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(11) |
EP 2 169 159 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.04.2013 Patentblatt 2013/17 |
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Anmeldetag: 24.09.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Feststellvorrichtung für einen Flügel einer Tür
Securing device for a door leaf
Dispositif de fixation pour un battant de porte
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
25.09.2008 DE 102008048994
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
| (73) |
Patentinhaber: GEZE GmbH |
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71229 Leonberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Müller, Martin
71229 Leonberg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 649 961 DE-U1- 9 303 973 US-A- 5 906 026
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DE-A1- 3 806 662 US-A- 4 286 412
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Feststellvorrichtung für einen Flügel einer Tür nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
EP 0 649 961 A1 ist eine Feststellvorrichtung für einen Flügel einer Tür bekannt, wobei die Tür mit
einem Türschließer versehen ist, dessen Gleitarm mit einem Gleiter verschiebbar in
einer Gleitschiene geführt ist. Im Gleiter ist eine um eine Achse kippbare, federbeaufschlagte
Wippe angeordnet, welche zur Feststellung des Flügels in einer Offenstellung ein in
der Gleitschiene festgelegtes Keilelement hintergreift. Die Kraft der auf die Wippe
wirkenden Feder ist einstellbar.
[0003] Die Anordnung benötigt einen großen Einbauraum und damit eine große Gleitschiene.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art auszubilden, welche einen geringen Einbauraum benötigt.
[0005] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung.
[0007] Drehtüren werden mit Türschließern versehen, um nach einem manuellen Öffnen des Flügels
der Drehtür ein selbstständiges Schließen des Flügels zu bewirken. Dazu kann der Türschließer
am Flügel aufliegend oder im Flügel integriert angeordnet werden, wobei der Türschließer
über einen Gleitarm mit einem an diesem drehbar gelagerten Gleiter in eine am Rahmen
aufliegend oder im Rahmen integriert angeordnete Gleitschiene eingreift. Die Anordnung
von Türschließer und Gleitschiene kann auch umgekehrt erfolgen, wobei der Türschließer
am oder im Rahmen und die Gleitschiene auf oder in dem Flügel der Tür angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist nicht ausschließlich auf Drehtüren beschränkt,
sondern kann auch an Fenstern, Klappen oder dergleichen entsprechend verwendet werden.
[0008] Um den Flügel der Drehtür zumindest temporär geöffnet zu halten, ist eine Feststellvorrichtung
erforderlich, die insbesondere bei einer integrierten Anordnung einer Gleitschiene
im Flügel oder im Rahmen, was eine besonders kleine und niedrige Gleitschiene erfordert,
vorteilhaft geringe Baumaße aufweist.
[0009] Die besonders klein bauende, erfindungsgemäße Feststellvorrichtung weist daher einen
Schlitten und eine Führung auf, welche in das C-förmige Profil der Gleitschiene einschiebbar
sind und welche die weiteren Teile der Feststellvorrichtung aufnehmen. Im Schlitten
ist ein Befestigungselement, beispielsweise eine Schraube, vorgesehen, mit dem die
Feststellvorrichtung in ihrer Position entlang der Längserstreckung der Gleitschiene
festgelegt werden kann. Durch die Position der Feststellvorrichtung in der Gleitschiene
kann der Feststellwinkel des Flügels festgelegt werden, in welchem der Flügel durch
die Feststellvorrichtung offen gehalten wird.
[0010] Ein mit einer Feder beaufschlagter, schwenkbar im Schlitten gelagerter Rasthebel,
an dem ein Rastkopf mit einer Rastnase vorgesehen ist, ist zur Aufnahme des Gleiters
zur Feststellung des Flügels ausgebildet. Die Feder stützt sich an einer in einem
Gewinde im Schlitten verstellbaren Stellschraube ab und ist andererseits an einem
in der Führung geführten Schieber abgestützt, welcher sich wiederum an einer Rolle
im Rasthebel abstützt und so den Rasthebel in Richtung auf die Gleitschiene zu beaufschlagt.
Durch Drehen der Stellschraube ist die Vorspannung der Feder einstellbar. Vorteilhaft
sind die Feder, der Schieber und die Rolle im Rasthebel selbst angeordnet, wodurch
eine besonders geringe Baugröße erzielt wird.
[0011] Der Schieber ist mit einer Schrägfläche versehen, mit welcher er sich an der im Rasthebel
angeordneten Rolle abstützt, wobei der Rastkopf, abhängig vom Winkel der Schrägfläche
und der eingestellten Vorspannung der Feder, in Feststellrichtung beaufschlagt ist.
[0012] Am Rastkopf ist eine Rastnase ausgebildet, welche beiderseits mit Schrägen versehen
ist. Gelangt der Gleiter in den Bereich der Feststellvorrichtung, so hebt dieser mit
einem Rastelement, welches in einer Aussparung oder an einem Fortsatz des Gleiters
angeordnet sein kann, den Rasthebel mit dem Rastkopf an, und das Rastelement gelangt
hinter die Rastnase.
[0013] Vorteilhaft weist die Rastnase auf seiner dem Gleiter zugewandten Seite eine flache
Schräge auf, um das Verschwenken des Rasthebels zu erleichtern, während die Schräge
auf der gegenüberliegenden Seite der Rastnase steiler ausgebildet ist, wodurch das
Rastelement des Gleiters gehalten ist und der Flügel in seiner Offenstellung festgestellt
ist.
[0014] Die Feder ist dabei durch die Stellschraube so einzustellen, dass die durch den Türschließer
in Schließrichtung wirkende Kraft nicht ausreicht, um das Rastelement auszulösen.
[0015] Wird der Flügel der Tür zusätzlich manuell in Schließrichtung beaufschlagt, so wird
der Rasthebel durch das Rastelement entlang der Schräge an der Rastnase verschwenkt,
und der Gleiter wird frei. Der Flügel kann durch den Türschließer weiter in seine
Schließlage geführt werden.
[0016] Im Nachfolgenden werden Ausführungsbeispiele in der Zeichnung anhand der Figuren
näher erläutert.
Dabei zeigen:
[0017]
- Fig. 1
- eine Drehtür mit integriertem Türschließer in teilweise geschnittener Darstellung;
- Fig. 2
- einen Ausschnitt einer Gleitschiene mit Feststellvorrichtung in der Ansicht auf die
Öffnung der C-förmigen Gleitschiene;
- Fig. 3
- einen Ausschnitt der Gleitschiene in geschnittener Darstellung entlang der Linie A-A
gemäß Fig. 2;
- Fig. 4
- ein Schrägbild eines ersten Ausführungsbeispiels der Feststellvorrichtung;
- Fig. 5
- eine weitere Ansicht der Feststellvorrichtung gemäß Fig. 4 als Schrägbild;
- Fig. 6
- eine weiteres Ausführungsbeispiel einer Feststellvorrichtung als Schrägbild;
- Fig. 7
- eine weitere Ansicht der Feststellvorrichtung gemäß Fig. 6 als Schrägbild.
[0018] In Fig. 1 ist eine Drehtür 1 mit einem Flügel 2 und einem Rahmen 3 gezeigt. Am Flügel
2 ist ein Türschließer 4 angeordnet, welcher hier im Flügel 2 integriert angeordnet
ist. Am Rahmen 3 der Drehtür 1 ist eine Gleitschiene 5 angeordnet, welche hier ebenfalls
im Rahmen integriert ist. An einer drehbaren Welle des Türschließers 4 ist ein Gleitarm
6 angeordnet, wobei ein an dessen dem Türschließer 4 abgewandten Ende gelenkig gelagerter
Gleiter 7 in der Gleitschiene 5 geführt ist. In der Gleitschiene 5 ist weiterhin eine
Feststellvorrichtung 8 angeordnet, mit der es möglich ist, den Flügel 2 der Drehtür
1 in einer Offenstellung zu halten.
[0019] Fig. 2 und Fig. 3 zeigen die Anordnung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Feststellvorrichtung
8 in der Gleitschiene 5, wobei der Flügel 2 in seiner Offenstellung gehalten ist,
indem der Gleiter 7 mit der Feststellvorrichtung 8 in Eingriff steht. Die Fig. 4 und
5 zeigen die Feststellvorrichtung 8 außerhalb der Gleitschiene 5 zur Verdeutlichung
der Anordnung der Einzelteile aus zwei unterschiedlichen Ansichten im Schrägbild.
[0020] In den Fig. 6 und 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Feststellvorrichtung
8 ebenfalls außerhalb der Gleitschiene im Schrägbild gezeigt.
[0021] Die Feststellvorrichtung 8 weist einen Schlitten 9 und eine Führung 10 auf, welche
beide in dem C-förmigen Profil der Gleitschiene 5 längsverschiebbar geführt sind.
Zur Festlegung der Position der Feststellvorrichtung 8 innerhalb der Gleitschiene
5 ist am Schlitten 9 ein Befestigungselement 11, welches hier als Gewindestift mit
Innensechskant ausgebildet ist, vorgesehen. Durch die Positionierung der Feststellvorrichtung
8 innerhalb der Gleitschiene 5 ist der Feststellwinkel für die Offenstellung des Flügels
2 einstellbar.
[0022] Die Feststellvorrichtung 8 weist weiterhin einen einerends in einem Drehlager 12
am Schlitten 9 gelagerten, schwenkbaren Rasthebel 13 auf, an welchem andernends ein
Rastkopf 14 ausgebildet ist. Der Rastkopf 14 weist eine Rastnase 15 auf, welche mit
einem am Gleiter 7 angeordneten Rastelement 16 zur Feststellung des Flügels 2 in der
vorgesehenen Offenstellung zusammenwirkt.
[0023] Zwischen dem Schlitten 9 und der Rastnase 15 ist in dem ausgesparten Rasthebel 13
ein von einer Feder 17 beaufschlagter Schieber 18 angeordnet, der mit der Führung
10 einstückig ausgebildet ist und durch die Führung 10 längsverschiebbar in der Gleitschiene
5 geführt ist. Weiterhin wird der Rasthebel 13 von der Führung 10 umgriffen und durch
diese in Schwenkrichtung geführt. Die Führung 10 führt somit sowohl den Schieber 18
in Längsrichtung der Gleitschiene 5 als auch den Rasthebel 13 in dessen Schwenkrichtung.
Die Führung 10 und der Schieber 18 können zur Reduzierung der Reibkräfte und zur Kostenreduzierung
vorteilhaft aus einem Kunststoffmaterial, beispielsweise im Spritzgussverfahren, hergestellt
sein und Vertiefungen und Aussparungen aufweisen, wodurch eine Materialreduzierung
und gleichmäßige Wandstärken möglich sind. Damit wird ein verzugsfreies, formstabiles
Bauteil mit geringen Fertigungstoleranzen erzielt. Die Feder 17 ist einerseits in
der Führung 10 aufgenommen und stützt sich andererseits an einer Stellschraube 19
ab, die in einem Gewinde im Schlitten 9 aufgenommen ist.
Durch Drehen der Stellschraube 19 ist die Vorspannung der Feder 17 einstellbar.
[0024] Im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4 und 5 wird die Stellschraube 19 durch am
Umfang der Stellschraube 19 angeordnete Aussparungen, in die ein Werkzeug eingesetzt
werden kann, gedreht. Im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 6 und 7 ist die Stellschraube
19 als Schraube mit Innensechskant ausgebildet, wodurch ein im Schlitten 9 geführter
Stellschieber 26 gegen die Feder 17 verschiebbar ist.
[0025] Der im Rasthebel 13 angeordnete Schieber 18 weist eine Schrägfläche 20 auf, mit welcher
sich der Schieber 18 an einer im Rasthebel 13 angeordneten Rolle 21 abstützt. Einfacher
kann anstelle der Rolle 21 auch kostengünstig ein Stift oder eine Gleitschräge im
Rasthebel 13 angeordnet sein, welche mit der Schrägfläche 20 des Schiebers 18 korrespondiert.
Durch Verwendung der Rolle 21 wird jedoch vorteilhaft die Kraftübertragung, durch
die gegenüber der Gleitreibung geringere Rollreibung, und die Auslösesicherheit verbessert.
Abhängig vom Winkel der Schrägfläche 20 findet eine Kräfteaufteilung der durch die
Stellschraube 19 einstellbaren Kraft der Feder 17 in eine waagrechte und seine senkrechte
Komponente statt, wobei die senkrechte Kraftkomponente die Rolle 21 des Rasthebels
13 mit dem Rastkopf 14 in Feststellrichtung, d.h. in Richtung auf die Basis der Gleitschiene
5 - in der Fig. 3 nach oben - beaufschlagt. Der Rasthebel 13 befindet sich in seiner
Ruhelage in der Kontur der Gleitschiene 5. Vorteilhaft ist durch die Verwendung der
Rolle 21 eine steilere Schrägfläche 20 möglich, wodurch eine größere Übersetzung der
Kräfte möglich ist.
[0026] Durch die Anordnung der Feder 17, des Schiebers 18 und der Rolle 21 im Rasthebel
13 selbst wird eine geringe Baugröße, sowohl in der Bauhöhe als auch in der Baulänge
der Feststellvorrichtung 8, erzielt.
[0027] Am mittels eines Verbindungselements 22 drehgelenkig mit dem Gleitarm 6 des Türschließers
4 verbundenen Gleiter 7 ist eine Aussparung 23 vorgesehen, in welcher das Rastelement
16 angeordnet ist. Alternativ kann der Gleiter 7 auch einen Fortsatz aufweisen, an
welchem das Rastelement 16 angeordnet ist. Auch das Rastelement 16 kann, wie die Rolle
21, vorteilhaft ebenfalls als Rolle, aber auch kostengünstig als einfacher Stift ausgebildet
sein.
[0028] Wird der Flügel 2 der Drehtür 1 manuell geöffnet, so gelangt der Gleiter 7, abhängig
von der Positionierung der Feststellvorrichtung 8 in der Gleitschiene 5, in den Bereich
der Feststellvorrichtung 8, wobei zunächst das Rastelement 16 in Anlage mit der dem
Rastelement 16 zugewandten Schräge 24 gelangt. Wird der Flügel 2 weiter geöffnet,
so wird der Rastkopf 14 durch das Rastelement 16 entgegen der durch die Feder 17 bewirkten
Teilkraft verschwenkt. Das Rastelement 16 gelangt über die Rastnase 15 hinweg und
rastet ein. Wird der Flügel 2 nun losgelassen, so wird der Gleiter 7 durch den Türschließer
4 in Richtung von der Feststellvorrichtung 8 weg - in der Fig. 3 nach rechts - beaufschlagt.
Das Rastelement 16 gelangt in Anlage mit der Schräge 25 der Rastnase 15, wobei die
Schräge 25 steiler als die dem Gleiter 7 zugewandte Schräge 24 ausgebildet ist, so
dass ein höhere Kraft erforderlich ist, um den Rastkopf 14 zu verschwenken und das
Rastelement 16 und somit den Gleiter 7 freizugeben. Diese durch die Stellschraube
19 einstellbare Haltekraft wird so eingestellt, dass die durch den Türschließer 4
erzeugte Schließkraft nicht ausrecht, den Rastkopf 14 zu verschwenken und den Gleiter
7 freizugeben. Wird die auf die Schräge 25 des Rastkopfs 14 einwirkende Kraft durch
eine zusätzliche manuelle Betätigung des Flügels 2 in Schließrichtung erhöht, so wird
der Rastkopf 14 verschwenkt und das Rastelement 16 frei. Der Türschließer 4 kann den
Flügel 2 weiter in Richtung seiner Schließlage führen.
[0029] Durch diese Anordnung weist die Feststellvorrichtung 8 vorteilhaft eine besonders
niedrige Bauhöhe und eine kurze Baulänge auf. Dadurch ist ein größerer maximaler Türöffnungswinkel
möglich, und die Gleitschiene 5 kann niedrig gehalten werden, was beim integrierten
Einbau in den Flügel 2 oder den Rahmen 3 vorteilhaft ist.
Liste der Referenzzeichen
[0030]
- 1
- Drehtür
- 2
- Flügel
- 3
- Rahmen
- 4
- Türschließer
- 5
- Gleitschiene
- 6
- Gleitarm
- 7
- Gleiter
- 8
- Feststellvorrichtung
- 9
- Schlitten
- 10
- Führung
- 11
- Befestigungselement
- 12
- Drehlager
- 13
- Rasthebel
- 14
- Rastkopf
- 15
- Rastnase
- 16
- Rastelement
- 17
- Feder
- 18
- Schieber
- 19
- Stellschraube
- 20
- Schrägfläche
- 21
- Rolle
- 22
- Verbindungselement
- 23
- Aussparung
- 24
- Schräge
- 25
- Schräge
- 25
- Stellschieber
1. Feststellvorrichtung für einen Flügel einer Tür (1), mit einem Türschließer (4), welcher
mit einem Gleitarm (6) verbunden ist, an welchem ein in einer Gleitschiene (5) geführter
Gleiter (7) angeordnet ist, wobei am Gleiter (7) ein Rastelement (16) angeordnet ist,
das mit einem in der Gleitschiene (5) wirkenden Rastkopf (14) zum Festsetzen des Gleiters
(7) und zum Feststellen des Flügels (2) der Tür (1) zusammenwirkt,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rastkopf (14) an einem in der Gleitschiene (5) einerends in einem Drehlager (12)
schwenkbar gelagerten Rasthebel (13) angeordnet ist, wobei in dem Rasthebel (13) eine
Feder (17) und ein durch die Feder (17) beaufschlagter, mittels einer Führung (10)
in der Gleitschiene (5) geführter Schieber (18) angeordnet sind, wodurch der Rasthebel
(13) mit dem Rastkopf (14) zum Festsetzen des Gleiters (7) in Richtung auf die Basis
der Gleitschiene (5) beaufschlagt ist.
2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Drehlager (12) in einem in Längserstreckung der Gleitschiene (5) verschiebbaren
Schlitten (9) angeordnet ist.
3. Feststellvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (9) ein Befestigungselement (11) zur Festlegung des Schlittens (9)
in der Gleitschiene (5) aufweist, wodurch der Feststellwinkel des Flügels (2) einstellbar
ist.
4. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (10) den Schieber (18) in Richtung der Längserstreckung der Gleitschiene
(5) führt und den Rasthebel (13) umgreift und in Schwenkrichtung führt.
5. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (17) in der Führung (10) aufgenommen ist.
6. Feststellvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (17) mit einer Einstellschraube (19) am Schlitten (9) zur Einstellung der
Vorspannung der Feder (17) abgestützt ist.
7. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (18) eine Schrägfläche (20) aufweist und sich an einer im Rasthebel
(13) angeordneten Rolle (21) abstützt.
8. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass am Rastkopf (14) Schrägen (24, 25) angeordnet sind, wobei ein am Gleiter (7) angeordnetes
Rastelement (16) entlang dieser Schrägen (24, 25) den Rasthebel (13) aus seiner Ruhelage
schwenkt.
9. Feststellvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägen (24, 25) unterschiedliche Winkel aufweisen, wobei der Winkel der dem
Gleiter (7) zugewandten Schräge (24) gegenüber der Schräge (25) flacher ist, um das
Verschwenken des Rasthebels (13) beim Einrasten des Rastelements (16) zu erleichtern.
10. Feststellvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (7) eine Aussparung (23) oder einen Fortsatz zur Aufnahme des Rastelements
(16) aufweist.
1. Securing device for a leaf of a door (1), having a door closer (4) which is connected
to a sliding arm (6), on which is arranged a slider (7) guided in a sliding rail (5),
wherein the slider (7) has arranged on it a latching element (16), which interacts
with a latching head (14) which acts in the sliding rail (5) and is intended for fixing
the slider (7) and for securing the leaf (2) of the door (1),
characterized
in that the latching head (14) is arranged on a latching lever (13) which is mounted in the
sliding rail (5), at one end, such that it can be pivoted in a rotary bearing (12),
wherein the latching lever (13) has arranged in it a spring (17) and a slide (18),
which is subjected to the action of the spring (17) and is guided in the sliding rail
(5) by means of a guide (10), as a result of which the latching lever (13), with the
latching head (14), is forced in the direction of the base of the sliding rail (5)
in order to fix the slider (7).
2. Securing device according to Claim 1,
characterized in that the rotary bearing (12) is arranged in a carriage (9) which can be displaced along
the longitudinal extent of the sliding rail (5).
3. Securing device according to Claim 2,
characterized in that the carriage (9) has a fastening element (11) for arresting the carriage (9) in the
sliding rail (5), as a result of which it is possible to adjust the securing angle
of the leaf (2).
4. Securing device according to Claim 1,
characterized in that the guide (10) guides the slide (18) in the direction of the longitudinal extent
of the sliding rail (5), and engages around the latching lever (13) and guides it
in a pivoting direction.
5. Securing device according to Claim 1,
characterized in that the spring (17) is accommodated in the guide (10).
6. Securing device according to Claim 2,
characterized in that the spring (17) is supported on the carriage (9) by way of an adjusting screw (19)
in order to adjust the prestressing of the spring (17).
7. Securing device according to Claim 1,
characterized in that the slide (18) has an oblique surface (20) and is supported on a roller (21) arranged
in the latching lever (13).
8. Securing device according to Claim 1,
characterized in that slopes (24, 25) are arranged on the latching head (14), wherein a latching element
(16), which is arranged on the slider (7), pivots the latching lever (13) out of its
rest position along these slopes (24, 25).
9. Securing device according to Claim 8,
characterized in that the slopes (24, 25) are at different angles, wherein the angle of the slope (24),
which is directed towards the slider (7), is shallower than the slope (25), this making
it easier for the latching lever (13) to be pivoted during the latching-in action
of the latching element (16).
10. Securing device according to Claim 8,
characterized in that the slider (7) has an aperture (23) or an extension for accommodating the latching
element (16).
1. Dispositif de fixation pour un battant de porte (1), comprenant un ferme-porte (4)
qui est relié à un bras coulissant (6) sur lequel est disposé un coulisseau (7) guidé
dans une coulisse (5), un élément d'encliquetage (16) étant disposé sur le coulisseau
(7), lequel élément d'encliquetage coopère avec une tête d'encliquetage (14) agissant
dans la glissière (5) pour fixer le coulisseau (7) et pour fixer le battant (2) de
porte (1),
caractérisé en ce que
la tête d'encliquetage (14) est disposée sur un levier d'encliquetage (13) monté pivotant
dans la glissière (5) à une extrémité dans un palier pivotant (12), un ressort (17)
étant disposé dans le levier d'encliquetage (13) et un curseur (18) sollicité par
le ressort (17) et guidé dans la coulisse (5) au moyen d'un guide (10) étant disposé
dans le levier d'encliquetage (13), de telle sorte que le levier d'encliquetage (13)
soit sollicité par la tête d'encliquetage (14) pour fixer le coulisseau (7) dans la
direction de la base de la glissière (5).
2. Dispositif de fixation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le palier pivotant (12) est disposé dans un chariot (9) déplaçable dans la direction
longitudinale de la glissière (5).
3. Dispositif de fixation selon la revendication 2,
caractérisé en ce que le chariot (9) présente un élément de fixation (11) pour la fixation du chariot (9)
dans la glissière (5), de sorte que l'angle de fixation du battant (2) puisse être
ajusté.
4. Dispositif de fixation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le guide (10) guide le curseur (18) dans la direction de l'étendue longitudinale
de la glissière (5) et vient en prise autour du levier d'encliquetage (13) et le guide
dans la direction de pivotement.
5. Dispositif de fixation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le ressort (17) est reçu dans le guide (10).
6. Dispositif de fixation selon la revendication 2,
caractérisé en ce que le ressort (17) est supporté par une vis de réglage (19) sur le chariot (9) pour
l'ajustement de la précontrainte du ressort (17).
7. Dispositif de fixation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le curseur (18) présente une surface biseautée (20) et s'appuie sur un rouleau (21)
disposé dans le levier d'encliquetage (13).
8. Dispositif de fixation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que des biseaux (24, 25) sont disposés sur la tête d'encliquetage (14), un élément d'encliquetage
(16) disposé sur le coulisseau (7) faisant pivoter le levier d'encliquetage (13) hors
de sa position de repos le long de ces biseaux (24, 25).
9. Dispositif de fixation selon la revendication 8, caractérisé en ce que les biseaux (24, 25) présentent des angles différents, l'angle du biseau (24) tourné
vers le coulisseau (7) étant plus plat que le biseau (25), afin de faciliter le pivotement
du levier d'encliquetage (13) lors de l'encliquetage de l'élément d'encliquetage (16).
10. Dispositif de fixation selon la revendication 8, caractérisé en ce que le coulisseau (7) présente un évidement (23) ou une saillie pour recevoir l'élément
d'encliquetage (16).
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