(19)
(11) EP 2 170 570 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.02.2012  Patentblatt  2012/09

(21) Anmeldenummer: 08784311.6

(22) Anmeldetag:  07.07.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B28B 17/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE2008/001125
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2009/006883 (15.01.2009 Gazette  2009/03)

(54)

VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM BEFÜLLEN VON STRUKTUREN MIT UNTERSCHIEDLICHEN HOHLRÄUMEN

APPARATUS AND PROCESS FOR FILLING STRUCTURES WITH DIFFERENT CAVITIES

DISPOSITIF ET PROCÉDÉ DE REMPLISSAGE DE STRUCTURES COMPRENANT DIFFÉRENTES CAVITÉS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 09.07.2007 DE 102007031906

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
07.04.2010  Patentblatt  2010/14

(73) Patentinhaber: Grenzebach Maschinenbau GmbH
86663 Asbach-Bäumenheim (DE)

(72) Erfinder:
  • HERTLE, Karl
    86655 Harburg (DE)

(74) Vertreter: Kindermann, Peter 
Kindermann Patentanwälte Postfach 10 02 34
85593 Baldham
85593 Baldham (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 501 382
WO-A-99/45218
DE-A1-102006 002 281
US-A- 3 343 251
EP-A- 1 752 593
DE-A1- 2 703 027
DE-U1-202007 009 591
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Befüllen von Strukturen mit unterschiedlichen Hohlräumen.

    [0002] Ein solches Verfahren wird zum Beispiel bei der Herstellung von Mauersteinen benötigt, bei denen in Hohlräume Formkörper aus einem Dämmstoffmaterial eingesetzt werden.
    So ist aus der DE 10 2006 002 826 A1 ein diesbezügliches Verfahren bekannt, bei dem die Formkörper mit einem gegenüber dem Volumen der Hohlräume größeren Volumen, vorzugsweise mit einer gegenüber den Hohlräumen größeren Breite und / oder Länge ausgebildet werden, so dass die Formkörper reibschlüssig in den Hohlräumen gehalten werden ( Anspruch 1 ). Auf welche Weise diese Formkörper in einer industriellen Fertigung in die Hohlräume gelangen, ist dieser Druckschrift nicht zu entnehmen.

    [0003] Aus der vorveröffentlichten DE 100 58 463 A1 ist ein Ziegel bekannt, der sich dadurch auszeichnet, dass die Hohlräume des Ziegels teilweise oder vollständig mit Mineralwolle gefüllt sind.

    [0004] Aus der DE 102 17 548 A1 wurden ebenfalls eine Vorrichtung und eine Maschine bekannt, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die Vorrichtung und die Maschine zum Einbringen von Mineralwolle in die Hohlräume stranggepresster Lochziegel dient. Spezifiziert wird hierin weiter beansprucht, dass die Vorrichtung und die Maschine Mineralwollekissen und Mineralwollemeterware abschneidet, zwischen zwei blechförmigen Körpern zusammenpresst, im zusammengepressten Zustand in die Hohlräume stranggepresster Lochziegel einschiebt und dass die zwei blechförmigen Körper sich nacheinander aus dem Hohlraum entfernen, sodass das Mineralwollekissen im Hohlraum zurückbleibt, und durch seine Eigenspannung rutschfest sitzt.

    [0005] Beide Druckschriften beschreiben jedoch nur die Wirkung anhand geplanter Maßnahmen, konkrete Ausführungsbeispiele für eine serienmäßige Befüllung von Lochziegeln sind hier jedoch nicht zu finden.
    In der DE 10 2006 034 073 A1 wird ein weiteres Verfahren zur Herstellung eines Formsteins beschrieben, bei dem zumindest ein Teil der Kanäle mit schütt - und/oder blasfähigen Dämmstoffpartikeln aus Mineralfasern mit oder ohne Bindemittel ausgefüllt wird ( Anspruch 1 ).
    Die entsprechende Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens besteht im Wesentlichen darin, dass die Dämmstoffpartikel mit der Hilfe von Leitblechen eingeblasen werden.

    [0006] In der DE 10 2006 022 516 A1 wird ferner ein Verfahren zur Herstellung eines Formsteins mit einer zumindest teilweisen Füllung aus einem zumindest begrenzt kompressiblen Dämmstoffmaterial vorgestellt, bei dem die Füllung zumindest für einen Teil der Kanäle als Formkörper ausgebildet werden und die Formkörper in die Kanäle eingezogen werden ( Anspruch 1 ).
    Als Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens wird im Wesentlichen beansprucht, dass eine Greifvorrichtung zur Aufnahme zumindest eines Formkörpers parallel zum Kanal im Formstein relativ zur Auflagefläche bewegbar ist, wobei die Greifvorrichtung eine relativ zur Längsachse der Aufnahme bewegbare Ausschubvorrichtung für den Formkörper hat ( Anspruch 90 )
    Hier wird eine Vorstellung vermittelt, auf welche Weise ein Formkörper in den Kanal eines Formsteins gebracht werden kann und es wird auch beschrieben, dass die Greifvorrichtung zwei dünne Blechelemente aufweist die über eine Feder miteinander verbunden sind und der Formkörper über hydraulisch oder pneumatisch betätigte Kolben einer Ausschubvorrichtung und über Unterdruck (Anspruch 109 ) in Richtung der Flächennormalen der Auflagefläche des Formsteins bewegt wird ( Anspruch 94 ). In der DE 10 2006 022 516 A1 findet sich jedoch kein Hinweis darauf wie ein solcher Prozess der Ausschiebung von Formkörpern im Falle einer serienmäßigen Befüllung von Bausteinen vor sich gehen soll. Vor allem ist das Problem unterschiedlich großer Formkörper, wie in der Praxis bei der Befüllung von Formsteinen erforderlich, nicht behandelt.

    Beschreibung



    [0007] Die DE 27 03 027 A1 ist als nächstliegender Stand der Technik angesehen und betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen von Streifen geschäumten Kunststoffmaterials, beispielsweise Polyurethanschaumstreifen, in Löcher von Hochlochziegeln mit einem die Ziegel führenden Transportband. Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Transportband mindestens eine endlose Übergabekette verläuft, die Greifer zur Aufnahme von vorgeformten Streifen an einer Aufnahmestation aufweist und die diese Streifen zu einer Einsetzstation fördert, welche mindestens einen Einsetzstempel aufweist, der die Streifen axial aus den Greifern und durch ein zwischen Greifer und Ziegel angeordnetes Formwerkzeug schiebt und die so geformten Streifen in Löcher der Ziegel eindrückt.

    [0008] Die WO 99/45218A betrifft Leichtbauplatten mit einer Füllung aus einer Kombination von Isoliermaterial und Mineralwolle und deren Herstellungsprozess.

    [0009] Die EP-A-0501 382 betrifft eine Vorrichtung zur Gruppierung von, in einer Linie ankommenden, Produkten in parallelen Reihen.

    [0010] Die US-A-3 343 251 betrifft ein Verfahren zum Füllen eines Innenraums in einem Tonziegel mit einem schallabsorbierenden Material. Dieses Material wird in den Tonziegel mittels eines Vakuums eingesogen.

    [0011] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung und ein Verfahren zum schnellen und zuverlässigen Befüllen von Strukturen mit unterschiedlichen Hohlräumen, insbesondere Bausteinen, zu schaffen, die in einem fortlaufenden Produktionsprozess eingesetzt werden können.

    [0012] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung nach dem Anspruch 1, bzw. ein Verfahren nach dem Anspruch 15 , bzw. ein Computerprogramm nach dem Anspruch 16, bzw. ein Maschinenlesbarer Träger nach dem Anspruch 17.

    [0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen im Einzelnen:
    Fig.1 :
    eine Übersicht über die erfindungsgemäße Vorrichtung
    Fig.2:
    eine Detailübersicht der Anlageteile (A120) bis (A150)
    Fig.3:
    eine perspektivische Detailzeichnung der Anlageteile (A140) und (A150)
    Fig.4:
    eine Darstellung der Anlagenteile (A150) bis (A190)
    Fig.5:
    eine perspektivische Draufsicht auf die Anlagen-teile (A170) und (A180)
    Fig.6:
    eine Draufsicht auf die Anlagenteile (A150) bis (A 190)


    [0014] In der Fig. 1 ist eine Übersicht über die gesamte erfindungsgemäße Vorrichtung dargestellt. Hierbei sind die einzelnen Anlageteile von (A10) bis (A190) im Zusammenwirken des gesamten Prozesses des industriellen Befüllens von Bausteinen zu erkennen.

    [0015] Das erfindungsgemäße Ordnen der Mineralwolleklötze, das für die Befüllung notwendige Einordnen und das Befüllen der entsprechenden Bausteine erfolgt in den Anlagenteilen (A120) bis (A190).

    [0016] In (A20) wird der Längstransport der Mineralwollematten in Stapelform über einen Kettenförderer mit einer Hebebühne bewerkstelligt. Der Kettenförderer ist auf einer hydraulischen Hebebühne aufgebaut, wobei die Hebebühne jeweils taktweise um eine Plattendicke nach oben fährt und nach der Abnahme der Produkte nach unten fährt. Die leeren Holzpaletten, auf denen die Mineralwollestapel heran befördert werden, werden über den Kettenförderer (A30) abtransportiert.

    [0017] Das Palettenstapelgerät ( A 40 ) dient der Stapelung der Holzpaletten.
    Die Palettenstapel werden von dem Kettenförderer ( A50 ) dem Abnahmeplatz zugeführt.
    Das Portalbeschickungsgerät ( A 60 ) ist mit pneumatisch betätigten Nadelgreifern ausgerüstet und nimmt einfache Mineralstoffmatten von einem Stapel zur Ablage auf einem Blechtisch (A 70 ), von welchem die Mineralstoffmatten durch eine Längssäge ( A 80 ) geschickt und in Streifen geschnitten werden.
    Im Rollenförderer und Portalabschiebegerät ( A 90 ) werden die geschnittenen Streifen in der Querrichtung durch die Quersäge ( A 100 ) in jeweils kleine oder große Stücke aufgeteilt.
    Das quantitative Ergebnis des Sägevorgangs wird von Sensoren erfasst, die Qualität der einzelnen Mineralwolleklötze wird ebenso automatisch, über optische Sensoren, beurteilt und führt bei einem negativen Ergebnis zur Aussonderung einzelner Stücke oder auch ganzer Lagen bzw. Reihen.
    Für die zentrale Steuerung der gesamten Anlage wichtige Daten über die Anzahl und die Art der gelieferten Formate der in den Sägen geschnittenen Mineralwolleklötze werden von den Sägen direkt an die zentrale Steuerung übermittelt.

    [0018] Nach dem Sägen werden die geschnittenen Mineralwollklötze ( 1,2 ) über einen Blechtisch durch das Portalabschiebegerät ( A 110 ) auf den nachfolgenden Bandförderer ( A120 ) lagenweise quer abgeschoben.

    [0019] Das Zusammenwirken der Anlagenteile ( A 120 ) bis ( A 150 ) ist in der Fig. 2 dargestellt.
    Der Bandförderer ( A 120 ) dient dem Weitertransport einer Lage von Mineralwolleklötzen. Von dort gelangt eine solche Lage auf den Zahnriemenförderer ( A 130 ), der einseitig kippbar ausgeführt ist, so dass die Lagen abwechselnd auf zwei Ebenen verteilt werden können. Das Kippen erfolgt pneumatisch.

    [0020] In den beiden gezeigten Zahnriemenförderern (A 140 ), die als Vereinzelungs - und Transporteinheit wirken, erfolgt der Weitertransport der Mineralwolleklötze. Durch jeweils vorgebaute Mittel zur gezielten Zurückhaltung ( z.B. ein kurzer Förderer ) wird eine Lage von Mineralwolleklötzen vereinzelt und dem Umlaufförderer ( A 150 ) zugeteilt.
    Anstelle von Zahnriemenförderern können auch Bandförderer eingesetzt werden.

    [0021] In der Fig. 3 ist perspektivisch das Zusammenwirken der Vereinzelungs - und Transporteinheit ( A 140 ) und des Umlaufförderers (A 150 ) gezeigt.

    [0022] Der Anlageteil ( A 140 ) besteht hier aus vier parallel laufenden Förderern, wobei hier beispielhaft der oberste Förderer jeweils mit großen Mineralwolleklötzen ( 1 ) und der unterste Förderer mit jeweils kleinen Mineralwolleklötzen ( 2 ) bestückt ist.
    An diesem Beispiel wird deutlich, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung, bzw. Gesamtanlage jeweils nach den gestellten Anforderungen sehr flexibel ausgestaltet sein kann. So begrenzt es die Kapazität und die Steuerungsmöglichkeiten der gesamten Vorrichtung nicht, wenn anstelle von zwei unterschiedlichen Größen oder Arten von Mineralwolleklötzen gleichzeitig deren drei oder vier verschiedene Typen verarbeitet werden müssten. Auch die Erhöhung der Geschwindigkeit der Befüllung kann durch die Erhöhung der Taktzeiten und / oder die Erhöhung der Anzahl der Transportebenen der Vereinzelungs - und Transporteinheit ( A 140 ) gesteigert werden.
    Die Aufnahme von Reihen von Mineralwolleklötzen und deren Weitertransport in senkrechter Richtung ist in der perspektivischen Darstellung der Fig. 3 sehr gut zu erkennen. So werden die auf dem Förderer ( A140 ) liegenden Mineralwolleklötze durch die im Uhrzeigersinn umlaufenden stegartigen Erfassungselemente des Umlaufförderers ( A 150 ) erfasst und rutschen bei der Weiterbeförderung in eine senkrechte Stellung, die sie bis zum Befüllen der Bausteine beibehalten.
    Hat der Umlaufförderer (A 150 ) eine zum Weitertransport ausreichende Anzahl von geeigneten Mineralwolleklötzen aufgenommen, werden diese von der Verschiebeeinheit ( 3 ), wie gezeigt, horizontal von dem Laufband geschoben. Im Hintergrund des rechten Bereichs der Fig. 3 ist zum Beispiel eine Lage großer Mineralwolleklötze ( 1 ) und daneben jeweils eine andere Lage kleiner Mineralwolleklötze ( 2 ) zu erkennen. Bei den beschriebenen Vorgängen sind an sämtlichen relevanten Stellen, die der Übersichtlichkeit wegen nicht gesondert eingezeichnet sind, Sensoren zur Erfassung und Überwachung der getakteten Vorgänge und zur Steuerung der beteiligten maschinellen Antriebe vorgesehen. Das Spektrum reicht hierbei von optischen Sensoren und Bewegungsmeldern jeder Art bis zu Zeiterfassungsgeräten und Stellungsmeldern.

    [0023] In der in der Fig. 4 im Schnitt gezeigten Übersicht über die Funktionsweise der Anlageteile (A 150 ) bis (A 190 ) ist im oberen Teil eine Querschiene zu sehen, in der verschiedene, den einzelnen Anlageteilen flexibel zugeordnete, Verschiebeeinheiten ( 3,4,5 ) in der Form von, in der Höhe verstellbaren, stiftähnlichen Strukturen zu erkennen sind. Diese im Querschnitt dargestellte Schiene ist ein Teil des Portalabschiebegerätes (A 160 ), das auch in der Fig. 1 im rechten oberen Teil zu erkennen ist.

    [0024] Hierbei ist zu beachten, dass die dargestellte Situation nur eine Schiene von vielen zeigt, die im Wesentlichen parallel, nebeneinander angeordnet sind.
    Wie auch aus der Fig.1 zu erkennen ist, ist der Umlaufförderer ( A 150 ) unter dem Portalabschiebegerät ( A 160 ) quer angeordnet. Deshalb beginnt auf der linken Seite der Fig. 4 die Darstellung mit der Verschiebeeinheit ( 3 ) die dem Umlaufförderer ( A 150 ) zugeordnet ist, der in dieser Darstellung quer zur Zeichenebene angeordnet ist.
    Im Bereich der Vorhalteeinheit, bzw. der Hubeinrichtung ( A 170 ) sind zylinderförmige Bauteile dargestellt, die verdeutlichen, dass hier die von dem beschriebenen Umlaufförderer ( A 150 ) quer abgeschobenen Lagen von Mineralwolleklötzen ( 1,2 ), in Längsrichtung dargestellt, hubartig vertikal bewegt werden können.

    [0025] Dies ermöglicht der in der Vorrichtung wirkenden Ablaufsteuerung, je nachdem ob zum Beispiel die großen Mineralwolleklötze ( 1 ) oben oder unten in dem jeweiligen Baustein einzubringen sind, diese von dem Umlaufförderer ( A 150 ) quer abzuschieben, an die gewünschte Stelle weiter zuschieben und jeweils nach der Anforderung anzuheben oder dort zu belassen. Entsprechendes gilt für die kleinen Mineralwolleklötze ( 2 ). Die einzubringenden Mineralwolleklötze können somit sowohl horizontal als auch vertikal an jede gewünschte Stelle auf schnelle Weise verschoben werden.
    Da im beschriebenen Beispiel nur zwei verschiedene Arten von Mineralwolleklötzen, bzw. zwei verschiedenen Ebenen zu betrachten sind, sind auch nur zwei
    Hubstellungen notwendig. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist jedoch so ausbaufähig, dass auch mehrere Hubebenen realisiert werden können. Für die

    [0026] benötigten Verschiebungen ist der Verteilungseinheit (A 170 ) die Verschiebeeinheit ( 4 ) zugeordnet.

    [0027] In der Bereitstellungseinheit ( A 180 ) werden die zuvor richtig verteilten Lagen von Mineralwolleklötzen von der Verschiebeeinheit ( 5 ) in entsprechende Blechkanäle geschoben und jeweils dem mit "Kassetten" bezeichneten so genannten "Vorstein" angenähert, der dem eigentlichen, zu befüllenden Stein ( 7 ) vorgelagert ist. Dies wird von der Verschiebeeinheit ( 6 ) bewerkstelligt.

    [0028] Die Saugeinheit ( A 180 ) kann seitlich auf die Bausteine zugefahren werden. Die gesamte Saugeinheit besteht aus einem Blechkasten, in den Tastventile eingebaut sind, die das Vakuum einzeln schließen können. Pro angesaugtem Mineralwolleklotz wird ein Tastventil mit vorne angeschraubter Platte vorgesehen. Die gesamte Saugeinheit ist wechselbar und wird an ein Unterdruckgebläse angeschlossen.

    [0029] In der Fig.5 ist eine weitere perspektivische Darstellung der Anlagenteile ( A 170 ) und (A 190 ) zu sehen. Dargestellt ist wiederum die Verschiebeeinheit ( 5 ).

    [0030] In der Fig. 6 sind die Anlagenteile ( A 150 ) bis ( A 190 ) senkrecht von oben dargestellt.

    [0031] Es ist selbstverständlich, dass die Hohlräume sämtlicher Bausteine die in einem Arbeitstakt heran geschoben werden, gleichzeitig befüllt werden können.

    Bezugszeichenliste



    [0032] 
    A 20
    Kettenförderer mit Hebebühne
    A 30
    Kettenförderer mit Leergut
    A 40
    Palettenstapelgerät mit Kettenförderer
    A 50
    Kettenförderer
    A 60
    Portalbeschickungsgerät mit Längssägeneinrichtung
    A 70
    Ablege - und Ausrichtvorrichtung
    A 80
    Längssägeeinrichtung '
    A 90
    Rollenförderer und Portalabschiebegerät
    A 100
    Quersäge
    A 110
    Portalabschiebegerät .
    A '120
    Bandförderer
    A 130
    Zahnriemenförderer mit Kippeinrichtung
    A 140
    Vereinzelungs - und Transporteinheit
    A 150
    Umlaufförderer
    A 160
    Portalabschiebegerät von Mineralwollklötzen
    A 170
    Verteilungseinheit für Mineralwollklötze(Hub +Führungseinrichtung)
    A 180
    Bereitstellungseinheit für Mineralwollklötze
    A 190
    Saugeinheit
    ( 1 )
    großer Mineralwollklotz
    ( 2 )
    kleiner Mineralwollklotz
    ( 3 )
    Verschiebeeinheit (Umlaufförderer), A 150
    ( 4 )
    Verschiebeeinheit Hubböden, A 170
    ( 5 )
    Verteilungseinheit Blechkanalführung, A 180
    ( 6 )
    Verschiebeeinheit für Kassetten
    ( 7 )
    Ziegelstein



    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum industriellen Befüllen von Hohlräumen in Bausteinen mit geschnittenen Formkörpern zur Befüllung von unterschiedlich strukturierten Hohlräumen mit aus Mineralwolle geschnittenen Formkörper folgende Anlagenteile verwendet werden, wobei diese in der Reihenfolge des Materialflusses, bzw. Befüllungsvorgangs aufgeführt sind:

    a) eine Längssägeeinrichtung (A80) um die Mineralwollematten in Streifen zu schneiden,

    b) einen Rollenförderer und ein Portalabschiebegerät (A90) zum Weitertransport der Mineralwollestreifen,

    c) eine Quersägeeinrichtung (A100) zum Schneiden der Mineralwollestreifen in große Mineralwolleklötze (1) oder kleine Mineralwolleklötze (2),

    d) ein Portalabschiebegerät (A110) zum Querabschieben großer Mineralwolleklötze (1) oder kleiner Mineralwolleklötze (2),

    e) einen Bandförderer (A120) zum Weitertransport der jeweiligen Mineralwolleklötze (1, 2),

    f) einen Zahnriemenförderer mit Kippvorrichtung (A130) zum Verteilen von großen Mineralwolleklötzen (1) oder kleinen Mineralwolleklötzen (2) auf die Vereinzelungseinheit (A140),

    g) eine Vereinzelungs - und Transporteinheit (A140) zur Weiterbeförderung abwechselnder Lagen großer Mineralwolleklötze (1) oder kleiner Mineralwolleklötze (2) auf einen Umlaufförderer (A150),

    h) einen Umlaufförderer (A150) zum Erzeugen von zur Laufrichtung der Vereinzelungs - und Transporteinheit (A140) quer stehender Reihen von abwechselnd großen Mineralwolleklötzen (1) und kleinen Mineralwolleklötzen (2),

    i) ein Portalabschiebegerät (A160) von Mineralwolleklötzen zum Abschieben einzelner quer stehender Reihen von Mineralwolleklötzen (1, 2) von dem Umlaufförderer (A150) in den Bereich der Verteilungseinheit (A170),

    j) eine Verteilungseinheit (A170) für Mineralwolleklötze mit einer Hubeinrichtung und einer Führungseinrichtung zum Anordnen übereinander angeordneter Lagen von Mineralwolleklötzen (1, 2) in Blechkanälen,

    k) einer Bereitstellungseinheit für Mineralwolleklötze (A180) zum Verschieben der Mineralwolleklötze (1, 2) in Kassetten,

    l) einer Saugeinheit (A190) zum Einsaugen der Mineralwolleklötze (1, 2) in die bereitliegenden Bausteine.


     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Vorhalteeinheit (A170) zur Verteilung der Mineralwolleklötze (1, 2) in zumindest zwei Ebenen dient, wobei nebeneinander liegende Hubeinheiten vorgesehen sind, die jeweils mit zumindest einem pneumatischen Doppelhub ausgerüstet sind und in der weiterführenden Stellung Blechkanäle vorgesehen sind, von denen jeweils zumindest zwei Blechkanäle übereinander angeordnet sind.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Bereitstellungseinheit (A180) aus mehreren Einheiten besteht, die auf einer Längsverfahreinheit aufgesetzt sind, wobei jede Einheit mit einer Vielzahl von Blechkanälen ausgerüstet ist und die Einheiten quer auf die Ziegel zugefahren werden und die Einheiten entsprechend dem zu bestückenden Ziegeltyp gewechselt werden.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Saugeinheit (A190) Tastventile enthält, die das Vakuum einzeln schließen können, wobei die gesamte Saugeinheit wechselbar ist und an ein Unterdruckgehäuse angeschlossen ist.
     
    5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Mineralwollestapel aus denen die Mineralwolleklötze (1, 2) hergestellt werden über einen Kettenförderer (A20) bereit gestellt werden und die leeren Holzpaletten über einen Kettenförderer (A30) abtransportiert werden.
     
    6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass ein Palettenstapelgerät (A40) die eingelaufene Palette anhebt und die nächste Palette darunter fährt, wobei ein Kettenförderer mit drei Kettensträngen mit einem Gabelhubgerät zusammenwirkt und der Antrieb über einen konstanten Getriebebremsmotor erfolgt.
     
    7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass ein Kettenförderer (A50) zum Transport der Palettenstapel auf den Abladeplatz dient.
     
    8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zur Abnahme von einzelnen Mineralfaserplatten vom Stapel, zur Ablage auf einem Blechtisch (A70) und zum Aufteilen der Platten in Längsrichtung durch eine Längssäge (A80) ein Portalbeschickungsgerät (A60) verwendet wird, in dem ein Fahrwagen verfahren wird, der mit pneumatisch ausgerüsteten Nadelgreifern ausgerüstet ist.
     
    9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Längstransport der geschnittenen Streifen und der Transport durch eine Quersäge (A100) über einen Rollenförderer (A90), sowie das Querschieben der geschnittenen Mineralwolleklötze (1, 2) über ein Portalabschiebegerät (A110) erfolgt.
     
    10.  Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Antriebe, soweit nicht anders vermerkt, über frequenzgeregelte Drehstrommotoren erfolgen.
     
    11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass Sensoren installiert sind, die alle Betriebsabläufe im Einzelnen erfassen und überwachen und deren Ausgangssignale zur Grundlage der Steuerungsvorgänge der gesamten Anlage gemacht werden.
     
    12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass Mittel zum Detektieren von Betriebsstörungen in der Vorrichtung eingesetzt werden und weitere Mittel zum Beheben dieser Störungen vorhanden sind.
     
    13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Mittel zum Detektieren von Betriebsstörungen optische Sensoren sind und das Beheben von Störungen über elektronisch gesteuerte Greifer zum Erfassen störender einzelner Mineralwolleklötze (1, 2) und / oder durch Eliminieren von lagenweise angeordneten Mineralwolleklötzen im gesamten Bereich der Anlage erfolgt.
     
    14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass Mittel vorgesehen sind, die alle relevanten Abmessungen und Einstellungen auf Bausteine unterschiedlicher Formate und Abmessungen einstellen.
     
    15. Verfahren zum industriellen Befüllen von unterschiedlich strukturierten Hohlräumen in Bausteinen mit aus Mineralwollematten geschnittenen Formkörpern, mit den folgenden Merkmalen:

    a) die angelieferten Mineralwollematten werden in lange Streifen geschnitten (A80) und diese Streifen werden in ihrer Längsrichtung über einen Rollenförderer und ein Portalabschiebegerät (A90) zu einer Quersägeeinrichtung (A100) befördert,

    b) eine Quersägeeinrichtung (A100) schneidet von den langen Streifen entweder nur große Mineralwolleklötze (1) oder nur kleine Mineralwolleklötze (2) ab, die dann in ihrer Gesamtheit als Schicht, entsprechend der nutzbaren Breite der weiteren Fördergeräte, jeweils von einem Portalabschiebegerät (A110) auf den Bandförderer (A120) und weiter auf den Zahnriemenförderer (A130) mit Kippvorrichtung transportiert werden,

    c) ein Zahnriemenförderer (A130) mit Kippvorrichtung befördert die jeweilige Schicht der auf dem Bandförderer (A120) angelieferten Mineralwolleklötze (1, 2) so auf die einzelnen Ebenen einer Vereinzelungseinheit (A140), dass auf diesen Ebenen jeweils abwechselnd eine Schicht langer Mineralwolleklötze (1) bzw. eine Schicht kurzer Mineralwolleklötze (2) zu liegen kommen,

    d) diese Schichten von unterschiedlichen Mineralwolleklötzen (1, 2) werden über einen Umlaufförderer (A150) in Reihen von hintereinander hochkant stehenden Mineralwolleklötzen, die in ihrer Länge der Breite der Vereinzelungseinheit (A140) entsprechen, angeordnet, wobei sich Reihen von großen Mineralwolleklötzen (1) und kleinen Mineralwolleklötzen (2) abwechseln,

    e) diese Reihen von Mineralwolleklötzen (1, 2) werden dann von einem Portalabschiebegerät (A160) über die Verschiebeeinheit (3) von dem Umlaufförderer (A150) in den Bereich der Verteilungseinheit (A170) verschoben,

    f) eine Verteilungseinheit (A170) weist Hubeinrichtungen und Führungseinrichtungen auf, die es über Verschiebeinheiten (4, 5) ermöglichen, Reihen von Mineralwolleklötzen (1, 2) unterschiedlicher oder gleicher Art übereinander entsprechend der Struktur der zu befüllenden Hohlräume in Bausteinen in Blechkanälen anzuordnen,

    g) in der folgenden Bereitstellungseinheit (A180) für Mineralwolleklötze (1, 2) werden die Reihen von Mineralwolleklötzen (1, 2) über eine Verschiebeinheit (6) in Kassetten verschoben und dann von einer Saugeinheit (A190) in die Bausteine (7) gesogen.


     
    16. Computerprogramm mit einem Programmcode zur Durchführung der Verfahrensschritte nach Anspruch 15, wenn das Programm in einem Computer ausgeführt wird.
     
    17. Maschinenlesbarer Träger mit dem Programmcode eines Computerprogramms zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 15, wenn das Programm in einem Computer ausgeführt wird.
     


    Claims

    1. Apparatus for industrially filling cavities in building blocks with cut moldings, wherein the following system parts are used to fill differently structured cavities with moldings cut from mineral wool, said system parts being listed in the order of the flow of material or filling procedure:

    a) a longitudinal sawing means (A 80) in order to cut the mineral wool mats into strips,

    b) a roller conveyor and a gantry push-off device (A 90) for onward transportation of the mineral wool strips,

    c) a transverse sawing means (A 100) for cutting the mineral wool strips into large mineral wool pads (1) or small mineral wool pads (2),

    d) a gantry push-off device (A 110) for transversely pushing off large mineral wool pads (1) or small mineral wool pads (2),

    e) a band conveyor (A 120) for onward transportation of the respective mineral wool pads (1, 2),

    f) a toothed belt conveyor with a tilting apparatus (A 130) for distributing large mineral wool pads (1) or small mineral wool pads (2) onto the separating unit (A 140),

    g) a separating and transport unit (A 140) for onward conveyance of alternating layers of large mineral wool pads (1) or small mineral wool pads (2) onto a loop conveyor (A 150),

    h) a loop conveyor (A 150) for generating rows of large mineral wool pads (1) and small mineral wool pads (2) in alternation, the rows being positioned transversely to the direction of travel of the separating and transport unit (A 140),

    i) a gantry push-off device (A 160) of mineral wool pads for pushing off individual transversely positioned rows of mineral wool pads (1, 2) from the loop conveyor (A 150) into the region of the distribution unit (A 170),

    j) a distribution unit (A 170) for mineral wool pads with a lifting means and a guide means for arranging layers arranged one above another of mineral wool pads (1, 2) in sheet metal channels,

    k) a provision unit for mineral wool pads (A 180) for displacing the mineral wool pads (1, 2) in cartridges, 1) a suction unit (A 190) for sucking the mineral wool pads (1, 2) into the building blocks lying ready.


     
    2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the supply unit (A 170) serves to distribute the mineral wool pads (1, 2) in at least two levels, lifting units being provided that are positioned next to one another and are each equipped with at least one pneumatic double stroke and sheet metal channels being provided in the onward guiding position, of which in each case at least two sheet metal channels are arranged one above another.
     
    3. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the provision unit (A 180) consists of a plurality of units which are placed on a longitudinal traveling unit, each unit being equipped with a large number of sheet metal channels and the units being brought transversely up to the bricks and the units being exchanged in accordance with the type of brick to be fitted.
     
    4. Apparatus according to Claim 3, characterized in that the suction unit (A 190) contains touch contact valves which can individually close the vacuum, the suction unit as a whole being exchangeable and being connected to a reduced-pressure housing.
     
    5. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the mineral wool stacks from which the mineral wool pads (1, 2) are produced are provided via a chain conveyor (A 20) and the empty wooden pallets are carried off via a chain conveyor (A 30).
     
    6. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that a pallet stacking device (A 40) raises the pallet which has arrived and the next pallet moves therebelow, a chain conveyor with three chain strands interacting with a fork lifting device and the drive being provided via a constant transmission brake motor.
     
    7. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that a chain conveyor (A 50) serves to transport the stack of pallets to the unloading station.
     
    8. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that a gantry charging device (A 60), in which a carriage is moved that is equipped with pneumatically equipped needle grippers, is used for removing individual mineral fiber boards from the stack, for depositing on a sheet metal table (A 70) and for splitting up the boards in the longitudinal direction by way of a longitudinal saw (A 80).
     
    9. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the longitudinal transportation of the cut strips and the transportation by way of a transverse saw (A 100) are carried out via a roller conveyor (A 90) and also the transverse pushing of the cut mineral wool pads (1, 2) is carried out via a gantry push-off device (A 110).
     
    10. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the drive is provided, unless otherwise stated, via frequency-controlled three-phase current motors.
     
    11. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that sensors, which individually detect and monitor all the operating sequences and the output signals of which are taken as the basis for the control procedures of the system as a whole, are installed.
     
    12. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that means are used for detecting operational faults in the apparatus and further means are present for eliminating these faults.
     
    13. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the means for detecting operational faults are optical sensors and faults are eliminated via electronically controlled grippers for grasping defective individual mineral wool pads (1, 2) and/or by eliminating mineral wool pads arranged in layers from the overall region of the system.
     
    14. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that means which set all the relevant dimensions and settings on building blocks having different formats and dimensions are provided.
     
    15. Process for industrially filling differently structured cavities in building blocks with moldings cut from mineral wool mats, having the following features:

    a) the mineral wool mats delivered are cut into longitudinal strips (A 80) and these strips are conveyed in the longitudinal direction thereof to a transverse sawing means (A 100) via a roller conveyor and a gantry push-off device (A 90),

    b) a transverse sawing means (A 100) cuts off from the long strips either only large mineral wool pads (1) or only small mineral wool pads (2) which are then transported in their entirety as a layer, corresponding to the usable width of the further conveying devices, in each case by a gantry push-off device (A 110) onto the band conveyor (A 120) and onward onto the toothed belt conveyor (A 130) with a tilting apparatus,

    c) a toothed belt conveyor (A 130) with the tilting apparatus conveys the respective layer of the mineral wool pads (1, 2), delivered on the band conveyor (A 120), onto the individual levels of a separating unit (A 140) in such a way that a layer of long mineral wool pads (1) and a layer of short mineral wool pads (2) come to lie on these levels, in each case in alternation,

    d) these layers of different mineral wool pads (1, 2) are arranged via a loop conveyor (A 150) in rows of mineral wool pads which are positioned on edge, one after another, and correspond in their length to the width of the separating unit (A 140), rows of large mineral wool pads (1) and small mineral wool pads (2) alternating,

    e) these rows of mineral wool pads (1, 2) are then displaced by a gantry push-off device (A 160) from the loop conveyor (A 150) into the region of the distribution unit (A 170) via the displacement unit (3),

    f) a distribution unit (A 170) has lifting devices and guide devices which, via displacement units (4, 5), allow rows of mineral wool pads (1 , 2) of the same or different type to be arranged one above another in sheet metal channels in accordance with the structure of the cavities to be filled in building blocks,

    g) in the following provision unit (A 180) for mineral wool pads (1, 2), the rows of mineral wool pads (1, 2) are displaced in cartridges via a displacement unit (6) and then sucked into the building blocks (7) by a suction unit (A 190).


     
    16. Computer program with a program code for carrying out the process steps according to Claim 15 when the program is run in a computer.
     
    17. Machine-readable carrier with the program code of a computer program for carrying out the process according to Claim 15 when the program is run in a computer.
     


    Revendications

    1. Dispositif industriel pour remplir des cavités de parpaings par des corps moulés découpés, les parties d'installation suivantes étant utilisés pour remplir de corps moulés découpés en laine minérale des cavités structurées de manière différente, ces parties d'installation étant présentées dans la direction du flux de matière ou de la succession des opérations de remplissage :

    a) un dispositif (A80) de sciage longitudinal qui découpe en rubans des tapis de laine minérale,

    b) un transporteur à rouleaux et un appareil d'enlèvement (A90) à portique qui poursuit le transport des rubans de laine minérale,

    c) un dispositif (A100) de sciage transversal qui découpe les rubans de laine minérale en grands coussins (1) de laine minérale ou en petits coussins (2) de laine minérale,

    d) un appareil d'enlèvement (A110) à portique qui enlève transversalement les grands coussins (1) de laine minérale ou les petits coussins (2) de laine minérale,

    e) un transporteur à bande (A120) qui poursuit le transport des différents coussins (1, 2) de laine minérale,

    f) un transporteur à courroie crantée doté d'un dispositif de basculement (A130), qui répartit les grands coussins (1) de laine minérale ou les petits coussins (2) de laine minérale sur l'unité de séparation (A140),

    g) une unité (A140) de séparation et de transport qui poursuit le transport de couches alternées de grands coussins (1) de laine minérale et de petits coussins (2) de laine minérale sur un transporteur en boucle sans fin (A150),

    h) un transporteur en boucle sans fin (A150) qui forme des séries alternées de grands coussins (1) de laine minérale et de petits coussins (2) de laine minérale posés transversalement par rapport à la direction d'avancement de l'unité (A140) de séparation et de transport,

    i) un appareil d'enlèvement (calf>0) à portique qui enlève les coussins de laine minérale des rangées séparées de coussins (1, 2) de laine minérale, posés transversalement, du transporteur en boucle sans fin (A150) au niveau de l'unité de répartition (A170),

    j) une unité de répartition (A170) des coussins de laine minérale, dotée d'un dispositif de relèvement et d'un dispositif de guidage qui dispose des couches superposées de coussins (1, 2) de laine minérale dans des canaux en tôle,

    k) une unité (A180) d'amenée de coussins de laine minérale qui déplace les coussins (1, 2) de laine minérale dans des cassettes et

    l) une unité d'aspiration (A190) qui aspire les coussins (1, 2) de laine minérale dans les parpaings disposés pour les recevoir.


     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de répartition (A170) sert à répartir les coussins (1, 2) de laine minérale en au moins deux plans, des unités de relèvement disposées les unes à côté des autres étant prévues, chacune équipée d'au moins un relèvement pneumatique en va-et-vient, des canaux en tôle parmi lesquels au moins deux sont disposés l'un au-dessus de l'autre étant prévus dans la position de poursuite du transport.
     
    3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité d'amenée (A180) est constituée de plusieurs unités qui sont posées sur une unité de déplacement longitudinal, chaque unité étant équipée de plusieurs canaux en tôle et les unités étant amenées transversalement sur les blocs, les unités étant changées en fonction du type de blocs à garnir.
     
    4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'unité d'aspiration (A190) contient des soupapes de palpage qui peuvent fermer séparément la dépression, l'ensemble de l'unité d'aspiration pouvant être remplacé et étant raccordé à un caisson en dépression.
     
    5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les piles de laine minérale formées par les coussins (1, 2) de laine minérale sont préparées à l'aide d'un transporteur à chaîne (A20), les palettes de bois vides étant évacuées par un transporteur à chaîne (A30).
     
    6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un appareil (A40) d'empilement de palettes relève la palette entrante et déplace la palette suivante en dessous d'elle, un transporteur à chaîne doté de trois brins de chaîne coopérant avec un appareil de levage à fourche, l'entraînement s'effectuant à l'aide d'un motofrein à transmission constante.
     
    7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un transporteur à chaîne (A50) sert à transporter la pile de palettes à l'emplacement de déchargement.
     
    8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour enlever des plaques individuelles de fibres minérales de la pile, les déposer sur une table en tôle (A70) et diviser les plaques dans leur sens de leur longueur à l'aide d'une scie longitudinale (A80), on utilise un appareil d'alimentation (A60) à portique dans lequel est transporté un chariot équipé de dispositifs pneumatiques de saisie à aiguilles.
     
    9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le transport longitudinal des rubans découpés et le transport à travers une scie transversale (A100) s'effectue à l'aide d'un transporteur à rouleaux (A90) et en ce que le déplacement transversal des coussins (1, 2) découpés dans la laine minérale s'effectue à l'aide d'un appareil d'enlèvement (A110) à portique.
     
    10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sauf indication contraire, les entraînements s'effectuent à l'aide de moteurs à courant tournant régulés en fréquence.
     
    11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des détecteurs qui saisissent et surveillent séparément toutes les opérations en fonctionnement et dont les signaux de sortie sont utilisés pour les opérations de commande de l'ensemble de l'installation sont installés.
     
    12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il utilise des moyens de détection des perturbations du fonctionnement du dispositif et en ce que d'autres moyens sont prévus pour supprimer ces perturbations.
     
    13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens de détection des perturbations du fonctionnement sont des détecteurs optiques et en ce que la suppression des perturbations s'effectue par des moyens de saisie commandés électroniquement et qui saisissent les coussins (1, 2) de laine minérale perturbateurs et/ou par élimination de coussins de laine minérale disposés en couches dans l'ensemble de l'installation.
     
    14. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il présente des moyens qui définissent les dimensions et les réglages en fonction de parpaings de différents formats et de différentes dimensions.
     
    15. Procédé industriel de remplissage de cavités de différentes structures de parpaings par des corps moulés découpés dans des tapis de laine minérale, le procédé présentant les caractéristiques suivantes .

    a) les tapis de laine minérale livrés sont découpés en longs rubans (A80) et ces rubans sont transportés dans le sens de leur longueur par un transporteur à rouleaux et un appareil d'enlèvement (A90) à portique vers un dispositif (A100) de sciage transversal,

    b) un dispositif (A100) de sciage transversal découpe dans les longs rubans soit uniquement de grands coussins (1) de laine minérale soit uniquement de petits coussins (2) de laine minérale qui sont ensuite tous transportés en couches qui correspond à la largeur utile des autres appareils de transport, chaque fois par un appareil d'enlèvement (A110) à portique, sur le transporteur à bande (A120) et de là sur le transporteur (A130) à courroie crantée doté d'un dispositif d'inclinaison,

    c) un transporteur (A130) à courroie crantée doté d'un dispositif d'inclinaison transporte chaque couche de coussins (1, 2) de laine minérale délivrée sur le transporteur à bande (A120) sur les différents plans d'une unité de découpe (A140), de telle sorte qu'une couche de longs coussins (1) de laine minérale et une couche de courts coussins (2) de laine minérale viennent se placer en alternance sur ces plans,

    d) ces couches de différents coussins (1, 2) de laine minérale sont disposées à l'aide d'un transporteur en boucle sans fin (A150) en rangées de coussins de laine minérale posés les uns derrière les autres debout et dont la longueur correspond à la largeur de l'unité de découpe (A140), des rangées de grands coussins (1) de laine minérale et de petits coussins (2) de laine minérale étant alternées,

    e) ces rangées de coussins (1, 2) de laine minérale sont alors déplacées d'un appareil d'enlèvement (A160) à portique, par l'intermédiaire de l'unité de déplacement (3), du transporteur en boucle sans fin (A150) jusqu'au niveau de l'unité de répartition (A170),

    f) une unité de répartition (A170) présente des dispositifs de relèvement et des dispositifs de guidage qui permettent, par l'intermédiaire d'unités de déplacement (4, 5), de disposer des rangées de coussins (1, 2) de laine minérale de types différents ou de même type dans des canaux en tôle en fonction de la structure des cavités des parpaings qui doivent être remplies et

    g) les rangées de coussins (1, 2) de laine minérale sont déplacées en cassettes par un dispositif de déplacement (6) dans l'unité (A180) suivante de préparation de coussins (1, 2) de laine minérale, avant d'être aspirées dans les parpaings (7) par une unité d'aspiration (A190).


     
    16. Programme informatique doté d'un code de programme qui permet d'exécuter des étapes du procédé selon la revendication 15 lorsque le programme est exécuté dans un ordinateur.
     
    17. Support lisible par machine et doté du code de programme d'un programme informatique en vue d'exécuter le procédé selon la revendication 15 lorsque le programme est exécuté dans un ordinateur.
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente