GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einstellvorrichtung zum Verschieben
von Schubelementen in einem Zeichenanzeigemodul, wobei die Schubelemente jeweils in
Anzeigekanälen des Zeichenanzeigemoduls gehalten sind und von einer ersten Position,
in welcher Stirnflächen der Schubelemente an einer Sichtfläche des Zeichenanzeigemoduls
sichtbar sind, in eine zweite Position, in welcher diese Stirnflächen in einem Abstand
hinter der Sichtfläche im Zeichenanzeigemodul im wesentlichen nicht sichtbar angeordnet
sind, verschiebbar sind.
STAND DER TECHNIK
[0002] Dem Anbringen von Beschriftungen wie beispielsweise Preisen, Beschreibungen, Bemerkungen,
technischen Daten oder ähnliches bei den oder an Waren kommt in der heutigen Zeit
besondere Bedeutung zu. Die Konsumenten werden immer anspruchsvoller und wollen über
die Produkte, die sie erwerben wollen, genauestens informiert werden. So ist es einerseits
für die Konsumenten wichtig, beispielsweise den genauen Preis, das Material oder technische
Daten eines Produktes zu erfahren, andererseits bieten Beschriftungen dem Anbieter
bzw. Verkäufer der Produkte den Vorteil, dass sich der Konsument ohne zusätzliche
Beratung vorerst gut informiert fühlt.
[0003] Es ist daher heute weltweit üblich, beispielsweise in einer Auslage aber auch in
Verkaufslokalen, die ausgestellten Waren mit Preisschildern oder anderen Beschriftungen
zu versehen. Der Konsument kann so auf sehr einfache Art und Weise beim Vorbeigehen
feststellen, ob das Preis-/Leistungsverhältnis betreffend eine bestimmte Ware ihn
zu einem Kauf bewegt oder nicht. Die allgemein in Verwendung befindlichen Vorrichtungen
zum Anzeigen von Preisen sind beispielsweise kleine Schienen, in welche einzelne Buchstaben
oder Zahlen, die auf kleine Plättchen gedruckt sind, einschiebbar sind. Weiters ist
es auch üblich, Preisschilder auf Papier zu drucken und in bei der Ware angeordneten
Folien zu befestigen.
[0004] Ein Nachteil bei derartigen Vorrichtungen nach dem Stand der Technik ist jedoch die
Tatsache, dass der Anbieter der Waren, der diese mit Preisen oder sonstigen Daten
kennzeichnen will, im Falle des Schienensystems jeweils mit einer Vorratsschachtel
an Zeichen (Buchstaben, Zahlen oder Symbolen) hantieren muss, um die verschiedenen
Preise bzw. Beschriftungen mühsam aus puzzleartigen Einzelteilen zusammenzusetzen.
Dabei besteht naturgemäß die Gefahr, dass einige der Einzelteile verloren gegangen
sind oder gerade jenes Zeichen, das für den einzustellenden Preis oder den gewünschten
Text erforderlich ist, nicht vorhanden ist, da dieses Zeichen bereits bei anderen
Waren in Verwendung ist. Mit anderen Worten muss der Anbieter immer dafür sorgen,
dass ausreichend Einzelbausteine mit Zeichen vorhanden sind, da sonst eine Kennzeichnung
der Waren mit dem gewünschten Preis oder Text nicht möglich ist.
[0005] Die Verwendung von ausgedruckten Preisschildern bzw. Informationsschildern hat den
Nachteil, dass diese vorerst mittels einer geeigneten Drucktechnik hergestellt werden
müssen, dann wiederum zu den jeweiligen Waren zu transportieren sind und dort in eine
Hülle geschoben werden müssen. Ist beispielsweise eine Preisauszeichnung falsch, so
kann erst nach neuerlichem Ausdrucken des Schildes, womöglich an einem anderen Ort,
das falsche Schild ersetzt werden. Hinzu kommt noch, dass eine Preisänderung das Wegwerfen
des alten Preisschildes erfordert. Insbesondere bei einer großen Artikelzahl ist die
Preisauszeichnung somit mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden.
[0006] Um ein mosaikartiges Zusammenstellen von gewünschten Beschriftungen sowie ein Ausfertigen
eigens gedruckter Etiketten entbehrlich zu machen, wurde bereits in der
WO 2005/043495 A1 ein Zeichenanzeigemodul vorgeschlagen, mit welchem sämtliche für einen bestimmten
Anwendungsbereich relevanten Zeichen, z.B. die Zahlen 0-9 samt allfälliger Sonder-
oder Währungszeichen, dargestellt werden können. Das Zeichenanzeigemodul ist hierbei
mit matrixförmig angeordneten Öffnungen bzw. Anzeigekanälen versehen, in welchen verschiebbare
Schubelemente gehalten sind. Um die am Zeichenanzeigemodul darzustellenden Zeichen
ändern zu können, kommt eine Einstellvorrichtung mit einer Aufnahme für das Zeichenanzeigemodul
zum Einsatz, mittels welcher Einstellvorrichtung die im Zeichenanzeigemodul gehaltenen
Schubelemente zwecks Anzeige des darzustellenden Zeichens von einer ersten Position,
in welcher Stirnflächen der Schubelemente an einer Sichtfläche des Zeichenanzeigemoduls
sichtbar sind, in eine zweite Position, in welcher diese Stirnflächen in einem Abstand
hinter der Sichtfläche im Zeichenanzeigemodul im wesentlichen nicht sichtbar angeordnet
sind, verschoben werden können.
[0007] Die Einstellvorrichtung weist Griffleisten samt Einstellschablonen auf, die mit matrixförmig
angeordneten Einstellstiften versehen sind, welche jeweils durch ein Zueinanderbewegen
der Griffleisten in die Anzeigekanäle des Zeichenanzeigemoduls einführbar sind. Indem
für jedes darzustellende Zeichen korrespondierende Einstellstiftgruppen an den Einstellschablonen
vorgesehen ist, können die Schubelemente durch die zugeordneten Einstellstifte in
eine gewünschte Endposition zwecks Darstellung des gewünschten Zeichens befördert
werden.
[0008] Als einschränkend erweist sich bei dieser bekannten Einstellvorrichtung, dass vor
oder nach dem Einlegen des Zeichenanzeigemoduls in die Aufnahme sämtliche an einem
Zeichenanzeigemodul vorhandenen Zeichen mittels der Einstellschablonen vorgegeben
werden müssen, auch für den Fall, dass lediglich ein Zeichen von mehreren verändert
werden soll. Eine weitere Einschränkung ist der Umstand das lediglich Zeichenanzeigemodule
vordefinierter Länge bzw. mit einer vordefinierten Anzahl an darzustellenden Zeichen
in die Aufnahme eingesetzt werden können und daher die Zeichenanzeigemodule auf die
Aufnahme abgestimmt sein müssen, was deren Länge betrifft.
[0009] Auch das Verschieben der Einstellschablonen vor jedem Einstellvorgang hat sich in
der Praxis als zeitaufwändig herausgestellt.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0010] Es ist daher das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Einstellvorrichtung für Zeichenanzeigemodule
bereitzustellen, die einen einfacheren Einstellvorgang ermöglicht.
[0011] Insbesondere soll eine unkomplizierte und kostengünstige Einstellvorrichtung vorgeschlagen
werden, mittels welcher einzelne Zeichen unabhängig von anderen am Zeichenanzeigemodul
einstellbaren Zeichen verändert werden können, wobei Zeichenanzeigemodule beliebiger
Länge bzw. Zeichenanzeigemodule mit einer beliebigen Zeichenanzahl mittels der Einstellvorrichtung
manipulierbar sein sollen.
[0012] Die Verschiebung der Schubelemente und damit verbunden die zur Herstellung der Zeichen
notwendige, manuell oder automatisiert durchführbare Bewegung soll vom Anwender so
einfach wie möglich durchführbar sein.
[0013] Erfindungsgemäß werden diese Ziele durch eine Einstellvorrichtung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht.
[0014] Bei einer gattungsgemäßen Einstellvorrichtung zum Verschieben von Schubelementen
in einem Zeichenanzeigemodul sind die Schubelemente jeweils in vorzugsweise als Bohrungen
ausgeführten Anzeigekanälen des Zeichenanzeigemoduls gehalten und von einer ersten
Position, in welcher Stirnflächen der Schubelemente an einer Sichtfläche des Zeichenanzeigemoduls
sichtbar sind, in eine zweite Position, in welcher diese Stirnflächen in einem Abstand
hinter der Sichtfläche im Zeichenanzeigemodul im wesentlichen nicht sichtbar angeordnet
sind, verschiebbar. Erfindungsgemäß ist eine Aufnahme für das einzustellende Zeichenanzeigemodul
vorgesehen, wobei in der Aufnahme ein Einstellmittel angeordnet ist, das während des
Einführens des Zeichenanzeigemoduls in die Aufnahme, das Verschieben der Schubelemente
bewirkt.
[0015] Durch diese konstruktive Ausführung der Einstellvorrichtung ist keine Vorkonfiguration
mittels Einstellschablonen mehr erforderlich, um ein gewünschtes Zeichen am Zeichenanzeigemodul
zu generieren.
[0016] Zur Darstellung eines gewünschten Zeichens am Zeichenanzeigemodul bedarf es fortan
lediglich einer einzigen Einführbewegung in eine dafür vorgesehene Aufnahme, in welcher
ein bewegliches Einstellmittel die Schubelemente des eingeführten Zeichenanzeigemodul
in die dem gewünschten Zeichen entsprechende Positionen verschiebt. Somit entfällt
ein zeitaufwändiges Vorbereiten bzw. Verstellen von Einstellschablonen.
[0017] Ein zur Herstellung der gewünschten Zeichen bzw. Zeichenfolge erforderlicher Verschiebevorgang
der im Zeichenanzeigemodul gehaltenen Schubelemente kann mittels der erfindungsgemäßen
Einstellvorrichtung auf einfache und rasche Weise, z.B. mittels einer kurzen translatorischen
Bewegung des in der Aufnahme gleitenden Zeichenanzeigemoduls, erfolgen.
[0018] Der einfache Aufbau der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung ermöglicht somit eine
komfortablere, flexiblere und schnellere Einstellung der anzuzeigenden Zeichen am
Zeichenanzeigemodul als bei bekannten Einstellvorrichtungen und erlaubt zudem eine
kostengünstige Fertigung.
[0019] Um dem in einem Gehäuse der Einstellvorrichtung gehaltenen Einstellmittel einen guten
Halt sowie eine geeignete Führung zu geben, weist die Aufnahme in einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung jeweils eine obere und untere Begrenzungswand sowie
seitliche Begrenzungswände auf, wobei sich der Abstand zwischen oberer und unterer
Begrenzungswand mit zunehmender Einführtiefe, vorzugsweise V-förmig, verringert.
[0020] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung
weisen die seitlichen Begrenzungswände Führungsschlitze für die Zeichenanzeigemodule
auf, entlang welcher diese in die Aufnahme geschoben werden können. Dank dieses einfachen
Gehäuseaufbaus wird eine kostengünstige Fertigung der Einstellvorrichtung ermöglicht.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform entspricht eine Höhe der Führungsschlitze mindestens
einer zwischen der Sichtfläche und einer Rückseite gemessenen Höhe des Zeichenanzeigemoduls.
Die lichte Breite der Aufnahme entspricht dabei im wesentlichen der Breite eines Zeichens
bzw. einer ein Zeichen bildende Schubelemente-Gruppe am Zeichenanzeigemodul. Das in
die Führungsschlitze einführbare Zeichenanzeigemodul kann daher in beliebiger Länge
ausgeführt sein bzw. eine beliebige Anzahl an veränderbaren Zeichen bzw. ein Zeichen
bildende Schubelemente-Gruppen aufweisen. Das Verschieben im Zeichenanzeigemodul gehaltener,
ein Zeichen darstellender Schubelemente-Gruppen mittels des Einstellmittels kann somit
selektiv erfolgen, ohne dass die Anzahl der am Zeichenanzeigemodul vorgesehenen Zeichen
bzw. die Anzahl der Schubelemente-Gruppen beschränkt ist, da die nicht zu verändernden
Zeichen des Zeichenzeigemoduls links und rechts aus der Aufnahme herausragen können.
Ein Anwender der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung kann somit einen beliebigen,
zum Einführen in die Aufnahme vorgesehenen Abschnitt des Zeichenanzeigemoduls an ein
jeweiliges in der Einstellvorrichtung gehaltenes Einstellmittel heranführen und jene
in diesem Abschnitt des Zeichenanzeigemoduls angeordneten Schubelemente in ihrer Position
verändern, um ein gewünschtes Zeichen bzw. eine gewünschte Zeichenfolge zu generieren.
[0022] Soll z.B. lediglich eine Ziffernstelle eines am Zeichenanzeigemodul dargestellten
Preises verändert werden, so bedarf es fortan nicht mehr einer vollkommenen Neueinstellung
sämtlicher im Zeichenanzeigemodul gehaltenen Schubelemente, sondern es kann gezielt
jenes zu ändernde Zeichen umgewandelt werden, während die Schubelemente sämtlicher
dazu benachbarter (noch aktuellen) Zeichen keinem damit einhergehenden Verschiebevorgang
unterzogen werden müssen.
[0023] Um eine exakt definierte Führung des in die Aufnahme eingeführten Zeichenanzeigemoduls
zu ermöglichen, sind in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung an
die Führungsschlitze begrenzenden Führungskanten Stege mit geringerer Breite als die
Führungskanten vorgesehen. Diese Stege können wahlweise in am Zeichenanzeigemodul
vorgesehenen Führungsschächten einführbar sein, um in dieser Weise eine exakte Ausrichtung
des Zeichenanzeigemoduls zu ermöglichen.
[0024] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung weisen die Führungsschlitze
in Einführrichtung der Zeichenanzeigemodule gesehen Abschnitte mit unterschiedlicher
Höhe auf, wodurch beim Übergang zwischen den beiden Abschnitten ein Anschlag gebildet
wird, auf den weiter unten noch näher eingegangen wird, der einerseits dazu verwendet
werden kann, die Einführbewegung des Zeichenanzeigemoduls in die Aufnahme zu begrenzen
oder aber um im hinteren Bereich der Aufnahmen ausreichend Platz für am Zeichenanzeigemodul
befestigte Rahmen zu schaffen, ohne die Funktionalität der Einstellvorrichtung zu
beeinträchtigen.
[0025] Um eine geeignete Vor- und Rückwärtsbewegung der in den Anzeigekanälen verschiebbaren
Schubelemente bzw. ein Befördern ebendieser von der ersten Position in die zweite
und umgekehrt zu ermöglichen, weist das Einstellmittel in einer bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung einen zangenförmig ausgebildeten Greifabschnitt
auf, an welchem zum Verschieben der Schubelemente vorgesehene Einstellstifte angeordnet
sind.
[0026] Dabei ist das Einstellmittel in der Aufnahme in Einführrichtung verschieblich gelagert,
wobei im Zuge des Einführens des Zeichenanzeigemoduls in die Aufnahmen der Greifabschnitt
aufgrund des sich verringernden Abstandes zwischen oberer und unterer Begrenzungswand
der Aufnahme zusammengedrückt wird. Indem die Einstellstifte hierdurch in die Anzeigekanäle
der Zeichenanzeigemodule einführbar sind, wird ein besonders exakter Einstellmechanismus
realisiert, der das Verschieben der Schubelemente ohne zusätzliche Bedienung durch
den Benutzer bewirkt.
[0027] Hierbei ist der zangenförmig ausgebildete Greifabschnitt vorzugsweise mit Gleitflächen
versehen, welche an den oberen und unteren Begrenzungswänden der Aufnahme anliegen.
Auch durch diese konstruktive Maßnahme wird eine einfach zu fertigende und dennoch
präzise Führung des Einstellmittels in der Aufnahme erzielt.
[0028] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist ein Mitnahmeelement
vorgesehen, welches beim Einschieben des Zeichenanzeigemoduls in die Aufnahme die
Verschiebung des Einstellmittels in die Einführrichtung bewirkt.
[0029] Um ein gänzliches Herausfallen des in die Aufnahme eingesetzten Einstellmittels sicher
zu verhindern, ist das Einstellmittel in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
mit zumindest einem Widerhaken versehen, der in an einer vorzugsweise seitlichen Begrenzungswand
vorgesehenen Halteöffnung verrastbar ist.
[0030] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung
weist das Einstellmittel zwei entgegen die sich verengenden oberen und unteren Begrenzungswänden
V-förmig auseinanderragende Lamellen auf. Diese Lamellen sind aus einem vorzugsweise
elastischen Material ausgeführt und werden im Zuge der fortschreitenden Einführbewegung
des Zeichenanzeigemoduls in die Aufnahme sukzessive in eine zueinander konvergente
Richtung zusammengepresst. Das Zusammenpressen der Lamellen erfordert einen erhöhten
Kraftaufwand und verhindert, dass das Einstellmittel unbeabsichtigt in der jeweiligen
Aufnahme nach innen rutscht, beispielsweise wenn die Einstellvorrichtung fallen gelassen
wird. Mit anderen Worten zwingen die Lamellen die Einstellmittel in eine definierte
Ausgangslage , bzw. schieben stets in Richtung dieser Ausgangslage innerhalb der Aufnahme,
in welcher Ausgangslage das Einstellmittel bereit für die Manipulation eines Zeichenanzeigemoduls
ist.
[0031] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung
sind an dieser mehrere Aufnahmen vorgesehen. Auf diese Weise kann in jeder Aufnahme
ein für die Einstellung eines anderen Zeichens geeignetes Einstellmittel angeordnet
sein. Beispielsweise wären für die die Einstellung der Zahlen 0 bis 9 10 Aufnahmen
samt Einstellmittel erforderlich. Es besteht in dieser Ausführungsform somit keine
Notwendigkeit, während des Betriebs der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung einzelne
Bauteile bzw. Einstellmittel auszutauschen und die Einstellvorrichtung kann als kompakte
und handliche Einheit an einen gewünschten Einsatzort gebracht werden.
[0032] Die erfindungsgemäße Einstellvorrichtung weist in einer bevorzugten Ausführungsart
ein im wesentlichen kreisrundes Gehäuse auf, wobei die Aufnahmen radial verlaufend,
über den Umfang des Gehäuses verteilt, angeordnet sind.
[0033] Indem die Aufnahmen in einer bevorzugten Bauweise mit einem Abstand, vorzugsweise
mit einem identischen Abstand zum Kreismittelpunkt enden ergibt sich eine regelmäßige
und besonders kompakte Bauweise der Einstellvorrichtung bzw. des Gehäuses. Insbesondere,
indem die Aufnahmen zum Kreismittelpunkt hin offen sind, wird mittels der bereits
beschriebenen Einstellmittel-Lamellen der Effekt erzielt, dass die während der Einführbewegung
des Zeichenanzeigemoduls in die Aufnahme sukzessive zueinandergebogenen Lamellen schließlich
am zum Kreismittelpunkt gewandten Ende der Aufnahme einen engsten Punkt erreichen,
um sich nach dessen Überwindung wieder sprunghaft in eine voneinander divergierende
Richtung zu entspannen und in ihre ursprüngliche gespreizte Form zurückzukehren. In
einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante kann die Aufnahme samt Anschlag so
ausgelegt sein, dass dieser deutlich spürbare Effekt, mit dem Erreichen des Anschlags
zeitlich zusammenfällt.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0034] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig.1
- eine erfindungsgemäße Einstellvorrichtung mit angesetztem Zeichenanzeigemodul in Schrägansicht
- Fig.2
- ein Detail A aus Fig.1
- Fig.3
- eine Gehäusehälfte der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung
- Fig.4
- ein Gehäuse der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung in Gesamtansicht
- Fig.5
- ein Detail B aus Fig.4
- Fig.6
- ein Rückansicht des Gehäuses gemäß Blickrichtung 28 in Fig.4
- Fig.7
- eine Gehäusehälfte einer mit Einstellmitteln bestückten erfindungsgemäße Einstellvorrichtung
in Schrägansicht, wobei sich die Einstellmittel in einer Ausgangsposition befinden
- Fig.8
- ein Detail C aus Fig.7
- Fig.9
- eine Gehäusehälfte einer mit Einstellmitteln bestückten erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung
in Schrägansicht, wobei sich eines der Einstellmittel in einer Endposition befindet
(ohne Zeichenanzeigemodul)
- Fig.10
- ein Detail D aus Fig.9
- Fig.11
- ein Detail E aus Fig.9
- Fig.12
- eine Gehäusehälfte einer mit Einstellmitteln bestückten erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung
in Frontalansicht, wobei sich die Einstellmittel in einer Ausgangsposition befinden
- Fig.13
- eine Gehäusehälfte einer mit Einstellmitteln bestückten erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung
in Frontalansicht, wobei sich eines der Einstellmittel in einer Endposition befindet
(samt Zeichenanzeigemodul)
- Fig.14
- ein Detail F aus Fig.13
- Fig.15
- eine erfindungsgemäße Einstellvorrichtung, wobei die Einstellmittel mit in Halteöffnungen
des Gehäuses geführten Widerhaken versehen sind
- Fig.16
- ein Detail G aus Fig.15
- Fig.17 ein
- Zeichenanzeigemodul gemäß dem Stand der Technik in Vorderansicht
- Fig.18
- eine Schnittdarstellung eines Zeichenanzeigemoduls gemäß dem Stand der Technik nach
Schnittlinie X-X in Fig.17
- Fig.19
- ein Zeichenanzeigemodul gemäß dem Stand der Technik mit teilweise sichtbaren Schubelemente-Stirnflächen
- Fig.20
- eine Schnittdarstellung eines Zeichenanzeigemoduls gemäß dem Stand der Technik nach
Schnittlinie Y-Y in Fig.19
- Fig.21 dem
- eine Seitenansicht eines Zeichenanzeigemoduls gemäß Stand der Technik
- Fig.22
- ein erfindungsgemäßes Einstellmittel in isometrischer Einzelansicht
- Fig.23
- eine erfindungsgemäße Aufnahme in isometrischer Einzelansicht
- Fig.24
- eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Einstellmittels in isometrischer
Einzelansicht.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0035] Fig.1 zeigt eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung 1 mit
mehreren Aufnahmen 8, in welche ein Zeichenanzeigemodul 4 einführbar ist, um auf diesem
ein gewünschtes Zeichen, z.B. eine Zahlenfolge für ein Preisschild darzustellen.
[0036] In diesem Zusammenhang eingesetzte Zeichenanzeigemodule 4 sind bereits aus dem Stand
der Technik bekannt und z.B. in der
WO 2005/043495 A1 offenbart (siehe Figuren 17-21).
[0037] Das Zeichenanzeigemodul 4 ist gemäß Fig.17 mit einer definierten Anzahl an Anzeigekanälen
6, welche z.B. in Form von Durchgangsbohrungen ausgeführt sind, versehen. Fig.18 zeigt
eine Schnittansicht entlang der Linie X-X aus Fig.17, wobei ersichtlich ist, dass
in den Anzeigekanälen 6 Schubelemente 5 verschiebbar gelagert sind. Die Länge der
Schubelemente 5 ist hierbei etwas geringer als die Länge der Anzeigekanäle 6.
[0038] Jedes der Schubelemente 6 kann wahlweise in eine erste Position, in welcher eine
Stirnfläche 5a des Schubelementes 5 an einer Sichtfläche 7 des Zeichenanzeigemoduls
4 sichtbar ist oder in eine zweite Position, in welcher diese Stirnfläche 5a in einem
Abstand hinter der Sichtfläche 7 im Zeichenanzeigemodul 4 im wesentlichen nicht sichtbar
angeordnet ist, verschoben werden.
[0039] Für jedes darzustellende Zeichen ist eine Matrix von Anzeigekanälen 6 samt zugeordneter
Schubelemente-Gruppe vorgesehen, im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine 3x5 Matrix.
Prinzipiell ist jedoch die Anzahl an Anzeigekanälen 6 pro Zeichen beliebig zu wählen.
In Abhängigkeit vom darzustellenden Zeichen werden die Schubelemente 5 in eine Position
geschoben, in welcher sie von der Sichtfläche 7 aus sichtbar sind (Blickrichtung 37
in Fig.21). Fig.19 zeigt beispielhaft, wie die Schubelemente 5 für diesen Zweck verschoben
wurden, wobei sich zufolge der spezifischen Schubelemente-Konfiguration die für einen
Betrachter sichtbare Zeichenfolge "12345.-" ergibt.
[0040] Fig.20 zeigt eine entsprechende Schnittansicht entlang Linie Y-Y aus Fig.19, wobei
jene Schubelemente 5, die in Fig.19 als schwarzer Punkt dargestellt sind, in Fig.20
mit ihren Stirnflächen 5a etwas aus dem Zeichenanzeigemodul 4 über die Sichtfläche
7 herausragen und somit besser sichtbar sind. Selbstverständlich ist auch bei einem
bündigen Abschließen der Schubelemente-Stirnflächen 5a mit der Sichtfläche 7 sowie
bei einer Anordnung der Stirnflächen 5a innerhalb des Zeichenanzeigemoduls 4, z.B.
knapp hinter der Sichtfläche 7, eine Sichtbarkeit des jeweiligen Zeichens gewährleistet.
Um einen besonders guten Kontrast der dargestellten Zeichen zu erzielen, ist das Zeichenanzeigemodul
4 vorzugsweise in schwarzer Farbe ausgeführt, während die Schubelemente 5 in weißer
Farbe ausgeführt sind (also umgekehrt zu der zeichnerischen Darstellung in Fig.19).
[0041] Fig.21 zeigt eine Seitenansicht eines Zeichenanzeigemoduls 4 mit einer Stützlippe
36, welche zur Befestigung an diversen Haltevorrichtungen dienen kann oder aber um
den Betrachtungswinkel eines direkt auf einer ebenen Standfläche aufgestellten Zeichenanzeigemoduls
4 angenehmer zu gestalten.
[0042] Das in Fig.2 detailliert dargestellte, für eine erfindungsgemäße Einstellvorrichtung
1 vorgesehene Zeichenanzeigemodul 4 unterscheidet sich von dem anhand der Figuren
17-21 beschriebenen Zeichenanzeigemodul lediglich dadurch, dass an der Rückseite 31
des Zeichenanzeigemoduls 4 Führungsschächte 32 angeordnet sind Diese können in ihren
der Sichtfläche 7 zugewandten Endbereichen 32 in Richtung der Breite 45 des Zeichenanzeigeelementes
4 abgerundet sind, um eine Befestigung auf nicht dargestellten Haltevorrichtungen
zu ermöglichen und gleichzeitig die Neigung zum Betrachter aufgrund der als Wippe
funktionierenden Endbereiche 45 einstellen zu können.
[0043] Die erfindungsgemäße Einstellvorrichtung 1 dient nun dazu, die beschriebenen Schubelemente
5 so zu verstellen, dass die vom Anwender gewünschten Zeichen an der Sichtfläche 7
des Zeichenanzeigemoduls 4 dargestellt werden.
[0044] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die erfindungsgemäße Einstellvorrichtung
1 ein im wesentlichen kreisrundes bzw. diskusförmiges Gehäuse 2 auf, in welchem eine
Vielzahl radial verlaufender, über den Umfang des Gehäuses 2 verteilter Aufnahmen
8 angeordnet ist (siehe eine Einzeldarstellung des Gehäuses 2 gemäß Fig.4 sowie eine
Detaildarstellung einer Aufnahme 8 gemäß Fig.5).
[0045] Die Aufnahmen 8 weisen gemäß Fig.5 (Detail "B" aus Fig.4) jeweils eine obere und
untere Begrenzungswand 9, 10 sowie seitliche Begrenzungswände 11, 12 auf, wobei die
seitlichen Begrenzungswände 11, 12 mit Führungsschlitzen 13 für die Zeichenanzeigemodule
4 versehen sind. Die Höhe 44,44' der Führungsschlitze 13 kann, wie im vorliegenden
Ausführungsbeispiel unterschiedlich abgestuft sein. Der Aufbau einer einzelnen Aufnahme
8 ist auch anhand einer Detaildarstellung gemäß Fig.23 gut nachvollziehbar.
[0046] Die in Fig.2 und Fig.6 eingezeichnete Höhe 44 der Führungsschlitze 13 ist mindestens
so groß wie die zwischen Sichtfläche 7 und Rückseite 31 gemessene Höhe 45 des Zeichenanzeigemoduls
4, wobei die lichte Breite 48 der Aufnahme 8 im wesentlichen der Breite eines darzustellenden
Zeichens 49 am Zeichenanzeigemodul 4 entspricht, um ein seitliches Herausragen des
Zeichenanzeigemoduls 4 aus dem Führungsschlitz 13 bzw. aus der Aufnahme 8, so wie
in Fig.2 dargestellt, zu ermöglichen. Auf diese Weise kann ein Zeichenanzeigemodule
4 beliebiger Länge bzw. ein mit einer beliebigen Anzahl an ein jeweiliges Zeichen
darstellenden Schubelemente-Gruppen versehenes Zeichenanzeigemodul 4 in die Aufnahmen
8 bzw. in die Führungsschlitze 13 eingeführt werden.
[0047] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die seitlichen Begrenzungswände 11 und 12
jeweils zu einem einheitlichen fächerförmigen Gehäuseelement zusammengefasst, während
die oberen und unteren Begrenzungswände 9, 10 jeweils durch radial zu einem Kreismittelpunkt
35 des Gehäuses 2 verlaufende Speichenelemente 30 ausgebildet sind. Das Gehäuse ist
vorzugsweise einstückig und aus Kunststoff hergestellt, wobei die Speichenelemente
30 die Begrenzungswände 11 und 12 bzw. die von den Begrenzungswänden 11 und 12 ausgebildeten
fächerförmigen Gehäuseelemente miteinander verbinden.
[0048] Fig.3 zeigt den prinzipiellen Aufbau einer Gehäusehälfte einer erfindungsgemäßen
Einstellvorrichtung 1, wobei zur besseren Verständlichkeit die (vorderen) seitlichen
Begrenzungswände 11 ausgeblendet sind, sodass gut erkennbar ist, wie die Speichenelemente
30 das Gehäuse 2 in eine definierte Anzahl an Aufnahmen 8 unterteilen. In Fig.3 ist
weiters erkennbar, dass sich der Abstand zwischen oberer und unterer Begrenzungswand
9, 10 jeder Aufnahme 8 mit zunehmender Einführtiefe 24 V-förmig verringert. Die V-förmigen
Aufnahmen 8 enden mit einem vorzugsweise identischen Abstand 34 zum Kreismittelpunkt
35 des Gehäuses 2, wobei die Aufnahmen 8 zum Kreismittelpunkt 35 hin offen sind.
[0049] Die bereits erwähnten Führungsschlitze 13 werden durch gegenüberliegende Führungskanten
14, 15 der seitlichen Begrenzungswände 11, 12 definiert, wobei an diesen Führungskanten
14, 15 Stege 16, 17 vorgesehen sind, welche eine geringerer Breite als die Führungskanten
14, 15 aufweisen bzw. dünner sind als diese (siehe Fig.5 und 6). Die ersten Stege
16 weisen eine größere Höhe auf als die zweiten Stege 17, wobei die zweiten Stege
17 zum direkten Kontaktieren der Sichtfläche 7 des Zeichenanzeigemoduls 4 vorbestimmt
sind, während die ersten Stege 16 zum Eingriff in die an der Rückseite 31 angeordneten
Führungsschächte 32 des Zeichenanzeigemoduls 4 vorbestimmt sind (siehe Fig.2). Wichtig
ist hierbei, dass die Anzeigekanäle 6 an der Sichtfläche 7 des Zeichenanzeigemoduls
4 nicht von den Führungskanten 15 bzw. den zweiten Stegen 17 verstellt werden, um
beim Verschieben der Schubelemente 5 ein einer besseren Kontrastwirkung dienendes
leichtes Hervortreten der Schubelemente-Stirnflächen 5a über die Sichtfläche 7, so
wie in Fig.20 dargestellt, zu ermöglichen.
[0050] Da das Zeichenanzeigemodul 4 also auf den zweiten Stegen 17 gleitet, ist es im vorliegenden
Ausführungsbeispiel genau genommen die in Fig.2 eingezeichneten Höhe 44' des Führungsschlitze
13, welche der Höhe 45 des Zeichenanzeigemoduls 4 entspricht.
[0051] Vorzugsweise weisen die ersten Stege 16, so wie in Fig.1 dargestellt, die gleiche
Höhe auf. Aus fertigungs- bzw. gussformtechnischen Gründen kann jedoch auch einer
der paarweise gegenüberliegenden ersten Stege 16 eine geringere Höhe aufweisen als
der andere (so in Fig.5 dargestellt).
[0052] Erfindungsgemäß sind in den Aufnahmen 8 Einstellmittel 3 für das einzustellende Zeichenanzeigemodul
4 angeordnet, welche beim Einführen des Zeichenanzeigemoduls 4 in die Aufnahme 8 ein
Verschieben der Schubelemente 5 eines Zeichens in eine gewünschte Position bewirken.
[0053] Gemäß Fig.7 ist rein beispielhaft eine Einstellvorrichtung mit dreizehn Aufnahmen
8 gezeigt, wobei in jeder Aufnahme 8 ein Einstellmittel angeordnet ist (wiederum unter
Ausblendung der vorderen seitlichen Begrenzungswände 11). Jedes der Einstellmittel
3 weist hierbei einen zweiteiligen, zangenförmig ausgebildeten Greifabschnitt 18,
19 auf, an welchem zum Verschieben der Schubelemente 5 vorgesehene Einstellstifte
20a, 20b angeordnet sind (siehe auch eine Einzeldarstellung des erfindungsgemäßen
Einstellmittels 3 in Fig.22). Das Einstellmittel 3 ist in der Aufnahme 8 in Einführrichtung
23 bzw. in Richtung des Kreismittelpunktes 35 verschieblich gelagert.
[0054] Das z.B. aus technischem Kunststoff bzw. POM hergestellte Einstellmittel 3 ist vorzugsweise
einstückig ausgeführt und weist einen knorpelförmigen Basisabschnitt 38 auf, von welchem
zwei elastischen Arme 39a, 39b in einer geringfügig divergierenden Richtung wegführen.
An den dem knorpelförmigen Basisabschnitt 38 gegenüberliegenden Endbereichen der Arme
39a, 39b ist schließlich der zangenförmig aufgebaute Greifabschnitt 18, 19 angeordnet,
wobei am Einstellmittel 3 noch ein schulterförmiges Mitnahmeelement 33 vorgesehen
ist, welches beim Einschieben des Zeichenanzeigemoduls 4 in den Führungsschlitz 13
die Verschiebung des Einstellmittels 3 in die Einführrichtung 23 bewirkt. Der Basisabschnitt
38 ist des Weiteren mit zwei V-förmig abstehenden, entgegen den sich verengenden oberen
und unteren Begrenzungswänden 9, 10 auseinanderragenden Lamellen 29 versehen.
[0055] Anhand von Fig.7 bzw. Fig.8 ist nachvollziehbar, wie das in die Aufnahme 8 bzw. in
den Führungsschlitz 13 eingeführte Zeichenanzeigemodul 4 mit einer Unterseite 40 auf
das schulterförmige Mitnahmeelement 33 des in einer Ausgangsposition befindlichen
Einstellmittels 3 trifft und dadurch in weiterer Folge das gesamte Einstellmittel
3 tiefer in die sich V-förmig verengende Aufnahme 8 bzw. in Richtung des Kreismittelpunktes
35 hineindrückt. Eine ausreichende Freistellung des Mitnahmeelementes 33 wird ermöglicht,
indem ein zur (peripheren) Aufnahmeöffnung 8a benachbarter Endabschnitt 18a des ersten
Greifabschnitts 18 sowie dessen Einstellstifte 20a eine geringere Höhe aufweisen als
das Mitnahmeelement 33 (siehe auch Fig.12).
[0056] Wie insbesondere in Fig.22 ersichtlich, weisen die Greifabschnitte 18, 19 Gleitflächen
21, 22 auf, welche während des gesamten Einstellvorganges an den oberen und unteren
Begrenzungswänden 9, 10 der Aufnahme 8 bzw. an den Speichenelementen 30 anliegen.
Um eine optimale Führung der Greifabschnitte 18, 19 in der Aufnahme 8 zu ermöglichen,
weisen die Greifabschnitte 18, 19 zapfenförmige Führungsfortsätze 46, 47 auf, welche
die Gleitflächen 21, 22 verlängern.
[0057] Während des Einführens des Zeichenanzeigemoduls 4 in den Führungsschlitz 13 muss
darauf geachtet werden, dass die an der Rückseite 31 des Zeichenanzeigemoduls 4 angeordneten
Führungsschächte 32 in Eingriff mit den ersten Stegen 16 der seitlichen Begrenzungswände
11, 12 gebracht werden. Durch die passgenaue Paarung der Führungsschächte 32 mit den
ersten Stegen 16 wird eine mit der Stellung der Einstellstifte 20a, 20b korrespondierende
Ausrichtung des Zeichenanzeigemoduls 4 sichergestellt. In dieser Ausrichtung des Zeichenanzeigemoduls
4 (bei Anliegen der Zeichenanzeigemodul-Unterseite 40 am schulterförmigen Mitnahmeelement
33) fluchten die Achsen der Schubelemente 5 bzw. die Achsen der Anzeigekanäle 6 im
wesentlichen mit korrespondierenden, ebenfalls matrixförmig angeordneten Achsen der
Einstellstifte 20a, 20b der Greifabschnitte 18, 19, sodass ein Einführen der Einstellstifte
20a, 20b in die Anzeigekanäle 6 möglich ist.
[0058] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die an den Begrenzungswänden 9, 10 gleitenden
Gleitflächen 21, 22 der Greifabschnitte 18, 19 derart geneigt bzw. sind die Einstellstifte
20a, 20b derart zu den Gleitflächen 21, 22 ausgerichtet, dass die Achsen der Einstellstifte
20a, 20b in jeder Position während des Einstellvorgangs mit den Achsen der Anzeigekanäle
6 im Wesentlichen fluchten. Die Achsen der Einstellstifte 20a, 20b verlaufen im vorliegenden
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung 1 also stets orthogonal
zu den Führungskanten 14, 15 bzw. zu den Kanten der Stege 16, 17.
[0059] Nachdem also ein Zeichenanzeigemodul 4 gemäß Fig.7 in Einführrichtung 23 in den Führungsschlitz
13 eingeführt bzw. mit einem Einstellmittel 3 in Kontakt gebracht wurde, wird das
Einstellmittel 3 schließlich durch eine fortgesetzte translatorische Bewegung in Richtung
des Gehäuse-Kreismittelpunktes 35 in eine Endposition gemäß Fig.9 gebracht. Die Bewegung
des Einstellmittels 3 in seine Endposition wird also ausschließlich durch Hineindrücken
des Zeichenanzeigemoduls 4 in den Führungsschlitz 13 bewirkt, z.B. durch ein manuelles
Erfassen des Zeichenanzeigemoduls 4 an Seitenflächen 41, 42 mit dem Daumen und dem
Zeigefinger.
[0060] Anhand von Fig.9 ist nachvollziehbar, wie die Greifabschnitte 18, 19 während der
Bewegung des (in Fig.9 rechts unten angeordneten) Einstellmittels 3 von der Ausgangsposition
in die Endposition einer Zwangsführung durch die Speichenelemente 30 bzw. durch die
obere und untere Begrenzungswand 9, 10 unterliegen und dadurch sukzessive zueinandergeführt
werden, bis sich die Einstellstifte 20a, 20b der Greifabschnitte 18, 19 in einer gewünschten
Distanz zueinander befinden, in welcher sie in die Anzeigekanäle 6 des Zeichenanzeigemoduls
4 hineinragen und die Schubelemente 5 des Zeichenanzeigemoduls 4 (in Fig.9 der Übersichtlichkeit
wegen nicht dargestellt) in die gewünschte Endposition bewegt haben. In dieser, in
Fig.10 detailliert dargestellten Endposition der Einstellmittel 3 bzw. der Einstellstifte
20a, 20b ist der Einstellvorgang der im (in Fig.10 ebenfalls nicht dargestellten)
Zeichenanzeigemodul 4 gehaltenen Schubelemente 5 vollendet. Zu diesem Zeitpunkt umgreift
der Endabschnitt 18a des ersten Greifabschnitts 18 teilweise eine Oberseite 43 des
Zeichenanzeigemoduls 4 (siehe auch Fig.14).
[0061] Wird das Zeichenanzeigemodul 4 nun wieder aus der Aufnahme 8 bzw. aus dem Führungsschlitz
13 entgegen der Einführrichtung 23 herausgezogen, so ist an jener zuvor in der Aufnahme
8 befindlichen Matrix an Schubelementen 5 gemäß Fig.8 das Zeichen "8" ablesbar, da
die in Form der Ziffer "8" angeordneten Einstellstifte 20a des ersten Greifabschnitts
18 korrespondierende Schubelemente 5 so weit in Richtung der Sichtfläche 7 bzw. über
die Sichtfläche 7 des Zeichenanzeigemoduls 4 hinaus verschoben haben, dass die Stirnflächen
5a dieser Schubelemente 5 nun für einen Betrachter der Sichtfläche 7 gut sichtbar
sind, während jene von den Einstellstiften 20b des zweiten Greifabschnitts 19 kontaktierten
Schubelemente 5 so weit hinter die Sichtfläche 7, also in Richtung der Zeichenanzeigemodul-Rückseite
31 verdrängt wurden, dass diese für einen Betrachter der Sichtfläche 7 nicht sichtbar
sind bzw. dass sich zufolge der Einschubtiefe dieser Schubelemente 5 in den Anzeigekanälen
6 und der damit einhergehenden Verschattung kein relevanter optischer Kontrast mehr
ergibt.
[0062] Der beschriebene Einstellvorgang ist (unter Darstellung des Zeichenanzeigemoduls
4) auch anhand der Figuren 12-14 nachzuvollziehen:
[0063] Fig.12 zeigt eine Draufsicht auf die Einstellvorrichtung 1 ohne vordere Begrenzungswand,
wobei an ein in "3-Uhr-Stellung" angeordnetes Einstellmittel 3 ein Zeichenanzeigemodul
4 in Einführrichtung 23 herangeführt wird. Das Zeichenanzeigemodul 4 ist auch in einer
Position eingezeichnet, in welcher es mit seiner Unterseite 40 das schulterförmige
Mitnahmeelement 33 des Einstellmittels 3 kontaktiert (zu diesem Zeitpunkt befindet
sich das Einstellmittel 3 noch in seiner Ausgangsposition).
[0064] Aufgrund des sich verringernden Abstandes zwischen oberer und unterer Begrenzungswand
9, 10 werden die Greifabschnitte 18, 19 bei fortgesetzter Bewegung des Zeichenanzeigemoduls
4 in Einführrichtung 23 zusammengedrückt und die Einstellstifte 20a, 20b in die Anzeigekanäle
6 der Zeichenanzeigemodule 4 eingeführt bis sich das Einstellmittel 3 bzw. die Einstellstifte
20a, 20b in einer in Fig.13 dargestellten Endposition befinden. In dieser in Fig.14
näher ersichtlichen Endposition sind die (nicht dargestellten) Schubelemente 5 durch
das wechselseitige Eingreifen der Einstellstifte 20a, 20b in einer Weise konfiguriert,
dass sich an der Sichtfläche 7 des (fett dargestellten) Zeichenanzeigemoduls 4 ein
gewünschtes Zeichen ergibt.
[0065] Es möglich, aber nicht notwendig, das Zeichenanzeigemodul 4 bis zu einem Anschlag
25 des Führungsschlitzes 13 weiter in Einführrichtung 23 zu drücken. In einem solchem
Falle würden sich die elastischen Arme 39a, 39b des Einstellmittels 3 noch stärker
wölben als in Fig.13 dargestellt.
[0066] Mit anderen Worten kann der Anschlag 25 dazu dienen, das Ende der zur Einstellung
der Schubelemente 5 erforderlichen Einführbewegung des Zeichenanzeigemoduls 4 zu markieren,
dh. erst wenn das Zeichenanzeigemodul am Anschlag 25 angelangt ist, befinden sich
die Schubelemente in ihrer richtigen Endposition.
[0067] Alternativ dazu kann die geometrische Auslegung der Aufnahme 8 samt Führungsschlitzen
13 auch so erfolgt sein, dass der Anschlag 25 nicht jene Endposition definiert, in
welcher die Schubelemente 5 in ihrer Endposition angelangt sind.
[0068] Es ist aber auch möglich, die Aufnahmen 8 ohne Anschlag 25 auszuführen. Die Führungsschlitze
13 können in diesem Fall mit konstanter Höhe 44 ausgeführt sein.
[0069] Die Begrenzungswände 9,10 bzw. die Speichenelemente 30 in den seitlichen Begrenzungswänden
11,12 können wie in Fig.23 dargestellt ausgeführt sein oder aber in einer alternativen
Ausführungsvariante als divergierenden Kurven ausgebildet sind, wie in Fig.24 dargstellt.
In diesem Fall würden jene Punkte 9a,10a mit geringstem lichten Abstand zwischen den
Kurven jenen Position definieren, in welcher die gewünschte Einstellung der Schubelemente
5 vorgenommen worden ist. Das weitere Einführen eines Zeichenanzeigemoduls 4 in die
Aufnahme 8 würde aufgrund der sich dann wieder voneinander entfernenden Kurven keine
weitere Veränderung der Position der Schubelemente 5 bewirken. Der Abstand zwischen
oberer und unterer Begrenzungswand 9,10 verringert sich somit mit zunehmender Einführtiefe
24 lediglich bis zu jener Position des Zeichenanzeigemoduls, in welcher die erforderliche
Einstellung an den Schubelementen 5 vorgenommen worden ist.
[0070] Ein Herausziehen des Zeichenanzeigemoduls 4 aus der Aufnahme 8 bzw. aus dem Führungsschlitz
13 bewirkt gleichzeitig ein Befördern des Einstellmittels 3 in seine Ausgangsposition,
da das Zeichenanzeigemodul 4 während seines Herausziehens entgegen der Einführrichtung
23 mit der Oberseite 43 gegen den Endabschnitt 18a des ersten Greifabschnitts 18 drückt
(siehe Fig.13 und 14) und dadurch den Greifabschnitt 18 und somit das gesamte Einstellmittel
3 mitnimmt und wieder in die Ausgangsposition gemäß Fig.12 befördert. Gleichzeitig
drücken die Lamellen 29 das Zeichenanzeigemodul 4 in die Ausgangslage.
[0071] Der beschriebene Einstellvorgang kann nun für jede am Zeichenanzeigemodul 4 angeordnete
Schubelemente-Gruppe bzw. -Matrix wiederholt werden, sodass sich gemäß Fig.8 z.B.
die Zeichenfolge "8271.-" ergibt. Da die Einstellung jeweiliger Schubelemente-Gruppen
mittels der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung 1 also jeweils separat, d.h. unabhängig
von der Einstellung benachbarter Schubelemente-Gruppen erfolgt, sind der Anzahl der
am Zeichenanzeigemodul 4 angeordneten Schubelemente-Gruppen bzw. der darstellbaren
Zeichen keine Grenzen gesetzt. In Fig.8 ist rein beispielhaft ein Zeichenanzeigemodul
4 mit fünf Schubelemente-Gruppen bzw. mit sechs Führungsschächten 32 dargestellt.
[0072] Es sei weiters angemerkt, dass die Einstellmittel 3 in den vorliegenden Figuren der
Einfachheit halber uniform dargestellt sind, d.h. dieselbe Anordnung an Einstellstiften
20a, 20b aufweisen. In der Praxis wird selbstverständlich jedes der im vorliegenden
Ausführungsbeispiel dreizehn Einstellmittel 3 eine andere Anordnung an Einstellstiften
20a, 20b aufweisen, um z.B. sämtliche Zahlen 0-9 sowie allfällige Sonder- oder Währungszeichen
mit einer einzigen Einstellvorrichtung 1 einstellen zu können. Indem also jede Aufnahme
8 für ein anderes Zeichen vorgesehen ist, kann eine kompakte und vielseitig verwendbare
Einstellvorrichtung 1 bereitgestellt werden.
[0073] Die bereits erwähnten, entgegen den sich verengenden oberen und unteren Begrenzungswänden
9, 10 V-förmig auseinanderragenden Lamellen 29 des Einstellmittels 3 bedingen einen
erhöhten Kraftaufwand beim Einschieben des Zeichenanzeigemoduls 4 und verhindern,
dass das Einstellmittel 3 unbeabsichtigt in der jeweiligen Aufnahme 8 nach innen rutscht,
beispielsweise wenn die Einstellvorrichtung 3 fallen gelassen wird. Mit anderen Worten
zwingen die Lamellen 29 die Einstellmittel 3 in eine definierte Ausgangslage bzw.
schieben stets in Richtung dieser Ausgangslage innerhalb der Aufnahme 8, in welcher
Ausgangslage das Einstellmittel bereit für die Manipulation eines Zeichenanzeigemoduls
4 ist.
[0074] Zusätzlich können die Lamellen 29 durch einen Schnapp-Effekt dem Benutzer signalisieren,
dass eine Endposition des Einstellmittels 3 erreicht wurde oder bald erreicht wird,
in welcher die gewünschte Schubelementeeinstellung am Zeichenanzeigemodul 4 vollbracht
ist und das Zeichenanzeigemodul 4 wieder entgegen der Einführrichtung 23 aus der Ausnahme
3 bzw. aus dem Führungsschlitz 13 herausgeführt werden kann. Ein derartiger Schnapp-Effekt
kommt zustande, indem die während der Einführbewegung des Zeichenanzeigemoduls 4 in
die Aufnahme 8 sukzessive zueinandergebogenen elastischen Lamellen 29 schließlich
am zum Kreismittelpunkt 35 gewandten Ende der Aufnahme 8 einen Totpunkt erreichen
und sich nach dessen Überwindung wieder sprunghaft in eine voneinander divergierende
Richtung zu entspannen und in ihre ursprüngliche gespreizte Form zurückzukehren. Fig.11
zeigt eine derartige Stellung der Lamellen 29 nach Überwindung des durch nadelförmig
verjüngte Endabschnitte 30a der Speichenelemente 30 ausgebildeten Endpunktes, wobei
sich das Einstellmittel 3 in seiner das Zeichenanzeigemodul 4 einstellenden Endposition
befindet.
[0075] Während des Herausziehens des Zeichenanzeigemoduls 4 aus der Aufnahme 8 entgegen
der Einführrichtung 23 muss vom Anwender wiederum ein kurzer Widerstand überwunden
werden, da die Lamellen 29 erneut von nadelförmigen Endabschnitten 30a der Speichenelemente
30 zueinandergedrückt werden und erst nach Überwindung eines Endpunkts wieder expandieren
können.
[0076] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Greifabschnitte 18, 19 jedes Einstellmittels
3 mit einem Widerhaken 26 versehen, der in einer an der seitlichen Begrenzungswand
12 vorgesehenen Halteöffnung 27 verrastbar ist (siehe Figuren 22 und 23). Fig.15 zeigt
eine Rückansicht der in Fig.7 dargestellten Einstellvorrichtung 1, wobei insbesondere
in einer Detaildarstellung gemäß Fig.16 ersichtlich ist, wie die in den Halteöffnungen
27 verrasteten Widerhaken 26 ein Herausfallen der in die Aufnahme 8 eingesetzten Einstellmittel
3 verhindern. Die Halteöffnungen 27 verlaufen parallel zu den Speichenelementen 30
und grenzen im vorliegenden Ausführungsbeispiel direkt an diese an. Während des gesamten
Bewegungsvorganges des Einstellmittels 3 von der Ausgangsposition in seine Endposition
und zurück ist somit eine sichere Führung des Einstellmittels 3 gewährleistet. Darüber
hinaus ist durch die Vorsehung der in den Halteöffnungen 27 geführten Widerhaken 26
sichergestellt, dass die Greifabschnitte 18, 19 beim Zurückbewegen des Einstellmittels
3 aus der Endposition in seine Ausgangsposition wieder in eine vollkommene Offenstellung
geführt werden, welche durch eine plastische Biegung der Arme 39a, 39b des Einstellmittels
3 bzw. durch ein zu langes Verweilen des (verformten) Einstellmittels 3 in seiner
Endposition eventuell verhindert sein könnte.
[0077] Es versteht sich, dass zur vorgestellten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen
Einstellvorrichtung 1 vielfache Variationen denkbar sind, ohne vom erfindungsgemäßen
Prinzip abzuweichen. Denkbar wäre es z.B., dass die im Zeichenanzeigemodul 4 gehaltenen
Schubelemente 5 während des Einschiebens des Zeichenanzeigemoduls 4 in die Aufnahme
8 an einer geeigneten Führungsfläche kalibriert werden und lediglich ein einzelner,
z.B. in die Rückseite 31 des Zeichenanzeigemoduls 4 eingreifender Greifabschnitt 18
am Einstellmittel 3 vorgesehen ist, welcher ausgewählte Schubelemente 5 von einer
ersten (unsichtbaren) in eine zweite (sichtbare) Position befördert.
[0078] Ebenso könnten die Schubelemente 5 anstatt stiftförmig auch eckig bzw. polygonförmig
ausgeführt sein, wobei einzelne Schubelemente 5 auch die ganze oder teilweise Form
von jeweils gewünschten Zeichen, z.B. von Währungssymbolen aufweisen können.
[0079] Insbesondere erstreckt sich die Erfindung nicht nur auf die im Ausführungsbeispiel
gezeigte kreisrunde Einstellvorrichtung mit radial angeordneten Aufnahmen sondern
prinzipiell auf jede Anordnung einer erfindungsgemäßen Aufnahme in einem Gehäuse,
so beispielsweise auch auf eine Einstellvorrichtung mit lediglich einer Aufnahme in
einem Gehäuse.
Bezugszeichenliste
[0080]
- 1
- Einstellvorrichtung
- 2
- Gehäuse
- 3
- Einstellmittel
- 4
- Zeichenanzeigemodul
- 5
- Schubelemente
- 5a
- Stirnflächen der Schubelemente
- 6
- Anzeigekanäle
- 7
- Sichtfläche
- 8
- Aufnahme
- 8a
- (periphere) Aufnahmeöffnung
- 9
- obere Begrenzungswand
- 10
- untere Begrenzungswand
- 11
- seitliche Begrenzungswand
- 12
- seitliche Begrenzungswand
- 13
- Führungsschlitze
- 14
- Führungskanten
- 15
- Führungskanten
- 16
- Stege
- 17
- Stege
- 18
- erster Greifabschnitt
- 19
- zweiter Greifabschnitt
- 20a
- Einstellstifte des ersten Greifabschnitts 18
- 20b
- Einstellstifte des zweiten Greifabschnitts 19
- 21
- Gleitfläche (am ersten Greifabschnitt 18)
- 22
- Gleitfläche (am zweiten Greifabschnitt 19)
- 23
- Einführrichtung
- 24
- Einführtiefe
- 25
- Anschlag
- 26
- Widerhaken
- 27
- Halteöffnung
- 28
- Blickrichtung
- 29
- Lamellen
- 30
- Speichenelement
- 31
- Rückseite des Zeichenanzeigemoduls
- 32
- Führungsschächte am Zeichenanzeigemodul
- 33
- Mitnahmeelement
- 34
- Abstand zum Kreismittelpunkt 35
- 35
- Kreismittelpunkt
- 36
- Stützlippe
- 37
- Blickrichtung
- 38
- Basisabschnitt des Einstellmittels 3
- 39a
- Arme des Einstellmittels
- 39b
- Arme des Einstellmittels
- 40
- Unterseite des Zeichenanzeigemoduls
- 41
- Seitenfläche des Zeichenanzeigemoduls
- 42
- Seitenfläche des Zeichenanzeigemoduls
- 43
- Oberseite des Zeichenanzeigemoduls
- 44
- Höhe des Führungsschlitzes 13
- 45
- Höhe des Anzeigemoduls 4
- 46
- Führungsfortsatz des Einstellmittels 3
- 47
- Führungsfortsatz des Einstellmittels 3
- 48
- lichte Breite der Aufnahme 8
- 49
- Breite eines Zeichens am Zeichenanzeigemodul 4
- 50
- Tiefe des Zeichenanzeigemoduls
- 51
- Breite des Zeichenanzeigemoduls
1. Einstellvorrichtung (1) zum Verschieben von Schubelementen (5) in einem Zeichenanzeigemodul
(4), wobei die Schubelemente (5) jeweils in Anzeigekanälen (6) des Zeichenanzeigemoduls
(4) gehalten sind und von einer ersten Position, in welcher Stirnflächen (5a) der
Schubelemente (5) an einer Sichtfläche (7) des Zeichenanzeigemoduls (5) sichtbar sind,
in eine zweite Position, in welcher diese Stirnflächen (5a) in einem Abstand hinter
der Sichtfläche (7) im Zeichenanzeigemodul (4) im wesentlichen nicht sichtbar angeordnet
sind, verschiebbar sind, wobei eine Aufnahme (8) für das einzustellende Zeichenanzeigemodul
(4) vorgesehen ist und, wobei in der Aufnahme (8) ein Einstellmittel (3) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellmittel während des Einführens des Zeichenanzeigemoduls (4) in die Aufnahme
(8), das Verschieben der Schubelemente (5) bewirkt.
2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (8) jeweils eine obere und untere Begrenzungswand (9, 10) sowie seitliche
Begrenzungswände (11, 12) aufweist und sich der Abstand zwischen oberer und unterer
Begrenzungswand (9, 10) mit zunehmender Einführtiefe (24), vorzugsweise V-förmig,
verringert.
3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Begrenzungswände (11, 12) Führungsschlitze (13) für die Zeichenanzeigemodule
(4) aufweisen.
4. Einstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Höhe (44, 44') der Führungsschlitze (13) mindestens einer zwischen Sichtfläche
(7) und einer Rückseite (31) gemessenen Höhe (45) des Zeichenanzeigemoduls (4) entspricht.
5. Einstellvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschlitze (13) in Einführrichtung (23) der Zeichenanzeigemodule (4) gesehen
Abschnitte mit unterschiedlicher Höhe (44,44') aufweisen.
6. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Führungsschlitz (13) von zwei einander gegenüberliegenden, als divergierende
Kurven ausgebildete Führungskanten (14,15) begrenzt ist.
7. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Breite der Aufnahme (8) im wesentlichen der Breite eines Zeichens am Zeichenanzeigemodul
(4) entspricht.
8. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an die Führungsschlitze (13) begrenzenden Führungskanten (14, 15) Stege (16, 17)
mit geringerer Breite als die Führungskanten (14, 15) vorgesehen sind.
9. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellmittel (3) einen zangenförmig ausgebildeten Greifabschnitt (18, 19) aufweist,
an welchem zum Verschieben der Schubelemente (5) vorgesehene Einstellstifte (20a,
20b) angeordnet sind.
10. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Einstellmittel (3) ein Mitnahmeelement (33) vorgesehen ist, welches beim Einschieben
des Zeichenanzeigemoduls (4) die Verschiebung des Einstellmittels (3) in die Einführrichtung
(23) bewirkt.
11. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellmittel (3) in der Aufnahme (8) in Einführrichtung (23) verschieblich
gelagert ist und im Zuge des Einführens des Zeichenanzeigemoduls (4) in die Aufnahmen
(8) der Greifabschnitt (18, 19) aufgrund des sich verringernden Abstandes zwischen
oberer und unterer Begrenzungswand (9, 10) zusammengedrückt wird, wodurch die Einstellstifte
(20a, 20b) in die Anzeigekanäle (6) der Zeichenanzeigemodule (4) einführbar sind.
12. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zangenförmig ausgebildete Greifabschnitt (18, 19) mit Gleitflächen (21, 22) versehen
ist, welche an den oberen und unteren Begrenzungswänden (9, 10) der Aufnahme (8) anliegen.
13. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellmittel (3) mit zumindest einem Widerhaken (26) versehen ist, der in an
einer seitlichen Begrenzungswand (11, 12) vorgesehenen Halteöffnung (27) verrastbar
ist.
14. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellmittel (3) zwei entgegen den sich verengenden oberen und unteren Begrenzungswänden
(9, 10) V-förmig auseinanderragende Lamellen (29) aufweist.
15. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Aufnahmen (8) vorgesehen sind.
1. A setting apparatus (1) for displacing push elements (5) in a sign display module
(4), with the push elements (5) each being held in the display ducts (6) of the sign
display module (4) and being displaceable from a first position in which the face
surfaces (5a) of the push elements (5) are visible on a display surface (7) of the
sign display module (4) to a second position in which said face surfaces (5a) are
arranged substantially in a non-visible way at a distance behind the display surface
(7) in the sign display module (4), with a receptacle (8) being provided for the sign
display module (4) to be set and setting means (3) being arranged in the receptacle
(8), characterized in that the setting means cause the displacement of the push elements (5) during the insertion
of the sign display module (4) into the receptacle (8).
2. A setting apparatus according to claim 1, characterized in that the receptacle (8) comprises an upper and lower boundary wall (9, 10) and lateral
boundary walls (11, 12) each, and the distance between the upper and lower boundary
wall (9, 10) decreases with increasing insertion depth (24), preferably in a V-like
manner.
3. A setting apparatus according to claim 2, characterized in that the lateral boundary walls (11, 12) comprise guide slits (13) for the sign display
modules (4).
4. A setting apparatus according to claim 3, characterized in that a height (44, 44') of the guide slits (13) corresponds to at least a height (45)
of the sign display module (4) as measured between the display surface (7) and a rear
side (31).
5. A setting apparatus according to claim 3 or 4, characterized in that the guide slits (13) comprise sections of different height (44, 44'), as seen in
the insertion direction (23) of the sign display module (4).
6. A setting apparatus according to one of the claims 3 to 5, characterized in that each guide slit (13) is delimited by two mutually opposite guide edges (14, 15) which
are arranged as diverging curves.
7. A setting apparatus according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the clear width of the receptacle (8) substantially corresponds to the width of a
sign on the sign display module (4).
8. A setting apparatus according to one of the claims 3 to 7, characterized in that webs (16, 17) with a smaller width than the guide edges (14, 15) are provided on
the guide edges (14, 15) which delimit the guide slits (14, 15).
9. A setting apparatus according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the setting means (3) comprises a gripping section (18, 19) which is arranged in
a pincer-like manner and on which setting pins (20a, 20b) are arranged which are provided
for displacing the push elements (5).
10. A setting apparatus according to one of the claims 1 to 9, characterized in that an entrainment element (33) is provided on the setting means (3), which entrainment
element causes the displacement of the setting means (3) in the direction of insertion
(23) during the insertion of the sign display module (4).
11. A setting apparatus according to one of the claims 2 to 10, characterized in that the setting means (3) is held in a displaceable manner in the receptacle (8) in the
direction of insertion (23) and the gripping section (18, 19) is compressed between
upper and bottom boundary wall (9, 10) as a result of the decreasing distance between
upper and lower boundary wall (9, 10) during the insertion of the sign display module
(4) into the receptacles (8), as a result of which the setting pins (20a, 20b) can
be introduced into the display ducts (6) of the sign display module (4).
12. A setting apparatus according to one of the claims 9 to 11, characterized in that the gripping section (18, 19) which is arranged in a pincer-like manner is provided
with sliding surfaces (21, 22) which rest on the upper and lower boundary walls (9,
10) of the receptacle (8).
13. A setting apparatus according to one of the claims 1 to 12, characterized in that the setting means (3) is provided at least with one barb (26) which can be latched
to a holding opening (27) provided in a lateral boundary wall (11, 12).
14. A setting apparatus according to one of the claims 2 to 13, characterized in that the setting means (3) comprises two lamellae (29) which protrude apart in a V-like
manner against the narrowing upper and lower boundary walls (9, 10).
15. A setting apparatus according to one of the claims 1 to 14, characterized in that several receptacles (8) are provided.
1. Dispositif de réglage (1) servant à déplacer des éléments coulissants (5) dans un
module d'affichage de caractères (4), les éléments coulissants (5) étant maintenus
dans des canaux d'affichage (6) du module d'affichage de caractères (4) et pouvant
être déplacés d'une première position dans laquelle des surfaces frontales (5a) des
éléments coulissants (5) sont visibles sur une face visible (7) du module d'affichage
de caractères (5), à une seconde position dans laquelle ces surfaces frontales (5a)
sont disposées de façon sensiblement non visible à une certaine distance à l'arrière
de la face visible (7) dans le module d'affichage de caractères (4), dans lequel un
logement (8) est prévu pour le module d'affichage de caractères (4) à régler et dans
lequel un moyen de réglage (3) est placé dans le logement (8), caractérisé en ce que le moyen de réglage provoque le déplacement de l'élément coulissant (5) lorsque le
module d'affichage de caractères (4) est inséré dans le logement (8).
2. Dispositif de réglage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le logement (8) présente des parois de délimitation supérieure et inférieure (9,
10) ainsi que des parois de délimitation latérales (11, 12) et la distance entre les
parois de délimitation supérieure et inférieure (9, 10) diminue avec la profondeur
d'introduction (24), de préférence en forme de V.
3. Dispositif de réglage selon la revendication 2, caractérisé en ce que les parois de délimitation latérales (11, 12) présentent des fentes de guidage (13)
pour les modules d'affichage de caractères (4).
4. Dispositif de réglage selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'une hauteur (44, 44') des fentes de guidage (13) correspond au moins à une hauteur
(45) du module d'affichage de caractères (4) mesurée entre la face visible (7) et
une face arrière (31).
5. Dispositif de réglage selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les fentes de guidage (13) présentent, vues dans le sens d'insertion (23) des modules
d'affichage de caractères (4), des sections de hauteur différente (44,44').
6. Dispositif de réglage selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que chaque fente de guidage (13) est délimitée par deux bords de guidage (14, 15) qui
se font face et sont conformés comme des courbes divergentes.
7. Dispositif de réglage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la largeur libre du logement (8) correspond sensiblement à la largeur d'un caractère
sur le module d'affichage de caractères (4).
8. Dispositif de réglage selon l'une des revendications 3 à 7, caractérisé en ce qu'il est prévu sur les bords de guidage (14, 15) délimitant les fentes de guidage (13)
des barrettes (16, 17) d'une largeur inférieure à celle des bords de guidage (14,
15).
9. Dispositif de réglage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le moyen de réglage (3) comprend une section de prise (18, 19) en forme de pince,
sur laquelle sont disposées des goupilles de réglage (20a, 20b) servant à déplacer
les éléments coulissants (5).
10. Dispositif de réglage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le moyen de réglage (3) un élément d'entraînement (33) qui provoque,
lors de l'insertion du module d'affichage de caractères (4), le déplacement du moyen
de réglage (3) dans le sens de l'introduction (23).
11. Dispositif de réglage selon l'une des revendications 2 à 10, caractérisé en ce que le moyen de réglage (3) est supporté dans le logement (8) avec possibilité de translation
dans le sens de l'introduction (23) et au cours de l'introduction du module d'affichage
de caractères (4) dans les logements (8), la section de prise (18, 19) est comprimée
en raison de la réduction de l'écartement entre les parois de délimitation supérieure
et inférieure (9, 10), de sorte que les goupilles de réglage (20a, 20b) peuvent être
introduites dans les canaux d'affichage (6) des modules d'affichage de caractères
(4).
12. Dispositif de réglage selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que la section de prise (18, 19) en forme de pince est munie de surfaces de glissement
(21, 22) qui reposent sur les parois de délimitation supérieure et inférieure (9,
10) du logement (8).
13. Dispositif de réglage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le moyen de réglage (3) est muni d'au moins une barbe (26) qui peut s'engager dans
une ouverture de rétention (27) prévue sur une paroi de délimitation latérale (11,
12).
14. Dispositif de réglage selon l'une des revendications 2 à 13, caractérisé en ce que le moyen de réglage (3) présente deux lamelles (29) qui dépassent en s'écartant en
forme de V à l'opposé des parois de délimitation supérieure et inférieure (9, 10)
qui se resserrent.
15. Dispositif de réglage selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que plusieurs logements (8) sont prévus.