[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Hohl- oder Mehrschichtwandelement,
vorzugsweise für die Herstellung von Hohlwandelementen oder Mehrschichtwandelementen.
[0002] Aus der
DE 298 03 561 U1 ist ein Hohl- oder Mehrschichtwandelement gemäß des einleitenden Teils von Anspruch
1 bekannt. Zwischen den Wandelementen ist ein Abstandshalter vorgesehen.
[0003] Derartige Abstandhalter sind aus dem Stand der Technik allgemein bekannt und werden
auch als Anker bezeichnet. Sie bestehen üblicherweise aus einem im wesentlichen U-förmig
gebogenen Metallstab, der sich zwischen zwei voneinander beabstandeten Wandelementen
eines Hohlwandelementes oder Mehrschichtwandelementes erstreckt. Bei Hohlwandelemente
sind die Wandelemente voneinander beabstandet. Bei Mehrschichtwandelementen befindet
sich zwischen den Wandelementen eine Isolierschicht. Solche Mehrschichtwandelemente
werden auch als Sandwichwand bezeichnet. Darüber hinaus existieren auch Mischformen,
bei dem ein Hohlwandelement auch eine Isolierung zwischen den Wandelementen aufweist.
Die Wandelemente bestehen zumeist aus Beton. Das Hohlwandelement wird in bekannter
Weise hergestellt. Zunächst wird eine Schalung auf eine Schalungsunterlage aufgelegt,
dann ggf. die Bewehrungsstäbe aus Stahl oder dergleichen eingelegt und die Schalung
anschließend mit Beton ausgefüllt. Während der Beton noch flüssig ist wird der U-förmige
Abstandhalter mit einem Schenkel in den Beton eingelegt und positioniert. Vorzugsweise
sind mehrere Abstandhalter vorgesehen, um dadurch einen stabilen Verbund zwischen
den Wandelementen zu verwirklichen. Nach dem Aushärten wird die Schalung entfernt,
so dass ein fertiges Wandelement entsteht, aus dem der Abstandhalter, vorzugsweise
mehrere Abstandhalter, zumindest teilweise hervorstehen. Anschließend wird auf einer
Schalungsunterlage eine zweite Schalung angeordnet. Auch in diese Schalung können
ggf. Bewehrungsmatten, Bewehrungsstäbe und dgl. zur Verstärkung des Wandelementes
eingebracht werden. Anschließend wird die zweite Form ebenfalls mit Beton ausgefüllt.
Noch während der Beton flüssig ist, wird das bereits fertig gestellte erste Wandelement
angehoben und gewendet und in solch einer Weise positioniert, dass es oberhalb und
mit Abstand gegenüber dem zu fertigenden zweiten Wandelement angeordnet ist, wobei
der andere Schenkel des U-förmigen Abstandhalter in den Beton des zu fertigenden zweiten
Wandelementes eintaucht. Dieser Vorgang wird auch als Einwenden bezeichnet. Nach dem
Aushärten des Betons kann die zweite Schalung entfernt werden. Auf diese Weise wurde
ein Hohlwandelement erzeugt, das aus zwei voneinander beabstandeten, im wesentlichen
parallel zueinander verlaufenden Wandelementen besteht, die über die Abstandhalter
verbunden sind. Im Falle von Mehrschichtwandelementen wird nach der Herstellung des
ersten Wandelementes eine Isolierschicht aufgebracht, die vom Abstandhalter durchstoßen
wird.
[0004] Die Abstandhalter können nicht nur dazu dienen, die Wandelemente auf Abstand zu positionieren,
sondern auch dazu, das Hohlwandelement auf der Baustelle anzuheben. Eine Hebeeinrichtung,
z. B. ein Kran, kann an einem oder mehreren der Abstandhaltern angreifen, so dass
das Hohlwandelement angehoben und an die gewünschte Stelle auf der Baustelle gebracht
werden kann. Sobald das Hohlwandelement seine Endlage erreicht hat, um z. B. im Verbund
mit mehreren anderen Hohlwandelementen eine Hohlwand zu bilden, kann diese bekannterweise
mit Ortbeton und/oder Isoliermaterialien gefüllt werden. Der Vorteil derartiger Hohlwandelemente
ist ihre einfache Handhabung und das vergleichsweise geringe Gewicht. Zudem vereinfacht
sich die Herstellung von Wänden auf der Baustelle, da die Hohlwandelemente gleichzeitig
als Schalung für die zwischen den Wandelementen angebrachten Füllmaterialien, wie
z.B. Ortbeton dienen. Darüber hinaus erlauben diese Hohlwandelemente eine sehr kostengünstige
industrielle Vorfertigung. Dadurch lassen sich die Baukosten zum Erstellen von Gebäuden
erheblich senken.
[0005] Allerdings hat sich im Betrieb gezeigt, dass die Ausreißfestigkeit der Abstandhalter
nicht immer gewährleistet ist. Beschädigungen an den Wandelementen werden häufig auf
der Baustelle nur unzureichend repariert mit nachteiligen Folgen für die Festigkeit
des Wandelementes. Auch hat sich gezeigt, dass die Genauigkeit bei der Fertigung derartiger
Hohlwände nicht immer den gewünschten Anforderungen entspricht. Dies trifft ebenso
auf Mehrschichtwandelemente zu.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Hohl- oder Mehrschichtwandelement mit einem
verbesserten Abstandhalter anzugeben, so dass einerseits die Festigkeit der herzustellenden
Hohlwandelemente oder Mehrschichtwandelemente verbessert werden kann und andererseits
die Herstellungsgenauigkeit erhöht werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Anspruch 1 gelöst. Diese Lösung ist
einfach und hat den Vorteil, dass durch Ausbilden einer Stützebene die Abstandhalter
dazu verwendet werden können, die Wandelemente genauer zueinander positionieren. Beim
Herstellen des ersten Wandelementes kann z. B. der Abstandhalter so weit in den flüssigen
Beton eingetaucht werden, bis er die Schalungsunterlage berührt. Nach dem Aushärten
und Einwenden des ersten Wandelementes in die Schalung des zweiten Wandelementes kann
anhand des Abstandhalters der genaue Abstand des ersten Wandelementes zum zweiten
Wandelement ermittelt werden. Dadurch, dass ein Abstandhalter nunmehr zumindest drei
Stäbe aufweist, kann zudem die Ausreißfestigkeit gegenüber bekannten Abstandhaltern
deutlich verbessert werden. Z. B. kann die Anzahl erforderlicher Abstandhalter zum
Herstellen eines Hohlwandelementes dadurch verringert werden. Zudem können durch den
neuartigen Abstandhalter auch Kräfte parallel zu den Wandelementen besser aufgenommen
werden. Dies ist insbesondere bei den Mehrschichtwandelementen von Vorteil, bei denen
aus den Wandelementen eine Fassade gebildet kann.
[0008] Ein besonders einfacher Abstandhalter lässt sich erreichen, wenn die drei Stäbe im
wesentlichen gerade sind.
[0009] Von Vorteil kann es sein, wenn die Stützebenen parallel zueinander sind. Dann lässt
sich der Abstandhalter universeller einsetzen. Insbesondere ermöglicht dies den Abstand
zweier Wandelemente genau einzustellen, da der Abstandhalter beidseitig in flüssigem
Beton eingesetzt werden kann, bis er auf die Schalungsunterlage trifft. Dadurch lässt
sich mit geringem Aufwand ein exaktes Positionieren der beiden Wandelemente zueinander
verwirklichen.
[0010] Um die Festigkeit des Abstandhalters zu verbessern, kann eine Verbindungsanordnung
vorgesehen sein, welche die drei Stäbe miteinander verbindet.
[0011] Von Vorteil kann es daher sein, wenn die Verbindungseinrichtung einen Ring aufweist,
durch welchen sich die Stäbe hindurch erstrecken. So lässt sich auf besonders einfache
Weise eine stabile Einheit realisieren. Der Ring kann auch einer von der Geometrie
eines exakten Ringes abweichenden Form aufweisen, soll jedoch die Stäbe vollständig
umgeben.
[0012] Von Vorteil kann es dabei sein, wenn der Ring in etwa mittig in Längsrichtung der
Stäbe an den Stäben angeordnet ist. Durch den Ring lässt sich eine Engstelle erzeugen,
die es erlaubt insbesondere einen Kranhaken in etwa mittig zwischen den Wandelementen
zu positionieren, wenn die Hohlwandelemente angehoben werden sollen. Um die Festigkeit
zu erhöhen, kann der Ring mit den Stäben fest verbunden sein.
[0013] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können die Stäbe aus Edelstahl
gefertigt sein. Edelstahl hat den Vorteil, nicht zu rosten. Dadurch ist es möglich,
den Abstandhalter in flüssigem Beton bis auf die Schalungsunterlage zu drücken. Der
Abstandhalter ist dann zwar am fertigen Wandelement sichtbar, andererseits besteht
gegenüber herkömmlichen Abstandhaltern keine Gefahr des Rostens.
[0014] Um die Festigkeit zu erhöhen, kann es weiterhin vorteilhaft sein, wenn der Ring Metall
aufweist, vorzugsweise daraus besteht.
[0015] Bei einer alternativen Ausführungsform können die Stäbe und/oder der Ring aus Kunststoff,
vorzugsweise glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) bestehen. Denkbar sind auch Kohlefasermaterialien.
Der Vorteil eines Abstandhalters aus Kunststoff liegt darin, dass er ebenfalls so
weit in den flüssigen Beton gedrückt werden kann, bis er mit den Stützabschnitten
die Schalung berührt. Zwar ist der Abstandhalter dann am fertigen Hohl- oder Mehrschichtwandelement
von außen sichtbar, andererseits entstehen durch die Verwendung von Kunststoff keine
Kältebrücken. Außerdem besteht keine Rostgefahr.
[0016] Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung gemäß Anspruch 8 weist der Abstandhalter
vier Stäbe auf. Dadurch lässt sich die Festigkeit des Abstandhalters weiter vergrößern.
[0017] Bei einer solchen Ausführungsform erstreckt sich die Verbindungseinrichtung zwischen
den Stäben. Anders als bei der Ausführungsform mit einem die Stäbe umgreifenden Verbindungselement
kann hier das Verbindungselement zwischen den Stäben platziert sein, und dadurch die
Stäbe möglichst weit voneinander zu beabstanden.
[0018] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Verbindungseinrichtung
in Längsrichtung der Stäbe zur Stabmitte versetzt, jedoch zwischen den Endabschnitten
der Stäbe angeordnet sein. Auf diese Weise ist es möglich, die Verbindungseinrichtung
in eines der Wandelemente hinein zu verlegen, so dass am fertig gestellten Hohl- oder
Mehrschichtwandelement die Verbindungseinrichtung nicht oder nur teilweise sichtbar
ist. Dadurch kann gezielt die Ausreißfestigkeit der Abstandhalter aus einem Wandelement
erhöht werden.
[0019] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann der Abstand der Endabschnitte
untereinander, die näher der Verbindungseinrichtung sind, kleiner als der Abstand
der Endabschnitte untereinander sein, die von der Verbindungseinrichtung weiter entfernt
sind. Insbesondere bei Hohlwandelementen, deren Wandelemente unterschiedliche Dicken
aufweisen, kann sich eine solche Ausführungsform als vorteilhaft erweisen. Gerade
bei Mehrschichtwandelementen, bei denen das dicke Wandelement die Stützfunktion übernimmt
und das dünne Wandelement als Fassade dient.
[0020] Weiterhin kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Stäbe im wesentlichen auf
einem Pyramidenstumpfmantel angeordnet sind. Man kann die Abstandhalter vorteilhafterweise
symmetrisch gestalten, wodurch kann der Kraftverlauf symmetrisch in den Abstandhalter
eingebracht werden kann, so dass sich die Festigkeit der Hohl- oder Mehrschichtwandelemente
erhöhen lässt. Bei einer alternativen Ausführungsform kann eine geometrische Ausführungsform
verwirklicht werden, die zwei aufeinander zugerichteten Pyramiden oder
[0021] Tetraeder entspricht, deren Spitze im wesentlichen im Bereich der Verbindungseinrichtung
angeordnet sind. Bei solchen Ausführungsformen kann es zur Erzeugung derartiger geometrischer
Anordnungen günstig sein, wenn die Stäbe alle gleich lang sind.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausbildungsform kann der Abstandhalter mit Stäben
und Verbindungseinrichtung einstückig, vorzugsweise durch Spritzgießen, hergestellt
sein.
[0023] Weiterhin kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Stäbe Halteprofile aufweisen
bzw. deren Oberfläche profiliert ist. Auch dadurch lässt sich die Ausreißfestigkeit
erhöhen.
[0024] Es kann sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Stäbe an den Endabschnitten angespitzt
oder angeschrägt sind. Dadurch lässt sich die Positioniergenauigkeit verbessern.
[0025] Zum Anheben der Hohl- oder Mehrschichtwandelemente kann die Verbindungseinrichtung
zwischen den Wandelementen angeordnet sein.
[0026] Auch kann es vorteilhaft sein, wenn die Verbindungseinrichtung zumindest abschnittsweise
in einem der Wandelemente angeordnet ist. Auch kann es sich als günstig erweisen,
wenn zumindest eine Stützebene in einer Ebene einer Außenwand eines Wandelementes
angeordnet ist.
[0027] Weiterhin wird ein Verfahren unter Schutz gestellt zum Herstellen eines Hohl- oder
Mehrschichtwandelementes gemäß Anspruch 13.
[0028] Die Erfindung ist in den Ansprüchen 1 bis 13 angegeben und wird nachfolgend anhand
der folgenden Figuren näher erläutert:
- Fig. 1
- zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Abstandhalters in perspektivischer
Darstellung;
- Fig. 2
- zeigt eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Abstandhalters in perspektivischer
Darstellung;
- Fig. 3
- zeigt eine schematische Darstellung eines Hohlwandelementes mit einem erfindungsgemäßen
Abstandhalter der ersten Ausführungsform;
- Fig. 4
- zeigt eine schematische Schnittansicht eines Hohlwandelementes mit einem Abstandhalter
der zweiten Ausführungsform;
- Fig.5
- zeigt eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform eines Mehrschichtwandelementes
mit einem Abstandhalter der ersten Ausführungsform;
- Fig. 6
- zeigt eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform eines Mehrschichtwandelementes
mit einem Abstandhalter gemäß der zweiten Ausführungsform;
- Fig. 7 bis 9
- zeigen die Abfolge beim Herstellen eines Hohlwandelementes in einer schematischen
Schnittansicht.
[0029] Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Abstandhalter 1, der drei Stäbe 2 aufweist.
Die Stäbe erstrecken sich durch eine als Ring ausgebildete Verbindungseinrichtung
3. Die Stäbe 2 sind dabei so zueinander angeordnet, dass sich alle drei Stäbe im Bereich
der Verbindungseinrichtung 3 berühren. Die Verbindungseinrichtung 3 ist mit den Stäben
2 fest verbunden. Jeder Stab verfügt über zwei Endabschnitte 4 an einander gegenüber
liegenden Enden, welche Stützabschnitte 5 bilden. Die Endabschnitte 4 sind jeweils
leicht konisch zusammenlaufend, also angespitzt, mit kreisflächenförmigen Stirnflächen
6. Die Stäbe verfügen jeweils über ein spiralförmig verlaufende Profilierung 7.
[0030] Wie anhand von Fig. 1 deutlich wird, ist die Verbindungseinrichtung 3 im wesentlichen
mittig in Längsrichtung einer der Stäbe angeordnet. In Fig. 5 ist eine Ausführungsform
dargestellt, bei der die Verbindungseinrichtung zu einem Endabschnitt eines Stabes
hin versetzt ist. Dadurch ist der Abstand von Endabschnitt der Stäbe 2 zum Ring bzw.
der Verbindungseinrichtung 3 jeweils verschieden groß. Alle Stäbe sind im wesentlichen
gleich lang und jeweils zwei der Stäbe schließen einen spitzen Winkel α von ca. 10-30°
zueinander ein. Dadurch sind die Stützabschnitte 5 der Stäbe jeweils voneinander beabstandet,
so dass Stützebenen 8 bilden. Die Stützelemente 8 sind gestrichelt dargestellt. In
der Darstellung in der Fig. 1 ergeben sich durch drei Stützabschnitte 5 auf je einer
Seite der Verbindungseinrichtung 3 die Stützebenen. Diese Stützebenen sind parallel
zueinander angeordnet. Im wesentlichen liegen drei Stützabschnitte zusammen mit dem
Bereich, an dem sich die drei Stäbe berühren, im wesentlichen innerhalb eines Tetraeders,
wobei aufgrund der Anordnung der Stäbe zu beiden Seiten der Verbindungseinrichtung
die Stäbe innerhalb von zwei Tetraedern angeordnet sind, deren Spitzen zueinander
weisen. Anders ausgedrückt bildet der Abstandhalter 1 zu beiden Seiten der Verbindungseinrichtung
jeweils ein Dreibein, wobei die Stützabschnitte 5 dafür vorgesehen sind, auf einer
Schalungsunterlage 9 aufzustehen.
[0031] Als Materialien für den Abstandhalter 1 eignen sich rostfreie Stähle, z. B. Edelstahl.
Besonders bevorzugt sind Stäbe aus Kunststoff, vorzugsweise aus glasfaserverstärktem
Kunststoff gefertigt. Alternativ sind auch Kohlefaserverstärkungen denkbar. Insbesondere
sind Kunststoffe geeignet, die im Wege eines Spritzgußverfahrens verarbeitbar sind.
Die ringförmige Verbindungseinrichtung 3 kann aus einem beliebigen Metall hergestellt
sein. Bevorzugt können jedoch auch die gleichen Materialien wie für die Stäbe 2 zum
Einsatz kommen.
[0032] Die Fig. 3 zeigt einen erfindungsgemäßen Abstandhalter im eingebauten Zustand. Dazu
ist ein Hohlwandelement 10 schematisch in einer Schnittansicht dargestellt, wobei
der Abstandhalter ebenfalls schematisch eingezeichnet ist. Der in der Schnittansicht
nicht sichtbare Teil ist gestrichelt eingezeichnet. Das Hohlwandelement 10 besteht
aus zwei Wandelementen 11, die voneinander beabstandet sind und zwischen denen ein
Hohlraum angeordnet ist. In diesem Hohlraum ist z. B. an einem der Wandelemente eine
Isolierung angebracht. Während die Wandelemente 11 bevorzugt aus Beton gefertigt sind,
kann die Isolierung z. B. aus Styropor, Schaumstoff oder aber Glaswolle und dgl. bestehen.
[0033] Der Abstandhalter 1 ist fest mit den Wandelementen 11 verbunden, insbesondere ist
er eingegossen.
[0034] Die Herstellung eines solchen Hohlwandelementes 10 wird exemplarisch anhand der Fig.
7, 8 und 9 erläutert.
[0035] Zunächst befindet sich auf der Schalungsunterlage 9 eine Schalung 13, die im wesentlichen
rahmenförmig mit einem Innenmaß von ca. 2,5 , x 2,5 m gestaltet ist. In diese Schalung
13 werden zunächst - soweit erforderlich - Bewehrungsmatten und Bewehrungsstäbe in
bekannter Weise sich kreuzend eingelegt. Anschließend wird die Schalung 13 mit Beton
verfüllt, wie es in Fig. 7 dargestellt ist. In den noch flüssigen Beton wird der Abstandhalter
1 eingestellt, wobei er mit seinen Stützabschnitten 5 auf der Schalungsunterlage 9
aufsteht. Dadurch steht der Abstandhalter 1 aufrecht auf der Schalungsunterlage 9,
wobei die entsprechende Stützebene im wesentlichen mit der Außenseite des Wandelementes
nach seiner Fertigstellung übereinstimmt.
[0036] Nach dem Aushärten des Betons wird die Schalung 13 entfernt. Als nächstes wird ein
zweites Wandelement 11 hergestellt, in dem auf die Schalungsunterlage 9 eine weitere
Schalung 13, oder die gleiche Schalung 13, aufgelegt wird. In bekannter Manier werden
Bewehrungsstäbe oder Bewehrungsmatten - soweit erforderlich - eingelegt. Als nächstes
wird der Beton dazu gegeben. Nunmehr wird das erste Wandelement in das zweite Wandelement
eingewendet, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist, an den Abstandhaltern angehoben und
auf einen nicht dargestellten Saugwender übergeben, der das Wandelement auf der kurzen
Seite hält. Anschließend wird das erste Wandelement 11 gedreht und der hervorstehende
Abstandhalter 1 mit den verbleibenden Stützabschnitten in den Beton eingedrückt, so
dass er mit der Schalungsunterlage 9 in Anlage gelangt. Dann ist die Konfiguration
wie in Fig. 8 gegeben. Nach dem Aushärten wird die Schalung 13 entfernt, so dass ein
Hohlwandelement gemäß Fig. 9 vorliegt.
[0037] Grundsätzlich sind mehrere Abstandhalter vorgesehen, so dass ein fester Verbund zwischen
den gegenüberliegenden Wandelementen 11 entsteht. Auf der Baustelle zum Fertigstellen
eines Gebäudes kann nunmehr das Hohlwandelement an der gewünschten Stelle positioniert
werden. Anschließend wird der Hohlraum mit Beton oder dgl. ausgefüllt.
[0038] Durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Abstandhalters wird einerseits eine große
Ausreißfestigkeit gewährleistet, da durch die schräg zueinander angeordneten Stäbe
2 es nicht möglich ist, den Abstandhalter 1 herauszuziehen. Durch die große Eintauchtiefe
wird ein fester Verbund erreicht. Gleichzeitig ist es möglich, gerade beim Einwenden
den Abstandhalter in den noch flüssigen Beton des zweiten Wandelementes einzudrücken,
wobei die Bewehrungsmatten, Bewehrungsstäbe geringfügig verschoben werden können.
Zudem ist der Abstandhalter so gestaltet, dass er nach dem Einwenden die beiden Wandelemente
exakt zueinander positioniert, wobei die Stützflächen im wesentlichen in der Ebene
der Außenflächen 14 der Wandelemente liegen. Wenn man mehrere voneinander beabstandete
Abstandhalter 1 verwendet, wird dadurch gleichzeitig eine große Parallelität der Wandelemente
11 zueinander gewährleistet.
[0039] Bei der Ausführungsform in Fig. 3 befindet sich die Verbindungseinrichtung im wesentlichen
sichtbar zwischen den Wandelementen. Dadurch ist es ohne weiteres möglich, dort einen
Haken anzubringen, um das Hohlwandelement anheben zu können. Der Abstandhalter 1 ist
in Fig. 3 im Bereich der Verbindungseinrichtung 3 am dünnsten.
[0040] In Fig. 5 ist eine alternative Ausführungsform beschrieben, bei der die Verbindungseinrichtung
zu einer Seite des Abstandhalters 1 hin versetzt angeordnet ist. Dadurch ist es möglich,
dass die Verbindungseinrichtung vollständig im Beton einer der Wandelemente verschwindet.
Bei der Ausführungsform in Fig. 5 verfügt eines der Wandelemente über eine größere
Dicke als das andere Wandelement. Der Hohlraum zwischen den Wandelementen 11 ist dabei
mit Isoliermaterial gefüllt. Derartige Hohlwandelemente werden als sogenannte Mehrschicht-
oder Sandwichwand bezeichnet. Zur Herstellung wird auf das erste Wandelement ein Isoliermaterial
aufgebracht. Der Abstandhalter wird durch das Isoliermaterial gestoßen und in den
flüssigen Beton eingedrückt. Anschließend wird das zweite Wandelement gegossen. Ein
Einwenden entfällt. Das dicke Wandelement dient als Wand und das dünne Wandelement
als Fassade.
[0041] Als nächstes wird eine zweite Ausführungsform der Erfindung näher erläutert, wobei
gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Es wird lediglich auf die
Unterschiede der ersten gegenüber der zweiten Ausführungsform eingegangen.
[0042] Der Abstandhalter 1 der zweiten Ausführungsform verfügt über vier Stäbe 2. Grundsätzlich
ist auch denkbar, einen solchen Abstandhalter mit drei Stäben auszuführen oder mit
mehreren Stäben. Anders als in der ersten Ausführungsform ist die Verbindungseinrichtung
3 zwischen den Stäben angeordnet. Die Verbindungseinrichtung 3 ist dabei im wesentlichen
kreuzförmig gestaltet und verbindet die Stäbe 2 miteinander. Auch ist die Verbindungseinrichtung
3 deutlich zu jeweils einer Seite der Stäbe hin versetzt, so dass der Abstand von
Endabschnitt zur Verbindungseinrichtung auf einer Seite eines Stabes größer als auf
der anderen Seite ist.
[0043] Die Anordnung der Stäbe erfolgt in der Art eines Pyramidenstumpfes. D.h., die Endabschnitte
auf der einen Seite der Stäbe liegen enger beieinander als auf der anderen Seite.
Insbesondere liegen die Endabschnitte bzw. die Stützeabschnitte 5 auf der Seite der
Verbindungseinrichtung näher beieinander, die näher an der Verbindungseinrichtung
angeordnet sind, als auf der von der Verbindungseinrichtung 3 weiter entfernten Seite
der Stäbe.
[0044] Ferner sind die Stäbe nicht rund, sondern mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt
ausgebildet. Im Bereich der Endabschnitte sind sie jeweils angeschrägt. Ferner verfügen
sie über zackenartige Profile 7 an der Außenseite.
[0045] Die Stäbe 2 und die Verbindungseinrichtung 3 sind im wesentlichen einstückig ausgebildet
und sind insbesondere aus Kunststoff gefertigt. Als geeigneter Kunststoff kann glasfaserverstärkter
Kunststoff oder aber kohlefaserverstärkter Kunststoff verwendet werden.
[0046] Die Fig. 4 zeigt ein Hohlwandelement 10 und die Fig. 6 ein Mehrschichtwandelement
(Sandwichwand) mit Abstandhaltern gemäß der zweiten Ausführungsform. Im Falle der
Darstellung in Fig. 4 befindet sich die Verbindungseinrichtung 3 zwischen den Wandelementen
11 und im Falle der Fig. 6 befindet sich die Verbindungseinrichtung 3 innerhalb des
dickeren Wandelementes.
[0047] Dadurch, dass die Stäbe 2 alle gleich lang sind und zudem zueinander gegenüberliegende
Stäbe einen spitzen Winkel α von ca. 5-10° zueinander einschließen, ergeben sich zwei
parallel zueinander angeordnete Stützebenen 8 durch die Stützabschnitte 5.
[0048] Die Herstellung eines Hohlwandelementes 10 erfolgt in der gleichen Weise wie sie
in den Fig. 7, 8 und 9 im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform verwirklicht
wurde. Auch ergeben sich mit dem Abstandhalter gemäß der zweiten Ausführungsform die
gleichen Vorteile, nämlich einfache und kostengünstige Herstellung des Abstandhalters,
hohe Ausreißfestigkeit und genaue Positionierung. Auch bei der zweiten Ausführungsform
sind die Stützebenen jeweils im wesentlichen in der Ebene der Außenfläche der Wandelemente
positioniert.
[0049] Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Stützabschnitte 5 innerhalb der Wandelemente
11 angeordnet sind, so dass sie von außen nicht erkennbar sind. Bevorzugt sind jedoch
die Ausführungsformen, bei denen die Stützabschnitte 5 während der Herstellung jeweils
auf der Schalungsunterlage 9 aufstehen, um dadurch die Wandelemente exakt zueinander
zu positionieren.
1. Hohl- oder Mehrschichtwandelement (10) mit zumindest zwei voneinander beabstandeten
Wandelementen (11), von denen wenigstens eines Beton aufweist, zwischen denen sich
zumindest abschnittsweise ein Abstandhalter (1) erstreckt,
wobei der Abstandshalter (1)
gekennzeichnet ist durch:
wenigstens drei Stäbe (2), wobei jeder Stab (2) wenigstens zwei Stützabschnitte (5)
aufweist, die durch einander gegenüber liegende Endabschnitte (4) des Stabes (2) gebildet werden, die
Stäbe (2) in einem Bereich fest miteinander verbunden sind, der von den Endabschnitten
(4) der Stäbe (2) beabstandet ist, die Stützabschnitte (5) der Stäbe (2) voneinander
beabstandet sind, um dadurch zwei Stützebenen (8) zu bilden, die einander gegenüber
liegen, die Stäbe (2) zueinander einen spitzen Winkel einschließen und zumindest zwei,
vorzugsweise drei, der Stäbe (2) einander berühren.
2. Hohl- oder Mehrschichtwandelement (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Stäbe (2) des Abstandhalters (1) im Wesentlichen gerade sind.
3. Hohl- oder Mehrschichtwandelement (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützebenen (8) des Abstandhalters (1) parallel zueinander sind.
4. Hohl- oder Mehrschichtwandelement (10) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindungseinrichtung (3) im Abstandshalter (1) vorgesehen ist, welche die
Stäbe (2) miteinander verbindet und die Verbindungseinrichtung (3) des Abstandshalters
(1) einen Ring aufweist, durch welchen sich die Stäbe (2) hindurch erstrecken, wobei
insbesondere der Ring (3) des Abstandshalters (1) etwa mittig in Längsrichtung eines
Stabes (2) an den Stäben (2) angeordnet ist und der Ring (3) des Abstandshalters (1)
mit den Stäben (2) fest verbunden ist.
5. Hohl- oder Mehrschichtwandelement (10) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe des Abstandshalters (1) Metall, vorzugsweise Edelstahl, aufweisen, vorzugsweise
daraus bestehen, und dass der Ring (3) des Abstandshalters (1) Metall aufweist, vorzugsweise
daraus besteht, wobei die Stäbe (2) des Abstandshalters (1) und/oder der Ring (3)
Kunststoff, vorzugsweise GFK, aufweisen.
6. Hohl- oder Mehrschichtwandelement (10) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekenhzeichnet, dass der Abstand der Endabschnitte (4) des Abstandshalters (1) untereinander näher
an der Verbindungseinrichtung (3) kleiner als der Abstand der Endabschnitte (4) untereinander
ist, die von der Verbindungseinrichtung (3) weiter entfernt sind.
7. Hohl- oder Mehrschichtwandelement (10) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2) des Abstandshalters (1) im Wesentlichen die Kanten einer pyramidenförmigen
Anordnung bilden, wobei die Stäbe (2) des Abstandshalters (1) Halteprofile aufweisen
und die Stäbe (2) des Abstandshalters (1) an den Endabschnitten (4) angespitzt oder
angeschrägt sind.
8. Hohl- oder Mehrschichtwandelement (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Abstandshalter vier Stäbe (2) vorgesehen sind und die Stäbe (2) voneinander
beabstandet sind, und eine Verbindungseinrichtung (3) vorgesehen ist, die sich im
Wesentlichen kreuzförmig zwischen den Stäben (2) erstreckt und die Stäbe (2) miteinander
verbindet, wobei die Verbindungseinrichtung (3) in Längsrichtung der Stäbe (2) versetzt
ist, jedoch zwischen den Endabschnitten (4) der Stäbe (2) angeordnet ist.
9. Hohl- oder Mehrschichtwandelement (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützebenen (8) parallel zueinander sind.
10. Hohl- oder Mehrschichtwandelement (10) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche
8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (3) einstückig mit den Stäben (2) ausgebildet ist.
11. Hohl- oder Mehrschichtwandelement (10) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche
8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Endabschnitte (4) untereinander näher an der Verbindungseinrichtung
(3) kleiner als der Abstand der Endabschnitte (4) untereinander ist, die von der Verbindungseinrichtung
(3) weiter entfernt sind.
12. Hohl- oder Mehrschichtwandelement (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (3) zumindest abschnittsweise in einem der Wandelemente
(11) angeordnet ist, wobei zumindest eine Stützebene (8) in einer Ebene einer Außenseite
eines Wandelements (11) angeordnet ist.
13. Verfahren zum Herstellen eines Hohl- oder Mehrschichtwandelementes (10), entsprechend
der Ansprüche 8 bis 11, welches wenigstens zwei voneinander beabstandete Wandelemente
(11) aufweist, bei dem wenigstens ein Abstandhalter (1) beim Herstellen zumindest
eines der Wandelemente (11) mit einer Schalungsunterlage (9), auf welcher das herzustellende
Wandelement (11) angeordnet ist, in Anlage gebracht wird.
1. Hollow or laminated wall panel (10) with at least two spaced wall panels (11), at
least one comprises concrete, between which a distance piece (1) at least partially
extends,
wherein the distance piece (1) is
characterized in:
at least three rods (2), wherein each rod (2) comprises at least two supporting sections
(5) which are formed by end sections (4) of the rod (2) that are located opposite
to each other, the rods (2) being firmly connected to each other at a portion which
is spaced apart from the end sections (4) of the rod (2), the supporting sections
(5) of the rods (2) being spaced apart from each other to thus form two supporting
planes (8) which are located opposite to each other, the rods (2) include an acute
angle to each other and at least two, preferably three of the rods (2) contact each
other.
2. Hollow or laminated wall panel (10) according to claim 1, characterized in that the three rods (2) of the distance piece (1) are essentially straight.
3. Hollow or laminated wall panel (10) according to claim 1 or 2, characterized in that the supporting planes (8) of the distance piece (1) are in parallel to each other.
4. Hollow or laminated wall panel (10) according to at least one of the aforementioned
claims 1 to 3, characterized in that a connection means (3) is provided in the distance piece (1) which connects the rods
(2) to each other and the connection means (3) comprises a ring through which the
rods (2) extend, wherein the ring (3) is arranged at the rods (2) approximately centrically
in the longitudinal direction of a rod (2) and the ring (3) of the distance piece
(1) is firmly connected to the rods (2).
5. Hollow or laminated wall panel (10) according to at least one of the aforementioned
claims 1 to 4, characterized in that the rods (2) of the distance piece (1) comprise metal, preferably high-grade steel,
and preferably consist of the same, and the ring (3) of the distance piece (1) comprises
metal, and preferably consists of the same, wherein the rods (2) and/or the ring (3)
comprise plastics, preferably GFK .
6. Hollow or laminated wall panel (10) according to at least one of the aforementioned
claims 1 to 5, characterized in that the distance of the end sections (4) of the distance piece (1) to each other is smaller
closer to the connection means (3) than the distance of the end sections (4) to each
other which are at a further distance from the connection means (3).
7. Hollow or laminated wall panel (10) according to at least one of the aforementioned
claims 1 to 6, characterized in that the rods (2) of the distance piece (1) essentially form the edges of a pyramid-shaped
arrangement, wherein the rods (2) of the distance piece (1) comprise fixing profiles
and the rods (2) of the distance piece (1) are sharpened or beveled at the end sections
(4).
8. Hollow or laminated wall panel (10) according to claim 1, characterized in that the distance piece (1) comprises four rods (2) and the rods (2) being spaced apart
from each other, and a connection means (3) is provided which extends approximately
crosswise between the rods (2) and connects the rods (2) with each other, wherein
the connection means (3) is displaced in a longitudinal direction of the rods (2)
and is arranged between the end sections (4) of the rods (2).
9. Hollow or laminated wall panel (10) according to claim 8, characterized in that the supporting planes (8) are in parallel to each other.
10. Hollow or laminated wall panel (10) according to at least one of claims 8 or 9, characterized in that the connection means (3) is formed in one piece with the rods (2).
11. Hollow or laminated wall panel (10) according to at least one of claims 8 to 10, characterized in that the distance of the end sections (4) to each other is smaller closer to the connection
means (3) than the distance of the end sections (4) to each other which are at a further
distance from the connection means (3).
12. Hollow or laminated wall panel (10) according to claim 8, characterized in that the connection means (3) is arranged in one of the wall panels (11) at least in sections,
wherein at least one supporting plane (8) is arranged in a plane of an outer surface
of a wall panel (11).
13. Method for producing a hollow or laminated wall panel (10) according to claims 8 to
11, which comprises at least two spaced wall panels (11), in which at least one distance
piece (1) is placed against a formwork support (9) on which the wall panel (11) to
be manufactured is located, during the manufacture of at least one of the wall panels
(11).
1. Elément de mur creux ou multicouches (10) comprenant au moins deux éléments de mur
(11) mutuellement espacés l'un de l'autre, dont l'un au moins comprend du béton, et
entre lesquels s'étend au moins par secteurs, une entretoise d'espacement (1), l'entretoise
d'espacement (1) étant
caractérisée par :
au moins trois barreaux (2), chaque barreau (2) présentant au moins deux tronçons
d'appui (5), qui sont formés par des tronçons d'extrémité (4) mutuellement opposés
du barreau (2), les barreaux (2) étant reliés mutuellement entre eux, de manière fixe,
dans une zone qui est située à distance des tronçons d'extrémité (4) des barreaux
(2), les tronçons d'appui (5) des barreaux (2) étant espacés les uns des autres pour
former ainsi deux plans d'appui (8), qui sont mutuellement opposés, les barreaux (2)
formant entre eux un angle aigu, et au moins deux, de préférence trois, des barreaux
(2) étant en contact réciproque les uns avec les autres.
2. Elément de mur creux ou multicouches (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les trois barreaux (2) de l'entretoise d'espacement (1) sont sensiblement rectilignes.
3. Elément de mur creux ou multicouches (10) selon la revendication 1 ou la revendication
2, caractérisé en ce que les plans d'appui (8) de l'entretoise d'espacement (1) sont mutuellement parallèles.
4. Elément de mur creux ou multicouches (10) selon l'une au moins des revendications
précédentes 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif de liaison (3) dans l'entretoise d'espacement (1), qui
relie mutuellement les barreaux (2), et le dispositif de liaison (3) de l'entretoise
d'espacement (1) comprend une bague à travers laquelle s'étendent les barreaux (2),
notamment la bague (3) de l'entretoise d'espacement (1) étant agencée sur les barreaux
(2) environ de manière centrale dans la direction longitudinale d'un barreau (2),
et la bague (3) de l'entretoise d'espacement (1) étant liée de manière fixe aux barreaux
(2) .
5. Elément de mur creux ou multicouches (10) selon l'une au moins des revendications
précédentes 1 à 4, caractérisé en ce que les barreaux de l'entretoise d'espacement (1) comprennent du métal, de préférence
un acier spécial inoxydable, et sont de préférence constitués de celui-ci, et en ce que la bague (3) de l'entretoise d'espacement (1) comprend un métal et est de préférence
constituée de celui-ci, les barreaux (2) de l'entretoise d'espacement (1) et/ou la
bague (3) comprenant une matière plastique, de préférence une matière plastique renforcée
de fibres de verre.
6. Elément de mur creux ou multicouches (10) selon l'une au moins des revendications
précédentes 1 à 5, caractérisé en ce que l'espacement réciproque des tronçons d'extrémité (4) de l'entretoise d'espacement
(1) est plus petit du côté plus proche du dispositif de liaison (3), que l'espacement
réciproque des tronçons d'extrémité (4), qui sont plus éloignés du dispositif de liaison
(3).
7. Elément de mur creux ou multicouches (10) selon l'une au moins des revendications
précédentes 1 à 6, caractérisé en ce que les barreaux (2) de l'entretoise d'espacement (1) forment sensiblement les arêtes
d'un agencement de forme pyramidale, les barreaux (2) de l'entretoise d'espacement
(1) présentant des profils de retenue, et les barreaux (2) de l'entretoise d'espacement
(1) étant taillés en pointe ou biseautés au niveau des tronçons d'extrémité (4).
8. Elément de mur creux ou multicouches (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans l'entretoise d'espacement sont prévus quatre barreaux (2) et les barreaux (2)
sont espacés réciproquement les uns des autres, et il est prévu un dispositif de liaison
(3) qui s'étend sensiblement à la manière d'une croix entre les barreaux (2) et relie
les barreaux (2) les uns aux autres, le dispositif de liaison (3) étant agencé de
manière décalée dans la direction longitudinale des barreaux (2), mais toutefois entre
les tronçons d'extrémité (4) des barreaux (2).
9. Elément de mur creux ou multicouches (10) selon la revendication 8, caractérisé en ce que les plans d'appui (8) sont mutuellement parallèles.
10. Elément de mur creux ou multicouches (10) selon l'une au moins des revendications
précédentes 8 ou 9, caractérisé en ce que le dispositif de liaison (3) est réalisé d'un seul tenant avec les barreaux (2).
11. Elément de mur creux ou multicouches (10) selon l'une au moins des revendications
précédentes 8 à 10, caractérisé en ce que l'espacement réciproque des tronçons d'extrémité (4) est plus petit du côté plus
proche du dispositif de liaison (3), que l'espacement réciproque des tronçons d'extrémité
(4), qui sont plus éloignés du dispositif de liaison (3).
12. Elément de mur creux ou multicouches (10) selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de liaison (3) est agencé, au moins partiellement, dans l'un des éléments
de mur (11), au moins un plan d'appui (8) étant agencé dans un plan d'un côté extérieur
de l'élément de mur (11).
13. Procédé de fabrication d'un élément de mur creux ou multicouches (10) conformément
aux revendications 8 à 11, qui comprend au moins deux éléments de mur (11) mutuellement
espacés l'un de l'autre, procédé d'après lequel, lors de la fabrication d'au moins
l'un des éléments de mur (11), au moins une entretoise d'espacement (1) est amenée
en appui sur une embase de coffrage (9) sur laquelle est agencé l'élément de mur (11)
à fabriquer.