[0001] Die Erfindung betrifft ein Dichtungsprofil aus einem Elastomer, zum Einsetzen in
eine zwischen plattenförmigen Bauteilen gebildete Trennfuge und zu deren Abdichtung.
[0002] Dichtungsprofile aus einem Elastomer finden vielfältig Verwendung. Bei dem Elastomer
handelt es sich beispielsweise um einen anorganischen Elastomer, insbesondere Silicon.
Dichtungsprofile aus Elastomer werden in aller Regel als Strangpressprofile beliebiger
Länge ausgebildet.
[0003] Solche Dichtungsprofile werden im Zusammenhang mit unterschiedlichen plattenförmigen
Bauteilen angewandt. Beispielsweise dienen die Dichtungsprofile dem Abdichten der
Fugen von Wänden oder Dächern, die aus Glas oder Kunststoff bestehen, insbesondere
durchsichtigen Wänden und Dächern. Weiteres Einsatzgebiet sind beispielsweise Balkonbrüstungen
aus Glas oder anderen Plattenelementen, das Abdichten von Fugen und der Fassadenbau.
[0004] Dichtungsprofile der eingangs genannten Art sind beispielsweise durch die Saint-Gobain
Performance Plastics SIPRO GmbH der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Bei
diesen weist das Dichtungsprofil einen einzigen Dichtlippenkörper auf, mit mehreren
voneinander weggerichteten Dichtlippen. Ein Paar Dichtlippen kontaktiert bei in die
Trennfuge eingesetztem Dichtungsprofil das zugeordnete plattenförmige Bauteil auf
dessen einander abgewandten Seiten.
[0005] Solche Dichtungsprofile sind auch unter der Bezeichnung Fugenkompressionsprofile
bekannt. Die Profilpalette reicht von Fugenbreiten 4 bis 30 mm und Plattenstärken
von 9 bis 45 mm.
[0006] Ein Dichtungsprofil der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der
DE 20 2004 009 645 U1 bekannt.
[0007] Nachteilig ist bei den bekannten Dichtungsprofilen aus einem Elastomer, dass diese
in bestimmten Fällen einem erhöhten Verschleiß bzw. einer erhöhten Beschädigungsgefahr
ausgesetzt ist. So ist es erforderlich, Glasflächen zu reinigen, beispielsweise mittels
einer Reinigungsmaschine oder einem Hochdruckreiniger. Hier besteht die Gefahr, dass
das Dichtungsprofil unter mechanischer Einwirkung bzw. unter dem hohen Druck des aus
dem Hochdruckreiniger ausgegebenen Strahles beschädigt wird. Es hat sich ferner in
der Praxis gezeigt, dass bei Dichtungsprofilen Schäden durch Vögel, insbesondere Krähen
verursacht werden, die in die Dichtungsprofile picken und bei dauerhafter Einwirkung
durch den Vogel auf das Dichtungsprofil Teile des Dichtungsprofils herausgerissen
werden oder aber Löcher im Dichtungsprofil entstehen. Die Dichtungsprofile können
somit unter Umständen die an sie gestellte Dichtungsfunktion nicht mehr sicher erfüllen.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Dichtungsprofil der eingangs genannten
Art so weiterzubilden, dass Beschädigungen des Dichtungsprofils in Folge von außen
einwirkender Kräfte im Wesentlichen ausgeschlossen sind.
[0009] Gelöst wird die Aufgabe bei einem Dichtungsprofil der eingangs genannten Art dadurch,
dass das Dichtungsprofil mit einer flexiblen Verstärkung versehen ist, die das Dichtungsprofil
abdeckt.
[0010] Auch bei der flexiblen Gestaltung der Verstärkung ist sichergestellt, dass das Dichtungsprofil
mit der Verstärkung einfach montiert werden kann und nach der Montage, aufgrund der
Flexibilität von Dichtungsprofil und Verstärkung, diese Teile nach wie vor gewisse
Ausgleichsbewegungen zwischen den plattenförmigen Bauteilen kompensieren können, ohne
dass hierbei die Dichtfunktion in Frage gestellt ist. In diesem Zusammenhang stellt
die flexible Verstärkung sicher, dass eine hochwiderstandsfähige Oberfläche geschaffen
ist, dies sowohl unter dem Aspekt der Abriebsfestigkeit als auch der Reißfestigkeit
der Verstärkung. Ohne Beschädigung des Dichtungsprofils, konkret der Verstärkung,
kann somit die Verstärkung mittels einer Reinigungsmaschine oder eines Hochdruckreinigers
gereinigt werden. Auch führt eine mechanische Einwirkung von außen, insbesondere durch
Vögel, die picken, nicht dazu, dass das Dichtungsprofil zerstört wird, weil die Verstärkung,
mit der das Dichtungsprofil versehen ist, dies verhindert.
[0011] Es reicht völlig aus, wenn die Verstärkung nur auf derjenigen Seite des Dichtungsprofils
vorhanden ist, auf der die hochwiderstandsfähige Oberfläche erforderlich ist. Dies
wird in aller Regel auf der einer Außenseite zugewandten Seite der plattenförmigen
Bauteile der Fall sein.
[0012] Das Dichtungsprofil besteht vorzugsweise aus einem anorganischen Elastomer, insbesondere
aus Silicon. Es besitzt beispielsweise ein oder mehrere Hohlkammern. Zweckmäßig weist
das Dichtungsprofil auf abgewandten Seiten Vorsprünge bzw. Lippen auf, zur Aufnahme
der plattenförmigen Bauteile zwischen diesen.
[0013] Die mit dem Dichtungsprofil zusammenwirkende flexible Verstärkung kann auf unterschiedliche
Art und Weise ausgebildet sein.
[0014] Eine grundsätzliche Gestaltung sieht beispielsweise vor, dass die Verstärkung als
separates Bauteil ausgebildet ist. Dichtungsprofil und die flexible Verstärkung bilden
somit eigenständige Bauteile, die miteinander zu verbinden sind. Dies erfolgt entweder
vor Ort, somit kurz vor dem Einsetzen des Dichtungsprofils zwischen die plattenförmigen
Bauteile oder aber bereits wesentlich früher, beispielsweise im Rahmen der Herstellung
von Dichtungsprofil und Verstärkung.
[0015] Bei Ausbildung von Dichtungsprofil und Verstärkung als separate Bauteile können diese
beispielsweise so gestaltet sein, dass die Verstärkung und das Dichtungsprofil mittels
einer Steckverbindung miteinander verbindbar sind, insbesondere Vorsprünge/Lippen
des Dichtungsprofils Aufnahmen zum Verbinden mit Aufnahmen der Verstärkung aufweisen.
Verstärkung und Dichtungsprofil werden insbesondere durch verklipsen miteinander verbunden.
Es handelt sich somit um eine rastierende Verbindung von Verstärkung und Dichtungsprofil.
[0016] Es ist durchaus auch denkbar, die separaten Bauteile auf andere Art und Weise miteinander
zu verbinden. So kann die Verstärkung mit dem Dichtungsprofil beispielsweise mittels
einer Kleb-, Niet- oder Tackerverbindung verbunden werden.
[0017] Andererseits ist es durchaus möglich, dass das Dichtungsprofil und die Verstärkung
ein einziges Bauteil bilden. In diesem Fall ist es besonders vorteilhaft, wenn das
Dichtungsprofil und die Verstärkung im selben Herstellungsprozess hergestellt werden,
insbesondere das Dichtungsprofil und die Verstärkung als Extrusionsbauteil ausgebildet
sind.
[0018] Insbesondere unter dem Aspekt des Schutzes gegen pickende Vögel wird es als vorteilhaft
angesehen, wenn die Verstärkung aus einem reißfesten Material besteht. Während ein
Vogel in ein übliches Dichtungsprofil aufgrund dessen Elastizität ohne weiteres picken
kann, mit der Folge der Gefahr von Beschädigungen oder gar der Unbrauchbarkeit des
Dichtungsprofils, verhindert die aus reißfestem Material bestehende Verstärkung das
Eindringen des Schnabels des Vogels in die Verstärkung und insbesondere, dass der
Vogelschnabel die Verstärkung durchdringt. Der Vogel kann auch nicht die Verstärkung
auseinanderreißen, da diese aus reißfestem Material besteht.
[0019] Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Verstärkung
im Wesentlichen durch ein Gewebe gebildet ist. Die Ausbildung der Verstärkung als
Gewebe trägt weitreichend zur Reißfestigkeit der Verstärkung bei. Die Verstärkung
bzw. das Gewebe weist insbesondere Glasbestandteile und/oder Kunststoffbestandteile,
insbesondere Polyester- oder Aramidfasern und/oder Metallbestandteile und/oder keramische
Bestandteile auf. Die genannten Bestandteile sind hervorragend geeignet, ein besonders
verstärktes Bauteil zu bilden. Insbesondere verhindert eine solche Verstärkung bzw.
ein solches Gewebe ein Eindringen eines Gegenstandes, wobei es sich hierbei, abgesehen
von dem genannten Vogelschnabel, durchaus auch um ein spitzes Werkzeug oder Messer
handeln kann.
[0020] Vorzugsweise erstreckt sich die Verstärkung bzw. das Gewebe über die gesamte Breite
des Dichtungsprofils. Unter dieser Breite ist insbesondere diejenige gemeint, die
sich auf die Außenseite des Dichtprofils bzw. der Verstärkung bezieht, somit die Seite,
die potenziell der Einwirkung durch einen Schnabel oder ein Werkzeug/Messer bzw. eine
Reinigungsmaschine/einen Hochdruckreiniger ausgesetzt ist. Dort wo keine derartige
Einwirkung zu befürchten ist, ist es nicht notwendig, dass Dichtungsprofil mit einer
flexiblen Verstärkung zu versehen.
[0021] Verwendung findet das Dichtungsprofil mit Verstärkung vorzugsweise als Fassaden-
oder Dachprofil, insbesondere für Trennfugen zwischen durchsichtigen Bauteilen aus
Kunststoff oder Glas. Bei den Dächern handelt es sich beispielsweise um solche, die
in Fußballstadien für die Tribünen und/oder das Spielfeld Verwendung finden.
[0022] Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der folgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele und der dazugehörigen Figuren. Es zeigt:
- Figur 1
- einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform eines Dichtungsprofils mit einer
flexiblen Verstärkung,
- Figur 2
- einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines Dichtungsprofils mit einer
flexiblen Verstärkung,
- Figur 3
- einen Querschnitt durch eine dritte Ausführungsform eines Dichtungsprofils mit einer
flexiblen Verstärkung,
- Figur 4
- in einer Querschnittsdarstellung die Anordnung der Bauteile gemäß der Ausführungsform
nach Figur 3, im Zusammenwirken mit plattenförmigen Bauteilen und zwischen diesen
gebildeter Trennfuge.
[0023] Das Dichtungsprofil 1 gemäß der Ausführungsformen nach den Figuren 1 bis 3 ist identisch
ausgebildet und weist Wabenform auf mit zwei identisch gestalteten, im Querschnitt
im Wesentlichen sechseckigen Hohlkammern 2. Die beiden Hohlkammern 2 sind durch einen
Steg 3 des Dichtungsprofils 1 begrenzt. Parallel zum Steg 3 ist die jeweilige Hohlkammer
2 von einer Außenwand 4 begrenzt, an die sich, bezogen auf die Darstellung der Figuren,
oben eine lange Dichtlippe 5 und unten eine kurze Dichtlippe 6 anschließt. Die der
jeweiligen Außenwand 4 zugeordneten Dichtlippen 5 und 6 sind geringfügig aufeinander
zugerichtet angeordnet. Die jeweilige Hohlkammer 2 begrenzt oben eine abgewinkelte
obere Wand 7 und eine abgewinkelte untere Wand 8. Im Knickbereich 9 weist die jeweilige
Wand 7 bzw. 8 einen reduzierten Wandungsquerschnitt auf.
[0024] Wie der Darstellung der Figur 4 zu entnehmen ist, ist das Dichtungsprofil 1 in eine
zwischen zwei plattenförmigen Bauteilen 10 und 11 gebildete Trennfuge 12 eingesetzt.
Bei dem jeweiligen Bauteil 10 bzw. 11 handelt es sich um ein Zweischichtglas, die
einzelnen Schichten sind mit den Bezugsziffern 13 und 14 bezeichnet. Bei den veranschaulichten
Bauteilen 10 und 11 handelt es sich beispielsweise um Bauteile eines Tribünendachs
in einem Sportstadion. Die einzelnen Bauteile 10 und 11 sind stationär gelagert und
es wird in die Trennfuge 12 zwischen den Bauteilen 10 und 11 das Dichtungsprofil 1
eingeklipst, wobei in eingeklipster Stellung, wie es zur Figur 4 veranschaulicht ist,
die längeren Dichtlippen 5 die Bauteile 10 und 11 auf deren Außenseite und die kürzeren
Dichtlippen 5 die Bauteile 10 und 11 auf deren Innenseite, somit auf deren dem Innenraum
des Stadions zugewandten Seite hintergreifen. Hierbei sind die der jeweiligen Wand
4 des Dichtungsprofils 1 zugewandten Lippen 5 und 6 auseinandergespreizt, in eine
im Wesentlichen parallele Stellung. Das Dichtungsprofil 1 ist damit in den Bauteilen
10 und 11 verankert. Aufgrund der Gestaltung des Dichtungsprofils 1 mit den beiden
Hohlkörpern 2 wirkt dieses als Fugenkompressionsprofil. Mit einem einzigen Profil
lassen sich unterschiedliche Bauteilstärken/Fugenhöhen sowie Fugenbreiten ausgleichen.
[0025] Das Dichtungsprofil 1 besteht aus einem anorganischen Elastomer, insbesondere aus
Silicon.
[0026] Bei der Ausführungsform nach Figur 1 bilden das Dichtungsprofil 1 und eine flexible
Verstärkung 15, die das Dichtungsprofil 1 abdeckt, ein einziges Bauteil. Dichtungsprofil
1 und Verstärkung 15 sind in diesem Fall als Extrusionsbauteil ausgebildet. Die Verstärkung
15 erstreckt sich über die gesamte Breite des Dichtungsprofils 1, somit von dem freien
Ende der einen Dichtlippe 5 bis zum freien Ende der anderen Dichtlippe 5. Die Verstärkung
15 folgt der Außenkontur des Dichtungsprofils 1.
[0027] Die Ausführungsformen nach den Figuren 2 und 3 unterscheiden sich dadurch von der
Ausführungsform nach der Figur 1, dass bei Erstgenanntem die Verstärkung 15 als separates
Bauteil ausgebildet ist.
[0028] Bei der Ausführungsform nach der Figur 2 ist die Verstärkung 15 auf deren dem Dichtungsprofil
1 zugewandten Seite mit einer Unterlage 16 versehen, die, bezogen auf die Breite der
Verstärkung 15, im Bereich der freien Enden der Unterlage 16 Rastausnehmungen 17 aufweist,
welche mit Rastvorsprüngen 18 zusammenwirken, die im Bereich der Außenseiten der Dichtlippen
5 an diesen angebracht sind. Die Verstärkung 15 lässt sich somit in Art einer Klipsverbindung
rastierend mit dem Dichtungsprofil 1 verbinden. Demzufolge ist diese Gestaltung besonders
gut geeignet, um ein Dichtungsprofil 1 der in Figur 2 gezeigten Ausführungsform mit
den Rastvorsprüngen 18 nachträglich mit einer Verstärkung 15 auszustatten.
[0029] Bei der Ausführungsform nach der Figur 3 ist mit der Verstärkung 15 gleichfalls die
Unterlage 16 verbunden, wobei diese Unterlage aber im Bereich der Dichtlippen 5 mit
diesen durch eine Kleb-, Niet- oder Tackerverbindung verbunden wird. Dies ist durch
die gewellte Linie 19 im Bereich der jeweiligen Dichtlippe 5 veranschaulicht.
[0030] Figur 4 zeigt das Dichtungsprofil 1 mit Verstärkung 15 gemäß der Ausführungsform
nach der Figur 3 in mit den plattenförmigen Bauteilen 10 und 11 verbundenem Zustand.
[0031] Allen Ausführungsformen ist gemeinsam, dass die Verstärkung 15 die gesamte Außenseite
des Dichtungsprofils 1 abdeckt.
[0032] Die Verstärkung 15 ist bei allen Ausführungsformen flexibel ausgebildet. Bei der
Verstärkung 15 handelt es sich insbesondere um ein Gewebe. Die gegebenenfalls verwendete
Unterlage 16 besteht insbesondere aus einem anorganischen Elastomer, der die Verstärkung
15 aufnimmt, beispielsweise einem anorganischen Elastomer, insbesondere aus Silicon.
Die Verstärkung 15 bzw. das Gewebe weisen insbesondere Glasbestandteile und/oder Kunststoffbestandteile,
beispielsweise Polyester- oder Aramidfasern, und/oder Metallbestandteile und/oder
keramische Bestandteile auf.
[0033] Die Verstärkung 15 bildet somit eine hochwiderstandsfähige Oberfläche für die Anordnung
von Dichtungsprofil 1 und Verstärkung 15, womit sich eine Hochabriebsfestigkeit dieser
Anordnung z. B. unter dem Aspekt der Reinigung eines Daches bzw. der Bauteile 10 und
11 mittels einer Reinigungsmaschine oder eines Hochdruckreinigers ergibt. Überdies
ist die Verstärkung 15 hochreißfest, so dass weder pickende Vögel noch äußere Einwirkungen,
beispielsweise mittels eines Messers, die Verstärkung 15 und damit das Dichtungsprofil
1 nachhaltig schädigen können.
1. Dichtungsprofil (1) aus einem Elastomer, zum Einsetzen in eine zwischen plattenförmigen
Bauteilen (10, 11) gebildete Trennfuge (12) und zu deren Abdichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil (1) mit einer flexiblen Verstärkung (15) versehen ist, die das
Dichtungsprofil (1) abdeckt.
2. Dichtungsprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil (1) aus einem anorganischen Elastomer, insbesondere aus Silicon,
besteht.
3. Dichtungsprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil (1) ein oder mehrere Hohlkammern (2, 2) besitzt.
4. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil (1) auf abgewandten Seiten Vorsprünge (5, 6) aufweist, zur Aufnahme
der plattenförmigen Bauteile (10 bzw. 11) zwischen diesen.
5. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung (15) als separates Bauteil ausgebildet ist.
6. Dichtungsprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung (15) und das Dichtungsprofil (1) mittels einer Steckverbindung (17,
18) miteinander verbunden sind, insbesondere Vorsprünge (18) des Dichtungsprofils
(1) Aufnahmen zum Verbinden mit Aufnahmen (17) der Verstärkung (15) aufweisen.
7. Dichtungsprofil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung (15) und das Dichtungsprofil (1) rastierend miteinander verbindbar
sind.
8. Dichtungsprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung (15) mit den Dichtungsprofilen (1) mittels einer Kleb-, Nietoder
Tackerverbindung verbunden ist.
9. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil (1) und die Verstärkung (15) ein einziges Bauteil bilden.
10. Dichtungsprofil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil (1) und die Verstärkung (15) als Extrusionsbauteil ausgebildet
sind.
11. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung (15) aus einem reißfestem Material besteht.
12. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung (15) im Wesentlichen durch ein Gewebe gebildet ist.
13. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung (15) oder das Gewebe Glasbestandteile und/oder Kunststoffbestandteile,
insbesondere Polyester- oder Aramidfasern und/oder Metallbestandteile und/oder keramische
Bestandteile aufweist.
14. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verstärkung (15) bzw. das Gewebe über die gesamte Breite des Dichtungsprofils
(1) erstreckt.
15. Verwendung des Dichtungsprofils (1) mit Verstärkung (15) gemäß einem der Ansprüche
1 bis 14 als Fassaden- oder Dachprofil, insbesondere für Trennfugen (12) zwischen
durchsichtigen Bauteilen aus Kunststoff oder Glas.