am Boden (1) des Fahrzeugs anzuordnen ist,
und
einen gepanzerten Seitenabschnitt (20), der an einer Seite des Fahrzeugs im Bereich
einer Fahrzeugöffnung (2) anzuordnen ist und mit der Fahrzeugöffnung (2) beweglich
ist,
wobei
der gepanzerte Bodenabschnitt (10) im Fahrzeuginnenraum anzuordnen ist,
der gepanzerte Bodenabschnitt (10) im Bereich der Fahrzeugseite zumindest bis unter
den gepanzerten Seitenabschnitt (20) und an diesen heran geführt ist, und
der Bodenabschnitt (10) im Bereich der Fahrzeugseite im Wesentlichen gestuft ausgestaltet
ist.
2. Panzerung für Boden und Seite eines Personenkraftfahrzeugs, aufweisend:
einen gepanzerten Bodenabschnitt (10), der am Boden (1) des Fahrzeugs anzuordnen ist,
und
einen gepanzerten Seitenabschnitt (20), der an einer Seite-des Fahrzeugs im Bereich
einer Fahrzeugöffnung (2) anzuordnen ist und mit der Fahrzeugöffnung (2) beweglich
ist,
wobei
der gepanzerte Bodenabschnitt (10) im Fahrzeuginnenraum anzuordnen ist,
der gepanzerte Bodenabschnitt (10) im Bereich der Fahrzeugseite zumindest bis unter
den gepanzerten Seitenabschnitt (20) und an diesen heran geführt ist, und
der Bodenabschnitt (10) im Bereich der Fahrzeugseite im Wesentlichen eben ausgestaltet
ist.
3. Panzerung gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenabschnitt (20) auf der Innenseite einer Tür anzuordnen ist.
4. Panzerung gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenabschnitt (10) und der Seitenabschnitt (20) im Wesentlichen senkrecht zueinander
anzuordnen sind.
5. Panzerung gemäß einem der vorherigen Ansprüche, weiter aufweisend:
einen Schutzabschnitt (30), der am Bodenabschnitt (10) angeordnet ist und sich von
diesem im Wesentlichen senkrecht nach oben erstreckt und hinter dem Seitenabschnitt
(20) verläuft.
6. Panzerung gemäß dem der vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzabschnitt (30) am Türeinstieg angeordnet ist.
7. Panzerung gemäß dem der vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzabschnitt (30) im Bereich des Schwellers (4) angeordnet ist.
8. Panzerung gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seite eine rückwärtige Seite des Fahrzeugs ist.
9. Fahrzeug, versehen mit einer Panzerung gemäß einem der vorherigen Ansprüche.
1. Armor for bottom and side of a passenger vehicle, comprising:
an armored bottom section (10) that is to be arranged at the bottom (1) of the vehicle,
and
an armored side section (20) that is to be arranged at a side of the vehicle in the
area of a vehicle opening (2) and is movable with the vehicle opening, (2)
wherein
the armored bottom section (10) is to be arranged in the interior of the car,
the armored bottom section (10) in the area of the vehicle side at least is conducted
to beneath the armored side section (20) and close thereto, and
the bottom section (10) is stepped in the area of the vehicle side.
2. Armor for bottom and side of a passenger vehicle, comprising:
an armored bottom section (10) that is to be arranged at the bottom (1) of the vehicle,
and
an armored side section (20) that is to be arranged at a side of the vehicle in the
area of a vehicle opening (2) and is movable with the vehicle opening (2),
wherein
the armored bottom section (10) is to be arranged in the interior of the car,
the armored bottom section (10) in the area of the vehicle side at least is conducted
to beneath the armored side section (20) and close thereto, and
the bottom section (10) is substantially flat in the area of the vehicle side,
3. Armor according to one of the preceding claims, characterised in that the side section (20) is to be arranged on the inner side of a door.
4. Armor according to one of the preceding claims, characterised in that the bottom section (10) and the side section (20) are to be arranged substantially
perpendicular towards each other.
5. Armor according to one of the preceding claims, further comprising: a protection section
(30) that is arranged at the bottom section (10) and extends from the latter substantially
perpendicularly upwards and runs behind the side section (20).
6. Armor according to the previous claim, characterised in that the protection section (30) is arranged in the door opening.
7. Armor according to the previous claim, characterised in that the protection section (30) is arranged in the area of the skirts (4).
8. Armor according to one of the preceding claims, characterised in that the side is a rear side of the vehicle.
9. Vehicle provided with an armor according to one of the preceding claims.
1. Blindage pour fond et côté d'une automobile, présentant:
une section de fond blindée (10) qui est positionnée au fond (1) du véhicule, et
une section latérale blindée (20) qui est positionnée d'un côté du véhicule dans la
zone d'une ouverture du véhicule (2) et qui est mobile avec l'ouverture du véhicule
(2),
la section de fond blindée (10) étant positionnée dans l'habitacle du véhicule,
la section de fond blindée (10) dans la zone du côté du véhicule allant au moins jusque
sous la section latérale blindée (20) et s'y approche très près, et
la section de fond (10) étant formée à étages dans la zone du côté du véhicule.
2. Blindage pour fond et côté d'une automobile, présentant:
une section de fond blindée (10) qui est positionnée au fond (1) du véhicule, et
une section latérale blindée (20) qui est positionnée d'un côté du véhicule dans la
zone d'une ouverture du véhicule (2) et qui est mobile avec l'ouverture du véhicule
(2),
la section de fond blindée (10) étant positionnée dans l'habitacle du véhicule,
la section de fond blindée (10) dans la zone du côté du véhicule allant au moins jusque
sous la section latérale blindée (20) et s'y approche très près, et
la section de fond (10) dans la zone du côté du véhicule étant pour l'essentiel plane.
3. Blindage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section latérale (20) est positionnée du côté intérieur d'une porte.
4. Blindage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section de fond (10) et la section latérale (20) sont sensiblement orthogonales.
5. Blindage selon l'une des revendications précédentes, qui présente en plus une section
de protection (30) disposée sur la section de fond (10) et s'étendant en haut à partir
de celui-ci pour l'essentiel verticalement et passant derrière la section latérale
(20).
6. Blindage selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la section de protection (30) est disposée à l'entrée de la portière.
7. Blindage selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la section de protection (30) est disposée dans la zone du bas de caisse (4).
8. Blindage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le côté est un côté postérieur du véhicule.
9. Véhicule pourvu d'un blindage selon l'une des revendications précédentes.