[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Klavierhammer für das Anschlagen von Saiten
eines Klaviers gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Klaviere, auch als Pianoforte oder kurz Piano bezeichnet, im Sinne der Erfindung
umfassen insgesamt diejenigen Saiteninstrumente, bei denen vermittels eine Tastatur
(Klaviatur) über sogenannten Hammer eingespannte Saiten angeschlagen und so zum Schwingen
und zur Abgabe von Tönen angeregt werden. Klaviere unterteilen sich dabei insbesondere
in zwei Gruppen, einerseits das sogenannte Pianino, bei dem die Saiten vertikal eingespannt
sind und verlaufen, andererseits die Flügel, bei denen die Saiten in horizontaler
Ausrichtung angeordnet sind.
[0003] Wie bereits erwähnt werden in solchen Klavieren die typischerweise in einem Rahmen
eingespannten Saiten mit einem sogenannten Klavierhammer angeschlagen, der aufgrund
eines Tastendruckes an der Klaviatur auf die Saite bzw. die mehreren Saiten (bei hohen
Tönen sind häufig zwei oder mehr Saiten parallel gespannt) trifft, um diese zum Schwingen
zu erregen. Der Klavierhammer ist hierzu in einer komplizierten Mechanik eingebunden,
die neben dem Anschlag des Hammers noch weitere Elemente bedient, z.B. eine Klangdämpfung.
Der Klavierhammer an sich umfasst einen Hammerstiel und einen Hammerkopf, wobei letzterer
bei der Bestätigung tatsächlich auf die anzuschlagende Saite bzw. die anzuschlagenden
Saiten auftritt. Der Hammerkopf eines Klavierhammers besteht im Kern ebenso wie der
Hammerstiel häufig aus Holz, ist jedoch prinzipiell nicht auf dieses Material beschränkt.
Dabei ist der Kern des Hammerkopfes mit einer Auflage versehen, mit der der Hammerkopf
dann auf die anzuschlagenden Saiten auftrifft, wenn die entsprechende Taste an der
Klaviatur betätigt wird. Als Material für die Auflage wird heute üblicherweise Filz
verwendet, es hat aber auch schon Leder Verwendung gefunden. Auch sind andere Materialien
mit vergleichbaren Eigenschaften für eine Verwendung als Auflage denkbar.
[0004] Bei bekannten Klavieren ist der Hammer bzw. die Hammerauflage typischerweise tropfenförmig
ausgebildet mit einer Trefffläche, mit der er beim Betätigen der entsprechenden Taste
auf der Saite bzw. auf den Saiten auftrifft. Dabei spielt, z.B. bei der Verwendung
von Filz für die Auflage des Hammerkopfes, wie sie heute weitgehend üblich ist, die
Dichte bzw. die Verpressung des Filzes eine wesentliche Rolle für die Klangeigenschaft
bzw. die Intonation des Instrumentes beim Betätigen dieses Hammers. So werden heute
bei der Herstellung von Klavieren in der Manufaktur die Filzauflagen der Hämmer in
den Bereichen, in denen sie auf die Saite bzw. die Saiten auftreffen, zur klanglichen
Abstimmung des Instrumentes aufgelockert, indem dort mit bestimmten Werkzeugen in
die Oberfläche eingestochen und der Filz so bearbeitet wird. Diese Arbeit muss von
erfahrenem Stimmpersonal vorgenommen werden und ist zeitaufwendig. Insbesondere ist
es kaum möglich, einen durch die oben beschriebene Bearbeitung behandelten Klavierhammer,
dessen Auflage, insbesondere Filzauflage, durch das genannte Einstechen zu stark aufgelockert
worden ist, wieder zu verdichten. Im schlimmsten Fall muss der Hammerkopf, oder gar
der gesamte Hammer noch in der Produktion ausgewechselt werden, und die Stimmung muss
von Neuem vorgenommen werden.
[0005] Hier soll mit der Erfindung Abhilfe geschaffen werden, indem ein Klavierhammer angegeben
wird, der insbesondere eine wesentlich einfachere und reproduzierbare Abstimmung ermöglicht,
die insbesondere auch reversibel sein soll.
[0006] Die in Rückschau zunächst verblüffend einfach erscheinende Idee der Erfindung, die
im Bereich des Instrumenten-, genauer gesagt des Klavierbaus, jedoch eine nahezu revolutionäre
Neuerung bedeutet, besteht darin, den Hammerkopf von vornherein entlang einer Umfangsfläche,
mit der er auf den anzuschlagenden Saiten auftreffen kann, mit einer Auflage von unterschiedlicher
Dichte auszubilden. Weiterer wesentlicher Aspekt dabei ist, dass der Hammerkopf, der
bei derzeitigen Klavierhämmern starr am Hammerstiel angeordnet ist, hinsichtlich der
Position seiner Umfangsfläche, mit der er auf der bzw. den anzuschlagenden Saite(n)
auftrifft, einstellbar ist.
[0007] Durch diese beiden Maßnahmen ist es möglich, einen Klavierhammer von vornherein mit
definierten (und insoweit reproduzierbaren und reversibel einstellbaren) unterschiedlichen
Dichten seiner Auflage zu versehen und bei einem Stimmen bzw. klanglichen Justieren
des Klaviers durch eine Stellung der Position der Umfangsfläche des Hammers, mit der
er auf die Saite(n) auftritt, eine Einstellung vorzunehmen. Mit anderen Worten kann
ein Instrumentenbauer bzw. -stimmer die Einstellung der klanglichen Einfärbung des
Klaviers durch einfaches Umpositionieren des Hammerkopfes relativ zum Hammerstiel
vornehmen, ohne dass er etwa eine Filzauflage mit einem Stechdorn oder vergleichbaren
Instrument auflockern muss und bei einem "Zuviel" dieser Auflockerung sogar keine
Möglichkeit der Korrektur mehr hat, außer den Hammerkopf oder den Hammer insgesamt
auszutauschen.
[0008] Eine klangliche Einstellung des Instrumentes wird dadurch nicht nur wesentlich schneller
zu erreichen sein, es können insbesondere auch Einstellungsfehler korrigiert oder
die klangliche Einstellung auch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal abgeändert
und neu eingestellt werden.
[0009] Eine einfache Methode, die unterschiedlich dichte Auflagen gemäß der Erfindung zu
erzeugen, besteht darin, eine Filzauflage zu verwenden, die entlang der Umfangsfläche
unterschiedlich dicht verpresst ist. Wird z.B. ein im Wesentlichen walzenförmiger
Hammerkopf verwendet, kann auf der Umfangsfläche ein Filzstreifen aufgeklebt werden,
der durch Pressen eines Filzmaterials keilförmig zunehmender Ausgangsstärke auf eine
gleichmäßige Endstärke gewonnen worden ist. So ergibt sich in diesem Fall ein kontinuierlich
sich ändernder Grad der Materialdichte, so dass sich eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten
des Hammerkopfes ohne eine Abstufung eröffnet.
[0010] Eine einfache Möglichkeit, den erfindungsgemäßen Klavierhammer auszugestalten besteht
darin, dass der Hammerkopf als Rollkörper, insbesondere walzenförmig, ausgebildet
ist und mit einer Drehachse in dem Hammerstiel eingespannt, um die er drehbar und
in einer gewünschten Drehposition relativ zu dem Hammerstiel fixierbar ist. Das Fixieren
der Drehposition kann z.B. durch Verklemmen bzw. Verschrauben einer Halteschraube
auf der Drehachse selbst geschehen oder in anderer geeigneter Weise. Der Rollkörper
kann dabei um die Drehachse gedreht werden, ohne dass sich der Abstand des Hammerkopfes
zum Auftreffpunkt auf der anzuschlagenden Saite bzw. den anzuschlagenden Saiten verändert
und sich dadurch etwa eine andere Art der Mechanik bei der Tastenbetätigung ergäbe.
Ein Verdrehen des so ausgestalteten Hammerkopfes kann in beiden Richtungen, also vor
und zurück erfolgen, so dass Korrekturen bei der Abstimmung des Instrumentes möglich
sind, bis die gewünschte Intonation vorliegt.
[0011] Damit der Hammerkopf insbesondere auch mehrere zur Erzeugung eines einzigen Tones
parallel anzuschlagende Saiten in dem Klavier gleichmäßig anschlägt, ist es von Vorteil,
wenn die unterschiedliche Dichte der Auflage nur in einer Ebene senkrecht zu der Drehachse
vorliegt, in Richtung der Drehachse jedoch eine gleichbleibende Dichte vorherrscht.
[0012] In einer Weiterentwicklung kann vorgesehen sein, dass der Klavierkammer einen motorischen
Antrieb aufweist, mit dem die Position der Umfangsfläche, mit der der Hammerkopf auf
der bzw. auf den anzuschlagenden Saite(n) auftritt, verstellt werden kann. Ein solcher
motorischer Antrieb kann einerseits bei der am Ende der Fertigung des Klaviers in
der Manufaktur vorzunehmenden Abstimmung die Arbeit insgesamt erleichtern und die
aufzuwendende Zeit verkürzen. Hierin ist jedoch noch nicht der Hauptvorteil zu sehen.
Vielmehr kann mit einem solchen Antrieb anderseits auch zu einem späteren Zeitpunkt
die Abstimmung des Klaviers durch Verstellen der Position der Umfangsfläche eines
Hammers oder mehrere Hämmer und damit der Dichte der Auflage, mit der die Saite bzw.
die Saiten angeschlagen werden, verändert bzw. angepasst werden. So ist es insbesondere
auch möglich, für verschiedene Einsätze des Klaviers, z.B. zum Spielen von Musik unterschiedlicher
Stilrichtungen oder Komponisten dem Klavier jeweils eine andere Intonation aufzugeben.
Hier kann z.B. im Zusammenwirken mit einer in dem Klavier vorhandenen Steuerung eine
voreingestellte Intonation automatisch eingestellt werden durch über die Steuerung
kontrolliertes Anfahren der jeweiligen Positionen der Umfangsfläche der Hämmer, mit
der diese dann auf die einzelnen Saiten auftreffen. Hierdurch erhöht sich die Variabilität
der Einsatzmöglichkeit eines Klaviers deutlich, es kann ein und dasselbe Instrument
in völlig unterschiedlichen Intonationen gespielt werden, wofür heutzutage ggf. zwei
oder gar mehr Instrumente in Konzerthallen oder dgl. vorgehalten werden müssen.
[0013] Gegenstand der Erfindung ist schließlich auch ein Klavier an sich, welches wenigstens
einen Klavierhammer mit den oben beschriebenen Merkmalen aufweist.
[0014] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Figuren. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Klavierhammers in üblicher Bauform aus
dem Stand der Technik;
Fig. 2 in einem Ausschnitt den Hammerkopf mit seiner Aufhängung am Hammerstiel eines
Klavierhammers in einer Ausgestaltung der Erfindung;
Fig. 3 in zwei Darstellungen a) und b) eine Möglichkeit, eine Auflage für einen Hammerkopf
eines Klavierhammers zu erhalten, die Zonen unterschiedlicher Dichte aufweist; und
Fig. 4 in einer Darstellung vergleichbar Fig. 3 eine weitere Möglichkeit, eine Auflage
für einen Hammerkopf zu erhalten, die in unterschiedlichen Bereichen unterschiedliche
Dichten aufweist.
[0015] In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischen und lediglich
der Veranschaulichung dienenden Darstellungen gezeigt und wird nachfolgend beschrieben.
Dabei zeigt Fig. 1 einen Klavierhammer nach dem Stand der Technik, die Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den Figuren 2 bis 4 skizziert.
[0016] In Fig. 1 ist zum Vergleich ein herkömmlicher Klavierhammer 1 dargestellt, hier ein
Klavierhammer 1 für den Einbau in einen Flügel. Der Klavierhammer 1 ist hier in Einbauposition
dargestellt, da er im Flügel die Saiten von unten anschlägt. Für den Anschlag schnellt
der hier gezeigte Klavierhammer 1 mit seinem am Ende des Hammerstiels 2 angeordneten
Hammerkopf 3 nach oben und trifft dort mit der Auflage 4 des Hammerkopfes 3 auf die
anzuschlagende Klaviersaite. Dabei trifft der Hammerkopf 3, genauer die darauf befindliche
Auflage 4, die typischerweise aus Filz besteht, stets mit ein und demselben Bereich
seiner Oberfläche auf die anzuschlagende Saite.
[0017] Im Stand der Technik wird ein solcher Klavierhammer 1 bei der klanglichen Fertigstellung
des Flügels, in dem er eingebaut ist, von einem Klavierstimmer solange im Bereich
der Oberfläche der Auflage 4, mit der der Hammerkopf 3 auf die Saite auftrifft, durch
Einstechen in den Filz aufgelockert, bis die Intonation des Flügels beim Anschlagen
des Tones stimmt. Der Hammerkopf 3 bzw. die Auflage 4 sind bei dem Klavierhammer 1
nach dem Stand der Technik gegenüber dem Hammerstiel 2 fest positioniert und lassen
sich nicht bewegen. Insoweit lässt sich die Oberfläche der Auflage 4, mit der diese
auf die Saite des Flügels auftrifft, in ihrer Position nicht verändern.
[0018] Anders ist dies bei einem erfindungsgemäßen Hammer 10 ausgestaltet, der schematisch
in Fig. 2 dargestellt ist. Hier befindet sich am Hammerstiel 12 der Hammerkopf 13
mit einer Auflage 14. Der Hammerkopf 13 ist hier walzenförmig ausgebildet, wobei die
Auflage, die hier ebenfalls aus Filz besteht, die Oberfläche der Walze umspannt. Der
Hammerkopf 13 ist an einer Drehachse 11 drehbar im Hammerstiel 12 gelagert, der den
Hammerkopf 13 gabelartig umschließt. Gut zu erkennen sind die schematisch eingezeichneten
unterschiedlichen Bereiche bzw. Zonen 15 bis 19, in denen die Auflage 14 jeweils unterschiedliche
Dichten aufweist.
[0019] Erfindungsgemäß kann der so mit unterschiedlichen Dichten entlang seiner Umfangsfläche
ausgerüstete Hammerkopf 13 um die Drehachse 11 gedreht werden, so dass die Position
seiner Oberfläche (damit auch der jeweilige Bereich 15, 16, 17, 18 bzw. 19 mit entsprechend
unterschiedlicher Dichte), mit der der Hammerkopf 13 auf die anzuregende Saite auftritt,
durch einfaches Verdrehen des Hammerkopfes 13 um die Drehachse 11 eingestellt werden
kann. Ist die Einstellung vollzogen, kann der Hammerkopf 13 relativ zu dem Hammerstiel
12 positioniert und festgelegt werden, z.B. indem die Drehachse 11 mit geeigneten
Mitteln blockiert wird.
[0020] Es dürfte einleuchten, dass mit einem solchen, erfindungsgemäßen Klavierhammer 10
die Einstellung der gewünschten Intonation des Instrumentes bedeutend einfacher und
reproduzierbarer möglich ist als durch mechanisches Auflockern der Filzauflage 4 bei
dem Klavierhammer 1 nach dem Stand der Technik.
[0021] In Fig. 2 ist schematisch ein Hammerkopf gezeigt, der in seiner Auflage 14 zonenweise
insgesamt fünf Bereiche mit unterschiedlicher Dichte aufweist (Bereiche 15 bis 19).
Eine solche Auflage 14, die insbesondere eine Filzauflage sein kann, kann z.B. aus
einem Filz durch Verpressen hergestellt werden, wie er in Fig. 3a gezeigt und mit
20 bezeichnet ist. Hier ist als Ausgangsmaterial ein Filz gleichbleibender Dichte
mit unterschiedlicher Höhe (treppenartiger Aufbau) gewählt, der entlang der durch
die Pfeile in Fig. 3a angedeuteten Richtung zusammengedrückt und verpresst wird. So
entsteht eine Filzauflage einheitlicher Höhe, wie sie in Fig. 3b gezeigt ist, die
allerdings fünf Bereiche mit unterschiedlicher Dichte aufweist (von links nach rechts
mit jeweils höherer Dichte). Alternativ kann, um eine noch feinere Justagemöglichkeit
zu erhalten, ein Filz wie in Fig. 4a gezeigt und mit 20' bezeichnet verpresst werden.
Dann wird eine Auflage 24' erhalten, die eine kontinuierlich zunehmende Dichte von
links nach rechts in Fig. 4b aufweist und insoweit eine feinere Einstellmöglichkeit
der Intonation des Instrumentes ermöglicht. Wichtig in Bezug auf die Figuren 3 und
4 zu erwähnen ist, dass die fertigen Filzauflagen 24 bis 24' in Richtung senkrecht
zur Zeichenebene einheitliche Dichten aufweisen, dass sich die Dichten lediglich in
der Zeichenebene von links nach rechts gesehen ändern, bei der Auflage 24 aus Fig.
3b schrittweise in fünf Bereichen, bei der Filzauflage 24' in Fig. 4b kontinuierlich
und ohne Sprünge.
[0022] Schließlich liegt es im Rahmen der Erfindung, einem Klavierhammer 12 wie in Fig.
2 mit einem Antrieb (dort nicht gezeigt) auszustatten, der den Hammerkopf 13 motorisch
angetrieben um die Drehachse 11 verdreht und z.B. über eine Selbsthemmung in einer
angefahrenen Position festhält. Neben der reinen Möglichkeit, eine gewünschte Intonation
einmalig motorisch einzustellen und dadurch schneller und effektiver arbeiten zu können,
ergibt sich hierbei insbesondere ein weiterer Freiheitsgrad der Verstellung der Intonation
des Instrumentes je nach Einsatzsituation. Ein solcher motorischer Antrieb, der sehr
leicht mit Mikromotoren und entsprechender, durch den Hammerstiel 12 geführter Verkabelung
(Energieversorgung und Steuersignale) realisiert werden kann, kann dann mit einer
in dem Instrument angeordneten Steuerung zusammenwirken, um z.B. voreingestellte Intonationen
abzurufen und entsprechend durch Rotation des Hammerkopfes 13 einzustellen.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Klavierhammer
- 2
- Hammerstiel
- 3
- Hammerkopf
- 4
- Auflage
- 10
- Klavierhammer
- 11
- Drehachse
- 12
- Hammerstiel
- 13
- Hammerkopf
- 14
- Auflage
- 15
- Bereich
- 16
- Bereich
- 17
- Bereich
- 18
- Bereich
- 19
- Bereich
- 20
- Filz
- 20'
- Filz
- 24
- Auflage
- 24'
- Auflage
1. Klavierhammer für das Anschlagen von Saiten eines Klaviers mit einem Hammerstiel (12)
und einem entlang zumindest eines Teils einer Umfangsfläche mit einer Auflage (14,
24, 24') bespannten Hammerkopf (13), dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (14, 24, 24') entlang der Umfangsfläche mit unterschiedlicher Dichte
ausgebildet und dass der Hammerkopf (13) hinsichtlich der Position seiner Umfangsfläche,
mit der er auf der bzw. den anzuschlagenden Saite(n) auftrifft, einstellbar ist.
2. Klavierhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (14, 24, 24') aus Filz besteht, der entlang der Umfangsfläche unterschildlich
dicht verpresst ist.
3. Klavierhammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hammerkopf (13) als Rollkörper, insbesondere walzenförmig, ausgebildet ist mit
einer in dem Hammerstiel (12) eingespannten Drehachse (11), um die er drehbar und
in einer gewünschten Drehposition relativ zu dem Hammerstiel (12) fixierbar ist.
4. Klavierhammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (14, 24, 24') eine unterschiedliche Dichte in Richtung eines in einer
Ebene senkrecht zu der Drehachse (11) liegenden Umfanges des Rollkörpers aufweist,
in Richtung der Drehachse (11) jedoch eine gleichbleibenden Dichte hat.
5. Klavierhammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er einen motorischen Antrieb aufweist zum Verstellen der Position der Umfangsfläche
des Hammerkopfes (13) aufweist, mit der er auf der bzw. den anzuschlagenden Saite(n)
auftrifft.
6. Klavier mit wenigstens einem Klavierhammer (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.