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EP 2 163 278 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.2015 Patentblatt 2015/05 |
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Anmeldetag: 04.09.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Heizpatrone zum Erhitzen von Atemluft in einem Trainingsatemgerät
Cartridge for heating breathable air in a training breathing apparatus
Cartouche pour chauffer de l'air respirable dans un appareil d'apprentissage respiratoire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
10.09.2008 DE 102008041938
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.03.2010 Patentblatt 2010/11 |
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Patentinhaber: MSA Auer GmbH |
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12059 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Krügel, Keith
12435 Berlin (DE)
- Feldner, Karl-Heinz
12359 Berlin (DE)
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Vertreter: Maikowski, Michael et al |
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Patentanwälte
Maikowski & Ninnemann
Postfach 15 09 20 10671 Berlin 10671 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B3-102006 044 951 US-A- 4 265 238
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GB-A- 2 011 792
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Arbeit in Bereichen wie dem Bergbau oder bei der Feuerwehr erfordert oftmals
den Einsatz von Atemschutzgeräten. Diese müssen bei nicht atembarer Luft entweder
Sauerstoff bereitstellen oder den Träger vor schädlichen Gasen wie Kohlenmonoxid schützen.
In die letzte Gruppe fallen Filterselbstretter (FSR), welche aufgrund der in ihnen
enthaltenen Filter ein Einatmen von Außenluft ermöglichen, welche bei Durchgang durch
den Filter von Schadgasen befreit wird.
[0002] Im Gegensatz zu Sauerstoffselbstrettern (SSR), d.h. sauerstoff-erzeugenden Geräten,
welche den Träger unabhängig von der Außenluft in einem geschlossenen System basierend
auf seiner Ausatemluft mit Sauerstoff versorgen, stellen Filterselbstretter offene
Systeme dar. Entsprechend atmet der Träger oftmals Außenluft, welche eine hohe Temperatur
aufweist, beispielsweise im Falle eines Brandes, ein.
[0003] Eine weitere Erschwernis ist das Auftreten veränderter Atemwiderstände bei Verwendung
von Selbstrettern. Um das Anlegen sowie den veränderten Atemwiderstand für den Ernstfall
zu trainieren, werden oftmals Trainingsgeräte eingesetzt. Diese simulieren den erhöhten
Widerstand bei Durchgang durch einen Filter.
DE 35 45 439 A1 beschreibt hierfür beispielsweise den Einsatz von Ventilen.
[0004] Für geschlossene Systeme wie SSR's ist es bekannt, dass bei der Erzeugung des Sauerstoffs
auch die Temperatur zwangsläufig steigt. Entsprechend gibt es hierfür Trainingsgeräte,
welche warme Luft generieren. Beispielsweise beschreibt die
DE 10 2006 644 951 B3 den Einsatz von Zeolithen als wärmeerzeugendem Material.
[0005] Die bekannten Filterselbstretter-Trainingsgeräte ermöglichen aber oftmals nicht die
Gewöhnung an das Veratmen heißer oder sehr heißer Luft. Die
DE 35 45 439 A1 verwendet für den Filter-Selbstretter-Simulator zur Erzeugung warmer Luft lediglich
einen Behälter mit Natronkalk [Stoffgemisch aus Natriumhydroxid (NaOH) und Calciumhydroxid
(Ca(OH)
2)], mit welchem das ausgeatmete CO
2 und/oder die Feuchtigkeit reagiert. Zur Wärmegewinnung wird dabei überwiegend eine
zusätzliche Trocknungsschicht (imprägnierte Aktivkohle) benutzt, die vor dem Atemkalk
(zur Mundstückseite) liegt. Eine vergleichbare technische Lösung, ebenfalls unter
Mitwirkung von Natronkalk, ist Gegenstand der
GB 2011792 A.
[0006] Nachteilig hierbei ist der komplizierte, da mehrschichtige Aufbau. Weiterhin sind
größere Chemikalmengen erforderlich (1x 100g und 1x 50g) und die erzeugten Temperaturen
sind relativ niedrig. Es sind hohe Anforderungen an die Kornverteilung der Chemikalien
wegen der zu erzielenden/einzuhaltenden Atemwiderstände zu stellen.
[0007] Aufgabe der Erfindung war daher die Bereitstellung einer Heizpatrone für einen Filterselbstretter,
welche das Training des Atmens bei heißer Außenluft unter Verwendung eines wärmeerzeugenden
Materials ermöglicht, welches die oben genannten Nachteile vermeidet, ebenso wie die
Bereitstellung eines entsprechenden Verfahrens zum Erhitzen von Atemluft, welches
die genannten Nachteile überwindet.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Heizpatrone zum Erhitzen von Atemluft in einem
Trainingsatemgerät gemäß Anspruch 1 sowie durch ein Verfahren gemäß Anspruch 2. Weitere
bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen. In anderen Worten
wird die Aufgabe durch eine Heizpatrone zum Erhitzen von Atemluft in einem Trainingsatemgerät
gelöst, wobei die Heizpatrone Luftbehandlungskammern aufweist und sich mindestens
in einer inneren Luftbehandlungskammer ein wärmeerzeugendes Material befindet, welches
im Wesentlichen granuläres Kaliumhyperoxid (KO
2) ist. "Im Wesentlichen granuläres Kaliumhyperoxid (KO
2)" bedeutet, dass dem KO
2 keine weiteren Stoffe wie andere wasserbindende oder reaktive Stoffe zugesetzt werden.
Geringe Beimengungen wie beispielsweise Verunreinigungen mit einem Gehalt von weniger
als 1 Gew.-%, die im Wesentlichen nicht zur Reaktion beitragen, können enthalten sein.
Im Optimalfall ist ausschließlich reines KO
2 enthalten.
[0009] Bei einem Filterselbstretter-Trainingsatemgerät verlässt die Außatemluft das Gerät
direkt über das Ausatemventil. Eingeatmet wird Außenluft, welche bei Durchgang durch
die erfindungsgemäße Heizpatrone erwärmt wird. Da die Außenluft deutlich weniger Kohlendioxid
als die Ausatemluft enthält, läuft in der Heizpatrone chemisch eine andere Reaktion
als bei Anwesenheit von viel CO
2 ab, d.h. das KO
2 reagiert nahezu ausschließlich mit der in der Außenluft enthaltenen Feuchtigkeit,
wobei Wärme erzeugt wird.
[0010] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Erhitzen von Atemluft in einem Atemgerät mittels
einer Heizpatrone wie oben beschrieben ist
dadurch gekennzeichnet, dass beim Atmen innerhalb eines Zeitraums von 5 bis 40 Minuten eine Temperatur von 40
bis 60°C erzeugt wird. In einer bevorzugten Ausführungsform wird beim Atmen innerhalb
eines Zeitraums von 5 bis 20 Minuten eine Temperatur von 45 bis 50°C erzeugt. Der
Atemwiderstand (AMV) beträgt ca. 30 l/min.
[0011] Die vorliegende Erfindung umfasst weiterhin ein Trainingsatemgerät mit einer Heizpatrone
wie oben beschrieben, wobei das Trainingsatemgerät ein Filterselbstretter-Trainingsatemgerät
(FSR-Trainingsatemgerät) ist. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform des Trainingsatemgeräts
mit einer Heizpatrone wie oben beschrieben ist das Trainingsatemgerät ein Sauerstoffselbstretter-Trainingsatemgerät
(SSR-Trainingsatemgerät).
[0012] Eine Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Fig.
1 zeigt den schematischen Aufbau einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Heizpatrone.
Diese ist insbesondere geeignet für einen Filterselbstretter, wie er beispielsweise
unter der Bezeichnung FSR W 95 von der Firma MSA Auer angeboten wird. Eine für die
Dimensionen eines Standard-FSR-Trainingsgeräts geeignete Heizpatrone umfasst 20 bis
60 g KO
2, vorzugsweise 40 g KO
2.
[0013] Abgebildet ist eine Schnittansicht der Heizpatrone 9 mit einem Gehäuse 1, welches
in drei Luftbehandlungskammern 6, 7 und 8 unterteilt ist. In den äußeren Luftbehandlungskammern
6 und 8 befinden sich jeweils an den äußeren Enden der Heizpatrone 9 zwei Feinsiebe
4, zwischen die ein Vlies 5 eingebettet ist, welches als Staubschutz fungiert. Die
Feinsiebe (4) dienen im Wesentlichen der Halterung und als Schutz für das Vlies (5).
In Richtung zur mittleren Luftbehandlungskammer 7 sind Gestrickpakete 3 in den Luftbehandlungskammern
6 und 8 angeordnet, welche vorzugsweise aus Kupfer bestehen. Diese Gestrickpakete
3 dienen der Wärmespeicherung und Fixierung. In der mittleren Luftbehandlungskammer
7 befindet sich granuläres Kaliumhyperoxid 2 als wärmeerzeugendes Material.
Bezugszeichenliste
[0014]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Granuläres Kaliumhyperoxid
- 3
- Kupfer-Gestrickpaket(e)
- 4
- Feinsieb(e)
- 5
- Vlies(e)
- 6
- Luftbehandlungskammer
- 7
- Luftbehandlungskammer
- 8
- Luftbehandlungskammer
- 9
- Heizpatrone
1. Filterselbstretter-Trainingsatemgerät zum Training des Atmens heißer Atemluft
mit einem Ausatemventil, über welches die Außatemluft das Gerät direkt verlässt,
mit einer Heizpatrone (9), die nur von der eingeatmeten Außenluft durchströmt wird,
wobei die Heizpatrone (9) Luftbehandlungskammern (6, 7, 8) aufweist und sich mindestens
in einer inneren Luftbehandlungskammer (7) granuläres Kaliumhyperoxid ein wärmeerzeugendes
Material (2) befindet,
wobei die Heizpatrone (9) zum Erhitzen der als Atemluft verwendeten Außenluft dient
und das Training des Atmens von heißer Atemluft unter Verwendung des wärmeerzeugenden
Materials ermöglicht,
wobei das wärmeerzeugende Material im Wesentlichen granuläres Kaliumhyperoxid ist.
2. Filterselbstretter-Trainingsatemgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizpatrone (9) drei Luftbehandlungskammern (6, 7, 8) aufweist, wobei sich in
den äußeren Luftbehandlungskammern (6, 8) jeweils an den äußeren Enden der Heizpatrone
(9) zwei Feinsiebe (4) befinden, zwischen die ein Vlies (5) eingebettet ist, und in
Richtung zur mittleren Luftbehandlungskammer (7) Gestrickpakete (3) in den Luftbehandlungskammern
(6, 8) angeordnet sind, welche der Wärmespeicherung und Fixierung dienen.
3. Verfahren zum Erhitzen von Atemluft in einem Filterselbstretter-Atemgerät mittels
einer Heizpatrone (9), wobei die Heizpatrone (9) Luftbehandlungskammern (6, 7, 8)
aufweist und sich mindestens in einer inneren Luftbehandlungskammer (7) ein wärmeerzeugendes
Material (2) befindet, wobei das wärmeerzeugende Material im Wesentlichen granuläres
Kaliumhyperoxid ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizpatrone (9) nur von der eingeatmeten Außenluft durchströmt wird, wobei das
Kaliumhyperoxid nahezu ausschließlich mit der in der eingeatmeten Außenluft enthaltenen
Feuchtigkeit unter Wärmeerzeugung reagiert, wobei beim Atmen innerhalb eines Zeitraums
von 5 bis 40 Minuten eine Temperatur von 40 bis 60°C erzeugt wird.
1. Filter-type self-rescuer training breathing apparatus for training the breathing of
hot breathing air,
having an exhalation valve via which the exhaled air directly leaves the apparatus,
having a heating cartridge (9) which is passed through only by the inhaled ambient
air,
wherein the heating cartridge (9) displays air treatment chambers (6, 7, 8), and granular
potassium superoxide, a heat-generating material (2), is located in at least one inner
air treatment chamber (7),
wherein the heating cartridge (9) serves for heating the ambient air which is used
as breathing air and makes possible training the breathing of hot breathing air, using
the heat-generating material,
wherein the heat-generating material substantially is granular potassium superoxide.
2. Filter-type self-rescuer training breathing apparatus according to Claim 1, characterized in that the heating cartridge (9) displays three air treatment chambers (6, 7, 8), wherein,
in the outer air treatment chambers (6, 8), two fine screens (4), between which a
non-woven material (5) is embedded, are in each case located on the outer ends of
the heating cartridge (9), and knitted packs (3), which serve for heat storage and
for fixing, are disposed in the air treatment chambers (6, 8), in the direction towards
the central air treatment chamber (7).
3. Method for heating breathing air in a filter-type self-rescuer breathing apparatus
by means of a heating cartridge (9), wherein the heating cartridge (9) displays air
treatment chambers (6, 7, 8), and a heat-generating material (2) is located in at
least one inner air treatment chamber (7), wherein the heat-generating material substantially
is granular potassium superoxide, characterized in that the heating cartridge (9) is passed through only by the inhaled ambient air, wherein
the potassium superoxide reacts almost exclusively with the moisture contained in
the inhaled ambient air, while generating heat, wherein, when breathing, within a
time period of 5 to 40 minutes a temperature of 40 to 60°C is generated.
1. Appareil d'apprentissage respiratoire pour un auto-sauveteur à filtre, pour l'apprentissage
de la respiration d'air respirable chaud,
avec une soupape d'expiration, par le biais de laquelle l'air expiré quitte directement
l'appareil,
avec une cartouche chauffante (9) qui est uniquement parcourue par l'air extérieur
inspiré, la cartouche chauffante (9) présentant des chambres de traitement d'air (6,
7, 8) et du superoxyde de potassium granulaire, un matériau générateur de chaleur
(2), se trouvant au moins dans une chambre de traitement d'air interne (7),
la cartouche chauffante (9) servant à chauffer l'air extérieur utilisé en tant qu'air
respirable et permettant l'apprentissage de la respiration d'air respirable chaud
en utilisant le matériau générateur de chaleur,
le matériau générateur de chaleur étant essentiellement du superoxyde de potassium
granulaire.
2. Appareil d'apprentissage respiratoire pour un auto-sauveteur à filtre selon la revendication
1, caractérisé en ce que la cartouche chauffante (9) présente trois chambres de traitement d'air (6, 7, 8),
deux tamis fins (4) se trouvant dans les chambres de traitement d'air extérieures
(6, 8) à chaque fois au niveau des extrémités extérieures de la cartouche chauffante
(9), un non-tissé (5) étant incorporé entre les deux tamis fins, et dans la direction
de la chambre de traitement d'air centrale (7), des paquets d'étoffe à mailles (3)
étant disposés dans les chambres de traitement d'air (6, 8), lesquels servent à l'accumulation
de chaleur et à la fixation.
3. Procédé pour chauffer de l'air respirable dans un appareil respiratoire pour un auto-sauveteur
à filtre au moyen d'une cartouche chauffante (9), la cartouche chauffante (9) présentant
des chambres de traitement d'air (6, 7, 8) et un matériau générateur de chaleur (2)
se trouvant au moins dans une chambre de traitement d'air interne (7), le matériau
générateur de chaleur étant essentiellement du superoxyde de potassium granulaire,
caractérisé en ce que la cartouche chauffante (9) est parcourue uniquement par l'air extérieur inspiré,
le superoxyde de potassium réagissant presque exclusivement avec l'humidité contenue
dans l'air extérieur inspiré en générant de la chaleur, où, lors de la respiration
dans un intervalle de 5 à 40 minutes, une température de 40 à 60 °C est générée.

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