| (19) |
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(11) |
EP 2 167 722 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.12.2010 Patentblatt 2010/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.07.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/058671 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/007318 (15.01.2009 Gazette 2009/03) |
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| (54) |
VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR AUFLOCKERUNG VON WÄSCHESTÜCKEN
DEVICE AND METHOD FOR SEPARATING LAUNDRY ITEMS
DISPOSITIF ET PROCÉDÉ D'AMEUBLISSEMENT DE PIÈCES DE LINGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
06.07.2007 DE 102007031502
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Jensen GmbH |
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31177 Harsum (DE) |
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Erfinder: |
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- EAVES, Damien
Cronulla, Sydney 2230 (AU)
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| (74) |
Vertreter: von Hirschhausen, Helge |
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Grosse - Schumacher -
Knauer - von Hirschhausen
Patent- und Rechtsanwälte
Nymphenburger Straße 14 80335 München 80335 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 051 721 DE-B- 1 154 064 US-A- 3 992 905
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DE-A1- 3 220 141 US-A- 2 575 672 US-A1- 2003 111 321
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zur Auflockerung von
Wäschestücken, insbesondere Flachwäschestücken, die in Form eines kompakten Kuchens
aus einer einher Waschmaschine nachgeschalteten Presse angeliefert werden.
[0002] In Großwäschereien wird die Wäsche üblicherweise in einer Waschstraße gewaschen,
wobei am Ende der Waschstraße eine Presse vorgesehen ist, in der die in der Wäsche
befindliche Flüssigkeit ausgepresst wird. In der Presse entsteht ein so genannter
Wäschekuchen, der über Fördereinrichtungen weiteren Verarbeitungsmaschinen zugeführt
wird. Die Wäschestücke kommen aus der Waschmaschine nicht einzeln heraus, sondern
sind durch den Waschvorgang miteinander zum Teil verwunden und werden in diesem Zustand
in der Presse zu einem kompakten Kuchen geformt und verpresst. Vor dem weiteren Verarbeitungsvorgang,
z.B. in Mangeln oder Finishern muss der Wäschekuchen aufgelockert werden, damit die
Teile leicht entnommen werden können. Problematisch ist es, wenn die Wäschestücke
von Hand vereinzelt werden müssen, da körperliche Kräfte aufzubringen sind und die
Wäschestücke möglicherweise bei unsachgemäßer Handhabung beschädigt werden können.
[0003] Zum Auflockern von Wäschestücken eines aus der Presse kommenden Wäschekuchens sind
Trockner und Schüttler bekannt, bei denen die Wäsche in eine drehbare Trommel eingegeben
und gegebenenfalls mit Heißluft beaufschlagt wird, sodass die Wäsche aufgelockert
und bis gegebenenfalls auf eine vorgegebene Restfeuchte vorgetrocknet wird. Derartige
Vorrichtungen sind jedoch aufgrund ihrer Konstruktion aufwendig herzustellen und daher
teuer und benötigen einen entsprechend großen Platzbedarf.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine einfache robuste Vorrichtung
zur Auflockerung und teilweise zur Vereinzelung von gepressten Wäschestücken sowie
ein entsprechendes Verfahren, insbesondere für die Auflockerung und für die Vereinzelung
von gepreßten Flachwäschestücken, wie Bettwäsche, Tischwäsche und dergleichen zu schaffen,
die den herkömmlichen Auflockerungsvorrichtungen und Verfahren sowohl konstruktiv
als auch in ihrer wirtschaftlichen Anwendung weit überlegen sind.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Vorrichtung, ein den
Wäschekuchen aufnehmendes Gehäuse mit einer zugeordneten Fördereinrichtung, sowie
eine auf den Wäschekuchen einwirkende Verformungseinrichtung und eine die Wäschestücke
des Wäschekuchens teilweise vereinzelnde Ausgabeeinrichtung aufweist.
[0006] Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass der Wäschekuchen
durch mehrmaliges seitliches Andrücken aufgelockert und entlang einer ihn in der Höhe
stufenweise reduzierende Einrichtung bewegt wird und dass die teilweise vereinzelten
Wäschestücke auf einer weiteren Fördereinrichtung abgelegt werden. Weitere vorteilhafte
Merkmale ergeben sich aus den zugehörigen Unteransprüchen.
[0007] Das den Wäschekuchen aufnehmende Gehäuse ist in vorteilhafter Weise von einem eine
offene Zuführseite und eine offene Abführseite aufweisenaufweisenden Rahmengestell
gebildet, dessen Boden von einer Fördereinrichtung gebildet ist, insbesondere von
einem Förderband.
[0008] Dieser Boden kann in vorteilhafter Weise absenkbar oder anhebbar gelagert sein, um
unterschiedlich hohe Wäschekuchen aufnehmen zu können. Ebenso ist es denkbar, dass
das Gehäuse gegenüber dem Boden absenkbar oder anhebbar ist. Die Höhenmessung des
einfahrenden Wäschekuchens erfolgt vorteilhaft mittels Sensoren, deren Signale an
eine entsprechende Steuervorrichtung gesandt werden. Diese veranlasst dann eine Anpassung
der Vorrichtung durch Absenken und/oder Anheben des Förderbandes und/oder des Gehäuses.
[0009] Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung können die in Längsrichtung
des Förderbandes angeordneten Gehäuseseiten von Plattenelementen oder dergleichen
gebildet sein. Diese Plattenelemente bilden vorteilhaft die Verformungseinrichtung
und sind vorteilhaft insbesondere quer zur Fördereinrichtung des Förderbandes bewegbar.
Sie können dabei als druckmittelbetätigte Verschiebeelemente ausgebildet sein, wobei
die Druckmittel von Druckmittelzylindern, z.B. Hydraulikzylindern oder Pneumatikzylindern
gebildet sein können, die insbesondere in zwei Geschwindigkeitsstufen bewegt werden
können, und wobei die Steuerung mittels Strömungsventilen erfolgen kann, die von einer
geeigneten Steuereinrichtung gesteuert werden.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann in vorteilhafter Weise in ein Förderbandsystem
integriert sein, welches sich an die Presse anschließt, sodass der aus der Presse
angelieferte Wäschekuchen durch die erfindungsgemäße Vorrichtung aufgelockert und
die Wäschestücke des Wäschekuchens teilweise vereinzelt werden und schließlich mittels
des Förderbandes der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf ein weiteres Förderband zur
weiteren Verarbeitung ausgegeben werden.
[0011] Erfindungsgemäß weist die an der offenen Abführseite des Gehäuses angeordnete Ausgabeeinrichtung
eine sich wenigstens über die ganze Breite des Wäschekuchens erstreckende Lade auf,
die in die Bewegungsbahn des Wäschekuchens hineinbewegbar ist. Dabei kann die Lade
an dem Rahmengestell des Gehäuses schwenkbar gelagert und druckmittelbetätigt sein.
Die Druckmittel können vorteilhaft aus Druckmittelzylindern gebildet sein, die mit
einem Druckmittelbegrenzer ausgestattet sind, sodass vermieden werden kann, dass der
Wäschekuchen mit einer zu hohen Druckkraft belastet wird und dadurch gegebenenfalls
Wäschestücke beschädigt werden können.
[0012] Es kann ferner vorteilhaft vorgesehen sein, dass in Förderrichtung vor der Lade eine
die Durchtrittshöhe begrenzende höhenverstellbare, sich über die gesamte Gehäusebreite
erstreckende Abstreifeinrichtung vorgesehen ist, unter welcher der Wäschekuchen hindurchgefördert
wird, sodass der obere Teil des aufgelockerten Wäschekuchens entgegen der Förderrichtung
nach hinten gedrückt wird und die Wäschestücke dabei teilweise aufgelockert werden.
Vorteilhaft ist die Aktivierung der Fördereinrichtung und der Druckmitteleinrichtungen
aufeinander abgestimmt und programmgesteuert. Das Förderband kann schrittweise in
Vorwärts- und Rückwärtsrichtung bewegt werden, sodass der Wäschekuchen gegenüber den
seitlichen Plattenelementen positioniert werden kann. Dabei weist das Förderband in
vorteilhafter Weise eine Oberfläche mit einem hohen Reibungswert auf, da der Wäschekuchen
unter der Abstreifeinrichtung und der in den Wäschekuchen hineingeschwenkten Lade
hindurchtransportiert wird und verhindert werden muss, dass der Wäschekuchen auf der
Oberfläche des Förderbandes entlang rutscht. Insbesondere kann das Förderband an seiner
Oberfläche aufgeraut sein und/oder eine profilierte Oberfläche aufweisen. Für die
Steuerung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es notwendig, dass insbesondere an
der offenen Zuführseite und der offenen Abführseite des Gehäuses Bewegungssensoren
vorgesehen sind. Diese können z.B. durch Lichtschranken oder Fotozellen oder dergleichen
gebildet sein oder es kann auch vorgesehen sein, dass z.B. Belastungssensoren die
Beladung des Förderbandes mit einem Wäschekuchen erfassen.
[0013] Wenn der Wäschekuchen von dem sich an die Presse anschließenden Förderband oder unmittelbar
in die erfindungsgemäße Vorrichtung eingeführt wird, wird er zunächst gegenüber den
seitlichen Plattenelementen derart positioniert, dass die seitlichen Plattenelemente
beispielsweise zunächst auf den vorderen Teil des Wäschekuchens einwirken, indem sie
ihn zusammendrücken und dadurch den Wäschekuchen teilweise auflockern. Sodann kann
der Wäschekuchen durch weitere Vorwärtsbewegung des Förderbandes gegenüber den Plattenelementen
derart positioniert werden, dass die Plattenelemente beispielsweise auf den mittleren
bzw. hinteren Teil des Wäschekuchens einwirken, um auch diesen Teil aufzulockern.
Durch schrittweise Vorwärts- bzw. Rückwärtsbewegungen des Förderbandes kann dieser
Vorgang mehrmals durchgeführt werden bis ein gewünschter Auflockerungsgrad erzielt
ist. Der Wäschekuchen nimmt dabei in seiner Höhenausdehnung nach oben zu. Dabei können
auch die Andrückgeschwindigkeiten der Plattenelemente variiert werden, sodass diese
langsam und gleichmäßig oder schnell und stoßartig auf den Wäschekuchen einwirken,
wobei dies impulsartig auch mehrmals geschehen kann. Nach der seitlichen Einwirkung
auf den Wäschekuchen wird dieser zur Ausgangsseite der erfindungsgemäßen Vorrichtung
weiterbefördert, wobei eine Abstreifeinrichtung auf die Oberseite des Wäschekuchens
einwirkt und ferner eine in den Wäschekuchen einschwenkbare Lade dafür sorgt, dass
die oberen Teile des Wäschekuchens teilweise zurückgehalten werden, sodass der Wäschekuchen
weitgehend aufgebrochen wird.
[0014] Indem die Fördervorrichtung schrittweise weiterbewegt wird, werden die aufgelockerten
und zum Teil vereinzelten Wäschestücke auf eine Transporteinrichtung wie z.B. ein
weiteres Förderband übergeben, welches sich an der Ausgangsseite an die erfindungsgemäße
Vorrichtung anschließt und dafür sorgt, dass die aufgelockerten und zum Teil vereinzelten
Wäschestücke einer weiteren Bearbeitungsstation zugeführt werden. Die aufgelockerten
Wäschestücke können auch von einem Wäschewagen oder dgl. übernommen und abtransportiert
werden.
[0015] Die Größe der auf den Wäschekuchen einwirkenden Druckkräfte wird durch geeignete
Druckmittelsensoren gemessen und auf vorgegebene Maximalwerte begrenzt. Hierdurch
wird verhindert, dass Wäschestücke beschädigt werden. Sollten die auf den Wäschekuchen
bzw. auf die teilweise aufgelockerten Wäschestücke einwirkenden Druckkräfte einen
Maximalwert überschreiten, z.B. 10bar, überschreiten, wird der aufgelockerte Wäschekuchen
freigegeben um zu verhindern, dass Wäschestücke beschädigt werden. Es hat sich jedoch
gezeigt, dass bei einer entsprechenden Einstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
und Abstimmung auf den aus einer Presse beförderten Wäschekuchen, der stets in einer
bestimmten Form angeliefert wird, sehr schnell ein geeignetes Maß für die auf den
Wäschekuchen einzuwirkenden Druckkräfte gefunden werden kann.
[0016] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung
anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Anlage mit einer Waschstraße, einer Presse und
der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Ver- bundsystem;
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht auf die erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Auflockerung
von Wäschestücken eines Wäschekuchens;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Ruhestel- lung;
- Fig. 4
- eine Frontalansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung von der Ab- führseite aus gesehen;
mit der Lade in Ruhestellung;
- Fig. 5
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit der Lade in Eingriffsstellung;
- Fig. 6
- eine Frontalansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung von der Ab- führseite aus gesehen;
mit der Lage in Eingriffsstellung, und
- Fig. 7
- die Einwirkung der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf einen Wä- schekuchen sowie die
weitere Anlieferung eines weiteren Wäscheku- chens.
[0017] Die Fig. 1 zeigt in schematischer Weise das Ende einer Waschstraße 1, eine Beladerutsche
2, über welche gewaschene Wäsche aus der Waschstraße 1 in den Pressbehälter 3 der
Presse 4 gelangen kann. Die Presse 4 weist einen Pressstempel 5 auf, der in dem Pressbehälter
3 verfahrbar ist die Wäsche gegen eine Pressplatte 6 zu einem Wäschekuchen 7 zusammendrückt.
Die sich in der Wäsche befindliche Flüssigkeit tritt am unteren Ende der Pressplatte
bei 8 aus und wird in einen Tank eingeleitet oder zur Waschstraße 1 zurückgeleitet.
[0018] Der Wäschekuchen 7 wird über eine geeignete Fördereinrichtung aus der Presse 4 abgefördert
und gelangt über ein weiteres Förderband 9 oder unmittelbar (nicht dargestellt) zur
erfindungsgemäßen Auflockerungsvorrichtung 10 und wird nach der Auflockerung auf ein
Querförderband 11 ausgegeben, um mittels diesem zu einer weiteren Bearbeitungsstation
verfahren zu werden.
[0019] In der Fig. 2 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Draufsicht dargestellt.
Die Vorrichtung ist auf einem Schienensystem 12 seitlich verfahrbar gelagert und kann
daher Wäschekuchen über nebeneinander angeordnete Förderbänder 9 von denen nur ein
Förderband dargestellt ist, oder direkt aus nebeneinander angeordneten Pressen aufnehmen.
Hierdurch können in vorteilhafter Weise mehrere Pressen, die nebeneinander an entsprechende
Waschstraßen angeschlossen sind, bedient werden. Es kann auch vorgesehen sein, dass
ein zuführendes Förderband seitlich verfahrbar ist oder mehrere Förderbänder übereinander
angeordnet und die erfindungsgemäße Vorrichtung höhenverstellbar gelagert sind. Wesentlich
ist, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung variabel eingesetzt wird, um mehrere Pressen
zu bedienen.
[0020] Das Gehäuse der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht in vorteilhafter Weise aus
einem robusten Rahmengestell 13, welches eine offene Zuführseite 14 und eine offene
Abführseite 15 aufweist. Der Boden des Gehäuses 13 wird von einem Förderband 16 gebildet,
auf welches der von dem Förderband 9 angeförderte Wäschekuchen 7 abgelegt wird. Dieser
Boden kann absenkbar oder anhebbar gelagert sein, um unterschiedlich hohe Wäschekuchen
aufnehmen zu können. Ebenso ist es denkbar, dass das Gehäuse gegenüber dem Boden absenkbar
oder anhebbar ist. Die Höhenmessung des einfahrenden Wäschekuchens erfolgt mittels
Sensoren, deren Signale an eine entsprechende Steuervorrichtung gesandt werden. Diese
veranlasst dann eine Anpassung der Vorrichtung durch Absenken und/oder Anheben des
Förderbandes 16 und/oder des Gehäuses.
[0021] Wie insbesondere aus der Fig. 2 zu entnehmen ist, sind die Seitenwände des Gehäuses
bzw. Rahmengestells 13 von Plattenelementen 17, 18 gebildet. Diese Plattenelemente
17, 18 bilden eine Verformungseinrichtung, die - wie dies besonders aus der Fig. 7
zu entnehmen ist - auf den Wäschekuchen 7 seitlich einwirken. Die Plattenelemente
17, 18 rind dabei als druckmittelbetätigte Verschiebeeinrichtungen ausgebildet, wobei
die Druckmitteleinrichtungen von Druckmittelzylindern 19, 20 gebildet sind. Für den
Antrieb des Förderbandes 16 ist ein Elektromotor 21 (Fig.4) vorgesehen.
[0022] Wie ferner aus der Fig. 2 zu entnehmen ist, ist an der Abführseite 15 der erfindungsgemäßen
Vorrichtung eine als Ausgabeeinrichtung dienende und sich über die ganze Breite des
Wäschekuchens erstreckende Lade 22 vorgesehen, welche an dem Rahmengestell 13 des
Gehäuses schwenkbar gelagert ist. Diese Lade kann mit Hilfe von Druckmittelzylindern
23, 24 aus ihrer in der Fig. 2 dargestellten horizontalen Position nach unten in die
Bewegungsbahn des Wäschekuchens 7 hineingeschwenkt werden, wie dies deutlich aus der
Fig. 5 zu entnehmen ist. Die Druckmittelzylinder 23, 24 sind mit entsprechenden nicht
dargestellten Druckmittelbegrenzern ausgestattet, die verhindern, dass auf die Oberseite
des Wäschekuchens 7 ein zu großer Druck ausgeübt wird und dadurch gegebenenfalls Wäschestücke
beschädigt werden können.
[0023] In der in Fig.2 durch den Pfeil angedeuteten Förderrichtung vor der Lade 22 befindet
sich eine über die ganze Gehäusebreite reichende Abstreifeinrichtung 25, welche wie
dies aus der Fig. 7 zu entnehmen ist, auf die Oberseite des Wäschekuchens 7 einwirkt,
wenn der gestauchte und aufgelockerte Wäschekuchen mittels des Förderbandes 16 unter
der Abstreifeinrichtung 25 und der eingeschwenkten Lade 22 hindurchbewegt wird.
[0024] Das Förderband 16 ist an seiner Oberfläche aufgeraut und besitzt zusätzliche Profilierungen,
sodass gewährleistet wird, dass der Wäschekuchen entgegen der auf ihn einwirkenden
Druckkräfte durch die erfindungsgemäße Vorrichtung hindurchgefördert werden kann und
aufgelockerte teilweise vereinzelte Wäschestücke auf das Querförderband 11 übergeben
werden können.
[0025] An der offenen Zuführseite 14 und der offenen Abführseite 15 sind am Rahmengestell
13 der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Zeichnung nicht dargestellte Bewegungssensoren
vorgesehen, die das Einfördern des Wäschekuchens in die Vorrichtung und das Abfördern
der letzten vereinzelten aufgelockerten Einzelstücke aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung
auf das Querförderband 11 erfassen und in die Steuerung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
integriert sind.
[0026] Der Wäschekuchen wird durch mehrmaliges seitliches Andrücken mittels der Plattenelemente
17, 18 aufgelockert, wobei die Plattenelemente zunächst auf die Vorderseite des Wäschekuchens
und dann auf die Mitte und die hintere Seite des Wäschekuchens einwirken. Vorteilhaft
wird das Förderband 16 schrittweise vor und zurück bewegt, um den Wäschekuchen gegenüber
den seitlichen Plattenelementen zu positionieren.
[0027] Wie dies aus der Fig. 7 zu entnehmen ist, ist dieser seitliche Andrückvorgang bei
dem Wäschekuchen 7a bereits vollzogen und man erkennt deutlich, dass dieser schmäler
als der nachfolgende Wäschekuchen 7 geformt ist und in der Höhe aufgelockert wurde.
[0028] In der Fig. 5 ist schließlich zu erkennen, dass die Lade mittels der Druckmittelzylinder
23 und 24 in die Bewegungsbahn des Wäschekuchens 7a nach unten hineingeschwenkt wird
und damit den Wäschekuchen vollständig aufbricht, bevor die aufgelockerten Wäschestücke
dem nachfolgenden Querförderband 11 zugeführt werden.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Waschstraße
- 2
- Beladerutsche
- 3
- Pressbehälter
- 4
- Presse
- 5
- Pressstempel
- 6
- Pressplatte
- 7, 7a
- Wäschekuchen
- 8
- Austritt
- 9
- Förderband
- 10
- Auflockerungsvorrichtung
- 11
- Querförderband
- 12
- Schienensystem
- 13
- Gehäuse, Rahmengestell
- 14
- Zuführseite
- 15
- Abführseite
- 16
- Förderband
- 17, 18
- Plattenelemente
- 19, 20
- Druckmittelzylinder
- 21
- Elektromotor
- 22
- Lade
- 23, 24
- Druckmittelzylinder
- 25
- Abstreifeinrichtung
1. Vorrichtung zur Auflockerung von Wäschestücken, insbesondere Flachwäschestücken, die
in Form eines kompakten Kuchens aus einer einer Waschmaschine nachgeschalteten Presse
angeliefert werden,
umfassend ein den Wäschekuchen aufnehmendes Gehäuse (13) mit einer zugeordneten Fördereinrichtung
(16), einer auf den Wäschekuchen einwirkenden Verformungseinrichtung (17, 18) und
einer die Wäschestücke des Wäschekuchens teilweise vereinzelnden Ausgabeeinrichtung
(22).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse von einem eine offene Zuführseite (14) und eine offene Abführseite (15)
aufweisenden Rahmengestell (13) gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Gehäuses von einer Fördereinrichtung, insbesondere von einem Förderband
(16) gebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (16) die offene Zuführseite des Gehäuses mit der offenen Abführseite
verbindet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in Längsrichtung des Förderbandes (16) angeordneten Gehäuseseiten von Plattenelementen
(17, 18) gebildet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenelemente (17, 18) die Verformungseinrichtung bilden und insbesondere quer
zur Förderrichtung des Förderbandes (16) bewegbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenelemente (17, 18) als druckmittelbetätigte Verschiebeelemente ausgebildet
sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckmittel von Druckmittelzylindern (19, 20) gebildet sind, die in insbesondere
zwei Geschwindigkeitsstufen strömungsventilgesteuert sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die an der offenen Abführseite des Gehäuses angeordnete Ausgabeeinrichtung eine sich
wenigstens über die ganze Breite des Wäschekuchens (7) erstreckende Lade (22) aufweist,
die in die Bewegungsbahn des Wäschekuchens (7) hineinbewegbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lade (22) an dem Rahmengestell (13) des Gehäuses schwenkbar gelagert ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lade (22) druckmittelbetätigt ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckmittel von Druckmittelzylindern (23, 24) gebildet sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass für die Druckmittelzylinder (19, 20, 23. 24) Druckmittelbegrenzer vorgesehen sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass in Förderrichtung vor der Lade (22) eine die Durchtrittshöhe begrenzende höhenverstellbare,
sich über die ganze Gehäusebreite erstreckende Abstreifeinrichtung (25) vorgesehen
ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 - 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierung der Fördereinrichtung und der Druckmitteleinrichtungen aufeinander
abgestimmt und programmgesteuert ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (16) schrittweise und in Vorwärts- und Rückwertsrichtung bewegbar
ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 - 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (16) eine Oberfläche mit einem hohen Reibbeiwert, insbesondere eine
aufgeraute und/oder profilierte Oberfläche aufweist.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 - 17, dadurch gekennzeichnet, dass an der offenen Zuführseite (14) und der offenen Abführseite (15) des Gehäuses Bewegungssensoren,
insbesondere Lichtschranken, vorgesehen sind.
19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung in ein Bandfördersystem (9, 11) zum Antransport des Wäschekuchens
(7, 7a) und zum Abtransport der vereinzelten Wäschestücke integriert ist.
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 - 19, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem Förderband (16) gebildete Boden gegenüber dem Gehäuse der Vorrichtung
absenkbar und/oder anhebbar ist und/oder dass das Gehäuse gegenüber dem Boden absenkbar
und/oder anhebbar ist.
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung verfahrbar gelagert ist.
22. Verfahren zur Auflockerung von Wäschestücken, insbesondere Flachwäschestücken, die
in Form eines kompakten Kuchens aus einer einer Waschmaschine nachgeschalteten Presse
angeliefert werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäschekuchen durch mehrmaliges seitliches Andrücken aufgelockert und entlang
einer ihn in seiner Höhe stufenweise reduzierende Einrichtung bewegt wird und dass
die teilweise vereinzelten Wäschestücke auf einer weiteren Fördereinrichtung abgelegt
werden.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Wäschekuchens mittels Sensoren erfasst und die Vorrichtung auf die Höhe
des Wäschekuchens angepasst wird.
24. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäschekuchen zum Auflockern durch seitlich auf ihn einwirkende Plattenelemente
zusammengedrückt wird.
25. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 22 - 24 dadurch gekennzeichnet, dass der Wäschekuchen durch Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Förderbandes gegenüber
den Plattenelementen positioniert wird.
26. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 22 - 25 dadurch gekennzeichnet, dass zunächst der vordere seitliche Teil des Wäschekuchens und dann der hintere seitliche
Teil des Wäschekuchens durch druckmittelbetätigte Plattenelemente zusammengedrückt
werden.
27. Verfahren nach Anspruch 26 dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückgeschwindigkeit der Plattenelemente variabel ist.
28. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 22 - 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäschekuchen nach dem seitlichen Auflockern an seiner Oberseite bearbeitet wird,
während er sich schrittweise vorwärts bewegt.
29. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 22 - 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der auf den Wäschekuchen einwirkenden Druckkräfte gemessen und auf vorgegebene
Maximalwerte begrenzt wird.
30. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 22 - 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäschekuchen bzw. die teilweise aufgelockerten Wäschestücke beim Überschreiten
einer maximalen Druckbelastung von insbesondere 10 bar zum Abtransport freigegeben
werden.
1. A device for loosening-up laundry items, in particular flat laundry items, which are
delivered in the form of a compact cake from a press connected downstream of a washing
machine, including a casing (13) which receives the laundry cake and has an associated
conveying apparatus (16), a deformation apparatus (17, 18) which acts on the laundry
cake and an Output apparatus (22) for partially separating the laundry items of the
laundry cake.
2. The device according to claim 1, characterised in that the casing is formed by a frame (13) having an open feed side (14) and an open discharge
side (15).
3. The device according to claim 1 or 2, characterised in that the floor of the casing is formed by a conveying apparatus, in particular by a conveyor
belt (16).
4. The device according to claim 3, characterised in that the conveyor belt (16) connects the open feed side of the casing to the open discharge
side.
5. The device according to claim 3 or 4, characterised in that the sides of the casing arranged in the longitudinal direction of the conveyor belt
(16) are formed by plate members (17,18).
6. The device according to claim 5, characterised in that the plate members (17, 18) form the deformation apparatus and are in particular movable
transverse to the conveying direction of the conveyor belt (16).
7. The device according to claim 5 or 6, characterised in that the plate members (17, 18) are configured as displacement members actuated by pressurising
agents.
8. The device according to claim 7, characterised in that the pressurising agents are formed by pressurising agent cylinders (19, 20), which
are controlled in in particular two speed levels by a flow control valve.
9. The device according to one of the preceding claims, characterised in that the Output apparatus arranged at the open discharge side of the casing has a drawer
(22) which extends over the entire width of the laundry cake (7) and is able to be
moved into the path of movement of the laundry cake (7).
10. The device according to claim 9, characterised in that the drawer (22) is pivotably borne at the frame (13) of the casing.
11. The device according to claim 9 or 10, characterised in that the drawer (22) is actuated by pressurising agents.
12. The device according to claim 11, characterised in that the pressurising agents are formed by pressurising agent cylinders (23, 24).
13. The device according to claim 12, characterised in that pressurising agent limiters are provided for the pressurising agent cylinders (19,
20, 23, 24).
14. The device according to one of the preceding claims 9 - 13, characterised in that there is provided, in front of the drawer (22) in the conveying direction, a height-adjustable
Stripping apparatus (25) which limits the passage height and extends over the entire
casing width.
15. The device according to one of the preceding claims 11 - 14, characterised in that the activation of the conveying apparatus and of the pressurising agent apparatuses
is coordinated and program-controlled.
16. The device according to one of the preceding claims 3 - 15, characterised in that the conveyor belt (16) can be moved incrementally and in the forwards and backwards
directions.
17. The device according to one of the preceding claims 3 - 16, characterised in that the conveyor belt (16) has a surface with a high coefficient of friction, in particular
a roughened and/or contoured surface.
18. The device according to one of the preceding claims 2 - 17, characterised in that movement sensors, in particular light barriers, are provided at the open feed side
(14) and the open discharge side (15) of the casing.
19. The device according to one of the preceding claims, characterised in that the device is integrated in a belt conveyor system (9, 11) for bringing the laundry
cake (7, 7a) and for transporting the separated laundry items away.
20. The device according to one of the preceding claims 3 - 19, characterised in that the floor formed by the conveyor belt (16) can be lowered and/or lifted relative
to the casing of the device and/or in that the casing can be lowered and/or lifted relative to the floor.
21. The device according to one of the preceding claims, characterised in that the device is borne in a manoeuvrable manner.
22. A method for loosening-up laundry items, in particular flat laundry items supplied
in the form of a compact cake, which are delivered from a press connected downstream
of a washing machine, characterised in that the laundry cake is loosened up by several lateral exertions of pressure and is moved
along an apparatus which progressively reduces it in terms of its height and in that the partly separated laundry items are deposited on an additional conveyor apparatus.
23. The method according to claim 22, characterised in that the height of the laundry cake is detected using sensors and the device is adapted
to the height of the laundry cake.
24. The method according to claim 22, characterised in that the laundry cake is compressed by plate members acting on it from the sides in order
to loosen it up.
25. The method according to one of the preceding claims 22 - 24, characterised in that the laundry cake is positioned by forward and backward movement of the conveyor belt
relative to the plate members.
26. The method according to one of the preceding claims 22 - 25, characterised in that firstly the front lateral part of the laundry cake and then the rear lateral part
of the laundry cake are compressed by plate members actuated by pressurising agents.
27. The method according to claim 26, characterised in that the pressing speed of 35 the plate members is variable.
28. The method according to one of the preceding claims 22 - 27, characterised in that, after the lateral loosening-up, the laundry cake is processed at its upperside,
whilst it moves forward incrementally.
29. The method according to one of the preceding claims 22 - 28, characterised in that the size of the pressure forces acting on the laundry cake is measured and limited
to specified maximum values.
30. The method according to one of the preceding claims 22 - 29, characterised in that the laundry cake or the partially loosened-up laundry items are released to be transported
away when a maximum pressure load of in particular 10 bar is exceeded.
1. Dispositif de desserrement de pièces de linge, en particulier de pièces de linge plates,
qui sont fournies sous forme d'un gâteau compact en provenance d'une presse montée
en aval d'une machine à laver,
comprenant un carter (13) logeant le gâteau de linge, avec un équipement de transport
(16) affecté, un équipement de déformation (17, 18) agissant sur le gâteau de linge
et un équipement de délivrance (22) isolant partiellement les pièces de linge du gâteau
de linge.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le carter est formé d'un bâti-cadre (13) présentant un côté d'introduction ouvert
(14) et un côté d'évacuation ouvert (15).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le fond du carter est formé d'un équipement de transport, en particulier d'une bande
transporteuse (16).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la bande transporteuse (16) raccorde le côté d'introduction ouvert du carter au côté
d'évacuation ouvert.
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les côtés de carter disposés dans la direction longitudinale de la bande transporteuse
(16) sont formés d'éléments en plaque (17, 18).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les éléments en plaque (17, 18) forment l'équipement de déformation et sont mobiles
en particulier transversalement à la direction de transport de la bande transporteuse
(16).
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que les éléments en plaque (17, 18) sont constitués en tant qu'éléments de déplacement
actionnés par moyens de pression.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les moyens de pression sont formés de vérins de moyens de pression (19, 20) qui sont
commandés par vanne de pression en particulier dans deux niveaux de vitesse.
9. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équipement de délivrance disposé sur le côté d'évacuation ouvert du carter présente
un tiroir (22) s'étendant au moins sur toute la largeur du gâteau de linge (7) et
qui peut être déplacé vers l'intérieur de la trajectoire de déplacement du gâteau
de linge (7).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le tiroir (22) repose en pivotement sur le bâti-cadre (13) du carter.
11. Dispositif selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que le tiroir (22) est actionné par des moyens de pression.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que les moyens de pression sont formés de vérins de moyens de pression (23, 24).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que des limiteurs de moyens de pression sont prévus pour les vérins de moyens de pression
(19, 20, 23, 24).
14. Dispositif selon une des revendications précédentes 9-13, caractérisé en ce que, dans la direction de transport en amont du tiroir (22), il est prévu un équipement
de raclage (25) réglable en hauteur, limitant la hauteur de passage, s'étendant sur
toute la largeur de carter.
15. Dispositif selon une des revendications précédentes 11-14, caractérisé en ce que l'activation de l'équipement de transport et des équipements de moyens de pression
est synchronisée réciproquement et est commandée par programme.
16. Dispositif selon une des revendications précédentes 3-15, caractérisé en ce que la bande transporteuse (16) est déplaçable pas à pas et dans les directions avant
et arrière.
17. Dispositif selon une des revendications précédentes 3-16, caractérisé en ce que la bande transporteuse (16) présente une surface avec un coefficient de frottement
élevé, en particulier une surface rugueuse et/ou profilée.
18. Dispositif selon une des revendications précédentes 2-17, caractérisé en ce que, sur le côté d'introduction ouvert (14) et le côté d'évacuation ouvert (15) du carter,
des capteurs de mouvement sont prévus, en particulier des cellules de détection.
19. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif est intégré dans un système de bande transporteuse (9, 11) pour le
transport d'amenée du gâteau de linge (7, 7a) et pour le transport d'évacuation des
pièces de linge isolées.
20. Dispositif selon une des revendications précédentes 3-19, caractérisé en ce que le fond formé par la bande transporteuse (16) peut être abaissé et/ou élevé par rapport
au carter du dispositif et/ou en ce que le carter peut être abaissé et/ou élevé par rapport au fond.
21. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif est entreposé de façon à pouvoir être déplacé.
22. Procédé de desserrement de pièces de linge, en particulier de pièces de linge plates,
qui sont délivrées sous forme d'un gâteau compact en provenance d'une presse montée
en aval d'une machine à laver, caractérisé en ce que le gâteau de linge est desserré par une pression latérale répétée et déplacé le long
d'un équipement qui le réduit en hauteur par étapes, et en ce que les pièces de linge isolées partiellement sont déposées sur un autre équipement de
transport.
23. Procédé selon la revendication 22, caractérisé en ce que la hauteur du gâteau de linge est détectée au moyen de capteurs, et en ce que le dispositif est adapté à la hauteur du gâteau de linge.
24. Procédé selon la revendication 22, caractérisé en ce que, pour le desserrement, le gâteau de linge est compressé par des éléments en plaque
qui agissent sur lui latéralement.
25. Procédé selon une des revendications précédentes 22-24, caractérisé en ce que le gâteau de linge est positionné par des mouvements de la bande transporteuse vers
l'avant et vers l'arrière par rapport aux éléments en plaque.
26. Procédé selon une des revendications précédentes 22-25, caractérisé en ce que la partie latérale avant du gâteau de linge est d'abord compressée par des éléments
en plaque actionnés par des moyens de pression avant que ce ne soit le cas pour la
partie latérale arrière du gâteau de linge.
27. Procédé selon la revendication 26, caractérisé en ce que la vitesse de pression des éléments en plaque est variable.
28. Procédé selon une des revendications précédentes 22-27, caractérisé en ce que, après le desserrement latéral, le gâteau de linge est traité au niveau de son côté
supérieur pendant qu'il se déplace par pas vers l'avant.
29. Procédé selon une des revendications précédentes 22-28, caractérisé en ce que la grandeur des forces de pression agissant sur le gâteau de linge est mesurée et
limitée à des valeurs maximales prédéfinies.
30. Procédé selon une des revendications précédentes 22-29, caractérisé en ce que, en cas de dépassement d'une contrainte de pression maximale de 10 bars en particulier,
le gâteau de linge ou les pièces de linge partielles desserrées sont libéré(e)s pour
le transport d'évacuation.