[0001] Die Erfindung betrifft eine Zwinge gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs
1, umfassend eine Gleitschiene aus metallischem Material, einen auf der Gleitschiene
beweglichen Gleitbügel, einen Festbügel aus einem metallischen Material, welcher an
der Gleitschiene fest angeordnet ist, und ein Druckstück für ein Werkstück, welches
an dem Festbügel angeordnet ist, wobei die Gleitschiene und der Festbügel einstückig
verbunden sind. Eine derartige Zwinge ist aus dem Dokument
EP 0 070 400 A bekannt.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Zwinge.
[0003] Die BESSEY Tool GmbH & Co. KG vertreibt Schraubzwingen unter der Bezeichnung LM.
Diese weisen eine Gleitschiene und einen Festbügel auf. Der Festbügel ist ein von
der Gleitschiene getrenntes Bauteil, welches an der Gleitschiene verpresst gehalten
ist.
[0004] Ferner vertreibt sie Ganzstahl-Schraubzwingen unter der Bezeichnung GZ mit einer
einstückigen Gleitbügel-Festbügel-Druckstück-Kombination, welche durch Wärmeverformung
hergestellt wird.
[0005] Aus der
DE 100 05 350 A1 ist eine Spannzwinge mit einer Schiene zur Führung eines einen Spannmechanismus tragenden
Gleitbügels und einem werkstoffeinheitlich-stoffschlüssig aus demselben Profil gebildeten
Festbügel bekannt, wobei Schiene und Festbügel über ein gebogenes Knie miteinander
verbunden sind und im Wesentlichen unter einem rechten Winkel zueinander stehen.
[0006] Aus der
DE 42 36 049 A1 ist eine C-förmige Zwinge zum Spannen von Werkstücken mit einem C-förmigen Zwingenbogen,
einer an einem Ende des Zwingenbogens angeordneten Spindelmutter, einer in der Spindelmutter
gelagerten Spannspindel und einem an dem unteren Ende des Zwingenbogens angeordneten
Auflager bekannt. Der Zwingenbogen weist einen Führungsabschnitt mit Führungsflächen
zur Führung stufenlos verstellbarer Zusatzelemente für die C-förmige Zwinge auf.
[0007] Aus der
EP 0 070 400 A2 ist eine flächig spannende Schraubzwinge mit einer Führungsschiene, an der ein sich
quer zu ihr erstreckender Festbügel angeordnet sowie ein hierzu ungefähr paralleler
Gleitbügel verschiebbar geführt ist, bekannt. Es ist ein Muttergewinde für eine ungefähr
parallel zur Führungsschiene verlaufende Schraubspindel in einem ersten der beiden
Bügel vorgesehen. Weiterhin sind zwei Spannflächenschuhe vorgesehen, von denen der
eine am zweiten der beiden Bügel und der andere an einer auf der Schraubspindel insbesondere
drehbar angebrachten, tellerförmigen Kappe mit einander zugewandten Spannflächen und
um zur Ebene der beiden Bügel senkrechte Achsen kippbar angeordnet ist.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zwinge der eingangs genannten Art
bereitzustellen, welche sich auf einfache Weise fertigen lässt.
[0010] Diese Aufgabe wird bei der anfangs genannten Zwinge erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass das Druckstück ein von dem Festbügel getrenntes Teil ist, welches an dem Festbügel
formschlüssig und/oder kraftschlüssig fixiert ist.
[0011] Aus einem endlosen Bandmaterial lässt sich die Gleitschiene in ihrer Profilierung
zusammen mit dem Festbügel durch Kaltverformung wie Kaltziehen oder Kaltwalzen herstellen.
Das kaltverformte Material weist gegenüber einem Material im Rohzustand erheblich
gesteigerte Festigkeitswerte auf. Wenn die Gleitschiene und der Festbügel einstückig
verbunden sind, lässt sich diese entsprechende Kombination auf einfache Weise durch
Biegung herstellen.
[0012] Grundsätzlich ist es so, dass, wenn an einem durch Kaltverformung hergestellten Werkstück
eine Erwärmung zur Materialverformung durchgeführt wird, eine nicht erwünschte Gefügeveränderung
mit Verschlechterung der Festigkeitswerte eintritt. Bei der erfindungsgemäßen Lösung
wird zur Vermeidung einer solchen Gefügeveränderung das Druckstück, welches auf ein
Werkstück wirkt, nachträglich an dem Festbügel angeordnet und dadurch nicht einstückig
am Festbügel hergestellt. Dadurch ist keine Erwärmung des Festbügels und der Gleitschiene
notwendig, so dass auch keine Gefügeveränderung mit Festigkeitsverlust eintritt.
[0013] Beim Einspannen eines oder mehrerer Werkstücke erfährt das Druckstück im Wesentlichen
nur eine Druckkraft. Die stärkere Kraftbelastung und insbesondere auch Zugkräfte und
Biegekräfte erfährt der Festbügel. Durch die einstückige Fixierung an der Gleitschiene
ergibt sich eine hohe Stabilität mit optimierter Kraftableitung.
[0014] Erfindungsgemäß wird eine Zwinge bereitgestellt, die sich auf einfache und kostengünstige
Weise fertigen lässt.
[0015] Bei einer Ausführungsform wird das Druckstück durch Verpressung an dem Festbügel
fixiert. Dadurch ergibt sich eine einfache Fixierbarkeit mit sicherem Halt des Druckstücks.
[0016] Es ist beispielsweise auch möglich, dass das Druckstück durch Verrastung oder durch
Verstiftung oder Verschraubung an dem Festbügel insbesondere formschlüssig fixiert
ist.
[0017] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn das Druckstück an dem Festbügel durch ein
Verfahren fixiert ist, welches keine gefügeverändernde Erwärmung des Festbügels erfordert.
Dadurch lässt sich die erfindungsgemäße Zwinge auf einfache Weise herstellen.
[0018] Günstig ist es, wenn der Festbügel an der Gleitschiene durch Biegung hergestellt
ist. Aus einem entsprechenden (und insbesondere bereits profiliertem) Vorelement lässt
sich dann in einer Biegemaschine der Festbügel, welcher gekrümmt quer zu der Gleitschiene
orientiert ist, herstellen. Eine nachträgliche Fixierung eines getrennt hergestellten
Festbügels an der Gleitschiene ist dann nicht mehr notwendig.
[0019] Insbesondere weist der Festbügel eine konvex gekrümmte Außenseite und eine konkav
gekrümmte Innenseite auf. Ein solcher Festbügel lässt sich auf einfache Weise an einer
profilierten Schiene herstellen, wobei sich dann an der profilierten Schiene die Gleitschiene,
welche im Wesentlichen gerade ist, und der Festbügel, welcher gekrümmt ist, ausbilden
lassen.
[0020] Insbesondere sind die Außenseite und die Innenseite parallel zueinander. Dadurch
ergibt sich eine einfache Herstellbarkeit; eine solche Gleitschiene-Festbügel-Kombination
lässt sich aus einer geraden Schiene, welche durch Kaltverformung hergestellt ist
und ein entsprechendes Profil aufweist, herstellen.
[0021] Es ist ferner günstig, wenn die konvex gekrümmte Außenseite des Festbügels tangential
in die Gleitschiene übergeht und die konkav gekrümmte Innenseite tangential in die
Gleitschiene übergeht. Dadurch erhält man einen "glatten" Übergang ohne Ecken und
Kanten. Dies wiederum ermöglicht einen optimierten Kraftfluss.
[0022] Bei einer Ausführungsform umfasst der Festbügel mindestens einen Bereich, welcher
(kreis-)ringsegmentförmig ist. Dadurch lässt sich der Festbügel auf einfache Weise
durch Biegung an einer Biegemaschine herstellen. Insbesondere ist die Gleitschiene
gerade. Dadurch lässt sich der Gleitbügel auf der Gleitschiene führen.
[0023] Die Kombination aus Gleitschiene und Festbügel ist mittels Kaltverformung hergestellt.
Beispielsweise wird der entsprechende Profilstab, an dem dann der Festbügel später
beispielsweise durch Biegung hergestellt wird, durch Kaltwalzen oder Kaltziehen eines
Endlosbands (wie beispielsweise eines Stahlbands) hergestellt.
[0024] Insbesondere fallen eine obere Hüllebene der Gleitschiene und eine obere Hüllebene
des Festbügels zusammen. Weiterhin fallen insbesondere eine untere Hüllebene der Gleitschiene
und eine untere Hüllebene des Festbügels zusammen. Durch ebenes Biegen lässt sich
der Festbügel an der Gleitschiene herstellen.
[0025] Insbesondere sitzt an dem Gleitbügel eine Spanneinrichtung, welche mit einem Gegendruckelement
auf das Druckstück am Festbügel ausgerichtet ist. Dadurch lassen sich ein oder mehrere
Werkstücke zwischen dem Druckstück und dem Gegendruckstück einspannen.
[0026] Es ist dann ferner günstig, wenn das Druckstück und das Gegendruckstück im Wesentlichen
parallele Anlageflächen für ein Werkstück haben, um ein definiertes Verspannen zu
ermöglichen.
[0027] Bei einer Ausführungsform ist es vorgesehen, dass die Spanneinrichtung (mindestens)
eine Spannschraube umfasst, welche an einem Gewinde des Gleitbügels geführt ist. Durch
Verkippung des Gleitbügels an der Gleitschiene lässt sich dieser beim Einspannen von
einem oder mehreren Werkstücken zwischen dem Druckstück und dem Gegendruckstück fixieren.
Durch die Spannschraube lässt sich eine entsprechende Spannkraft ausüben. Auch andere
Ausbildungen der Spanneinrichtung wie beispielsweise Exzenterspanner oder Hebelspanner
sind möglich.
[0028] Insbesondere trifft eine Drehachse der Spannschraube das Druckstück. Dadurch lässt
sich gezielt eine Kraft mit einer Kraftrichtung, welche koaxial zur Drehrichtung ist,
ausüben.
[0029] Es ist günstig, wenn das Druckstück einen Anlagebereich mit einer Anlagefläche für
ein Werkstück und einen Fixierungsbereich zur Fixierung an dem Festbügel aufweist.
Über den Fixierungsbereich erfolgt die Verbindung des Druckstücks mit dem Festbügel.
Der Anlagebereich stellt die Anlagefläche für das Werkstück bereit.
[0030] Beispielsweise ist das Druckstück kappenförmig ausgebildet mit einem Aufnahmeraum
für einen Festbügelbereich. Über den Aufnahmeraum lässt sich das Druckstück auf den
Festbügel aufstecken und beispielsweise mit diesem verpressen, um das Druckstück formschlüssig
und/oder kraftschlüssig an dem Fixierungsbereich zu halten. Es wird eine entsprechend
große "innere" Anlagefläche zum Presssitz des Druckstücks an dem Fixierungsbereich
bereitgestellt.
[0031] Es ist auch möglich, dass das Druckstück über den Fixierungsbereich allein oder zusätzlich
über Formschlusselemente wie Schrauben oder dergleichen gehalten ist. Auch andere
Möglichkeiten der Formschlussfixierung wie beispielsweise Verrastung oder auch Verstiftung
sind möglich.
[0032] Bei einem Ausführungsbeispiel weist das Druckstück einen Anlagebereich auf, welcher
bis in die Nähe der Gleitschiene oder bis zur Gleitschiene reicht oder in einen Bereich
des Festbügels in der Nähe der Gleitschiene reicht. Dadurch wird ein vergrößerter
Anlagebereich bereitgestellt. Da das Druckstück von dem Fixierungsbereich getrennt
ist, muss die Anlagefläche des Druckstücks nicht der Form des Festbügels folgen. Dies
kann zur Vergrößerung der Anlagefläche genutzt werden.
[0033] Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Anlagebereich an der Gleitschiene oder an dem
Bereich des Festbügels in der Nähe der Gleitschiene fixiert. Dadurch erhöht man die
Stabilität.
[0034] Insbesondere ist die Fixierung formschlüssig und/oder kraftschlüssig, so dass zu
der Fixierung keine gefügeändernde (und damit festigkeitsmindernde) Erwärmung notwendig
ist.
[0035] Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung einer
Zwinge bereitzustellen, welches auf einfache Weise durchführbar ist.
[0036] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein Vorelement für die Gleitschiene
und ein Festbügel durch Kaltverformung hergestellt werden, an dem Vorelement durch
Biegung der Festbügel hergestellt wird und eine Druckstück formschlüssig und/oder
kraftschlüssig an dem Festbügel fixiert wird.
[0037] Das erfindungsgemäße Verfahren gemäß Anspruch 14 weist die bereits im Zusammenhang
mit der erfindungsgemäßen Zwinge erläuterten Vorteile auf.
[0038] Aus einem Endlosmaterial lassen sich Profilschienen mit dem entsprechenden (End-)Profil
der Gleitschiene durch Kaltverformung (insbesondere Kaltziehen oder Kaltwalzen) herstellen.
An einer solchen Profilschiene wird dann der Festbügel durch Biegung insbesondere
in einer Biegemaschine hergestellt. Die erforderliche Anlagefläche für ein Werkstück
an dem Festbügel wird durch nachträgliche Fixierung eines Druckstücks erzielt.
[0039] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient in Zusammenhang
mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Zwinge;
- Figur 2:
- eine Draufsicht auf die Zwinge gemäß Figur 1;
- Figur 3:
- eine Ansicht der Zwinge gemäß Figur 2 in der Richtung A;
- Figur 4:
- eine Ansicht der Zwinge gemäß Figur 2 in der Richtung B;
- Figur 5:
- eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Zwinge;
- Figur 6:
- eine Draufsicht auf die Zwinge gemäß Figur 5; und
- Figur 7:
- eine Ansicht der Zwinge gemäß Figur 6 in der Richtung B.
[0040] Das Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zwinge, welches in den Figuren 1
bis 4 gezeigt und dort mit 10 bezeichnet ist, ist eine Schraubzwinge. Die Schraubzwinge
10 umfasst eine Gleitschiene 12. Die Gleitschiene 12 ist aus einem metallischen Material
wie beispielsweise Stahl hergestellt. Sie erstreckt sich gerade in einer Längsrichtung
14 (Figur 2). Eine Außenseite 16 und eine Innenseite 18 der Gleitschiene 12 sind parallel
zueinander und parallel zur Längsrichtung 14.
[0041] Die Gleitschiene 12 ist profiliert. Sie weist beispielsweise im Bereich der Außenseite
16 und im Bereich der Innenseite 18 jeweils eine Riffelung 20 auf.
[0042] Mit der Gleitschiene 12 einstückig verbunden ist ein Festbügel 22, welcher beim Spannen
auf ein Werkstück wirkt. Der Festbügel 22 ist ein Ausleger an der Gleitschiene 12.
Dieser Festbügel 22 ragt über die Außenseite 16 und die Innenseite 18 der Gleitschiene
12 quer hinaus. Der Festbügel 22 selber weist eine konvexe Außenseite 24 auf, welche
tangential in die Außenseite 16 der Gleitschiene 12 übergeht. Weiterhin weist der
Festbügel 22 eine konkave Innenseite 26 auf, welche tangential in die Innenseite 18
der Gleitschiene 12 übergeht.
[0043] Der Festbügel 22 ist durch Umbiegung an der Gleitschiene 12 hergestellt; ein profiliertes
Vorelement aus Gleitschiene und Festbügel, welches gerade ist, wird in einer Biegemaschine
gebogen, um den Festbügel 22 mit der konvexen Außenseite 24 und der konkaven Innenseite
26 herzustellen.
[0044] Der Festbügel 22 weist beispielsweise ein Kreis-Ringsegment 28 auf. Auch andere Krümmungsformen
sind möglich.
[0045] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel hat der Festbügel 22 ein stirnseitiges Ende
30. Dieses weist denselben Profilquerschnitt wie ein stirnseitiges Ende 32 der Gleitschiene
12 auf. Das stirnseitige Ende 30 des Festbügels 22 ist in einem Winkel zu der Längsrichtung
14 der Gleitschiene 12 orientiert, welcher beispielsweise in der Größenordnung von
70° liegt. Dieser Winkel ist in Figur 2 durch das Bezugszeichen 34 angedeutet.
[0046] Wenn der Festbügel 22 ringsegmentförmig ist, dann entspricht der Winkel 34 im Wesentlichen
dem Winkelbereich, über den sich der Festbügel 22 erstreckt, wenn er kreisringsegmentförmig
ist.
[0047] Die Gleitschiene 12 hat eine obere Hüllebene 36 und eine untere Hüllebene 38 (Figur
3). Die beiden Hüllebenen 36 und 38 sind im Wesentlichen parallel zueinander. Die
Außenseite 16 und die Innenseite 18 liegen quer und insbesondere senkrecht zu der
oberen Hüllebene 36 und der Hüllebene 38. Eine entsprechende obere Hüllebene des Festbügels
22 fällt mit der oberen Hüllebene 36 zusammen und eine entsprechende untere Hüllebene
des Festbügels 22 fällt mit der unteren Hüllebene 38 der Gleitschiene 12 zusammen.
[0048] Die Kombination aus profilierter Gleitschiene 12 und einstückig mit dieser verbundenem
Festbügel 22 ist durch Kaltverformung eines metallischen Materials und insbesondere
durch Kaltziehen oder Kaltwalzen hergestellt.
[0049] Beispielsweise wird die Kombination aus Gleitschiene 12 und Festbügel 22 vor der
Umbiegung des Festbügels 22 aus einem endlosen Bandmaterial durch Kaltziehen oder
Kaltwalzen mit ihrer Profilierung hergestellt. Das Material dieser Kombination ist
kaltverfestigt. Anschließend wird vor oder nach dem Zuschneiden der Festbügel 22 mit
seiner konvexen Außenseite 24 und seiner konkaven Innenseite 26 an der Gleitschiene
12 durch Biegung hergestellt. Die Krümmung wird so gewählt, dass ein "kaltes" Biegen
ohne Materialerwärmung an einer Biegemaschine möglich ist.
[0050] Auf einem Fixierungsbereich 40 (Figur 2) des Festbügels 22 sitzt ein Druckstück 42,
welches über einen Fixierungsbereich 41 des Druckstücks 42 an dem Fixierungsbereich
40 des Festbügels 22 gehalten ist. Der Fixierungsbereich 40 ist dabei durch das Ende
30 des Festbügels 22 begrenzt.
[0051] Das Druckstück 42 hat eine Anlagefläche 44 für ein Werkstück. Diese Anlagefläche
44 ist zusammenhängend. Sie kann auch mehrteilig sein. Sie ist quer und insbesondere
mindestens näherungsweise senkrecht zu der Längsrichtung 14 (und damit zu der Gleitschiene
12) orientiert.
[0052] Das Druckstück 42 ist ein von dem Festbügel 22 getrenntes Element, welches an diesem
nachträglich fixiert ist. Die Fixierung erfolgt derart, dass keine Erwärmung des Festbügels
22 notwendig ist. Eine solche Erwärmung kann zu einer Gefügeveränderung des durch
Kaltverfestigung hergestellten Gefüges des Festbügels 22 (und der Gleitschiene 12)
führen.
[0053] Das Druckstück 42 kann aus einem metallischen Material oder beispielsweise aus einem
Kunststoffmaterial hergestellt sein.
[0054] Das Druckstück 42 ist kraftschlüssig und/oder formschlüssig an dem Festbügel 22 fixiert.
[0055] Bei einem Ausführungsbeispiel weist das Druckstück 42 einen Aufnahmeraum 46 am Fixierungsbereich
41 auf, mit welchem es auf den Fixierungsbereich 40 des Festbügels 22 aufgesteckt
(und insbesondere aufgepresst) ist und mit diesem verliersicher verpresst ist.
[0056] Das Druckstück 42 ist insbesondere kappenförmig ausgebildet, wobei es mit dem Aufnahmeraum
46 bei der Herstellung der Schraubzwinge 10 auf den Festbügel 22 aufsetzbar ist.
[0057] Es gibt auch weitere Fixierungsmöglichkeiten für das Druckstück 42 an dem Festbügel
22; beispielsweise ist dies durch Verrastung, Verstiftung oder Verschraubung an dem
Festbügel 22 formschlüssig fixiert.
[0058] Auf der Gleitschiene 12 ist ein Gleitbügel 48 angeordnet. Dieser umfasst einen Gleitbereich
50 mit einer Ausnehmung 52. Durch die Ausnehmung 52 ist die Gleitschiene 12 durchgetaucht.
[0059] Ferner umfasst der Gleitbügel 48 einen Gewindebereich 54. Der Gewindebereich 54 weist
ein Innengewinde 56 auf, an dem eine Spannschraube 58 geführt ist. Die Spannschraube
58 ist an einem Griffelement 60 gehalten. Das Griffelement 60 ist zum Halten mit einer
Hand ausgebildet. Durch Drehung des Griffelements 60 wird die Spannschraube 58 in
Drehung um eine Drehachse 62 versetzt. Je nach Drehrichtung wird dabei ein an einem
vorderen Ende der Spannschraube sitzendes Gegendruckstück 64 auf das Druckstück 42
zubewegt oder von diesem wegbewegt.
[0060] Das Gegendruckstück 64 weist eine Anlagefläche 66 für ein Werkstück auf, welche quer
und insbesondere im Wesentlichen senkrecht zu der Gleitschiene 12 (in dessen Längsrichtung
14) orientiert ist. Insbesondere ist die Anlagefläche 66 im Wesentlichen parallel
zu der Anlagefläche 44 des Druckstücks 42 ausgerichtet.
[0061] Das Gegendruckstück 64 kann in einen gewissen Bereich schwenkbar an der Spannschraube
58 gelagert sein. Dazu kann beispielsweise eine Art von sphärischer Lagerung vorgesehen
sein.
[0062] Der Gleitbügel 12 weist ferner einen Brückenbereich 68 zwischen dem Gleitbereich
50 und dem Gewindebereich 54 auf. Der Brückenbereich 68 zusammen mit dem Gleitbereich
50 und dem Gewindebereich 54 weist eine beispielsweise ebene Seite 70 auf, welche
dem Festbügel 22 zugewandt ist und mindestens näherungsweise senkrecht zu der Gleitschiene
12 orientiert ist. Davon abgewandt weist der Brückenbereich 68 eine Seite 71 auf,
welche in einem Winkel beispielsweise der Größenordnung von ca. 170° zu der Gleitschiene
12 (zu dessen Längsrichtung 14) orientiert ist.
[0063] Die Ausnehmung 52 des Gleitbügels 48 ist so dimensioniert, dass sich der Gleitbügel
48 an der Gleitschiene 12 mit der Riffelung 20 verkanten kann. Dadurch können dann
ein oder mehrere Werkstücke zwischen dem Druckstück 42 und dem Gegendruckstück 64
durch Anziehen der Spannschraube 58 eingespannt werden.
[0064] Die Drehachse 62 trifft auf die Anlagefläche 44 des Druckstücks 42.
[0065] Erfindungsgemäß wird eine Zwinge 10 bereitgestellt, welche sich auf einfache Weise
herstellen lässt. Der Festbügel 22, welcher gekrümmt ist, ist einstückig an der Gleitschiene
12 angeordnet. Das entsprechende profilierte Vorelement lässt sich durch Kaltverformung
auf einfache Weise herstellen und der Festbügel 22 wird durch Biegung hergestellt.
Es wird kein nachträgliches Fügen eines Festbügels an der Gleitschiene 12 durchgeführt.
Ein Fügebereich ist bei Belastung grundsätzlich ein kritischer Bereich. Solch ein
kritischer Bereich ist bei der erfindungsgemäßen Lösung vermieden.
[0066] Die Anlagefläche 44 für ein oder mehrere Werkstücke an dem Festbügel 22 wird durch
das Druckstück 42 bereitgestellt. Dieses ist ein von dem Festbügel 22 getrenntes Element,
welches nachträglich an diesem fixiert wird. Dadurch lässt sich eine genügend große
und glatte Anlagefläche 44 bereitstellen, wobei keine Erwärmung des Festbügels 22
zur Herstellung der Anlagefläche 44 notwendig ist; eine solche Erwärmung kann bei
einem kaltverformten Festbügel 22 zu einer nicht erwünschten Gefügeveränderung führen.
[0067] Das Druckstück 42 muss, wenn ein Werkstück zwischen einer Spanneinrichtung 72, welche
die Spannschraube 58 und das Gegendruckstück 64 umfasst, und dem Druckstück 42 eingespannt
ist, im Wesentlichen nur Druckkräfte aufnehmen. Der einstückig an der Gleitschiene
12 angeformte Festbügel 22 kann die entsprechenden Zugkräfte und Biegekräfte aufnehmen.
[0068] Erfindungsgemäß wird eine Zwinge wie beispielsweise eine Schraubzwinge bereitgestellt,
welche die erforderliche mechanische Stabilität bei einfacher Herstellbarkeit aufweist.
[0069] Das Druckstück 42 weist den Fixierungsbereich 41 und einen Anlagebereich 74 auf,
an dem die Anlagefläche 44 gebildet ist. Der Anlagebereich 74 lässt sich so ausgestalten,
dass er, bezogen auf eine Dickenrichtung der Gleitschiene 12 (zwischen der oberen
Hüllebene 36 und der unteren Hüllebene 38) eine größere Breite aufweist als der Fixierungsbereich
41. Dadurch lässt sich eine ausreichend große Anlagefläche 44 und auch eine zusammenhängende
Anlagefläche 44 bereitstellen.
[0070] Ein zweites Ausführungsbeispiel einer Zwinge, welche in den Figuren 5 bis 7 gezeigt
und dort mit 76 bezeichnet ist, ist ebenfalls eine Schraubzwinge. Die Schraubzwinge
76 ist bis auf ein Druckstück 78 gleich ausgebildet wie die Schraubzwinge 10. Für
gleiche Elemente werden gleiche Bezugszeichen verwendet.
[0071] Das Druckstück 78 weist einen Fixierungsbereich 80 mit einem Aufnahmeraum 82 auf.
Über den Aufnahmeraum 82 ist das Druckstück 78 auf den Fixierungsbereich 40 des Festbügels
22 aufgesetzt. Insbesondere ist das Druckstück 78 aufgepresst.
[0072] Das Druckstück 78 umfasst ferner einen Anlagebereich 84, welcher an dem Fixierungsbereich
80 sitzt und insbesondere einstückig an diesem sitzt. Der Anlagebereich 84 erstreckt
sich von einem oberen Ende 86 des Druckstücks 78, welches den größten Abstand des
Druckstücks 78 zu der Gleitschiene 12 hat, bis zu einem Ende 88, welches über der
Gleitschiene 12 liegt. An dem Anlagebereich 84 ist eine Anlagefläche 90 gebildet,
welche einfach oder mehrfach zusammenhängend ist. Diese Anlagefläche 90 ist quer und
insbesondere senkrecht zur Gleitschiene 12 orientiert. Sie weist von dem oberen Ende
86 bis zur Gleitschiene 12 und auch noch über die Innenseite 18 der Gleitschiene 12.
An oder in Nähe des Endes 88 kann das Druckstück 78 kraftschlüssig und/oder formschlüssig
mit der Gleitschiene 12 verbunden sein.
[0073] Das Druckstück 78 stellt eine Anlagefläche 90 bereit, welche bis zur Gleitschiene
12 weist.
[0074] An dem Anlagebereich 84 kann im Bereich der Gleitschiene 12 eine Ausnehmung 92 angeordnet
sein, in welcher ein entsprechender Bereich 94 der Gleitschiene 12 zumindest teilweise
liegt.
[0075] Ansonsten funktioniert die Schraubzwinge 76 wie oben beschrieben.
1. Zwinge, umfassend eine Gleitschiene (12), einen auf der Gleitschiene (12) beweglichen
Gleitbügel (48), einen Festbügel (22) aus einem metallischen Material, welcher an
der Gleitschiene (12) fest angeordnet ist, und ein Druckstück (42; 78) für ein Werkstück,
welches an dem Festbügel (22) angeordnet ist, wobei die Gleitschiene (12) und der
Festbügel (22) einstückig verbunden sind, und das Druckstück (42; 78) ein von dem
Festbügel (22) getrenntes Teil ist, welches an dem Festbügel (22) formschlüssig und/oder
kraftschlüssig fixiert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kombination aus Gleitschiene (12) und Festbügel (22) mittels Kaltverformung hergestellt
ist.
2. Zwinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück (42; 78) durch Verpressung oder durch Verrastung oder Verstiftung
oder Verschraubung an dem Festbügel (22) fixiert ist.
3. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück (42; 78) an dem Festbügel (22) durch ein Verfahren fixiert ist, welches
keine gefügeverändernde Erwärmung des Festbügels (22) erfordert.
4. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Festbügel (22) an der Gleitschiene (12) durch Biegung hergestellt ist.
5. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Festbügel (22) eine konvex gekrümmte Außenseite (24) und eine konkav gekrümmte
Innenseite (26) aufweist, und insbesondere dass die Außenseite (24) und die Innenseite
(26) parallel zueinander sind, und insbesondere dass die konvex gekrümmte Außenseite
(24) des Festbügels (22) tangential in die Gleitschiene (12) übergeht, und insbesondere
dass die konkav gekrümmte Innenseite (26) des Festbügels (22) tangential in die Gleitschiene
(12) übergeht, und insbesondere dass der Festbügel (22) mindestens einen Bereich (28)
umfasst, welcher ringsegmentförmig ist.
6. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschiene (12) gerade ist.
7. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine obere Hüllebene (36) der Gleitschiene (12) und eine obere Hüllebene des Festbügels
(22) zusammenfallen und/oder dass eine untere Hüllebene des Festbügels (22) und eine
untere Hüllebene (38) der Gleitschiene (12) zusammenfallen.
8. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gleitbügel (48) eine Spanneinrichtung (72) sitzt, welche mit einem Gegendruckstück
(74) auf das Druckstück (42; 78) am Festbügel (22) ausgerichtet ist.
9. Zwinge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück (42; 78) und das Gegendruckstück (64) im Wesentlichen parallele Anlageflächen
(44, 66; 44, 90) für ein Werkstück haben, und insbesondere dass die Spanneinrichtung
(72) eine Spannschraube (58) umfasst, welche an einem Gewinde (56) des Gleitbügels
(48) geführt ist, und insbesondere dass eine Drehachse (62) der Spannschraube (58)
das Druckstück (42; 78) trifft.
10. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück (42; 78) einen Anlagebereich (74; 84) und einen Fixierungsbereich
(41; 80) zur Fixierung an dem Festbügel (22) aufweist.
11. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück (42; 78) kappenförmig ausgebildet ist mit einem Aufnahmeraum (46;
82) für einen Festbügelbereich (40).
12. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück (42; 78) einen Anlagebereich (81) aufweist, welcher bis in die Nähe
der Gleitschiene (12) oder bis zur Gleitschiene (12) oder in einen Bereich des Festbügels
(22) in der Nähe der Gleitschiene (12) reicht.
13. Zwinge nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlagebereich (84) an der Gleitschiene (12) oder dem Bereich des Festbügels (22)
in der Nähe der Gleitschiene (12) fixiert ist, und insbesondere dass die Fixierung
formschlüssig und/oder kraftschlüssig ist.
14. Verfahren zur Herstellung einer Zwinge gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, bei
dem ein Vorelement für die Gleitschiene und den Festbügel durch Kaltverformung hergestellt
wird, an dem Vorelement durch Biegung der Festbügel hergestellt wird und eine Druckstück
formschlüssig und/oder kraftschlüssig an dem Festbügel fixiert wird.
1. Clamp, comprising a slide rail (12), a slide arm (48) movable on the slide rail (12),
a fixed arm (22) made of a metallic material, which is fixedly arranged on the slide
rail (12), and a pressure piece (42; 78) for a workpiece, which is arranged on the
fixed arm (22), wherein the slide rail (12) and the fixed arm (22) are connected in
one piece, and the pressure piece (42; 78) is a separate part from the fixed arm (22)
and is secured with a form-locking and/or force-locking fit on the fixed arm (22),
characterised in that the combination of slide rail (12) and fixed arm (22) is produced by means of cold-forming.
2. Clamp according to claim 1, characterised in that the pressure piece (42; 78) is secured to the fixed arm (22) by pressing or by a
locking connection or pin connection or screw connection.
3. Clamp according to one of the preceding claims, characterised in that the pressure piece (42; 78) is secured to the fixed arm (22) by a process which does
not require the fixed arm (22) to be heated in a structure-changing manner.
4. Clamp according to one of the preceding claims, characterised in that the fixed arm (22) is produced on the slide rail (12) by bending.
5. Clamp according to one of the preceding claims, characterised in that the fixed clamp (22) has a convexly curved outside face (24) and a concavely curved
inside face (26), and, in particular, in that the outside face (24) and the inside face (26) are parallel to one another, and,
in particular, in that the convexly curved outside face (24) of the fixed clamp (22) merges tangentially
into the slide rail (12), and, in particular, in that the concavely curved inside face (26) of the fixed clamp (22) merges tangentially
into the slide rail (12), and, in particular, in that the fixed arm (22) comprises at least one region (28), which is ring segment-shaped.
6. Clamp according to one of the preceding claims, characterised in that the slide rail (12) is straight.
7. Clamp according to one of the preceding claims, characterised in that an upper envelope plane (36) of the slide rail (12) and an upper envelope plane of
the fixed arm (22) coincide and/or in that a lower envelope plane of the fixed arm (22) and a lower envelope plane (38) of the
slide rail (12) coincide.
8. Clamp according to one of the preceding claims, characterised in that there sits on the slide arm (48) a clamping device (72), which is aligned with a
counter-pressure piece (74) on the pressure piece (42; 78) on the fixed arm (22).
9. Clamp according to claim 8, characterised in that the pressure piece (42; 78) and the counter-pressure piece (64) have substantially
parallel abutment surfaces (44, 66; 44, 90) for a workpiece, and, in particular, in that the clamping device (72) comprises a clamping screw (58), which is guided on a thread
(56) of the slide arm (48), and, in particular, in that a rotational axis (62) of the clamping screw (58) meets the pressure piece (42; 78).
10. Clamp according to one of the preceding claims, characterised in that the pressure piece (42; 78) has an abutment region (74; 84) and a securing region
(41; 80) for securing to the fixed arm (22).
11. Clamp according to one of the preceding claims, characterised in that the pressure piece (42; 78) is in the form of a cap with a receiving space (46; 82)
for a fixed arm region (40).
12. Clamp according to one of the preceding claims, characterised in that the pressure piece (42; 78) has an abutment region (81), which extends near to the
slide rail (12) or as far as the slide rail (12) or into a region of the fixed arm
(22) near to the slide rail (12).
13. Clamp according to claim 12, characterised in that the abutment region (84) is secured to the slide rail (12) or the region of the fixed
arm (22) near to the slide rail (12), and, in particular, in that the securement is form-locking and/or force-locking.
14. Process for the production of a clamp according to one of the preceding claims, in
which a preform for the slide rail and the fixed arm is produced by cold-forming,
the fixed arm is produced on the preform by bending, and a pressure piece is secured
to the fixed arm by form-locking and/or force-locking fit.
1. Serre-joint, comprenant une coulisse (12), un étrier coulissant (48) déplaçable sur
la coulisse (12), un étrier fixe (22) en matériau métallique, monté de manière fixe
sur la coulisse (12), et un élément de pression (42 ; 78) pour une pièce monté sur
l'étrier fixe (22), la coulisse (12) et l'étrier fixe (22) étant réalisés d'un seul
tenant, et l'élément de pression (42 ; 78) étant une pièce séparée de l'étrier fixe
(22), fixée par correspondance de forme et/ou par adhérence sur l'étrier fixe (22),
caractérisé en ce que la combinaison de la coulisse (12) et de l'étrier fixe (22) est réalisée par déformation
à froid.
2. Serre-joint selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de pression (42 ; 78) est fixé par compression, enclenchement, goupillage
ou vissage sur l'étrier fixe (22).
3. Serre-joint selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de pression (42 ; 78) est fixé sur l'étrier fixe (22) au moyen d'un procédé
n'exigeant aucun chauffage modificateur de structure de l'étrier fixe (22).
4. Serre-joint selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'étrier fixe (22) est fixé sur la coulisse (12) par pliage.
5. Serre-joint selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'étrier fixe (22) présente un côté extérieur (24) à courbure convexe et un côté
intérieur (26) à courbure concave, en particulier en ce que le côté extérieur (24) et le côté intérieur (26) sont parallèles l'un à l'autre,
en particulier en ce que le côté extérieur (24) à courbure convexe de l'étrier fixe (22) se prolonge tangentiellement
par la coulisse (12), en particulier en ce que le côté intérieur (26) à courbure concave de l'étrier fixe (22) se prolonge tangentiellement
par la coulisse (12), et en particulier en ce que l'étrier fixe (22) comprend au moins une zone (28) en forme de segment annulaire.
6. Serre-joint selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la coulisse (12) est droite.
7. Serre-joint selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un plan d'enveloppe supérieur (36) de la coulisse (12) et un plan d'enveloppe supérieur
de l'étrier fixe (22) coïncident l'un avec l'autre, et/ou en ce qu'un plan d'enveloppe inférieur de l'étrier fixe (22) et un plan d'enveloppe inférieur
(38) de la coulisse (12) coïncident l'un avec l'autre.
8. Serre-joint selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de serrage (72) est monté sur l'étrier coulissant (48), lequel est opposé
par un élément de contre-pression (74) à l'élément de pression (42 ; 78) sur l'étrier
fixe (22).
9. Serre-joint selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément de pression (42 ; 78) et l'élément de contre-pression (64) présentent des
surfaces d'appui (44, 66 ; 44, 90) sensiblement parallèles pour une pièce, en particulier
en ce que le dispositif de serrage (72) comporte une vis de serrage (58) guidée contre un filet
(56) de l'étrier coulissant (48), et en particulier en ce qu'un axe de rotation (62) de la vis de serrage (58) rencontre l'élément de pression
(42 ; 78).
10. Serre-joint selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de pression (42 ; 78) présente une zone d'appui (74 ; 84) et une zone de
fixation (41 ; 80) pour la fixation sur l'étrier fixe (22).
11. Serre-joint selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de pression (42 ; 78) est réalisé en forme de capuchon avec un logement
(46 ; 82) pour une partie d'étrier fixe (40).
12. Serre-joint selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de pression (42 ; 78) présente une zone d'appui (81), laquelle s'étend
jusqu'à proximité de la coulisse (12) ou jusqu'à la coulisse (12), ou vers une zone
de l'étrier fixe (22) à proximité de la coulisse (12).
13. Serre-joint selon la revendication 12, caractérisé en ce que la zone d'appui (84) est fixé contre la coulisse (12) ou contre la zone de l'étrier
fixe (22) à proximité de la coulisse (12), et en particulier en ce que la fixation est réalisée par correspondance de forme et/ou par adhérence.
14. Procédé de fabrication d'un serre-joint selon l'une des revendications précédentes,
où une ébauche pour la coulisse et l'étrier fixe est produite par déformation à froid,
l'étrier fixe est produit par pliage de l'étrier fixe, et où un élément de pression
est fixé par correspondance de forme et/ou par adhérence sur l'étrier fixe.