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EP 2 169 780 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.05.2019 Patentblatt 2019/18 |
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Anmeldetag: 23.08.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Polleiste als Teil einer Hoch- oder Mittelspannungsanlage
Terminal post as part of a high or medium voltage facility
Baguette polaire en tant que partie d'une installation haute ou moyenne tension
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
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Patentinhaber: Ostmeier, Hubert, Dipl.-Ing. |
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53179 Bonn (DE) |
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Erfinder: |
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- Ostmeier, Hubert, Dipl.-Ing.
53179 Bonn (DE)
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Vertreter: Patentanwälte Walther Hinz Bayer PartGmbB |
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Heimradstrasse 2 34130 Kassel 34130 Kassel (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 921 715 US-A- 5 664 956 US-A- 6 111 758 US-B1- 6 456 479
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DE-B3-102005 025 108 US-A- 5 899 764 US-A1- 2005 250 376
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Polleiste als Teil einer Hochspannungsanlage
mit mindestens einem Wandler und mindestens einem Trafo, wobei die Polleiste mehrere
nebeneinander angeordnete Polöffnungen aufweist, wobei jede Polöffnung zwei in Kontakt
stehende Polzungen besitzt, wobei durch die in Kontakt stehenden Polzungen ein Stromkreis
geschlossen ist.
[0002] Aus der
DE 102 16 913 A1 ist eine Anschlussleiste für einen Stromzähler bekannt, wobei Klemmenanschlusselemente
zum Aufstecken auf den Stromzähler vorgesehen sind. Hierdurch kann bei einem Zählerwechsel
durch Aufstecken eines Überbrückungssteckers auf die Anschlussleiste ein Zähleraustausch
ohne Unterbrechung der Stromversorgung erfolgen.
[0003] Die
EP 0 386 742 A1 zeigt einen Stecker mit unterschiedlichen Öffnungen für entsprechende Polzungen,
der insofern als Steckerkodierung fungiert.
[0004] Die
DE 1798757 U1 beschreibt eine Polzunge in Form eines Flachsteckers, der aus zwei gegeneinander
isolierten Metalllamellen besteht und beim Einstecken in eine Buchse deren Kontakte
trennt.
[0005] Unter einer Hochspannungsanlage werden z. B. 110 kV Anlagen in einem Umspannwerk
verstanden. Mit einer solchen 110 kV Anlage erfolgt die Stromversorgung über entsprechende
110 kV Leitungen. Wenn bei einer solchen 110 kV Leitung eine Phase ausfällt, muss
die Leitung komplett abgeschaltet werden. Hierfür sind Relais zuständig, sogenannte
Netzschutzrelais, die entsprechende Schalter auslösen, die im Umspannwerk eine solche
Leitung dann vollständig vom Netz nehmen. Die Funktionstüchtigkeit dieser Relais muss
in bestimmten zeitlichen Abständen getestet werden. Es werden allerdings nicht nur
solche Netzschutzrelais getestet, sondern generell auch Generatorschutzeinrichtungen
oder auch Zähler. Derartige Mess-, Schutz- und Zähleinrichtungen, im Folgenden auch
elektrische Einrichtungen genannt, sind mit der Hochspannungsleitung durch sogenannte
Wandler oder auch Transformatoren verbunden. Gleiches gilt sinngemäß auch für Mittelspannungsanlagen.
[0006] Aus der
DE 10 2005 025 108 B3 ist nun eine an elektrische Einrichtungen anschließbare Polleiste bekannt, wobei
die Polleiste mehrere hintereinander angeordnete Polöffnungen aufweist, wobei eine
jede Polöffnung der Aufnahme einer Polzunge eines Steckers dient. Die Polzunge eines
Steckers besitzt hierbei auf jeder Seite eine elektrisch leitende Lamelle, so dass
an dem Stecker eine Prüf- oder Messeinrichtung zur Überprüfung z. B. eines Netzschutzrelais
in einer Hoch- oder Mittelspannungsanlage angeschlossen werden kann. Das heißt, durch
den Stecker wird die elektrische Einrichtung von der Anlage getrennt, ohne dass die
elektrische Einrichtung abgeklemmt werden muss. Das bedeutet auch, dass nach dem Stand
der Technik die Anlage im laufenden Betrieb verbleiben kann, da von dem Stromwandler
ankommende Stromkreise durch die Stecker kurzgeschlossen werden und alle anderen Kreise,
also beispielsweise Spannungswandlerkreise, Auslösekreise, Meldekreise usw., abgetrennt
werden, so dass die Hoch- oder Mittelspannungsanlage insgesamt nicht abgeschaltet
werden muss.
[0007] Aus dem Stand der Technik gemäß der
DE 10 2005 025 108 B3 ist des Weiteren bekannt, dass die Polöffnungen gegeneinander verschlüsselt oder
kodiert sind. Das heißt, dass die Stecker nur in einer bestimmten Reihenfolge in die
entsprechenden Polöffnungen geschoben werden dürfen. Das heißt weiterhin, dass es
eine ganze Anzahl von Steckern gibt, die beispielsweise ein Prüfingenieur mit sich
führen muss, um eine solche Anlage oder einzelne Kreise zu überprüfen. Selbst wenn
nur eine elektrische Einrichtung und nur einige wenige Stromkreise überprüft werden
müssen, müssen schlussendlich alle Stromkreise aus Sicherheitsgründen samt und sonders
getrennt werden.
[0008] Des Weiteren sind aus dem Stand der Technik Schalteranordnungen bekannt, bei denen
eine Einheit mehrere nebeneinander angeordnete Schalter aufweist, die durch Umlegen
den Stromkreis öffnen oder schließen. Ein großer Nachteil dieser Schalter ist, dass
diese nicht fingergeschützt sind. An diesen Schaltereinheiten können dann sogenannte
Teststecker angebracht werden, die Anschlüsse aufweisen, um an die Anschlüsse Testgeräte
anzuschließen.
[0009] Zusammenfassend bedeutet dies, dass nach dem Stand der Technik gemäß der
DE 10 2005 025 108 B3 der Prüfingenieur eine ganze Reihe von Steckern bei sich führen muss, wenn er bestimmte
elektrische Einrichtungen einer Anlage auf ihre Funktionssicherheit hin überprüfen
will. Tatsächlich ist es allerdings so, dass, wenn nur einige wenige elektrische Einrichtungen
überprüft werden müssen, das Mitführen dieser Vielzahl von Steckern nicht unbedingt
notwendig wäre. Häufig genug werden auch Stecker einfach vergessen mitzunehmen.
[0010] Der weitere Stand der Technik, der - wie beschrieben - die umlegbaren Schalter betrifft,
wirft große sicherheitstechnische Probleme auf, da die Schalter nicht fingergeschützt
sind.
[0011] In diesem Zusammenhang ist allerdings aus der
US 6,456,479 B1 eine Polleiste gemäß dem Oberbegriff sowohl des Anspruchs 1 als auch des Anspruchs
2 bekannt. Die bekannte Polleiste mit mindestens einem Wandler und mindestens einem
Trafo als Teil einer Hochspannungsanlage weist mehrere nebeneinander liegende Polöffnungen
auf. Jede Polöffnung besitzt zwei in Kontakt stehende Polzungen, durch die einen Stromkreis
geschlossen ist.
[0012] Die
US 6,111,758 B zeigt in diesem Zusammenhang einen Stecker zum Öffnen bzw. zum Kurzschließen eines
Stromkreises.
[0013] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht demzufolge darin, die Handhabung
bei der Überprüfung der elektrischen Einrichtung einzelner Stromkreise, beispielsweise
eines Netzschutzrelais oder eines Wandlerstromkreises, zu vereinfachen.
[0014] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß nach einer ersten Ausführungsform dadurch gelöst,
dass ein Stecker vorgesehen ist, der mindestens eine elektrisch nicht leitende Steckerzunge
zum Trennen der Polzungen mindestens einer Polöffnung aufweist, um den Stromkreis
zu öffnen, wobei der Stecker einen Steckerkopf aufweist, wobei der Steckerkopf einen
Schlitz aufweist, in den ein verschiebbarer Deckel eingreift. Diese elektrisch nicht
leitenden Stecker sind vorteilhaft in den entsprechenden Steckeraufnahmen der Polleiste
angeordnet, so dass diese bei Bedarf für den Prüfingenieur unmittelbar zugänglich
sind. Das bedeutet aber auch, dass der Prüfingenieur, wenn die Überprüfung lediglich
eines oder zweier elektrischer Einrichtungen erforderlich ist, nur die entsprechenden
Stecker mitnehmen muss und im Übrigen auf die Stecker zum Öffnen der Stromkreise zurückgreifen
kann, die als elektrisch nicht leitende Stecker unmittelbar in der Polleiste bevorratet
sind.
[0015] Nach einer zweiten Ausführungsform ist vorgesehen, dass bei einem Stecker mit zwei
Steckerzungen durch die Steckerzungen bei Einführung in die beiden Polöffnungen der
Stromkreis kurzgeschlossen wird, wobei der Stecker einen Steckerkopf aufweist, wobei
der Steckerkopf einen Schlitz aufweist, in den ein verschiebbarer Deckel eingreift.
Insbesondere bei Wandlerstromkreisen ist es erforderlich, dass diese durch Öffnen
kurzgeschlossen werden, was bedeutet, dass die beiden Polzungen eines solchen Steckers
zum Kurzschließen der Wandlerstromkreise auf einer Seite mit einer leitenden Lamelle
belegt sind, wobei die beiden Lamellen im Bereich des Steckers untereinander zum Erzielen
des Kurzschlusses verbunden sind. Auch diese Stecker sind in entsprechenden Steckeraufnahmen
in der Polleiste zur Bevorratung angeordnet. Wesentlich ist nun hierbei, dass die
Stecker, mit denen die Wandlerstromkreise nicht kurzgeschlossen werden sollen, eine
andere Kodierung aufweisen als die Stecker für die Wandlerstromkreise, so dass diese
nicht austauschbar sind. Wohl aber austauschbar sind die Stecker untereinander, d.
h. die einpoligen Stecker mit einer Zunge sind untereinander austauschbar und die
Stecker für die Wandlerkreise sind ebenfalls untereinander austauschbar.
[0016] Die Polleiste weist einen Deckel zum Verschließen der Polöffnungen auf. Vielfach
sind zu früherer Zeit die Polleisten in verschließbaren Schränken untergebracht gewesen.
In neuerer Zeit liegen die Polleisen außen, so dass diese verschmutzungsanfällig sind,
insbesondere verstauben. Insofern ist ein Deckel vorgesehen, der verhindert, dass
Staub in die Polöffnungen eintreten kann. Der Deckel selbst ist hierbei verschieblich
durch die Polleiste aufnehmbar, wobei die Stecker Steckerköpfe aufweisen, wobei der
Steckerkopf einen Schlitz besitzt, in den der einschiebbare Deckel eingreift und so
die Stecker gegen Herausfallen sichert.
[0017] Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielhaft näher erläutert.
- Figur 1
- zeigt eine perspektivische Ansicht auf eine Polleiste mit teilweise geöffnetem Deckel;
- Figur 2
- zeigt eine Polleiste gemäß Figur 1 mit geschlossenem Deckel;
- Figur 3
- zeigt beispielhaft ein Polleistenmodul, wobei mehrere solcher Polleistenmodule die
Polleiste bilden.
[0018] Die gemäß Figur 1 mit 1 bezeichnete Polleiste umfasst mehrere Polleistenmodule 1a
und weist mehrere nebeneinander angeordnete Polöffnungen 5 auf sowie parallel dazu
in der Polleiste angeordnete Steckeraufnahmen 10. Sowohl die Polöffnungen als auch
die Steckeraufnahmen dienen der Aufnahme der Stecker 20, 30. Die Stecker 20 umfassen
einen Steckerkopf 21 und eine Steckerzunge 22. Die Steckerzunge 22 ist aus elektrisch
nicht leitendem Material und sorgt bei Einschieben in die Polöffnung 5 dafür, dass
die Polzungen 5a eines Polleistenmoduls 1a auseinandergedrückt werden und insofern
der Stromkreis geöffnet wird (Fig. 3); dies entgegen der Kraft der Federn 5b in dem
Polleistenmodul. Von den Steckern 20 unterschiedlich sind die Stecker 30, die zum
Kurzschluss von Wandlerstromkreisen dienen. Der Polstecker 30 besitzt ebenfalls einen
Polsteckerkopf 31 sowie zwei Steckerzungen 32, wobei eine jede Steckerzunge auf der
einen Seite eine leitende Lamelle 33 besitzt, die im Bereich des Steckerkopfes miteinander
elektrisch leitend verbunden sind, um ein Kurzschließen der Wandlerstromkreise nach
Einschub in die entsprechenden Polöffnungen zu ermöglichen. Die Zungen 32 des Steckers
30 besitzen seitlich eine Kodierleiste 32a, durch die sich die Steckerzungen 33 von
den Steckerzungen 22 des Steckers 20 unterscheiden. Insofern sind die Stecker 20,
30 nicht miteinander austauschbar.
[0019] Im Bereich der Steckerköpfe 20, 30 sind Schlitze 25, 35 vorgesehen, die, wie sich
dies aus Figur 1 aber auch aus Figur 3 entnehmen lässt, zum Eingriff für den Deckel
40 dienen, wie sich dies aus Figur 1, allerdings auch aus Figur 2 ergibt. Der Deckel
40 ist verschieblich durch die Polleiste 1 aufnehmbar, und zwar durch seitliche Führungen
3 in der Polleiste.
1. Polleiste (1) als Teil einer Hoch- oder Mittelspannungsanlage mit mindestens einem
Wandler und mindestens einem Trafo, wobei die Polleiste (1) mehrere nebeneinander
angeordnete Polöffnungen (5, 6) aufweist, wobei jede Polöffnung (5) zwei in Kontakt
stehende Polzungen (5a) besitzt, wobei durch die in Kontakt stehenden Polzungen (5a)
ein Stromkreis geschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Stecker (20) vorgesehen ist, der mindestens eine elektrisch nicht leitende Steckerzunge
(22) zum Trennen der Polzungen (5a) in einer Polöffnung (5) aufweist, um einen Stromkreis
zu öffnen, wobei die Polleiste (1) einen Deckel (40) zum Verschließen der Polöffnungen
aufweist, und der Deckel verschieblich durch die Polleiste aufgenommen ist, und wobei
der Stecker (20) einen Steckerkopf (21) aufweist, wobei der Steckerkopf (21) einen
Schlitz (25) aufweist, in den der Deckel (40) eingreift.
2. Polleiste (1) als Teil einer Hoch- oder Mittelspannungsanlage mit mindestens einem
Wandler und mindestens einem Trafo, wobei die Polleiste (1) mehrere nebeneinander
angeordnete Polöffnungen (5, 6) aufweist, wobei jede Polöffnung zwei in Kontakt stehende
Polzungen (5a) besitzt, wobei durch die in Kontakt stehenden Polzungen (5a) ein Stromkreis
geschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei einem Stecker (30) mit zwei Steckerzungen (32) durch die Steckerzungen (32) bei
Einführung in die beiden Polöffnungen (5) der Stromkreis kurzgeschlossen wird, wobei
die Polleiste (1) einen Deckel (40) zum Verschließen der Polöffnungen aufweist, und
der Deckel verschieblich durch die Polleiste aufgenommen ist, und wobei der Stecker
(30) einen Steckerkopf (31) aufweist, wobei der Steckerkopf (31) einen Schlitz (35)
aufweist, in den der Deckel (40) eingreift.
3. Polleiste als Teil einer Hoch- oder Mittelspannungsanlage nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steckerzungen (32) zwei Polzungen (5a) zweier Polöffnungen (6) elektrisch leitend
verbinden.
4. Polleiste als Teil einer Hoch- oder Mittelspannungsanlage nach einem der voranstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Polöffnungen (5) und (6) gegeneinander verschlüsselt sind.
5. Polleiste als Teil einer Hoch- oder Mittelspannungsanlage nach einem der voranstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Polleiste (1) eine der Anzahl der Polöffnungen (5, 6) entsprechende Anzahl von
Steckeraufnahmen (10) für die Stecker (20, 30) aufweist.
6. Polleiste als Teil einer Hoch- oder Mittelspannungsanlage nach einem der voranstehenden
Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Stromkreis der Wandlerstromkreis ist.
1. A terminal post (1) as part of a high or medium voltage facility with at least one
transducer and at least one transformer, wherein the terminal post (1) comprises several
terminal openings (5, 6) arranged next to each other, wherein each terminal opening
(5) comprises two terminal tongues (5a) being in contact with each other, wherein
a power circuit is closed by the terminal tongues (5a) being in contact with each
other,
characterised in
that a connector (20) is provided, which comprises at least one electrically non-conductive
connector tongue (22) for separating the terminal tongues (5a) in a terminal opening
(5) in order to open a power circuit, wherein the terminal post (1) comprises a cover
(40) for closing the terminal openings, and the cover is received displaceably by
the terminal post (1), and wherein the connector (20) comprises a connector head (21),
wherein the connector head (21) comprises a slot (25) into which the cover (40) engages.
2. The terminal post (1) as part of a high or medium voltage facility with at least one
transducer and at least one transformer, wherein the terminal post (1) comprises several
terminal openings (5, 6) arranged next to each other, wherein each terminal opening
(5) comprises two terminal tongues (5a) being in contact with each other, wherein
a power circuit is closed by the terminal tongues (5a) being in contact with each
other,
characterised in
that for one connector (30) with two connector tongues (32) the power circuit is short-circuited
by the connector tongues (32) when introduced into the two terminal openings (5),
wherein the terminal post (1) comprises a cover (40) for closing the terminal openings,
and the cover is received displaceably by the terminal post, and wherein the connector
(30) comprises a connector head (31), wherein the connector head (31) comprises a
slot (35) into which the cover (40) engages.
3. The terminal post as part of a high or medium voltage facility according to claim
2,
characterised in
that the connector tongues (32) connect two terminal tongues (5a) of two terminal openings
(6) in an electrically conductive manner.
4. The terminal post as part of a high or medium voltage facility according to any one
of the preceding claims,
characterised in
that terminal openings (5) and (6) are encrypted against each other.
5. The terminal post as part of a high or medium voltage facility according to any one
of the preceding claims,
characterised in
that the terminal post (1) comprises a number of connector holders (10) for the connectors
(20, 30) corresponding to the number of terminal openings (5,6).
6. The terminal post as part of a high or medium voltage facility according to any one
of the preceding claims 2 to 5,
characterised in
that the power circuit is the transducer circuit.
1. Baguette polaire (1) en tant que partie d'une installation haute ou moyenne tension
avec au moins un transducteur et au moins un transformateur, la baguette polaire (1)
comportant plusieurs ouvertures polaires (5, 6) juxtaposées, chaque ouverture polaire
(5) comportant deux languettes polaires (5a) étant en contact l'une avec l'autre,
un circuit électrique étant fermé par les languettes polaires (5a) en contact l'une
avec l'autre,
caractérisé en ce
qu'un connecteur (20) est prévu qui comporte au moins une languette de connecteur (22)
non conductrice pour séparer les languettes polaires (5a) dans une ouverture polaire
(5) afin d'ouvrir un circuit électrique, la baguette polaire (1) comportant un couvercle
(40) pour fermer les ouvertures polaires, et le couvercle étant reçu de façon coulissante
par la baguette polaire (1), et le connecteur (20) comportant une tête de connecteur
(21), la tête de connecteur (21) comportant une fente (25) dans laquelle le couvercle
(40) s'engage.
2. Baguette polaire (1) en tant que partie d'une installation haute ou moyenne tension
avec au moins un transducteur et au moins un transformateur, la baguette polaire (1)
comportant plusieurs ouvertures polaires (5, 6) juxtaposées, chaque ouverture polaire
comportant deux languettes polaires (5a) étant en contact l'une avec l'autre, un circuit
électrique étant fermé par les languettes polaires (5a) en contact l'une avec l'autre,
caractérisé en ce
que pour un connecteur (30) avec deux languettes de connecteur (32) par les languettes
de connecteur (32) lors de l'introduction dans les deux ouvertures polaires (5) le
circuit électrique est court-circuité, la baguette polaire (1) comportant un couvercle
(40) pour fermer les ouvertures polaires, et le couvercle (40) étant reçu de façon
coulissante par la baguette polaire, et le connecteur (30) comportant une tête de
connecteur (31), la tête de connecteur (31) comportant une fente (35) dans laquelle
le couvercle (40) s'engage.
3. Baguette polaire en tant que partie d'une installation haute ou moyenne tension selon
la revendication 2,
caractérisé en ce
que les languettes de connecteur (32) lient deux languettes polaires (5a) de deux ouvertures
polaires (6) de façon électriquement conductrice.
4. Baguette polaire en tant que partie d'une installation haute ou moyenne tension selon
l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les ouvertures polaires (5) et (6) sont cryptés l'une par rapport à l'autre.
5. Baguette polaire en tant que partie d'une installation haute ou moyenne tension selon
l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la baguette polaire (1) comporte un nombre de réceptions de connecteur (10) pour
les connecteurs (20, 30) correspondant au nombre d'ouvertures polaires (5, 6).
6. Baguette polaire en tant que partie d'une installation haute ou moyenne tension selon
l'une quelconque des revendications précédentes 2 à 5,
caractérisé en ce
que le circuit électrique est le circuit électrique du transducteur.
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