[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flammglühkerze mit einer Brennkammer, die
eine Austrittsöffnung für die Flamme aufweist, einer insbesondere absperrbaren Kraftstoffzufuhr
zum Bereitstellen eines Kraftstoffstroms an die Brennkammer, einer Luftzufuhr zum
Bereitstellen eines Luftstroms an die Brennkammer und einer Zündvorrichtung, insbesondere
einem elektrisch betriebenen Heizelement, welche in der Brennkammer angeordnet ist
oder sich in die Brennkammer erstreckt und welche dazu ausgebildet ist, das aus dem
bereitgestellten Kraftstoffstrom und dem bereitgestellten Luftstrom entstehende Luft/Kraftstoff-Gemisch
zu zünden.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner eine Regenerationsvorrichtung für einen Partikelfilter
eines Abgassystems, ein Abgassystem für einen Verbrennungsmotor sowie ein Verfahren
zum Betreiben einer Regenerationsvorrichtung.
[0003] Bekannte Flammglühkerzen werden als Kaltstarthilfe für Dieselmotoren eingesetzt,
wobei die Luft im Ansaugtrakt des Motors durch die austretende Flamme angewärmt wird.
[0004] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen zusätzlichen Einsatzbereich für Flammglühkerzen
zu erschließen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Flammglühkerze mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß ist die Luftzufuhr der Flammglühkerze in der Menge steuerbar ausgebildet.
Insbesondere kann die Luftzufuhr in der Menge verringerbar und/oder absperrbar ausgebildet
sein. Wenn die Luftzufuhr ausreichend verringert ist, um die Bildung eines durch die
Zündvorrichtung zündbaren Luft/ Kraftstoff-Gemischs zu verhindern, unterbleibt der
Austritt einer Flamme aus der Brennkammer. Stattdessen tritt ein dosierbarer Kraftstoffstrom
aus der Brennkammer aus, der für entsprechende Zwecke eingesetzt werden kann. Wenn
die Luftzufuhr jedoch ausreichend freigegeben wird, dass in der Brennkammer ein zündfähiges
Luft/Kraftstoff-Gemisch entsteht, kann dieses durch die Zündvorrichtung entflammt
werden. Die entsprechende Flamme tritt aus der Austrittsöffnung aus und kann in üblicher
Weise verwendet werden. Eine erfindungsgemäße Flammglühkerze kann somit wahlweise
als Kraftstoffeinspritzvorrichtung oder als Brenner betrieben werden.
[0007] Eine derartige Flammglühkerze kann insbesondere zur effizienten Regeneration eines
Partikelfilters in einem Abgassystem eines Verbrennungsmotors verwendet werden.
[0008] Verbrennungsmotoren stoßen einen Abgasstrom in die Atmosphäre aus, der verschiedene
Arten von Schadstoffen enthält. Zur Verringerung des Schadstoffausstoßes sind diverse
Vorrichtungen zur Abgasnachbehandlung entwickelt worden. Beispielsweise werden Katalysatoren
zum Umwandeln von schädlichen gasförmigen Stoffen in harmlose Komponenten sowie Partikelfilter
zum Auffangen unerwünschter Feststoffpartikel eingesetzt. Der Abgasstrang eines Dieselmotors
kann zum Beispiel mit einem Dieseloxidationskatalysator und einem stromabwärts davon
angeordneten Partikelfilter versehen sein. Rußpartikel, die sich in dem Abgasstrom
befinden, werden von dem Partikelfilter aufgefangen und in diesem eingelagert. Ab
einer bestimmten Menge muss der angesammelte Ruß aus dem Partikelfilter entfernt werden,
damit der Abgasausstoß nicht unzulässig stark behindert wird. Dieser Vorgang wird
Regeneration genannt. Ein gängiges Verfahren zur Regeneration eines Partikelfilters
besteht darin, den Partikelfilter auf eine bestimmte Temperatur zu erwärmen, um so
den eingelagerten Ruß zu verbrennen. Dies kann im Prinzip durch eine beliebige Heizvorrichtung
erfolgen. Allerdings muss eine derartige Heizvorrichtung eine relativ hohe Leistung
aufweisen, um den Partikelfilter auf die Zündtemperatur des Rußes aufzuheizen, was
einen erhöhten Bedarf an Energie und Einbauraum zur Folge hat.
[0009] Es sind daher andere Verfahren entwickelt worden, die auf dem Prinzip der Kraftstoffsekundäreindüsung
(HC-dosing) beruhen. Dabei macht man sich die Erkenntnis zunutze, dass Kraftstoff,
insbesondere in Form von unverbrannten Kohlenwasserstoffen, eine Reaktion im Katalysator
herbeiführen und diesen dadurch erwärmen kann. Ab einer bestimmten Temperatur, die
allgemein als Light-Off-Temperatur bezeichnet wird, erfolgt eine exotherme Reaktion
des Kraftstoffs, das heißt die Reaktion läuft nach dem Zünden unter fortgesetzter
Wärmefreisetzung selbständig weiter. Durch die exotherme Reaktion kann sich der Katalysator
ausreichend erwärmen, um den stromabwärts angeordneten Partikelfilter auf die notwendige
Temperatur zum Abbrennen des eingelagerten Rußes aufzuheizen. In diesem Fall ist keine
separate Heizvorrichtung erforderlich. Das Eindüsen von Kraftstoff in den Abgasstrom
erfolgt üblicherweise mit einer Einspritzvorrichtung, die in unmittelbarer Nähe des
Katalysators angeordnet ist. Alternativ kann das Eindüsen des Kraftstoffs in den Abgasstrom
auch innermotorisch erfolgen, beispielsweise durch eine Nacheinspritzung von Kraftstoff
in den Brennraum.
[0010] Allerdings erfolgt bei Katalysatortemperaturen unterhalb der Light-Off-Temperatur
keine exotherme Reaktion, weshalb eine Partikelfilterregeneration durch Kraftstoffeindüsung
nur bei bestimmten Betriebszuständen des Verbrennungsmotors möglich ist. Überdies
besteht das Problem eines erhöhten Kraftstoffverbrauchs.
[0011] Mit Hilfe einer als Brenner betriebenen Flammglühkerze, die in der Nähe des Katalysators
angeordnet ist, kann der Katalysator jederzeit auf die Light-Off-Temperatur aufgeheizt
werden. Wenn die Temperatur des Katalysators über der Light-Off-Temperatur liegt,
kann die Flammglühkerze als Vorrichtung zur Kraftstoffsekundäreindüsung verwendet
werden. Auf diese Weise kann mit einer erfindungsgemäßen Flammglühkerze eine Regeneration
eines Partikelfilters unabhängig von der Katalysatortemperatur, also unabhängig vom
Betriebszustand des Verbrennungsmotors, durchgeführt werden.
[0012] Die Mittel zum Absperren der Luftzufuhr können an der Flammglühkerze selbst oder
an einer der Flammglühkerze vorgeschalteten Komponente vorgesehen sein. Insbesondere
kann ein ansteuerbares Magnetventil an einer Luftzufuhrleitung oder an einer von der
Flammglühkerze entfernt befindlichen Luftquelle angeordnet sein.
[0013] Vorzugsweise ist zum Bereitstellen des Luftstroms ein Anschlussstutzen vorgesehen,
an welchem eine insbesondere mit einer Druckluftquelle in Verbindung stehende Luftleitung
anschließbar ist. Der Anschlussstutzen kann in ähnlicher Weise gestaltet sein wie
der bei herkömmlichen Flammglühkerzen vorgesehene Anschlussstutzen für die Kraftstoffzufuhr.
Die Flammglühkerze kann auf diese Weise in unterschiedlichen Umgebungen unter Verwendung
von verschiedenen Arten von Druckluftbehältern, Kompressoren oder dergleichen eingesetzt
werden, wobei lediglich eine Luftleitung mit einem zum Anschlussstutzen passenden
freien Ende zur Verfügung gestellt werden muss. Die Luftleitung kann an den Anschlussstutzen
angeklemmt, angeschraubt oder auf andere Weise an ihm befestigt werden.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Brennkammer einen luftdicht
abgeschlossenen Umfangsabschnitt, eine einzelne stirnseitige Eintrittsöffnung und
eine einzelne entgegengesetzt zur Eintrittsöffnung liegende Austrittsöffnung auf.
Die Brennkammer definiert somit einen Luftabschlussbereich, wobei bei abgesperrter
Luftzufuhr ein Zutritt von Umgebungsluft in die Brennkammer verhindert wird. Erst
nach einem Austritt aus der Brennkammer kann sich der Kraftstoffstrom mit Luft vermischen.
Da außerhalb der Brennkammer jedoch die Zündvorrichtung nicht wirksam ist, kommt es
in diesem Fall nicht zu einer Entflammung.
[0015] Vorzugsweise ist die Brennkammer zumindest teilweise durch ein zylindrisches Hülsenelement
mit einer luftundurchlässigen Mantelfläche gebildet. Einfach herzustellende Hülsenelemente
werden auch bei herkömmlichen Flammglühkerzen als Brennkammerumfassung verwendet.
Allerdings sind bei bekannten Flammglühkerzen Löcher in der Mantelfläche der zylindrischen
Hülsenelemente vorgesehen, um einen Lufteintritt in die Brennkammer zu ermöglichen.
Durch Weglassen der Löcher in dem Hülsenelement kann somit ohne zusätzliche Maßnahmen
der gewünschte Luftabschlussraum geschaffen werden, welcher einen fortgesetzten Betrieb
der Flammglühkerze als Eindüsungsvorrichtung ermöglicht.
[0016] Die Flammglühkerze ist zweckmäßigerweise zum Anbringen in einem Abgaskanal eines
Verbrennungsmotors, insbesondere eines Dieselmotors, ausgebildet, um in der gewünschten
Weise zum Regenerieren eines Partikelfilters in dem Abgaskanal verwendet zu werden.
[0017] Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Regeneration von Partikelfiltern
in Abgasanlagen effizienter zu gestalten.
[0018] Diese Aufgabe wird durch eine Regenerationsvorrichtung für einen Partikelfilter eines
Abgassystems gelöst, das einen Abgaskanal zum Abführen eines heißen Abgasstroms von
einem Verbrennungsmotor, insbesondere einem Dieselmotor, und einen Katalysator, insbesondere
einen Oxidationskatalysator, umfasst, der stromaufwärts des Partikelfilters in den
Abgaskanal integriert ist, wobei die Regenerationsvorrichtung einen Brenner umfasst,
der in der Lage ist, den Katalysator auf eine Reaktionstemperatur, bei welcher eine
exotherme Reaktion des Kraftstoffs erfolgt, aufzuheizen, wobei als Brenner eine erfindungsgemäße
Flammglühkerze vorgesehen ist und die Regenerationsvorrichtung wenigstens eine Steuereinrichtung
umfasst, die dazu ausgebildet ist, die Luftzufuhr der Flammglühkerze in Abhängigkeit
von einem Betriebszustand des Abgassystems und/oder des Verbrennungsmotors zu steuern.
Die Steuereinrichtung kann somit dafür sorgen, dass bei einer vorzunehmenden Partikelfilterregeneration
je nach Erfordernis die Flammglühkerze entweder als Brenner oder als Einspritzvorrichtung
betrieben wird.
[0019] Vorzugsweise ist die Steuereinrichtung dazu ausgebildet, die Luftzufuhr freizugeben,
wenn die Temperatur des Katalysators unter der Reaktionstemperatur liegt und eine
Regeneration des Partikelfilters durchgeführt werden soll. Wenn also beispielsweise
die Beladung des Partikelfilters mit eingelagerten Rußpartikeln ein Ausmaß erreicht
hat, das eine Regeneration erfordert, aber andererseits die Temperatur des Katalysators
zu gering für eine exotherme Reaktion ist, da beispielsweise der Verbrennungsmotor
eben erst gestartet wurde, kann die Steuereinrichtung die Flammglühkerze durch Freigeben
der Luftzufuhr als Brenner betreiben und somit für eine effiziente und schnelle Erwärmung
des Katalysators auf die für eine Kraftstoffsekundäreindüsung notwendige Temperatur
sorgen.
[0020] Die Steuereinrichtung ist bevorzugt dazu ausgebildet, die Luftzufuhr zu verringern
oder abzusperren, wenn die Temperatur des Katalysators über der Reaktionstemperatur
liegt und eine Regeneration des Partikelfilters durchgeführt werden soll. Die Flammglühkerze
wird in diesem Fall also als Einspritzvorrichtung zum Bereitstellen eines Kraftstoffsekundärstroms
betrieben. Auf diese Weise wird ein überflüssiger Brennbetrieb vermieden und die Regeneration
des Partikelfilters kann auf effektive Weise über die Kraftstoffsekundäreindüsung
erfolgen, wann immer es möglich ist.
[0021] Wenn die Temperatur des Katalysators über die Reaktionstemperatur angestiegen ist,
kann die Steuereinrichtung die Luftzufuhr wieder verringern oder absperren. Es wird
also unmittelbar auf das effizientere Heizprinzip umgeschaltet, sobald der Katalysator
die erforderliche Temperatur erreicht hat.
[0022] Die auf eine effiziente Regeneration von Partikelfiltern in Abgasanlagen gerichtete
Aufgabe wird ferner durch ein Abgassystem für einen Verbrennungsmotor gelöst, das
eine erfindungsgemäße Regenerationsvorrichtung umfasst.
[0023] Weiterhin wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zum Betreiben einer erfindungsgemäßen
Regenerationsvorrichtung gelöst. Das Verfahren umfasst die Schritte, dass ein Betriebszustand
des Abgassystems und/oder des Verbrennungsmotors ermittelt wird und in Abhängigkeit
von dem ermittelten Betriebszustand im Falle einer Regeneration des Partikelfilters
ein zündfähiges Luft/Kraftstoff-Gemisch bereitgestellt wird oder ein Bereitstellen
eines zündfähigen Luft/Kraftstoff-Gemischs unterbunden wird.
[0024] Je nach aktuellem Motorbetriebspunkt kann somit das effektivste Regenerationsprinzip
ausgewählt werden.
[0025] Vorzugsweise wird ein Bereitstellen eines zündfähigen Luft/Kraftstoff-Gemischs unterbunden,
indem die Luftzufuhr der Flammglühkerze verringert oder abgesperrt wird. Wenn die
Luftzufuhr soweit gedrosselt wird, dass sich in der Brennkammer kein zündfähiges Gemisch
bilden kann, tritt statt einer Flamme ein dosierbarer Kraftstoffstrom aus der Austrittsöffnung
der Brennkammer aus. Die Zündvorrichtung der Flammglühkerze kann dann bei verringerter
oder abgesperrter Luftzufuhr weiterbetrieben werden, um beispielsweise eine Verdampfung
des Kraftstoffstroms in der Brennkammer herbeizuführen oder zu begünstigen, wodurch
die Effektivität der Sekundäreinspritzung gesteigert wird. In ähnlicher Weise kann
eine geringe Menge an Luftzufuhr, welche zur Bildung eines durch die Zündvorrichtung
zündbaren Luft/ Kraftstoff-Gemischs nicht ausreicht, vorgesehen werden, um die Eigenschaften
des aus der Brennkammer austretenden Kraftstoffstroms gezielt zu beeinflussen, insbesondere
um Sauerstoff für die nachfolgende Verbrennung von Ruß im Partikelfilter zur Verfügung
zu stellen.
[0026] Zum Ermitteln des Betriebszustands des Abgassystems kann insbesondere eine Temperatur
des Katalysators ermittelt werden. Alternativ könnte auch ein Betriebsparameter des
Verbrennungsmotors ermittelt werden, beispielsweise die Kühlmitteltemperatur, die
Drehzahl oder die Betriebszeit.
[0027] Vorzugsweise wird ein zündfähiges Luft/Kraftstoff-Gemisch bereitgestellt, wenn die
Temperatur des Katalysators unter der Reaktionstemperatur liegt und eine Regeneration
des Partikelfilters durchgeführt werden soll.
[0028] Die Flammglühkerze wird dann als Brenner betrieben und sorgt für eine direkte Erwärmung
des Katalysators.
[0029] Hingegen wird bevorzugt ein Bereitstellen eines zündfähigen Luft/Kraftstoff-Gemischs
unterbunden, wenn die Temperatur des Katalysators über der Reaktionstemperatur liegt
und eine Reaktion durchgeführt werden soll. Die Flammglühkerze wird somit als Vorrichtung
zur Kraftstoffsekundäreinspritzung eingesetzt und ein unnötiger, energieaufwändiger
Brennbetrieb wird vermieden.
[0030] Die Erfindung wird im Folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
- Fig. 1
- zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Flammglühkerze.
- Fig. 2
- zeigt schematisch einen Teil eines Abgassystems, das einen Partikelfilter und einen
Oxidationskatalysator sowie eine erfindungsgemäße Flammglühkerze umfasst.
[0031] Die in Fig. 1 dargestellte Flammglühkerze 10 umfasst einen im Wesentlichen zylindrischen
Grundkörper 12, an dessen einer Stirnseite ein zylindrisches Hülsenelement 14 aus
hitzebeständigem Material angeordnet ist. Das Hülsenelement 14 definiert eine Brennkammer
16, die eine zum Grundkörper 12 weisende Eintrittsöffnung 18, eine vom Grundkörper
12 weg weisende Austrittsöffnung 20 und eine Mantelfläche 22 aufweist.
[0032] Ein lediglich schematisch dargestellter Befestigungsflansch 24 ist am Grundkörper
12 vorgesehen, der dazu dient, die Flammglühkerze 10 derart an einem Abgaskanal 26
(Fig. 2) eines Verbrennungsmotors (nicht dargestellt) anzubringen, dass das Hülsenelement
14 in den Abgaskanal 26 hineinragt. Ein erster Anschlussstutzen 28 zum Bereitstellen
eines Kraftstoffstroms und ein zweiter Anschlussstutzen 30 zum Bereitstellen eines
Luftstroms sind jeweils an dem Grundkörper 12 befestigt oder an diesen angeformt.
Sie münden jeweils in eine Aufbereitungskammer (nicht dargestellt) in dem Grundkörper
12, welche dazu dient, aus dem bereitgestellten Kraftstoffstrom und dem bereitgestellten
Luftstrom ein zündfähiges Luft/Kraftstoff-Gemisch zu erzeugen. Erforderlichenfalls
können auch zusätzliche Dosiervorrichtungen zum Dosieren des Kraftstoffstroms und
des Luftstroms in den Anschlussstutzen 28, 30 oder in der Aufbereitungskammer vorgesehen
sein. Auf die genaue Ausgestaltung der Luft/ Kraftstoff-Aufbereitungskammer und der
Dosiervorrichtungen kommt es nicht an. Wesentlich ist lediglich, dass bei einer Kraftstoffzufuhr
an den ersten Anschlussstutzen 28 und einer Luftzufuhr an den zweiten Anschlussstutzen
30 ein zündfähiges Luft/ Kraftstoffgemisch an die Brennkammer 16 abgegeben wird. Zwei
parallel angeordnete Heizstäbe 32 sind in dem Grundkörper 12 angeordnet und weisen
jeweils eine sich in die Brennkammer 16 erstreckende Glühspitze (nicht dargestellt)
und einen entgegengesetzt dazu angeordneten, aus dem Grundkörper 12 herausgeführten
Verbindungsabschnitt 36 auf. Mittels der Verbindungsabschnitte 36 sind die Heizstäbe
32 mit einer ansteuerbaren elektrischen Energiequelle verbindbar. Die Anzahl und die
Leistungsfähigkeit der Heizstäbe 32 sind so ausgelegt, dass bei ihrer Aktivierung
der in die Brennkammer 16 eintretende Strom des Luft/ Kraftstoff-Gemischs gezündet
wird und demgemäß eine Flamme aus der Austrittsöffnung 20 der Brennkammer 16 austritt.
[0033] Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, sind in der Mantelfläche 22 des Hülsenelements 14
keinerlei Löcher oder Durchführungen vorgesehen, wie dies bei herkömmlichen Flammglühkerzen
der Fall ist. Überdies ist die Luftzufuhr 30 in der Menge steuerbar ausgebildet, das
heißt sie kann soweit gedrosselt oder heruntergeregelt werden, dass die Entstehung
eines zündfähigen Luft/ Kraftstoff-Gemischs verhindert wird. Bei abgesperrter Luftzufuhr
30 und bereitgestellter Kraftstoffzufuhr 28 tritt ein Kraftstoffstrom in die Brennkammer
16 ein, wobei der in axialer Richtung strömende Kraftstoff einerseits und die luftundurchlässige
Mantelfläche 22 des Hülsenelements 14 andererseits jeglichen Lufteintritt von außen
in die Brennkammer 16 verhindern. Somit tritt bei abgesperrter Luftzufuhr 30 keine
Flamme, sondern ein dosierter Kraftstoffstrom aus der Austrittsöffnung 20 der Brennkammer
16 aus.
[0034] Durch die in Fig. 1 gezeigte Flammglühkerze 10 kann auf vorteilhafte Weise eine Regenerationsvorrichtung
für einen Abgaskanal 26 realisiert werden, wie nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig.
2 näher erläutert wird.
[0035] Der in Fig. 2 dargestellte Abgaskanal 26 empfängt an einem stromaufwärts gelegenen
Ende 27 den heißen Abgasstrom von einem Verbrennungsmotor und leitet diesen bis zu
einem Auspuffendrohr (nicht dargestellt) weiter, durch das die Abgase in die Atmosphäre
abgelassen werden. Vor dem Entweichen in die Atmosphäre tritt der Abgasstrom, durch
einen Pfeil dargestellt, zur Schadstoffbegrenzung durch einen Katalysator 38 und einen
Partikelfilter 40 hindurch. Bei dem Katalysator 38 kann es sich um einen herkömmlichen
Oxidationskatalysator, wie beispielsweise einen Dieseloxidationskatalysator, handeln.
Bei dem Partikelfilter 40 handelt es sich um einen Rußpartikelfilter, welcher in dem
Abgasstrom enthaltene Rußpartikel aus dem Abgasstrom herausfiltert und in seinem Inneren
speichert. Stromaufwärts des Katalysators 38 ist eine Regenerationsvorrichtung für
den Partikelfilter 40 in Form einer Flammglühkerze 10 angeordnet.
[0036] Die Flammglühkerze 10 ist über ihren ersten Anschlussstutzen 28 mit einer Kraftstoffleitung
44 und über ihren zweiten Anschlussstutzen 30 mit einer Luftleitung 46 verbunden.
Die Heizstäbe 32 der Flammglühkerze 10 sind an eine elektrische Energiequelle 48,
beispielsweise eine Batterie, angeschlossen. Die Kraftstoffleitung 44 steht mit einer
lediglich schematisch dargestellten Kraftstoffquelle 50 in Verbindung und die Luftleitung
46 steht mit einer ebenfalls lediglich schematisch dargestellten Druckluftquelle 52
in Verbindung. In der Kraftstoffleitung 44 ist ein erstes Magnetventil 54 angeordnet
und in der Luftleitung 46 ist ein zweites Magnetventil 56 angeordnet. In der Verbindungsleitung
zwischen der elektrischen Energiequelle 48 und der Flammglühkerze 10 ist ein ansteuerbarer
elektrischer Schalter 51 angeordnet.
[0037] Die Flammglühkerze 10 kann drei verschiedene Betriebszustände einnehmen. Gemäß einem
ersten Betriebszustand ist sowohl die Kraftstoffzufuhr als auch die Luftzufuhr abgesperrt
und die Heizstäbe 32 werden nicht betrieben. Die Flammglühkerze 10 ist somit insgesamt
außer Betrieb. Gemäß einem zweiten Betriebszustand ist die Kraftstoffzufuhr freigegeben,
die Luftzufuhr ist abgesperrt und die Heizstäbe 32 werden betrieben. Die Flammglühkerze
10 wird somit als Sekundäreindüsungsvorrichtung betrieben. Gemäß einem dritten Betriebszustand
ist sowohl die Luftzufuhr als auch die Kraftstoffzufuhr freigegeben und die Heizstäbe
32 werden betrieben. Die Flammglühkerze 10 wird in diesem Fall als Brenner betrieben.
[0038] Die Steuerung der einzelnen Betriebszustände der Flammglühkerze 10 erfolgt mittels
einer Steuereinrichtung 60, die über elektrische Steuerleitungen mit dem ersten Magnetventil
54, dem zweiten Magnetventil 56 und dem elektrischen Schalter 51 verbunden ist. Bei
der dargestellten Ausführungsform ist die Steuereinrichtung 60 als eigenständiges
Steuergerät ausgebildet, das von der Flammglühkerze 10 entfernt angeordnet ist und
über elektrische Leitungen mit den jeweiligen Komponenten verbunden ist. Alternativ
kann die Steuereinrichtung 60 auch in ein Steuergerät des Verbrennungsmotors integriert
sein.
[0039] Die Steuereinrichtung 60 empfängt verschiedene Eingabesignale und steuert darauf
beruhend den Betrieb der Flammglühkerze 10. Insbesondere empfängt die Steuereinrichtung
60 ein Katalysatortemperatursignal 62 und ein Partikelfilterbeladungssignal 64. Es
sind jedoch vielfältige andere Eingangssignale denkbar, anhand derer entscheidbar
ist, ob eine Regeneration des Partikelfilters 40 durchgeführt werden soll und ob die
Temperatur des Katalysators 38 über der Light-Off-Temperatur liegt.
[0040] Wenn das Partikelfilterbeladungssignal 64 anzeigt, dass eine Regeneration des Partikelfilters
40 durchgeführt werden soll, prüft die Steuereinrichtung 60 anhand des Katalysatortemperatursignals
62, ob die Temperatur des Katalysators 38 unter der Reaktionstemperatur liegt, bei
welcher eine exotherme Reaktion des eingedüsten Kraftstoffs erfolgt. Wenn dies der
Fall ist, wird die Flammglühkerze 10 als Brenner betrieben, um den Abgaskanal 26 sowie
den Katalysator 38 anzuwärmen. Die Steuereinrichtung 60 überprüft dann fortlaufend
die Katalysatortemperatur anhand des Katalysatortemperatursignals 62. Sobald die Katalysatortemperatur
über die Reaktionstemperatur angestiegen ist, sperrt die Steuereinrichtung 60 die
Luftzufuhr der Flammglühkerze 10 ab, um die Flammglühkerze 10 dadurch als Einspritzvorrichtung
zu betreiben und somit unverbrannte flüssige Kohlenwasserstoffe in den Abgasstrom
einzugeben. Diese Reagieren im Katalysator 38 exotherm, wodurch Wärme freigesetzt
wird und die Katalysatortemperatur ansteigt. Durch die exotherme Reaktion des eingedüsten
Kraftstoffs erhitzt sich der Katalysator 38 sowie der in unmittelbarer Nähe angeordnete
Partikelfilter 40 bis auf eine Temperatur, die ausreichend ist, um eine Verbrennung
der Rußpartikel in dem Partikelfilter 40 und folglich eine Regeneration des Partikelfilters
40 zu erzielen.
[0041] Die Mittel zum Absperren der Luftzufuhr bestehen bei der dargestellten Ausführungsform
also einerseits in dem Hülsenelement 14 mit luftundurchlässiger Mantelfläche 22 und
andererseits in dem zweiten Magnetventil 56. Es können allerdings Absperrventile verschiedener
Art und an unterschiedlichen Stellen eingesetzt werden. Beispielsweise kann sich das
Magnetventil 56 direkt an der Flammglühkerze 10 oder an der Druckluftquelle 52 befinden.
Wichtig ist lediglich, dass die Luftzufuhr der Flammglühkerze kontrolliert unterbrochen
oder ausreichend verringert werden kann, um in gewünschten Zeitabschnitten die Ausgabe
eines Kraftstoffstroms ohne Flammenbildung zu ermöglichen.
[0042] Durch das vorstehend beschriebene Regenerationsverfahren ist es möglich, eine Regeneration
des Partikelfilters 40 zu beliebigen Zeiten und während beliebiger Betriebszustände
des Abgassystems bzw. des Verbrennungsmotors durchzuführen, also zum Beispiel auch
unmittelbar nach dem Start des Verbrennungsmotors. Günstigerweise ist dazu nur ein
einzelnes, kompaktes und einfach herzustellendes Bauteil, nämlich eine erfindungsgemäße
Flammglühkerze 10, erforderlich. Eine kostspielige und platzraubende Heizvorrichtung
zum direkten Erwärmen des Partikelfilters 40 auf die Rußabbrandtemperatur ist nicht
notwendig. Das erfindungsgemäße Regenerationskonzept ist auf viele verschiedene Arten
von Verbrennungsmotoren im Industrieanlagen- und Kraftfahrzeugbereich anwendbar.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 10
- Flammglühkerze
- 12
- Grundkörper
- 14
- Hülsenelement
- 16
- Brennkammer
- 18
- Eintrittsöffnung
- 20
- Austrittsöffnung
- 22
- Mantelfläche
- 24
- Befestigungsflansch
- 26
- Abgaskanal
- 28
- erster Anschlussstutzen
- 30
- zweiter Anschlussstutzen
- 32
- Heizstab
- 36
- Verbindungsabschnitt
- 38
- Katalysator
- 40
- Partikelfilter
- 44
- Kraftstoffleitung
- 46
- Luftleitung
- 48
- elektrische Energiequelle
- 50
- Kraftstoffquelle
- 51
- Schalter
- 52
- Druckluftquelle
- 54
- erstes Magnetventil
- 56
- zweites Magnetventil
- 60
- Steuereinrichtung
- 62
- Katalysatortemperatursignal
- 64
- Partikelfilterbeladungssignal
1. Flammglühkerze (10) mit
einer Brennkammer (16), die eine Austrittsöffnung (20) für die Flamme aufweist,
einer insbesondere absperrbaren Kraftstoffzufuhr zum Bereitstellen eines Kraftstoffstroms
an die Brennkammer (16),
einer Luftzufuhr zum Bereitstellen eines Luftstroms an die Brennkammer (16), und
einer Zündvorrichtung (32), insbesondere einem elektrisch betriebenen Heizelement,
welche in der Brennkammer (16) angeordnet ist oder sich in die Brennkammer (16) erstreckt
und welche dazu ausgebildet ist, das aus dem bereitgestellten Kraftstoffstrom und
dem bereitgestellten Luftstrom entstehende Luft/ Kraftstoff-Gemisch zu zünden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Luftzufuhr in der Menge steuerbar ausgebildet ist.
2. Flammglühkerze (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Luftzufuhr in der Menge verringerbar und/oder absperrbar ausgebildet ist.
3. Flammglühkerze (10) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Mittel zum Steuern der Luftzufuhr an der Flammglühkerze (10) oder an einer der
Flammglühkerze (10) vorgeschalteten Komponente vorgesehen sind.
4. Flammglühkerze (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zum Bereitstellen des Luftstroms ein Anschlussstutzen (30) vorgesehen ist, an welchen
eine insbesondere mit einer Druckluftquelle (52) in Verbindung stehende Luftleitung
(46) anschließbar ist.
5. Flammglühkerze (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Brennkammer (16) einen luftdicht abgeschlossenen Umfangsabschnitt (22), eine stirnseitige
Eintrittsöffnung (18) und eine entgegengesetzt zur Eintrittsöffnung (18) liegende
Austrittsöffnung (20) aufweist.
6. Flammglühkerze (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Brennkammer (16) zumindest teilweise durch ein zylindrisches Hülsenelement (14)
mit einer luftundurchlässigen Mantelfläche (22) gebildet ist.
7. Flammglühkerze (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie zum Anbringen in einem Abgaskanal (26) eines Verbrennungsmotors, insbesondere
eines Dieselmotors, ausgebildet ist.
8. Regenerationsvorrichtung für einen Partikelfilter (40) eines Abgassystems, das einen
Abgaskanal (26) zum Abführen eines heißen Abgasstroms von einem Verbrennungsmotor,
insbesondere einem Dieselmotor, und einen Katalysator (38), insbesondere einen Oxidationskatalysator,
umfasst, der stromaufwärts des Partikelfilters (40) in den Abgaskanal (26) integriert
ist, wobei die Regenerationsvorrichtung einen Brenner umfasst, der in der Lage ist,
den Katalysator (38) auf eine Reaktionstemperatur, bei welcher eine exotherme Reaktion
des Kraftstoffs erfolgt, aufzuheizen,
dadurch gekennzeichnet, dass
als Brenner eine Flammglühkerze (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 vorgesehen ist
und dass
die Regenerationsvorrichtung wenigstens eine Steuereinrichtung (60) umfasst, die dazu
ausgebildet ist, die Luftzufuhr der Flammglühkerze (10) in Abhängigkeit von einem
Betriebszustand des Abgassystems und/oder des Verbrennungsmotors zu steuern.
9. Regenerationsvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinrichtung (60) dazu ausgebildet ist, die Luftzufuhr freizugeben, wenn
die Temperatur des Katalysators (38) unter der Reaktionstemperatur liegt und eine
Regeneration des Partikelfilters (40) durchgeführt werden soll.
10. Regenerationsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinrichtung (60) dazu ausgebildet ist, die Luftzufuhr zu verringern oder
abzusperren, wenn die Temperatur des Katalysators (38) über der Reaktionstemperatur
liegt und eine Regeneration des Partikelfilters (40) durchgeführt werden soll, und/oder
dass
die Steuereinrichtung (60) dazu ausgebildet ist, die Luftzufuhr wieder zu verringern
oder abzusperren, wenn die Temperatur des Katalysators (38) über die Reaktionstemperatur
angestiegen ist.
11. Abgassystem für einen Verbrennungsmotor, insbesondere einen Dieselmotor, das umfasst:
einen Abgaskanal (26) zum Abführen eines heißen Abgasstroms von dem Verbrennungsmotor,
einen Partikelfilter (40) und einen Katalysator (38), insbesondere einen Oxidationskatalysator,
der stromaufwärts des Partikelfilters (40) in den Abgaskanal (26) integriert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Abgassystem eine Regenerationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10 umfasst.
12. Verfahren zum Betreiben einer Regenerationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8
bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Betriebszustand des Abgassystems und/oder des Verbrennungsmotors ermittelt wird
und
in Abhängigkeit von dem ermittelten Betriebszustand im Falle einer Regeneration des
Partikelfilters (40) ein zündfähiges Luft/Kraftstoff-Gemisch bereitgestellt wird oder
ein Bereitstellen eines zündfähigen Luft/Kraftstoff-Gemischs unterbunden wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Bereitstellen eines zündfähigen Luft/Kraftstoff-Gemischs unterbunden wird, indem
die Luftzufuhr der Flammglühkerze (10) verringert oder abgesperrt wird, wobei insbesondere
die Zündvorrichtung (32) der Flammglühkerze (10) bei verringerter oder abgesperrter
Luftzufuhr betrieben wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
zum Ermitteln des Betriebszustands des Abgassystems eine Temperatur des Katalysators
(38) ermittelt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein zündfähiges Luft/ Kraftstoff-Gemisch bereitgestellt wird, wenn die Temperatur
des Katalysators (38) unter der Reaktionstemperatur liegt und eine Regeneration des
Partikelfilters (40) durchgeführt werden soll, und/oder dass
ein Bereitstellen eines zündfähigen Luft/Kraftstoff-Gemischs unterbunden wird, wenn
die Temperatur des Katalysators (38) über der Reaktionstemperatur liegt und eine Regeneration
des Partikelfilters (40) durchgeführt werden soll.