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(11) |
EP 2 160 488 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.09.2010 Patentblatt 2010/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/057236 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/155263 (24.12.2008 Gazette 2008/52) |
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| (54) |
KONDENSATIONSTROCKNER MIT EINER WÄRMEPUMPE SOWIE VERFAHREN ZU SEINEM BETRIEB
CONDENSATION TUMBLE DRYER HAVING A HEAT PUMP, AND METHOD FOR THE OPERATION THEREOF
SÉCHEUR À CONDENSATION MUNI D'UNE POMPE À CHALEUR, ET PROCÉDÉ POUR LE FAIRE FONCTIONNER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
18.06.2007 DE 102007027866
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.03.2010 Patentblatt 2010/10 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- STEFFENS, Günter
14624 Dallgow-Döberitz (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gemünden, Bernd |
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BSH Bosch und
Siemens Hausgeräte GmbH
Zentralabt. Gewerblicher Rechtsschutz
Carl-Wery-Straße 34 81739 München 81739 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 535 348 DE-A1- 4 409 607
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EP-A- 1 550 829 DE-C1- 4 330 456
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kondensationstrockner mit einer Trocknungskammer für
die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkanal, in dem sich eine Heizung zur
Erwärmung der Prozessluft befindet und die erwärmte Prozessluft mittels eines Gebläses
über die zu trocknenden Gegenstände geführt werden kann, einem Luft-Luft-Wärmetauscher,
einem Wärmepumpenkreis mit einem Verdampfer, einem Kompressor und einem Verflüssiger,
mindestens einem Kondensatauffanggefäß, einer Kondensatpumpe, einer Kondensatsenke
und einer von der Kondensatpumpe zur Kondensatsenke führenden ersten Leitung, sowie
ein bevorzugtes Verfahren zu seinem Betrieb.
[0002] Ein Wäschetrockner, dessen Funktionsweise auf der Kondensation der mittels warmer
Prozessluft verdampften Feuchtigkeit der Wäsche aus der von der Wäsche abgeführten
Prozessluft beruht - ein so genannter Kondensationstrockner - benötigt keinen Schlauch
zur Abführung der mit Feuchtigkeit beladenen Prozessluft und ist sehr beliebt, weil
er in einem innen liegenden Bad oder einer Waschküche eines größeren Wohnkomplexes
ohne Möglichkeit zur Abfuhr von Abluft verwendet werden können.
[0003] In einem Kondensationstrockner wird Luft (so genannte Prozessluft) durch ein Gebläse
über eine Heizung in eine feuchte Wäschestücke enthaltende Trommel als Trocknungskammer
geleitet. Die heiße Luft nimmt Feuchtigkeit aus den zu trocknenden Wäschestücken auf.
Nach Durchgang durch die Trommel wird die nun feuchte Prozessluft in einen Wärmetauscher
geleitet, dem in der Regel ein Flusenfilter vorgeschaltet ist. In diesem Wärmetauscher
(z.B. Luft-Luft-Wärmetauscher) wird die feuchte Prozessluft abgekühlt, so dass das
in der feuchten Prozessluft enthaltene Wasser kondensiert. Das kondensierte Wasser
wird anschließend im Allgemeinen in einem geeigneten Behälter zur späteren Entsorgung
gesammelt und die abgekühlte und getrocknete Luft erneut der Heizung und anschließend
der Trommel zugeführt.
[0004] Dieser Trocknungsvorgang ist energieintensiv, da die bei der Kühlung der Prozessluft
im Wärmetauscher entzogene Wärme dem Prozess energetisch verloren geht, wenn diese
Wärme in einem Kühlluftstrom abgeführt wird. Durch Einsatz einer Wärmepumpe lässt
sich dieser Energieverlust deutlich reduzieren. Als Wärmepumpe kommt dabei in erster
Linie die bekannte Kompressor-Wärmepumpe in Betracht, in welcher ein zirkulierendes
Kältemittel zyklisch verdampft und kondensiert wird. Bei einem mit einer solchen Wärmepumpe
ausgestatteten Kondensationstrockner erfolgt die Kühlung der warmen, mit Feuchtigkeit
beladenen Prozessluft im Wesentlichen im Verdampfer der Wärmepumpe, wo die übertragene
Wärme zur Verdampfung des Kältemittels verwendet wird. Solches aufgrund der Erwärmung
verdampftes Kältemittel wird über einen Kompressor einem zweiten Wärmetauscher, nachfolgend
auch "Verflüssiger" genannt, der Wärmepumpe zugeführt, wo aufgrund der Kondensation
des gasförmigen Kältemittels Wärme freigesetzt wird, die wiederum zum Aufheizen der
Prozessluft vor Eintritt in die Trommel verwendet wird. Das verflüssigte Kältemittel
gelangt durch eine Drossel, welche seinen Druck herabsetzt, zurück zum Verdampfer,
um dort unter erneutem Aufnehmen von Wärme aus der Prozessluft zu verdampfen.
[0005] Eine Wärmepumpe ist im Allgemeinen aufgrund ihres Aufbaus derart in den Kondensationstrockner
integriert, dass sie zur Reinigung von Flusen nicht aus dem Kondensationstrockner
entnommen werden kann. Umso wichtiger ist daher bei einem mit einer Wärmepumpe ausgestatteten
Kondensationstrockner die Beseitigung oder Bindung von Flusen vor dem Kontakt der
Prozessluft mit den Wärmetauscherflächen der Wärmepumpe. Unter Beseitigung wird dabei
in erster Linie die Entfernung der Flusen aus dem Prozessluftstrom verstanden, damit
diese sich nicht auf der Wärmepumpe niederschlagen können. Dazu ist es zweckmäßig,
sie auf einem geeigneten, der Wärmepumpe vorgeschalteten Bauteil zu binden.
[0006] Zur Beseitigung oder Bindung der Flusen befindet sich in einem Prozessluftkanal im
Allgemeinen ein Flusensieb. Im Flusensieb bleiben die Flusen hängen und werden vom
Benutzer nach dem Trockenprozess mechanisch entfernt. Selbst bei Verwendung eines
besonders feinmaschigen Flusensiebes werden jedoch nicht alle Flusen festgehalten.
Feinere Flusen können durch das Flusensieb hindurchtreten und sich an anderen Stellen
im Prozessluftkanal abscheiden und dadurch beispielsweise in einem nachgeschalteten
Wärmetauscher den Wärmetausch behindern oder die Luftwege versperren. Grundsätzlich
ist es zwar möglich, mehrere Flusensiebe hintereinander zu schalten, um die Beseitigung
der Flusen weiter zu verbessern. Die Verwendung mehrerer Flusensiebe vermehrt aber
auch die Druckverluste in der im Prozessluftkanal strömenden Prozessluft vermehrt,
was andere gravierende Nachteile bringt.
[0007] Im Luft-Luft-Wärmetauscher oder Verdampfer eines Kondensationstrockners findet eine
Kondensation des in der warmen und feuchten Prozessluft enthaltenen Wassers statt.
Die Abscheidung der Flusen im Wärmetauscher wird durch die Bindung der Flusen an feuchten
Flächen des Wärmetauschers gefördert. Bei einem Kondensationstrockner mit einer Wärmepumpe,
der ein zusätzlicher Luft-Luft-Wärmetauscher vorgeschaltet ist, weist der Luft-Luft-Wärmetauscher
nur eine relativ geringe Kondensationsleistung auf. Die Menge an erzeugtem Kondenswasser
ist gering und geht gegen Ende des Trocknungsprozesses gegen Null, da die in den Wärmetauscher
eintretende so genannte Eingangsfeuchtigkeit der Prozessluft aufgrund des für einen
störungsfreien Betrieb der Wärmepumpe erforderlichen eher niedrigen Temperaturniveaus
generell gering ist und aufgrund der trockener werdenden Wäsche immer geringer wird.
Gerade in dieser Phase, wenn die Wäsche trocken wird, entstehen aber die meisten Flusen.
Aus diesem Grunde ist in einem solchen Kondensationstrockner der Beitrag des Luft-Luft-Wärmetauschers
zum Binden der Flusen, welche die Prozessluft an ihn heranführt, nur gering.
[0008] Die
DE 4 330 456 C1 offenbart eines Kondensationstrockner mit des jeweiligen Merkmalen der Oberbegriffe
der unabhängigen Ansprühe 1 und 9.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist daher die Bereitstellung eines Kondensationstrockners mit
einer Wärmepumpe und einem Luft-Luft-Wärmetauscher, bei dem eine verbesserte Beseitigung
von Flusen insbesondere bevor diese zur Wärmepumpe gelangen, erreicht wird.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe wird nach dieser Erfindung erreicht durch einen Kondensationstrockner
mit den Merkmalen von Anspruch 1 sowie das Verfahren von Anspruch 9.
[0011] Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Kondensationstrockners sind in
den Unteransprüchen 2 bis 10 aufgeführt. Ein bevorzugtes Verfahren zum Betrieb des
Kondensationstrockners ist in Unteranspruch 12 aufgeführt. Bevorzugten Weiterbildungen
des Kondensationstrockners entsprechen bevorzugte Weiterbildungen des Verfahrens und
umgekehrt, auch wenn darauf nicht im Einzelnen hingewiesen wird.
[0012] Gegenstand der Erfindung ist somit ein Kondensationstrockner mit integrierter Flusenbeseitigung
mit einer Trocknungskammer für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkanal,
in dem sich eine Heizung zur Erwärmung der Prozessluft befindet und die erwärmte Prozessluft
mittels eines Gebläses über die zu trocknenden Gegenstände geführt werden kann, einem
Luft-Luft-Wärmetauscher, einem Wärmepumpenkreis mit einem Verdampfer, einem Kompressor
und einem Verflüssiger, mindestens einem Kondensatauffanggefäß, einer Kondensatpumpe,
einer Kondensatsenke und einer von der Kondensatpumpe zur Kondensatsenke führenden
ersten Leitung,
dadurch gekennzeichnet, dass von der ersten Leitung eine zweite Leitung abzweigt, welche sich in den Prozessluftkanal
zwischen der Trocknungskammer und dem Luft-Luft-Wärmetauscher öffnet.
[0013] Erfindungsgemäß ist es möglich, dem Luft-Luft-Wärmetauscher zusätzliche Feuchtigkeit
zuzuführen, um die Bindung von Flusen im Luft-Luft-Wärmetauscher zu unterstützen und
damit die diesem nachfolgende Wärmepumpe von den Flusen zu entlasten. Dazu macht die
Erfindung das während eines Trocknungsprozesses anfallende Kondensat nutzbar. Dass
zu Beginn eines Trocknungsprozesses nicht unbedingt entsprechendes Kondensat zur Verfügung
steht, ist unproblematisch, da zu einem solchen Zeitpunkt die zu trocknende Wäsche
noch recht feucht ist, und somit zwar Kondensat in reichlicher Menge anfällt, jedoch
noch kein besonders großer Anfall von Flusen vorliegt.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kondensationstrockners
ist beim Verdampfer der Wärmepumpe ein erstes Kondensatauffanggefäß angeordnet. In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist beim Luft-Luft-Wärmetauscher ein zweites
Kondensatauffanggefäß angeordnet. Erfindungsgemäß können gleichzeitig ein erstes und
ein zweites Kondensatauffanggefäß vorhanden sein.
[0015] An einer der Trocknungskammer zugewandten Flanschfläche des Luft-Luft-Wärmetauschers
ist vorzugsweise eine Blende angeordnet. Diese Blende kann als separates Teil angebracht
sein oder in den Luft-Luft-Wärmetauscher integriert sein. Vorzugsweise ist die Blende
in den Luft-Luft-Wärmetauscher integriert.
[0016] Hierbei ist der Wärmetauscher an einer am tiefsten liegenden Stelle des Prozessluftkanals
zum Auffangen aller anfallenden Flusen eingerichtet und zur Entsorgung solcher Flusen
aus dem Kondensationstrockner entnehmbar.
[0017] Im erfindungsgemäßen Kondensationstrockner ist somit vorzugsweise vor dem Luft-Luft-Wärmetauscher
eine Blende angeordnet, die in den Luft-Luft-Wärmetauscher integriert oder diesem
befestigt ist. Diese Blende weist vorzugsweise parallele Stege auf. Vorzugsweise kann
zu einer verbesserten Abscheidung von Flusen die Blende einen ersten Satz von parallelen
Stegen und einen zweiten Satz von hierzu senkrecht stehenden Stegen aufweisen.
[0018] Beim erfindungsgemäßen Kondensationstrockner geht von einer Kondensatpumpe eine erste
Leitung ab, von der eine zweite Leitung abzweigt, welche in den Prozessluftkanal zwischen
der Trocknungskammer und dem Luft-Luft-Wärmetauscher ragt. Hierdurch kann ein Teil
des Kondensats zur Bindung bzw. Entfernung von Flusen vor und/oder in den Luft-Luft-Wärmetauscher
eingeführt werden. Der Rest des von der Kondensatpumpe geförderten Kondensats wird
über die erste Leitung einer Kondensatsenke zugeführt, und dabei insbesondere entweder
in einen Kondensatsammelbehälter geleitet, von dem aus es manuell entsorgt werden
kann, oder direkt in ein Abwassersystem entsorgt.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform des Kondensationstrockners ist der Luft-Luft-Wärmetauscher
abnehmbar. Dies ist besonders vorteilhaft, da ein abnehmbarer Wärmetauscher leichter
von Flusen gereinigt werden kann.
[0020] Gegenstand der Erfindung ist außerdem ein Verfahren zum Betrieb eines Kondensationstrockners
mit einer Trocknungskammer für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkanal,
in dem sich eine Heizung zur Erwärmung der Prozessluft befindet und die erwärmte Prozessluft
mittels eines Gebläses über die zu trocknenden Gegenstände geführt wird, einem Luft-Luft-Wärmetauscher
und einem Wärmepumpenkreis mit einem Verdampfer, einem Kompressor und einem Verflüssiger,
mindestens einem Kondensatauffanggefäß, einer Kondensatpumpe und einer von der Kondensatpumpe
abgehenden ersten Leitung, wobei von der ersten Leitung eine zweite Leitung abzweigt,
welche in den Prozessluftkanal zwischen der Trocknungskammer und dem Luft-Luft-Wärmetauscher
ragt, und
wobei ein Teil eines Kondensates aus dem mindestens einen Kondensatauffanggefäß über
die zweite Leitung in den Prozessluftkanal zwischen der Trocknungskammer und dem Luft-Luft-Wärmetauscher
geführt wird.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform dieses Verfahrens wird das Kondensat über eine
Blende an einer der Trocknungskammer zugewandten Flanschfläche des Luft-Luft-Wärmetauschers
geführt.
[0022] Das im Wärmepumpenkreis verwendete Kältemittel ist vorzugsweise ausgewählt aus der
Gruppe, die aus einer Butan/Isopropan-Mischung, Kohlendioxid und einer Fluorkohlenwasserstoffverbindung
besteht.
[0023] Die Temperatur des Kältemittels der Wärmepumpe, insbesondere im Verflüssiger, wird
im Allgemeinen über die Steuerung der Wärmepumpe im zulässigen Bereich gehalten. Da
sich beim erfindungsgemäßen Kondensationstrockner im Prozessluftkanal vor dem Eintritt
in die Trocknungskammer eine Heizung, vorzugsweise eine Zweistufen-Heizung, befindet,
wird vorzugsweise die Steuerung der Wärmepumpe in Abstimmung mit der Steuerung der
Heizung durchgeführt.
[0024] Zur Regelung der Temperatur von Kältemittel bzw. Wärmepumpe sowie der Temperatur
der Prozessluft werden im Allgemeinen dem Fachmann an sich bekannte Temperaturfühler
im Wärmepumpenkreis und/oder im Prozessluftkanal eingesetzt.
[0025] Da mit fortschreitendem Trocknungsgrad der im Kondensationstrockner zu trocknenden
Gegenstände die notwendige Energie für das Trocknen abnimmt, ist es zweckmäßig, die
Heizung entsprechend zu regeln, d.h. mit fortschreitendem Trocknungsgrad deren Heizleistung
zu vermindern, um ein Gleichgewicht zwischen der zugeführten und der notwendigen Trocknungsenergie
aufrecht zu erhalten.
Mit zunehmendem Trocknungsgrad der zu trocknenden Gegenstände, insbesondere Wäsche,
wird somit eine geringere Heizleistung oder sogar eine zunehmende Kühlleistung der
Wärmepumpe erforderlich. Insbesondere würde nach einer abgeschlossenen Trocknungsphase
die Temperatur im Prozessluftkanal stark ansteigen. Im Allgemeinen werden daher die
Wärmepumpe und die Heizung im Kondensationstrockner so geregelt, dass in der Trocknungskammer
eine maximal zulässige Temperatur nicht überschritten wird.
[0026] Erfindungsgemäß ist es bevorzugt, wenn Prozessluft und Kühlluft bzw. Prozessluft
und Kältemittel in der Wärmepumpe jeweils in einem Kreuz- bzw. Gegenstromverfahren
durch die entsprechenden Wärmetauscher geführt werden.
[0027] Die Erfindung hat den Vorteil, dass die Beseitigung von Flusen im Kondensationstrockner
besser durchgeführt werden kann. Der dadurch verbesserte Wärmeaustausch im Wärmetauscher
ermöglicht den Betrieb des Kondensationstrockners mit günstigerer Energiebilanz. Außerdem
wird die Wärmepumpe des Kondensationstrockners geschont.
[0028] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen für den erfindungsgemäßen Kondensationstrockner
und ein diesen Kondensationstrockner einsetzendes Verfahren. Dabei wird Bezug genommen
auf die Figuren 1 und 2.
Fig. 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen Kondensationstrockner.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines geöffneten Kondensationstrockners.
[0029] Fig. 1 zeigt einen senkrecht geschnittenen Kondensationstrockner (im Folgenden mit
"Trockner" abgekürzt) bei dem ein erstes und ein zweites Kondensatauffanggefäß mit
der Kondensatpumpe verbunden ist.
[0030] Der in Figur 1 dargestellte Trockner 1 weist eine um eine horizontale Achse drehbare
Trommel als Trocknungskammer 3 auf, innerhalb welcher Mitnehmer 4 zur Bewegung von
Wäsche während einer Trommeldrehung befestigt sind. Prozessluft wird mittels eines
Gebläses 19 über eine Heizung 18, durch eine Trommel 3, einen Luft-Luft-Wärmetauscher
11, 12 sowie eine Wärmepumpe 13, 14, 15 in einem Luftkanal 2 im geschlossenen Kreis
geführt (Prozessluftkanal 2). Nach Durchgang durch die Trommel 3 wird die feuchte,
warme Prozessluft abgekühlt und nach Kondensation der in der Prozessluft enthaltenen
Feuchtigkeit wieder erwärmt. Dabei wird von der Heizung 18 erwärmte Luft von hinten,
d.h. von der einer Tür 5 gegenüberliegenden Seite der Trommel 3, durch deren gelochten
Boden in die Trommel 3 geleitet, kommt dort mit der zu trocknenden Wäsche in Berührung
und strömt durch die Befüllöffnung der Trommel 3 zu einem Flusensieb 6 innerhalb einer
die Befüllöffnung verschließenden Tür 5. Anschließend wird der Luftstrom in der Tür
5 nach unten umgelenkt und von dem Prozessluftkanal 2 zum Luft-Luft- Wärmetauscher
11, 12 geleitet. Dort kondensiert infolge Abkühlung die von der Prozessluft aus den
Wäschestücken aufgenommene Feuchtigkeit und wird in einem zweiten Kondensatauffanggefäß
21 aufgefangen. Anschließend wird die etwas abgekühlte Prozessluft zum Verdampfer
13 einer Wärmepumpe 13, 14, 15 geführt, wo sie weiter abgekühlt wird. Unterhalb des
Verdampfers 13 befindet sich ein erstes Kondensatauffanggefäß 25. Das im ersten Kondensatauffanggefäß
25 und/oder im zweiten Kondensatauffanggefäß 21 anfallende Kondensat wird mittels
einer Kondensatpumpe 16 abgepumpt. Hierbei wird das aus den Kondensatauffanggefäßen
21 und/oder 25 kommendes Kondensat über eine erste Leitung 22 weiterbefördert. Von
der ersten Leitung 22 zweigt eine zweite Leitung 23 ab, welche in den Prozessluftkanal
2 zwischen der Trocknungskammer 3 und dem Luft-Luft-Wärmetauscher 11, 12 ragt und
vorzugsweise die Zuführung von Kondensat auf eine Blende 27 vor dem Luft-Luft-Wärmetauscher
11, 12 ermöglicht. Das zugeführte Kondensat wird nach Durchgang durch den Luft-Luft-Wärmetauscher
11, 12 wieder im Kondensatauffanggefäß 21 aufgefangen und mittels der Kondensatpumpe
16 abgepumpt. Von dem in der ersten Leitung 22 beförderten Kondensat wird nur ein
Teil in die zweite Leitung 23 abgezweigt. Das restliche Kondensat wird beispielsweise
über die erste Leitung 22 in einen (in Figur 1 nicht dargestellten, vgl. aber Figur
2) Kondensatsammelbehälter 28 gepumpt, von dem aus es entsorgt werden kann.
[0031] Das im Verdampfer 13 verdampfte Kältemittel der Wärmepumpe wird über einen Kompressor
14 zum Verflüssiger 15 geleitet. Im Verflüssiger 15 verflüssigt sich das Kältemittel
unter Wärmeabgabe an die Prozessluft. Das nun in flüssiger Form vorliegende Kältemittel
wird über ein Drosselventil 17 wiederum zum Verdampfer 13 geführt, wodurch der Kältemittelkreis
geschlossen ist. Die Kühlluft wird der Raumluft entnommen und nach Durchgang durch
den Luft-Luft-Wärmetauscher 11, 12 wieder der Raumluft zugeführt.
[0032] Die Trommel 3 wird in der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform am hinteren Boden mittels
eines Drehlagers und vorne mittels eines Lagerschildes 7 gelagert, wobei die Trommel
3 mit einer Krempe auf einem Gleitstreifen 8 am Lagerschild 7 aufliegt und so am vorderen
Ende gehalten wird. Die Steuerung des Kondensationstrockners 1 erfolgt über eine Steuereinrichtung
10, die vom Benutzer über eine Bedieneinheit 9 geregelt werden kann.
[0033] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines geöffneten Kondensationstrockners
1 (Trocknungskammer nicht gezeigt). Vor dem Luft-Luft-Wärmetauscher 11, 12 befindet
sich eine Schale 24, in deren dem Wärmetauscher 11, 12 zugewandten Wand sich eine
Blende 26 mit parallelen horizontalen Stegen 29 und hierzu senkrechten parallelen
Stegen 30 befindet. Die Blende 26 befindet sich an einer der hier nicht gezeigten
Trocknungskammer zugewandten Flanschfläche 27 des Luft-Luft-Wärmetauschers 11, 12.
[0034] Von der Kondensatpumpe 16 wird Kondensat über eine erste Leitung 22 zu einem (hier
symbolisch verkörperten) Kondensatsammelbehälter 28 gepumpt. Dazwischen zweigt eine
zweite Leitung 23 ab, welche in den Prozessluftkanal zwischen der Trocknungskammer
und dem Luft-Luft-Wärmetauscher 11, 12 ragt. In der Regel ist der Kondensatsammelbehälter
28 in einem (in Figur 2 nicht sichtbaren) oberen Bereich des Wäschetrockners 1 platziert,
wo er für einen Benutzer leicht zugänglich ist. Vorliegend, nicht zuletzt auch deshalb,
weil es im gegebenen Zusammenhang auf die Platzierung des Kondensatsammelbehälters
28 nicht wesentlich ankommt, sei der Ort 28 als Symbol für eine Kondensatsenke 28
verstanden. An diesem Ort 28 könnte zum Beispiel ein Schlauch angeschlossen sein,
der zu einem geeignet platzierten Kondensatsammelbehälter 28, oder einem Abwasseranschluss,
führt.
[0035] Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform endet die zweite Leitung 23 in einem
Schlauch vor der Blende 26, welche durch das abgezweigte Kondensat befeuchtet bzw.
gespült werden kann.
1. Kondensationstrockner (1) mit einer Trocknungskammer (3) für die zu trocknenden Gegenstände,
einem Prozessluftkanal (2), in dem sich eine Heizung (18) zur Erwärmung der Prozessluft
befindet und die erwärmte Prozessluft mittels eines Gebläses (19) über die zu trocknenden
Gegenstände geführt werden kann, einem Luft-Luft-Wärmetauscher (11, 12), einem Wärmepumpenkreis
(13, 14, 15) mit einem Verdampfer (13), einem Kompressor (14) und einem Verflüssiger
(15), mindestens einem Kondensatauffanggefäß (21, 25), einer Kondensatpumpe (16),
einer Kondensatsenke (28) und einer von der Kondensatpumpe (16) zur Kondensatsenke
(28) führenden ersten Leitung (22), dadurch gekennzeichnet, dass von der ersten Leitung (22) eine zweite Leitung (23) abzweigt, welche sich in den
Prozessluftkanal (2) zwischen der Trocknungskammer (3) und dem Luft-Luft-Wärmetauscher
(11, 12) öffnet.
2. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verdampfer (13) ein erstes Kondensatauffanggefäß (25) angeordnet ist.
3. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Luft-Luft-Wärmetauscher (11,12) ein zweites Kondensatauffanggefäß (21) angeordnet
ist.
4. Kondensationstrockner (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der Trocknungskammer (3) zugewandten Flanschfläche (27) des Luft-Luft-Wärmetauschers
(11, 12) eine Blende (26) angeordnet ist.
5. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (26) in den Luft-Luft-Wärmetauscher (11, 12) integriert ist.
6. Kondensationstrockner (1) nach einem Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende parallele Stege (29) aufweist.
7. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, der die Blende einen ersten Satz von parallelen Stegen (29) und einen zweiten Satz
von hierzu senkrecht stehenden Stegen (30) aufweist.
8. Kondensationstrockner (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensatsenke (28) ein Kondensatsammelbehälter (28) ist.
9. Verfahren zum Betrieb eines Kondensationstrockners (1) mit einer Trocknungskammer
(3) für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkanal (2), in dem sich eine
Heizung (18) zur Erwärmung der Prozessluft befindet und die erwärmte Prozessluft mittels
eines Gebläses (19) über die zu trocknenden Gegenstände geführt wird, einem Luft-Luft-Wärmetauscher
(11, 12) und einem Wärmepumpenkreis (13, 14, 15) mit einem Verdampfer (13), einem
Kompressor (14) und einem Verflüssiger (15), mindestens einem Kondensatauffanggefäß
(21, 25), einer Kondensatpumpe (16), einer Kondensatsenke (28) und einer von der Kondensatpumpe
(16) zur Kondensatsenke (28) führenden ersten Leitung (22), wobei von der ersten Leitung
(22) eine zweite Leitung (23) abzweigt, welche in den Prozessluftkanal (2) zwischen
der Trocknungskammer (3) und dem Luft-Luft-Wärmetauscher (11, 12) ragt,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil eines Kondensates aus dem mindestens einen Kondensatauffanggefäß (21, 25)
über die zweite Leitung (23) in den Prozessluftkanal (2) zwischen der Trocknungskammer
(3) und dem Luft-Luft-Wärmetauscher (11, 12) geführt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensat über eine Blende (26) an einer der Trocknungskammer (3) zugewandten
Flanschfläche (27) des Luft-Luft-Wärmetauschers (11, 12) geführt wird.
1. Condensation dryer (1) with a drying chamber (3) for the articles to be dried, a process
air channel (2) in which a heating means (18) for heating the process air is located
and in which the heated process air can be conducted by means of a fan (19) over the
articles to be dried, an air-air heat exchanger (11, 12), a heat pump circuit (13,
14, 15) with an evaporator (13), a compressor (14) and a condenser (15), at least
one condensate collecting vessel (21, 25), a condensate pump (16), a condensate sink
(28) and a first duct (22) leading from the condensate pump (16) to the condensate
sink (28), characterised in that a second duct (23), which opens into the process air channel (2) between the drying
chamber (3) and the air-air heat exchanger (11, 12), branches off the first duct (22).
2. Condensation dryer (1) according to claim 1, characterised in that a first condensate collecting vessel (25) is arranged at the evaporator (13).
3. Condensation dryer (1) according to claim 1 or 2, characterised in that a second condensate collecting vessel (21) is arranged at the air-air heat exchanger
(11, 12).
4. Condensation dryer (1) according to any one of claims 1 to 3, characterised in that a screen (26) is arranged at a flange surface (27), which faces the drying chamber
(3), of the air-air heat exchanger (11, 12).
5. Condensation dryer (1) according to claim 4, characterised in that the screen (26) is integrated in the air-air heat exchanger (11, 12).
6. Condensation dryer (1) according to one of claims 4 and 5, characterised in that the screen has parallel webs (29).
7. Condensation dryer (1) according to claim 6, characterised in that the screen has a first set of parallel webs (29) and a second set of webs (30) perpendicular
thereto.
8. Condensation dryer (1) according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the condensate sink (28) is a condensate collecting container (28).
9. Method of operating a condensation dryer (1) with a drying chamber (3) for the articles
to be dried, a process air channel (2) in which a heating means (18) for heating the
process air is located and in which the heated process air is conducted by means of
a fan (19) over the articles to be dried, an air-air heat exchanger (11, 12) and a
heat pump circuit (13, 14, 15) with an evaporator (13), a compressor (14) and a condenser
(15), at least one condensate collecting vessel (21, 25), a condensate pump (16),
a condensate sink (28) and a first duct (22) leading from the condensate pump (16)
to the condensate sink (28), wherein a second duct (23), which projects into the process
air channel (2) between the drying chamber (3) and the air-air heat exchanger (11,
12), branches off the first duct (22), characterised in that a part of a condensate is conducted from the at least one condensate collecting vessel
(21, 25) via the second duct (23) into the process air channel (2) between the drying
chamber (3) and the air-air heat exchanger (11, 12).
10. Method according to claim 9, characterised in that the condensate is conducted via a screen (26) to a flange surface (27), which faces
the drying chamber (3), of the air-air heat exchanger (11, 12).
1. Séchoir à condensation (1) comprenant une chambre de séchage (3) pour les objets à
sécher, un canal (2) pour l'air de processus, dans lequel se trouve un dispositif
de chauffage (18) destiné à échauffer l'air de processus et dans lequel l'air échauffé
peut être guidé sur les objets à sécher au moyen d'un ventilateur (19), un échangeur
de chaleur air-air (11, 12), un circuit de pompe à chaleur (13, 14, 15) doté d'un
évaporateur (13), un compresseur (14) et un condenseur (15), au moins un récipient
récepteur de condensat (21, 25), une pompe à condensat (16), un puits à condensat
(28) et une première conduite (22) menant de la pompe à condensat (16) vers le puits
à condensat (28), caractérisé en ce que de la première conduite (22) bifurque une seconde conduite (23), laquelle s'ouvre
dans le canal (2) d'air de processus entre la chambre de séchage (3) et l'échangeur
de chaleur air-air (11, 12).
2. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un premier récipient récepteur de condensat (25) est disposé près de l'évaporateur
(13).
3. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un second récipient récepteur de condensat (21) est disposé près de l'échangeur de
chaleur air-air (11, 12).
4. Séchoir à condensation (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un écran (26) est disposé sur une surface bridée (27), tournée vers la chambre de
séchage (3), de l'échangeur de chaleur air-air (11, 12).
5. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'écran (26) est intégré dans l'échangeur de chaleur air-air (11, 12).
6. Séchoir à condensation (1) selon l'une quelconque des revendications 4 et 5, caractérisé en ce que l'écran présente des nervures parallèles (29).
7. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'écran présente un premier jeu de nervures parallèles (29) et un second jeu de nervures
(30) perpendiculaires au premier jeu de nervures parallèles.
8. Séchoir à condensation (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le puits à condensat (28) est un récipient collecteur de condensat (28).
9. Procédé destiné au fonctionnement d'un séchoir à condensation (1) comprenant une chambre
de séchage (3) pour les objets à sécher, un canal (2) pour l'air de processus, dans
lequel se trouve un dispositif de chauffage (18) destiné à échauffer l'air de processus
et dans lequel l'air échauffé peut être guidé sur les objets à sécher au moyen d'un
ventilateur (19), un échangeur de chaleur air-air (11, 12), un circuit de pompe à
chaleur (13, 14, 15) doté d'un évaporateur (13), un compresseur (14) et un condenseur
(15), au moins un récipient récepteur de condensat (21, 25), une pompe à condensat
(16), un puits à condensat (28) et une première conduite (22) menant de la pompe à
condensat (16) vers le puits à condensat (28), une seconde conduite (23) bifurquant
de la première conduite (22), laquelle seconde conduite dépasse dans le canal (2)
d'air de processus entre la chambre de séchage (3) et l'échangeur de chaleur air-air
(11, 12), caractérisé en ce qu'une partie d'un condensat est menée à partir de l'au moins un récipient récepteur
de condensat (21, 25) dans le canal de processus (2) entre la chambre de séchage (3)
et l'échangeur de chaleur air-air (11, 12) par l'intermédiaire de la seconde conduite
(23).
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que le condensat est mené sur une surface bridée (27), tournée vers la chambre de séchage
(3), de l'échangeur de chaleur air-air (11, 12) par l'intermédiaire d'un écran (26).


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