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EP 2 167 413 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2012 Patentblatt 2012/49 |
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Anmeldetag: 04.07.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/058721 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/010410 (22.01.2009 Gazette 2009/04) |
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ÜBERWACHUNGSVERFAHREN EINER AUFZUGSANLAGE
METHOD FOR MONITORING A LIFT SYSTEM
PROCÉDÉ DE SURVEILLANCE D'UN APPAREIL D'ÉLÉVATION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
17.07.2007 EP 07112651
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
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Patentinhaber: Inventio AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- SONNENMOSER, Astrid
CH-6030 Ebikon (CH)
- HEINZ, Kurt
CH-8105 Regensdorf (CH)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-2005/000727 US-A1- 2005 082 121 US-B1- 6 267 219
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US-A1- 2004 173 410 US-B1- 6 173 814
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Überwachungsverfahren einer Aufzugsanlage gemäss der Definition
des Oberbegriffs des unabhängigen Patentanspruchs.
[0002] Herkömmliche Aufzugsanlagen weisen Sicherheitskreise auf, die aus in Serie geschalteten
Sicherheitselementen bestehen. Diese Sicherheitselemente überwachen zum Beispiel den
Zustand von Schacht- oder Kabinentüren. Ein solches Sicherheitselement kann ein Kontakt
sein. Ein offener Kontakt zeigt, dass z.B. eine Türe offen steht und ein potentiell
unzulässiger Türzustand aufgetreten ist. Wird nun bei geöffnetem Kontakt ein unzulässiger
offener Zustand der Türen identifiziert, so wird der Sicherheitskreis unterbrochen.
Dies hat zur Folge, dass ein Antrieb oder Bremsen, die auf die Fahrt einer Aufzugskabine
einwirken, die Aufzugskabine zum Stillstand bringen.
[0003] Aus der Patentschrift
WO2005/000727 ist ein Sicherheitssystem für eine Aufzugsanlage bekannt, das über eine Steuereinheit
sowie mindestens einen Busknoten und einen Bus verfügt. Der Bus ermöglicht eine Kommunikation
zwischen den Busknoten und der Steuereinheit. Der Busknoten überwacht mittels eines
Sicherheitselements, der Bestandteil des Busknotens ist, z.B. den Zustand von Schacht-
und Kabinentüren. Desweiteren besteht der Busknoten aus einem Empfänger und einem
Sender. Dabei ist der Empfänger so ausgelegt, dass er digitale Vorgabesignale von
der Steuereinheit liest, diese in ein analoges Signal umwandelt und das Sicherheitselement
damit beaufschlagt. Der Sender wiederum misst nach dem Sicherheitselement das analoge
Signal und wandelt dieses in ein digitales Signal um. Der Sender stellt der Steuereinheit
diese digitalen Informationen zur Verfügung. Diese Informationen werden entweder von
den Busknoten als digitale Signale an die Steuereinheit gesandt oder werden von der
Steuereinheit mittels Abfrage angefordert.
[0004] Damit ein sicherer Betrieb der Aufzugsanlage gewährleistet und der aktuelle Zustand
der Aufzugsanlage bekannt ist, müssen in kurzen Zeitintervallen digitale Informationen
zwischen der Steuereinheit und den Busknoten ausgetauscht werden. Dies bedeutet, dass
die Steuereinheit über hohe Rechenkapazitäten verfügen muss, um eine Vielzahl von
digitalen Signalen und Informationen auswerten zu können. Zudem wird der Bus durch
Signale, die zwischen der Steuereinheit und den Busknoten übermittelt werden, stark
belastet und besitzt dementsprechend hohe Datenübertragungskapazitäten.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es also ein Überwachungsverfahren einer
Aufzugsanlage bereit zu stellen, mit einem reduzierten Datenaustausch zwischen Steuereinheit
und Busknoten und mit einer Steuereinheit, welche über geringere Rechenkapazitäten
verfügt.
[0006] Die Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss der Definition des unabhängigen Anspruchs
gelöst.
[0007] Das erfindungsgemässe Überwachungsverfahren einer Aufzugsanlage verfügt über eine
Steuereinheit und mindestens einen Busknoten. Dieser Busknoten weist einen Empfänger,
einen Sender und ein Sicherheitselement auf. Die Steuereinheit und der Busknoten kommunizieren
über einen Bus. Das Verfahren führt folgende Schritte aus:
von der Steuereinheit wird ein digitales Vorgabesignal an den Empfänger übermittelt;
das digitale Vorgabesignal wird vom Empfänger in ein analoges Signal gewandelt;
das Sicherheitselement wird vom Empfänger mit dem analogen Signal beaufschlagt;
bei geschlossenem Sicherheitselement wird das analoge Signal vom Sender erfasst;
für ein erfasstes analoges Signal wird vom Sender ein digitales Signal der Steuereinheit
bereitgestellt; und
bei Erfassen eines analogen Nullsignals ein digitales Signal vom Sender an die Steuereinheit
spontan übermittelt. Dies ist z.B. der Fall, wenn bei geöffnetem Sicherheitselement
vom Sender ein analoges Nullsignal erfasst wird. Aufgrund der spontanen Übermittlung
des digitalen Signals werden von der Steuereinheit Massnahmen ergriffen, um den Aufzug
in einen sicheren Betriebszustand zu bringen.
[0008] Der Vorteil dieses Überwachungsverfahrens liegt im geringen Datenaustausch zwischen
Steuereinheit und Busknoten. Da der Busknoten bei offenem Sicherheitselement, also
wenn z.B. eine Schachttüre oder Kabinentüre offen steht, diesen potentiell gefährlichen
Zustand der Steuereinheit mitteilt, entfällt eine durchgängig kurzgetaktete Kommunikation
zwischen Steuereinheit und Busknoten. Darum lassen sich Steuereinheiten mit geringeren
Rechenkapazitäten sowie Busse mit kleineren Datenübertragungskapazitäten einsetzten,
was zu geringeren Kosten führt.
[0009] Vorteilhafterweise wird das digitale Vorgabesignal von der Steuereinheit an den Empfänger
in Zeitintervallen übermittelt. Während dieses Zeitintervalls wird das Sicherheitselement
vom Empfänger mit einem dem vorangehenden digitalen Vorgabesignal entsprechenden analogen
Signal beaufschlagt. Im Normalbetrieb wird das vom Sender bereitgestellte digitale
Signal von der Steuereinheit in Zeitintervallen abgefragt. Diese Zeitintervalle werden
vorzugsweise in der Grössenordnung von 100s gewählt.
[0010] Der Vorteil dieser relativ langen Vorgabe- und Abfrageintervalle ist eine weitere
Entlastung des Bus zwischen der Steuereinheit und den Busknoten und eine weitere Reduktion
der von der Steuereinheit zu verarbeitenden Signale und Daten.
[0011] Der Vorteil der spontanen Übermittlung eines digitalen Signals vom Sender an die
Steuereinheit ist darauf begründet, dass der Aufzug trotz relativ langer Vorgabe-
und Abfrageintervalle sicher betrieben werden kann.
[0012] Vorteilhafterweise beinhaltet das Überwachungsverfahren auch ein Testverfahren. In
diesem Testverfahren wird ein Busknoten von der Steuereinheit in Zeitintervallen getestet.
Dieses Testverfahren wird von der Steuereinheit mindestens einmal täglich durchgeführt.
Dabei wird der Busknoten von der Steuereinheit mit einem digitalen Null-Vorgabesignal
beaufschlagt, das von dem Empfänger in ein analoges Nullsignal gewandelt wird. Dementsprechend
misst der Sender ein analoges Nullsignal. Es wird also bei korrekter Funktionsweise
ein entsprechendes digitales Signal vom Busknoten spontan an die Steuereinheit übermittelt.
[0013] Der Vorteil dieses Testverfahrens liegt in der einfachen und zuverlässigen Überprüfung
der Funktionsfähigkeit eines Busknotens, respektive des spontanen Sendeverhaltens
des Senders. In diesem Testverfahren wird ein geöffnetes Sicherheitselement simuliert
und das entsprechende spontane Übermittlungsverhalten des Senders provoziert. Die
Funktionsfähigkeit des Busknotens für den Normalbetrieb wird schon bei jedem Vorgabe-Abfrage-Zyklus
getestet.
[0014] Im Folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele und drei Figuren
verdeutlicht und weiter im Detail beschrieben. Es zeigen:
- Fig.1
- eine schematische Ansicht eines erfindungsgemässen Sicherheitssystems;
- Fig.2
- eine schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Sicherheitssystems;
- Fig.3
- eine schematische Ansicht einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Sicherheitssystems;
[0015] Vorliegendes Überwachungsverfahren ist besonders geeignet für Aufzugsanlagen wie
eingangs beschrieben wurde. Fig.1 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen
Sicherheitssystems 10, das technisch angepasst ist, das Überwachungsverfahren durchzuführen.
Das Sicherheitssystem 10 verfügt über eine Steuereinheit 11 und mindestens einen Busknoten
13. Die Kommunikation zwischen der Steuereinheit 11 und dem Busknoten 13 erfolgt über
einen Bus 12. Es können also zwischen dem Busknoten 13 und der Steuereinheit 11 Daten
in beide Richtungen über den Bus geschickt werden. Der Busknoten 13 selbst besteht
aus einem Empfänger 14, einem Sender 15 und einem Sicherheitselement 16. Der Empfänger
14 bzw. der Sender 15 sind jeweils so ausgelegt, dass ersterer Vorgabesignale von
der Steuereinheit 11 empfängt und letzterer Zustandsinformationen als Signale der
Steuereinheit 11 bereitstellt.
[0016] Die Steuereinheit 11, der Bus 12 und der mindestens eine Busknoten 13 bilden ein
Bussystem. Innerhalb dieses Bussystems besitzt jeder Busknoten 13 eine eigene, eindeutige
Adresse. Über diese Adresse erfolgt der Nachrichtenaufbau zwischen der Steuerung 11
und einem Busknoten 13.
[0017] Die Steuereinheit 11 gibt über den Bus 12 digitale Vorgabesignale an den Empfänger
14. Die Steuereinheit adressiert dabei einen bestimmten Busknoten 13 und teilt seinem
Empfänger 14 das Vorgabesignal mit. Der Empfänger 14 empfängt dieses Vorgabesignal
und generiert dem Vorgabesignal entsprechend ein analoges Signal, das auf das Sicherheitselement
16 beaufschlagt wird. Das Beaufschlagen des analogen Signals ist durch den Pfeil 16.1
symbolisiert. Das analoge Signal kann eine bestimmte Spannung, Stromstärke oder Frequenz
sein.
[0018] Das Sicherheitselement 16 zeigt den Zustand eines sicherheitsrelevanten Elements.
So findet das Sicherheitselement 16 z.B. als Türkontakt, Riegelkontakt, Pufferkontakt,
Klappenkontakt, Sensor, Aktuator, Fahrschalter oder Notstoppschalter Anwendung. Das
Sicherheitselement 16 ist dabei so ausgelegt, dass ein geschlossenes Sicherheitselement
16 einen sicheren Zustand und ein offenes Sicherheitselement 16 einen potentiell gefährlichen
Zustand einer Aufzugsanlage darstellt.
[0019] Bei geschlossenem Sicherheitselement 16 misst der Sender 15 hinter dem Sicherheitselement
16 das ankommende analoge Signal. Dieser Messvorgang wird durch den Pfeil 16.2 dargestellt.
Nach der Messung wandelt der Sender 15 das gemessene analoge Signal in ein digitales
Signal um. Der Sender 15 stellt schliesslich das digitale Signal der Steuereinheit
11 bereit.
[0020] Im Normalbetrieb sendet die Steuereinheit 11 ein Strom-, Spannungs- oder Frequenzwertvorgabesignal
an einen ausgewählten Busknoten 13 mittels Angabe der Adresse des Busknotens 13 und
eines Strom-, Spannungs- oder Frequenzwerts in digitaler Form. Dieses Vorgabesignal
wird in bestimmten Zeitintervallen erneuert, d.h. die Steuereinheit 11 sendet dem
Busknoten 13 einen neuen Strom-, Spannungs- oder Frequenzwert. Vorzugsweise unterscheidet
sich der neue Wert vom vorhergehenden Wert. Innerhalb eines solchen Zeitintervalls
erzeugt der Empfänger gemäss Vorgabesignal ein gewisses analoges Signal. Bei geschlossenem
Sicherheitselement misst der Sender 15 dieses analoge Signal und stellt den gemessenen
Wert als digitales Signal bereit. Im Takt des oben genannten Zeitintervalls adressiert
die Steuereinheit 11 den Sender 15 des Busknotens 13 und verschafft sich über eine
Lesefunktion die Daten des als digitales Signal bereitgestellten Strom-, Spannungs-
oder Frequenzwerts.
[0021] Die Zeitintervalle zwischen solchen Vorgabe-Abfrage-Zyklen sind grundsätzlich frei
einstellbar und hängen primär von der Zuverlässigkeit der Busknotenkomponenten ab.
Vorzugsweise dauern diese Zeitintervalle mehrere Sekunden. Bei hoher Zuverlässigkeit
lassen sich auch Zeitintervalle von 100s oder länger einstellen.
[0022] Die Steuereinheit 11 führt dieses Verfahren mit allen Busknoten 13 der Reihe nach
durch und prüft deren Resonanz. D.h. die Vorgabesignale und die von den jeweiligen
Sendern 15 bereitgestellten digitalen Signale werden von der Steuereinheit 11 verglichen.
Falls die Vorgabesignale mit den bereitgestellten digitalen Signalen übereinstimmen,
erkennt die Steuereinheit, dass der Empfänger 14 und der Sender 15 richtig funktionieren.
[0023] Ein Fehlerstrom, eine Fehlerspannung bzw. eine Fehlerfrequenz liegt dann vor, wenn
der Sender 15 einen Strom von 0 mA, eine Spannung von 0 mV oder eine Frequenz von
0 Hz misst. Dies entspricht dem Zustand eines geöffneten Sicherheitselements, also
z.B. einer geöffneten Kabinen- oder Schachttüre. Wird nun z.B. ein Fehlerstrom vom
Sender 15 gemessen, sendet der Sender 15 den gemessenen Wert spontan an die Steuereinheit
11. Dank der eindeutigen Adresse des Busknotens 13 ist die Steuereinheit 11 fähig
den Fehler genau zu lokalisieren. Gegebenenfalls ergreift die Steuereinheit 11 Massnahmen,
um den Fehler zu beheben oder den Aufzug in einen sicheren Betriebsmodus zu überführen.
Diese Betriebsmodi umfassen u.a. die Aufrechterhaltung einer Restverfügbarkeit des
Aufzugs in einem sicheren Fahrbereich der Aufzugskabine, die Evakuation eingeschlossener
Passagiere, ein Notstop oder schliesslich die Alarmierung von Wartungs- und Servicepersonal,
um eingeschlossene Passagiere zu befreien und/oder um einen von der Steuereinheit
nicht behebbaren Fehler zu beseitigen.
[0024] Der sichere Betrieb eines Busknotens 13 hängt primär von der Funktionsfähigkeit des
Empfängers 14 und Senders 15 ab. Da der Empfänger 14 und der Sender 15 bereits bei
jedem Vorgabe-Abfrage-Zyklus auf deren Funktionsfähigkeit im Normalbetrieb getestet
werden, bedarf der Busknoten 13 eines separaten Tests, um das spontane Sendeverhalten
des Senders 15 bei auftreten eines Fehlers zu überprüfen.
[0025] In diesem separaten Test wird ein geöffnetes Sicherheitselement 16 simuliert. Die
Steuereinheit 11 simuliert das geöffnete Sicherheitselement 16 dadurch, dass ein Vorgabesignal
von 0 mA, 0 mV oder 0 Hz einem bestimmten Busknoten 13 vorgegeben wird. Es handelt
sich dabei also um einen Null-Vorgabetest. Bei einwandfreier Funktionsweise des Busknotens
13 muss sich der Busknoten 13 bzw. dessen Sender 15 spontan bei der Steuereinheit
11 melden. Dieser Test garantiert, dass jede Öffnung eines Sicherheitselements 16
zu einer spontanen Übermittlung eines digitalen Signals des Busknotens 13 an die Steuereinheit
11 führt.
[0026] Dieser Test wird zeitlich wiederkehrend für jeden Busknoten 13 durchgeführt. Da während
dieses Tests die Steuereinheit 11 keine realen Informationen über den Zustand des
Sicherheitselements 16 eines getesteten Busknotens 13 erkennen kann, wird die Testzeit
so kurz wie möglich gehalten und der Test nur so oft wie nötig durchgeführt. Die Testzeit
ist dabei weitgehend von der Geschwindigkeit der Datenübermittlung über den Bus 12
abhängig und beträgt in der Regel 50 bis 100 ms. Die Häufigkeit des Null-Vorgabetests
richtet sich primär nach der Zuverlässigkeit des verwendeten Senders 15. Je zuverlässiger
der Sender 15 desto seltener muss dieser getestet werden, damit ein sicherer Betrieb
des Aufzugs gewährleistet werden kann.
[0027] In der Regel wird der Null-Vorgabetest mindestens einmal täglich durchgeführt. Dieser
Test kann aber auch im der Grössenordung von Minuten oder Stunden wiederholt werden.
[0028] Fig.2 zeigt eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemässen Sicherheitssystems
10. Im Unterschied zum Sicherheitssystem 10 aus Fig.1 ist das Sicherheitselement 16
redundant ausgelegt. Jeder Busknoten 13 verfügt also über mindestens zwei Sicherheitselemente
16.a, 16.b, 16.n. In Fig.2 überwachen beispielsweise drei Sicherheitselemente 16.a,
16.b, 16.n den Zustand eines sicherheitsrelevanten Elements des Aufzugs. Jedes Sicherheitselement
16.a, 16.b, 16.n liegt dabei vorzugsweise an einem separaten Ausgang 16.1.a, 16.1.b,
16.1.n des Empfängers 14, der die Sicherheitselemente 16.a, 16.b, 16.n gemäss Vorgabesignal
der Steuereinheit 11 mit einem analogen Signal beaufschlagt. Diese Signale können
gleiche oder unterschiedliche Werte aufweisen. Bei geschlossenen Kontakten 16.a, 16.b,
16.n misst der Sender 15 an je einem separaten Eingang 16.2.a, 16.2.b, 16.2.n das
ankommende analoge Signal. Im Normalbetrieb stellt der Sender 15 die gemessenen analogen
Werte als digitale Signale der Steuereinheit 11 zur Verfügung, die die Busknoten 13
regelmässig abfragt. Falls an einem Eingang 16.2.a, 16.2.b, 16.2.n ein analoges Nullsignal
gemessen wird, meldet dies der Sender 15 der Steuereinheit 11 spontan mit.
[0029] Der Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass auch günstigere nicht sichere Sicherheitselemente
16.a, 16.b, 16.n verwendet werden können. Durch deren redundante Auslegung ist eine
sichere Zustandsüberwachung des Aufzugs gewährleistet.
[0030] In Fig.3 wird eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemässen Sicherheitssystems
10 gezeigt. In dieser Ausführungsform werden die Zustände mehrerer sicherheitsrelevanter
Elemente des Aufzugs mittels eines Busknotens 13 erfasst. Jeder Zustand eines sicherheitsrelevanten
Elements wird durch ein Sicherheitselement 16.d, 16.e, 16.m erfasst. Die Zusammenfassung
der Sicherheitselemente 16.d, 16.e, 16.m in einen Busknoten 13 wird vorzugsweise dann
realisiert, wenn die zu überwachenden sicherheitsrelevanten Elemente räumlich nahe
beieinander liegen, wie z.B. obere benachbarte Schachttüren oder die Kabinentür und
ein auf der Aufzugskabine angebrachter Alarmknopf.
[0031] Die Steuereinheit 11 sendet vorzugsweise für jedes Sicherheitselement 16.d, 16.e,
16.m unterschiedliche Vorgabesignale an den Empfänger 14. Der Empfänger 14 wandelt
die Vorgabesignale in ein entsprechendes analoges Signal und beaufschlagt das jeweilige
Sicherheitselement 16.d, 16.e, 16.m über einen separaten Ausgang 16.1.d, 16.1.e, 16.1.m.
Bei geschlossenen Sicherheitselementen 16.d, 16.e, 16.m misst der Sender 15 für jedes
Sicherheitselement an einem separaten Eingang 16.2.d, 16.2.e, 16.2.m das ankommende
analoge Signal. Auch hier stellt im Normalbetrieb der Sender die gemessenen analogen
Werte als digitale Signale der Steuereinheit 11 zur Verfügung, die die Busknoten 13
regelmässig abfragt. Vorzugsweise stellt der Sender 15 auch die Information bereit
an welchem Eingang 16.2.d, 16.2.e, 16.2.m das analoge Signal gemessen wurde. Falls
an einem Eingang 16.2.d, 16.2.e, 16.2.m ein analoges Nullsignal gemessen wird, lässt
sich dank der separaten Eingänge 16.2.d, 16.2.e, 16.2.m, die Fehlerquelle eindeutig
lokalisieren.
[0032] Der Vorteil dieser Ausführungsform ist die kleinere Anzahl benötigter Busknoten 13
und die damit erzielbare Kosteneinsparung.
[0033] Die in Fig.2 und 3 dargestellten Beispiele lassen sich auch kombinieren. So können
Busknoten 13 dermassen ausgelegt sein, dass der Zustand mehrerer sicherheitsrelevanter
Elemente des Aufzugs mit je einem redundanten Sicherheitselement 16 erfasst wird.
[0034] Die in Fig.2 und 3 beschriebenen Busknoten 13 werden sowohl im Normalbetrieb bei
jedem Vorgabe-Abfrage-Zyklus auf deren Resonanz sowie mittels eines Null-Vorgabesignals
getestet. Diese Tests erfolgen vorzugsweise für jedes Sicherheitselement 16.a, 16.b,
16.n; 16.d, 16.e, 16.m separat. Damit die Funktionsfähigkeit aller Ausgänge des Empfängers
14 und aller Eingänge des Senders 15 einzeln mitgetestet wird.
1. Überwachungsverfahren einer Aufzugsanlage mit einer Steuereinheit (11) und mindestens
einem Busknoten (13), welcher Busknoten (13) einen Empfänger (14), einen Sender (15)
und ein Sicherheitselement (16) aufweist; die Steuereinheit (11) und der Busknoten
(13) kommunizieren über einen Bus (12); mit den folgenden Schritten: von der Steuereinheit
(11) wird ein digitales Vorgabesignal an den Empfänger (14) übermittelt; das digitale
Vorgabesignal wird vom Empfänger (14) in ein analoges Signal gewandelt; das Sicherheitselement
(16) wird vom Empfänger (14) mit dem analogen Signal beaufschlagt (16.1); bei geschlossenem
Sicherheitselement (16) wird das analoge Signal vom Sender (15) erfasst (16.2); für
ein erfasstes analoges Signal wird vom Sender (15) ein digitales Signal der Steuereinheit
(11) bereitgestellt, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erfassen eines analogen Nullsignals vom Sender (15) ein digitales Signal an die
Steuereinheit (11) spontan übermittelt wird.
2. Überwachungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das digitale Vorgabesignal von der Steuereinheit (11) an den Empfänger (14) in Zeitintervallen
übermittelt wird und dass während dieses Zeitintervalls das Sicherheitselement (16)
vom Empfänger (14) mit einem dem vorangehenden digitalen Vorgabesignal entsprechenden
analogen Signal beaufschlagt wird.
3. Überwachungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Normalbetrieb das vom Sender (15) bereitgestellte digitale Signal von der Steuereinheit
(11) in Zeitintervallen abgefragt wird.
4. Überwachungsverfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Zeitintervall vorzugsweise 100s gewählt wird.
5. Überwachungsverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei geöffnetem Sicherheitselement (16) vom Sender (11) ein analoges Nullsignal erfasst
wird.
6. Überwachungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund der spontanen Übermittlung des digitalen Signals von der Steuereinheit (11)
Massnahmen ergriffen werden, um den Aufzug in einen sicheren Betriebszustand zu bringen.
7. Überwachungsverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (13) von der Steuereinheit (11) in Zeitintervallen getestet wird.
8. Überwachungsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (13) von der Steuereinheit (11) mit einem digitalen Vorgabesignal beaufschlagt
wird und der Busknoten (13) von der Steuereinheit (11) abgefragt wird.
9. Überwachungsverfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Zeitintervall vorzugsweise 100s gewählt wird.
10. Überwachungsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (13) von der Steuereinheit (11) mit einem digitalen Null-Vorgabesignal
beaufschlagt wird, welches Vorgabesignal von dem Empfänger (14) in ein analoges Nullsignal
gewandelt wird, und ein digitales Signal vom Busknoten (13) spontan an die Steuereinheit
(11) übermittelt wird.
11. Überwachungsverfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (13) von der Steuereinheit (11) mindestens täglich getestet wird.
12. Überwachungsverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (13) von der Steuereinheit (11) stündlich getestet wird.
13. Überwachungsverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Busknoten (13) von der Steuereinheit (11) minütlich getestet wird.
14. Sicherheitssystem (10) mit einer Steuereinheit (11) und mindestens einem Busknoten
(13), welcher Busknoten (13) einen Empfänger (14), einen Sender (15) und ein Sicherheitselement
(16) aufweist, wobei die Steuereinheit (11) und der Busknoten (13) über einen Bus
(12) kommunizieren, ein digitales Vorgabesignal von der Steuereinheit (11) an den
Empfänger (14) übermittelbar ist; das digitale Vorgabesignal vom Empfänger (14) in
ein analoges Signal wandelbar ist, das Sicherheitselement (16) mit dem analogen Signal
vom Empfänger (14) beaufschlagbar ist (16.1), bei geschlossenem Sicherheitselement
(16) das analoge Signal vom Sender (15) erfassbar ist (16.2) und der Steuereinheit
(11) für ein erfasstes analoges Signal ein digitales Signal vom Sender (15) bereitstellbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (15) dazu ausgelegt ist, bei Erfassen eines analogen Nullsignals ein digitales
Signal an die Steuereinheit (11) spontan zu übermitteln.
15. Aufzug mit einem Sicherheitssystem (10) das über eine Steuereinheit (11) und mindestens
über einen Busknoten (13) verfügt, welcher Busknoten (13) einen Empfänger (14), einen
Sender (15) und ein Sicherheitselement (16) aufweist, wobei die Steuereinheit (11)
und der Busknoten (13), über einen Bus (12) zu kommunizieren, ein digitales Vorgabesignal
von der Steuereinheit (11) an den Empfänger (14) übermittelbar ist, das digitale Vorgabesignal
vom Empfänger (14) in ein analoges Signal wandelbar ist, das Sicherheitselement (16)
mit dem analogen Signal vom Empfänger (14) beaufschlagbar ist (16.1), bei geschlossenem
Sicherheitselement (16) das analoge Signal vom Sender (15) erfassbar ist (16.2) und
der Steuereinheit (11) für ein erfasstes analoges Signal ein digitales Signal vom
Sender (15) bereitstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (15) dazu ausgelegt ist, bei Erfassen eines analogen Nullsignals ein digitales
Signal an die Steuereinheit (11) spontan zu übermitteln.
1. Monitoring method of a lift installation with a control unit (11) and at least one
bus junction (13), which bus junction (13) comprises a receiver (14), a transmitter
(15) and a safety element (16); the control unit (11) and the bus junction (13) communicate
by way of a bus (12); comprising the following steps: a digital default signal is
transmitted by the control unit (11) to the receiver (14); the digital default signal
is converted by the receiver (14) into an analog signal; the safety element (16) is
acted on (16.1) by the receiver (14) with the analog signal; if the safety element
(16) is closed the analog signal is detected (16.2) by the transmitter (15); for a
detected analog signal, a digital signal is provided by the transmitter (15) to the
control unit (11), characterised in that on detection of an analog zero signal a digital signal is spontaneously transmitted
by the transmitter (15) to the control unit (11).
2. Monitoring method according to claim 1, characterised in that the digital default signal is transmitted by the control unit (11) to the receiver
(14) at time intervals and that during this time interval the safety element (16)
is acted on by the receiver (14) with an analog signal corresponding with the preceding
digital default signal.
3. Monitoring method according to one of claims 1 and 2, characterised in that in normal operation the digital signal provided by the transmitter (15) is interrogated
by the control unit (11) at time intervals.
4. Monitoring method according to one of claims 2 and 3, characterised in that preferably 100 seconds is selected as time interval.
5. Monitoring method according to any one of the preceding claims, characterised in that when the safety element (16) is open an analog zero signal is detected by the transmitter
(15).
6. Monitoring method according to claim 1, characterised in that by virtue of the spontaneous transmission of the digital signal, measures are undertaken
by the control unit (11) in order to bring the lift into a safe operating state.
7. Monitoring method according to any one of the preceding claims, characterised in that the bus junction (13) is tested by the control unit (11) at time intervals.
8. Monitoring method according to claim 7, characterised in that the bus junction (13) is acted on by the control unit (11) with a digital default
signal and the bus junction (13) is interrogated by the control unit (11).
9. Monitoring method according to one of claims 7 and 8, characterised in that preferably 100 seconds is selected as time interval.
10. Monitoring method according to claim 7, characterised in that the bus junction (13) is acted on by the control unit (11) with a digital zero default
signal, which default signal is converted by the receiver (14) into an analog zero
signal, and a digital signal is spontaneously transmitted by the bus junction (13)
to the control unit (11).
11. Monitoring method according to claim 10, characterised in that the bus junction (13) is tested by the control unit (11) at least daily.
12. Monitoring method according to one of claims 10 and 11, characterised in that the bus junction (13) is tested by the control unit (11) hourly.
13. Monitoring method according to any one of claims 10 to 12, characterised in that the bus junction (13) is tested by the control unit (11) by the minute.
14. Safety system (10) with a control unit (11) and at least one bus junction (13), which
bus junction (13) comprises a receiver (14), a transmitter (15) and a safety element
(16), wherein the control unit (11) and the bus junction (13) communicate by way of
a bus (12, a digital default signal is transmissible by the control unit (11) to the
receiver (14), the digital default signal is convertible by the receiver (14) into
an analog signal, the safety element (16) can be acted on (16.1) with the analog signal
by the receiver (14), if the safety element (16) is closed the analog signal can be
detected (16.2) by the transmitter (15) and, for a detected analog signal, a digital
signal can be provided by the transmitter (15) to the control unit (11), characterised in that the transmitter (15) is designed for the purpose of spontaneously transmitting a
digital signal to the control unit (11) when an analog zero signal is detected.
15. Lift with a safety system (10) which comprises a control unit (11) and at least one
bus junction (13), which bus junction (13) comprises a receiver (14), a transmitter
(15) and a safety element (16), wherein the control unit (11) and the bus junction
(13) communicate by way of a bus (12, a digital default signal is transmissible by
the control unit (11) to the receiver (14), the digital default signal is convertible
by the receiver (14) into an analog signal, the safety element (16) can be acted on
(16.1) with the analog signal by the receiver (14), if the safety element (16) is
closed the analog signal can be detected (16.2) by the transmitter (15) and, for a
detected analog signal, a digital signal can be provided by the transmitter (15) to
the control unit (11), characterised in that the transmitter (15) is designed for the purpose of spontaneously transmitting a
digital signal to the control unit (11) when an analog zero signal is detected.
1. Procédé de surveillance d'une installation d'ascenseur comportant une unité de commande
(11) et au moins un noeud de bus (13), lequel noeud de bus (13) comprend un récepteur
(14), un émetteur (15) et un élément de sécurité (16) ; l'unité de commande (11) et
le noeud de bus (13) communiquent par l'intermédiaire d'un bus (12) ; comprenant les
étapes suivantes : un signal de consigne numérique est transmis par l'unité de commande
(11) au récepteur (14) ; le signal de consigne numérique est converti par le récepteur
(14) en un signal analogique; le récepteur (14) applique (16.1) le signal analogique
à l'élément de sécurité (16) ; lorsque l'élément de sécurité (16) est fermé, le signal
analogique est détecté (16.2) par l'émetteur (15) ; pour un signal analogique détecté,
un signal numérique est fourni à l'unité de commande (11) par l'émetteur (15), caractérisé en ce que, lors de la détection d'un signal analogique nul, un signal numérique est spontanément
transmis à l'unité de commande (11) par l'émetteur (15).
2. Procédé de surveillance selon la revendication 1, caractérisé en ce que le signal de consigne numérique est transmis de l'unité de commande (11) au récepteur
(14) à certains intervalles de temps et en ce que, pendant cet intervalle de temps, un signal analogique correspondant au signal de
consigne numérique précédent est appliqué par le récepteur (14) à l'élément de sécurité
(16).
3. Procédé de surveillance selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que, lors d'un fonctionnement normal, le signal numérique fourni par l'émetteur (15)
est demandé par l'unité de commande (11) à certains intervalles de temps.
4. Procédé de surveillance selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce qu'on sélectionne de préférence 100 s en tant qu'intervalle de temps.
5. Procédé de surveillance selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que, lorsque l'élément de sécurité (16) est ouvert, un signal analogique nul est détecté
par l'émetteur (11).
6. Procédé de surveillance selon la revendication 1, caractérisé en ce que, sur la base de la transmission spontanée du signal numérique par l'unité de commande
(11), des mesures sont prises pour faire passer l'ascenseur dans un état de fonctionnement
sûr.
7. Procédé de surveillance selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le noeud de bus (13) est testé par l'unité de commande (11) à certains intervalles
de temps.
8. Procédé de surveillance selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'un signal de consigne numérique est appliqué au noeud de bus (13) par l'unité de commande
(11) et en ce que le noeud de bus (13) est interrogé par l'unité de commande (11).
9. Procédé de surveillance selon l'une quelconque des revendications 7 ou 9, caractérisé en ce qu'on sélectionne de préférence 100 s en tant qu'intervalle de temps.
10. Procédé de surveillance selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'un signal de consigne numérique nul est appliqué au noeud de bus (13) par l'unité
de commande (11), lequel signal de consigne est converti par le récepteur (14) en
un signal nul analogique, et en ce qu'un signal numérique est spontanément transmis par le noeud de bus (13) à l'unité de
commande (11).
11. Procédé de surveillance selon la revendication 10, caractérisé en ce que le noeud de bus (13) est testé au moins une fois par jour par l'unité de commande
(11).
12. Procédé de surveillance selon l'une quelconque des revendications 10 et 12, caractérisé en ce que le noeud de bus (13) est testé une fois par heure par l'unité de commande (11).
13. Procédé de surveillance selon l'une quelconque des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que le noeud de bus (13) est testé une fois par minute par l'unité de commande (11).
14. Système de sécurité (10) comportant une unité de commande (11) et au moins un noeud
de bus (13), lequel noeud de bus (13) comprend un récepteur (14), un émetteur (15)
et un élément de sécurité (16), dans lequel l'unité de commande (11) et le noeud de
bus (13) communiquent par l'intermédiaire d'un bus (12), et dans lequel un signal
de consigne numérique peut être transmis par l'unité de commande (11) au récepteur
(14) ; le signal de consigne numérique peut être converti par le récepteur (14) en
un signal analogique, le signal analogique peut être appliqué (16.1) par le récepteur
(14) à l'élément de sécurité (16), lorsque l'élément de sécurité (16) est fermé, le
signal analogique peut être détecté (16.2) par l'émetteur (15) et, pour un signal
analogique détecté, un signal numérique peut être fourni par l'émetteur (15) à l'unité
de commande (11), caractérisé en ce que l'émetteur (15) est conçu pour transmettre spontanément un signal numérique à l'unité
de commande (11) lors de la détection d'un signal analogique nul.
15. Ascenseur comportant un système de sécurité (10) qui dispose d'une unité de commande
(11) et d'au moins un noeud de bus (13), lequel noeud de bus (13) comprend un récepteur
(14), un émetteur (15) et un élément de sécurité (16), dans lequel l'unité de commande
(11) et le noeud de bus (13) communiquent par l'intermédiaire d'un bus (12), un signal
de consigne numérique peut être transmis par l'unité de commande (11) au récepteur
(14), le signal de consigne numérique peut être converti par le récepteur (14) en
un signal analogique, le signal analogique peut être appliqué (16.1) par le récepteur
(14) à l'élément de sécurité (16), lorsque l'élément de sécurité (16) est fermé, le
signal analogique peut être détecté (16.2) par l'émetteur (15) et, pour un signal
analogique détecté, un signal numérique peut être fourni par l'émetteur (15) à l'unité
de commande (11), caractérisé en ce que l'émetteur (15) est conçu pour transmettre spontanément un signal numérique à l'unité
de commande (11) lors de la détection d'un signal analogique nul.


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