[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zu Herstellen
von Buchblöcke bildenden Stapeln gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. dem Oberbegriff
des Anspruchs 8.
[0003] In der
US-A-2007/0179037 ist eine Verarbeitungslinie beschrieben, bei der eine von einer Rolle abgewickelte
Materialbahn in einer Digitaldruckstation bedruckt wird. Von der Materialbahn werden
anschliessend durch Querschneiden bedruckte Bogen abgetrennt, die ein- oder zweimal
gefalzt werden. Die gefalzten Bogen werden dann in einer Stapelstation zu Stapeln,
von denen jeder einen Buchblock bildet, aufeinander gelegt. Die Stapel werden von
der Stapelstation entweder zu einer Bindemaschine oder zu einem Zwischenlager gefördert,
von wo die Stapel später zu einer Bindemaschine transportiert werden.
[0004] Während des Transports der Stapel von der Stapelstation zur Bindemaschine bzw. zum
Zwischenlager kann es leicht vorkommen, dass sich innerhalb der Stapel einzelne Bogen
verschieben und so die nach dem Stapeln vorhandene genaue Ausrichtung der Bogen im
Stapel verloren geht. Daher sind die Bindemaschinen in der Regel mit einer Rüttelvorrichtung
ausgerüstet, in der in den angelieferten Stapeln die Bogen innerhalb eines Stapels
wieder möglichst genau ausgerichtet werden, damit eine sehr gute Bindequalität erreicht
werden kann.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, das bzw. die es ermöglicht, die
beim Aufeinanderlegen der bedruckten Bogen erreichte genaue Ausrichtung der Bogen
innerhalb der Stapel beim Weitertransport der Stapel zu erhalten.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs
1 bzw. mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst.
[0007] Dadurch, dass die einzelnen Bogen innerhalb eines einen Buchblock bildenden Stapels
mittels eines Klebstoffes, der vor dem oder beim Aufeinanderlegen der Bogen benachbart
zu einer Seitenkante der Bogen, vorzugsweise diejenige Seitenkante, die in den Rücken
des Buchblocks zu liegen kommt, auf die Bogen aufgetragen wird, miteinander verbunden
werden, wird erreicht, dass die Bogen ihre Lage innerhalb des Stapels auch nach dem
Verlassen der Stapelstation beibehalten. Das bedeutet, dass die Stapelqualität der
der Bindemaschine zugeführten Stapel sich nicht von der Stapelqualität der in der
Stapelstation gebildeten Stapel unterscheidet.
[0008] Da sich der Klebstoffauftrag auf den Bogen vorzugsweise benachbart zur Seitenkante
der Bogen, die in den Rücken des Buchblocks zu liegen kommt, befindet, wirkt sich
dieser Klebstoffauftrag nicht nachteilig auf die Qualität des fertigen Buches aus.
[0009] Bevorzugte Weiterausgestaltungen des erfindungsgemässen Verfahrens und der erfindungsgemässen
Vorrichtung bilden Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0010] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
rein schematisch:
- Fig. 1
- in Draufsicht eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung zum Bilden von Buchblöcke
bildenden Stapeln,
- Fig. 2
- in Draufsicht die Herstellung von Stapeln aus einmal gefalzten Bogen mittels der Vorrichtung
gemäss Fig. 1,
- Fig. 3
- in Draufsicht die Herstellung von Stapeln aus zweimal gefalzten Bogen mittels der
Vorrichtung gemäss Fig. 1,
- Fig. 4
- in Draufsicht eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung zum Bilden von Buchblöcke
bildenden Stapeln,
- Fig. 5
- in Draufsicht die Herstellung von Stapeln aus einmal gefalzten Bogen mittels der Vorrichtung
gemäss Fig. 4,
- Fig. 6
- in Draufsicht die Herstellung von Stapeln aus zweimal gefalzten Bogen mittels der
Vorrichtung gemäss Fig. 4,
- Fig. 7
- in einer Seitenansicht Stapel aus einmal gefalzten, mittels eines Klebstoffes miteinander
verbundenen Bogen,
- Fig. 8
- die Stapel gemäss Fig. 7 in Draufsicht,
- Fig. 9
- in einer Seitenansicht Stapel aus zweimal gefalzten, mittels eines Klebstoffes miteinander
verbundenen Bogen,
- Fig. 10
- die Stapel gemäss Fig. 9 in Draufsicht,
- Fig. 11
- in einer Seitenansicht einen fertig bearbeiteten Buchblock mit Einbanddecke, und
- Fig. 12
- eine Ansicht auf den Rücken des Buchblocks gemäss Fig. 11.
[0011] Die in der Fig. 1 schematisch dargestellte erste Ausführungsform einer Vorrichtung
1 zum Herstellen von Buchblöcke bildenden Stapeln weist in Verarbeitungsrichtung A
gesehen eine Abwickelstation 2, in der die zu bearbeitende Materialbahn 3 (Fig. 2
und 3) von einer Rolle abgewickelt wird, und eine Digitaldruckstation 4 auf, in der
die Materialbahn 3 auf beiden Seiten bedruckt wird. In den Fig. 2 und 3 ist der bedruckte
Bereich der Materialbahn 3 mit 3a bezeichnet. Der Digitaldruckstation 4 ist eine Perforierstation
5 nachgeschaltet, die eine Perforiereinheit aufweist, mittels der die bedruckte Materialbahn
3 mit einer oder zwei Perforations- oder Schwächungslinien versehen werden kann, wie
das anhand der Fig. 2 und 3 näher erläutert werden wird. Beispielsweise kann die von
der Firma Hunkeler AG unter der Bezeichnung "Perforiermodul LP4" vertriebene Perforiereinheit
als Perforierstation 5 eingesetzt werden. Diese Perforierstation 5 kann jedoch auch
entfallen.
[0012] In Verarbeitungsrichtung A gesehen folgt auf die Perforierstation 5 eine Querschneidstation
6, in der von der Materialbahn 3 durch Querschneiden einzelne bedruckte Bogen abgetrennt
werden. Auf die Querschneidstation 6 folgt eine Längsfalzstation 7, in der die Bogen
entweder einmal oder zweimal gefalzt werden, wie das anhand der Fig. 2 und 3 noch
näher beschrieben werden wird. Das Umstellen der Längsfalzstation 7 vom Einmalfalzen
auf das Zweimalfalzen und umgekehrt erfolgt vorzugsweise dynamisch während des Betriebs,
ohne dass die Längsfalzstation 7 angehalten werden muss. Als Längsfalzstation 7 eignet
sich besonders das von der Firma Hunkeler AG unter der Bezeichnung "Flyfolder FB6"
vertriebene Längsfalzmodul.
[0013] In Verarbeitungsrichtung A gesehen hinter der Längsfalzstation 7 ist eine Stapelstation
8 angeordnet, in der die gefalzten Bogen zu einem Stapel aufeinander gelegt werden.
Diese Stapelstation 8 weist eine Klebstoffauftragseinrichtung auf, mittels der vor
dem Aufeinanderlegen der Bogen auf noch zu beschreibende Weise die Bogen mit einem
Klebstoffauftrag versehen werden. Als Stapelstation 8 eignet sich die in der
EP-A-1 593 621 beschriebene Stapelvorrichtung, ergänzt durch eine Klebstoffauftragseinrichtung.
Mit 9 ist eine Auslagestation bezeichnet, die die in der Stapelstation 8 gebildeten
Stapel übernimmt und zur weiteren Verarbeitung wegführt.
[0014] Anhand der Fig. 2 wird nun die Herstellung von Stapeln aus einmal gefalzten Bogen
mittels der in der Fig. 1 gezeigten Vorrichtung 1 beschrieben.
[0015] Die in Richtung des Pfeils B vorgeschobene, die Digitaldruckstation 4 verlassende,
beidseitig bedruckte Materialbahn 3 wird in der Perforierstation 5 mittels eines nur
schematisch dargestellten, zur Perforiereinheit gehörenden Perforierwerkzeugs 10 mit
einer Perforations- oder Schwächungslinie 11 versehen, die parallel zur Vorschubrichtung
B und in Längsrichtung der Materialbahn 3 verläuft.
[0016] In der nachfolgenden Querschneidstation 6 wird die Materialbahn 3 quer zur Vorschubrichtung
B geschnitten und von der Materialbahn 3 einzelne Bogen 12 abgetrennt. Diese Bogen
12 werden in der Längsfalzstation 7 einmal längs der Perforationslinie 11 gefalzt.
Der einmal gefalzte Bogen ist mit 12' und dessen Falzkante mit 13 bezeichnet. Die
Herstellung dieser einmal gefalzten Bogen 12' erfolgt dabei im Wesentlichen auf dieselbe
Weise wie anhand der Fig. 1 und 2a der
US-A-2007/0179037 beschrieben.
[0017] In der Stapelstation 8 werden die ankommenden gefalzten Bogen 12', benachbart zu
ihrer Falzkante 13, mit einem Klebstoffauftrag 14 versehen, der sich entlang der Falzkante
13 erstrecket und beim gezeigten Ausführungsbeispiel eine mehrmals unterbrochene Klebstoffspur
14a ist. Das Auftragen des Klebstoffes erfolgt vor oder beim Aufeinanderlegen der
Bogen 12' zu einem Stapel.
[0018] Die mit dem Klebstoffauftrag 14 versehenen Bogen 12' werden dann in der Stapelstation
8 zu einem Stapel 15, der in der Fig. 2 in Draufsicht gezeigt ist, aufeinander gelegt.
Die fertigen Stapel 15, in denen die übereinander liegenden Bogen 12', wie beschrieben,
miteinander verbunden sind, werden von der Auslagestation 9 übernommen und entweder
in ein Zwischenlager oder zu einer Bindestation geführt, wie das in der bereits erwähnten
US-A-2007/0179037 beschrieben ist.
[0019] In den Fig. 7 und 8 sind in einer Seitenansicht und in Draufsicht zwei zu einem Grossstapel
übereinander angeordnete Stapel 15, 15' gezeigt, von denen jeder einen Buchblock bildet
und aus einmal gefalzten Bogen 12' besteht. Die Bogen 12' innerhalb eines Stapels
15, 15' sind mittels des Klebstoffauftrags 14 miteinander verbunden. Dank dieser Verbindung
behalten die Bogen 12' beim Transportieren des Stapels 15, 15' ihre Lage im Stapel
15, 15' bei. Dadurch bleibt die in der Stapelstation 8 erreichte Stapelqualität bei
der Weiterverarbeitung erhalten.
[0020] Wie bereits erwähnt, befindet sich der Klebstoffauftrag 14 benachbart zur Falzkante
13. Die Falzkanten 13 kommen in den Rücken der Buchblöcke, die durch jeweils einen
Stapel 15, 15' gebildet werden, und damit in den Rücken des fertigen Buches, zu liegen.
Damit wirkt sich der Klebstoffauftrag 14 nicht nachteilig auf die Qualität des fertigen
Buches aus. In der Regel werden bei der Bearbeitung des Buchblockrückens die Klebstoffaufträge
14 sogar entfernt.
[0021] Die Fig. 7 lässt erkennen, dass der oberste Bogen 12' im Stapel 15, 15' keinen Leimauftrag
aufweist. Aus der Fig. 8 ist ersichtlich, dass der Leimauftrag 14 als mehrmals unterbrochene
Klebstoffspur 14a aufgetragen ist, die aus mehreren voneinander beabstandeten Klebstoffstrichen
14a' besteht.
[0022] Anhand der Fig. 3 wird nun beschrieben, wie mittels der Vorrichtung gemäss Fig. 1
Stapel aus zweimal gefalzten Bogen hergestellt werden. Dabei wird auch auf die vorangehende
Beschreibung der Fig. 2 Bezug genommen.
[0023] Die in der Digitaldruckstation 4 beidseitig bedruckte Materialbahn 3 wird in der
Perforierstation 5 mit zwei Perforations- oder Schwächungslinien 11, 11' versehen,
die parallel zueinander und in einem Abstand voneinander in Längsrichtung der Materialbahn
3, das heisst parallel zur Vorschubrichtung B der Materialbahn 3, verlaufen. Zur Erzeugung
dieser Perforationslinien 11, 11' weist die Perforiereinheit der Perforierstation
5 zwei Perforierwerkzeuge 10', 10" auf. Die Umschaltung von einem aktiven Perforierwerkzeug
10 auf zwei aktive Perforierwerkzeuge 10', 10" erfolgt dynamisch während des Betriebs,
das heisst ohne eine Abschaltung der Perforierstation 5.
[0024] Gleich wie anhand der Fig. 2 beschrieben, werden in der Querschneidstation 6 von
der Materialbahn 3 einzelne Bogen 16 abgetrennt, die mit zwei Perforationslinien 11,
11' versehen sind. In der Längsfalzstation 7 erfolgt dann das zweimalige Falzen der
Bogen 16 um die eine Perforationslinie 11 und die andere Perforationslinie 11' (Wickelfalz).
Die zweimal gefalzten Bogen sind mit 16' und deren Falzkanten mit 17, 17' bezeichnet.
Die beschriebene Herstellung von zweimal gefalzten Bogen 16' entspricht der anhand
der Fig. 1 und 2c der
US-A-2007/0179037 beschriebenen Herstellungsweise.
[0025] Die gefalzten Bogen 16' werden gleich wie anhand der Fig. 2 vor dem oder beim Aufeinanderlegen
in der Stapelstation 8 mit einem Klebstoffauftrag 14 versehen, der benachbart zur
einen Falzkante 17' und entlang derselben verläuft. Der Klebstoffauftrag 14 ist auch
hier eine mehrmals unterbrochene Klebstoffspur 14a.
[0026] Die mit einem Klebstoffauftrag 14 versehenen Bogen 16' werden dann zu Stapeln 18
aufeinander gelegt, die über die Auslagestation 9 weggeführt werden.
[0027] In den Fig. 9 und 10 sind in einer Seitenansicht und in der Aufsicht zwei zu einem
Grossstapel übereinander angeordnete Stapel 18, 18' gezeigt, von denen jeder einen
Buchblock bildet und aus zweimal gefalzten Bogen 16' besteht. Gleich wie bei den in
den Fig. 7 und 8 gezeigten Stapeln 15, 15' sind die Bogen 16' innerhalb eines Stapels
18, 18' mittels eines Klebstoffauftrags 14 miteinander verbunden. Dieser Klebstoffauftrag
14 liegt, wie bereits erwähnt, benachbart zur Falzkante 17'. Die Falzkanten 17' kommen
in den Rücken der Buchblöcke, die durch jeweils einen der Stapel 18, 18' gebildet
werden, zu liegen. Damit ergeben sich dieselben, anhand der Fig. 7 und 8 beschriebenen
Vorteile wie bei den Stapeln 15, 15'.
[0028] Nachfolgend wir nun anhand der Fig. 4 - 6 ein zweites Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
beschrieben. Dieses zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel
gemäss den Fig. 1 - 3 im Wesentlichen dadurch, dass in der Digitaldruckstation Einzelbogen
und nicht eine kontinuierlich bewegte Materialbahn 3 bedruckt wird.
[0029] Die in der Fig. 4 in Draufsicht dargestellte Vorrichtung 20 zum Herstellen von Buchblöcke
bildenden Stapeln, ausgehend von bedruckten Einzelbogen, weist eine Digitaldruckstation
21 zum Bedrucken von Einzelbogen auf. In Verarbeitungsrichtung A gesehen folgt auf
die Digitaldruckstation 21 eine Längfalzstation 22. Diese Längsfalzstation 22 ist
ein umstellbares Taschenfalzwerk, in dem die bedruckten Bogen einmal oder zweimal
gefalzt werden. Der Längsfalzstation 22 ist eine Ausrichtstation 23 für die gefalzten
Bogen nachgeschaltet. An die Ausrichtstation 23 schliesst eine Stapelstation 24 mit
einer Klebstoffauftragseinrichtung an, die der Stapelstation 8 der Vorrichtung 1 gemäss
der Fig. 1 entspricht. Dieser Stapelstation 24 ist eine Auslagestation 25 nachgeordnet,
die der Auslagestation 9 der Vorrichtung 1 gemäss 1 entspricht.
[0030] Anhand der Fig. 5 wird nun die Herstellung von Stapeln aus einmal gefalzten Bogen
mittels der Vorrichtung 20 gemäss Fig. 4 erläutert. Das in der Fig. 5 dargestellte
Herstellungsverfahren entspricht weitgehend dem anhand der Fig. 2 beschriebenen Herstellungsverfahren.
Deshalb wird auch Bezug genommen auf diese Fig. 2.
[0031] Wie bereits erwähnt, werden in der Digitaldruckstation 21 einzelne Bogen 12 beidseitig
bedruckt. Die bedruckten Bogen 12 werden in einer in Fig. 4 nicht dargestellten, zwischen
der Digitaldruckstation 21 und dem Taschenfalzwerk 22 angeordneten Perforierstation,
die der Perforierstation 5 der Vorrichtung 1 gemäss Fig. 1 entspricht, mit einer Perforations-
oder Schwächungslinie 11 versehen, die parallel zur Verarbeitungsrichtung A verläuft.
Im Taschenfalzwerk 22 werden die Bogen 12 entlang der Perforationslinie 11 einmal
gefalzt. Der einmal gefalzte Bogen ist wie in Fig. 2 mit 12' und dessen Falzkante
mit 13 bezeichnet.
[0032] Die gefalzten Bogen 12' werden dann gleich wie anhand der Fig. 2 beschrieben, benachbart
zur Falzkante 13, mit einem Klebstoffauftrag 14 in der Form einer mehrmals unterbrochenen
Klebstoffspur 13a versehen. Dann werden die Bogen 12' zu Stapeln 15 aufeinander gelegt.
Die fertigen Stapel 15, 15' entsprechen den in den Fig. 7 und 8 gezeigten Stapeln
15, 15'. Deshalb wird auf die vorangehende Beschreibung dieser Fig. 7 und 8 verwiesen.
[0033] In der Fig. 6 ist dargestellt, wie mit der Vorrichtung 20 gemäss Fig. 4 Stapel aus
bedruckten, zweimal gefalzten Bogen hergestellt werden. Dabei entspricht dieses Herstellungsverfahren
weitgehend dem anhand Fig. 3 beschriebenen Herstellungsverfahren. Aus diesem Grund
wird auch auf diese Fig. 3 Bezug genommen.
[0034] Die in der Digitaldruckstation 21 beidseitig bedruckten Bogen 16 werden in der im
Zusammenhang mit der Fig. 5 bereits erwähnten, in Fig. 4 nicht gezeigten Perforierstation
mit zwei Perforations- oder Schwächungslinien 11, 11' versehen, die parallel zueinander
und in einem Abstand voneinander verlaufen. Im umstellbaren Taschenfalzwerk 22 werden
die Bogen 16 um die eine Perforationslinie 11 und dann um die andere Perforationslinie
11' gefalzt (Wickelfalz). Das Umstellen des Taschenfalzwerks 22 vom Einmalfalzen auf
das Zweimalfalzen erfolgt vorzugsweise dynamisch während des Betriebs, d.h. ohne Abschalten
des Taschenfalzwerks. Der zweimal gefalzte Bogen ist gleich wie in der Fig. 3 mit
16' und dessen Falzkanten mit 17 und 17' bezeichnet.
[0035] Die gefalzten Bogen 16' werden gleich wie anhand der Fig. 3 beschrieben mit einem
Klebstoffauftrag 14 versehen, der benachbart zur Falzkante 17' verläuft und eine mehrmals
unterbrochene Klebstoffspur 14a ist. Die Bogen 16' werden dann zu Stapeln 18 aufeinander
gelegt. Die fertigen Stapel 18, 18' entsprechen den in den Fig. 9 und 10 gezeigten
Stapeln 18, 18'. Aus diesem Grunde wird auf die vorangehende Beschreibung dieser Fig.
9 und 10 verwiesen.
[0036] In den Fig. 11 und 12 ist in einer Seitenansicht und in einer Rückansicht ein fertig
bearbeiteter Buchblock 26 mit Einbanddecke 27 gezeigt. Die Einbanddecke 27 ist gestrichelt
dargestellt und deren Rücken ist in der Darstellung der Fig. 12 weggelassen, um den
Rücken 26a des Buchblocks 26 sichtbar werden zu lassen.
[0037] Der gezeigte Buchblock 26 wird durch den in der Fig. 9 gezeigten Stapel 18 gebildet
und besteht aus aufeinanderliegenden und mittels des Klebstoffauftrags 14 miteinander
verbundenen Bogen 16'. Der Buchblock 26 ist an seinen Seitenflächen bearbeitet worden.
Dabei sind die Falzkanten 17 und gegebenenfalls auch die Falzkanten 17' entfernt worden.
Der Buchblock 26 ist in eine Einbanddecke 27 eingehängt und mittels Klebstoffverbindungen
28 und 29 mit dem Rücken 27a und den Deckeln 27b, 27c verbunden.
[0038] In der Fig. 12 ist eine besonders vorteilhafte Verteilung der Klebstoffstriche 14a'
(siehe auch die Fig. 8 und 10) gezeigt. Die Klebstoffstriche 14a auf einem Bogen sind
nämlich in Richtung quer zum Buchblockrücken 26 und damit in Richtung der Seitenkanten
der Bogen 16' gegenüber den Klebstoffstrichen 14a' des darunterliegenden Bogens seitlich
gegeneinander versetzt. Durch diese Verteilung der Klebstoffstriche 14a' im Stapel
18, 18' bzw. im Buchblock 26 wird erreicht, dass nicht alle Klebstoffstriche 14a'
direkt übereinander liegen. Damit können die Auswirkungen der Klebstoffstriche 14a'
in der Höhe des Stapels 18 klein gehalten werden. Dasselbe gilt natürlich auch für
die in der Fig. 7 gezeigten Stapel 15, 15'.
[0039] Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen besteht der Klebstoffauftrag
14 aus einer Klebstoffspur 14b, die durch einzelne, in einem Abstand voneinander angeordnete
Klebstoffstriche 14a' gebildet wird. Es ist aber auch möglich, den Klebstoff als durchgehende,
kontinuierliche Spur aufzutragen. Der Klebstoff kann aber auch punktförmig aufgebracht
werden.
[0040] Als Klebstoff eignet sich ganz besonders ein Dispersionsklebstoff. Ein solcher Klebstoff
verbindet die Bogen ausreichend schnell und ohne künstliches Trocknen.
[0041] Das Auftragen des Klebstoffes erfolgt mittels geeigneter, an sich bekannter Klebstoffauftragseinrichtungen.
Zum Auftragen des Klebstoffes werden die Bogen entlang von Klebstoffauftragselementen,
zum Beispiel Düsen, bewegt. Die Abgabe von Klebstoff aus den Klebstoffauftragselementen
erfolgt aufgrund von Steuerbefehlen als Punkte, einzelne Striche oder einen durchgehenden
Strich, wie das bereits beschrieben worden ist. Die Steuerbefehle für die Klebstoffauftragseinrichtung
können von der Digitaldruckstation 4, 21 erzeugt werden. Daneben kann für die Steuerung
der Klebstoffauftragseinrichtung auch ein auf die Bogen aufgedruckter Strichcode verwendet
werden.
[0042] Die Klebstoffauftragseinrichtung kann in die Stapelstaion 8, 24 integriert sein oder
kann der Stapelvorrichtung vorgeschaltet werden.
[0043] In der Stapelstation 8, 24 werden einzelne Stapel 15, 18 hergestellt und dann der
Auslagestation 9, 25 zugeführt. Es ist aber auch möglich, in der Stapelstation 8,
24 mehrere aufeinanderliegende Stapel 15, 15' bzw. 18, 18' (siehe Fig. 7 und 9) zu
bilden und den durch die aufeinanderliegenden Stapel 15, 15'; 18, 18' gebildeten Grossstapel
der Auslagestation 9, 25 zuzuführen. Einzelne Stapel werden in der Regel direkt zu
einer Bindemaschine transportiert, während Grossstapel in ein Zwischenlager verbracht
werden.
[0044] Die anhand der Fig. 2 und 3 bzw. 5 und 6 beschriebenen Herstellungsverfahren können
auch mit anderen Vorrichtungen als den in den Fig. 1 und 4 gezeigten Vorrichtungen
1, 20 durchgeführt werden. So kann bei der Vorrichtung 1 gemäss Fig. 1 als Längsfalzeinrichtung
7 statt wie erwähnt ein "Flyfolder FB6" der Firma Hunkeler AG eine Plugfalzeinrichtung
eingesetzt werden.
[0045] Das erfindungsgemässe Herstellungsverfahren wurde vorstehend ausgehend von gefalzten.
Bogen 12', 16' erläutert. Es ist aber auch möglich, ungefalzte Einzelbogen auf die
beschriebene Weise zu stapeln und vor dem Aufeinanderlegen mit einem Klebstoffauftrag
zu versehen. Bei Büchern ab einer gewissen Seitenzahl könnte das aber zu Schwierigkeiten
führen, weil die Klebstoffaufträge auf jedem Einzelbogen über die Höhe des Stapels
zu viel Platz beanspruchen, was sich nachteilig auf die Stapelqualität auswirkt. Dieser
Nachteil fällt vor allem bei dünnen Einzelbogen ins Gewicht.
[0046] Bei der in Fig. 4 gezeigten Vorrichtung und bei dem entsprechenden, in den Fig. 5
und 6 gezeigten Verfahren kann auf die Perforierstation beziehungsweise das Perforieren
verzichtet werden, wenn der Digitaldruckstation 21 bereits perforierte Bogen zugeführt
werden.
[0047] Bei der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung und bei dem entsprechenden, in den Fig. 2
und 3 gezeigten Verfahren wäre es auch denkbar, der Digitaldruckstation 4 eine bereits
in Längsrichtung perforierte Materialbahn 3 zuzuführen. Dazu könnte die Perforierstation
5 stromaufwärts der Digitaldruckstation 4 angeordnet sein, oder es könnte auf eine
solche verzichtet werden, wenn die auf die Rolle der Abwickelstation 2 aufgewickelte
Materialbahn 3 bereits perforiert ist.
[0048] Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen erfolgt der Klebstoffauftrag benachbart derjenigen
Seitenkante, die in den Rücken des Buchblocks zu liegen kommt. Es ist jedoch auch
möglich, den Klebstoff benachbart zu einer anderen Seitenkante aufzutragen. Der Klebstoffauftrag
wird dann später, beispielsweise mittels eines Dreischneiders, weggeschnitten.
[0049] Bei dem beschriebenen Verfahren ist es auch möglich, wie dies allgemein üblich ist,
bei der Weiterverarbeitung in eine Bindestation, insbesondere Klebebindestation, die
fertigen Stapel 15, 18 an jener Seite, die in den Rücken des Buchblocks 26 zu liegen
kommt, zu fräsen. Dabei wird der Klebstoffauftrag 14 entfernt, was jedoch nicht nachteilig
ist, da die Stapel in der Bindestation stabil gehalten sind. Der gefräste Rücken des
Buchblocks kann dann mittels Klebstoffverbindungen in bekannter Art und Weise mit
dem Rücken der Einbanddecke verbunden werden.
1. Verfahren zum Herstellen von Buchblöcken, von denen jeder aus einem Stapel von in
einer Digitaldruckstation (4, 21) beidseitig bedruckten Bogen (12', 16') gebildet
wird, bei dem die beidseitig bedruckten Bogen (12', 16') zu Stapeln (15, 18), von
denen jeder einen Buchblock (26) bildet, aufeinander gelegt werden, wobei die einzelnen,
zum gleichen Buchblock (26) gehörenden Bogen (12', 16') mittels eines Klebstoffes,
der vor dem oder beim Aufeinanderlegen der Bogen (12', 16') benachbart zu einer Seitenkante
(13, 17') der Bogen (12', 16') auf die Bogen (12', 16') aufgetragen wird, miteinander
verbunden werden, wobei der Klebstoff benachbart zu derjenigen Seitenkante (13, 17')
aufgetragen wird, die in den Rücken (26a) des Buchblocks (26) zu liegen kommt, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einem Klebstoffauftrag (14) zu versehenden Bogen (12', 16') einmal oder mehrmals
um zueinander parallele Falzkanten (17, 17') gefalzt sind und dass nach dem Stapeln
die fertigen Stapel (15, 18) von einer Auslagestation (9, 25) übernommen werde und
von dort aus entweder in ein Zwischenlager verbracht oder direkt zu einer Bindestation
transportiert werden, wo der Klebstoffauftrag bei der Weiterverarbeitung weggefräst
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff entlang der Seitenkante (13, 17') auf die Bogen (12', 16') aufgetragen
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff als kontinuierliche Spur aufgetragen wird, vorzugsweise in einer durchgehenden
Linie.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff in voneinander beabstandeten Bereichen (14a') aufgetragen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff punktförmig oder als eine einmal oder mehrmals unterbrochene Spur (14a)
aufgetragen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff so auf die einzelnen Bogen (12', 16') eines Buchblocks (26) aufgetragen
wird, dass die Klebstoffaufträge (14a') auf einem Bogen (12', 16') gegenüber den Klebstoffaufträgen
(14a') auf dem darunter liegenden Bogen (12', 16') in Richtung der Seitenkante (13,
17') gegeneinander versetzt sind.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Klebstoff ein Dispersionsklebstoff verwendet wird.
8. Vorrichtung zum Herstellen von Buchblöcken, von denen jeder aus aufeinander liegenden,
beidseitig bedruckten Bogen (12', 16') gebildet ist, mit einer Zuführeinrichtung zum
Zuführen von in einer Digitaldruckstation (4, 21) beidseitig bedruckten Bogen (12',
16') und einer der Zuführeinrichtung nachgeschalteten Stapelstation (8, 24), in der
die zugeführten, beidseitig bedruckten Bogen (12', 16') zu Stapeln (15, 18), von denen
jeder einen Buchblock (26) bildet, aufeinander gelegt werden, und mit einer Klebstoffauftrageinrichtung,
die dazu ausgebildet ist, vor dem oder beim Aufeinanderlegen der Bogen (12', 16')
auf die Bogen (12', 16') benachbart zu einer Seitenkante (13, 17') der Bogen (12',
16'), die dazu bestimmt ist, in den Rücken (26a) des Buchblocks (26) zu liegen zu
kommen, einen Klebstoff aufzubringen, gekennzeichnet durch eine Längsfalzstation (7), in der die Bogen (12', 16') entweder einmal oder zweimal
gefalzt werden und durch eine der Stapelstation (8, 24) nachgeschaltete Auslagestation
(9, 25), welche die fertigen Stapel (15, 18) übernimmt und entweder in ein Zwischenlager
verbringt oder aber direkt zu einer Bindestation transportiert, wo bei der Weiterverarbeitung
die fertigen Stapel (15, 18) an jener Seite, die in den Rücken des Buchblocks (26)
zu liegen kommt, gefräst werden, so dass der Klebstoffauftrag entfernt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffauftrageinrichtung in die Stapelstation (8, 24) integriert ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffauftrageinrichtung der Stapelstation (8, 24) vorgeschaltet ist.
1. Method for producing book blocks, of which each is formed from a stack of sheets (12',
16') which are printed on both sides in a digital printing station (4, 21), in which
method the sheets (12', 16') which are printed on both sides are laid on one another
to form stacks (15, 18), of which each forms a book block (26), the individual sheets
(12', 16') which belong to the same book block (26) being joined to one another by
means of an adhesive which is applied to the sheets (12', 16') adjacent to a side
edge (13, 17') of the sheets (12', 16') before or while the sheets (12', 16') are
placed on one another, the adhesive being applied adjacent to that side edge (13,
17') which comes to lie in the spine (26a) of the book block (26), characterized in that the sheets (12', 16') which are to be provided with an adhesive application (14)
are folded once or multiple times about folded edges (17, 17') which are parallel
to one another and in that, after stacking, the finished stacks (15, 18) are taken by a delivery station (9,
25) and either moved from there into a temporary store, or transported directly to
a binding station where the adhesive application is removed by cutting during further
processing.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the adhesive is applied to the sheets (12', 16') along the side edge (13, 17').
3. Method according to Claim 2, characterized in that the adhesive is applied as a continuous track, preferably in a continuous line.
4. Method according to Claim 2, characterized in that the adhesive is applied in regions (14a') which are spaced apart from one another.
5. Method according to Claim 4, characterized in that the adhesive is applied in a punctiform manner or as a track (14a) which is interrupted
once or multiple times.
6. Method according to Claim 4 or 5, characterized in that the adhesive is applied to the individual sheets (12', 16') of a book block (26)
in such a way that the adhesive applications (14a') are offset with respect to one
another in the direction of the side edge (13, 17') on a sheet (12', 16'), with respect
to the adhesive applications (14a') on the sheet (12', 16') which lies below.
7. Method according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a dispersion adhesive is used as adhesive.
8. Apparatus for producing book blocks, of which each is formed from sheets (12', 16')
which lie on one another and are printed on both sides, having a feed device for feeding
sheets (12', 16') which are printed on both sides in a digital printing station (4,
21), and having a stacking station (8, 24) which is connected behind the feed device
and in which the sheets (12', 16') which are fed in and are printed on both sides
to form stacks (15, 18), of which each forms a book block (26), are placed on one
another, and having an adhesive application device which is designed to apply an adhesive
to the sheets (12', 16') adjacent to a side edge (13, 17') of the sheets (12', 16')
which is intended to come to lie in the spine (26a) of the book block (26) before
or while the sheets (12', 16') are placed on one another distinguished by a longitudinal
folding station (7), in which the sheets (12', 16') are folded either once or twice,
and by a delivery station (9, 25) connected downstream of the stacking station (8,
24), which takes the finished stacks (15, 18) and either moves them into a temporary
store, or transports them directly to a binding station where, during further processing,
the finished stacks (15, 18) are cut on that side which comes to lie in the spine
of the book block (26), with the result that the adhesive application is removed.
9. Apparatus according to Claim 8, characterized in that the adhesive application device is integrated into the stacking station (8, 24).
10. Apparatus according to Claim 8, characterized in that the adhesive application device is connected in front of the stacking station (8,
24).
1. Procédé de fabrication de blocs de livres dont chacun est formé d'une pile de feuilles
(12', 16') imprimées des deux côtés dans un poste d'impression numérique (4, 21),
dans lequel les feuilles (12', 16') imprimées des deux côtés sont placées les unes
sur les autres en piles (15, 18), dont chacune forme un bloc de livre (26), les feuilles
individuelles (12', 16') appartenant au même bloc de livre (26) étant reliées les
unes aux autres au moyen d'un adhésif appliqué sur les feuilles (12', 16') avant ou
pendant la superposition des feuilles (12', 16') à proximité d'une arête latérale
(13, 17') des feuilles (12', 16'), l'adhésif étant appliqué à proximité de l'arête
latérale (13, 17') qui vient en contact avec le dos (26a) du bloc de livre (26), caractérisé en ce que les feuilles (12', 16') devant être pourvues d'un revêtement d'adhésif (14) sont
pliées une ou plusieurs fois autour d'arêtes de pliage (17, 17') parallèles les unes
aux autres et en ce que, à l'issue de l'empilage, les piles finies (15, 18) sont prises par un poste de livraison
(9, 25) et soit déplacées de celui-ci à un centre de stockage intermédiaire soit transportées
directement à un poste de liaison où le revêtement d'adhésif est enlevé par fraisage
au cours du traitement ultérieur.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'adhésif est appliqué le long de l'arête latérale (13, 17') sur les feuilles (12',
16').
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'adhésif est appliqué sous forme de trace continue, de préférence en ligne continue.
4. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'adhésif est appliqué dans des régions espacées les unes des autres (14a').
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'adhésif est appliqué ponctuellement ou sous forme de trace (14a) interrompue une
ou plusieurs fois.
6. Procédé selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'adhésif est appliqué sur les feuilles individuelles (12', 16') d'un bloc de livre
(26) de telle sorte que les revêtements d'adhésif (14a') sur une feuille (12', 16')
soient décalés les uns des autres par rapport aux revêtements d'adhésif (14a') sur
la feuille sous-jacente (12', 16') dans la direction de l'arête latérale (13, 17').
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'on utilise en tant qu'adhésif un adhésif de type à dispersion.
8. Dispositif de fabrication de blocs de livres dont chacun est formé de feuilles (12',
16') superposées imprimées des deux côtés, comprenant un dispositif d'alimentation
pour l'alimentation en feuilles (12', 16') imprimées des deux côtés dans un poste
d'impression numérique (4, 21) et un poste d'empilage (8, 24) monté en aval du dispositif
d'alimentation, dans lequel poste d'empilage les feuilles (12', 16') imprimées des
deux côtés et acheminées sont placées les unes sur les autres en piles (15, 18), dont
chacune forme un bloc de livre (26), et comprenant un dispositif d'application d'adhésif
qui est réalisé pour appliquer un adhésif sur les feuilles (12', 16') avant ou pendant
la superposition des feuilles (12', 16') à proximité d'une arête latérale (13, 17')
des feuilles (12', 16'), l'arête étant prévue pour venir en contact avec le dos (26a)
du bloc de livre (26), caractérisé par un poste de pliage longitudinal (7), dans lequel les feuilles (12', 16') sont pliées
une ou deux fois et par un poste de livraison (9, 25) qui est connecté en aval du
poste d'empilage (8, 24), prend les piles finies (15, 18) et soit déplace celles-ci
à un centre de stockage intermédiaire, soit les transporte directement à un poste
de liaison où, au cours du traitement ultérieur, les piles finies (15, 18) sont fraisées
sur chaque côté venant en contact avec le dos du bloc de livre (26), de sorte que
le revêtement d'adhésif soit enlevé.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif d'application d'adhésif est intégré dans le poste d'empilage (8, 24).
10. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif d'application d'adhésif est monté en amont du poste d'empilage (8,
24).