[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufbringung von fluiden Medien auf eine
Warenbahn mit einer Auftragsfläche und zumindest einer Trenneinheit.
[0002] Vorrichtungen der vorstehend genannten Art sind aus der Praxis grundsätzlich bekannt.
Aus
EP 1 854 915 A1 ist eine Vorrichtung zur Aufbringung von fluiden Medien auf eine Warenbahn bekannt,
bei der die Warenbahn über eine Auftragsfläche geführt wird. Diese Vorrichtung verfügt
über Abdeckelemente, mit denen die Auftragsfläche bereichsweise abdeckbar ist. Die
vorstehend beschriebene Vorrichtung hat sich grundsätzlich bewährt. Es ist erstrebenswert,
die Gleichförmigkeit des Aufbringens des fluiden Mediums auf die Warenbahn zu verbessern.
[0003] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art anzugeben, mit der ein fluides Medium zuverlässig, gleichförmig und
funktionssicher auf eine Warenbahn aufbringbar ist.
[0004] Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung eine Vorrichtung zur Aufbringung
von fluiden Medien auf eine Warenbahn mit einer Auftragsfläche und zumindest einer
Trenneinheit, wobei die Warenbahn über die Auftragsfläche führbar ist und in zumindest
einem Kontaktbereich der Auftragsfläche in Kontakt mit der Auftragsfläche steht, wobei
das fluide Medium in dem Kontaktbereich auf die Warenbahn aufbringbar ist, wobei die
Trenneinheit einen Abdeckbereich der Auftragsfläche abdeckt bzw. überdeckt, wobei
die Warenbahn mit der Maßgabe über die Auftragsfläche förderbar ist, dass im Abdeckbereich
kein Kontakt zwischen der Warenbahn und der Auftragsfläche besteht und wobei mittels
zumindest einem in einem Auflageabschnitt der Trenneinheit angeordneten Förderelement
das fluide Medium von einem Rand der Trenneinheit wegförderbar ist. Es liegt im Rahmen
der Erfindung, dass das fluide Medium ein flüssiges Medium bzw. eine Flüssigkeit oder
eine flüssige Lösung ist. Zweckmäßigerweise wird als fluides Medium eine Avivage bzw.
ein Aviviermittel verwendet. Empfohlenermaßen sind durch das Aufbringen des fluiden
Medium auf die Warenbahn die Eigenschaften und insbesondere die Oberflächeneigenschaften
der Warenbahn veränderbar. Es hat sich bewährt, als fluides Medium beispielsweise
ein Netzmittel, ein Tensid, eine Mischung eines Netzmittels und eines Tensids oder
einen Farbstoff bzw. eine Farbstofflösung einzusetzen. Weiterhin ist es möglich, eine
beliebige Emulsion als fluides Medium einzusetzen.
[0005] Als Warenbahn kann eine ungewebte oder eine gewebte Warenbahn eingesetzt werden.
Zweckmäßigerweise wird als Warenbahn ein Vlies bzw. ein Spinnvlies eingesetzt. Das
Spinnvlies besteht nach einer bevorzugten Ausführungsform aus Endlosfilamenten. Vorzugsweise
werden zur Herstellung des Spinnvlieses zunächst mittels einer Spinnerette Endlosfilamente
aus zumindest einem thermoplastischen Kunststoff erzeugt. Zweckmäßigerweise werden
die Endlosfilamente nach dem Spinnen zunächst verstreckt und dann auf einer Ablageeinrichtung
zu dem Spinnvlies abgelegt.
[0006] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Warenbahn mit ihrer Unterseite über die
Auftragsfläche geführt und die Unterseite der Warenbahn im Kontaktbereich der Auftragsfläche
mit dem fluiden Medium beaufschlagt wird. Die Richtung, in der die Warenbahn relativ
zur Auftragsfläche bzw. zum Kontaktbereich der Auftragsfläche geführt wird, wird nachfolgend
als Förderrichtung bezeichnet.
[0007] Die Trenneinheit ist vorzugsweise fluiddicht bzw. im Wesentlichen fluiddicht für
das fluide Medium und ist zweckmäßigerweise zwischen der Auftragsfläche und der Warenbahn
angeordnet, wobei erfindungsgemäß in dem Abdeckbereich kein Kontakt zwischen der Warenbahn
und der Auftragsfläche besteht. Gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens deckt der Auflageabschnitt der Trenneinheit die Auftragsfläche mit der
Maßgabe ab, dass beim Führen der Warenbahn über die Auftragsfläche kein Kontakt zwischen
der Warenbahn und der Auftragsfläche besteht. Zweckmäßigerweise findet ein Kontakt
der Oberfläche des Auflageabschnitts mit der Unterseite der Warenbahn und der Unterseite
des Auflageabschnitts mit der Auftragsfläche statt. Es liegt im Rahmen der Erfindung,
dass der Auflageabschnitt der Trenneinheit zumindest abschnittsweise auf dem Abdeckbereich
der Auftragsfläche aufliegt und dass der Auflageabschnitt die Auftragsfläche bereichsweise
kontaktfrei bzw. berührungslos überdeckt.
[0008] Das Förderelement ist in einer bevorzugten Ausführungsform als Fördervertiefung in
der Unterseite des Auflageabschnitts mit der Maßgabe ausgestaltet, dass das auf die
Auftragsfläche aufgebrachte fluide Medium von dem Rand bzw. den Rändern der Trenneinheit
insbesondere durch den von der Warenbahn auf die Trenneinheiten ausgeübten Druck weggefördert
wird. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass der Auflageabschnitt die Auftragsfläche
im Bereich der Fördervertiefung kontaktfrei bzw. berührungslos überdeckt. Gemäß einer
Ausführungsform ist an der Unterseite des Auflageabschnitts zumindest ein als Erhöhung
ausgestaltetes Förderelement angeordnet, das beispielsweise stegförmig bzw. als stegförmiges
Profil ausgebildet ist. Es empfiehlt sich, dass das auf die Auftragsfläche aufgebrachte
fluide Medium durch die Erhöhung von den Rändern der Trenneinheit weggefördert wird.
Zweckmäßigerweise liegt der Auflageabschnitt der Trenneinheit ausschließlich mit der
Erhöhung auf der Auftragsfläche auf bzw. steht lediglich die Erhöhung in Kontakt mit
der Auftragsfläche. Im Ergebnis wird ein verstärkter bzw. erhöhter Auftrag des fluiden
Mediums vor allem in den Randbereichen des Auflageabschnitts der Trenneinheit auf
die Warenbahn zuverlässig vermieden.
[0009] Eine Fördervertiefung ist beispielsweise als Nut ausgestaltet und/oder ist von einer
Mehrzahl bzw. Vielzahl von punktförmigen Vertiefungen gebildet. Grundsätzlich kann
die Fördervertiefung als eine beliebige Profilierung zumindest in der Unterseite des
Auflageabschnitts ausgestaltet sein. Es hat sich bewährt, die Fördervertiefung durch
Prägen in die Unterseite des Auflageabschnitts einzubringen. Es liegt im Rahmen der
Erfindung, dass zumindest die warenbahnseitige Oberfläche bzw. die Oberseite des Auflageabschnitts
der Trenneinheit eben bzw. glatt ausgestaltet ist. Es liegt fernerhin im Rahmen der
Erfindung, dass mehr als 10 %, empfohlenermaßen mehr als 20 %, zweckmäßigerweise mehr
als 30 %, vorzugsweise mehr als 50 %, bevorzugt mehr als 70 % der Fläche des Auflageabschnitts
der Trenneinheit kontaktfrei bzw. berührungslos den Abdeckbereich der Auftragsfläche
überdecken.
[0010] Gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens können zumindest zwei
und bevorzugt eine Mehrzahl bzw. Vielzahl von Trenneinheiten auf der Auftragsfläche
angeordnet werden. Vorzugsweise werden die zumindest zwei Trenneinheiten unmittelbar
benachbart zueinander positioniert. Unmittelbar benachbart meint im Rahmen der Erfindung,
dass zwischen den zwei Trenneinheiten kein Spalt bzw. im Wesentlichen kein Spalt ausgebildet
wird. Auf diese Weise erfolgt eine Vergrößerung des Abdeckbereichs. Nach einer Ausführungsvariante
wird zwischen zwei benachbart nebeneinander angeordneten Trenneinheiten ein Abstand
eingerichtet, so dass zwischen den beiden Trenneinheiten vorzugsweise ein streifenförmiger
Kontaktbereich ausgebildet ist. Gemäß einer Ausführungsform werden auf der Auftragsfläche
eine Mehrzahl von Kontaktbereichen ausgebildet, wenn zumindest zwei und vorzugsweise
eine Mehrzahl bzw. Vielzahl von Trenneinheiten beabstandet nebeneinander auf der Auftragsfläche
angeordnet werden. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass zumindest zwei Trenneinheiten
überlappend bzw. bereichsweise übereinander positioniert werden, so dass ein zusammenhängender
bzw. unterbrechungsfreier Abdeckbereich ausgebildet wird.
[0011] Zweckmäßigerweise ist die Trenneinheit als vorzugsweise rechteckiger bzw. rechteckförmiger
Trennstreifen bzw. Abdeckstreifen ausgebildet, dessen Längsstreckung bevorzugt parallel
bzw. im Wesentlichen parallel zur Förderrichtung bzw. quer zur Auftragsfläche orientiert
ist. Es hat sich bewährt, dass die Trenneinheit aus Kunststoff, vorzugsweise aus einem
faserverstärkten Kunststoff, bevorzugt aus einem teflonbeschichteten und/oder faserverstärkten
Kunststoff gefertigt ist. Grundsätzlich ist es auch möglich, dass die Trenneinheit
beispielsweise aus einem zu einem Blech gewalzten Metall besteht.
[0012] Vorzugsweise ist die Auftragsfläche die Oberfläche einer Auftragswalze. Zweckmäßigerweise
ist die Oberfläche der Auftragswalze zylinderförmig ausgebildet, wobei die Längsachse
der Auftragswalze bevorzugt quer bzw. im Wesentlichen quer zur Förderrichtung der
Warenbahn orientiert ist. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Auftragswalze
rotiert und dass die Auftragswalze bevorzugt bereichsweise in einen Behälter mit dem
fluiden Medium eintaucht. Es hat sich bewährt, dass auf die Auftragsfläche der Auftragswalze
vollständig bzw. im Wesentlichen vollständig das fluide Medium aufgebracht wird.
[0013] Gemäß einer Ausführungsform ist zumindest ein Transportkanal zumindest in dem Auflageabschnitt
mit der Maßgabe angeordnet, dass das im Abdeckbereich auf die Auftragsfläche aufgebrachte
fluide Medium durch den Transportkanal ableitbar ist, wobei sich der Transportkanal
zumindest abschnittsweise parallel bzw. im Wesentlichen parallel zur Förderrichtung
in der Trenneinheit erstreckt. Vorzugsweise erstreckt sich der Transportkanal vollständig
bzw. im Wesentlichen vollständig parallel bzw. im Wesentlichen parallel zur Förderrichtung
in der Trenneinheit. Zweckmäßigerweise ist der Transportkanal zumindest in der Unterseite
des Auflageabschnitts angeordnet. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass der Transportkanal
als Nut ausgestaltet ist und dass sich die Nut bevorzugt vollständig bzw. im Wesentlichen
vollständig entlang der Länge des Auflageabschnitts erstreckt. Länge des Auflageabschnitts
meint im Rahmen der Erfindung die Ausdehnung des Auflageabschnitts in Förderrichtung.
Gemäß einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der Transportkanal
bevorzugt mittig bzw. im Wesentlichen mittig an der Unterseite einer zweckmäßigerweise
streifenförmigen Trenneinheit angeordnet. Es ist möglich, dass der vorzugsweise nutförmige
Transportkanal Unterbrechungen aufweist. Empfohlenermaßen wird das fluide Medium mittels
des Transportkanals zu dem Behälter abgeleitet, in dem das fluide Medium zur Auftragung
auf die Auftragsfläche bevorratet wird.
[0014] Zweckmäßigerweise ist das Förderelement als schräg zur Förderrichtung angeordnete
Fördervertiefung ausgestaltet. Empfohlenermaßen ist die Fördervertiefung schräg zur
Mittellängsachse der Trenneinheit orientiert. Mittellängsachse meint die in der Mitte
bzw. im Wesentlichen in der Mitte der Trenneinheit angeordnete Längsachse der Trenneinheit
in Förderrichtung.
[0015] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das Förderelement als Fördervertiefung ausgestaltet
ist und dass die Fördervertiefung mit der Förderrichtung einen Ausrichtungswinkel
α von bis zu 90° bildet. Vorzugsweise beträgt der Ausrichtungswinkel 10° bis 85° und
bevorzugt 25° bis 50°. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass eine Mehrzahl bzw. Vielzahl
von Fördervertiefungen in der Trenneinheit angeordnet ist. Zweckmäßigerweise wird
das fluide Medium auf dem Abdeckbereich durch die Fördervertiefung bzw. durch die
Fördervertiefungen von den Rändern der Trenneinheit bzw. des Auflageabschnitts zu
dem Transportkanal geleitet.
[0016] Gemäß einer Ausführungsform sind zumindest zwei Fördervertiefungen und vorzugsweise
ist eine Mehrzahl bzw. Vielzahl von Fördervertiefungen in der Trenneinheit angeordnet.
Nach bevorzugter Ausführungsvariante ist dabei zumindest ein Teil, vorzugsweise ein
Großteil (mehr als 50 %) der Fördervertiefungen paarweise V-förmig angeordnet. Vorzugsweise
sind die paarweise V-förmig angeordneten Fördervertiefungen spiegelsymmetrisch zur
Förderrichtung an der Unterseite des Auflageabschnitts angeordnet. Empfohlenermaßen
erstreckt sich die Spiegelachse in Förderrichtung entlang des mittigen Transportkanals.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die paarweise angeordneten Fördervertiefungen
V-förmig orientiert, wobei die paarweise V-förmig angeordneten Fördervertiefungen
nicht miteinander verbunden sind.
[0017] Gemäß einer Ausführungsform ist die Fördervertiefung nutförmig ausgestaltet und/oder
aus einer Mehrzahl bzw. Vielzahl von punktförmigen Vertiefungen gebildet. Es empfiehlt
sich, dass die nutförmige Vertiefung durchlaufend bzw. unterbrechungsfrei bzw. im
Wesentlichen unterbrechungsfrei ausgestaltet ist. Es ist möglich, dass die nutförmige
Fördervertiefung Unterbrechungen aufweist. Zweckmäßigerweise werden die eine Fördervertiefung
bildenden, punktförmigen Vertiefungen linear bzw. im Wesentlichen linear hintereinander
angeordnet. Dies meint, dass die punktförmigen Vertiefungen einer Fördervertiefung
auf einer gedachten Geraden angeordnet sind, welche Gerade vorzugsweise den Ausrichtungswinkel
α mit der Förderrichtung bildet. Grundsätzlich wäre es auch möglich, dass die Fördervertiefung
von statistisch auf der Unterseite des Auflageabschnitts angeordneten, punktförmigen
Vertiefungen gebildet wird.
[0018] Nach einer Ausführungsvariante ist das Förderelement als mehreckige bzw. vieleckige
flächige Fördervertiefung ausgestaltet, wobei mindestens eine Kante der mehreckigen
bzw. vieleckigen Fördervertiefung und die Förderrichtung einen Ausrichtungswinkel
α von bis zu 90° umschließen. In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist die Fördervertiefung als flächige, parallelogrammförmige Fördervertiefung
ausgestaltet, bei welcher parallelogrammförmigen Fördervertiefung zwei Kanten parallel
bzw. im Wesentlichen parallel zur Förderrichtung orientiert sind und zwei Kanten mit
der Förderrichtung einen Ausrichtungswinkel α von bis zu 90°, vorzugsweise von 10°
bis 85° und bevorzugt von 25° bis 50° umschließen. Zweckmäßigerweise ist eine Mehrzahl
bzw. Vielzahl von flächigen, parallelogrammförmigen Fördervertiefungen in der Trenneinheit
angeordnet. Empfohlenermaßen ist zumindest ein Teil vorzugsweise ein Großteil (mehr
als 50 %) der flächigen, parallelogrammförmigen Fördervertiefungen paarweise V-förmig
angeordnet. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die paarweise V-förmig angeordneten
flächigen parallelogrammförmigen Fördervertiefungen spiegelsymmetrisch zur Förderrichtung
bzw. zur Mittellängsachse der Trenneinheit an der Unterseite des Auflageabschnitts
angeordnet sind.
[0019] Empfohlenermaßen ist zumindest der Auflageabschnitt der Trenneinheit zumindest zweischichtig
ausgestaltet, wobei die Fördervertiefung zumindest in einer auftragsflächenseitigen
Schicht des Auflageabschnitts angeordnet ist. Gemäß einer Ausführungsform ist eine
warenbahnseitige Schicht des Auflageabschnitts breiter als die auftragsflächenseitige
Schicht des Auflageabschnitts. Es empfiehlt sich, dass die parallel bzw. im Wesentlichen
parallel zur Förderrichtung orientierten Kanten der warenbahnseitigen Schicht des
Auflageabschnitts vorzugsweise 0 bis 8 mm, bevorzugt 0 bis 5 mm und besonders bevorzugt
0 bis 3 mm über die parallel bzw. im Wesentlichen parallel zur Förderrichtung orientierten
Kanten der auftragsflächenseitigen Schicht des Auflageabschnitts überstehen. Zweckmäßigerweise
ist die warenbahnseitige Schicht des Auflageabschnitts genauso breit wie die auftragsflächenseitige
Schicht des Auflageabschnitts. Es ist möglich, dass die Trenneinheit vollständig bzw.
im Wesentlichen vollständig zumindest zweischichtig bzw. mehrschichtig ausgestaltet
ist. Zweckmäßigerweise ist die Fördervertiefung zumindest in der auftragsflächenseitigen
Schicht bzw. der Unterseite der Trenneinheit angeordnet. Es liegt im Rahmen der Erfindung,
dass die Fördervertiefung durch einen Prägevorgang bzw. durch Prägen zumindest in
die Unterseite des Auflageabschnitts der Trenneinheit eingebracht ist und/oder die
Erhöhung an die Unterseite der Trenneinheit angeformt ist. Es hat sich bewährt, dass
die warenbahnseitige Schicht bzw. die Oberseite der Trenneinheit zumindest im Auflageabschnitt
über eine glatte bzw. ebene Oberfläche verfügt. Auf diese Weise wird eine Beschädigung
der über die Trenneinheit geführten Warenbahn zuverlässig vermieden. Es empfiehlt
sich, dass eine an der Oberseite der Trenneinheit bzw. des Auflageabschnitts der Trenneinheit
angeordnete Schicht fluiddicht bzw. im Wesentlichen fluiddicht ist.
[0020] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Fördervertiefung in der auftragsflächenseitigen
Schicht als Ausnehmung ausgestaltet ist. In einer bevorzugten Ausführungsform ist
die Ausnehmung ausschließlich in der an der Unterseite des Auflageabschnitts der Trenneinheit
angeordneten Schicht angeordnet.
[0021] Zweckmäßigerweise sind auf der Auftragsfläche zumindest zwei Trenneinheiten verschiebbar,
wobei eine Verstelleinrichtung vorgesehen ist, die eine Mehrzahl von Anschlusselementen
aufweist. Vorzugsweise ist an ein Anschlusselement jeweils eine Trenneinheit anschließbar.
Es empfiehlt sich, dass die Anschlusselemente mittels der Verstelleinrichtung mit
der Maßgabe verschiebbar sind, dass die Trenneinheiten unmittelbar benachbart und/oder
überlappend über der Auftragsfläche positionierbar sind.
[0022] Gemäß einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist zumindest ein Teil
der Anschlusselemente in der Verstelleinrichtung mit der Maßgabe versetzt zueinander
angeordnet, dass beim Verschieben dieser Anschlusselemente zumindest ein Teil dieser
Anschlusselemente über zumindest einen Teil ihres Verschiebewegs kollisionsfrei aneinander
vorbei verschiebbar ist. Zweckmäßigerweise sind die Anschlusselemente in Richtung
der Längsachse der Auftragswalze bzw. quer zur Förderrichtung verschiebbar. Es liegt
im Rahmen der Erfindung, dass zwei dieser Anschlusselemente kollisionsfrei aneinander
vorbei bewegt werden können, so dass an beide Anschlusselemente angeschlossene Trenneinheiten
bereichsweise übereinander geschoben bzw. überlappend auf der Auftragsfläche angeordnet
werden. Mit anderen Worten ist bei der kollisionsfreien Verschiebung von Anschlusselementen
ein Übereinanderschieben der an die Anschlusselemente angeschlossenen Trenneinheiten
möglich.
[0023] Zweckmäßigerweise weist die Verstelleinrichtung unabhängig voneinander verstellbare
Verstellstangen auf, wobei an jede Verstellstange zumindest ein Anschlusselement angeschlossen
ist und wobei durch Betätigen einer Verstellstange das angeschlossene Anschlusselement
verschiebbar ist. Es empfiehlt sich, dass an eine Verstellstange lediglich ein Anschlusselement
mit vorzugsweise einer Trenneinheit angeschlossen ist. Es liegt im Rahmen der Erfindung,
dass die Verstellstangen parallel bzw. im Wesentlichen parallel zueinander und parallel
bzw. im Wesentlichen parallel zur Längsachse der Auftragswalze orientiert sind.
[0024] Empfohlenermaßen sind Trenneinheiten von den Anschlusselementen entfernbar bzw. entkoppelbar
und/oder sind die Trenneinheiten an freie Anschlusselemente anschließbar. Auf diese
Weise ist eine Variation der Auftragsfläche bzw. eine variable Ausgestaltung der Kontaktfläche
zwischen Auftragswalze und Warenbahn zur Ausbildung unterschiedlicher Streifenmuster
möglich.
[0025] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Trenneinheiten jeweils lediglich mit einem
Ende an die Verstelleinrichtung bzw. an Anschlusselemente der Verstelleinrichtung
angeschlossen sind. Mit anderen Worten haben die Trenneinheiten bei dieser Ausführungsform
ein freies Ende und liegen lose auf der Auftragsfläche bzw. auf der Auftragswalze
auf. Es ist möglich, dass die Trenneinheiten mit beiden Enden an die Verstelleinrichtung
bzw. an die Anschlusselemente der Verstelleinrichtung angeschlossen sind.
[0026] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ein Streifenmuster funktionssicher auf eine Warenbahn auftragbar ist, wobei die Auftragung
höchsten Ansprüchen genügt. Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Auftragung
von erhöhten Mengen des fluiden Mediums am Rand bzw. an den Randbereichen der Trenneinheiten
auf überraschend einfache Weise vermieden, so dass die mit dem fluiden Medium beaufschlagten
Streifen der Warenbahn sowohl parallel als auch quer zur Förderrichtung mit einer
gleichmäßigen bzw. konstanten Menge des fluiden Medium beschichtet sind. Im Ergebnis
verfügt eine mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschichtete Warenbahn über ein
hervorragendes Erscheinungsbild bzw. über optimale Eigenschaften, die einfach und
betriebssicher reproduzierbar einstellbar sind.
[0027] Weiterhin liegt der Erfindung die Erkenntnis zugrunde, dass das Streifenmuster mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung einfach einstellbar und problemlos variierbar ist.
Es ist darauf hinzuweisen, dass die Variabilität der Streifen bzw. des Streifenmusters
neben der Anzahl der Streifen auch die Breite der Streifen umfasst. Sehr vorteilhaft
ist, dass die Einstellung bzw. die Veränderung des Streifenmusters auch im Betrieb
möglich ist. Fernerhin ist darauf hinzuweisen, dass bestehende Anlagen problemlos
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung nachgerüstet werden können.
[0028] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung genauer erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig.1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der Verstelleinrichtung der Vorrichtung gemäß Fig. 1,
- Fig. 3a bis 3c
- schematische Darstellungen der Unterseiten von verschiedenen Trenneinheiten und
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht einer zweischichtigen Trenneinheit.
[0029] Die Figuren zeigen eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Aufbringung von fluiden
Medien und insbesondere von Avivagen auf eine Warenbahn, die vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel
eine Vliesbahn 1 ist. Die Vliesbahn 1 wird über eine Auftragsfläche geführt, die in
dem Ausführungsbeispiel die Oberfläche einer Auftragswalze 2 ist. Die Auftragswalze
2 ist in dem Ausführungsbeispiel zylinderförmig ausgebildet und rotiert im Betrieb
der Vorrichtung. Die Richtung des Pfeils 3 entspricht in dem Ausführungsbeispiel der
Bewegungsrichtung der Auftragswalze 2 relativ zu den Abdeckstreifen 4. Die Auftragswalze
2 taucht mit ihrem unteren Bereich in einen in den Figuren nicht dargestellten Behälter
ein, in welchem Behälter die Auftragsfläche der Auftragswalze 2 vollständig und kontinuierlich
mit dem fluiden Medium versorgt bzw. beaufschlagt wird. Aufgrund der Rotation der
Auftragswalze 2 wird das fluide Medium auf die über die Auftragswalze 2 geführte Vliesbahn
1 aufgebracht. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel erfolgt die Aufbringung des
fluiden Mediums in den Kontaktbereichen 5, in denen die Unterseite der Vliesbahn 1
Kontakt mit der Auftragswalze 2 hat.
[0030] In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und Fig. 2 sind zwei als Abdeckstreifen 4
ausgestaltete Trenneinheiten dargestellt. Die Abdeckstreifen 4 decken Abdeckbereiche
auf der Auftragswalze 2 ab, so dass in diesen Abdeckbereichen kein Kontakt zwischen
der Vliesbahn 1 und der Auftragswalze 2 stattfindet. Auf diese Weise wird auf streifenförmigen
Bereichen der Vliesbahn 1 kein fluides Medium aufgebracht. Andererseits wird in den
streifenförmigen Kontaktbereichen 5 zwischen den Abdeckstreifen 4 fluides Medium auf
die Vliesbahn 1 aufgebracht. Es findet also ein so genannter Streifenauftrag des fluiden
Mediums bzw. der Avivage auf der Vliesbahn 1 statt.
[0031] Die Abdeckstreifen 4 sind auf der Auftragswalze 2 bzw. parallel zur Längsachse der
Auftragswalze 2 verschiebbar, was durch den Doppelpfeil 6 dargestellt ist. In den
Fig. 1 und 2 ist eine Verstelleinrichtung 7 mit einem Einrichtungsgehäuse 8 gezeigt,
wobei in dem Einrichtungsgehäuse 8 eine Mehrzahl von Anschlusselementen 9 geführt
wird. Vorzugsweise und in dem Ausführungsbeispiel ist an jedes dieser Anschlusselemente
9 jeweils ein Abdeckstreifen 4 angeschlossen. Die Anschlusselemente 9 sind in Richtung
der Längsachse der Auftragswalze 2 verschiebbar, so dass auch die daran angeschlossenen
Abdeckstreifen 4 entsprechend in Richtung der Längsachse der Auftragswalze 2 verschiebbar
sind. Anschlusselemente 9 sind in der Verstelleinrichtung 7 mit der Maßgabe versetzt
zueinander angeordnet, dass insbesondere benachbarte, versetzt zueinander angeordnete
Anschlusselemente 9 über einen Teil ihres Verschiebeweges kollisionsfrei aneinander
vorbei verschiebbar sind. Die Anschlusselemente 9 sind im Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1 und 2 in Führungsschlitzen 10 des Einrichtungsgehäuses 8 geführt. Es ist erkennbar,
dass die Führungsschlitze 10 bzw. Verschiebungswege von benachbarten, versetzt zueinander
angeordneten Anschlusselementen 9 sich teilweise überlappen, so dass die Anschlusselemente
9 kollisionsfrei aneinander vorbei führbar sind. Wenn an zwei solcher benachbarter
Anschlusselemente 9, deren Verschiebewege bzw. Führungsschlitze 10 sich gleichsam
überlappen, Abdeckstreifen 4 angeschlossen sind, kann gleichsam eine Überlappung dieser
Abdeckstreifen 4 auf der Auftragswalze 2 verwirklicht werden. In dem Ausführungsbeispiel
kann das Überlappungsmaß dieser Abdeckstreifen 4 variabel und kontinuierlich durch
Verschiebung der Anschlusselemente 9 eingestellt werden. Vorzugsweise und in dem Ausführungsbeispiel
weist die Verstelleinrichtung 7 unabhängig voneinander verstellbare Verstellspindeln
auf, mit denen die Anschlusselemente 9 in den Führungsschlitzen 8 parallel zur Längsachse
der Auftragswalze 2 verschiebbar sind. Auf diese Weise werden gemäß den Fig. 1 und
2 die Abdeckstreifen 4 parallel zu der Längsachse der Auftragswalze 2 verschoben.
[0032] In den Fig. 3a bis 3c sind Unterseiten bzw. die auftragsflächenseitigen Oberflächen
der Abdeckstreifen 4 dargestellt, die in Kontakt mit der Auftragsfläche der Auftragswalze
2 stehen. Fig. 3a betrifft die Unterseite eines Abdeckstreifens 4, in welcher Unterseite
eine mittige Nut 11 als Transportkanal angeordnet ist. Gemäß Fig. 3a sind in der Unterseite
von punktförmigen Vertiefungen 12 gebildete Fördervertiefungen angeordnet, wobei die
punktförmigen Vertiefungen 12 vorzugsweise und in dem Ausführungsbeispiel auf gedachten
Linien 13 platziert sind. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform und in dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 3a sind die Fördervertiefungen auf beiden Seiten der mittigen Nut 11 jeweils
auf gedachten Linien 13 angeordnet, wobei die gedachten Linien 13 paarweise V-förmig
angeordnet sind und mit der Nut 11 jeweils einen Ausrichtungswinkel α von 30° bilden.
[0033] In Fig. 3b ist eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Abdeckstreifens
4 gezeigt, an dessen Unterseite eine mittige Nut 11 als Transportkanal angeordnet
ist. Gemäß Fig. 3b weist die Unterseite des Abdeckstreifens 4 nutförmige Fördervertiefungen
14 auf, die beidseitig der mittigen Nut 11 gemäß Fig. 3b an der Unterseite des Abdeckstreifens
4 V-förmig angeordnet sind. Vorzugsweise und in dem Ausführungsbeispiel schließen
die nutförmigen Fördervertiefungen 14 und die mittige Nut 11 jeweils einen Ausrichtungswinkel
α von 30° ein.
[0034] In Fig. 3c ist eine weitere Ausführungsform eines Abdeckstreifens 4 dargestellt,
an dessen Unterseite eine mittige Nut 11 als Transportkanal sowie flächige, parallelogrammförmige
Fördervertiefungen 15 auf beiden Seiten der mittigen Nut 11 angeordnet sind. Gemäß
Fig. 3c sind zwei Kanten der parallelogrammförmigen Fördervertiefungen 15 parallel
zu der mittigen Nut 11 angeordnet. Die beiden anderen Kanten der parallelogrammförmigen
Fördervertiefungen 15 bilden jeweils einen Ausrichtungswinkel α mit der mittigen Nut
von 30°.
[0035] Der Pfeil 3 in den Fig. 3a bis 3c stellt eine Bewegung der Auftragsfläche der Auftragswalze
2 relativ zu den Abdeckstreifen 4 dar. Die im Bereich der Abdeckstreifen 4 auf die
Auftragsfläche aufgebrachte Avivage wird in einem Auflageabschnitt der Abdeckstreifen
4, mit denen die Abdeckstreifen 4 auf der Auftragsfläche 2 aufliegen bzw. die Auftragsfläche
überdecken, in den die Fördervertiefung bildenden punktförmigen Vertiefungen 12 bzw.
in den Fördervertiefungen 14, 15 aufgenommen und von dort aus zu der mittigen Nut
11 abgeleitet. Auf diese Weise wird verhindert, dass zwischen der Auftragsfläche 2
und dem Abdeckstreifen 4 befindliche Avivage beispielsweise durch eine Druckbeaufschlagung
der Abdeckstreifen 4 mit der Vliesbahn 1 zu den Rändern der Abdeckstreifen 4 gepresst
wird und eine ungleichmäßige Beaufschlagung der Vliesbahn 1 mit Avivage erfolgt. Entlang
der mittigen Nut 11 wird gemäß Fig. 3a bis 3c die im Bereich der Abdeckstreifen 4
auf die Auftragsfläche der Auftragswalze 2 aufgebrachte Avivage zurück zu dem nicht
dargestellten Behälter geleitet, in den die Auftragsfläche der Auftragswalze 2 zur
Versorgung der Auftragsfläche mit der Avivage taucht. Die Nut 11 und die aus den punktförmigen
Vertiefungen 12 gebildete Fördervertiefung und die Fördervertiefung 14, 15 gemäß Fig.
3a bis 3c sind in dem Ausführungsbeispiel in die Unterseite des Abdeckstreifens 4
eingeprägt.
[0036] In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform eines Abdeckstreifens 4 dargestellt, der
aus zwei Schichten besteht. In der auftragsflächenseitigen Schicht bzw. Unterschicht
16 ist eine mittige als Ausnehmung ausgestrahlte Nut 11 als Transportkanal angeordnet.
Gemäß Fig. 4 weist die Unterschicht 16 auf beiden Seiten neben der Nut 11 flächige,
parallelogrammförmige Ausnehmungen 15 auf. Zwei Kanten dieser parallelogrammförmigen
Ausnehmungen 15 verlaufen parallel zu der Nut 11. Gemäß Fig. 4 schließen die beiden
anderen Kanten der parallelogrammförmigen Ausnehmungen 15 mit der Nut 11 einen Winkel
von 30° ein. Vorzugsweise und gemäß des Ausführungsbeispiels in Fig. 4 ist die warenbahnseitige
Oberfläche bzw. Oberschicht 17 fluiddicht und weist keine Ausnehmungen und keine Vertiefungen
auf.
1. Vorrichtung zur Aufbringung von fluiden Medien auf eine Warenbahn mit einer Auftragsfläche
und zumindest einer Trenneinheit, wobei die Warenbahn über die Auftragsfläche führbar
ist und in zumindest einem Kontaktbereich (5) der Auftragsfläche in Kontakt mit der
Auftragsfläche steht, wobei das fluide Medium in dem Kontaktbereich (5) auf die Warenbahn
aufbringbar ist, wobei die Trenneinheit einen Abdeckbereich auf der Auftragsfläche
abdeckt bzw. überdeckt, wobei die Warenbahn mit der Maßgabe über die Auftragsfläche
förderbar ist, dass im Abdeckbereich kein Kontakt zwischen der Warenbahn und der Auftragsfläche
besteht und wobei mittels zumindest einem in einem Auflageabschnitt der Trenneinheit
angeordneten Förderelement das fluide Medium von einem Rand der Trenneinheit wegförderbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Auftragsfläche die Oberfläche einer Auftragswalze
(2) ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei zumindest ein Transportkanal
(11) zumindest in dem Auflageabschnitt mit der Maßgabe angeordnet ist, dass das im
Abdeckbereich auf die Auftragsfläche aufgebrachte fluide Medium durch den Transportkanal
ableitbar ist, wobei sich der Transportkanal (11) zumindest abschnittsweise parallel
bzw. im Wesentlichen parallel zur Förderrichtung in der Trenneinheit erstreckt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Förderelement als schräg zur
Förderrichtung angeordnete Fördervertiefung und vorzugsweise als schräg zur Mittellängsachse
der Trenneinheit angeordnete Fördervertiefung ausgestaltet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Förderelement als Fördervertiefung
ausgestaltet und mit der Förderrichtung eine Ausrichtungswinkel α von bis zu 90° bildet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, wobei zumindest zwei Fördervertiefungen
und vorzugsweise eine Mehrzahl bzw. Vielzahl von Fördervertiefungen in der Trenneinheit
angeordnet sind/ist und wobei jeweils zwei Fördervertiefungen V-förmig angeordnet
sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die Fördervertiefung nutförmig
ausgestaltet ist und/oder aus einer Mehrzahl bzw. Vielzahl von punktförmigen Vertiefungen
gebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Förderelement als mehreckige
bzw. vieleckige flächige Fördervertiefung (15) ausgestaltet ist und wobei mindestens
eine Kante der mehreckigen bzw. vieleckigen Fördervertiefung (15) und die Förderrichtung
einen Ausrichtungswinkel α von bis zu 90° umschließen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei zumindest der Auflageabschnitt
der Trenneinheit zumindest zweischichtig ausgestaltet ist und wobei die Fördervertiefung
zumindest in einer auftragsflächenseitigen Schicht (17) des Auflageabschnitts angeordnet
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Fördervertiefung in der auftragsflächenseitigen
Schicht als Ausnehmung ausgestaltet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei zumindest zwei Trenneinheiten
auf der Auftragsfläche verschiebbar sind, wobei eine Verstelleinrichtung (7) vorgesehen
ist, die eine Mehrzahl von Anschlusselementen (9) aufweist, wobei an ein Anschlusselement
(9) jeweils eine Trenneinheit anschließbar ist und wobei die Anschlusselemente (9)
mittels der Verstelleinrichtung (7) mit der Maßgabe verschiebbar sind, dass die Trenneinheiten
unmittelbar benachbart und/oder überlappend über der Auftragsfläche positionierbar
sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei zumindest ein Teil der Anschlusselemente (9) in
der Verstelleinrichtung (7) mit der Maßgabe versetzt zueinander angeordnet ist, dass
beim Verschieben dieser Anschlusselemente (9) zumindest ein Teil dieser Anschlusselemente
(9) über zumindest einen Teil ihres Verschiebeweges kollisionsfrei aneinander vorbei
verschiebbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, wobei die Verstelleinrichtung (8)
unabhängig voneinander verstellbare Verstellstangen aufweist, wobei an jede Verstellstange
zumindest ein Anschlusselement (9) angeschlossen ist und wobei durch Betätigung einer
Verstellstange das angeschlossene Anschlusselement (9) verschiebbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei die Trenneinheiten von den Anschlusselementen
(9) entfernbar bzw. entkoppelbar sind und/oder wobei Trenneinheiten an freie Anschlusselemente
(9) anschließbar sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei die Trenneinheiten jeweils lediglich
mit einem Ende an die Verstelleinrichtung (7) bzw. an Anschlusselemente (9) der Verstelleinrichtung
(7) angeschlossen sind.