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EP 2 159 361 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.01.2019 Patentblatt 2019/04 |
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Anmeldetag: 31.07.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Fingerschutzleiste, insbesondere für Aussenschwing- und Schwenkschiebetüren
Finger protection strip, in particular for outward swinging doors and sliding swinging
doors
Baguette de protection des doigts, notamment pour portes à pivotement extérieur et
portes pivotantes coulissantes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
28.08.2008 DE 202008011477 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.03.2010 Patentblatt 2010/09 |
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Patentinhaber: GUMMI-WELZ GmbH u. Co. KG
GUMMI-KUNSTSTOFFTECHNIK-SCHAUMSTOFFE |
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89231 Neu-Ulm (DE) |
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Erfinder: |
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- Grein, Horst
34637 Schrecksbach (DE)
- Fritsche, Wolfgang
89134 Blaustein (DE)
- Lameli, Volker
68623 Lampertheim (DE)
- Kloo, Stefan
89297 Roggenburg Biberach (DE)
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Vertreter: Ter Meer Steinmeister & Partner |
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Patentanwälte mbB
Nymphenburger Straße 4 80335 München 80335 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 715 128 DE-A1-102007 002 745
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DE-A1-102004 005 289 DE-U1- 9 306 553
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fingerschutzleiste, insbesondere für Außenschwing- und
Schwenkschiebeschwenktüren bei Fahrzeugen, umfassend eine Hohlkammer, deren Außenwand
verformbar ist im Verformungsbereich eine größere Dicke hat und jeweils mit einem
Innenschlitz oder einer Einkerbung auf der Innenseite versehen ist.
[0002] Gummielastische Dichtungen für Türen von Nutzfahrzeugen, insbesondere für die Personenbeförderung,
haben neben üblichen technischen Anforderungen Sicherheitskriterien zu erfüllen. So
muss es beispielsweise gewährleistet sein, dass die Hand einer Person zwischen sich
schließende Türen gelangt, ohne dass es zu einer Verletzung oder Personengefährdung
kommt. Hieraus ergeben sich einerseits bestimmte notwendige Elastizitätseigenschaften
wie Nachgiebigkeit der Dichtung in bestimmtem Umfang und andererseits das Erfordernis,
dass die Türschließbewegung bei einem bestimmten Widerstand reversiert werden muss,
d.h. dass sich die Tür notfalls wieder öffnen muss, um die eingeklemmte Hand oder
dergleichen freizugeben. Auf diese Weise wird es meistens vermieden, dass es überhaupt
zu einem Einklemmereignis kommt.
[0003] Aus der
DE 10 2007 002 745 A1 ist eine Fingerschutzleiste der eingangs genannten Art bekannt, die eine Hohlkammer
mit kreisförmigem Querschnitt und eine Hohlkammer mit rechteckförmigem Querschnitt
aufweist. Die luftgefüllten Hohlkammern sind bei Druckbeaufschlagung mechanisch deformierbar,
wobei es aufgrund der sich ergebenden Volumenverkleinerungen zu Druckänderungen in
den Hohlkammern kommt, die über Druckschalter eine Türreversierung auslösen.
[0004] In der
DE 199 58 305 A1 ist eine Vorrichtung zur Funktionsüberwachung einer Fingerschutzleiste beschrieben,
bei der in eine luftdicht abgeschlossene Hohlkammer eine mit einer Luftdruckquelle
verbundene Leitung mündet. Im Fall eines Einklemmereignisses bewirkt ein Drucksensor
oder auch ein am Dichtungsabschnitt vorgesehener mechanischer Sensor ein Wiederöffnen
der Tür.
[0005] Bei einer aus der
DE 203 11 853 U1 bekannten Dichtungseinrichtung ist eine aufblasbare Hohlkammer vorgesehen, deren
Außenfläche einen sichelförmigen Verlauf hat. Eine weitere Hohlkammer dient zur Aufnahme
einer elektrischen Schaltleiste, die elektrisch mit einer Einklemmsicherungseinrichtung
verbunden ist.
[0006] Die
DE 93 06 553 U1 betrifft eine Schaltleiste mit einander gegenüberliegenden, innen mit einer Schicht
aus elektrisch leitendem Material versehenen Wandabschnitten, die bei Kraftbeaufschlagung
von oben miteinander in Kontakt gelangen. Zur Erleichterung des Eindrückens des oberen
Wandabschnitts und somit der Schaltbetätigung ist zwischen dem oberen und dem unteren
Wandabschnitt an den einander gegenüberliegenden Seitenwänden jeweils eine Sollknickstelle
vorgesehen. Die Sollknickstelle ist vorzugsweise als durchgehende, nutartige Vertiefung
ausgeführt.
[0007] Die
EP 1 715 128 A2, betrifft ebenfalls eine elektrische Schaltleiste, bei der zur Erleichterung der
Schaltbetätigung Sollbiegestellen bildende Wandstärkenverjüngungen (rinnenartige Vertiefungen)
vorgesehen sind. Die Verformung dieses Schaltprofils erfolgt analog der der vorbeschriebenen
Schaltleiste, d.h. das Schaltprofil wird in der Ansicht von Fig. 1 von oben gedrückt
und das Profil wird nach unten komprimiert. Dabei werden die rinnenartigen Vertiefungen
zusammengedrückt.
DE 10 2004 005 289 A1 offenbart eine Fingerschutzleiste nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fingerschutzleiste zu schaffen, die
für Einklemmvorgänge empfindlich ist und zugleich kostengünstig herzustellen und langlebig
ist.
[0009] Diese Aufgabe ist durch die Erfindung bei einer Fingerschutzleiste mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Fingerschutzleiste sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0010] Eine Fingerschutzleiste gemäß der Erfindung umfasst somit eine Hohlkammer, deren
Außenwand verformbar ist. Die Außenwand hat im Verformungsbereich eine größere Dicke
und ist mit einem Innenschlitz oder einer Einkerbung auf der Innenseite versehen.
Die Hohlkammer ist mit einer Druckerfassungseinrichtung verbunden. Durch den im Verformungsbereich
vorgesehenen Innenschlitz oder die Einkerbung der Außenwand der Hohlkammer ist eine
örtlich festgelegte Flexibilität vorhanden, die eine Einwärtsverformung der Hohlkammer
im Verformungsbereich liefert und bei maximaler Volumen- bzw. Druckänderung eine maximale
Volumenverdrängung zur Auslösung der Druckerfassungseinrichtung bereitstellt.
[0011] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Wandverformungsbereichs bewirkt, dass infolge
der Materialaussparung (z.B. Schlitz, Einkerbung) eine örtlich festgelegte und damit
gesteuerte Flexibilität vorhanden ist. Diese liefert die für die Sensierung der Volumen-
bzw. Druckänderung benötigte Einwärtsverformung der Hohlkammer bei maximaler Volumenverdrängung.
Zugleich ist durch die größere Wanddicke gewährleistet, dass es nicht zu Brüchen oder
Reißen, d.h. verformungsbedingten Beschädigungen der Wand kommt. Die Profilleiste
knickt gezielt bei Einklemmen bereits eines kleinen Gegenstandes, etwa auch eines
Fingers, ein und führt zu einem entsprechenden Sensorsignal, im Falle eines Druckwellenschalters
z.B. zur Verstärkung von dessen Signal. Es kommt dann zu einer Reversierbewegung der
Tür.
[0012] Vorteilhaft ist bei der erfindungsgemäßen Wandausgestaltung, dass diese auch die
Überwachung von schmalen Türfugen (z.B. 10 bis 12 mm) ermöglicht und dass sie selbst
bei kleinen Querschnitten anwendbar ist. Dies wird noch begünstigt, wenn kein Rundquerschnitt
für die Hohlkammer gewählt wird, da dann die Verformung in einem Bereich mit geringerem
Krümmungsradius erfolgen kann.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Fingerschutzleiste ist eine mit einer Druckerfassungseinrichtung
verbundene, zweite Hohlkammer mit verformbarer Außenwand vorgesehen, wobei die Außenwand
im Verformungsbereich wiederum eine größere Dicke hat und mit einem Innenschlitz oder
einer Einkerbung auf der Innenseite versehen ist. Durch die Kombination von zwei Hohlkammern
ist es möglich, verschiedene Einklemmstellen eines Profils gezielt zu überwachen.
Zugleich können entsprechend dem Ort der Verformungsbereiche unterschiedlich große
Einklemmgegenstände erfasst werden. Eine unterschiedliche Orientierung der Hohlkammern
kann zur Absicherung verschiedener Einklemmrichtungen vorgesehen werden.
[0014] Vorteilhaft kann zumindest eine Hohlkammer einen länglichen Querschnitt haben. Zumindest
eine Hohlkammer kann auch einen abgewinkeltem Querschnitt aufweisen. Dabei können
die beiden Hohlkammern in verschiedenen Hauptrichtungen orientierte Querschnitt aufweisen.
Durch Wahl der Hohlkammerquerschnitte, die auch Dreiecksform haben können, und die
Festlegung von deren Orientierung kann eine Anpassung an die Profilgestalt und eine
Optimierung der Sensierungsempfindlichkeit vorgenommen werden. Als Druckerfassungseinrichtung
kann zweckmäßig ein Druckwellenschalter vorgesehen sein. Selbstverständlich können
auch andere geeignete Sensoren eingesetzt werden.
[0015] Es sind verschiedene Steuerungen möglich. So können die einzelnen Hohlkammern jeweils
mit einer Druckerfassungseinrichtung verbunden sein, die wiederum mit der Steuerung
der Türanlage verbunden ist. Des weiteren können im Fall von zwei Hohlkammern pro
Fingerschutzleiste die beiden Hohlkammern über ein Y-Stück mit der Druckerfassungseinrichtung
verbunden sein. Dann ist bei jeder Säule (z.B. A-Säule, B-Säule) eine Druckerfassungseinrichtung
mit der Steuerung verbunden. Alternativ können auch die Hohlkammern der beiden Säulen
zusammen mit einer gemeinsamen Druckerfassungseinrichtung verbunden sein, die zur
Steuerung führt. Dies ist die kostengünstigste Lösung.
[0016] Die Erfindung wird im folgenden weiter anhand von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung
beschrieben. Diese Darstellung dient lediglich zur Veranschaulichungszwecken und soll
die Erfindung nicht auf die konkret angegebenen Merkmalskombinationen einschränken.
Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Fingerschutzleiste,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Fingerschutzleiste ähnlich
der von Fig. 1, die die Funktion der Profilverformung veranschaulicht, und
- Fig. 3
- Beispiele für die Türsteuerungsanordnung.
[0017] Im folgenden wird anhand von Fig. 1 und 2 der Aufbau einer erfindungsgemäßen Fingerschutzleiste
beschrieben. Sie besteht aus gummielastischem Material und ist mittels eines Leistenfusses
2 und einer gegenüberliegenden Dichtlippe 4 in zugehörigen Ausnehmungen 62 und Halterungsvorsprüngen
64, 66 eines Türprofils 60 befestigbar. Die Dichtlippe 4 befindet sich bezüglich des
Fahrzeugaußenraums auf der Außenseite der Fingerschutzleiste und ist über einen Fußsteg
6 mit dem Leistenfuß 2 verbunden. Der Leistenfuß 2, die Dichtlippe 4 und der Fußsteg
6 bilden den Fußbereich I der Fingerschutzleiste. An den Fußbereich I schließt sich
ein mittlerer Profilbereich II mit etwa rechteckförmigem Querschnitt an und dieser
setzt sich auf der Außenseite in einem vorderen Profilbereich III mit etwa dreieckförmigem
Querschnitt fort.
[0018] Von der Dichtlippe 4 erstreckt sich durchgehend ein Außensteg mt einem mittleren
Stegabschnitt 8 und einem vorderen Stegabschnitt 10. Im vorderen Profilbereich III
befindet sich eine Hohlkammer A mit etwa dreieckförmigem Querschnitt, die auf der
Außenseite durch den vorderen Stegabschnitt 10 begrenzt ist und deren Gestalt etwa
der des Profilbereichs III entspricht. Somit erstreckt sich eine Dreiecksspitze der
Hohlkammer A bis zur Spitze S des Profilbereichs III. Auf der schräg verlaufenden
Innenseite ist die Hohlkammer A durch einen inneren Stegabschnitt 12 bzw. 12' begrenzt.
Im mittleren Profilbereich II ist eine weitere Hohlkammer B mit etwa rechteckförmigem
Querschnitt angeordnet. Die Rechtecklängsrichtung verläuft in Querrichtung, somit
parallel zum Leistenfuß. Auf der Außenseite der Hohlkammer B befindet sich ein weiterer
durchgehender Hohlraum C mit deutlich kleinerem, kreisförmigem Querschnitt, somit
ein Materialaussparungsbereich. Die Hohlkammer B ist im Überlappungsbereich durch
einen Querstegabschnitt 14 von der Hohlkammer A getrennt, der sich in einem inneren
Querstegabschnitt 16 fortsetzt. Auf der Innenseite des Profilbereichs II ist die Hohlkammer
B durch einen Stegabschnitt 18 begrenzt.
[0019] Die Hohlkammern A und B sind somit auf ihren äußeren Seiten durch den vorderen Stegabschnitt
10, den inneren Stegabschnitt 12 bzw. 12' und den inneren Querstegabschnitt 14 begrenzt.
Die Stegabschnitte 10, 12 und 16 sind bei der jeweils mit Verformungsbereichen 100,
120 und 160 ausgebildet. Dort ist die Wandstärke geometrieangepasst größer. Zugleich
sind die Verformungsbereiche 100, 120 mit jeweils einem Schlitz 102, 122 und der Verformungsbereich
160 mit einer Einkerbung 162 versehen. Es sind auch andere Formen dieser Soll-Knick/Biegestellen
(deren Funktion später noch erläutert wird) möglich. Die Verformungsbereiche ermöglichen
es aufgrund dieser Ausgestaltung, dass sich die Profilleiste bei Druckausübung etwa
in Richtung der Kräfte F1 oder F2 biegen lässt, wobei sich die Gestalt der Hohlkammern
A und B ändert. Kommt es beispielsweise nahe der Spitze S im Verlauf des Türschließvorgangs
zu einem Einklemmereignis, somit etwa zu einer Ausübung der Kraft F2 auf das Fingerschutzprofil,
so bewirkt der Schlitz 102 eine scharnierartige Auslenkung und Nachgeben der Leistenspitze
nach außen. Zugleich wird die Hohlkammer A verformt und es kommt zu einer Druckänderung
im Kammerinneren, die die Druckerfassungseinrichtung feststellt. Es wird ein Signal
an die Türsteuerung abgegeben und die Türschließbewegung wird reversiert. Ist auch
im inneren Stegabschnitt 12 ein Schlitz 122 oder eine entsprechende Materialsparung,
-verdünnung vorgesehen, dann wird auch in dem Fall geometriebegünstigt ein Reversiersignal
schon bei geringen Einklemmvolumina ausgegeben, wenn gespiegelt zur Spitze S und Kraft
F2 eine entsprechende Kraft von außen auf das Profil ausgeübt wird.
[0020] Entsprechend größere, von innen auf das Profil ausgeübte Kräfte F1 lösen eine Volumenänderung
in der Hohlkammer B aus. Durch entsprechende Wahl der Stegdicke und der Abmessungen
und Gestalt der Aussparung im Verformungsbereich kann Einfluss auf die Ansprechschwelle
bzw. Empfindlichkeit der Auslösung der Druckerfassungseinrichtung genommen werden.
Die Wanddicke des dargestellten Stegabschnitts 16 und damit die aufzubringende Verformungskraft
ist größer.
[0021] Fig. 3 zeigt drei mögliche Ausführungen einer Türauslösesteuerungsschaltung.
[0022] Ganz rechts ist eine Ausführung veranschaulicht, bei der pro Säule (A-Säule A-S und
B-Säule B-S) je zwei Hohlkammern vorgesehen sind, die hier zur Vermeidung von Verwechslungen
mit 1 und 2 bezeichnet sind und jeweils mit einer Druckerfassungseinrichtung, hier
einem Druckwellenschalter DW, verbunden sind. Die Ausgangssignale der Druckwellenschalter
DW werden einer Steuerung ST zugeführt.
[0023] In der Mitte von Fig. 3 ist eine Ausführung veranschaulicht, bei der die beiden Hohlkammern
1, 2 einer Säule A-S bzw. B-S jeweils über ein Y-Stück und einen Druckwellenschalter
DW mit der Steuerung ST verbunden sind. Das Meldesignal liefert damit zwar nicht eine
Information über die druckbeaufschlagte Hohlkammer, wohl aber über die betreffende
Fingerschutzleiste.
[0024] Links in Fig. 3 ist eine Ausführung gezeigt, bei der zwei Hohlkammern 1, 2 jeweils
über ein Y-Stück angeschlossen sind und die von diesem fortführende Leitung wiederum
mit der der jeweils zweiten Säule A-S bzw. B-S wiederum über ein Y-Stück mit einem
Druckwellenschalter DW und dann mit der Steuerung ST verbunden sind. In diesem Fall
wird nur die Information über die Tür geliefert, deren Türflügel ein Einklemmereignis
erfährt.
1. Fingerschutzleiste, insbesondere für Außenschwing- und Schwenkschiebetüren bei Fahrzeugen,
umfassend eine Hohlkammer (A), deren Außenwand verformbar ist und in einem Verformungsbereich
(100,120; 160) jeweils mit einem Innenschlitz (102,122) oder einer Einkerbung (162)
auf der Innenseite versehen ist, wobei die Hohlkammer (A) mit einer Druckerfassungseinrichtung
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand im Verformungsbereich eine größere Dicke hat, wobei durch den im Verformungsbereich
vorgesehenen Innenschlitz (102, 122) oder die Einkerbung (162) der Außenwand der Hohlkammer
eine örtlich festgelegte Flexibilität vorhanden ist, die eine Einwärtsverformung der
Hohlkammer im Verformungsbereich liefert und bei Volumen- bzw. Druckänderung eine
maximale Volumenverdrängung zur Auslösung der Druckerfassungseinrichtung bereitstellt.
2. Fingerschutzleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer Druckerfassungseinrichtung verbundene, zweite Hohlkammer (B) mit verformbarer
Außenwand (16) vorgesehen ist, wobei die Außenwand im Verformungsbereich (160) eine
größere Dicke hat und mit einem Innenschlitz oder einer Einkerbung (162) auf der Innenseite
versehen ist, wobei durch den im Verformungsbereich vorgesehenen Innenschlitz oder
die Einkerbung (162) der Außenwand der Hohlkammer eine örtlich festgelegte Flexibilität
vorhanden ist, die eine Einwärtsverformung der Hohlkammer im Verformungsbereich liefert.
3. Fingerschutzleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Hohlkammer (B) einen länglichen Querschnitt hat.
4. Fingerschutzleiste nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Hohlkammer (A) einen abgewinkelten Querschnitt hat.
5. Fingerschutzleiste nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hohlkammern (A, B) in verschiedenen Hauptrichtungen orientierte Querschnitte
aufweisen.
6. Fingerschutzleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckerfassungseinrichtung ein Druckwellenschalter (DW) ist.
7. Fingerschutzleiste nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hohlkammern über ein Y-Stück mit der Druckerfassungseinrichtung (DW) verbunden
sind.
8. Fingerschutzleiste nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkammern jeweils über ein Y-Stück angeschlossen sind und die von diesem fortführende
Leitung wiederum mit der jeweils zweiten Säule A-S bzw. B-S wiederum über ein Y-Stück
mit einem Druckwellenschalter DW verbunden sind.
1. A finger protection strip, in particular for outward swinging doors and sliding swinging
doors for vehicles, comprising a hollow chamber (A) whose outer wall is deformable
and which in a deformation area (100, 120; 160) is provided in each case with an internal
slot (102, 122) or a notch (162) on the inner side, wherein the hollow chamber (A)
is connected to a pressure sensing device, characterized in that
the outer wall has a greater thickness in the deformation area, wherein due to the
internal slot (102, 122) provided in the deformation area or due to the notch (162)
in the outer wall of the hollow chamber a locally defined flexibility is present,
which provides an inwardly directed deformation of the hollow chamber in the deformation
area and provides a maximum volume compression when a change in volume or pressure
occurs, in order to trigger the pressure sensing device.
2. The finger protection strip according to claim 1, characterized in that a second hollow chamber (B) is provided, which is connected to the pressure sensing
device and has a deformable outer wall (16), wherein the outer wall has a greater
thickness in the deformation area (160) and is provided with an internal slot or a
notch (162) on the inner side, wherein due to the internal slot (102, 122) provided
in the deformation area or due to the notch (162) in the outer wall of the hollow
chamber, a locally defined flexibility is present, which provides an inwardly directed
deformation of the hollow chamber in the deformation area.
3. The finger protection strip according to claim 2, characterized in that at least one hollow chamber (B) has an elongated cross-section.
4. The finger protection strip according to claim 2 or 3, characterized in that at least one hollow chamber (A) has an angled cross-section.
5. The finger protection strip according to any one of claims 2 to 4, characterized in that the two hollow chambers (A, B) have cross-sections oriented in different primary
directions.
6. The finger protection strip according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the pressure sensing device is a pressure wave switch (DW).
7. The finger protection strip according to any one of claims 2 to 6, characterized in that the two hollow chambers are connected to the pressure sensing device (DW) via a Y-piece.
8. The finger protection strip according to any one of claims 2 to 7, characterized in that the hollow chambers are each connected via a Y-piece and each of the pipes leading
away from this are in turn connected to the second door pillar A-S or B-S, and in
turn via a Y-piece to a pressure wave switch (DW).
1. Baguette de protection des doigts, en particulier pour des portes à pivotement extérieur
et des portes pivotantes coulissantes dans des véhicules automobiles, comportant une
chambre creuse (A) dont la paroi extérieure est déformable et est pourvue, dans une
zone de déformation (100, 120 ; 160), d'une fente intérieure respective (102, 122)
ou d'une échancrure (162) sur le côté intérieur, la chambre creuse (A) étant reliée
à un moyen de détection de pression,
caractérisée en ce que
la paroi extérieure présente une épaisseur accrue dans la zone de déformation, et
une flexibilité fixée localement se présente par la fente intérieure (102, 122) ou
par l'échancrure (162) de la paroi extérieure de la chambre creuse, prévue dans la
zone de déformation, et ladite flexibilité assure une déformation vers l'intérieur
de la chambre creuse dans la zone de déformation et permet un refoulement volumétrique
maximal pour déclencher le moyen de détection de pression, lors d'une modification
du volume ou de la pression.
2. Baguette de protection des doigts selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
il est prévu une seconde chambre creuse (B) reliée à un moyen de détection de pression
et pourvue d'une paroi extérieure déformable (16), la paroi extérieure présentant
une épaisseur accrue dans la zone de déformation (160) et étant pourvue d'une fente
intérieure ou d'une échancrure (162) sur le côté intérieur, et une flexibilité fixée
localement se présente par la fente intérieure ou par l'échancrure (162) de la paroi
extérieure de la chambre creuse, prévue dans la zone de déformation, et ladite flexibilité
assure une déformation vers l'intérieur de la chambre creuse dans la zone de déformation.
3. Baguette de protection des doigts selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
au moins une chambre creuse (B) présente une section transversale allongée.
4. Baguette de protection des doigts selon la revendication 2 ou 3,
caractérisée en ce que
au moins une chambre creuse (B) présente une section transversale coudée.
5. Baguette de protection des doigts selon l'une des revendications 2 à 4,
caractérisée en ce que
les deux chambres creuses (A, B) présentent des sections transversales orientées dans
différentes directions principales.
6. Baguette de protection des doigts selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le moyen de détection de pression est un interrupteur actionné par onde de pression
(DW).
7. Baguette de protection des doigts selon l'une des revendications 2 à 6,
caractérisée en ce que
les deux chambres creuses sont reliées au moyen de détection de pression (DW) par
un élément en Y.
8. Baguette de protection des doigts selon l'une des revendications 2 à 7,
caractérisée en ce que
les chambres creuses sont raccordées chacune par un élément en Y et la conduite partant
de celui-ci est à son tour reliée au second montant respectif A-S ou B-S, qui est
relié à son tour à un interrupteur DW actionné par onde de pression par un élément
en Y.
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