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(11) |
EP 2 162 579 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2012 Patentblatt 2012/05 |
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Anmeldetag: 13.03.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/052367 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/101549 (28.08.2008 Gazette 2008/35) |
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WÄSCHEBEHANDLUNGSGERÄT
LAUNDRY TREATMENT DEVICE
APPAREIL DE TRAITEMENT DE LINGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
22.02.2007 DE 202007002626 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.03.2010 Patentblatt 2010/11 |
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Patentinhaber: |
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- BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
81739 München (DE)
- Robert Seuffer GmbH & Co. KG
75365 Calw-Hirschau (DE)
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Erfinder: |
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- KALTOFEN, Thomas
12623 Berlin (DE)
- JURMANN, Rainer
14612 Falkensee (DE)
- SCHALLER, Martin
75196 Remchingen (DE)
- DUDZIK, Rainer
75394 Oberreichenbach (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 972 874 DE-A1- 3 938 822 US-A- 5 561 991
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EP-A- 1 167 609 JP-A- 10 156 081
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Wäschebehandlungsgerät, insbesondere eine Waschmaschine,
einen Waschtrockner oder einen Wäschetrockner, mit einem Gehäuse, mit einem im Gehäuse
schwingend aufgehängten Behälter und einer Einrichtung zur Erfassung der Position
und/oder der Lage des Behälters in dem Gehäuse, wobei die Erfassungseinrichtung ein
Magnetfeld erzeugendes Element und eine Detektoreinrichtung zur Erfassung einer magnetische
Flussdichte des Magnetfeldes umfasst.
[0002] Aus
EP 972 874 A1 ist eine Waschmaschine mit einem Gehäuse, in dem an Hängestäben ein Laugenbehälter
schwingend angeordnet ist, bekannt. Die Waschmaschine umfasst einen Permanentmagneten,
welcher an einem der Hängestäben angeordnet ist, und ein Hallelement, welches an einem
in Wesentlichen feststehenden Element der Waschmaschine befestigt ist. Bei einer Abstandsänderung
zwischen dem Magneten und dem Hallelement ändert sich die vom Hallelement erfasste
magnetische Flussdichte. Da das feststehende Element auch gegenüber dem Gehäuse im
Wesentlichen in Ruhe ist, gibt der Abstand zugleich die Lage des Behälters im Gehäuse
an. Das Hallelement kann ein zum Abstand proportionales elektrisches Signal generieren,
welches zur Gewichts- und Unwuchtmessung einer Steuereinrichtung der Waschmaschine
zugeführt wird. Nachteilig bei dem bekannten Verfahren ist, dass mit der Messeinrichtung
der bekannten Waschmaschine nur eine Erfassung der Behälterlage in Richtung der Hängearme
möglich ist. Während eines Behandlungsprozesses, insbesondere während eines Schleuderablaufes,
kann der Behälter auch in horizontalen Richtungen ausgelenkt werden. Um ein Anschlagen
des Behälters am Gehäuse zuverlässig zu vermeiden, müssen auch horizontalen Bewegungen
erfasst werden.
[0003] Eine Waschmaschine mit einer Einrichtung zur Messung einer Behälterlage in einem
Gehäuse ist auch aus
DE 39 38 822 A1 bekannt. Diese Waschmaschine hat eine optische Abstandsmesseinrichtung, die ebenfalls
nur die Behälterlage in einer vertikalen Richtung erfassen kann. Eine solche optische
Messeinrichtung kann in einer Waschmaschine leicht verschmutzen, wodurch sie recht
störanfällig ist.
[0004] Daher ist die Aufgabe der Erfindung ein Wäschebehandlungsgerät zu schaffen, das die
vorstehenden Nachteile beseitigt, insbesondere welches einen zuverlässigen Betrieb
desselben ermöglicht. Darüber hinaus soll das Wäschebehandlungsgerät derart ausgestattet
sein, dass eine möglichst genaue Beladungs- und Unwuchtmessung ermöglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Wäschebehandlungsgerät, welches die Merkmale gemäß Anspruch
1 aufweist, gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
aufgeführt. Diese Ausgestaltungen sind in jeder möglichen Kombination einzeln oder
gemeinsam mit dem Gegenstand gemäß Anspruch 1 verwendbar.
[0006] Das erfindungsgemäße Wäschebehandlungsgerät weist ein Gehäuse, einen im Gehäuse schwingend
aufgehängten Behälter und eine Einrichtung zur Erfassung der Position und/oder der
Lage des Behälters in dem Gehäuse auf. Das Wäschebehandlungsgerät verfügt über eine
Erfassungseinrichtung, die ein Magnetfeld erzeugendes Element und eine Detektoreinrichtung
zur Erfassung einer magnetischen Flussdichte des Magnetfeldes umfasst, wobei die Detektoreinrichtung
erfindungsgemäß eine Einrichtung zur Bestimmung der Feldlinienrichtungen des Magnetfeldes
aufweist. Bekanntermaßen haben Magneten ihre typischen Feldlinienverläufe. Somit kann
bei Verwendung eines Magnets mit bekannten Ausprägungen des Magnetfeldes nicht nur
der Abstand in Abhängigkeit der magnetischen Flussdichte zwischen der Detektoreinrichtung
und dem Magneten sondern auch eine seitliche Verschiebung bestimmt werden, Somit kann
die Lage des Magneten in Bezug auf die Detektoreinrichtung in mehreren Raumkoordinaten
bestimmt werden. Eine solche Erfassungseinrichtung kann sehr einfach aufgebaut sein,
und entsprechend der Auslegung des Magneten und der Sensoren kann sie als Zwei-Achsen-Sensor
oder bevorzugt als Drei-Achsen-Sensor eingesetzt werden. Ein Zwei-Achsen-Sensor ermittelt
die Lage hinsichtlich zweier kartesischer Raumkoordinaten und ein Drei-Achsen-Sensor
hinsichtlich dreier kartesicher Raumkoordinaten. Daher kann mit einem solchen Sensor
die Bewegung des Behälters im Raum überwacht werden. Kritische Zustände, beispielsweise
ein Anschlagen des Behälters an feststehende Bauteile des Wäschebehandlungsgerätes,
können vor einem Anschlagen erfasst werden. Daher kann die Bewegung des Laugenbehälters
einfach überwacht werden und bei einer Überschreitung von vorgegebenen Raumgrenzen
Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden.
[0007] Vorteilhafterweise ist die Einrichtung zur Erfassung der Position und/oder der Lage
des Behälters zur Bestimmung einer Position und/oder einer Lage des Behälters in zumindest
zwei Raumkoordinaten ausgebildet, die durch die magnetische Flussdichte und die Richtung
der Feldlinien bestimmt sind. Dabei ist es günstig, wenn die Einrichtung eine Recheneinheit
umfasst, welche mittels vorbestimmter Rechenregeln die Umrechnung der erfassten magnetischer
Flussdichte und der erfassten Feldlinienrichtung in die Raumkoordinaten durchführen
kann. Die Rechenregeln können einfach in einem Speicher der Einrichtung hinterlegt
sein. Insbesondere sind solche Rechenregeln an geometrische Verhältnisse des Wäschebehandlungsgeräts
und an einbaubedingte Einflüsse der Detektoreinrichtung (Ort, elektrische Störungen,
Nullpunkt) einfach anpassbar, indem die relevanten Abhängigkeiten durch Versuche bestimmt
werden.
[0008] Besonders einfach kann die magnetische Flussdichte mittels so genannter Hallelemente
detektiert werden. Es hat sich gezeigt, dass mit solchen Elementen auch die Richtung
einer magnetischen Feldlinie feststellbar ist. Vorzugsweise umfasst die Detektoreinrichtung
mehrere Hallelemente.
[0009] Zur Bestimmung der Lage und/oder der Position des Laugenbehälters wird das Magnetfeld
erzeugende Element am Behälter und die Detektoreinrichtung an einem gegenüber dem
Behälter feststehenden Bauteil des Wäschebehandlungsgeräts, insbesondere an einem
Gehäusebauteil, angeordnet. Da die geometrischen Abmessungen des Gehäuses und des
Behälters bekannt sind, kann aus der magnetischen Flussdichte und ermittelten Feldlinienrichtung
auf die Lage des Behälters geschlossen werden, da bei einer Änderung der Lage des
Behälters sich die magnetische Flussdichte und/oder die Feldlinienrichtung an der
Detektoreinrichtung entsprechend der veränderten Lage des Magnetfeldes variiert. Somit
kann mit der Detektoreinrichtung jederzeit die veränderte Lage des Behälters innerhalb
des Gehäuses ermittelt werden.
In einer alternativen Weiterbildung der Erfindung kann das Magnetfeld erzeugende Element
auch an einem gegenüber dem Behälter feststehenden Bauteil des Wäschebehandlungsgeräts,
insbesondere an einem Gehäusebauteil, und kann die Detektoreinrichtung am Behälter
angeordnet sein. Auch in diesem Fall ist mit der Detektoreinrichtung die Lage des
Behälters in Bezug auf ein feststehendes Teil des Wäschebehandlungsgeräts einfach
durch die Erfassung der Lage des Magnetfeld erzeugenden Elements in Bezug auf die
Detektoreinrichtung feststellbar.
[0010] Das Magnetfeld erzeugende Element kann ein Permanentmagnet sein. Der Permanentmagnet
hat den besonderen Vorzug, dass sein Magnetfeld fest eingeprägt ist und die Ausprägung
hinsichtlich der Magnetfeldstärke und der Ausrichtungen der magnetischen Feldlinien
bekannt ist. Solche Permanentmagneten halten ihre magnetischen Eigenschaften auch
über eine sehr lange Zeitdauer konstant. Somit kann die Detektoreinrichtung und/oder
die Recheneinheit einfach an die bekannten magnetischen Eigenschaften angepasst werden.
Neben solchen Permanentmagneten können als ein Magnetfeld erzeugendes Element auch
Elektromagneten dienen, hierbei sind die magnetischen Eigenschaften durch den Aufbau
und die elektrischen Parameter bestimmt, die durch eine Einrichtung des Wäschebehandlungsgeräts
fest vorgebbar sind.
[0011] Bei Versuchen wurde festgestellt, dass sich eine Ausbildung des Permanentmagnets
in Form eines Ringmagnets als besonders günstig erwies. Es sind grundsätzlich im Rahmen
der Erfindung auch andere Formen des Permanentmagnets, beispielsweise in Form eines
Stabmagneten, verwendbar.
[0012] In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung umfasst der Behälter mindestens
ein Element zur Lagefixierung des am Behälter angeordneten Teils der Erfassungseinrichtung.
Entsprechend vorteilhaft ist es, wenn das feststehende Bauteil, insbesondere das Gehäuse,
mindestens ein Element zur Lagefixierung des am feststehenden Bauteil angeordneten
Teils der Erfassungseinrichtung umfasst. Mit den Teilen der Erfassungseinrichtung
sind das Magnetfeld erzeugende Element und die Detektoreinrichtung zur Erfassung der
magnetischen Flussdichte und der Richtung der magnetischen Feldlinien gemeint. Mit
diesen Weiterbildungen können die Teile der Erfassungseinrichtung stets in einer definierten
Lage zueinander im Wäschebehandlungsgerät angeordnet werden. Eine zusätzliche Justage
bzw. eine Ausrichtung der Teile kann somit während der Fertigung des Wäschebehandlungsgeräts
vermieden werden.
[0013] Die Teile der Erfassungsvorrichtung sind vorzugsweise mittels einer Schraub- oder
Rastverbindung lösbar befestigt. Auf diese Art können sowohl das am Behälter angeordneten
Teil der Erfassungseinrichtung mit dem Behälter sowie auch das am feststehenden Bauteil
angeordnete Teil mit dem feststehenden Bauteil verbunden sein. Durch solche lösbaren
Verbindungen können die Bauteile leicht gegen neue Komponenten ausgetauscht, beispielsweise
im Falle eines möglichen Kundendiensteinsatz. Insbesondere Rastverbindungen sind für
eine kostengünstige Fertigung des Wäschebehandlungsgeräts dienlich, da zusätzliche
Befestigungsmittel, wie Schrauben, entfallen können und nur ein einfacher Montageschritt
erforderlich ist.
[0014] In einer alternativen Weiterbildung kann auch vorgesehen sein, dass der Permanentmagnet
mit dem Behälter unlösbar verbunden ist, insbesondere durch thermisches Verschweißen.
Der besondere Vorteil liegt darin, dass der Permanentmagnet die Lage fest eingeprägt
und während der Betriebzeit unveränderbar ist. Dies ist daher möglich, weil ein Austausch
des Permanentmagnets nicht zwingend vorsehen werden muss, weil er über die Lebensdauer
des Wäschebehandlungsgerät sein eingeprägtes Magnetfeld nicht wesentlich ändert.
[0015] Weiterhin ist das Wäschebehandlungsgerät dadurch weitergebildet, dass vorteilhafterweise
mindestens ein Anschlagselement vom Behälter und/oder vom feststehenden Teil umfasst
ist, wobei das Anschlagselement derart ausgebildet und angeordnet ist, dass bei einer
Bewegung des Behälters eine Berührung der Detektoreinrichtung mit einem der Detektoreinrichtung
gegenüberliegenden Teil, welches der Behälter oder ein am Behälter angeordnetes Teil
sein kann, ausgeschlossen ist. Eine Beschädigung der Detektoreinrichtung durch Anschläge
kann somit wirksam vermieden werden.
[0016] Besonders von Vorteil ist es, wenn eine Einrichtung zur Gewichtsbestimmung einer
in den Behälter eingebrachten Wäschebeladung umfasst ist, wobei die Einrichtung das
Gewicht der eingebrachten Wäschebeladung abhängig von der erfassten Position und/oder
Lage des Behälters bestimmt. Dabei kann das Gewicht der Wäsche einfach aus einer Lageänderung
des Behälters bestimmt werden, in dem die die Lage des Behälters in Richtung der Erdanziehung
vor und nach dem Einbringen der Wäsche bestimmt wird. Die Lageänderung bzw. die Wegänderung,
gemeint ist die Differenz zwischen der Lage vor und nach dem Einbringen der Wäsche,
ist proportional zur eingebrachten Wäschemenge bzw. zum eingebrachten Wäschegewicht,
da ein Behälter des Wäschebehandlungsgeräts federnd gelagert ist. Der Proportionalitätsfaktor
entspricht der in Richtung der Erdanziehung wirksamen Gesamtfederrate.
[0017] In einer weiteren Weiterbildung ist von dem Wäschebehandlungsgerät eine Einrichtung
zur Unwuchtbestimmung einer mit Wäsche beladenen und in dem Behälter drehbaren Trommel
umfasst, wobei die Unwuchtbestimmungseinrichtung eine Unwucht der beladenen Trommel
abhängig von der erfassten Position und/oder Lage des Behälters bestimmt. Hierbei
wird der Effekt genutzt, dass die Unwucht während der Drehung der Trommel eine Bewegung
des Behälters erzeugt, wobei die Große der Bewegungsamplitude abhängig vom Betrag
der Unwucht ist. Die Bewegungsamplitude ist einfach aus der Änderung der Lage des
Behälters bestimmbar. Somit ist es möglich, eine kritische Unwucht frühzeitig zu detektieren,
welche ein Anschlagen des Behälters am Gehäuse des Wäschebehandlungsgeräts oder ein
Wandern des Wäschebehandlungsgeräts bewirken kann. Beispielsweise kann ein einfacher
Vergleich der erfassten Lageänderungen mit einer maximal zulässigen Lageänderung durchgeführt
werden, wobei die maximal zulässige Lageänderung kleiner als die durch eine kritische
Unwucht verursachte Lageänderung ist. Dabei ist es besonders günstig, dass die Detektiereinrichtung
die Lage in einzelnen Raumkoordinaten ermitteln kann.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in einer Zeichnung abgebildeten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
Die Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Waschmaschine
und Figur 2 stellt schematisch die Funktionsweise einer Einrichtung zur Erfassung
einer Position mittels eines Magnetfeld erzeugendem Elements dar.
[0019] Die Erfindung ist am Beispiel einer Waschmaschine näher beschrieben. Gleichermaßen
ist sie auch anwendbar bei Wäschebehandlungsgeräten, die ein in einem Gehäuse schwingend
gelagerten Behälter umfassen.
[0020] Die Figur 1 zeigt eine Waschmaschine mit einem Gehäuse 1, in dem ein Laugenbehälter
3, der nachfolgend auch nur als Behälter 3 bezeichnet wird, angeordnet ist, der an
zwei Federn 9 hängt und sich auf zwei Federkolbendämpfer 6 abstützt. In dem Laugenbehälter
3 ist eine Trommel 8 zur Aufnahme von Wäsche 7 drehbar gelagert. Die Trommel 8 ist
über einen Riementrieb 4 mit einem Motor 5 verbunden und weist eine horizontale Drehachse
auf. In alternativen Ausführungen der erfindungsgemäßen Waschmaschine kann die Drehachse
der Trommel auch geneigt oder gar vertikal ausgebildet sein.
[0021] An dem Behälter 3 ist ein Ausgleichsgewicht 11 befestigt, welches insbesondere das
Gewicht des Motors 5 ausgleicht. Die von dem Behälter 3 mit den an ihm angeordneten
Bauteilen gebildete Baugruppe wird auch als Schwingsystem bezeichnet. Das Ausgleichsgewicht
11 ist derartig bemessen und am Behälter 3 angeordnet, dass der Schwerpunkt des Schwingsystems
möglichst auf der Drehachse der Trommel 8 und in der von den Federn 8 und den Dämpfer
6 gebildete Ebene liegt.
[0022] Vor einem Waschgang wird üblicherweise die Trommel 8 mit Wäsche 7 beladen. Das Gewicht
der Wäsche 7 bewirkt, dass der Behälter 3 unter Verlängerung der Federn 9 und Verkürzung
der Dämpfer 6 sich entlang einer Achse Z (Ausrichtung längs der Erdanziehung) senkt,
bis sich wieder ein Gleichgewicht zwischen dem Gewicht des beladenen Schwingsystems
und der Federkraft einstellt. Die Änderung der auf das Schwingsystem einwirkende Federkraft,
also die Verlagerung des Behälters 3 längs der Richtung Z multipliziert mit der für
diese Richtung wirksame Gesamtfederkonstante, entspricht somit dem Gewicht der Wäsche
7. Somit wirkt der federnd gelagerte Behälter 3 als Federwaage. Daher ist eine Änderung
der Lage oder der Position des Behälters 3 längs der Achse Z proportional zum eingebrachten
Gewicht der Wäsche 7.
[0023] Während eines bestimmungsgemäßen Gebrauchs der Waschmaschine wird unter anderem die
Wäsche 7 durch Drehen der Tommel mit einer niedriger Trommeldrehzahl innerhalb der
Trommel bewegt. Die dabei auf die Trommel einwirkenden Kräfte verursachen eine Bewegung
des Behälters 3 bzw. eine laufende sich ändernde Lage des Behälters 3. Bei einem Schleuderprozess,
bei dem die Trommel mit einer Drehzahl betrieben wird, legt sich die Wäsche 7 in einer
festen Position an der Trommelwandung an, und es bildet sich abhängig von der Massenverteilung
und der Position der Wäsche 7 eine Unwucht. Die von der Unwucht auf den Behälter 3
einwirkenden Kräfte verursachen ebenfalls eine Bewegung bzw. eine Lageänderung des
Behälters 3.
[0024] Zur Erkennung von solchen Lageänderungen des Behälters 3 hat die Waschmaschine eine
Erfassungseinrichtung 2, welche eine Detektoreinrichtung 2a, die an einen feststehenden
Teil 1 der Waschmaschine befestigt ist, und einem am Behälter 3 befestigten Permanentmagneten
2b. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das feststehende Teil die Rückwand des
Gehäuses 1 der Waschmaschine. In alternativen Ausführungen kann die Detektoreinrichtung
2a auch an anderen mit dem Gehäuse 1 fest verbundenen Teilen, beispielsweise an einer
Bodenplatte, an einer Abstellplatte oder an einem Gehäuse einer Einspüleinreichtung,
befestigt sein. Weiter ist es möglich, die Detektoreinrichtung 2a auch am Behälter
3 und den Permanentmagneten 2b an dem feststehenden Teil der Waschmaschine zu befestigen.
[0025] Ebenso können für weitere alternative Ausführungen statt eines Permanentmagneten
andere Magnetfeld erzeugende Elemente, beispielsweise ein Elektromagnet, verwendet
werden.
[0026] Im Ausführungsbeispiel weist die Detektoreinrichtung 2a mehrere Hallelemente 2c auf,
die das vom Permanentmagneten 2b erzeugte Magnetfeld erfassen können. Von den Hallelementen
ist in Fig. 2 nur ein Hallelement 2c dargestellt. Die Hallelemente 2c ermitteln die
am Ort der Detektoreinrichtung 2a vorherrschende magnetische Flussdichte und die Richtung
der magnetischen Feldlinie.
[0027] In der Figur 2 ist die Funktionsweise der Erfassungseinrichtung 2 näher dargestellt.
Die Darstellung zeigt ein durch Pfeile angedeutetes magnetisches Feld um den Magneten
2b, wobei die Pfeile die magnetischen Feldlinien und deren Richtung darstellen. Die
Feldlinien verlaufen von dem Nordpol N auf beiden Seiten des Magneten 2b zum Südpol
S, wobei die magnetische Flussdichte mit zunehmendem Abstand vom Magneten 2b abnimmt.
Dieser Effekt wird durch eine abnehmende Strichstärke der Pfeile veranschaulicht.
Mittels Hallelemente, in Figur 2 ist das Hallelement 2c dargestellt, wird die am Erfassungsort
herrschende magnetische Flussdicht und die Feldlinienrichtung erfasst. Diese beiden
Parameter, magnetische Flussdichte und Feldlinienrichtung, bestimmen eindeutig die
Lage des Magneten 2b in der in Fig. 2 dargestellten Ebene. Durch die Verwendung weiterer
Hallelemente kann entsprechend auch die Position des Magneten 2b im Raum eindeutig
bestimmt werden.
[0028] Die Hallelemente 2c wandeln die erfasste magnetische Flussdichte und die Feldlinienrichtung
in elektrische Signale um, welche zumindest einem geeigneten und von der Detektoreinrichtung
2a umfassten Analog/Digital-Wandler zugeführt werden. Darüber hinaus weist die Detektoreinrichtung
2a noch einen nicht dargestellten Prozessor bzw. Recheneinheit auf, der aus den gewandelten
Signalen der Flussdichte und der Feldlinienrichtung die Position der Magneten 2b in
der Ebene in zwei kartesischen Raumkoordinaten berechnet. Auch wenn die Fig. 2 nur
die Funktionsweise in einer Ebene zeigt, dasselbe Prinzip ist ebenfalls auf den Raum
übertragbar. Daher kann die Erfassungsvorrichtung 2 auch als 3D-Sensor bezeichnet
werden, wenn die Detektoreinrichtung 2a mit entsprechend vielen Hallelementen ausgerüstet
ist und der Prozessor die Position des Magneten 2b in allen drei kartesischen Raumkoordinaten
bestimmt. Die Raumkoordinaten X, Y, Z sind in Fig. 1 dargestellt.
[0029] Der Prozessor umfasst eine Speichereinrichtung, in der geeignete Algorithmen und
Umrechnungsfaktoren zur Berechnung der Raumkoordinaten X, Y und Z in Abhängigkeit
von der magnetischen Flussdichte und der Feldlinienrichtung abgelegt sind. Die Umrechnungsfaktoren
sind aus Versuchen einfach ermittelbar.
[0030] Die von der Detektoreinrichtung 2a ermittelten Raumkoordinaten X, Y, Z werden einer
von der Waschmaschine umfassten und mit der Detektoreinrichtung 2a verbundenen Steuereinrichtung
10 zugeführt. In der Steuereinrichtung 10 sind in einer Speichereinheit Algorithmen
und Festwerte hinterlegt, um aus den Raumkoordinaten X, Y und Z eine Verschiebung
des Behälters 3 zu berechnen, welche von der Wäschebeladung 7 bewirkt wurde. Die Verschiebung
des Behälters 3 wird in der von den Federn 8 und Dämpfern 6 gebildeten Ebene bestimmt
und entsprechend in einen Gewichtswert für die Wäschebeladung 7 umgerechnet. Ein solcher
Gewichtswert kann einer geeigneten Anzeigeeinrichtung zugeführt werden, auf der das
Wäschegewicht einer Bedienperson angezeigt werden kann.
[0031] Darüber hinaus ist die Steuerungseinrichtung 10 eingerichtet den Ablauf von Wasch-,
Spül-, Schleuder- und/oder Trocknungsprozessen zu steuern, wobei die Steuerungseinrichtung
10 der erfindungsgemäßen Waschmaschine die genannten Prozesse abhängig von dem ermittelten
Wäschegewicht steuern kann.
[0032] Weiter ist die Steuereinrichtung 10 auch dazu eingerichtet, aus der Lage oder der
Lageänderung des Behälters 3 eine Unwucht zu bestimmen. Mit einer umfassten Vergleichseinrichtung
wird der bestimmte Unwuchtwert mit einem zulässigen Unwuchtwert verglichen. Die Steuereinrichtung
10 kann somit abhängig von dem Vergleichsergebnis den Ablauf des Schleuderprozesses,
insbesondere hinsichtlich der zeitlichen Dauer, der Trommeldrehzahl und der Trommelbeschleunigung,
steuern. Der zulässige Unwuchtwert ist in einem Speicher der Steuerungseinrichtung
10 abgelegt und derartig bemessen, dass die von der Unwucht erzeugten Kräfte und Bewegungen
während eines Schleuderns einen vorbestimmten Wert nicht überschreiten. Bei einer
kontinuierlichen Abfrage der aktuellen Lage ist daher ein sicherer Betrieb der Waschmaschine
möglich.
[0033] In alternativen Ausführungen können auch Grenzwerte für die Lage des Behälters 3
in den Raumkoordinaten X, Y und Z in der Steuerungseinrichtung 10 abgelegt sein. Die
ermittelte Lage des Behälters 3 wird mit einer umfassten Vergleichseinrichtung mit
den Grenzwerten verglichen, wobei die Grenzwerte derartig bestimmt sind, dass der
Behälter 3 oder am Behälter 3 angeordnete Teile nicht andere Teile der Waschmaschine
durch eine Bewegung des Behälters 3 berührt werden kann. Die Steuereinrichtung 10
kann bei einer Überschreitung eines der Grenzwerte Maßnahmen ergreifen, beispielsweise
den Motor abschalten, welche eine weitere Bewegung des Behälters 3 über den Grenzwert
hinaus unterbinden.
[0034] Die Einrichtung zur Bestimmung des Gewichts der Wäsche 7 und/oder die Einrichtung
zur Unwuchtbestimmung und ihre zugeordneten Speicher- und Vergleichseinrichtungen,
welche im Ausführungsbeispiel von der Steuerungseinheit 10 umfasst sind, können auch
Bestandteil der Erkennungseinrichtung 2 sein. Dann wird der Steuereinrichtung nur
das von der Erkennungseinrichtung 2 ermittelte Vergleichsergebnis der Steuerungseinrichtung
10 zugeführt.
[0035] Im Ausführungsbeispiel ist der Permanentmagnet 2b als Ringmangent ausgeführt, der
in einem nicht dargestellten Gehäuse angeordnet ist, welches an dem Behälter 3 mittels
Schrauben verbunden ist. Entsprechend hat die Detektoreinrichtung 2a ein nicht dargestelltes
Gehäuse, welches an der Rückwand des Gehäuses 1 angeschraubt ist. Sowohl am Behälter
3 als auch am Gehäuse 1 sind Lagefixierungselemente, beispielsweise Passstifte, vorgesehen,
die formschlüssig in das Gehäuses des Magneten 2b bzw. in das Gehäuse der Detektoreinrichtung
2a einreifen. In alternativen Ausführungen können auch andere übliche Lagefixierungselemente
vorgesehen sein. Ebenso kann der Magnet 2b, sein Gehäuse oder das Gehäuse der Detektoreinrichtung
2a mit geeigneten Rastverbindungen am Behälter 3 bzw. an einem feststehenden Tei der
Waschmaschine befestigt werden.
[0036] In einer weiteren Ausführung ist der Magnet 2b unlösbar mit dem Behälter 3 verbunden.
Dazu kann der Magnet 2b im Behälter 3 eingegossen werden oder der Magnet 2b wird mit
Kunststoff umspritzt, wobei der umspritzte Kunststoff mit dem Behälter 3 thermisch
verschweißt wird.
[0037] An der Rückwand des Gehäuses 1 sind zwei Anschlagelemente 12 angeordnet, die neben
der Detektoreinrichtung 2a angeordnet sind und deren Abmessungen derartig bemessen
ist, dass bei einer Bewegung des Behälters 3 eine Berührung der Detektoreinrichtung
2a ausgeschlossen ist. Somit wird bei einer übermäßigen Bewegung des Behälters 3 immer
eines der Anschlagelemente 12 berührt und eine Beschädigung der Detektoreinrichtung
2a durch einen Anschlag des Behälters 3 vermieden. Die Anschlagelemente können auch
integraler Bestandteil des Gehäuses der Detektoreinrichtung sein. Solche Anschlagelemente
können alternativ oder zusätzlich am Behälter 3 angeordnet sein.
1. Wäschebehandlungsgerät, insbesondere eine Waschmaschine, ein Waschtrockner oder eines
Wäschetrockner, mit einem Gehäuse (1), mit einem in dem Gehäuse (1) schwingend aufgehängten
Behälter (3) und mit einer Einrichtung (2) zur Erfassung der Position und/oder der
Lage des Behälters (3) in dem Gehäuse (1), wobei die Erfassungseinrichtung (2) ein
Magnetfeld erzeugendes Element (2b) und eine Detektoreinrichtung (2a) zur Erfassung
einer magnetische Flussdichte des Magnetfeldes umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektoreinrichtung (2a) eine Einrichtung zur Bestimmung der Richtung der Feldlinien
des Magnetfeldes aufweist.
2. Wäschebehandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (2) zur Erfassung der Position und/oder der Lage des Behälters (3)
in zumindest zwei unterschiedlichen Raumkoordinaten (X, Y, Z), insbesondere mit einer
Recheneinheit, ausgebildet ist, wobei die Position oder die Lage durch die magnetische
Flussdichte und die Richtung der Feldlinien bestimmt ist.
3. Wäschebehandlungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektoreinrichtung (2a) mehrere Hallelemente (2c) umfasst.
4. Wäschebehandlungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetfeld erzeugende Element (2b) am Behälter (3) und die Detektoreinrichtung
(2a) an einem gegenüber dem Behälter (3) feststehenden Bauteil des Wäschebehandlungsgeräts,
insbesondere an einem Teil des Gehäuse (1), angeordnet ist.
5. Wäschebehandlungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetfeld erzeugende Element (2b) an einem gegenüber dem Behälter (3) feststehenden
Bauteil des Wäschebehandlungsgeräts, insbesondere an einem Gehäusebauteil, und die
Detektoreinrichtung (2a) am Behälter (3) angeordnet ist.
6. Wäschebehandlungsgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (3) mindestens ein Element zur Lagefixierung des am Behälter (3) angeordneten
Teils (2a, 2b) der Erfassungseinrichtung (2) umfasst.
7. Wäschebehandlungsgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das feststehende Bauteil (1) mindestens ein Element zur Lagefixierung des am feststehenden
Bauteil angeordneten Teils (2a, 2b) der Erfassungseinrichtung (2) umfasst.
8. Wäschebehandlungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetfeld erzeugende Element (2b) ein Permanentmagnet ist.
9. Wäschebehandlungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (2b) als Ringmagnet ausgebildet ist.
10. Wäschebehandlungsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das am Behälter (3) angeordnete Teil (2a, 2b) der Erfassungseinrichtung (2) lösbar,
insbesondere mittels einer Schraub- oder Rastverbindung, mit dem Behälter (3) verbunden
ist.
11. Wäschebehandlungsgerät nach Anspruch 8 oder 9, dass der Permanentmagnet (2b) mit dem
Behälter (3) unlösbar, insbesondere durch thermisches Verschweißen, mit dem Behälter
(3) verbunden ist.
12. Wäschebehandlungsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das am feststehenden Bauteil (1) angeordneten Teil (2a, 2b) der Erfassungseinrichtung
(2) lösbar, insbesondere mittels einer Schraub- oder Rastverbindung, mit dem feststehenden
Bauteil (1) verbunden ist.
13. Wäschebehandlungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Anschlagselement (12) vom Behälter (3) und/oder vom feststehenden
Teil (1) umfasst ist, wobei das Anschlagselement (12) derart ausgebildet und angeordnet
ist, dass bei einer Bewegung des Behälters (3) eine Berührung der Detektoreinrichtung
(2a) mit dem der Detektoreinrichtung (2a) gegenüberliegenden Teil (3, 2b) ausgeschlossen
ist.
14. Wäschebehandlungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (10) zur Bestimmung eines Gewichts einer in den Behälter (3) eingebrachten
Wäschebeladung (7) umfasst ist, wobei die Einrichtung (10) das Gewicht der eingebrachten
Wäschebeladung (7) abhängig von der erfassten Position und/oder Lage des Behälters
(3) bestimmt.
15. Wäschebehandlungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (10) zur Unwuchtbestimmung einer mit Wäsche (7) beladenen und in
dem Behälter (3) drehbar gelagerten Trommel (8) umfasst ist, wobei die Einrichtung
(10) eine Unwucht der beladenen Trommel (8) abhängig von der erfassten Position und/oder
Lage des Behälters (3) bestimmt.
1. Laundry treatment appliance, particularly a washing machine, a washer/dryer or a laundry
dryer, comprising a housing (1), a container (3) suspended in the housing (1) to oscillate
and a device (2) for detecting the position and/or location of the container (3) in
the housing (1), wherein the detecting device (2) comprises an element (2b) generating
a magnetic field and a detector device (2a) for detection of a magnetic flux density
of the magnetic field, characterised in that the detector device (2a) comprises a device for determining the direction of the
field lines of the magnetic field.
2. Laundry treatment appliance according to claim 1, characterised in that the device (2) is constructed for detecting the position and/or the location of the
container (3) in at least two different three-dimensional co-ordinates (X, Y, Z),
particularly by a computer unit, wherein the position or the location is determined
by the magnetic flux density and the direction of the field lines.
3. Laundry treatment appliance according to one of claims 1 and 2, characterised in that the detector device (2a) comprises a plurality of Hall elements (2c).
4. Laundry treatment appliance according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the element (2b) generating the magnetic field is arranged at the container (3) and
the detector device (2a) is arranged at a component of the laundry treatment appliance
stationary relative to the container (3), particularly to a part of the housing (1).
5. Laundry treatment appliance according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the element (2b) generating the magnetic field is arranged at a component of the
laundry treatment appliance stationary relative to the container (3), particularly
to a housing component, and the detector device (2a) is arranged at the container
(3).
6. Laundry treatment appliance according to claim 4 or 5, characterised in that the container (3) comprises at least one element for positional fixing of the part
(2a, 2b), which is arranged at the container (3), of the detecting device (2).
7. Laundry treatment appliance according to claim 4 or 5, characterised in that the stationary component (1) comprises at least one element for positional fixing
of the part (2a, 2b), which is arranged at the stationary component, of the detecting
device (2).
8. Laundry treatment appliance according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the element (2b) generating the magnetic field is a permanent magnet.
9. Laundry treatment appliance according to claim 8, characterised in that the permanent magnet (2b) is constructed as a ring magnet.
10. Laundry treatment appliance according to any one of claims 4 to 9, characterised in that the part (2a, 2b) of the detecting device (2) arranged at the container (3) is detachably
connected with the container (3), particularly by means of a screw connection or detent
connection.
11. Laundry treatment appliance according to claim 8 or 9, characterised in that the permanent magnet (2b) is non-detachably connected with the container (3), particularly
by thermal welding to the container (3).
12. Laundry treatment appliance according to any one of claims 4 to 11, characterised in that the part (2a, 2b) of the detecting device (2) arranged at the stationary component
(1) is connected with the stationary component (1), particularly by means of a screw
connection or detent connection.
13. Laundry treatment appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that at least one abutment element (12) is comprised by the container (3) and/or by the
fixed part (1), wherein the abutment element (12) is so constructed and arranged that
on movement of the container (3) a contact of the detector device (2a) with the part
(3, 2b) opposite the detector device (2a) is excluded.
14. Laundry treatment appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that a device (10) for determining a weight of a laundry load (7) introduced into the
container (3) is included, wherein the device (10) determines the weight of the introduced
laundry load (7) in dependence on the detected position and/or location of the container
(3).
15. Laundry treatment appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that a device (10) for imbalance determination of a drum (8) laden with laundry (7) and
rotatably mounted in the container (3) is included, wherein the device (10) determines
an imbalance of the laden drum (8) in dependence on the detected position and/or location
of the container (3).
1. Appareil de traitement de linge, notamment lave-linge, combiné lave-linge et sèche-linge
ou sèche-linge, comprenant un boîtier (1), comprenant un réservoir (3) accroché de
manière oscillatoire dans le boîtier (1) et comprenant un dispositif (2) de détection
de la position et/ou de la disposition de la cuve (3) dans le boîtier (1), le dispositif
de détection (2) comprenant un élément (2b) générant un champ magnétique et un dispositif
de détection (2a) destiné à détecter une densité de flux magnétique du champ magnétique,
caractérisé en ce que le dispositif de détection (2a) présente un dispositif de détermination du sens des
lignes de champ du champ magnétique.
2. Appareil de traitement de linge selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif (2) de détection de la position et/ou de la disposition de la cuve
(3) est réalisé en au moins deux coordonnées spatiales différentes (X, Y, Z), notamment
avec une unité de calcul, la position ou la disposition étant déterminée par la densité
de flux magnétique et par le sens des lignes de champ.
3. Appareil de traitement de linge selon l'une quelconque des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que le dispositif de détection (2a) comprend plusieurs éléments de Hall (2c).
4. Appareil de traitement de linge selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément (2b) générant le champ magnétique est disposé sur le réservoir (3) et en ce que le dispositif de détection (2a) est disposé sur un composant, stationnaire par rapport
au réservoir (3), de l'appareil de traitement de linge, notamment sur une pièce du
boîtier (1).
5. Appareil de traitement de linge selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément (2b) générant le champ magnétique est disposé sur un composant, stationnaire
par rapport au réservoir (3), de l'appareil de traitement de linge, notamment sur
un composant du boîtier, et en ce que le dispositif de détection (2a) est disposé sur le réservoir (3).
6. Appareil de traitement de linge selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le réservoir (3) comprend au moins un élément pour la fixation de position de la
pièce (2a, 2b), disposée sur le réservoir (3), du dispositif de détection (2).
7. Appareil de traitement de linge selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le composant stationnaire (1) comprend au moins un élément pour la fixation de position
de la pièce (2a, 2b), disposée sur le composant stationnaire, du dispositif de détection
(2).
8. Appareil de traitement de linge selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'élément (2b) générant le champ magnétique est un aimant permanent.
9. Appareil de traitement de linge selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'aimant permanent (2b) est réalisé comme aimant annulaire.
10. Appareil de traitement de linge selon l'une quelconque des revendications 4 à 9, caractérisé en ce que la pièce (2a, 2b), disposée sur le réservoir (3), du dispositif de détection (2)
est raccordée au réservoir (3) de manière amovible, notamment au moyen d'un raccordement
à vis ou à cran.
11. Appareil de traitement de linge selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que l'aimant permanent (2b) est raccordé au réservoir (3) de manière non amovible, notamment
par soudure thermique.
12. Appareil de traitement de linge selon l'une quelconque des revendications 4 à 11,
caractérisé en ce que la pièce (2a, 2b), disposée sur le composant stationnaire (1), du dispositif de détection
(2) est raccordée au composant stationnaire (1) de manière amovible, notamment au
moyen d'un raccordement à vis ou à cran.
13. Appareil de traitement de linge selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un élément de butée (12) est compris dans le réservoir (3) et/ou dans le
composant stationnaire (1), l'élément de butée (12) étant réalisé et disposé de manière
à ce que lors d'un mouvement de la cuve (3), un contact du dispositif de détection
(2a) avec la pièce (3, 2b) située à l'opposé du dispositif de détection (2a) soit
exclu.
14. Appareil de traitement de linge selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un dispositif (10) pour déterminer un poids d'une charge de linge (7) apportée dans
le réservoir (3) est compris, le dispositif (10) déterminant le poids de la charge
de linge apportée (7) en fonction de la position et/ou de la disposition détectées
de la cuve (3).
15. Appareil de traitement de linge selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un dispositif (10) de détermination d'excentricité d'un tambour (8) chargé de linge
et logé de manière rotative dans le réservoir (3) est compris, le dispositif (10)
déterminant une excentricité du tambour chargé (8) en fonction de la position et/ou
de la disposition détectées de la cuve (3).


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