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(11) |
EP 2 167 258 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2012 Patentblatt 2012/05 |
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Anmeldetag: 03.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/004418 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/003564 (08.01.2009 Gazette 2009/02) |
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VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM AUSFORMEN VON MASSELN UND GIESSANLAGEN MIT EINER DERARTIGEN
VORRICHTUNG
DEVICE AND METHOD FOR REMOVING PIGS FROM MOULDS AND CASTING INSTALLATIONS WITH SUCH
A DEVICE
DISPOSITIF ET PROCÉDÉ DE DÉMOULAGE DE LINGOTS ET INSTALLATION DE COULÉE DOTÉE D'UN
TEL DISPOSITIF
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
02.07.2007 DE 102007030752
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
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Patentinhaber: Gautschi Engineering Gmbh |
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8274 Tägerwilen (CH) |
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Erfinder: |
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- EHMANN, Rainer
CH-8274 Tägerwilen (CH)
- BRACKMEYER, Jochen
CH-8274 Tägerwilen (CH)
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Vertreter: Meissner, Bolte & Partner |
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Anwaltssozietät GbR
Widenmayerstrasse 48 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 20 004 557 JP-A- 52 007 331 US-A- 3 583 472
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JP-A- 3 254 335 SU-A1- 1 088 867
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausformen von Masseln aus Kokillen. Die
Erfindung bezieht sich ferner auf eine Gießanlage mit einer derartigen Vorrichtung
sowie auf ein Verfahren zum Ausformen von Masseln aus Kokillen.
[0002] Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der
DE 200 04 557 U1 bekannt, die auf die Anmelderin zurückgeht. Eine ähnliche Vorrichtung offenbart die
JP 03-254335. Üblicherweise werden Masseln in Gießmaschinen mit kontinuierlich umlaufendem Gießband
hergestellt, das eine Vielzahl von Kokillen aufweist. Die Kokillen werden mit Metallschmelze
befüllt, die in den Kokillen erstarrt. Die erstarrten Masseln werden aus den Kokillen
ausgeformt und einer Fördereinrichtung zugeführt, die die Masseln beispielsweise zu
einer Stapeleinrichtung transportiert. Zum Entformen der Masseln wird das Gießband
über ein Umlenkrad geführt, so dass die für den Gießvorgang nach oben geöffneten Kokillen
gedreht werden, bis die Kokillenöffnung nach unten weist. Die einzelnen Masseln werden
durch Schwerkrafteinwirkung aus den jeweiligen Kokillen ausgeformt und fallen auf
das unter dem Umlenkrad angeordnete Förderband, von wo aus die Masseln weitertransportiert
werden.
[0003] Um ein kontrolliertes Ausformen der Masseln zu erreichen, ist dem Umlenkrad ein Rückhaltemechanismus
im unteren Bereich des Umlenkrades zugeordnet, der die Masseln gezielt bis zum tiefsten
Punkt des Umlenkrades führt, wo die Masseln auf dem Förderband abgelegt werden.
[0004] Beim Ausformen der Masseln kann es zu Problemen kommen, wenn die Masseln verkanten
bzw. wenn die Masseln nicht gleichmäßig auf dem Förderband abgelegt werden. Dadurch
wird die Weiterverarbeitung bzw. die weitere Handhabung der Masseln erschwert.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Ausformen von Masseln
aus Kokillen anzugeben, die ein zuverlässiges Ausformen der Masseln aus den Kokillen
und eine gleichmäßige Positionierung der Masseln auf dem Förderband ermöglicht. Ferner
soll eine Gießanlage mit einer derartigen Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Ausformen
von Masseln angegeben werden.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe im Hinblick auf die Vorrichtung durch den Gegenstand
des Anspruchs 1, im Hinblick auf die Gießanlage durch den Gegenstand des Anspruchs
6 und im Hinblick auf das Verfahren auf den Gegenstand des Anspruchs 7 gelöst.
[0007] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, eine Vorrichtung zum Ausformen von Masseln
aus Kokillen anzugeben, die ein Fördermittel für die Kokillen und ein Rückhaltemittel
für die in den Kokillen befindlichen Masseln aufweist. Erfindungsgemäß ist das Rückhaltemittel
zumindest abschnittsweise im Wesentlichen entlang einer Förderbahn des Fördermittels
bewegbar, wobei unterschiedliche Geschwindigkeiten zwischen dem Rückhaltemittel und
dem Fördermittel einstellbar sind. Das bedeutet, dass das Rückhaltemittel nicht stationär
angeordnet ist, sondern zusammen mit dem Fördermittel bewegt wird. Dadurch wird eine
besonders zuverlässige Rückhaltefunktion erreicht, die die Gefahr des Verkantens der
Masseln erheblich senkt. Außerdem sind unterschiedliche Geschwindigkeiten zwischen
dem Rückhaltemittel und dem Fördermittel einstellbar, so dass das Rückhaltemittel
bezogen auf das Fördermittel entweder vor- oder nachläuft. Durch die dadurch entstehende
Relativbewegung zwischen dem Rückhaltemittel und dem Fördermittel wird erreicht, dass
die vom Rückhaltemittel gehaltenen Masseln, die noch nicht vollständig ausgeformt
sind, gegen eine Kokillenwand gedrängt werden. Dabei wird die jeweilige Massel an
der Kokillenwand ausgerichtet, so dass diese beim Ablegen auf dem Förderband bzw.
beim vollständigen Ausformen eine präzise wiederholbare Position einnimmt. Je nachdem,
ob das Rückhaltemittel bezogen auf das Fördermittel vorläuft, also eine höhere Geschwindigkeit
als das Fördermittel aufweist, oder nachläuft und dementsprechend eine niedrige Geschwindigkeit
als das Fördermittel aufweist, werden die Masseln an einer in Förderrichtung vorderen
Kokillenwand bzw. hinteren Kokillenwand ausgerichtet. Dabei ist nicht ausgeschlossen,
dass auch gleiche Geschwindigkeiten zwischen dem Rückhaltemittel und dem Fördermittel
einstellbar sind, so dass die Masseln zentriert innerhalb der Kokillen ausgerichtet
werden können.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Rückhaltemittel mit einem Abstand zu
einer Kokillenöffnung der Kokillen angeordnet, die durch das Fördermittel transportiert
werden, wobei der Abstand kleiner als die Höhe der auszuformenden Masseln ist. Dies
hat den Vorteil, dass die Masseln von den Kokillen gelöst, also teilweise ausgeformt
werden können, und somit relativ zu den Kokillenwänden bewegbar sind. Durch einen
entsprechend eingestellten Vorlauf bzw. Nachlauf des Rückhaltemittels können die Masseln
gegen die entsprechende Vorder- bzw. Rückwand der Kokille bewegt und dort ausgerichtet
werden. Durch die Einstellung eines Abstands zwischen der Kokillenöffnung und dem
Rückhaltemittel, der kleiner als die Höhe der auszuformenden Masseln ist, wird sichergestellt,
dass die Masseln nicht vollständig ausgeformt werden, sondern ein oberer Abschnitt
der Masseln in der Kokille zum Ausrichten verbleibt.
[0009] Das Rückhalteelement kann ein flexibles Element, insbesondere eine Kette oder ein
Band umfassen, das zumindest abschnittsweise entlang der Förderbahn des Fördermittels
geführt ist. Das flexible Element kann an die Form des Fördermittels, beispielsweise
an den Umfang des Fördermittels angepasst werden, so dass ein entsprechender Abschnitt
des Fördermittels vom flexiblen Element überdeckt und die Rückhaltefunktion erfüllt
wird. Das flexible Element hat den Vorteil, dass ein Antrieb des Elementes, insbesondere
bei einer umlaufenden Bauweise, einfach realisiert werden kann. Dabei kann das flexible
Element zumindest abschnittsweise gegen das Fördermittel vorgespannt sein, wodurch
auf einfache Weise gewährleistet wird, dass das flexible Element der Förderbahn des
Fördermittels zumindest abschnittsweise folgt.
[0010] Das Förderelement kann ein Umlenkrad umfassen, das mit einem die Kokillen tragenden
Gießband in Eingriff ist. Diese Ausgestaltung eignet sich besonders gut in Verbindung
mit der Kette bzw. dem Band, das als Rückhaltemittel dient.
[0011] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezug auf
die schematischen Zeichnungen mit weiteren Einzelheiten erläutert. In diesen zeigen
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Ausformen von Masseln nach einem erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel; und
- Fig. 2
- eine Detailansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
[0012] Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zum Ausformen von Masseln aus Kokillen, wie sie üblicherweise
in einer Gießanlage bzw. Gießmaschine eingesetzt wird. Die Vorrichtung umfasst ein
Fördermittel 11, und zwar in Form eines Umlenkrades 15, das mit einem kontinuierlich
umlaufenden Gießband 16 (s. Fig.2) verbunden ist. Das Gießband 16 trägt die vom Gießverteiler
(nicht dargestellt) kommenden befüllten Kokillen 10 (Fig. 2) und transportiert die
leeren Kokillen 10 nach dem Ausformvorgang zum Gießverteiler zurück. Unter dem Fördermittel
11 bzw. dem Umlenkrad 15 ist ein Transportband 17 angeordnet, auf dem die ausgeformten
Masseln 18 abgelegt werden. Die Vorrichtung umfasst ferner ein Rückhaltemittel 12
für die in den Kokillen 10 befindlichen Masseln 18, das in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
als Kette 13 ausgeführt ist. Generell können auch andere flexible Elemente, beispielsweise
ein Band verwendet werden, um das Rückhalteelement 12 zu realisieren. Wie in Fig.
1 dargestellt, ist die Kette 13 kontinuierlich umlaufend angeordnet und wird über
ein Antriebsritzel sowie mehrere Spannzahnräder geführt (Fig. 1).
[0013] In Fig. 2 ist dargestellt, dass die Kette 13 zumindest abschnittsweise im Wesentlichen
entlang der Förderbahn des Fördermittels 11, also des Umlenkrades 15 bewegbar ist.
Dabei liegt die Kette 13 am Umfang des Umlenkrades an. Der vergleichsweise große Abstand
der Kette 13 von den Kokillenöffnungen 14 ist aus zeichnerischen Gründen erfolgt.
In der Praxis ist der Abstand geringer und im Wesentlichen konstant über die Kokillenbreite.
Der Abstand zwischen der Kette 13 und der Kokillenöffnung 14 bzw. der Unterkante der
in den Kokillen befindlichen Masseln ist kleiner als die Höhe der Masseln.
[0014] Ferner ist in den Figuren 1 und 2 zu erkennen, dass die Kette 13 gegen das Umlenkrad
15 vorgespannt ist und am Umfang des Umlenkrades 15 abschnittsweise anliegt.
[0015] Die Geschwindigkeit der Kette 13 ist so einstellbar, dass diese von der Geschwindigkeit
des Umlenkrades 15 abweicht. Dabei kann eine größere Geschwindigkeit der Kette 13
gegenüber dem Umlenkrad 15 (Vorlauf) oder eine kleinere Geschwindigkeit (Nachlauf)
eingestellt werden. Alternativ kann die Geschwindigkeit des Umlenkrades 15 bezogen
auf die Kette 13 variiert werden. In jedem Fall können die Geschwindigkeiten des Umlenkrades
15 und der Kette 13 so eingestellt werden, dass zwischen dem Umlenkrad 15 und der
Kette 13 eine Relativbewegung stattfindet. Zur Einstellung der jeweiligen Geschwindigkeit
ist ein entsprechend angepasstes Steuergerät vorgesehen.
[0016] Nachfolgend wird die Funktionsweise der Vorrichtung gemäß den Figuren 1 und 2 erläutert.
[0017] Die in den Kokillen 10 angeordneten Masseln 18 werden im unteren Bereich des Umlenkrades
15 durch den Einfluss der Schwerkraft aus den Kokillen 10 gelöst. Dabei werden die
Masseln 18 etwas aus den Kokillen 10 herausbewegt, und zwar um einen Betrag, der dem
Abstand der Kokillenöffnung von der Kette 13 entspricht. Dieser Abstand ist geringer,
als die Höhe der Masseln. Da die teilweise ausgeformten Masseln 18 von der Kette 13
gehalten werden, ragt ein Teil der Masseln 18 in die Kokille hinein.
[0018] Zur Einstellung einer Geschwindigkeitsdifferenz zwischen der Kette 13 und dem Umlenkrad
15 wird die Kette 13 schneller oder langsamer als das Umlenkrad 15 bewegt je nachdem,
ob ein Vorlauf oder ein Nachlauf der Kette 13 gewünscht ist. Durch die Relativbewegung
zwischen der Kette 13 und dem Umlenkrad 15 werden die von der Kette 13 gehaltenen
Masseln relativ zu den jeweils zugehörigen Kokillen bewegt, bis die Masseln 18 an
einer Kokillenwand anstoßen bzw. gegen diese gedrängt werden. Dadurch werden die Masseln
14 in der Kokille vor dem Ablegen auf dem Transportband 17 ausgerichtet.
[0019] Dementsprechend wird auch ein Verfahren zum Ausformen von Masseln aus Kokillen beansprucht,
bei dem die Kokillen 10 mit den darin befindlichen Masseln 18 durch ein Fördermittel
11 gefördert und die Masseln 18 in den Kokillen 10 durch ein Rückhaltemittel 12 gehalten
werden, wobei das Rückhaltemittel 12 mit einer anderen Geschwindigkeit bewegt wird,
als das Fördermittel 11. Dabei ist nicht ausgeschlossen, das das Steuergerät angepasst
ist derart, dass zusätzlich zur Einstellung der Geschwindigkeitsdifferenz auch dieselben
Geschwindigkeiten der Kette 13 und dem Umlenkrad 15 einstellbar sind.
[0020] Durch die Erfindung wird die Weiterverarbeitung der Masseln 18, insbesondere in einer
Stapeleinrichtung wesentlich vereinfacht.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 10
- Kokille
- 11
- Fördermittel
- 12
- Rückhaltemittel
- 13
- Flexibles Element
- 14
- Kokillenöffnung
- 15
- Umlenkrad
- 16
- Gießband
- 17
- Transportband
- 18
- Masseln
1. Vorrichtung zum Ausformen von Masseln aus Kokillen (10) mit einem Fördermittel (11)
für die Kokillen (10) und einem Rückhaltemittel (12) für die in den Kokillen (10)
befindlichen Masseln wobei das Fördermittel (11) als Umlenkrad (15) ausgebildet ist,
das mit einem die Kokillen (10) tragenden umlaufenden Gießband (16) in Eingriff ist,
wobei das Rückhaltemittel (12) zumindest abschnittsweise im Wesentlichen entlang einer
Förderbahn des Fördermittels (11) bewegbar ist, wobei unter dem Umlenkrad (15) ein
Transportband (17) zum Ablegen der ausgeformten Masseln (18) an geordnet ist, und
wobei unterschiedliche Geschwindigkeiten zwischen dem Rückhaltemittel (12) und dem
Fördermittel (11) einstellbar sind und das Rückhaltemittel (12) mit einem Abstand
zu einer Kokillenöffnung (14) der Kokillen (10) angeordnet ist, die durch das Fördermittel
(12) transportiert werden, der kleiner als die Höhe der auszuformenden Masseln ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Rückhaltemittel (12) ein flexibles Element (13) insbesondere eine Kette oder ein
Band umfasst, das zumindest abschnittsweise entlang der Förderbahn des Fördermittels
(11) geführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das flexible Element (13) zumindest abschnittsweise gegen das Fördermittel (11) vorgespannt
ist.
4. Gießanlage zur Herstellung von Masseln mit einer Vorrichtung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 - 3.
5. Verfahren zum Ausformen von Masseln aus Kokillen (10), bei dem die Kokillen (10) mit
den darin befindlichen Masseln durch ein Fördermittel (11) gefördert und die Masseln
in den Kokillen (10) durch ein Rückhaltemittel (12) gehalten werden, wobei das Fördermittel
(11) als Umlenkrad (15) ausgebildet ist, das in ein die Kokillen (10) tragendes kontiniuierlichumlaufendes
Gießband (16) eingreift, wobei das Rückhaltemittel (12) zumindest abschnittsweise
im wesentlichen entlang einer Förderbahn des Fördermittels (11) bewegt wird, wobei
das Rückhaltemittel (12) mit einer anderen Geschwindigkeit bewegt wird, als das Fördermittel
(11), wobei das Rückhaltemittel (12) mit einem Abstand zu einer Kokillenöffnung (14)
der Kokillen (10) angeordnet wird, die durch das Fördermittel (12) transportiert werden,
der kleiner als die Höhe der auszuformenden Masseln ist und wobei unter dem Umlenkrad
(15) ein Transportband (17) angeordnet ist, auf dem die ausgeformten Masseln (18)
abgelegt werden.
1. Device for removing pigs from moulds (10) with a conveying means (11) for the moulds
(10) and a restraining means (12) for the pigs located in the moulds (10), wherein
the conveying means (11) is formed as a deflection wheel (15) which is engaged with
a revolving casting belt (16) carrying the moulds (10), wherein the restraining means
(12) is movable, at least in certain portions, substantially along a conveying path
of the conveying means (11), wherein a transporting belt (17) for deposition of the
removed pigs (18) is arranged under the deflection wheel (15) and wherein different
speeds can be set between the restraining means (12) and the conveying means (11)
and the restraining means (12) is arranged at a distance from a mould opening (14)
of the moulds (10) which are transported through the conveying means (12), which distance
is less than the height of the pigs to be removed.
2. Device according to claim 1,
characterised in that
the restraining means (12) comprises a flexible element (13), in particular a chain
or a belt, which is guided, at least in certain portions, along the conveying path
of the conveying means (11).
3. Device according to claim 2,
characterised in that
the flexible element (13) is biased, at least in certain portions, against the conveying
means (11).
4. Casting installation for manufacturing pigs with a device according to at least one
of claims 1 - 3.
5. Method for removing pigs from moulds (10), in which the moulds (10) with the pigs
located therein are conveyed through a conveying means (11) and the pigs are held
in the moulds (10) by a restraining means (12),
wherein the conveying means (11) is formed as a deflection wheel (15) which engages
a continuously revolving casting belt (16) carrying the moulds (10), wherein the restraining
means (12) is movable, at least in certain portions, substantially along a conveying
path of the conveying means (11), wherein the restraining means (12) is moved at a
different speed from that of the conveying means (11), wherein the restraining means
(12) is arranged at a distance from a mould opening (14) of the moulds (10) which
are transported through the conveying means (12), which distance is less than the
height of the pigs to be removed and wherein a transporting belt (17), on which the
removed pigs (18) are deposited, is arranged under the deflection wheel (15).
1. Dispositif de démoulage de lingots de lingotières (10) avec un moyen de transport
(11) pour les lingotières (10) et un moyen de retenue (12) pour les lingots se trouvant
dans les lingotières (10), sachant que le moyen de transport (11) est réalisé comme
une roue de renvoi (15) qui est en engagement avec un convoyeur de coulée (16) tournant
portant les lingotières (10), sachant que le moyen de retenue (12) peut être déplacé
au moins par sections sensiblement le long d'une bande de transport du moyen de transport
(11), sachant qu'une bande de transport (17) est disposée pour le dépôt des lingots
démoulés (18) sous la roue de renvoi (15), sachant que différentes vitesses peuvent
être réglées entre le moyen de retenue (12) et le moyen de transport (11) et le moyen
de retenue (12) est disposé à une distance d'une ouverture (14) des lingotières (10)
transportées par le moyen de transport (12), laquelle distance est plus petite que
la hauteur des lingots à démouler.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen de retenue (12) comporte un élément flexible (13), en particulier une chaîne
ou une bande qui est guidée au moins par sections le long de la bande de transport
du moyen de transport (11).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément flexible (13) est précontraint au moins par endroits contre le moyen de
transport (11).
4. Installation de coulée pour la fabrication de lingots avec un dispositif selon au
moins l'une quelconque des revendications 1 à 3.
5. Procédé de démoulage de lingots de lingotières (10), pour lequel les lingotières (10)
renfermant les lingots sont transportées par un moyen de transport (11) et les lingots
sont maintenus dans les lingotières (10) par un moyen de retenue (12), sachant que
le moyen de transport (11) est réalisé comme une roue de renvoi (15) qui s'engage
dans un convoyeur de coulée (16) tournant en continu, portant les lingotières (10),
sachant que le moyen de retenue (12) est déplacé au moins par sections sensiblement
le long d'une bande de transport du moyen de transport (11), sachant que le moyen
de retenue (12) est déplacé à une autre vitesse que le moyen de transport (11), sachant
que le moyen de retenue (12) est disposé à une distance d'une ouverture (14) des lingotières
(10) transportées par le moyen de transport (12), laquelle distance est plus petite
que la hauteur des lingots à démouler et sachant qu'une bande de transport (17), sur
laquelle les lingots démoulés (18) sont déposés, est disposée sous la roue de renvoi
(15).


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