Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Lagerbox, insbesondere eine Lagersichtbox, mit
einer unteren Bodenwand und zwei sich zwischen einer hinteren Rückwand und einer vorderen
Frontwand erstreckenden Seitenwänden, die einander abwechselnd Ausbuchtungen und Einbuchtungen
aufweisen, wobei die Seitenwände in den Ausbuchtungen Klappen aufweisen, die jeweils
um ein horizontales Filmscharnier schwenkbar sind und die im ausgeklappten Zustand
nach innen vorspringen, um eine Stütze für eine darübergestapelte, baugleiche Lagerbox
zu bieten, und im eingeklappten Zustand innen mit der Seitenwand fluchten, um eine
Schachtelung mit einer baugleichen Lagerbox zu erlauben.
Stand der Technik
[0002] Derartige Lagerboxen sind bekannt aus der
EP 0 508 461 B1. Die typischerweise leicht nach innen unten schräg gestellten Seitenwände solcher
Lagerboxen sind gewellt ausgebildet, d.h. sie bestehen im Wesentlichen aus abwechselnd
angeordneten Einbuchtungen und Ausbuchtungen, die sich jeweils über im Wesentlichen
die gesamte Höhe der Seitenwand erstrecken. Die Ein- und Ausbuchtungen dienen der
Versteifung der Seitenwände. Die Ausbuchtungen verjüngen sich nach unten; die Einbuchtungen
verbreitern sich nach unten entsprechend. Durch die nach unten verjüngte Formgebung
der Ausbuchtungen und die leicht schräg gestellten Seitenwände wird eine Schachtelung
baugleicher, leerer Lagerboxen ermöglicht. Dabei gleiten die Außenflächen der Ausbuchtungen
einer oberen Lagerbox in die von den Ausbuchtungen der unteren Lagerbox gebildeten
Taschen.
[0003] Zum Stapeln, beispielsweise gefüllter Lagerboxen sind zwei Varianten möglich. Einerseits
können die Lagerboxen in axialer Richtung versetzt zueinander gestapelt werden, sodass
die Unterkanten der Ausbuchtungen der oberen Lagerbox auf den Oberkanten der Einbuchtungen
der unteren Lagerbox zu stehen kommen. Insbesondere bei Stapelung einer Vielzahl von
Lagerboxen führt eine solche Versetzung jedoch zu Stabilitätsproblemen. Bei der bekannten
Lagerbox sind daher in den Ausbuchtungen konsolenartige Klappen vorgesehen, auf denen
die Unterkanten der Ausbuchtungen einer darübergestapelten, baugleichen Lagerbox ruhen
können, ohne dass eine axiale Versetzung zu der unteren Lagerbox erforderlich wäre.
[0004] Die Klappen, die jeweils einen Seitenwandausschnitt der Lagerbox durchsetzen, weisen
im horizontalen Querschnitt ein U- oder Doppel-T-Profil auf, wobei ihre Seitenwände
im Wesentlichen die Form nach unten spitz zulaufender Dreiecke haben. An ihrer Unterkante
sind die Klappen über ein Filmscharnier mit den Seitenwänden verbunden. Dies ermöglicht
bei der typischen Herstellung solcher Lagerboxen mittels Kunststoffspritzgusstechnik
die einstückige Ausbildung von Klappen und Seitenwand. Im ausgeklappten Zustand springen
die Klappen nach innen aus den Seitenwänden hervor. Sie wirken somit einer Schachtelung
zweier baugleicher Lagerboxen entgegen. Sie dienen in diesem Zustand als Konsolen
zur Auflage der Unterkanten der Ausbuchtungen der oberen Lagerbox. Im eingeklappten
Zustand springen die Klappen nicht nach innen aus der Seitenwand hervor, sodass eine
Schachtelung wie oben beschrieben, möglich wird. Zur Fixierung jeder Klappen in der
ein- bzw. der ausgeklappten Stellung sind an den Oberkanten ihrer dreieckigen Seitenflächen
Rastnuten vorgesehen, in die die obere Kante des Seitenwandausschnittes, den die Klappe
durchsetzt, einrastet. Eine solche Fixierung ist wenigstens in der ausgeklappten Stellung
erforderlich, da ohne Fixierung die Klappe unter dem Gewicht der oberen Lagerbox vollständig
nach unten umklappen und nicht mehr als Konsole wirken würde.
[0005] Nachteilig bei der bekannten Lagerbox ist die geringe Sicherheit der Fixierung der
Klappen im ausgeklappten Zustand. Die Stabilität beruht wesentlich auf der Steifigkeit
des Wandmaterials im Bereich der Ausbuchtungen. Bei zu großem Druck auf die konsolenartig
ausgeklappten Klappen durch das Gewicht der darüberliegenden Lagerbox kann sich die
Oberkante des Seitenwandausschnitts, die in den Rastnuten der Oberkanten der Klappenseitenflächen
eingerastet ist, nach innen wölben bis sie sich aus der Raststellung löst, was zu
einem Umschlagen der Klappen nach unten führt. Dies setzt den Einsparmöglichkeiten
bei der Herstellung durch Verwendung dünneren Wandmaterials enge Grenzen. Das Problem
verschärft sich bei häufigem Gebrauch der Klappen. Beim Ein- bzw. Ausklappen wirken
die Oberkanten der Klappenseitenflächen außerhalb der Rastnuten nämlich wie Schneiden,
die auf die Oberkante des Seitenwandausschnitts wirken. Dabei kann es durch häufigen
Gebrauch zum Einfräsen einer Gegennut kommen, die die Stabilität der Rastfixierung
schwächt.
[0006] Aus der
FR 2 843 945 A1 ist ein ähnliches System bekannt, bei dem jedoch die Klappen als separate Elemente
ausgebildet und in Durchbrüche in den Seitenwänden einsetzbar sind. Zusätzlich zu
den oben genannten Nachteilen weist dieses System außerdem die Nachteile der Verlierbarkeit
der Klappen sowie des aufwändigen Herstellungsprozesses für unterschiedliche, in einem
zusätzlichen Arbeitsschritt zu montierende Teile auf.
[0007] Aus der
WO 2005/097608 A1 ist eine Lagersichtbox bekannt, bei der die Ausbuchtungen zum Stapeln mehrerer Lagerboxen
mit separaten Brückenelementen überbrückbar sind. Auch dieses System weist die Nachteil
der Verlierbarkeit und aufwändigen Herstellung der separaten Teile auf. Weiter nachteilig
bei diesem System ist, dass die Brückenelemente zur Umrüstung vom Stapeln zum Schachteln
vollständig entfernt und separat gelagert werden müssen. Dies erhöht die Gefahr des
Verlierens noch und erschwert die Logistik.
Aufgabenstellung
[0008] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Stabilität und Sicherheit bei
der Stapelung mehrerer baugleicher Lagerboxen zu verbessern.
Darlegung der Erfindung
[0009] Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch
1 dadurch gelöst, dass die Oberkanten der Einbuchtungen jeweils in wenigstens einem
Kantenendabschnitt innen von einer nach oben über die Kantenebene des Kantenendabschnitts
hinausragenden Anlageschräge flankiert sind und die Klappen jeweils einen schmaleren,
unteren Fußbereich und einen breiteren, oberen Kopfbereich aufweisen, dessen seitlich
über den Fußbereich hinausragende Seitenabschnitte mit den Anlageschrägen überlappen,
sodass sie im ausgeklappten Zustand an diesen anliegen.
[0010] Grundgedanke der Erfindung ist es, einen Überlappungsbereich zwischen den Einbuchtungen
und den Ausbuchtungen zu schaffen, wobei die seitlichen Abschnitte des Kopfbereichs
der Klappe, der bevorzugt durch einen Absatz vom Fußbereich abgesetzt ist (d.h. die
Klappe ist im Umriss bevorzugt pilz- oder hammerförmig ausgebildet), in diesem Überlappungsbereich
angeordnet sind. Der Fußbereich der Klappe ist zwischen den Einbuchtungen angeordnet
und kann unbehindert von diesen verschwenkt werden. Der Kopfbereich der Klappe ist
oberhalb der Kantenebene der Oberkanten der Einbuchtungen angeordnet. Beim Einklappen
überstreicht er somit deren Kantenendabschnitte. Allerdings kollidieren beim weiteren
Ausklappen seine äußeren Abschnitte mit den Anlageschrägen, die die Kantenendabschnitte
der Einbuchtungsoberkanten nach innen flankieren. Der Kopfbereich findet somit an
den Anlageschrägen einen Anschlag. Das Gewicht einer darübergestapelten Lagerbox,
deren Ausbuchtungsunterkanten auf den Klappenoberkanten ruhen, wird somit an dem Filmscharnier
sowie an den Anlageschrägen abgestützt. Bei der bevorzugten Ausführungsform einer
im Umriss pilz- oder hammerförmigen Klappe kann auch das Filmscharnier entlastet werden,
wenn der Kopfbereich der Klappe so dimensioniert ist, dass die Unterkanten seiner
Seitenabschnitte auf der Kantenebene der Kantenendabschnitte der Einbuchtungsoberkanten
ruhen. Die Stabilität ist somit im Wesentlichen allein von der Stabilität der Klappe
und hier insbesondere des Kopfbereichs abhängig. Bei geeignet stabiler Ausführung
der Klappen kann die Materialdicke der Seitenwand im Übrigen deutlich reduziert werden,
ohne die Stabilität der Stapelung zu gefährden. Auch eine Verringerung der Stabilität
durch häufigen Gebrauch der Klappen ist nicht zu befürchten, da die erfindungsgemäße
Fixierung mittels Anschlags im Gegensatz zu der bekannten Rastfixierung nicht verschleißanfällig
ist.
[0011] Günstige Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
[0012] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Klappen als Flachelemente ausgebildet sind und
die Seitenwände Spalten aufweisen, die sich jeweils an die Filmscharniere anschließen
und die Ränder der Klappen definieren. Diese Ausführungsform ist insbesondere im Hinblick
auf eine kostengünstige Herstellung vorteilhaft. Spritzgusstechnisch ist die Schaffung
von Klappen mit U- bzw. Doppel-T-förmigem Profil, wie sie aus dem Stand der Technik
bekannt sind, sehr aufwendig. Ein Werkzeug, mit dem die Klappen als Flachelemente
ausgebildet werden, kann hingegen sehr einfach konstruiert sein. Insbesondere muss
es sich nur unwesentlich von einem Werkzeug für eine Lagerbox ohne Klappen unterscheiden.
Ein solches wäre lediglich so zu modifizieren, dass im Bereich des Filmscharniers
eine Verjüngung der Wandstärke und im Bereich des Klappenrandes ein diesen definierter
Spalt im Wandmaterial geschaffen wird.
[0013] Bei einer Weiterbildung dieser Ausführungsform ist zudem vorgesehen, dass die Spalte
jeweils von wenigstens einem Sollbruchsteg unterbrochen sind, der bei einem erstmaligen
Ausklappen der entsprechenden Klappe bricht. Das Vorsehen solcher Stege ist sowohl
herstellungstechnisch als auch bei der Benutzung der Lagerboxen vorteilhaft. Bei der
Herstellung verbessern die den Sollbruchstegen im Werkzeug entsprechenden Kanäle den
Materialfluss während des Spritzvorgangs. Bei der Benutzung der fertigen Lagerboxen
dienen die Sollbruchstege der anfänglichen Fixierung der Klappen in ihrer eingeklappten
Stellung. Dadurch wird die einfache Schachtelung sichergestellt, da die Klappen nicht
versehentlich in den ausgeklappten Zustand überführt werden können. Dies erleichtert
Transport und Auslieferung neuer Lagerboxen. Erst wenn tatsächlich eine Stapelung
mehrerer Lagerboxen gewünscht wird, können die Klappen unter Brechen der Sollbruchstege
in den zur Stapelung erforderlichen, ausgeklappten Zustand überführt werden. Je nach
Dimensionierung der Stärke der Sollbruchstege kann hierzu von Hand aufbringbarer Druck
auf die Klappen ausreichen.
[0014] Bevorzugt weisen die Unterkanten der Ausbuchtungen jeweils eine nach unten offene,
wandparallele Stapelnut auf, deren äußere Nutwand schräg nach außen unten abfällt.
Diese Weiterbildung der Erfindung dient der weiteren Erhöhung der Stapelsicherheit.
Wie bereits erwähnt, ruhen im gestapelten Zustand die Unterkanten der Ausbuchtungen
einer oberen Lagerbox auf den Oberkanten der ausgeklappten Klappen einer unteren Lagerbox.
Durch das Vorsehen einer Stapelnut, in die die jeweilige Oberkante der stützenden
Klappe eingreift, kann ein seitliches Verschieben der oberen Lagerbox verhindert werden.
Durch die vorteilhafte Ausbildung der Nut mit schräger, äußerer Nutwand wird zudem
eine Zentrierfunktion erreicht. So gleitet eine nicht perfekt auf die untere Lagerbox
gestapelte obere Lagerbox auf den abgeschrägten Nutwänden ihrer Stapelnuten automatisch
in eine zentrierte, d.h. stabile Position.
[0015] Bei einer günstigen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass auf den Kantenendabschnitten
der oberen Kanten der Einbuchtungen jeweils ein parallel zu der flankierenden Anlageschräge
ausgerichteter Rastgrat angeordnet ist, dessen Rücken mit dem unteren Rand des Kopfbereichs-Seitenabschnitts
der zugeordneten Klappen geringfügig überlappt. Es kann zwischen dem Rastgrat und
der Anlagefläche eine Rastnut ausgebildet sein, in die Unterkante des Kopfbereichs-Seitenabschnitts
der zugeordneten Klappe bei Überführung der Klappe in den ausgeklappten Zustand einrastet.
Man beachte, dass diese Rastfixierung der Klappe im ausgeklappten Zustand im Gegensatz
zu der Rastfixierung gemäß dem Stand der Technik im gestapelten Zustand nicht sicherheitsrelevant
ist. Die erfindungsgemäße Rastverbindung ist nämlich im gestapelten Zustand kräftefrei.
Kraftbeaufschlagt ist lediglich die Anlagefläche, an der die seitlichen Abschnitte
des Klappenkopfbereichs anliegen und ggf. der Nutgrund der Rastnut sowie geringfügig
des Filmscharniers. Die erfindungsgemäße Rastverbindung ist lediglich im nicht gestapelten
Zustand relevant. Hier sorgt sie dafür, dass die unbelasteten Klappen nicht etwa durch
Eigenspannung des Materials, insbesondere des Filmscharniers, selbsttätig in die eingeklappte
Stellung zurückwandern, bevor eine zweite Lagerbox darübergestapelt ist.
[0016] Bevorzugt weisen die Oberkanten der Einbuchtungen jeweils wenigstens eine randständige
Stufe auf, sodass die Kantenebenen der von den Anlageschrägen flankierten Kantenendabschnitte
tiefer liegen als die Kantenebenen der jeweils benachbarten Kantenmittelabschnitte.
Mit anderen Worten sind die Einbuchtungen in ihrem mittleren Bereich höher gezogen
als in ihren Seitenbereichen, in denen die Klappen an den Anlageflächen anschlagen.
Die Oberkante der Klappe ragt daher nicht mit der vollen Höhe ihres Kopfbereichs über
die Kantenebene im mittleren Bereich der Einbuchtungsoberkante hinaus. Hierdurch wird
eine größere Steifigkeit der Seitenwände erreicht, da die Einbuchtungen bis zur vollen
Höhe der Seitenwand oder zumindest so hoch gezogen werden können, dass ein resultierender,
unprofilierter oberer Rand schmal genug ausgebildet werden kann, um kein Stabilitätsproblem
darzustellen.
[0017] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Kantenmittelabschnitte
der Oberkanten der Einbuchtungen innen jeweils von einer nach oben über die Kantenebene
des Kantenmittelabschnitts hinausragenden Zentrierschräge flankiert sind. Mit anderen
Worten bedeutet dies, dass die Kantenmittelabschnitte der Einbuchtungsoberkanten in
ähnlicher Weise gestaltet sind wie deren Kantenendabschnitte, nämlich eine seitliche
Schräge aufweisen, die die Kantenebene nach innen begrenzt. Dies ermöglicht eine besonders
leichte und sichere Stapelung im axial versetzten Modus, d.h. wenn die Unterkanten
der Ausbuchtungen einer oberen Lagerbox auf den Oberkanten der Einbuchtungen der unteren
Lagerbox zu stehen kommen. Insbesondere in Kombination mit der weiter oben beschriebenen
Zentriernut an den Unterkanten der Ausbuchtungen wird eine einfache und sichere Stapelung
ermöglicht.
[0018] Bei einer Weiterbildung dieser Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Oberkanten
der Klappen im ausgeklappten Zustand mit den Zentrierschrägen fluchten. Dies lässt
eine schubladenartige, d.h. axiale Verschiebung von übereinander gestapelten Lagerboxen
zu.
[0019] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden speziellen
Beschreibung sowie den Zeichnungen.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
Es zeigen
[0020]
- Figur 1:
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Lagerbox mit Klappen im eingeklappten
Zustand,
- Figur 2:
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Lagerbox mit Klappen im ausgeklappten
Zustand,
- Figur 3:
- eine vergrößerte Darstellung des in Figur 1 mit III bezeichneten Ausschnitts,
- Figur 4:
- eine vergrößerte Darstellung des in Figur 2 mit IV bezeichneten Ausschnitts,
- Figur 6:
- eine Schnittdarstellung zweier ineinander geschachtelter Lagerboxen,
- Figur 7:
- eine Schnittdarstellung zweier übereinander gestapelter Lagerboxen.
Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
[0021] Die Figuren 1 bis 6, die unterschiedliche Darstellungen einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigen, sollen nachfolgend gemeinsam diskutiert werden.
Gleiche Bezugszeichen bezeichnen jeweils gleiche Elemente.
[0022] Die erfindungsgemäße Lagerbox 10 weist eine Bodenwand 12, eine hintere Rückwand 14,
eine vordere Frontwand 16 sowie zwei Seitenwände 18 auf, die sich jeweils zwischen
der Rückwand 14 und der Frontwand 16 erstrecken. Bei der dargestellten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Lagerbox 10 als Lagersichtbox ist die Frontwand 16 deutlich
niedriger ausgeführt als die Rückwand 14 und die Seitenwände 18, sodass auch im gestapelten
Zustand der Inhalt der Lagerbox 10 erkennbar bzw. zugänglich bleibt. Die Seitenwände
18 bestehen aus abwechselnd angeordneten Ausbuchtungen 20 und Einbuchtungen 22, was
zu einem gewellten Profil der Seitenwände 18 führt, das die Stabilität der Lagerbox
10 gegenüber Lagerboxen mit geraden Seitenwänden erhöht. Die Ausbuchtungen 20 verjüngen
sich nach unten leicht, die Einbuchtungen 22 verbreitern sich nach unten entsprechend.
Die Unterkanten der Ausbuchtungen 20 weisen wandparallele Stapelnuten 24 auf, deren
äußere Nutwände 25 nach unten außen angeschrägt sind. Die spezielle Aufgabe und Bedeutung
der Stapelnuten 24 soll weiter unten im Zusammenhang mit den Figuren 5 und 6 beschrieben
werden. Obgleich die Stapelnut 24 ein vorteilhaftes Merkmal darstellt, ist sie für
die vorliegende Erfindung nicht zwingend erforderlich.
[0023] Die Ausbuchtungen 20 weisen in ihrem oberen Bereich Klappen 26 auf, die in den Figuren
3 und 4 in vergrößerter Darstellung gezeigt sind. Die Klappen 26 sind als pilzförmige
Flachelemente mit einem Fußbereich 28 und einem Kopfbereich 30 ausgebildet. Der Kopfbereich
30 ragt mit seinen Seitenabschnitten 32 seitlich über den Fußbereich 28 hinaus. Die
Basis des Fußbereichs 28 wird von einem Filmscharnier 34 gebildet, welches als linienförmige
Materialverjüngung des Seitenwandmaterials ausgebildet ist. Ausgehend von den Enden
des Filmscharniers 34 durchsetzt ein Spalt 36 die Seitenwand 18, der den Umriss der
Klappe 26 definiert. In Figur 3 ist erkennbar, dass der Spalt 36 von einem Sollbruchsteg
38 unterbrochen ist, der die Klappe 26 im Neuzustand der Lagerbox 10 in der in den
Figuren 1 und 3 gezeigten, eingeklappten Stellung hält. Er bricht bei Überführung
der Klappe 26 in den in den Figuren 2 und 4 gezeigten, ausgeklappten Zustand. Bei
der gezeigten Ausführungsform sind die Kantenendbereiche 42 der Oberkanten 40 der
Einbuchtungen 22 mit einer Stufe nach unten abgesetzt. Zum Boxeninneren hin ist der
Kantenendbereich 42 von einer Anlageschräge 44 begrenzt. Der Anlageschräge 44 nach
außen vorgelagert ist ein Rastgrat 46, zwischen dem und der Anlageschräge 44 eine
Rastnut 48 gebildet ist.
[0024] Die Anlageschräge 44 überlappt seitlich mit dem Seitenabschnitt 32 des Kopfbereichs
30 der Klappe 26, sodass, wie insbesondere in Figur 4 erkennbar, der Seitenabschnitt
32 des Kopfbereichs 30 im ausgeklappten Zustand an der Anlageschräge 44 anliegt. Der
Rastgrat 46 ist so dimensioniert, dass die Unterkante des Seitenabschnitts 32 des
Kopfbereichs 30 beim Ausklappen an ihm einen durch elastische Verformung überwindbaren
Widerstand erfährt. Nach Überwindung des Hindernisses schnappt die Unterkante des
Seitenabschnitts 32 in die Rastnut 48 ein. Bevorzugt liegt sie auf dem Nutgrund der
Rastnut 48 auf.
[0025] In diesem Zustand ist die erfindungsgemäße Lagerbox 10 versetzungsfrei stapelfähig.
Dies ist in Figur 6 erkennbar. Die Oberkanten der ausgeklappten Klappen 26 einer unteren
Lagerbox 1 greifen in die Stapelnuten 24 einer oberen Lagerbox 2 ein und tragen die
obere Lagerbox 2. Das Gewicht der oberen Lagerbox wird dabei auf den Nutgründen der
Rastnuten 48 und den Anlageschrägen 44 der Kantenendabschnitte 40 der Einbuchtungen
22 abgestützt. Das Filmscharnier 34 und die Seitenwand 18 im Bereich der Ausbuchtungen
20 werden durch die Abstützung nicht oder nur gering belastet. Die Seitenwände 18
können daher Material sparend dünn ausgestaltet sein. In Figur 6 wird auch die Bedeutung
der abgeschrägten äußeren Nutwand 25 der Stapelnut 24 erkennbar. Sie dient zur automatischen,
seitlichen Zentrierung der oberen Lagerbox 2. Bei nicht vollständig symmetrischer
Positionierung rutscht die obere Lagerbox 2 auf den als Zentrierschrägen wirkenden
äußeren Nutwänden 25 in die gewünschte, zentrale Position.
[0026] Bei der dargestellten, bevorzugten Ausführungsform weisen auch die Kantenmittelbereiche
50 der Oberkanten 40 der Einbuchtungen 22, d.h. die zwischen den Kantenendabschnitten
40 gelegenen Kantenabschnitte der Oberkanten 40, eine sie nach innen begrenzende Schräge
auf, die hier als Zentrierschräge 52 bezeichnet wird. Bei einer axial versetzten Stapelung
der Lagerboxen wechselwirken die Stapelnuten 24 und insbesondere deren abgeschrägte,
äußere Nutwände 25 mit den Zentrierschrägen 52 und stellen eine seitliche Zentrierung
und Fixierung übereinander gestapelter Lagerboxen sicher. Liegen die Oberkanten der
Klappen 26 auf gleicher Höhe mit der Kantenebene der Kantenmittelabschnitte 50, ist
eine axiale, schubladenartige Verschiebung übereinander gestapelter Lagerboxen 1,
2 gegeneinander möglich. Je nach Verschiebeposition greift die Oberkante der Klappe
26 oder die Zentriernut 52 der unteren Lagerbox 1 in die Stapelnut 25 der oberen Lagerbox
2 ein.
[0027] Im eingeklappten, d.h. den in den Figuren 1 und 3 gezeigten Zustand der Klappen 26,
ist die erfindungsgemäße Lagerbox 10 schachtelbar. Die Schachtelung zweier Lagerboxen
1 und 2 ist in Figur 5 dargestellt. In diesem Zustand fluchten die Innenseiten der
Klappen 26 mit den Innenseiten der sie jeweils umgebenden Ausbuchtung 20, sodass sie
dem Eindringen der oberen Lagerbox 2 keinen Widerstand entgegensetzen.
[0028] Bei der bevorzugten Ausführungsform sind in den vier Ecken der Lagerbox 10 Stützpilaster
54 angeordnet. Diese begrenzen die Eindringtiefe der oberen Lagerbox 2 in die untere
Lagerbox 1. Auf diese Weise wird ein Verkeilen der geschachtelten Lagerboxen ineinander
verhindert.
[0029] Wie oben bereits erläutert, hängt die Stützkraft, die die Klappen 26 einer unteren
Lagerbox 1 einer oder mehreren darüber gestapelten Lagerboxen 2 entgegensetzen können,
im Wesentlichen von der Stabilität der Klappen 26 ab. Es kann daher sinnvoll sein,
wie bei der gezeigten Ausführungsform das Klappenmaterial gegenüber dem übrigen Wandmaterial
verstärkt auszubilden. Bei der gezeigten Ausführungsform sind mehrere horizontale
Rippen übereinander angeordnet. Diese dienen einerseits der Verstärkung der Klappen
und stellen andererseits durch ihre pfeilspitzenartige Ausgestaltung einen suggestiven
Bedienungshinweis ("hier drücken") für den Benutzer dar. Zudem erhöhen sie die Griffigkeit
der Klappen, was insbesondere bei der Erstbenutzung, wenn die Sollbruchstege 38 gebrochen
werden müssen, hilfreich ist.
[0030] Natürlich stellen die in der speziellen Beschreibung diskutierten und in den Figuren
gezeigten Ausführungsformen nur illustrative Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung dar. Dem Fachmann ist im Lichte der hiesigen Offenbarung ein breites Spektrum
an Variationsmöglichkeiten anhand gegeben. Insbesondere ist es zwar vorteilhaft, jedoch
nicht zwingend notwendig, die erfindungsgemäße Lagerbox aus Kunststoff, insbesondere
im Spritzgussverfahren herzustellen. Andere Materialien, wie beispielsweise Metall,
können ebenso verwendet werden. Auch die Ausgestaltung der Lagerbox 10 als Lagersichtbox
mit niedrigerer Frontwand 16 ist nicht erfindungsrelevant. Grundsätzlich ist die Erfindung
auch auf Boxen mit gleich hohen Wänden anwendbar. Weiter ist es nicht zwingend erforderlich,
dass die Kantenendabschnitte 40 der Oberkanten 42 der Einbuchtungen 22 mit einer Stufe
nach unten abgesetzt sind. Denkbar ist auch, dass sie auf gleicher Ebene wie oder
höher als die Kantenmittelabschnitte 50 liegen. In diesem Fall wäre allerdings ein
höherer, die Einbuchtungen 22 außen flankierender Rand erforderlich, aus dem die Kopfbereiche
30 der Klappen 26 ausgeformt sind. Schließlich müssen die Klappen 26 nicht die in
den Figuren gestellte pilzförmige Ausbildung mit gewölbter Oberkante haben. Eine hammerartige
oder ähnliche Ausbildung ist ebenfalls denkbar, solange der Kopfbereich 30 Seitenabschnitte
32 aufweist, die seitlich über den Fußbereich 28 hinausragen und mit den Anlageschrägen
44 überlappen.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- untere Lagerbox
- 2
- obere Lagerbox
- 10
- Lagerbox
- 12
- Bodenwand
- 14
- Rückwand
- 16
- Frontwand
- 18
- Seitenwand
- 20
- Ausbuchtung
- 22
- Einbuchtung
- 24
- Stapelnut
- 25
- Nutwand von 24
- 26
- Klappe
- 28
- Fußbereich von 26
- 30
- Kopfbereich von 26
- 32
- Seitenabschnitt von 30
- 34
- Filmscharnier
- 36
- Spalt
- 38
- Sollbruchsteg
- 40
- Oberkante von 22
- 42
- Kantenendabschnitt von 40
- 44
- Anlageschräge
- 46
- Rastgrat
- 48
- Rastnut
- 50
- Kantenmittelabschnitt von 40
- 52
- Zentrierschräge
- 54
- Stützpilaster
1. Lagerbox, insbesondere Lagersichtbox, mit einer unteren Bodenwand (12) und zwei sich
zwischen einer hinteren Rückwand (14) und einer vorderen Frontwand (16) erstreckenden
Seitenwänden (18), die einander abwechselnd Ausbuchtungen (20 und Einbuchtungen aufweisen,
wobei die Seitenwände (18) in den Ausbuchtungen (20) Klappen (26) aufweisen, die jeweils
um ein horizontales Filmscharnier (34) schwenkbar sind und die im ausgeklappten Zustand
nach innen vorspringen, um eine Stütze für eine darübergestapelte, baugleiche Lagerbox
(2) zu bieten, und im eingeklappten Zustand innen mit der Seitenwand (18) fluchten,
um eine Schachtelung mit einer baugleichen Lagerbox (2) zu erlauben,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberkanten (40) der Einbuchtungen (22) jeweils in wenigstens einem Kantenendabschnitt
(42) innen von einer nach oben über die Kantenebene des Kantenendabschnitts (42) hinausragenden
Anlageschräge (44) flankiert sind
und die Klappen (26) jeweils einen schmaleren, unteren Fußbereich (28) und einen breiteren,
oberen Kopfbereich (30) aufweisen, dessen seitlich über den Fußbereich hinausragende
Seitenabschnitte (32) mit den Anlageschrägen (44) der benachbarten Einbuchtungen (22)
überlappen, sodass sie im ausgeklappten Zustand an diesen anliegen.
2. Lagerbox nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Klappen (26) als Flachelemente ausgebildet sind und die Seitenwände Spalte (36)
aufweisen, die sich jeweils an die Filmscharniere (34) anschließen und die Ränder
der Klappen (26) definieren.
3. Lagerbox nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Unterkanten der Ausbuchtungen (20) jeweils eine nach unten offene, wandparallele
Stapelnut (24) aufweist, deren äußere Nutwand (25) schräg nach außen unten abfällt.
4. Lagerbox nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberkanten der ausgeklappten Klappen (26) in die Stapelnuten (24) einer darübergestapelten,
baugleichen Lagerbox (2) eingreifen.
5. Lagerbox nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Spalte (36) jeweils von wenigstens einem Sollbruchsteg (38) unterbrochen sind,
der bei einem erstmaligen Ausklappen der entsprechenden Klappe (26) bricht.
6. Lagerbox nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf den Kantenendabschnitten (42) der Oberkanten (40) der Einbuchtungen (22) jeweils
ein parallel zu der flankierenden Anlageschräge (44) ausgerichteter Rastgrat (46)
angeordnet ist, dessen Rücken mit dem unteren Rand des mit der Anlagefläche (44) überlappenden
Kopfbereichs-Seitenabschnitts (32) der zugeordneten Klappe (26) geringfügig überlappt.
7. Lagerbox nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Rastgrat (46) und der Anlagefläche (44) eine Rastnut (48) ausgebildet
ist, in die der überlappende Kopfbereichs-Seitenabschnitt (32) der zugeordneten Klappe
(26) bei Überführung der Klappe (26) in den ausgeklappten Zustand einrastet.
8. Lagerbox nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberkanten (40) der Einbuchtungen (22) jeweils wenigstens eine randständige Stufe
aufweisen, sodass die Kantenebenen der von den Anlageschrägen (44) flankierten Kantenendabschnitte
(42) tiefer liegen als die Kantenebenen der jeweils benachbarten Kantenmittelabschnitte
(50).
9. Lagerbox nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kantenmittelabschnitte (50) der Oberkanten (40) der Einbuchtungen (22) innen
jeweils von einer nach oben über die Kantenebene des Kantenmittelabschnitts (50) hinausragenden
Zentrierschräge (52) flankiert sind.
10. Lagerbox nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberkanten der Klappen (26) im ausgeklappten Zustand mit den Zentrierschrägen
(52) fluchten.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Lagerbox, insbesondere Lagersichtbox, mit einer unteren Bodenwand (12) und zwei sich
zwischen einer hinteren Rückwand (14) und einer vorderen Frontwand (16) erstreckenden
Seitenwänden (18), die einander abwechselnd Ausbuchtungen (20 und Einbuchtungen aufweisen,
wobei die Seitenwände (18) in den Ausbuchtungen (20) Klappen (26) aufweisen, die jeweils
um ein horizontales Filmscharnier (34) schwenkbar sind und die im ausgeklappten Zustand
nach innen vorspringen, um eine Stütze für eine darübergestapelte, baugleiche Lagerbox
(2) zu bieten, und im eingeklappten Zustand innen mit der Seitenwand (18) fluchten,
um eine Schachtelung mit einer baugleichen Lagerbox (2) zu erlauben,
dadurch gekennzeichnet,
dass Oberkanten (40) der Einbuchtungen (22) jeweils in wenigstens einem Kantenendabschnitt
(42) von einer zum Boxeninneren hin nach oben über die Oberkantenebene des Kantenendabschnitts
(42) hinausragenden Anlageschräge (44) flankiert sind
und die Klappen (26) jeweils einen an das Filmscharnier (34) anschließenden schmaleren,
unteren Fußbereich (28) und einen breiteren, oberen Kopfbereich (30) aufweisen, dessen
seitlich über den Fußbereich hinausragende Seitenabschnitte (32) mit den Anlageschrägen
(44) der benachbarten Einbuchtungen (22) überlappen, sodass sie im ausgeklappten Zustand
an diesen anliegen.
2. Lagerbox nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Klappen (26) als Flachelemente ausgebildet sind und die Seitenwände Spalte (36)
aufweisen, die sich jeweils an die Filmscharniere (34) anschließen und die Ränder
der Klappen (26) definieren.
3. Lagerbox nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass Unterkanten der Ausbuchtungen (20) jeweils eine nach unten offene, wandparallele
Stapelnut (24) aufweist, deren äußere Nutwand (25) schräg nach außen unten abfällt.
4. Lagerbox nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass Oberkanten der ausgeklappten Klappen (26) in die Stapelnuten (24) einer darübergestapelten,
baugleichen Lagerbox (2) eingreifen.
5. Lagerbox nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Spalte (36) jeweils von wenigstens einem Sollbruchsteg (38) unterbrochen sind,
der bei einem erstmaligen Ausklappen der entsprechenden Klappe (26) bricht.
6. Lagerbox nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf den Kantenendabschnitten (42) der Oberkanten (40) der Einbuchtungen (22) jeweils
ein parallel zu der flankierenden Anlageschräge (44) ausgerichteter Rastgrat (46)
angeordnet ist, dessen Rücken mit dem unteren Rand des mit der Anlagefläche (44) überlappenden
Kopfbereichs-Seitenabschnitts (32) der zugeordneten Klappe (26) geringfügig überlappt.
7. Lagerbox nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Rastgrat (46) und der Anlageschräge (44) eine Rastnut (48) ausgebildet
ist, in die der überlappende Kopfbereichs-Seitenabschnitt (32) der zugeordneten Klappe
(26) bei Überführung der Klappe (26) in den ausgeklappten Zustand einrastet.
8. Lagerbox nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberkanten (40) der Einbuchtungen (22) jeweils wenigstens eine randständige Stufe
aufweisen, sodass die Kantenebenen der von den Anlageschrägen (44) flankierten Kantenendabschnitte
(42) tiefer liegen als die Kantenebenen der jeweils benachbarten Kantenmittelabschnitte
(50).
9. Lagerbox nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kantenmittelabschnitte (50) der Oberkanten (40) der Einbuchtungen (22) innen
jeweils von einer nach oben über die Kantenebene des Kantenmittelabschnitts (50) hinausragenden
Zentrierschräge (52) flankiert sind.
10. Lagerbox nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberkanten der Klappen (26) im ausgeklappten Zustand mit den Zentrierschrägen
(52) fluchten.