[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Duschkabine gemäß den im Oberbegriff des Anspruchs
1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Aus der
DE 2005 003 924 U1 ist eine derartige Duschkabine bekannt, welche neben einem Einstiegsbereich feststehende
Wandelemente und ferner Türelemente zum Verschließen oder Freigeben des Einstiegsbereichs
aufweist. Solche Duschkabinen enthalten Handbrausen, welche an Wasserarmaturen, üblicherweise
Mischarmaturen für Kaltwasser und Warmwasser, angeschlossen sind und welche ferner
mittels Stangen oder sonstigen Halterungen in der Höhe einstellbar angeordnet sind,
wobei die Stangen oder Halterungen üblicherweise an den Raumwänden separat befestigt
sind. Des Weiteren enthalten derartige Duschkabinen für Duschutensilien Ablagen, welche
regelmäßig an den Raumwänden befestigt sind. Der Herstellungs- und Montageaufwand
für die Befestigung und Festlegung der Handbrause sowie der Ablagen ist nicht unerheblich,
wobei zudem bauseits zusätzliche Maßnahmen zur Befestigung der Handbrausen und der
Ablage ebenso wie für die Herstellung der Verbindungen für den Wasserzulauf und den
Wasserablauf erforderlich sind.
[0003] Im Dokument
DE 33 29 830 A1 ist eine Duschkabine beschrieben, welche mehrere Wandplatten und eine Tür aufweist,
die zwischen vertikalen Pfosten montiert sind. Die Pfosten sind aus Profilstücken
hergestellt, die an den Enden eines zylindrisch zur Außenseite konvex gekrümmten Steges
zwei vertikal verlaufende Kanäle aufweisen. Für eine Brause und für ein Regal sind
jeweils Halteelemente mit zwei von einer Basis rippenartig ausgehenden Vorsprüngen
zur verschiebbaren Aufnahme in den Kanälen vorgesehen. Um die Halteelemente in einer
gewünschten einstellbaren Höhe zu fixieren, wird in einer bestimmten Ausführungsform
eine Schraube benutzt, die eine Gewindebohrung der Basis des Halteelements durchmessend
mit ihrem vorderen Ende in Anlage an den Steg des Profilstücks in Reibschluss gebracht
werden kann. Alternativ dazu wird in einer anderen Ausführungsform ein das Halteelement
fixierender Reibschluss durch Spreizung der rippenartigen Vorsprünge in horizontaler
Richtung mittels eines verschwenkbaren, eine Keilfläche aufweisenden Kniehebels oder
eines drehbaren Klemmstiftes mit rechteckförmigem Querschnitt erreicht.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Duschkabine mit einem
geringen konstruktiven Aufwand dahingehend weiterzubilden, dass die Herstellung und/oder
die Montage vereinfacht werden. Der Materialaufwand soll verringert werden und gleichwohl
sollen die Handhabung und Gebrauchstauglichkeit verbessert werden. Ferner sollen bauseits
bedingte Vorgaben und/oder Änderungen für den Anschluss an den Wasserzulauf und einen
Wasserablauf ebenso wie für Halterungen der Handbrause und/oder der Ablagen für Duschutensilien
auf ein Minimum reduziert werden.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
[0006] Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Duschkabine zeichnet sich durch einen einfachen
und funktionssicheren Aufbau aus und kann in einfacher Weise gefertigt und vor Ort
in ein Badezimmer oder Duschraum eingebaut werden. Die Duschkabine enthält ein insbesondere
als Eckprofil ausgebildetes Profil, welches sowohl zur Aufnahme und Befestigung der
Wasserarmatur als auch für die Halterung und Einstellung der Handbrause und in bevorzugter
Weise auch wenigstens einer Ablage ausgebildet ist. Das Profil enthält wenigstens
eine sich in Längsrichtung erstreckende Führungsnut, in welche ein Brausehalter und/oder
eine Ablage mit einem Führungskörper derart eingreift, dass eine insbesondere stufenlose
Höhenverstellung und Fixierung in der gewünschten Position erfolgen kann. Die Führung
und Fixierung erfolgt nicht nach Art einer Schiebepassung, sondern mittels wenigstens
einer Schrägfläche derart, dass nach einem Schwenken des Brausehalters und/oder der
Ablage um einen vorgegebenen Schwenkwinkel aus der Gebrauchsstellung die Verschiebung
in Längsrichtung des Profils ermöglicht ist. Alternativ kann im Rahmen der Erfindung
das Profil einen sich in Längsrichtung des Profils erstreckenden Führungskörper aufweisen,
welcher in eine korrespondierend ausgebildete Nut des Brausehalters oder der Ablage
eingreift. Die Führungsnut oder Führungsnuten bzw. der Führungskörper sind in das
Profil ebenso integriert wie die Wasserarmatur und ein Anschluss für einen Brauseschlauch,
wobei in vorteilhafter Weise mittels des Profils die bauseitigen Anschlüsse für den
Wasserzulauf und den Wasserablauf verdeckt werden. Ferner enthält das Profil, welches
bevorzugt als Eckprofil ausgebildet ist, insbesondere an seinen seitlichen Rändern
Befestigungselemente und/oder Befestigungsnuten für die Aufnahme und/oder Verbindung
mit Wandelementen der Duschkabine.
[0007] Besondere Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen angegeben.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend anhand besonderer Ausführungsbeispiele näher erläutert,
ohne dass insoweit eine Beschränkung erfolgt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht der Duschkabine,
- Fig. 2
- vergrößert und teilweise in perspektivischer Darstellung eine weitere Duschkabine
ähnlich Fig.1 mit dem erfindungsgemäßen Profil, an welchem der Brausehalter und eine
Ablage in der Höhe stufenlos verstellbar an- geordnet sind,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung gemäß Fig. 2, jedoch ohne Brausehalter und Handbrause,
- Fig. 4
- eine Aufsicht von oben auf das Profil in Kombination mit dem Brausehalter und der
Ablage,
- Fig. 5, 6
- eine Aufsicht von oben bzw. eine Seitenansicht des Profils mit dem Brause- halter
in der Gebrauchsstellung,
- Fig. 7, 8
- eine Aufsicht von oben bzw. eine Seitenansicht, wobei der Brausehalter zum Verschieben
aus der Gebrauchsstellung vertikal nach oben ge- schwenkt ist,
- Fig. 9
- eine Aufsicht auf eine alternativ als Fünfeck ausgebildete Duschwanne,
- Fig. 10
- vergrößert und teilweise einen Schnitt entlang Schnittlinie X gemäß Fig. 9.
[0009] Fig. 1 zeigt in einer Ansicht die Duschkabine, welche für den Einbau in eine Ecke
zweier Raumwände ausgebildet ist und eine im Einstiegsbereich gebogen oder abgerundet
ausgebildete Duschwanne 2 enthält. Im Einstiegsbereich sind zwei ebenfalls gebogene
und in bekannter Weise bewegbar, insbesondere drehbar, gelagerte, Türelemente 4, 5
vorgesehen, neben welchen jeweils ein vorderes, feststehendes Wandelement 6, 7 angeordnet
ist. Verdeckt hinter dem Profil 10 und bevorzugt an diesem befestigt ist eine Mischarmatur
vorhanden mit einem nach vorn aus dem Profil 10 herausgeführten Anschluss 11 des Schlauchs
der Handbrause 13. In der gemäß Zeichnung hinteren Ecke 8 ist ein sich über die Höhe
der Duschkabine ersteckendes Profil 10 angeordnet, welches als Eckprofil, und zwar
bevorzugt im Winkel von im wesentlichen 45°, zu den beiden Raumwänden angeordnet ist.
An dem Profil bzw. Eckprofil 10 sind Wasseranschluß 11 für eine Handbrause 13, ein
Brausehalter 12, sowie zwei Ablagen 14, 15 unmittelbar und in der vertikalen Höhe,
insbesondere stufenlos, verstellbar gelagert und/oder geführt. Das Profil 10 enthält
wenigstens eine Führungsnut 16, in welcher korrespondierend ausgebildete Führungskörper
des Brausehalters 12 und/oder der Ablagen 14, 15 derart eingreifen, dass in bevorzugter
Weise ohne zusätzliche Betätigungsmittel, wie Klemmschrauben o.ä., einerseits eine
sichere Fixierung in der gewünschten Vertikalposition von einem Benutzer vorgegeben
werden und andererseits die Vertikalposition verändert werden kann. Wie nachfolgend
ausführlich erläutert wird, sind hierzu der Brausehalter 12 bzw. die Ablage oder Ablagen
14, 15 lediglich manuell vorn Benutzer aus einer fixierten Gebrauchsstellung in zweckmäßiger
Weise um einen vorgegebenen Winkel nach oben zu schwenken, in die gewünschte Vertikalposition
zu verschieben und nachfolgend wieder in die nunmehr vorgegebene neue Gebrauchsstellung
zurück zu schwenken.
[0010] Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung schräg von oben teilweise das Profil
bzw. Eckprofil 10, welches zwischen zwei rechtwinklig zueinander angeordneten seitlichen
und feststehenden Wandelementen 18, 19 angeordnet und mit diesen verbunden ist. Es
sei hier festgehalten, dass die erfindungsgemäße Duschkabine als eine eigenständige,
komplette Duscheinheit ausgebildet ist und alle Komponenten, wie Wandelemente, Türen,
Brausearmatur, Duschwanne, Ablauf u.s.w. enthält und somit bei der Montage lediglich
noch an einen Wasserzulauf und einen Wasserablauf angeschlossen werden muß. Weiterhin
sei festgehalten, dass die Duschwanne alternativ zu der abgerundeten Ausbildung gemäß
Fig. 1 beispielsweise als Fünfeckwanne oder als Viereckwanne ausgebildet sein kann,
wobei selbstverständlich die Wandelemente und Türen entsprechend angepaßt sind. Unabhängig
von der konkreten Ausgestaltung enthalten die Duschkabinen jeweils das übereinstimmend
ausgebildete Profil, insbesondere Eckprofil 10, in welches ferner die Armatur, insbesondere
Mischarmatur, für das Duschwasser ebenso integriert ist, wie die Führungsnut oder
Führungsnuten des Brausehalters 12 und/oder der Ablage bzw. Ablagen 14, 15.
[0011] Das Profil 10 enthält die Führungsnut 16, in welche ein Führungskörper 20 des Brausehalters
12 eingreift. Die bevorzugt hinterschnitten ausgebildete Führungsnut 16 ist zur Seite
hin offen und ist somit von einem Benutzer, welcher von vorn in Blickrichtung 22 auf
das Profil 10 schaut, praktisch nicht wahrnehmbar. Ferner enthält das Profil 10 eine
zweite Führungsnut 17, welche im Vergleich mit der Führungsnut 16 zur anderen, gegenüberliegenden
Seite offen ausgebildet ist und folglich von einem Benutzer ebenso praktisch nicht
wahrnehmbar ist. Auch bei langer Nutzungsdauer sind somit etwaige Schleifspuren aufgrund
der Verschiebung und Fixierung, sei es des Brausehalters 12 oder der Ablage bzw. Ablagen
14, 15, nicht wahrnehmbar, wodurch die Gebrauchs- und Nutzungsdauer in weitestgehend
neuwertigem Zustand für eine lange Zeit sichergestellt ist. In die erste Führungsnut
16 greift ein Führungskörper der Ablage 14 ein, wobei der Führungskörper analog zum
Führungskörper 16 des Brausehafters 12 ausgebildet ist. Des weiteren enthält die Ablage
14 auf der gemäß Zeichnung rechten Seite einen in die zweite Führungsnut 17 von der
anderen Seite her eingreifenden Führungskörper. Somit ist eine zweifache Führung und/oder
Fixierung der Ablage 14 vorgegeben, wodurch in zweckmäßiger Weise eine hohe Belastbarkeit
der Ablage 14 erreicht ist.
[0012] Aus Gründen der Klarheit ist in Fig. 3 nur die Ablage 14 dargestellt, welche eine
Anzahl von quadratischen Durchbrechungen 24 zum Durchlauf von Wasser enthält. Es versteht
sich, dass die Durchbrechungen 24 andere Konturen aufweisen können. Ferner enthält
die Ablage 14 an den Rändern nach oben vorstehende Stege 25 zur Sicherung von abgelegten
Duschutensilien, wie Seife, Shampoo, Bürste oder dergleichen. In die Führungsnut 16
greift von der Seite her der Führungskörper 26 der Ablage 14 ein, wobei ferner in
die gegenüberliegende Führungsnut 17 der hier nicht erkennbare zweite Führungskörper
der Ablage 14 eingreift. Die Führungsnuten 16,17 enthalten jeweils eine Quernut 21
sowie einen quer angeordneten Vorsprung 23 in der gegenüber liegenden Nutwand. Dies
gilt analog auch für den Brausehalter. Korrespondierend hierzu ist der Führungskörper
26 ausgebildet und ebenso der gegenüber angeordnete Führungskörper, so dass ein seitliches
Herauslösen der Ablage 21 unterbunden ist. Wie ersichtlich, weist das Profil bzw.
Eckprofil 10 einen im Prinzip T-förmigen Querschnitt auf mit dem über die Frontfläche
28 nach vorn beabstandet vorstehenden Führungsteil 30, wobei zwischen diesem und der
Frontfläche 28 die beiden in entgegengesetzten Richtungen jeweils zur Seite offenen
Führungsnuten 16 und 17 angeordnet sind. Des weiteren enthält das Profil bzw. Eckprofil
10 an den beiden seitlichen Enden jeweils eine Befestigungsnut 32, 33 zur Verbindung
mit den seitlichen Wandelementen 18, 19. Wie dargestellt, sind an den oberen Enden
der seitlichen Wandelemente 18, 19 Befestigungskörper 34, 35, insbesondere mittels
Schrauben festgelegt. Diese Befestigungskörper 34, 35, enthalten in die Befestigungsnuten
32 bzw. 33 eingreifende Teile, in welche von der Rückseite 36 her Verbindungselemente
38, 39 eingreifen, welche insbesondere als Schrauben ausgebildet sind. In analoger
Weise sind die seitlichen Wandelemente 18, 19 im Bereich ihrer Unterkanten mit dem
Eckprofil 10 verbunden.
[0013] Alternativ zu der erläuterten Duschkabine, bei welcher die seitlichen Wandelemente
18, 19 rechtwinklig zueinander angeordnet sind und das Profil 10 als Eckprofil ausgebildet
und im Winkel von 45° zu den seitlichen Wandelementen 18, 19 angeordnet ist, können
das Profil und die seitlichen, feststehenden Wandelemente 18, 19 für andere Winkelstellungen
ausgebildet und angeordnet sein. So können die seitlichen Wandelemente 18, 19 in einem
Winkelbereich von > 90°, beispielsweise bis zu 160° zueinander angeordnet sein, wobei
die an den seitlichen Enden des Profils 10 vorgesehenen Befestigungsnuten 32, 33 in
einem entsprechenden Winkel zur Frontfläche des Profils 10 angeordnet sind. Weiterhin
können im Rahmen der Erfindung die seitlichen Wandelemente 18, 19 gebogen ausgebildet
sein, wobei die Duschkabine ohne weiteres freistehend in einem Badezimmer oder Duschraum
aufgestellt werden kann. Bei freistehender Aufstellung der Duschkabine, sei es mit
ebenen oder gebogenen seitlichen Wandelementen, ist im Bereich der Rückseite in zweckmäßiger
Weise eine hier nicht weiter dargestellte Abdeckung oder ein Abdeck- profil vorgesehen.
In einer weiteren alternativen Ausgestaltung kann der Führungsteil des Profils in
einem vorgegebenen Abstand hinter der Frontfläche des Profils angeordnet sein, wobei
die wenigstens eine hinterschnittene Führungsnut oder ein Führungskörper sich gleichfalls
hinter der Frontfläche des Profils befinden.
[0014] Die Aufsicht in vertikaler Richtung von oben gemäß Fig. 4 zeigt den Brausehalter
12 und die vertikal darunter angeordnete Ablage 14, deren zweiter Führungskörper 27
in die zweite Führungsnut 17 eingreift. In die gegenüberliegende und zur anderen Seite
offene Führungsnut 16 greift der Brausehalter 12 mit dem Führungskörper 20 ein, ebenso
wie darunter der erste Führungskörper der Ablage 14. Die Führungsnuten 16, 17 enthalten
jeweils die Quernut 21 sowie den Vorsprung 23 und korrespondierend sind die Führungskörper
20, 27 ausgebildet. Der Brausehalter 12 enthält zwei Teile 40, 41, welche mittels
eines Gelenks 42 gekoppelt sind, dessen Gelenkachse 43 im wesentlichen horizontal
bzw. parallel zur Zeichenebene liegt. Der vordere Teil 41 enthält in bekannter Weise
eine Öffnung 44 zum Einsetzen und bedarfsweise Herausnehmen der Handbrause 13 bzw.
deren Griffteil.
[0015] Fig. 5 bzw. Fig. 6 zeigen in einer Aufsicht von oben bzw. als Seitenansicht teilweise
das Profil 10 und den Brausehalter 12, und zwar letzteren in derfixierten Gebrauchsstellung.
Der in die Führungsnut 16 eingreifende Führungskörper 20 enthält eine hintere obere
Schrägfläche 46. Ferner enthält der Brausehalter 12 bzw. dessen dem Führungsteil 12
des Profils 10 zugewandter Teil 40 eine vordere, untere Schrägfläche 48. Die hintere
Schrägfläche 46 ist zur im Wesentlichen vertikalen Längsachse 50 des Profils 10 in
einem Winkel 52 geneigt angeordnet, welcher sich nach oben sich öffnet. Die vordere
Schrägfläche 48 ist zur vertikalen Längsachse 50 in einem Winkel 54 geneigt angeordnet,
welcher sich nach unten öffnet. Die Schrägflächen 46, 48 verlaufen im Wesentlichen
parallel zueinander und/oder die Winkel 52, 54 sind bevorzugt im Wesentlichen gleich
groß. Die hintere Schrägfläche 46 ist im oberen Bereich des hinteren Endes des Führungskörpers
20 angeordnet, während die vordere Schrägfläche 48 im unteren Bereich des Teils 40
angeordnet ist. In zweckmäßiger Weise erstrecken sich die genannten Schrägflächen
46 bzw. 48 zumindest näherungsweise jeweils über die halbe Höhe 56 des Brausehalters
12 bzw. dessen Teils 40. Die Nut 16 besitzt die Nutbreite 58, welche größer ist als
der Abstand 60 der genannten Schrägflächen 46 und 48.
[0016] Der Führungskörper 20 enthält unterhalb der hinteren Schrägfläche 46 eine hintere
Endfläche 62 und ferner oberhalb der vorderen Schrägfläche 48 eine vordere Anlagefläche
64. Die Endfläche 62 und die Anlagefläche 64 verlaufen im Wesentlichen parallel zueinander
und zwar in einem Abstand 66, welcher zumindest näherungsweise gleich groß ist wie
die Nutbreite 58. In der dargestellten Gebrauchsstellung liegen die Endfläche 62 sowie
die Anlagefläche 64 an den zugeordneten Nutflächen spielfrei an, wodurch eine Fixierung
in der dargestellten Gebrauchsposition erreicht ist. Zudem bewirkt das Gewicht des
Brausehalters 12 und vor allem der in den Brausehalter 12 eingehängten Handbrause
ein Drehmoment nach unten derart, dass die hintere Endfläche 62 und die vordere Anlagefläche
64 in die Führungsnut eingeklemmt werden und folglich in bevorzugter Weise eine selbstätige
und/oder stabile Fixierung in der Gebrauchsposition des Brausehalters sichergestellt
ist.
[0017] Fig. 7 und Fig. 8 zeigen die Handbrause in einer aus der Gebrauchsstellung um den
Winkel 78 nach oben geschwenkten Position. In dieser Position sind die hintere Endfläche
62 und die vordere Anlagefläche außer Eingriff mit den zugeordneten Nutflächen. Da
der Abstand 60 zwischen der hinteren Schrägfläche 46 und der vorderen Schrägfläche
kleiner als die Nutbreite ist, liegen auch die letztgenannten Flächen nicht an den
Nutflächen an, und folglich ist der Brausehalter 12 in Richtung der vertikalen Achse
50 nach oben oder unten bezüglich dem Profil 10 verschiebbar, wie mit dem Doppelpfeil
80 angedeutet.
[0018] Die in Fig. 4 dargestellten Führungskörper 26, 27 der Ablage 14 sind analog zum erläuterten
Führungskörper des Brausehalters 12 ausgebildet. Folglich ist die Ablage 14 in der
im Wesentlichen horizontalen Gebrauchsstellung im Profil 10 fixiert und kann aus dieser
zur Höheneinstellung ebenfalls um den Schwenkwinkel nach oben verschwenkt und nachfolgend
in Längsrichtung des Profils nach oben oder nach unten verschoben und in der neuen
Gebrauchsstellung durch selbstätiges Festklemmen fixiert werden.
[0019] Fig. 9 und 10 zeigen eine besondere Ausgestaltung der Duschwanne 2, welche alternativ
als Fünfeck ausgebildet ist. Die Duschwanne 2 weist auf dem oberen Rand 82, bevorzugt
außen eine angeformte Erhebung 84 auf. Die Erhebung 84 ist vorteilhaft umlaufend über
den gesamten oberen Rand 82 angeordnet. In bevorzugter Weise ist insbesondere im hinteren
Eckbereich 86 der Duschwanne 2 die Erhebung 84 vorgesehen. Im hinteren Eckbereich
86 ist erfindungsgemäß auf dem oberen Rand 82 der Duschwanne 2 das erfindungsgemäße
Profil bzw. Eckprofil angeordnet, und mittels der insbesondere im Eckbereich 86 vorgesehenen
äußeren Erhebung 84 wird mit einem geringen Aufwand der Austritt von Wasser funktionssicher
verhindert. Dies gilt gleichermaßen erfindungsgemäß in den Seitenbereichen 88, 89,
auf welchen die eingangs erläuterten seitlichen Wandelemente der Duschkabine angeordnet
sind. Des Weiteren wird in den vorderen Bereichen, in welchen die vorderen, feststehenden
Wandelemente auf dem Rand angeordnet sind, ebenso im Eintrittsbereich mit den Türelementen
mittels der außen am Rand 82 angeordneten Erhebung 84 der unerwünschte Austritt von
Wasser in vorteilhafter Weise ohne zusätzliche Dichtungsmittel, wie Silikon, funktionssicher
unterbunden. Es sei festgehalten, dass insbesondere mit dem Profil bzw. Eckprofil
die bauseitigen Anschlüsse für Frischwasser und Abwasser abgedeckt werden, so dass
die Montage der Duschkabine erheblich vereinfacht wird und gegebenenfalls erforderliche
Reparatur-oder Servicemaßnahmen durch Abnahme des Profils 10 ohne weiteres durchgeführt
werden können.
Bezugszeichen
[0020]
- 2
- Duschwanne
- 4, 5
- Türelement
- 6, 7
- feststehendes, vorderes Wandelement
- 8
- hintere Ecke
- 10
- Profil / Eckprofil
- 11
- Anschluss für 13
- 12
- Brausehalter
- 13
- Handbrause
- 14, 15
- Ablage
- 16, 17
- Führungsnut in 10
- 18, 19
- seitliches, feststehendes Wandelement
- 20
- Führungskörper von 12
- 21
- Quernut in 16, 17
- 22
- Blickrichtung / Pfeil
- 23
- Vorsprung in 16, 17
- 24
- Durchbrechung in 14, 15
- 25
- Steg
- 26, 27
- Führungskörper von 14
- 28
- Frontfläche von 10
- 30
- Führungsteil von 10
- 32, 33
- Befestigungsnut
- 34, 35
- Befestigungskörper
- 36
- Rückseite von 10
- 38, 39
- Verbindungselement
- 40,41
- Teil von 12
- 42
- Gelenk
- 43
- Gelenkachse
- 44
- Öffnung in 12, 41
- 46
- hintere, obere Schrägfläche von 20
- 48
- vordere, untere Schrägfläche von 20
- 50
- vertikale Längsachse von 10
- 52
- Winkel zwischen 46 und 50
- 54
- Winkel zwischen 48 und 50
- 56
- Höhe von 12, 40
- 58
- Breite von 16, 17
- 60
- Abstand zwischen 46 und 48
- 62
- hintere, untere Endfläche von 20
- 64
- vordere, obere Anlagefläche von 20
- 66
- Abstand zwischen 62 und 64
- 78
- Schenkwinkel
- 80
- Doppelpfeil
- 82
- oberer Rand von 2
- 84
- äußere Erhebung auf 82
- 86
- Eckbereich von 2
- 88, 89
- Seitenbereich von 2
1. Duschkabine mit wenigstens einem feststehenden Wandelement (6, 7, 18, 19) und mit
wenigstens einem in einem Einstiegsbereich bewegbar angeordneten Türelement (4, 5),
wobei ferner ein Brausehalter (12) für eine Handbrause (13) und/oder eine Ablage (14,
15) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Profil (10) mit wenigstens einer Führungsnut (16, 17) oder einem Führungsteil
(30) vorgesehen ist und dass in die Führungsnut (16, 17) ein Führungskörper (20, 26,
27) eingreift oder dem Führungsteil (30) derart zugeordnet ist, dass der Brausehalter
(12) oder die Ablage (14, 15), mit welchen der oder die Führungskörper (20, 26, 27)
verbunden sind, in Richtung der im Wesentlichen vertikal ausgerichteten Längsachse
(50) des Profils (10) in der Höhe einstellbar und fixierbar sind.
2. Duschkabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brausehalter (12) und/oder die Ablage (14, 15) in einer Gebrauchsstellung fixierbar
angeordnet sind und durch Schwenkung in einem vorgegebenen Winkel (78) aus der Gebrauchsstellung
heraus schwenkbar und entlang dem Profil (10) und/oder dessen Führungsteil (30) stufenlos
in eine andere Gebrauchsstellung verschiebbar sind und in dieser insbesondere durch
Festklemmen fixiert sind.
3. Duschkabine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (10) als Eckprofil ausgebildet ist, welches in einem vorgegebenen Winkel,
bevorzugt in einem Winkel von zumindest näherungsweise 45°, bezüglich den seitlichen
feststehenden Wandelementen (18, 19) angeordnet ist.
4. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das insbesondere als Eckprofil ausgebildete Profil (10) an seinen beiden seitlichen
Enden jeweils eine Befestigungsnut (32, 33) aufweist zur Verbindung mit den seitlichen
Wandelementen (18, 19).
5. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (16, 17) in Richtung zum seitlichen Ende des Profils (10) offen ausgebildet
ist und/oder dass das Profil (10) zwei Führungsnuten (16, 17) enthält, welche in entgegengesetzten
Richtungen offen ausgebildet sind.
6. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsteil (30) bezüglich der übrigen Frontfläche (28) des Profils (10) in
einem vorgegebenen Abstand, insbesondere nach vorn, von der Frontfläche (28) absteht
und/oder dass das Profil (10) mit dem Führungsteil (30) einen im Wesentlichen T-förmigen
Querschnitt aufweist, wobei die Führungsnut oder Führungsnuten (16, 17) oder der Führungskörper
(20, 26, 27) zwischen dem Führungsteil (30) und der Frontfläche (28) angeordnet sind.
7. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper (20, 26, 27) zwei bezogen auf die Breite (58) der Führungsnut
beabstandet angeordnete Schrägflächen (46, 48) aufweist, deren Abstand (60) um einen
vorgegebenen Betrag kleiner als die genannte Breite (58) der Führungsnut (16, 17)
derart ist, dass nach Schwenkung des Führungskörpers (20, 26, 27) um einen vorgegebenen
Schwenkwinkel (78) der Brausehalter (12) und/oder die Ablage (14, 15) entlang dem
Profil (10) verschiebbar sind.
8. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper (20, 26, 27) eine hintere Endfläche (62) sowie eine vordere Anlagefläche
(64) in einem vorgegebenen Abstand (66) zueinander derart aufweist, dass in der Gebrauchsstellung
des Brausehalters (12) oder der Ablage (14, 15) diese bezüglich dem Profil (10) fixiert
und/oder festgeklemmt sind und/oder dass der genannte Abstand (66) zumindest näherungsweise
gleich groß ist wie die Breite (58) der Führungsnut (16, 17).
9. Duschkabine mit einer Duschwanne (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Duschwanne (2) auf ihrem oberen Rand (82) eine insbesondere umlaufende Erhebung
(84) aufweist, welche über den oberen Rand (82) nach oben vorsteht und bevorzugt im
Außenbereich des Randes 82 angeordnet ist.