[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Prüfung der Meldelinien einer Gefahrenmeldeanlage
zumindest auf unzulässig hohen Widerstand durch Messung des Stromes auf der mit einem
Endmodul abgeschlossenen Meldelinie und Vergleich dieses Stromes mit einem Sollwert.
[0002] Die Erfindung betrifft des weiteren eine Gefahrenmeldeanlage, die zur Durchführung
dieses Prüfverfahrens eingerichtet ist, nämlich eine Anlage mit einer Zentrale, an
die unmittelbar oder über Koppler mindestens eine Meldelinie angeschlossen ist.
[0003] Gefahrenmeldeanlagen sind seit langem so ausgelegt, dass die an die Gefahrenmeldezentrale,
im Folgenden kurz "Zentrale", unmittelbar oder mittelbar angeschlossenen Meldelinien
auf Unterbrechung und Kurzschluss überwacht werden können. Allgemein üblich ist die
Ruhestromüberwachung, bei der die jeweilige Meldelinie mit einem Widerstand von z.B.
10kΩ abgeschlossen ist. Die Zentrale oder der Koppler misst in einem Prüfmodus den
Ruhestrom auf der betreffenden Meldelinie und vergleicht ihn mit einem Toleranzfeld,
in welchem der gemessene Strom unter Berücksichtigung des Leitungswiderstandes, der
Anzahl der angeschlossenen Melder und deren jeweiligem Ruhestrom sowie des Abschlusswiderstandes
liegen muss. Ein zu niedriger Strom wird als unzulässig hoher Serienwiderstand, im
Extremfall als Unterbrechung, ein zu hoher Strom als unzulässig niedriger Parallelwiderstand,
im Extremfall als Kurzschluss, interpretiert.
[0004] Aus der
EP-A-1 777 671 ist es bekannt, eine Leitung zur Speisung z. B. von Signalgebern oder anderen niederohmigen
Verbrauchern (Aktoren) einer Gefahrenmeldeanlage auch auf sogenannte schleichende
Unterbrechung und sogenannten schleichenden Kurzschluss zu überwachen. Hierzu ist
die Leitung mit einem nichtlinearen Element, z. B. einem Thermistor, einer Diode oder
einem spannungsgesteuerten Transistor in Serie mit einem Widerstand abgeschlossen
und wird zur Prüfung mit gegenüber der Auslösung der Signalgeber (oder anderer Aktoren)
umgekehrter Polarität und unterschiedlichen, eingeprägten Strömen betrieben. Die sich
am Leitungsanfang jeweils einstellende Spannung wird mit Sollwerten verglichen. Der
Vergleich liefert als Ergebnis, ob die Leitung sich in einem ordnungsgemäßen oder
fehlerbehafteten Zustand befindet.
[0005] Ein ähnliches Überwachungsverfahren für eine Leitung, die mindestens ein Alarmgerät
einer Gefahrenmeldeanlage speist, ist aus der
DE-A-10 2005 060 123 bekannt. Hierzu ist die Leitung mit einem niederohmigen Element, z. B. einer Diode
oder einer Diode in Serie mit einer Zener-Diode, abgeschlossen, das in derjenigen
Stromflussrichtung, in der das Alarmgerät aktiviert wird, sperrt. Zu jedem Alarmgerät
ist des weiteren ein gleichartiges nichtlineares Element parallel geschaltet. Zur
Prüfung wird die Leitung mit umgekehrter Polarität und unterschiedlichen, eingeprägten
Strömen betrieben, aus denen in Verbindung mit den sich am Anfang der Leitung einstellenden
jeweiligen Spannungen der Leitungswiderstand errechnet und mit einem Sollwertbereich
verglichen wird.
[0006] Diese beiden bekannten Prüfverfahren sind auf Meldelinien nicht übertragbar, weil
weder die Umpolung der Speisespannung einer Meldelinie noch deren Betrieb mit zu Prüfungszwecken
wechselnden Spannungen und Strömen zulässig ist. Durch die DIN EN 54 Teil 13 sind
die Anforderungen an die Funktionsfähigkeit der leitungsgebundenen Übertragungswege
einer Gefahrenmeldeanlage erheblich erhöht worden. Insbesondere muss eine normgerechte
Anlage sicherstellen, dass jeder Übertragungsweg unter bestimmungsgemäßen Lastbedingungen
an den betreffenden Bestandteil (z. B. Aktor oder Sensor) die für die Funktion dieses
Bestandteiles notwendige Spannung liefert. Anders als bei den bekannten Anlagen und
deren Prüfverfahren muss deshalb bei einer der vorgenannten Norm entsprechenden Anlage
die Prüfung auf einen unzulässig hohen Widerstand der Leitung unter Last durchgeführt
werden. Eine Meldelinie muss folglich mit den angeschlossenen Meldern auf Funktionsfähigkeit
geprüft werden.
[0007] US 3,797,008 zeigt ein Feuer-Detektionssystem mit einer Meldelinie und einer Mehrzahl von Meldern.
Die Meldelinie ist durch eine in Sperrrichtung angeordnete Zehnerdiode abgeschlossen.
Über einen Messwiderstand wird der Strom der Meldelinie gemessen, um im Alarmfall
das Kurzschließen der Meldelinien durch einen der Melder zu erkennen, ein Relais zu
schließen und einen akustischen Alarm auszugeben. Darüber hinaus wird die Spannung
an der Meldelinie gemessen, um einen Leitungsbruch zu erfassen.
[0008] Die Prüfung besteht vorschriftsgemäß darin, dass zur Ermittlung einer schleichenden
Unterbrechung ein einstellbarer Serienwiderstand (Potentiometer) in der Leitung der
Meldelinie so lange erhöht wird, bis die Gefahrenmeldeanlage eine Unterbrechung der
Meldelinie feststellt, dass der Gesamtwiderstand der Leitung, bei dem dieser Zustand
eintritt, gemessen, anschließend um 10% vermindert und dann ermittelt wird, ob die
Meldelinie wieder funktionsfähig ist.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Gefahrenmeldeanlage
zur Verfügung zu stellen, die diesen Vorgaben entsprechend feststellen, ob die Meldelinie
funktionsfähig ist.
[0010] Bei einem Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 ist diese
Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Spannung am Ende der Meldelinie mittels
des Endmoduls auf einen Wert begrenzt wird, der größer als die minimale Melderbetriebsspannung
ist, und dass der Ruhestrom mittels des Endmoduls auf einen Wert eingestellt wird,
der größer als die Summe der Ruheströme der n Melder (n ≥ 1) und kleiner als der Alarmstrom
eines einzelnen Melders bei dessen minimaler Betriebsspannung ist.
[0011] Der Kerngedanke der Erfindung besteht also darin, den Ruhestrom der Meldelinie im
Vergleich zu dem Ruhestromwertbereich, der nach dem Stand der Technik überwacht wird,
erheblich zu erhöhen, also den als Quotient aus Spannung und Strom am Eingang der
Meldelinie rechnerisch ermittelbaren, (scheinbaren) Gesamtwiderstand der Leitung deutlich
zu vermindern, gleichzeitig aber sicherzustellen, dass die Spannung auch am Ende der
Meldelinie ausreichend hoch bleibt, dass auch der letzte Melder am Ende der Linie
in vollem Umfang funktionsfähig bleibt. Wie anhand eines numerischen Beispiels noch
erläutert werden wird, kann dadurch anders als bei dem bekannten Überwachungsverfahren
die Prüfvorschrift gemäß DIN EN 54 Teil 13 erfüllt werden.
[0012] Vorzugsweise wird die Spannung am Ende der Meldelinie auf einen Wert begrenzt, der
etwa gleich der Spannung am Eingang der Meldelinie abzüglich des im Alarmfall maximal
zulässigen Spannungsabfalls bis zum Ende der Meldelinie ist.
[0013] Bei einer Gefahrenmeldeanlage mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches
3 ist die oben genannte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Endmodul
aus einer nichtlinearen Schaltung besteht, die im Ruhezustand der Meldelinie die Spannung
auf einen Wert begrenzt, der größer als die minimale Melderbetriebsspannung ist und
die einen voreingestellten Strom auf der Meldelinie erzeugt, der größer als die Summe
der Ruheströme aller Melder und kleiner als der Alarmstrom eines einzelnen Melders
bei dessen minimaler Betriebsspannung ist.
[0014] Sofern die mindestens eine Meldelinie unmittelbar an die Zentrale angeschlossen ist,
führt diese (gesteuert von ihrem Mikroprozessor) die Prüfung auf unzulässig hohen
Widerstand der Meldelinie durch. Im Regelfall sind jedoch eine, meistens aber mehrere
Meldelinien nicht unmittelbar sondern über einen oder mehrere Koppler an die Zentrale
angeschlossen. In diesem Fall führt der jeweilige Koppler (gesteuert von seinem Mikroprozessor
und gegebenenfalls ausgelöst durch einen Befehl der Zentrale) die betreffende Prüfung
durch.
[0015] Das Endmodul bzw. die nichtlineare Schaltung kann sehr einfach aus einem Widerstand
in Serie mit einer Zenerdiode bestehen.
[0016] Vorzugsweise liegt in Serie zu dem Widerstand und der Zenerdiode zusätzlich ein deren
Temperaturkoeffizienten kompensierendes Halbleiterbauelement.
[0017] Dieses Halbleiterbauelement kann eine Diode, insbesondere eine zu der Zenerdiode
baugleiche Zenerdiode in Durchlassrichtung, sein, weil baugleiche Zenerdioden in der
Regel einen betragsmäßig sehr ähnlichen Temperaturkoeffizienten haben, jedoch bei
Betrieb in Sperrrichtung und in Durchlassrichtung mit unterschiedlichem Vorzeichen.
[0018] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Gefahrenmeldeanlage sind z Meldelinien
(z ≥ 1) an die Zentrale über mindestens einen Koppler angeschlossen, der mindestens
eine Meldelinienspannung liefert, über einen Kommunikationsbus mit der Zentrale verbunden
ist und einen Mikrokontroller umfasst, der den Ruhestrom und beim Ansprechen mindestens
eines Melders einen Alarmstrom jeder Meldelinie misst und auswertet.
[0019] Im Folgenden wird die Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik anhand der Zeichnung
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1:
- eine nach dem Stand der Technik mit einem Widerstand abgeschlossene Meldelinie und
- Fig. 2:
- eine mit einem Endmodul nach der Erfindung abgeschlossene Meldelinie.
[0020] Die zweiadrige Meldelinie in Figur 1, im folgenden auch kurz "Leitung", umfasst einen
Melder M und einen Abschlusswiderstand R1, der sehr häufig gleich 10kΩ ist. Im Rahmen
der Erfindung kann Figur 1 als das Ende einer Meldelinie mit zahlreichen weiteren,
zu dem Melder M parallel liegenden und nicht gezeichneten Meldern oder als eine Meldelinie
mit nur einem einzigen Melder M, der unmittelbar an eine Zentrale oder einen Koppler
angeschlossen ist, betrachtet werden. Zusätzlich ist in die Meldelinie ein Potentiometer
RL eingeschleift, um die durch die eingangs erwähnte DIN EN54 Teil 13 vorgeschriebenen
Prüfbedingungen auf schleichende Unterbrechung der Meldelinie zu simulieren.
[0021] Diese Meldelinie hat im normalen Betriebszustand, also ohne das Potentiometer RL,
bei einer angenommenen Linienspannung von 9,4V einen Ruhestrom von rund 900µA plus
den Ruhestrom des Melders M von z.B. 20µA, bei n Meldern plus n * 20µA.
[0022] Derartige Melder haben einen Arbeitsspannungsbereich von z.B. 4V bis über 12V. Zur
Vermeidung von Fehlalarmen schalten sich die Melder bei Unterschreitung der unteren
Arbeitsspannungsgrenze selbstständig ab und initialisieren sich bei Überschreitung
der minimalen Arbeitsspannung neu. Im Alarmzustand erzeugen sie einen im Vergleich
zu dem Melderruhestrom erheblich höheren Alarmstrom auf der Meldelinie. Der Alarmstrom
kann z.B. bei der niedrigsten Arbeitsspannung rund 3mA betragen, mit zunehmender Betriebsspannung
steigen und schaltungstechnisch auf einen Maximalwert von z.B. 8mA ab 7V begrenzt
sein.
[0023] Wenn ein am Anfang der Meldelinie, in der Regel also im Koppler gemessener Ruhestrom
I
R von weniger als 700µA bei U
A gleich rund 9V per Definition als Zeichen für einen unzulässig hohen Widerstand ("Drahtbruch")
gelten soll und folglich der Widerstandswert des Potentiometers RL erhöht wird bis
der Ruhestrom I
R auf 700µA gefallen ist, so gilt mit:
- UE =
- Spannung am Leitungsende
- UL =
- Spannungsabfall über der Leitung
- RL =
- Leitungswiderstand plus eingestellter Widerstandswert RL;

(Bedingung der Norm);
[0024] Vermindert man folglich mit dem Potentiometer RL den Leitungswiderstand auf 2,58kΩ
und verlangt die Funktionsfähigkeit der Meldelinie auch und vor allem im Alarmfall,
d.h. bei einem Strom I
A gleich rund 4mA (Summe von Ruhestrom plus Melderalarmstrom), erhält man rein rechnerisch:

[0025] Folglich würde schon bei einem Strom entsprechend dem minimalen Alarmstrom I
A mehr als die Eingangsspannung U
E über dem durch die Leitung und das entsprechend der Prüfbedingung der Norm eingestellte
Potentiometer gebildeten Gesamtwiderstand abfallen. Dann liegt am Melder M keine Arbeitsspannung
an. Der Melder kann folglich keinen Alarmstrom erzeugen. Die Prüfbedingung, dass die
Meldelinie nach Verminderung des Gesamtwiderstandes der Leitung um 10% wieder funktionsfähig
ist, ist im Fall der Figur 1 nicht erfüllbar.
[0026] Im Fall der Figur 2 ist hingegen die Meldelinie mit einem Endmodul, bestehend aus
der Serienschaltung eines Widerstandes R2, einer in Sperrrichtung liegenden Zenerdiode
D1 und einer in Durchlassrichtung liegenden Zenerdiode D2, abgeschlossen.
[0027] Nimmt man für R2 den Wert von 1kΩ, für die Zenerdiode D1 die Zenerspannung 6,8V und
für die Zenerdiode D2 die Durchlassspannung von 0,6V an, so errechnet sich der Ruhestrom
I
R durch das Endmodul bei einer Spannung U
E am Leitungsende von z.B. 9,4V als

[0029] Bei normgemäßer Prüfung bleibt folglich die Spannung am Melder M selbst bei einem
Alarmstrom von 8mA oberhalb der minimalen Arbeitsspannung. Der im Vergleich zu dem
Beispielsfall der Figur 1 hohe Alarmstromwert von 8mA ist deshalb in der Praxis von
Bedeutung, weil häufig zwei Melder gleichzeitig oder nacheinander in den Alarmzustand
gehen und dadurch die Funktionsfähigkeit der Gefahrenmeldeanlage nicht beeinträchtigt
werden darf. Der Melder M in Figur 2 und damit auch alle weiteren, dem Leitungsanfang
näher liegenden Melder auf der gleichen Meldelinie sind also bedingungsgemäß funktionsfähig,
wenn der Gesamtwiderstand der Leitung mittels des Potentiometers RL um 10% unter denjenigen
Wert vermindert wird, den der Koppler (oder die Zentrale) als schleichenden Drahtbruch
interpretiert und meldet.
[0030] Dabei nimmt das Endmodul keinen Strom auf, weil die Sperrspannung der Zenerdiode
D1 zuzüglich der Durchlassspannung der zur Temperaturkompensation antiseriell geschalteten
Diode D2, d.h. 6,8V + 0,6V = 7,4V unterschritten wird.
[0031] Wie sich rechnerisch leicht zeigen lässt, wird das gleiche Verhalten auch mit anderen
als mit den im vorstehenden Beispiel gezeigten Werten für den Strom und die Widerstände
erzielt. Das gilt insbesondere auch bei einer größeren Anzahl an Meldern M, wie die
folgende Gegenüberstellung zeigt:
| 1 Melder |
|
| |
|
| RL für Drahtbruch (= 1,4mA) |
: 392Ω |
| RL - 10% |
: 353Ω |
| UE (Ruhe) |
: 8,85V |
| UE(Alarm) |
: 6,22V |
| IA |
: 7,79mA |
| 30 Melder: |
|
| |
|
| RL für Drahtbruch (= 1,4mA) |
: 796Ω |
| RL - 10% |
: 717Ω |
| UE(Ruhe) |
: 8,3V |
| UE(Alarm) |
: 4,91V |
| IA |
: 5,67mA |
[0032] Die genannte Norm schreibt desweiteren vor, dass sowohl ein schleichender als auch
ein plötzlicher Kurzschluss erkannt werden müssen. Dies geschieht wie üblich durch
Vergleich des Meldelinienstromes mit vorgegebenen Stromgrenzwerten. Hierauf hat das
hier vorgeschlagene Endmodul nur insofern Einfluss, als die Stromgrenzwerte an den
höheren Ruhestrom angepasst werden müssen, der durch das Endmodul im Vergleich zu
dem bisher üblichen Abschluss der Meldelinie gemäß Figur 1, d.h. mit einem einfachen
Widerstand erzeugt wird.
1. Verfahren zum Prüfen einer mit einer konstanten Linienspannung gespeisten Meldelinie
mit n Meldern (n ≥ 1) einer Gefahrenmeldeanlage im Ruhezustand auf unzulässig hohen
Widerstand mit:
Begrenzen einer Spannung an einem Ende der Meldelinie mittels eines Endmoduls auf
einen Wert, der größer als eine minimale Betriebsspannung eines Melders ist,
Einstellen eines Ruhestroms der Meldelinie mittels des Endmoduls auf einen Wert, der
größer als die Summe von Ruheströmen der n Melder (n ≥ 1) und kleiner als ein Alarmstrom
eines einzelnen Melders bei dessen minimaler Betriebsspannung ist;
wobei zur Erkennung eines unzulässig hohen Widerstands folgenden Schritte ausgeführt
werden:
Messen des Ruhestroms der mit dem Endmodul abgeschlossenen Meldelinie,
Vergleichen des gemessenen Ruhestroms mit einem Sollwert und
Generierung einer Fehlermeldung bei Unterschreitung des Sollwertes.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung am Ende der Meldelinie auf einen Wert begrenzt wird, der etwa gleich
der Spannung am Eingang der Meldelinie abzüglich des im Alarmfall maximal zulässigen
Spannungsabfalls bis zum Ende der Meldelinie ist.
3. Gefahrenmeldeanlage mit
einer Zentrale;
mindestens einer Meldelinie, die an die Zentrale angeschlossen ist;
mindestens einem Melder (M); und
einem Endmodul zum Abschließen der Meldelinie;
wobei die Zentrale ausgestaltet ist, um die Meldelinie auf Fehler durch unzulässig
hohen Widerstand der Meldelinie zu prüfen und im Fall eines Fehlers ein Signal "Störung"
zu erzeugen,
wobei das Endmodul eine nichtlineare Schaltung (R1, D1, D2) aufweist, die ausgestaltet
ist, um im Ruhezustand der Meldelinie die Spannung auf einen Wert zu begrenzen, der
größer als eine minimale Betriebsspannung eines Melders ist, und um einen voreingestellten
Strom auf der Meldelinie zu erzeugen, der größer als die Summe von Ruheströmen aller
Melder (M) und kleiner als ein Alarmstrom eines einzelnen Melders (M) bei dessen minimaler
Betriebsspannung ist.
4. Gefahrenmeldeanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung aus einem Widerstand (R1) in Serie mit einer Zenerdiode (D1) gebildet
ist.
5. Gefahrenmeldeanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Serie zu dem Widerstand (R1) und der Zenerdiode (D1) ein deren Temperaturkoeffizienten
kompensierendes Halbleiterbauelement (D2) liegt.
6. Gefahrenmelderanlage nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Serie zu dem Widerstand (R1) und der Zenerdiode (D1) eine deren Temperaturkoeffizienten
kompensierende Diode liegt.
7. Gefahrenmeldeanlage nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Serie zu dem Widerstand (R1) und der Zenerdiode (D1) eine zu letzterer baugleiche
Zenerdiode (D2) in Durchlassrichtung liegt.
8. Gefahrenmeldeanlage nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass z Meldelinien (z ≥ 1) an die Zentrale über mindestens einen Koppler angeschlossen
sind, der mindestens die Meldelinienspannung liefert, über einen Kommunikationsbus
mit der Zentrale verbunden ist und einen Mikrokontroller umfasst, der den Ruhestrom
und bei Ansprechen mindestens eines Melders den Alarmstrom jeder Meldelinie misst
und auswertet.
1. Method for checking a detector line of a danger warning system in a non-operational
state for excessively high resistance, which detector line is supplied with a constant
line voltage and has n detectors (n ≥ 1), said method comprising:
limiting a voltage at an end of the detector line by means of a terminal module to
a value that is greater than a minimum operating voltage of a detector,
setting a closed-circuit current of the detector line by means of the terminal module
to a value that is greater than the sum of closed-circuit currents of the n detectors
(n ≥ 1) and smaller than an alarm current of an individual detector at the minimum
operating voltage thereof,
wherein, in order to identify excessively high resistance, the following steps are
carried out:
measuring the closed-circuit current of the detector line terminated by the terminal
module,
comparing the measured closed-circuit current with a target value
and
generating an error message if the target value is not met.
2. Method according to claim 1, characterised in that the voltage at the end of the detector line is limited to a value that is approximately
equal to the voltage at the input of the detector line, minus the maximum permitted
voltage drop up to the end of the detector line in the event of an alarm.
3. Danger warning system comprising
a control centre,
at least one detector line that is connected to the control centre,
at least one detector (M), and
a terminal module for terminating the detector line,
wherein the control centre is designed to check the detector line for errors owing
to excessively high resistance of said detector line and to generate a "fault" signal
in the event of an error,
wherein the terminal module comprises a non-linear circuit (R1, D1, D2) which, in
the non-operational state of the detector line, is designed to limit the voltage to
a value that is greater than a minimum operating voltage of a detector, and to generate
a pre-set current on the detector line that is greater than the sum of closed-circuit
currents of all the detectors (M) and smaller than an alarm current of an individual
detector (M) at the minimum operating voltage thereof.
4. Danger warning system according to claim 3, characterised in that the circuit is formed by a resistor (R1) in series with a Zener diode (D1).
5. Danger warning system according to claim 4, characterised in that a semiconductor element (D2) is in series with the resistor (R1) and the Zener diode
(D1) and compensates for the temperature coefficients thereof.
6. Danger warning system according to either claim 3 or claim 4, characterised in that a diode is in series with the resistor (R1) and the Zener diode (D1) and compensates
for the temperature coefficients thereof.
7. Danger warning system according to any of claims 3 to 5, characterised in that a Zener diode (D2) that is constructed identically to the Zener diode (D1) is in
series with the resistor (R1) and said Zener diode in the forward direction.
8. Danger warning system according to any of claims 3 to 7, characterised in that z detector lines (z ≥ 1) are connected to the control centre by means of at least
one coupler, which supplies at least the detector line voltage, is connected to the
control centre by means of a communication bus, and comprises a microcontroller that
measures and evaluates the closed-circuit current, and measures and evaluates the
alarm current of each detector line when at least one detector responds.
1. Procédé de contrôle d'une ligne de signalisation alimentée avec une tension de ligne
constante, avec n détecteurs (n ≥ 1) d'une installation de signalisation de danger
dans l'état de repos afin de déterminer une haute résistance inadmissible avec :
la limitation d'une tension à une extrémité de la ligne de signalisation au moyen
d'un module d'extrémité à une valeur qui est supérieure à un tension de service minimale
d'un détecteur,
le réglage d'un courant de repos de la ligne de signalisation au moyen du module d'extrémité
à une valeur qui est supérieure à la somme des courants de repos des n détecteurs
(n ≥ 1) et inférieure à un courant d'alarme d'un seul détecteur à sa tension de service
minimale ;
moyennant quoi, pour la détection d'une résistance de valeur inadmissible, les étapes
suivantes sont exécutées :
mesure du courant de repos de la ligne de signalisation branchée avec le module d'extrémité,
comparaison du courant de repos mesuré avec une valeur de consigne et
génération d'un message d'erreur lors du passage en dessous de la valeur de consigne.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tension à l'extrémité de la ligne de signalisation est limitée à une valeur qui
est approximativement égale à l'entrée de ligne de signalisation moins la chute de
tension maximale admissible en cas d'alarme jusqu'à l'extrémité de la ligne de signalisation.
3. Installation de signalisation de danger avec
une centrale ;
au moins une ligne de signalisation qui est raccordée à la centrale ;
au moins un détecteur (M) ; et
un module d'extrémité pour la fermeture de la ligne de signalisation ;
la centrale étant conçue pour contrôler la ligne de signalisation en ce qui concerne
des erreurs dues à une résistance élevée de manière inadmissible de la ligne de signalisation
et, dans le cas d'une erreur, pour générer un signal « Défaut »,
le module d'extrémité comprenant un circuit non linéaire (R1, D1, D2) qui est conçu
pour limiter, dans l'état de repos de la ligne de signalisation, la tension à une
valeur qui est supérieure à une tension de service minimale d'un détecteur et pour
générer un courant pré-réglé sur la ligne de signalisation, qui est supérieur à la
somme des courants de repos de tous les détecteurs (M) et inférieure à un courant
d'alarme d'un seul détecteur (M) à sa tension de service minimale.
4. Installation de signalisation de danger selon la revendication 3, caractérisée en ce que le circuit est constitué d'une résistance (R1) en série avec une diode Zener (D1).
5. Installation de signalisation de danger selon la revendication 4, caractérisée en ce que, en série avec la résistance (R1) et la diode Zener (D1), est branché un composant
semi-conducteur (D2) compensant leurs coefficients de température.
6. Installation de signalisation de danger selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que, en série avec la résistance (R1) et la diode Zener (D1), est branchée une diode
compensant leurs coefficients de température.
7. Installation de signalisation de danger selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisée en ce que, en série avec la résistance (R1) et la diode Zener (D1), est branchée une diode
Zener (D2) de même conception que cette dernière dans le sens direct.
8. Installation de signalisation de danger selon l'une des revendications 3 à 7, caractérisée en ce que z lignes de signalisation (z ≥ 1) sont raccordées à la centrale par l'intermédiaire
d'au moins un coupleur, qui délivre au moins la tension de ligne de signalisation,
qui est relié avec la centrale par l'intermédiaire d'un bus de communication et qui
comprend un micro-contrôleur qui mesure et analyse le courant d'alarme de chaque ligne
de signalisation lors du déclenchement d'au moins un détecteur.