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(11) |
EP 2 163 383 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.08.2012 Patentblatt 2012/33 |
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Anmeldetag: 27.08.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Druckplattenbereitstellung mit Anschlägen
Printing plate preparation with blocks
Préparation de plaques d'impression dotées de butées
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
10.09.2008 DE 102008046680
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.03.2010 Patentblatt 2010/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Heidelberger Druckmaschinen AG |
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69115 Heidelberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Trilk, Axel
24145 Kiel (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 623 695
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DE-T2- 69 734 739
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bereitstellen eines Stapels
von Druckformen, bei denen die Druckformen auf einer Basisplatte gelagert sind, diese
Druckformen mittels seitlicher Anschläge gegen Verrutschen gesichert sind, die seitlichen
Anschläge verschiebbar in einem Kanal der Basisplatte senkrecht zu zumindest drei
Seitenkanten des Stapels verschiebbar angeordnet, positionierbar und fixierbar sind.
[0002] Zur Bebilderung von Druckplatten, welche in einem anschließenden Druckprozess verwendet
werden, ist es aus der
DE 102004020693 A1 bekannt, diese Druckplatten in Kassetten bereitzustellen und mehrere Kassetten mit
unterschiedlichen Druckplattenformaten in einem Magazin vorzuhalten, so dass zur Bebilderung
einer Druckplatte mit einem vorgegebenen Format eine Kassette aus diesem Magazin mittels
eines sogenannten Single Cassette Loaders, d. h. einer Ladeeinrichtung herausgenommen
werden kann und in dem Single Cassette Loader eine entsprechende Druckplatte aus dieser
Kassette vereinzelt wird.
[0003] Bei der Verwendung von sehr großen Druckplatten wurde es z. B. in der noch nicht
veröffentlichten deutschen Anmeldung
DE 102008013039 vorgeschlagen, dass diese großen Druckplatten nicht in Kassetten bereitgestellt werden,
sondern auf einzelnen Tabletts in Form von Stapeln abgelegt werden. Diese Tabletts
sind dabei so ausgebildet, dass sie im Gegensatz zu Kassetten keine vier beschränkenden
Wände aufweisen. Hierfür ist vorgesehen, dass diese Tabletts Anschlagmittel in Form
von einer Anschlagleiste aufweisen, an welcher die Druckplatten des Druckplattenstapels
ausgerichtet werden können.
[0004] Um die so gelagerten Druckplattenstapel in einer Kassette oder ein Tablett zu lagern
ist es z. B. aus der
DE 69734739 T2 bekannt, diese Druckplattenstapel mit Hilfe von Einsperrelementen, die hier als Anschläge
mit Positionierstäben ausgebildet sind gegen das Verrutschen zu schützen. Da es bei
der Handhabung der Druckplattenstapel in einer entsprechenden Vorrichtung zum Bereitstellen
der Kassetten oder Tabletts für einen anschließenden Druckplattenbelichter zum Verrutschen
der Einzelnen Druckplatten in Folge von Beschleunigungskräften kommen kann, sind solche
Anschläge und Positionierelemente notwendig, um dieses zu verhindern. Diese Anschlagelemente
dienen dabei nicht nur ausschließlich der Vermeidung des Verrutschens, sondern können
auch zu einem ersten Vorausrichten der eingelegten Druckplatten dienen.
[0005] Bei den in der
DE 69734739 T2 vorgeschlagenen Positionierstäben handelt es sich um relativ komplexe Positionierelemente,
welche nicht auf einfache Weise zumindest einhändig aus dem Bereich der Plattenkanten
gebracht werden können und so auch nicht auf einfache Weise schnell an unterschiedliche
Plattenformate anpassbar sind.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine gattungsgemäße Vorrichtung
bereitszustellen, bei der zum Beladen eines Druckplattentabletts oder einer Druckplattenkassette
die Anschläge auf zumindest einfachere Weise als aus dem Stand der Technik bekannt
an unterschiedliche Druckplattenformate angepasst werden können bzw. aus dem Bereich
der Kante des Druckplattenstapels entfernt werden können.
[0007] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch eine gattungsgemäße Vorrichtung gelöst, bei
der Anschläge zumindest ein Basiselement innerhalb des Kanals aufweisen, dieses Basiselement
über wenigstens ein Verbindungselement mit einem weiteren Klemmorgan verbunden ist,
wobei zwischen dem Klemmorgan und dem Basiselement eine Klemmplatte zum lösbaren Klemmen
des Anschlags an der Basisplatte über einen Kraftschluss zwischen dem Klemmorgan und
dem Basiselement bereitgestellt ist. Weiter ist außerdem eine im Wesentlichen senkrechte
Anstoßplatte vorgesehen, welche zum Anstoßen der Seitenkante eines Druckplattenstapels
oder eines Stapels von Druckformen an den Anschlag dient, welche dafür an einem Ende
des Anschlags bereitgestellt ist. Das erfindungsgemäße Klemmorgan soll dabei einen
Drehpunkt aufweisen wobei weiter ein exzenterförmiges Klemmmittel bereitgestellt ist,
welches um diesen Drehpunkt im Wesentlichen senkrecht zur Basisplatte drehbar ist.
Der Abstand zwischen der Oberfläche des Klemmmittels und des Basiselementes soll durch
eine Drehung des Klemmmittels um diesen Drehpunkt herum verringert oder vergrößert
werden, so dass der Kraftschluss zwischen der Klemmplatte und der Basisplatte verstärkt,
verringert oder aufgehoben wird.
[0008] Auf diese Weise kann durch eine einfache Drehung des Klemmmittels zusätzlich aus
der Ebene parallel zur Basisplatte heraus der Kraftschluss zwischen dem Klemmmittel
und der Basisplatte aufgehoben werden, wodurch das Basiselement innerhalb des Kanals
bewegt werden kann und so die Anschlussplatte auf einfache Weise aus dem Bereich der
Kanten des Stapels entfernt werden kann.
[0009] Um die Wirkfläche zwischen der Klemmplatte und dem Klemmmittel zu vergrößern und
somit den Kraftschluss wenigstens zu unterstützen, ist es in einer erfindungsgemäßen
Weiterentwicklung vorgesehen, dass zwischen der Klemmplatte und dem Klemmmittel eine
dem Oberflächenverlauf, insbesondere der Krümmung der Oberfläche des Klemmmittels
angepasstes Druckverteilungselement in der Art einer Gelenkpfanne bereitgestellt ist.
Dieses Druckverteilungselement dient zur Aufnahme einer Krafteinwirkung von Seiten
des Klemmmittels im Bereich seiner gesamten Oberfläche.
[0010] Um einen kompakten und einfach gearbeiteten Anschlag zu gewährleisten kann es vorgesehen
sein, dass die Klemmplatte mit der Anstoßplatte verbunden ist.
[0011] Die Verbindung zwischen Klemmplatte und Anstoßplatte kann dabei im Wesentlichen einen
gekrümmten Verlauf einnehmen. Auf diese Weise kann die Klemmplatte und die Anschlussplatte
aus einem einzelnen Werkstück geformt werden, welches Preisgünstig und simpel ist.
Um zu verhindern, dass weitere Druckformen, d. h. vorzugsweise Druckplatten unter
die Klemmplatte bzw. unter den Radius der Verbindung zwischen Klemmplatte und Anstoßplatte
gelangen, ist es in einer erfindungsgemäßen Weiterbildung der Vorrichtung vorgesehen,
dass von der Anstoßplatte ausgehend eine im Wesentlichen senkrechte Nase in den Kanal
eintaucht. Diese Nase soll dabei keine Verformung aufweisen unter die eine Druckplatte
oder eine andere Druckform geraten kann. Ein versehentliches Rutschen einer Druckplatte
in den Krümmungsbereich zwischen Anstoßplatte und Klemmplatte kann damit wirksam vermieden
werden.
[0012] Um beim Beladen der Vorrichtung mit Druckplatten zu vermeiden, dass einzelne Druckplatten
auf die obere Kante der Anstoßplatte auftreffen können oder sonst wie verkanten, ist
es vorgesehen, dass die Anstoßplatte einen von 0 verschiedenen Winkel zur Senkrechten
entgegengesetzter Richtung des Stapels aufweist. Somit können Platten, welche nicht
ideal senkrecht auf ihre gewünschte Position aufgelegt werden an der Außenseite der
Anstoßplatte hin zu ihrer gewünschten Position hingeleitet werden.
[0013] Um Verkippungen oder Verrutschen des Anschlags parallel zur Seitenkante, d. h. senkrecht
zum Kanalverlauf zu vermeiden ist es zusätzlich vorgesehen, dass in einer Weiterbildung
die Klemmplatte über wenigstens zwei Verbindungselemente, die in Richtung des Kanals
voneinander beabstandet sind mit dem Basiselement verbunden ist. Auf diese Weise ist
eine verdrehsichere Verbindung zwischen dem Basiselement, d. h. dem Führungselement
innerhalb des Kanals und der Klemmplatte und darüber mit der Anstoßplatte gewährleistet.
[0014] Damit es zwischen den Verbindungselementen und den Außenseiten des Kanals nicht zu
ungewünschten Reibungseffekten kommt, welche die Bewegung des Anschlags als solches
beeinträchtigen können ist es vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Verbindungselemente
jeweils ein Gleitlager zum Gleiten des Basiselements im Kanal aufweisen. Das Basiselement
wird durch dieses Gleitlager, welches die Verbindungselemente vor Reibung an dem Kanal
schützen besser bewegbar ausgeführt.
[0015] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist es vorgesehen, dass das Basiselement
ein Nutenstein und der Kanal eine Nut in der Basisplatte ist, wobei der Nutenstein
in dieser Nut verschiebbar gelagert ist. Der Nutenstein soll über eine erste Schraube
mit einem Klemmhebel als Klemmorgan verbunden sein, wobei der Klemmhebel eine Achse
als Drehpunkt aufweist und diese vertikal an der ersten Schraube verstellbar ist.
Der Klemmhebel soll weiter um diese Achse im Wesentlichen vertikal verschwenkbar gelagert
sein. Dieser Hebel weist eine im Wesentlichen runde, um die Achse exzentrisch angeordnete
Wirkfläche als Klemmmittel auf, so dass durch ein Verschwenken des Klemmhebels die
Achse relativ zur Basisplatte vertikal bewegt wird. Der Nutenstein folgt durch diese
Bewegung der Achse in vertikaler Richtung, da er mit dieser über die Schraube verbunden
ist. Auf diese Weise wird ein Kraftschluss zwischen Nutenstein, Klemmplatte und Basisplatte
bewirkt, durch welchen das Klemmen des Anschlags an der Basisplatte erzeugt wird.
Ein Verschwenken des Klemmhebels in die andere Richtung kann dabei diesen Kraftschluss
wieder aufheben. Das Verschwenken des Klemmhebels kann dabei auf einfache Weise mittels
einer Hand durchgeführt werden.
[0016] Durch eine zweite Schraube zwischen dem Nutenstein und der Klemmplatte kann die Ausführung
des Anschlags auch auf einfache Weise verdrehsicher ausgeführt werden wie bereits
oben beschrieben wurde.
[0017] Durch eine erfindungsgemäße Weiterentwicklung, bei der die erste Schraube fest mit
dem Nutenstein so verbunden ist, dass eine Relativbewegung zwischen dem Nutenstein
und der ersten Schraube verhindert wird, ist es möglich, dass eine bevorzugte Positionierung
des Klemmhebels in einer horizontalen Ebene auf eine Vorzugsstellung erreicht wird.
Außerdem kann vermieden werden, dass die Achse des Klemmhebels später erneut auf der
Schraube des Nutensteins festgezogen werden muss, da zumindest auf einer Seite kein
Verrütteln möglich ist. Die gewünschte Relativbewegung zwischen Nutenstein und Achse
des Klemmhebels zum Wirken als Einklemmelemente zum Klemmen der Klemmplatte auf der
Basisplatte kann somit verbessert werden.
[0018] Ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel, auf dem die Erfindung aber nicht beschränkt
sein soll und aus dem sich weitere erfindungsmäßige Merkmale ergeben können ist in
den folgenden Figuren gezeigt.
[0019] Es zeigen:
- Figur 1
- einen Druckplattenstapel mit mehreren Anschägen, und
- Figur 2
- einen seitlichen Schnitt durch einen Druckplattenstapel mit Anschlag.
[0020] In der Figur 1 ist ein Teil eines Druckplattenstapels 2 von oben dargestellt, welcher
an Anschläge 1 zumindest in drei Richtungen angeschlagen ist. Der Druckplattenstapel
2 wird dabei an die Anstoßplatten 4 der Anschläge 1 angeschlagen und somit gegen ein
Verrutschen in einer ersten Richtung und in der Richtung senkrecht dazu gehindert.
[0021] Um die Anschläge 1 zum Beladen und Entladen von Druckplatten des Druckplattenstapels
2 aus dem Bereich der Kanten 3 des Druckplattenstapels 2 zu entfernen, sind die Anschläge
1 so gelagert, dass sie in Richtung der Doppelpfeile 20 senkrecht zu den Seitenkanten
3 des Druckplattenstapels 2 verbringbar sind. Die Anschläge 1 sind dabei sowohl in
Richtung des Druckplattenstapels 2, als auch in die entgegengesetzte Richtung verfahrbar.
[0022] Zum festen Fixieren der Anschläge 1 an den gewünschten Positionen, welche den Seitenkanten
3 eines Druckplattenstapels 2 zugeordnet sind, weisen die Anschläge 1 Klemmhebel 11
auf, welche aus der Ebene des Druckplattenstapels 2 heraus vertikal verschwenkbar
gelagert sind. Durch solch ein Verschwenken der Klemmhebel 11 wird eine Klemmkraft
zwischen einer Basisplatte 5 und dem Anschlag 1 so ausgeübt, dass es zu einem Kraftschluss
zwischen dem Anschlag 1 und der Basisplatte 5 kommt. Die Anschläge 1 sind dann nicht
mehr innerhalb der Nut 6 verschiebbar. Ein festes Positionieren und verhindern der
Druckplatten des Druckplattenstapels 2 gegen Verrutschen ist gewährleistet.
[0023] Um ein möglichst einfaches Hantieren mit den Klemmhebeln 11 zu gewährleisten, sind
diese so mit Nutensteinen 7 innerhalb der Nut 6 verbunden, dass ein Verschwenken der
Klemmhebel 11 nur bei einer Ausrichtung dieser Klemmhebel 11 parallel zu den Seitenkanten
3 des Stapels 2 ermöglicht wird. Es handelt sich hierbei um eine Vereinfachung für
den Benutzer.
[0024] Wird ein Klemmhebel 11 in Richtung der Zeichenebene herunterverschwenkt, d. h. in
Richtung die Basisplatte 5 gedreht, so wird dadurch die klemmende Verbindung zwischen
Klemmplatte 9 des Anschlags 1 und der Basisplatte 5 wieder gelöst und die Anschläge
1 können innerhalb der Nut 6 mit dem Nutenstein 7 verschoben werden.
[0025] Die Figur 2 zeigt eine seitliche Ansicht des Anschlags 1, wodurch die einzelnen Elemente
des Anschlags 1 erkennbar sind. Gleiche Bezugszeichen beschreiben hier gleiche Elemente
wie in der vorangegangenen Figur.
[0026] Die Seitenkanten 3 des Druckplattenstapels 2 sind an die Anstoßplatte 4 des Anschlags
1 angestoßen. Die Anstoßplatte 4 weist dafür einen von 0 verschiedenen Winkel mit
der Senkrechten der Basisplatte 5 auf.
[0027] Der Druckplattenstapel 2 und der Anschlag 1 sind jeweils auf der gleichen Basisplatte
5 bereitgestellt. Die Basisplatte 5 kann dabei eine Basisplatte 5 z. B. einer Kassette
für Druckplatten oder auch eines Tabletts für Druckplatten sein. Ein Tablett für Druckplatten
unterscheidet sich voneiner entsprechenden Kassette dadurch, dass nicht notwendigerweise
ein geschlossenes System mit vier Seitenkanten und gegebenenfalls einem Deckel vorhanden
sein muss.
[0028] Wie in Figur 2 erkennbar weist der Anschlag 1 einen Nutenstein 7 auf, welcher innerhalb
der Nut 6 in der Basisplatte 5 verschiebbar ist. Der Nutenstein 7 ist über eine erste
Schraube 8 mit einer Achse 10 des Klemmhebels 11 verbunden. Der Klemmhebel 11 weist
weiter eine um die Achse 10 herum exzentrisch gelagerte Klemmfläche 13 auf. Zum Klemmen
des Anschlags 1 an der Basisplatte 5 ist weiterhin unterhalb der Klemmfläche 13 eine
Klemmplatte 9 angeordnet. Die Klemmplatte 9 ist über eine Gelenkpfanne 14 mit der
Klemmfläche 13 verbunden. Ein Verschwenken des Klemmhebels 11 in Richtung des Doppelpfeils
12 führt dabei zu einer Kraftwirkung auf die Gelenkpfanne 14 durch die exzentrische
Klemmfläche 13 oder zu einem Aufheben einer entsprechenden Kraftwirkung. Je nach Exzentrizität
und Ausrichtung der Klemmfläche 13 kann ein Kraftschluss bei einem Runterdrücken des
Klemmhebels 11 in Richtung des Doppelpfeils 12 erreicht werden oder bei einem Heraufziehen
des Klemmhebels 11. In dem hier dargestellten Beispiel soll ein Runterdrücken des
Klemmhebels 11 den entsprechenden Kraftschluss bewirken. Hierbei wird durch die Änderung
des Abstands zwischen der Oberfläche 13 und Nutenstein 7 durch das Herabschwenken
des Klemmhebels 11 eine Kraft auf die Gelenkpfanne 14 bzw. die Klemmfläche 13 ausgeübt.
Durch diese wirkende Kraft kommt es zu einer Verschiebung der Achse 10 auf der Schraube
8. Die Achse 10 und damit der Klemmhebel 11 werden in Richtung des Nutensteins 7 bewegt.
Der Nutenstein 7 wird dabei auch in Richtung der Achse 10 hochgezogen. Diese gegenläufigen
Bewegungen von Achse 10 und Nutenstein 7 sind durch die Pfeile 15 dargestellt. Durch
die Verbindung zwischen Klemmfläche 13 und Gelenkpfanne 14 kommt es zu einer flächenmäßigen
Krafteinwirkung auf die Klemmplatte 9, welche zwischen der Gelenkpfanne 14 und der
Basisplatte 5 angeordnet ist. Durch die entgegenläufige Bewegung von Nutenstein 7
und Achse 10 kommt es zu einem Verklemmen von Klemmplatte 9 und Basisplatte 5. Der
Anschlag 1 kann dann nicht mehr innerhalb der Nut 6 in Richtung der Doppelpfeile 20
verschoben werden. Die Anstoßplatte 4 kann in ihrer Position nicht mehr variiert werden
und der Druckplattenstapel 2 ist gegen Verrutschen gesichert.
[0029] Eine Bewegung des Klemmhebels 11 in die entgegengesetzte Richtung des Doppelpfeils
12 führt zu einer Auflösung des Kraftschlusses und der Anschlag 1 kann wieder verschoben
werden, so dass der Druckplattenstapel 2 von den Anstoßplatten 4 freigegeben wird.
[0030] Wie in Figur 2 dargestellt, ist die Anstoßplatte 4 mit der Klemmplatte 9 über eine
gekrümmte Verbindung 17 verbunden. Um zu verhindern, dass eine Druckplatte des Stapels
2 unter die Anstoßplatte 4 rutschen kann, weist die Anstoßplatte 4 eine im Wesentlichen
senkrecht von ihr in die Nut 6 hinein ragende Nase 18 auf.
[0031] Damit der Anschlag 1 verdrehsicher in der Nut 6 gelagert ist, ist die Klemmplatte
9 zusätzlich mittels einer zweiten Schraube 16 fest mit dem Nutenstein 7 verbunden.
Es bestehen somit in Richtung der Nut 6 zwei Verbindungen zwischen den Elementen oberhalb
der Basisplatte 5 und dem Nutenstein 7. Somit kann es nicht mehr zu einer einfachen
Verdrehung des Klemmhebels 11 und damit des Anschlags 1 relativ zur Nut 6 kommen.
[0032] Damit es nicht bei einer Verschiebung des Anschlags 1 innerhalb der Nut 6 zu ungewünschter
Reibung zwischen der ersten und zweiten Schraube 8, 16 und der Kanten der Nut 6 kommt,
weisen die ersten und zweiten Schrauben 8, 16 jeweils Gleitlager 19 in diesem entsprechenden
Verbindungsbereich auf, welche zylindrisch um die Schrauben herum angeordnet sind.
[0033] Durch den so beschriebenen Anschlag 1 kann durch eine vorteilhafterweise einhändige
Bedienung des Klemmhebels 11 der Anschlag 1 fest positioniert, die Fixierung gelöst
und der Anschlag 1 innerhalb der Nut 6 einfach verschoben, neu positioniert oder aus
dem Bereich des Druckplattenstapels 2 entfernt werden.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Anschlag
- 2
- Druckplattenstapel
- 3
- Seitenkante
- 4
- Anstoßplatte
- 5
- Basisplatte
- 6
- Nut
- 7
- Nutenstein
- 8
- erste Schraube
- 9
- Klemmplatte
- 10
- Achse
- 11
- Klemmhebel
- 12
- Doppelpfeile
- 13
- Klemmfläche
- 14
- Gelenkpfanne
- 15
- Pfeile
- 16
- zweite Schraube
- 17
- Verbindung
- 18
- Nase
- 19
- Gleitlager
- 20
- Doppelpfeil
1. Vorrichtung zum Bereitstellen eines Stapels von Druckformen, bei dem die Druckformen
auf einer Basisplatte gelagert sind,
die Druckformen mittels seitlicher Anschläge gegen Verrutschen gesichert sind, die
seitlichen Anschläge verschiebbar in einem Kanal der Basisplatte senkrecht zu zumindest
drei Seitenkanten des Stapels verschiebbar angeordnet, positionierbar und fixierbar
sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Anschläge (1) ein Basiselement (7) innerhalb des Kanals (6) aufweisen, das Basiselement
(7) über wenigstens ein Verbindungselement (8) mit einem Klemmorgan (11) verbunden
ist,
zwischen dem Klemmorgan (11) und dem Basiselement (7) eine Klemmplatte (9) zum lösbaren
Klemmen des Anschlags (1) an der Basisplatte (5) über einen Kraftschluss zwischen
dem Klemmorgan (11) und dem Basiselement (7) bereitgestellt ist, und eine im Wesentlichen
senkrechte Anstoßplatte (4) zum Anstoßen des Anschlags (1) an eine Seitenkante (3)
des Stapels (2) an einem Ende des Anschlags (1) bereitgestellt ist, das Klemmorgan
(11) einen Drehpunkt (10) und ein um den Drehpunkt (10) im Wesentlichen senkrecht
zur Basisplatte drehbares exzenterförmiges Klemmmittel (13) aufweist, wobei der Abstand
zwischen der Oberfläche des Klemmmittels (13) und des Basiselement durch eine Drehung
des Klemmmittels (13) um den Drehpunkt (10) verringert oder vergrößert wird, sodass
der Kraftschluss zwischen Klemmplatte (9) und Basisplatte (5) verstärkt, verringert
oder aufgehoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen der Klemmplatte (9) und dem Klemmmittel (13) eine dem Oberflächenverlauf
der Oberfläche des Klemmmittels (13) angepasstes Druckverteilungselement im Wesentlichen
in der Art einer Gelenkpfanne (14) bereitgestellt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass
die Klemmplatte (9) mit der Anstoßplatte (4) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
von der Anstoßplatte (4) ausgehend eine im Wesentlichen senkrechte Nase (18) in den
Kanal (6) eintaucht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Anstoßplatte (4) einen von Null verschiedenen Winkel zur Senkrechten entgegengesetzt
der Richtung des Stapels (2) aufweist
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Klemmplatte (9) über wenigstens zwei Verbindungselemente (8, 16) die in Richtung
des Kanals (6) voneinander beabstandet sind mit dem Basiselement (7) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungselemente (8, 16) jeweils ein Gleitlager (19) zum Gleiten des Basiselementes
(7) im Kanal (6) aufweisen.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Basiselement ein Nutenstein (7) ist, der Kanal (6) eine Nut in der Basisplatte
(5) ist, in der der Nutenstein (7) verschiebbar gelagert ist, der Nutenstein (7) über
eine erste Schraube (8) mit einem Klemmhebel (11) als Klemmorgan verbunden ist, wobei
der Klemmhebel (11) eine Achse (10) als Drehpunkt aufweist, diese horizontal an der
ersten Schraube verstellbar ist, der Klemmhebel (11) um die Achse (10) im Wesentlichen
horizontal verschwenkbar gelagert ist, der Klemmhebel (11) weiter eine im Wesentlichen
runde um die Achse (10) exzentrisch angeordnete Wirkfläche (13) als Klemmmittel aufweist,
so dass durch ein Verschwenken des Klemmhebels (11) die Achse (10) relativ zur Basisplatte
(9) vertikal bewegt wird, der Nutenstein (7) der Bewegung der Achse (10) entgegengesetzt
folgt und so der Kraftschluss zwischen Nutenstein (7), Klemmplatte (9) und Basisplatte
(5) zum Klemmen des Anschlags (1) an der Basisplatte (5) erzeugt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Schraube (8) fest, so mit dem Nutenstein (7) verbunden ist, so dass eine
Relativbewegung zwischen Nutenstein (7) und erster Schraube (8) unmöglich ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Druckverteilungselement der Krümmung der Oberfläche des Klemmmittels (13) angepasst
ist.
1. Device for providing a stack of printing forms in which the printing forms are supported
on a base plate,
lateral stops prevent the printing forms from sliding,
the lateral stops being arranged in a gap in the base plate so as to be displaceable
perpendicularly to at least three side edges of the stack, positionable and fixable,
characterized in
that the stops (1) include a base element (7) inside the gap (6), the base element (7)
being connected to a clamping member (11) via at least one connecting element (8),
that a clamping plate (9) is provided between the clamping member (11) and the base element
(7) for releasably clamping the stop (1) on the base plate (5) by a force-fitting
connection between the clamping member (11) and the base element (7),
that an essentially vertical abutting plate (4) is provided on one end of the stop (1)
for the stop (1) to abut against a side edge (3) of the stack (2),
that the clamping member (11) includes a swivel (10) and an eccentric-shaped clamping
means (13) rotatable about the swivel (10) essentially perpendicularly to the base
plate, the distance between the surface of the clamping means (13) and the base element
being reduced or increased by a rotation of the clamping means (13) about the swivel
(10) so that the force-fitting connection between clamping plate (9) and base plate
(5) is increased, reduced, or eliminated.
2. Device according to Claim 1,
characterized in
that a pressure distribution element essentially of the type of a joint socket (14) is
provided between the clamping plate (9) and the clamping means (13), the pressure
distribution element matching the surface contour of the surface of the clamping means
(13).
3. Device according to Claim 1,
characterized in
that the clamping plate (9) is connected to the abutting plate (4).
4. Device according to Claim 1,
characterized in
that an essentially vertical nose (18) extending from the abutting plate (4) dips into
the gap (6).
5. Device according to Claim 3,
characterized in
that the abutting plate (4) is at an angle different from zero relative to the vertical
in a direction opposite to that of the stack (2).
6. Device according to one of Claims 1, 4, or 5,
characterized in
that the clamping plate (9) is connected to the base element (7) by at least two connecting
elements (8, 16), which are spaced apart from each other in the direction of the gap
(6).
7. Device according to Claim 6,
characterized in
that each of the connecting elements (8, 16) includes a slide bearing (19) for sliding
the base element (7) in the gap (6).
8. Device according to at least one of the preceding claims,
characterized in
that the base element is a sliding block (7), the gap (6) is a groove in the base plate
(5) in which the sliding block (7) is slidably supported, the sliding block (7) is
connected to a clamping lever (11) as the clamping member by a first screw (8), the
clamping lever (11) having an axis (10) as a swivel, the axis (10) being horizontally
adjustable at the first screw, the clamping lever (11) being supported so as to swivel
essentially horizontally about the axis (10) and the clamping lever (11) further having
as clamping means an essentially circular effective surface (13) eccentrically arranged
about the axis (10), so that by swivelling the clamping lever (11), the axis (10)
is moved vertically relative to the base plate (9), and the sliding block (7) follows
the movement of the axis (10) in an opposing way, thus creating the force-fit between
sliding block (7), clamping plate (9), and base plate (5) to clamp the stop (1) on
the base plate (5).
9. Device according to Claim 8,
characterized in
that the first screw (8) is firmly connected to the sliding block (7) in a way to prevent
any relative movement between sliding block (7) and first screw (8).
10. Device according to Claim 2,
characterized in
that the pressure distribution element is adapted to the curvature of the surface of the
clamping means (13).
1. Dispositif pour la mise à disposition d'une pile de formes d'impression, les formes
d'impression étant logées sur une plaque de base,
les formes d'impression étant fixées au moyen de butées latérales contre le glissement,
les butées latérales pouvant être disposées dans un canal de la plaque de base perpendiculairement
à au moins trois bords latéraux de la pile, de manière positionnable ou fixable,
caractérisé en ce que
les butées (1) présentent un élément de base (7) à l'intérieur du canal (6), en ce que l'élément de base (7) est relié à au moins un élément de liaison (8) à un organe
de serrage (11),
en ce qu'entre l'organe de serrage (11) et l'élément de base (7), il est préparé une plaque
de serrage (9) pour le serrage amovible de la butée (1) sur la plaque de base (5)
par une adhérence entre l'organe de serrage (11) et l'élément de base (7) et une plaque
de butée (4) essentiellement perpendiculaire étant prévue pour faire impact contre
la butée (1) à un bord latéral (3) de la pile (2) à une extrémité de la butée (1),
l'organe de serrage (11) présente un pivot (10) et un moyen de serrage (13) excentrique
rotatif autour du pivot (10) sensiblement perpendiculairement à la plaque de base,
la distance entre la surface de l'organe de serrage (13) et de l'élément de base étant
diminué ou agrandie par une rotation du moyen de serrage (13) autour du pivot (10)
de sorte que l'adhérence entre la plaque de serrage (9) et la plaque de base (5) est
renforcée, diminuée ou supprimée.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'entre la plaque de serrage (9) et le moyen de serrage (13), il est prévu un élément
de répartition de pression adapté à la courbe de la surface de l'organe de serrage
(13) sensiblement à la manière d'une rotule (14).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de serrage (9) est reliée à la plaque de butée (4).
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en partant de la plaque de butée (4), un ergot (18) sensiblement perpendiculaire s'engage
dans le canal (6).
5. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la plaque de butée (4) présente un angle différent de zéro par rapport à la perpendiculaire
opposé à la direction de la pile (2).
6. Dispositif selon l'un des revendications 1, 4 ou 5, caractérisé en ce que la plaque de serrage (9) est reliée par au moins deux éléments de liaison (8, 16)
qui sont disposés à distance l'un de l'autre, à l#élément de base (7).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les éléments de liaison (8, 16) présentent respectivement un palier lisse (19) pour
le glissement de l'élément de base (7) dans le canal (7).
8. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que
l'élément de base est une languette écrou (7), le canal (6) une rainure dans la plaque
de base (5), dans laquelle est logée coulissante la languette écrou (7), la languette
écrou (7) est reliée par une première vis (8) à un levier de serrage (11), le levier
de serrage (11) présentant un axe (10) servant de pivot, qui est réglable horizontalement
sur la première vis, en ce que le levier de serrage (11) est logé pivotant autour de l'axe (10) sensiblement à l'horizontal,
le levier de serrage (11) présente en tant que moyen de serrage une surface active
(13) sensiblement ronde disposée excentriquement autour de l'axe (10), de sorte que
par un pivotement du levier de serrage (11), l'axe (10) est déplacé verticalement
par rapport à la plaque de base (9), en ce que la languette écrou (7) suit le mouvement de l'axe (10) en opposé et ainsi l'adhérence
entre la languette écrou (7), la plaque de serrage (9) et la plaque de base (5) est
générée pour le serrage de la butée (1) sur la plaque de base (5).
9. Dispositif selon la revendication 8,
caractérisé en ce que la première vis (8) est reliée à la languette écrou (7) de sorte qu'un mouvement
relatif entre la languette écrou (7) et la première vis (8) est impossible.
10. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de répartition de force est adapté à la courbure de la surface du moyen
de serrage (13).

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