| (19) |
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(11) |
EP 2 165 046 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.2012 Patentblatt 2012/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/005188 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/000531 (31.12.2008 Gazette 2009/01) |
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VERFAHREN ZUM ENTRAUCHEN UND BELÜFTEN EINES UNTERIRDISCHEN BAHNHOFES
METHOD FOR ELIMINATING SMOKE FROM AND VENTILATING AN UNDERGROUND TRAIN STATION
PROCEDE DE DESENFUMAGE ET D'AERATION D'UNE GARE DE CHEMINS DE FER SOUTERRAINE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
26.06.2007 DE 102007029554
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.03.2010 Patentblatt 2010/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Kessler + Luch Entwicklungs- und
Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG |
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35394 Giessen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LEHNHÄUSER, Frank
56462 Höhn (DE)
- KRÄTSCHMER, Martin
35410 Hungen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gesthuysen, von Rohr & Eggert |
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Patentanwälte
Huyssenallee 100 45128 Essen 45128 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 158 214 DE-A1- 10 210 769 DE-B3- 10 243 224 JP-A- 2006 162 129
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DE-A1- 10 210 102 DE-A1- 19 838 793 JP-A- 2002 089 916 JP-A- 2006 313 022
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entrauchen und Belüften eines unterirdischen
Bahnhofes, wobei der Bahnhof wenigstens einen Fahrweg, insbesondere ein Gleis, und
einen dem Fahrweg zugeordneten Bahnsteig aufweist. Desweiteren betrifft die vorliegende
Erfindung einen unterirdischen Bahnhof, mit wenigstens einem Fahrweg, insbesondere
einem Gleis, einem dem Fahrweg zugeordneten Bahnsteig und mit einer Absaugeinrichtung
zum Entrauchen und Belüften. Schließlich betrifft die vorliegende Erfindung eine Absaugeinrichtung
zur Erzeugung einer linienförmigen Absaugung, die insbesondere in einem unterirdischen
Bahnhof verwendbar ist.
[0002] Zum Brandschutz in räumlich geschlossenen Personenverkehrsanlagen, wie zum Beispiel
unterirdischen Bahnhöfen, U- und S-Bahnhöfen sind vor allem Vorschriften zum baulichen
Brandschutz bekannt. Die hierin enthaltenen Forderungen zielen auf die Erhaltung der
Tragfähigkeit der Konstruktion und geben nur allgemeine Hinweise zur Ausführung der
notwendigen lufttechnischen Einrichtungen für den Normalbetrieb und den Brandfall.
[0003] Die
JP 2002 089916 A offenbart ein Verfahren zum Belüften und Entrauchen eines unterirdischen Bahnhofes,
wobei der Bahnhof wenigstens einen Fahrweg, insbesondere ein Gleis, und einen dem
Fahrweg zugerodneten Bahnsteig aufweist, wobei entlang des Fahrweges eine linienförmige
Absaugeinrichtung für Rauchgase im Deckenbereich oberhalb des Bahnsteiges vorgesehen
ist. Mit der Absaugeinrichtung sollen Rauchgase erfasst werden, die von einem auf
dem Bahnsteig beabstandet zum Fahrweg angeordneten Abfalleimer ausgehen können.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art,
einen unterirdischen Bahnhof und auch eine Absaugeinrichtung zur Verwendung in einem
derartigen Bahnhof zur Verfügung zu stellen, um Personenschäden bei Brandfällen in
solchen Bahnhöfen so gering wie möglich zu halten.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen von Patentanspruch 1, durch
einen Bahnhof mit den Merkmalen von Anspruch 6 und durch ein
[0006] Absaugeinrichtung mit den Merkmalen von Anpruch 9 gelöst. Entlang des Fahrweges ist
eine linienförmige Absaugung für Brandrauch über eine Absaugeinrichtung im Deckenbereich
oberhalb des Fahrwegs und/oder des Bahnsteigs vorgesehen bzw. angeordnet.
[0007] Der Erfindung liegen verschiedene Bewertungen von Brandkatastrophen und Untersuchungen
zugrunde. Die Auswertung von Brandkatastrophen zeigt, daß Personenschäden in fast
allen Fällen auf eine Vergiftung durch Rauchgas zurückzuführen ist. Die Ursache hierfür
liegt häufig in der Ausbreitung von Rauchgas in die Flucht- und Rettungswege. Nur
selten werden Personen bei Gebäudebränden durch hohe Temperaturen, das heißt durch
unmittelbare Flammeneinwirkung, lebensgefährlich verletzt. Daher soll die Rauchausbreitung
insbesondere in der Entstehungsphase eines Brandes und während der Evakuierung lokal
begrenzt werden. Außerdem sollen Flucht- und Rettungswege raucharm gehalten werden.
Dies ermöglicht der Feuerwehr nach ihrem Eintreffen einen raucharmen Zugang zum Brandherd,
um den Löschangriff unmittelbar einzuleiten.
[0008] Untersuchungen bei unterirdischen Bahnhöfen haben gezeigt, daß bei der Dimensionierung
von Entrauchungsanlagen der abzuführende Rauchgasstrom und dessen Temperatur von entscheidender
Bedeutung sind. Die Bemessung erfolgt für vergleichsweise hohe Wärmefreisetzungsraten
bzw. Brandleistungen von über 10 MW, in der Regel zwischen 25 MW bis 100 MW. Da die
lichte Raumhöhe in unterirdischen Bahnhöfen in der Regel sehr niedrig, häufig kleiner
als 10 m und oft sogar kleiner 5 m ist, ist bei Versuchen festgestellt worden, daß
die Flammenhöhe in der Regel deutlich größer als die Deckenhöhe ist. Die Umlenkung
der Rauchgase in einen horizontalen Rauchgasstrom, den sogenannten "Ceiling Jet",
erfolgt unmittelbar in Brandherdnähe. Hierbei werden hohe Strömungsgeschwindigkeiten
erreicht, so daß die Rauchgase sich sehr schnell unterhalb der Decke ausbreiten. Über
dem Fußboden bildet sich eine Strömung aus, die zum Brandherd hin gerichtet ist und
die erforderliche Verbrennungsluft liefert. Sie strömt zum Beispiel über angrenzende
Tunnel in den Bahnhof ein. Aufgrund turbulenter Austauschvorgänge in der Scherströmung
zwischen dem vom Brandherd fortströmenden Rauchgas und der zum Brandherd hinströmenden
Umgebungsluft werden Rauchschwaden aus dem Rauchgasstrom herausgelöst und in die zum
Brandherd strömende Umgebungsluft durch Induktion eingemischt. Daher ist in einem
solchen Fall eine Ausbildung einer raucharmen Schicht, die dem vorgenannten Schutzziel
genügt, nicht oder nur sehr kurzzeitig möglich.
[0009] Unter Berücksichtigung der zuvor aufgezeigten Anforderungen und Erkenntnisse sieht
die Erfindung nun die unmittelbare Absaugung des Brandrauches an seiner Entstehungsstelle
über eine linienförmige Absaugung vor. Als Absaugeinrichtung wird dabei bevorzugt
eine sogenannte Wirbelhaube eingesetzt, wobei es grundsätzlich natürlich auch möglich
ist, andere Absaughauben zu verwenden, sofern konstruktionsbedingt ein gleichförmiges
Absaugen über die Länge der Absaugeinrichtung gewährleistet wird.
[0010] Vorrichtungs- und verfahrensgemäß ist die Absaugung dabei im Bereich des Übergangs
vom Fahrweg zum Bahnsteig, und zwar insbesondere versetzt zur Fahrbahnachse, vorgesehen,
wobei die Absaugeinrichtung dann im Deckenbereich befestigt ist. Hierdurch befindet
sich die Absaugeinrichtung dann bevorzugt im Bereich der Bahnsteigkante, wobei der
Bereich über dem Verkehrsmittel (Bus oder Zug) frei bleibt, so daß an dieser Stelle
elektrische Fahrdrähte oder sonstige Einrichtungen angeordnet werden können.
[0011] Die sich über den gesamten zu schützenden Bereich des Bahnhofes, das heißt über den
gesamten Bahnsteig, erstreckende Absaugeinrichtung ist verfahrensgemäß bevorzugt in
einzelne, bedarfsweise zu aktivierende Absaugabschnitte unterteilt, wobei im Brandfall
die Absaugung nur über die in Brandherdnähe befindlichen Absaugabschnitte erfolgt.
Je nach Bedarf ist es also möglich, einzelne Absaugabschnitte separat zuzuschalten
und entfernt liegend Absaugabschnitte zu deaktivieren. Hierdurch ist es möglich, jeweils
die in Brandherdnähe befindlichen Bereiche der Absaugeinrichtung zu aktivieren, den
Rauch über die aktiv absaugenden Bereiche der Absaugeinrichtung abzusaugen und über
geeignete Rohrleitungen ins Freie zu leiten. Das abgesaugte Rauchgas/Luftgemisch wird
dabei von außen, z. B. über die Tunnel des Bahnhofes einströmend nachgeführt. Hierdurch
gelingt es, die Rauchausbreitung auf den Nahbereich des Brandherdes zu begrenzen und
die Flucht- und Rettungswege rauchfrei zu halten.
[0012] Bevorzugt ist es bei der vorliegenden Erfindung so, daß der Absaugluftstrom in Abhängigkeit
der Rauchentwicklung und/oder festgestellten Wärmefreisetzungsrate eingestellt bzw.
festgelegt wird. In experimentellen Untersuchungen wurde festgestellt, daß zum Beispiel
für einen unterirdischen Regionalbahnhof, bei dem als Brandszenario ein brennender
Wagon vorausgesetzt wird, eine Absaugung oberhalb des Brandherdes in einem Absaugabschnitt
zwischen 10 m und 40 m und insbesondere zwischen 20 m und 30 m beidseits benachbart
des Brandherdes erfolgt. Dabei sollte bei dem derartigen Brandfall die Absaugung bei
einem spezifischen Absaugluftstrom zwischen 2000 m
3/h pro laufenden Meter und 6000 m
3/h pro laufenden Meter, insbesondere zwischen 3000 m
3/h pro laufenden Meter und 5000 m
3/h pro laufenden Meter, vorzugsweise zwischen 3500 m
3/h pro laufenden Meter und 4500 m
3/h pro laufenden Meter erfolgen. Auf diese Weise ergibt sich ein optimales Ergebnis
bei geringster Rauchausbreitung. Darüber hinaus hat sich gezeigt, daß derartige Absaugluftströme
unempfindlich gegenüber Störströmungen sind, die zum Beispiel durch in den Bahnhof
ein- oder abfahrende Züge sowie durch durchfahrende Züge verursacht werden können.
[0013] Die Feststellung des Ortes des Brandherdes erfolgt bevorzugt durch eine optische
Überwachung, eine Wärmeüberwachung und/oder einer Rauchüberwachung mittels entsprechender
Überwachungsmittel. Nach Feststellung des Ortes des Brandherdes und/oder der Wärmefreisetzung
wird die Länge der zu aktivierenden Absaugabschnitte berechnet und diese Abschnitte
werden anschließend aktiviert. Andere Abschnitte der Absaugeinrichtung sind hierbei
dann nicht mehr aktiviert bzw. werden deaktiviert.
[0014] Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen,
daß über die Absaugeinrichtung, die sich in dem Bahnhof befindet, während des Normalbetriebes
dauerhaft Abluft aus dem Bahnhof abgesaugt wird. Durch in der Absaugeinrichtung vorgesehene
Detektiermittel ist es möglich, das Auftreten von Rauch festzustellen, so daß anschließend
die benachbarten Absaugabschnitte zur Absaugung aktiviert werden können.
[0015] In konstruktiver Hinsicht ist zur Rauchgasabsaugung in dem Bahnhof eine Absaugeinrichtung
zur Erzeugung einer linienförmigen Absaugung vorgesehen, die im Deckenbereich oberhalb
des Gleises und/oder des Bahnsteiges angeordnet ist. Die Absaugeinrichtung weist eine
Absaughaube, einen Absaugkanal und einen eine schlitzförmige Zuströmöffnung auf. Dabei
ist die Absaughaube über Öffnungen mit dem Absaugkanal verbunden.
[0016] Im Hinblick auf den besonderen Anwendungsfall der bei unterirdischen Bahnhöfen häufig
anzutreffenden niedrigen Deckenhöhe ist es zur Erzielung einer optimalen Absaugung
erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Zuströmöffnung zur Decke hin gerichtet bzw. geöffnet
ist. Hier besteht ein wesentlicher Unterschied zum Stand der Technik, bei dem die
Zuströmöffnung üblicherweise zum Boden hin gerichtet ist.
[0017] Bevorzugt ist es bei der vorliegenden Erfindung so, daß der Zuströmschlitz in die
Absaughaube der Ansaugeinrichtung hinein im montierten Zustand der Absaugeinrichtung
durch den vorderen Bereich der Außenseite der Absaughaube und durch die Decke gebildet
wird. Die Decke dient also zur Führung des Rauchgases über die Zuführöffnung in den
Absaugkanal hinein und ist Teil des Zuführschlitzes, was ebenfalls einen wesentlichen
Unterschied zum Stand der Technik darstellt. Dabei ist die lichte Höhe des Zuströmschlitzes
kleiner 1,5 m, insbesondere kleiner 1 m und vorzugsweise kleiner 50 cm.
[0018] Zur Minimierung des Herstellungs- und Montageaufwandes sind die Absaughaube und der
Absaugkanal miteinander kombiniert und stellen eine kompakte Baueinheit dar. In konstruktiver
Hinsicht ist in diesem Zusammenhang eine Trennwand vorgesehen, über die die Absaughaube
mit dem Absaugkanal verbunden ist. Die Trennwand ist damit Teil der Absaughaube einerseits
und des Absaugkanals andererseits. Die Trennwand dient aber nicht nur der Trennung
zwischen den beiden Komponenten der Absaugeinrichtung, die Trennwand bildet auch die
Zuströmfläche in der Absaughaube hinein. Dies bedeutet, daß die Rauchgase, die über
den Zuführschlitz zugeführt werden, gegen die Trennwand geführt und dort umgelenkt
werden. Im Hinblick auf die beengten Platzverhältnisse und zur Erzielung einer kompakten
Bauweise weist der Abssaugkanal einen Rechteckquerschnitt, insbesondere in Form eines
liegenden Rechtecks (bezogen auf den Einbauzustand) auf.
[0019] Zur Befestigung der Absaugeinrichtung an der Decke bestehen grundsätzlich eine Reihe
von Befestigungsmöglichkeiten. Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß an der
Oberseite des Absaugkanals wenigstens ein Winkelprofil mit einem abstehenden, insbesondere
im wesentlichen horizontalen Flansch zur Auflage auf einen Gegenflansch eines an der
Decke zur befestigenden Deckenprofils vorgesehen ist. Bei dem Deckenprofil kann es
sich beispielsweise um ein C-förmiges Profil handeln, das mit seinem oberen Flansch
an der Decke befestigt wird.
[0020] Um bei einer unbeabsichtigten Bewegung der Absaugeinrichtung quer zum Fahrweg ein
Herabfallen zu vermeiden, sind am Absaugkanal zwei Winkel mit in entgegengesetzter
Richtung ausgerichteten Flanschen zur Auflage auf korrespondierenden Gegenflanschen
an korrespondierenden Deckenprofilen vorgesehen. Auf diese Weise ergibt sich in Querrichtung
ein Formschluß.
[0021] Die Deckenmontage und damit die Verbindung als solche zwischen dem Winkelprofil und
dem Deckenprofil ist dadurch möglich, daß die Profile an einigen Stellen statt der
Flansche und Gegenflansche korrespondierende Ausnehmungen aufweisen, so daß die Flansche
von unten her in die Deckenprofile einsetzbar und in Längsrichtung verschiebbar sind.
Hierzu werden üblicherweise entsprechende Hubgeräte verwendet.
[0022] Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Flansch und der Gegenflansch unverbunden
sind. Hierdurch ist eine Längsbewegung bzw. eine Längenkompensation der Absaugeinrichtung
bei Erwärmung im Brandfall möglich.
[0023] Um eine möglichst umfassende Absaugung des im Brandfall entstehenden Rauchgases zu
gewährleisten, ist vorzugsweise vorgesehen, daß der Spalt zwischen dem Absaugkanal
und der Decke im montierten Zustand geschlossen ist. Hier ist nicht unbedingt ein
rauchdichter Abschluß notwendig, jedoch soll durch Schließen des Spalts gewährleistet
werden, daß zumindest der überwiegende Teil der Rauchgase von der Absaugeinrichtung
erfaßt wird. Bevorzugt wird der Spalt durch die ineinander eingesetzten Profile geschlossen.
Bei den Profilen handelt es sich also um langgestreckte und den Spalt schlie-βende
Bauteile.
[0024] Um die erfindungsgemäße Absaugeinrichtung bedarfsweise an die jeweiligen Verhältnisse
vorab anpassen zu können, sind eine Mehrzahl von miteinander zu verbindenden Absaugsegmenten
vorgesehen. Dabei weisen die einzelnen Absaugsegmente zur Verbindung mit benachbarten
Segmenten jeweils einen umlaufenden Flanschrahmen mit Flanschabschnitten auf. Hierüber
kann dann eine Verschraubung erfolgen. Bevorzugt ist es dabei so, daß der Flanschabschnitt
am oberen Bereich des Absaugkanals innerhalb des Absaugkanals angeordnet ist, die
Verschraubung muß dann von innen her erfolgen. Diese Ausgestaltung ist deshalb gewählt,
da eine Zugänglichkeit zur Verschraubung von oben her nur schwer gegeben ist.
[0025] Um eine geometrische Anpassung an die Linienführung des Fahrweges zu ermöglichen,
ist wenigstens ein Ausgleichstück zur Anordnung zwischen zwei Absaugsegmenten vorgesehen.
Dabei versteht es sich, daß das Ausgleichstück, was die Anbindung und auch die Querschnittsausbildung
betrifft, der Ausbildung eines Absaugsegments entspricht. Das Ausgleichstück kann
- in Draufsicht gesehen - winkelig ausgebildet sein und/oder aus einem flexiblen hitzebeständigen
Material bestehen. Insbesondere die letztgenannte Ausgestaltung bietet den Vorteil,
daß bei Erwärmung im Brandfall eine Längenkompensation über dieses Ausgleichstück
möglich ist.
[0026] Um die Absaugbereiche in Abhängigkeit des festgestellten Brandherdes aktivieren zu
können, sind die Öffnungen in der Trennwand über eine Verschlußeinrichtung verschließbar.
Dabei weist die Verschlußeinrichtung bevorzugt schwenkbare Klappen und/oder linear
verstellbare Klappen auf. Die Linearverstellung kann insbesondere über horizontal
oder vertikal verstellbare Klappen erfolgen. Auch eine schräge Klappenverstellung
ist möglich.
[0027] Zur Klappenbewegung weist die Verschlußeinrichtung wenigstens einen Verschlußklappenantrieb
auf, wobei vorzugsweise eine Mehrzahl von Klappen einem Verschlußantrieb zugeordnet
sind. Allerdings versteht es sich, daß es grundsätzlich auch möglich ist, für jede
Klappe einen separaten Antrieb vorzusehen.
[0028] Um eine leichte Zugänglichkeit zu dem Klappenantrieb zu ermöglichen, ist dieser vorzugsweise
an der Unterseite des Absaugkanals vorgesehen.
[0029] Im übrigen ist, wie zuvor bereits ausgeführt worden ist, der Absaugeinrichtung eine
Detektionseinrichtung zur Brand- und/oder Rauchdetektion zugeordnet, die mit der Verschlußeinrichtung
zur Ansteuerung von dem Brand- oder Rauchherd benachbarten Klappen bzw. den betreffenden
Antrieben gekoppelt ist. Die Detektionseinrichtung kann alle bekannten Überwachungsmittel
zur optischen Überwachung, Wärmeüberwachung und/oder Raumüberwachung aufweisen. Die
Überwachungs- oder Detektiermittel können sowohl innerhalb der Absaugeinrichtung,
das heißt in der Absaughaube und/oder dem Absaugkanal, als auch außerhalb angeordnet
sein.
[0030] Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß alle vorstehenden und auch nachfolgenden
Bereichsangaben und Intervalle sämtliche Einzelwerte enthalten, auch wenn diese im
einzelnen nicht angegeben sind. Sämtliche, auch nicht angegebene Einzelwerte innerhalb
der Bereichsangaben bzw. Intervalle werden als erfindungswesentlich angesehen.
[0031] Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung und der Zeichnung selbst.
[0032] Es zeigt
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung der Ausbreitung von Rauchgas ohne erfindungsgemäße Entrauchungsmaßnahmen,
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung mit der erfindungsgemäßen Absaugung,
- Fig. 3
- eine Ansicht eines Brandfalls mit Absaugung,
- Fig. 4
- eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Absaugeinrichtung,
- Fig. 5
- ein Absaugsegment einer erfindungsgemäßen Absaugeinrichtung und
- Fig. 6
- eine Mehrzahl von Absaugsegmenten, zwischen denen jeweils Ausgleichstücke vorgesehen
sind.
[0033] In Fig. 1 ist schematisch eine Brandsituation in einem unterirdischen Bahnhof 1 dargestellt.
Bei dem Bahnhof 1 kann es sich um jeglichen Bahnhof (beispielsweise U- oder S-Bahnhof)
handeln, in dem schienengeführter oder nichtschienengeführter Personennah- oder -fernverkehr
stattfindet. Der Ausdruck "unterirdisch" bedeutet dabei, daß sich der Bahnhof unterhalb
der Erdoberfläche befindet. Der Bahnhof 1 selbst weist wenigstens einen Fahrweg 2
und einen zugeordneten Bahnsteig 3 auf. Bei der Darstellung gemäß Fig. 3 sind zwei
Fahrwege 2 und dementsprechend zwei Bahnsteige 3 dargestellt. Nach oben hin wird der
Bereich des Fahrweges 2 und des Bahnsteiges 3 von einer Raumdecke 4 begrenzt. Die
Raumdecke 4 weist vorliegend eine im wesentlichen ebene Oberfläche bei geringer Raumhöhe
zwischen 4 bis 10 m auf.
[0034] In Fig. 1 ist nun ein Fahrzeug 5 dargestellt, das einen Brandherd 6 darstellt. Der
Brandherd erzeugt Rauchgase 7. Nicht dargestellt ist, daß die Flammenhöhe am Brandherd
6 deutlich höher ist als die Deckenhöhe der Raumdecke 4. Wie sich aus den dargestellten
Pfeilen ergibt, werden die Rauchgase ausgehend vom Brandherd 6 in horizontaler Richtung
umgelenkt. Hierdurch breiten sich die Rauchgase sehr schnell unterhalb der Raumdecke
4 aus. Über dem Boden 8 des Bahnsteiges 3 bildet sich eine zum Brandherd 6 gerichtete
Strömung aus, die im übrigen Verbrennungsluft liefert. Auch dies ist durch entsprechende
Pfeile dargestellt. Aufgrund turbulenter Austauschvorgänge zwischen der zuströmenden
Verbrennungsluft und den abströmenden Rauchgasen werden Rauchschwaden aus dem Rauchgasstrom
herausgelöst und in die zuströmende Luft eingemischt. Auch dies ist durch entsprechende
Pfeile dargestellt. Hierdurch ergibt sich sehr schnell auch im bodennahen Bereich
des Bahnsteiges 3 eine Verrauchung.
[0035] In Fig. 2 ist nun eine vergleichbare Situation dargestellt, wobei jedoch nunmehr
eine Absaugeinrichtung 9, die eine linienförmige Absaugung erzeugt, an der Raumdecke
4 im Bereich des Bahnsteiges 3 am Übergang zum Fahrweg 2 vorgesehen ist.
[0036] Die Absaugeinrichtung 9 ist, wie sich dies insbesondere aus Fig. 3 ergibt, versetzt
zur Fahrbahnachse oberhalb des Bahnsteiges 3 angeordnet. Damit befindet sich die Absaugung
unmittelbar im Bereich des Brandherdes 6, so daß die Rauchgase direkt an ihrer Entstehungsstelle
aufgenommen werden können.
[0037] In Fig. 2 sind mehrere Absaugabschnitte 10 der Absaugeinrichtung 9 dargestellt. Die
einzelnen Absaugabschnitte 10 können bedarfsweise zugeschaltet bzw. aktiviert werden.
Erkennbar ist, daß die Länge der einzelnen Absaugabschnitte 10 geringer ist als die
Gesamtlänge des Bahnsteiges 3. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sind
der Absaugabschnitt 10 direkt oberhalb des Brandherdes 6 und auch die beiden benachbarten
Absaugabschnitte 10 aktiviert. Dadurch, daß die Absaugung nur eine begrenzte Länge,
also nur eine tiviert. Dadurch, daß die Absaugung nur eine begrenzte Länge, also nur
eine bestimmte Anzahl von Absaugabschnitten 10 zur Absaugung deaktiviert ist, ist
sichergestellt, daß einerseits hinreichend abgesaugt wird, andererseits jedoch eine
vollständige Verrauchung des Bahnsteiges 3 unterbleibt.
[0038] Fig. 3 zeigt in Vorderansicht die Situation bei der Absaugung, wobei die Rauchgase
direkt vom Brandherd 6 von der Absaugeinrichtung 9 abgesaugt werden.
[0039] In Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht der Absaugeinrichtung 9 dargestellt. Die vorliegend
aus Blech bestehende Absaugeinrichtung 9 ist unterhalb der Raumdecke 4 befestigt.
In konstruktiver Hinsicht weist die Absaugeinrichtung 9 eine Absaughaube 11, einen
Absaugkanal 12 und eine schlitzförmige Zuströmöffnung 13 auf. Die Absaughaube 11 weist
eine gerundete Form auf, vorliegend etwa in Querschnitt halbkreisförmig. Im übrigen
befinden sich zwischen der Absaughaube 11 und dem Absaugkanal 12 Öffnungen 15 zur
Strömungsverbindung.
[0040] Vorgesehen ist nun, daß die Zuströmöffnung 13 zur Raumdecke 4, also nach oben hin
gerichtet ist. Der Zuströmschlitz 14 zur Absaugeinrichtung 9, der die Rauchgase 7
in die Absaughaube 11 führt, wird im montierten Zustand durch den vorderen Bereich
16 der gerundeten Außenseite 17 der Absaughaube 11 und der Raumdecke 4 gebildet wird.
Anders als beim Stand der Technik ist die Raumdecke 4 also als Teil des Zuführschlitzes
14. Der Abstand der oberen Randkante der Absaughaube 11 zur Raumdecke 4 ist vorliegend
kleiner als 1 m und im übrigen kleiner oder gleich der lichten Breite der Zuströmöffnung
13. Der lichte Abstand der Zuströmöffnung 13 wird bestimmt durch den Abstand der oberen
Randkante der Absaughaube 13 zu einer Trennwand 18, die die Absaughaube 11 von dem
Absaugkanal 12 trennt. In der Trennwand 18 befinden sich die Öffnungen 15. Im übrigen
dient die dem Absaugkanal 12 abgewandte Außenseite der Trennwand 18 als Zuströmfläche
zur Führung der Rauchgase 7 in die Absaughaube 11.
[0041] Der Absaugkanal 12 selbst hat einen Querschnitt in Form eines liegenden Rechtecks,
wobei die Trennwand 18 im montierten etwa senkrecht ausgerichtet ist. Durch die an
der Trennwand 18 befestigte Absaughaube 11 und deren Form ergibt sich im Absaugbetrieb
eine Wirbelströmung zwischen benachbarten Öffnungen 15, so daß es sich bei der Absaugeinrichtung
9 im Ergebnis um eine Wirbelhaube handelt.
[0042] Fig. 4 zeigt im übrigen die Deckenbefestigung der Absaugeinrichtung 9. An der Oberseite
19 des Absaugkanals 12 befinden sich vorliegend zwei Winkelprofile 20, 21, die jeweils
einen vorliegend im wesentlichen horizontalen Flansch 22 aufweisen. Insbesondere Fig.
5 verdeutlicht, daß die Winkelprofile 20, 21 in entgegengesetzter Richtung ausgerichtet
sind. Vorliegend weisen die horizontalen Flansche 20 aufeinander zu. Deckenseitig
sind Deckenprofile 23, 24 vorgesehen, die an der Raumdecke 4 befestigt und vorliegend
etwa C-förmig ausgebildet sind. Die Deckenprofile 23, 24 weisen jeweils einen zum
Flansch 22 korrespondierenden Gegenflansch 25 auf, der ebenfalls im wesentlichen horizontal
ausgerichtet ist. Die Gegenflansche 25 sind auch in entgegengesetzter Richtung ausgebildet,
vorliegend voneinander weg. Im übrigen weisen die Winkelprofile 20, 21, die sich über
die Gesamtlänge der Absaugeinrichtung 9 erstrecken, an einigen Stellen unter Weglassung
der Flansche 22 Ausnehmungen 26 auf. Korrespondierende Ausnehmungen sind an den Dekkenprofilen
23, 24 vorgesehen. Über die Ausnehmungen 26 lassen sich die Gegenflansche 25 in die
Winkelprofile 20, 21 einrühren bzw. umgekehrt. Durch Verschiebung in Längsrichtung
ergibt sich eine Überdeckung der Flansche 22 und Gegenflansche 25 und ein Formschluß
quer zum Fahrweg 2. Im übrigen sind die Winkelprofile 20 und die Deckenprofile 23,
24 aber unverbunden, so daß eine Bewegung in Fahrwegsrichtung grundsätzlich möglich
ist.
[0043] Wie sich weiter aus Fig. 4 ergibt, befindet sich zwischen dem Absaugkanal 12 bzw.
dessen Oberseite 19 und der Raumdecke 4 ein Spalt 27. Im vorliegenden Fall ist der
Spalt 27 jedoch durch die ineinander gesetzten Profile 20, 23 bzw. 21, 24 geschlossen.
[0044] In Fig. 5 ist ein Absaugsegment 28 der erfindungsgemäßen Absaugeinrichtung 9 dargestellt.
Die Fig. 6 verdeutlicht, daß die Absaugeinrichtung 9 eine Mehrzahl von Absaugsegmenten
28 aufweisen kann. Ein Absaugsegment 28 weist vorliegend vier Öffnungen 15, den rechteckigen
Absaugkanal 12 und die daran befestigte halbkreisbogenförmige Absaughaube 11 auf.
Desweiteren sind eine Mehrzahl von Verstärkurrgsffanschen 29 vorgesehen, die das Absaugsegment
28 als solches quer zur Längsrichtung stabilisieren. Die Verstärkungsflansche 29 erstrecken
sich auch über die Absaughaube 11. Über die Verstärkungsflansche 29 kann grundsätzlich
auch die Befestigung, insbesondere Verschraubung benachbarter Bauteile erfolgen. Fig.
4 zeigt, daß ein Flanschabschnitt im oberen Bereich des Absaugkanals 12 innerhalb
des Absaugkanals 12 angeordnet ist. Dies erfolgt, da die Verschraubung benachbarter
Flansche im Bereich des Spalts 27 nur schwer möglich ist.
[0045] Die Fig. 6 zeigt drei Absaugsegmente 28, wobei zwischen benachbarten Absaugsegmenten
28 jeweils ein Ausgleichstück 30 vorgesehen ist. Zur Anbindung an benachbarte Absaugsegmente
28 ist das Ausgleichstück 30 mit entsprechenden Flanschen versehen.
[0046] Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Öffnungen 15 in der Trennwand 18 über
eine Verschlußeinrichtung 31 verschließbar sind. Die Verscälußeinrichtung 31 weist
im einzelnen nicht dargestellte Klappen aug die jeweils über eine Welle 32 schwenkbar
sind. Die Verschlußeinrichtung 31 kann auch linear verstellbare Klappen aufweisen.
An der Unterseite 33 des Absaugkanals 12 ist ein Verschlußklappenantrieb 34 vorgesehen.
Der Verschlußklappenantrieb 34 ist über ein Gehäuse 35 eingehaust. Im übrigen kann
der Versehlußklappenantrieb 34 eine Mehrzahl von Verschhaßklappen aktivieren. Insbesondere
bietet es sich an, sämtliche Klappen von Öffnungen 15 dies Absaugsegments 28 zu aktivieren.
[0047] Nicht dargestellt ist eine der Absaugeinrichtung 9 zugeordnete Detektionseinrichtung
zur Brand- und/oder Rauchdetektion mit entsprechenden Überwachungsmitteln zur optischen
Überwachung, Wärmeüberwachung und/oder Raumüberwachung, die außerhalb oder innerhalb
der Absaugeinrichtung 9 vorgesehen sein können. Die Detektionseinrichtung ist über
eine Steuereinrichtung mit der Verschlußeinrichtung zur Ansteuerung von entsprechenden
Klappen gekoppelt, um einzelne Absaugbereiche 10 bedarfsweise zu aktivieren und andere
zu deaktivieren, wie dies die Fig. 2 verdeutlicht.
[0048] Das erfindungsgemäße Verfahren läuft nun so ab, daß die Absaugeinrichtung 9 entweder
grundsätzlich aktiv ist und Abluft ansaugt oder grundsätzlich inaktiv ist. Nach Detektion
eines Brandherdes 6 und Feststellung der Wärmefreisetzungsrate und/oder der Rauchgasentwicklung
werden von der Steuereinrichtung die notwendigen Absaugabschnitte 10 bzw. die Länge
des aktiven Teils der Absaugeinrichtung 9 festgelegt. Anschließend werden die betreffenden
Klappen in den zu aktivierenden Absaugabschnitten 10 geöffnet, soweit diese nicht
schon geöffnet sind. Die Klappen in den zu aktiven Absaugabschnitten 10 werden geschlossen,
Damit konzentriert sich die Hauptabsaugleistung auf die aktiven Absaugbereiche 10.
Durch die Absaugung und die Form der Absaughaube 11 ergibt sich in der Absaughaube
11 eine linienförmige, langgestreckte Absaugung durch Wirbelbildung zwischen benachbarten
Öffnungen, so daß die über die Raumdecke 4 zugeführten Rauchgase 7 aufgenommen und
anschließend über den Absaugkanal 12 und nicht näher dargestellte Ableitungen abgeführt
werden können.
Bezugszeichenliste:
[0049]
- 1
- Bahnhof
- 2
- Fahrweg
- 3
- Bahnsteig
- 4
- Raumdecke
- 5
- Fahrzeug
- 6
- Brandherd
- 7
- Rauchgase
- 8
- Boden
- 9
- Absaugeinrichtung
- 10
- Absaugabschnitte
- 11
- Absaughaube
- 12
- Absaugkanal
- 13
- Zuströmöffnung
- 14
- Zuströmschlitz
- 15
- Öffnung
- 16
- vorderer Bereich
- 17
- gerundete Außenseite
- 18
- Trennwand
- 19
- Oberseite
- 20
- Winkelprofil
- 21
- Winkelprofil
- 22
- horizontaler Flansch
- 23
- Deckenprofil
- 24
- Deckenprofil
- 25
- Gegenflansch
- 26
- Ausnehmung
- 27
- Spalt
- 28
- Absaugsegment
- 29
- Verstärkungsflansch
- 30
- Ausgleichsstück
- 31
- Verschlußeinrichtung
- 32
- Welle
- 33
- Unterseite
- 34
- Verschlußklappenantrieb
- 35
- Gehäuse
1. Verfahren zum Entrauchen eines unterirdischen Bahnhofes (1), wobei der Bahnhof (1)
wenigstens einen Fahrweg (2), insbesondere ein Gleis, und einen dem Fahrweg (2) zugeordneten
Bahnsteig (3) aufweist, wobei entlang des Fahrweges (2) eine linienförmige Absaugung
über eine Absaugeinrichtung (9) für Rauchgase im Deckenbereich oberhalb des Fahrweges
(2) vorgesehen ist und wobei die Absaugung von Rauchgasen im Bereich des Übergangs
vom Fahrweg (2) zum Bahnsteig (3), versetzt zur Fahrbahnachse auf der Seite des Fahrweges
(2) erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugung entlang des Fahrwegs (2) in einzelne, bedarfsweise zu aktivierende
Absaugabschnitte (10) unterteilt ist, wobei im Brandfall die Absaugung nur über die
in Brandherdnähe befindlichen Absaugabschnitte (10) erfolgt,
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensanspritche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugung bei einem spezifischen Absaugluftstrom zwischen 2000 m3/h pro laufenden Meter und 6000 m3/h pro laufenden Meter, insbesondere zwischen 3000 m3/h pro laufenden Meter und 5000 m3/h pro laufenden Meter und vorzugsweise zwischen 3500 m3/h pro laufenden Meter und 4500 m3/h pro laufenden Meter erfolgt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellung des Ortes des Brandherdes (6) durch optische Überwachung, Wärmeüberwachung
und/oder Rauchüberwachung erfolgt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über die Absaugeinrichtung während des Normalbetriebes dauerhaft Abluft aus dem Bahnhof
abgesaugt wird und dass bei in der Absaugeinrichtung (9) detektiertern, Rauch nur
die der Detektionsstelle benachbarten Absaugabschnitte (10) zur Absaugung aktiviert
werden.
6. Unterirdischer Bahnhof (1) mit wenigstens einem Fahrweg (2), insbesondere einem Gleis,
und einem dem Fahrweg (2) zugeordneten Bahnsteig (3), mit einer Absaugeinrichtung
(9) zum Entrauchen und Belüften, wobei die eine linienförmige Absaugung erzeugende
Absaugeinrichtung (9) entlang des Fahrweges (2) im Deckenbereich im Bereich des Fahrweges
(2) und/oder des Bahnsteiges (3) angeordnet ist und wobei die Absaugeinrichtung (9)
im Bereich des Übergangs vom Fahrweg (2) zum Bahnsteig (3), insbesondere versetzt
zur Fahrbahnachse, angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet
dass die Absaugeinrichtung (9) einen Absaugkanal (12) und eine Zuströinöffnung (13) auf
der Seite des Fahrweges (2) aufweist und dass der Absaugkanal (12) auf der Seite des
Bahnsteiges (3) geschlossen ist.
7. Bahnhof nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugeinrichtung (9) bedarfsweise zuschaltbare Absaugabschnitte (10) mit einer
Länge, die geringer als die Länge des Bahnsteiges (3) ist, aufweist.
8. Bahnhof nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugeinrichtung (9) eine Detektionseinrichtung zugeordnet ist und dass die
Aktivierung der Absaugung über eine vorgegebene Anzahl an Absaugabschnitten in Abhängigkeit
des Ortes des Brandherdes (6) erfolgt.
9. Absaugeinrichtung (9) zur Erzeugung einer linienförmigen Absaugung, zur Verwendung
in einem wenigstens einen Fahrweg (2), insbesondere ein Gleis, und wenigstens einen
dem Fahrweg (2) zugeordneten Bahnsteig (3) aufweisenden unterirdischen Bahnhof (1),
und zur Anordnung im Deckenbereich, wobei die Absaugeinrichtung (9) eine Absaughaube
(11), einen Absaugkanal (12) und eine Zuströmöffnung (13) aufweist, wobei die Absaughaube
(11) über Öffnungen (15) mit dem Absaugkanal (12) verbunden ist, wobei die Zuströmöffnung
(13) nach oben bzw. zur Raumdecke (4) hin gerichtet ist und wobei eine Mehrzahl von
miteinander zu verbindenden Absaugsegmenten (28) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Absaugsegment (28) eine Mehrzahl von Verstärkungsflanschen (29) aufweist, die
sich über den Absaugkanal (12) und die Absaughaube (11) quer zur Längsrichtung erstrecken
zur Stabilisierung der Absaugsegmentes (28) und zur Befestigung benachbarter Absaugsegmente
(23).
10. Absaugeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zuströmschlitz (14) im montierten Zustand der Absaugeinrichtung (9) durch den
vorderen Bereich (16) der Außenseite (17) der Absaughaube (11) einerseits und die
Raumdecke (4) andererseits gebildet wird.
11. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaughaube (11) mit dem Absaugkanal (12) über eine die Öffnungen (15) aufweisende
Trennwand (18) verbunden ist und dass die Trennwand (18) die Zuströmfläche in die
Absaughaube (11) bildet.
12. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Deckenbefestigung an der Oberseite (19) des Absaugkanals (12) wenigstens ein
Winkelprofil (20,21) mit einem abstehenden, insbesondere zumindest im wesentlichen
horizontalen Flansch (22) zur Auflage auf einen korrespondierenden Gegenflansche (25)
eines an der Raumdecke (4) zu befestigenden Deckenprofils (23, 24) vorgesehen ist.
13. Absaugeimichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Absaugkanal (12) zwei Winkelprofile (20, 21) mit in entgegengesetzter Richtung
ausgerichteten Flanschen (22) zur Auflage auf korrespondierenden Gegenflanschen (25)
an korrespondierenden Deckenprofilen (23, 24) vorgesehen sind, wobei, vorzugsweise
die Winkelprofile (20, 21) und die Deckenprofile (23, 24) korrespondierende Ausnehmungen
(26) unter Weglassung von Bereichen der Flansche (22) und Gegenflansche (25) aufweisen,
so dass die Flansche (22) von unten her in die Deckenprofile (23, 24) einsetzbar und
in Längsrichtung verschiebbar sind.
14. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Absaugkanal (12) und der Raumdecke (4) ein Spalt (27) im montierten
Zustand der Absaugeinrichtung (9) vorgesehen ist und dass der Spalt (27) insbesondere
durch die ineinander gesetzten Winkelprofile (20, 2 1) und Deckenprofile (23, 24)
in Längsrichtung geschlossen ist.
15. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Absaugsegment (28) im oberen Bereich des Absaugkanals (12) einen in den Absaugkanal
(12) hineinragenden Flanschabschnitt aufweist und/oder dass wenigstens ein Ausgleichstück
(30) zur Anordnung zwischen zwei Absaugsegmenten (28) vorgesehen ist, wobei, vorzugsweise
das Ausgleichsstück (30) winkelig ausgebildet ist und/oder aus einem flexiblen, hitzebeständigen
Material besteht.
1. Method for extracting smoke from an underground station (1), wherein the station (1)
has at least one track (2), especially a rail track, and a platform (3) associated
with the track (2), wherein along the track (2) provision is made for linear extraction,
via an extraction device (9), for flue gases in the ceiling region above the track
(2) and wherein the extraction of flue gases is carried out in the region of the transition
from the track (2) to the platform (3), offset to the line axis on the side of the
track (2).
2. Method according to Claim 1, characterised in that the extraction system is divided along the track (2) into individual extraction sections
(10) which are to be activated when required, wherein in the event of a fire the extraction
is carried out only via the extraction sections (10) located in the vicinity of the
source of the fire,
3. Method according to either of the preceding method Claims 1 and 2, characterised in that the extraction is carried out with a specific extraction air flow of between 2000
m3/h per linear metre and 6000 m3/h per linear metre, especially between 3000 m3/h and 5000 m3/h per linear metre, and preferably between 3500 m3/h per linear metre and 4500 m3/h per linear metre.
4. Method according to one of the preceding method claims, characterised in that establishing the location of the source (6) of the fire is carried out by optical
monitoring, thermal monitoring and/or smoke monitoring.
5. Method according to one of the preceding method claims, characterised in that waste air is permanently extracted from the station via the extraction device during
normal operation, and in that in the case of smoke being detected in the extraction device (9) only the extraction
sections (10) adjacent to the point of detection are activated for extraction.
6. Underground station (1) with at least one track (2), especially a rail track, and
a platform (3) associated with the track (2), with an extraction device (9) for extraction
of smoke and for ventilation, wherein the extraction device (9), which creates a linear
extraction, is arranged along the track (2) in the ceiling region in the region of
the track (2) and/or of the platform (3), and wherein the extraction device (9) is
arranged in the region of the transition from the track (2) to the platform (3), especially
offset to the line axis,
characterised in that
the extraction device (9) has an extraction duct (12) and an inflow opening (13) on
the side of the track (2), and in that the extraction duct (12) is closed on the side of the platform (3).
7. Station according to Claim 6, characterised in that the extraction device (9) has extraction sections (10), which can be engaged when
required, with a length which is shorter than the length of the platform (3).
8. Station according to either of the preceding Claims 6 and 7, characterised in that a detection device is associated with the extraction device (9), and in that activation of extraction is carried out via a predetermined number of extraction
sections depending upon the location of the source (6) of the fire.
9. Extraction device (9) for creating a linear extraction, for use in an underground
station (1), which has at least one track (2), especially a rail track, and at least
one platform (3) associated with the track (2), and for arranging in the ceiling region,
wherein the extraction device (9) has an extraction hood (11), an extraction duct
(12) and an inflow opening (13), wherein the extraction hood (11) is connected to
the extraction duct (12) via openings (15), wherein the inflow opening (13) is orientated
upwards or towards the space ceiling (4), and wherein provision is made for a multiplicity
of extraction segments (28) which are to be interconnected,
characterised in that
each extraction segment (28) has a multiplicity of reinforcing flanges (29) which
extend over the extraction duct (12) and the extraction hood (11) transversely to
the longitudinal direction for stabilisation of the extraction segments (28) and for
the fastening of adjacent extraction segments (23).
10. Extraction device according to Claim 9, characterised in that an inflow slot (14) is formed in the assembled state of the extraction device (9)
by the front region (16) of the outer side (17) of the extraction hood (11) on one
side and by the space ceiling (4) on the other side.
11. Extraction device according to either of the preceding Claims 9 and 10, characterised in that the extraction hood (11) is connected to the extraction duct (12) via a partition
(18) which features the openings (15), and in that the partition (18) forms the inflow area into the extraction hood (11).
12. Extraction device according to one of the preceding claims, characterised in that for ceiling fastening provision is made on the upper side (19) of the extraction
duct (12) for at least one angle profile (20, 21) with a projecting, especially at
least basically horizontal, flange (22) for seating upon a corresponding mating flange
(25) of a ceiling profile (23, 24) which is to be fastened on the space ceiling (4).
13. Extraction device according to one of the preceding claims, characterised in that provision is made on the extraction duct (12) for two angle profiles(20, 21) with
flanges (22), orientated in opposite directions, for seating upon corresponding mating
flanges (25) on corresponding ceiling profiles (23, 24), wherein the angle profiles
(20, 21) and the ceiling profiles (23, 24) preferably have corresponding recesses
(26), with the omission of regions of the flanges (22) and mating flanges (25), so
that the flanges (22) can be inserted from the bottom into the ceiling profiles (23,
24) and can be displaced in the longitudinal direction.
14. Extraction device according to one of the preceding claims, characterised in that a gap (27) is provided between the extraction duct (12) and the space ceiling (4)
in the assembled state of the extraction device (9), and in that the gap (27) is closed in the longitudinal direction especially as a result of the
mutually seated angle profiles (20, 21) and ceiling profiles (23, 24),
15. Extraction device according to one of the preceding claims, characterised in that in the upper region of the extraction duct (12) the extraction segment (28) has a
flange section which projects into the extraction duct (12) and/or in that at least one compensating piece (30) is provided for arranging between two extraction
segments (28), wherein the compensating piece (30) is preferably of an angled design
and/or consists of a flexible, heat-resistant material.
1. Procédé de désenfumage d'une gare souterraine (1), la gare (1) comportant au moins
une route (2), en particulier une voie, et un quai (3) associé à la route (2), une
aspiration linéaire étant prévue le long de la route (2), par le biais d'un système
d'aspiration (9) pour gaz de fumée, dans la zone de plafond située au-dessus de la
route (2) et l'aspiration des gaz de fumée se faisant au niveau de la transition entre
la route (2) et le quai (3), en décalé par rapport à l'axe de la chaussée, du côté
de la route (2).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'aspiration le long de la route (2) est subdivisée en différentes sections d'aspiration
(10), à activer au besoin, l'aspiration se faisant, en cas d'incendie, uniquement
par le biais des sections d'aspiration (10) situées à proximité du foyer,
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 ou 2, caractérisé en ce que l'aspiration est effectuée, à un flux d'aspiration spécifique, entre 2000 m3/h par mètre courant et 6000 m3/h par mètre courant, en particulier entre 3000 m3/h par mètre courant et 5000 m3/h par mètre courant et, de préférence, entre 3500 m3/h par mètre courant et 4500 m3/h par mètre courant.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la détermination du lieu du foyer (6) se fait par surveillance optique, surveillance
thermique et/ou surveillance des fumées.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'air d'échappement est constamment évacué de la gare par le biais du système d'aspiration
pendant le fonctionnement normal et en ce que, dans le cas d'une détection de fumée dans le système d'aspiration (9), seules les
sections d'aspiration (10) proches du lieu de détection sont activées.
6. Gare souterraine (1) comportant au moins une route (2), en particulier une voie, et
un quai (3) associé à la route (2), présentant un système d'aspiration (9) pour le
désenfumage et l'aération, le système d'aspiration (9) produisant une aspiration linéaire
étant disposé le long de la route (2), dans la zone de plafond située au niveau de
la route (2) et/ou du quai (3) et le système d'aspiration (9) étant disposé au niveau
de la transition entre la route (2) et le quai (3), en particulier en décalé par rapport
à l'axe de la chaussée,
caractérisée en ce que,
le système d'aspiration (9) comprend un canal d'aspiration (12) et un orifice d'amenée
(13) du côté de la route (2) et en ce que le canal d'aspiration (12) est fermé du côté du quai (3).
7. Gare selon la revendication 6, caractérisée en ce que le système d'aspiration (9) comporte des sections d'aspiration (10), pouvant être
activées au besoin, présentant une longueur qui est inférieure à la longueur du quai
(3).
8. Gare selon l'une quelconque des revendications précédentes 6 ou 7, caractérisée en ce qu'un dispositif de détection est associé au système d'aspiration (9) et en ce que l'activation de l'aspiration se fait par le biais d'un nombre prédéfini de sections
d'aspiration en fonction du lieu du foyer (6).
9. Système d'aspiration (9) pour la production d'une aspiration linéaire, à utiliser
dans une gare souterraine (1) présentant au moins une route (2), en particulier une
voie, et au moins un quai (3) associé à une route (2), et à disposer dans la zone
du plafond, le système d'aspiration (9) comportant une hotte d'aspiration (11), un
canal d'aspiration (12) et un orifice d'amenée (13), la hotte d'aspiration (11) étant
reliée au canal d'aspiration (12) par le biais d'orifices (15), l'orifice d'amenée
(13) étant dirigé vers le haut ou en direction du plafond (4) et une multitude de
segments d'aspiration (28), à relier entre eux, étant prévue,
caractérisé en ce que,
chaque segment d'aspiration (28) comprend une multitude de brides de renforcement
(29) qui s'étendent le long du canal d'aspiration (12) et de la hotte d'aspiration
(11) perpendiculairement au sens longitudinal pour stabiliser le segment d'aspiration
(28) et renforcer les segments d'aspiration adjacents (23).
10. Système d'aspiration selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'une fente d'amenée (14) est formée, lorsque le système d'aspiration (9) est monté,
de la zone avant (16) du côté externe (17) de la hotte d'aspiration (11) d'une part
et du plafond (4) d'autre part.
11. Système d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes 9 ou 10,
caractérisé en ce que la hotte d'aspiration (11) est reliée au canal d'aspiration (12) par le biais d'une
paroi de séparation (18) présentant les orifices (15) et en ce que la paroi de séparation (18) forme la surface d'amenée dans la hotte d'aspiration
(11).
12. Système d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on a prévu, pour renforcer le plafond sur le côté supérieur (19) du canal d'aspiration
(12), au moins un profilé angulaire (20, 21) avec une bride (22) en saillie, en particulier,
au moins essentiellement horizontale, destinée à venir en appui sur une contre-bride
correspondante (25) d'un profilé de plafond (23, 24) à fixer au plafond (4).
13. Système d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on a prévu, sur le canal d'aspiration (12), deux profilés angulaires (20, 21) avec
des brides (22), orientées dans des directions opposées, destinées à venir en appui
sur des contre-brides correspondantes (25) sur des profilés de plafond correspondants
(23, 24), les profilés angulaires (20, 21) et les profilés de plafond (23, 24) présentant
de préférence des cavités correspondantes (26) à l'exception des zones des brides
(22) et contre-brides (25) de telle sorte que les brides (22) puissent être insérées
par le bas dans les profilés de plafond (23, 24) et déplacées dans le sens longitudinal.
14. Système d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on a prévu, entre le canal d'aspiration (12) et le plafond (4), une fente (27) lorsque
le système d'aspiration (9) est à l'état monté et en ce que la fente (27) est fermée dans le sens longitudinal en particulier par les profilés
angulaires (20, 21) et les profilés de plafond (23, 24) encastrés les uns dans les
autres.
15. Système d'aspiration, selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le segment d'aspiration (28) comporte, dans la zone supérieure du canal d'aspiration
(12), une section de bride s'insérant dans le canal d'aspiration (28) et/ou en ce que qu'on a prévu au moins une pièce compensatrice (30) à disposer entre deux segments
d'aspiration (28), la pièce compensatrice (30) étant de préférence réalisée sous une
forme angulaire et/ou composée d'un matériau thermorésistant souple.
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