[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung und ein Verfahren zum maschinellen Reinigen
und/oder Desinfizieren von Gegenständen. Das maschinelle Reinigen oder Desinfizieren
von Gegenständen ist im Haushalt, aber insbesondere in Gewerbe und Industrie weit
verbreitet. Beispiele für gewerbliche und industrielle Anwendungen sind Spülmaschinen
für Geschirr, medizinische Instrumente und Apparate oder sonstige Gebrauchsgegenstände,
Waschmaschinen oder auch CIP (Cleaning in Place)-Anlagen beispielsweise in der Nahrungsmittel
oder Getränkeindustrie.
[0002] Insbesondere im industriellen und gewerblichen Bereich werden solche Spülmaschinen
oder Vorrichtungen zum maschinellen Reinigen häufig aus Kanistern, Fässern oder anderen
Gebinden mit als Flüssigkonzentrat vorliegendem Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel
oder sonstigem Betriebsmittel gespeist. Die Mittel werden beispielsweise mittels Sauglanzen
aus dem Gebinden entnommen und mittels Dosierpumpen der Maschine zudosiert.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Anordnung und ein Verfahren der Eingangs
genannten Art zu schaffen, die bzw. das die Möglichkeit einer erhöhten Sicherheit
bei der Durchführung von Reinigungs- bzw. Desinfektionsvorgängen bieten. Erfindungsgemäß
weist die Anordnung zum maschinellen Reinigen und/oder Desinfizieren von Gegenständen
folgendes auf:
- a) eine Vorrichtung zum maschinellen Reinigen und/oder Desinfizieren von Gegenständen,
die einen oder mehrere Anschlüsse für Verbrauchsmittelvorratsbehälter aufweist;
- b) einen oder mehrere Verbrauchsmittelvorratsbehälter;
dadurch gekennzeichnet, dass
- c) die Vorrichtung wenigstens eine dem Anschluss oder den Anschlüssen für Verbrauchsmittelvorratsbehälter
zugeordnete RFID-Leseeinrichtung aufweist; und dass
- d) jeder Verbrauchsmittelvorratsbehälter mit wenigstens einem RFID-Tag versehen ist,
auf dem wenigstens Informationen zur Identifizierung des darin enthaltenen Verbrauchsmittels
gespeichert sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren arbeitet unter Verwendung einer erfindungsgemäßen Anordnung
und weist folgende Schritte auf:
- a) Anschließen von einem oder mehreren Verbrauchsmittelvorratsbehältern an die Anschlüsse
für Verbrauchsmittelvorratsbehälter;
- b) Einlegen der Gegenstände in die Vorrichtung zum maschinellen Reinigen und/oder
Desinfizieren von Gegenständen;
- c) Auslesen von Informationen aus den RFID-Tags des wenigstens einen Verbrauchsmittelvorratsbehälters;
- d) Verifizieren, dass die in Schritt c) ausgelesenen Informationen die für das vorgesehene
Betriebsprogramm geeigneten Verbrauchsmittel identifizieren;
- e) Starten des Betriebsprogramms nach positivem Abschluss der Verifikation in Schritt
d).
[0004] Zunächst seien einige im Rahmen der Erfindung verwendete Begriffe erläutert.
[0005] Eine Vorrichtung zum maschinellen Reinigen und/oder Desinfizieren von Gegenständen
ist jedwede maschinelle Vorrichtung die entweder mobile Gegenstände oder aber stationäre
Anlagen reinigt. Bei der Reinigung stationärer Anlagen kann es sich insbesondere um
eine CIP (Cleaning in Place) Reinigung handeln, die erfindungsgemäße Vorrichtung ist
in diesem Kontext eine CIP-Reinigungsanlage. Bei der Reinigung mobiler Gegenstände
kann es sich insbesondere um eine Spülmaschine handeln, die Geschirr und sonstige
Küchengebrauchsteile oder aber medizinische Instrumente, Apparate wie beispielsweise
auch Endoskope reinigt, desinfiziert und gegebenenfalls sterilisiert.
[0006] Die Vorrichtung kann insbesondere eine Spülmaschine für medizinische Instrumente
und Apparate sein, bei der die Reinigungsvorgänge (beispielsweise von Endoskopen)
einer bestimmten Qualitätssicherungs- und/oder Dokumentationspflicht unterliegen.
[0007] Die Vorrichtung weist Anschlüsse für Verbrauchs- oder Betriebsmittelvorratsbehälter
auf. Bei diesen Behältern kann es sich beispielsweise um Kanister, Fässer oder dergleichen
handeln, die Verbrauchs- oder Betriebsmittel (beispielsweise Konzentrate von Reinigungs-
und/oder Desinfektionsmitteln) bevorzugt in flüssiger Form enthalten.
[0008] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Vorrichtung wenigstens eine dem Anschluss
oder den Anschlüssen für Verbrauchsmittelvorratsbehälter zugeordnete RFID-Leseeinrichtung
aufweist. Der Begriff RFID (Radio Frequency Tdentification)-Leseeinrichtung bezeichnet
jedwede, für sich genommen aus dem Stand der Technik bekannte Einrichtungen, mit denen
sich auf einem RFID-Tag beziehungsweise - Transponder gespeicherte Informationen auslesen
lassen.
[0009] Mittels der RFID-Leseeinrichtungen ist eine eindeutige Identifikation jedes angeschlossenen,
mit einem entsprechenden RFID-Tag versehenen Verbrauchsmittelvorratsbehälters möglich.
Im Rahmen der Erfindung ist es hier besonders bevorzugt, wenn sich mittels der RFID-Leseeinrichtung
auch feststellen lässt, dass der entsprechende Verbrauchsmittelvorratsbehälter tatsächlich
am vorgesehenen Anschluss angeschlossen ist. Auf diese Weise kann sichergestellt werden,
dass beispielsweise Vorratsbehälter für Reinigungsmittel einerseits und Desinfektionsmittel
andererseits beim Anschließen an eine Spülmaschine nicht vertauscht werden. Zu diesem
Zweck ist es besonders bevorzugt, wenn jedem Anschluss für einen Verbrauchsmittelvorratsbehälter
ein separates RFID-Lesegerät zugeordnet ist, das gezielt die RFID-Tags nur eines Verbrauchsmittelvorratsbehälters
ausliest, der an dem betreffenden Anschluss der Vorrichtung angeschlossen ist und
zu diesem Zweck in der Regel an einer vorgegebenen Position innerhalb oder in der
Nähe der Vorrichtung aufgestellt ist.
[0010] Die Verbrauchsmittelvorratsbehälter als Teil der bzw. als separates Zubehör zu der
erfindungsgemäßen Anordnung sind mit wenigstens je einem RFID-Tag oder -Transponder
versehen, auf dem wenigstens Informationen zur Identifizierung des darin enthaltenen
Verbrauchsmittels gespeichert sind. Diese Identifizierungsinformationen können beispielsweise
Art und Handelsbezeichnung des darin enthaltenen Mittels, die Konzentration, vorgesehene
Anwendungsweisen, Verfallsdaten, Analysedaten oder dergleichen beinhalten.
[0011] Die RFID-Leseeinrichtungen sind dem Anschluss oder den Anschlüssen für Verbrauchsmittelvorratsbehälter
zugeordnet. Dies bedeutet, dass die entsprechende Leseeinrichtung in der Lage ist,
den RFID-Tag eines bestimmungsgemäß an die Vorrichtung angeschlossenen Verbrauchsmittelvorratsbehälters
auszulesen.
[0012] Die Erfindung erlaubt es, dass vor Beginn eines Reinigungs- oder sonstigen Betriebsvorgangs
der maschinellen Vorrichtung mittels der RFID-Leseeinrichtung verifiziert wird, dass
die für den vorgesehenen Betriebsvorgang erforderlichen Verbrauchsmittel an dem jeweils
zugehörigen Anschluss angeschlossen sind und zur Verfügung stehen. Diese eindeutige
Identifikation von Verbrauchsmittelgebinden vermeidet, dass durch ungeeignete Verbrauchsmittel
oder aber Verwechslungen beim Anschließen von Gebinden die entsprechenden Reinigungs-
oder Desinfektionsvorgänge nicht ordnungsgemäß ablaufen. Dies kann von besonderer
Bedeutung sein beispielsweise bei der Reinigung und Desinfektion medizinischer Instrumente,
beispielsweise Endoskope, die bei einer im Stand der Technik möglichen Fehlbedienung
unter Umständen nicht ordnungsgemäß gereinigt und/oder desinfiziert der weiteren Verwendung
an einem Patienten zugeführt werden.
[0013] Die Erfindung ermöglicht ferner eine Dokumentation der durchgeführten Reinigungsvorgänge,
die im Einzelnen die dabei verwendeten Verbrauchsmittel beinhaltet. So können die
aus dem RFID-Tag ausgelesenen Informationen beispielsweise auf die Chargenummer eines
verwendeten Reinigungsmittels beinhalten, so dass sich eindeutig zuordnen lässt, welcher
Vorgang mit welchen Mitteln und welcher Charge der Mittel durchgeführt worden ist.
[0014] Die Vorrichtung kann einen Speicher zum Speichern für den Betrieb geeigneter Verbrauchsmittel
beziehungsweise Verbrauchsmittelgebinde aufweisen. So kann beim Auslesen der Informationen
aus den RFID-Tags sofort überprüft werden, ob geeignete Verbrauchsmittel angeschlossen
sind und im Falle ungeeigneter Mittel das entsprechende Betriebsprogramm der Vorrichtung
gestoppt oder gar nicht erst gestartet werden. Anstelle eines internen Speichers kann
die Vorrichtung auch, vorzugsweise über eine Datenfernverbindung wie beispielsweise
das Internet, eine Verbindung zu einer Datenbank aufweisen beziehungsweise aufnehmen,
in der die entsprechenden Informationen über geeignete Verbrauchs- und Betriebsmittel
gespeichert sind. Auch kann eine interne Datenbank in der Vorrichtung über eine entsprechende
Datenfernverbindung aktualisierbar sein.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung erläutert.
Diese zeigt schematisch den Teil einer erfindungsgemäßen Anordnung, in dem Verbrauchsmittel
gelagert und dosiert werden.
[0016] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist einen daran angeschlossenen Vorratsbehälter
1 für Reinigungsmittel und einen Vorratsbehälter 2 für Desinfektionsmittel auf. Es
versteht sich, dass Reinigungs- und Desinfektionsmittel hier nur beispielhaft für
andere mögliche Kombinationen stehen.
[0017] Bei 3 und 4 angedeutete Entnahmelanzen sind zur Entnahme von Flüssigkeit aus den
Vorratsbehältern 1, 2 vorgesehen. Dosierpumpen 5, 6 können mittels der Entnahmelanzen
3, 4 Reinigungs- bzw. Desinfektionsmittel aus den Behältern 1, 2 dosiert entnehmen
und mittels der Dosierleitungen 7, 8 der hier nicht dargestellten Spülmaschine, CIP-Reinigungsanlage
oder dergleichen zuführen.
[0018] Die Vorratsbehälter 1, 2 sind mit RFID-Tags bzw. - Transpondern 9, 10 versehen. Diese
RFID-Tags sind passive Bauelemente, die bestimmte Informationen speichern können und
bei denen zur Speicherung dieser Informationen bzw. zum späteren Auslesen keinerlei
mit diesen Bauelementen verbundene Energiequelle erforderlich ist.
[0019] Die RFID-Tags 9, 10 werden beim Hersteller bzw. Abfüller der Verbrauchsmittel im
Zuge der Befüllung der Vorratsbehälter 1, 2 mit relevanten Informationen über die
in den Behälter eingefüllten Verbrauchsmittel beschrieben. Die auf den RFID-Tag beschriebenen
Informationen enthalten bei diesem Ausführungsbeispiel Informationen über die Art
und Handelsbezeichnung des eingefüllten Verbrauchsmittels, die Konzentration, Verfallsdaten
und Analysedaten. Informationen über Art und Handelsbezeichnung können beispielsweise
auch die Chargennummer der Herstellercharge des Mittels beinhalten.
[0020] Am vorgesehenen Verbrauchsort werden die Vorratsbehälter 1, 2 vom Bedienpersonal
aufgestellt und mittels der Entnahmelanzen bzw. der Entnahmevorrichtungen 3, 4 an
die Vorrichtung angeschlossen. Durch das Aufstellen am vorgesehenen Entnahmeort geraten
die RFID-Tags 9, 10 automatisch und zwangsläufig in den Bereich der dem jeweiligen
Aufstellort zugeordneten RFID-Lesegeräte 11, 12. Diese lesen die in den RFID-Tags
9, 10 gespeicherten Informationen aus und übertragen diese in eine Auswerteeinheit
13 sowie einen Steuerschrank 14, die entsprechende Datenverarbeitungseinheiten enthalten.
Fakultativ kann eine externe Datenverarbeitungsanlage 15 (beispielsweise ein Personal
Computer) angeschlossen sein.
[0021] Die ausgelesenen Daten werden geprüft und es wird verifiziert, ob in den Vorratsbehältern
1, 2 Mittel enthalten sind, die für das jeweils vorgesehene Reinigungs- bzw. Desinfektionsprogramm
tatsächlich geeignet und bestimmt sind. Auch wird geprüft, ob die geeigneten Mittel
auch jeweils tatsächlich an dem vorgesehenen Anschluss 3 bzw. 4 angeschlossen sind.
Nur wenn diese Prüfung ergibt, dass in den Vorratsbehältern 1, 2 entsprechende geeignete
Verbrauchsmittel enthalten sind, gibt die Steuereinheit 14 das jeweils vorgesehene
Programm frei und aktiviert zu den vorgesehenen Zeitpunkten innerhalb des Programms
die Dosierpumpen 5, 6.
[0022] Die erfindungsgemäße Anordnung erlaubt eine automatische vollständige Dokumentation
jedes durchgeführten Reinigungs- bzw. Desinfektionsmittelprogramms. Mittels der Steuereinheit
14 bzw. einer angeschlossenen Datenverarbeitungsanlage 15 kann jeder Reinigungsvorgang
mit den dabei angewendeten Verfahrensparametern aufgezeichnet und dokumentiert werden.
Die Dokumentation kann die Details von Art und Menge der dabei den Vorratsbehältern
1, 2 entnommenen Verbrauchsmittel einschließlich deren Chargennummer beinhalten. Somit
kann beispielsweise die Reinigung und Desinfektion medizinischer oder chirurgischer
Instrumente automatisch und vollständig mit allen Parametern einschließlich der detaillierten
Bezeichnung von verwendeten Reinigungsmitteln und Reinigungsmittelchargen automatisch
aufgezeichnet und dokumentiert werden.
1. Anordnung zum maschinellen Reinigen und/oder Desinfizieren von Gegenständen, die aufweist:
a) eine Vorrichtung zum maschinellen Reinigen und/oder Desinfizieren von Gegenständen,
die einen oder mehrere Anschlüsse für Verbrauchsmittelvorratsbehälter (1, 2) aufweist;
b) einen oder mehrere Verbrauchsmittelvorratsbehälter (1, 2);
dadurch gekennzeichnet, dass
c) die Vorrichtung wenigstens eine dem Anschluss oder den Anschlüssen (3, 4) für Verbrauchsmittelvorratsbehälter
(1, 2) zugeordnete RFID-Leseeinrichtung (11, 12) aufweist; und dass
d) jeder Verbrauchsmittelvorratsbehälter (1, 2) mit wenigstens einem RFID-Tag (9,
10) versehen ist, auf dem wenigstens Informationen zur Identifizierung des darin enthaltenen
Verbrauchsmittels gespeichert sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum maschinellen Reinigen und/oder Desinfizieren von Gegenständen
eine Spülmaschine oder CIP-Anlage ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum maschinellen Reinigen und/oder Desinfizieren von Gegenständen
dem Anschluss oder den Anschlüssen (3, 4) für Verbrauchsmittelvorratsbehälter (1,
2) zugeordnete Stellplätze für die Verbrauchsmittelvorratsbehälter (1, 2) aufweist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine dem Anschluss oder den Anschlüssen (3, 4) für Verbrauchsmittelvorratsbehälter
(1, 2) zugeordnete RFID-Leseeinrichtung (11, 12) zum Lesen der RFID-Tags (9, 10) des
oder der angeschlossenen Verbrauchsmittelvorratsbehälter (1, 2) ausgebildet ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum maschinellen Reinigen und/oder Desinfizieren von Gegenständen
einen Speicher (14, 15) zum Speichern für den Betrieb geeigneter Verbrauchsmittel
bzw. Verbrauchsmittelgebinde aufweist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher (14, 15) vom Betreiber der Vorrichtung oder vorzugsweise über eine Datenfernverbindung
vom Lieferanten der Verbrauchsmittelvorratsbehälter aktualisierbar ist.
7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum maschinellen Reinigen und/oder Desinfizieren von Gegenständen
eine Einrichtung (14) aufweist, die ein Betriebsprogramm nur dann freigibt, wenn wenigstens
eine dem Anschluss oder den Anschlüssen (3, 4) für Verbrauchsmittelvorratsbehälter
(1, 2) zugeordnete RFID-Leseeinrichtung (11, 12) den oder die angeschlossenen Verbrauchsmittelvorratsbehälter
(1, 2) als zur Durchführung des entsprechenden Betriebsprogramms geeignet identifiziert.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die RFID-Tags (9, 10) zusätzlich Informationen über das Verfallsdatum des
Verbrauchsmittels aufweisen und dass die wenigstens eine dem Anschluss oder den Anschlüssen
für Verbrauchsmittelvorratsbehälter (1, 2) zugeordnete RFID-Leseeinrichtung (11, 12)
diese Verfallsdaten ausliest und das Betriebsprogramm nur dann freigibt, wenn die
Verfallsdaten nicht überschritten sind.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum maschinellen Reinigen und/oder Desinfizieren von Gegenständen
einen Speicher (15) zur Dokumentation der Betriebshistorie der Vorrichtung einschließlich
der verwendeten Verbrauchsmittel aufweist.
10. Verfahren zum maschinellen Reinigen und/oder Desinfizieren von Gegenständen, unter
Verwendung einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a) Anschließen von einem oder mehreren Verbrauchsmittelvorratsbehältern (1, 2) an
die Anschlüsse (3, 4) für Verbrauchsmittelvorratsbehälter;
b) Einlegen der Gegenstände in die Vorrichtung zum maschinellen Reinigen und/oder
Desinfizieren von Gegenständen;
c) Auslesen von Informationen aus den RFID-Tags (9, 10) des wenigstens einen Verbrauchsmittelvorratsbehälters
(1, 2);
d) Verifizieren, dass die in Schritt c) ausgelesenen Informationen die für das vorgesehene
Betriebsprogramm geeigneten Verbrauchsmittel identifizieren;
e) Starten des Betriebsprogramms nach positivem Abschluss der Verifikation in Schritt
d).
11. Verbrauchsmittelvorratsbehälter zur Verwendung in einer Anordnung nach einem der Ansprüche
1 bis 9,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) der Verbrauchsmittelvorratsbehälter (1, 2) enthält ein Verbrauchsmittel;
b) der Verbrauchsmittelvorratsbehälter ist mit wenigstens einem RFID-Tag (9, 10) versehen
ist, auf dem wenigstens Informationen zur Identifizierung des darin enthaltenen Verbrauchsmittels
gespeichert sind.
12. Verbrauchsmittelvorratsbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem RFID-Tag (9, 10) wenigstens eine Information ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Handelsbezeichnung des darin enthaltenen Mittels, die Konzentration, vorgesehene
Anwendungsweisen, Verfallsdaten und Analysedaten gespeichert ist.