[0001] Die Erfindung betrifft einen Transportanker für Betonfertigteile der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Gattung sowie ein Verfahren zur Herstellung des Transportankers.
[0002] Transportanker für Betonfertigteile werden vor dem Gießen des Betons in die Schalung
eingebracht, wobei der zum Anbringen eines Hebezeugs vorgesehene Abschnitt des Transportankers
mit einem Aussparungskörper versehen wird, der nach dem Aushärten des Betons bzw.
bei Entfernen der Schalung entnommen wird. Auf diese Weise befindet sich der zum Anbringen
des Hebezeugs dienende Kopf oder Bügel innerhalb der Kontur des Betonfertigteils und
steht nicht über dieses hervor. Es sind verschiedene Arten von Transportankern bekannt.
[0003] Die
DE 200 09 227 U1 beschreibt einen Transportanker, der im Wesentlichen aus einem Anschlussstück und
Ankerstäben besteht. Das Anschlussstück ist eine rechteckige Stahlplatte, auf deren
zur Kante des Betonfertigteils weisenden Seite eine Lasche mit einer Öse ausgebildet
ist. Das Anschlussstück ist an den Ankerstäben angeschweißt, die zwischen Bewehrungsmatten
gehalten werden. Durch diese Konstruktion soll einem Ausbrechen des Transportankers
bzw. der Verankerungselemente entgegengewirkt werden.
[0004] Aus der
DE 297 06 644 U1 ist ein Transportanker für Stahlbetonfertigteile bekannt, der aus parallel zueinander
verlaufenden Ankerprofilen besteht, welche einerseits zu einem Transporthaken geschlossen
sind. Zwischen den parallelen Ankerprofilen erstrecken sich Querstege, die die Ankerprofile
verbinden und damit die Steifigkeit des Transportankers erhöhen. Zur besseren Verankerung
des Transportankers im Beton sind an den dem Transporthaken entlegenen Enden der Ankerprofile
diese abgewinkelt oder umgebogen.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Transportanker der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Gattung zu schaffen, der einstückig ausgeführt
und zur Übertragung großer Kräfte geeignet ist. Außerdem besteht die Aufgabe darin,
ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Transportankers zu schaffen.
[0006] Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Transportankers durch die Merkmalskombination
des Anspruchs 1 und hinsichtlich des Verfahrens durch die Merkmalskombination des
Anspruchs 8 gelöst.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die Aufnahme für das Hebezeug
ein die beiden Schenkel verbindender Bogen, dessen Innenradius der Aufnahme des Hebezeugs
angepasst ist. Dadurch entspricht der Bogen im Wesentlichen der üblichen Form der
Hebezeuge, so dass eine definierte Krafteinleitung des Transportankers in das Hebezeug
gegeben ist. Darüber hinaus ist es vorteilhaft, dass das Stahlprofil im Abschnitt
des Bogens verpresst ist, wobei das Stahlprofil im Bogen in radialer Richtung ein
Maß aufweist, das geringer ist als der Durchmesser des Stahlprofils und im Bogen eine
Breite aufweist, die größer ist als dieser Durchmesser. Dadurch hat das Stahlprofil
im Abschnitt des Bogens eine Querschnittsform, bei der die Höhe des Materials geringer
ist als die Breite, wobei das Verhältnis der Dicke in radialer Richtung zur Breite
1:1,23 beträgt.
[0008] Das Stahlprofil kann beispielsweise ein Rundstahl oder ein Stab mit halbkreisförmigem,
ovalem oder rechteckförmigem Querschnitt sein. Vorzugsweise verlaufen die Schenkel
parallel zueinander, und der Abstand zwischen den Schenkeln ist ≤ dem Durchmesser
des Stahlprofils. Auf diese Weise ist der Abstand der Schenkel zueinander gering genug,
um an den Schenkeln einen gemeinsamen Fuß anzuformen. Dabei ist es zweckmäßig, dass
mindestens ein sich zwischen den Schenkeln erstreckender Zwischenabschnitt geformt
ist, über die die Schenkel miteinander verbunden sind.
[0009] Außerdem ist es vorteilhaft, dass der Fuß bezogen auf eine Mittelebene des Tragankers
mindestens zwei seitlich nach außen stehende Fußteile umfasst, deren Höhe zum äußeren
Rand hin abnimmt. Eine solche Form des Fußes ist aus herstellungstechnischen Gründen
gewählt und führt zu einer großen Fläche des Fußes und damit zu einer guten Verankerung
im Beton.
[0010] Eine bevorzugte Weiterbildung des Verfahrens zur Herstellung des Transportankers
besteht darin, dass das Stahlprofil in mindestens einem Abschnitt verpresst wird,
wodurch ein Querschnitt mit einer Dicke und einer Breite entsteht, wobei das Stahlprofil
in diesem Abschnitt so gebogen wird, dass die Dicke in radialer Richtung des Bogens
verläuft.
[0011] In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass mindestens ein zweiter
Abschnitt des Stahlprofils verpresst wird und das Stahlprofil in diesem Abschnitt
ebenfalls zu einem zweiten Bogen geformt wird, so dass sich die Form eines Kettengliedes
ergibt und an aneinander liegenden Stirnseiten des Stahlprofils eine Schweißnaht erzeugt
wird. Damit ist bereits sichergestellt, dass der Fuß einstückig ausgeführt wird, was
zu einer äußert hohen Festigkeit des Transportankers in diesem Bereich führt. Dabei
wird gemäß einem weiteren Verfahrensmerkmal das Material des Kettengliedes im Abschnitt
mit dem zweiten Bogen sowie dem angrenzenden Bereich der Schenkel durch Warmstauchen
zum Fuß geformt. In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass in
einer ersten Stauchstufe an den Schenkeln ein gemeinsamer Block erzeugt wird und dann
das Material, bezogen auf eine Mittelebene des Transportankers, seitlich nach außen
gestaucht und der Fuß erzeugt wird.
[0012] In einer alternativen Ausführung des Verfahrens wird an jedem Schenkel ein separater
Fuß angeformt.
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- einen aus einem Stahlprofil geformten Transportanker,
- Fig. 2
- ein Kettenglied aus einem Rundmaterial,
- Fig. 3
- in einer abgewickelten Darstellung einen Bogenbereich des Kettengliedes,
- Fig. 4
- die Form des Transportankers nach einer ersten Stauchstufe,
- Fig. 5
- einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4,
- Fig. 6
- die Form des Transportankers nach der Fertigstauch- stufe,
- Fig. 7
- einen Schnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 6,
- Fig. 8
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VIII in Fig. 6,
- Fig. 9
- den oberen Bereich des Transportankers mit Kupplung,
- Fig. 10
- eine Ausführungsvariante des Kettengliedes zu Fig. 2,
- Fig. 11
- eine weitere Ausführungsvariante des Kettengliedes,
- Fig. 12
- die Form des aus einem Kettenglied in der Fig. 11 ge- bildeten Transportankers nach
einer ersten Stauch- stufe,
- Fig. 13
- die Form des Transportankers nach dem Fertigstauchen,
- Fig. 14
- einen zu einem U-Stück verformten Rundstahl,
- Fig. 15
- die Form des aus dem U-Stück zu fertigenden Transportankers nach einer ersten Stauchstufe,
- Fig. 16
- einen Schnitt entlang der Linie XVI-XVI in Fig. 15,
- Fig. 17
- die Form des Transportankers der Fig. 15 nach der Fertigstauchstufe,
- Fig. 18
- einen Schnitt entlang der Linie XVIII-XVIII in Fig. 17,
- Fig. 19
- einen aus einem halbrunden Stab geformten Transport- anker.
[0014] Die Fig. 1 zeigt einen Transportanker 1, der aus einem länglichen Stahlprofil besteht,
nämlich einem bearbeiteten Rundstahl 2. Der Rundstahl 2 ist U-förmig und umfasst zwei
Schenkel 3, 4 und einen Bogen 5, wobei der Rundstahl 2 in einem Abschnitt A1, in dem
sich der Bogen 5 befindet, verpresst ist, wie später noch näher erläutert wird. An
den dem Bogen 5 entlegenen Enden der Schenkel 3, 4 ist ein durch Warmstauchen des
Rundstahls 2 geformter Fuß 6 vorgesehen, der einen sicheren Halt des Transportankers
1 im Beton gewährleistet. Wenn der Transportanker 1 im Betonteil eingegossen ist,
befindet sich der Bogen 5 in einer Aussparung des Betons und ist für die Verbindung
mit einem Hebezeug zugänglich.
[0015] Zur Herstellung des Transportankers 1 gibt es verschiedene Möglichkeiten, wobei zunächst
der Rundstahl 2 im Abschnitt A1 derart verformt wird, dass der Bogen 5 entsteht. Gemäß
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 wird aus dem Rundstahl 2 nach Erzeugung des Bogens
5 ein Kettenglied 7 geformt, d. h. die freien Enden der Schenkel 3, 4 werden mit gegeneinander
gerichteten Bögen 8, 9 versehen und an deren Stirnseiten miteinander verschweißt,
so dass eine Schweißnaht 10 für die Festigkeit des Kettengliedes 7 sorgt. Auch im
Bereich der Bögen 8, 9 ist in einem Abschnitt A2 das Kettenglied 7 verpresst, so dass
sich die gleiche Form ergibt wie am Bogen 5.
[0016] Die Fig. 3 zeigt eine abgewickelte Darstellung des Bogens 5, woraus hervorgeht, dass
im Abschnitt A1 das Stahlprofil bzw. der Rundstahl 2 vor der Anfertigung des Bogens
5 durch eine Verpressung eine geringere Dicke d aufweist als der Durchmesser D des
Stahlprofils bzw. des Rundstahls 2 im Abschnitt der Schenkel 3, 4. Nach dem Verpressen
des betreffenden Abschnitts A1 erfolgt das Biegen des Rundstahls 2 zur Erzeugung des
Bogens 5 bzw. in gleicher Weise auch der Bögen 8 und 9.
[0017] In Fig. 4 ist die zwischenzeitliche Form des Transportankers nach einer ersten Stauchstufe
dargestellt. Der Bogen 5 und der größte Teil der Länge der Schenkel 3, 4 ist unverändert
zu Fig. 2, aber der in Fig. 2 untere Bereich des Kettengliedes 7 ist durch Warmstauchen
zu einem Block 11 geformt. Es ist aus Fig. 4 ersichtlich, dass der Bogen 5 einen Innenradius
R aufweist, der geringer ist als der Durchmesser D des Rundstahls 2 an den Schenkeln
3, 4. Der Abstand S zwischen den Schenkeln 3, 4 ist ≤ dem Durchmesser D. Die Fig.
5 zeigt einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4.
[0018] Die Fig. 6 zeigt die Ansicht des Transportankers 1 nach der Fertigstauchstufe, und
zwar in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 4. Es ist daraus ersichtlich, dass im Bogen
5 der Rundstahl 2 eine Dicke d aufweist, die durch das Verpressen geringer ist als
der Durchmesser D des Rundstahls 2 im Bereich der Schenkel 3, 4. Durch das Verpressen
ist aber die Breite b des Bogens 5 größer als der Durchmesser D, so dass die Querschnittsflächen
im Bogen 5 und den Schenkeln 3, 4 vom Betrag her gleich groß sind. Der Fuß 6 ist durch
Warmstauchen so geformt, dass zwei im Querschnitt trapezförmige Fußteile 6', 6'' symmetrisch
zu einer Mittelachse M angeordnet sind, wobei die Höhe der Fußteile 6', 6'' zum äußeren
Rand hin abnimmt.
[0019] In Fig. 7 ist der Schnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 6 gezeigt, woraus die
Form der Fußteile 6', 6'' und somit auch des Fußes 6 in der Draufsicht erkennbar ist.
Mit dem Bezugszeichen M2 ist eine Mittelebene des Transportankers angegeben und es
ist ersichtlich, dass die Fußteile 6', 6'' symmetrisch zu dieser Mittelebene M2 angeordnet
sind. Zwischen den Schenkeln 3, 4 ist ein Zwischenabschnitt 6* des Fußes 6 angeordnet,
der in die sich seitlich anschließenden Fußteile 6', 6'' übergeht.
[0020] Die Fig. 8 zeigt den Transportanker 1 in einer Ansicht gemäß Pfeil VIII in Fig. 6,
wobei die Bezugszeichen der jeweiligen Teile mit denjenigen der Figuren 6 und 7 übereinstimmen.
[0021] In Fig. 9 ist der obere Bereich des Transportankers 1 mit seinem Bogen 5 dargestellt,
an dem eine Kupplung 12 befestigt werden kann, wobei ein entsprechend geformter Haken
13 unter den Bogen 5 bewegt werden kann, um diesen zu durchgreifen. Derartige Kupplungen
12 sind an sich bekannt.
[0022] Die Fig. 10 zeigt ein Kettenglied 14, das ebenso aus einem Rundstahl 2 gefertigt
ist, wie das Kettenglied 7 in Fig. 2. Allerdings ist am Schenkel 4 des Kettengliedes
14 ein 180° Bogen 16 angeformt, der zu einer Stirnfläche des Schenkels 3 gerichtet
ist, so dass eine Schweißnaht 15 unterhalb des Schenkels 3 liegt. Im Übrigen ist das
Kettenglied 14 identisch mit dem Kettenglied 7 in Fig. 2.
[0023] In Fig. 11 ist eine weitere Ausführungsvariante eines Kettengliedes 17 dargestellt,
wobei die Enden des Rundstahls 2 im Bereich des Schenkels 3 zusammengeführt sind und
dort eine Schweißnaht 18 vorgesehen ist. Im Übrigen weist das Kettenglied 17 den oberen
Bogen 5 und unteren Bogen 16 auf, die jeweils aus den verpressten Abschnitten A1 und
A2 des Rundstahls 2 gebildet sind.
[0024] Die Fig. 12 zeigt die zwischenzeitliche Form des Transportankers nach einer Stauchstufe,
wobei diese Darstellung derjenigen in Fig. 4 entspricht und lediglich aufgrund der
Position der Schweißnaht 18 im Kettenglied 17 diese noch nach dem Warmstauchen sichtbar
ist. Der Block 11 ist nach dieser ersten Stauchstufe ebenfalls gleich.
[0025] Die Fig. 13 zeigt die Ansicht des Transportankers 1 nach der Fertigstauchstufe in
Richtung des Pfeiles XIII in Fig. 12, wobei der Fuß 6 ebenfalls so geformt ist, wie
zu Fig. 6 beschrieben, so dass die Bezugszeichen übereinstimmen.
[0026] In Fig. 14 ist ein zu einem U-Stück 19 gebogener Rundstahl 2 gezeigt, wobei vor dem
Biegen der für den Bogen 5 vorgesehene Abschnitt A1 verpresst ist, wie dies bereits
zu den Figuren 2, 3 und 6 beschrieben wurde. Das U-Stück 19 umfasst daher die Schenkel
3, 4 und den Bogen 5. An den freien Enden der Schenkel 3, 4 erfolgt dann das Warmstauchen,
so dass nach einer ersten Stauchstufe - wie in Fig. 15 gezeigt - ein Block 20 geformt
ist, der sich aus den Teilblöcken 20', 20'' zusammensetzt. Dies resultiert aus den
freien Enden, die durch das Warmstauchen zu einem Block 20 verbunden werden.
[0027] In Fig. 16 ist der Schnitt entlang der Linie XVI-XVI in Fig. 15 gezeigt, wobei die
Bezugszeichen für gleiche Teile mit Fig. 15 übereinstimmen.
[0028] Die Fig. 17 zeigt die Ansicht des Transportankers 1 nach der Fertigstauchstufe, und
zwar in Richtung des Pfeiles XVII in Fig. 15. Es ist daraus ersichtlich, dass ein
Fuß 21 geformt ist, der bezogen auf die Mittelachse M1 links und rechts trapezförmige
Fußteile 21', 21'' umfasst.
[0029] Aus Fig. 18, die einen Schnitt entlang der Linie XVIII-XVIII in Fig. 17 zeigt, ist
ersichtlich, dass insgesamt vier Fußteile 21', 21'' vorhanden sind und sich zwischen
den Schenkeln 3, 4 Zwischenabschnitte 21* befinden.
[0030] Die Fig. 19 zeigt einen Transportanker 22, der aus einem bearbeiteten Stahlstab 23
als Stahlprofil mit im Wesentlichen halbkreisförmigem Querschnitt besteht. Der Stahlstab
23 ist U-förmig gestaltet mit zwei Schenkeln 24, 25 und einem Bogen 26, wobei der
Abschnitt, der den Bogen 26 bildet, vor dem Biegen verpresst wird. An den anderen
Enden der Schenkel 24, 25 ist durch Warmstauchen ein Fuß 27 angeformt, so wie dies
zu den Figuren 4 bis 7 beschrieben ist.
1. Transportanker (1; 22) für Betonfertigteile, bestehend aus einem verformten länglichen
Stahlprofil, wobei an einem Ende des Transportankers (1; 22) eine Aufnahme für ein
Hebezeug und am anderen Ende eine Vorrichtung zur Verankerung im Betonfertigteil vorgesehen
sind,
dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlprofil zwei Schenkel (3, 4; 24, 25) umfasst und die Vorrichtung zur Verankerung
ein aus dem Material der Schenkel (3, 4; 24, 25) des Stahlprofils durch Warmstauchen
geformter Fuß (6; 21; 27) ist, der sich im Wesentlichen orthogonal zur Längsrichtung
der Schenkel (3, 4; 24, 25) erstreckt.
2. Transportanker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme für das Hebezeug ein die beiden Schenkel (3, 4; 24, 25) verbindender
Bogen (5; 26) ist, dessen Innenradius (R) der Aufnahme eines Hebezeugs angepasst ist.
3. Transportanker nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlprofil in einem Abschnitt (A1) des Bogens (5; 26) verpresst ist, wobei das
Stahlprofil im Bogen (5; 26) in radialer Richtung eine Dicke (d) aufweist, die geringer
ist als der Durchmesser (D) des Stahlprofils, und das Stahlprofil im Bogen (5; 26)
eine Breite (b) aufweist, die größer ist als der Durchmesser (D).
4. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlprofil ein Rundstahl (2) oder ein Stab (23) mit halbkreisförmigem, ovalem
oder rechteckförmigem Querschnitt ist.
5. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (3, 4; 24, 25) parallel zueinander verlaufen und der Abstand (S) zwischen
den Schenkeln (3, 4; 24, 25) ≤ dem Durchmesser (D) des Stahlprofils ist.
6. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Schenkel (3, 4; 24, 25) zu einem gemeinsamen Fuß (6; 21; 27) mit mindestens
einem sich zwischen den Schenkeln (3, 4; 24, 25) erstreckenden Zwischenabschnitt (6*;
21*) geformt sind.
7. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuß bezogen auf eine Mittelebene (M2) des Tragankers (1) mindestens zwei seitlich
nach außen stehende Fußteile (6', 6''; 21', 21'') umfasst, deren Höhe zum äußeren
Rand hin abnimmt.
8. Verfahren zur Herstellung eines Transportankers nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass ein längliches Stahlprofil derart zu einem Bogen (5; 26) geformt wird, dass sich
an den Abschnitt des Bogens zwei Schenkel (3, 4; 24, 25) anschließen, die mindestens
annähernd parallel verlaufen und an deren dem Bogen entlegenen Enden durch Warmstauchen
des Materials ein Fuß (6; 21; 27) angeformt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Schenkel (3, 4; 24, 25) ein gemeinsamer Fuß (6; 21; 27) geformt
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlprofil in mindestens einem Abschnitt (A1) verpresst wird, wodurch ein Querschnitt
mit einer Dicke (d) und einer Breite (b) entsteht und das Stahlprofil in diesem Abschnitt
(A1) so gebogen wird, dass die Dicke (d) in radialer Richtung des Bogens (5) verläuft.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein zweiter Abschnitt (A2) des Stahlprofils verpresst wird und das Stahlprofil
in diesem Abschnitt (A2) ebenfalls zu einem zweiten Bogen (8, 9; 16) geformt wird,
so dass sich die Form eines Kettengliedes (7, 14, 17) ergibt und an aneinander liegenden
Stirnseiten des Stahlprofils eine Schweißnaht (10, 15, 18) erzeugt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Kettengliedes (7, 14, 17) mit dem zweiten Bogen (8, 9; 16) sowie
der angrenzende Bereich der Schenkel (3, 4) durch Warmstauchen zum Fuß (6; 21) geformt
wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass in einer ersten Stauchstufe an den Schenkeln (3, 4) ein gemeinsamer Block (11; 20)
erzeugt wird und dann das Material bezogen auf eine Mittelebene (M2) des Transportankers
seitlich nach außen gestaucht und der Fuß (6; 21) erzeugt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 8 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Schenkel (3, 4) ein separater Fuß angeformt wird.