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EP 2 157 395 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.2014 Patentblatt 2014/02 |
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Anmeldetag: 10.08.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Lukenabdeckvorrichtung
Manhole cover
Couvercle pour trou d'homme
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
21.08.2008 DE 102008039027
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.02.2010 Patentblatt 2010/08 |
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Patentinhaber: Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG |
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80997 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Fehr, Michael
34590, Wabern (DE)
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| (74) |
Vertreter: Feder Walter Ebert |
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Patentanwälte
Achenbachstrasse 59 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 621 844
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DE-A1- 4 307 160
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Lukenabdeckvorrichtung zum Schutz vor Einklemmungen durch
einen Lukendeckel, die zum Abdecken der Lukenöffnung von Ein-/Ausstiegsluken insbesondere
an Kampffahrzeugen aus einer Offenstellung in eine Abdeckstellung bewegbar ist.
[0002] Es ist bekannt, neben der Lukenschließvorrichtung, mittels welcher die Lukenöffnung
insbesondere luftdicht mittels eines Lukendeckels verschließbar ist, aus Sicherheitsgründen
eine Lukenabdeckvorrichtung beispielsweise im Innern eines Kampffahrzeuges anzuordnen,
um zu verhindern, dass sich beim Schließvorgang des zumeist schweren gepanzerten Lukendeckels
Gegenstände oder Personen in der Lukenöffnung befinden, so dass die Gefahr von Einklemmungen
verringert wird. Eine Abdeckvorrichtung hat zudem den Vorteil, dass bei geöffnetem
Lukendeckel keine Gegenstände wie beispielsweise Patronenhülsen durch die Luke in
das Fahrzeug hineinfallen können und dort eventuell zu Verletzungen oder Beschädigungen
führen. Eine bekannte Lukenabdeckvorrichtung wird beispielsweise in der
DE 10 2004 036 842 A1 beschrieben. Die dort offenbarte Lukenabdeck-vorrichtung ist als Sicherheitsrollo
ausgestaltet, welches parallel zur Lukenöffnung ausziehbar ist und in der Abdeckstellung
einen Schalter betätigt, durch welchen der Speisestromkreis eines die Luke schliessenden
Elektromotors freigegeben wird, so dass der Motor zum Öffnen und Schließen betätigt
werden kann.
[0003] Das im Stand der Technik bekannte Sicherheitsrollo weist die Nachteile auf, dass
es beim Loslassen in halb geöffneter Position nach unten fällt und somit eventuell
eine Person treffen kann. Ferner besteht die Gefahr, dass sich die Rollo-Plane nicht
gleichmäßig aufrollt und beispielsweise schief aufrollen kann, so dass eine reibungslose
Betätigung nicht mehr gegeben ist. Ferner können Probleme bei tiefen Temperaturen
auftreten, bei denen der Planenstoff zum Aufrollen zu steif wird.
[0004] Die
DE 43 07 160 A1 offenbart ein faltbares Schutzdach, welches zum Schutz vor Hohlladungsgeschossen
außen am Fahrzeug angeordnet ist.
[0005] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Lukenabdeckvorrichtung der eingangs genannten
Art mit einer erhöhten Einsatz-Verfügbarkeit bereitzustellen.
[0006] Die Erfindung löst die Aufgabe mit den Merkmalen aus dem Patentanspruch 1. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Bestandteil der abhängigen Ansprüche.
[0007] Ein Grundgedanke der Erfindung liegt darin, dass die Lukenabdeckvorrichtung mehrere
gegeneinander verschiebbare Abdeckelemente aufweist, die in der Offenstellung übereinander
angeordnet sind und die in der Abdeckstellung derart gegeneinander verschoben angeordnet
sind, dass sie jeweils einen Teilbereich der Lukenöffnung abdecken. Hierdurch ergibt
sich eine kompakte Bauweise in der Offenstellung, wobei die Lukenabdeckvorrichtung
in konstruktiv einfacher Weise in die Abdeckstellung bewegbar ist. Somit werden Bedienfehler,
wie ein schiefes Aufrollen, vermieden.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Abdeckelemente plattenförmig ausgestaltet,
wobei sie hierbei insbesondere parallel zueinander liegen und parallel zur Lukenöffnung
verschiebbar sein können.
[0009] Die Abdeckelemente sind derart ausgestaltet, dass sie die Lukenöffnung in der Abdeckstellung
abdecken. Falls die Lukenabdeckvorrichtung für eine kreisförmige Lukenöffnung eingesetzt
werden soll, ist es vorteilhaft, wenn die Abdeckelemente sichelförmig ausgestaltet
sind. Hierbei weisen die Abdeckelemente eine kreisbogenförmige Kante auf. Bevorzugt
sind die Abdeckelemente um eine gemeinsame Schwenkachse schwenkbar gelagert, wobei
sich die Schwenkachse im Wesentlichen senkrecht zur Plattenebene der Abdeckelemente
erstrecken kann. Bevorzugt können zudem die Abdeckelemente fächerförmig gegeneinander
verschiebbar sein, wobei die Offenstellung einem geschlossenen Fächer und die Abdeckstellung
einem offenen Fächer entspricht. Die Abdeckelemente können somit in der Abdeckstellung
gegeneinander versetzt angeordnet sein, wobei sie auch in der Abdeckstellung zumindest
teilweise übereinander angeordnet sind.
[0010] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind mindestens zwei übereinanderliegende Abdeckelemente
durch eine Langlochkopplung miteinander gekoppelt. Die Langlochkopplung kann hierbei
derart ausgestaltet sein, dass ein Abdeckelement ein insbesondere bogenförmiges Langloch
aufweist, wobei das benachbarte Abdeckelement mit einem Eingreifelement, beispielsweise
eine Niet oder ein Stift in das Langloch eingreift, so dass hierdurch die Verschiebungsbewegung
geführt wird. Bevorzugt sind alle Abdeckelemente durch eine Langlochkopplung miteinander
verbunden, so dass eine Bewegung eines Abdeckelementes zu einer zeitlich versetzten
Verschiebung der anderen Abdeckelemente führt.
[0011] Die Abdeckelemente können an einem Grundkörper angeordnet sein, welcher beispielsweise
mit Befestigungsmitteln zur Befestigung an der Luke oder am Fahrzeug versehen sein
kann. Der Grundkörper kann hierbei Führungsmittel aufweisen, insbesondere eine Führungsschiene,
mittels welcher zumindest ein Abdeckelement geführt werden kann.
[0012] Zudem kann die Lukenabdeckvorrichtung eine Verriegelungsvorrichtung umfassen, mittels
welcher mindestens ein Abdeckelement in der Abdeckstellung verriegelbar ist. Bevorzugt
umfasst die Verriegelungsvorrichtung hierbei eine Bolzenverriegelung, bei welcher
ein Bolzen in eine entsprechende Ausnehmung des Abdeckelements eingreift. Die Verriegelungsvorrichtung
kann ferner eine Hilfseinführvorrichtung umfassen, welche mindestens eine Anlaufschräge
für die Einführung des Abdeckelements aufweist. Hierdurch kann erreicht werden, dass
bei einer manuellen Betätigung der Lukenabdeckvorrichtung ein erleichtertes Einführen
in die Verriegelungsstellung möglich ist. Bevorzugt weist die Hilfseinführvorrichtung
zumindest zwei gegenüberliegende Anlaufschrägen auf, so dass sie fangmaulförmig ausgestaltet
ist.
[0013] Die Lukenabdeckvorrichtung kann desweiteren mindestens eine Sensorvorrichtung aufweisen,
durch welche die Abdeckstellung sensierbar ist. Zur erhöhten Sicherheit kann die Lukenabdeckvorrichtung
hierbei zwei redundante Sensorvorrichtungen umfassen. Bevorzugt weist die Sensorvorrichtung
einen Schalter auf, welcher durch ein Abdeckelement in der Abdeckstellung betätigt
wird. Bei einer Sensierung der geschlossenen Abdeckstellung kann die Sensorvorrichtung
ein Signal abgeben, durch welches beispielsweise der Schließmechanismus des Lukendeckels
freigegeben wird. Die Sensorvorrichtung kann zudem zur Erhöhung der Sicherheit eine
Hilfsvorrichtung mit mindestens einer Anlaufschräge für die Einführung des Abdeckelements
umfassen, wobei die Hilfsvorrichtung fangmaulförmig ausgestaltet sein kann.
[0014] Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung weist die Lukenabdeckvorrichtung ein
Führungsabdeckelement auf, welches insbesondere mit einem Handgriff versehen ist,
wobei die Lukenabdeckvorrichtung durch Betätigung des Führungsabdeckelementes von
der Offenstellung in die Abdeckstellung und umgekehrt bewegbar ist. Der Bediener braucht
somit nur das eine Führungsabdeckelement bewegen, so dass eine Einhandbedienung möglich
ist.
[0015] Eine erfindungsgemäße Ein-/Ausstiegsluke ist Bestandteil von Anspruch 14 und ein
erfindungsgemäßes Kampffahrzeug ist Bestandteil von Anspruch 15.
[0016] Eine vorteilhafte erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Lukenabdeckvorrichtung wird
anhand der Figuren 1 bis 5 beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Lukenabdeckvorrichtung in der Abdeckstellung aus der Sicht des Bedieners;
- Fig. 2
- die Lukenabdeckvorrichtung nach Fig. 1 in einer rückseitigen Ansicht;
- Fig. 3
- die Lukenabdeckvorrichtung nach Fig. 1 in der Offenstellung;
- Fig. 4
- die Lukenabdeckvorrichtung nach Fig. 3 in einer rückseitigen Ansicht;
- Fig. 5
- einen Ausschnitt der Lukenabdeckvorrichtung nach Fig. 1 in einer Seitenansicht und
- Fig. 6
- eine modifizierte Lukenabdeckvorrichtung in der Offenstellung.
[0017] Die Figuren 1 bis 6 zeigen eine Lukenabdeckvorrichtung 1, die zum Abdecken der Lukenöffnung
einer nicht dargestellten kreisrunden Ein-/Ausstiegsluke eines Kampffahrzeuges an
der Luke befestigbar ist. Die Lukenabdeckvorrichtung ist aus der in den Figuren 3
und 4 dargestellten Offenstellung in die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Abdeckstellung
und umgekehrt bewegbar. In der Abdeckstellung wird im Wesentlichen die gesamte Lukenöffnung
abgedeckt, so dass in der Abdeckstellung keine Personen oder Gegenstände aus Sicherheitsgründen
in die Lukenöffnung bringbar sind. In der Offenstellung wird die Lukenöffnung im Wesentlichen
nicht abgedeckt, so dass ein ungehindertes Ein- und Aussteigen durch die Lukenöffnung
möglich ist. An der Lukenöffnung ist ein Tippvisier 23 angeordnet.
[0018] Gemäß Fig. 1 weist die Lukenabdeckvorrichtung 1 einen Grundkörper 3 auf, welcher
Befestigungsmittel 15 aufweist, über welche der Grundkörper an der Lukenöffnung befestigbar
ist. An dem Grundkörper 3 sind zudem sieben Abdeckelemente 2a bis 2g angeordnet, welche
in der Abdeckstellung jeweils einen Teilbereich der Lukenöffnung abdecken. Hierbei
ist das Abdeckelement 2g fest an dem Grundkörper 3 angeordnet.
[0019] Das Abdeckelement 2g weist ein bogenförmiges Langloch 6 auf, in welchem eine Niet
des unter dem Abdeckelement 2g angeordneten Abdeckelements 2f angeordnet ist. Durch
diese Langlochkopplung ist das Abdeckelement 2f verschiebbar zum Abdeckelement 2g
geführt. Die Verschiebung erfolgt als Drehbewegung, da das Abdeckelement 2f um eine
Drehachse 10 drehbar gelagert ist. In gleicher Weise wie das Abdeckelement 2f sind
auch die übrigen Abdeckelemente 2a bis 2e drehbar um die Drehachse 10 gelagert, wobei
jedes Abdeckelement 2a bis 2e über eine Langlochkopplung 6, 7 mit dem benachbarten
Abdeckelement verbunden ist, so dass die Abdeckelemente 2a bis 2g fächerförmig gegeneinander
verschiebbar sind. Die Abdeckelemente 2a bis 2g sind hierbei plattenförmig ausgestaltet
und liegen parallel zueinander. Um in einfacher Weise die kreisrunde Lukenöffnung
abzudecken, sind die Abdeckelemente 2a bis 2f sichelförmig ausgestaltet. Die Schwenkachse
10 erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht zur Plattenebene der Abdeckelemente 2a
bis 2g.
[0020] Gemäß der in den Figuren 3 und 4 gezeigten Offenstellung der Lukenabdeckvorrichtung
1 sind die Abdeckelemente 2a bis 2g übereinander angeordnet, so dass eine platzsparende
Stellung der Abdeckelemente 2a bis 2g in der Offenstellung erreicht wird. Zur Betätigung
der Lukenabdeckvorrichtung 1 greift der Bediener nach dem Handgriff 8, welcher an
dem vordersten als Führungsabdeckelement 2a bezeichneten Abdeckelement angeordnet
ist. Durch Bewegung des Führungsabdeckelementes 2a werden zeitlich versetzt die übrigen
Abdeckelemente 2b bis 2f mitgenommen, bis die in Fig. 1 gezeigte Abdeckstellung erreicht
ist. In umgekehrter Weise kann der Bediener zur Öffnung der Lukenabdeckvorrichtung
wiederum den Handgriff 8 des Führungsabdeckelements 2a bewegen, so dass die Abdeckelemente
2a bis 2g zusammengeschoben werden.
[0021] Zur Sicherung der Abdeckstellung dient eine Verriegelungsvorrichtung 16, welche einen
Bolzen 4 umfasst, der in der Abdeckstellung in eine entsprechend ausgestaltete Bohrung
18 des Führungsabdeckelements zur Verriegelung eingreift. Zur Erleichterung des Einführens
des Führungsabdeckelements 2a in die Verriegelungsvorrichtung 16 weist diese eine
Hilfseinführvorrichtung 17 aus, welche mit zwei Anlaufschrägen versehen ist, so dass
die Verriegelungsstellung vom Bediener in einfacher Weise gefunden wird. Der federbelastete
Bolzen 4 kann zum Lösen der Verriegelung mittels des Handgriffes 5 entriegelt werden.
[0022] Das Führungsabdeckelement 2a weist zudem einen auf der gegenüberliegenden Seite der
Drehachse 10 gelegenen Betätigungshebel 11 auf, welcher in der Abdeckstellung zwei
Schalter 13 (Fig. 5) von zwei Sensorvorrichtungen 9 betätigt, so dass ein Freigabe-Signal
zur Freigabe des Lukenschließmechanismus abgebbar ist. Zur Erhöhung der Sicherheit
ist eine Hilfsvorrichtung 14 vorgesehen, welche zwei Anlaufschrägen für die Einführung
des Betätigungshebels 11 des Abdeckelements 2a aufweist.
[0023] In der Offenstellung schlägt der Betätigungshebel 11 des Abdecketements 2a gegen
ein Druckstück 19 an, so dass die Offenstellung der Lukenabdeckvorrichtung 1 durch
das Druckstück 19 in Position gehalten wird.
[0024] Die Lukenabdeckvorrichtung 1 ist derart ausgestaltet, dass sie jederzeit losgelassen
werden kann, ohne dass die Position verändert wird, so dass beim Loslassen keine Gefahr
für die Besatzung besteht. Zwischen den Abdeckelementen 2a bis 2g sind an der Drehachse
Tellerfedern eingelegt, so dass über die Einstellung der Schraubverbindung 20 an der
Drehachse 10 die Schwergängigkeit der Verschiebbewegung der Abdeckelemente 2a bis
2f einstellbar ist.
[0025] Am Grundkörper 3 ist ferner eine Führungsvorrichtung 12 angeordnet, welche als Führungsschiene
ausgestaltet ist, in welcher das Abdeckelement 2e geführt wird.
[0026] Die Verriegelungsvorrichtung 16 ist derart konzipiert, dass sie nur betätigt werden
muss, wenn die Lukenabdeckvorrichtung 1 geöffnet werden soll.
[0027] Durch die Anlaufschrägen der Hilfseinführvorrichtung 17 und der Hilfsvorrichtung
14, der Führungsbahn 12 sowie der festen Drehachse 10 wird eine Zwangsführung der
Lukenabdeckvorrichtung 1 erreicht, so dass lediglich das Führungsabdeckelement 2a
bewegt werden muss, um ausgehend von der Offenstellung die Abdeckstellung zu erreichen
und die Verriegelungsvorrichtung 16 zu treffen.
[0028] An der Unterseite der Abdeckelemente 2b bis 2g sind Gleitleisten 21 angeordnet, so
dass die Reibung zwischen den Abdeckelementen 2a bis 2g verringert ist.
[0029] Die Lukenabdeckvorrichtung 1 ist erfindungsgemäß nicht auf kreisförmige Lukenöffnungen
beschränkt. In analoger Weise kann die Lukenabdeckvorrichtung auch zur Abdeckung einer
beispielsweise rechteckigen Lukenöffnung eingesetzt werden.
[0030] Die Fig. 6 zeigt eine modifizierte, auf der Lukenabdeckvorrichtung nach Fig. 1 bis
5 basierende Lukenabdeckvorrichtung, bei welcher im Unterschied die Sensorvorrichtungen
9 höher liegen, so dass der Betätigungshebel 11 des Führungsabdeckelements 2a nicht
in die Hilfsvorrichtung 14 einlaufen kann. Aus diesem Grund ist an dem Betätigungshebel
11 über einen Mitnehmer 25 ein Schalthebel 26 angelenkt, welcher den Höhenunterschied
ausgleicht und bei Drehung des Betätigungshebels 11 in die Hilfsvorrichtung 14 einläuft
und die Sensorvorrichtungen 9 betätigt.
1. Lukenabdeckvorrichtung zum Schutz vor Einklemmungen durch einen Lukendeckel, die zum
Abdecken der Lukenöffnung von Ein-/Ausstiegsluken, insbesondere an Kampffahrzeugen,
aus einer Offenstellung in eine Abdeckstellung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere gegeneinander verschiebbare Abdeckelemente (2) aufweist, die in der Offenstellung
übereinander angeordnet sind und die in der Abdeckstellung derart gegeneinander verschoben
angeordnet sind, dass sie jeweils einen Teilbereich der Lukenöffnung abdecken.
2. Lukenabdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckelemente (2) plattenförmig ausgestaltet sind und insbesondere parallel
zueinander liegen.
3. Lukenabdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckelemente (2) sichelförmig ausgestaltet sind.
4. Lukenabdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckelemente (2) um eine gemeinsame Schwenkachse (10) schwenkbar gelagert sind.
5. Lukenabdeckvorrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schwenkachse (10) im Wesentlichen senkrecht zur Plattenebene der Abdeckelemente
(2) erstreckt.
6. Lukenabdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckelemente (2) fächerförmig gegeneinander verschiebbar sind.
7. Lukenabdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckelemente (2) in der Abdeckstellung gegeneinander versetzt angeordnet sind.
8. Lukenabdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei übereinander liegende Abdeckelemente (2) durch eine Langlochkopplung (6, 7)
miteinander gekoppelt sind.
9. Lukenabdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Grundkörper (3) umfasst, an dem die Abdeckelemente (2) angeordnet sind,
und der Führungsmittel (12), insbesondere eine Führungsschiene, zur Führung mindestens
eines Abdeckelements (2) umfasst.
10. Lukenabdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Verriegelungsvorrichtung (16) umfasst, mittels welcher mindestens ein Abdeckelement
(2a) in der Abdeckstellung, insbesondere mittels eines Bolzens (4), verriegelbar ist.
11. Lukenabdeckvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung (16) eine Hilfseinführvorrichtung (17) mit mindestens
einer Anlaufschräge für die Einführung des Abdeckelements (2a) umfasst.
12. Lukenabdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine Sensorvorrichtung (9) aufweist, durch welche die Abdeckstellung
sensierbar ist, die insbesondere einen Schalter (13) aufweist, der durch ein Abdeckelement
(2) in der Abdeckstellung betätigt wird.
13. Lukenabdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Führungsabdeckelement (2a) aufweist, welches insbesondere mit einem Handgriff
(8) versehen ist, wobei die Lukenabdeckvorrichtung durch Betätigung des Führungsabdeckelements
(2a) von der Offenstellung in die Abdeckstellung und umgekehrt bewegbar ist.
14. Ein-/Ausstiegsluke, insbesondere an Kampffahrzeugen, mit einer Lukenabdeckvorrichtung
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
15. Kampffahrzeug mit einer Ein-/Ausstiegsluke nach Anspruch 14.
1. Hatch-covering device for protection against becoming trapped by a hatch cover, which
device can be moved from an open position into a covering position for the purpose
of covering the hatch aperture of entry/exit hatches, particularly on combat vehicles,
characterised in that it has a number of covering elements (2) which can be displaced relative to one another,
which, in the open position, are arranged one above another and which, in the covering
position, are arranged in a manner displaced relative to one another in such a way
that they each cover a partial region of the hatch aperture.
2. Hatch-covering device according to Claim 1, characterised in that the covering elements (2) are of plate-shaped configuration and are located, in particular,
parallel to one another.
3. Hatch-covering device according to either of the preceding claims, characterised in that the covering elements (2) are of sickle-shaped configuration.
4. Hatch-covering device according to one of the preceding claims, characterised in that the covering elements (2) are mounted to as to be swivellable about a common swivel
pin (10).
5. Hatch-covering device according to Claims 2 and 4, characterised in that the swivel pin (10) extends substantially perpendicularly to the plane of the plates
of the covering elements (2).
6. Hatch-covering device according to one of the preceding claims, characterised in that the covering elements (2) can be displaced relative to one another in the form of
a fan.
7. Hatch-covering device according to one of the preceding claims, characterised in that the covering elements (2) are arranged so as to be offset relative to one another
in the covering position.
8. Hatch-covering device according to one of the preceding claims, characterised in that two covering elements (2) which are located one above the other are coupled to one
another by a slot-type coupling (6, 7).
9. Hatch-covering device according to one of the preceding claims, characterised in that it comprises a base member (3) on which the covering elements (2) are arranged and
which comprises guide means (12), in particular a guide rail, for guiding at least
one covering element (2).
10. Hatch-covering device according to one of the preceding claims, characterised in that it comprises a locking device (16) by means of which at least one covering element
(2a) can be locked in the covering position, in particular by means of a bolt (4).
11. Hatch-covering device according to Claim 10, characterised in that the locking device (16) comprises an auxiliary guiding-in device (17) having at least
one run-up slope for guiding in the covering element (2a).
12. Hatch-covering device according to one of the preceding claims, characterised in that it has at least one sensor device (9) by which the covering position can be sensed
and which has, in particular, a switch (13) which is actuated by a covering element
(2) in the covering position.
13. Hatch-covering device according to one of the preceding claims, characterised in that it has a guiding covering element (2a) which is provided, in particular, with a handle
(8), it being possible to move the hatch-covering device from the open position into
the covering position and vice versa by actuating the guiding covering element (2a).
14. Entry/exit hatch, particularly on combat vehicles, having a hatch-covering device
according to one of the preceding claims.
15. Combat vehicle having an entry/exit hatch according to Claim 14.
1. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme servant à protéger d'être coincé par
un couvercle pour trou d'homme, lequel peut être déplacé depuis une position d'ouverture
jusqu'à une position de recouvrement afin de recouvrir l'ouverture de trou d'homme
de la trappe d'accès/de sortie, en particulier sur des véhicules de combat, caractérisé en ce qu'il présente plusieurs éléments de recouvrement (2) pouvant être coulissés les uns
par rapport aux autres, lesquels sont disposés les uns au-dessus des autres dans la
position ouverte et sont disposés par coulissement dans la position de recouvrement
les uns par rapport aux autres de telle manière qu'ils recouvrent respectivement une
zone partielle de l'ouverture de trou d'homme.
2. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de recouvrement (2) sont configurés de manière à présenter une forme
de plaque et sont en particulier parallèles les uns par rapport aux autres.
3. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les éléments de recouvrement (2) sont configurés de manière à présenter une forme
de croissant.
4. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les éléments de recouvrement (2) sont montés de manière à pouvoir pivoter autour
d'un axe commun de pivotement (10).
5. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon les revendications 2 et 4, caractérisé en ce que l'axe de pivotement (10) s'étend essentiellement de manière perpendiculaire par rapport
au plan de plaque des éléments de recouvrement (2).
6. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les éléments de recouvrement (2) peuvent être coulissés les uns par rapport aux autres
de manière à présenter une forme d'éventail.
7. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les éléments de recouvrement (2) sont disposés de manière décalée les uns par rapport
aux autres dans la position de recouvrement.
8. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que deux éléments de recouvrement (2) superposés sont couplés l'un à l'autre par un couplage
à trou oblong (6, 7).
9. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'il comprend un corps de base (3), au niveau duquel sont disposés les éléments de recouvrement
(2), et en ce qu'il comprend des moyens de guidage (12), en particulier un rail de guidage, aux fins
du guidage d'au moins un élément de recouvrement (2).
10. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'il comprend un dispositif de verrouillage (16), au moyen duquel au moins un élément
de recouvrement (2a) peut être verrouillé dans la position de recouvrement, en particulier
au moyen d'un boulon (4).
11. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dispositif de verrouillage (16) comprend un dispositif d'introduction auxiliaire
(17) doté au moins d'un chanfrein de contact pour l'introduction de l'élément de recouvrement
(2a).
12. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'il présente au moins un dispositif de capteur (9), lequel permet de détecter la position
de recouvrement et présente en particulier un commutateur (13), qui est actionné dans
la position de recouvrement par un élément de recouvrement (2).
13. Dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'il présente un élément de recouvrement de guidage (2a), qui est pourvu en particulier
d'une poignée (8), dans lequel le dispositif de recouvrement pour trou d'homme peut
être déplacé depuis la position ouverte jusqu'à la position de recouvrement, et inversement,
par l'actionnement de l'élément de recouvrement de guidage (2a).
14. Trappe d'accès /de sortie, en particulier sur des véhicules de combat, comprenant
un dispositif de recouvrement pour trou d'homme selon l'une quelconque des revendications
précédentes.
15. Véhicule de combat équipé d'une trappe d'accès/de sortie selon la revendication 14.
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