[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befüllen einer mit trayartigem Unterteil
und abdeckendem Oberteil mehrteiligen Verpackung mit zu wenigstens einer Gruppe zusammengefassten
Einzelprodukten, wobei die wenigstens eine Produktgruppe mittels eines darauf zugreifenden
Greifmittels von einer Produktzuführeinrichtung entnommen und von oben in das trayartige,
mit aufrechter Seitenwandung versehene Verpackungsunterteil gesetzt wird und wobei
die Verpackung mit dem Verpackungsoberteil versehen wird. Die Erfindung ist auch auf
eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens, durch das Verfahren hergestellte
Verpackungen sowie einen Deckelzuschnitt der gebildeten Verpackung gerichtet. Einzelprodukte
können z. B. Becher, Dosen, Gläser, allgemein stabförmige Körper, aber auch andere
Teile sein, die sich zum Aufsetzen auf einen Verpackungsboden zu einer Gruppe zusammenfassen
lassen.
[0002] Es ist bekannt, Einzelprodukte wie zum Beispiel verschlossene Becher in einer Anordnung
von zum Beispiel zwei mal vier Bechern in einem trayartigen Unterteil, also in einem
schachtelartigen Behälter, der eine umlaufende Seitenwandung aufweist und nach oben
offen ist, zu platzieren und auf diese Anordnung ein Verpackungsoberteil in Form eines
U-förmigen Deckelteils aufzusetzen. Die Schenkelwände eines solchen U-Deckels werden
außen an die Wandung des Unterteils angeklebt. Zwar lässt sich die Herstellung einer
derart befüllten Verpackung automatisieren. Die Klebeverbindung ist jedoch unerwünscht.
Die Klebung erfordert eine besondere Herstellungsmaßnahme. Der Deckel wird von dem
Unterteil abgerissen, um die Becher in dem Unterteil, das zum Verkauf in ein Regal
eingestellt wird, sichtbar zu machen. Infolge des Aufreißens kann die Verpackung unansehnlich
werden und insbesondere eine Bedruckung beschädigt oder unleserlich werden. Die Klebeverbindung
reduziert auch die Durchsatzgeschwindigkeit in einer Vorrichtung zur laufenden Produktion.
[0003] Ein anderes bekanntes automatisiertes Befüllungs-/Bepackungsverfahren besteht darin,
dass über eine Gruppe von Einzelprodukten, insbesondere von geschlossenen Bechern,
ein Deckelteil gesetzt wird, die Gruppe mittels des Deckelteils auf einen mit Seitenwänden
flachliegenden Zuschnitt aufgeschoben wird und die Seitenwände anschließend hochgestellt
werden. Insbesondere werden auch hier Unterteil und Oberteil aneinandergeklebt oder
mit einem entsprechenden Befestigungsmittel verbunden. Die Produktgruppe ist infolge
des Verschiebens auf einer Unterlage beschädigungsanfällig. Die Produktionsgeschwindigkeit
ist besonders beeinträchtigt.
[0004] Um nach Möglichkeit eine Material sparende befüllte Verpackung ohne besonderes Befestigungsmittel
zwischen Unterteil und Oberteil vorzusehen, ist es in der Praxis bekannt, ein trayartiges
Unterteil mit aufrechter Seitenwandung mit Einzelprodukten in stehender Gruppenanordnung
zu befüllen und von Hand einen Material sparenden, im Profil U-förmigen Deckel aufzusetzen.
Es wird ein Deckelzuschnitt aus Pappe oder Wellpappe verwendet. Flügelklappen bilden
Schenkelwände, die zwischen die Produktgruppe und Traywände gesteckt werden. Das Einstecken
erfordert Fingerfertigkeit, und es ist zeitaufwendig. Das Verfahren ist infolge von
Personaleinsatz besonders kostenintensiv, und die Produktionsgeschwindigkeit bleibt
relativ gering.
[0005] Der Erfindung liegen folgende Ziele zugrunde. Die Verpackung soll mit Unterteil,
wenigstens einer Produktgruppe und Oberteil mittels eines automatisierten Verfahrens
mit relativ großer Produktionsgeschwindigkeit zusammengefügt werden. Aparativer Aufwand
einer das Verfahren durchführenden Packvorrichtung soll reduziert und der Betrieb
der Vorrichtung soll optimiert werden. Die Verpackungsteile sollen ohne besonderes
Verbindungsmittel zusammensetzbar und von Hand voneinander trennbar sein, um am Verkaufsort
mittels des Unterteils und der darin gruppierten Einzelprodukte eine beschädigungsfrei
bleibende ansprechende Display-Verkaufsverpackung zu erhalten.
[0006] Das erfindungsgemäße Verfahren besteht in Verbindung mit den eingangs genannten Verfahrensmaßnahmen
darin, dass bei ihrer Entnahme von der Produktzuführeinrichtung die wenigstens eine
Produktgruppe und das Verpackungsoberteil außerhalb des Verpackungsunterteils zu einer
versetzbaren Setzeinheit verbunden werden, die mittels des Greifmittels zum Zusammenfügen
mit dem Verpackungsunterteil vertikal bewegt wird, und dass zum Fertigstellen der
befüllten, mit dem Verpackungsoberteil versehenen Verpackung der Zugriff des Greifmittels
an der sich dadurch auflösenden Setzeinheit gelöst wird.
[0007] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens
zum Herstellen von befüllten Verpackungen in Folge weist eine Produktzuführeinrichtung
für Einzelprodukte, eine Zuführeinrichtung für mit aufrechter Seitenwandung versehene
Verpackungsunterteile, eine Zuführeinrichtung für Verpackungsoberteile, eine Packeinrichtung
zum Einsetzen wenigstens einer Gruppe von zugeführten Einzelprodukten in ein zugeordnetes
zugeführtes Verpackungsunterteil und eine Abführeinrichtung zum Abführen der Verpackungen
auf, wobei die Packeinrichtung derart eingerichtet ist, dass sie die wenigstens eine
Produktgruppe, die von der Produktzuführeinrichtung bereitgestellt wird, zur Bildung
der Setzeinheit mit wenigstens einem von der Verpackungsoberteil-Zuführeinrichtung
zugeordneten Verpackungsoberteil verbindet und die Setzeinheit auf das Verpackungsunterteil
zum Herstellen der fertigen befüllten, mit dem Verpackungsoberteil versehenen, geschlossenen
Verpackung setzt.
[0008] Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens entsteht die besondere erfindungsgemäße
Verpackung. Ein zum Herstellen der befüllten Verpackung erfindungsgemäß besonders
angepasstes Verpackungsoberteil ist durch einen Deckelzuschnitt gebildet, der Zugriffslöcher
aufweist, die in Anpassung an Anordnung und Position der Einzelprodukte der zugeordneten
Produktgruppe derart ausgebildet sind, dass jedes Zugriffsloch zur Bildung der Setzeinheit
einen Durchgang für eine Saugverbindung zwischen der Oberseite des Einzelprodukts
und einem zugeordneten Produkt-Saugelement einer Packeinrichtung ausbildet.
[0009] Erfindungsgemäß erreicht man insbesondere, dass das Verpackungsoberteil im Zuge der
Befüllung des Verpackungsunterteils an letzteres lagesicher ohne besonderes Verbindungsmittel
mit großer Produktionsgeschwindigkeit bei vollständig automatisierter Herstellung
und Befüllung der Verpackung angefügt wird. Erfindungsgemäß ist es wesentlich, dass
die zu verpackende Produktgruppe und das Deckel-Oberteil zu der Setzeinheit zusammengefügt
werden. Die Setzeinheit, die mittels der Verfahrensschritte nach Art einer temporären
Zwischenverpackung gebildet wird, ist eingerichtet und bestimmt, von dem mit aufrechter
Seitenwandung bereits fertiggestellten Verpackungsunterteil durch Einsetzen von oben
in dieses Verpackungsunterteil aufgenommen zu werden. Die im Zuge des erfindungsgemäßen
Verfahrens entstehende Setzeinheit ist folglich derart, dass die wenigstens eine Produktgruppe
mit dem zugehörigen Deckel-Oberteil einheitlich zu einer Transporteinheit verbunden
und gleichzeitig zum Einsetzen in das Verpackungsunterteil bewegt wird. Gemäß dem
erfindungsgemäßen Verfahren ist die Setzeinheit derart gebildet, dass sie dann, wenn
der Zugriff des Greifmittels an der Setzeinheit gelöst wird, aufgelöst wird. Das heißt,
dass die wenigstens eine Produktgruppe und das Verpackungsoberteil nicht mehr zu einer
selbstständigen höhenversetzbaren Packeinheit verbunden sind, sondern zusammen mit
dem Verpackungsunterteil Bestandteile der befüllten Verpackung werden. Im Ganzen baut
die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch relativ einfach, dass die Einsetzeinrichtung
eingerichtet ist, um sowohl mit der wenigstens einen Produktgruppe, als auch mit dem
mit dieser zu verbindenden Verpackungsoberteil zusammenzuwirken. Die Zuführeinrichtungen
für die Verpackungsunterteile und die Verpackungsoberteile sind maschinentechnisch
relativ einfache, grundsätzlich bekannte Aggregate. Gleichermaßen bildet die Abführeinrichtung
zum Abführen der befüllten Verpackungen eine Einrichtung, die einfach und optimal
mit der Zuführeinrichtung für die zu befüllenden Unterteile beim Bepacken und anschließend
zusammenwirkt und damit betrieben wird.
[0010] Nach einer vorteilhaften Verfahrensgestaltung wird zum Ausbilden der Setzeinheit
das Verpackungsoberteil mittels eines zum Senken und Heben eingerichteten Greifmittels
mit der wenigstens einen Produktgruppe verbunden. Dabei wird eine Phase vorgesehen,
in der gleichzeitig der Zugriff auf die wenigstens eine Produktgruppe sowie auf das
Verpackungsoberteil erfolgt, um die Setzeinheit zunächst außerhalb des Verpackungsunterteils
und dann zum Zusammenfügen mit diesem zu bewegen bzw. zu versetzen. Eine andere Verfahrensgestaltung
kann aber zum Beispiel auch darin bestehen, dass das Verpackungsoberteil wenigstens
in einer Phase lediglich auf die Oberseite der Produktgruppe aufgelegt wird und dadurch
mit diesem zur versetzbaren Setzeinheit verbunden wird.
[0011] Obwohl es denkbar ist, dass als Verpackungsoberteil eine Deckelplatte oder ein schachtelartiger
Deckel mit umlaufendem Rand zum Einpassen in das Verpackungsunterteil vorgesehen wird,
wird bevorzugt als Verpackungsoberteil ein flacher Deckelzuschnitt mit Deckelfeld
und daran angelenkten Flügelklappen verwendet, wobei das Deckelfeld an die Oberseite
der zugeordneten Produktgruppe angepasst ist; während die Produktgruppe außerhalb
der Verpackungsunterteils gehalten wird, werden die Flügelklappen zur Bildung eines
Deckelraumes derart eingeklappt, dass beim Einklappen die Produktgruppe in dem Deckelraum
wenigstens teilweise zu liegen kommt. Um insbesondere die Produktionsgeschwindigkeit
zu steigern, ist es besonders vorteilhaft, dass die Flügelklappen auf dem Weg der
Setzeinheit von einer Position in der Produktzuführeinrichtung zu einer Setzposition
über dem zugeordneten Verpackungsunterteil eingeklappt werden. Die Flügelklappen können
genutzt werden, um die Produktgruppe beim Versetzen zu stabilisieren oder gegebenenfalls
zusätzlich zu halten. Dies erfolgt, indem zum Bilden und Versetzen der Setzeinheit
die Flügelklappen des Deckelzuschnitts zum Verbinden desselben mit zugehöriger Produktgruppe
eingeklappt und gegen diese geklemmt gehalten werden.
[0012] Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise derart gestaltet, dass ein Deckelzuschnitt
mit Flügelklappen verwendet wird, die mittels des Greifmittels so eingeklappt werden,
dass sie wenigstens in der fertigen Verpackung zur Anlage an Seitenwände des trayartigen
Verpackungsunterteils gelangen. Besonders bevorzugt wird das Verfahren so ausgeführt,
dass ein Deckelzuschnitt verwendet wird, der aus bei Faltung federelastische Rückstellkraft
entwickelndem Material wie Pappe, Wellpappe oder dergleichem Material besteht, wobei
seine Flügelklappen nach dem Einklappen zwischen die Produktgruppe und Seitenwände
des trayartigen Unterteils gebracht und derart gehalten werden, dass sie beim Lösen
des Greifmittels von der Setzeinheit gegen die Innenseite der Unterteilseitenwände
unter Rückstellkraft zur Anlage kommen.
[0013] Zweckmäßig umfasst das zuletzt genannte Verfahren den Schritt, dass die Flügelklappen
um mehr als 90° eingeklappt werden. Diese Verfahrensgestaltung eignet sich besonders
dafür, dass die Verpackung mit wenigstens einer Gruppe von Einzelprodukten befüllt
wird, die sich zu ihrem Boden hin schmaler werdend verjüngen, wobei die Flügelklappen
des Deckelzuschnitts beim Herstellen der Setzeinheit unter Bildung eines Deckelraumes
mit trapezförmigem U-Profil derart eingeklappt werden, dass sie die Einzelprodukte
an seitlichen freien Verjüngungsbereichen unterfassen.
[0014] Zweckmäßig wird das Verpackungsoberteil zum Herstellen der Setzeinheit mit Saugkraft,
die durch das Greifmittel ausgeübt wird, gehalten und über wenigstens eine zugehörige
Produktgruppe gesetzt. Auch wird vorzugsweise zur Bildung der Setzeinheit die wenigstens
eine Produktgruppe mittels Saugkraft, die durch das Greifmittel ausgeübt wird, gehalten.
Insbesondere mit einem solchen Greifmittel lässt sich beim Bewegen der Setzeinheit
die wenigstens eine Produktgruppe und das Verpackungsoberteil wenigstens in einer
Phase mit Höhenabstand halten.
[0015] Bevorzugt wird ein Verpackungsoberteil verwendet, das wenigstens ein Zugriffsloch
für wenigstens ein an der Oberseite der Produktgruppe angreifendes Produkt-Saugelement
des Greifmittels aufweist, wobei die Setzeinheit durch durch das wenigstens eine Zugriffsloch
hindurchwirkende Saugkraft gehalten wird. Vorzugsweise wird ein Verpackungsoberteil
verwendet, das zum Herstellen der Setzeinheit Zugriffslöcher aufweist, die jeweils
einem zugehörigen Einzelprodukt zugeordnet sind, wobei zur Bildung der Setzeinheit
jedes Einzelprodukt durch durch das zugehörige Zugriffsloch hindurchwirkende Saugkraft
gehalten wird.
[0016] Wenngleich es bevorzugt wird, die Setzeinheit dadurch zu bilden, dass deren Teile
mit Saugkraft eines Greifmittels gehalten werden, kann erfindungsgemäß auch vorgesehen
werden, dass zur Bildung der Setzeinheit die wenigstens eine Produktgruppe und das
wenigstens eine Verpackungsoberteil zusätzlich oder ausschließlich klemmend aneinandergehalten
werden.
[0017] Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung bestehen mit Bezug zu den genannten
Ausgestaltungen des Verfahrens insbesondere darin, dass ein mit Saugkraft betreibbares
Kopf-Greifmittel und/oder ein vorzugsweise mit Klemmkraft wirkendes Seiten-Greifmittel
eingerichtet werden. Eine besondere Ausgestaltung besteht darin, dass Seiten-Greifelemente
zum Einklappen und Freigeben von Flügelklappen eines Deckelzuschnitts, der das Verpackungsoberteil
für die zugeordnete Produktgruppe bildet, eingerichtet werden. Vorteilhaft sind die
Seiten-Greifelemente derart ausgebildet, dass sie die Flügelklappen zur Bildung einer
Einfassung einklappen, in der die Produktgruppe in der Setzeinheit zu liegen kommt.
[0018] Auch ein Verpackungsoberteil einer erfindungsgemäßen Verpackung wird zum Greifen
der Setzeinheit besonders angepasst eingerichtet, und zwar mit einem Deckelzuschnitt,
der Zugriffslöcher aufweist, die in Anpassung an Anordnung und Position der Einzelprodukte
der zugeordneten Produktgruppe derart ausgebildet sind, dass jedes Zugriffsloch zur
Bildung der Setzeinheit einen Durchgang für eine Saugverbindung zwischen der Oberseite
des Einzelprodukts und einem zugeordneten Produkt-Saugelement einer Packeinrichtung
ausbildet. Eine besondere Anpassung besteht darin, dass der Deckelzuschnitt mit Abschnitten
von Saugflächen ausgebildet wird, die zwischen Längsrändern des Deckelzuschnitts und
längsrandseitigen Zugriffslöchern vorgesehen und an die Saugflächengröße von durch
Saugnäpfe gebildeten Oberteil-Saugelementen angepasst sind.
[0019] Unteransprüche sind auf die genannten und noch andere zweckmäßige und vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung gerichtet. Besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausführungsformen
und -möglichkeiten der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung der in der
schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1A bis 1F
- in Phasen der Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens Positionen der Bildung einer
Setzeinheit einer erfindungsgemäßen Verpackung mit erfindungsgemäßem Verpackungsoberteil,
- Fig. 2 und 3
- im flach liegenden Zuschnitt jeweils das Unterteil bzw. das Oberteil der Verpackung
gemäß Fig. 1F,
- Fig. 4
- in Draufsicht eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Herstellen von befüllten Verpackungen
gemäß Fig. 1F in Folge und
- Fig. 5A bis 5G
- ein Greifmittel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in den Fig. 1A bis 1F entsprechenden
Positionen und Phasen.
[0020] In Fig. 1F ist eine nach erfindungsgemäßem Verfahren hergestellte befüllte Verpackung
1 im Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Verpackung 1 umfasst ein trayartiges Unterteil
11, darin eingesetzte, mit einer Folie verschlossene Becher als Einzelprodukte 21
sowie ein die Becher abdeckendes Oberteil 12. Das Unterteil 11 ist aus einem rechteckigen
Unterteilzuschnitt 110 hergestellt, der aus Fig. 2 ersichtlich ist. An einem rechteckigen
Bodenfeld 114 sind rechteckige Längsseitenwände 111 und rechteckige Schmalseitenwände
112 angelenkt. Diese werden im aufgerichteten Zustand über Ecklaschen 113, zum Beispiel
mittels Klebung oder Heftung, miteinander verbunden, um eine umlaufende Traywandung
zu bilden. Die eine Schmalseitenwand 112 ist niedriger ausgebildet als die übrigen
Wandbereiche, um einen Ausschnitt oder ein Fenster zur Produktansicht zu bilden.
[0021] Das Oberteil 12 wird aus einem in Fig. 3 dargestellten rechteckigen Deckelzuschnitt
120 aufgerichtet. Dieser weist ein rechteckiges Lochfeld 121 auf, das entsprechend
der Anzahl und Anordnung der Becher mit zwei mal vier Löchern 122 versehen ist. An
jede Längsseite des Lochfeldes 122 ist eine rechteckige Flügelklappe 123 angelenkt.
[0022] Die Zuschnitte 110, 120 bestehen aus Pappe, Wellpappe oder dergleichem bei Faltung
federelastische Rückstellkraft entwickelndem Material. Das Bodenfeld 114 bildet den
Boden bzw. die Stellfläche für die zwei mal vier Becher, die als solche eine Produktgruppe
2 bilden. Die Kreisquerschnitte aufweisenden Becher verjüngern sich jeweils schmaler
werdend zu ihrem Boden hin. Das Lochfeld 121 ist an die Oberfläche der Produktgruppe
2 derart angepasst, dass die Oberseite der Produktgruppe 2 die Deckelfläche im Wesentlichen
abdeckt, wobei die Flügelklappen 123 an den Längsseiten der Produktgruppe 2 in der
fertige Verpackung 1 zumindest im Wesentlichen um 90° nach unten abgeklappt und zwischen
den längsseitigen Becherrändern und den Längswänden 111 des Unterteils 11 stecken.
Dabei stehen die Flügelklappen 123 auf dem Verpackungsboden auf. Die Schenkellänge
der Flügelklappen 123 ist so bemessen, dass das Lochfeld 121 nahezu auf den Bechern
aufliegt.
[0023] Der Deckelzuschnitt 120 weist an den Enden seiner Längsränder Arretiernasen auf,
die eingerichtet sind, um in zugeordnete Schlitze der Schmalseitenwände 112 des Unterteils
einzugreifen. Das gesetzte Deckel-Oberteil 12 kann so an dem Unterteil 11 arretiert
werden. Ein einfaches Lösen der Arretierverbindung ist insbesondere dadurch möglich
dass die niedrigere Schmalseitenwand geringfügig nach außen gezogen wird, um die Nasen
aus dem ebenfalls nur geringfügigen Eingriff in den Schlitzen zu befreien.
[0024] In Fig. 1A bis 1E sind fünf Positionen 1 bis V in Phasen der Verpackungsherstellung
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren dargestellt.
[0025] Wie aus Fig. 1A ersichtlich, wird der Deckelzuschnitt 120 in Flachlage auf die mit
zwei mal vier Bechern zur Produktgruppe 2 aneinandergestellten Einzelprodukte 21 (Becher)
in Horizontallage senkrecht nach unten abgesenkt. Dabei wird das Lochfeld 121 an die
Oberseite der Produktgruppe 2 angelegt oder mit wählbarem, zweckmäßig geringem Abstand
dazu gehalten. Ausgehend von dieser in Fig. 1B gezeigten Anordnung und Position, die
das erste Stadium einer erfindungsgemäßen Setzeinheit 3 bildet, wird letztere versetzt,
und zwar über das Verpackungsunterteil 11, wie dies in Fig.1C dargestellt ist. Während
des Versetzens, also des Transports der Setzeinheit 3 in die Position über dem Verpackungsunterteil
11 werden die Flügelklappen 123 zunehmend gegen federelastische Rückstellkraft des
Zuschnittmaterials unter Zwangsführung eingeklappt. Schließlich werden die Flügelklappen
123 mit einer Einfaltung von über 90° soweit eingeklappt, dass sie entsprechend der
Konizität der Becher seitlich unter diese fassen, ohne dass sie notwendig an diesen
anliegen. Wie man in Fig.1D sieht, kommt die Produktgruppe 2 in einem Deckelraum zu
liegen, der an den offenen Stirnseiten ein trapezförmiges U-Profil aufweist.
[0026] Die Setzeinheit 3 wird mit der in Fig. 1D außerhalb des Verpackungsunterteils 11
erreichten Formation und Position senkrecht nach unten abgesenkt, um von oben vertikal
in das Verpackungsunterteil 11 eingeführt zu werden. Dabei ist die Produktgruppe 2
lagegenau zum Aufstellen auf den Boden des Unterteils 11 ausgerichtet. In Fig. 1E
ist die Setzeinheit 3 soweit abgesenkt worden, dass die unteren Bereich der Becher
und der Flügelklappen 123 bereits in das Unterteil 11 einfassen. Ausgehend von der
Position in Fig. 1E, in der sich die Setzeinheit 3 noch in der Formation gemäß Fig.
1D befindet, wird die Setzeinheit 3 weiter nach unten abgesenkt. In dieser Phase werden
die Flügelklappen 123 in der Setzeinheit 3 unter federelastischer Rückstellkraft zum
Aufspreizen freigegeben werden mit der Folge, dass sie unter federelastischer Rückstellkraft
zur Anlage an die Innenseite der Längsseitenwände 111 des Unterteils 11 kommen.
[0027] Man erkennt anhand der Fig. 1D und 1E besonders gut, dass das zwangsgeführte Einklappen
der Flügelklappen 123 mit über 90° und das anschließende Beseitigen der Zwangsführung,
wenn die Flügelklappen 123 mit den Unterteil-Längswänden 111 überlappen, eine besonders
einfache, wirksame und zuverlässige Einführung der Setzeinheit 3 und damit des Oberteils
12 in das Verpackungsunterteil 11 bildet. Es entsteht die in Fig. 1F dargestellte
befüllte, zuvor beschriebene Verpackung 1.
[0028] Wie noch näher beschrieben wird, wird gemäß einem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5B
bis Fig. 5F in der Setzeinheit 3 das Verpackungsoberteil 12 zu der Produktgruppe 2
in festem Höhenabstand gehalten. Zum Beispiel ist es auch möglich, in der Setzeinheit
das Verpackungsoberteil auf die Produktgruppe aufzulegen.
[0029] Eine erfindungsgemäße Befüllungsvorrichtung 4, wie sie im Ausführungsbeispiel der
Fig. 4 dargestellt ist, umfasst Einrichtungen 5 bis 9, die an einem Gestellrahmen
41 angeordnet sind. Die Vorrichtung 4 ist mit ihren Einrichtungen 5 bis 9 so aufgebaut
und angeordnet, dass zwei parallel nebeneinander liegende Betriebs-/Förderlinien gebildet
sind. In einer ersten Linie A ist eine Produktzuführeinrichtung 5 und, in Zuführrichtung
betrachtet dahinter, eine Oberteil-Zuführeinrichtung 7 angeordnet. In einer zweiten
Linie B sind eine Unterteil-Zuführeinrichtung 6 und, in Zuführrichtung betrachtet
dahinter, eine Abführeinrichtung 9 für befüllte Verpackungen 1 vorgesehen.
[0030] Die Produktzuführeinrichtung 5 weist an ihrem Ende in der Linie A hintereinander
angeordnete Entnahmestationen 501 und 502 auf. Die Unterteil-Zuführeinrichtung 6 und
die Abführeinrichtung 9 sind durch zwei Einsetzstationen 601, 602 voneinander abgegrenzt,
die in der Linie B hintereinander angeordnet sind. Kernstück der Vorrichtung 4 ist
eine Packeinrichtung 8, die mit einer Greifeinrichtung 80 den Stationen 501, 502 und
601, 602 zugeordnet ist. Die Greifeinrichtung 80 ist nur schematisch strichpunktiert
dargestellt. Sie umfasst ein erstes Greifmittel 81, das dem Stationenpaar 501, 601
zugeordnet ist, und ein zweites entsprechendes Greifmittel 81, das dem Stationenpaar
502, 602 zugeordnet ist. Das zweifach vorgesehene Greifmittel 81 wird anhand der Fig.
5A bis 5G noch näher beschrieben.
[0031] Die Entnahmestation 501, 502 und die Einsetzstation 601, 602 sind Doppelstationen
derart, dass paarweise die beiden Packstationen 501, 601 bzw. 502, 602 nebeneinander
eingerichtet sind. In der Packeinrichtung 8 werden in zeitgleichem Parallelbetrieb
den Entnahmestationen 501, 502 zwei Gruppen von zwei mal vier Einzelprodukten 21 entnommen,
von der Linie A zur Linie B versetzt, und dort in die Einsetzstation 601 bzw. 602
eingesetzt.
[0032] Die Produktzuführeinrichtung 5 ist mit einem zweibahnigen Produktzulauf ausgebildet.
Die Einzelprodukte 21 werden parallel längs der Linie A in zwei Bahnen mittels nicht
näher dargestellter Fördereinrichtung 51 in die Entnahmestationen 501, 502 geführt.
In jeder Entnahmestation 501, 502 längs des zweibahnigen Produktzulaufs wird eine
Produktgruppe 2 aus zwei mal vier Einzelprodukten gebildet und zur Entnahme bereitgehalten
wird. Die Unterteil-Zuführeinrichtung 6 liefert längs der Linie B aufgerichtete Verpackungsunterteile
11 an, die in den Einsetzstationen 601, 602 platziert werden. Die Verpackungsunterteile
11 sind in ihrer Größe zur Aufnahme jeweils einer Produktgruppe 2 angepasst.
[0033] Die Oberteil-Zuführeinrichtung 7 umfasst ein nicht näher dargestelltes Deckel-Zuschnittmagazin
71. Aus diesem werden Deckelzuschnitte 120 automatisch entnommen und in jeder Entnahmestation
501, 502 positionsgenau über jede Produktgruppe 2 gesetzt. Die Greifeinrichtung 80
der Packeinrichtung 8 vollzieht dann für jedes Stationenpaar 501, 601 und 502, 602
das Versatz- und Einsetzverfahren, wie es oben anhand der Fig. 1A bis 1F beschrieben
worden ist. In den Stationen 601, 602 fallen die befüllten Verpackungen 1 in der Linie
B zeitgleich an und werden mittels der Abführeinrichtung 9 über ein Förderband oder
ein anderes geeignetes Transportmittel abgeführt.
[0034] Die gesamte Befüllvorrichtung 4 arbeitet vollautomatisch. Die Vorrichtung 4 kann
mit für sich bekannten Antrieben und Aggregaten eingerichtet werden. Zum Beispiel
kann die Produktzuführeinrichtung 5 mit einem Modulbandförderer ausgebildet sein,
dessen Bandbreite ausreichend ist, um Einzelprodukte 21, insbesondere Becher, in mehr
als zwei Bahnen zuzuführen. Gleichermaßen können die anderen Einrichtungen der Vorrichtung
1 mit Modulbaugruppen ausgerüstet werden, die eine Umstellung mit Anpassung auf größere
Verpackungen erlaubt.
[0035] Die Produktzuführeinrichtung 5 kann zum Gruppieren der Becher für die Entnahmestationen
501, 502 zum Beispiel mit einem servomotorisch verfahrenden, die Becher abholenden
Anschlag ausgestattet sein, der die Becher in den beiden dargestellten Bahnen zu den
beiden Packgruppen mit zwei mal vier Bechern gruppiert. Das Deckelzuschnittmagazin
71 kann zum Beispiel in Form eines angetriebenen Horizontalmagazin vorgesehen werden,
aus dem die Deckelzuschnitte 120 in Schrägstellung mittels einer nicht dargestellten
Absaugeinrichtung in die Stationen 501, 502 geführt werden. Dabei kann der Transport
der Zuschnitte über nicht dargestellte Mitnehmerbalken erfolgen, die zum Beispiel
durch eine servomotorisch betätigte Zahnriemen-Linearachse transportiert werden.
[0036] Die Unterteil-Zuführeinrichtung 6 kann zum Beispiel nicht dargestellte pneumatisch
betätigte Abschieber aufweisen, die die Verpackungsunterteile 11 an die Packeinrichtung
8 übergeben. Dort kann die Einrichtung zum Beispiel in nicht dargestellter, an sich
bekannter Weise derart sein, dass zwei angeförderte Unterteile 11 über eine pneumatisch
betätigte Einlaufsperre in Verbindung mit zwei seitlich arbeitenden, motorisch angetriebenen
Einzugswalzen in die Einsetzstationen 601, 602 eingetaktet werden. Die pneumatisch
betätigten Sperren positionieren die Unterteile 11 genau an den Befüllpositionen der
Einsetzstationen 601, 602.
[0037] Im Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 4 gemäß Fig. 4 werden zwei Verpackungen 1
parallel erzeugt, wobei an jede Produktgruppe 2 genau ein Verpackungsoberteil angefügt
wird. Bei Bedarf können das Verfahren bzw. die Vorrichtung so gestaltet werden, dass
an eine Produktgruppe zum Beispiel zwei Deckel-Verpackungsoberteile angefügt werden.
[0038] In Fig. 5A bis 5F sind Positionen I bis VI in Verfahrensphasen dargestellt, die den
Phasen bzw. Positionen I bis VI in Fig. 1A bis 1F entsprechen. Zudem sind in Fig.
5A bis 5G wesentliche Bestandteile des Greifmittels 81 dargestellt, das seinerseits,
in zweifacher Ausführung für die Stationenpaare 501, 601 und 502, 602, Bestandteil
der in Fig. 4 nicht näher dargestellten Greifeinrichtung 80 der Packeinrichtung 8
ist. Das Greifmittel 81 ist ein Greifmittel in Form eines Kopfes, der mit Deckel-Saugelementen
811, Produkt-Saugelementen 812 und Seiten-Greifelementen 813 ausgestattet ist.
[0039] Die Saugelemente 811, 812 sind als Vakuumsauger ausgebildet, die jeweils an ein Paar
Vakuumleitungen 821, 822 angeschlossen sind. Die Leitungen 821, 822 erstrecken sich
parallel zu den Linien A, B der Vorrichtung 4. Die Vakuumleitung 822 und damit die
Produkt-Saugelemente 812 sind entsprechend den Abständen der Becher der Produktgruppe
2 angeordnet. So ist jedem Becher der Produktgruppe 2 ein Produkt-Saugelement 812
zugeordnet. Die Produkt-Saugelemente 812 greifen durch die Zugriffslöcher 122 des
Deckelzuschnitts 120 hindurch, um jeweils mittig auf den Becherdeckel aufgesetzt zu
werden. Demgemäß umfasst das Greifmittel 81 im Ausführungsbeispiel zwei mal vier Produkt-Saugelemente
812. Jedes Zugriffsloch 122 bildet in zugeordneter Anordnung einen Durchgang für eine
Saugverbindung zwischen der Oberseite des Einzelprodukts 21 und der Vakuumleitung
822 aus.
[0040] Die Vakuumleitung 821 der Deckel-Saugelemente 811 ist jeweils neben der Vakuumleitung
822 angeordnet, und sie erstreckt sich jeweils zwischen dem benachbarten Längsrand
des Lochfeldes 121 und den längsrandseitigen Zugriffslöchern 122. Im Ausführungsbeispiel
sind an jeder Längsseite drei Deckel-Saugelemente 811 im Rasterabstand der Löcher
122 vorgesehen. An die Größe der Deckel-Saugelemente 811 sind Randabschnitte 124 zwischen
den längsrandseitigen Zugriffslöchern 122 und den Längsrändern des Lochfeldes 121
zur Ansaugverbindung angepasst (Fig. 3).
[0041] Mit dem Greifmittel 81, das die Deckel-Saugelemente 811 und die davon in der Höhe
distanzierten Produkt-Saugelemente 812 umfasst, erreicht man, dass beim Bewegen der
Setzeinheit die Produktgruppe 2 und das Verpackungsoberteil 12 mit Höhenabstand h
gehalten werden (Detail in Fig. 5B). Zu diesem Zweck kann auch ein anderes, die feste
Distanz herstellendes Greifmittel vorgesehen werden.
[0042] Gemäß einem anderen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann in der Setzeinheit
das Verpackungsoberteil auf die Produktgruppe aufgelegt werden. Zum Einsetzen der
Setzeinheit bzw. Zusammenfügen der Verpackung kann zum Beispiel zusätzlich zu einem
die Produktgruppe haltenden Greifmittel ein Andrückmittel der Vorrichtung eingerichtet
werden, das das Verpackungsoberteil mit dem Verpackungsunterteil zum Beispiel in Schiebeverbindung
zusammenfügt.
[0043] Das Greifmittel 81 ist zudem mit Seiten-Greifelementen 813 eingerichtet, die den
Flügelklappen 123 des Deckelzuschnitts 120 zugeordnet sind. Jedes Seiten-Greifelement
813 ist durch einen über Winkelarme 823 angelenkten Stab 824 gebildet, der sich längs
der zugeordneten Flügelklappe 123 erstreckt und im Ausführungsbeispiel am flachen
Deckelzuschnitt 123 im Bereich dessen Außenrandes liegt. Die Winkelarme 823, die mit
den Stäben 824 fest verbunden sind, sind an die Enden von Querstäben 825 um Schwenkachsen
826 schwenkbar angelenkt.
[0044] Im Ausführungsbeispiel umfasst das Greifmittel 81 drei parallele Querstäbe 825, die
sich in gemeinsamer Ebene parallel über den die Saugnäpfe tragenden Vakuumleitungen
821, 822 erstrecken und zu diesen Leitungen senkrecht gerichtet sind.
[0045] Die Vakuumleitungen 821, 822 und die Querstäbe 825 bilden tragende Teile des Greifmittels
81 und sind, wie dies nicht näher dargestellt wird, in einem Tragkopf des Greifmittels
81 fest miteinander verbunden sind.
[0046] Die Greifeinrichtung 80 ist an einem Träger 42 senkrecht zu den Linien A, B horizontal
verfahrbar gelagert. Zudem ist das Greifmittel 81 in der Greifeinrichtung 80 in der
Höhe vertikal verfahrbar gelagert. Sowohl die Horizontalbewegung, als auch die Vertikalbewegung
des Greifmittels 81 können zum Beispiel durch servomotorisch angetriebene Zahnriemen-Lineareinheiten,
die nicht dargestellt werden, eingerichtet und gesteuert durchgeführt werden. Andere
geeignete Anordnungen und Antriebe sind möglich.
[0047] Wie aus Fig. 5A ersichtlich, ist das Greifmittel 81 eingerichtet und angeordnet,
um zunächst den Deckelzuschnitt 120, der horizontal über die Entnahmestation 501 bzw.
502 gebracht wird, zu entnehmen und zu halten. In dieser Position 1 befindet sich
der Deckelzuschnitt 120 in der in Fig. 1A dargestellten flachen Position. Er wird
durch die drei mal zwei Deckel-Saugelemente 811 in horizontaler Position in zugeordneter
Ausrichtung über der Produktgruppe 2 gehalten. Bei der Produktgruppe 2 handelt es
sich um die Gruppe, die in der Entnahmestation 501 bzw. 502 zur Entnahme ansteht.
[0048] In der Position II ist das Greifmittel 81 soweit abgesenkt worden, dass die Produkt-Saugelemente
812 auf den Deckeln der Becher aufsetzen. Die Leitungen 822 werden mit Vakuum beaufschlagt,
so dass jeder Becher der Produktgruppe 2 erfasst und diese in beibehaltener Formation
gehalten wird. Dabei befindet sich der Deckelzuschnitt 120 in geringem festem Abstand
über den Bechern. Dieser Abstand ist durch einen Höhenversatz zwischen den Deckel-Saugelementen
811 und den Produkt-Saugelementen 812 bestimmt. In der Position II ist die erfindungsgemäße
Setzeinheit in einer ersten Phase hergestellt.
[0049] Die Winkelarme 823 sind an die Querstäbe 825 um die Schwenkachsen 826 einer nicht
dargestellten Schwenkeinrichtung anlenkt, die ein motorisches Antriebsmittel aufweist.
Die motorische Schwenkanlenkung ist derart, dass die Stäbe 824 an den Querstäben 825
zwangsgesteuert angelenkt sind, um die Flügelklappen 123 aus der horizontalen Ausgangsposition
im flachen Deckelzuschnitt 120 nach unten in Richtung auf die Produktgruppe 2 um mehr
als 90° herabzufalten.
[0050] In der Position III ist der Schwenkantrieb der Seitengreifelemente 813 betätigt worden,
wobei die Flügelklappen 123 dort zunächst um ca. 45° heruntergefaltet sind. Die Position
III der Flügelklappen 123 wird erreicht, während das Greifmittel 81 bzw. die Setzeinheit
3 von der Entnahmestation 501 bzw. 502 zu der Einsetzstation 601 bzw. 602 mit Horizontalbewegung
senkrecht zu den Linien A, B verfahren wird.
[0051] In der Position IV sind die Flügelklappen 123 im Ausführungsbeispiel um ca. 95° eingefaltet,
so dass sie an den langen Schrägseiten der Produktgruppe 2 zu liegen kommen und die
Becher damit unterfassen. Dadurch kann das Halten der Becher in der Setzeinheit 3
zusätzlich zu der Befestigung mittels der Produkt-Saugelemente 812 unterstützt werden.
Die Stäbe 824 wirken als Klemmmittel, das die Produktgruppe 2 längsseitig klemmend
einfasst. Denkbar ist es auch, dass dieses Klemmmittel ohne die Anordnung von Saugnäpfen
vorgesehen wird, um die Setzeinheit zu bilden.
[0052] In der Position V ist das Greifmittel 81 in der Einsetzstation 601 bzw. 602 vertikal
soweit nach unten herabgefahren worden, dass die Setzeinheit 3 in ihrem unteren Bereich
in das Unterteil 11 einfasst. Noch bevor die Setzeinheit 3 vollständig in das Unterteil
11 eingesetzt wird, werden die Stäbe 824 der motorisch angetriebenen Schwenkeinrichtung
freigestellt, indem sie in die in Fig. 5A dargestellte Ausgangsposition zurückgeschwenkt
werden. Wie oben beschrieben, entfalten sich infolge dessen die Flügelklappen 123,
so dass sie innen zur Anlage an die Längsseitenwände 111 kommen. Zum vollständigen
Einsetzen wird das Greifmittel 81 vertikal weiter abgesenkt, bis die Becher auf dem
Verpackungsboden aufstehen. Zudem wird auch das Oberteil 12 in vertikaler Richtung
weiter in das Unterteil 11 eingebracht, bis die Flügelklappen 123 auf dem Verpackungsboden
aufstehen. Das Oberteil 12 ist dann in sattem Klemmsitz von dem Unterteil 11 eingefasst.
In Fig. 5F ist die Position VI erreicht.
[0053] Aus Fig. 5G ist die Auflösung der Setzeinheit 3 ersichtlich. Sämtliche Saugelemente
811, 812 werden mittels einer nicht dargestellten, die Saugleitungen 821, 822 speisenden
Vakuen Einrichtung saugfrei geschaltet, so dass sie sich von den Bechern bzw. dem
Verpackungsoberteil 12 lösen. Die beiden Greifmittel 81 werden zunächst vertikal nach
oben und dann horizontal in die Ausgangspositionen in den Entnahmestationen 501, 502
verfahren. Dort werden die nächsten Produktgruppen 2 aufgenommen und in Form der Setzeinheiten
3 außerhalb der Unterteile 11 in die Positionen darüber versetzt, um sie wie beschrieben
einzusetzen. In getaktetem Betrieb werden die fertigen Verpackungen mittels der Abführeinrichtung
9 abgeführt. Man erkennt, dass die Vorrichtung 4 automatisch mit großem Durchsatz
betrieben werden kann.
[0054] Die Befüllvorrichtung 4 ist mit einer nur strichpunktiert dargestellten Steuereinrichtung
43 ausgestattet. Eine solche Steuereinrichtung ist grundsätzlich bekannt. Sie steuert
mit mechanischen und/oder elektronischen Mitteln den Taktbetrieb der gesamten Vorrichtung
4, wobei deren Antriebe und Einrichtungen angesteuert werden, um den Betrieb der Antriebe
und Einrichtungen zum Betrieb einer laufenden Produktion der befüllten Verpackungen
1 aufeinander abzustimmen und zu synchronisieren.
1. Verfahren zum Befüllen einer mit trayartigem Unterteil (11) und abdeckendem Oberteil
(12) mehrteiligen Verpackung (1) mit zu wenigstens einer Gruppe (2) zusammengefassten
Einzelprodukten (21), wobei die wenigstens eine Produktgruppe (2) mittels eines darauf
zugreifenden Greifmittels (81) von einer Produktzuführeinrichtung (5) entnommen und
von oben in das trayartige, mit aufrechter Seitenwandung versehene Verpackungsunterteil
(11) gesetzt wird und wobei die Verpackung (1) mit dem Verpackungsoberteil (12) versehen
wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei ihrer Entnahme von der Produktzuführeinrichtung (5) die wenigstens eine Produktgruppe
(2) und das Verpackungsoberteil (12) außerhalb des Verpackungsunterteils (11) zu einer
versetzbaren Setzeinheit (3) verbunden werden, die mittels des Greifmittels (81) zum
Zusammenfügen mit dem Verpackungsunterteil (11) vertikal bewegt wird, und dass zum
Fertigstellen der befüllten, mit dem Verpackungsoberteil (12) versehenen Verpackung
(1) der Zugriff des Greifmittels (81) an der sich dadurch auflösenden Setzeinheit (3) gelöst wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Verpackungsoberteil (12) ein flacher Deckelzuschnitt (120) mit Deckelfeld (121)
und daran angelenkten Flügelklappen (123) verwendet wird, wobei das Deckelfeld (121)
an die Oberseite der zugeordneten Produktgruppe (2) angepasst ist, und dass, während
die Produktgruppe (2) außerhalb der Verpackungsunterteils (11) gehalten wird, die
Flügelklappen (123) zur Bildung eines Deckelraumes derart eingeklappt werden, dass
beim Einklappen die Produktgruppe (2) in dem Deckelraum wenigstens teilweise zu liegen
kommt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelklappen (123) auf dem Weg der Setzeinheit (3) von einer Position in der
Produktzuführeinrichtung (5) zu einer Setzposition über dem zugeordneten Verpackungsunterteil
(11) eingeklappt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bilden und Versetzen der Setzeinheit (3) die Flügelklappen des Deckelzuschnitts
(120) zum Verbinden desselben mit zugehöriger Produktgruppe (2) eingeklappt und gegen
diese geklemmt gehalten werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckelzuschnitt (120) mit Flügelklappen (123) verwendet wird, die mittels des
Greifmittels (81) so eingeklappt werden, dass sie wenigstens in der fertigen Verpackung
(1) zur Anlage an Seitenwände (111) des trayartigen Verpackungsunterteils (11) gelangen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckelzuschnitt (120) verwendet wird, der aus bei Faltung federelastische Rückstellkraft
entwickelndem Material wie Pappe, Wellpappe oder dergleichem Material besteht, wobei
seine Flügelklappen (123) nach dem Einklappen zwischen die Produktgruppe (2) und Seitenwände
(111) des trayartigen Unterteils (12) gebracht und derart gehalten werden, dass sie
beim Lösen des Greifmittels (81) von der Setzeinheit (3) gegen die Innenseite der
Unterteilseitenwände (111) unter Rückstellkraft zur Anlage kommen.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelzuschnitt (120) mit Flügelklappen (123) vorgesehen wird, die so eingeklappt
werden, dass sie in der fertigen Verpackung (1) auf dem Boden des Verpackungsunterteils
(11) aufstehen.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelfeld (121) des Deckelzuschnitts (120) wenigstens in der fertigen Verpackung
(1) zur Anlage an die Produktgruppe (2) gebracht wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelklappen (123) um mehr als 90° eingeklappt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung (1) mit wenigstens einer Gruppe (2) von Einzelprodukten (21) befüllt
wird, die sich zu ihrem Boden hin schmaler werdend verjüngen, und dass die Flügelklappen
(123) des Deckelzuschnitts (120) beim Herstellen der Setzeinheit (3) unter Bildung
eines Deckelraumes mit trapezförmigem U-Profil derart eingeklappt werden, dass sie
die Einzelprodukte an seitlichen freien Verjüngungsbereichen unterfassen.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verpackungsoberteil (12) zum Herstellen der Setzeinheit (3) mit Saugkraft, die
durch das Greifmittel (81) ausgeübt wird, gehalten und über wenigstens eine zugehörige
Produktgruppe (2) gesetzt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Setzeinheit die wenigstens eine Produktgruppe (2) mittels Saugkraft,
die durch das Greifmittel (81) ausgeübt wird, gehalten wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verpackungsoberteil (12) verwendet wird, das wenigstens ein Zugriffsloch (122)
für wenigstens ein an der Oberseite der Produktgruppe (2) angreifendes Produkt-Saugelement
(812) des Greifmittels (81)aufweist, und dass die Setzeinheit (3) durch durch das
wenigstens eine Zugriffsloch (122) hindurchwirkende Saugkraft gehalten wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verpackungsoberteil (12) verwendet wird, das zum Herstellen der Setzeinheit (3)
Zugriffslöcher (122) aufweist, die jeweils einem zugehörigen Einzelprodukt (21) zugeordnet
sind, wobei zur Bildung der Setzeinheit (3) jedes Einzelprodukt (21) durch durch das
zugehörige Zugriffsloch (122) hindurchwirkende Saugkraft gehalten wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Produkt-Saugelement (812) durch das zugehörige Zugriffsloch (122) zur Bildung
der Setzeinheit (3) hindurchgesetzt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Setzeinheit (3) die wenigstens eine Produktgruppe (2) und das wenigstens
eine Verpackungsoberteil (12) klemmend aneinander gehalten werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ausbilden und beim Bewegen der Setzeinheit (3) das Verpackungsoberteil (12) mittels
eines zum Senken und Heben eingerichteten Greifmittels (81) mit der wenigstens einen
Produktgruppe (2) verbunden wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ausbilden und beim Bewegen der Setzeinheit (3) die wenigstens eine Produktgruppe
(2) und das Verpackungsoberteil (12) wenigstens in einer Phase mit Höhenabstand (h)
gehalten werden.
19. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 18 zum Herstellen
von befüllten Verpackungen (1) in Folge, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Produktzuführeinrichtung (5) für Einzelprodukte (21), eine Zuführeinrichtung
(6) für mit aufrechter Seitenwandung versehene Verpackungsunterteile (11), eine Zuführeinrichtung
(7) für Verpackungsoberteile (12), eine Packeinrichtung (8) zum Einsetzen wenigstens
einer Produktgruppe (2) von zugeführten Einzelprodukten (21) in ein zugeordnetes zugeführtes
Verpackungsunterteil (11) und eine Abführeinrichtung (9) zum Abführen der Verpackungen
(1) aufweist, wobei die Packeinrichtung (8) derart eingerichtet ist, dass sie die
wenigstens eine Produktgruppe (2), die von der Produktzuführeinrichtung (5) bereitgestellt
wird, zur Bildung der Setzeinheit (3) mit wenigstens einem von der Verpackungsoberteil-Zuführeinrichtung
(7) zugeordneten Verpackungsoberteil (12) verbindet und die Setzeinheit (3) auf das
Verpackungsunterteil (11) zum Herstellen der fertigen befüllten, mit dem Verpackungsoberteil
(12) versehenen geschlossenen Verpackung (1) setzt.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Packeinrichtung (8) eine mit Saugkraft betreibbare Greifeinrichtung (80) umfasst,
die zum Herstellen der Setzeinheit (3) sowie zum Halten und Setzen derselben an der
Oberseite der wenigstens einen Produktgruppe (2) angreift.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifeinrichtung (80) Produkt-Saugelemente (812) umfasst, die Zugriffslöchern
(122) in dem Verpackungsoberteil (12) zugeordnet sind und die jeweils zum Angreifen
an ein zugeordnetes Einzelprodukt (21) der Produktgruppe (2) mit Saugkraft durch die
Zugriffslöcher (122) hindurchwirken.
22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifeinrichtung (80) wenigstens ein Oberteil-Saugelement (811) umfasst, das
eingerichtet ist, um das Verpackungsoberteil (12) über die wenigstens eine Produktgruppe
(2) zu setzen und mit dem Verpackungsunterteil zusammenzufügen.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 22 dadurch gekennzeichnet, dass die Packeinrichtung (8) eine Greifeinrichtung (80) umfasst, die mit Seiten-Greifelementen
(813) zum Einklappen und Freigeben von Flügelklappen (123) eines Deckelzuschnitts
(120) eingerichtet ist, der das Verpackungsoberteil (12) für die zugeordnete Produktgruppe
(2) bildet.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten-Greifelemente (813) derart eingerichtet sind, dass sie die Flügelklappen
(123) zur Bildung einer Einfassung einklappen, in der die Produktgruppe (2) in der
Setzeinheit (3) zu liegen kommt.
25. Verpackung mit mehrere Einzelprodukte aufnehmendem trayartigem Verpackungsunterteil
und die Produkte abdeckendem Verpackungsoberteil, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung gemäß dem Befüllungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18 hergestellt
wird.
26. Verpackungsoberteil einer Verpackung nach Anspruch 25, wobei das Verpackungsoberteil
(12) durch einen Deckelzuschnitt (120) gebildet ist, der Zugriffslöcher (122) aufweist,
die in Anpassung an Anordnung und Position der Einzelprodukte (21) der zugeordneten
Produktgruppe (2) derart ausgebildet sind, dass jedes Zugriffsloch (122) zur Bildung
der Setzeinheit (3) einen Durchgang für eine Saugverbindung zwischen der Oberseite
des Einzelprodukts (21) und einem zugeordneten Produkt-Saugelement (812) einer Packeinrichtung
(8) ausbildet.
27. Verpackungsoberteil nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelzuschnitt (120) aus bei Faltung federelastische Rückstellkraft entwickelndem
Material besteht und mit einem die Zugriffslöcher (122) aufweisenden Feld (121) ausgebildet
ist, an das unter der Rückstellkraft einklappbare Flügelklappen (123) angelenkt sind,
die derart eingerichtet sind, dass sie unter Wirkung der Rückstellkraft von Innen
gegen Seitenwände (111) eines zugehörigen Verpackungsoberteils (12) anliegen.
28. Verpackungsoberteil nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelzuschnitt (120) mit Abschnitten (124) für Saugflächen ausgebildet ist,
die zwischen Längsrändern des Deckelzuschnitts (120) und längsrandseitigen Zugriffslöchern
(122) vorgesehen und an die Saugflächengröße von durch Saugnäpfe gebildeten Oberteil-Saugelementen
(811) angepasst sind.